Latest / Gin And Talk / Clara Strehle über Anzüge, Handwerk und mentale Freiheit
Transcript
- 0:00Speaker 1: Paris Jackson trägt auf drei Bildern deinen Anzug.
- 0:03Speaker 1: Get Working, du hast sechs Wochen!
- 0:05Speaker 1: Und das war dann der offizielle Start.
- 0:07Speaker 1: Du suchst ewig nach einem Anzug, du willst aussehen wie Kate Blanchett auf dem Red Carpet und du findest ihn nicht.
- 0:13Speaker 1: Meine Aussage ist immer ein gut geschnittener Anzug.
- 0:15Speaker 1: es wird bequemer als einen Jogging-Anzug und dabei bleibe ich weil du musst nicht nachdenken ob du gut aussiehst.
- 0:21Speaker 1: Das Ding sitzt... Nikita gehen, du kannst ein Board-Meeting führen.
- 0:25Speaker 1: Du kannst abends mit deinen Freundinnen losziehen!
- 0:27Speaker 1: Du kannst aber auch aus deinem Hund zum Arzt bringen.
- 0:29Speaker 1: Ist ganz egal – es passt immer und keiner hinterfrägt dich.
- 0:32Speaker 2: Herzlich willkommen!
- 0:34Speaker 2: Mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr euch heute zu einer ganz besonderen Episode Genant Talk begrüßen zu dürfen.
- 0:40Speaker 2: Denn….
- 0:41Speaker 2: Es ist unsere zweihundertste Folge.
- 0:44Speaker 2: Dafür möchte ich mich zuallererst bei allen Gästen bedanken, die sich in den letzten Jahren Zeit für ein Gespräch mit mir genommen haben und ihre Geschichten so unglaublich offen geteilt haben.
- 0:55Speaker 2: Und natürlich bei euch – den vielen Hörerinnen und Hörern!
- 0:59Speaker 2: Ohne euch gäbe es diesen Podcast schon lange nicht mehr.
- 1:02Speaker 2: Mein heutiger Gast ist Clara Strele.
- 1:05Speaker 2: In ihrem Münchner Studio entstehen in Co-Kreation mit ihren Kundinnen Maßanzüge für Frauen aus feinsten italienischen Materialien und bis zum letzten Knopf individuell ausgewählt.
- 1:16Speaker 2: Aufgewachsen ist sie im Modeunternehmen ihrer Familie, ihren eigenen Weg suchte sie aber zunächst woanders – bei der Vogue in Paris, in der PR bei Tom Ford und als Merchandiserin für internationale Modehäuser.
- 1:29Speaker 2: Die Idee für ihr Unternehmen entstand, als sie mit Kundinnen deren Kleiderschränke nach Vintage schätzen durchforstete und dabei immer wieder dasselbe Problem hörte.
- 1:39Speaker 2: Ein Anzug zu finden der wirklich passt ist für Frauen fast unmöglich.
- 1:44Speaker 2: Für klarer Strele sollte sich ein Kleidungsstück dem Körper und dem Leben einer Frau anpassen und nicht umgekehrt.
- 1:51Speaker 2: Ich wollte von ihr wissen, warum die Konfektion an der Vielfalt des Frauenkörpers scheitert – was ein Anzug, der wie eine zweite Haut sitzt mit mentaler Freiheit zu tun hat und warum bei ihr jeder Maßanzug mit einem Gespräch über das Leben und den Alltag der Kundin beginnt.
- 2:07Speaker 2: Wenn dir diese Episode von Gin & Talk gefällt, folge uns bei Spotify, Apple-Podcasts oder wo auch immer du gerne Podcasts hörst und hinterlasst uns eine gute Bewertung!
- 2:16Speaker 2: Diese und viele weitere Episoden findest du auch als Videopodcast auf unserem YouTube-Kanal.
- 2:21Speaker 2: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören, schön dass ihr auch bei Folge zweihundert wieder mit dabei seid!
- 2:46Speaker 1: lehne dich zurück und tauche
- 2:48Speaker 0: ein in die verrucht düstere
- 2:51Speaker 1: Atmosphäre unserer
- 2:52Speaker 0: Studiobahn.
- 3:02Speaker 0: Liebe Clara, ich freue mich sehr dass du heute hier bist und wir über Mode, über Design, über Handwerk und über Selbstbewusstsein sprechen können.
- 3:13Speaker 0: herzlich willkommen!
- 3:14Speaker 1: Vielen Dank das ich hier sein darf.
- 3:16Speaker 1: Schön, dass er auch so spontan geklappt hat.
- 3:18Speaker 0: Ja sehr gerne!
- 3:20Speaker 0: Ist ja praktisch in der Nachbarschaft-Phase fast.
- 3:23Speaker 1: Neun Minuten mit dem Fahrrad.
- 3:25Speaker 0: Selbst bei dreißig Grad
- 3:27Speaker 1: im Flannellanzug.
- 3:30Speaker 0: Womit wir gleich beim Thema sind?
- 3:33Speaker 0: Dich beschäftigt das Thema Mode ja schon wahnsinnig lange.
- 3:39Speaker 0: Auch natürlich ein bisschen familienbedingt.
- 3:41Speaker 0: bist du da reingerutscht aber Kannst du dich denn an den Moment erinnern, wo du gesagt hast, dass es wirklich ein Thema mit dem ich mich in meinem Leben auch später beschäftigen möchte professionell?
- 3:56Speaker 0: Oder gab's mal einen Moment, wo Du gesagt hast nicht eigentlich will ich was ganz anderes machen.
- 4:00Speaker 0: Eigentlich habe ich gar keine Lust auf das ganze Thema und ich eigentlich schlägt mein Herz wo ganz woanders.
- 4:07Speaker 1: Ich kann mich glaube ich in keinem Moment in meinem leben erinneren, wo ich es nicht machen wollte.
- 4:12Speaker 1: Das fängt an, wie ich als Dreikäse hoch mit drei Jahren fähre.
- 4:17Speaker 1: Ich habe sehr spät angefangen zu laufen also ich kann gar nicht mehr laufen.
- 4:21Speaker 1: Der Stofflager lag bei dem Familienbetrieb immer am anderen Ende heiste.
- 4:25Speaker 1: ich brauche mit meinen zwanzig Zentimeter Füßen da eine halbe Stunde hin meine Mutter im Design Meeting und ich hab dann in einem riesen Stoff Lager das dreißig Meter hoch war wie auch immer.
- 4:36Speaker 1: Immer Glitzerstoffe ausgesucht die ja gar nicht zu ihr passen eigentlich als Dreikäse hoch mit einer fast zwei Meterrolle, einen sechzig-achtzig Meterrolle.
- 4:47Speaker 1: Den ganzen Weg zurück in ihr Designstudio gelaufen und meinte sie müsste den jetzt
- 4:51Speaker 1: benutzen.".
- 4:52Speaker 1: Also das war immer der Fall!
- 4:54Speaker 1: Es gab eher mal Momente des Zweifels along the way oder auch Neufindungen – ich dachte ursprünglich natürlich Ich will Designer werden wie Sie habe dann aber auch gemerkt dass ich später im Leben eine unglaubliche Affinität und Liebe für Mathe habe.
- 5:11Speaker 0: Jetzt bist du mir respekt.
- 5:13Speaker 1: Mathe und Kreativität gehören absolut zusammen, um eine Lösung in Mathe zu finden muss man kreativ denken.
