Latest / SISOSIG Podcast / Warum du nicht in der S-Bahn entscheidest, ob du schwimmen gehst
Transcript
- Lisa: hallo Andreas! Andreas: Hallo Lisa. Lisa: Na? Andreas: Na? Lisa: Herrlich! Ich sag dir gleich mal, wo wir hier sind. Wir sind nämlich mal Andreas: Ja. Ja. Lisa: wieder bei ZISOZIC. Das steht für Should I Stay or Should I Go? Und das ist der Podcast für alle, die zu lange vor dem Keksregal stehen und sich nicht entscheiden können oder irgendwo anders im Leben stehen, sitzen oder liegen und auch sich schlecht entscheiden können oder einfach mehr über Entscheidungen lernen wollen oder einfach Lust haben, uns zuzuhören. Andreas: Ja, guck mal, gibt es wahrscheinlich so Und die 50, die wir unbedingt lernen wollen, die lernen heute auch was. Darf Lisa: Cool. Andreas: ich dir eine persönliche Frage stellen? Also morgens, Wir Lisa: Immer, Andreas: nehmen erstmal morgens. Hast du eigentlich so eine Morgenroutine? So Sachen, die Lisa: Vielen Andreas: du machst? Lisa: Ja, also... Ich... Habe ich? Wobei ich bei dem Wort Morgenroutine auch dann immer gleich daran denke, dass es Leute gibt, die haben eine Morgenroutine, wo sie 4.30 Uhr ausstehen und joggen gehen und danach meditieren und Overnight Oats essen und quasi, wenn ich langsam aus dem Bett krieche, eigentlich schon seit fünf Stunden produktiv waren, dann kriege ich bei dem Wort Morgenroutine so eine Mischung aus Wut und schlechtem Gewissen. Aber wenn ich Morgenroutine, so wie ich das vielleicht vor zehn Jahren verstanden daran denke, dann habe ich das auf jeden Fall Ich stehe auf, ich frühstücke, ich trinke erst einen Tee und dann einen Kaffee und dann ziehe ich mich an und dann pritze ich mir die Zähne und dann gehe ich aus dem Haus. Andreas: Mhm. Lisa: denn, ich gehe mit dem Hund auch noch raus. Also da wechseln wir uns immer ab. In Wirklichkeit geht meistens mein Mann raus, aber wenn ich mit dem Hund morgens rausgehe, dann gehe ich als allererstes mit dem Hund raus. Andreas: Okay. Okay, ja, genau. Also ich meine tatsächlich auch Zweiteres, eine Art Automatismus, wo du nicht viel drüber nachdenkst, sondern das machst du halt immer morgens. Hast du das abends auch? Gibt es da so eine bestimmte zu Bett gehe Routine? Lisa: Äh, ja eigentlich auch. Im Prinzip rückwärts würde ich sagen, ne? Also mit dem Hund raus, Zähne putzen, umziehen und dann hinlegen. Man könnte das Andreas: Hmm. Lisa: wahrscheinlich filmen und vorwärts und rückwärts und man würde gar nicht einen Unterschied sehen. Andreas: Das machen wir mal. ist die Übung für unsere Höhrenden. Finden euch doch mal ein Routine. Lisa: Sehr schön. Andreas: Ich glaube nicht. Aber ja, finde ich nämlich spannend und wir haben ja in vorheriger Episode schon gesagt, wir müssen unbedingt über Routinen reden. Und tatsächlich finde ich das ein super Thema. Angetriggert unter anderem durch das Buch Atomic Habits von James Clear, was Eins von diesen Büchern ist, man sagen, ja gut, immer bessere Routinen und happy sein und ein tolleres Leben führen und so. Diese ganze Self-Health-Ecke kann man ja auch kritisch betrachten. Und das tue ich auch gerne mal. Und das war aber tatsächlich ein Buch, wo ganz viele schlaue Sachen drin standen, die ich wirklich super fand. Und da würde ich gerne mit dir darüber reden. Und da dachte ich so eine Routine Morgen. Apropos, du bist also Team nach dem Frühstück Zähneputzen. Es gibt ja auch Team... dem Frühstück Zähne putzen. Lisa: Ja, ich bin nach dem Frühstück Zähneputzen einfach schon aus dem Grund, dass mit geputzten Zähnen irgendwie Kaffee nicht so geil schmeckt und so. Andreas: Ja, wird tatsächlich bei mir genauso. muss erst der Kaffee her und dann irgendwann das Cene Puffen. Lisa: Und zwischendurch ist auch noch ganz wichtig, irgendwo muss Musik herkommen. Und da fällt mir ein, hast du vielleicht sogar einen Song der Woche? Ja. Andreas: Ja, ich habe einen Song der Woche. ziemlich gerade durch habe ich einfach ein Wort genommen diesmal. Und gleichzeitig, du weißt ja, meine Vorlieben in Musik sind ja relativ vorhersehbar. Es ist ein George Clinton Song und der heißt Atomic Dog. Lisa: das finde ich super. Andreas: Ja, und wenn man den hört, dann auch wenn man jünger ist und George Clinton nicht so gut kennt, das sollte man unbedingt nachholen. Funkadelic, Parliament und George Clinton. Aber man kennt vielleicht Teile dieses Lieds auch von einem gewissen Snoop Dogg, der Teile davon nämlich dann gesampelt hat. Lisa: In who let the dogs Das war gar nicht nur dogs. Okay. Mach ich. Andreas: Nee, nee, nee, das war nicht Snoop Dogg. Na hör mal rein und dann wirst du sofort wissen. Was ist denn dein Song der Woche? Lisa: Ja, ich bin auch so vorgegangen, dass ich mir ein Wort aus unserem Thema rausgesucht habe, nämlich Routine. Und dann musste ich sofort an Poutine denken. Also nicht an Putin, sondern an Poutine. Das ist ja ein kanadischer Snack, so ein sehr bekannter. Das ist super eklig eigentlich. So Pommes mit Käse drauf und Bratensoße und was man dann noch so da drauf wird. Und dann musste ich an Kanada denken. Und dann habe ich gedacht, was gibt es eigentlich für geile kanadische Künstler und Lieder, die ich gerne hören und dann, jetzt merkst du wie mein Gehirn funktioniert, es ist echt anstrengend Andreas: Ja super. Lisa: da drin und dann habe ich gedacht, geil, dann nehme ich doch Life is a Highway von Tom Cochrane. weiß nicht genau, wie man es I wanna ride it all night long. Was auch noch dazu passt, dass ich jetzt endlich ein neues Auto bekomme. Man erinnert Andreas: Wuhu! Lisa: sich an die Minifolge, wo ich darüber gesprochen habe, wie schwierig es ist, sich gegen oder für ein Auto Reparatur zu entscheiden. Insofern, ganz einfach, Routine, Poutine, Canada, Highway. Andreas: Ja, sehr gut. Okay, also ein brainstorming Prozess, der sehr gut funktioniert hat. Lisa: Super. Andreas: Apropos Prozess, Routinen sind ja auch ein Prozess. bevor ich es vergesse, das, mich am beeindruckt hat an diesem Buch oder die Idee, die ich vorher so noch nicht hatte, war, ein Kernargument, was der James Clear bringt, ist zu sagen, es ist ja schön und gut, sich Ziele zu setzen. Also ich will jeden Tag joggen gehen, zum Beispiel. Das ist aber sehr gefährlich, weil natürlich, man