Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Sirenen machen Hamburger nervös
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 6. Oktober. Sirenenfehlalarm sorgt in Hamburg für Chaos. Fehlalarme bringen Millionen an Gebühren für Hamburg. Hamburger Umfrage zeigt breite Unterstützung für ehrgeizige Klimaziele. Untersuchung zum tödlichen Gleisunfall eines Jungen in Harburg dauert an. HSV überholt St. Pauli in der Tabelle, Spieler sprechen von Momentaufnahme, Whisky-Messe Whisky Live debütiert in Hamburg mit internationalem Line-Up. Wie groß die Sorge selbst in einer Stadt wie Hamburg ist, dass es hier zu Drohnenüberflügen oder gar Hybridenangriffe kommen könnte, hat sich gestern am späten Abend gezeigt. Gegen 21.30 Uhr heulten auf einmal die Sirenen und bei der Polizei ging unter 1.00 Uhr gar nichts mehr. Der Notruf war wegen besorgter Anrufer überlastet. Die Leitungen glühen und der Notruf kann seinen regulären Betrieb nicht mehr wahrnehmen, teilte die Polizei daraufhin mit. Und das alles nur, weil es einen Fehlalarm gegeben hatte. Lediglich in Overwerder hätten die Sirenen ausgelöst werden sollen, nicht in so vielen anderen Stadtteilen. Dort machte man sich dann auch Sorgen, als kurz nach den ersten Sirenen ein zweiter lang anhaltender Ton erklang. Das ist das offizielle Zeichen für Entwarnung. Dazu passt diese Meldung. Rücken Polizei oder Feuerwehr nach Fehlalarm aus, wird schnell eine vierstellige Summe fällig, im Extremfall sogar eine fünfstellige, wie der Fall eines 13-jährigen Hamburgers zeigt, der 2020 via Handy aus Spaß eine große Amoklage auslöste. Betroffene reagieren mitunter verärgert, wenn sie zur Kasse gebeten werden, obgleich ihre Alarmanlage lediglich eine Fehlfunktion hatte. Die Einnahmen für die Stadt in Millionenhöhe können sich allerdings sehen lassen. Wie aus der Senatsantwort auf eine schriftliche kleine Anfrage des CDU-Vorsitzenden Dennis Thering hervorgeht, gab es 2024 exakt 6.167 Gebührenbescheide wegen bei der Polizei aufgelaufener Fehlalarme in Hamburg, im Jahr davor waren es rund 5.000 und bis Ende August dieses Jahres 3618. Hinzu kamen im Vorjahr 3894 Gebührenbescheide der Feuerwehr nach Fehlalarmen automatischer Brandmeldeanlagen. Unterm Strich kommt da eine erkleckliche Summe zusammen. Mehr als 7,2 Millionen Euro an Gebühren nahm Hamburg 2024 ein, der größte Teil geht auf Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen 5,7 Millionen Euro zurück. Allerdings schwanken diese Einnahmen von Jahr zu Jahr erheblich. So kassierte die Stadt beispielsweise 2023 nur 3,266 Millionen Euro an Fehlalarmgebühren. Stimmt Hamburg für eine schärfere Klimapolitik? Seit dem 8. September läuft eine Abendblatt-Umfrage zum Hamburger Zukunftsentscheid. Über die Forderung der Initiative, dass das Ziel der Klimaneutralität um fünf Jahre auf 2040 vorgezogen wird, können alle wahlberechtigten Hamburger bis zum per Briefwahl bzw. Am 12. Oktober im Wahllokal abstimmen. Die Ergebnisse der Abendblatt-Umfrage könnten einen Hinweis darauf geben, wie der Volksentscheid ausgeht. Und sie sind überraschend eindeutig. Laut der Auswertung unterstützen 78% der Teilnehmer die Ziele der Initiative Zukunftsentscheid. Gut jeder Fünfte von ihnen ist sogar der Meinung, die Forderungen gehen mir noch nicht weit genug. 