- 5:22Speaker 1: Und die erfolgreichsten Modegeschichten sind immer die zwischen dem Designer wenn die Beziehung gut funktioniert zwischen einem Designer und einem Merchandiser.
- 5:33Speaker 1: Der Merchandiser, und das wurde ich am Ende.
- 5:35Speaker 1: Ich war in PA!
- 5:36Speaker 1: Ich war im Styling!
- 5:39Speaker 1: Ich hab alles einmal durchprobiert – Job-Praktikum was es war.
- 5:43Speaker 1: Wurde am Ende dann aber ein Merchandeiser weil der Hebel ist in einer größeren Firma.
- 5:50Speaker 1: Der nimmt im Grunde alle Verkaufszahlen.
- 5:52Speaker 1: Der schaut sich Trends an.
- 5:53Speaker 1: Und in großen Modehäusern sind über die Hälfte der Kollektionen wenn nicht mehr eigentlich nur berechnet von Merchandisern, weil die verstehen was sich wann verkauft zu welchem Preispunkt mit welchen Knöpfen.
- 6:08Speaker 1: Dann schauen sie sich aber auch.
- 6:10Speaker 1: dann arbeiten Sie mehr Marketing zusammen, weil es wichtig ist dass wenn jetzt dieser große Firma Asien Amerika Europa wie auch kauft ein das wenn Asien in Puli nicht gekauft hat Amerika schon diese Pulli nicht in der Kampagne erscheint weil du sonst einen verlorenen Lost Sale hast.
- 6:29Speaker 1: und In dieser Findungsphase dachte das zum Teil, ich war Style Forecaster, was ich immer noch sehr liebe.
- 6:36Speaker 1: Aber da gab es ein paar Fragezeichen und eine große Leidenschaft zur Musik hat mir auch ein ganz schönes Recht durch die Rechnung gemacht!
- 6:43Speaker 1: Aber sonst... nein, es war immer Mode.
- 6:45Speaker 1: Und kein bestimmter Zeitpunkt whatsoever.
- 6:48Speaker 0: Okay, kurzer Einschub.
- 6:50Speaker 0: Warum Musik?
- 6:52Speaker 1: Ich habe versucht zu spielen auf dem Klavier.
- 6:54Speaker 1: Das ging schrecklich schief.
- 6:55Speaker 1: Mein Vater begabte es der Pianist.
- 6:59Speaker 1: Ich muss gestehen.
- 6:59Speaker 1: Ich glaube, ich war zu faul dafür.
- 7:02Speaker 1: Aber ich habe es jahrelang gespielt.
- 7:04Speaker 1: Das war aber nicht der Knackpunkt.
- 7:06Speaker 1: Der Knackpunkt war ... irgendwie, ich finde Musik kann was mit einem machen.
- 7:11Speaker 1: Das kann nichts anderes!
- 7:13Speaker 1: Nichts in der Welt... Ich hab drehengänsehaut wenn ich drüber rede.
- 7:16Speaker 1: Kann das mit einem Menschen machen?
- 7:18Speaker 1: Was Musik
- 7:19Speaker 1: kann?!
- 7:20Speaker 1: Ich habe eine Musikbibliothek Zuhause die nur über Musikgeschichten geht und ich habe mich extremst.
- 7:25Speaker 1: Über die Jahre, vor allem als ich in London gelebt habe, habe ich fünf Jahre jedes Wochenende geschlafen.
- 7:31Speaker 1: Ich bin jeden Morgen am Samstag in der Früh in den Schallplattenladen, kannte dann die Angestellten der Nottingherrs, es gab zwei bestimmte und meinte zu ihnen bring mir Jazz beibringt dieses Bei, bringen wir jenes bei uns, saß dann immer hinten bei denen.
- 7:45Speaker 1: oder haben sie mir diese geilen Schall plattengebracht und mir das beigebracht darüber Bücher empfohlen.
- 7:49Speaker 1: Und da hat sich bei mir ... Niedbrötchen an einem Sonntagmorgen, ich kann es da nicht anders sagen.
- 7:58Speaker 1: Und nach wie vor... vielleicht kommt da noch was in irgendeine Verbindung oder Art und Weise?
- 8:06Speaker 1: Es ist auch ganz schlimm mit mir Musik zu reden weil ich dir von jedem liebte.
- 8:09Speaker 1: Geschichte der Tee von Alpenrock bis Soul bis was weiß ich was.
- 8:13Speaker 1: So weißt du das!
- 8:15Speaker 1: So bitte halt die Klappe.
- 8:17Speaker 0: Ich warte noch auf mein Gitarrenerweckungsmoment, dass ich das ... wie so ein klassischer, also volles Männer-Klischee in der Pandemie dachte ich mir.
- 8:27Speaker 0: Ich muss jetzt einen Instrument
- 8:28Speaker 0: lernen.".
- 8:29Speaker 0: Dann hab' ich natürlich erst mal ein Equipment investiert.
- 8:32Speaker 0: Dann habe ich mir erst mal glaube ich sieben Gitarre irgendwie gekauft weil das Problem an Gitarran ist.
- 8:35Speaker 0: die sehen auch noch so gut aus wenn die rumstehen oder an der Wand hängen?
- 8:40Speaker 0: Ja und jetzt habe ich mehr Gitarra als ich Songs spielen kann.
- 8:43Speaker 0: aber das ist auch okay.
- 8:44Speaker 0: vielleicht, ich muss jetzt einmal wieder ein bisschen dahinter sein Genau.
- 8:48Speaker 1: Mein Bruder ist ein leidenschaftlicher Gitarrenspieler, der hat auf jeden Fall das Musikgehen in der Familie abgekriegt.
- 8:53Speaker 1: Ein fantastischer Gitarrenspieler!
- 8:56Speaker 0: Ja... Fashion Retail.
- 8:59Speaker 0: Da waren wir gerade.
- 9:01Speaker 0: Ich habe mich da mal ein paar Jahre privat etwas intensiver mit beschäftigt und als jemand, der zu der Zeit viel Beratung gemacht hat rund um Innovationen und Technologie für große Corporates quer durchs Land bin ich immer wahnsinnig geworden, wenn ich mich dann mit Leuten aus der Geschäftsführung von klassischen Fashion-Einzelhändlern unterhalten habe.
- 9:28Speaker 0: Die mir dann erklärt haben ja... sind irgendwie gute Ideen, aber wir haben irgendwie so ein IBM Warnwirtschaftssystem aus den neunzigern im Keller stehen und das kann das alles gar nicht.
- 9:40Speaker 0: Und wir müssen uns da immer irgendwelche Workarounds bauen um digitale Tools und Apps und Individualisierung für Kunden und ähnliches irgendwie einführen zu können.
- 9:50Speaker 0: Und dann stehe ich immer daran denke mir so hm okay aber wer nicht?
- 9:53Speaker 0: vielleicht jetzt?
- 9:55Speaker 0: Das ist ja so acht Jahre her.
- 9:57Speaker 0: vielleicht Wäre nicht jetzt der Zeitpunkt, das dazu investieren.
- 10:01Speaker 0: und jetzt irgendwie die Jahre später schaue ich drauf und denke ja gut, Zug abgefahren.
- 10:07Speaker 0: Und jetzt steht ihr alle da und kämpft ums Überleben?
- 10:12Speaker 1: Ich weiß nicht was die Frage sein wird oder ist es aber ... Der Retail ist natürlich... Ich sehe so viele Probleme in der Modeindustrie von Sustainability-Problemen.
