Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Wirtschaftstief, U-Bahn-Chaos & Abschied vom Katzencafé
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 21. April. Der Iran-Krieg und die unsichere Weltlage drücken Stimmung in Hamburgs Wirtschaft. Massive Störungen im Hamburger U-Bahn-Netz. Prozessbeginn nach Tod Hamburger Familie in der Türkei. Kokain und Ketamin weiter auf dem Vormarsch. Der Irankrieg und die unsichere Weltlage drücken auch in der Hamburger Wirtschaft die Stimmung. Der Geschäftsklimaindikator der Handelskammer ist zum Ende des ersten Quartals auf nur noch 85,4 Punkte gesunken. Drei Monate zuvor hatte er noch 88,5 Punkte erreicht, was bereits weit unter dem langfristigen Mittelwert von 105,9 Punkten lag. Die krisenhafte Stimmung bedroht auch die Jobs an Elbe und Alster. Eine Mehrheit der Unternehmen, F%, plant zwar mit gleichbleibender Beschäftigung deutlich mehr Unternehmen, 21,3%, wollen aber Stellen abbauen, während nur 12,8% Personal einstellen wollen. Die aktuelle Lage bewerten nur noch 19,1% der 600 befragten Unternehmen als gut, 54% als saisonüblich und 26,9% als schlecht. Der Saldo liegt damit bei minus 7,8 Punkten und hat sich gegenüber der Erhebung zum Ende des Vorjahres minus 3,6 weiter verschlechtert. Gleiches gilt für die Geschäftserwartungen, die nur 11,6 Prozent der Firmen als günstiger einstufen, 32,5 Prozent aber als ungünstiger. Auch hier ist der negative Saldo von 18,7 auf 20,9 Punkte gewachsen. Die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung hat einen spürbaren Dämpfer erhalten, sagt Malte Hähne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer. Im gesamten Hamburger U-Bahn-Netz hat es heute Morgen massive Störungen gegeben. Der Betrieb konnte laut Hamburger Hochbahn über einen längeren Zeitraum auf den meisten Linien nicht oder nur stark eingeschränkt aufgenommen werden. Lediglich auf den Strecken der U1 zwischen Ohlstedt und Berne sowie der U2 zwischen Niendorf Nord und Christuskirche war ein Betrieb möglich. Das teilte Andreas Ernst, Sprecher der Hamburger Hochbahn, mit. Fahrgäste mussten auf Busse und S-Bahnen ausweichen. Ursache für die Störungen war ein geplantes Software-Update in der Nacht. Wegen einer Bedrohungslage sind in Horn zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz gewesen. Auch schwer bewaffnete Beamte des Spezialeinsatzkommandos SEK waren vor Ort. Laut polizeilichem Lagedienst wurde eine Frau in Gewahrsam genommen. Der Vorfall ereignete sich an der Straße Bergstieg. Zeugen hatten die Polizei gerufen, weil eine Frau mit einem Messer am Fenster gestanden und auch Gegenstände nach draußen geworfen habe. Dabei habe sie laut geschrien. Zahlreiche Polizisten fuhren an der Adresse in Horn vor und sicherten die Umgebung ab. Offenkundig befand sich die Frau in einem Ausnahmezustand. Deshalb wurde auch eine Psychologin hinzugerufen, um mit ihr zu sprechen. Beamten des SEK gelang es schließlich, die Verdächtige zu überwältigen. Der Tod der Hamburger Familie B. Während einer Istanbul-Reise löste im November 2025 sowohl in der Türkei als auch in Deutschland Bestürzung aus. Vater, Mutter, der fünf Jahre alte Sohn und die drei Jahre alte Tochter starben laut rechtsmedizinischem Gutachten an einer Vergiftung mit dem toxischen Gas Phosphin, das in dem Hotel der Familie zur Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt worden war. Heute beginnt der Prozess gegen sechs Angeklagte, darunter der Inhaber des Hotels und der Besitzer der Schädlingsbekämpfungsfirma. Ihnen wird nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu bewusste fahrlässige Tötung vorgeworfen. Dafür fordert die Staatsanwaltschaft zwischen zwei Jahren und acht Monaten und mehr als 22 Jahren Haft. In der Anklageschrift sind mehrere mutmaßliche Fälle von Fehlverhalten aufgelistet. Yilmaz Böcek, Vater des getöteten 38 Jahre alten Familienvaters, ist zum Prozessauftakt aus Hamburg in die Türkei gereist. Er wolle den Verfahrensauftakt im Gerichtssaal verfolgen, sagte er dem Abendblatt am Telefon. Böczek erhofft sich, dass es am Ende des Verfahrens Klarheit darüber geben wird, wie es zu dem tragischen Tod seines Sohnes, seiner Schwiegertochter und seiner beiden Enkel kommen konnte. Mit einem emotionalen Post auf Instagram haben die Betreiber des Katzencafés Katers Köck das Aus für das vegane Deli verkündet. Zum 22. Juni werde das Café am kleinen Schäferkamp 24 schließen. Es bricht uns das Herz, schreiben Rilana Rentsch, Sören Alexander Horn und Sandra-Sophie Karolat. Doch offenbar kostete der Betrieb zuletzt eine Menge Kraft. Wir können nicht mehr, heißt es in dem Post. Generell sei es wahnsinnig kräftezehrend, selbstständig in der Gastronomie zu sein und Krisen wie Inflation und Personalmangel bewältigen zu müssen. Dazu komme die Verantwortung für sechs Katzen, deren Wohl immer an erster Stelle steht. Kokain und Ketamin sind europaweit weiter auf dem Vormarsch. Das zeigt die neueste Abwasseranalyse der Europäischen Drogenbehörde, EÜDA, bei der 115 Städte in 25 Ländern untersucht wurden. Innerhalb eines Jahres stiegen die Rückstände von Kokain in Europa um 22 Prozent. Der Konsum ist laut den Wissenschaftlern im Westen und Süden Europas am höchsten. In Deutschland ist Frankfurt mit einem laut Abwasseranalysen täglichen Konsum von rund 724 Milligramm pro 1000 Einwohner Kokainhauptstadt, Hamburg belegt Platz 2 707 Milligramm, Berlin 644 Milligramm, liegt auf Rang 3. Er ist aus der Politik verschwunden, als wäre er nie dort gewesen und als stellvertretender Vorstandsvorsitzender eines stark wachsenden Autohändlers wieder aufgetaucht. In unserer Reihe Entscheider treffen Haider spricht der ehemalige Bundesfinanzminister und FDP-Vorsitzende Christian Lindner über seinen Job bei Autoland. Umsatzerwartung 2026, 1,2 Milliarden Euro über den Abschied aus der Politik, die Zukunft der FDP und über Häme. Zu hören unter www.abendblatt.de Entscheider. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.