dann einen Tag mal nicht joggen gegangen ist, dann zerpflückt einem das Ganze schon irgendwie dieses Konzept. Oder wenn dann mal die Achilles-Szene wehtut und man drei Wochen nicht laufen kann oder so, dann wird alles schwierig. Und so der Schalter im Kopf, den er vorschlägt, zu sagen, versuch doch nicht zu sagen, was du gerne tun willst als Ziel, sondern was für ein Mensch du sein möchtest. Gibt es einen Weg, dass du deine neue Routine, die du erstellen willst, daran hängst, was du so für ein Mensch sein möchtest. Also zum Beispiel nicht, ich gehe jeden Morgen joggen, sondern ich bin ein fitter und sportlicher Mensch, das Beispiel mal zu nehmen. Und Lisa: Mh. Andreas: dann ist es einfacher, also wie gesagt, ich lege dieses Buch jedem ans Herz, da wird es besser und deutlicher und in mehr Tiefe erklärt. Aber es macht es dann einfacher, auch mal, wenn man dann zum Beispiel sagt, so heute kann ich nicht joggen gehen, weil wie gesagt der Fuß schmerzt oder wie auch Dann kann man trotzdem nicht sofort alles über den Haufen werfen und dieses klassische Ich habe aber Weihnachten gesagt, dass ich nächstes Jahr und so weiter, sondern jeden Tag Yoga mache oder jeden Tag Joggen gehe, sondern dann kann man sich leichter verzeihen und sagen, okay, fein, dann morgen ist wieder ein neuer Tag. kann oder ich kann auch was anderes machen. Ich kann auch was anderes machen, was mit Fitness zu tun hat, zum Beispiel, wenn das so mein Mantra wäre. Also das so vorneweg, das lassen wir mal sacken und vielleicht schon für den Hinterkopf als Übung für die Leute, die zuhören. Wenn ihr so Sachen habt wie, ich möchte joggen gehen oder ich möchte mit dem Rauchen aufhören oder andere Gewohnheiten, ich möchte mehr lesen, gibt es irgendwas, was man so bisschen höher hängen kann und sagen kann, das ist so Lisa: Mh. Andreas: die Art von Mensch, die ich sein möchte und da passt das sehr gut zu. Lisa: Okay. Andreas: Genau. So und das habe ich mal eben erwähnt, so ganz global bevor ich jetzt hier einsteige in den sogenannten Habit Loop, also die Mechanik. Wie funktioniert denn eigentlich so ein Wie funktioniert eigentlich so eine Routine? Und Lisa: Mhm. Andreas: der James Clear sagt, es hat eigentlich vier Schritte. Das eine ist der Auslöser. Es gibt immer irgendwas, irgendein Signal, was ankommt. Also zum Beispiel dein Handy piept oder wie auch immer. hatten gestern schon, gestern in der letzten Folge hatten wir schon Auslöser. Das erste ist, muss irgendwas passieren. Es gibt irgendein Auslöser, dass dieser Auslöser kreiert dann ein Verlangen. Und dieses Verlangen führt dann dazu, dass man irgendeine Handlung Also man reagiert auf dieses Verlangen. Und wenn man dieses in eine Handlung überführt hat und diese Handlung getan hat, dann wird man belohnt. ich nehme nur den letzten Schritt zum Beispiel diese Sportgeschichte, die für manche ja nicht so ganz einfach ist. Und ich zähle mich durchaus dazu, zu sagen, heute habe ich mal mehr Bock oder weniger Bock. Aber wenn ich es dann getan habe, ist es meistens so, dass ich zurückkomme und denke, ja, das war gut, jetzt fühle ich mich besser. Vielleicht fühle ich mich auch bisschen müde, aber hauptsächlich fühle ich mich besser, dass ich das gemacht habe. Also ich kriege quasi die Belohnung, wenn ich es dann irgendwann getan Lisa: zum Beispiel der Auslöser sein. Ich bin den Bus hinterher gerannt und völlig außer Atem und denke, Mist, ich bin ja überhaupt nicht fit und deswegen mache ich jetzt was. Andreas: nee, jetzt ging es erstmal darum zu sagen, einen Ablauf. Das wäre ja keine Belohnung, das wäre quasi das Gegenteil. Aber vielleicht wäre das der Auslöser. Ach so, okay. Ja, also Lisa: Ja, ja, das meinte ich. Andreas: genau, der Auslöser ist, ich merke, dass ich unfit bin. genau. Lisa: Mhm. Okay. Andreas: jetzt, fit ist schwer, was ist denn das Verlangen? Das Verlangen wäre dann zu sagen, ich möchte gerne fitter werden. weil ich mich nicht Lisa: Es Andreas: nochmal so fühlen möchte. Lisa: Nein, das verlangen wir vielleicht einfach. Ich möchte so sportlich und so fit dass ich im Alltag irgendwie alles gut hinkriege, ohne völlig außer Abend zu sein. Ich möchte ein Mensch sein, der dem Bus hinterher rennen kann. Andreas: Ja, guck mal, siehst du, das ist gleich sehr schön, Transferleistung. Ich bin jemand, der den Bus hinterher rennen kann und das immer völlig außer Puste ist und fix und fertig ist. Das ist der Mensch, ich gerne sein möchte. Ja, warum nicht? Genau, also stellen wir uns mal vor, das wäre so das Beispiel. Ich laufe den Bus hinterher. Vielleicht machen wir das mit Sport. Das ist ja so das ist vielleicht unsere Weihnachtsepisote. Die kann man Weihnachten dann nochmal hören, wenn man Lisa: Mmh, mmh. Andreas: sich gute Vorsätze macht. Also ich laufe den Bus hinterher und ich merke so, ach nee, das stört mich selber, dass ich, ich fühle mich unfit und das möchte ich gerne ändern. So und wie, wie baue ich denn dann so eine Routine auf? Also zu sagen, ich will jetzt jeden Tag Job gehen, das ist ja schön und gut. Aber wie, wie kann man denn gute Routinen ... einsetzen. Und der James Clear hat auch da wieder einen vier Punkte Plan. Also die Nummer vier scheint ihm sehr wichtig zu sein. Und zwar sagt er, zum Aufbauen einer guten Gewohnheit braucht man vier Schritte. Das erste ist, es muss offensichtlich man muss da nicht lange darüber nachdenken müssen, wann es jetzt losgeht. Und das zweite ist, muss auch irgendwie attraktiv sein. Also muss auch irgendwie schon vorher das Gefühl haben, es könnte sogar Spaß machen. Aber ich gebe gleich Beispiele. Also. Offensichtlich attraktiv. Es muss relativ leicht sein. Zumindest das Und dann muss es hinterher auch befriedigend sein. Also man muss schon das Gefühl haben, hinterher wird es auch gut. Also ich versuche das an dem vielleicht an dem Zähneput zum Beispiel. Da fällt es mir gerade am leichtesten. Oder am Yoga. Weil das ist so eine Routine, die ich versuche jeden Morgen zu machen. Ich mache tatsächlich Yoga. Beziehungsweise ich mache so Übungen und ich nenne das Yoga, weil das cooler klingt. Aber das Offensichtliche ist, Lisa: Mein Papa sagt immer, früher hieß das Gymnastik. Andreas: Ja, stimmt. Aber Turnen. Tatsächlich sag