- 10:25Speaker 1: Wir sind verantwortlich für zwanzig Prozent des Wastewaters in der ganzen Welt Zehn Prozent CO²-Missionen und zehn Prozent, was war das andere?
- 10:33Speaker 1: Auf jeden Fall.
- 10:34Speaker 1: Es überklappt neunhundert Millionen Tonnen... Und ich griff von zwanzig vierundzwanzig.
- 10:40Speaker 1: Nagel mich nicht fest!
- 10:42Speaker 1: Aber ich habe das mal irgendwo steht's.
- 10:44Speaker 1: In irgendeiner Artikel, die ich geschrieben hab, habe ich es geriesst als da stehts.
- 10:47Speaker 1: Neun Millionen Tonne Abfall sind wir verantwortlich.
- 10:51Speaker 1: Ich sehe ein Riesenproblem.
- 10:54Speaker 1: Das Backend klar wurde sehr spät irgendwie ... und ist immer noch nicht auf dem Status, wo es sein sollte.
- 11:01Speaker 1: Was aber auch im Grunde ist, warum ich mich gegen V-Tail und gegen von der Stange entschieden habe.
- 11:07Speaker 1: Ich hatte anfangs mal vor, von der stange zu machen und habe mich last minute umentschieden weil sie sich nicht richtig angefüllt hat.
- 11:14Speaker 1: Es sind ein paar Dinge passiert die das natürlich dazu geführt haben Aber es war in zwanzig dreiundzwanzig halb zwei Tage vor Launch gesagt ich ziehe den Stecker was eine der schwierigsten Entscheidungen für mich war.
- 11:27Speaker 1: Aber gerade, wie du sagst, hier stimmt was nicht.
- 11:30Speaker 1: Und ich bin Gott dankbar, dass ich das getan habe, weil ich wär heut Bankrott.
- 11:34Speaker 1: Ich wäre nicht nur Film-Bankrott, weil es ja selbst einen Kapital gestemmt habe, sondern auch privat als Ende Gelände.
- 11:44Speaker 1: Da muss eine riesen Veränderung reinkommen.
- 11:47Speaker 1: Ich hab mich jetzt für meine Marschneideranzüge bis Anfang diesen Jahres für knapp zwei Jahre mit verschiedenen Startups... zusammengearbeitet, aus Tel Aviv ist Deutschland die AI benutzen wollten um Körpermaße zu messen.
- 12:05Speaker 1: Weil ja ich mache Marschneiderei.
- 12:08Speaker 1: aber wie kann ich das skalieren?
- 12:09Speaker 1: Ich kann mich nicht um jeden einzelnen Kunden selber kümmern!
- 12:12Speaker 1: Ich wähle jeden einzeln Knopf aus.
- 12:15Speaker 1: Ich wähl jede einzelnes Futter aus.
- 12:17Speaker 1: Ich muss aber auch die Rechnungen machen, ich muss die Kundenbedrohung machen.
- 12:19Speaker 1: Ich muss das Styling machen wenn dies wünscht.
- 12:23Speaker 1: Es kommen so viele dazu.
- 12:24Speaker 1: wie kann ich das skalieren?
- 12:26Speaker 1: Und es war mir sehr früh bewusst und da habe ich mich mit verschiedenen AI Incubators auseinander gesetzt.
- 12:31Speaker 1: Keiner ist auf dem Level wo er sein sollte.
- 12:35Speaker 1: Anderes Problem ist natürlich auch dass meine Kundschaft ein bisschen älter ist.
- 12:40Speaker 1: Ich glaube nicht, dass ein Großteil davon sich willendlich in Unterwäsche vor die Computerkamera stellen wollen, das musste ich mir dann auch eingestehen.
- 12:49Speaker 1: Allerdings habe ich einen ziemlich starken Zuwachs und vor allem Anfragen von jüngeren Grundländern gekriegt.
- 12:55Speaker 1: Anfang dreißig ihre ersten Teams leiten und die merken so hey!
- 13:00Speaker 1: Ich will gerne einen geilen Anzug aber ich finde ihn nicht Und für die wird sich es vielleicht eignen.
- 13:07Speaker 1: Aber die Idee ist immer noch nicht soweit.
- 13:10Speaker 1: Ich habe auch immer das Gefühl, dass Interesse von Technologie nicht so stark an Mode ist.
- 13:14Speaker 1: Du brauchst einen Modelliebhaber, der sagt okay ich mache es jetzt und dann merkt er aber wie kompliziert es in den Back-Out!
- 13:22Speaker 1: Aber das ist nur mein Eindruck.
- 13:30Speaker 0: in der Mitte gute Qualität und irgendwie gute Sachen.
- 13:46Speaker 0: Und dann gehst du in die passenden Kaufhäuser dafür rein, also sei das jetzt ein Bräuninger, einen Oberpollinger, ein Irma, ein Lodenfreie, ein Beck – ich glaube jetzt habe ich alle aufgezählt – die hier so relevant sind im München.
- 14:00Speaker 0: Dann gehst Du da rein und dann hängt das alles.
- 14:04Speaker 0: Es gibt nur ganz seltene Momente wo Du jemanden findest oder eine Verkäuferin auf Dich zukommt und dir erklärt, warum das was da hängt eigentlich den Preis vielleicht sogar wert ist der drauf steht.
- 14:18Speaker 0: Und dass hat so Einzug gehalten über die letzten vielleicht zehn Jahre Dass da gar kein Service mehr stattfindet selbst in Anfangstrichen Premium-Kaufhäusern Das natürlich auch die nachkommenden Generationen überhaupt keinen Unterschied mir verspürt ob sie jetzt zu einem H&M Zara... Was auch immer gehen oder sich für einen dreifachen Preis ein ähnliches Teil in einem teureren Laden kaufen.
- 14:44Speaker 0: Und dann kommt natürlich irgendwann die sehr Ernüchterung, dass man sagt na gut, dann kann ich ja auch das billige Teil superfast... Ich meine brauchen wir uns nichts einreden!
- 14:52Speaker 0: Die anderen Sachen sind jetzt nicht super hochwertig zu fährsten Bedingungen produziert aber da gibt es vielleicht dann wenigstens noch welche, die darauf wertlegen.
- 15:01Speaker 0: Aber im ganzen Fast-Fashion Bereich ist ja alles quasi gefühlt unter ziemlich miesen Bedingungen und vor allem was Nachhaltigkeit angeht, sehr schwierig produziert.
- 15:13Speaker 0: Aber dadurch dass diesen Unterschied auch keiner mehr erklärt...
- 15:16Speaker 1: Du meinst die Education gibt's
- 15:18Speaker 0: nicht?
- 15:18Speaker 0: Genau!
- 15:18Speaker 0: Also ich glaube das wenn jetzt so ein Mitte zwanzigjähriger zum Shoppen geht, die beschäftigen sich damit ja nicht wirklich.
- 15:26Speaker 0: Die haben jetzt vielleicht nicht das super große Budget zum Einkaufen.
- 15:31Speaker 0: und dann denken sie sich wenn ich aber zu H&M, ich will jetzt gar keine H&N-Bashing machen.
- 15:36Speaker 0: Können auch Primark nennen oder was auch immer.
- 15:40Speaker 0: Dann können die da jede Woche hingehen und sich einen Teil kaufen.
- 15:44Speaker 0: Und bei dem anderen können sie halt nur alle zwei Monate hingehen.
