Latest / Beyond Vibe Coding / #057 beeindruckende AI-Transformation bei der GetAway Group - Bastian Buch
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- Sebastian: aufgekaut. Können wir loslegen. Andre: Ja, wir können loslegen. Ich habe aufgekaut. Bastian: ... Sebastian: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von HMZE Beyond Vibe Coding. Diesmal haben wir einen Gast, den ich auch schon Ewigkeiten kenne und mit dem ich sehr, sehr gut befreundet bin. Wir reden schon Reihe von Wochen darüber, dass er uns mal hier beehren soll, denn er ist wirklich sehr experimentierfreudig, was AI angeht und hat unfassbar viel mitgebracht. unser Gast ist heute Bastian Buch von der Getaway Group. Herzlich willkommen, Bastian. Bastian: so jetzt hast du ja die Latte ganz hoch gelegt. Ich freue mich auf jeden Fall hier zu sein. Wie du sagst, nicht seit einer Woche, sondern seit eigentlich Monaten, vielleicht sogar schon ein, zwei Jahren reden wir darüber, dass ich mal vorbeikomme. Jetzt bin ich hier. Ich freue mich total auf die folgenden eins bis fünf Stunden. Sebastian: Genau, müssen wir mal gucken, wie gut ich das nachher zusammenschneiden kann auf eine Episodenlänge. Ja und wie immer starten wir mit so einer kleinen Vorstellung unseres was wir die Gäste immer selber tun lassen. Stelle ich doch kurz unseren Gästen vor. Bastian: Ach, jetzt hab ich gedacht, ihr das macht. Ja, also mein Name hast du ja schon gesagt. Sebastian Buch bin ich. Ich bin wird Produkt und Tech bei der Getaway Group zuständig, der CPTO. Was ist die Getaway Group? Das ist einer dieser sehr interessanten Companies, die keiner wirklich kennt. Einige von euch vielleicht schon mal genutzt haben. Und zwar ist das ein Travel ⁓ Unternehmen, Travel-Tech-Unternehmen. sind als Gruppe vor zwei Jahren erst gegründet. Von daher irgendwie so was wie ein Start-up. Gleichzeitig ist es aber gegründet als ⁓ &A Company und wir haben die marktführenden Unternehmen im Bereich Kurzreisen im Dachraum gekauft. ich habe die gekauft, sondern das wurde tatsächlich durch Home2Go geleitet. Die kennen vielleicht einige von euch. Genau, ist die Getaway Group entstanden. kurzmalweg.de, kurzurlaub.de, kurzreisen.de sind einige unserer Marken. Beauty 24 kam noch dazu und genau was wir machen sind so Kurzreisen, wir sagen immer so zwei bis fünf Tage. Wellness, Romantik, Abenteuer, sowas. Und genau, das mache ich seit knapp zwei Jahren jetzt. Wie gesagt, ich bin dafür Produkte und Tech zuständig. Das bezieht Produktdesign, Tech und auch Data mit ein. Insgesamt 45 Personen bei mir im Bereich von 140 bis 150 in der Gesamtcompany. Sind an fünf Standorten. Berlin, Leipzig, Wien, Schwerin und auch Wien hatte ich glaube ich gesagt eben. Ja Frankfurt noch. noch. Und ja, super spannend, weil wir, also wie gesagt Start-up, gleichzeitig irgendwie gehören wir zu Home to Go, sind nicht voll integriert, sind mehr als, mehr als, Sebastian: Hm? Bastian: Eigner sozusagen und sind aber eben auch eine Company, die jeden Tag Legacy oder vor Legacy schwitzt, weil die Unternehmen, die wir sozusagen eingesammelt haben und die in uns wachsen sollen, die sind ja teilweise 20 und mehr Jahre alt und haben irgendwann angefangen mit PHP und FDP-Servern und so ein bisschen ja so Server-Site gerendertes Webseiten bauen. und haben einiges mitgemacht in den 20 Jahren, aber eben auch vieles beibehalten. Und so haben wir mit einer ganzen Menge Legacy zu tun. Und mein Team und ich versuchen das jetzt, noch nicht versuchen, wir machen das schon, ins Neue, ja, in die Moderne zu holen. Was ganz interessant ist, weil wir haben angefangen, da war KI noch so bisschen so Nebenthema. Vorher, war es vor zwei Jahren nicht, aber Cloud Code und so ist alles später entstanden. Das heißt, wir haben Transformationen in so eine moderne Tech-Organisation gemacht. Und jetzt kommt die nächste Transformation. die sicherlich vieles von dem, was wir heute besprechen, beinhaltet. Genau, aber das mache ich heute, habe dann noch ein paar andere interessante Unternehmen. Teilweise haben wir die zusammen gesehen in den letzten, wie lange bin ich jetzt schon, seit 2003 irgendwie dabei, von so E-Commerce, ProMarkt Online, MacroMarkt Online, ein bisschen Data, Regischein20, kennen wahrscheinlich keiner von euch, so Unitätsscoring. Immobilienscout, Omeo, damals noch Go Euro, Delivery Hero, Zalando. Also so meinen Weg durch die Berliner Tech-Szene gesucht und gefunden. Genau, und heute kommt das alles zusammen und ich sitze hier bei euch. Sebastian: Vielen Dank für die Intro. Ja, und ich freue mich auch total auf die Episode, insbesondere auch direkt auf die erste Rubrik, die wir immer haben, nämlich den Texteck. Wir tauschen uns ja viel aus, deswegen habe ich auch so ein ungefähres Gefühl für deinen Texteck, aber kennen bei weitem noch nicht alles. Und genau was mich interessieren würde oder unsere Hörer denke ich auch, wie arbeitest du, wie sieht dein Texteck aus, auch in deinen verschiedenen Rollen? Bastian: ja, ja. Du meinst meinen persönlichen oder den meine Teams haben? Wahrscheinlich beides. Sebastian: Also erstmal deinen persönlichen und genau und später würden wir dann so bisschen auf die Getaway Group Tech Organisation eingehen und da gucken genau wie sieht da der Texteq aus, wie verändert sich die Organisation auch gerade. Andre: Nein. Bastian: Mhm. Alles klar. Also mein persönlicher ist so, dass ich viele Jahre, eigentlich seit, keine Ahnung, 2000, ne 1999 oder so was, mich so als Java-Fanboy entwickelt hab. Was geliebt. Einfach Java-Anwendung. Dann irgendwann hatte ich 2003 die Website von, ich glaube, war Hertha BSC, genau Hertha BSC, und so paar Onlinespiele gehabt. Das war also mit JSPs und so. Und es ging immer so weiter. Und dann war irgendwann die Migration von PHP zu JE und wir machen dann irgendwie fette Java Beans und so Zeugs. Das war immer so mein Ding und hab auch, als ich den Mentoring Club, den ihr von schon angesprochen hast, den ich... Ja, ja, das hab ich natürlich auf Spring Boot gesetzt und... Sebastian: Da habe ich Spring Boot lernen müssen, als ich dann contributete. Bastian: Hab das auch immer verteilt. Ich glaub auch nicht, dass diese Sprache stirbt. Die entwickelt sich ja immer weiter. Und es ist auch echt interessant zu sehen, wie sich das, ja, wie das Ding reift und wahrscheinlich so auch nicht so richtig totzukriegen ist. Naja, kommen wir später drauf, wahrscheinlich schon. Grad passiert da doch eine ganze Menge. Aber musste in den letzten ein, zwei, drei Jahren, wo das Thema AI, Coding Agents und so weiter aufkommen, man sich da Gedanken gemacht hat über, okay, was Wie sieht eigentlich ein guter Stack aus? Noch mal auf einer anderen Ebene. Immer mehr tatsächlich zu JavaScript oder TypeScript gegangen, als das, was wohl am meisten irgendwie Sinn macht. Jetzt aber auch zuletzt in meiner CTO-Rolle, mit oder das erste Mal seit irgendwie 10, 15 Jahren wieder eine echte Coding-Rolle auch ist, auch mich da geöffnet. Also tatsächlich in den letzten Monaten auch Python. Streamlit-Apps gebaut für so internes Tooling. Dann, keine Ahnung, was war da noch? Go hatten wir noch irgendwie bei. Plötzlich ist die Sprache gar nicht mehr so richtig wichtig und ist eher tatsächlich dann der Kontext. Genau, also das ist so, erstmal wo ich herkomme und was ich aktuell mache. Auch PHP habe ich mal selber gebaut vor 20 Jahren und das da, wie hast du gelernt, ist echt schlimm. Aber ja, meinen Teams setzen wir das noch nach wie vor ein natürlich. Ansonsten, wenn es ums Thema KI geht, ging das irgendwann mal mit Shatchi PT los und alle waren davon begeistert, was da so ging. Und dann hat man da irgendwie seine, seinen Code reingeschmissen und irgendwie was versucht, draus zu machen. Das ist dann zu Copilot und Cursor und Windsurf und alles mal probiert. Aber mittlerweile bin ich ziemlich fest bei Claude Code verankert. und hab da so meine Skills, Plugins, paar Common-Line-Interfaces, die da genutzt werden, aufgebaut. Und das ist so mein Low-To-Stack. Und parallel hab ich mir vor, keine Ahnung, auch schon drei Monate her, so einen persönlichen Assistenten auf Basis von OpenClaw gebaut. Den hab ich aber eingepackt in so eine relativ sichere Geschichte. Und das ist so ... na