Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Ein "Smelfie" von Düsseldorf - wie riecht die Stadt?
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- Music. Und der Sommer ist zurück, beziehungsweise bäumt sich noch ein letztes Mal auf, wenn auch nur für eine sehr überschaubare Zeit, fürchte ich. Gerade jetzt im Moment sind es aber tatsächlich, glaube ich, 30 Grad. Draußen hört man Wasserschläuche spritzen und Kinder spielen. Ich sitze hier im Kühlen und halte mich an meine bewährten Sommersnacks, gefrorene Wassermelone und seit neuestem auch gefrorene Weintrauben. Das kann ich wirklich nur empfehlen. Und ich bekomme trotzdem irgendwie direkt so ein bisschen den Sommerblues, weil am Horizont irgendwie schon sichtbar ist, dass es bald vorbei ist. Und dann wird es kalt und vor allem auch wieder dunkel. Also nicht falsch verstehen, ich liebe den Herbst. Ich habe auch im Herbst Geburtstag und der Herbst ist meine Jahreszeit, wenn es so ein bisschen golden wird alles und so, da bin ich am Start und laufe die ganze Zeit draußen rum und erzähle allen, wie schön es ist. Aber trotzdem ist es mit einem irgendwie doch einem kleinen schweren Herzen, den Sommer dann immer so ganz ziehen zu lassen und vielleicht auch die damit ein bisschen verbunden erleichtern. Die aber nochmal zu genießen und herzuholen, das kann man an den letzten warmen Tagen ganz besonders gut machen in einem der vielen Freibäder hier in der Stadt. Zum Beispiel in Lörrick, das ist ja mein ganz persönlicher Favorit. Um dorthin zu kommen, zumindest von der einen Rheinseite, muss man über eine Brücke, wahrscheinlich über die Theodor-Heuss-Brücke, die führt da ja irgendwie fast direkt hin. Die ist auch meine Lieblingsbrücke. Ich habe ja hier letzte Woche schon verkündet, ich hätte eine Lieblingsbahnlinie, was stimmt. Ich habe auch eine Lieblingsbrücke, das ist die Theodor-Heuss-Brücke. Die ist allerdings marode und soll abgerissen werden, um dann neu wieder aufgebaut zu sein und aufrecht zu stehen und uns alle von einer Reihenseite auf die andere zu tragen. Bis es aber soweit ist, steht ein kleines Bauvorhaben an. Alexander Esch kennt die Einzelheiten dazu. Also wenn mich eins so richtig in melancholische Spätsommerstimmung versetzen kann, dann sind das Gerüche, vor allem am Rhein in Goldsheim. Da ist so ein ganz bestimmter Geruch im Spätsommerabends, wenn der Herbst schon so ein bisschen hinter den Bäumen hervorguckt und so ganz langsam über den Rhein gekrochen kommt, dann riecht es da ganz bestimmt und irgendwie, ja, versetzt mich das immer in eine bestimmte Zeit und dementsprechend auch in eine bestimmte Stimmung zurück. Das gibt es aber natürlich auch an ganz vielen anderen Orten in der Stadt. Und da riecht es dann nach Düsseldorf. Philipp Holstein ist losgezogen, um den Geruch der Stadt zu finden und daran lässt er uns teilhaben. Gut riechen tut es ganz sicher bei Vela auf der Oststraße. Das Restaurant mit thailändischem Fine Dining Konzept hat im Mai eröffnet. Julia Heilmann war vor Ort und hat die kleinen kulinarischen Kunstwerke probieren dürfen. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel. Ihr hört Folge 330 und der Rhein steht bei 1,73 Meter. Music. Rheinpegel, Der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf lieben. Und damit herzlich willkommen im Einpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, was geht. Mein Name ist Tosja Kohlmann und für eine kleine, wunderschöne Weile durch die Jahreszeiten hindurch darf ich diese Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr uns Lob dalassen möchtet, Kritik, wenn ihr uns auf Veranstaltungen hinweisen wollt, die wir dann wiederum hier erwähnen dürfen, Wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr einfach mal mit uns in Kontakt kommen möchtet, könnt ihr das tun unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Die Brücken der Stadt haben für viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer inklusive mir eine besondere Rolle. Nicht nur verbinden sie die beiden Rheinseiten miteinander, auch im Stadtbild machen sie einiges her, sind beliebte Spazierwege, rahmen die Stadt irgendwie ein. Eine der ältesten Brücken ist nun marode und soll abgerissen werden, die Theodor-Heuss-Brücke in Goldsheim. Wie das vonstatten geht, warum allein die Planungsphase über sechs Jahre dauern kann Und inwieweit das Leben in der Stadt davon beeinflusst wird, weiß Alexander Esch. Alexander, hast du eine besondere Beziehung zu den Brücken in dieser Stadt? Ach, ja, das ist ein bisschen zu viel gesagt, aber ich finde, das hat wirklich was, wenn man über diese Brücken fährt oder darüber geht und so und diesen Ausblick auf die Stadt hat, auf die Skyline, auf den Rhein und auch die Brücken selber. Ich finde, das macht was her. Also das ist schön. Und man hat immer wieder tolle Blicke auch da drauf oder auf die Stadt, die sich hinter diesen Schrägseilkonstruktionen dann abzeichnet und so. Also das mag ich gerne. Ich laufe da oft lang beim Joggen und bin dann immer doch ganz begeistert. Nee, das mache ich nicht. Weil da nerven sie mich aufgrund dieses Verkehrs und so dann die ganze Zeit diesen Verkehr neben mir zu haben und so lärmmäßig. Da laufe ich immer auf einer Seite hin und her meistens. Ja, verstehe ich. Ja, ich habe tatsächlich... Und wie soll ich das sagen? Die Brücken haben mich mit dieser meiner Heimatstadt versöhnt. Ich hatte ja kurz nach dem Abitur irgendwie diesen typischen, ich muss hier raus, es ist alles zu eng und so. Und dann habe ich das auch gemacht und dann bin ich eines Herbstes hier gewesen, zu Besuch sozusagen. Also ich war jetzt auch nicht mega weit weg, aber immerhin. Und dann bin ich über die Brücken gelaufen, also Tederhäusbrücke hin, Oberkasslerbrücke zurück durch den Rheinpark und das hat mich irgendwie versöhnt, weil ich diesen Blick gesehen habe und dachte, es ist schon einfach auch schön hier. Ja, das ist auch. Ich finde, da ist Düsseldorf auch besonders schön. Genau, es ist besonders schön. Und diese Brücken machen irgendwie was mit mir und ich glaube auch mit vielen anderen Menschen. Also wenn man sich mal so ein bisschen unterhält, über was die Stadt so ausmacht, kommt oft der Rheinpark oder diese schöne, diese ganzen Areale um den Rhein rum, dass man sich da gut aufhalten kann. Die längste Theke der Welt, Prost. Und irgendwie die Brücken kommen sehr schnell vor. Dass das so ist, ähm, auch besonders schön. Impliziert ja, dass die auch irgendwie in Stand gehalten werden müssen. Beziehungsweise, naja, wir reden jetzt über die Tederhäusbrücke. Alle wegfaulen. Ja, die ist ja jetzt auch schon älteren Semesters, oder? So ist das ja, wie mehrere Rheinbrücken, überhaupt Brücken ja mittlerweile in die Jahre kommen, in kritische Jahre kommen. In Düsseldorf ist das ja auch bei der Flairbrücke der Fall. Ist das bei Brücken, das muss ich mal ganz kurz dir ins Wort fallen, ist das bei Brücken was, was man beim Bau weiß? Also, dass die irgendwann erneuert werden müssen? Oder ist es mal so, mal gucken, was passiert? Ja, also das Problem bei diesen Brücken ist ja, dass sie unter anderem Voraussetzungen gebaut wurden, als sie heute existieren. Und es ist natürlich auch schwierig eine Vorhersage zu machen, wie wird sich der Verkehr entwickelt haben in 50 Jahren oder so. Die Brücken werden ja viel stärker belastet, als man vorher früher gedacht hat und auch dafür sind die Brücken eben am Ende auch nicht ausgerichtet gewesen. Aber man hat natürlich auch versäumt, zum Teil an den richtigen Stellen rechtzeitig zu sanieren oder nachzuhelfen. Jedenfalls sind wir mittlerweile in einer Phase, wo eben mehrere dieser Brücken jetzt dann doch keine Zukunft mehr haben werden über längere Zeit. Die Flairbrücke muss ja erneuert werden, die Südbrücke muss erneuert werden. Das stand alles schon fest. Bei der Theodor-Eisbrück hat es sich jetzt auch schon lange abgezeichnet. Aber nach Prüfung von unterschiedlichsten Szenarien, auch mit Tunnellösung und so weiter, auch Erhalt des Denkmals Theodor-Eisbrück. Es ist ja ein Denkmal seit einigen Jahren. Wenn man dann eben nur noch Radfahrer und Fußgänger drüber lässt, dann wäre die Belastung eben so gering, dass man die auch weiter erhalten könnte. Aber dafür müsste man eben Tunnel buddeln und das wäre einfach viel zu aufwendig, würde nochmal riesige Schneisen auch in die Straße, in die Stadt auch bringen. Wenn man sich vorstellen muss, soll ich mir erklären