- 15:48Speaker 0: Dass das andere Teil aber vielleicht fünfmal so lange hält... ...und vielleicht auch ein bisschen zeitloser ist usw.
- 15:55Speaker 0: Und dann kannst du es ja beliebig nach oben
- 15:57Speaker 1: spielen!
- 16:00Speaker 1: Und ein paar Themen, auf die ich da einschneiden möchte.
- 16:02Speaker 1: Du hast ein paar wichtige Dinge genannt.
- 16:04Speaker 1: Erstens das Interesse an Mode hat sich in der jüngeren Generation... Ich bedien sie jetzt nicht unbedingt aber sehr verändert.
- 16:14Speaker 1: und dann man hatte früher eine viel höhere Brand Loyalty also und dass ist auch worauf ich meine Firma aufgebaut habe.
- 16:21Speaker 1: Da kann ich gleich drauf einschneyden.
- 16:23Speaker 1: und zwar früher ist man in den Laden einer Marke gegangen weil du diese Marke vertraut hast Und in diesem Laden waren die Leute also ausgebildet.
- 16:33Speaker 1: Die konnten dir erklären, wo es geschneidert worden ist dass das ich weiß nicht ein zum Beispiel wie jetzt einen Wollflanell ist.
- 16:40Speaker 1: Das blieb dann in die Richtung und das begeistert Menschen wenn man darauf eingeht Wenn man ihnen Details erzählt warum es wichtig ist.
- 16:51Speaker 1: Aber das ist natürlich auch dadurch dass diese ganzen Marken auf einmal Sorry wenn ich sage a aufgekauft worden sind von Conglomerates.
- 17:01Speaker 1: Der Markt sich verändert hat.
- 17:02Speaker 1: Man hat vielmehr diese jüngeren Marken wie auch ein Frankie Shop, wo die Leute, die selbst dort arbeiten, sich mit solchen Sachen nicht auskennen.
- 17:10Speaker 1: Es ist wirklich traurig zu sehen einen Frankie Shop der so ein Erfolg hat und nichts gegen den Frankie Shop macht.
- 17:15Speaker 1: euer Ding aber es ist Last.
- 17:19Speaker 1: I Checked ein bisschen her.
- 17:20Speaker 1: fast alles polyester.
- 17:22Speaker 1: Polyester wenn du mal durch reinfuchst für Frauen extrem schlecht.
- 17:27Speaker 1: für die Hormone Wenn du schwitzt, es kam gerade ein Studie heraus, dass Nike und Athleta Bikinis aus Polyester, wenn du schwitzst, über den BPA liege Limit in dein Körper absolviert wird.
- 17:45Speaker 1: Okay, anderes Thema aber ich sage nur, es gibt so viele Competitors und um schneller zu verkaufen oder mit höheren Margen nimmst du niedrige Verkaufskräfte usw.
- 17:55Speaker 1: Und man kann finde auch nicht erwarten das in einem Oberpollinger Ein Verkaufsangestellter, der jedes Detail über diese ganzen verschiedenen Marken weiß.
- 18:02Speaker 1: Dafür müsste von jeder Marke auch jemand kommen, der sie educated.
- 18:06Speaker 1: Der ihnen das beibringt.
- 18:07Speaker 0: War aber auch mal anders?
- 18:08Speaker 0: Ja
- 18:10Speaker 1: es war anders!
- 18:11Speaker 1: Aber wie gesagt die Loyalität war auch anders.
- 18:14Speaker 1: Auch von den Angestellten war die Loyality anders.
- 18:17Speaker 1: Das ist aber auch der Punkt wo ich angeknüpft habe und wir haben vorhin über verschiedene Aspekte sehen geredet oder zusammenknüpfen.
- 18:27Speaker 1: Ich habe während Covid improvisieren müssen sozusagen.
- 18:34Speaker 1: Ich bin eigentlich nach Deutschland zurück und meiner Mutter mit ihrer Marke zu helfen, dann kam aber Covid also weil das dann auch wurde flachgelegt.
- 18:41Speaker 1: Und ich hab immer sehr gerne Vintage getragen durch Karin Rothschild bei der Wok in Paris im Jahr zwei tausend acht.
- 18:47Speaker 1: Vintage lieben und lernen gelernt.
- 18:50Speaker 1: was ist um mich nie damit aufgehört zu beschäftigen?
- 18:53Speaker 1: Ich gehe zum Beispiel, ich bin kein Shopper.
- 18:56Speaker 1: Ich gehe nicht einkaufen und genau aus dem Grund was du gesagt hast, ich geh in meine Vintage-Läden und such nach
- 19:00Speaker 1: Schätzen.".
- 19:01Speaker 1: Und habe dann angefangen... wie heißt?
- 19:05Speaker 1: eine Mutter von einer Freundin hat mich gefragt können wir mal durch meinen Kleidersprang gehen?
- 19:09Speaker 1: Ich möchte gar nicht wissen was da drin ist.
- 19:12Speaker 1: Konnte ihr halt sagen, dass es der Blazer aus dem Yabu-Ivsalon den Anzug für Frauen erfunden hat.
- 19:18Speaker 1: Dass ich weiß nicht ist die Army Kollektion von Schanella aus deksehneunzig und so weit und auf einmal kam wieder der Wert, von dem du redest.
- 19:26Speaker 1: Und ich hab gemerkt das diese Konversationen und dieses Austauschen und den so begeistert... Ich hatte im Licht, ich glaube innerhalb von drei bis fünf Monaten hatte ich dreißig vierzig Kundinnen.
- 19:40Speaker 1: aber weil halt diese Education stattgefunden hat und dann konnten sie Freundinnen auch erzählen, ich hab das so ein Das an.
- 19:46Speaker 1: Also es ist so... Und das hast du nicht ungefähr?
- 19:49Speaker 1: Es tut mir schrecklich leid!
- 19:49Speaker 1: Es macht dir auf mir Spaß wenn ich sage Ich habe hier einen Schatz gefunden.
- 19:53Speaker 1: Schau mal wie cool aus dem und dem Jahr.
- 19:56Speaker 0: Es lädt ja auch das Teil quasi auf.
- 20:01Speaker 0: Ist ja genau so.
- 20:02Speaker 0: also keine Ahnung.
- 20:03Speaker 0: tufes Beispiel wahrscheinlich aber genauso.
- 20:06Speaker 0: Hier ein Mikrofon nehme, das halt keine Ahnung Michael Jackson Bruce Springsteen und sonst wer genommen hat um die Songs einzusingen.
- 20:14Speaker 0: Dann habe ich da ein anderes Gefühl als wenn ich irgendwie irgendein Mikro nehme.
- 20:19Speaker 0: Und das gleiche ist natürlich mit Kleidung.
- 20:21Speaker 0: Wenn ich weiß dass Teil hat keine Ahnung wer in dem und dem Film getragen.
- 20:25Speaker 0: Oder ich hab die gleichen Lover, die James Bond irgendwie in ... Genau!
- 20:29Speaker 1: Ja für Männer natürlich.
- 20:31Speaker 1: Was James Bond hatte ist gesetzt.
- 20:36Speaker 0: Aber das ist natürlich was anderes als wenn ich mir irgendein beliebiges Shirt irgendwo aus den Schrank rausnehme und mir denke okay, das hält jetzt vielleicht ein Moment.
- 20:44Speaker 0: Oder
- 20:44Speaker 1: eins zu eins kaufe, was im Dior Schaufenster hängt hat dann halt auch jeder auf der Straße ungefähr?
