Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #118 - The Grand Jam Round Table
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmarizin im Podcast-Format. Heute haben wir Weltrekordler unter uns. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich begrüße euch herzlich zur 118. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcasts. Podcast, ich habe es lange nicht mehr gesagt, mit mir, Tim Rickenroth und meinem lieben Freund und Co-Hong, wie man auch so schön sagt, Dirk Brandt. Hi Dirk. Schönen guten Morgen, ihr Lieben da draußen, alle zusammen. Ey, Alter, mit meinem Licht, da muss ich, ich habe jetzt, heute habe ich hier die halbe Pläte am Grenzen. Ich habe ja noch Haare, aber irgendwie mit meinem Licht, da muss ich echt dran arbeiten. Also für alle, die hören nur. Genau, die, das müssen jetzt gerade mal erklären, meine Pläte glänzt. Dirk blendet mich, weil das Licht in seinem Studio auf seinen Kopf scheint. Auf meine Stirn besser gesagt. Entschuldigung, auf die Stirn. Die gehört aber zum Kopf dazugehörig, wenn man es anatomisch genau betrachtet. Bist du da sicher? Ich glaube schon. Okay, wenn du mich so fragst, bin ich mir nicht mehr ganz sicher. Aber auf jeden Fall reflektiert das ordentlich und blendet mich, so als wäre der Dirk die aufgehende Sonne. Wow. An einem lauen Sommertag. Boah, ey, das war jetzt aber ganz schön poetisch. Mal gucken, was heute noch so geht, dann würde ich sagen. Du pöt. Sehr geil. Ja, auf jeden Fall nochmal guten Morgen. Wir haben einen sehr heißen, damit ihr wisst, wir nehmen an einem Montag auf nach einem sehr, sehr heißen Wochenende. Das heißeste Wochenende bislang des Jahres, soweit ich weiß. Echt? Okay. Also das Thermometer hat gestern bei uns 34 Grad gezeigt. Boah, okay. Ja, das kann gut hinkommen. Ich weiß es nicht, aber ich fand es auf jeden Fall. Ich habe geschwitzt. Ja, genau. Ich fand es unerträglich warm, wenn ich ganz ehrlich bin. Also ich hoffe, ihr habt wieder einen kühlen Kopf. Aber es war sehr warm heute Nacht. Also nach wie vor. Ich finde, das Haus ist ja unterm Dach sehr aufgeheizt. Ja, wir schlafen ja quasi im Keller. Also von daher alles ist auch warm, aber es ist okay. Und es hat auch gestern Abend, fand ich, schon deutlich abgekühlt. Also wir haben jetzt einen Temperatursturz von 10 Grad ungefähr. Das hat sich schon bemerkbar gemacht. Ja, stimmt. Ja, doch, muss ich dir recht geben. Aber bevor es jetzt hier wieder in Wetterfrösche ausartet. Ein Wetter-Podcast, wir machen das auch nochmal. Vielleicht werden wir ja entdeckt. Kann schon sein, aber da brauchen wir so eine geile Karte im Hintergrund, wo man so blind zeigen muss, wo was passiert. Da wir haben geile Schlagzeuge im Hintergrund, ist viel besser. Da kannst du auch was zeigen. Hier ist Tom 1, 10 mal 8 Zoll, das ist Tom 2, 12 mal 9 Zoll. Und da können wir es auch unterhalten, sagt man zuerst den Durchmesser oder erst die Tiefe? Das ist ja ein Thema, das vor allem in den USA ganz relevant ist. Ja, wir sind ja andersrum nämlich. Ich habe damals es nicht geschnallt. Ich habe da erst nämlich, ohne Scheiß, als ich klein war, das ist jetzt ein bisschen schon her. Der Dirk hat also immer sehr, sehr tiefe Trommeln geordert. Genau. Kleinen Durchmesser. Ich fand das echt komisch. Also vielleicht für alle, wenn wir mal aufklären. Genau, klär mal auf. Nehmen wir an, wir haben eine Snare Drum, und wir sprechen dann von 14 mal 5,5 Zoll. dann ist der Durchmesser das 14 Zoll, also zuerst genannt und die Tiefe der Trommel als zweites genannt, dem Fall 5,5 Zoll. Und in Amerika, oder in den USA zumindest, machen die das ganz oft, auch nicht alle, aber ganz oft andersrum. Andersrum. Dann sagen die 5,5 mal 14 Zoll und du denkst, also ein kleines Nähr, die aber tief ist. Genau. Und ich finde es sehr verwirrend bei einem 10 mal 8 Atom. Ja, ich sage ja, das sind so Sachen, da bin ich früher nicht mit klargekommen. Oder 10 mal zwölf. Ist es jetzt zwölf mal zehn oder ist es zehn mal zwölf? Oder zehn mal zehn. Da habe ich lange... Scheiße. Ey, geil. Das ist ein geiles Off-Topic-Thema. Sehr schön. Hätte ich nicht gedacht, dass wir da noch hinkommen heute. Ich auch nicht. Die Wege des Schlagzeugspielens sind ungegründlich. Zehn mal zehn ist echt schwierig. Bei 14 mal 14 ist das wieder einfach, finde ich. Das stimmt. Ach, scheiße. Ihr seht, das ist zu früh. Das ist unbedingt zu früh, was wir hier machen. Nein, es ist, finde ich, ein sehr interessantes Thema. Also nicht verwirrt sein, die Amis machen es tatsächlich andersrum, wir müssen es dann einfach nur anders lesen. Der Timo hat es gut erklärt, aber bevor wir uns jetzt wirklich in Nerderei eingehen, Timo, wie ist der heutige Rundown? Music. Tja, heute ist nicht so viel zu sagen dazu, denn ich meine, ein bisschen Smalltalk haben wir eh schon quasi hinter uns gebracht. Dann kommen gleich nochmal unsere Termine des Jahres, wo ihr Dirk und mich persönlich live und in Farbe erleben dürft. Dann haben wir ein tolles Interview für uns, eine Premiere, denn wir waren das erste Mal mit insgesamt fünf Leuten in dem Call, wie man so schön sagt. Und das hat grandioserweise, wie der Name auch von The Grand Champ auch kommt, hervorragend funktioniert. Wir sind alle Vollprofis dabei, alle Meeting erprobt. Das war ein großer Spaß. Also es geht heute um The Grand Jam. Die haben mit ihrem größten Rockkonzert der Welt quasi einen Weltrekord aufgestellt. Und wir haben den Macher von The Grand Jam dabei, den Patrick Mayer. Dann haben wir einen der Drumcoaches dabei. Das ist der Thomas Elsner und einen der Teilnehmer. Und das ist der Chris Seider. Und wir haben auch noch einen gewissen Dirk Brandt und Tim Brückenroth dabei. und wir alle zu fünft quatschen über The Grange. Wir haben eine ganz tolle, spannende Geschichte. Und ja, mehr dazu später. Das verrate ich schon zu viel. Dann haben wir eigentlich nichts mehr, außer den Chefkoch-Empfehlungen der Woche und unser Auto. Und ich bin mal gespannt, wo uns das alles noch hinführen wird. Bam. Kommen wir mal zu ein paar Terminen, die ihr natürlich alle schon eingetragen habt im Kalender. Aber es kann ja nicht schaden, sie einfach noch mal zu nennen. Also Save the Date, denn der Schlagabtaut-Podcast ist on Tour und das bei Musik Clear in Nürnberg und zwar am Samstag, den 13. September 2025. Da werden Dirk und ich vor Ort sein und eine Art Live-Podcast machen, wo wir verschiedene Sachen präsentieren. Wir werden natürlich auch schnacken. Wir haben einen Stargast dabei. Wir werden über Equipment reden. Und mal gucken, was uns sonst so einfällt. Wir planen auch so ein kleines Mitmach-Gewinnspiel und, und, und. Also es wird ein cooles Event. Nicht dieser normale Workshop-Charakter, den ihr von anderen Drum-Events kennt, sondern was ganz anderes, was es, glaube ich, so auch noch nie wirklich glänzlich weit aus dem Fenster in Deutschland gegeben hat. Also darauf könnt ihr euch freuen. Am 13. September bei Musikklier in Nürnberg. Dann steht kurz danach unser Drum-Camp an. Vom 11. bis 12. Oktober habt ihr Dirk und mich wieder in voller Leer, wie soll ich sagen. Im vollen Lehrmodus, nee, Lehrermodus, nee, Lehrermodus, egal. Ihr wisst, was ich meine. Sechs Stunden geballter Unterricht pro Tag. Das heißt, zwölf Stunden geht es volle Lotte ab. Und das wird wieder ein super schönes Event. Auch weil die familiäre Verbindung da einfach schon grandios ist. Das heißt, jeder, der noch nicht dabei war, ihr seid da, Family. Das ist total geil. Und dann sind Dirk und ich auch noch bei Percussion Kreativ an den Teacher-Tagen. Und an dieser Stelle ist es mal ausdrücklich gesagt, die Teacher-Tage sind nicht nur für Teacher, sondern es sind alle willkommen. Die heißen nur so, weil sie damals vom Percussion Kreativ eben schon erst mal so angedacht waren, aber es ist mittlerweile so breit gefächert. Und jeder da draußen, der einen Trommelstock in den Händen hält oder auch nichts, weil es ist auch für Percussionisten, also Handpercussion natürlich genauso geeignet. Also alle, die da draußen sind und irgendwas schlagen, die sind herzlich willkommen. Es geht um viele Themen. Wir haben, der Dirk wird was fürs Schlagzeug machen. Wir haben aber auch dann vor Ort mal was für die Klassiker, was für Procutionistinnen und Procutionisten. Es wird natürlich auch ein bisschen um Methodik und Didaktik gehen. Das ist dann etwas, was ich so präsentieren werde. Aber ich gucke mal aufs Datum, jetzt ist das nicht falsch zu sagen. Die Teacher-Tage sind im November und zwar vom 21. bis 23. November 2025. Also auch dort einfach mal vorbeikommen. Mega tolle Sache und immer wieder inspirierend und motivierend, um nochmal die Themen von der letzten Woche aufzugreifen. In den letzten Wochen, muss ich sagen. Also das sind die Termine. Save the dates. Ich sag's dir nochmal. 13.09. bei Musik Clear in Nürnberg. 11. und 12. Oktober in Hörgrenzhausen das Schlagabtausch Drum Camp und Sicherheit. 21. bis 23. November Teacher-Tage von Procraste Kreativ in Hammelburg in der Bayerischen Musikakademie. Dort sind Dirk und ich für euch am Start. Music. Was passiert, wenn über tausend Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam in einem Stadion die größten Hits der Rock- und Popgeschichte zu spielen? Es wird bestimmt laut, es wird garantiert bunt und es wird unvergesslich. Heute sprechen wir über The Grand Jam, der wohl größten Liveband der Welt. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen dieses Spektakels. Mit dabei sind heute drei Gäste, die The Grand Jam aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erlebt haben und immer wieder neu erleben. Patrick Mayer, der Initiator, Ideengeber und Macher hinter dem Projekt, als Stadionmanager von Eintracht Frankfurt, Eventprofi und ehemaliger Profimusiker, hatte nicht nur ein Faible für Zahlen, sondern auch für die verbindende Kraft der Musik. Thomas Elsner, erfahrener Drummer, Musikpädagoge und einer der Drumcoaches von The Grand Jam. Er kennt den Weg von der ersten Note bis zum synchron gespielten Stadion-Groove und erklärt uns, wie man Dutzende Drummerinnen und Drummer gemeinsam auf einen Punkt bringt. Und Chris Seider, Schlagzeuger, Teilnehmer und leidenschaftlicher Grandjammer. Er erzählt uns, wie es sich anfühlt, vom Proberaum ins Stadion zu wechseln und mit hunderten Gleichgesinnten zu grooven. Freut euch auf ein interessantes Gespräch, Einblicke in die Organisation, das Musizieren auf Weltrekordniveau und vieles mehr rund um das Thema The Grand Champ. Auf geht's! Ich begrüße hier eine illustre Runde an einem Dienstagvormittag. Da wurde mir eben auch schon wieder gesagt, wie ich diese unmenschlichen Uhrzeiten hier rausgeben kann. Denn 8.30 Uhr war meine Ansage. Da gab es schon einige Beschwerden hier, die ich über mich ergehen lassen musste. Aber es sind alle bestens gelaunt. Und ich begrüße hier neben dem Dirk natürlich einige Leute, die mit The Grand Jam mehr als da involviert sind. Sondern wir haben die Macher letztendlich auch mit dabei. Und ich begrüße einfach mal jetzt der Reihe nach den Patrick Mayer als den, ich sage mal den Initiator des Ganzen, den Thomas Elsner, einer der Trump-Coaches und den Chris Seider, einer der fleißigsten Teilnehmenden von The Grand Jam und sagen einfach mal guten Morgen und sorry für die frühe Uhrzeit an dieser Stelle. Guten Morgen. Hallo, schön, dass ihr da seid. Und den Dirk kennt ihr ja schon, aber die anderen drei vielleicht auch schon oder vielleicht auch nicht. Deswegen wäre mein Vorschlag gewesen, dass jeder von euch, Patrick, Thomas und Chris, sich einmal ganz kurz einfach vorstelle, damit unsere Zuschauer und Hörer wissen, mit wem sie es jetzt eigentlich hier so genau zu tun haben. Wir gehen einfach mal jetzt von meiner Seite aus, von rechts nach links, fangen wir doch mit Patrick einfach mal an. Ja, hallo, ich bin der Patrick, genau, und ich bin seit 20 Jahren Geschäftsführer vom Stadion in