lassen, diese Tunnelrampe, die würde noch viel früher anfangen als die Brückenrampe. Man müsste viel tiefer runter, man muss ein gewisses Gefälle einhalten und so weiter. Also passt schon am Mörsenbräuchereien. Ja genau. Führe man in den Tunnel. Geht man viel weiter dahin. Und es ist natürlich auch nochmal viel teurer, doppelt so teuer, Milliardenprojekte plötzlich. Also so läuft jetzt alles darauf hinaus, dass die Theodor-Heuss-Brücke abgerissen wird und neu gebaut wird. Das hört sich ja, wenn man es jetzt erstmal so auf sich wirken lässt, hört sich das ja, naja, relativ brachial. Also die wird abgerissen und dann wird die da hingebaut. Ich stelle mir natürlich sofort vor, dann ist die erstmal weg und dann wird da eine neue Brücke gebaut. Das ist ja nicht der Fall, da kommen wir jetzt gleich zu. Was auch sofort in mir losgeht, das mag was Persönliches sein, aber vielleicht geht es dem einen oder der anderen auch so. Also ich bin nicht unweit der Theodor-Heuss-Brücke aufgewachsen, was einfach zur Folge hatte, dass das mein Tor zur Welt war, wenn ich auf die andere Rheinseite wollte. Zum Beispiel zur Theatergruppe im Oberkassler Abenteuerspielplatz. Und ich weiß noch, da war ich acht und durfte quasi schon alleine die Brücke überqueren mit dem Bus. Und ich hatte eine Zeit lang immer richtig Angst, dass diese Brücke einfach zusammenbricht. Wie gesagt, das ist jetzt auch mit mir, ich habe ja auch Flugangst und sowieso ständig Angst vor allem. Aber wenn ich das jetzt so höre, die ist marode und die muss abgerissen werden, dann frage ich mich, setze ich da jetzt in den nächsten drei Jahren überhaupt noch einen Fuß drauf? Also das bedeutet ja nicht, dass die Gefahr läuft zusammenzubrechen. Auf der anderen Seite ist sie ja offenbar so marode, dass sie erneuert werden muss. Also ist das gefährlich? Nein, ist es nicht. Da würde ich jetzt einfach mal so behaupten. Ich habe es natürlich nicht selber irgendwie untersuchen können als Ingenieur. Aber es wird ja alles dafür getan, dass diese Risiken ausgeschlossen werden können. Es dürfen ja keine LKW mehr drüberfahren mit schwerer als 30 Tonnen. Zum Beispiel, also diese ganz schweren Kracher sind ja schon raussortiert worden und so. Also es wird dafür gesorgt, dass sie nur noch so belastet wird, diese Brücke, dass sie es gerade noch aushält. Und es wird eben auch immer die ganze Zeit weiter saniert. Also immer noch das Nötigste gemacht, repariert und so weiter, dass sie auch weiter hält. Also da wird halt eben ganz genau, ganz besonders angeguckt, wie alle diese maroden Brücken, um eben genau das auszuschließen. Also keine Gefahr. Wir können weiter nach Neuss. Das ist ja schon mal gut. Jetzt kommen wir mal zum Punkt. Also diese Brücke wird jetzt abgerissen. Was bedeutet das? Das heißt also erstmal, dass man eben das nicht so macht, dass man die einfach wegnimmt und dann baut man eine neue Brücke, weil man will ja diese Fahrbeziehung irgendwie aufrechterhalten. Und man könnte das natürlich so machen, aber das wäre natürlich ein wahnsinniger Eingriff in den Verkehr und das will man eben nicht. Und deswegen ist der Plan, das quasi bei laufendem Betrieb zu tun. Also der Verkehr läuft weiter und die Brücke wird abgerissen und neu gebaut. Ja, das hört sich an wie aus einem Sci-Fi-Film irgendwie. Also wie soll das denn funktionieren? Ja, das wird vielleicht ein bisschen abstrakt jetzt, wenn man das so hört, aber wir versuchen das mal darzustellen, wie man das macht. Also was man ja erstmal grundsätzlich, vielleicht kann man das vorweg schieben, dass man so eine Vorstellung kriegt, was man bei vielen Brücken ja mittlerweile macht, ist, dass man sie in zwei Teilen baut. Also nicht erst den einen Teil vom Ufer aus gesehen und dann vom anderen Ufer aus gesehen den zweiten Teil bauen, sondern der Länge nach geteilt werden diese neuen Brücken gebaut. Wenn man jetzt auf so einer Brücke fährt, wird dann zum Beispiel erstmal die rechte Seite gebaut. Und wenn die dann steht, die kann man dann eben oft auch schon neben der Bestandsbrücke einfach bauen. Da baut man die neu hin. Wenn die jetzt neu gebaut wird, ist die ein bisschen verschoben. Genau. Die wird nie wieder an demselben. Nein, nein, nein. Das erkläre ich erstmal zu Ende. Wir stellen uns vor, man baut rechts neben einer Bestandsbrücke erstmal die Hälfte eines Neubaus. Und wenn der dann fertig ist, dann kann man über die Hälfte des Neubaus ja schon mal den Verkehr drüber schicken. Und dann kann man anfangen, den Bestand abzureißen. Und dann da die zweite Hälfte neu hinsetzen. Und dann passiert das Wunder, man versetzt diesen ersten errichteten Teil und verschiebt ihn zur zweiten Hälfte rüber. Und das wird ja ganz oft jetzt mittlerweile gemacht. Es gibt ja viele Beispiele für in Leverkusen auch und so weiter. Und so ist das zum Beispiel auch geplant für die Flairbrücke und so. Also das ist so ein ganz pragmatisches oder sagen wir mal Standardprozedere. Nur, bei der Theodor-Heuss-Brücke gibt es das Problem, das ist ja auf der rechten Rheinseite total eng bebaut. Man kann nicht einfach da neben den Bestand, neben die Rampe, da noch jetzt schon mal die neue Hälfte hinsetzen. Ja, wo sollen dann die ganzen Garten stehen? Genau. Die Garten nicht nur, sondern vor allem die Häuser, die da stehen, sind im Weg. Ja, ich habe mir das so vorgestellt, also da ist ja der Yachthafen, dann ist da auch der Rheinpark, also der ist ja auch denkmalgeschützt, ne? Also da muss man doch wahrscheinlich auch und Baumbestand und sowieso die ganzen Häuser und C10 Allee und so ist ja klar, aber und Leudinger Straße, aber da ist ja. Und auch die Bebauung ist auch denkmalgeschützt, also die Rheinpark-Siedlung und aber auch der Rheinpark ist auch denkmalgeschützt. Also da muss man ein bisschen aufpassen, aber man kommt dem wohl nicht nahe genug, als dass das ein Problem ist. Man bleibt also auf dieser heutigen Straßenbreite, auch wenn diese neue Brücke sehr wahrscheinlich breiter werden wird als die heutige, weil eben auch der ÖPNV bedacht werden soll, da soll eben auch die Möglichkeit für eine Stadtbahntrasse geschaffen werden und so weiter. Ja, und auch während des Baus, frage ich mich. Also auch das ganze Gerät muss ja irgendwo stehen. Ja, das unter der Brücke wahrscheinlich, kann ich mir vorstellen. Aber was man jetzt eben macht bei der Theodor-Heuss-Brücke, was eben die Idee ist, wir kommen jetzt von Mörsenbrucherei und fahren in Richtung Rhein und wollen über den Rhein und würden jetzt auf die Brücke drauf fahren, dass man dann die Rechte, den rechten Teil der Länge nach gesehen, wegnimmt, abreißt, den linken Teil auch nochmal unterstützt mit Säulen drunter und so weiter, dass der dann eben auch höheren Anforderungen gerecht wird. Und auf diesem linken Teil spielt sich dann der Verkehr ab, nur einspurig in jede Richtung, weil man hat dann nur noch die Hälfte des Platzes zur Verfügung. Aber da reißt man dann erstmal diesen rechten Teil ab, gleichzeitig läuft der Verkehr aber weiter auf der anderen Seite und baut dann auf diesem Stück, was abgerissen ist, dann schon mal die Hälfte neu. Neu. Mehr Platz hat man natürlich auf dem Rhein oder im Rhein und auch auf der anderen Rheinseite. Da wird dann eher dieses Prozedere stattfinden, dass man neben dem Bestand dann schon mal die Hälfte neu baut, um dann hinterher zu verschieben. Aber das kann man eben da auf der rechten Rheinseite nicht. Das ist so der kritische Punkt. Deswegen da erstmal Abriss der Hälfte, Neubau. Und wenn der dann steht und der Verkehr dann wieder über den Neubauteil geleitet werden kann, dann reißt man die zweite Hälfte des Bestands ab und baut da neu. Ich verstehe, das ist wirklich, da muss man viel Fantasie und Hirnleistung aufbringen, um sich das einmal so bildlich vorzustellen, also ich zumindest. Genau, und man muss sich natürlich auch vorstellen, so schön das ja da ist am Rheinpark und so weiter, aber da werden wir, und das ist ja die Ansage, Jahrzehnt wird das ungefähr dauern, neun bis elf Jahre Bauzeit, werden wir da eine riesen Baustelle haben. Dann bin ich Anfang 30, wenn das fertig ist. Irgendwas gebaut, eine neue Brücke, genau. Dann wird da abgerissen, neu gebaut an diesem Teil Oerdinger Straße. Also schon gewaltig. Ja, da mache ich mir auch, da habe ich ein paar Fragen zu, aber ich weiß nicht, ob das heute den Rahmen sprengt, aber ich stelle sie einfach trotzdem. Jetzt ein bisschen schon in diese Richtung. Wie beeinflusst das