Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Wird das Volksparkstadion abgerissen?
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- Music. Ich bin Lars Heider. Heute geht es um den Brand im Marienkrankenhaus, der von einem Patienten gelegt worden sein könnte. Weitere Themen, die Pläne für ein neues Volksparkstadion, die erste Unfallbilanz des Jahres und der Start der Internationalen Nachhaltigkeitskonferenz in Hamburg. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, Ansturm bei Asklepios, Jobs in der Pflege, beliebt wie nie. Auf Platz 2 Flughafen Hamburg, Eurowings-Streichstrecke in wenigen Tagen. Und auf Platz 1 nach Klinik Brandt mit drei Toten, Polizei nimmt Patienten fest. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Und mit dem Thema, das auf Platz 1 stand, machen wir auch gleich weiter. Nach dem verheerenden Brandt im Marienkrankenhaus, bei dem drei Männer ums Leben gekommen sind, haben die Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Laut Polizei Hamburg handelt es sich um einen 72 Jahre alten Mann, der als Patient in der Klinik untergebracht war. Er sei dringend tatverdächtig, absichtlich das Feuer gelegt zu haben. Armladinformationen zufolge soll er sich auffällig verhalten haben. Die Ermittler prüfen auch, ob der mutmaßliche Täter möglicherweise unter dem Einfluss von Medikamenten stand oder sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Er soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Ihm wird vorsätzliche Brandstiftung vorgeworfen. Die Feuerwehr hatte danach zum Sonntag mehrere Stunden lang den Brand im Marienkrankenhaus bekämpft. Wegen der starken Verqualmung in einem der Gebäude kamen drei Männer im Alter von 84, 85 und 87 Jahren ums Leben. 34 Menschen wurden verletzt. Es war eine spektakuläre Nachricht, die Hamburg Sport und Inselnator Andy Grote am Wochenende präsentierte. Teil des Konzepts der Hamburger Olympia-Bewerbung für 2036 oder 2040 oder 2044 ist ein neues Leitertätigstadion neben dem Volksparkstadion auf dem Parkplatz Roth. Die Arena, die zunächst Platz für 60.000 Zuschauer bietet, soll unabhängig von Olympia gebaut und zur neuen Heimat des HSV werden. Der Plan wurde im Laufe der Gespräche zwischen der Stadt und dem Club erarbeitet. Als sich beide Parteien im Frühjahr erstmal zusammengesetzt hatten, ging es zunächst darum, die Schwimmwettbewerbe in einem temporären Pool im Volksparkstadion auszutragen – Infolgedessen sprach der HSV offen über seinen Bedarf eines Stadionneubaus. Dazu sagt Vorstand Erik Huwer, ich zitiere, es ist zu befürchten, dass die Instandhaltungskosten in den 40er Jahren die Kosten eines Neubaus deutlich übersteigen würden. Zitat Ende. Und so entstand der ganz große Wurf. Nach Olympia soll die Leitathletik Arena in ein reines Fußballstadion umgebaut werden. Durch den Wegfall der Laufbahn sowie einer kleineren Medientribüne könnte die Kapazität problemlos auf 70.000 Besucher inklusive Stehplätze erweitert werden. Aktuell ist das Volksparkstadion im Ligabetrieb des HSV mit 57.000 Zuschauern ausgelastet. Es bleibt natürlich die Frage, was bei einem Neubau aus dem alten Volksparkstadion würde. Dazu mehr auf abendblatt.de. Die gute Nachricht zuerst. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist in Hamburg im ersten Quartal um 6,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2024 zurückgegangen. Wurden in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres noch 15.307 Unfälle registriert, so waren es von Januar bis März diesen Jahres nur noch 14.352. Das hat der Senat in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU mitgeteilt. Die schlechte Nachricht, Radfahrer lebten in diesem Jahr bisher noch gefährlicher auf Hamburg, Straßen und Wegen als sowieso schon. Im ersten Quartal kamen bereits drei Radfahrer zu Tode, im Vorjahresquartal war es einer. Auch die Zahl der verletzten Radfahrer stieg deutlich an. Bei den Leichtverletzten gab es einen Plus von 21 Prozent. Gestiegen ist übrigens auch die Zahl der verletzten Fußgänger und zwar um 7,2 Prozent. Mit einem extrem kritischen Blick auf die USA und die Politik von Präsident Donald Trump startete die zweite Nachhaltigkeitskonferenz HSC in Handelskammer und Rathaus heute. Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher und die neue Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem al-Abali Radovan empfingen Kursen. Die Prominenten unter den Teilnehmern im Hamburger Rathaus. Zum HSC-Auftakt erklärte die neue Ministerin, dass die Ergebnisse der Konferenz in den nächsten Weltklimagipfel eingebracht werden. Aber, Zitat, die Zusammenarbeit im internationalen Kontext ist nicht leichter geworden. Der Rückzug der USA aus mehreren Organisationen trifft das internationale System mit voller Härte. Zitat Ende. Der legendäre Choreograf Giri Kilian hat sich über die Revolte gegen den John Neumeyer-Nachfolger Demis Volpi im Hamburg-Ballett geäußert. Im Gespräch mit meinem Kollegen Joachim Mischke sagte er, ich zitiere, Ein Ballettdirektor, ein Choreograf sollte ein Diktator sein, der sehr offen ist und sehr menschenfreundlich. Der versucht allerlei außergewöhnliche Dinge zu verstehen. Ein freundlicher Diktator. Das ist wahrscheinlich die beste Lösung, denn es muss einen geben, der entscheidet. Demokratie in einer Tanzkompanie, die gibt es gar nicht. Aber es kann natürlich auch schief gehen. Zitat Ende. Und das war es für heute mit den Hamburg News. Morgen gibt es eine neue Folge um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast. Music.