Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 029 Bewusstsein - Folge 2: Warum Schmerz dich tiefer zu dir führt | mit Gerd Bodhi Ziegler
Transcript
- Petra: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zur zweiten Episode unserer Serie über Bewusstsein und ich begrüße ganz herzlich wieder Bodhi Ziegler an meiner Seite. Wir sind bei der letzten Episode schon so richtig eingestiegen ins große Ganze, haben viele Themen angeschnitten und haben ja auch gesagt, und das gilt auch für die heutige Episode, wir haben selber kein Skript. Wir lassen uns leiten, wo uns die Themen hinführen und das ist eine Neue und richtig wundervolle Erfahrung. Und das letzte Mal haben wir aufgehört bei den Lebensthemen. Und das wäre auch so ein wenig der Punkt wieder einzusteigen, zu sagen, wenn wir davon ausgehen, dass wir hier eine Reise machen, was hat sich denn vielleicht unsere Seele vorgenommen und wie können wir mit Lebensthemen umgehen? Nochmal herzlich willkommen, lieber Bodhi. Ich freue mich sehr auf unsere zweite Episode. Bodhi: Danke Petra, auch bei mir ist die Freude. Petra: So, dann wäre jetzt tatsächlich die spannende Frage, was sind denn Lebensthemen? Wie spüre ich das vielleicht? Was passiert, wenn ich mich ihnen widme oder auch nicht? Bodhi: Ja, das ist dann auch die große Frage nach der Bestimmung des eigenen Lebens, denn die Lebensthemen gehören ganz maßgeblich dazu. Ja, wir können davon ausgehen, dass ein neugeborenes Kind kein unbeschriebenes Blatt ist, sondern auf Sehenebene, aufgrund früherer Erfahrungen. werden bestimmte Themen mitgebracht und diese werden in der Kindheit als erstes aufgeladen. Ich habe von vielen, vielen Menschen die Kindheitserfahrungen gehört und immer ist es klar, wenn in der Kindheit etwas besonders schwierig war, etwas besonders schmerzhaft etwas herausfordernd oder auch besonders schön. Dann war das genau das, was die Seele mitgebracht hat und was am Anfang eines Lebens zunächst einmal aufgeladen wird als Erfahrung. Und diese Kindheitserfahrungen, die ziehen sich dann in unterschiedlichen Varianten durch das ganze Leben hindurch. Es wird immer wieder offensichtlich. Und das ist gut so, denn dadurch, dass sie sich durch das ganze Leben ziehen, können bestimmte Themen in einer Inkarnation sehr gründlich erfahren. und wenn alles gut geht, auch transformiert und befreit werden. Dann hat sozusagen die Seele in dieser Inkarnation ihre Absicht erfüllt und kann in ihrer Entwicklung weitergehen. Petra: Das ist sehr spannend, weil wir haben jetzt zwei Themen gleich reingebracht, dass wir gesagt haben, wir inkarnieren hier, wir haben eine Seele, wir haben hier eine Lebensaufgabe. glaube, viele die gerade als selbstverständlich setzen, kann vielleicht den einen oder anderen ein kleines Fragezeichen auf die Stirn bringen, aber das ist ja die Annahme, dass wir sagen, wir sind hier nicht unbeschrieben ein Leben und nichts mehr, sondern nein. ⁓ Unsere eigentliche Heimat ist die geistige Welt und wenn wir hierher kommen, nehmen wir uns eine Aufgabe vor. Jetzt ist ja mal das ganz Spannende, weil wir sagen ja mal, Aufgaben und den Themen können wir uns ja auch eigentlich nicht entziehen, aber es ist ja der Umgang damit. Was passiert denn, wenn ich das gar nicht merke und renne dann immer wieder gegen die gleiche Wand? Das wird unangenehm, oder? Bodhi: Ja, das ist ja auch etwas, was viele Menschen erleben. Die haben dann oft das Gefühl, dass sie immer wieder an denselben Dingen scheitern. Und das kann Menschen wirklich manchmal in die Verzweiflung führen. Vielleicht noch ein ganz klein bisschen zurück. Petra: Ja. Bodhi: Ich würde nicht sagen, wir haben eine Seele, sondern ich würde sagen, wir sind die Seele. Wir sind unser wahres Wesen, unser grenzenloses, wirkliches Sein. Doch mit dem Einstieg in die Dualität auf die Erde haben wir das komplett vergessen und wir reduzieren. unsere wahre Größe und wissen nicht wirklich mehr, wer wir in Wahrheit sind. Und das hat zur Folge, dass wir erst einmal die Illusion der Trennung erleben müssen. Das heißt, wir kommen aus der Einheit und diese Einheit wird in den ersten Lebensmonaten und bestenfalls im ersten Lebensjahr oder zweiten Lebensjahr noch eine Weile erlebt. Das Kind, das kleine Kind, erlebt sich noch gar nicht getrennt von der Butter, von der Umwelt. Es ist sozusagen ein vor paradiesischer Zustand des Einsseins. Aber dies geht dann, und das gehört zum Menschsein, geht dann verloren. Hermann Hesse beschreibt das sehr schön in seiner Werke, dass die Farben, die Magie der frühen Kindheit auf einmal verloren gegangen ist und die Welt grau wird. Und auf irgendeiner Ebene erfahren wir alle dies, meistens noch jenseits des bewussten