die Stadt nicht nur im Verkehr, kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich frage mich, wie die Leute, die quasi da in der ganzen Area wohnen, wohnen, also wenn da nur noch eine Spur. Jetzt diese rechte Spur, die dann gebaut wird, wenn ich mir das jetzt so vorstelle, da müssen ja dann trotzdem alle drüber, also in die eine und in die andere Richtung, richtig? Es gibt ja viele PendlerInnen, es gibt Leute, der im Nahverkehr fährt da drüber, im Gegensatz zu dem Bus. Da ist ja relativ, was ich genieße, auch privat, eine relativ breite Fahrradspur, wenn man zum Beispiel nach Lorik fahren möchte oder so. Also die müssen da ja alle drauf, oder wird dann gesagt, okay, sorry RadfahrerInnen und SpaziergängerInnen, also wie gesagt, das ist meine Spazierroute. Ich laufe da einmal am Tag irgendwie drüber über diese Brücke, dreimal die Woche. Kann ich das dann nicht mehr machen, weil dann gesagt wird, okay. Weiß ich ehrlich gesagt mit Sicherheit nicht, aber ich denke mal schon, dass man weiterhin als Radfahrer und Fußgänger auch da drüber kann. Weil das nächste wäre ja in Kaiserslautern, also Lohhausen oder Oberkasserbrücke. Da fällt ja schon ein ganzer Raum weg für Leute, die halt da drüber wollen. Das stimmt, aber das wird, denke ich mal, weiterhin möglich sein, zumindest auf einer Seite. Aber es wird eben für den Autoverkehr einspurig in jede Richtung werden und nicht mehr zweispurig. Zumindest so lange eben nur auf diesem Bestandsteil noch gefahren werden kann. Sobald dann die erste Hälfte des Neubaus, die ja dann auch breiter sein wird, schon entstanden ist, wird das wahrscheinlich auch schon wieder zweispurig möglich sein. Okay, verstehe. Also man versucht das da so schnell wie möglich wieder zu machen, aber es wird beeinflusst. Und es wird ja bis nach hinten beeinflusst und bis zum nördlichen Zubringer wahrscheinlich. Richtig, ja. Dass sich das da staut. Ist ja jetzt schon voll. Aber man hat natürlich schon die Flughafenbrücke auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Oberkasseler Brücke. Auch die Kniebrücke, die entlasten kann. Also da kann ich mir schon vorstellen, dass man da auch einfach andere Routen dann sich etablieren, dass es sich da nicht so stark knubbelt. Und meinst du, also das ist jetzt, was ich mit meinte, vielleicht ein bisschen in den Rahmen sprengen, weil das ja auch alles spekulativ ist wahrscheinlich, aber meinst du, das beeinflusst auch die Wohnqualität und Lebensqualität und somit auch die, das ist ja schon ein sehr gutes Viertel da, ne? Auch was die Mieten, also meinst du, das hat alles dann irgendwann, also? Wenn da so eine Dauer-Riesenbaustelle ist. Ich denke auch an die ganzen, da haben ja ein paar neue Restaurants und Cafés aufgemacht. Also das hat doch alles irgendwie Einfluss, oder? Wenn da eine Riesenbaustelle ist und immer mehr Verkehr, also wie sich dann diese Existenzen da halten und halt die Werte von diesen Immobilien da fallen. Ja, das ist wirklich eine spannende Frage und das kann man nicht wegnischen. Also gerade auf, ich sag jetzt auf unserer Seite, weil drüben ist ja erstmal viel Gegend. Genau. Da ist ja nicht so viel. Ne genau, da ist die Bebauung nicht so eng, aber natürlich wird das so sein. Also dieser Baulärm, diese Baustelle, die wird Auswirkungen haben. Am Ende wird es vielleicht, oder da kann man eigentlich von ausgehen, auch von den Emissionen her wahrscheinlich eine Verbesserung bringen, Weil man eben vielleicht mit Flüsterasphalt oder auch Lärmschutz mehr macht und mehr umsetzen kann, als das früher der Fall war. Das heißt, dass der Autolärm wahrscheinlich dann hinterher geringer sein wird als heute. Also das ist ein Vorteil, aber da muss man natürlich erstmal hinkommen. Zehn Jahre Bauzeit muss man da erstmal überstehen. Und wir sehen natürlich schon an manchen Stellen, Friedrichstraße ist natürlich das beste Beispiel, was so eine Baustellenphase wirklich für katastrophale Folgen haben kann. Ich meine, es bedeutet ja auch nur, dass es dann tatsächlich so dringend ist, dass man das halt in Kauf nimmt. Als Stadt, als Planerin, als Verantwortliche kann ich mir vorstellen, ist das ja auch wahrscheinlich nicht so, dann reißen wir es halt ab. Sondern das wird ja wahrscheinlich erst mal probiert, alles andere in Erwägung zu ziehen. Ich erinnere mich, dass wir auch vor einer Weile schon darüber gesprochen haben, da war dieser Abriss ja noch nicht so groß. Dann ging es nur darum, dass die erneuert werden muss. Es war zumindest offen, ob man sie komplett abreißt oder ob man Teile erhält sogar. Das war immer eine Option. Die ist aber jetzt wirklich vom Tisch. Andererseits ist es natürlich schon auch eine laute Ecke sowieso. Also der Autoverkehr da ist ja wirklich, der läuft über die Brücke, unter der Brücke, da ist noch diesen Knotenpunkt, Danziger Straße und so weiter. Also so ein bisschen Lärm geplagt ist man da sowieso schon. Ja, ich denke irgendwie mehr an dieses Baustellenflow, Sperrungen, Umfahrungen, dann ist hier was gesperrt, also ich denke eher daran, auch tatsächlich auf dem Fahrrad, also wie das dann so…, Also es wird einfach ein bisschen jetzt eine rumpelige Zeit. Jetzt frage ich mich noch andere Sachen. Die Flairbrücke und die Josef-Kardinal-Frings-Brücke werden ja auch erneuert, zeitgleich. Das kann man, ja, das wird sich überschneiden, da kann man von ausgehen. Sind die sich weit genug, dass man sich dann nicht so in die Quere kommt, also die Leute, die über die Südbrücke fahren? Ja, unser Mobilitätssitzer nennt sich auch Karl, der sagt das so, dass da ja tatsächlich Oberkasseler Brücke, Kniebrücke noch dazwischen sind, die auch der Theodorisbrücke viel näher sind, die eher entscheidend sind, genauso wie die Flughafenbrücke auf der anderen Seite. Das heißt, da sind die Verkehrsbeziehungen jetzt nicht so tatsächlich, dass sie sich da gegenseitig quasi Probleme bereiten würden. Hinzu kommt noch, das soll ja schon auch die ganze Zeit weiterlaufen mit dem Verkehr. Also richtig so Vollsperrung oder so soll es eher mal nur so tageweise oder so geben, wenn dann irgendwie vom Bestand nochmal auf den Neubau umgelenkt wird und dann diese Verkehrsbeziehungen wieder neu hergerichtet werden und so weiter. Also insofern glaube ich, wird das verträglich sein. Aber es ist natürlich trotzdem spannend, dass da dann so ein Jahrzehnt des Brückenbaus hier sein wird. Die Stadt muss das ja Gott sei Dank nur die Theodor-Heuss-Brücke machen. Der Rest liegt ja dann jetzt auch bei der Autobahn GmbH oder beim Bund. Bei der Flehabrücke ist das ja der Fall oder beim Land ist es glaube ich bei der Südbrücke. Aber ja, da ist aber natürlich schon auch jetzt, wird schon kommuniziert, dass man sich dann schon absprechen wird, wenn jetzt da auf der FLEA-Brücke eine Vollsperrung ist, dass man da nicht auch auf der Theodor-Haus-Brücke eine macht oder so. Jetzt, dass diese Bauphase relativ lang ist, also neun bis elf Jahre, haben wir ja eben schon irgendwie erwähnt. Jetzt lese ich aus deinem Stück dazu heraus, dass auch die Planungsphase sechs Jahre dauert. Ja, wahrscheinlich länger. Ich stelle jetzt eine Frage, also ich möchte ja nie irgendjemandem auf irgendwelche Schlipse treten, aber was dauert da so lange an Planung? Also ich denke so, also dass das länger als vier Wochen dauert, ist mir schon klar. Aber was wird sechs Jahre lang geplant? Ja, das ist wirklich... Das ist einfach, weil es so langsam geht, weil immer Leute alles abwägen. Ich habe mir ein Schaubild zeigen lassen dazu, wo wirklich die einzelnen Planungsschritte drauf sind. Da sind irgendwie, weiß nicht, 20 Felder oder so. Diese ganzen Leistungsphasen, die immer wieder ausgeschrieben werden müssen, Die Ausschreibungsprozesse, Planfeststellung, die Bezirksherigen muss grünes Licht geben, dann gibt es auch noch die Möglichkeit, dass einer klagt und sagt, was du gerade bestrafen hast, das geht hier gar nicht vor meiner Haustür und so aus den und den Gründen. Also da ist schon... Also da ist eine Menge Bürokratie und formalistische Planungsschritte sind da einfach zu bewältigen. Ohne dass, wenn ich die jetzt hier im Einzelnen alle aufzähle, dann schalten unsere Hörer glaube ich ab. Und politische Beschlüsse müssen natürlich auch noch her. Kann auch sein, dass wir am Ende sich überlegen, wie soll die eigentlich mal aussehen, diese Theodor-Weiß-Bekomme. Ja, da würde ich gerne gleich nochmal genauer zu kommen. Aber genau, wie gesagt, es geht nicht