ich meiner Familie so, ich geh erst mal turnen. Also Lisa: Geil. Andreas: das Offensichtliche ist ja so ein Ankan, das hatten wir auch schon. Also ich hänge den Startpunkt eigentlich an was anderes. Das heißt bei mir ist es eher so, wenn ich Zähne geputzt hab, bevor ich duschen gehe, ich meine Übung. Also ich hänge das an irgendwas anderes, was schon eine Routine ist. Also das macht es für mich offensichtlich. Es ist völlig klar, das ist jetzt dran. das ist der offensichtliche Teil. Dann attraktiv, ich höre da meistens Podcasts dabei. Also das heißt, ich mache jeden Tag dasselbe und das ist vielleicht langweilig, versuche ich damit zu umgehen und es mir netter zu machen, indem ich zum Beispiel Podcasts dabei höre. Und Lisa: Okay. Andreas: wo ich gerade drüber nachdenke, netter machen, ich mache das auch gerne auf dem kuscheligen Teppich. Wir haben hier in einem Zimmer so einen kuscheligen Teppich und dann mache das auf dem Teppich. Da muss ich nicht noch eine Yogamatte, apropos, ich mache es mir auch leicht, ich muss nicht noch irgendwelche Yogamatten ausrollen oder so, sondern ich kann auf diesen Teppich. ist vielleicht auch der Leicht-Aspekt, also von offensichtlich und attraktiv jetzt zu leicht. ist dieses Übungszeug, ich brauche eigentlich mich und einen Fußboden, weich ist. Ich brauche nicht viel Gedöns. Gegen Beispiele ist Aikido-Training, das ist echt schwierig, weil da muss ich hin und das geht nur zu bestimmten Zeiten und da muss ich irgendwie mein Zeug mitnehmen und so. Also das ist viel schwieriger, da eine Routine aufzubauen. Und dann zum Schluss das Befriedigen, zum Schluss, Ich fühle mich danach tatsächlich besser, weil ich es gemacht habe. Lisa: Mhm. Andreas: Und gleichzeitig vielleicht auch so ein Hack, der kommt auch aus diesem zumindest habe ich ihn da gefunden, ist, man muss nicht immer alles machen. Also ich habe so eine Routine eigentlich von so zwölf Übungen oder so. Und manchmal habe ich echt keine Lust mehr. Und dann habe ich aber angefangen und habe so die wichtigsten, habe ich jetzt gemacht. Und dann darf ich auch aufhören. Also das fällt Lisa: Mhm. Andreas: für mich in dieses leicht und befriedigend Teil, dass ich sagen kann, ich darf zwischendurch auch aufhören. Nach dem Motto Showing up ist irgendwie das Lisa: Mhm. Andreas: Wichtige. Zu sagen so nicht. Ich habe heute keine Lust, deswegen mache ich es gar nicht, sondern ich habe heute keine Lust, ich mache nur drei Übungen. Na ja, und werden es vielleicht vier oder fünf. Lisa: Das finde ich macht total Sinn. Ich bin nur bisschen enttäuscht, dass diese Gesetze, das aufzubauen, dieses Obvious, attractive, easy, satisfying, dass das nicht so ein Wort ergibt. Oft ergibt das dann ja so ein Wort. Weißt du AIDA Ziele Andreas: Ja. Lisa: oder wie das nochmal war? Das Uaah, hey, das hört sich einfach nicht cool an. Aber Andreas: Eis! Was jetzt? Nee. Lisa: andererseits gefällt es mir auch. Man muss nicht immer überall so ein Akronym Inhalt, Andreas: Ne. Lisa: ich finde ich es total nachvollziehbar. Andreas: Ich finde ja, wenn ich so über dieses Ankern nachdenke zum Beispiel, dann finde ich das noch wichtiger bei irgendwas aufhören. Also nehmen wir mal an, irgendjemand würde rauchen und würde das gerne aufhören wollen. Dann wäre ja eine Frage, wenn es dieses Obvious geht. Du willst es ja umdrehen. Du willst es ja nicht so offensichtlich machen und du willst es auch nicht attraktiv machen und du willst es auch nicht leicht machen, sondern schwer und du willst dich eigentlich hinterher auch nicht gut fühlen. So dass es beim Rauchen vielleicht einfacher. Aber wenn man oben anfängt, frage ich mich immer, wo ist so der Punkt, wo du nicht zurück Also wenn ich bei mir ist das, wenn ich die Zigarettenschachtel in die Hand nehme. Wenn ich die Schachtel in die Hand nehme, dann weiß ich, jetzt werde ich auch rauchen. Also da kann ich nicht mehr aufhören. Und andere sagen, ich kann die dann auch wieder weglegen und noch zwei Minuten warten. Das ist ganz leicht. Und dann sagen sie, aber wenn ich das Ding in der Hand habe, dann rauche ich sie auch. Oder die sagen, ich stecke sie manchmal auch wieder in die Schachtel. Oder ist es, wenn ich die Zigarette im Mund habe oder ist wenn ich sie anzünde? ist so der Punkt? Also rein hypothetisch, was würdest du glauben, wenn du rauchen würdest, wo wäre bei dir der Punkt, du sagst, nee, dann geht es nicht zurück. Lisa: ich glaub schon, wenn ich überhaupt darüber nachgedacht hab, wenn das Wort in meinem Kopf ist, dann würd ich schon länger, komm, hier, scheiß drauf. Aber ich find, das ist echt auch, also da sind wir jetzt echt schon in einem komplexen Thema, weil wir ja... jetzt überlegen, eine Routine ist auch wirklich sehr euphemistisch für Rauchen. Prinzip ist es eine Sucht, also so eine Sucht-Routine, sag ich jetzt einfach zu verstehen und sich zu anzugucken, was steckt da für eine Routine eigentlich dahinter und an welchem Punkt kann man das unterbrechen. würde ich fast sagen, ist noch mal eine neue Folge. Das ist ja so bisschen das Gegenteil von Routinen aufbauen. Das wäre ja Routine Und deswegen, ich kann das so spontan gar nicht sagen, aber vielleicht erklärst du mir noch mal ein bisschen mehr dazu, wie man denn jetzt eine positive Routine aufbaut. Vielleicht fällt es mir dann einfacher, auch darüber nachzudenken, wie man eine blöde Routine wegbekommt. Andreas: Ja, also vielleicht nehmen wir nehmen wir Joggen, weil das nicht vielleicht nicht ganz so einfach ist wie das Yoga Beispiel, was ich gerade genommen habe. bei diesem bei diesem offensichtlich zu Wo ist wo ist der Punkt, wo du du es dann auch machst? Also wo ist der Punkt, wo du tatsächlich auch Joggen gehst und zum Beispiel ist offensichtlich und leicht zu machen, die beiden Punkte mal zu nehmen, ist man könnte wenn du also nehmen wir nehmen wir an, du möchtest jeden Tag Dann könnte man es ja so machen, dass du sagst. Ich weiß jetzt, ich die Klamotten dann habe, dann laufe ich auch los. Also das ist so der Punkt auf No Return, ist sozusagen die Klamotten. Und dann könnte man ja sagen, okay, also die Schuhe stehen immer direkt vor der Haustür und zwar drin. Also die sind offensichtlich immer, wenn ich die Haustür