Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / #112 - Isabell Schmidt-Nun - wohltuende Schwingungen
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- Music. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich begrüße euch zur 112. Episode des Schlagabtausch-Podcasts und auch Vodcasts. Heute mit beruhigenden Klängen und Schallwellen. Los geht's! Music. Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Hallo da draußen, ich begrüße euch sehr herzlich. Wir, der Dirk und ich, sind hier vielleicht etwas müde anzuschauen, weil wir gerade frisch quasi aus dem Trump-Camp unseres Herbstes kommen. Aber erst einmal, hallo lieber Dirk, obwohl du siehst eigentlich, habe ich heute schon mal gesagt, sehr, sehr frisch aus. Also Respekt dafür. Früher wird man sagen, was willst du trinken? Danke für die Blumen. Ja, hallo ihr Lieben da draußen. Guten Morgen, Timo. Timo, ich bin ganz froh. Es ist zum Glück nicht so früh, wie wir sonst immer rekorden. Das kommt mir doch sehr entgegen, weil der Timo hat ja schon gesagt, das Wochenende war mega, aber es war auch kräftzehren, kann man ruhig so sagen. War anstrengend, aber hat super viel Spaß gemacht. Aber darüber berichten wir demnächst, nicht in der heutigen Folge, denn wir haben vieles auf dem Programm, Timo. Was ist denn der aktuelle Rundown? Music. Dirk und ich werden etwas Smalltalk halten über Events, die wir getrennt voneinander besucht haben. Dann haben wir heute etwas ganz Besonderes, nämlich eine Frau, die gar kein Schlagzeug spielt, sag mal im herköpflichen Sinne, sondern sie ist Klangtherapeutin. Das ist die Isabel Schmidt-Nun, die uns in eine ganz andere Welt der Schlaginstrumente entführen wird. Und dann, wie üblich, haben wir natürlich die Chefkoch-Empfehlungen der Woche für euch. Music. Wir gehen jetzt mal chronologisch vor, würde ich mal behaupten wollen. Aber bevor wir Smalltalk halten, möchten wir auf eine wichtige Veranstaltung aufmerksam machen. Und auch für uns was Besonderes. Denn es geht um den Schlagabtausch. Und das Musikhaus Clear in Nürnberg hat mit uns gemeinsam besprochen, dass wir dort vor Ort im Musikhaus Clear in Nürnberg ein Happening machen. Ein Schlagabtausch-Podcast-Live-Event. Und das wird stattfinden am 20. September 2025. Da freuen wir uns schon mega drauf. Wir haben da einiges in Planung. Wir gucken auch genau, wie wir alles umsetzen können. Aber es wird für uns spannend, es wird für euch spannend, es wird für Musiklier spannend. Was schon mal klar ist, dass wir auch dort einen Interviewgast haben werden. Ja, den Namen verraten wir noch nicht. Den Namen verraten wir noch nicht, aber der überregional auch bekannt ist. Sehr cooler Typ. Sehr cooler Typ. Das war uns wichtig. Das war die Musik aus Clear sehr wichtig. Und wir werden noch viele andere tolle Sachen dann auch dort vollführen. Also merkt euch schon mal, wenn ihr in der Gegend um Clear herum seid, also aus dem Nürnberger Raum Franken seid sozusagen, dann merkt euch schon mal den 20. September 2025. Weitere Infos folgen dann in Kürze. Aber kommen wir jetzt mal zu Events, die rum sind. Und wenn ihr nicht dort wart, habt ihr definitiv was verpasst. Ja. Denn der Dirk, das habe ich verpasst, muss ich jetzt auch zugeben, das war die erste Europe-Drum-Show in Friedrichshafen, wo wir jetzt schon, wo viele wahrscheinlich, die auch hier zuhören, schon viel von gehört haben und was ja auch großartig, vorher viel angekündigt wurde und das auch zu Recht. Und Dirk, du hast tatsächlich, man muss es sagen, eine kleine Weltreise auf dich genommen dafür. Ja, richtig. Selbst nach einem Gig, den du gespielt hast, bist du dorthin noch mit wenig Schlaf aufgelaufen und hast die Messe unsicher gemacht. Und ja, bericht uns nochmal ein bisschen davon, was hast du dort gesehen, was war da so los und wie war der Vibe? Jo, Also, ich wollte tatsächlich unbedingt mir das Ganze anschauen und habe mich ziemlich darauf gefreut, denn nach vielen, vielen Jahren passiert mal wieder etwas so wie eine kleine Musikmesse. Das ist eine Musikmesse nur für uns Schlagzeuger und ich kenne die Macher der European Drum Show oder der Europe Drum Show. Also die kenne ich selber, weil das sind die gleichen Leute, die auch die UK-Drumshow veranstalten oder Organisatoren sind. Und die haben es sich quasi zur Aufgabe gemacht und möchten das Ganze auch in Deutschland etablieren. Und ich darf schon vorweg sagen, das war doch so ein Erfolg, dass man sich schon jetzt dazu geäußert hat, dass nächstes Jahr definitiv die Drumshow wieder stattfindet. Und ich finde es ganz, ganz toll, weil alle haben ja immer gesagt, Mensch, uns fehlt sowas und die haben es in die Hand genommen und haben also die Firmen, die Kunden, Artists eingeladen und haben daraus ein Happening gemacht. Jetzt hast du es selber schon gesagt, für mich, ich komme aus der Nähe von Bielefeld. Mal eben nach Friedrichshafen, Bodensee, das sind schon sieben bis acht Stunden, dann wenn du noch Verkehr hast und so weiter, das ist schon, wie du schon richtig sagst, eine kleine Weltreise. Ich bin froh trotzdem, dass ich die Reise auf mich genommen habe und kann auch jetzt schon mal euch sagen, ihr solltet euch unbedingt nächstes Jahr einfach mal auf den Weg machen. Erst einmal finde ich es ganz, ganz toll, dass so ein Happening und jetzt besonders für uns Drummer und Drummerinnen stattfindet. Das ist wirklich was los, dass man sich mieten kann, dass man Leute mal wieder sieht, dass man Produkte testen kann. Und zwar müsst ihr euch das so vorstellen, wenn man in die Messehallen Friedrichshafen hereingekommen ist, kam man in so eine Art, sag ich mal, große Aula. In dieser Aula war das. Die Electronic Stage. Das heißt, dort haben verschiedene Firmen ihre elektronischen Produkte vorgeführt und dort war es so, dass man das Lautstärkelevel auf ein Minimum gehalten hat oder im Foyer, Aula, Foyer, je nachdem. Also ihr wisst, was ich meine, denke ich mir, hat man das Ganze auf ein recht reduziertes Level gehauen, aber jeder Zuschauer, Zuschauerin hat einen Bluetooth-Kopfhörer bekommen und da habt ihr echt einen ziemlich coolen Sound gehabt. Das heißt, ihr konntet das E-Dram, wenn ihr sagt, ich will jetzt kein Kopfhörer haben, hat man so mitbekommen, aber du hast natürlich die ganzen Außengeräusche mitbekommen. Wenn du aber sagst, ich will wirklich den Artists, die Performance, das Gerät, was gerade erklärt worden ist. Wirklich sehr live spüren und mal gucken, wie das klingt, Dann habt ihr einen Bluetooth-Kopfhörer bekommen und konntet wirklich den Sound oder die Vorstellung, den Gear-Check, so wie wir es bei uns nennen, konntest du wirklich in Ruhe genießen. Dann gab es eine Halle, eine Messerhalle, kann man sich das am besten darunter vorstellen, wo verschiedene Firmen ihre Produkte ausgestellt haben. Das heißt, da war Zilchen, da war Musikwein, da war Sonora, da war Ludwig, da war Adoro Drums. Viele Firmen, Peisti war da, also die ganzen Firmen haben ihre Drum-Sets dort ausgestellt. Und man konnte sie bestaunen, man konnte mit Produktmanagern reden, man konnte mit Artists, die dann auf der Messe zum Beispiel eine Signing-Session gemacht haben, konnte man ein Foto machen, konnte mit denen ein bisschen Smalltalk halten. Und jetzt kommt der Knaller und da hören wir gleich mal rein. Zu jeder vollen Stunde durften alle, die wollten, 15 Minuten lang die Instrumente ausprobieren. Und zwar alle zugleich. Und wie sich das angehört hat, ich habe es ganz kurz mal aufgenommen. Da hören wir mal kurz rein. Also liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, so laut ist das auf der European Jump Show. Nur damit mal ein Eindruck, dass das jede Stunde zu 15 Minuten. Jo, ihr merkt schon, es war... Ein unfassbarer Lärm. Das war wirklich ein Tsunami, der auf einen drüber gerollt. Also für 15 Minuten. Ich kannte es eigentlich, ich kenne es von Frankreich, von The Back Show, wo ich schon gespielt habe, auch von der UK Drum Show. Aber ich wusste nicht, dass man dieses Konzept in Deutschland auch macht. Und ich habe mich echt erschrocken. Weil ich war so mitten im Gespräch und er sagt so, ey, pass mal auf, jetzt geht es los. Und ich so, was? Und dann geht es wirklich, also Wahnsinn. Ich fand es aber einerseits toll, weil so hat man wirklich natürlich als Customer, sage ich mal so, als Kunde, wirklich die Möglichkeit, das Instrument mal auszuprobieren. Ich wage zu bezweifeln, wenn alle zur gleichen Zeit draufhauen, ob ich wirklich höre, wie das Becken oder Schlagzeug klingt. Natürlich, also wenn wir das feine das feine subtile Reitbecken mal hören, wie ist denn der Ping dabei, auch in leisen Situationen, war bestimmt perfekt dafür also es war der Wahnsinn ihr habt ja den Schnipsel gerade gehört es war Wahnsinn aber ich fand es trotzdem toll dass man diese Gelegenheit hatte aber ganz wichtig nehmt Ohrenstöpsel mit oder kauft sie dort was ein bisschen neu war vielleicht interessant auch für euch, dass man an dieser Messe auch etwas kaufen konnte. Bei der Musikmesse, wenn ihr euch erinnert, die Älteren garantiert, durfte man nie etwas kaufen. Sondern wurde akribisch, wenn man dann eine Tasche hatte, da wurde akribisch drauf geachtet, dass da bloß keiner irgendwas verkauft hat. Diese Messe war dann halt, das heißt, wenn ihr zum Beispiel eine schöne Snare-Drum, oh, ich hätte mich da schon wieder, der Holger Wright hatte tolle Snare-Drums, also Handmade-Drums, dann LB Custom-Drums, da habe ich vor langer, langer Zeit meine Snare-Drum-Funktion hatte, die waren da, Cube Drums war da, also wirklich die kleine Kastenhersteller waren auch da und man durfte tatsächlich dort. Das Stück auch erwerben. Das fände ich eigentlich ganz schön. Oder auch theoretisch ein Becken. Ich glaube, das ist ein wichtiger Mehrwert für die Aussteller. Ja, absolut. Gerade wenn es die Kleinen sind, die da vielleicht echt auch Zeit und Geld in die Hand nehmen müssen. Für die ist es unglaublich wichtig, dass du da echt auch was mitnehmen kannst, wenn du dich verliebt hast da drin. Genau. Also das fand ich unglaublich. Und besonders auch mit einem Becken, wo du da hast jetzt genau dies näher und willst ja dies näher. Und dann musst du nicht erst wieder im Internet. Sondern du durftest... Ein Schüler von mir, der da war, liebe Grüße, geht an den Fabian raus, der hat sich da ein Istanbul-Becken gekauft. Oh, geil. Ja, guck mal. Genau das meine ich. Weil jedes Becken klingt ja anders. Das heißt, nach meiner Meinung, gerade bei Istanbul, aber auch bei allen anderen Marken. Und er hat sich mit Sticks eingedeckt, von Rohema auch. Okay. Es gab so Packages und keine Ahnung. Also du konntest schon ordentlich da eine Shopping machen. Ja, also alle, auch nochmal an euch, also alle Hersteller haben auch kleine Sonderpreise gemacht. Also du konntest schon dein Schnäppchen da machen. Es waren schon Messepreise dann, ne? Es waren schon Messepreise, genau. Also es war echt ein bisschen günstiger als im Laden. Also es hat sich echt gelohnt. Und auch, was ich ja immer ganz toll finde, einfach so Mitnahmepreise. Also nicht jeder kann jetzt gleich eine Custom Snare mitnehmen. Aber es war immer so, wo das Drummler her, so kleine Gadgets und so, konnte man dort bekommen. Und sowas finde ich ja immer ganz toll. Also Wahnsinn. Das war die Messehalle. da waren auch kleine Vorführungen auch innerhalb dieser 15 Minuten zum Beispiel Krim hat ihr, ich kann den Namen gar nicht aussprechen, so ein ganz besonderes Doppelpedal, hat er dort vorgestellt und die haben halt echt in diesen 15 Minuten, das war unfassbar. Also wirklich, der Knaller Thomas Lang war da, der war für die MyGroove App da und das passierte in der Messehalle aber das war längst nicht alles, weil. Die Organisatoren haben wir gesagt, wir möchten gerne auch verschiedene Bühnen haben. Da war zum Beispiel die Education-Bühne, die von Mike Johnston und Mike Dolby ins Leben gerufen worden ist, wo man verschiedene kleine Masterclasses besuchen konnte. Und dann gab es noch die sogenannte