Frankfurt, also vom Eintracht Frankfurt Stadion, Deutsche Bankpark, und habe davor eine Vergangenheit im Konzertveranstalterwesen und in der Köln-Arena oder Langsess-Arena und habe also quasi eine lange, lange Historie in Veranstaltungsstätten. Aber, und jetzt kommt der wichtigste Punkt, bin halt auch Schlagzeuger und habe das sogar mal eine kurze Zeit lang beruflich gemacht. Und ja, das ist natürlich die Grundleidenschaft, die notwendig war, um The Grand Jam am Ende ins Leben zu rufen und das Ganze so zu betreiben. Also jetzt natürlich auch die Liebe zur Musik, die mich sozusagen seit frühester Kindheit. Vom Musikverein angefangen bis in viele andere Bands und so weiter immer wieder begleitet hat, hat natürlich auch zu meiner Berufswahl geführt, dass ich da in der Konzertveranstalterszene und Veranstaltungsstättenbranche am Ende gelandet bin. Und es macht einen Riesenspaß bis zum heutigen Tage. Und Grand Jam ist so, wie alle immer zu mir sagen, das ist dein Baby, gell? Ja, genau. So ist es halt. Ich finde es auch wieder so geil, dass wir alle Drummer sind. Ich meine, die Macher sind einfach die Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger. Das ist einfach genial. Mega. Machen wir mal weiter. Ich habe euch kurz kennengelernt. Gehen wir mal zum nächsten. Thomas, magst du dich auch mal kurz vorstellen, bitte. Ja, hallo, guten Morgen, Thomas. Ich bin hier im Rhein-Main-Gebiet tätig als Profischlagzeuger jetzt die letzten 30 Jahre und bin 21, glaube ich, zu Grand Jam gestoßen durch einen ehemaligen Schüler von mir. Und als es dann hieß, auch im Stadion, ja, es war ja gerade eine heftige Corona-Zeit nur, von dem Stadion irgendwie zu spielen, habe ich natürlich als Eintracht-Fan keine Sekunde gezögert, zuzusagen. Und ja, ich bin sehr glücklich, dass das irgendwie auch zu mir gekommen ist, Grand Jam. Und es macht mega Laune und ist mittlerweile ein sehr schöner Teil von der Tätigkeit. Nicht nur zu spielen, sondern vor allen Dingen diesen ganzen interessierten und wahnsinnigen Leuten am Set, also diese Songs da noch irgendwie näher zu bringen, so quasi dann daran zu feilen, dass das dann mit mittlerweile 130 Grammern irgendwie dann auch schön kompakt kommt und ja, das macht mega Spaß. Ja, echt toll. Ja, mega. Den Chris, den habt ihr liebe Hörer und Zuschauer schon mal kurz kennengelernt, weil er mich, das war letztes Jahr, glaube ich, als der Chris auch schon bei The Grand Jam als aktiver Teilnehmer dabei war. Und da gab es auch schon mal einen kurzen O-Ton. Aber Chris, du bist ja jetzt quasi ja schon Stammpersonal bei The Grand Jam. Aber magst du dich auch noch mal ganz kurz hier vorstellen? Ja, hallo. Ich bin der Chris. Schlagzeuger aus Hannover. Schüler von Dirk. Ich war, ich meine, das ist sogar schon zwei Jahre her, dass wir dieses Interview gemacht haben. Im Podcast. Die Zeit rinnt. Ja, es ist unwahrscheinlich. Ich bin immer noch dabei, macht unheimlich Spaß. Und für mich war es jetzt das vierte Mal, dass ich bei The Grand Jam dabei bin. Klasse. Wenn ihr jetzt, weil jetzt haben wir über The Grand Jam gesprochen, wenn ihr jetzt jemandem erklären müsstet, was The Grand Jam ist, was würdet ihr dem sagen? Was ist The Grand Jam? Der Patrick kann da vielleicht mal was zu sagen. Ja, tatsächlich, das ist immer so eine schwierige Aufgabe. Am ehesten sage ich halt immer, da spielen tausend Leute im Stadion, da wo sonst das Fußballspiel ist und so weiter. Und dann sind die Leute ja erst schon mal so zwischen irritiert und aufgeregt. Und naja, und dann geht man halt so weiter. Und viele glauben dann im ersten Moment, ja, ihr spielt dann so einen Song oder was. Nein, nein, wir spielen ein ganzes Konzert mit 20 Songs und so weiter. Und dann wird es dann so langsam interessanter. und Leute sind interessiert, mehr zu erfahren. Und ja, das ist halt so das Spezielle an Grand Jam. Und nun gut, viele haben natürlich irgendwann mal das Video von Rocking 1000 gesehen, was da auf der grünen Wiese in Italien aufgenommen wurde. Und es wäre jetzt auch vermessen zu sagen, dass wir das nicht als Ideenfindung auch mitgehabt haben. Und letztendlich, wir haben ja, das muss ich gleich dazu sagen, Wir haben ja 2019 bei uns im Stadion auch einmal Rocking 1000 selber durchgeführt. Insofern sind wir ja Teil der Rocking 1000-Geschichte, bevor wir dann gesagt haben, wir wollen es leicht anders positionieren von der Musik und von der Ausrichtung, auch von Show-Elementen und so weiter, sodass wir dann The Grange M quasi selber gestartet haben. Das war quasi dann auch die Initialzündung, also Rocking 1000 hast du dann vielleicht gesehen und du fandest die Idee so geil, da müssen wir mitmachen, wir haben die Möglichkeit, die logistischen und jetzt, du hast ja schon gesagt, wir machen jetzt ein bisschen was anderes vom Konzept her, wie hast du das Konzept dann weiterentwickelt? Ja, tatsächlich war, also ein Faktor war sicherlich, dass wir gesagt haben, wir wollen musikalisch nicht ganz so, ich würde nicht sagen, scharf auf die Rock-Richtung gehen, sondern so ein bisschen mehr so das, was man so im Radio hört und auch von unserem Radiopartner HR3. Also so, wir haben so gesagt, es soll so ein bisschen so sein, wie als wenn man eine oder zwei Stunden Radio gehört hat von der Auswahl der Songs. Da gibt es sicherlich bei den Jammern, wie wir unsere Musiker ja nennen, gibt es sicherlich viele, die sagen, es wäre aber auch schön, wenn wir rockiger wären. Aber genauso gut gibt es auch eine Fraktion, die genau das andere will und die auch dieses Jahr bei Wir haben es wirklich gespielt, bei Atemlos nicht gezuckt haben und das genauso gern gespielt haben. Also unsere Spannbreite ist da wirklich deutlich größer und macht es vielleicht interessant. Und was uns halt vor allem wichtig war, dass wir gesagt haben, wir wollen das Show-Elemente. Also ich sage mal, von Cheerleader angefangen, K-Pop-Tanzgruppe hatten wir dabei. Sportakrobaten, Firedance. Das heißt, es gibt eine ganze Menge rund um die Musik noch dazu. Und das haben wir auch gesagt, das finden wir notwendig, damit es fürs Publikum einfach noch ein bisschen interessanter ist. Mal abgesehen davon, dass die Show selbst ja mit Pyrotechnik und noch was weiß ich alles inszeniert ist. Also dass sie da wirklich eigentlich eine große Konzertshow halt bieten. Ja, Wahnsinn. Also es ist ein richtig großes Event. Thomas, als du dann davon gehört hast, du hast ja eben schon gesagt, du bist ja Frankfurt-Fan. Ich gehe jetzt aus, du weintest den Fußball auch. Was hat dich jetzt, also erstmal, was hat dich jetzt mehr gereizt? Dass du im Stadion von Frankfurt spielen darfst oder dass du mit so vielen zusammen musizierst? Und dann warst du direkt auch Coach oder wie kam dann dein Switch vielleicht vom Teilnehmenden zum Coach? Ja, das ist genau wie ich vorhin schon sagte, Corona-Zeit war das, 21. Da ging es darum, erstmal die Sache zu platzieren und überhaupt bekannt zu machen. Patrick hat einen Videodreh, einen Promotion-Dreh organisiert im Stadion. Das war alles noch, wie gesagt, läuft da rein und es war gerade Corona-Zeit. Du bist auf Entzug von Gigs und sonstigen und läufst durch den Tunnel durch und bringst dann ein Miststöckel gerade unter der Hand, denkst du boah, gerade hier Gänsehaut und das war so das erste Ding, jetzt erstmal diesen Videodreh zu machen, den Promotion-Dreh, Und das war schon in Sicht so spektakulär, auch so in Anführungszeichen kleiner Version. Und wir haben, glaube ich, damals vier Titel aufgenommen mit verschiedenen Settings, also auch im Hellen, dann im Dunkeln später noch. Also ich weiß noch, wie wir da eine super Energie reingehauen haben, weil jeder, alle von uns waren irgendwie auf Instruc. Und das für unseren damaligen MD, Marc, der hat uns nochmal richtig gut gepusht und musste da gar nicht so viel tun, weil alle irgendwie so voll on fire waren und wollten irgendwie, ja, endlich wieder, wa, spielen. Klar, hat man da auch schon zum Playback gespielt, aber wir haben ja live performt in diesem Sinne, also sie kamen ja sowieso. Und ja, es hat einfach, es ging dann so Stück für Stück, es hat sich dann entwickelt, dass wir dann ein Gig machen wollten 2022, das hat dann leider nicht geklappt, in dieser Nach-Corona-Zeit, aber da kam dann dieses Coaching-Element dann rein, weil wir die Leute, die dann quasi angemeldet waren oder auch keinem wollten, die haben wir dann in Frankfurt quasi der Sache da ein bisschen noch näher gebracht, wir haben uns gekümmert, haben uns gecoacht, wir haben Da schon Registerproben gemacht und Workshops angeboten für das Projekt und für die Songs und es gab damals schon viele, viele Fragen und es war da schon große Laune, da habe ich meinen ersten großen Workshop dann quasi gemacht im Gnade und Teller, wo ich auch so ganz so was geht hier gerade, das war sensationell und die Leute waren damals schon international, also wir haben da Englisch gesprochen, Spanisch konnte ich nicht, aber wir haben es dann irgendwie auch so mit Händen und Füßen gemacht, bei Schlagzeug ist es doch relativ einfach. Und ja, dann kam dann der erste GK23 und da leider dann auch mein wie immerhin Steven ist ausgestiegen. Da noch mal liebe Grüße an Steven Denbrock. Sehr sensationell. Was er da auch schon selbst alles gearbeitet hat, in diesen ganzen Videos, die er vorbereitet hat. Und er ist leider ausgestiegen und dann bin ich dann für ihn da eingesprungen als Drumcoach. Und das ist so der Stand der Dinge. Und ja, bis hin jetzt zu diesem letzten Gig jetzt in Frankfurt mit dieser riesen Schlagzeugwand, mit, ich weiß es nicht mehr, also 130 waren wir bestimmt, inklusive Drumcoaches, Markus und Ruki, war das, ja, sensationell einfach, wie es sich entwickelt hat bis jetzt. Und ich bin gespannt, wie das dann so weitergeht. Aber wie gesagt, den Leuten einfach dann nochmal diese Songs, weil jeder hat sich schon das irgendwie drauf geschafft, mit Noten, auswendig, mit Video, wie auch immer, dann nochmal so einen Kick zu geben, so ja, versuchen die Leute abzuholen, wo sind sie gerade? Weil die Range ist sehr groß, von Einsteigern, sehr jungen Leuten bis hin zu Älteren oder auch die damit locker umgehen, Christoph zum Beispiel, da soll ich dem erklären, aber. Ja, dieses bringt so nicht mehr die Megapower oder auch Feedback, es ist wirklich unbeschreiblich, es ist schon echt ein heftiger Hub. Da können wir vielleicht gleich noch mal darauf eingehen, wie das möglich ist, so viele unterschiedliche Leute zu coachen, aber lass uns mal ein bisschen weiter vorne anfangen, nochmal an den Patrick vielleicht, die Frage, wie die Orga losgeht. Das heißt, wir haben jetzt gehört, es sind sehr viele Menschen, jetzt kommt erst mal die Frage, vielleicht gibt es Leute, die haben es noch nie gehört, wie komme ich dazu, wie kann ich mich anmelden, wie läuft das ganze Prozedere ab, was muss ich tun und so weiter. Einfach mal so einen groben Ablauf oder Fahrplan, wenn man bei The Grand Jam mitmachen möchte aktiv. Wie ist der Einstieg, wie geht es los, wie ist das Ganze drumherum? Ja, wie soll ich sagen, unsere Geschichte zu Musik Großprojekten, die ging bei uns im Stadion tatsächlich ein bisschen früher los, weil wir haben 2016 schon mal eine Veranstaltung organisiert, Das nannte sich damals, wir füllen das Stadion, das größte Orchester der Welt. Und damals haben wir tatsächlich 7000 Musiker zusammengebracht, die dann vier Songs gespielt haben. Und insofern ist das mit Rocking 1000 als Ideengebung sicher richtig. Auf der anderen Seite waren wir auch vorher, also während wir, wir füllen das Stadion vorbereitet haben, tauchte dann dieses Rocking 1000 Video auf. Also es war jetzt gar nicht so, dass wir so noch gar nichts gehört hatten von Projekten oder noch gar nichts zu tun hatten mit Projekten, wo wir viele Musiker zusammenbringen, sondern das hatten wir eben eigentlich schon mal vorgelagert. Das haben wir damals mit Jens Illemann