darum, dass ich denke, baut doch einfach. Ich habe mich gefragt, sind das bürokratische Mühlen, die dann auch etwas langsamer malen und man möchte natürlich in einer Stadt, in einem Stadtverbund auch Leuten die Möglichkeit geben, sich dazu zu äußern. Es wird ja wahrscheinlich die eine oder andere Petition geben, es wird hier mal eine Bürgerversammlung geben, wahrscheinlich da eine Infoveranstaltung. Genau, also man muss ja auch dazu sagen, das ist noch nicht beschlossen. Das zeichnet sich so ab, aber es läuft gerade noch dieses Dialogverfahren. Man kann sich auch beteiligen online, man kann Kommentare abgeben zu unterschiedlichen Szenarien, die eigentlich auch noch offiziell im Rennen sind. Auch diese Tunnellösungen sind jetzt noch nicht ganz vom Tisch. Politisch gibt es immer noch vier unterschiedliche Möglichkeiten, wie das mal enden oder wie das mal aussehen soll. Also auch ergänzend, wie gesagt, mit Tunnel für Autos oder auch für die Bahn. Da kann man sich immer noch beteiligen. Das wird auch nochmal eine Infomesse geben und so weiter. Und der politische Beschluss dann, der wird erst im nächsten Jahr dann wirklich fallen. Weil die Politik hat das letzte Wort. Das kann die Stadt jetzt nicht allein entscheiden, wie das geht. Ich verstehe. Dass das irgendwie alles relativ teuer wird, kann ich mir schon denken. Da steht was von Milliarden, das ist eigentlich schon klar. Halbe Milliarde. Genau, diese Milliardengrenze wird durchbrochen, wenn man wirklich einen Tunnel macht. Wenn man jetzt nur die Brücke neu baut, dann ist man bei einer guten halben Milliarde. Nach heutigem Stand. Na dann. Also dass das eher teurer als günstiger werden wird am Ende. Ja, also darum, das wollte ich jetzt nur erwähnen und nicht da jetzt so genau drauf eingehen, weil das weiß man dann eh erst am Ende, wie viel es kostet. Der Look dieser Brücke, du hast ein Stück dazu geschrieben, das ist in der Zeitung und auf rp online zu lesen und zu sehen und da schreibst du in der Bildunterschrift, dass die Theodor-Heuss-Brücke schlank und elegant da anzusehen ist. Und das stimmt. Ich finde das auch. Ich finde, dass die Theodor-Heuss-Brücke, ich habe es ja eben schon erwähnt, ich habe auch einen persönlichen Bezug dazu, eine wirklich elegante Brücke ist. Ich finde, sie fügt sich wunderbar ein in den Rheinpark, also in diese ganze Ästhetik und so. Wenn was neu gemacht wird, in den meisten Fällen, wird ja auch noch mal so ein kleines, wie man so sagt, Makeover dazu geboten. Wie wird die Terrorismus, also bleibt sie schlank und elegant, was meinst du? Das wird eben eine politische Frage am Ende sein, die zu beantworten sein wird. Steht die auch unter Denkmalschutz? Ja, steht unter Denkmalschutz. Und Denkmalschutz bedeutet auch das Aussehen, ne? Nee, ich glaube am Ende nicht. Also wenn man sie jetzt erneuern muss, weil sie marode ist, ich glaube, dann könnte man auch ganz anders rangehen. Ja, aber das wird am Ende nochmal eine spannende Frage werden. Jetzt ist es ja wirklich so, dass die wie so eine Linie ganz hauchdünn in der Landschaft liegt, wenn man mal so drauf achtet, von Ferne drauf guckt. Und dann hat man eben diese beiden Dreiecke, links und rechts, die so darüber sitzen. Und wenn man diese Pylone sieht, Also das sind ja diese aufragenden Masten, wenn man so will, also wie von so einem Segelboot, von denen dann links und rechts diese Schrägseile runterkommen. Dann sitzen die so obendrauf auf dieser Linie. Es wirkt zumindest so. Es wirkt fast so, als ob die da drauf schweben, weil sie eben nicht über den Rand der Brücke quasi hinweg gehen, sondern eher so mittendrauf liegen. Und wenn man die jetzt breiter macht und in zwei Teilen baut, dann wird das schon ein bisschen grober sein, das Ganze, weil dann eben doppelt so viele Pylonen auch angebracht werden, für jeden Teil der Brücke eben zwei. Und dann wird die Brücke quasi so eingefasst auch wohl von den Pylonen. Das hat mir Jochen Kral, unser Mobilitätssitzender, zumindest so erklärt oder ich habe es zumindest so verstanden. Aber da ist eben dann die Frage am Ende, wie sehr will man eben so eine praktikable Lösung, dass man das eben mit dem Verschieben macht, dass man auch im Fall der Fälle dann eben nur einen Teil, einen Teil der Brücke sperrt oder erneuert und den anderen Teil immer in Funktion halten könnte und so. Also es hat so viele bautechnische, aber auch so praktikable Vorteile für den Verkehrsfluss und so weiter. Oder will man vielleicht wirklich nur dieses Ding aus einem Guss haben, dass es nur einteilig wird in der Mitte, um wirklich diesen Look auch komplett zu erhalten und das vielleicht ein bisschen breiter zu machen, dass doch der ÖPNV irgendwie drauf passt. Und dass man dann in Kauf nimmt, dass es ein bisschen komplizierter wird, insgesamt das zu bauen, aber dass man halt sehr hoch gewichtet, wie die Brücke heute aussieht. Weil ich finde, die hat doch auch diese Einbuchtungen, wo man immer mal stehen kann. Auf der anderen Seite schon, also ich sage immer auf der anderen Seite, linksrheinisch, relativ zum Ufer hin und so. Also das ist ja schon, das hat auch eine Atmosphäre. Und ich finde so eine, ja, das habe ich mich gefragt, ob das in so einer Planungsphase dann auch, da würden es ja Ausschreibungen geben, die auch das Design angehen wahrscheinlich. Und natürlich nach bestimmten Vorgaben, die dann letztendlich ja politisch sind, Wenn man dann eine Grundsatzentscheidung trifft, wir wollen, dass... So bleibt wie heute eigentlich im Großen und Ganzen. Oder wir lassen so leichte Abweichungen zu, weil die verträglich sind. Also schwer vorstellen kann man sich noch, es gab ja mal diese Idee, diese Planungsidee, dass quasi so eine Wohnbrücke daraus zu machen. Ja, das erinnere ich mir. Ich glaube, das hat keine realistischen Aussichten. Das wäre dann auch nicht mehr schlank und elegant, sondern ausladend. Wirklich, das wäre was ganz anderes. Ja, es bleibt also spannend, aber es bleibt halt die nächsten elf Jahre auch spannend. Deswegen werden wir sicher noch mal über den Fortschritt. Wenn dann, ja. Ja, warte mal. Stimmt, es geht jetzt erst mal sechs Jahre Planung. 2040 soll das fertig sein, ne? Wenn wirklich alles, alles gut geht. Also das wird wahrscheinlich später fertig, ehrlich gesagt. Das ist doch irgendwie krass. Also das ist eine ganz schön lange Zeit. Also sechs bis acht Jahre Planungsphase, neun bis elf Jahre Bauphase. Wenn man jetzt einfach mal die längeren Zeiträume annimmt, 8 Jahre Planung ist man 2032, 11 Jahre Fertigstellung ist man schon bei 43 und da hätte man jetzt die genannten Korridore ja eingehalten und wir sehen ja bei vergangenen Projekten U81 oder so, wie sich das verzögert. Das kann auch schnell noch in die 40er Jahre irgendwo hingehen. Ja, bis dahin kann viel passieren oder auch nicht. Wir werden es sehen. Die Brücke ist sicher, also man kann rüberfahren. Viel Spaß in Herth und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank. Music. Dass eine Stadt, vor allem eine große, einen gewissen Look hat, architektonisch und auch vielleicht modisch, das ist ja offensichtlich, also sieht man direkt. Aber auch Gerüche tragen viel zum Flair einer Stadt bei. Wie riecht eigentlich Düsseldorf? Philipp Holstein, stellvertretender Leiter der Kulturredaktion, hat sich auf die Suche nach dem olfaktorischen Gesicht der Stadt gemacht und auch bekannte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer nach ihrem Lieblings-Düsseldorf-Duft gefragt. Philipp Holstein sitzt mir gegenüber, das ist ja eine, naja, wunderschöne Seltenheit, also nicht, weil es selten ist, ist es wunderschön, sondern wunderschön, dass du hier sitzt und es ist auch selten, ich freue mich sehr. Vielen Dank für die Einladung, ich komme auch gerne öfter. Ich bin auf einen Text gestoßen auf rp online, der heißt Wie riecht Düsseldorf? Oder beziehungsweise, wie riecht eigentlich diese Stadt? Und dann habe ich angefangen nachzudenken und Und hatte sofort einen Geruch in der Nase. Du wirst gleich noch eingehend beschreiben, wie du darauf gekommen bist. Und wie du findest, dass Düsseldorf riecht. Und was vor allem auch ganz viele andere Menschen aus dieser Stadt dir dazu beigetragen haben. Ich muss sagen, ich sitze gerade in Herd mit dir. Und Herd grenzt an Neuss. Und wie Neuss riecht, wissen wir irgendwie. Also Neuss hat ja schon einen sehr prägnanten Geruch durch die Ölmühle-Papierfabrik. Aber in diese Gefilde geht es bei Düsseldorfs Gerüchen