Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Ex-Senator schuldet Grünen 50.000 Euro
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 22. Juni. Ex-Senator schuldet Grünen 50.000 Euro. Die nächste Kita muss schließen. Es war der Konzertabend, die Konzertnacht der Duette. Wer auf die Homepage von Bärenberg geht, wird direkt mit einem Slogan empfangen, der gut zu dem Vorgang passt, den das Hamburger Bankhaus aktuell erschüttert. Heute handeln, um das Morgen zu gestalten, heißt es dort. Mit diesem Satz will Deutschlands älteste Privatbank vermögende Kunden davon überzeugen, ihr möglichst viel Geld anzuvertrauen. Nun hat die Finanzaufsicht BaFin gehandelt und die Geschäftsleitung der Bank von ihren Aufgaben entbunden. Der Grund? Markttransaktionen mit unklarem Hintergrund. Die Zukunft sollen nun zunächst zwei von der BaFin eingesetzte Krisenmanager an der Spitze von Bärenberg gestalten. Während der Jahresabschlussprüfung für 2025 hatten sich Hinweise auf mögliche Corporate Governance-Verstöße ergeben. Insider hatten bereits Probleme vermutet, denn der testierte Jahresabschluss war eigentlich schon länger fällig. Nach Abendblatt-Informationen fielen dem externen Prüfungsausschuss Unregelmäßigkeiten im Eigenbestand auf. Daraufhin wurde die BaFin informiert, die schnell und resolut handelte. Nicht nur das bisherige Führungstrio Hendrik Riemer, David Mordlock und Christian Kühn wurde abgesetzt. Die Finanzaufsicht bestimmte sofort zwei sogenannte Sonderbeauftragte, die jetzt die Geschicke der Bank lenken sollen. Dabei handelt es sich um den früheren Vorstand der Degussa-Bank, Michael Horf, und einen Mann, der Bärenberg wie kaum ein Zweiter kennen dürfte, Hans Walter Peters. Der 71-Jährige war lange Zeit selbst Chef bei Bärenberg und zudem Präsident des Bundesverbands Deutscher Banken. Beide sollen nun schnell wieder für Ruhe bei Bank und Kunden sorgen. Gerade einmal ein gutes Jahr ist es her, dass er als grüner Umweltsenator aus dem Amt schied. Nun aber hat Jens Kerstern Ärger mit seiner Partei. Grund? Der 60-Jährige schuldet den Grünen einen höheren fünfstelligen Betrag. Diese Schulden kamen zustande, weil Kerstern für längere Zeit keine oder nur eine reduzierte Mandatsträgerabgabe zahlte, wie er selbst einräumt. Einige bei den Grünen sind deswegen nicht gut auf den Mann zu sprechen, der ihnen zehn Jahre lang als Senator diente. In der Landessatzung der Grünen in Hamburg ist festgelegt, dass Senatoren 14 Prozent ihres monatlichen Bruttogehalts von derzeit rund 19.200 Euro an die Partei überweisen. Das entspricht etwas weniger als 2.700 Euro. Die Mandatsträgerbeiträge sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Parteienfinanzierung. Während es darüber vorher keine abschließende Klarheit gab, stellte der Bundesgerichtshof 2023 fest, Parteien dürfen diese Abgaben von ihren Amts- und Mandatsträgern einfordern und diese auch gerichtlich einklagen. Bei den Hamburger Grünen aber halten sich nicht alle an diese Regelung. Das sieht man auch am aktuellen Haushalt der Partei, der für das Jahr 2024 deutlich weniger Sonderbeiträge von Regierungsmitgliedern ausweist als in den Folgejahren. Die höchsten Schulden von allen Betroffenen hat offenbar Kirsten angehäuft. Er soll seiner Partei zwischenzeitlich rund 60.000 Euro geschuldet haben. Ein Teil davon sei mittlerweile verjährt, heißt es, aber noch immer stehe er bei der Partei mit etwa 50.000 Euro in der Kreide. Kaum etwas sorgt bei den Hamburgern für so viel täglichen Unmut wie die große Zahl an Baustellen. Gefühlt wird