aus Hamburg und Wolf Kershek aus Hamburg organisiert, diesen Orchester-Weltrekord. Das war eben auch so eine fixe Idee. Jetzt muss ich dazu sagen, damals war es aber so, das waren dann unheimlich viele ganze Musikvereine, ganze Orchester und so weiter. Das heißt, diese 7000 Leute waren am Ende organisatorisch fast einfacher zu handeln als jetzt eben 1000 Einzelmusiker. Oder wir haben ja maximal vielleicht mal so Familien dabei oder so, aber das war damals etwas leichter, weil wir meistens dann doch so einen Ansprechpartner für 30, 40 Leute hatten und so weiter. Aber lange Rede, kurzer Sinn, das war so ein bisschen aber auch unsere Grundlage, dass wir diese, in Anführungszeichen, Datenbanken dieser Musiker hatten. Da waren zwar viele Instrumente dabei, die heute keine Rolle mehr spielen. Also jetzt Tenorhorn oder sonst was oder so, aber damit haben wir eigentlich angefangen, dass wir diese Datenbank dieser Leute angeschrieben haben, gesagt haben, wir wollen was Neues machen, das ist The Grand Jam. Wir hatten diesen Probedreh gemacht mit ca. 80 Musikern damals, wo Thomas dabei war, um einfach was zeigen zu können, die Idee zeigen zu können im, in Anführungszeichen, Kleinen. Ja, und so sind wir dann gestartet. Die Datenbank hat sich gefüllt, es haben sich Leute angemeldet, wir haben die Videos rausgebracht, die Lehrvideos, das Feedback der Leute war gut und so ist das dann gewachsen. Unsere Datenbank beim ersten Grand Jam, da waren da so ungefähr 1100 Leute in der Datenbank und davon waren ja fast alle da, wenn man so will. Und heute ist die Datenbank ungefähr 4500 Musiker groß. Und das heißt, wir haben schon eher das Problem, es können gar nicht mehr alle gleichzeitig teilnehmen und das heißt, es teilt sich so ein bisschen auf und das ist natürlich auch der Grund oder mit ein Grund dafür ist, dass wir letztes Jahr angefangen haben zu sagen, wir gehen nach Dresden und jetzt dieses Jahr nach Düsseldorf, also dass wir die Idee noch weiter treiben wollen in andere Städte und damit auch noch mehr Leuten die Gelegenheit geben wollen. Also wir haben ja mal angefangen mit dem Slogan das Konzert deines Lebens, aber die meisten, die nehmen so oft teil das ist sozusagen immer das Konzert deines Lebens diesen Monat sozusagen also klasse. Also was ich ja einfach schön daran finde, ist dieser Grundgedanke und das ist wirklich bei mir, seit ich klein bin, Musik verbindet Menschen. A la Couleur, die verschiedensten Menschen treffen aufeinander, auch wenn da manchmal Gitarristen dabei sind, die sind halt ein nötiges Beiwerk für uns Trommler. Nein, es ist jetzt mehr Spaß für die Insider, aber jeder weiß glaube ich, was ich meine damit. Nein, ich finde das ganz, ganz klasse, auch wie du schon eben gesagt hast, auch wenn da vielleicht mal eine Musikrichtung dabei ist, die man gar nicht so gerne hört, aber das kann ich nur an alle da draußen geben. Wenn du selber die Musik machst, also selber Teil des ganzen Bilds, dann ist doch eine Musik oder ein Song, den du vielleicht gar nicht so feierst, aber wenn du ihn selber spielst, ist es eine ganz andere Macht. Und so viele Leute dann unter einen Hut zu bringen, und das ist glaube ich einfach auch Macht, die Musik hat, die Musik verbindet, bringt Menschen zusammen und dann auch dieser Klangkörper von 130 Schlagzeugern wahrscheinlich, darf ich mal fragen, ich habe eben das blöde Wort Gitarristen gesagt, wie viele Gitarristen sind dabei jetzt? Dieses Jahr waren fast 200 Gitarristen dabei, also 190, so in der Größenordnung ungefähr, und fast, also ich glaube es waren 90 Bassisten und dann halt Das waren ja alle aus Deutschland, krass Ja, nicht alle aus Deutschland, aber sehr viele natürlich. Und dann natürlich die ganze Streicher, Blazer, das war auch so am Anfang, dass wir von Anfang an gesagt dann, wir wollen eben nicht nur als Rockband in klassischen Besetzungen mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard, sondern eben auch Bläser dabei haben und so weiter. Und ich finde das auch einen wichtigen, sehr wichtigen Teil von unserem Grand Jam Klang, sag ich jetzt mal so, dass wir Streicher dabei haben und Bläser dabei haben. Und bei dem eben noch erwähnten Videodreh, da haben wir ja drei Songs aufgenommen, die auch die Spannbreite damals zeigen sollten. Das war Don't Stop the Leaving, das ist so ein bisschen unsere Hymne, kann man sagen, ist ein guter Rocksong so ungefähr, war aber eben auch Viva La Vida von Coldplay, also dass wir gesagt haben, wir wollen Poppick sein, in Anführungszeichen, und dann ganz krass halt Dynamite von BTS, das war damals aktueller, also wirklich so eine Funk-Nummer, in Anführungszeichen, die aber von einer K-Pop-Band gespielt wird. Und damit haben wir wirklich auch dann die Spannbreite gezeigt. Das hat Leute wie ein Chris trotzdem nicht abgehalten, sich anzumelden. Aber genau das wollten wir eben zeigen, dass eben mit einem Song wie Dynamite, also wenn sich manchmal Leute heute vielleicht noch sagen so, ja, aber die Ausrichtung ist ja gar nicht so rockig, dann sagen wir, wir haben mit Dynamite angefangen. Also wenn einer Zweifel hat, wenn einer gedacht hat, es ist ein Rockprojekt, dann hat er sich damals schon verirrt sozusagen. Wer ist denn eigentlich die Zuhigruppe jetzt? Also sagen wir mal so, vom Alter her, grob mal gesagt, vielleicht. Also ist es von 0 bis 99, wie man so schön sagt, oder gibt es Einschränkungen? Und kann ich mich wirklich mit jedem Instrument jetzt bewerben? Weil du hast ja schon Streicher angesprochen, jetzt auch Bläser. Könnte ich jetzt auch sagen, ich habe was außergewöhnliches mit Mundharmonika? Wäre das auch möglich? Das heißt, wie seid ihr da aufgestellt? Ja, generell haben wir die Instrumente so vorgegeben. Also jetzt auch bei Brass, Sacks, also es ist praktisch Trompete, Posaune, Alt- und Tenorsacks, das sind die bei den Bläsern und bei den Streichern halt Violine, Viola, Cello, das ist die Vorgabe. Es gibt immer mal wieder Leute, die sich dann doch mit einem anderen Instrument anmelden, also wir haben dann, anfangs hat sich auch mal so ergeben, dass wir haben ja, wenn wir sehr junge Jammer dabei haben, also unter 16-Jährige, dann sagen wir, ja, das wäre schon gut, wenn da eine Begleitung, also nicht nur gut, sondern es muss so sein, dass eine Begleitperson dabei ist, also ein Elternteil oder so. Und dann haben die gesagt, ja, aber ich spiele Querflöte, könnte ich doch so lange dann mitspielen. Und dann haben wir dann so ein bisschen das geöffnet für das ein oder andere Begleitinstrument, sage ich jetzt mal so. Aber in dem Sinne Noten und Videos, das gibt es für die Kerninstrumente, die wir gerade aufgezählt haben. Ja, Thomas, vielleicht eine Frage an dich. Das heißt, ich habe mich jetzt angemeldet. Ja. Wie ist das Prozedere? Was muss ich da machen? Wie werde ich denn überhaupt? Wie kann ich mir das vorstellen? Weil ich komme ja dann nicht einfach am Tag X dahin und dann geht es los, sondern wie bereitet man sich vor? Wie helft ihr mir oder wie werde ich da überhaupt durchgeführt? Wie ist das Prozedere dort? Gut, du kannst dich erst mal so, das sage ich jetzt auch meinen Schülerinnen und Schülern, einfach erst mal registrieren bei der Grand Jam. Das heißt nicht automatisch, dass du dann teilnehmen musst an den Konzerten, sondern du kannst dich registrieren. Und da gibt es ja mittlerweile eine riesen Datenbank an Tutorials für unsere Instrumentengruppen, die wir in Wien, in Frankfurt produzieren, beziehungsweise auch damals war es noch in Köln also es wurde alles dann so zusammengeschnitten, du hast wie gesagt einen Noten du hast die Audios und du hast die Videos die dann auch nochmal aus verschiedenen Perspektiven jetzt gerade bleibt mal beim Schlagzeug das zeigen. Was für den Song nötig ist oder nötig sein sollte, Und ja, dann kannst du einfach, wenn das Programm steht, wenn die Setliste steht oder Songliste, sagen wir mal, für den nächsten Event, dich einfach damit wunderbar vorbereiten. Klar, es gibt auch immer wieder Leute, die sagen, mit Noten habe ich nichts am Gut. Dann nimm dir ein Video. Lern es auswendig oder hör dir es nur an und spielen mit. Oder nimm dir mal die Noten, wenn du es noch nicht so richtig drauf hast, nimm die Noten und lass den Song laufen und versuch mal mitzulesen, was das überhaupt da bedeutet, diese Zeichen. Aber nein, das kann man alles, wie gesagt, wunderbar auch mit seinen Lehrerinnen und Lehrern checken. Oder auch, es gibt viele Leute, die sich das selbst wieder drauf schaffen, aus dem Gedächtnis, weil sie sagen, ich habe jetzt seit 20 Jahren nicht mehr Schwarzzeug gespielt, aber das ist der Event, wo ich das wieder rauspacke, wo ich es entstaube, wo ich das aus dem Keller hochhole. Das habe ich sehr oft gehört auch. Und das ist so der Vorgang. Also da gibt es mittlerweile auch jetzt hier und da lokale Gruppen, die sich organisieren und auch es proben vorher. Hatten wir jetzt gerade hier in Frankfurt zweimal. Ein Schlagzeuger, der das organisiert hat, der hat, witzigerweise, der hat eine große Gärtnerei und hat das dann da so in seinen Locations organisiert. Das fand ich sehr geil. Konnte leider nicht selbst dabei sein. Aber das gibt es dann auch, dass die sich, ich habe es auch in Wiesbaden gesehen, dass sich die Leute treffen und vorher dann nochmal die Songs anproben und spielen. Ja, das ist eigentlich so der Vorgang. Wie gesagt, wo ich auch mal sage, ja, wenn ich das so höre von meinen Schülern, das ist ja viel zu schwer, das ist viel zu viel, sage ich, ja, du musst jetzt nicht irgendwie jeden Schlag oder das, wie gesagt, ein bisschen Detail irgendwie drauf haben. Wenn du weißt, was bei den Songs passiert, tempomäßig, wie ist der Groove, wie ist der Beat, dann kriegen wir doch schon alles zusammen irgendwie hin. Und also eben auch die Leute in Angst zu nehmen, einfach, dass man da jetzt nicht solo performt, wie wir das ja nun kennen, als einziger Schlagzeug in der Band, sondern wir sind ja eine Riesengemeinde, die das dann zusammen, Gemeinschaft, die das zusammenbuckt und das kann ich nur sagen, was du auch vorhin sagst, von 0 bis 99, ja, so ist es teilweise schon, also da waren Kids dabei, die sind stehen, wo ich denke so, boah, was geht es jetzt mit dem hin, weil der das schon alles auswendig hat, es ist für ihn keine Noten relevant, der Spiel ist auswendig, bis zu älteren Leuten, die, weiß nicht, der älteste, glaube ich, war Pan 70, weiß nicht, Patrick wird es wissen, die sind dann da zusammen und ballern das raus, das ist schon echt, Also, wie gesagt, muss ich mich wiederholen. Das ist sensationell. Ja, und... Wie gesagt, anmelden und mal reinschauen. Ich habe mit vielen Schülern das auch Song für Song durchgegangen und musste auch ein bisschen bremsen in der Euphorie. Ich will das aber dann machen, wenn du möchtest, aber du musst jetzt nicht noch den Film XY unbedingt da auch genauso setzen, wie er steht. Also da kann man die Leute auch beruhigen und das wird schon, das geht. Das heißt, ihr habt die Möglichkeit, das Niveau entsprechend anzupassen. Das heißt, nicht alle müssen exakt das Gleiche spielen, sondern jeder spielt das, was er einfach schafft zu spielen und wird natürlich dann auch, wenn einer noch nicht so lange dabei ist, getragen von jemandem, der sehr viel Erfahrung hat und dann quasi wirklich das spielt, was eigentlich mal ursprünglich von euch angedacht war. Das ist so richtig. Oder du sagst, wie unser alter Spruch, weniger ist mehr, dann spielst du eben nicht in dem Tempo 140 die Achtel, sondern spielst halt Viertel und spielst halt eben rum. und das geht dann auch. Wir haben das auch teilweise probiert und auch umgesetzt, dass wir easy-Versionen, leichte Versionen von den Songs auch anbieten, also das Notenbild oder auch ein Video. Christoph hat da jetzt auch zum Beispiel was gemacht, wieder mit Let It Be, wenn ich mich richtig erinnere. Aber das ist natürlich dann noch