aufmache, Lisa: Ja. Andreas: sehe ich diese Schuhe. Und vielleicht noch einen Schritt Vielleicht hast du ja eine Routine, wo du deine Klamotten hinlegst, die du anziehst nach dem Duschen. Dass du halt sagst, so morgens gehst du an deinen Kleiderschrank, nimmst du deine Sachen und die nimmst du mit ins Badezimmer zum Beispiel. Dann würdest du sagen, ich nehme meine Jogging-Sachen. Die Jogging-Sachen liegen auf dem Stuhl im Badezimmer. Das heißt, Lisa: Mh. Andreas: wenn ich rausgehe, ist es total einfach und es wäre noch komplizierter, jetzt noch was anderes anzuziehen, sondern ich weiß, ich tronkele mich ab und mache mein Ding so und dann Lisa: ... Andreas: ziehe ich meine Jogging-Klamotten an. Weil dann weiß ich, jetzt habe ich die Jogging-Klamotten an, jetzt ist es schon ziemlich wahrscheinlich, dass ich dann auch rausgehe. Lisa: Ja, das ist ein gutes Beispiel, weil tatsächlich, glaube bei mir ist dieser Punkt dann, ich habe die Klamotten an oder ich fange an die Klamotten. Also ich ziehe einfach schon mal Sportsocken an und dann ist quasi, dann geht es auch weiter. Generell Leute, die mich besser kennen und sich jetzt überlegen, Lisa möchte jeden Tag joggen gehen, liegen wahrscheinlich lachend unterm Tisch oder auf dem Boden, weil sie denken, haha, never ever. Und ich könnte mir aber vorstellen so im Sinne von, man macht sich das ein. einfach oder man macht es vielleicht schwer es nicht zu tun. Vielleicht bräuchte ich so ein Zeitschloss an meinem Schrank, dass man quasi morgens kann man nur die Joggingklamotten rausnehmen und erst wenn man wieder zu Hause ist und irgendwie, weiß nicht, vielleicht lässt man sich tracken und man hat mindestens irgendwie 25 Minuten gelaufen, erst dann kommt man an die frischen Klamotten für nachen Duschen. Aber das geht immer nicht. Andreas: Also ich finde, das ist eine ganz tolle Idee, aber mal ein kurzer Side-Step. Also wenn du so wirklich gar nicht joggen willst, dann wär's auch ziemlich Quatsch zu versuchen, jetzt so eine Jogging-Routine irgendwie. Also vielleicht ist Lisa: Ja. Andreas: ja vielleicht wieder nach oben dieses, ich möchte gerne fitter werden und es soll mir leichter fallen, den Bus hinterher zu laufen. So vielleicht ist dann der erste Schritt zu sagen, wenn ich mit dem Hund rausgehe, gehe ich nicht nur draußen an die Grünfläche, lasse ihn püsen und dann gehe ich wieder rein, sondern sage, wenn ich schon draußen bin. dann laufe ich auch einmal Block, weil ich weiß einmal Block sind anderthalb Kilometer oder so. Und dann versuche ich das irgendwie zu auszudehnen und sage so, okay, wenn ich denn morgens leute, dann ist es halt nicht einmal Block, sondern ich versuche dann zu sagen so, jetzt kann ich eigentlich auch noch die nächste Ecke gehen und baue mir dann so einen zumindest schon mal spazieren gehen auf. Meist also. Ja. Lisa: Das ist deutlich realistischer, aber generell also habe ich total dieses Point of no return, den Gedanken finde ich total nachvollziehbar, weil an irgendeinem sagt man dann halt so, ich bin jetzt irgendwie die halbe Treppe im Treppenhaus runter, ich gehe jetzt nicht zurück und lege mich doch aufs Sofa. Andreas: Also ich mein, mir fällt mir fällt noch so eine andere Idee ein. Also nehmen wir mal, du willst mehr lesen zum Beispiel. Ich möchte mehr lesen und dabei weniger Social Media machen zum Beispiel. Also das wäre vielleicht auch so eine Sache, wo man sagt, ja, das ist so sehr schwammig. Aber vielleicht kann man das auch zusammenbauen, wo du ich habe mein Kabel immer an der einen Stelle und da wo das Kabel ist, da liegen dann immer die Bücher. Also ich mache schon mal den Zugang leichter. Lisa: Mhm. Andreas: Aber vielleicht auch andersherum. Gibt es irgendwas, wo du eine Routine entwickelt hast oder eine, du gerne entwickeln Lisa: Ja. Andreas: würdest, an dem man das so bisschen lang hangeln kann? Lisa: Ja, tatsächlich hatte ich mal eine Routine, ich in Frankfurt gearbeitet habe, da bin ich auf dem Rückweg im Sommer total gern schwimmen gegangen, weil ich da immer am Freibad Drödelheim vorbeigefahren bin. Ein sehr spezielles Freibad, witzig da immer. Und da habe ich im Sommer einfach morgens den Badeanzug in den Büro-Rucksack gepackt und wenn ich dann abends im Büro irgendwie den Rucksack wieder gepackt habe, habe ich den Badeanzug ganz nach oben gelegt, weil man kann Andreas: Mhm. Lisa: ja auch dann doch mit der S-Bahn dran vorbei fahren, aber ich wusste irgendwie, das wird wieder so schön und es wird mir so gut tun, da ein paar Bahnen zu schwimmen und so dieses... Dieser optische Reiz und der Badeanzug, liegt ja schon ganz oben und ich muss jetzt wirklich einfach nur aus der Bahn hüpfen, ein paar Schritte gehen und dann bin ich schon im Freibad. Das war, glaube ich, so mein Anker. Das Ding zu Hause einpacken und dann aber nach der Arbeit auch wirklich ganz oben drauf zu legen und in der Hand haben und ja, das mache ich jetzt. Andreas: mal den Schwenk zur Entscheidung zu machen. Ich glaube, das ist ja eigentlich eine Verlagerung der Entscheidung, würde ich jetzt behaupten. Also Lisa: Mhm. Ja. Andreas: wo du sagst, du entscheidest nicht, wenn du schon in der S-Bahn sitzt und dran vorbei fährst, entscheidest du nicht, ich müsste jetzt aufstehen und dann schwimmen gehen, sondern du überzeugst dich eigentlich selber schon, indem du morgens, eigentlich hast du morgens schon die Entscheidung getroffen, du sagst so, ich möchte heute wieder schwimmen gehen, deswegen nehme ich den Badeanzug und packe ihn schon mal ein. Also du versteckst diese Entscheidung nochmal, wenn du im Büro bist und sagst, ich packe meine Tasche und jetzt nehme ich den Badeanzug nach oben. Das habe ich jetzt auch schon gemacht. Also ich habe schon zwei Schritte in die richtige Richtung gemacht. Also die Entscheidung ist schon maßgeblich in eine Richtung beeinflusst. Lisa: Genau und ich glaube, ist ja auch ein Grund, warum Routinen so hilfreich sind, weil sie eben viele Entscheidungen verlagern oder auch praktisch ganz wegnehmen. Anstatt sich eben jeden Abend wieder zu entscheiden, gehe ich jetzt schwimmen oder nicht, hat man sich einmal dafür entschieden, ich möchte gerne jemand sein, schwimmt. Andreas: Mhm. Lisa: Und man hat sich irgendwie