ja, mein Second Brain geworden. Das machen grad viele. Das sieht man viel bei Instagram, wenn man da unterwegs ist. Leute hier in Zecken brain-bauen, aber das habe ich vor zwei, drei Monaten mal gemacht. Das hilft mir auf jeden Fall sehr. Ja, das ist so vielleicht das, ich technisch die meiste Zeit nutze. Andre: Hm. Sebastian: Ähm, ja. Bitte, André. Andre: Wir fragen ja auch immer so bisschen, ... quasi was der Text-Set der Einzelnen ist, ... das ... zumindestens so mache ich es, ... machen es wahrscheinlich aber auch sehr viele, ... quasi man muss ja ein Gefühl für haben, was man in die Organisation bringt. Also sprich das meistens, was du halt, ... ich würde jetzt erwarten, ... wenn wir gleich ein bisschen über ... die Getaway Group sprechen, dass ich da vieles wiederfinde. Kannst du noch mal ein bisschen mehr vielleicht in dem Zusammenhang deinen Weg, also quasi diese Evolution, die AI-Evolution, da noch ein bisschen mehr drauf eingehen? Ich könnte mir vorstellen, gerade wo du jetzt auch sagst, hast du dich da eingerichtet, du ein paar Sachen automatisiert. Das ist ja so bisschen dann noch ein Handschuh. Und dann kommt so die nächste Welle. ... quasi wie gehst du damit ⁓ Weil aktuell so Innovationsspeed ist ja ... brutal, selbst in dem gleichen Tool. Also ja so ... Claude Code oder Claude allgemein. Weiß nicht, ob du da Dispatch jetzt in den letzten Wochen mal ausprobiert hast. Da passiert ja so viel. Ja, aber wie wechselst du dazwischen? Oder wie sorgst du dafür, dass du auch so offen dafür bist? Man könnte ja auch sagen, das reicht schon. Bastian: Hmm. Genau, da gehe ich noch mal bisschen zurück in meine Historie. Als ich 2006, 2007 meine Diplomarbeit geschrieben habe, da habe ich mir ein ganz spannendes Thema rausgesucht. Und zwar ging es, ich glaube der Titel war Textmining zur Wissensextraktion aus unstrukturierten Textdokumenten. Und was ich da gemacht habe, ist vor allen Dingen so inverse Term-Frequency-Geschichten, semantische Suche, semantische Ähnlichkeitsberechnungen. semantische Räume, ⁓ dann Bedeutung abzuleiten. Und damals war das für mich so Eyeopener. Wow, du kannst irgendwie Wissen und Semantik in Mathematik abbilden und bin da ziemlich tief rein in dieses Loophole. Und dann war da lange Funkstille. Man muss ja auch irgendwie Geld verdienen, dann wird man Manager und dann beobachtet man so was ein bisschen passiert mit Elastic Search und so Sachen. Aber das war irgendwie nicht mehr so richtig mein Home turf. Andre: Hm. Bastian: Sag ich mal so, Und dann ist irgendwie, wann war das? Ich glaube, 2002, 2003, als Chagy B.T. dann das erste Mal veröffentlicht wurde. Und 20 war es. genau. Ja, ja, Sorry. Und dadurch, dass ich mich damit auseinandergesetzt habe, also Tokenisierung und diesen ganzen Kram, das für mich etwas, wo ich auf ganz natürliche Weise relativ schnell aufgesprungen bin und mich da... Sebastian: 20 223 ne also 223 du meintest ja du hast gerade 2000 Bastian: reingelesen habe, Paper gelesen habe und so weiter. Und dann war natürlich sofort die Liebe da, weil klar, du musst irgendwie direkt experimentieren. Was ich dann gemerkt habe, ist, dass das Wissen, was ich schon technisch habe, aber was gar nicht mehr so sehr in die Tiefe geht, einfach weil ich 15 Jahre das mehr oder weniger als Side-Project oder Hobby gemacht habe, aber eben nicht mein Hauptjob war, dass es plötzlich ausreicht, dieses breite Wissen zu haben, ⁓ doch Dinge umzusetzen. Andre: Hm. Bastian: Dann hab ich angefangen damit so rumzuspielen, mir zu überlegen, okay, Wahnsinn, nach irgendwie drei, naja, oder zehn Chats mit relativ langen Java-Klassen ist ein Kontext, du bei ChatGVT 3 irgendwie ausgehört... Also hat sich, zum Beispiel, dann fängt man so an, zu überlegen, okay, wie baut man das gut auf? Und dann kam relativ gleichzeitig so diese ganze Szene, okay, es geht nicht ums Prompting, geht um Kontextdesign, Kontextengineering. Und so hat sich das parallel... eigentlich zu meinen eigenen Erkenntnissen auch so entwickelt. Das war dann sehr spannend und ja, das war dann aber auch der Hook für mich, die ganze Zeit zu experimentieren. Und am Ende ist es so ein ganz natürliches Ding. Man liest, man guckt irgendwelche YouTube-Videos, man hat irgendwie zwei, drei Bücher gelesen zum Thema, wie funktionieren eigentlich Gehirne, wie funktioniert Wissen, wie funktioniert dann KI, wie macht Andre: Hm. Bastian: Wie macht man das alles, wirklich auch so das Basiswissen zu haben? Und das ist nach wie vor so Wissen, natürlich gerade die Geschwindigkeit exponentiell zunimmt, wo man es nicht mehr alles so richtig mitkriegt. Da hilft mir aber tatsächlich auch mal ein Second Brain, was ich gerade angesprochen habe. Da landen sämtliche Newsletter, YouTube Videos, ich so abonniert habe, und das breitet mir das auf. Und ich kann dann alle paar Tage so einen Brief. der aktuellen Entwicklung lesen und habt dann auch den Link direkt rein ins Deep Dive. Muss aber sagen, muss aber sagen, und das geht sicherlich vielen, oder ich weiß, dass es vielen so geht, wir hatten ja auch schon mal drüber gesprochen, Sebastian, dadurch, dass es so ist, es ist, und dadurch, auch so viel, naja, Dopamin rauskommt, weil ja immer irgendwas Neues ist, weil immer irgendwie Erfolgserlebnisse da sind, ist es so bisschen wie so ein Rausch. und man hört gar nicht so richtig auf zu arbeiten. Ich erinnere mich, gestern Abend habe ich noch paar Experimente gemacht mit so Browser Use und Visual QA und so und saß ⁓ 6 irgendwie im Büro und dachte so, ⁓ man, eigentlich wird es jetzt los. Und dann war es ⁓ 7 und dann war es halb 8 und dann habe ich irgendwann gesagt, komm, mach die Krise zu, mach es zu Hause weiter und bin nach Hause gefahren. Aber man kann nicht so richtig aufhören. Und am Ende habe ich mich dann wiedergefunden und habe tatsächlich noch ein Feature umgesetzt für unser neues Landing Page System und das war dann irgendwie nachts ⁓ Andre: Hm. Bastian: 10, 11 hier auf dem Sofa. Das ist gerade der Punkt. Ich glaube, das ist auch okay, dass man das gerade so machen will. müssen aber eigentlich alle auch einen Weg finden, da besser mit oder gut mit umzugehen mit der Geschwindigkeit. Du hast gerade das Thema Dispatch angesprochen. Heute Morgen hat mir der CEO gefragt, was ist mit Managed Agents? Da habe ich gestern was von gehört. Das war eine ähnliche Frage, ich nur drauf anfangen habe, habe ich noch nicht gemacht. Das auch ein Teil, dass man Dinge nicht mehr weiß oder nur mal gehört hat oder vielleicht nicht mal das. Und da nicht wirklich hinterherkommt. Andre: Hm. Ja, ... ... kann ich komplett nachvollziehen. Ich weiß gar nicht, ob wir schon so bisschen ... ... in den nächsten Bereich springen können, ... für mich wäre so eine logische Folgefrage, ... wie können Sie auch nachher zurückstellen, ... würde ich dann an Sebastian quasi übergeben. Wie macht man das in der Organisation? Also quasi wie sorgt man dafür, dass du ... modern bist? ohne quasi aber auch zu überdrehen, ... ... ohne aber auch wieder so einen Trend zu verpassen. Ich finde das, ... ... also quasi diesen schmalen Grater ... zu finden oder zu treffen, finde ich schon ... schwer, einfach so auch aus der Ableitung, ... also aus der persönlichen Ableitung. Wie macht man das halt für die Organisation, ... für die man verantwortlich ist. Sebastian: Ja, das glaube ich die große Herausforderung, wir alle in unseren Rollen gerade haben, dass der der Change auf der einen Seite so schnell geht, Change, wenn Menschen involviert sind und gerade also je größer die Organisation, desto desto komplexer wird es ist. de facto langsamer. Und das ist auch ganz natürlich und ganz menschlich. Nur weil jemand jetzt nicht immer sofort auf das neueste Halbthema springt, ist er oder sie nicht gleich ein Minderleister oder so. Und da muss man, glaube ich, sehr vorsichtig mit umgehen. Genau. Bevor wir aber dahin gehen, würde ich gerne trotzdem nochmal und jetzt aber eher so Speed Round, weil wir unsere erste Rubrik ein bisschen überzogen haben, zweimal ein bisschen tiefer gehen. Und zwar erstens ist Das Coding Setup, vielleicht einmal kurz so die wichtigsten Skills oder keine Ahnung auch so andere Gimmicks, die du in deinem Workflow hast und Frage zwei dann zu