aufwendiger. Also da müssen wir noch eine Stufe höher gehen und sagen, okay, wenn wir jetzt noch eine zweite Version abdrucken oder aussenden, ola die Waldfähigkeit. Es ist schon jetzt auch einiges, vieles zu tun, sehr vieles zu tun, was rede ich da. Patrick weiß das oder ist da ja der, der hat alles irgendwie gemacht anscheinend. Ja, das wäre noch eine Stufe, aber das kann man eigentlich aber auch vor Ort klären und da kann man auch die Leute so ein bisschen führen und sagen, gut, hey, das machst du schon super, aber lass doch vielleicht das und das weg. Oder, ja, ich meine, auch Gott, auch mal vielleicht einen Song Pause machen und einfach mal die Stadion- und die Gig-Atmosphäre genießen. Kopfhörer runter und mal gucken, was hier abgeht oder sich das anschauen, wie die Leute auch reagieren. Das ist ja auch eine Möglichkeit. Also nicht jeden von den 20-Song-Spiele. Chris, vielleicht an dich mal, wie ist das denn so jetzt als Teilnehmer? Erstmal, der Thomas hat gerade schon was gesagt, Kopfhörer. Habt ihr jetzt alle Kopfhörer auf? Wie hört ihr euch überhaupt? Wie funktioniert das? Du bist jetzt Teilnehmer ja gewesen. Vielleicht erzählst du mal aus der Teilnehmersicht, wie sich das Ganze so anfühlt. Wie kommt man denn da überhaupt hin? Wie kommt man da überhaupt hin? Habe ich mein Schlagzeug dabei? Fahre ich mit meinem Auto ins Stadion? Oder stehen da Schlagzeuge? Wie ist der Ablauf? Vielleicht so als Teilnehmer. Wie hast du das Ganze empfunden? Und vielleicht vorab noch würde ich mich interessieren, was dich daran gereizt hat, mitzumachen. Oder wieder aufmerksam drauf geworden ist vielleicht auch. Dann fange ich erstmal mit Timo's Frage an. Ich bin dadurch aufmerksam geworden durch eine befreundete Schlagzeugerin aus Kassel. Die hatte mich dann 2021, als das erste Mal irgendwie auftauchte das Thema, hat sie mich angeschrieben, hat gesagt Mensch, hier passiert was in Frankfurt, wäre das nicht was für dich? Und ich habe mir das angeschaut, fand die Idee mega geil, habe mich dann auch sofort registriert und wie gesagt, das war so der Weg, ich komme aus Hannover, da ist das tatsächlich irgendwie so gar nicht so richtig angekommen. Also. Und das war das, was mich angefixt hat. Dann das Logistische. Man bringt meistens sein eigenes Schlagzeug mit. Das ist eigentlich eher so die Regel. Das ist natürlich eine Menge Schlepperei. Man kann nicht direkt ins Stadion reinfahren, aber in Frankfurt zumindest als Schlagzeuger haben wir durch Patrick die Möglichkeit, schon mal relativ dicht dran zu fahren. Das ist immer ein großer Vorteil. Also eine von diesen Schleusen, wo wir dann in den Innenraum rein können. Wie gesagt, mit deinem eigenen Schlagzeug fühlt es sich halt einfach wohler. Und das ist dann so. Aber es gibt auch die Möglichkeit, Schlagzeuge oder überhaupt Instrumentarium dort zu mieten. Man hat dann also ein Leihschlagzeug. Also jetzt gerade, wenn du international unterwegs bist und man kommt mit dem Flieger nach Frankfurt, dann ist der Transport des eigenen Terms jetzt eher ein bisschen schwierig. Und da gibt es dann die ganzen Lysets. Die Frage mit den Kopfhörern. Also wir haben ja irgendwie Kopfhörer als Monitoring. Das sind Funk-Kopfhörer, was ich technisch von der Logistik einfach jedes Mal irgendwie wieder völlig faszinierend finde, wenn da 1200 Funk-Kopfhörer unterwegs sind und das tatsächlich irgendwie auch noch funktioniert. Ist schon ganz cool. Und diese Funk-Kopfhörer sind so, dass man an der Seite den Funkkanal einstellt. Die leuchten dann auch in der entsprechenden Farbe, je nachdem, welchen Funkkanal man eingestellt hat. Es gibt dann so ein Handbuch für Gemma. Da ist dann alles erklärt, wie kommt man hin, wo kann ich parken, wo komme ich rein, wo muss ich mich hinstellen und dann steht unter anderem auch drin, welches ist der richtige Kanal für meinen Funk-Kopfhörer. Und was man dort dann während des Konzertes hört, ist nicht die Band, die da spielt, sondern ist das Playback, zu dem man geübt hat. Plus sein eigenes Drum-Set, was halt irgendwie durch die Kopfhörer durchgeht. Und wenn man beispielsweise da sitzt hinten bei den Drums und immer den Kopfhörer ab und versucht zu hören, was da ist, hörst du gar nichts, das ist irgendwie ein einziger lauter Soundgemölme, das funktioniert jetzt noch nicht und ich habe dann häufig auch so die Diskussion gehabt, also es sind so Standardfragen irgendwie, ja, was hörst du da? Sag ich irgendwie, ja, das Playback, zu dem ich geübt habe und dann kommt halt irgendwie, wie, wie geht denn das? Du hörst dann gar nicht die Band, die da spielt, sag ich irgendwie, nee, das Publikum hört die Band, die da spielt, also ich als Schlagzeuger höre das, wozu ich geübt habe. Und ich habe gesagt, das finde ich auch wirklich gut, weil ich bewege mich dann in diesem ganzen, doch eher ungewohnten Setting, weil Stadiongigs spielen wir noch nicht so häufig, bewege ich mich akustisch in einem Setting, was ich gewohnt bin. Das heißt, so habe ich tatsächlich monatelang geübt. Das kenne ich und dann fällt mir das auch sehr viel leichter, das entsprechend abzurufen. Kommen wir mal vielleicht, also, oder Patrick, du wolltest was sagen, bitte. Genau, sorry. Jetzt ergänze ich, also auf dem Funk-Kopfhörer ist eben das Playback, zu dem man geübt hat. Und da ist ja auch ein Klick mit dabei und da sind auch Cues mit dabei, die auch den Leuten natürlich helfen sollen. Aber vor allem auch der Klick, dass das Ganze so einigermaßen gut zusammenbleibt, ist das, glaube ich, schon ganz wichtig. Und mal abgesehen davon natürlich auch, da ist der Einzähler mit drauf, den das Publikum entsprechend natürlich nicht hört. und dann immer ein bisschen fasziniert ist, wenn dann 130 Schlagzeuge gleichzeitig anfangen oder am besten noch einzählen mit den Sticks und so weiter. Also das sind ja auch viele Verblüffungseffekte, die wir mit diesen Kopfhörern letztendlich auslösen können, weil wir von der Orga quasi eine direkte Kommunikation, also auch mit Mikrofonen auf die Kopfhörer sprechen können und da eine ganz gute Interaktion auch während des Konzerts und während der Proben sowieso möglich ist. Das ist wirklich sehr hilfreich. Das Kopfhörer-System selbst ist eigentlich so ein Silent-Disco-System, was man so bei Veranstaltungen hat, wo dann was gedacht ist, damit man unterschiedliche Musikrichtungen auf einer Party hören kann. Das ist die eigentliche Nutzungsidee von dem System. Lass uns gleich noch ein bisschen mehr auf die Technik eingehen, wie das Ganze abläuft. Vielleicht noch mal an Chris und Thomas vielleicht auch die Frage, an euch beide, wer dann zuerst antworten möchte, möge die Hand heben. Es werden ja vorher, das kann man schon mal ruhig verraten, Songs ja festgelegt, die geübt werden oder die gespielt werden an so einem Cringe. Das heißt, es gibt eine Datenbank, wahrscheinlich auch mit Liedern, das hat Thomas eben erwähnt. Man muss nicht, ich sag jetzt mal, alle 50 Songs aus dieser Datenbank leeren und das ist auf Abruf, was dran kommt, sondern es wird vorher ganz genau fix gemacht, was kommt dran. Und wie sieht es denn aus? Das heißt, die Songs sind festgelegt. Man hat diese ganzen Tutorials. Jetzt liegt es ja quasi an jedem selbst, sich entsprechend gut vorzubereiten. Das heißt, es ist für euch als Veranstalter ja auch, sagen wir mal hier und da vielleicht doch ein bisschen Risiko auch. Wenn sich keiner vorbereiten würde, würde das in einem riesen Chaos enden. Das heißt, ihr hofft auf die Teilnehmenden. Und Chris, vielleicht kannst du mal sagen, wie du dich vorbereitest dann, wie deine Vorgehensweise ist. Und, Thomas, ob du dann irgendwie auch eingreifen kannst dann, ob zwischendurch auch mal ein Coaching geschieht oder ob du die Leute erst dann quasi am Tag der Veranstaltung auch wirklich kennenlernst. Und mich würde noch interessieren, weil es gibt diese große Datenbank, man registriert sich, ist das für die Teilnehmenden kostenfrei oder ist das quasi etwas, was auch natürlich dann, weil so viel auch geliefert wird, entsprechend auch mal entlohnt wird. Und Kniss, vielleicht mal so, wie liefen deine Vorbereitungen ab? Vielleicht kannst du mal grob da was zu sagen. Dann kann vielleicht der Thomas dann einsteigen mit den anderen Freunden. Ja, also meine Vorbereitung sieht so aus. Es gibt ja die Noten-Sheets, die bereitgestellt werden. Es gibt die Videos und dann nochmal die Audio-Files. Die Vorbereitung unter den Schlagzeugern ist tatsächlich relativ individuell. Ich bin derjenige, der dann sagt, ich nutze die Noten. Ich habe auch mal dann irgendwann angefangen, die zwei, drei Seitennoten, weil es als Schlagzeug ein bisschen schwierig ist, umzublättern. Selbst wenn du jetzt irgendwie so einen Fußschalter hast und auf dem iPad umblätterst, mit dem Fuß bin ich dann doch irgendwie entweder auf der Hi-Hat oder auf dem Bass-Farm-Pedal. Auch das ist irgendwie ein bisschen fix. Und dadurch habe ich mal angefangen, für mich selber sogenannte One-Pager zu schreiben, um mir das Leben einfach einfacher zu machen. Das hat sich auch so ein bisschen verselbstständigt. Es gibt auch WhatsApp-Gruppen für jedes Instrument, auch für die Schlagzeuger, wo man sich auch austauscht, wo man sich gegenseitig Tipps gibt, wie bestimmte Songs zu spielen sind, was man da macht. Und da kam halt ein sehr gutes Feedback für diese One-Pager. Das nächste ist in Dresden. Ich glaube, ich habe jetzt von den 20 Songs 18 als One-Pager fertig. Es gibt einige, die nutzen das. Ich bin dann so einer, also ich lade das bei mir in so ein Notationsprogramm rein, schiebe dann noch das Audio-File dazu und dann fange ich dann dazu an zu üben. Sehr, sehr viele machen das auch so, dass sie dann, wie Thomas schon sagte, vor allem die Videos nutzen, weil sie vielleicht jetzt auch vom Blattspielen nicht so gewohnt sind, das tatsächlich sogar live machen. Also es sind sehr, sehr viele, die haben dann live gar nicht das Notenblatt, sondern haben das Tutorial-Video. Und der Patrick macht sich da immer sehr, sehr viel Mühe, dass über den Tutorial-Videos so Noten sind mit so einem Strich, der dann durchläuft. Das heißt, man kann dann immer irgendwie mit dem Strich folgen. Das nutzen wirklich auch sehr, sehr viele. Geraten dann auch immer in Panik, wenn dann Videos da sind und wo die Noten nach oben fehlen. Ähm sehr geil ja und das sind so die unterschiedlichen Vorbereitungsvarianten also ich denke mal, das ist, quasi, jeder muss da für sich so seinen eigenen Weg finden, wie man sich halt am besten vorbereitet, aber man muss sich vorbereiten Thomas, wie kannst du jetzt eingreifen, das heißt, Hast du die Hoffnung einfach, dass alle sich vorbereitet haben? Oder kannst du sich durchaus sagen, ey, ich würde von dir gerne mal sehen, kannst du mal was schicken oder so? Also wir hatten das am Anfang, dass wir quasi auch so Videos von den Teilnehmenden dann erstmal angeschaut haben. Wie sind denn so die Skills? Was hast du schon so drauf? Das ist aber jetzt auch diese Anzahl der Anmeldungen einfach. Ich meine, dann müsste der Tag wirklich, glaube ich, 26 Stunden haben. Oder man schläft dann nicht mehr. Ja, das hat sich dann so erledigt, weil, also ich muss sagen, das erste Mal, das war dann 21, genau, bin ich da auch so ein bisschen ins kalte Wasser gesprungen oder gesprungen worden, weil ich kam dann auch, du kommst ins Stadion rein und da sitzen schon so viele am Start, weil ich glaube, ich musste irgendwie vorher noch was tun, ich kam ein bisschen später und Marc sagte dann zu mir, ja, du musst jetzt den Kopfhörer und hier ist dein Mikrofon. Und ich so, wie jetzt Mikrofon? Ja, du checkst es dann die Songs, wir machen jetzt den Song ich glaube, es war irgendwie Stones, glaube ich, starten wir ab, da ich sage, ja, das ist ein guter Anfang, die spielen das jetzt und du guckst mal, wie das so läuft, was die hier so drauf haben und dann kannst du hier, du musst gucken da ist der