gesagt, ich lege jetzt einfach jeden Abend schon meinen Badeanzug dahin oder schmeiße den schon morgens in die Tasche. Und da denkt man dann gar nicht mehr so drüber nach, sondern das wird dann im besten Fall eine Routine. Und man hat eigentlich nur einmal die Entscheidung getroffen, so krass gesagt, dass man schwimmen geht und nicht wieder jeden Tag darüber nachgedacht und diese ganzen Anstrengungen, über die wir schon gesprochen haben, wie anstrengend Entscheidungen sind und wie viel hin und her und Andreas: Mhm. Lisa: dass man das eigentlich ja total abkürzt dadurch. Andreas: du so ein Gefühl dafür, es eine Routine ist? Also wann der Wechsel ist von ich muss das jetzt jedes Mal entscheiden und dann auch durchziehen, bis es dann irgendwann automatisch wird? Lisa: Ja, tatsächlich. Ich habe mal eine Masterarbeit betreut bei mir im Unternehmen, wo eigentlich messen wollten, wann eine bestimmte Handlung zur Routine wird und ob das dann für einen bestimmten Prozess im Haushalt sinnvoll ist. Und da haben wir bisschen Literatur durchgekaut und diskutiert immer so eine Zahl irgendwie ja vier Wochen oder, weiß ich nicht, 20 Tage oder manche sagen irgendwie 40 Tage. ich... Ich da kommt es auch gar nicht so unbedingt auf die genaue Zahl an, aber es scheint eine gewisse Hürde oder ein gewisses Mindestmaß an Wiederholungen zu bis sich das als Routine festigt und das ist, würde ich mal behaupten, wahrscheinlich auch bei jedem Menschen ein bisschen unterschiedlich und wahrscheinlich auch für jede Routine. Also wenn es in Anführungsstrichen nur darum geht, ich möchte mir jetzt jedes Mal nach dem Zähneputzen auch noch die Haare bürsten, okay, bei meinen Haaren irgendwie jetzt nicht so das Problem, aber wenn es halt ist, ich möchte nach jedem Zähneputzen eine Dreiviertelstunde, eine sehr komplexe Yoga-Übung-Abfolge machen, dann wird es wahrscheinlich schon schwieriger. Andreas: Ja, man braucht mehrere Tage. ich fände es auch schlau, sich so eine Deadline vielleicht zu geben. Und die aber in der Zukunft liegt. zu sagen, nehmen wir mal an, wir machen das mit dem Haarebürsten. Vielleicht kann man dann sagen, zwei Wochen reichen vielleicht. Wo man sagt, ich nehme mir jetzt vor, ich möchte jeden Tag nach dem Zähneputzen die Haarebürsten und das mache ich für zwei Wochen. Und vielleicht macht man dann im Kalender aus einem kleines Ich mach dann so gerne Häkchen oder so. Ich brauch so eine visuelle Bestätigung, dass ich jetzt stolz sein darf irgendwie was abhaken. Und dann kann man ja mal gucken und sagen, ich ziehe das jetzt zwei Wochen durch, das halte ich für angemessen und das schaffe ich auch. Und dann bin ich auch nicht gerade im Urlaub oder in einem anderen Umfeld, was dann auch beeinflusst, wie meine anderen Routinen vielleicht durcheinander gebracht werden. Und dann kann ich nach den zwei Wochen dann habe ich einen Termin mit mir selbst und sage, ist das eigentlich immer noch das, was ich gerne möchte? Und ich glaube, wenn es so bei Sport, glaube ich, braucht man mehr. Ich wenn du irgendwas jeden Tag machen würdest, dann bräuchtest du, glaube ich, schon irgendwie ein paar Wochen. Und wenn du halt irgendwas zweimal die Woche machst oder so, ich vermute, dann brauchst du noch länger. Aber da muss Lisa: Ja, das kann ich ja. Andreas: man auch wieder aufpassen, dass man nicht, weil ich glaube, das ist auch so ein Trugschluss zu sagen. Ich stelle mich halt am 1. Januar hin und sage, ich nehme mir jetzt vor, ich werde die nächsten zwölf Monate jeden Tag joggen gehen, weil ich glaube, das ist Ganz ehrlich, ist Meisternummer krank oder so. Das ist unrealistisch. Sondern man musste sich dann schon einen Zeitraum suchen, der auch realistisch ist. mit meinem, einem meiner Kinder habe ich das gerade, der macht Sport und ist in eine neue Mannschaft. Und das ist nicht ganz so leicht. Und das hat er aber selber so gewählt, weil das für ihn natürlich auch ein Ansporn ist, noch mal besser zu werden. Also er wird jetzt mehr gefordert. Und dann zu sagen, okay, schaffst das dann bis zu den Herbstferien zum Beispiel? sagen, du willst wirklich zu jedem Training gehen, auch wenn es gerade so ist. Das ist echt anstrengend gerade. In dem anderen Team war ich irgendwie viel mehr, ist alles leichter. Und das war zum Beispiel so ein Zeitpunkt, der weit genug in der Zukunft ist, dass man sagen kann, da bildet Lisa: Ja. Andreas: sich dann eine Routine und da gibt es wahrscheinlich auch deutliche Signale, ob das hier Sinn macht oder nicht. Aber es ist auch so ein ganz klar, also jeder weiß, die Herbstferien sind und bis dahin kann man das durchziehen. Also sowas, glaube ich, vielleicht sind es gar nicht immer 30 Tage, also im Hausverhalten, wie lange dauert es, sein Spülmittel anders zu verwenden oder so, weiß ich nicht, ob das war, das was war, was du untersucht hast. Da kann man vielleicht allgemein für alle so eine Regel machen, aber je nachdem, was man selber für eine Routine bauen will, glaube ich, sollte man aufpassen, dass man sich nicht, das nicht zu leicht macht, aber auch nicht überdreht. Lisa: Das finde ich auch gut, gerade vielleicht auch wenn es Kinder geht, denen man vielleicht auch was Sinnvolles mitgeben will oder wo man irgendwie denkt, es wäre eigentlich total cool, wenn der so eine Routine, so ein Hobby hätte, was er regelmäßig und gerne dass man eben eben wenn man dieses wie bilden sich Routinen im Hinterkopf hat und aber das auch eben nicht zu zu zu verpflichtend oder unangenehm macht. also ich bin ja zum Beispiel ganz oft so bei Sachen, wo ich mir nicht sicher bin und wo ich dann aber mich trotzdem für entscheide. Ich glaube, das habe ich auch mal erzählt, dass mich das dann immer beruhigt. Ich kann ja auch wieder aufhören. Also ich habe ja irgendwie Andreas: Mhm. Lisa: auch öfter mal Jobs angefangen und habe dann irgendwie irgendwie auch. öfter mal eine Elternzeitvertretung angefangen und fand das immer am Anfang zumindest sehr attraktiv so dieses Gefühl, ja das ist ja nicht für immer oder ach und wenn es ganz schlimm wird, dann mache ich halt was anderes und ich glaube so diese Aussicht, okay ich nehme das jetzt fest vor oder ich mache sogar vielleicht mit meinem Vater oder mit meinem Partner oder