- 20:50Speaker 0: Genau.
- 20:52Speaker 0: Und da habe ich schon das Gefühl.
- 20:53Speaker 0: also Ich musste gerade meine Großmutter denken, die früher tatsächlich im Verkauf beim Oberpolinger gearbeitet hat.
- 21:01Speaker 0: Die wusste was da hängt?
- 21:02Speaker 0: Ja!
- 21:03Speaker 0: Also sie konnten dir zu jedem Teil erklären, was das ist und...
- 21:07Speaker 1: Haben aber auch Firmen früher diese Lehrstunden also sind halt hin und haben erklärt, haben die Kollektionen erklärt worum es geht.
- 21:16Speaker 1: Manchmal hat man auch für spezielle Kunden noch Fashion Shows, da ist doch etwas passiert.
- 21:19Speaker 1: Da hatte man noch Lust drauf Genau.
- 21:21Speaker 1: Und jetzt können sich das halt nur noch die ganz großen Firmen leisten?
- 21:25Speaker 0: Genau und die definieren sich dann meistens irgendwie über eigentlich langweilige Geschichten, also entweder ist es super teuer und dann wollen die Leute tragen und zeigen was sie sich teures leisten können oder es ist halt irgendwie gerade irgendein Hype weil's irgendwie irgendeinen Star der dafür eingekauft wurde irgendwo durch die Gegend trägt.
- 21:48Speaker 0: Ich denke mir dann manchmal, wenn du so Sachen hast die halt wirklich handwerklich auch gut gemacht sind.
- 21:54Speaker 0: Also ich glaub' ich hab Kashmir Prolova, die sind über zehn Jahre alt und die sind heute wie
- 22:00Speaker 1: neu.
- 22:00Speaker 1: Bin ja aus neunzigern.
- 22:01Speaker 0: Ja noch besser!
- 22:03Speaker 0: Aber ich glaube wir ... Ohne
- 22:04Speaker 1: Bollen!
- 22:05Speaker 1: Sie bollen nicht, sie nimmt von meiner Mutter und ich schmeiß sie einfach pro Woche in die Waschmaschine.
- 22:09Speaker 1: Das ist Wahnsinn!
- 22:10Speaker 1: Das findest du heute nirmer?
- 22:13Speaker 1: Es gibt es
- 22:13Speaker 1: nicht?!
- 22:14Speaker 0: Ja genau... Aber grade in Deutschland haben wir auch so eine Berührungsängste zu Vintage, oder?
- 22:24Speaker 0: Also wenn ich mir London fünf Milliarden Vintage-Läden Paris genauso selbst... Keine Ahnung.
- 22:32Speaker 0: Ich bin viel in Finnland und selbst in Finn Land habe ich an jeder Ecke irgendwie einen Vintage laden.
- 22:37Speaker 0: Es wird glaube ich besser aber...
- 22:39Speaker 1: Also ah es ist überall so.
- 22:42Speaker 1: Jetzt kommt gerade nur ein Vintage Hype, deswegen fällt es dir vielleicht gerade auf.
- 22:46Speaker 1: Es ist meine Vermutung, ich weiß es nicht!
- 22:48Speaker 1: Aber früher und ich weiß das weil in dem Leben lang sehr viel vintage getragen habe und immer wenn Leute auf mich zukamen... Das war auch der Ursprung dafür.
- 22:57Speaker 1: Wenn Leute auf mir zukamen wo ich damals dieses Ich hab's im Systemobus Styling genannt.
- 23:02Speaker 1: Das war mein Header dafür.
- 23:04Speaker 1: aber wenn ich gesagt habe aus Vintage gleicher Satz Oh, ich weiß leider nicht wie.
- 23:10Speaker 1: Riecht alles modrig?
- 23:12Speaker 1: Ich weiß nicht was ich da sehe!
- 23:13Speaker 1: Ist natürlich auch appetitlos präsentiert.
- 23:16Speaker 1: Kein Mensch weiss von nachher schaut weil er das Wissen nicht hat... Dann riecht es scheiße.
- 23:21Speaker 1: Das muss man ehrlich sagen.
- 23:24Speaker 1: und jetzt kommt's.
- 23:25Speaker 1: aber das Wisten fehlt dazu.
- 23:27Speaker 1: Und deswegen glaube ich.. oder ja, es ist nicht nur Deutschland so, sondern es entwickelt sich.
- 23:35Speaker 1: Und auf einmal ist dieser große, großer Heil, ich muss immer lachen.
- 23:38Speaker 1: Ich trage Archival Dior, ich trage Arkival Goutier.
- 23:42Speaker 1: Und jetzt auf einmal will das natürlich jeder!
- 23:44Speaker 1: Die Preise sind in die Höhe geschossen.
- 23:46Speaker 1: wenn ich mir überlege was ich zum Teil auf Westhia für einen Apfel und eine Ei gekauft habe... ...ich hab ein Galliano-Kostüm aus den Neunzigern für nix gekauft.
- 23:56Speaker 1: Die waren gerade vor es los zu werden.
- 23:58Speaker 1: Ich hab das gleiche Kostüm jetzt, ich glaub' für viertausend Euro auf dem Ding gesehen.
- 24:04Speaker 1: Es entwickelt sich.
- 24:06Speaker 0: Okay, das ist ja eigentlich schon ein gutes Zeichen.
- 24:08Speaker 1: Und da es vielleicht online auch nicht schlecht fällt mir gerade auf weil du sie nicht riechen musst und stöbern musst.
- 24:15Speaker 1: Wie können dir die Beschreibung dazu geben dass und das ist es?
- 24:18Speaker 1: Ha!
- 24:18Speaker 1: Noch nie drüber nachgedacht.
- 24:20Speaker 0: Stimmt.
- 24:21Speaker 0: Richtig.
- 24:21Speaker 0: Ja.
- 24:22Speaker 0: Deshalb funktionieren wahrscheinlich auch diese ganzen Vintage Online Jobs so gut.
- 24:26Speaker 1: Gestern aus der alte Vintage School gekriegt.
- 24:30Speaker 0: Hm.
- 24:30Speaker 0: Auch gut.
- 24:32Speaker 0: Jetzt hast Du ja irgendwann dann gesagt okay also... Du hast schon erzählt, das Stylistinnen-Thema kam quasi zuerst und dann hast du aber irgendwann gesagt okay ich mache jetzt mein ganz eigenes Ding.
- 24:46Speaker 1: Ja
- 24:47Speaker 0: Und hast du vorhin schon mal gesagt quasi eine Marktdrücke entdeckt?
- 24:51Speaker 0: Wie kam es denn dazu?
- 24:53Speaker 1: Also zuerst kam der Merchendeiser.
- 24:55Speaker 1: Das war eigentlich was ich auch weiterführen wollte und da war ich bei Trader W. Andersen.
- 25:00Speaker 1: Ich war bei Bali und dann hat mir jeder in der Industrie immer gesagt geh doch zu deiner Mutter Weil she's one in a million, inklusive Karl Lagerfeld.
- 25:09Speaker 1: Also wieso arbeitest du nicht für deine Mutter?
- 25:11Speaker 1: So okay sie packen was Neues an.
- 25:12Speaker 1: ich gehe da jetzt hin dann natürlich Covid.