83 Prozent der wahlberechtigten Teilnehmer gaben an, sie wollen bei der Abstimmung mitmachen. Rund jeder Sechste ist sich noch unschlüssig. Weniger als zwei Prozent wollen nicht abstimmen. Wichtig, die Abendblatt-Umfrage sind nicht repräsentativ. Allerdings haben fast 10.000 Menschen den Online-Fragebogen ausgefüllt, davon 52 Prozent Männer und 48 Prozent Frauen. Laut den Angaben sind 81 Prozent von ihnen für den Zukunftsentscheid wahlberechtigt. Nach dem tragischen Tod eines sechsjährigen Jungen auf den S-Bahn-Gleisen zwischen Wilhelmsburg und Harburg dauern die Ermittlungen zur Unfallursache weiterhin an. Sowohl die Landes- als auch die Bundespolizei versuchen zu klären, wie das Kind auf die Gleise gelangen konnte und was genau dort geschah. Zwei Züge wurden an den S-Bahnhöfen Heimfeld und Harburg-Rathaus auf mögliche Spuren einer Kollision untersucht. Unklar bleibt weiterhin, wie der Junge Zugang zu den Gleisen bekommen konnte. Als möglicher Weg gilt eine Notausgangstür in der Lärmschutzwand der Brücke. Ob diese zum Unfallzeitpunkt geöffnet war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Tür könnte möglicherweise durch Dritte, etwa Graffiti-Sprayer, geöffnet worden sein. Eine weitere Theorie besagt, dass der Junge möglicherweise seitlich an der Brücke hinabgestiegen oder gerutscht sei. Anwohner berichten, dass Jugendliche dort regelmäßig einen steilen Trampelpfad zur Bahntrasse hinunternutzen. Diese Variante halten Nachbarn im konkreten Fall jedoch für unwahrscheinlich. Das Kind mit Down-Syndrom sei körperlich vermutlich kaum in der Lage gewesen, den schwierigen Abstieg zu bewältigen. Jonas Meffert musste lachen, als er auf die aktuelle Tabellenkonstellation der Bundesliga aus Hamburger Sicht angesprochen wurde. Zum ersten Mal seit zwei Jahren steht der HSV Platz 9, 8 Punkte, wieder vor dem FC St. Pauli Platz 10, 7 Punkte. Jeder weiß, dass der HSV der viel größere Verein ist, aber natürlich willst du auch in der Tabelle vor St. Pauli stehen, sagte der HSV-Spieler nach dem 4-0-Sieg gegen Mainz 05, schob aber noch hinterher, Es ist nur eine Momentaufnahme. Dass der HSV sich vor allem als Mannschaft gefunden hat, wurde am Sonntagabend im Volksparkstadion aber mehr als deutlich. Trotz der Rückschläge durch die Verletzung von Vamit Omari und der Rotsperre von Fabio Vieira schaffte es der Klub, mit Nicolas Capaldo und Sambi Lokonga zwei Neuzugänge so zu integrieren, dass sie auf Anhieb funktionierten und das Fehlen von Vieira und Omari vergessen machten. Eigentlich schade, dass jetzt Länderspielpause ist. Weltweit gibt es gut zwei Dutzend Spirituosenmessen, die den Namen Whisky Life tragen. Am kommenden Wochenende, 11.12. Oktober, versammeln sich Hersteller und Händler von Hochprozentigem erstmals in Deutschland zu diesem Format im CCH in Hamburg. Im Westflügel des CCH werden sich an 71 Ständen bekannte Whisky-, Rum- und Konjakmarken präsentieren, sagt der Messeorganisator Christoph Kirsch. Klarer Schwerpunkt ist dabei Whisky, der in seiner schottischen Heimat gern als Wasser des Lebens bezeichnet wird. Auf gut 3000 Quadratmetern versammelt sich im CCH vieles, was in der Welt des Whiskys Rang und Namen hat. Edradur, Glen Alachie, Benromach, Enzenean und Kilchoman aus Schottland sind unter anderem dabei, japanische Destillerien wie Nikka präsentieren sich ebenso wie Waterford aus Irland, Amrut aus Indien, Stauning aus Dänemark und eine Reihe namhafter, unabhängiger Abfüller. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.