Mainstage, da war zum Beispiel Christoph Schneider von Rammstein. Ich war am Sonntag da, ich habe es mir nur erzählen lassen, am Samstag waren natürlich nicht auch nur Drama da, sondern es waren natürlich unheimlich viele Fans von Rammstein dort. Aber so hat das Ganze echt so ein, auch Event-Charakter gehabt. Und das fand ich eigentlich sehr schön, dass es nicht nur ein reines Messe-Ding war, sondern es hatte Event-Charakter. Also diese kleinen Masterclasses, wo man den verschiedensten Leuten zugucken konnte. Und dann die Main-Stages, wo Steve Smith zum Beispiel gespielt hat. Wie heißt das? Christoph Schneider, Benny Greb. Also man hatte unheimlich viel zu gucken. Man konnte viele Sachen besuchen. Wir haben ja schon ein bisschen über die Eintrittspreise eben gesprochen. Und was ich wirklich super interessant finde, das heißt, ihr bekommt ja so viel geboten von Christoph Schneider über Christian Aigner von Deppish Mode, Mike Johnson, Steve Smith. Und das alles ist in dem Tagespreis mit inbegriffen. Ich habe jetzt nicht mehr ganz genau auf dem Schirm, wie viel er ist. Ich weiß jetzt auch noch, was Timo eben auch schon, glaube ich, mal kurz angedeutet hat. Ich weiß nicht, was er im Gespräch oder jetzt gerade schon gesagt hat. Die Ticketpreise sind nächstes Jahr bei ungefähr 17 Pfund. Das entspricht ungefähr 20 bis 25 Euro. Was ich finde, was dort geboten wird, ist wirklich völlig okay. Natürlich weiß man halt, übliche Messepreise, wenn es jetzt um Essen geht oder so, das ist natürlich eine andere Hausnummer. Da zahlt man halt mehr, aber das ist, wenn du auf der Autobahn an der Raste fährst, da zahlst du auch mal fast das Doppelte für einen Kaffee. Und ich finde wirklich, das, was dort geboten wird, ist ganz, ganz klasse. Von der Digital Drummer Stage, was ich eben schon erwähnt hatte, mit den Bluetooth-Kopfhörern, bis zu den Masterclasses, bis zu den kleinen Workshops, die nebenher laufen. Es ist eine Reise wert und unterstützt das Ganze. Wenn ihr, besonders wenn ihr aus der Gegend seid, besucht das mal. Es lohnt sich wirklich. Also es ist wirklich ein Tagesevent wie ein Drumfestival. Du kannst, also es ist ein Dramfestival mit Messecharakter, mit Dramfestival. Education-Charakter. Und das hat mich sehr fasziniert. Und wer schon mal den Termin braucht, es ist ja schon safe, wann das stattfindet, 11. und 12. April 26. Das ist die Woche nach Ostern. 11. und 12. April. Da kann man jetzt auch schon Tickets buchen. Da sehe ich nämlich gerade Online-Kosten. Das ist natürlich Pfund. Ich habe keine Ahnung, was das noch so ist. 16 Pfund und 96 Pounds. Da kannst du die Hälfte fast nochmal drauflegen für Euro. Also ich denke mal dann um die 20, 25 Euro wahrscheinlich. Ich weiß nicht, was der Eintritt jetzt gekostet hat. Das ist das, was jetzt online als Ticketerwerb schon da ist. Aber vielleicht ist der Termin jetzt auch ganz cool, weil es ist wahrscheinlich bei den meisten dann auch noch Osterferien, weil es die Woche nach Ostern ist. Vielleicht nicht ganz unklug gelegt dann auch. Und wir versuchen ja auch im Schlagabtausch vielleicht uns mal irgendwie dort mit einzubringen. Aber da sind noch Planungen und Planungen und Planungen und Aber wir hätten schon Bock drauf, dabei zu sein. Wir haben Bock, dabei zu sein. Absolut. Müssen wir auch machen. Finde ich ganz, ganz wichtig. Sollten wir auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Und es ist wirklich ein Messe-Event, was man wirklich unterstützen kann, mit gutem Gewissen. Friedrichshafen ist halt einfach von mir aus eine kleine Weltreise. Aber nochmal, es lohnt sich. Also das alles zusammen ist, ja, ich fand es mega. Cool. Ich habe es mir dann geschenkt, tatsächlich. Aber du hast was anderes. Genau, weil ich nämlich eine Woche später, genau, auf der 25. Vintage, auf dem, jetzt sage ich es auch mal richtig, auf dem 25. Vintage-Strum- und Custom-Meeting war. Das heißt, der Dirk war auf einem ersten Mal, beim ersten Mal bei irgendwas dabei, ich war im 25., das ist also Jubiläum. Ich war allerdings nicht 25 Mal mit auf diesem Meeting am Start. Und das ist was... Man kann schon sagen, was ganz anderes gewesen als die Euro-Trump-Show. Also ich war auch neidisch, aber ich bin froh, sonst hätte ich nur Geld da gelassen. Ja, also die, ihr könnt euch das jetzt vorstellen, es ist keine Messehalle, dieses Meeting. Erstmal, es ist organisiert von Martin Schneider und Ingo Winterberg, die beide in dieser Vintage-Szene mega verwurzelt sind. Und das war auch damals so der Initiator des Ganzen, dass sich einfach Vintage Freaks, also Trump Vintage Freaks getroffen haben, um sich auszutauschen. Bzw. war die Intention damals, das hat der Martin gesagt auf dem Meeting bei der Begrüßung, der Anfang war, dass man sich getroffen hat, um Teile auszutauschen. Man hat in Deutschland keine Ersatzteile bekommen für alte Ludwig-Snares, für alte Slingerland-Sachen, für Tricks. Es gab ja auch damals kein Internet in dem Sinne oder wahrscheinlich gar keins. Und das heißt, die haben sich zusammengefunden, um eben Teile auch auszutauschen. Was der eine hat, hat der andere sozusagen. Und ungefähr so ist auch noch der Vibe. Das heißt, es ist keine Messehalle, sondern es ist eine Turnhalle von einem Ort. Waldorf-Mörfelden heißt dieser Ort. Und man kommt da rein und alles ist vollgestellt mit Ständen. Und es ist eine Mischung aus, wie soll ich das jetzt sagen? Es sieht ein bisschen mehr aus wie so ein Flohmarkt. Ohne das jetzt irgendwie disrespektierlich zu meinen. Aber die wenigsten haben jetzt geile Banner oder einen fetten Messestand oder High-End irgendwas. Sondern da stehen dann halt Tische und viele stellen auf die Tische ihr Zeugs drauf. Oder die haben halt ihre eigenen Beckenständer dabei und stellen da die alten Becken drauf und so weiter. So, das ist das, was so quasi der Vintage-Part ist. Man bekommt da auch wirklich als Sammler und Freak alles. Also es gibt ja auch viele Sonofreaks natürlich gerade in Deutschland. Und es gibt einen Stand, ihr kennt diese Tische, diese ganz normalen Tische, die es überall gibt. Wie lange sind die? 1,80 Meter? 2 Meter vielleicht? Und er hat wirklich so 3, 4 Tische aneinander mit lauter Tische. Behältern, wo lauter Schrauben drin sind. Also unfassbar. Du musst dich dann da durchwühlen. Wenn du was Bestimmtes suchst, du musst dich durchwühlen. Das ist ein bisschen so, wer kennt noch die Ludolfs? Das war mal so eine... Das kann man sich ungefähr so folgen. Die wissen genau, dass sie es haben, aber vielleicht nicht unbedingt direkt wo. Aber der kann ja sagen, in dem Behälter findest du die Schraube MX 53C. Weiß man sich, keine Ahnung. Aber es hat auf jeden Fall einen mega krassen Charme. Und man findet dann wirklich krasse Vintage-Schätzchen. Also wirklich top aufbereitete Trommeln, Becken, die auch super selten sind und die auch ihren Preis haben. Und daneben findest du Kessel für 10 Euro. Die, keine Ahnung, wo alles fehlt. Wo die Böckchen fehlen, wo die Gratung nichts mehr ist. Du findest alles, auch über Folien, Trommeln, Schrauben, Becken, alles Mögliche. Also unfassbar. Und dann geht es aber eben auch als Kontrast dazu die Custom Hersteller, die auch schon Dirk teilweise eben erwähnt hat wir haben die Handmade Custom Drums und Holger Reit, wir haben den Mix Scharf von der Klangmacherei da, wir haben, Varus Drums da gehabt wir hatten Cube Drums da wir hatten. Ähm, äh, wer war denn noch alles da? ST Drums war mit am Start ähm Trojan war mit dabei äh, wen hatten wir noch. Ich kann jetzt gar nicht mehr alle aufsehen. Also auch sehr viele kleine, also keine Top, wie soll ich sagen, nicht die Top 10, sondern lauter kleine, hier meine Lieblingssache aus Österreich, Austin Drumhead Company, die krassen Naturfälle machen. Bzw. er macht sie, ist ja keine Firma, er macht sie alleine. Also auch da, man konnte altes Zeug kriegen, man konnte komplett neues Zeug kriegen, aber der Wert das ist dieses ganz familiäre. Und man hat diese Halle, die ist vollgestellt bis oben hin sozusagen. Dann gibt es noch einen Außenbereich, noch einen Nebenraum. Es gab einen extra Raum, wo man ein Becken testen konnte. Und vom Vibe her, super familiär. Lautstärke-mäßig, würde ich sagen, kannst du wahrscheinlich nicht mit der Europe-Drum-Show vergleichen. Aber es wurde dann auch ab und zu gedengelt und dann wurde es auch laut. Aber dann gibt es immer einen, der dann auch mal sagt, alles wieder Ruhe hier. Und dann halten sich auch manche dran. Zumindest mal 30 Sekunden, bevor es dann wieder in den Wahnsinn geeinigt wird. Aber es ist alles cool. Und mein Highlight, muss ich wirklich sagen, da müssen wir auch noch eine Folge drüber machen, Dirk. Jetzt aber. Der, ähm, Hans-Peter Kierbisser von der Aquarian, äh Quatsch, Aquarian, sag ich schon, sorry, Austria Drumhead Company, nicht Aquarian, Aquarian ist was ganz anderes, also der die Naturfälle macht, der hatte das, der hatte ein Original Rolling Bomber Set dabei von Slingerhead. Wer damit gar nichts anfangen kann, das ist ein Set, das wurde in den Kriegszeiten, also im Zweiten Weltkrieg gebaut und musste daher auf Metall verzichten, weil Metall unter die Kriegsrechte gefallen ist. Und da ist, die Böckchen sind aus Holz und ganz viele andere Sachen aus Holz und das hat er komplett restauriert. Unfassbar. Da machen wir auf jeden Fall eine Folge drüber, auch über den Entstehungsprozess. Oh, das ist klasse. Und da steckt noch eine Menge Arbeit drin. Das Ding sieht so geil aus. Es sieht aus, sonst wäre es quasi, ja, nicht ganz niegelnageläu natürlich, aber der hat das super auf Vordermann gebracht. Krass. Oh ja, das hört mich an. Und der hat das gesagt, das fand ich so süß von ihm. Er hat es extra wegen mir mitgebracht, weil ich ihn vorher schon angeschrieben hatte. Ey, hast du das Rolling Bomber-Set dabei? Und er sagt, ja, weiß nicht so genau und so, weil dann weiß er trotzdem, wenn alle mal richtig da draufhauen und so. Aber jetzt extra wegen mir eingepackt. Also mega, da habe ich mich gefreut wie so ein kleiner Schuljunge vor dem Bonbons. Und das war mega toll. Da machen wir eine extra Folge auf jeden Fall zu. Das fand ich klasse. Und ich war übrigens, ich war natürlich im Auftrag von Percussion Kreativ vor Ort, habe dann auch dort für Percussion Kreativ viele Kontakte knüpfen können. Einfach mit dem Verein ein bisschen Präsenz zeigen und auch zeigen, dass wir auch da. Für diese Leute auch da sein wollen und da sein möchten. Und wie uns ja immer vorgerufen wird vom Verein aus, wir werden ja nur für die Profis. Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. An dieser Stelle ist einfach gesagt, wir möchten für alle da sein. Auch für die Vintage-Fans und für alle, die damit auch nichts zu tun haben, aber eigentlich für alle. Einfach für alle. So, Punkt aus, Feierabend. Also, auch eine Veranstaltung, die ich jedem empfehlen kann. Das Datum dafür steht nächstes Jahr auch schon wieder fest. Das Vintage-Drum-Custom-Drum-Meeting war ja auch vertreten auf den World-Drum schon mit einer Administration. Und das war ja jetzt von Woche auf Woche. Und da sagten die, das ist denen zu stressig gewesen. Kann ich auch verstehen. Deswegen haben die gesagt, wir machen zwei Wochen Unterschied. Und die machen es jetzt zwei Wochen vor der Europe Drum Show. Ah, okay. Und da kann ich das Datum auch schon mal nennen. Das müsste dann sein, wenn die Europe Drum Show am 11. und 12. April nächsten Jahres ist, dann ist das Winter Drum Custom Meeting am Samstag, den 28. März. Das steht soweit schon nicht ganz in Stein gemeißelt, aber so wurde es zumindest auch schon am Tag der Veranstaltung entsprechend kundgetan. Also zwei Veranstaltungen, die man als Drummer definitiv besuchen kann, vielleicht sogar besuchen muss, man muss zumindest auf einem dieser Wends mal gewesen sein, das muss man mal mitgenommen haben, auch auf die Bucketliste damit und ja, wir werden hoffentlich nächstes Jahr auch wieder auf einer oder vielleicht sogar auf beiden Messen sein, müssen mal schauen, wie das in unseren Terminkalender auch reinpasst, natürlich, aber bitte unterstützt Veranstaltungen wie diese. Die leben von euch. Die leben nicht von den Herstellern, die da hinkommen und ausstellen oder von den Händlern, sondern leben von den Besucherinnen und Besuchern, die dort erscheinen. Und das macht natürlich auch allen sowieso mehr Bock. Je mehr Leute, desto besser. Also besucht bitte solche Veranstaltungen. Hingehen. Besucht Live-Events. Music. Nun haben wir, wie auch schon eben angekündigt, einen besonderen Interviewgast, denn es geht heute mal was ganz anderes als das, was bis jetzt immer in 111 Folgen gegangen ist. Richtig. Und wer sich die Vita von unserem Gast, das ist die Isabel Schmidt nun mal anschaut. Dann erwartet man vermutlich auch mal erst alles, aber auch keinen Schlagzeugladen, den sie mitführt oder als Geschäftsführerin führt, denn aufgewachsen ist sie in Thüringen, ausgebildet im Handel und sie hat über 20 Jahre Erfahrung im Controlling, von der Kosmetikbranche bis zum Brandschutz und heute ist sie eben Geschäftsführerin der Drumstation in Maintal bei Frankfurt. wird. Isabella hat damit einen Blick auf die Musikbranche, der auf jeden Fall nicht aus der Szene kommt und genau deshalb auch wahrscheinlich frischen Wind da reinbringt. Seit 2022 ist sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Joachim Schmidt, Teil der Drumstation Meintal, hat dort nicht nur geschäftlich einiges umgekrempelt, sondern sich auch mit großer Neugier, und das ist das, was uns heute besonders beschäftigen wird, dem Thema Klang geöffnet. Zunächst eher skeptisch und heute mehr als begeistert. Inzwischen hat sie eine Ausbildung zur Klangtherapeutin absolviert und die Sortiments Erweiterung des Ladens mit Minosonic Energy umgesetzt. In der Trump-Session wird es künftig also nicht nur grooven, sondern auch ordentlich schwingen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sprechen heute mit der Isabelle über ihren beruflichen Wandel, über das Ankommen in einer Welt voller Trommeln, über Klang, Schwingungen und das, was Musik in unserem Wohlbefinden machen kann. Schönen guten Morgen. So, und jetzt kommt's. Ich habe es hoffentlich gehört. Liebe Zuschauende und liebe Hörende. Ich bin gut, ne? Ich muss selber gerade hören. Sonst breche ich mir immer tierisch einen ab mit Hörer, Hörerinnen und Zuschauer, Zuschauerinnen. Ja, man lernt ja. Ich lerne ja dazu. Ich freue mich wahnsinnig, denn heute haben wir jemanden im Podcast, der eigentlich aus einer ganz anderen Branche kommt und sich dann völlig gewandelt hat. Und ich sage mal gar nicht so viel, das soll sie nachher am besten noch selber machen. Isabel, ich freue mich total, dass du hier bist heute bei uns im Schlagabtauf-Podcast. Schönen guten Morgen. Guten Morgen, Dirk. Guten Morgen, Timo. Guten Morgen, liebe Schlagzeugbegeisterte. Sehr gut. Wir haben es mit einem Profi zu tun. Also guten Morgen auf meiner Seite aus. Hallo. Dirk, ich bin auch echt überrascht. Du hast bestimmt lange dafür geübt vorher. Ja, ich staune selber. Das ist für mich immer noch früh. Das geht noch. Also, wir müssen mal, liebe Hörende, liebe Zuschauende, wir müssen ja mal sagen, normalerweise nehmen wir den Podcast immer etwas früher auf. Wir haben mittlerweile fast für mich Mittagszeit. Geil, du bist schon am Mittagessen kochen. Ich bin schon am überlegen, was ich gleich koche. Wir haben es ja gegen 10.30 Uhr, ja, also das findet Dirk immer noch früh, aber das nur mal als kleine Nebeninformation. Ich freue mich auch total, dass die Isabel mit dabei ist und der Dirk hat es ja schon angedeutet und in der Einleitung habe ich das schon ein bisschen gehört. Die Isabel kommt aus einem anderen Metier und da interessiert uns natürlich auch, liebe Isabel, wie hast du, ich sage jetzt mal, den Absprung geschaffen von der Welt, ich sage mal mehr oder weniger des Handels, des Controlling? Oder wie ist dein Weg gewesen von deinem alten Beruf jetzt in deine neue, sag gleich noch nicht Berufung, weil du warst ja zwischendurch noch den Zwischenschritt an der Drumstation Meintal als Geschäftsführerin gemacht. Das heißt, wie bist du quasi aus dieser Welt der Nicht-Musiker-Szene und Musikerinnen-Szene in die Welt der Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger reingekommen? Ja, wie das so ist, Timo, durch einen ziemlich blöden Zufall, der sich hinten raus als die beste Entscheidung meines Lebens entpuppte. Von daher vielleicht ganz, ganz kurz und ein bisschen umrissen. Wir alle sind durch die Corona-Pandemie gegangen und dann höre ich schon wieder auf von der blöden Zeit. Aber es hat sich damals die Gelegenheit ergeben, dass mich Joachim in seinen liebsten Trommelladen mitgenommen hat, nämlich die Drumstation nach Mainthal und dann immer geschwärmt hat. oh mein Gott, wenn ich könnte und dürfte, würde ich Schlagzeuge verkaufen. Und dann habe ich einfach gesagt, ja, dann frag doch mal den alten Inhaber, wie seine Zukunftsplanung ist. Und so fing das an. Und wir wuselten uns durch Businesspläne, Bankgespräche und Finanzierungsstrategien und haben gesagt, wir treiben das, bis einer sagt, das geht nicht, seid ihr bekloppt. Auf gar keinen Fall, hat überhaupt keine Zukunft. und witzigerweise nach einem Dreivierteljahr sagte jemand, das trauen wir euch zu, Finanzierung steht, wir glauben an euch und dann haben wir B gesagt. Also wir haben nicht nur gesagt, wir wollen das und wir glauben das, sondern jetzt machen wir es und dann sind wir beide in die Unternehmensnachfolge eingetreten, Zuerst Joachim, dann ich. Und es ist mir total leicht gefallen, weil in seinem beruflichen Leben hat man ja immer gute und schlechte Zeiten und gute und schlechte Chefs. Und dann dachte ich mir, jetzt habe ich aber die Schnauze voll und möchte gern mal mein eigener Chef sein, möchte mich mal beweisen. Und das war mehr oder weniger der Absprung. Von der Pike auf alles machen und dann für alles auch verantwortlich sein hinten raus. Und das war bis jetzt die größte Herausforderung in meinem beruflichen Leben und die beste Entscheidung gleichermaßen. Ich versuche das mal so ein bisschen zu sortieren. Das heißt, die Drumstation meint halt ein Geschäft, das schon sehr viele Jahrzehnte gibt. Der eigentliche Inhaber ist so ein bisschen ins Rentenalter gekommen und wollte es abgeben. Und der Joachim ist dein Mann, das können wir vielleicht auch an der Stelle mal sagen, der Joachim Schmidt. Und der hat immer geschwärmt, ich würde sagen, das wäre ein Traum von mir und da warst du, ihr wart schon verheiratet offensichtlich und du warst in einem anderen Job. Und hast dann eine Schwämmerei, die ja das anhören müssen immer. Und bist dann den Traum sozusagen mitgegangen von deinem Mann. So ist das, weil gut. Und du kommst aber, deswegen die ganzen Pläne, die du machen konntest, Businessplan, Finanzierungsplan, du kommst ja aus dieser Branche mit Controlling in Finanzbewesen. Das heißt, für dich war das erstmal Business as usual, oder? War es da irgendwie doch was Besonderes? Es war doch was Besonderes, weil wir es natürlich ernsthaftig gemacht haben. Also wir haben es nicht alles selbst gemacht. Wir hatten eine tolle Förderung und eine Beratung dabei von der, jetzt überlege ich gerade, welche Bank das war. Also wir sind auf jeden Fall auch von der IHK-Seite sehr stark unterstützt worden und hatten das natürlich eine geförderte Beratung. So ist der richtige Begriff. Und von daher hatten wir da auch einen guten Sparrings-Partner, der schon viele Unternehmensübernahmen begleitet hat und waren da auch in guten Händen. Und na klar muss man, also bin ich der Meinung, muss man schon wissen, wovon da gesprochen wird und was Banken für Unterlagen brauchen. Man muss sich halt über Zehn-Jahres-Pläne, Liquiditätsanalysen Gedanken machen. Und das war der Vorteil aus meinem alten Job. Und jetzt kriege ich wieder die Kurve, dass ich das schon mal gemacht hatte. Hatte schon mal ins Personalwesen reingeschnuppert, habe Buchhaltung irgendwie kennengelernt, wusste, was der Steuerberater braucht und na klar, diese Vorliebe für Zahlen und diesen straighten Weg, das passte irgendwie und Joachim ist der Verkäufer und mit, Schlagzeugerfahrung, also spielt auch leidenschaftlich Schlagzeug und das hat gut gematcht an der Stelle. Klasse, weil das ist ja so eine Sache, wo ich gerne ein Scheibchen manchmal mehr von ab hätte, dieses ganze Controlling, dieses ganze Finanzwesen. Ich glaube in der Tat, dass das sehr viel helfen kann, wenn man da einfach so ein bisschen Ahnung hat, was denn die Behörden, Banken so brauchen damit. Aber war das denn nicht für dich dann sehr ungewohnt? Weil du bist ja also mit dem Schlagzeug Nerd, ich meine, das kennen Timo und ich ja auch, du bist ja auch mit dem Schlagzeug Nerd zusammen, der sich sehr damit ausgeht. War das dann nicht, wo du sagst, oh, jetzt habe ich auf einmal einen Schlagzeugladen an der Backe. War das erst mal ein bisschen komisch oder wo du sagtest, ach nö. Doch, total aufregend. Bis heute aufregend. Große Verantwortung auch für zwei Mitarbeiter und ein großes Abenteuer einfach auch meines Lebens. Also da, wo Licht ist, ist auch immer ein bisschen Schatten. Das darf man auch nicht vergessen. Klar, ist überall. Von daher, aber es hat sich so entwickelt, wie wir uns das vorgenommen haben. Das ist schön. Mega. Und ich kann nur sagen, ich war ja jetzt auch mal nach langer, langer Zeit wieder zum ersten Mal unter der Leitung von euch beiden in der Drumstation Maintal. Und wer nicht da war, der sollte unbedingt meinen. Ein ganz toller, professioneller Laden mit ganz, ganz viel Charme. Von daher finde ich das umso schöner, dass du auch, weil es ist ja. Timo, wir kennen das ja, den Partner manchmal das zu erzeugen, dass Trommel gar nicht so blöd ist. Das ist gar nicht so einfach. Das muss ich auch sagen, das große Respekt an die Isabel, die den Weg ihres Mannes in dem Fall mitgegangen ist. Denn ich weiß, bei mir ist es so zu Hause, ich darf nicht überall Schlagzeugsachen hinstellen zum Beispiel. Es gibt bestimmte Plätze, die sind Tabu dafür sozusagen. Und dann kenne ich aber das extremste Gegenbeispiel, wo Lebenspartnerinnen und Lebenspartner mit irgendwo sitzen und rumschrauben, am Putzen sind, Schlagzeuge und das ganze Haus steht voll mit dem ganzen Kram. Ich meine, Isabel, eigentlich war das ja clever von mir. Du hast es ja ausgelagert in den Laden und habt ihr jetzt zu Hause nämlich... Du kannst ja immer sagen, nimm mal alles mit in den Laden. Das stimmt. Die Proberäume und Lager sind alle umgezogen und jetzt besitzt Joachim 150 Schlagzeuge statt drei. Ehrlich. Klasse. Wie hatte ich denn dann so ein bisschen, vielleicht um da mal die Kurve zu bekommen. Dich das ganze Schlagzeugspektrum so mitgenommen, weil wir haben dich ja auch aus einem besonderen Grund heute, aber wie hast du denn dann so deine Leidenschaft entdeckt für bestimmte Themen, bevor wir gleich aufs Eigentliche kommen? Das ist eine total coole Frage, weil ich auch rückblickend für mich festgestellt habe, dass ich mich auch weiterentwickelt habe. Also ich will nicht sagen, dass ich mich verändert habe, aber weiterentwickelt. Und genauso wie Joachim komme ich halt aus dem Business, wo man immer Anzug und am besten noch Krawatte trägt und dahingehend zu lockeren Klamotten im Business, lockeren Gesprächen, netten Kunden, das war für mich die größte Entwicklung überhaupt, diese Lockerheit einfach mitzunehmen, ich selbst sein zu können, gar niemals jemand anderes sein zu müssen mit Krawatte und Schlips an und ja, für mich war der erste Tag in der Drumstation, der war überwältigend. Also du wirst ja vom Kunden zum Inhaber und siehst den Laden plötzlich einmal ganz anders mit all den Vorteilen und Nachteilen oder Schwächen, die es auch hat, wo du sagst, da muss man eigentlich noch was Arbeit reinstecken. Da gibt es viel zu tun. Das war irgendwie überwältigend. Punkt. Aber es ist auch ein Thema, was mich echt interessiert, weil du kommst aus