mit irgendjemandem so Vertrag, wir geben uns die Hand drauf, ich das jetzt 30 Tage probiere oder bis zu den Herbstferien Andreas: Mhm. Lisa: oder was auch immer und wenn ich da keinen Spaß daran habe und sich das nicht irgendwie so eingespielt hat und normalisiert hat, dann darf ich auch wieder aufhören. Dann suchen wir halt was anderes. Weil niemand will ja auch, oder das hoffe ich zumindest, niemand will ja irgendwie regelmäßig Zeit mit etwas verbringen, was total furchtbar ist und wo irgendwie das Glücksgefühl danach auch nicht bleibt. Also ich behaupte mal, wenn es jetzt Jobben geht, wäre etwas, das würde ich gar nicht erst anfangen. Andreas: Ja, ne genau. Ich glaube, ist genau der Punkt. Ich glaube, man muss es sich schon nicht zu leicht machen, zu sagen, ich will jeden Tag joggen und wenn ich das aber diese Woche nicht heute, morgen und übermorgen schaffe, dann höre ich wieder auf. Das wäre eindeutig zu kurz. man muss schon so über diesen, am Anfang findet man das noch cool, weil das das neue Projekt ist und dann wird es aber irgendwie so, muss ich das jetzt wirklich die ganze Zeit machen? Ich glaube, da muss man einmal so drüber weg. Aber genau, finde es auch toll, wenn man sich dann Zeitpunkt wählt, der hoffentlich gut gewählt ist, nicht zu früh und nicht zu spät, wo man dann sagt, so jetzt gucken wir da auch ehrlich drauf und sagen, ja es ist immer noch schwer, aber ich glaube, dass ich bin auf dem richtigen Weg und ich mache jetzt weiter. Oder man sagt, es ist schwer und ganz ehrlich, ich habe gemerkt, jetzt eine Tennis spiele, das ist doch nicht mein Slow. Dann ist auch okay, also finde ich Lisa: finde auch wenn man länger dabei bleibt, also gerade wenn es so was ist wie Sport oder irgendwas neues lernen, keine Ahnung, vielleicht malen oder basteln oder stricken oder was auch immer, wenn man es ein bisschen durchhält, ist es ja nicht nur so, dass die Routine kommt und dass man danach regelmäßig die Belohnung hat, sondern dass man im besten Fall ja auch Verbesserungen sieht und Sachen dann eben mehr Spaß machen. Also wenn ich mich jetzt auf den Basketballplatz stelle, werfe ich halt alles daneben, aber in Zeiten, ich regelmäßig trainiert habe und einfach einmal die Woche zum Training und am Wochenende meine Spiele hatte, da lief das natürlich besser und dann merkt man halt mit der Zeit auch, ja, das kommt wieder und dieses Gefühl beim Wurf und dass man dann eben doch genau weiß, wie man sich hinstellt und wie man die Hand bewegt und so weiter, dass man eben dadurch auch Erfolgserlebnisse hat, die einen nochmal wieder motivieren. Andreas: Ja, genau so war das halt bei der neuen Mannschaft auch zu sagen, okay, was glauben wir denn, wie viel Zeit und wie viel Trainings und Spiele muss man damit in so einer Mannschaft machen, bis man so das Gefühl hat, jetzt lernen wir, wie wir miteinander umgehen können. Und Lisa: Nee. Andreas: das wird nicht ein Spiel sein und das wird auch nicht ein Jahr dauern, sondern wahrscheinlich dauert das so drei, vier Wochen vielleicht. Und dann merkt man es wahrscheinlich schon. Und das ist ja genau dann solche Gedanken. sich zu machen und zu sagen, was ist denn realistisch, ich mir erhoffe, dass ich dann zumindest eine Veränderung merke, damit ich noch nicht da, wo ich sein will, wo ich mehr Signal habe, ob ich auf dem richtigen Weg bin. ich muss da an Karin denken in unserer Episode zu Daten, Bauchgefühl und Münzen. Wer noch mal reinhören will, hat sie ja auch so ein Beispiel genannt, wo sie gesagt hat, ich gehe wieder in den Job, weil ich überlege mir, ich mich selbstständig mache. Ich gehe wieder in den Job und dann hatte sie ja auch diese Deadline. Lisa: Mmh. Andreas: gesetzt. Wenn ich mich am 366. Tag, also genau ein Jahr von jetzt, nicht deutlich besser fühle, dann treffe ich eine andere Entscheidung. Es gibt sowieso übrigens unterschiedliche Typen. gehen wir da noch kurz wenn du magst. Weil Lisa: Es gibt unterschiedliche Typungen. Andreas: jeder Hebel funktioniert für jeden gleich. Also kurze Frage ans Volk. wie meine Mutter sagen würde. Kurze Frage an die Höhrenden. Frage an mein Volk, hat sie immer gesagt. Das ist eine andere Podcast-Episode. Lisa: Sehr schön. Andreas: Und zwar Gretchen Rubin, wenn ich ihren Namen richtig ausspreche, die Leute so grob in vier Gruppen Und hier sind zwei Fragen, die man sich überlegen kann. Und ich werde keine Pausenmusik machen. Also erste Frage. Denken wir mal ruhig drüber nach. Wenn dir jemand eine Deadline setzt, die du selber für unnötig hältst, hältst du sie dann trotzdem ein. Lisa: Ja, ich denke mal drüber nach und die Zuhörer jetzt wahrscheinlich auch. Andreas: Und die zweite Frage finde ich aber noch spannender, die geht so bisschen Hältst du ein Versprechen an dich selber genauso zuverlässig ein, wie ein Versprechen gegenüber anderen? Lisa: Ja, okay, denke ich auch drüber nach. Andreas: Das ist schon sehr deep. So, jetzt nehmen wir Stift und Zettel. wir machen mal ein Ja-Nein. Lisa: Mhm. Andreas: Und ich kann das ohne Stift und Zettel kann ich das nicht. Also wer sich jetzt schnell einen Stift und Zettel holen will, möge das eben tun. Man kann theoretisch auch Lisa: Man kann ja auch auf Pause drücken. Andreas: auf Pause Also erste Frage nochmal und bitte beantworte Ja oder Nein. wenn dir jemand eine Deadline setzt. die du selber aber für Quatsch hältst. Hälst du sie dann trotzdem ein? Ja oder nein? Zweite Frage. Hältst du ein Versprechen an dich selbst genauso zuverlässig ein, wie ein Versprechen gegenüber Lisa: Mhm. Andreas: Jetzt muss man sich so bisschen überlegen, was wir denn denn das mal für ein Versprechen und so, aber überlasse ich mal eben selbst. So und jetzt gibt es die ganz grobe Und zwar, wenn man einmal Ja, Ja gesagt hat, also Ja. Die Deadlines halte ich ein, die mir jemand anders gibt. Und ja, ich halte aber auch meine Versprechen selber ein. Dann bin ich ein sogenannter Upholder. Und was das ist, Lisa: Okay? Andreas: sage ich gleich. Also darf man aufschreiben. Upholder. Wenn ich gesagt habe, eine Quatsch-Deadline halte ich nicht ein, das, ich mir selber verspreche, halte ich genauso gut ein wie Versprechen der Anderen. Dann bin ich ein Questioner. Lisa: Mhm. Andreas: Kann man