Einschalter vom Mikro, die hören dich dann so, ah, okay, und dann so leichte Gänsehaut, leichte was mache ich jetzt, leichte lockere Knirps. Und dann habe ich mich da so ein bisschen reingeschafft, ich muss sagen, ich habe so ein bisschen an meinen Lehrer Udo Dahmen gedacht und auch an Dom Formularo, Gott hab ihn selig. Und hab mich so ein bisschen, ja, plötzlich so die Rolle getauscht, die stehe ich hier vorne, und dann waren die da gespielt, Und das so, boah, was geht denn jetzt? Das hat funktioniert, es war tight für dieses erste Mal. Und ich dachte so, unfassbar, was ist denn hier los? Und das startete mir so auch die Stimmungslage nach oben, von aufgeregter, gute Laune. Und das war dann so ein Hin- und Herspiel. Ich kriege dann so ein bisschen auch, der Comedian in mir kommt so ein bisschen raus. Und ich habe dann irgendwie das so ein bisschen versucht, auch mit einer lockeren Stimmung rüberzubringen, meine Kommentare oder Stellen, was wiederum ein super Feedback auch gebracht hat. Die Leute haben ihre Aufregung auch so ein bisschen gemerkt, oh, es wird gerade ein bisschen cooler, die Anspannung geht weg. Und ja, dass man auch so ein bisschen das nicht zu verbissen sieht, sondern hey, wir machen uns jetzt hier drei Tage eine gute Zeit. Es wird anstrengend, es ist wirklich auch viel zu tun, bei 20 Songs in dieser Größe und dann noch Proben und Registerproben, das ist schon eine Challenge. Aber wir nehmen es irgendwie, wir versuchen da die beste und eine gute Vibe einfach da erstmal so dominieren zu lassen. Und ja, ich habe das dann auch so aufgenommen oder wieder rübergehen können an die Trommler und. Ja, Ja, das war quasi so ein Learning by Doing-Prozess, weil ich muss doch ehrlich sagen, ich will zur Größenordnung, habe ich das noch nicht gemacht. Ich hatte mal drei oder vier im Unterricht und ja, man loopt dann so einfach. Man spürt sich die Stellen raus, wo es merkst, oh, hier klappt es aber ordentlich, wir nehmen uns erstmal den Schakt von da bis da, wir gehen mal runter, ich zähle das dann langsam an und wir, drehen das mal so ein bisschen, eine Weile dann spielen das so fünf, sechs Mal durch bis die anderen von der Bass-Gruppe oder Gitarre die Geduld verlieren. Können wir endlich weitermachen? Nee, also das hat sich dann so reingeruckelt irgendwie und wie gesagt mit dem Level, wie du sagtest oder fragtest, da gehe ich mal dann auch hin und sage den Kids, ey bitte, erst mal das dritte oder vierte Tom da bitte mal wegnehmen, weil ich sehe dich nicht oder alle haben nur ihre zwei Toms wirklich gemacht, weil wir bringen nicht hier unsere Wagenburg mit, sondern es ist wirklich ein Basic-Set mit zwei Crashes, Ride, zwei Toms, Serbass und Hyatt. That's it. Nein, ich will Lüge. Dieses Jahr war ja noch der Schellenkanzler mit am Start. Wir haben uns bei zwei Songs eingesetzt. Und das hat auch geklappt. Sensationell. Ja, von daher werden dann so Feintunings gemacht vom spielerischen bis zum Instrumentarium. Und ja, es sind alle mit dabei. die wollen. Und das ist das. Also der. Brauche ich, ja, vielleicht gibt es manchmal Leute, die vielleicht ein bisschen übermotiviert sind, wo man dann sagt, okay, coole Daumen ein bisschen und wir haben jetzt vielleicht auch mal einen, der die Doppelfußmaschine dabei hatte und da muss man auch mal so ein bisschen kurz vielleicht auf die Bremse treten und sage, bitte, vielleicht, wenn du nachher in der Pause darfst, du mal zwei Minuten, dann hast du auch mal den Stadionsound und kannst mal ein bisschen röteln, aber dann ist es auch gut. Ja, aber im Großen und Ganzen ist das alles dann wunderbar zusammen und es läuft. Das heißt, es gibt eine Probephase vor dem eigentlichen Crancy. Und da lernst du dann auch, also zwei Tage vorher habe ich jetzt rausgehört ungefähr, und da lernst du quasi auch erstmal die Teilnehmenden kennen. Ich meine, es gibt viele Wiederholungstäterinnen und Wiederholungstäter, aber theoretisch gesehen würdest du die das erste Mal dort sehen. Ja. Entschuldigung, die kommen aus England, die kommen rüber geflogen. Wir haben zwei Briten dabei, glaube ich, das waren es zwei. Spanien, Italiener, es war in Portugal, ich weiß nicht mehr genau, war Portugal, also es ist unheimlich international auch, ja, Russaliner waren dabei. Die Jamela, die Jamela von den Philippinen, die lebt in Deutschland, die ist Krankenschwester, die kommt teilweise von der Nachtschicht rübergefahren und probt den ganzen Tag im Stadion da weiter. Ja, Ja, das schon. An den Christen die Frage, wenn ich jetzt teilnehmen möchte, was kostet mich das denn eigentlich? Zeit? Nein, für die Registrierung gibt es nichts, was man da zahlen müsste. Es ist halt einfach, man muss bereit sein, im Vorfeld Zeit zu investieren. Und man muss dann vor Ort auch irgendwie organisieren, wenn man halt nicht direkt vor Ort wohnt. Wo komme ich da für die Tage und wie komme ich da hin? Aber das war es dann auch schon. Das heißt, ich muss wirklich für die Bereitstellung des ganzen Materials nichts bezahlen. Das wird alles von The Grand Jam gestellt. Ja. Es wird auf Wasser gestellt und am ersten Tag gibt es eine große, wunderbar, am ersten Tag gibt es eine große, tolle Jammer-Party, wo auch Essen und Getränke frei sind und wo man sich dann irgendwie das erste Mal trifft, sich kennenlernt und nach dem Konzert natürlich auch noch eine kleine Abschlussparty. Sehr cool. Patrick, jetzt an dich die Frage. Wir hören jetzt schon, wir haben 120 Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger da, 190 Gitarristen, Gitarristen. Wir haben viele andere, dass über 1000 Leute da zusammen sind. Was ist da technisch im Background alles im Gange? Es ist ja phänomenal riesengroß, eine unvorstellbare Zahl. Es ist ja nicht das normale Mischpult, was da steht, mit 32 Kanälen, wo ich mit auskomme. Wir haben von den Funkstrecken schon gehört, die gelegt werden. Das heißt, wie groß ist der technische Aufwand im Vorfeld? Und was müssen Sie alles denken? Wie viele, man muss ja fast sagen, schon Jahre vorher, müssen Sie da quasi schon loslegen, damit da alles am Start kommt. Und auch, ich meine jetzt mal vielleicht ins Detail zu gehen, nehmt ja alle 120 Drummer komplett mit Mics ab. Hat da jeder sein Mikrofonset ab noch und so weiter und so fort. Wie ist das Ganze technisch zu sehen? Ja, genau. Also es ist auf jeden Fall aufwendig, das ist klar. Also wir haben von den 1200 Kopfhörern schon gehört. Also ich sage mal so, wir haben ja von der Instrumentenverteilung, kann man sagen, dass sich die 1200 Leute aufteilen auf circa 600 Instrumente wirklich, also Schlagzeug bis Saxophon, weiß ich nicht was. Und wir circa 600 Vocals, also Female-Male-Sänger haben. Sodass die natürlich jetzt mal so etwas für uns etwas leichter in der Logistik zu betreuen sind, weil sie kein Equipment und so weiter dabei sind. Aber das ist schon mal ungefähr das Verhältnis. Hälfte Sänger, Hälfte Instrumentalisten. Ja, dann ist natürlich, es ist ein großer Aufwand. Also wir müssen für die Instrumente, die Strom brauchen, weil die Gitarristen bringen ja nicht nur die Gitarre, sondern auch ihren Amp mit, müssen wir Stromversorgung legen, dann unsere generelle Licht, Pyro und so weiter, kommt ja auch noch dazu, wird da alles angebunden. Das heißt, der Aufbau dauert so zwei, je nachdem, wie viele Tage wir haben, zwei volle Tage und Nachtschichten, dass dann das Setup steht und dann eben am Donnerstag die Jammer alle ins Stadion reinstürmen, und ihr Equipment dazu aufbauen und so weiter und möglichst keine Dreifachsteckdose mitbringen, die unser ganzes System zum Erliegen bringt. Ja, das heißt, das ist schon mal so diese Grundlage. Dann das Ganze geht natürlich über PA auch ans Publikum. Und das ist ja vielleicht auch nochmal so, auch die Frage gerade eben nach, was kostet das? Also die Jammer bekommen ein T-Shirt, die werden versorgt von uns und so weiter, weil wir sehen die Jammer ja als unsere Stars. Das heißt, die müssen wir gut bedienen und gut versorgen, Weil das sind diejenigen, die dafür sorgen, dass da vorne Musik rauskommt. Und letztendlich, um es dann auch mal in Dimensionen zu sagen, so eine Veranstaltung umzusetzen, kostet 600.000 Euro ungefähr. Wenn wir die Kosten umlegen würden auf die Jammer, dann hätten wir es wahrscheinlich schwer. Also wenn ich jetzt sagen würde, es kostet jetzt 600 Euro für jeden teilzunehmen, dann weiß ich nicht, wie viele noch kommen würden. Aber das haben wir von Anfang an gesagt, die Jammer sind unsere Stars und wir finanzieren das Projekt über die Ticketeinnahmen. Da sind wir im ersten, zweiten Jahr noch lange nicht gewesen. Jetzt kommen wir so langsam in die Richtung, dass das funktioniert. Und insofern haben wir auch viel investiert, um es dann sozusagen auf lange Sicht auch erfolgreich zu machen. Und insofern, die ganze Technik ist natürlich wirklich ein riesen Kostenblock, das so ein Stadion damit wirklich mit allem auszulegen und so weiter. Und jetzt komme ich nochmal speziell zu den Vocals. Im ersten, zweiten Jahr ging das noch, weil da war die Anzahl der Sänger, da lag die so bei 300, vielleicht 400 und so weiter. Da konnte man noch mit 250 Leihmikros zurechtkommen. Wir haben aber immer mehr auch angefangen, dass die Sänger so Choreografie-Elemente machen und dann auch so dieses zwei Leute an einem Mikro. Das funktioniert auch von der Aufnahme oft nicht so gut, weil einer ist immer zu weit weg und so weiter und so. Das hat dazu geführt, dass wir dieses Jahr uns mit Austrian Audio zusammengetan haben und 600 Mikros von Austrian Audio bekommen haben. Also wir haben ein bisschen was bezahlt auch dafür, aber trotzdem, also Austrian Audio ist uns da sehr, sehr entgegengekommen, was die Möglichkeit angeht, dass wir jetzt eben 600 eigene Mikrofone haben, um die Anzahl der Sänger auch wirklich abzunehmen. Und jetzt kommen wir nämlich zum Punkt, also bei den Sängern ist es wirklich eine Vollabdeckung, mehr oder weniger auf jeden Fall. Also nicht immer einzeln, sondern teilweise in Gruppen werden die abgenommen. Aber bei den Instrumentalisten ist es deutlich anders. Da gehen wir viel mehr, also da sind es viel weniger pro Instrumentengruppe, die abgenommen werden. Und dann mit Overhead-Mikrofonen nochmal so ein bisschen Raumklang und so weiter. Aber klar, die Instrumente machen natürlich auch grundsätzlich mal so einen eigenen Sound. Und insofern ist das auch dann über diese Overhead-Mikrofone natürlich auch im Gesamtklang mit drin. Und man darf natürlich auch unterschätzen, wenn überhaupt im gesamten Stadion verteilt 800 Mikrofone sind, dann ist irgendwie alles auch ein bisschen mit drauf. Das ist natürlich schon eine Menge an Flächenabdeckung, die wir da über die Mikrofone haben. Das ist natürlich im Vorfeld schon eine wahnsinnige logistische Herausforderung. Wenn jetzt der Tag selbst da ist, und man merkt es ja wahrscheinlich schon bei den Proben auch, vielleicht hast du mal so eine Story, was war so eine Herausforderung und man dachte, ach du Scheiße, da habe ich gar nicht dran gedacht. Oder wieso passiert das jetzt ausgerechnet? Oder liegt immer alles mega reibungslos ab? Nee, ganz im Gegenteil. Gerade dieses Jahr, wir hatten ja vor, den Weltrekord zu knacken. Und das Rekordinstitut, wenn die dann kommen, das ist ja nicht so, als wenn der da einzeln durchläuft und die Musiker zählt, sondern der hat verlangt oder hat erwartet, dass wir ihm so eine Art Check-in-Report geben, also dass er praktisch kontrollieren kann, wie sind die Leute hier alle eingecheckt und so weiter und dann kann er dann anhand der Zahlen dann aber auch grob so stichprobenartig sagen, okay, hier steht drauf, dass hier 27 Geigen sind, dann kontrolliert er vielleicht mal die Geigen und so weiter. Naja, lange Rede, kurzer Sinn, wir hatten aber am Tag des Check-Ins, hatten wir einen WLAN-Ausfall, also nicht nur sozusagen im Stadtgebiet Niederraths ungefähr, das war wirklich