- 25:15Speaker 1: und dann von den Kundinnen von denen ich gerade gesprochen habe wo ich zu Hause damit ihnen die Kleiderschlänke durchgegangen bin und vintage Sachen angeguckt habe Ich würde behaupten neun aus zehn hat zu mir gesagt acht aus zehn.
- 25:31Speaker 1: oder aber jetzt mal nebenbei Sag mal, ich trage immer noch die Anzüge von deiner Mutter.
- 25:40Speaker 1: Krieg' ich da doch irgendwo was?
- 25:41Speaker 1: Die passen wir immer noch!
- 25:44Speaker 1: Und klar gab's sie nicht mehr.
- 25:47Speaker 1: und irgendwann hab ich mich aber irgendwie nach dem zwanzigsten Mal gefragt.
- 25:50Speaker 1: Ich so wie kann das sein?
- 25:52Speaker 1: Wie kann es sein dass diese...die Frauen waren natürlich älter, klar.
- 25:55Speaker 1: Wie können es sein, dass diese fünftig-sechzigjährige Frau in die Anzeuge meiner Mutter noch passt?
- 26:00Speaker 1: Aber der von ...ich nehm jetzt keine Namen, aber aus den?
- 26:04Speaker 1: Die Hades aus den Neunzigern und zwei Tausenden, da passt sie nimmer rein.
- 26:08Speaker 1: Wo ist da der Unterschied?
- 26:11Speaker 1: Und dann habe ich mich sehr mit Schnittkunst auseinandergesetzt weil meine Mutter ist Schneiderin, sie ist eigentlich Designerin.
- 26:17Speaker 1: ja, sie isst Designerin am Ende aber sie kennt sich mit Schnitten aus, sie kennt es sich mit Materialien aus die weiß wie der Körper sich bewegt vor allem der weibliche Körper, der sehr anders ist als der von Männern.
- 26:28Speaker 1: wir verändern uns viermal im Monat Wir verändern Uns Mit Zyklen, mit Stillzeiten, mit Stress Alter und kein Kleidungsstück macht es so klar da wie die Konfektion.
- 26:44Speaker 1: Und dann habe ich gelernt, dass meine Mutter eine ganz besondere Art hatte vor allem Blazerschnitte zu machen.
- 26:50Speaker 1: Die Hosen auch fantastisch aber bei den Blazerschnitten hat sie einen Weg gefunden, wie man an der Seite nicht von einer Naht eingestrengt ist.
- 26:57Speaker 1: Die im Grunde sagt das ist dein Körper und der hast du zu sein!
- 27:00Speaker 1: wodurch auch zum Beispiel ein Doppelreiher nach ihren Schnitten sehr weich fällt.
- 27:06Speaker 1: Jeder so hat Doppelsreihe, trage ich nicht!
- 27:08Speaker 1: Ich habe in meinem Studio genau einen Zwei-Knopfblaser in drei Jahren verkauft weil sie alle so begeistert sind.
- 27:17Speaker 1: Ich hab auch einen Knopfblaser aber dieser klassische zweiknopfbläser, ich nenne mir Versicherungsbläsern der eigentlich der Topseller ist überall.
- 27:25Speaker 1: Habe ich einmal verkauft aber auch weil das Produkt nahe gebracht wird.
- 27:30Speaker 1: Und dann habe ich irgendwann halt gesagt, ja gut, also die Schnitte können wir neu entwickeln.
- 27:36Speaker 1: Das ist kein Problem.
- 27:37Speaker 1: Ich sitze da am Saus und dann kann man dir mal Maß machen für dich!
- 27:42Speaker 1: Aber war die Begeisterung groß?
- 27:44Speaker 1: Die Anzüge von früher – jeder hat auch eine Geschichte dazu.
- 27:48Speaker 1: Jeder kann hier erzählen, das hab' ich dann und dann gekauft für den und den Event oder hab meine Karriere damit begonnen.
- 27:54Speaker 1: Jeder, jeder kwiegt ab einem gewissen Alter Und den sich dann natürlich mit eigenen Materialien aus Italien selber schneiden zu lassen, das war ein Hit.
- 28:04Speaker 1: Dann wollte ich das ja eigentlich wie gesagt von der Stange machen und da habe ich dann den Stecker gezogen, hab es weiter nur auf Mars gemacht bis mich eine Freundin ausgedrückt hat die immer gesagt hat du machst gerade so was Revolutionäres!
- 28:15Speaker 1: Du musst es größer an den Markt
- 28:17Speaker 1: bringen!".
- 28:18Speaker 1: Und sie war damals Schaffreiterin von der Lofficelle.
- 28:22Speaker 1: Und dann hat die mich eines Tages angerufen, sechster Mai, März letzten Jahres.
- 28:27Speaker 1: Klarer?
- 28:28Speaker 1: Ich habe einen Shooting-Morgen in Paris.
- 28:30Speaker 1: Thema ist Hutkutür.
- 28:32Speaker 1: Also Marschnerra ist dein weißes Smoking zu verfügen und ich so hole ihn ab vier Tage später.
- 28:39Speaker 1: Mein Saison, ich hab dir das nicht erzählt, es ist meine letzte Ausgabe.
- 28:43Speaker 1: Paris Jackson trägt auf drei Bildern deinen Anzug Get Working!
- 28:47Speaker 1: Du hast sechs Wochen.
- 28:49Speaker 1: Das war der offizielle Start
- 28:53Speaker 0: Und dann kann wahrscheinlich auch relativ schnell die Aufmerksamkeit um die Ecke.
- 28:57Speaker 1: Ja, ich hatte davor einen guten Stammkundenbasis, Need to Know Basis und das Macher hat mich ein bisschen bequem gemacht.
- 29:03Speaker 1: Also ihr Astrid hat schon noch mal was jetzt da steht hier zu verdanken.
- 29:10Speaker 0: Hast du deine... also wenn Du jetzt sagst dass so wie Deine Mutter das gemacht hat war eben sehr speziell und ungewöhnlich im Vergleich zu eigentlich fast allen anderen.
- 29:22Speaker 0: Hast du inzwischen verstanden oder, also du hast ja sicherlich mit ihr darüber gesprochen?
- 29:28Speaker 0: Hast du verstanden warum sie das damals so gemacht hat?
- 29:31Speaker 0: Also warum sie diesen anderen Ansatz quasi den anderen Schnitt genommen hat und wie es dazu kam?
- 29:38Speaker 0: weil das ist ja schon irgendwie ein Schritt wo man sagt okay entweder mag ich sowieso alle machen oder ich mache irgendwas anderes
- 29:46Speaker 1: Ich kann nur was annehmen.
- 29:49Speaker 1: Also ich hab's hier nie gefragt, ein generelles Problem in der Moodeindustrie.
- 29:54Speaker 1: Und das ist vor allem heutzutage so und... Ich gehöre dazu muss ich ehrlich sagen!
- 30:00Speaker 1: Ich habe mich zwar monatelang natürlich mit den Schlitten versucht aufzuholen aber ich bin keine Schnittfrau um zu lernen wie was fällt und wie sich Körper bewegt.
- 30:08Speaker 1: die verschiedenen Stoffe sind Aber Designer können grad noch so nähen wenn es hochkommt.
- 30:15Speaker 1: Sie wissen nicht wie sich Körper bewegen und sie wissen nicht, wie Stoffen fallen Und das ist der große Unterschied.
- 30:22Speaker 1: Ich meine, die hat ihre Ausbildung in den Sechzehren gemacht und sie wurde Schneiderin.