auch aufschreiben. Wenn man also... Nein, Ja geantwortet hat. Wenn man da hingegen Ja, Nein geantwortet hat, also ich halte diese Quatsch-Deadline ein, aber wenn ich ehrlich bin, verspreche ich an mich selber, dass es mir nicht so wichtig oder so, mache ich nicht so, ich bin zuverlässig, aber nicht mir selber gegenüber, dann wäre ich Ja, Nein und dann wäre ich ein Obliger. Lisa: Mhm. Andreas: Obligär, wer mitschreibt. Lisa: Hahaha Andreas: Und schließlich, ich halte mich nicht an Deadlines und ich halte mich auch an keine Versprechen, weder an mich für mich selber noch für andere, da bin ich ein Rebel, ein Rebell. Lisa: Okay, jetzt rate mal, was ich mit Andre auszü- Andreas: Ich würde es nicht wagen, mir das zu überlegen. Okay, möchtest du die Auflösung hören? Also jeder der aufgeschrieben hat, also jeder weiß ja jetzt ungefähr welcher Typ er ist. Also wenn du ein Obliger wärst, also das heißt du hast nein, ja geantwortet, dann... Lisa: Warte mal, können wir das in der Reihenfalle machen, wie du das gerade gemacht hast? Können wir mit Abholter anfangen, sonst komme ich durcheinander. Andreas: Ach so, Selbstverständlich. Selbstverständlich. Du hast alles vier aufgeschrieben, ne? Du bist eigentlich als vier. Okay, also nein. Ja, wir sagen, hast Ja und Ja gesagt. Also du hältst die Deadline ein, obwohl du auch die für Quatsch hältst und du hältst auch Versprechen an dich selber ein. Dann bist du ein Upholder. So, wenn du Lisa: Mhm. Andreas: ein Upholder bist, bedeutet das für deine, die eigenen dass du wahrscheinlich in der Regel am wenigsten Unterstützung brauchst. Also, Lisa: Gute Nacht. Andreas: ne, wenn du, wenn du, also es gibt ja so die These, wenn ich neue Routine oder wenn ich ein Projekt anfangen will, dann muss ich das anderen Leuten erzählen, damit ich mich selber da so bisschen stärke. Und Lisa: Mhm. Andreas: da gibt es verschiedene Facetten, warum das funktioniert oder nicht. So und wenn du ein Upholder bist, dann brauchst du das wahrscheinlich am wenigsten. Du kannst es gerne irgendwie anderen Leuten erwähnen, aber ziehst du Sachen durch sozusagen. Upholder ist vielleicht Durchzieher. Vielleicht ist das eine Lisa: Mhm. Andreas: Übersetzung. Okay. Und wenn du Questioner bist, also du hast zu dieser Deadline hast du gesagt, nee, also das halte ich für Quatsch, aber so meine eigenen Versprechen halte ich auch ein, da bist du ein Questioner. Und das heißt, du brauchst so bisschen mehr Kontext. Also bevor du irgendwie eine Routine baust, solltest du dir genau überlegen, warum du das eigentlich machst. Also du brauchst so ein bisschen mehr Kontext. Nicht weil das alle machen oder weil das mein Zahnarzt gesagt hat, sondern vielleicht, weil ich dann gesunde Zähne habe oder weil ich Geld spare oder weil diese Bus... Ich möchte den Bus hinterher laufen und ich weiß, ich muss bestimmte Schritte machen, damit ich dann irgendwann da lande. Also du brauchst ein bisschen mehr Kontext, wenn du Questioner bist. Lisa: Okay. Andreas: Und dann haben wir noch den Obliger. Ich merk schon, du bist ganz gespannt auf das letzte aus irgendwelchen Gründen. Aber wir sind erstmal beim Obliger. Also du hast gesagt, ja diese Deadline, die hältst du ein, aber versprechend an dich selber hältst du eigentlich nicht brauchst du jemand anderes, dem du... Du tust quasi jemand anders eher in Gefallenheit als dir selber. Das ist dir anscheinend nicht so wichtig. Das heißt, du musst dir jemanden suchen, der dich erinnert oder mit dem du das zusammen machst, der dich so bisschen mitzieht. Und vor allen vielleicht kündigst du es auch groß an. Ich werde jetzt dieses Buch schreiben oder so, weil du von außen so bisschen den Druck brauchst, dich selber zu motivieren, weil es dir wichtiger ist, kein schlechtes Gewissen vor den anderen zu haben, als vor dir selber. Das macht, glaube Lisa: Mh. Andreas: ich, auch Und der Rebel. Willst es wissen? Also Lisa: Ja bitte. Andreas: der Rebel ist, also Deadlines, die Quatsch sind, die mache ich überhaupt nicht und versprechen an mich selbst, halte ich eigentlich auch nicht ein, wenn mir gerade nicht danach ist. Lisa: Der braucht einen richtigen Tritt in den Arsch, oder? Andreas: Ja, allem, ja, das. Und vor allen Dingen musst du dir ganz deutlich machen, ob du das wirklich gerade willst und dann auch sagen, ja, das ist meine freie Entscheidung. hat mir keiner, ich mach das nicht, weil der Zahnarzt oder die Gruppe oder das ist mir alles völlig egal, sondern zu sagen, ich habe jetzt für mich beschlossen, das mache ich nur für mich. Das ist mir ganz wichtig, dass das für mich das Richtige ist. Lisa: Das macht für mich total Sinn, diese Einteilung. habe gerade noch mal kurz parallel, man soll ja nicht multitasking, weiß, letzte Folge, Andreas: Multi Tassen. Jaja. Lisa: aber ich habe trotzdem parallel ganz kurz mal geguckt, wie diese Typen oder Tendenzen auf Deutsch genannt werden. Also der Abhunger Andreas: Sehr gut. Lisa: ist der oder die Disziplinierte. Andreas: Das war der erste Typ, ne? Lisa: Genau, das war der erste der Ja-Ja-Typ, der die Questioner ist der oder die Hinterfragende, also die Person, eigene Erwartungen erfüllt und solche, die er oder sie sich wirklich auch zu eigen gemacht hat. Bliger kann man mit Pflichtbewusst übersetzen, dass es jemand, der äußere Erwartungen erfüllt, aber mit inneren Erwartungen kämpft. Rebel, einfach Rebell oder tendenziell widersetzt sich so eine Person sowohl den inneren als auch den äußeren Erwartungen. Das vielleicht noch mal ein bisschen, das greifbarer zu machen. so was immer total hilfreich, weil solche, naja, solche Typisierungen sind natürlich immer vereinfacht und wahrscheinlich gibt es irgendwie auch so ein bisschen, dass man... eine Haupttendenz hat und vielleicht so bisschen Nebentendenz, je nachdem auch welche Routine es geht. Aber alleine sich das mal bewusst zu machen und zu überlegen, warum reagiere ich eigentlich auf eine bestimmte Art und was bedeutet das dann für mich, wenn ich mich daran mache, Routinen aufzubauen, was für eine Unterstützung brauche ich vielleicht oder auch dann finde ich total hilfreich, weil zum Beispiel könnte es ja bei manchen Leuten oder bei manchen Typen total kontraproduktiv sein, wenn da