alles down, und dann haben wir wirklich mit persönlichen Hotspots von unseren Volunteers Volontiers irgendwie diese Check-in-Geräte da in Gang gesetzt, weil das war halt extrem wichtig, dass die dann an dem Tag funktionieren, wenn alle ankommen. Und das war dann so eine der kleinen Challenges, die wir da zu lösen hatten. Und am Nachmittag hatten wir noch einen Feueralarm. Also an dem Tag war wirklich alles drin. Der Weltrekord hätte nicht schlechter starten können als an dem Donnerstag. Naja, aber am Ende hat dann natürlich doch alles funktioniert und die Technik, also das WLAN irgendwann wieder und vor allem aber die gesamte Technik im Stadion natürlich hat funktioniert. Aber man darf verraten, es hat funktioniert. Ihr seid im Guinness Buch der Rekorde, im neuen Weltrekord. Gratulation von Timo und mir zu dieser doch Meisterleistung. Also ich finde es ja wirklich wahnsinnig, was dann, und ich glaube, das kriegt man als Zuschauer auch nie mit, auch bei normalen Konzerten, was da, für eine Koordination, die du geleistet hast, Patrick, mit Thomas und allen Helfern und allen Volunteers dabei, weil das ist ja doch so viel Personen zu handeln, dass Da muss schon ganz schön was gestemmt werden. Wann fangt ihr mit der Planung denn an überhaupt mit allen Leuten? Dass du erstmal deine Leute zusammen hast, dass du dein Team zusammen hast, weil ihr arbeitet vielleicht erst in kleinen Gruppen, dann in immer größeren Gruppen. Wie können wir uns das vorstellen? Ja, tatsächlich, also jetzt ist natürlich so ein bisschen, sind wir ja fast im Dauerbetrieb, weil wir ja mit drei Veranstaltungen pro Jahr oder vielleicht, wenn es ja auch noch mehr, ist es schon fast ein Dauerbetrieb. Aber tatsächlich, wenn ich jetzt mal so zurückblicke, dann ist sozusagen die Kernmannschaft, die ist sehr, sehr klein. Da will ich gar nicht sagen, wie viele, wie wenig das sind. Und dann gibt es natürlich, klar, wie die Coaches, da gibt es so punktuelle Bereiche, also wenn wir dann mal Studioaufnahmen machen oder Aufnahmen zu Hause gemacht werden. und dann sind die vielleicht wieder für ein paar Wochen weniger beschäftigt. Dann zum Event sind natürlich dann alle wieder da und vor allem natürlich auch der gesamte Bereich der Technik. Das heißt, das baut sich ja dann auf, wenn tausend Musiker da sind, sind am Ende auch tausend Leute im Einsatz. Also wenn ich jetzt das ganze Stadion rechne mit Security und so weiter. Aber das Technikteam, wir sind natürlich jetzt schon so ein bisschen eingespielter, und jetzt geht es dann auch schon fast eher so, dass wir unsere kreativen Prozesse noch ein bisschen ausbauen können, dass wir sagen, ja, wollen wir jetzt mal in Dresden mal die Schlagzeuge vielleicht nochmal anders setzen oder was weiß ich, dass wir da so ein bisschen auch überlegen, wie wir Show-Elemente noch besser inszenieren können und so weiter. Aber letztendlich kleine Grundlage und dann große Peaks zu den Veranstaltungen, das wird natürlich immer so bleiben. Lass uns über den Weltrekord sprechen, weil es natürlich ein besonderes Ding ist. So, erst mal, wieso kommt noch so eine Idee? Man hat ja eh schon genug Stress, sage ich mir einfach mal an dem Punkt, oder? Zweitens, was war zu knacken? Das heißt, welche Hürde musstet ihr nehmen? Drittens, wie schwer war es, die Hürde zu nehmen? Und viertens, wie emotional war letztendlich dann... Am Ende, dass ihr es geschafft habt. Ja, also wie kommt man auf die Idee vielleicht zuerst? Ich habe ja gesagt, wir haben 2016 schon mal den Orchester-Weltrekord aufgestellt. Insofern haben wir so ein bisschen so eine Historie. Und also jetzt auch dazu eingangs haben wir ja gesprochen über Musik verbindet und so weiter. Und wir haben bei uns am Stadion auch häufiger schon mal so Business Run, Frauenlauf, was weiß ich was. Also alles so Laufveranstaltungen. Man kennt es ja, Marathon und so weiter, wo eben 10.000 Leute eine Strecke durch die Stadt laufen und in dem Falle Halbmarathon, darf ich hier gleich sagen, Chris und Thomas sind beide mitgelaufen beim letzten Halbmarathon am Stadion. Ich hatte groß, groß, groß angekündigt, dass ich auch mitlaufe, hat aber nicht geklappt. Und insofern, es war so ein bisschen auch so ein bisschen Vorbild, dass man gesagt hat, im Sport gibt es schon viel häufiger solche Mitmach-Events und in der Musik eigentlich ja gar nicht so oft. Und das war ja auch so ein bisschen die Motivation, zu sagen, wir machen das mal mit Rocking 1000 oder eben später jetzt als eigenes Projekt. Ja, und dann ist natürlich immer, wir hatten mal den Weltrekord ja schon und dann haben die in Wien uns den vor zwei oder drei Jahren da abgenommen. Und dann ist natürlich irgendwann der sportliche Ehrgeiz dann noch da, den sich wieder zurückzuholen. Und ja, die Marke war 1112. Also ich muss zugeben, ich war in Wien damals sogar selber dabei, also weil ich das Projekt mir einfach angucken wollte. Was machen die da? Rock Together war das. Die haben ja nur einen Song gespielt, aber zählte trotzdem. Und dann haben wir uns das eben angeguckt und mitgesungen damals und aber insgeheim da schon den Schluss gefasst, das holen wir uns irgendwann nach Frankfurt zurück. Und so ist es gekommen. 1112 war die Marke zu knacken. 1231. Haben wir dann am Ende gemacht. Das war so ein bisschen lustig, weil der Check-In-Report waren 1232 Leute. Und während ich mit diesem Rekordrichter da so durchs Stadion laufe und ihm alles so zeige und so weiter, kommt einer der Jammer zu mir und sagt, du Patrick, mir ist schlecht, ich muss nach Hause. Und dann hat er den auch genau exakt abgezogen, diesen einen Jammer. Vom Check-In-Report. Das war sozusagen... Ja, deswegen sind es 1231 am Ende geworden. Aber locker geknackt, locker geknackt. Locker geknackt, ja, wir haben natürlich, wir hatten dann noch so ein Schulprojekt, das heißt, da haben noch 20 Schulkinder mit gesungen, und wir hatten auch so ein bisschen noch so einen Backup-Plan, da hat im Vorprogramm ist bei uns noch der Polizeichor aufgetreten, die waren so mit 50 Sängern, wenn es knapp geworden wäre, da hatte ich mit denen schon abgesprochen, dass die nochmal bei einem Song mitsingen müssen und so weiter, also so, wir hatten so unsere Notfall-Szenarien hatten wir auch, Aber ja, wir waren dann so satt drüber. Die Jammer haben es ja schon im Vorfeld. Ich habe es ja immer mal so gesagt, wie sieht es beim Check-in-Report aus? Und ich glaube, bei der Generalprobe habe ich es schon gesagt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern wir liegen schon deutlich drüber. Also insofern waren wir da ganz zuversichtlich, dass das klappt mit dem Weltrekord. Und ich meine, ihr spielt ja in eurer eigenen Liga. Wenn du sagst, in Wien war das ein Song. Bei euch sind es wie viele Songs insgesamt gewesen? 20 oder? Ja, 20, genau. Das heißt, ihr spielt ja quasi eh das größte Konzert mit den meisten Musikern der Welt. Ein Song, die sagen, ist jetzt ja kein Konzert. Das heißt, da seid ihr eure eigene Liga und bräuchte eigentlich eure eigene Rubrik dann noch im Guinness Buch der Weltrekorde. Solltet ihr es vielleicht mal beantragen. Ja, genau. Also ich muss dazu sagen, es ist nicht das Guinness Buch der Rekorde, sondern der deutsche Ableger, das Rekordinstitut, weil das einfach auch ein bisschen einfacher ist, mit dem Rekordinstitut hier in Deutschland zusammenzuarbeiten. Und lustigerweise ist ja, der Olaf, der Rekordrichter, spielt selber Bass. Und insofern hat er auch eine gewisse Affinität zu unserem Projekt und kommt da immer persönlich und guckt sich das alles gerne an. Und wo geht jetzt die Reise hin? Du hast ja schon erwähnt, es ist in Dresden. Ihr wollt das jetzt ein bisschen breiter aufstellen, deutschlandweit. Kooperiert natürlich, ich denke mal, mit Stadien zusammen. Ich meine, du bist ja natürlich auch in der Stadionsszene wahrscheinlich gut vernetzt. Das heißt, wo soll es noch hingehen? In welchen Regionen kann man euch erwarten? Was sind noch Ziele? Wo geht die Reise hin? Genau, wir sind letztes Jahr gestartet mit dem ersten Auswärtsspiel in Dresden. Und da sind wir dann dieses Jahr entsprechend wieder. Im Dezember machen wir die erste Winter Edition, weil das Stadion in Düsseldorf, das kann man beheizen. und das machen wir uns dann zu Nutze und spielen eben einmal im Winter. Man kann jetzt auch die, ich nenne sie mal die Frequent Jammer, die kann man nicht überstrapazieren, dass ich jetzt im Sommer fünf Konzerte machen könnte. Der Christoph hätte sicher gern, dass wir mal nach Hannover kommen. Stadien ohne Dach, das Experiment Dresden, das wird vielleicht das Letzte, das Erste und Letzte bleiben, wo wir das weiterhin so machen, dass wir in Stadien ohne Dach wirklich spielen. weil das ist schon auch riskant ein bisschen. Deswegen, also unser Stadion in Frankfurt hat ein Dach, Düsseldorf hat ein Dach und in Dresden gehen wir das Risiko ein. So ist erstmal so die grobe Orientierung jetzt innerhalb von Deutschlands und dann müssen wir mal gucken, ob vielleicht irgendwann mal, es gibt noch ein weiteres Stadion in Deutschland mit einem Dach, ist aber nicht so weit weg von Düsseldorf, dann müssen wir mal gucken, ob man da vielleicht mal hingeht. Ja, das ist so ein bisschen im Moment so die Deutsche. Planung, aber tatsächlich beschäftigen wir uns eben auch intensiv damit, dann mal ins Ausland zu gehen und haben da ein Land schon besonders im Visier, das ist Kanada, das hat einfach auch wieder was damit zu tun, dass ich, wie du schon gesagt hast, Stadionmanager auf der ganzen Welt, wir kennen uns alle so ein bisschen oder, bestimmte Stadien, die kennen sich und da gibt es eins, wo ich eine besondere Verbindung zu habe. Und mal gucken, das ist so unser Plan für hoffentlich nächstes Jahr. Genau, mal sehen. Wahnsinn, da habt ihr viele Sachen in Vorbereitung schon. Mega. Ja, wir haben jetzt natürlich auch, also mit der Winter Edition haben wir sowas angefangen, oder auch dieses Jahr, wir hatten ja das Motto 100 Jahre Waldstadion, haben da die Songausrichtung danach ein bisschen orientiert, welche Bands im Waldstadion gespielt haben. Und insofern ist da so unser Ziel vielleicht auch zu sagen, wir machen noch so ein bisschen. Ja, dass wir mal sagen, es gibt vielleicht mal eine Party Edition oder eine, Und vielleicht gibt es auch mal wirklich dann mal eine Rock Edition oder eine Heavy Edition, wie auch immer, dass wir da so ein bisschen gucken, dass wir dann so ein bisschen themenbasiert entsprechend dann nochmal neue Ausrichtungen mit reinnehmen. Chris, wenn du jetzt nur als Teilnehmender, was würdest du den Leuten jetzt sagen, die sich noch nicht ganz dazu durchringen konnten, sich zu registrieren? Was wäre deine Message? Also es ist ja häufig so, dass ich auch gefragt werde, warum mache ich das? Ein Argument, was vor sich kommt, ist irgendwie, ja, aber wenn du mit so vielen spielst, man hört dich ja gar nicht. Da sage ich, doch, man hört mich unter vielen anderen auch. Es ist ähnlich, als wenn du im Chor spielst oder im Musikverein oder wo auch immer. Ja. Und was mich vor allem auch motiviert und was mir in die ganze Menge bringt, ist, man wird als Musiker mal ein bisschen gezwungen, auch aus seiner Komfortzone rauszugehen. Das heißt, wie Patrick schon sagte, das ist musikalisch sehr breit aufgestellt. Das ist jetzt nicht nur ein Genre. Und so bin ich halt auch mal gezwungen, mich mit Songs auseinanderzusetzen und Songs zu lernen, die ich unter Umständen noch nicht mal hören würde. Aber dann trotzdem sage, okay, ich muss mich da jetzt mal ransetzen. Teilweise stellt man dann fest, ganz so einfach war es dann doch nicht gewesen. Und bei manchen Sachen war ich dann auch sehr erstaunt. Also K-Pop, BTS hat Patrick ja ganz am Anfang erwähnt. Und als ich dann diese Setliste das erste Mal sah und den Song natürlich überhaupt nicht kannte, das ist jetzt irgendwie nicht das, was ich täglich höre, und mir das dann angeschaut