OpenClaw, dass du da noch mal bisschen tiefer reingehst. Wie hast du das aufgebaut mit dem, mit dem, ja, also Deep Dive oder beziehungsweise mit dem, mit der Wissensanreichung aus den Newslettern, YouTube Videos etc., dass unsere Hörer auch ein bisschen mehr Wert haben und vielleicht versuchen können nachzubauen. Bastian: Wenigstens ein bisschen mehr. Nee, klar. Dann lass mich damit anfangen, weil das ist tatsächlich irgendwie ein Spannungsprüf. Das kam ja raus und alle haben darüber geredet und ich saß auch irgendwie stundenlang vor YouTube und hab gedacht, Wahnsinn, was passiert da gerade? Wie kann man das nutzen? Und hab mir das dann angeschaut und hab mir erstmal privat so einen Hetzner-Server irgendwie aufgesetzt und hab das Ding da installiert. Hab dann aber gesehen, okay, das ist wirklich unsicher. Und hab dann tatsächlich mit... und so es gibt ja so einige. Ich weiß jetzt gar nicht, wie die konkret heißen, aber einige Security Skills, die man da auch nutzen kann und hab dann quasi ich als Mensch auf der einen Seite und Clot Code auf der anderen Seite beide per SSH auf dieser Maschine sich überlegt. Okay, wie können wir das Ding härten und hab dann mehrere Runden wahrscheinlich am Ende so 8 9 Runden an Security Orders letztendlich durch Clot Code machen lassen und das dann immer wieder auch in einem Provisioning Script. gebaut, gepackt, dass mir am Ende dann sozusagen das eigentliche Setup abnimmt. Das heißt, das Ergebnis des Ganzen ist ein Provisioning-Script, da gebe ich irgendwie Kontext rein, sage, wo liegt das Vault, was, blablabla, wie soll das alles aussehen, was möchte ich an Features haben, wie so Foot-Tracking und Habit-Tracker und Journal-Writing und welche Projekte habe ich, wo arbeite ich, blablabla, alles, was da so reinkommt. Und das ist... das ist dann daraus entstanden und geht sozusagen dieses Skript los und nimmt sich diesen Server und baut dann einen Docker, Docker Image auf, in dem OpenClaw leben kann. Die Konfiguration ist außerhalb und das Vault, wo er sein Wissen speichert, ist außerhalb. Das kann er auch nur sehr begrenzt verändern. Und das ist am Ende das, was jetzt da ist. Ich denke, das ist hinreichend sicher für den privaten Gebrauch, für den naja, Company, Enterprise Gebrauch. wir mal weitergehen, experimentieren wir jetzt auch gerade mit Nemoclaw und anderen rum, was da das richtige ist. Aber für den Gebrauch reicht es aus, das ist zu, da kommt man auch nicht drauf. Und was da jetzt letztendlich passiert, sind verschiedenste Skills, die ich dort habe. Also zum einen natürlich Telegram als Channel. Damit rede ich mit dem Bot. Dann kann ich dort links teilen, Artikel teilen. Der weiß dann, ist das ein Paper oder ist das irgendwie ein YouTube-Video oder ist das einfach ein Artikel? Und das landet dann in so Reading-Bereich. Artikel werden dann zusammengefasst, die Key Assets werden raus, also Key Messages werden rausgepackt. Bei einem Paper geht dann mal wissenschaftlicher ran. YouTube-Video wird erstmal transkribiert und dann zusammengefasst. Und genau, parallel dazu habe ich noch Podcasts, die ich über den Ritt Also so eine Third-Party-App, Snipt heißt die, sozusagen dort mit reinlade und dann meine Kindle Notes, die er landen dort auch. So, damit habe ich so einen Wissensspeicher, der schon sozusagen vorbereitet ist, weil es zusammengefasst und mit Kernaussagen, ja, oder also Kernaussagen sozusagen geschrieben hat und nachts läuft dann der Wistamizer Agent ⁓ drei Uhr los und guckt sich dann alles Neue an, da ist und überlegt sich, gibt es hier irgendwelche so First Principle Modelle, Frameworks, Wissensnuggles, die sozusagen so Basiswissenselemente sind. Und die landen wiederum in einem anderen Ort. Und da sind mittlerweile über 1500 Sachen drin, die man halt hernehmen kann. Das ist letztendlich immer so aufgebaut, es, also was ist es, wie kann ich es am besten anwenden, in welchen Fällen. Und dann so ein kurzes How-To, wie ich das nutzen kann. und so weiter. Das ist sehr, stark. Dann gibt es ein... Und Achtung, jetzt wird es bisschen tricky, aber mir hilft das sehr. Ein Chief of Staff, der guckt sich an in so Notizen und keine Ahnung, wenn ihr mir einen Transkript von einem Podcast schickt, welche Personen geht es da eigentlich, mit wem habe ich gesprochen und legt so Files an zu Personen. Wen habe ich wann getroffen, sollte ich... mal wieder jemanden treffen, mit, worüber sollte ich mit jemandem sprechen oder hier ist ein Artikel, den ich gefunden habe, stell dem den mal vor. Das ist echt hilfreich. Hab mir schon viele, viele gute, Connections und auch alte wieder aufgewärmt gegeben. Und dann gibt's noch so was wie so ein Projektmanager, der mir hilft, To Do's aus Dingen, die ich teile, zu ziehen. Ja, das sind, das können so Sachen sein, dass ich einfach irgendwie abends mal bei, wenn er mich nach so Journaling-Sachen fragt, Und ich spreche dann so rein, ja, hier hat das heute passiert und so. Dann extrahiert er halt, ja, du solltest vielleicht noch mal deiner Frau irgendwie das Geburtstagsgeschenk kaufen oder so was. Das kann da passieren. Aber der passt, packt mir dann halt so ein Dashboard für To Do's zusammen. Genau, da gibt es meinen Health Agent, der das ganze Thema Foot Tracking und Sports sozusagen aus meinen Journals zieht. Ja, ich kann so Fotos teilen vom Essen und dann macht er da am Halloween. Nutrition-Geschichten und sowas draus. Und damit habe ich tatsächlich viele, viele, viele Apps, die ich sonst so irgendwie bezahlt oder auch nicht bezahlt, aber auf meinem Handy hatte, tatsächlich obsolet gemacht. Notion ist weg. Diese ganzen Foottrack-Geschichten sind weg. Microsoft To Do habe ich genutzt, brauche ich nicht mehr und solche Sachen. Und das ist schon echt sehr hilfreich. So, das ist zur OpenClaw. Ihr könnt auch gerne in die, ich glaube, das heißt Show Notes, den Link zu dem Git Repository, wo ich das mal beschrieben habe. reinpacken. Genau, Cloud Code, da sind wir tatsächlich am experimentieren. Also wir haben im Unternehmen jetzt so ein Skill Marketplace aufgebaut, wo jeder, ein Skill baut, den auch sozusagen veröffentlichen kann. Das ist die aktuelle Phase, in der wir sind, dass jeder nicht mehr nur selber für sich probiert, sondern so baut, dass andere das nicht mitnutzen können. Und da sind schon ganz spannende Sachen drinne. Also wir haben jetzt so einen Company-Context-Skill, einfach ein Skill, der weiß, hey, Sebastian: Machen umdrehen. Andre: Super gern! Hm. Bastian: So verdienen wir hier Geld, das sind die Marken, wir haben. Das sind die Design, also die CIs, die unsere Marken haben und so weiter. Das steht da alles drin. Dann haben wir einen Code-Check, sagen wir mal so einen Code-Check, Code-Style-Skill, der sozusagen unsere Standards abbildet. Ich habe für das SEO-Team beispielsweise einen Skill gebaut, heißt Text-Away. Der hat so alle Elemente wie Humanizer drin. Der guckt sich ja an, so AI Slop und so weiter. Der kann einen Content Quality Score berechnen, hat Angaben, wie er sozusagen iteriert auf bestehenden Texte, ⁓ daraus was zu machen, was irgendwie wertvoll ist, kann Texte miteinander vergleichen und so weiter. sind, ich, 13, 14 verschiedene Einschiegspunkte. Das Ding funktioniert in Cloud Code, funktioniert aber auch in Codework und ist im Einsatz. Dann haben wir einen Pro... Ductmanagement Plugin tatsächlich, das ist eine Reihe an Skills für so Go-to-Market, für Research, für auch so Produktretrospectiven, Entwicklungsretrospectiven vorbereiten. Beispielsweise Retrospectiven Skill, der hat dann wiederum Zugriff zu Git und kann sich anschauen, was hat das bestimmte, also dieses Team, ⁓ das es gerade geht, den letzten zwei, drei Wochen gebaut. Und dann darauf basierend macht er halt so MD-Files mit einer Vorbereitung für eine Retro. dass das alles passiert, die Leute haben an Sachen gearbeitet und so weiter. Und das nimmt einfach viel, viel Arbeit ab. Ich persönlich experimentiere jetzt gerade, hatte ich schon mal angedeutet, mit so Visual-QA-Geschichten. Weil am Ende ist das Ziel, dass wir den gesamten Flow, die gesamte Pipeline letztendlich einmal Ende zu Ende abgebildet haben. Das dann einmal in eine Skill-Orchestrierung bringen. Auch nur in einer Cloud-Instanz. Und dann wäre die nächste Stufe, die ist nicht weit weg, da renne ich über ein, zwei Monate, dass wir halt dann autonome Instanzen haben, die beispielsweise die QA machen können. Wir haben auch schon mit, also bevor wir uns entschieden haben, OpenClaw erstmal wieder von der Schiene zu nehmen, auch schon mit einem Projektmanagement-Bot experimentiert, der den Company-Skill aber auch unsere ganzen Projekte kennt. Und der wiederum hat in Slack gelebt. Also mit dem konnte man einfach in Slack-Gruppendiskussionen führen und sagen, wo stehen wir eigentlich in dem und dem Projekt? Wenn der wusste dann, wie er auf Git zugreifen kann, wie er den Kontext ergreift. Aber vor allen Dingen hat er auch zwischen Wehren, Slack-Projekt, nicht Slack-Projekt-Channels sozusagen Metawissen ziehen können und sagen können, hey, hier wurde gerade darüber diskutiert, es könnte eine Abhängigkeit für euch hier sein. Und da haben wir ein paar Wochen mit probiert. Wir haben das jetzt erst mal wieder stillgelegt, aber das kommt demnächst wieder. Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich. Das ist dann so zum OpenClaw, das auf dem Server auch mit Cloud Code arbeiten kann. Da komme ich jetzt zum nächsten. Ist einfach eine Sicherheitsgeschichte, OpenClaw ist auf Basis der Gruppe, da wir einfach da wirklich aufpassen. Nicht auf Basis der Gruppe, einfach müssen wir einfach genau vorgehen. Ja. Andre: Hm. Sebastian: Warum habt ihr das wieder stillgelegt? Ja, okay. Andre: Eine Frage in diese ... ... sorry, ich reinspringen, ... super spannend, bloß einfach gerade ... du hast es gerade schon erwähnt, ... ... quasi musst dann halt irgendwie mit GitHub ... oder mit Slack halt irgendwie ... connected, wie weit habt ihr das getrieben? Aus meiner Erfahrung heraus ist das eine der, ... ... du hast es ja auch gerade gesagt, ... ... Security, ... quasi eine der Herausforderungen, ... ist halt also quasi, wenn du das ... Bastian: Alles gut. Andre: Also auf der einen Seite, wenn du es halt irgendwie nicht integrierst, ... fehlt dir halt immer der Kontext, die Daten irgendwie. Dann ist es halt wie ein Medienbruch, ... kannst du natürlich reinkopieren oder ... ... aber das ist halt Quark. Auf der anderen Seite ... ... gibt es natürlich auch so bisschen ... Bedenken rund um quasi ... ... ja Daten fließen ja ab, also ... dieses ganze MCP-Integration, ... das invertiert ja quasi das Risiko. Also es geht ja nicht darum, Bastian: Ja. Total, total. Andre: welches System quasi da abgegriffen wird, sondern von welchem System ... werden die Daten abgezogen. Wie geht denn ihr damit um? was habt ihr integriert ... ... was ist denn da so ... ... habt ihr da irgendeinen Risikoappetit oder ist das für euch ... total normal oder wie schaut ihr da drauf? Bastian: haben wir als Unternehmen eher einen hohen Risikoappetit, hast du es gerade genannt, und sagen sonst ... Man wird halt das ganze Spiel nicht gewinnen, wenn man da nicht einiges an Risiko eingeht. Aber das ist immer mit Bedacht. Also jetzt irgendwie blind drauf losgehen. Darum geht ja nicht. Gleichzeitig, das ist so die andere Seite, sind wir halt Teil einer größeren Gruppe. Wie gesagt, Wom2Go, das ist einfach wichtig, da auch bestimmte Richtlinien zu haben. Und dann ist es auch noch das Thema Datenschutz und so weiter. Die Daten unserer Mitarbeitenden, die Daten unserer Kunden und so weiter. ja, die, Die dürfen halt auch nicht irgendwo nach außen gelangen und sollen sie auch nicht. Und am Ende, das ist ein Experimentieren aktuell, was wir da machen. Für beispielsweise die Git Integration ist es so, dass wir, wie erkläre ich jetzt ein bisschen, also wir haben sozusagen, also der Bot kennt Projekte und die Projekte wiederum haben eine Beschreibung in einem JSON, welche Git Repositories für dieses Projekt. Andre: Hm. Bastian: relevant sind. Und das wiederum ist von innen und von außen schon. Also der Bot weiß, okay, da hab ich irgendwelche Repos, ich weiß, ich darauf zugreifen kann. Über die API und von außen wird aber auch beobachtet, greift dieser Bot tatsächlich nur auf das zu, was in diesen Jasons erlaubt ist und nicht noch auf irgendwas anderes. So hab ich das auch in meinem privaten. Also der kann nicht auf irgendwelche Sachen zugreifen, die ich nicht irgendwie über den Telegram ihm gegeben hab. Andre: Hm. Bastian: Also du kannst keine anderen Wells aufrufen. Genau. Andre: Und habt ihr dann auch Jira, Confluence, ... keine Ahnung, also quasi die so gängigen ... ... Company Tools dann integriert oder auch dann ... größere SaaS Anwendungen? Habt weiß nicht, ob ihr eine Salesforce habt oder so, aber ... Bastian: Genau. Genau, für diesen, für dieses eine ist das Experiment. wir Jira Confluence über den Adressien, MCP, Slack über die API und GT, also wir nutzen nicht GitHub, sondern GT, dann über, auch über die API genutzt. Was viel spannender ist, ist das, was wir tatsächlich im Produktiv-Einsatz schon haben. Das nennt sich Visor. Das ist unser Data Analytics, unser Data Analytics KI, die quasi auch einen Kontext Andre: Okay. Bastian: ähm, Harnes ⁓ Claude Code ist. Die haben wir einmal komplett abgelegt, einen Baum von, ähm, von Kontext, wie BigQuery gebaut wird, welche Datenmodelle, welche KPIs, wie das alles zusammenhängt, wie sieht Luca aus, welche Datamats haben wir, ähm, aber auch bis rein in den Code, also in den Code der, der Plattform, die wir haben. Und das Teil hat Zugriff auf, auf alles Mögliche. Ähm, aber dann immer den individuellen, persönlichen Zugriff des Users, der da gerade am Rechner sitzt. Genau, also du musst sozusagen, also da fühlt dich hier durch verschiedene Setup-Phasen, wenn das noch nicht aufgesetzt ist. Und mit dem Teil können wir halt, also per Conversation sozusagen auf unser gesamtes Data Warehouse zugreifen. Und da kann man dann so Sachen machen wie, hey, letzte Woche haben wir doch irgendwie den Art B-Test in der Landing-Page blablabla gehabt, sag mir mal, wie die Zahlen sind. Andre: ⁓ okay. Okay. Bastian: holt ihr das sofort raus? Oder wie steht eigentlich die AOV von der Marke zu der Marke aktuell aus, letzte Woche war Ostern, und wie vergleicht sich das mit Ostern letztes Jahr? Und dann holt ihr dir was raus, baut das grafisch auf. Das ist aktuell wirklich das Stärkste, was wir da so im Raum haben. Und ja, hier greift er halt tatsächlich auf die Daten zu. Hier mussten wir aber eher dann im Data Warehouse dafür sorgen, dass dort keine persönlichen Daten Aber es ist wichtig, dass es da einen kompletten Zugriff gibt. Andre: Hm. Hm, genau, das ist ja immer die Herausforderung im Datenschutz. Ich weiß nicht, im ... quasi Confluence Jira oder sonst irgendwo sind halt ... ... irgendwelche ... die Teil PII und dann fließt das halt im Zweifelsfall ab. Dank dir. Sorry, ich wollte dich vorher nicht unterbrechen. Du warst ein bisschen im Rausch. Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht unterbrochen. Bastian: Eingegangen. Keine Ahnung, weiß gar nicht mehr, worum es dagegen ging, aber er hat gut gepasst. Sebastian: Ich glaube, gut gepasst thematisch. Genau, jetzt sind wir ja auch schon in unseren Hauptteil reingerutscht. eine Company Setup. Genau perfekt. Also gute Überleitung. Skill Marketplace. Superspannend. Genau OpenClawBot. Also sprich da ist dann die Zukunft eher Nimoclaw wahrscheinlich. Und dann nochmal. Bastian: Ja, gibt's noch anderes, Also irgendwie Hermes wollten wir uns noch angucken und auch, ich mein, auch Anthropic macht da ne ganze Menge, da muss man eher gucken, kriegt man den Lavenderlog in irgendwie umgangen, wo ja Anthropic hat ne ganze Menge für Tool. Aber, ja. Sebastian: ganz spannend. Andre: Wie ist denn da deine Sicht drauf? In der Diskussion sind wir gerade. Will man quasi irgendwas Einfaches haben, ... halt so bisschen einfach ... best of sweet ist? Wahrscheinlich halt Claude ... ... mit Cowork, mit Code, ... ... mit Dispatch, ... ... mit Managed Agents, ... quasi ... ... aber dann halt irgendwie unter einem Dach ... ... mit dem Vorteil der Durchgängigkeit ... oder halt einem sehr Bastian: Mhm. Andre: Wie soll ich sagen? Sehr ausgewählten Modell. Eher dann best of breed wahrscheinlich. Hast du deine Meinung? Oder wie habt ihr? Bastian: Ich würde sagen, weder noch. müssen, also, wir müssen, ich