einem anderen Metier und was hört man da immer wieder? Besonders, ich meine allgemein die Musikerinnen und Musikerszene, auch was so Läden anbelangt, aber besonders die Schleifzigerinnen und Schleifziger sind eben eine besondere Sorte Mensch, sag ich mal. Hat man das wirklich, du hast es gerade schon beschrieben, dieses Lockere, ist es wirklich so, ist es eine andere Art von Business machen? Auch in dem Umgang mit den Firmen, mit den Vertrieben, mit denen du ja auch zu tun hast, denke ich mal, als Geschäftsführerin, sitzen auch andere Menschen als sonst, ich sag mal, üblich? Ja, absolut. Also Rock'n'Roll, ihr habt es vorhin schon gesagt, ist auch in dem Business ganz groß. Also die Bandbreite ist halt ganz groß, von absoluter Professionalität bis hin zum Hemdsärmlichkeit. Aber das ist an der Stelle einfach nicht problematisch, weil wir können das alles managen. Und so ist es ja auch schon immer in der Branche. Es ist genauso wie der kleine, langhaarige Drum-Schüler in das Geschäft kommt, bis hin zum Steuerrechtsanwalt oder Insolvenzverwalter. Also das ist wie auf der Skipiste, da triffst du einfach die Bandbreite der Gesellschaft und so ist es halt auch. Und das ist das Schöne. Und ich finde das halt so cool, weil im Schlagzeuggeschäft trifft man sich und dann ist man einfach Schlagzeuger oder Musiker. Und das hat mich auch überwältigt, dass du einfach diese Leidenschaft wahrnimmst. Der kleinste gemeinsame Nenner ist diese Leidenschaft für Schlagzeug und Musik und da hast du immer Anknüpfungspunkte, du kannst immer sprechen und da gibt es auch kein Sie, da gibt es einfach das höfliche Du und eine Tasse Kaffee und dann wird erzählt und das ist mega toll, große Bereicherung für mein Leben. Klasse. Und hast du denn auch dann Blut geleckt? Jetzt kriegen wir die Kur vielleicht mal zu deiner neuen Leidenschaft. Du bist ja dann nicht direkt zur Schlagzeugerin geworden, trotz dem Ganzen. Oder vielleicht doch, oder hast du es vielleicht erst probiert, sondern bist einen anderen Weg gegangen, der aber auch sehr eng verbunden ist natürlich mit der Schlagzeugenden Zunft, sag ich mal. Also erstmal kannst du auch ein bisschen Schlagzeug spielen, mir mal so die erste Frage, das ist den Paradiddle, den kann ich das war's, ich hab's aber auch nicht versucht weil ich hab so großen Respekt vor dem Schlagzeug spielen an sich da braucht man so viel Zeit, so viel Geduld so viel Talent zu, also das wollte ich mir auch nicht anmaßen, zu sagen, ich spiel Schlagzeug nö, ich kann den Paradiddle und da bin ich stolz drauf Wahnsinn. Ich find wirklich Du kommst ja aus dem Finanzwesen und du hast die Liebe entdeckt für einen sehr interessanten Bereich. So umschreibe ich das ja jetzt mal. Du hast dich oder du hast so ein bisschen, dein Interesse hat geweckt, die Klangtherapie oder alles, was mit Klängen zu tun hat. Klangtherapie für euch da draußen vielleicht ist ganz, es ist ja im Moment sehr im Kommen. Es ist sehr modern, das heißt, ich arbeite ja auch mit beeinträchtigten Kindern. Und Klänge können, das habt ihr vielleicht alle schon mal da draußen mitgemacht, Klänge können ganz, ganz viele Emotionen auf dem Körper ausüben. Gar nicht mal die Klangschule, sondern überhaupt der Klang oder Musik. Das heißt, ob du ruhige Musik hörst, aggressive Musik. Musik stimuliert den Körper in vielfältiger Weise. Und du bist jetzt, wie bist du jetzt, um da mal wieder diesen Sprung zu kriegen, Und wie bist du zu diesem Ganzen, was sehr, das ist nicht böse gemeint, so ein bisschen in den esoterischen Bereich geht. Das wird immer gerne belächelt, aber ich finde, das hat völlig seine Berechtigung und es macht auch was mit ein. Da kommen wir gleich nochmal zu. Wie hast du denn diesen Switch bekommen oder wie bist du angefixt worden, dich damit auseinanderzusetzen? Wie immer ganz rational. Also ich hatte mein erstes oder das Angebot, an einem Klangbad teilzunehmen und habe gesagt, klar, das mache ich. Dann legst du dich halt mal auf den Boden und denkst so, naja, was kommt denn da jetzt? Und muss ich mich jetzt entspannen? Und wie funktioniert das denn? Und das hat mich so ein bisschen aus der Geradlinigkeit rausgeschüttelt, die Klänge, weil das ist einfach so ein spannendes Erlebnis auch von Körper. Und da habe ich angefangen, mich dafür zu öffnen. Und dann sind wir, Gott sei Dank, von unserem Vertriebspartner der Firma Roland Meinl super gewingt und hatten da nochmal ein professionelles Klangbad. Also tatsächlich für mich alleine. Erklär mal bitte. Ja. Weil ich könnte mir jetzt vorstellen, Timo liegt hier und ich haue mit dem Crashbecken voll daneben. Ich weiß nicht, ob der das so geil findet. Also ich dachte, ich liege in der Bar, da war nur ein Licht auf dem Crash drauf. Erklär das mal. Da lässt man sich ein bisschen mehr drunter vor. Also neumodisch heißt das ja ein Soundbar. Und eigentlich ist das so für uns alle Yoga- und Pilates-Liebhaber. Dann begibt man sich einfach auf die Matte auf dem Boden, legt sich einfach ganz flach hin, bringt den Körper zur Ruhe. Liegt gemütlich auf einem Kissen, hat noch eine Decke dabei, dass es also warm und kuschelig ist und schaltet einfach mal ab. Man relaxt und wird auch angeleitet zum Relaxen. Also es spricht jemand und sagt, so jetzt kommt das. Und also man wird quasi in so eine, eigentlich eine Tiefenmeditation auch gebracht und kann sich voll und ganz den Klängen, die um einen herum gespielt werden, auch hingeben. Also das sind verschiedene Klängen von Klangschalen über Gongs, Stimmgabeln gibt es da, Chimes. Also alles, was man sich vorstellen kann und den Körper irgendwie triggert, wird da um einen rundherum gespielt. Und das geht zwischen fünf Minuten, 15 Minuten, aber auch bis zu einer Stunde. Und es gibt viele Menschen, die tatsächlich richtig meditieren und abschalten oder einschlafen. Dann hört man schon mal den Nachbarschnarchen. Aber das ist schon, also es funktioniert. Das kann ich euch sagen. Ja, das heißt, man muss sich das so vorstellen, du liegst dann da und du lässt die Klänge auf dich wirken. Das triffst du genau auf den Punkt, Dirk, so ist es, ja. Das ist schon eine spannende Geschichte. Und je nachdem, wie intensiv der Klang ist, also stellt euch mal vor, ihr mit euren 22 Zoll Ridebacken, was die für einen Wumms haben, stellt euch mal vor, ein 32 Zoll Gong, ungefähr einen Meter Abstand von euch. Also da passiert auch richtig viel mit einem. Das erschreckt einen nicht. Das beruhigt auch, diese Tiefenklänge, die bringen den ganzen Körper in Wallung und es hat eine sehr beruhigende Wirkung. Und das Ziel ist erstmal, die Menschen in eine Art Meditation reinzubekommen, abzuschalten, runterzufahren, das Wohlbefinden zu stärken, sag ich es mal allgemein. Genau. Oder gibt es noch andere Sekundärziele vielleicht, die wir jetzt gar nicht erahnen, du machst ja gerade eine Ausbildung offiziell zur Klangtherapeutin, die dann quasi bei dir im Hinterkopf mitschwingen, was du gerne auch noch dem Probanden mitgeben möchtest. Naja, man kann es auf jeden Fall für mich rational. Menschen ist es ja vor allem wichtig, dass man es erklären kann, dass es nicht hokus pokus ist, sondern dass ich es eben vor allem spüren kann an meinem eigenen Körper. Und es ist so, wie es Dirk auch gesagt hat, diese Schallwellen, die durch das Anschlagen von den Musikinstrumenten ausgelöst werden, die fließen durch den Körper. Und zwar muss man sich das wie eine Tiefenmassage vorstellen, die in jeder kleinen Zelle, die man im Körper hat, die Wassermoleküle in Bewegung bringt. Also das Wasser wird zum Schwingen gebracht. Und das funktioniert halt, wie gesagt, im ganzen Körper, weil du überall Wasser hast. Oder zu 70 Prozent besteht der Körper, glaube ich, aus Wasser. Und es wirkt einfach sehr schnell sehr tief. Und wenn du zu einer ganz normalen Massage gehst im Vergleich, dann braucht das eine Weile, bis das die tiefsten, tiefen Schichten in den Muskeln erreicht hat. Es dauert so eine Weile, bis der Körper weichgeknetet ist, sage ich mal, ein bisschen flapsig. Und das funktioniert schneller. Es ist also eine richtige Tiefenmassage im Körper. Und an den verschiedenen Stellen kann das eben auch beispielsweise Verspannungen lösen. Für die etwas esoterisch angehauchten Menschen unter uns, glaubt man ja auch an Chakren und der Körper ist aus Energie gebaut. Und durch diese Klänge werden die Energien oder wir sagen halt, dass die Wassermoleküle wieder in die richtige Schwingung gebracht im Körper und bringen damit einmal Harmonie und Ausgeglichenheit, Tiefenentspannung, aber es werden auch Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt. Das ist jetzt keine Arztpraxis, die wir dann haben in der Klangtherapie. Wir sind sehr präventiv unterwegs, aber es kann eben begleitend zu bestimmten Behandlungen durchaus positive Effekte haben. Wo würdest du so Behandlungen jetzt mal sehen? Nehmen wir an, jemand hat, ein doofes Beispiel, ich habe eine Nackenverspannung, könnte das jetzt schon mal helfen? Oder wenn ich keine Nackenverspannung haben möchte, du sagst ja präventiv, Sollte ich so ein Klangbad nehmen? Und wenn ja, auch wie oft sollte man sowas durchführen vielleicht auch? Also wenn du jetzt einen verspannten Nacken hast, würde ich noch ein bisschen weiterfragen, ob es noch andere Themen gibt, ob du viel läufst, ob du viel sitzt, ob das irgendwelche anderen Indikationen haben kann. Wenn du sagst, ich sitze einfach bloß viel am PC oder im Wodcast und habe den Nacken immer so überstreckt, dann würde ich wahrscheinlich eine Klangmassage des kompletten Rückens mit dir machen und würde tatsächlich bei den Füßen anfangen, um mich dann nach oben arbeiten, über die Beine, über den Hintern, das Sakralgelenk, bis zu den Schultern auch und in den Nacken und einfach probieren. Also zum einen musst du mir ja rückspiegeln, wie sich das für dich anfühlt, ob sich das gut anfühlt und zum anderen muss man es probieren. Also wir können natürlich ganz akute Stellen natürlich auch immer mit einer Klangschale behandeln. Also sitzt sie dann drauf und dann wird sie dort angespielt. Aber man kann eben auch einfach mal gucken, wie sich was anfühlt. Beschreib doch mal bitte, du hast eben gesagt, angefangen bei den Füßen, was machst du da? Mit das, was sie jetzt vorstellen, ich bearbeite den Timo jetzt mit dem Trommelstock. Oder wir haben da eben so flapsig drüber mit dem Becken gesprochen. Was macht man da? Oder was hast du für Hilfsmittel? Wie benutzt du das? Legt man das auf? Ich kenne das zum Beispiel so eine heißen Steinmassage, dass man wirklich Steine auf den Rücken rumkloppt Oder man kennt das ja auch, dieses Bild, wo die Masseusin quasi auf deinem Rücken mit ihren Füßen stammt. Wie sieht das aus? Also sowohl als auch. Die Klangschalen werden immer vor dem Körper erst angespielt, um dich nicht zu erschrecken. Also du liegst im Idealfall auf einer Liege, auf einer Therapieliege, entweder auf dem Rücken oder auf dem Bauch. Und in dem Fall würdest du auf dem Bauch liegen und ich würde erst die Klangschalen alle nacheinander anspielen. dass du dich und dein Körper dich sich dran gewöhnen. Ich kann ja mal kurz einen Teaser geben. Wir haben hier eine schöne Metallklangschale. Könnt ihr das gut sehen? Ja, ja. Die hat den Ton F. Ich musste mich ja jetzt auch mit Tonleitern beschäftigen, und auch sehr spannend für mich, eine neue Erfahrung und die wird dann einfach angespielt. Ich weiß nicht, ob ihr das hören könnt. Leider nicht. Ich glaube, dass jetzt in dem Fall Zoom ist und in der Regel. Also in dem Fall, also sie wird angespielt, dass du das einmal kennenlernst und dann beginne ich, die Klangschalen um deinen Körper zu spielen und aber auch auf dem Körper aufzusetzen. Also vielleicht jetzt keine gute Idee für die Rückenmassage, aber wenn du einen verspannten Bauch hast oder Bauchschmerzen hast, dann würde die Klangschale immer auch auf den Bauch kommen. Die würde ich dort abstellen. Die wiegt natürlich auch mal ein Kilo. Das ist vielleicht etwas ungewöhnlich