und angehört habe, dachte ich irgendwie, oha, sportlich. Aber ich musste auch sagen, und da irgendwie gilt ja auch mein Respekt, im Stadion hat das alles super funktioniert. Also das klang wirklich gut. Und wie gesagt, mein Respekt an Patrick, die Songauswahl. Man kann zwar hinterher diskutieren, ist das gut, ist das nicht gut, aber im Stadion beim Gig funktioniert das alles und dann war das auch richtig, die Entscheidung. Nach welchen Kriterien, Patrick, sucht ihr die Songs denn aus? Oder Thomas wollte was sagen dazu. Meinst du, erst mal, ja, genau. Ja, du hattest auch gefragt wegen der Motivation, beziehungsweise was gibt es dann als Erlebnis-Effekt dabei? Ich habe zum Beispiel zwei ältere, ein Ehepaar hat mich angesprochen. Weil wir noch in der Vorbereitung waren und zum Gruppenfoto dann gingen. Sie war Sängerin und er ist Sängerin und er glaube ich war Drummer beide größte Einradfans mit Dauerkarte und so weiter und sie haben dann auch mal gesagt ich möge, ich habe es glaube Patrick noch gar nicht ausgerichtet eben das mitteilen, Grand Jam wäre nach ihrer Hochzeit und der beiden Geburt der Kinder der dritte, das war glaube ich ja, der dritte heftigste oder glücklichste im Moment, den sie erlebt haben, das war schon und gesagt so, wow, okay, das ist jetzt hier mal eine Ansage. Also es gibt so viel an dieses gemeinsame Ding, jetzt nicht nur im Coursing, das bringt ja schon auch unsere Neuronen irgendwie auf Gleichschwingung und bringt uns irgendwie da ein Happy Feeling. Aber das nochmal in dieser Dimension, ich meine 1231, das ist dann schon wirklich ein Event, was einen lange, diese ganzen Eindrücke, was einen lange, Also sie hat mir auch gesagt, ich weiß gar nicht, wie ich das verarbeiten soll, wie komme ich jetzt runter und was soll ich machen? Also die hat das beim ersten Mal oder bei ihrem ersten Event damals in 24 Wochen lang, vielleicht sogar monatelang mit sich rumgetragen. Dieses Glücksgefühl, was da entsteht oder dieses Erlebnis einfach zu verdauen und mit sich zu tragen. Das bringt einfach nochmal ein ganz anderes Lebensgefühl mit. Auf jeden Fall, also als Musikerin, als Musiker in dieser Dimension. Mega, das wollte ich mir gerade nochmal, weil du sagtest, von wegen, was ist denn da so der Outdoor vielleicht? Und das kann man, glaube ich, dann auch nicht, da gehe ich auch, wo auch sagt Christoph zum Beispiel, oder jetzt auch die, die eine mega Handfahrt haben oder auch die hergeflogen kommen. Das ist dann der Einsatz oder das kriegst du unbezahlbar wieder raus. Oder wie war damals der Spruch von dieser Kreditkarte? Ja, alles man kann bezahlen, aber mit der Kreditkarte war das nicht. Das ist schon Hammer. Das ist schon unbezahlbar. Ja, es geht viel um Emotionen, würde ich sagen. Also kommen wir gleich nochmal darauf zu sprechen. Patrick, ganz kurz nochmal vielleicht zur Songauswahl. Nach welchen Kriterien werden die Songs ausgesucht? Ja, natürlich, wir hören auch immer rein in das, was die Jammer sich so vorstellen oder vielleicht auch für Ideen haben. Das ist klar, permanent. Aber ansonsten, wir haben natürlich ein musikalisches Vorbereitungsteam. Das sind im Wesentlichen Daniel und Dominik aus Wien, mit denen wir sehr viele der Songs vorbereiten. Ein Teil der Songs wird auch in Frankfurt über die Coaches vorbereitet. Und insofern sind die Coaches natürlich dann auch unsere Ansprechpartner dafür. Aber letztendlich, klar, wir orientieren uns schon auch ein bisschen einfach daran, was sind wirklich so Stadionhymnen, der Effekt, dass die Leute. Wir blenden ja quasi die Lyrics zu den Songs auf der LED-Bande ein. Das heißt, der Faktor mitsingen spielt ja eine Rolle und insofern ist es auch dann entsprechend so, dass wir natürlich immer gucken, was könnte die Leute da besonders catchen und so weiter und ja, da erleben wir positive, vielleicht auch mal eine negative Erfahrung, dass ein Song vielleicht nicht ganz so perfekt funktioniert, aber auf 20 Songs ist das vielleicht mal einer in dem Programm, aber durchaus extrem positive Effekte. Wir haben in Dresden verdammt lang hergesungen von BAP und das ging richtig ab dann. Oder Narkotic ist ein Song, der richtig gut ankam und so. Teilweise im Vorfeld die Jammer vielleicht sogar mal einen Zweifel hatten, aber dann im Stadion haben die wirklich alle so riesig funktioniert, solche Songs. Wenn wir in der Kottik alle mithüpfen, dann mithüpfen wackelt auch das ganze Stadion. Genau, genau. Sehr geil. Was ist denn für euch, um mal vielleicht eine Abschlussrunde zu machen, gehen wir mal so die Reihe durch. Was war für euch vielleicht der emotionalste Moment oder der schönste Moment? Vielleicht einfach mal so für euch persönlich, aus eurer ganz eigenen Sicht heraus, was war das Tollste, was ihr mit The Grand Jam erlebt habt? Fangen wir mal an, diesmal gehen wir von links nach rechts, fangen wir beim Chris vielleicht mal an und enden dann beim Initiator, dem Patrick. Ja, also es ist eigentlich nicht nur irgendwie so ein einzelner Moment. Also für mich ist das Grand Jam nicht nur das Konzert am Samstagabend. Für mich beginnt die Veranstaltung Grand Jam. Donnerstag vor dem Konzert, am frühen Nachmittag, wenn dann aufgebaut wird. Und was da wirklich für mich jetzt als Mehrfachteilnehmer wieder ist, diese Freude von allen, sich da auch wiederzutreffen. Man hat wirklich viele tolle Leute kennengelernt, die ich ohne Grand Jam nicht kennen würde. Und das ist irgendwie so toll, das hat was irgendwie, auch bei den Schlagzeugern zumindest ein bisschen was familiäres ist das da geworden und das ist einfach toll, das ist ein tolles Erlebnis und wie gesagt, das ist nicht nur der eine Event, das Konzerte am Samstagabend, das ist natürlich das Highlight, aber das Gesamt Grand Jam von Donnerstag, vom Aufbau bis Sonntagmorgen, das letzte Frühstück gemeinsam mit anderen Jammern im Hotel, das ist einfach toll. Dankeschön. Thomas? Jetzt, ja, da möchte ich mich anschließen, das geht mir auch so, also gerade von Donnerstag der Vorbereitung, das erste Treffen mit den anderen Coaches und dann bis zum, Auschecken am Sonntag, das ist dieser ganze Bogen, der ist schon wirklich immer wieder Wahnsinn, und so im Kleinen, das kann ich mich erinnern, da gehe ich wieder auf die Emotional- Halsschiene, das war bei 23 im Stadion Angels haben wir gespielt und ja, die Wand, ja, mit den modernen Feuerzeugen, mit dem Handy, irgendwie die digitale Feuerzeuge und die Effekte, die noch liefen und da habe ich auch so gespielt und ein Ohr weg, irgendwie den Kopfhörer und das einfach mal mitgenommen. Mega, das war schon echt Wahnsinn. Bis hin zu den Reaktionen, die du später auch noch kriegst. Also dann bei der, wenn die Abschlussparty ist und man nochmal redet und auch zwischendurch, also das Feedback, was man da, was die Teilnehmenden ja so erleben und die Schlagzeugeabteilung speziell natürlich, weil wir ja da coachen oder ich coache mit. Was das bei den Leuten auslöst oder was sie auch nochmal erzählen. Wie du jetzt vorhin auch Christoph gefragt hast, wenn Frauen und Männer sich da irgendwie auch in den 30ern, 40ern, 50ern sich hinsetzen und nach ihrem Job, spielen und sich die Songs drauf schaffen und dafür, sich vorbereiten und bis es dann funktioniert, und sie dann auch sagen, boah, es hat sich so gelohnt, diese ganze Arbeit oder dieses Lernen, ich will es ja gar nicht mal als Arbeit bezeichnen, klar, es ist auch ein bisschen spaßfrei. Aber das bringt dann doch wieder, du denkst so, boah, das ist schon heftig. Und es ist so ein klein bisschen, ich kenne das so von der Quatsch-Kreativ-Teacher-Tagen, also auch dieses Projektbezogene mit Gleichgesinnten, was ja davon auch über Jahrzehnte am Laufen ist, immer wieder toll. Sich da auszutauschen und die Sache im eigenen dann auch sich verändert. Und nochmal eine andere Sichtweise, andere Türen gehen auf. Ich kann nochmal irgendwie auch unterrichten, wie der ganz anders nochmal angeht. Vielleicht auch nicht ganz anders, aber es bringt immer wieder neue Aspekte. Und ich kann musikbezogene durch Grand Jerm. Ich weiß gar nicht, wie viel jetzt irgendwann habe ich angefühlt, wie Grand Jerm. Aber wir haben unheimlich viel Musik einfach machen. Aber den hoffen Leuten zeigen, Leute, ja, Die Songs sind cool, aber wir müssen trotzdem die Basics nicht vergessen. Wie kommen wir da hin? Das ist dieser Riesenbogen. Das ist toll. Das ist schon mit unheimlich viel. Genau. Danke, danke, kann ich nur sagen. Das ist ja Patrikus. Danke ging, glaube ich, an dich schon. Ja, ich muss sagen, zum emotionalsten Moment muss ich sagen, der ist tatsächlich bei dem ersten Grand Jam, als wir dann mit dem ersten Song Start Me Up gespielt haben. Dann habe ich da den Kopfhörer, also ich habe den Kopfhörer aufgehabt und den Kopfhörer abgenommen und habe dann so gehört, okay, das Publikum in Anführungszeichen applaudiert, jubelt, wie auch immer. Dann habe ich gesagt, okay, alles klar, es geht irgendwie auf. Das scheint zu funktionieren. Und das war dann so der Moment. Tatsächlich muss man sagen, war das ja, zurückblickend war das ja damals noch ein kleines Grand Jam gegen das, was jetzt im Moment so aktuell ist. Und insofern hat es sich natürlich dann jetzt auch weiterentwickelt. Und das Schöne ist wirklich, also wie der Chris es beschreibt, Dieses Wiedersehen, aber tatsächlich von den 1200 waren jetzt auch, fast die Hälfte waren auch neue Jammer, also Leute, die wir haben immer nach einem Grand Jam in den zwei, drei Tagen danach melden sich hunderte Leute neu an, die waren im Publikum und die haben gesagt, ich will da unten stehen und so weiter. Und das ist jetzt eben so schön zu sehen, dass so die Mischung aus den alten und den neuen Jammern sich da sofort am Donnerstag auch sozusagen zusammenfinden. Man hilft sich da untereinander, dass diese Gemeinschaft wächst und funktioniert da wirklich super zusammen. Das macht einen Riesenspaß, das zu sehen und dieses Jahr habe ich nach Grand Jam gesagt, ich bin fast ein bisschen traurig oder ich war traurig, dass ich so wenig Zeit hatte am Ende dann wirklich so mit den Jammern wirklich da auch so beisammen zu sein, weil natürlich viel Orga ist. Insofern werde ich mir das für Dresden definitiv vornehmen, das ein bisschen mehr zu machen, um da auch noch ein bisschen mehr sogar von diesen ganzen freundschaftlichen Emotionen auch mitzunehmen. Ja. Ja, also ich möchte an dieser Stelle erst euch mal danken, dass ihr euch die Zeit genommen habt, heute Morgen aus eurer Erfahrung heraus zu sprechen. Und ich glaube wirklich, also wenn ihr davon erzählt, da kriegt man jetzt schon Gänsehaut, wenn man einfach nur hier sitzt, muss ich wirklich sagen. Und ich möchte jeden, der das hört und auch sieht, dazu aufrufen, registriert euch einfach. Es ist unverbindlich. Ihr könnt euch einfach registrieren. Und wenn dann irgendwann der Moment für euch gekommen ist, dann dürft ihr natürlich auch mitmachen. Aber ich möchte mich registrieren. Ist komplett unverbindlich kostenfrei. Mach das unbedingt. Und dass die Gemeinde weiter wächst. Und ich glaube, sie wächst weiter und weiter und weiter. Und wenn man jetzt diese Expansionsvorstellung noch hört von Patrick. Ich glaube, das wird huge, wie ein Dom Formularus gesagt hätte wahrscheinlich. That's huge. Und mega. Also ganz, ganz toll, Patrick, dass du sowas ins Leben gerufen hast. Das wird die Community mega. Der Dirk hat es wunderbar treffen gesagt, Musik verbindet jeden und jede miteinander und von daher macht unbedingt weiter ich wünsche euch ganz ganz viel Erfolg, und alles nur denke ich Gute mit dem Projekt The Grand Jam und dass ihr weiter wachst und weiterhin viele Musiker und Musiker zusammenführt. Tolles Projekt, ich kann es auch nur sagen, echt mega, macht so weiter ihr da draußen, Live Musik das ist das, was man machen muss, was man hören muss. Besucht es mal, macht mit, weil und auch das, was ich finde, das, was Chris vor eben