glaube, die erste Option, müssen auf eine Sache setzen, so stark opinioniert, aber echt versuchen, unabhängig, soweit wie möglich unabhängig zu bleiben. Einfaches Beispiel ist, nicht nur Claude MD zu befüllen mit allem an Kontext, sondern die Claude MD weiß, wo es sein Zeug findet, aber das ist halt eher agnostisch gebaut. Sehr einfaches Beispiel, aber so in diese Richtung gehend. Andre: Okay, fair. Und bietet ihr dann euren Kollegen ein Tooling an? ist das halt, ... also wenn da jemand sagt, ... ... ich mache halt Cursor, ... ist das irgendwie einen besseren Workflow, ... dann ist das okay? Oder versucht ihr so eine, ... wie soll ich sagen, ... Standardisierung hinzubekommen? Bastian: Nein. Also bisher war es so, dass wir alles ermöglicht haben. Es ist auch so, dass das jeder im Unternehmen JVT, Gemini und Cloud nutzen kann. Und wir auch sagen Budget, okay, ja, kostet irgendwie 100.000 Euro, das ist, was willst du machen? So. Wir aber jetzt immer mehr für die zentralen beispielsweise eher auf Entropic aktuell setzen. Aber alles andere nicht ausschließen. Und ich glaube, ist ja auch eine Gefahr, jetzt auf eine Sache zu setzen. Ich bin ein bisschen auch gebranntes Kind. haben vor anderthalb Jahren gedacht, boah, Open AI, Chachi-BT, Wahnsinn, was die da machen. ⁓ wow, lass uns mal 20 Prozent sparen. Wir machen Annual-Vertrag. Keiner, also glaube, ich hatte letztes Mal Chachi-BT vor einem halben Jahr auf und haben da aber eben, wir sind ein Jahr lang gebunden. Andre: Hm. Hm, okay, okay. Da. Bastian: Das ist viel zu lang für die heutige Zeit und das versuchen wir. Andre: Hm. Ja, aber gutes Nugget. ... Snugglet. Ich könnte die ganze Zeit fragen, ... ich habe ja schon vorher gesagt, ... ich freue mich heute auf den Podcast. ihr dann, ... weil eure Idee ist auch quasi so ein Open Claw ... für jeden Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Auch da könnte man ja sagen, ... reicht halt irgendwie ein Standard, ... ... Claude Coburg, Claude ... Chats, quasi der ganz normale Desktop, ... reicht das nicht aus? Oder was sind da eure Strategie? Sebastian: Jo. Andre, bitte. Du bist gerade im Flow. Ja, dann... Feuer frei. Bastian: Cloud Code für jenen, aber nicht so einen persönlichen Assistenten. Ich sehe den persönlichen Assistenten eher wirklich als autonome Instanz. Wie ein Mitarbeiter. Ich meine, wenn man einmal mit so Ding in Slack geredet hat und der dann irgendwie auch noch Daumen hoch und so Herzchen verteilen kann als Reactions auf Sachen, die Leute schreiben, dann merkt man, was da für Power ist. Das ist sehr schwierig. Andre: Okay. Bastian: Aber man merkt dann, was da eine Power ist. Und das ist eher der Punkt, ich glaube, dass das etwas sein wird. Also ein paar Ideen, die wir da haben, mit denen wir was machen wollen, ist, wir haben einen Bug-Channel, wo Leute, eine E-Mail oder wo wir irgendwo aus einem Trust-Pilot herauslesen, ist irgendwas kaputt oder so, die landen alle in so Bug-Channel. Bisher wurden die durch irgendeinen Menschen gelesen. Die Idee ist, dass das halt vor allen Dingen durch einen Andre: Hm. Hm. Bastian: zwischen einigen, der dann aber auch lösen kann. Und der kriegt dann halt den Kontext, wo liegt das im Code? Kann das suchen? Kann irgendwie Visual.ly sozusagen eingrenzen und auf die Seiten gehen und sich das selber angucken und dann einen Lösungsvorschlag machen, PR schreiben. Das geht dann vielleicht noch einem Menschen und irgendwann geht es ihm nicht mehr einem Menschen, einem weiteren Agenten, der sich das anguckt und dann einfach den Bug löst. In 90 Prozent der Fälle. Das ist so die Idee, dass die halt eher unabhängig sind, aber nicht, dass jeder seinen eigenen Assistenten... Andre: ich frage ist, ... habe ich auch noch nicht abschließende Meinung, aber ... ... wir haben ja diese Assistenten, ... wir ⁓ Interesse haben und es aufsetzen können. Ich glaube, dass Interesse haben auch Leute, die es nicht aufsetzen können. Und quasi die limitiert man halt so ein bisschen. Deswegen fand ich ⁓ ... genau, ich wollte einfach mal so reinfragen. Gibt ja auch Leute, ⁓ ... einfach wie gesagt ... das gerne ausprobieren würden. weiß ja, ... quasi irgendwie, ... du musst die Mächtigkeit dahinter verstehen. Auf der anderen Seite, ... ... ja, Shoot. Bastian: Naja, Deswegen habe ich dieses Provisioning-Ding gebaut. Das sieht ganz cool aus. Kann ich jetzt dem Heimwerk einen Videopodkast, glaube ich. Andre: Klar, einem Videopodcast, ... du bist doch gerade Kamera an. Nee, es ist wirklich so. Wenn du irgendwas teilen willst, ... ... das wäre eine Novum. Du bist müde, übrigens, Sebastian. Bastian: Achso, dachte wir sind ja alle hier, siehst du? Sebastian: Ich wollte nur bekräftigen, dass du deinen Bildschirm teilen kannst, Bastian, tatsächlich. Andre: Das wäre das erste Mal, wo wir quasi einen Unterschied zwischen Video und Audio haben und quasi die Community dazu bringen könnten. Ne, alles gut, alles gut. Bastian: Das habe ich jetzt nicht vorbereitet. Aber da kommt am Ende so Screen und dann sagt das Ding irgendwie hier, wie soll es aussehen und dann härtet es. Das habe ich tatsächlich gebaut, damit Leute, meine Geschäftsführerkollegen, haben so Ding sich aufgesetzt, dass so paar Leute tatsächlich da damit reingehen können. Also selber ausprobieren können. Sebastian: Lame. Andre: Ja, ja. Danke, danke, danke. Ich weiß ja schon, was noch so auf der Agenda steht. Deswegen höre ich mal auf mit dem Löchern. Ich kann versuchen, die Brücke zu bauen, weil das eine ist ja quasi so Tooling, aber die Transition oder Transformation oder die Veränderung allgemein spielt sich ja auf allen Ebenen ab. Also das hat ja nicht nur was mit, ich stelle jetzt hier also quasi den Kollegen Claude Koth, Körser, irgendwas zur Verfügung, sondern es macht ja auch was mit den Entwicklungsprozessen und quasi der Organisation. Magst du da mal so bisschen über eure Erfahrung, ... über eure Journey sprechen? A, wo ihr steht, ... ... B, was ihr schon alles in Erfahrung eingesammelt habt? Bastian: könnte ich jetzt tatsächlich sehr lange drüber sprechen. Ich versuche das mal so einigermaßen kurz zu halten. fang trotzdem mal zwei Jahre in der Vergangenheit an, als ich hier bei Getaway angefangen habe. Da war ich tatsächlich als Berater dabei und habe die Tech und Product Do Diligence gemacht in ganzen Verkaufsprozess. Was ich damals gesehen habe, war wirtschaftlich erfolgreich, technisch mit sehr, sehr, sehr vielen Fragezeichen. war eher rot als irgendwie gelb. Und dementsprechend waren auch viele, nicht alle der Entwicklerinnen, die wir da an Bord haben, mit Erfahrung ausgestattet, die nicht das modernste ist, was man sozusagen damals gefunden hat. Und das war erstmal schon mal eine große Herausforderung. Okay, ich, also Software testen, Unit-Tests, Integrationstests, Cloud. Blablabla. Das war alles neu für viele. Parallel dazu fingen wir dann an, immer mehr auch im Thema KI zu machen. Das ging los, dass jeder so Zugriff bekommen hat. Das waren dann so ein Sachen, wie ich mich an eine Mitarbeiterin damals gesagt habe, ich habe mal versucht, einen Julietest da mitzuschreiben. Das ist ja krass, aber so richtig gut ist es noch nicht. Wo das wohin geht und so. So ging das langsam los. Und dann gab es ein paar, tatsächlich auch welche, die vielleicht in der Phase dieser DoDiligence eher mit weniger Erfahrung ausgestattet war, die dann plötzlich anfingen am Wochenende irgendwelche Handy Games zu bauen und voll reinzugehen in das Ganze. Und andere, die vorher sehr, sehr tief in Architektur drinsteckten und das alles irgendwie sich ausgedacht haben und so, eher gesagt haben, ne, das brauch ich ja alles nicht, ich will keine KI, da mach ich nicht mit. Und beides hatten wir. Plötzlich gab's verschiedene Ebenen. alles zur gleichen Zeit und damit musste man erst mal so umgehen. Und was jetzt gerade der aktuelle, oder jetzt hier zurück ins Heute, was der aktuelle Stand ist oder was wir jetzt machen, wir haben letzte Woche ein All-Hands-Meeting im Tech-Product-Bereich gehabt und machen jetzt TPD 2.0 und ich habe alle Rollenbeschreibungen, Rollenprofile für Software-Engines weggeschmissen, für Product-Engines weggeschmissen, für Designer weggeschmissen. Die sind jetzt alle komplett neu gebaut und