- 30:34Speaker 1: Sie hat verstanden, dass ein Frauenkörper anders ist als die Männer.
- 30:37Speaker 1: Die Kleidung sollte sich dem Körper anpassen – nicht!
- 30:41Speaker 1: Wenn du den Körper nicht hast, passt es dir nicht.
- 30:44Speaker 1: Das ist auch das große Problem bei Anzügen.
- 30:47Speaker 1: Immer wenn ich das Produkt versuche zu verkaufen sage ich nur vier Wörter Hose passt Blazer nicht, oder Blazer passt Hose nicht.
- 30:54Speaker 1: Jede Frau so kenne ich!
- 30:56Speaker 1: Du suchst ewig nach einem Anzug, du willst aussehen wie Kate Blanchett auf ein Red Carpet und du findest die nicht.
- 31:01Speaker 1: Und da hat meine Mutter angeschlossen auch wenn es damals Industrial Revolution Mass Production für ihre Zeit richtig gemacht worden ist.
- 31:12Speaker 1: Da hat sie angeschlossen im Frauenkörper.
- 31:19Speaker 1: Frauen wurden ja als Accessory für Männer immer designt, mit den Schultern und dem Glitterhaar.
- 31:24Speaker 1: Das waren die, das waren die subzige Jahre, ein paar wie achtzeiger.
- 31:27Speaker 1: Und sie hat Funktional für Frauen designte, was einen Frauenkörper braucht?
- 31:33Speaker 0: Glaubst du dass vielleicht auch das Fehlen von passenden Schnitten, das Feheln von passendem Anzugsschnitten der Stange Ende dazu führt?
- 31:45Speaker 0: Vielleicht viele Frauen sich heute noch eher zurückhalten, wenn es darum geht mal sich für einen Anzug zu entscheiden?
- 31:51Speaker 1: Hundert Prozent.
- 31:53Speaker 1: Ich habe einen sehr entscheidenden Moment gehabt mit einer meiner Lieblingsgeschichten weil da hab ich echt realisiert okay you have something eine Co-Produzentin von einer Netflix Produktionsfirma als ich der die Idee erzählt habe stand vor mir mit ihrem männlichen faun hatte fast drinnen in den Augen.
- 32:15Speaker 1: sie so Danke.
- 32:16Speaker 1: Sie so, du verstehst nicht klarer vor einem großen Meeting?
- 32:21Speaker 1: Mein männlicher Koffer und er kann sich zu hundert Prozent auf was wir haben wollen fokussieren.
- 32:25Speaker 1: wie komme ich da hin?
- 32:26Speaker 1: mit wem muss ich reden?
- 32:27Speaker 1: und so weiter und sofort ist kümmer mich um meine Haare, herrst mir rein.
- 32:32Speaker 1: kommen sie nicht ob das mal bei meiner Haare gekämmt.
- 32:34Speaker 1: Ich zipple am Outfit drum.
- 32:35Speaker 1: das habe ich nicht getan.
- 32:37Speaker 1: Überleg mir ist der Ausschnitt zu tief?
- 32:39Speaker 1: ist der Rock zu eng?
- 32:40Speaker 1: Wie sitze ich am besten?
- 32:41Speaker 1: und so weit und sofort.
- 32:43Speaker 1: Ich bin zumindest zu fünf und zwanzig Prozent komplett abgelenkt von dem, was ich eigentlich erreichen will.
- 32:48Speaker 1: Und dann ist halt ein Kleid einfacher oder?
- 32:51Speaker 1: Oder?
- 32:51Speaker 1: Oder was wie sich was... Womit man halt familiärer ist!
- 32:56Speaker 0: Okay jetzt haben wir die Schnitte Wir haben das Handwerk Jetzt gibt es ja unfassbar viele Quellen für Materialien.
- 33:06Speaker 0: Ja Wie bist du denn da angegangen da die richtigen Lieferanten, die richtige Produktion und Städten die richten Stoffe zu finden.
- 33:16Speaker 1: Also Stoff-Lieferanten habe ich natürlich sehr guten Zugang noch von früher.
- 33:21Speaker 1: Und da gibt es ganz tolle Vertretungen für italienische Material, ganz toller Vertretung in München mit denen ich auch eng zusammen arbeite.
- 33:28Speaker 1: also ich benutze ausschließlich italienischer Oberstoffe und Futter ist zu ninety fünf Prozent aus Japan weil Japan als einzige keine Chemikalien benützt.
- 33:40Speaker 1: Ich hab's einfach gehalten.
- 33:41Speaker 1: Ich habe eine Meisterschneiderin, die die Tochter von einer Meisterscheiderin ist, die für meine Mutter gearbeitet hat als Schneiderin und die Schnittfrau, die ihn auch früher für uns gearbeitet hatte.
- 33:52Speaker 1: Also ich bin nicht rausgebrandet.
- 33:56Speaker 1: Schlußdopp bleibt bei deinen, wie sagt man?
- 33:59Speaker 1: Leisten!
- 33:59Speaker 1: Leisten genauso es ist.
- 34:03Speaker 1: Ich sag's nochmal, ich hab in dem Markt Glück hier gesehen wo dann auch Leute gewöhnt sind oder danach sie sich sehen gefüllt.
- 34:12Speaker 1: Ich habe es nicht versucht, jetzt kompliziert zu machen und so bleibt das auch.
- 34:16Speaker 1: Ich hab ein paar neue Silhouetten hinzugefügt mit der Zeit.
- 34:19Speaker 1: aber ich finde es ist ganz wichtig heute in der Modeindustrie es nicht zu verkomplizieren.
- 34:25Speaker 1: Es ist so viel draußen um Sustainable, um wenig Abfall zu produzieren, um Spezialisierung mit Deutschland auch Treue und authentisch zu bleiben.
- 34:40Speaker 1: Für mir war es jetzt keine Riesenbluse kriegen, wenn ich das mache dann stimmt was noch
- 34:45Speaker 0: mal.".
- 34:45Speaker 0: Was ich so spannend finde ist... Jetzt kann man natürlich sagen okay du machst irgendwie einen Anzug und jemand der sich nicht damit beschäftigt, denkt sich so um... Aber das was du gerade beschrieben hast ja eigentlich der Schlüssel.
- 34:56Speaker 0: also du gibst deinen Kundinnen ein Teil zum anziehen?
- 35:02Speaker 0: Das sitzt Wo man sich wohl fühlt, wo man sich eben keine Gedanken darüber machen muss.
- 35:07Speaker 0: Wie sitzt das jetzt verrückt?
- 35:09Speaker 0: Ist da irgendwas doof?
- 35:11Speaker 0: Und damit nimmst du ja diesen Stress-Load von dieser Person komplett runter wenn sie in Situation ist, wo sie sich darauf verlassen muss dass alles passt.
- 35:21Speaker 0: Also ob es ein wichtiges Meeting ist, irgendein roter Teppich, eine Präsentation oder sonst was und nimmts genau da diesen Stress runter.
- 35:31Speaker 0: Schön,
- 35:32Speaker 1: dass du so siehst.
- 35:33Speaker 0: Und gibt's damit ja das Selbstbewusstsein dann auch diesen Frauen wieder zurück?
- 35:38Speaker 0: Ist ja nicht so, dass es nicht da war aber wird vielleicht ein bisschen eingeschränkt von Unsicherheiten die durch Sachen kommen, die halt nicht passen.
- 35:45Speaker 1: Also es gibt ein wunderschönes Video von wie heißt doch mal dieser Kapitalist Florian irgendwas?