im ersten Moment. Aber so ist sie halt an der akutesten Stelle, ist sie halt direkt vor Ort. Und dann kann ich sie anschlagen, so wie ich das eben kurz gezeigt habe. Und dann wirkeln die Klänge. Und das wird über einen bestimmten Zeitraum gemacht, beispielsweise fünf Minuten. Immer in einem schönen, gleichmäßigen Abstand. Dass es eben auch keine Hektik auslöst, sondern eben wirklich beruhigend wirkt von den Klängen her. Es klingt gut, also ein schöner Ton F. Und sie wirkt dann eben auch da, wo sie Verspannungen lösen soll. Da das ja leider gerade eben nicht geklappt hat mit dem Soundbeispiel, blende ich euch hier kurz ein Hör- und Soundbeispiel der Firma Meinl ein. Ich glaube, es ist in Time auch. Genau. Sehr schön. Und ich denke mal, man kann sich das, ihr Lieben da draußen, so vorstellen. Alleine wenn du ein Crashbecken anspielst, und das kennen wir ja alle als Schlagzeuger, Schlagzeugerinnen, dann hat es ja Schallwellen. Es vibriert ja auch. Und eigentlich merkt man ja, wenn man so ein Becken auch wieder abstoppen will, dann merkt man ja schon, was da an Schallwellen ist. Und ihr könnt euch das, glaube ich, so vorstellen. So eine Klangschall, das ist ja wirklich nochmal viel massiver, Und die Wellen, die wirken wirklich auf einen Körper. Man merkt wirklich, wenn ihr das mal mitgemacht habt, merkt man wirklich, wie die Schallwellen auch auf den Körper treffen. Das finde ich das Interessante dabei. Darf ich noch was dazu sagen? Ja, klar. Ich glaube, es ist tatsächlich vielleicht sogar verwirrend, von Klangtherapie zu sprechen. Weil ich glaube, es geht gar nicht so sehr um die Klänge, sondern es geht um die Schall. Schall, um die Schwingung. Ja, eigentlich gut. Guter Punkt. Das finde ich auch ein interessantes Thema. Wenn man sich mit Klangschalen beschäftigt, landet man ja früher oder später auch bei Peter Hess, dem Urvater der Klangschalen. Und bei ihm ist das tatsächlich so, dass man da vor allem mit den Schallwellen unterwegs ist. Ich fand halt in meinem Kurs sehr gut, dass wir so tolles, abgestimmtes Set dort auch bekommen haben. Also es klingt natürlich auch richtig gut. Und da, finde ich, ist der Brückenschluss auch wieder zur Musikszene da. Also ich kann dir damit halt auch ein richtiges Klangfeld aufbauen. Und das klingt halt auch nochmal schön. Also es wirkt nicht nur toll, es klingt auch schön. Es kommt halt vieles zusammen, das Beruhigende von den Tönen, von den Kläcken her, weil die sind ja aufeinander abgestimmt. Natürlich auch dann, dass du es langsamer machst und nicht hektisch. Und dann natürlich quasi als der, ich sag mal fast jetzt im Sinne, der heilende Effekt, eben die Schwingungen, die produziert werden damit. Was mich interessiert, du hast jetzt eben den Ton F genannt. Ist es jetzt auch ein Unterschied, welchen Ton du vielleicht nimmst? Ich meine, klar, tiefe Töne schwingen anders als hohe Töne, Aber zum Beispiel, du hast eben dieses Beispiel mit dem Bauch genannt. Gibt es da einen bestimmten Ton, den man nimmt und dann verwendet? Oder ist es erstmal so, auch ein bisschen ausprobieren, weil auch da vielleicht wieder jeder anders ist? Ja, also ich, also für mich ist das so, dass klar habe ich ein Set, was von der Tonart aufeinander abgestimmt wird. Da gibt es Duosets, Mollsets. Die Mollsets klingen natürlich heller, weiblicher. Die Duosets so ein bisschen männlicher, sage ich mal, ein bisschen ruhiger. Aber. Kannst du deine Frage nochmal wiederholen, bitte? Die Frage ist, ob du bestimmte Töne für bestimmte Körperregionen hast. Ja, jetzt habe ich es wieder. Nee, also kann man ja, aber ich habe unterschiedlich große Schalen und es beginnt mit der kleinsten Schale vom Kopf über die nächstgrößere Schale, die Hände, die nächstgrößere Schale, die Herzschale, dann die nächstgrößere Schale, die Bauchschale und dann noch die Fußschale, Die ist dann tatsächlich wirklich so groß, die wiegt vier Kilo fast. Und dann kam, also nein, nicht Töne, sondern Schalengrößen und dadurch andere Stimmungen halt auch. Tiefere Schwingungen, größere Schwingungen oder mächtigere Schwingungen. Am Kopf eher hell und klein. Und je weiter du nach unten am Körper kommst, desto größer und mächtiger auch der Ton. Vielleicht auch mal ganz kurz eine Aufklärung, weil wir haben schon über verschiedene Methoden gesprochen. Es gibt ja jetzt, wir haben schon über den Klangbad was vernommen, es gibt auch Klangtherapie, ich habe glaube ich auch gelesen, es gibt Klangmassage, haben wir auch eben von dir gehört, das habe ich nicht gelesen, das habe ich von dir gehört. Wie unterscheiden sich diese Begriffe voneinander? Oder ist es eigentlich immer mehr oder weniger doch das Gleiche, nur ist ein anderer Begriff? Oder gibt es doch schon deutliche Unterschiede bei diesen Dingen? Also das klassische Klangbad, von dem wir am Anfang besprochen haben, da sind die Schalen, also es gibt einen Unterschied, da sind die Schalen halt nicht auf dem Körper, die sind weiter weg vom Körper und werden halt im Raum angespielt, sodass die Klänge ein bisschen reisen müssen zum Körper, mal so bildlich gesprochen. Und bei der Klangmassage werden die Klangschalen auf dem Körper angespielt. Also sie stehen wirklich auf den Körperpartien und werden dort angeklungen und wirken dort sehr direkt. Und das sind die beiden Methoden, die ich kenne. Und jeder macht da, glaube ich, auch so seine Abwandlung. Und das Klangtherapie, das war mir jetzt wichtig, dass ich das eben auch als Abschlusszertifikat mitnehmen kann. Das ist quasi der Oberbegriff, die Zusammenfassung dieser Methoden. Erklär doch mal bitte, wie überhaupt diese Ausbildung ausgerichtet war. Was musstest du machen? Hast du auch Theorie lernen müssen? Du hast eben gerade von einem Zertifikat gesprochen. Musstest du eine Abschlussprüfung machen? Wie hast du dich darauf vorbereitet? Kann man sich da überhaupt darauf vorbereiten? Was musst du machen? Also ich habe einen sechs Tage Intensivkurs gehabt in Aschaffenburg. Und da lernst du alles von der Pike auf, nämlich von der Theorie, wo kommen Klangschalen her, wie kommen die Klänge, also wo sind die Klänge der Welt verortet. Einmal eine ganze Reise um die Erde bis hin zur Herstellung der heute bekannten Klangschalen, der tibetanischen Klangschalen, wie sie produziert werden, was die Merkmale sind, auch Qualitätsmerkmale. Also das fand ich zum Beispiel auch spannend. Man kann ja quasi überall Klangschalen kaufen, aber da ist wie immer auch nicht immer alles richtig. Oder sagen wir es mal so, es bietet sich schon an, es wird einem geraten, auch gute Schalen zu nehmen, die eben bestimmte Gewichtsklasse auch haben, die dieses Kennzeichen haben, den umbördelten Rand oben, der ist so ein bisschen dicker. Die schwingen sehr lang, die schwingen mächtig. Also das ist schon ein gutes Qualitätsmerkmal. Also von der Theorie hin zur Praxis haben wir dann wirklich die erste Anwendung gemacht. Wir waren acht Personen und dann immer in Zweiergruppen. Wir haben gestartet mit einer riesengroßen Schale, wo man die Füße drin badet und haben das erste Fußbad gemacht. Die möchten wir beide auch machen, Timo, ne? Unbedingt. Ich hatte die schon mal gesehen. Ich war mal auf den Meinl Drum Days und da gab es auch eine Ausstellung von Meinl. Das war damals ganz neu für die auch, ganz groß im Kommen. Ist ja eine ganz andere Sparte, die wir von Meinl Becken ja gar nicht kennen. Wir kennen alle die Meinl Becken, wo man drauf haue. Aber das ist für Meinl ja echt ein Riesenmarkt mittlerweile. Und da habe ich diese unfassbar immens großen Klangschalen gesehen, die wahrscheinlich mit 40 Tonnen angeliefert werden müssen, wenn man so etwas zu Hause bei sich im Wohnzimmer stehen haben möchte. Und ich habe es leider damals nicht selbst ausprobiert. Man konnte sich da wirklich reinstellen, da wurde die Klangschale von außen angeschlagen, aber es muss ein unfassbares Gefühl sein, weil diese ganzen Schwingungen komplett von unten nach oben durch den Körper wandern. Ja, also wenn ich die Gelegenheit nochmal habe, werde ich es auf jeden Fall machen. Aber wie gesagt, diese Klangschalen sind jetzt nicht so weit verbreitet, weil ich glaube, du kannst vielleicht mehr dazu sagen, Ida, wie viel wiegt so eine Riesenklangschabe, wo du dich reinstellen kannst? Das sind ja schon zwei, drei Kilo. Ja, bis zu 15 Kilo kann die wiegen. Also ich habe da auch schon eine im Auge bei meine. Die habe ich tatsächlich noch nicht, aber für mich war das Fußbad, was wir als erstes gelernt haben, wirklich der richtige erste Aha-Moment, weil ich, wie wir alle so wissen, ich bin ja eine Skeptikerin und Zahlenfrau, das habe ich sofort gemerkt, das hat gepritzelt und gebitzelt durch den ganzen Körper und ich bin auch so ein Kandidat. Timo mit Nackenschmerzen. Am nächsten Morgen hatte ich keine Nackenschmerzen mehr. Und das hat mich direkt mal umgehauen. Ich dachte, boah, da hatte ich das Feuer irgendwie auch gefangen und wollte da mehr wissen. Und ich musste tatsächlich nicht so viel Theorie lernen. Also es gab natürlich wahnsinnig viel Theorie. Man muss auch viel beachten. Und da hatten wir auch eine sehr tolle Dozentin, die Uta Mempel, die das gemacht hat. Also das ist auch Klangschalentherapeutin mit Herz und Seele. Und sie hat uns da all ihre Techniken gezeigt. Wir haben tatsächlich nach dem ersten Theorieteil schon Praxis gemacht. Also Fußbad, haben mit der Körpervorderseite angefangen, haben das wirklich alles geübt, bis wir das konnten. Und dann eben jeden Tag eine Stufe etwas intensiver und schwieriger. Und ich meine, ihr könnt euch das ja vorstellen, wenn ihr sechs Tage lang Klänge um euch habt, das ist, glaube ich, auch der Wahnsinn rückblickend. Sowas Intensives habe ich noch nie erlebt. Und dann habe ich natürlich gelernt nach sechs Tagen und zu Hause mich auf ein Prüfungsmodul vorbereitet. Man kann wählen zwischen verschiedenen Prüfungsmodulen, zwischen der Klangmassage der Füße, also mit der Fußschale, der Körpervorderseite, der Körperrückseite und tatsächlich auch einer Klangreise, also so einer klassischen Klangmeditation, wo man quasi mit einer, mit Worten auch in die Meditation geführt wird und dann in der Mitte so ein Klangbad erfolgt. Und ich hatte mich für die Körpervorderseite entschieden. Weil die mich am meisten getoucht hat irgendwie. Da hatte ich. Also da kann man auch sehr starke Emotionen auslösen, wenn so eine Herzschale direkt auf dem Herz steht oder über dem Herz gespielt wird. Und die fand ich einfach klasse. Und dann war ich sehr aufgeregt. Aber ich habe mich da gut durchgehangelt und habe natürlich bestanden. Das wisst ihr doch. Ja, natürlich. Also Glückwunsch dazu natürlich. Da habe ich eine Frage, weil du es gerade angesprochen hast. Vielleicht kannst du es nochmal auch näher darlegen und aus professioneller Sicht beschreiben, Was machen Klänge mit dem Körper und auch mit dem Geist? Kann man das vielleicht mal in so ein paar Sätzen verallgemeinern? Ich weiß, es ist immer schwer natürlich, weil es auch ein sehr komplexes Thema ist. Aber was passiert mit uns auf emotionaler Ebene und körperlicher Ebene? Naja, die Harmonie, die wir wahrnehmen und die, also die Klangschalen haben ja alle auch einen Herzton, den sie mitbringen. Zum Beispiel haben Klangschalen oft einen Herzton 432 Hertz. Das wird auch als sogenannte Erdenfrequenz bezeichnet, die erdet den Körper halt. Also ich versuche nicht so sehr in die esoterische Schiene abzudriften, aber sie bringen halt durch diese harmonischen Schwingungen den inneren Klang im Menschen in Harmonie und bringen damit halt Entspannung hervor. Und es kann dadurch eben auch durch diese Tiefenentspannung sein, der Körper fährt runter. Man kommt halt auch, wenn es gut läuft, in so eine richtige meditative Ebene, wo man auch die Außenwelt nicht mehr wahrnimmt. Das schaffen auch einige. Dann bringt es halt auch unter Umständen, wenn man dann wieder erwacht, Klarheit. Man hat das Gefühl, dass man so einen inneren Frieden auch mitnimmt, selbst so geerdet