in der Stadt derzeit an jeder Ecke abgesperrt, gebaggert und gewerkelt. Besonders groß wird der Ärger, wenn sich an manchen Baustellen offenbar wochenlang gar nichts tut oder wenn Arbeiten so schlecht koordiniert sind, dass zeitgleich auch Ausweichstrecken blockiert sind. CDU-Verkehrspolitiker Philipp Heißner hat zu dem Thema jetzt eine kleine Anfrage an den Senat gestellt. Die Antworten machen nicht unbedingt Mut. 938 aktive Arbeitsstellen gibt es aktuell laut Senatsantwort in Hamburg. An nur zehn von ihnen wird im Zwei- oder Mehrschichtbetrieb gearbeitet. Und an nur drei Ehen hat die Stadt eine sogenannte Bonus-Malus-Regelung vertraglich vereinbart. Diese sieht vor, dass die ausführenden Unternehmen einen finanziellen Bonus bekommen, wenn sie schneller als geplant fertig werden. Im Fall von Verspätungen wird ihnen dagegen Geld abgezogen. Immerhin sind laut Senat derzeit an nur 18 der Baustellen Verspätungen bekannt. Die Senatsantwort offenbart allerdings auch, dass man in der zuständigen Verkehrsbehörde des grünen Senators Agnes Tiaks nicht in allen Aspekten optimal informiert ist über die Lage an den Baustellen. Wie oft denn zuletzt Baustellenkontrollen durchgeführt worden seien, wollte CDU-Mann Heißner wissen. Antwort des Senats, das werde statistisch nicht erfasst. Die Zahl der Kita-Schließungen in Hamburg nimmt weiter zu. Nun trifft es auch die Kita-Company-Kids in der Hafencity. Die Einrichtung, die vor rund neun Jahren eröffnet wurde, gibt ihren Betrieb auf. Die Kita verfüge über 90 zwei Plätze, zuletzt seien jedoch durchschnittlich nur noch 41 Kinder betreut worden. Die Zahl der betreuten Kinder ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen, sagt Daniel Erler, CEO der PME-Familien-Service-Gruppe, dem Träger der Kita-Company-Kids. Da die Finanzierung über den Kita-Gutschein der Hansestadt Hamburg ausschließlich belegte Plätze und tatsächlich gebuchte Stundenvolumen berücksichtigt, entstehen durch den Leerstand erhebliche Defizite für uns als Träger. Es war der Konzertabend, die Konzertnacht der Duette, unsere ausführliche Konzertkritik hier. Der eine Abend, bei dem man dabei sein musste. Max Giesinger, Clueso, deine Cousine, Stefanie Heinzmann, Nico Santos, Michael Patrick Kelly, Vincent Weiss gesellten sich zum Hauptakteur auf die Bühne. Und dann auch noch als krönender Abschluss quasi der deutsche Altrocker Peter Maffay. Bei Johannes Oerdings Heimspiel in der großen Arena sangen die beiden Künstler zunächst Eiszeit 2.0, ihren gemeinsamen Song von Oerdings neuem Album Hotel, das im März erschienen ist. Und weil Oerding vielen seiner Gaststars die Ehre erwies, auch ihre Songs zu singen, gab's dann auch noch »Über sieben Brücken musst du gehen«. Ein Stück, das übrigens auch sehr junge Menschen selig mitsangen. Das ist nicht unwichtig, es wird, so haben sich das Maffay, 76 und Oerding, 44 gedacht, in diesem und im kommenden Jahr die große Vereinigung der Zielgruppen geben. Entscheidend, was das angeht, war nämlich das, was sich zwischen Eiszeit und Muffeys Erkennungslied abspielte. Peter Muffey, wir lassen jetzt mal die Katze aus dem Sack, verkündete, dass es bald ein Duettalbum geben wird, das dem Fable beider Künstler für Amerikaner Musik Rechnung tragen wird. Wir lieben beide Countrymusik, rief Muffey ins Publikum. Nashville soll das zehnstücke umfassende Werk heißen und am 2. Oktober erscheinen. 2027 werde es eine Arena-Tour geben mit meiner Band und der von Johannes, kündigte Maffay außerdem an. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-in.