- 35:50Speaker 1: Es heißt Frauen da seinen in fünfzig Sekunden erklärt und was im Runde sagt er drin ist Frauen müssen Mutter sein, sie müssen erfolgreich sein.
- 35:58Speaker 1: Sie müssen sexy sein.
- 36:00Speaker 1: Aber auch ... Sie dürfen nicht schlampig sein!
- 36:02Speaker 1: Sie müssen kochen können.
- 36:05Speaker 1: Was eine Frau alles in einem Alltag sein muss ist eigentlich utopisch und findet mal ein Outfit, das dazu passt.
- 36:12Speaker 1: Du kannst dich im Jogginganzug in den Board-Meeting führen und wirst aber auch nicht irgendwie ... Ich weiß nicht, was mit deinen Freizeitklamotten abends mit deinen Freundinnen feiern gehen.
- 36:20Speaker 1: Find mal etwas wo du dich konsequent wohlfühlst.
- 36:25Speaker 1: Meine Aussage ist immer ein gut geschnittener Anzug, es wird bequemer als einen Jogging-Anzug und dabei bleibe ich.
- 36:30Speaker 1: Weil du musst nicht nachdenken ob du gut aussiehst.
- 36:33Speaker 1: Das Ding sitzt!
- 36:34Speaker 1: Du kannst in die Kita gehen, du kannst ein Boardmeeting finden, du kannst abends mit deinen Freundinnen losziehen... ...du kannst aber auch aus deiner Hund zum Arzt bringen.
- 36:41Speaker 1: Ist ganz egal, es passt immer und keiner hinterfrägt dich.
- 36:44Speaker 1: Wenn du zu schlapprig durch die Straßen läufst also halt bei der ist aber eine Schraube locker oder sowas.
- 36:50Speaker 1: Aber den Anzug ist genauso bequem und du schaust einfach gut raus Dann hast du halt ein Wuscheltut, ist egal.
- 36:56Speaker 1: Aber du bist angezogen und du kannst deine Erledigungen mit mentaler Freiheit verfolgen.
- 37:03Speaker 0: Wenn uns jetzt ganz viele Frauen vor allem zuhören die sich sagen ich will auch sowas Ich bin überzeugt usw.
- 37:11Speaker 0: Jetzt hast du vorhin über das Skalierungsthema schon gesprochen.
- 37:16Speaker 0: Hast du schon eine Antwort wie du das Mittel bislangfristig löst?
- 37:22Speaker 1: Also Ja oder Nein?
- 37:26Speaker 1: Ich glaube, das Herzensprojekt-Objekt der Maßanzug, der auch direkt von mir kommt und so verarbeitet wird, den werde ich nicht ändern.
- 37:38Speaker 1: Zumindest nicht für den Moment!
- 37:41Speaker 1: Weil da ist diese Kunden, die diesen Zugang, den man da auch schafft – und auch diese Experience – es fängt nie mit dem Anzug an.
- 37:49Speaker 1: Wie wir heute sitzen, das hört zu mich ja nichts aus so.
- 37:52Speaker 1: Jetzt erzählen wir mal, wie schaut denn dein Alltag aus?
- 37:57Speaker 1: Was trägst du gerne?
- 37:58Speaker 1: Keine Ahnung, was musst du alles erledigen.
- 38:01Speaker 1: Wo hast Du Unsicherheiten?
- 38:03Speaker 1: Es geht mir immer um den Menschen!
- 38:06Speaker 1: Es geht nie um das Kleidungsstück dass ich verkaufe und von da fangen wir an den Anzug für diese Person zu entwickeln Und das wird schwierig werden über digitale Medien und zwar immer.
- 38:20Speaker 1: es tut mir leid aber Ich habe zum Teil Frauen bei mir, die da sind und sie sagen so Danke.
- 38:26Speaker 1: Das ist das erste gute Shopping-Erlebnis!
- 38:28Speaker 1: Und man muss überlegen meine Kundenschaft ist knapp fünfzig Prozent.
- 38:33Speaker 1: laut Statista hat die stärkste Einkaufskraft.
- 38:36Speaker 1: Die sind unterbedient.
- 38:39Speaker 1: So was von unter bedienen?
- 38:40Speaker 1: Und die sitzen uns.
- 38:40Speaker 1: das erste schöneste positive Einkaufserlebnis, dass ich in den letzten zehn Jahren hatte.
- 38:45Speaker 1: Danke!
- 38:46Speaker 1: Und das will ich keinem nehmen.
- 38:48Speaker 1: Da werde ich mich auch jeder einzelne Person, die zu mir kommt... Individuell und ganz spezifisch Zeit nehmen.
- 38:55Speaker 1: Weil jeder Mensch ist anders, der verdient das man nicht das Gefühl hat ... Ich sage mal mit Cindy was weiß ich war es Naomi und Co.
- 39:05Speaker 1: aufgewachsen.
- 39:06Speaker 1: die haben damals den Standard gesetzt von wie ein Körper zu sein hat aber wir leben nicht mehr in dieser Welt.
- 39:11Speaker 1: Klar du solltest gesund sein, aber ihr lebt nicht mehr da welt.
- 39:14Speaker 1: Wo eben die Standardisierung vom Größen wegen Industrielisierung?
- 39:20Speaker 1: Das ist normalbar da muss sich was ändern.
- 39:22Speaker 1: Und deswegen haben wir jetzt auch so viel zum großes Müllproblem und so weiter und sofort.
- 39:27Speaker 1: Da wird sich wenig ändern, ich glaube aber dass ich ein paar Entfähprodukte hinzufügen werde.
- 39:33Speaker 1: Das könnte sein... Ich finde es zum Beispiel unglaublich sexy wenn eine Frau auch Krawatten trägt oder einen Pin hier hat.
- 39:40Speaker 1: Aber das muss halt für sie gemacht werden!
- 39:41Speaker 1: Oder eine Bluse?
- 39:43Speaker 1: Die habe ich nach meiner Mutter benannt weil sie immer nur weißen Blusen durch die Gegend gerannt ist als Kind.
- 39:49Speaker 1: Weißen Männerblusen So was in der Richtung vielleicht.
- 39:53Speaker 1: Aber der Maßanzug wird schon mir kommen.
- 39:55Speaker 1: und ja...
- 39:57Speaker 0: Dann bin ich ganz, ganz gespannt, was da noch alles so von dir kommt.
- 40:01Speaker 0: Bin jetzt schon Fan!
- 40:02Speaker 0: Vielleicht gibt es ja irgendwann mal etwas für Männer.
- 40:07Speaker 0: Aber wünschte auf jeden Fall ganz viel Erfolg und ja, bin gespannt.
- 40:10Speaker 0: Danke dir!
- 40:11Speaker 1: Ich habe zu danken!
- 40:14Speaker 0: Das war's leider schon.
- 40:16Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 40:18Speaker 2: das Gespräch zu Ende.
- 40:20Speaker 2: Vielen Dank fürs
- 40:21Speaker 0: Zuhören.
- 40:22Speaker 0: Bitten
- 40:23Speaker 2: im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise,
- 40:25Speaker 0: wenn
- 40:26Speaker 2: du die
- 40:26Speaker 1: Bar verlässt!
- 40:27Speaker 0: Aber vergiss auf keinen
- 40:29Speaker 2: Fall den abonnieren
- 40:30Speaker 0: Button zu
- 40:43Speaker 2: klicken.