jemand ist, der sagt, aber das musst du jetzt wirklich bis zum 23.11. Andreas: Mhm. Lisa: viermal ausprobiert haben, weil sonst, also da würde der Rebel ja irgendwie sich umdrehen und sagen, ja mach deinen Scheiß doch alleine. Andreas: Na ganz im Gegenteil, würdest du wahrscheinlich den Trotz rausfahren und sagen, jetzt meins erst recht nicht, obwohl es für mich eigentlich gut wäre, aber nur weil du mir das gesagt hast, darf ich das jetzt nicht. Lisa: Jetzt gehe ich nicht nur nicht joggen, sondern fange auch noch an zu trinken und zu rauchen. So. Andreas: So. Ja. Nee, genau, fand das auch so ein bisschen. Ich fand diese Fragen, da muss man echt über nachdenken. ich zumindest, das ist jetzt mal ein Beispiel. Und gleichzeitig denke ich, aber das kann manchmal ja so sein, dass du sagst, verflickste Kiste, ich versuche mir diese Routine anzugewöhnen und es fällt mir echt schwer. Und dann wäre das hier vielleicht ein Hebel zu sagen, es fällt mir schwer, weil ich das bislang immer nur mit mir selbst ausgemacht habe. Aber eigentlich brauche ich jemand anderes, der mich so bisschen scheucht oder genau umgekehrt zu sagen. Ich habe immer groß verkündet, dass ich jetzt irgendwie sportlich werde und habe aber gemerkt, eigentlich will ich es dann einander zeigen, dass ich ja nicht den Regeln konform irgendwie was machen muss, auch wenn es Regeln sind, die ich mir selber aufgestellt habe. dann wäre es vielleicht eher kontraproduktiv und zu sagen, okay, bei der nächsten Routine, vielleicht machst du es dann erst mal nur mit dir selber aus, damit dieser Trotz-Mensch nicht rauskommt. Genau. Lisa: Ja, finde ich schön, finde ich auch eine tolle Übung für unsere Zuhörer, dass wir dieses kleine Fragespiel gemacht haben. Hat mir viel geholfen, hoffentlich den Höhrenden auch. Andreas: Ja, also ich würde allen, zugehört haben, ihr wollt, erinnern wir euch dran, was für ein Mensch wollt ihr sein. Und das sage ich mit einer tiefen Radiostimme, wie ein Selbsthilfebuch, das ihr aus dem Regal zieht und es eröffnet euch ganz neue Welten. Naja, oder nicht, aber... Lisa: Ich find, ich sprichs eigentlich eher wie so ein Pastor oder irgendein Andreas: Okay. Lisa: windiger Guru von irgendeiner Sekte, aber gut. Andreas: Ja und ich freue mich, dass alle, bis auf die Rebellen, jetzt auch noch dabei sind, weil der Rebel hat wahrscheinlich gesagt, okay, jetzt hier jetzt mal gut hier. Also für mich war wichtig, das loszulösen von, es ist nicht ein Ziel, irgendwas, was ich abhaken kann, sondern wie passt das in mein Leben, in mein Selbstbild. Das fand ich tatsächlich für mich sehr hilfreich. Also das würde ich Leuten mitgeben. Und dann diese diese Tricks, mach es offensichtlich, mach es attraktiv, mach es leicht. Das dass du dir dein Leben so zusammenbaust, dass diese Routine ... sehr, sehr einfach durchzuziehen ist. Und dann vielleicht ... diese Übung zu sagen, ... bin ich eher diszipliniert ... ... oder hinterfrage ich alles ... flichtbewusst oder ein Rebell ... ... und brauche ich, muss ich dann vielleicht ... andere mehr oder weniger mit einbinden. Also diese drei ... Sachen finde ich irgendwie ganz ... Lisa: Ja, und ich finde es auch schön, weil das so bisschen... entlastet oder einem auch bei Enttäuschungen helfen kann, weil es heißt ja irgendwie auch, wenn du es nicht schaffst, eine Routine aufzubauen oder daran scheitert, dann ist das nicht, weil du irgendwie faul bist oder zu dumm oder irgendwie einfach ein schlechter Mensch, sondern weil du vielleicht für dich einfach nicht die richtige Kombination aus Unterstützung Anlage der Routine irgendwie gefunden hast, weil du vielleicht Die Turnschuhe schon nachts anziehen muss, damit du morgens was machst oder... Naja, das ist jetzt natürlich ein total albernes Beispiel, aber weil Andreas: Weiß ich nicht. Lisa: da vielleicht einfach für dich und deinen bestimmten Typ oder deine Tendenz einfach noch nicht das Richtige dabei war und das finde ich irgendwie auch ganz beruhigend, weil es kann ja auch einfach sehr frustrierend sein, etwas ganz oft zu versuchen und nicht hinzubekommen und muss man es dann eben anders versuchen oder etwas anderes versuchen. Andreas: Ja, vielleicht ist es nicht Joggen, sondern Fahrradfahren, also irgendwas, so ähnlich ist, wenn ich sage, ich brauche ein bisschen mehr, mehr für mein Herz. Und vielleicht noch einen Zusatz, ich weiß nicht, ob wir das schon gesagt haben, den ich auch ganz wichtig finde, dieses Wieder aufs Pferd. Also wenn du vom Pferd gefallen bist, ist das Wichtige nicht, sich zu kastein und zu sagen, ach, ich schaffe das alles nicht, sondern zu sagen, okay, wieder rauf. Also wenn du heute es nicht geschafft hast, schwamm drüber. Heute ist schon durch. Dann machst du es halt morgen wieder. Lisa: Im Prinzip ist das ja auch ein Bezug zum Thema Sankt Kost, was wir neulich besprochen Andreas: Mhm. Lisa: haben. Du guckst halt nicht, was du in der Vergangenheit schon alles gemacht hast oder eben auch nicht gemacht hast, sondern heute ist wieder ein neuer Tag, heute guckst du wieder nach vorne und guckst irgendwie, wie du jetzt dann weiter machst. Andreas: Ein sehr, sehr schöner Hinweis. Genau, also das war diese Coca-Cola-Episode, wenn ihr nochmal gucken wo genau, geht genau so, sagen, Schwamm drüber. Also, wir hätten sie auch Schwamm drüber nennen können. Lisa: Ja, Andreas: Auf jeden Fall finde ich es ganz toll, dass wir diese Routine haben und jede Woche, Lisa, wir machen es wirklich jede Woche, Lisa: Hm. Andreas: gibt es eine Podcast-Episode. Das finde ich eine sehr, sehr schöne Routine, auf die ich mich immer wieder freue. Und auch heute wieder war es ein Genuss mit dir zu plaudern und diese Sachen einzuschätzen. Lisa: Und weil wir die Episode jetzt fertig haben, kommt dann jetzt auch das Dopamin, weil wir das geschafft haben, richtig? Andreas: So ist es. Und vielleicht ja auch bei den Hörern, die auch sagen können, ja, hier mein Spotify, Apple, Amazon, Deezer, wie auch immer, zeigt. Hier, fertig. Episode Lisa: fertig. Andreas: gehört werdet ihr dann gleich sehen und die werdet euch toll fühlen danach. Lisa: Ganz bestimmt. Es war mir eine Freude, Andreas. Andreas: Danke dir, Lisa! Mach's gut, bis bald! Tschüss! Lisa: Bye, tschüss!