nicht, oder? Da spielt es sich ein wenig lieblicher ab. Ja, genau. Wobei wir ja hier in Herz sitzen, direkt an dem Teekannewerk und da riecht es ja auch immer. Man kann dann ja riechen, ob die Pfefferminztee machen oder Kamille oder so. Und ich glaube, viele Düsseldorfer verbinden vor allen Dingen ihre Kindheit mit Gerüchen. Also Martin Balscheid, der berühmte Kinderbuchautor, Schriftsteller, hat mir auf meine Anfrage, wie er denn meint, dass Düsseldorf rieche, geschickt, dass für ihn prägend war. Wie Henkel gerochen hat. Also diese Waschmittel, Frische hat sich wohl durch seine Jugend gezogen. Und das finde ich schön. Also Gerüche sind ja ganz wichtig. Die sind aber eben auch knifflig ins Bild zu bringen. Über die kann man nur schwierig schreiben. Und ich habe einfach mal versucht, kein Selfie zu machen. Also ein Selbstbildnis in der Stadt, sondern ein Selbstbildnis im Geruch und habe das dann Smelfie genannt. Ich finde das ein so schönes Wort. Ich hoffe, dass das in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen wird. Weil Geruch ist ja wirklich etwas, das mit so vielen Sachen, ich finde Musik fällt da manchmal drunter oder Geräusch und irgendwie auch der Wind, der ja auch dann Geruch übertragen kann. Es ist immer um uns rum und es macht ganz viel mit uns, aber wir nehmen es selten wahr. Und ich finde diese Idee von so einem Smelthy, also tatsächlich so. Das einmal so festzuhalten und zu beschreiben oder wahrzunehmen, finde ich eine wunderschöne Idee. Möchtest du erzählen, wie du da drauf gekommen bist? Gab es einen Ort der Inspiration? Gibt es einen Ort, der für dich ganz besonders Düsseldorf riecht? Richtig. Ich habe eine Lieblingsbank, auf der bin ich viel zu selten, aber wenn ich da bin, dann sage ich, das ist meine Lieblingsbank, weil ich so gerne da bin. Und die steht auf dem Vollmasswerter Deich. Da stehen zwei Bänke nebeneinander und meine ist die linke. Und da habe ich gedacht, hier ist olfaktorisch so viel los, also von hinten, da sind ja Gärtnereien, von da flog so ein bisschen Lavendelgeruch rüber, es gibt Linden, die ja sehr stark duften und die für Düsseldorf wirklich geruchsbildend sind, es gibt Gras und alle möglichen Sachen und da habe ich dann gedacht, das könnte man doch mal für die ganze Stadt machen und wie vermisst man eine Stadt geruchstechnisch? Ich bin also an mehrere Orte gegangen, vor allen Dingen Orte, die ich mag oder Orte, von denen ich annehme, dass sie für den Geruch der Stadt wichtig sind. Zum Beispiel die U-Bahn-Station Hanichaneallee. U-Bahn-Stationen haben ja einen sehr eigenen Geruch und sind für große Städte wichtig. In Berlin zum Beispiel ist das ja akut, dieser Geruch. Ich bin in den Botanischen Garten gegangen, da gibt es auch eine Bank, die ist direkt an einem Lavendelfeld, was sich nicht nur geruchsmäßig lohnt, da sich hinzusetzen, sondern weil man auch wirklich was geboten bekommt. Und auf diesem Lavendelfeld ist nämlich richtig was los, Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, alle sind da und man sieht ganz viele Leute, die dort fotografieren wollen und versuchen, den Hummelflug sozusagen abzubilden. Und genau, ich war auch noch hinter dem Schauspielhaus im Park, wo es nicht durchgängig gut riecht. Auch das ist ja eine urbane Wirklichkeit, dass eben ganz viel Gänse- und Hundekot rumliegt. Ja, und auch das Wasser, wenn es so ein bisschen warm ist, dann kippelt das auch so vor sich hin. Genau, so ein bisschen gammelig, aber das gehört auch dazu und manchmal vermischt sich das ja auch mit guten Gerüchen. Und ich finde ganz faszinierend eine Straße wie die Oststraße zum Beispiel, wo es die Bäckerei Bulle gibt, die mittags und abends auch immer eine Hamburger Braterei hat, daneben ist eine Apotheke, dann gibt es ein Brauhaus, dann gibt es Röstzeit, also die rösten da Kaffee und das ist so ein bisschen, so habe ich das verglichen, wenn man im Urlaub in den Swimmingpool springt, dann ist ja noch nicht durchgängig warm, sondern es gibt so Kälteinseln, die man durchschwimmt oder durchtaucht und so ist es dort olfaktorisch. Man schwimmt, man diffundiert sozusagen durch ganz viele Geruchsfelder und das finde ich toll. Und genau, das habe ich so ein bisschen versucht, ja durch meine eigenen Eindrücke ins Bild zu bringen. Ich habe aber auch berühmte Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gefragt, was für sie der Geruch der Stadt ausmacht. Und meine Erfahrung war ganz überraschend und sehr schön, dass jede dieser angesprochenen Personen so leicht euphorisiert war über diese Anfrage. Also die haben ganz schnell geantwortet, ganz viel und ganz poetisch. Also ich finde auch, da gehen wir auch gleich noch näher drauf ein, da sind wirklich wunderschöne Sätze zustande gekommen oder dir übergeben worden. Und ich finde auch dieses... Ja, wie du so schön sagst, dass man so fast wie durchschwimmt durch diesen olfaktorischen Swimmingpool. Das hat man ja auch an anderen Orten in der Stadt. Ich bin zum Beispiel im Moment oft auf der Wolkerstraße beziehungsweise in der Altstadt und auch dieser Geruch von diesen Brauhäusern, der ist ja auch was ganz typisches. Ist und dann hat man, ich finde ja der Rhein, das hat was Mediterranes, es riecht manchmal nach Meer und dann kommt aber von irgendwo her immer nochmal so ein, Hinkelwiff vorbei irgendwie und also ich finde, dass das tatsächlich auch, ich habe auch schon in anderen Städten gelebt und Düsseldorf hat durch dieses Bier, Wasser. Baumgebäck finde ich, das hat für mich ganz viel irgendwie, sagt für mich ganz viel über den Geruch der Stadt aus oder definiert das für mich und da bin ich nicht alleine oder also mehr habe ich auch in deinem text gelesen genau mehr gab es es gab auch das brauhaus oder die braunhäuser wurden auch erwähnt und was ich ganz schön finde ist die frau törkel das ist die leiterin des garten friedhofs und forstamtes der landeshauptstadt doris törkel und die habe ich angerufen weil ich der meinung bin dass die linde so wichtig ist für den düsseldorfer geruch und das hat sie bestätigt weil es einfach einige tausend linden hier in in der Stadt gibt. Und sie hat dann direkt, während wir telefoniert haben, gegoogelt und ein Gedicht von Heinrich Heine ergoogelt und hat das dann vorgelesen und das klang so toll, das hätte ich eigentlich mal aufnehmen sollen und als Datei bei Apple Online reinpacken sollen. Sie hat dann ein Gedicht von Heine vorgelesen. Mund scheint trunkene Lindenblüten, sie ergießen ihre Düfte und von nachtigalen Lidern sind erfüllet Laub und Düfte. Also super, hat sie mir am Telefon vorgelesen, aus dem Amt heraus. Das war mit eine der schönsten Erfahrungen. Und was ich auch toll fand, war, was der Oberbürgermeister Stefan Keller geschrieben hat. Und der scheint ganz zu Recht Oberbürgermeister von Düsseldorf zu sein, der wirkt nämlich irgendwie ganz in Love mit dieser Stadt. Der hat geschrieben, Düsseldorf eignet sich hervorragend für einen olfaktorischen Spaziergang. Da ist der Duft der Maische, wenn morgens in der Altstadt gebraut wird. Die Röstaromen der lokalen Kaffeemacher, der Duft frisch gebackenen Brots, die Schnittblumen der vielen Blumenhändler auf dem Karlsplatz oder die Melange schwerer und leichter Parfums, die einen bei einem Bummel über die Kö erreicht. Wo immer man sich in unserer schönen Stadt aufhält. Düsseldorf duftet. Ja und das finde ich auch super, also die Leute mit ins Spiel zu bringen, die an einem vorbeigehen und das gehört alles dazu zum Duft einer Stadt. Ja, ich finde auch diese. Parfum-Komponente durchaus, also ich finde, dass es auf der Kö duftet manchmal, wenn die so ein bisschen clashen, die Düfte, dann kann es auch in den Kopf ziehen, aber und es ist auch dieses Motoren, so ein bisschen so Benzinig und diese abgeschabte Reifen und so. Und was ich auch irgendwie ganz spannend finde, ich weiß nicht, ob du das auch erlebt hast in deiner olfaktorischen Reise, ich finde manchmal, ich mag ja auch, wenn sich Sachen irgendwie ein wenig gegensätzlich gestalten, dass an sehr edlen Orten in dieser und auch meiner geliebten Heimatstadt, also ich sage das alles mit Liebe im Herzen und. Verzeihendem Kopfnicken, manchmal stinkt es auch da, wo es teuer ist. Und irgendwie finde ich das schön. Also ich finde diese diese, ich bin in Goldsheim aufgewachsen und da sind ja einfach diese Gullis, die riechen einfach ganz doll. Und das ist irgendwie, du hast dieses irgendwie sehr schöne Ambiente vom Nordpark