zu sein. Und ich meine, wir wollen ja alle aus dem stressigen Alltag immer mal wieder aussteigen. Allein dieser Moment, den man dann für sich hat, diese halbe Stunde, diese Stunde, nur ich Zeit zu haben, mal das Handy wegzulegen, mal die E-Mails nicht im Kopf zu haben und einfach mal... Und dem Körper was Gutes tun und der Seele was Gutes tun. Ich glaube, ich kann es gar nicht besser auf den Punkt bringen, aber es harmonisiert Körper, Geist und Seele, so hätte ich es auf den Punkt gebracht, durch diese verschiedenen Schwingungseffekte und kann eben bei jedem Menschen auch verschiedene gute Dinge zum Vorschein bringen. Also ein für mich sehr greifbares Beispiel ist das Anspielen einer kleinen Klangschale hier über, ich glaube, es ist das dritte Auge hier oben, wie es heißt bei den Esoterikern. Und wenn man hier so eine Acht lang fährt über der Stirn, dann harmonisiert das eben beide Gehirnhälften. Und wir rationalen Menschen haben halt die rationale Gehirnhälfte viel im Einsatz. Dafür wird nicht so die Kreative und kann eben dafür sorgen, dass beides wieder beansprucht wird und dann eben in Harmonie kommt. Und ja, dass man eben auch mal Probleme, die man schon lange mit sich rumschleppt, eben mal von der anderen Seite beleuchten kann. Das macht nicht Klick, aber es passiert so ein bisschen im Unterbewusstsein. Und den Effekt kann man einfach mal mitnehmen und gucken, was das mit einem macht. Ich habe eben auch schon mal gefragt, aber ich stelle immer so viele Fragen. Vielleicht hast du es so beantwortet, ich habe es vergessen, es kann natürlich auch sein. Wie oft fehlt es jetzt so eine Sitzung? Nee, habe ich tatsächlich vergessen zu beantworten. Danke für den Reminder. Immer wie es für denjenigen gut ist. Ich würde immer mit einmal in der Woche anfangen und mal gucken, was sich dann auch verändert. Also durch diese Reizung oder Reizung doch kann man schon sagen bestimmter Körperregionen, können sich halt auch Veränderungen im Körper ergeben. Beispielsweise, also ein klassisches Beispiel ist der Blasenmeridian, so nenne ich ihn, so heißt er ja auch, der eben sich vom Fußende bis hoch in die Leiste zieht. Wenn der mit Klängen versorgt wird, musst du halt viel auf Toilette. Ich sage es einfach mal so platt, wie es ist. Und das ist zum Beispiel die erste Veränderung, die man wahrnehmen kann. Und deswegen würde ich immer erst warten. Also man kann es natürlich sechs Tage machen, so wie ich. Sechs Tage am Stück Hardcore, aber das macht ja keinen Sinn. Sondern machen, warten, gucken, wie es sich anfühlt, ob es gut war oder ob es eine andere Indikation gibt. und dann einfach, ich würde sagen, einmal in der Woche auf den Punkt gebracht. Einmal wöchentlich kann man sich das seinem Körper schon gut tun, je nachdem, wenn man keine akuten Erkrankungen hat, vielleicht auch sogar zweimal in der Woche, aber dann wird es ja auch langweilig. Womit wird das ganze Ding gemacht? Erstmal, es gibt ja verschiedene Materialien. Du hast eben schon einmal eine Klangschale aus Metall ins Bild gehoben. Es gibt aber auch andere Materialien. Was gibt es da denn noch? Genau, ich bin natürlich vorbereitet und zeige euch mal diese wunderschöne Kristallklangschale. Ja. Also das ist wirklich ein Glas, ein gehärtetes Glas. Die darf ich auch nicht fallen lassen. Die darfst du nicht fallen lassen. Die ist sehr empfindlich und die klingt vom Ton richtig hoch. Die wird zum Beispiel auf keinen Fall auf dem Körper angespielt. Das ist eine Klangschale, die wird zum Beispiel für Klangreisen benutzt. Die hat einen ganz glockenhellen Ton und die Esoteriker unter uns oder spirituellen Menschen benutzen diese Art von Klangschalen eben, um die Verbindung vom Körper zum Geist quasi herauszuarbeiten. Also die wirken auch, diese Metallklangschalen, die wirken irgendwie bauchig bei uns im Körper und diese wirken irgendwie so aufwärts, hier so in diese Richtung. Und die können auch Kopfschmerzen verursachen, aber klingen ganz toll wie Engelchen. Krass. Ich wollte gerade sagen, also Klänge allgemein. Ich hatte mal einmal, was für mich nochmal so ein Aha-Erlebnis war. Also ich beschäftige mich schon auch mit Musiktherapie, weil ich auch, wie gesagt, mit beeinträchtigten Kindern arbeite in den verschiedensten Institutionen. Und was Klänge so mit einem machen können. Ich glaube, das kann jeder auch so ein bisschen nachvollziehen. Es gibt ganz laute Musik. Wenn es die Musik ist, die ihr mögt, kann die so laut sein, wie es will. Und man empfindet das nicht als negativ. Aber Musik, die so gar nicht geht. Und da empfindest du das jetzt gar nicht mal die Lautstärke, sondern einfach die Schallwellen, die die Musik auch auslösen. Ich glaube, wo wir auch wieder bei den Schallwellen sind, das kann eine ganze Menge machen. Weil ich habe nämlich mal auf einem Festival in Portugal gespielt. Und da ging es, da waren ganz, ganz viel so Descore- und Metalcore-Bands. Und das war gar nicht die Musik, sondern die Schallwellen. Und das finde ich das Interessante, was Schallwellen mit einem machen, weil man hatte auf diesem ganzen Gelände keinen Rückzugsraum richtig. Das heißt, selbst mit Earplugs hast du diese Vibrationen der Bässe und alles Mögliche. So fand ich es so negativ wahrgenommen, dass ich echt hinterher froh war, da wegzukommen. Und von daher glaube ich auch, dass Schallwellen oder diese Klänge, dass die auf einen Körper wirken können, finde ich eine ganz, ganz spannende Sache. Auch so ein Ding, wenn man zum Beispiel so eine Hangdram nimmt, eine Hangdram ist pentatonisch, das heißt, wie der Körper auch zur Ruhe kommt. Die meisten Menschen spielen vielleicht schnell auf der Hangdram, aber keiner richtig hektisch, sondern jeder lässt diesen Klang wirken. Und von daher kann ich mir das sehr, sehr gut vorstellen. Dann hast du eben noch was erzählt von Stimmgabeln, was macht man denn damit? Die Stimmgabeln sind quasi der Ersatz oder auch ein Anwendungsgebiet für Akupunktur. Ich meine, wir alle kennen Akupunkturen. Das ist ja auch aus der traditionellen chinesischen Medizin sehr anerkannt. Und man kennt ja diese Akupunkturpunkte im Körper. Da werden die Nadeln dann unter die Haut gestochen. Und die Stimmgabeln mit ihrer Vibration werden auf die gleichen Punkte, diese Triggerpunkte gesetzt und wirken dann eben durch ihre Schallwellen, also durch die Wellen, die sie übertragen. Und das finde ich auch nochmal super spannend und damit möchte ich mich auch zukünftig nochmal ein bisschen beschäftigen, weil das ist für mich auch so greifbar. Akupunktur hat man schon mal gehabt oder hat einem der Arzt verschrieben. Auch total logisch, man glaubt da dran, ist kein Hokuspokus. Und wenn man das eigentlich auch noch selbst machen kann und sich da ein bisschen mit dem Energiefluss im Körper auch beschäftigt und mit diesen Punkten, dann finde ich das auch nochmal eine tolle Sache. Also ich habe natürlich auch eine tolle Stimmgabel dabei. Das ist jetzt eine ganz kleine. Die gibt es aber auch richtig als Therapiestimmgabeln. Die sind dann richtig schwer, richtig mächtig und haben hier oben nochmal so eine Verdickung dran. Und dann schwingen die wie so eine Klangschale richtig lang. Also die haben auch so einen richtig krassen Ton. Und dann setzt man die beispielsweise, kann man die halt hier oben, ich meine, wir sind ja jetzt in der Kamera, auch einfach anhalten und dann schwingt die hier oben. Oder hier am Herzen hier vorne wird genauso auf diese Punkte angesetzt und dann darf die da schwingen und darf den Körper halt anregen. Wie lange hält man denn? Ist egal, ob Klangschale oder Stimmgabe. Wie lange hält man das an so einem Körper? Oder ist er jetzt so, ich bin ja jetzt eine Stunde so davor. Wie lange geht sowas, bis der Klang veräppt ist oder stoppt man den auch selber ab, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen oder... Also ich würde den Klang immer ausklingen lassen. Das finde ich halt das Schönste von dieser starken Welle bis zu ganz kleinen Schallwelle und dem Klang halt auch Raum und Zeit zu geben, um zu wirken. Alles andere wäre für mich hektisch. Oder wenn du die Klangschale dann alle drei Sekunden anklöngelst, das macht ja Hektik auch oder verbreitet Hektik und Stress. Deswegen anschlagen, ausklingen lassen und immer zeitlich ein bisschen Puffer lassen zwischen dem nächsten Schlag. Wie viel Klangschau verwendest du denn in so einer Sitzung? Oder hat man dann wirklich nur eine? Oder gibt es halt, um wie lange dauert überhaupt so eine Sitzung? Also du kannst zwischen 20 Minuten, also ich würde mir immer ein bisschen Zeit nehmen, würde auch ein Vorgespräch führen, würde, also um einfach zu wissen, wo drückt der Schuh, was ist los, wo können wir, was würde ich oder welche Behandlungsmethode würde ich dann empfehlen? Oder wie würde ich vorgehen, würde das kurz vorstellen? Das sind so 10 Minuten. Dann würden wir uns vielleicht für ein Fußbad entscheiden, weil wir natürlich eine Mackenverspannung haben. Dann wird das so ein bisschen zelebriert, auch vorbereitet. Es wird wasserwarm gemacht, wird in die Schale geschüttet. Die Füße werden reingestellt. Es hat auch so ein bisschen was Rituelles irgendwie mit so einem Fußbad. Ich wollte gerade sagen, es hat ein bisschen was in die Zeremonie auch. Ja, genau. Und deswegen ist nie schnell. Es ist immer entschleunigend. Und es soll halt auch Wohlfühlmomente geben. Und dann kann das eben schon mal bis zu einer Stunde auch gehen. Also ich würde immer mit Vorgespräch, Nachgespräch, man ruht dann zum Schluss eben auch nochmal nach der Anwendung, dass eben auch diese richtige, dass die Klänge ausgeblendet werden können, dass sie eben ausklingen können und der Körper nochmal in zehn Minuten richtig zur Ruhe kommt. Und dann würde ich nochmal zehn Minuten eben geben zum Wiederaufwachen und dann schafft man schon anderthalb Stunden. Oh krass. Und dann ist das wie so eine Hotstone-Massage, um nochmal da die Kurve zu kriegen. Ich würde mal die Kurve jetzt zum Schlagzeugspielen versuchen irgendwie zu bekommen. Denn wenn wir auf Trommel hauen, haben wir auch mit viel Schwingung zu tun. Also ein Schlagzeug ist ja erstmal per se ein sehr schwingendes Instrument, ein großer Resonanzkörper. Sind wir Schlagzeuger und Schlagzeugerinnen jetzt gesünder als andere, weil wir ständig uns diesen Wellen ausgesetzt fühlen? Oder ist es jetzt deutlich zu weit nach vorne geprächt und du sagst, nee, weil das ist zu weit weg? Oder es sind die falschen Schwingungen oder sie sind vielleicht auch zu hektisch, weil wir ja oft auch, nehmen wir an, der Dirk hat eben Deathcore-Bands benutzt, weil die mit Tempo 800, Double Bass, 32 durchbolzen. Kann es also auch, weil Dirk hat es ja auch als negativ empfunden, kann sowas auch negative Auswirkungen haben? Ich denke mal, ja, aber aus der professionellen Sicht her gesehen. Ich kann es nicht beurteilen. Ich glaube, alles, was einem gut tut und was einem Spaß macht, ist immer gut für den Körper. Und das zählt für mich eigentlich über allem. Aber es gibt da einen tollen japanischen Wissenschaftler, der sich mit Wasserkristallen beschäftigt hat. Deswegen habe ich gerade mal kurz in meinen Notizen geblättert. Und der hat zum Beispiel das Wasserkristall unter dem Mikroskop sich einmal angeschaut und festgestellt, das ist ein ganz runder, harmonischer, sechseckiger Körper. Und der hat zum Beispiel nachgewiesen, dass beispielsweise durch Heavy Metal und Hard Rock da so Spitzen und Ecken entstehen. Und wenn wir da wieder zurück zur Klangtherapie kommen, die ja den Körper auch harmonisch und gleichmäßig wieder in Schwingung bringen soll. Diese Spitzen sollen abfallen von den Wasserkörperchen. Kann halt auch sein, dass das bestimmte negative Auswirkungen auf den Körper hat. Aber hey, wenn es Spaß macht und wenn es einem gut damit geht, also macht weiter. Ich glaube, das ist alles. Alles, was einem gut tut, ich glaube, man kann es auch auf keinem Menschen, wir Menschen sind alle so individuell, so unterschiedlich, das macht das