gesagt hat, die Gemeinschaft unter Musikern sucht seinesgleichen. Da ist es egal, wie alt man ist, ob jung oder alt, Männern oder Weiblein, alle werden zusammengeführt und es ist echt einfach eine tolle Gemeinschaft. Also unbedingt, ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg, macht so weiter und vielleicht sind wir mit dem Podcast auch mal live vor Ort, das wäre ja auch mal eine Möglichkeit, Timo. Da bin ich sofort dabei. Also, ihr Lieben, vielen, vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt, uns Rede und Antwort zu stehen. Applaus an euch. Und ja, ich würde dann einfach mal sagen, viel Erfolg und vielleicht wirklich mal bis bald. Vielen Dank. Super, dass wir hier sein wollten. Ich freue mich, dass ihr da mitgemacht habt. Tschüss. Ciao. Music. Liebe Zuschauer und liebe Hörende, wir haben mal wieder eine Folgepackt, so vollpackt war sie gar nicht, aber eine schöne Folge mit vollgepackten Menschen, so kann man es diesmal sagen, gehabt. Ja. Wir lassen es euch aber nicht gehen, ohne natürlich die Chefkoch-Empfehlungen der Woche zu nennen. Und es hat sich eingebürgert, dass ich beginne und ich habe etwas, was zum Sommer passt. Leider, sage ich an der Stelle. Denn ja, im Sommer passiert es vor allem mir, dass ich zerstochen werde. Ja, unfassbar. Unfassbar zerstochen werde. Und ich habe ja kleine Family und von denen wird keiner gestochen. Also ich ziehe die ganzen Viecher an. Ich werde wirklich unfassbar, gerade wenn wir im Urlaub sind, ich sehe danach aus wie ein Streuselkuchen. Und die Flatschen werden gigantisch groß, also gigantisch groß, also wenn ich mir keine Ahnung, was das für Akrofliegen sind oder Mücken, die mich da oder was sonst für, ich weiß nicht, was das für Insekten sind, die mich da stechen, aber das werden Flatschen, das ist unfassbar und das juckt wie Hölle, und ich kam mit dem normalen Zeugs irgendwie nicht mehr klar und war dann letztes Jahr in einer Apotheke in Italien, und hab gefragt, was hätten für mich und die haben mir das genialste Zeugs ever gegeben und ich muss es ablesen, ich muss nichts Falsches sagen, ich kann es wirklich empfehlen, es hilft, es hilft, es hilft. Nach wenigen Minuten sind die, ist das Ganze gelindert, das Jucken und das Schwärz ja manchmal sogar, muss man ja sagen. Und zwar ist das ein Stift. V2 nennt er sich Set Care After Bite Pen mit Ammoniak. Das ist, glaube ich, das Entscheidende, dass da Ammoniak drin ist. Also ein ganz normaler Stift. Man schraubt auf, man drückt diesen Stift halt eben auf den Stich. Und es riecht ein bisschen unangenehm, weil es halt Ammoniak drin ist. Aber es hilft nach wenigen Minuten wirklich, dieses Jucken und diesen gegebenenfalls Schmerz wirklich zu lindern und deutlich, deutlich zu verbessern. Und es ist gegen Mückenbremsen, Fliegen, Bienenstiche, Wespenstiche oder sogar nach Kontakt mit Quallen oder stechenden Pflanzen. Also ein absoluter Allrounder. Und es ist eine Mischung aus, wie gesagt, Ammoniak und ätherischen Ölen. Da ist Aluadrin, Kamille, Malvo und Calendula. Und das Coole ist, du gehst in eine Apothek und denkst, mein Gott, jetzt muss ich hier wahrscheinlich für so ein Mittel hunderte Euro ausgeben, unter fünf Euro zu kriegen. Cool. Unter fünf Euro. Es ist eigentlich natürlich nicht viel drin. Ich glaube, es sind 40 Milliliter. Ohne das Ding gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Mit dem Sommerurlaub. Mega. Also ich bin, werde ich mir gleich holen, weil ich bin jemand, den die Mücken auch lieben. Und das ist unfassbar. Ich habe sonst nie Probleme. Ich kratze sonst auch nicht. Und ich habe jetzt auch meinen Nacken, mein Oberkopf. Und das wirklich, das Geile ist, ich habe vor kurzem Aushilfe bei einer Band gemacht und sagt er dann so zu den Geringen, boah, ey, dieses Jahr, ich habe noch keinen Stress gehabt mit Mücken. Scheiße, vier Stunden später. Voll. Ey, Nacken, Bauch, ich weiß nicht, wie die unterm Anzug, wie die da hingekommen sind. Unterm Anzug? Ey, ich weiß, du hast dich rumgetrieben, ey. Ja, genau. Also bei mir ist echt im Nacken dann wirklich auch alles voll. Bei mir werden die Beine grandios zerstochen. Bei mir ist es wirklich Oberkörper und Nacken, die Arme auch halt viel. Beine geht Beine geht komischerweise bei mir. Aber auch, aber mich lieben die Mücken auch. Ja, ich weiß auch nicht. Also wenn meine Familie mit mir zusammen unterwegs ist, ich kriege alles ab. Alles. Ich glaube, meine Frau hatte letztes Jahr nicht einen einzigen Stich. Ich habe keine Ahnung. Aber es war wirklich so richtig Murphy's Love. Ich sage so, boah, dieses Jahr noch kein Stress damit. Vier Stunden später, ich sah aus. Unfassbar. Aber zum Glück der Gitarrist auch. Der hat da wirklich auch so einen Flatsch auf einmal im Gesicht. Zum Glück ist auch geil. Nein, der Gitarrist. Nein, nein, nein. Das wird Schadenfreude. Das macht man nicht. Nein, aber wirklich, wo ich dachte, boah, bin ich denn, das kann ja jetzt nicht wahr sein. Das war so ein Zeltfest irgendwie. Und das war, boah, ich sah aus danach. Ganz, ganz schlimm. Weil ich schwitze auch dann irgendwie. Ich glaube, das zieht natürlich auch an, der Schweiß und Luftfeuchtigkeit, die man dann auch produziert selbst. Also der guter Tipp, Apple Afterbite Set Care. Afterbite Pen. Set Care After... In den Shownotes findet ihr den Namen davon. Ich habe jetzt keinen Link dann dazu gesetzt oder werde keinen Link dazu setzen, weil das gibt es halt vor allem in so Online-Apotheken. Und selbst bei Idealo, wo ich da manchmal dann den Link reinsetze, da findet man es nicht. Also einfach wirklich eingeben bei Google oder in der Suchmaschine eures Vertrauens. Und dann selbst gucken. Ich habe es, wie gesagt, für unter 5 Euro gefunden. Weißt du, ob der Versandkurs auch dazukäme oder nicht. Aber wie gesagt, gibt es auch regulär, meine ich, in der Apotheke. Apotheke wahrscheinlich, ja, ja. Also guter Tipp. Ich habe diesmal ganz was anderes. Habe ich mir fast gedacht. Also das ist das Gleiche, das wäre natürlich geil gewesen. Das wäre, ja, nee, ich habe mir aber trotzdem an einem gewissen Herrn Timo ein Beispiel genommen und habe gesagt, ich empfehle diesmal ein Getränk. Nein. Doch. Du machst mir jetzt nicht Konkurrenz, ehrlich gesagt, mit Orangensaft. Nein, mit Eiswürfeln. Nein, nein, nein, aber es ist auch nicht viel besser, wenn ich ehrlich will. Ich habe mir gestern gegönnt eine Kugel Vanilleeis mit einem mit einem Espresso und etwas Amaretto. Und das war sehr gut. Dann habe ich mich kurz nach draußen gesetzt und habe, das weggeschlemmt und das war schön. Ob es jetzt am Amaretto lag, ich habe die eine Flasche da reingetragen, nein, natürlich nicht. Achtung, Achtung, Kinder und Jugendliche, diese Nachricht war nicht für euch, diese Empfehlung ist nicht für euch, alles nur über 18, Volljährigkeitpflicht. Genau, nee, aber das war echt, das fand ich irgendwie ganz gut, ich finde ja so, Eis essen ist ja, ich bin ja echt umgefallen, ich habe mal vor kurzem so drei Spaghetti-Eis geholt, alter da, Bist ja bald Arm dabei. Das ist eine Monatsmiete. Ich war gerade echt, Alter, die gibt es ja gar nicht. Ja, da war ich ein bisschen geflättet. Also für mich diesmal, meine Empfehlung der Woche, es ist ein Getränk, ich fand es aber ganz nett. Also eine Kugel Vanilleeis mit einem heißen Espresso, natürlich nicht kalt werden lassen, da drüber und ein Schuss Amaretto. Ich fand es gut. Also ich nehme das Eis und den Espresso, ich lasse den Amaretto aber weg. Ich auch, ich habe wirklich nur einen Schuss, weil ich trinke ja eigentlich kaum Alkohol. Ja, wo kam denn die Flasche plötzlich her? Ja, die habe ich gefunden. Vielleicht war ja auch nicht mehr gut, dass ich ihn deshalb gut fahre. Das weiß ich nicht. Aber das ist so. Ich glaube, einfach nur ein bisschen vom Geschmack her. Amaretto ist so Mandellikör halt. Ach so. Ich dachte immer. Amaretto wäre sowas wie mit Kirschen. Nein, Amaretto ist Mandellikör. Mandellikör? Ja, ja, dass das Eis einfach so eine andere Note gekriegt hat. Geil. Also, sehr lustige Empfehlung diesmal. Ja, probiert es einfach mal auf. Ich sage da nur, erst im Rangstaff mit Eis zum Frühstück und zum Mittagessen. Zum Nachdemmittagessen. Als nachdichte Espresso mit Vanilleeis und Amaretto. Und jetzt brauchen wir noch was für abends. Da kommt gleich das Nächste was. Bäm und Prost. Nachdem wir uns jetzt mit Koffein vollgepumpt haben und anderen Inhaltsstoffen, das war die 118. Ausgabe des Schlagabtausch Podcast Vodka und ich freue mich natürlich, dass ihr uns so treu die Stange haltet. Empfehlt uns bitte weiter. Davon lebt dieser Podcast. Ihr müsst bitte, bitte, bitte, bitte, bitte empfehlt uns weiter. Das heißt, teilt uns überall, wo ihr es nur teilen könnt. Von mir aus klebt euch die Plakate dann ans Auto dran. Mit einem QR-Code. Wenn ihr Schülerinnen und Schülern habt, empfehlt doch mal, den auch unserem Podcast einfach zu hören. Vielleicht könnt ihr auch was mal daraus saugen. Wenn ihr was habt, dann schreibt gerne auch mal unter die Videos. Zum Beispiel auf YouTube kann man das natürlich machen. Also kommentiert gerne die Videos. Das hilft wirklich. Ich hab's jetzt mal auch schon gesagt, den Algorithmus ähm, Weil der Algorithmus fragt immer oder möchte immer Interaktion sehen, egal auf welchem Social Media man sich bewegt. Das heißt, Interaktion ist immer gut. Und ihr bekommt sogar eine persönliche Antwort von Dirk und mir, wenn ihr was kommentiert. Ich und wir beide schreiben immer zurück, egal was da passiert. Und wenn ihr aber anonym bleiben möchtet oder eben das nicht öffentlich machen möchtet, ihr könnt uns dann weiterhin gerne schreiben an schlagabtauschpodcast.gmail.com. Und wenn ihr informiert sein möchtet, schaut doch gerne mal auf der Schlagabtausch.net Homepage vorbei. Dort alles zu Podcasts der Akademie mit den betreuten Trommeln von Dirk und dem Drumhang mit mir und natürlich allen Videos, die dazugehören und was da sonst noch so ist, eine ganze Menge nämlich. Und den, was habe ich noch gesagt? Achso, das Drumcap natürlich, was ich euch angekündigt hatte. Also, schaut vorbei. Wir sind überall und nirgends. Und ja, freut uns einfach, wenn ihr uns mal ein Feedback irgendwo da lasst. In dem Sinne, kommt erstmal gut durch den Sommer. Und das letzte Wort hat natürlich der Dirk. Jo, ihr Lieben da draußen. Ganz wichtig auch, wir haben ja heute zum ersten Mal so eine Fünferrunde mal gehabt. Wenn euch das interessiert, man könnte das auch noch im Metal-Bereich machen, im Pop-Bereich, man könnte nerden. Vielleicht können wir auch verschiedene Kastenhersteller mal an einen Tisch kriegen. Sagt uns doch mal, lasst uns mal ein Feedback da, ob euch das gefallen hat oder ob es euch zu wuselig war. Also ich fand es eine ganz, ganz interessante Sache. Zu gefünft, ob ihr sagt, das ist cool, das kommt so rüber, man zieht dann auch mal was, dass man also quasi so ein Roundtable, ist ja der professionelle Ausdruck dafür, ob euch sowas interessiert, ob wir das weitermachen sollen, ob wir das hin und wieder mal einstreuen sollen. Ansonsten wünschen wir euch bei, ansonsten wünschen wir euch beiden, genau, ansonsten wünschen wir beide euch einen tollen Sommer, genießt die Zeit, springt mal ins Planschbecken rein und genießt euer kalt- oder heißgetränk, Wir haben ja die Empfehlung überhaupt des Jahres. Wir sind ja nominiert dafür. Du hast ja ein Kalt-Heiß-Getränk in einem empfohlen. Oh, stimmt. Bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Jo, du hast recht. Ein Kalt-Heiß-Getränk. Oh, wir kreieren neue Wortspiele hier. Ein Heika. Ein Heika. Wodka-Ast, genau. Ein Heika zum Wodka-Ast. Sehr schön. Also, wie gesagt, bleibt uns gewogen. Es sind stürmische Zeiten, auch was da draußen wieder passiert. Also, das macht mir schon manchmal Angst und Bange. Passt auf euch auf. Empfehlt uns weiter und wir freuen uns, euch bald wieder begrüßen zu dürfen. Euer Podcast-Team, Gierbond. Timo. Music.