und den Häusern da und so. Und dann stinkt es da einfach manchmal. Ich mag das irgendwie. Also das ist sich auch so, ich finde, das trägt ja auch zu einer Stimmung bei. Und zwar, dass es alles dann auch so ein bisschen, manchmal müffelt halt. Und das ist auch okay. Und das finde ich irgendwie ganz schön. Ja, auch Mief muss sein. Also das ist ja auch so Jahreszeiten- und Tagesabhängig. Also je nachdem, Was gerade aktuell ist, das ist hier wie bei Teekanne, je nachdem, was die gerade da anrühren. So riecht es dann eben hier. Ja, und ich tatsächlich bin auf dein Stück gestoßen und das hat mich sehr berührt auch, weil ich auch gerade jetzt in dieser Zeit, also wir haben jetzt irgendwie Ende August, fast September und es ist ja alles noch so. Es bäumt sich gerade alles im wahrsten Sinne des Wortes noch mal auf, bevor dann die Blätter runterfallen. Und es ist für mich irgendwie auch diese Zeit, wie man irgendwie früher, da kommt man aus dem Sommerurlaub wieder und ist eh noch so aufgefüllt mit anderen Gerüchen, mit Strand und Meergeruch, tatsächlich vom Meer oder wo auch immer man war, im Wald in Österreich oder sonst wo, also ich kann jetzt nur von mir sprechen. Und dann kommt man hier in diese Stadt und das hat ein, dieser Spätsommer hat ja auch einen ganz besonderen Geruch, wenn es dann so ein bisschen geregnet hat, wenn die, die Rheinwiesen gemäht werden und ne, die Schafe, die da ja dann auch, die haben ja auch einen Geruch irgendwie, das spricht für mich zum Beispiel ganz klar für den Norden, finde ich, riecht so nach den Schafen, die da sind. Und das macht mich, irgendwie immer holt mich das so ein bisschen melancholisch ab und darum habe ich mich sehr gefreut, dass du dieses Smelfie mal, ja, aufs Trapez gebracht hast. Was hat dich denn überrascht? Also hat dich irgendein Geruch, der beschrieben wurde, überrascht? Also die Ines Maibaum, die ist ja Bassistin der Broilers, für die war ganz wichtig, die Rheinkirmes und sie hat die Zuckerwatte und die gebrannten Mandeln mit reingebracht. Und was ich besonders schön fand, hat sie gesagt, dass die Rheinwiesen dann zu der Zeit nach einer Runde rückwärts, nach einer Rolle rückwärts duften. Und das finde ich jetzt irgendwie schön, weil es irgendwie doch auch stimmt und man sich das direkt vorstellen kann. Das stimmt. Wie findest du, sind die Parks so aufgestellt? Also findest du, die Parks haben auch eigene Gerüche? Riecht der Nordpark anders als der Hofgarten, meinst du? Der Hofgarten riecht manchmal nicht so gut, aber das finde ich auch gar nicht unangenehm, so wie du das eben geschildert hast. Das ist dann sowas Süßliches, was da reinkommt und ich habe da gedacht, dass man auch dasselbe eigentlich mal machen könnte über die Sounds einer Stadt. Also die, das ist mir aufgefallen bei diesen schmatzenden Reifen von den Fahrrädern mit diesen Fat Wheels, das schmatzt so, dann gibt es die Rennradfahrer mit den dünnen Reifen, die surren eher, die Gesprächsfetzen, die man aufnimmt, auch das gehört ja zur Wahrnehmung einer Stadt, aber das ist eben nicht so deutlich wie die Bilderwelt, die man einfängt, aber das gehört eben auch dazu, die lauten Motorenreisen, die lauten Motorengeräusche. Es ist ja nie still hier oder ich habe jetzt vor der Haustür bei mir vor der Wohnung zwei Baustellen und das hört irgendwie nie auf, dieser Lärm und weiß nicht, all das, wenn man all das auch aufzeichnen würde, hätte man eben auch so eine Lebensraumvermessung, die eben auch einen Teil des Alltags widerspiegelt und das finde ich interessant, das interessiert mich. Ja, ich habe mich gefragt, so richtig hat keiner gesagt, dass es irgendwie nach Punk riecht und ich finde das auch, also ich finde dieser Probenraumgeruch und so ein bisschen die Ratingerstraße finde ich, ob schon da ja auch, heißt es eigentlich Maische von den Brauereien, obwohl es da danach riecht, riecht es auch noch ein bisschen nach was anderem oder wenn man halt am Schlachthof irgendwie mal so vorbeiradelt und da macht gerade jemand eine Probenraumtür auf und wieder zu und dann kommt so ein Schwall, also ich finde das, das hat mich gewundert, weil ich finde das ist auch ein Geruch, Ich weiß nicht, ob das jetzt so Düsseldorf-spezifisch ist, weil es ja in vielen Städten... Verschiedene Szenen und Orte gibt. Also das würde mich auch noch interessieren, ob du das Gefühl hast, dass diese Gerüche ein wenig Düsseldorf, also diese Mischung an Geruch ein wenig Düsseldorf-exklusiv ist oder ob man das in jeder größeren Stadt irgendwie findet. Aber das hat mich gewundert, dass es irgendwie nach Punk hier nicht so riecht. Ja. Hätte ich jetzt gedacht. Also ich finde, dass jede Stadt ihren eigenen Geruch hat und ich habe ja eben die Frau Törkel erwähnt und die hat wohl in Berlin studiert, hat sie mir erzählt, in den 80er Jahren. Für sie ist Berlin auf ewig verbunden mit dem Geruch der U-Bahn damals. Und das kann ich gut verstehen. Und ich finde, für mich ist der entscheidende Geruch in Düsseldorf am Ende, weil er überall präsent ist und wirklich sehr deutlich ist, wenn man darauf achtet, der der Lindenbäume. Und ja, ich glaube, das sind so diese Hauptaromen, die sich durch den Alltag zieht. Und das kann bei jeder Stadt ein anderer sein. Also insofern ist jede Stadt individuell. Es gab mal eine Studie, wo der Geruch verschiedener Metropolen in Europa untersucht, wurde da untersucht, ist eigentlich zu viel gesagt, also welche Stadt riecht am besten, haben die gefragt. Da haben die aber nur ausgewertet, wie hoch die Quote an ich glaube Blumengeschäften, Parfümerien und so ist und wie sich das dann wohl vielleicht in der City zu einem guten oder weniger guten Geruch verbindet und da hat Paris gewonnen, soviel ich weiß. Aber ja, das kennt man ja auch, also wenn man vom Douglas steht oder ich weiß gar nicht, ob es das hier noch gibt, die Die Laschläden fand ich auch immer ganz akut mit den Badekugeln. Da hat man schon 100 Meter vorher gerochen, wo man gleich landen wird. Ja, also gehört alles dazu. Ich habe ja eine Zeit in Amsterdam gewohnt und das hört sich jetzt an wie so Pan in Tenet, aber Amsterdam riecht tatsächlich nach Gras und das ist aber auch, also das riecht nach Gras. Du steigst aus dem Zug aus und es ist einfach sehr präsent und da auch die Mischung mit den Grachten. Also Amsterdam hat auch einen ganz starken Geruch. Das holt mich auch immer direkt wieder ab, wenn ich da bin. und ich, genau. Geruch ist ja auch was Jahreszeitenabhängiges finde ich. Ich habe das Gefühl, alles, was hier beschrieben wird, natürlich auch nicht geschuldet, sondern angelehnt an den Zeitpunkt, wann du diese Anfragen gestellt hast. Das hat alles was sehr Sommerliches. Findest du auch, dass es im Winter nochmal ein bisschen anders hier riecht? Genau, das ist eine Sommergeschichte. Im Winter riecht es ein bisschen anders. Das liegt ja auch allein an den Blüten, die dann nicht da sind und so. Also was ist dann da so, wenn die Linden dann nicht mehr? Ja, vielleicht kommt dann das, was du eben genannt hast, ein bisschen mehr raus. Also die Motoren vielleicht, der Abrieb, das riecht dann vielleicht ein bisschen mehr industrial, aber auch das wird ja gekontert durch klare Luft zum Beispiel. Beispiel, ja, so. Also ich mag den Sommergeruch, weil er so ein bisschen was Schwüles hat, weil man die süßen Spitzen, die Linden haben wir schon oft genannt, die nimmt man dann besonders wahr. Im Grunde kann man ja auch Musik so beschreiben. Das ist ja auch abstrakt und man muss Bilder und Worte dafür finden, Vergleiche, Metaphern, damit man sie ins Bild bringen kann. Und das ist ganz ähnlich und im Grunde ist das dann vielleicht wie ein Musikstück, also der Klang einer Stadt und der Duft einer Stadt, das entspricht einander womöglich. Ja, das ist ganz schön, dass du das jetzt sagst, weil ich wollte zum Abschluss tatsächlich dich fragen, wie ein Parfum das den Geruch dieser Stadt in sich vereint, wie das wohl heißen würde und ich habe letzte Woche mich relativ lange und ich möchte sagen hitzig darüber unterhalten, wie wohl ein Song über diese Stadt heißen würde. Deswegen passt das gerade, dass du das vergleichst. Wie würde ein Parfum heißen? Stahlwerk-Symphonie. Und würdest du es tragen? Ich müsste es nicht kaufen, weil ich mich ja jeden Tag drin bewege. Das färbt dann auf mich ab. Was für ein wunderschöner Abschluss. Vielen, vielen, vielen Dank lieber Philipp für dieses, ja, ja, für dieses duftende Gespräch so mit diesen. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Danke. Ciao. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Fine Dining in asiatischem Gewand. Bei Vela auf der Oststraße wird genau das angeboten. Thailändische Speisen auf Sternekücheniveau ist angesagt. Julia Hallmann war vor Ort und hat probiert, wie es schmeckt, was die Besonderheiten sind und warum man viel Zeit mitbringen sollte. Erzählt sie. Liebe Julia, wir sitzen ja hier in der Düsseldorfer Lokalredaktion in den Shadow Arcaden. Hier unten ist ja so ein Food Court, da kann man durchaus, nutzt ihr das eigentlich hier so in der Mittagspause und so? Geht man da mal runter und holt sich da was zu essen? Immer wieder nutzen wir das, aber wir nehmen auch dann gerne was von dort unten mit und setzen uns draußen, wenn das Wetter schön ist, auf eine Bank. Genießen die Sonne und schauen uns die vorbeiziehenden Leute gerne an. Also dass man da irgendwie durchaus was Gutes zu essen bekommt, ist ja bekannt und auch hier im Kollegium. Würde man jetzt ein wenig weiter schweifen und einen kleinen Mittagspausenspaziergang nehmen, könnte man auf der Oststraße sehr edel sein Lunch verbringen. Da hat ein neues Restaurant aufgemacht, Vela. Das ist ein thailändisches Fine Dining Restaurant. Ganz genau und Mittagspause ist das schon mal überhaupt nicht möglich, weil die nur abends anwenden, essen und auch würde das Konzept von Vela einfach eine Mittagspause sprengen, denn Vela heißt auf Thailändisch Zeit und Zeit sollte man auf alle Fälle viel mitbringen, um die Menüs, es werden nur Menüs angeboten, auch ausgiebig und genießen zu können und würdigen zu können. Spannend. Es ist neu. Seit wann ist es auf? Also wirklich brandneu, ne? Es ist Ende Mai haben sie eröffnet. Das ist in der Gastro-Landschaft schon ein Baby. Ja, das stimmt. Und sie tasten sich auch ganz vorsichtig an die Sache heran und bauen das Stück für Stück auf, weil das eine sehr aufwendige Küche ist, die dort präsentiert wird. Und da muss man einfach, glaube ich, ganz langsam ran, um sich nicht zu übernehmen. Wer sind Sie? Wer sind die? Wer sind die Betreiber? Wie ist die Geschichte, die Entstehungsgeschichte dieses neuen Restaurants? Das ist ein Betreiber-Ehepaar, Virun und Nisha Lavang. Die beiden kommen aus Thailand, sind dort aufgewachsen, aber schon vor 20 der Virun nach Deutschland gekommen und vor 10 Jahren seine jetzige Frau. Und das sind auch keine Glücksritter, wie man das ja leider oft in der Gastronomie erlebt, sondern die kommen wirklich aus der Hotellerie und Gastronomie. Nisha hat zum Beispiel in Sternerestaurants gearbeitet und Hotelmanagement studiert und ihr Mann ist auch in ganz vielen Unternehmen tätig gewesen und der Traum war einfach ein eigenes Restaurant aufzumachen und da haben sie nach Corona die Gelegenheit ergriffen und waren auch wirklich zwei Jahre auf der Suche, bevor sie an der Oststraße 158 dann ein leeres Ladenlokal entdeckt haben. Das ist relativ hinten, oder? Zur Heide? Ja, ganz genau. Quasi vis-à-vis dort. Genau, jetzt hast du ja schon gesagt, man muss Zeit mitbringen und auch steht in deinem Stück dazu, was du geschrieben hast, dass es das einzige Thai-Fine-Dining-Restaurant in Deutschland ist. Und jetzt frage ich mich, ich finde ja sowieso, dass die asiatische und auch die thailändische Küche eine sehr elegante ist. Was ist, was hebt denn dann nochmal das Fine-Dining quasi ab davon? Also erstmal mit den einzigen in Deutschland, das haben mir das Betreiber-Ehepaar erzählt. Das kann ich nicht nachprüfen. Aber ich habe es selbst wirklich noch nie woanders in dieser Form gesehen, außer in Bangkok. Und aus Bangkok kommen auch tatsächlich die Köche und die haben dort in Sternerestaurants gearbeitet. Und das zeigt ja schon mal, auf welchem Niveau die dort agieren. Und Fine Dining heißt bei ihnen, dass eigentlich traditionelle thailändische Gerichte wie Pad Thai oder Curry neu interpretiert werden. Also die Zutaten finden sich zum großen Teil auch in den Gerichten, die man dort bekommt, wieder, aber anders arrangiert und anders, ja sag ich mal, auch dekoriert einfach. Es wird dann sehr, sehr großer Aufwand allein bei der Anrichtung der Speisen betrieben. Ich habe dann einen Gruß aus der Küche bekommen. Ich muss sagen, mir hat das Herz geblutet, dort rein zu beißen und dieses Kunststück zu zerstören. Ja, ich erinnere mich, da kamen wir ja drauf. Ich bin hier in die Redaktion gekommen und du hast das gerade geschrieben und wir kamen ins Gespräch und dann hast du mir dieses Foto gezeigt und ich dachte auch, das könnte man sich auch hinstellen. Kannst du das mal beschreiben, was du da bekommen hast als Gruß aus der Küche? Also das Gruß auf der Küche, da wurde es schon mal auf einen imposanten Holzklotz serviert. Darauf lag ein Stück Bananenblatt und auf diesem Bananenblatt wieder ein Stück Hühnerhaut. Und dieses Stück Hühnerhaut war alleine sieben Stunden im Dörrofen und nochmal zwei Stunden im Backofen oder umgekehrt. Das hatte dann so eine Konsistenz wie Chips. Darauf wurde dann... Ja, eine Nusspaste serviert, die war geformt wie eine Erdnuss und daneben, das sah aus, als hätte man Kaviar aufgehäuft und das waren ja eingelegte rote Zwiebeln, die dann zu einem Püree verarbeitet worden waren und mit einem bestimmten Verfahren, mit so einer Tülle, glaube ich, war das, wurden ganz, ganz kleine Kugeln in Öl getropft. Die wurden dann wieder rausgefrischt und abgewaschen und dann dekoriert und sahen dann einfach aus wie Kaviar. Also auch schon die Zubereitung, nicht nur das Genießen braucht dann Zeit, sondern auch die ganze Zubereitung und Vorbereitung offenbar. Und wie schmeckt das? Also schmeckt man auch einen Unterschied zu den nicht-fine-dining-thailändischen Gerichten? Ja, also gerade bei diesem Gruß aus der Küche hat mich sehr fasziniert, dass man da reinbeißt und durch die Zwiebeln war das erst sehr frisch und auch kühl, hatte ich so das Gefühl. Ja, und dann wurde es mit dieser Erdnusssoße plötzlich so ein leichtes Schärfe kam auf. Und dann diese weiche Soße und diese knackige Hühnerhaut, das war ein tolles Geschmackserlebnis, muss ich sagen. Ja, und das schluckt auch schon wieder der Magen. Und das setzt sich schon fort. Man merkt zum Beispiel bei den Rinderjus. Der ist 72 Stunden eingekocht, das merkt man einfach. Also man hat so ein kleines bisschen nur auf den Löffel genommen und gekostet und man hat das Gefühl, das ist total nahrhaft und total intensiv. Also das war schon toll, muss ich sagen. Ja, ich habe es schon oft hier erwähnt, wenn wir hier über Essen reden, vor allem um diese Uhrzeit, wie wir hier gerade sitzen. Also ich bereue es jedes Mal nicht, weil es nicht gut ist, sondern ganz im Gegenteil, weil mir schon wieder, wie die jungen Leute sagen, der Zahn tropft. Du beschreibst das aber auch wirklich so schön. Und du hast eben schon erwähnt, es gibt dann, also ich könnte jetzt eh in der Mittagspause nicht dahin, das habe ich mir jetzt schon abgeschminkt, sondern dann vielleicht heute Abend. Und dann bekomme ich ein Menü. Wie sieht das aus? Also gibt es immer eine Sache? Gibt es mehrere Menüs? Ist das sehr fleischlastig auch? Also es gibt drei Menüs, also drei Gänge, fünf Gänge, acht Gänge. Ich sage auch einfach mal die Preise. Das Drei-Gänge-Menü ist 89 Euro teuer und das Acht-Gänge-Menü 158 Euro. Fair. So, jetzt habe ich die Frage vergessen. Was die Menüs sowieso sind, also gibt es dann Fleisch, vegetarisch? Also zurzeit haben sie ein Menü und das ist nicht vegetarisch, Aber die Menüs werden durchgewechselt, also alle paar Wochen oder Monate kommt ein neues Menü. Das hat damit zu tun, dass sie auch saisonal kochen wollen und auch die Zutaten nehmen, die es jetzt quasi auch in Thailand gut gibt. Also zurzeit ist das Papaya zum Beispiel. Und die beiden haben mir gesagt, dass eben ab September, Mitte September dann auch eine vegetarische Variante angeboten wird. Die Menüs, wenn man die liest, dann weiß man manchmal gar nicht, was so dahinter steckt, hinter diesem Namen und das ist auch ganz bewusst so gewählt worden, weil die beiden legen Wert darauf, ihre Gäste ganz persönlich zu beraten und ihre Menüs und damit auch ihr Konzept den Leuten näher zu bringen. Ich verstehe. Das bedeutet, ist das ein großer Laden? Also ich wollte jetzt auch so ein bisschen nämlich aufs Ambiente, also ist das oder ist es dann auch so persönlich und klein, wie es sich jetzt anhört? Also es ist ein kleiner Laden, der hat 