ja auch so spannend. Also ich glaube, das, was bei mir bei einer Klangtherapie vielleicht gut tut, muss bei Timo ganz anders sein und umgekehrt. Ich glaube, da ist jeder Mensch auch ein bisschen anders halt. Jetzt, wenn man sowas ausprobieren will, man möchte mal gucken wo kann ich dann was ausprobieren oder als, würdest du jetzt raten, Mensch, Dirk und Timo, ihr braucht auch eine Klangschale, wo kann ich das ausprobieren, wie kann ich das ausprobieren? Ich schließe meine Frage direkt mit an, weil die geht in die gleiche Richtung, kann man sich quasi auch selber du bist jetzt ausgebildete Klangtherapeutin, könntest du dich auch quasi selbst therapieren oder Da muss das jemand Externes machen. Und natürlich auch die Frage, weil du praktizierst, das Wort heißt praktizierst, ja. Das heißt, dich kann man auch besuchen. Du sitzt jetzt Rapsession Main da, für alle, die es vielleicht nicht wissen, ist im Frankfurter Raum, also Frankfurter Main. Also Dirk, um die Frage nochmal anzuschließen dann. Also kann man es selbst machen, ja, nein. Und hast du eine eigene Praxis, wo du das machen kannst oder wo du das einfach auch schon aktuell durchführst? Und wenn man nicht in der Nähe von Frankfurt ist, da geht jetzt Dirks Frage ja hin, quasi zu wem sollte man gehen, wenn man das wirklich mal für sich ausprobieren möchte? Also muss man auf irgendwas achten? Das ist ja, glaube ich, worauf der Dirk abzielen möchte auch wahrscheinlich. Dann würde ich mit Dirks Frage anfangen. Also es gibt in jeder größeren Stadt vielleicht eine Yoga-Praxis oder ein Wellness-Studio, wo man sowas auch erleben kann. Das ist meine Erfahrung. Und einfach mal machen und probieren. Es gibt kein richtig, kein falsch aus meiner Sicht. Es muss einem gut tun. Man muss mit einem guten Gefühl nach Hause gehen können. Und ganz wichtig am Anfang, man muss sich darauf einlassen. Also schon mal ist das eben auch ein bisschen esoterisch und da muss man, glaube ich, seinen eigenen Weg finden, einlassen, würde ich sagen. Und ja, wie in der Drumstation, ich habe natürlich auch eine Liege, da muss die Familie im Moment und die Nachbarn ranhalten. Heute Nachmittag habe ich auch eine Nachbarin zu Besuch, die sich auf jeden Fall schon freut, da eine Massage zu bekommen. Und da hole ich mir natürlich Feedback ein, wie es wirkt, wie es ist, was kann ich noch verbessern. Ich laufe natürlich im Moment noch nicht los auf die Menschheit. Also ich probiere mich da auch aus. Ich möchte da auch meine Erfahrungen sammeln. Und vielleicht irgendwann lohnt sich das, dass ich sage, Mensch, ich möchte das nur noch ganztägig machen. Aber dafür hängt mein Herz im Moment auch zu sehr in der Drumstation, als dass ich mich da rausziehen möchte. Also es wird im Moment ein schönes Hobby für mich bleiben und die Familie und die Freunde dürfen profitieren. So viel dazu. Und in der Drumstation, da wollen wir auf jeden Fall das Sortiment der Firma Meine, Sonic Energy heißt das, also alles, was mit Klängen zu tun hat, von Rahmentrommeln, Klangschalen bis Stimmgabeln, Tongdrums. Wir haben Handpans, also auch schlagzeugnahe Sortimente. Das soll natürlich auch seinen Anwenderkreis finden oder seinen begeisterten Kreis. Und dafür kannst du jederzeit in die Drumstation kommen. Ich bin da und ansprechbar. Ich kann dir jedes Instrument vorführen. Wir können fachsimpeln. Auch da können wir nerden, wie das die Drummer immer machen. Und können auch einfach mal gucken, wie man damit zurechtkommt. Also wir haben zum Beispiel so kleine Windchimes schon verkauft. Ich gucke gerade mal, den muss ich euch zeigen. Die kann man halt nicht nur für schön an die Terrasse hängen, es klingelt so herrlich, sondern die haben halt auch ganz tolle Wirkung auf den Körper und das finde ich ist halt auch so ein Einsteiger-Instrument, das würde ich auch immer empfehlen. Ja, und was wir zukünftig vorhaben in der Drumstation, ich würde auf jeden Fall das Thema Soundbart oder Klangreise einmal angehen. Und das kann man ja prima auch in unserer tollen neuen Ecke machen, dass man sich da einfach mal nach der Arbeit, nach Ladenschluss eine Stunde nimmt und sich damit Klängen verwöhnen lässt und auch mal hört, wie die Instrumente, also ja auch wie sie klingen und wie man sich damit fühlt. Aber nochmal, weil du hast eben gesagt, man findet in jeder Stadt eigentlich oder in der größeren Stadt mittlerweile Möglichkeiten, wie man sowas durchführen kann. Aber woran erkenne ich denn jetzt? Weil du hast ja eine richtige mehrtägige Ausbildung gemacht. Ich meine, es kann natürlich auch sein, dass irgendjemand sagt, ja, ich habe jetzt eh so ein Yoga-Tempel. Ich haue mir jetzt noch zwei Klangschalen dahin und mache das. Aber da ist keine Erfahrung dahinter. Das heißt, gibt es irgendwie eine Möglichkeit, woran ich im Vorfeld schon erkennen kann, dass da jemand Ahnung hat von dem, was er tut? Weil es gibt in jedem Bereich eben Leute, die dann einfach mal irgendwo daran partizipieren möchten. Ja, es ist halt im Wellnessbereich immer das Thema. Ich schaue natürlich immer zuerst auf den Internetauftritt. Gibt es da irgendeinen Abschluss, den man nachweisen kann? Deswegen war mir das auch so wichtig, dass ich was in der Hand habe, wo die Leute auch daran erkennen, Mensch, die macht das nicht einfach so und macht es vielleicht noch falsch. Und nachher hat es irgendeine blöde Auswirkung auf den Körper, sondern die weiß, was sie macht. Das war mir wichtig. Und da würde ich wahrscheinlich auch selbst immer drauf schauen. Und dann wäre halt noch wichtig, dass die Atmosphäre stimmt, dass es ein schöner Raum ist, dass du überhaupt zur Ruhe kommen kannst, dass der Mensch für seine Klangschalen auch brennt. Ich meine, ich kam zurück und hatte glasige Augen, weil ich so begeistert war. Und ich finde, wenn man für das Thema brennt, dann hat man da auch einen anderen Respekt vor. Dann ist das nicht nur Geldmacherei, sondern eben auch wirklich den Menschen, die man dann trifft, auch was zurückgeben. Und das ist vielleicht auch nochmal der wichtigste Punkt oder Aspekt an dieser Geschichte, einfach was zurückzugeben. Ich könnte es nicht besser umschreiben. Also es gibt da nicht der Punkt, der Punkt, der Punkt, der Punkt. Jeder hat da so seine eigene Philosophie und... Man muss sich da rantasten, würde ich sagen. Vielleicht wäre das auch mal ein IHK-Abschluss wert. Vielleicht gibt es den ja mal irgendwann. Ja, wie gesagt, ich kann mir schon vorstellen, weil ich glaube, Schallwellen, das haben wir ja auch schon oft genug jetzt gehört, das kann was sehr Positives, aber auch Negatives mit dem Körper machen. Von daher finde ich, sollte man, ja, ist schon gut, wenn man einen qualifizierten oder eine qualifizierte Person dabei hat, die das mit einem macht. Weil ich glaube, da kann auch, wie Timo auch schon gesagt, da kann auch eine Menge Humbug dann passieren halt irgendwie. Oder wenn du sagst, dass Klangschalen völlig falsch eingesetzt werden für die Falten. Wie gesagt, das wusste ich zum Beispiel nicht, dass hohe Töne eher für den oberen Körper, sage ich mal, verwendet werden und tiefere Töne eher unten halt, Füße und so weiter. Mensch, das war eine Menge Information, Timo. Definitiv und man merkt, dass die Isa dafür richtig brennt und da mega begeistert ist, also ganz toll. Danke für die Mitnahme in diese Welt. Ja, absolut. Und wenn ihr, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen, Hörende, auch euch mal mit diesem Feld auseinandersetzen wollt, dann habt ihr natürlich die Möglichkeit, die Isabel selber zum Beispiel in der Drumstation mal anzusprechen. Die führt euch das gerne alle vor, weil ich finde, das ist schon ein großes Thema und ein sehr vielfältiges Thema. Wenn ihr Interesse daran habt, schaut doch mal einfach bei der Isabel rein in die Drumstation. Ja, ich kann einfach nur sagen, vielen, vielen lieben Dank für die vielen Informationen. Da ich ja eh so ein Himmel bin, ist das, glaube ich, für mich auch eine ganz interessante Möglichkeit. Vielleicht mich mal. Um mal runterzusetzen. Das wäre ein Traum. Dass ich ruhiger werde, das schaffst du mir. Ach doch. Oder ein Timo mal fürs nächste Traum kennen. Das ist auch mal eine Möglichkeit, wie man denn so zur Ruhe kommt. Ich finde das Thema wirklich spannend. Wie gesagt, ich bin viel in der Musiktherapie, und finde das ganz interessant, was überhaupt, ich mache das mal allgemein, was Musik mit Menschen machen kann. Finde ich unangenehm. Eine Frage, wo ich noch hinterher schiebe, weil die habe ich eben gestellt. Da wurde noch nicht drauf eingegangen. Mir ist es gerade wieder aufgeploppt. Kann man sich selbst klangtherapieren oder muss es jemand Externes machen? Du kannst es selbst machen. Punkt. Das war eindeutig. Einfach aufsetzen oder dranhalten und anschlagen. Du kannst es selbst machen, aber so auf dem Rücken, wo es so eine ganzheitliche Massage ist, da wäre es halt gut, wenn es jemand auch durchführt, der ein bisschen Ahnung von hat. Weil zum Beispiel, ich habe gelernt, dass wenn du die Bauchschale auf dem Magen aufsetzt und dann nicht, also gegen den Uhrzeigersinn spielst, dann kann das eben auch Übelkeit auslösen und das wollen wir ja nicht. Und man sieht wieder, man kann einiges falsch machen. Also, lasst euch beraten, schaut mal in die Drumstation herein. Isabel, vielen, vielen lieben Dank für das informative Gespräch und danke, dass du dir Zeit genommen hast und ich sage mal ganz liebe Grüße ins Maintal. Vielen Dank, es war mir ein innerliches Blumenpflücken, wie die Esoterikerin mir gerade sagt. Große Freude, ich mache weiter so toller Podcast, ich habe jetzt auch ganz viel reingehört und es war mir eine große Ehre, heute in eurem Metier mit so einem tollen Thema unterwegs sein zu dürfen. Dankeschön. Du hast ein spannendes Thema und hast es auf jeden Fall bereichert. Vielen lieben Dank. Dankeschön. Tschüss. Ciao. Ciao. Jetzt habe ich euch im Anschluss des Interviews noch einmal ein Hör- und Soundbeispiel angehängt, der kristallenden Soundballs und man merkt schon, wie lange die schwingen und was da doch für ein tonales Spektrum dran hängt. Ja, hört mal rein. Also ich finde es ja Wahnsinn, wie gesagt, die Isabelle, als ich sie kennengelernt habe. Ich fand das so spannend, dass wirklich jemand aus dem Nichtmusikerladen auf einmal so einen neuen Weg einschlägt. Und ich fand das sehr interessant. Und auch du selber hast ja auch gemacht, dass so Klangschalen oder auch überhaupt was Töne mit einem machen. Oder wenn man mal so eine tiefe Bassdrum spielt oder ein großes Gong-Tom, das sind ja alles Vibrationen, was das mit dem Körper macht. Ich finde das ziemlich faszinierend. Von daher, wenn ihr euch dafür interessiert, die Isabel ist ja da in der Drumstation, besucht sie einfach mal oder macht einen Termin mit ihr aus und lasst wirklich mal. Das klingt immer so ein bisschen esoterisch oder auch vielleicht für uns Trommler so ein bisschen lustig in Anführungszeichen. Aber es bewegt wirklich etwas mit eurem Körper. Also einfach mal die Klänge auf euch wirken lassen. Om. Music. Liebe alle da draußen, heute haben wir eigentlich nicht mehr allzu viel für euch, außer natürlich unsere Chefkoch-Empfehlungen der Woche. Und, ja komm, ich mach's mal wieder zuerst. Ich starte. Ich starte. Ich habe heute etwas, wo wir schon mal beim Thema Gesundheit sind. Was für eure Gesundheit? Beziehungsweise ist das etwas, was ich gerne nutze oder was? Ich nutze es jede Woche mehrmals und das ist eine App. Und ich muss ja ehrlicherweise sagen, ich versuche ja immer etwas Sport zu betreiben, bin aber auch einer, der sich schnell dann wieder so hinreißen lässt, so, ah nee, geht es eigentlich aus dem und dem Grund nicht und keine Ahnung. Und ich bin auch keiner, der jetzt irgendwie, ich mache es echt nicht gerne, ganz ehrlich, sondern ich muss mich dazu zwingen. Und ich versuche dann möglichst natürlich wenig Zeit dafür zu investieren. Und da dachte ich mir, irgendwann so 15 bis 20 Minuten müssen reichen. Und das ist ja so