die haben alle so twofold. Die haben alle zwei Seiten. Das eine ist die Verantwortung, das Produkt zu bauen und auf der anderen Seite die Maschine zu bauen, die das Produkt baut. Angereichert haben wir das oder umrahmt haben wir das mit einem AI Maturity Model, was zehn Stufen hat, wo die meisten heute irgendwo zwischen Stufe Null und Zwei, vielleicht drei sind. Das Maximum, was wir rausholen können, sind so fünf bis sechs. Und alles, darüber hinausgeht, haben nur eine Handvoll an Leuten auf dem Planeten. Das war bewusst zu gewählen, weil ich davon ausgehe, dass in einem Jahr gibt es 20 Stufen, und sind alle bei zehn. Aber ⁓ diese Geschwindigkeit, dieses exponentielle Wachstum mitzunehmen. Das ist da alles mit drin. Und wir haben das letzte Woche vorgestellt. Und die klare Ansage ist, so, aber nicht mehr anders. So. Jeder hat damit ja die Chance mitzukommen, das auch anzunehmen, ist auch untermauert mit einem gemeinsamen Entwicklungsplan. Das ist basiert auf meinem OpenClaw, auf meinem Second Brain, mit allen Artikeln und YouTube-Videos und so, die ich da reingepackt habe. Der hat dann quasi daraus einen Entwicklungsplan gebaut, wo einmal allgemein der Weg von 0 zu 5 in diesem Maturity-Model einmal dargestellt wurde. Also was muss ich mal gemacht haben, welche Experienz muss ich gemacht haben, welche Artikel sollte ich gelesen haben, welche Videos. Wo finde ich mehr, wenn ich tiefer will? Und dann auch mal pro Rolle aufgedröselt hat, was man machen sollte, ⁓ dahin zu kommen. Und das haben wir jetzt alle, ich mich, also mich eingeschlossen, auch transparent, was ich alles machen muss. Und das ist jetzt unser gemeinsames, unser gemeinsamer Weg nach vorne, das so zu tun. Das ist... Sehr wichtig, das so transparent auszusprechen und auch da die Mittel an die Hand zu geben. Zum einen die Mittel für das Vertrauen. Das ist einfach super wichtig, dass wir hier keinen alleine lassen. Dass das nicht plötzlich heißt, ihr müsst jetzt alle schon dort sein. Oder ihr verliert alle eure Senior-Titel, weil ihr fangt viel von vorne an. Sondern im Gegenteil, wir sind da alle mit drin und hier sind die Hilfsmittel. Aber auf der anderen Seite die Klarheit darüber zu haben, dass es einem keinen anderen Weg gibt. Weil der Fallback in, ich sag mal, so alte Gewohnheiten viel zu leicht ist. Ich sehe das auch immer bei Kollegen, die eigentlich den Visor nutzen könnten und dann immer doch wieder zurück in die Excel gehen, weil es einfach viel leichter ist, obwohl es irgendwie zwei Tage dauert und das Visor das Ding in 20 Minuten ausspuckt. Und gerade wir in der Entwicklung müssen da einfach dranbleiben. Andre: Hm. Sebastian: Also super spannend. Tatsächlich, vorhin beim Thema Transformation haben wir ja darüber gesprochen, wie man das begleitet und wie lang das auch dauert. Und hier hast jetzt ja relativ konkret gesagt, wie du das angegangen bist und sehr beeindruckend. Ich glaube, die wenigsten Unternehmen sind da schon an diesem Punkt. Andre: Frage, ich finde das ja, alle Firmen werden das brauchen. Publisht ihr das irgendwo? Also ich glaube die, ja. Bastian: Ja, habe... Also dieses Maturity-Modell und den Development Planning will ich schon irgendwie publishen auf unserem Company-Blog, weil am Ende ist es ⁓ Commodity, aber da steckt viel Wert drin und das kommt demnächst. Andre: Finde ich super spannend. Solltest du noch mal irgendwie Bescheid sagen, ... dann featuren wir das auch noch mal. Oder vielleicht kommst du dafür noch mal vorbei. Ich glaube, da kann man auch noch mal in Tiefe drüber reden. Ich glaube, das jede Firma vor sich. Ich finde auch die Idee, mit einem neuen Profil anzufangen, ... richtig. Weil du musst, ich glaube, du musst ein bisschen überdrehen ... ... um diese quasi bewusste Veränderung bei den Leuten, vielleicht noch nicht wollen, ... ... und das noch nicht so weit sind. das halt zu erzeugen, für den Rest ist es egal. Also für die Kollegen, die da halt irgendwie ⁓ Frontrunner sind, ist es egal, ja, trotzdem mega spannend. Bastian: Da sagst du was total Wichtiges. Überdrehen. Ich glaube, es ist gar nicht überdrehen. Es ist einfach nur embracing what is. Also so diese... Ja, absolut. Andre: Ja, ja, fair. Sebastian: Aber im Prinzip eigentlich was du ja machst ist damit so ein bisschen. Sense of urgency herstellen also jetzt die die die urgency ist ja implizit ne du machst den expliziten Punkt hier ist ein change so und das ist die Zukunft und und da müssen alle mit so ja spannend und genau das ist jetzt ganz frisch das heißt du kannst jetzt auch noch gar nicht so. sagen, wie sich das auswirkt, ... weil es ja gerade erst passiert, dieser Change. Bastian: Genau, ich glaube oder was man schon merkt ist, dass im Team, dass es alle Färbung sozusagen gibt, wie Leute das aufnehmen. Es gibt Leute, die haben mir sofort geschrieben, wahnsinn ich will dabei sein, das ist super. Ich merke in meinem Leadership Team, dass wir viel enger zusammenrücken, dass da ganz viel Power gerade drin ist irgendwie, dass die Leute Bock drauf haben. Aber da bin ich sehr gesegnet. Meine zwei Produkte, die sind beide die Power-User von Claude Code schlechthin. Die sind ständig am Token-Limit. Die beiden machen einen richtig coolen Job. haben richtig Bock drauf. Head of Engineering genauso. Da merkt man richtig, dass da was los ist. Es gibt einen Mitarbeiter, der sagt, ich habe irgendwie total Angst. und moralischen Bedenken, dass ich den anderen Mitarbeiter in den Job wegnehme, weil ich habe da irgendwie verstanden, was da passiert. Ich sehe das bei anderen auch nicht so. Was kann ich da machen? da gibt es alle Färbung. Das Wichtigste ist aber, dass es raus ist, dass es sozusagen klar ist, in welche Richtung geht es. Sebastian: Cool, sau spannend. Vielen Dank. Jetzt haben wir das Tooling, also das Technische so ein bisschen besprochen, auch welches Entwicklertooling, sogar die Transformation in der Organisation. Haben wir alle wichtigen Punkte beim... ⁓ eine Sache, okay. Bitte, André. Andre: Eine Sache fehlt noch, aber ich will dir jetzt nicht die Brücke kaputt machen. Ich sehe hier unsere Notizen. Da steht noch ein Punkt, da steht Micro Teams. Da gibt es wahrscheinlich auch einen Grund, warum ihr kleinere Teams wird. Kannst du da noch mal so bisschen drauf eingehen? Ich glaube, das ist auch etwas, was immer wieder mal diskutiert wird. Sorry, Sebastian. Bastian: ⁓ ja. Absolut, Das ist ein sehr zentraler Punkt, der ist auch Teil dieser Veränderung, die wir da letzte Woche veröffentlicht haben. Ich geh aber ganz kurz zurück, wo wir herkommen. Companies, unabhängig bisher Wettbewerber, die haben markenspezifisch gearbeitet, die haben es umgedreht, orthogonal gemacht und gesagt, es gibt jetzt ein Consumer Team und es gibt ein Inventory Team und es gibt ein Integrations Team. Sebastian: guter Punkt, sehr relevant. Bastian: Und plötzlich haben Leute standortübergreifend, markenübergreifend miteinander gearbeitet und haben sich in dieser Struktur Naja, so festgesetzt und zu Hause, also eingerichtet, genau. Das wollte ich sagen, mit allem, was dazugehört. So, und jetzt plötzlich kommt Cloud Code und alles, was wir heute schon besprochen haben. Und plötzlich merkt man, ja, diese großen Teams, das funktioniert gar nicht mehr so, weil das ist viel zu teuer, wenn alles schnell geht, irgendwie, dass jeder alles wissen muss, dass man morgens im Daily jedes einzelne Projekt bespricht, dass jeder mit jedem irgendwie Code Review macht, dass es all diese Dinge gibt. Und eine wichtige Entscheidung, die wir jetzt getroffen haben, ist zu sagen, na ja, wir lösen die Teams auf und arbeiten Workstream-basiert. Das heißt, jedes zu größere Projekte und da gibt es dann Workstreams drin und diese Workstreams sind letztendlich Sachen, auch Entwicklende gemeinsam mit zum Beispiel, also entweder allein oder mit mehreren Leuten gleichzeitig, es können mehrere Entwickler sein, es können aber auch ein Entwickler sein, der irgendwie bisschen Fronten mitbringt mit einem Designer zusammen, mit einer Produktmanagerin zusammen und die arbeiten in kleineren Workstreams und wie haben wir gesagt, die sind time-based, maximal zwei Wochen. Die haben vorab eine festgelegte Zeit und werden dann unabhängig vom ganzen Rest umgesetzt. Und