24 Sitzplätze nur. Auch keine Außenterrasse, sondern alles drin. Und das Ambiente ist, sage ich mal, edel, aber ohne ungemütlich zu sein. Das ist ja auch oft dann, dass es kühl oder kalt wird. Ja, eine große Kunst finde ich da, diese Balance zu treffen. Also es sind gedeckte Farben, so Grautöne und an den Wänden hängen dann so Zeichnungen asiatisch. Es ist ganz diskret asiatisch, sage ich jetzt mal, mit asiatischen Dekoartikeln ausgestattet, aber diskret. Und die beiden sind die einzigen, die da Service und Küche machen oder haben die ein großes Team? Also du hast ja schon erwähnt, dass die Köche aus Bangkok kommen, aber wie viele sind dann da? Oh, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich war mittags eben da, damit sie Ruhe hatten, mir das zu erklären und habe das eben den täglichen Ablauf nicht beobachten können. Aber es klingt sehr intim im schönsten Sinne irgendwie, wenn man auch das Menü beratend irgendwie angedient bekommt. Gibt es auch viele, ich bin ja so ein Süßspeisen-Fan, also sind bei acht Gängen auch vier Gänge Nachtisch dabei? Nein, also ich hatte tatsächlich einen Nachtisch dann bekommen und jetzt muss ich überlegen, was war das? Ja, Mandarinsorbet war das. Und das machen sie sehr gerne, weil sie sagen, damit kühlen sie nochmal den Mund und säubern den Mund quasi. Ja, das finde ich auch. Ich glaube in der asiatischen Küche ja auch nochmal, obwohl wer weiß, wenn man vielleicht die europäische oder auch deutsche Küche auf anderen Kontinenten erleben würde und dürfte, würde man das vielleicht auch mitbekommen. Aber da steckt ja auch immer irgendwie was dahinter, wenn du auch schon sagst, sie wollen gerne die Gänge auch einzeln erklären und so und dann nicht nur die Anrichtungen, sondern auch irgendwie, wenn dann dahinter steckt, wie die Geschmäcker aufeinander wirken und so. Das hört sich auf jeden Fall sehr, sehr, sehr gut an. Gab es eine Sache, die dir noch ganz besonders im Kopf geblieben ist, im Herzen geblieben ist? Ja, ich fand den Ansatz, nachhaltig zu sein, sehr interessant in diesem Zusammenhang. Sie sagen ganz klar, es gibt Sachen, die muss man importieren, die müssen hier hinkommen. Das ist nicht nachhaltig, wenn man Dinge aus anderen Ländern importiert. Aber Sie sagen, hier wachsen nun mal keine Kokosnüsse. Man braucht halt Sachen, die in anderen Ländern wachsen. Aber sie probieren das zu minimieren und haben tatsächlich im Umkreis von Düsseldorf einen Landwirt gefunden, der mit einer Thailänderin verheiratet ist und die beiden bauen jetzt für das Wähler zum Beispiel Gemüse an und da auch Kräuter und ja, um solche Sachen dann eben zu minimieren. Das ist ja wunderbar. Also das finde ich eine richtig schöne Symbiose, auch im Sinne von, das ist ja was, was wachsen kann. Also wenn die das jetzt vielleicht ein bisschen starten, wer weiß, vielleicht gibt es dann das ein oder andere thailändische oder asiatische Restaurant, was dann da auch drauf, weil das habe ich auch noch nie gehört. Das ist auch ziemlich einmalig, oder? So mit einem eigenen Landwirt-Lieferanten sozusagen an der… Naja, es gibt da schon Konzepte auch in Düsseldorf. Das Freemann zum Beispiel in Kalkum hat ja eine eigene Fläche vor dem Haus, wo die versuchen Kräuter und Beeren und so weiter zu ziehen. Also dieser Gedanke kommt ja immer mehr und ich glaube auch das Heimwerk schildert ja aus ganz genau, wo aus der Region das Fleisch herkommt, welcher Bauer das ist. Also diese Zusammenarbeit wächst immer mehr, sage ich jetzt mal. Aber das denke ich auch, dass dieses Nachhaltigkeitskonzept, aber wie schön, wenn sich das dann quasi auch durchzieht durch alle Küchen und durch alle, wie soll ich das sagen, Stufen der Küche. Wie heißt es denn? Gastronomie. Ja, aber je edler es wird, also dass es in alle Bereiche quasi reinreicht, dass man dann auch, wenn man Feinlining macht und irgendwie ja alles sowieso ein bisschen reduzierter ist und so, dass es dann auch zum Tragen kommt, dass man sich irgendwie nachhaltig und regional bewegt. Also es klingt auf jeden Fall sehr, sehr, sehr schön. Wird man dich da jetzt immer mal abends antreffen zum Menü? Also hat es dich. Beeindruckt und du findest, es ist eine Bereicherung für die Düsseldorfer Gastronomie-Szene? Also ich denke, es ist auf alle Fälle eine Bereicherung, weil es ja auch noch gar nicht sowas in dieser Form gab. Ja, das stimmt. Obwohl es viel, Thailändisch finde ich ist sowieso nicht so sehr, also Japanisch ist natürlich ganz groß, Koreanisch und Vietnamesisch auch, aber Thailändisch sehe ich nicht so viel, oder? Irre ich mich gerade. Es gibt ja so kleine Nischen schon, ja. Ja, das stimmt. Das ist halt was, diese Kombination aus Sterneküche und Thailändisch ist mir neu. Ja. Also, Also, Acht-Gänge-Menü 158, das wird nur, wenn überhaupt, bei ganz, ganz besonderen Gelegenheiten der Fall sein. Aber das ist doch auch schön, wenn man dann etwas vor sich hat, wo man sich drauf freuen kann. Es ist wahrscheinlich, die Öffnungszeiten sind relativ gängig, denke ich. Also man kann da, ich sehe gerade Dienstags bis Samstags 18.30 bis 23.30 Uhr, das ist doch irgendwie, kann man immer mal machen. Also Wochenends ist offen, montags ist Ruhetag. Reservierung ist nicht notwendig, wird aber empfohlen, weil die dann einfach schon mal ganz anders sich vorbereiten können. Und bei dem großen Menü sollte man mindestens drei Stunden wohl schon einplanen. Um das ganz vollständig genießen zu können. Also mit Zeit und Ruhe was Schönes essen auf der manchmal hektischen Oststraße. Ich mag ja auch diese Gegensätze irgendwie. Vielen, vielen, vielen Dank, dass du mir und uns dieses Restaurant vorgestellt und näher gebracht hast. Und ich habe, wie gesagt, den Geschmack im Mund und muss mir jetzt zumindest irgendwo was mit Erdnuss besorgen. Sehr gerne. Bis dann. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxy. Zum Freitag wird es mal kurzzeitig etwas kühler, danach geht es sonnig und heiß weiter. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Es gibt nicht so wahnsinnig viel zu berichten tatsächlich im Moment, deswegen belassen wir es einfach mal beim Wochenendwetter und wagen so einen kurzen Trend in die neue Woche. Der Freitag bringt uns relativ viele Wolken. Es wird so im Bereich des Morgens bzw. Des Vormittags mal so ein gewisses Schauerrisiko geben, wo es auch mal ein bisschen länger regnen kann. Ansonsten bleibt es recht wolkenverhangen bei 17 bis maximal 23 Grad. Am Abend könnte es durchaus sein, dass die Sonne mal kurz vorbei guckt, in der Nacht zum Samstag fällt dann erneut Regen. Der Samstag wird uns abseits von den Regenfällen, die es dann zur Nacht gibt, wieder viel Sonne geben. Gerade zum Abend hin steigt das Schauerrisiko nochmal an, es wird aber nicht allzu hoch sein. Die Temperaturen steigen wieder an, erreichen 17 bis maximal 28 Grad. Der Sonntag wird auch wieder zweigeteilt sein, es gibt wieder erneut so ein paar Schauersignale in der Nacht, die werden sich dann im Tagesverlauf dann auflösen bzw. Diese Wolken werden sich im Tagesverlauf auflösen und dann gibt es wieder viel Sonne bei 19 bis maximal 32 Grad. Diese 32 Grad würde ich mal noch in Anführungszeichen setzen, das wirklich nur, wenn es wolkenlos bleibt. Senzen sich ein paar Wolken dazu, dann kann es auch mal schnell nur noch 30 Grad werden, was ja auch immer noch für Anfang September sehr warm ist. Und es gibt dann erneut ein erhöhtes Schauer- und Gewitterrisiko, das muss man aber trotzdem noch abwarten. Da würde ich dann entsprechend auf meine Seite jensstrux.blog verweisen wollen. Blicken wir noch kurz auf die neue Woche. Sie bleibt weiterhin recht sonnig und warm bzw. Heiß bis maximal 29 Grad. Zur Mitte der nächsten Woche soll sich dann diese Wärme so nach und nach abbauen, das Ganze immer weiter in Begleitung von Schauern und Gewittern. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann, ciao, ciao. Ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxy-Blog. jensstrux.blog Und das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns ganz besonders glücklich machen wollt, dann abonniert diesen Podcast bei allen Anbietern, wo es geht. Bewertet uns, lasst uns Sterne da, Daumen, Punkte, was immer möglich ist. Schreibt uns Kommentare, Bewertungen. Wir freuen uns. Und empfehlt jemandem, der Düsseldorf liebt oder besser, der das noch lernen soll von diesem Podcast. Mein Name ist Tosja Krollmann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.