etwas, was man auch kennt im Sportbereich. Also wirklich besser, heißt es ja immer, macht besser 10 Minuten als gar nichts. Und das habe ich mir einfach jetzt als Motto genommen. Und ich nutze dafür eine App, die mich ja quasi motiviert hält und mich auch da anleitet, eben durch Trainingsprogramme in diesem Zeitraum zu bleiben. Das heißt, man kann dort angeben, ich möchte so und so lange was machen und dann kann man auch sagen, ich möchte dies und jenes trainieren und dann kann dieses Programm entsprechend den Trainingsplan zusammenstellen. Da man aber auch sich selbst, wenn einem was gar nicht passt, eine Übung einem nicht liegt, kann man die Übung auch austauschen und so ein bisschen das an einem Gusto machen. Und diese App gibt es für iOS, also für Apple-Produkte. Ich weiß nicht, ob es die auch für Android-Geräte gibt oder andere Geräte. Sie nennt sich schlicht und ergreifend Workouts-zuhause-Fitness-App. diese App ist zunächst erstmal gratis aber natürlich wie so üblich gibt es in App Käufe logisch ich habe auch ein Abo dafür abgeschlossen weil ich einfach mehr Trainingspläne haben wollte ich habe sie erst so benutzt dann hatte ich diesen Trainingsplan durch der umsonst angeboten wurde jetzt investierst mal ein bisschen in deine Gesundheit in dein Wohlbefinden und ich mache es mindestens viermal die Woche. Und ich behaupte, es bringt auch was. Und die Übungen sind auch nach Schwierigkeitsgrad sortiert. Also man kann auch sagen, ich bin Anfänger, ich kann es nicht so schwer haben. Man braucht auch keine Geräte oder sonstiges. Ich empfehle schon eine Übematte, weil auf dem Boden ist das doch scheiße. Oder auf dem Teppich. Also Übematte ist empfehlenswert. Manchmal brauchen wir noch einen Stuhl, je nachdem, was man macht. Aber man kann auch sagen, ich brauche dieses nicht. Ich habe gar nichts zu Hause. Ich mache es auch im Prinzip nur mit Eigengewicht. War mir auch wichtig, man wird ja auch nicht jünger, es schont die Gelenke. Es hält mich ein bisschen bei der Stange, zu sagen, ich mache, wie gesagt, wenigstens drei bis viermal die Woche, 15 bis 20 Minuten. Die Übungen wiederholen sich ab und zu, manchmal gibt es neue Übungen, sie werden auch mit Video dargestellt, man kann auch da mal was nachlesen, wie funktioniert die Übung, wofür ist die Übung überhaupt da. Also es ist ziemlich gut gemacht, alles drin, was man so braucht und deswegen ist das, diese Woche meine Fehlungen, weil es geht ja diese Sendung diese Sendung, geil auch, ne? Diese Folge um Wohlbefinden. Ne, finde ich super. Also ich müsste vielmehr noch meinen Hintern dazu bewegen oder hinbekommen, dass ich das öfter mache. Also ich mache Dehnübungen, weil ich habe immer das Gefühl, wir Schlagzeugen, wir sind ja eigentlich trainiert, aber es ist sehr einseitig. Das meine ich, wir sind einseitig. Also schon arme Füße, das läuft ja eigentlich alles. Aber wir sitzen dauernd. Der Hintern ist gut trainiert beim Sitzen, ja. Ja, ich habe schon das Gefühl, wir tun ja was, aber es ist ein ganz anderes Tun. Es wäre ein ganz anderer Muskel. Ich habe das Gefühl, gerade was ich immer, je älter man wird, gerade diese Flexibilität, die rostet so ein bisschen ein. Und von daher, ja, müsste ich mir eine Scheibe von abschneiden. Guck mal, ich bin guter Dinge. Ich bin gespannt. Ja, nicht nur du. Ich schicke dir gleich direkt den Link. Ich wollte gerade sagen, direkt den Link. Wir machen das jetzt immer live Podcast mit Übungen von Dirk und Timo. Die Trainingsjagd hast du ja schon an. Was soll schief gehen? Der Wille ist ja da. Alles andere noch nicht. Oh, nee, ich muss mir echt mehr machen. Das finde ich, ja, wie gesagt, Und ich habe mir dann das Beispiel, also ich habe uns als Vorbild genommen, also uns Schlagzeuglehrerinnen und Schlagzeuglehrer, weil wir immer sagen, übe besser fünf Minuten als gar nicht. Ja, ja, ja, gar nicht. Wenn das für das Üben gelten soll, ja, ey, dann mach doch lieber Sport besser fünf Minuten als gar nicht. Genau das ist es nämlich. Das war nur mein Ding, wo ich im Hinterkopf sagte, ey, wir erzählen die ganze Zeit, wie toll und wie wichtig so ein Zeugs ist. Ja. Und halten uns dann in einigen Lebenslagen einfach selbst. Gar nicht. sie gar nicht, ja, hast du völlig gut. Und dann auch die Ausrede, die ich gelten lassen, nee, ging nicht, weil ich muss noch den Hamster füttern oder der Goldfisch muss die Gassi gehen oder sonst irgendwas halt, ne? Aber man hat irgendwie, auch dann, du musst dir die Zeit nehmen und man hat sie ehrlicherweise irgendwie. Ja. Irgendwie ist es dann da. Nein, man hat absolut die Zeit, genauso wie wir zum Schüler sagen, üb doch wenigstens 10 Minuten. Das ist genau mein Leben. Aber es ist einfach dieser innere Schweinehund, der, glaube ich, bei jedem in irgendeiner Art und Weise vorhanden ist, den einfach zu überlisten und zu sagen, jetzt mach ich mal. Ich hab was ganz anderes. Wundert mich nicht. Ich hab einen Kleber. Weil Warst du irgendwie zu viel in Schreibwarenläden unterwegs? Es gibt Bleistifte vor kurzem, jetzt kommt ein Kleber. Was mir passiert ist, ich hab Garderobenhaken für Schüler, für die Jacken und gerade so Kinder, und ich habe einen neuen, ich habe mehrere Kleber nämlich schon angewendet, weil ich die dann wieder angeklebt habe, mit so Sekunden und was für Kleber, und jetzt habe ich hier einen neuen Kleber, einen Patex-Kleber und da... Du musst ihn andersrum in die Kamera halten. So kann man nur das Kleingedruckte lesen, oder? Ich brauche eine Brille. Nee, der ist von Repariergel, heißt der auch noch. Weil ich musste ja die Kleiderhaken wieder da dran machen oder die Garderobenhaken. Und die haben echt, weil ich habe schon verschiedene Kleber nämlich ausprobiert, weil das ist ja nicht zum ersten Mal passiert. Und der hält echt tatsächlich immer noch. Und deshalb ist das diesmal meine Empfehlung der Woche, wenn ihr etwas kleben wollt. Ich habe doch auch Schlagzeugsachen damit, habe ich auch schon geklebt. Und der hält immer noch. Oder Plastik habe ich damit schon geklebt. Das war für mich eine Investition, die sich nach meines Erachtens sehr gut gerechnet hat. Also, Patex, Repariergel für Garderobenhagen und alles, was man droht, wenn ihr Plastik... Glas habe ich noch nicht geklebt. Ich habe aber lange nichts mehr kaputt geschmissen. Aber ist echt meine Empfehlung der Woche. Repariergel. So eine Art Sekundenkleber. Liebe Patex-Leute da draußen, schickt uns nochmal ein Probierpaket raus. Ein Promo-Probierpaket. Ein PPP. Geil, genau. Nicht per Prokurat oder pro Prokurat. PPP. Ein PPP. Sehr geil. Geil, nochmal. Also wie gesagt, kann ich echt nur empfehlen, wenn ihr einen guten Sekundenkleber oder das braucht, ist wirklich so, oftmals ist es ja so, ich mache viele Sachen kaputt. Gerade auch so mit Kunststoff, wo ich etwas abbreche und so oder mit den Garderobenhaken, der hilft. Bam! Music. So langsam neigt es dann auch die 112. Episode des Schlagabtausch-Podcasts dem Ende. Ich hoffe, es war wieder für euch sehr kurzweilig. Dirk und ich fanden das Gespräch mit der Isabel ultra interessant wieder, weil es eine ganz andere Welt auch öffnet. Und man soll ja auch offen bleiben, vor allem als Musiker und Musikerin. Von daher probiert es wirklich mal aus. Also diese Klangschalen bewirken was und, Einfach aus. Man muss es auch hier einfach erlebt haben und selbst am eigenen Körper erfahren. Sonst kann man über viel reden, aber wir eröffnen euch Möglichkeiten, nutzt sie einfach. An dieser Stelle deswegen auch Dankeschön, dass ihr es genutzt habt, unseren Podcast zu hören. Wir danken euch sehr herzlich dafür. Wenn ihr mal Zeit habt, dann würden wir euch nicht schlagen, wenn ihr mal auf unserer Schlagabtausch.net Homepage vorbeischauen würdet. Denn das ist die Anlaufstelle für alles, was mit uns, beziehungsweise dem Schlagabtausch, zu tun hat. Einerseits geht es natürlich um den Podcast Modcast. Wir haben dann auch die Ankündigung unserer Drum Camps dort. Eben auch was mit dem Musiklier passiert. Wird auch dort natürlich angekündigt werden. Und nicht zu vergessen unsere Akademie, wo der Dirk weiterhin fleißig dienstags betreut trommeln lässt. Und ich mittwochs unseren lockeren Drum Hang mache, bei dem alle möglichen Themen zur Sprache kommen. Auch Weinempfehlungen von Harry gibt es dort regelmäßig übrigens. Wer also eher dem Tropfen zugeneigt ist und genießt. Unser Connoisseur. Genau, der hat dann immer, ich habe ihm Auftrag gegeben, er soll jetzt jede Woche eine Weinempfehlung auch aussprechen. Nein, sehr schön, sehr cool. Und der Harry Schubauer ist eben auch dort sehr engagiert. Also der ist auch meistens mit dabei. Das heißt, schaut doch mal da rein, wenn ihr Bock habt und Teil der Akademie seid. Was ihr dafür alles machen müsst und so weiter. Steht natürlich auf schlagabtausch.net. In dem Sinne, der Podcast bleibt aber sowieso immer frei für alle zugänglich. Das heißt, wir werden euch weiterhin mit allem, was ihr braucht, nerven und stehen euch zu Fuße und zu Rate. Und jetzt fällt mir kein dummer Blödsinn mehr ein. Deswegen darf der Dirk jetzt das Ganze hier zum Ende bringen. Zumindest die 112 zur Ausgabe und ich rede einfach noch ein bisschen weiter, weil ich suche noch einen schönen Schlusssatz, den mir aber gerade nicht einfällt. Dirk, Ja, ich grätsche da mal rein. Bringt es irgendwie schön zum Ende. Ja, ihr Lieben da draußen. Der Timo hat schon gesagt, ich würde mich echt freuen, wenn ihr beim betreuten Trommeln mal hereinschaut. Es ist im Moment immer noch kostenfrei. Ihr könnt mal so schnuppern halt. Der Drumming ist schon nur der Akademie vorbehalten. Obwohl, jetzt muss ich dir reingrätschen, Dirk. Wir haben nämlich gesagt, kostenfrei bis Ostern. Und heute ist sehr wahrscheinlich Gründonnerstag oder Karfreitag, wenn ihr es hört. Oder es ist Ostern. Das heißt, so langsam schließen sich da die Pforten. Aber wer es mal austesten will, weil es ist schwierig, sich das so vorzustellen. Man muss es einfach mal mitgemacht haben. Und jeder, der mitmacht, bleibt auch eigentlich da. Das ist das Interessante an der Sache. Wie gesagt, das habe ich ja selber ausgecheckt. Trommeln gemeinsam, das haben wir auch wieder beim Drumcamp gemerkt, macht viel mehr Spaß. In der Gemeinschaft geht alles viel lockerer. Die Übezeit fliegt auf einmal, wo man sonst sagt bei Sachen, oder auch wenn es nur Singles ist zu üben, ist es total langweilig. Aber man sieht, man macht es mit mehreren, auch Notenlesen macht viel mehr Spaß. Die Zeit geht schneller rum, man hat eine Gemeinschaft, man sieht, man ist nicht alleine, da man sieht auch, ich bin vielleicht alleine nicht der Einzige, die es gerade nicht schnallt, sondern alle werden mitgenommen. Ich freue mich, euch da begrüßen zu dürfen. Genauso gut wie Timo im Drumhang. Tolle Themen mit dem Wein. Das war mir neu. Da müsste ich dann auch mal wieder dabei sein. Also, ihr Lieben da draußen. Beschäftigt euch mal mit der Welt der Klänge. So oder so am Schlagzeug. Ich fand das wahnsinnig interessant mit der Isabel. Denn es ist eine ganz andere Welt. Eine sehr ruhige Welt. Nicht so laut polternd, sondern einfach mal Klänge und mal Pausen auf sich wirken lassen. Also je älter ich werde, desto schwieriger finde ich eigentlich, Pausen zu gestalten. Auch beim Schlagzeug-Solo. So abdrücken kann jeder. Aber mit Pausen und Lücken zu arbeiten, je älter ich werde, immer charmant. Ich dachte gerade, du machst gar keine Pausen. Du spielst einfach das Schlagzeug-Solo endlos durch. Nein. Das habe ich mir gerade vorgestellt. Nein. Wäre vielleicht auch mal was. Also von daher, schaut einfach mal rein. Bleibt uns gewogen. Passt auf euch auf. Zum Glück wird das Wetter mittlerweile etwas besser. Wir haben auf jeden Fall. Ja, wir haben auf jeden Fall. Stürmisch sind die Zeiten leider doch noch manchmal, was so in der Welt passiert. Also, passt auf euch auf, bleibt uns gewogen. Eine ganz tolle Zeit. Wünscht euch euer Podcast-Team diesmal. Frohe Ostern von Timo und? Dir, macht's gut. Tschüss. Tschüss. Music.