dann gibt es irgendwie eine, also davon losgelöste Timeline, wo wir uns gegenseitig vorstellen, was an Architekturänderungen gab, es gab hier irgendwelche größeren. Learnings, haben wir welche neuen Skills eingeführt und so weiter. Sodass am Ende wirklich alle, ja letztendlich ein Stück weit zu arbeiten, wie ich das mache, selbstständig Ende zu Ende arbeiten und größere Sachen umbauen. Quasi gelernt aus einem Pair Programming ist es jetzt ein Pair Product Building, was man in ein, zwei Tagen, drei, vier Tagen gemeinsam hinbekommen kann. Sebastian: Da, André, würde ich sagen, hattest du einen richtigen Riecher. Jetzt muss ich noch bestimmt drei Folgefragen stellen, leider. Wenn du sagst, irgendwie Workstream basiert, dann muss es ja da immer wieder auch Changes geben. Ist dann dieser Zwei-Wochen-Rhythmus für alle parallel oder kann das variieren? Und wenn ja, wie? Also, und dann wird quasi ad hoc geguckt, ist jetzt der nächste passende Workstream und wie wird es organisiert? Also machen das die Leute selbstständig oder wie wird es organisiert? Bastian: Das variiert. Genau, gibt so ein Minimum an Projekt HANES, wenn man so will. Also wir haben quasi eine zentrale Projektliste, zentrale Workstreams, die für die Transparenz sorgen. Es gibt ein paar minimale Standards, dass die Leute eben nicht irgendwie anfangen, ja, für das Projekt nutze ich jetzt Linea, hier mache ich Jira, hier mache ich es ganz anders, sondern dass wir da auch wirklich in der gleichen Spur bleiben. Dass es immer die Phase danach gibt, wo man Learnings teilt, ist sehr wichtig. Und dann Der Ansatz, mit dem wir starten werden, ist, was wir als Project and Workstream Marketplace nennen. Das sind halbtägige Meetings, wo die ganzen Workstreams auf den Tisch gelegt werden, vorgestellt werden und die Entwicklenden und die Leute, die im Productbereich sind, sich auf diese Projekte stützen können. Das wird dazu führen, dass es ein paar Workstreams gibt, die sehr wichtig sind, die eine hohe Priorität haben, weil wir gerade keine Kapazität bekommen. Aber das sind dann auch die richtigen Diskussionen, die man führen muss. Und dadurch, dass das alles ja auch nur auf zwei Wochen basiert ist, können die Dinge auch warten. Aber genau, das passiert. Sebastian: Wie oft finden diese Markets statt? Bastian: Wir haben tatsächlich nächste Woche den ersten. Und dann ist die Idee, das einmal pro Monat zu machen. Sebastian: Alles klar. Und da gibt es dann auch so ein quasi Show and Tell von dem, was man gelernt hat, was an Skills irgendwie entstanden ist, Architekturänderung oder ist es nochmal extra? Okay. Bastian: Das ist nochmal unabhängig. Da haben wir noch kein festes Format. Hier geht es darum, dass die Project Leads sozusagen, das sind in der Regel die Produktmanager oder Hats, die sozusagen die größeren Projektstrukturen own, dass die dort vorstellen, was so erreicht werden soll. Und Workstream ist letztendlich eine Art Key Result in einem OKA-Prozess. Es gibt immer ein klares Deliverable Outcome. was eine KPI sein kann, aber auch eine Art von Fähigkeit sein kann und die wird sozusagen vorgestellt. Sebastian: Das erinnert mich so ein bisschen an den alten Traum, den wahrscheinlich jeder Entscheider früher immer hatte. So den Pool an Kapazität sozusagen, den man frei auf die Projekte verteilen kann. Ich bin super gespannt, wie gut es funktioniert. Ich bin mir sicher, ihr werdet da irgendwie Challenges meistern müssen. Aber auch hier wieder. der Reflex wahrscheinlich macht Sinn, wenn wir uns irgendwie in ein paar Monaten nochmal unterhalten. Dann kannst du ja mal Learnings teilen, wie ihr das auch durch welche Evolutionsschritte ihr da gegangen seid. Ja, wahnsinnig spannend. Andre: Mich würde vor allen Dingen noch mal dann interessieren, ... gerne heute, aber auch gerne später, ... weil man das eine ist ja was bauen, das andere ist ja das, was ich heute irgendwie habe, ... Maintenance, Betrieb, tralala. Quasi ein Team hat ja auch immer ... in der alten Welt so eine gewisse Verantwortlichkeit ... ... für dann auch Operations, also für das, was sie bauen ... ... oder gebaut haben. Ich glaube, das wäre auch noch spannend zu verstehen. Vielleicht ist es aber auch bei euch sehr plattformspezifisch, ... ... dass das gut funktioniert. Das stelle ich mir zumindest im Kopf. Ja, super. Wenn ihr Erfahrung habt, immer gern. Bastian: Kann ich gern kurz drauf eingehen, wenn du magst. Zum einen der Zeitpunkt, jetzt diese Veränderung ist, weil wir in den letzten anderthalb Jahren massiv investiert haben, ⁓ Maintenance zu reduzieren. Trotz der hohen Legis-Last, wir haben. Also wirklich viel, die teuersten Tools, DataDoc und so weiter angekauft. Sodass wir einfach da sehr klar sind. Wir heute keine Inzidenz mehr, also zumindest nichts großes mehr. Das sah vor einem halben Jahr oder einem Jahr noch ganz anders aus. Dann ist aber die Idee, wir, hatte ich ja vorhin schon gesagt, wir, wenn wir Bugs entdecken, wenn es wieder keine Aufgaben gibt, die aktuell noch durch Menschen gemacht werden, dass wir die automatisieren tatsächlich. Also dass wir da einfach sagen, okay, bevor wir das jetzt nochmal lösen, gibt es halt einfach einen Agenten, der sich da irgendwie darum kümmert. Und wenn das nicht möglich ist, dann ist es ja immer so, dass auch Leute nicht in den Workstreams stecken und die dann eben immer, also wer gerade keinen festen Workstreamer hat oder gerade so ein bisschen Slack hat, damit beauftragt ist sozusagen, denen ein Auge drauf zu werfen und die Dinge zu lösen. Ob das funktioniert, ist einmal die große Frage. müsst euch überlegen, wir haben sieben verschiedene Marken, drei verschiedene Plattformen. Wir haben irgendwie echt für die 50 Leute, die wir da im Tech and Product Bereich haben, ganz schönes Footprint an Zeugs umzudienen. Ob das so funktioniert, sich zeigen, aber auch hier, glaube ich, es gibt keinen anderen Weg. Sebastian: Zumindest ist das Lernen quasi angestoßen und deutlich beschleunigt. Ich bin sehr gespannt zu hören, wie es da weitergeht. Alright, dann würde ich langsam zu den letzten beiden Segmenten kommen wollen, es auch André, wenn es auch für dich recht ist. Andre: wenn es sein muss. Ich freue mich schon auf die Folgefolge. Auf die Folgefolge? ⁓ mein Gott, was für ein deutsches Wort. Sebastian: Wenn es sein muss. Auf die Folge, kann man so sagen. Bastian: das ist die Folgen... Nee, die Folgen, Folgen, Freude. Vorfreude. Folgen, Freude, Folgen, Freude, Vorfolge. Naja, ihr wisst schon. ⁓ Sebastian: Zungenbrecher. Folge, Freude, Freude. Alright, genau. Und das erste der beiden Abschlusssegmente ist immer der Reality Check. Und da geht's auf der einen Seite ⁓ so What the fuck Momente, wo du dann immer noch so denkst, wieso, was ist jetzt schon wieder los? Und aber das Gleiche auch, was ist so der heißeste Scheiß für dich gerade? Andre: Folge, Folge, Folge, Folge, Folge. Sehr gut. Bastian: Das ist echt schwierig. Zum einen habe ich selten so What the fuck Moments im Sinne von, warum geht das nicht oder was so, eher negativ. Das hat aber, glaube ich, auch damit zu tun, dass ich früh mich damit auseinandergesetzt habe und überhaupt das stochastisch nicht-deterministische Wissen eigentlich in meiner ganzen Karriere, das war, was ich irgendwie versucht habe zum Abend oder nicht versucht habe, sondern auch so gelebt habe. Von daher ist da immer auch ein Stück weit Geduld da und ein Wissen, naja. funktioniert nicht, das ist dann eher Neugierde oder sozusagen der Weg zum nächsten Schritt. Da hilft auch das Vater sein eine ganze Menge, würde ich sagen. Ist ja auch nicht immer alles perfekt. Und dann gibt es sicherlich so ein paar What the fuck Moments, die so da waren. das What the fuck ist das teuer? Das war schon was. Also wenn du dann plötzlich irgendwie merkst, Sebastian: nicht. Bastian: Da kommen täglich 2, 300 Euro Rechnungen von Anthropic rein, wie die Leute das anfangen zu nutzen. Und man dann das Limit hochsetzen muss auf 10.000 Euro. Das ist immer noch nicht genug. Das ist schon so, dass man merkt, das ist jetzt hier nicht nur Spielerei, hier muss man... Hier hat man Kosten, und die müssen sich auch rentieren am Ende des Tages. Sebastian: 10.000 im Monat? Bastian: Nee, so viel ist es noch nicht. einfach das Limit hoch zu nehmen, kriege ich ja ständig, oder die Buchhaltung ständig, ein bisschen Kleinkram-Richtung. Genau. Es gibt tatsächlich so paar What-the-fuck-Moments, wenn ich andere Personen mir anschaue, wie die auf KI gucken. Wenn so deterministisches Wissen irgendwie angewendet wird, oder man versucht, so KI für einfachste Aufgaben zu nutzen. Keine Ahnung, benenne alle Dateien, man verzeichnet es ⁓ man merkt, das hat jetzt gar nicht funktioniert. Sebastian: Ja. Bastian: Man denkt, ja, du wirst ja auch jetzt nicht das Weltwissen der Menschheit dafür nutzen, ⁓ irgendwelche Dateien umzuwenden. Dann sag halt, ich schreib mir ein Tool, das das macht. Das kann es gut. Das ist immer ganz interessant, dass Menschen tatsächlich immer noch relativ einfach und sehr deterministisch auf Dinge gucken und das noch nicht so richtig begreifen, was da eigentlich vor ihnen, naja, nicht sitzt, aber was sie da eigentlich vor der Nase haben. Ja, dann Reality-Check. meine, hast das gesagt. Es ist immer leicht, wenn man komplexere Sachen macht, aber auf grüner Wiese startet. Ich habe hier gerade mit unfassbar viel Legacy zu tun und dann hast am Ende eine Engineering-Aufgabe vor dir. Das muss halt irgendwie gut gestrickt sein. Wie kriegst du das hin, dass du irgendwie sagst, okay, hier liegt eine App, hier liegt was Neues, du willst das irgendwie emigrieren, das muss irgendwie miteinander verzahnt sein, es gibt andere Datenformate, andere Technologie-Stacks und so weiter und so weiter. Und das hinzukriegen, braucht so ein Metawissen und am Ende ist es doch wieder nur ein Software Engineering und du hast eine ganze Menge Arbeit. Du kannst das auch natürlich durch Cloud Code bauen lassen, den Kontext, die Beschreibung und so weiter, aber du musst darüber nachdenken. Das ist harte Arbeit. Gleichzeitig beruhigt mich das aber auch ein bisschen, weil das einfach zeigt, dass das nicht so sein wird, dass irgendwie alle Softwareentwickler oder wir oder so irgendwie arbeitslos werden, sondern im Gegenteil, wir werden auf einer höheren Ebene anfangen, Dinge zu bauen. Und das ist ja eigentlich total toll. Oder? Also ich finde es total toll. Genau. Ja. Sebastian: schöner Outtake. Bastian: Vielleicht noch so ein letzter Punkt, der mir da einfällt. Wir haben im Unternehmen so ein Claude Weekly jeden Freitag, eineinhalb Stunden. Da geht es gar nicht um Claude Code, es geht nicht um Engineering, sondern eher so um, wie kann ich meine Exits bauen oder wie kann ich irgendwelche Automation machen oder so Zeugs. Und das ist immer so bisschen abgedriftet, so eine sehr technische Diskussion. Und am Ende haben doch wieder die Leute irgendwie ein Terminal auf und wir haben irgendwie über Tokens und über Wir haben so Sachen geredet. Und wenn ich mir dann so während es so Diskussionen gab, mir die Gesichter angeschaut habe, habe ich schon gemerkt, ⁓ mein Gott, wir hängen ja gerade 60 Prozent des Unternehmens ab. Leute, die vorher viel Geld verdienen auch und nur eine hohe Position haben, weil sie Dinge sehr gut können. stehen plötzlich vor dem Abgrund, weil sie merken, krass, jetzt muss ich mich hier mit MD-Files, was ist das, mit irgendwie BigQuery, Invisor und so weiter. Das ist komplettes Neuland für Personen, die eine ganz große Unsicherheit spüren, noch viel mehr als in Tech. Und das wird auch gesagt. Also plötzlich ist alles anders und ich habe hier echt Angst oder Sorge. ⁓ meinen Job oder was ich hier überhaupt noch machen kann. Und das ist für mich auch so ein What the fuck Moment tatsächlich oder What the fuck Element, dass das hier gar nicht so sehr ⁓ Tech geht, sondern eigentlich alles. Und wir als Tech auch dafür sorgen müssen, dass wir nicht alles technologisch werden lassen, sondern auch alle anderen Menschen mitnehmen, die da viel weiter weg sind, als wir das sind. Sebastian: Da tut Anthropic ja auch viel. Mit Cloud, Corework und Desktop und so. Bastian: Na ja, die versuchen da einiges, aber man merkt natürlich, wer nicht in einem Terminal lebt, hat heute, heutzutage zumindest, also jetzt gerade, zum aktuellen Zeitpunkt, ein Stück weit verloren. Andre: Ja, und auch da hast du die ganzen MD-Files. Du kommst dann schnell bei Skills. Und was ist ein Skill? Also die Konzepte dahinter, das stimmt schon. Also das ist so bisschen quasi dieser WhatsApp-Moment für die ältere Generation jetzt at scale. Also quasi du verstehst das halt einfach nicht. Also so wie, weiß ich nicht, quasi, weiß ich nicht, ob ihr das habt, dann rufen halt irgendwie Freunde oder quasi bekannte ältere Leute halt irgendwie an und sagen, du Bastian: Ne? Andre: Hier kannst du mir bei dem und dem helfen. Du merkst, die verstehen gar nicht mehr, das Konto einrichten, Handy, zweiter Faktor. Das verstehen die einfach nicht. Das ist Sicherheit, warum das so ist. Die sagen, nutze das Handy mit mehreren Konten. Ich glaube, ist das hier. Vielleicht ist das nicht ein gutes Beispiel, aber das ist das hier in Large. Large meint auf gesellschaftlicher Ebene. Das ist schon Bastian: Genau, genau. Absolut. ist einmal was du ansprichst, Digital Literacy. Und jetzt haben wir irgendwie AI und so Tech Literacy. das ist so, also das hat nicht mehr mit Alter zu tun. Das war es früher vielleicht. Das ist irgendwie, also wenn ich meine Frau macht hier neben mir Homeoffice, das sind zwei völlig verschiedene Welten, die wir hier irgendwie gerade in einer Wohnung haben. Andre: Damn! Bastian: Na ja, genau. Sebastian: Alright, und der heißeste Scheiß? Bastian: Ja. Ich glaube, den gibt es so gar nicht. Es geht jetzt sicherlich sehr viel darum, dass man das ganze Thema Orchestrierung hinbekommt. Ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt wird sein, human, agent, hybrid. Environments zu schaffen. Aber ganz ehrlich, große, wahrscheinlich ist der heiße Scheiß, dass wir alle gerade nicht wissen, wie es in zwei Wochen aussieht. im Rückblick ist immer so, ja, klar, ist aber, das ist es so nicht. Denkt mal dran, wie, kennt das wahrscheinlich auch nicht. Ich hab selber ja Medieninformatik studiert. Wir haben uns so mit Bilderkennungszeug ausnahmengesetzt. Objekte erkennen auf Bildern anhand von Pixel. Also war das schlimm und man hat damals gedacht und das gab auch Forscher, die bis 2014 gedacht haben, das dauert hier noch 50 Jahre, bis irgendwelche Algorithmen wirklich erkennen, was auf einem Bild ist. Dann kam Google mit den ersten Sachen, glaube ich, so 2016 um die Ecke und die waren auch noch relativ, da ging es um Katzen erkennen auf Bildern. Heute ist das für uns alle gegeben. Wir schicken ein Bild hin und der kann uns sagen, ja das Rotwein mit irgendwie einer einen traurigen Mann und eine Pflanze. Die Pflanze ist noch ein sonst was, am besten mit lateinischem Namen. Das ist alles commodity geworden, heute über Nacht sozusagen. Das muss man sich immer so bisschen vorstellen, weil dann weiß man, es kann sein, dass wir morgen früh aufwachen und irgendjemand kommt mit irgendwas ⁓ die Ecke und das ist wieder ein neues Spiel. Open Claw war so Moment, aber die nächsten werden absolut folgen. Sebastian: Definitiv. Genau so ist es. Alright. Ja. Danke Andre: Danke. Sebastian: willkommen zu einer neuen Folge von HMZE Beyond Vibe Coding, der Podcast, in dem wir den fundamentalen Change in der Softwareentwicklung begleiten. Ich bin Sebastian Heidemeyer zu erben, CTO von NorthIO. Andre: und ich bin André Neubauer, CTPO bei Trusted Jobs. Schön, dass ihr wieder da Heute wieder ein Gast aus unserem Netzwerk. Bastian CPTO bei der Getaway Group und unter anderem auch der Co-Founder vom Mentoring Club. Eins der Projekte, an dem Sebastian ja auch mitwirkt und was ich immer gerne allen Leuten, sich weiterentwickeln wollen, ans Herz lege. unabhängig davon, ein super progressive Austausch muss ich sagen. Sebastian: genau. Bastian erzählt ein wenig über seine persönliche Journey, wie er aufbauend auf frühe Machine Learning wissen, dass er im aufgebaut hat. Bereits früh sehr viel experimentiert und diese Learnings auch immer auf den Firmenkontext übertragen hat. Und damit hat er die Getaway Group schon deutlich nach vorne gebracht. Sicherlich die bisher weiteste AI Transformation, die wir hier im Podcast hatten. Also hört gut zu. Viel Spaß beim Hören.