Denkens. Und was dann bei den Kindern, bei den meisten Kindern geschieht? Erstens ist dieser Verlust, das Erleben dieses Verlustes, wie gesagt jenseits des bewussten Denkens, allein schon in sich schmerzhaft etwas sehr, sehr Wertvolles geht verloren, aber zusätzlich sagen dann Die meisten Kinder auch unterschwellig. Wenn mir dies verloren gegangen ist, dann bin ich schuld daran. Dann stimmt etwas mit mir nicht. Und das ist die Geburt der Urschuld, die mit der Illusion der Trennung einhergeht. Mit Trennung kommt Angst und Schuld ins Spiel. Und ein tiefer nagen der Zweifel an sich selbst, an dem, was als Ichgefühl begrenzt übrig geblieben ist. Und dann entwickelt sich die Persönlichkeit und versucht das verlorene Echte zu imitieren. Das heißt, manche Persönlichkeiten versuchen, lieb und nett zu sein, ⁓ die Allliebe, die große Liebe in irgendeiner Form zu imitieren oder wenigstens ein Zipfel davon noch zu bekommen. Andere wiederum gehen in die Rebellion, und versuchen kräftig und stark zu sein, aber können niemals die wahre große verlorene Stärke auf diese Weise imitieren. Und dann stolpern wir in unsere menschlichen Erfahrungen hinein. Und je nachdem, wo eine Seele dann steht, das Vergessen sehr, sehr tief und sehr gründlich geschehen mit all den leidvollen Folgen, die dann kommen. Und es ist in der Regel so, mit das Maß des Leidens im Leben eines Menschen voll ist oder einen gewissen Höhepunkt. ist, dann kommt in der Regel der Wendepunkt. Früher oder später. Das Leiden ist nichts Falsches und nichts Schlechtes. Das ist ganz wichtig zu betonen. Petra: Es ist eine Erfahrung. Bodhi: Denn wenn es kein Leiden auf dieser Erde gäbe, gäbe es keine Entwicklung. Menschen würden sich für alle Ewigkeit in ihren Illusionen einrichten. Es braucht in gewisser Weise das Leiden, ⁓ uns der Illusion bewusst zu werden. Und wenn wir das in der Tiefe begreifen, Dann lernen wir, dass was wir am Leiden unbewusst kreiert haben oder mitbekommen haben. Wir lernen das nach und nach anzunehmen oder sogar wertzuschätzen. Und ich höre immer wieder, wie das ja auch in deinem Leben der Fall ist, Petra, aber auch von vielen anderen Menschen, die durch wirklich schwere und schmerzhafte und leidvolle Phasen ihres Lebens gegangen sind, rückblickend sagen sie, es war notwendig und in gewisser Weise war es auch das Beste, was mir geschehen könnte, sonst hätte ich endlos so weiter gemacht und das Erwachen hätte nicht stattfinden können. Das heißt auch in den schweren Dingen unseres Lebens, wenn wir Tief genug hinschauen, finden wir die Liebe des Lebens und die göttliche Führung. Petra: und eigentlich ja auch die unglaubliche Kraft, dahinterstecken kann. nehmen wir mal ein pauschales Beispiel, es ist ja oft genug, dass jemand sagt, ich gerate immer die falschen, ob das jetzt in einem beruflichen Kontext, in einem privaten Kontext ist oder oder. Nehmen wir mal ein praktisches Beispiel. Und allein da ist dann ja irgendwann die Frage zu sagen, ⁓ Möchtest du immer leiden, ich sag's mal bewusst, etwas überspitzt oder was kannst du denn ändern? Mein Gegenüber kann ich nicht ändern, aber ich kann meine eigene Einstellung und meinen eigenen Weg darin ändern. Und ich glaube, ist ja so dieser erste Punkt, wie wir es schon auch hatten. Dinge passieren. Ob das jetzt Kriege sind, ob das private Sachen sind, ob es Abschiede sind, Dinge passieren. Aber die Frage ist, wie gehe ich damit ⁓ nach einer Zeit des Leidens auch zu sagen, ich habe daraus etwas mitgenommen. Es hat mich stärker gemacht. Es hat mir vielleicht wieder Mut gegeben. Und ich glaube, der entscheidende Punkt ist ja erst dann können weitere Türen aufgehen. Bodhi: Ja, es ist tatsächlich alles eine Frage des Bewusstseins und die Welt, auch andere Menschen in unserem Leben, überhaupt alles, was wir in dieser Welt sehen, ist ein Spiegel unseres Selbst. Wir schauen immer in den Spiegel und mit erweitertem Bewusstsein erkennen wir Teile von uns selbst. Wenn wir dort draußen im Spiegel etwas ablehnen, können wir, wenn wir sehr ehrlich mit uns selbst sind, entsprechende Dinge in unserem Inneren finden, die wir in unserem Inneren ablehnen und zurückweisen. Solange wir irgendetwas in uns oder bei uns selbst kritisieren, ablehnen, zurückweisen, nicht haben wollen bekämpfen, wird sich dies in unserem äußeren Leben immer und immer wieder spiegeln. Und dann ist es wichtig, dass wir erkennen, dass wir können auf den Spiegel einschlagen. Wir können versuchen dort draußen im Spiegel etwas zu verändern und das bringt nichts. Ganz im Gegenteil, wir kreieren immer mehr Trennung. Und wenn wir damit aufhören und mit dem Schmerz, den irgendetwas im Außen, was wir im Außen erleben oder sehen, wenn wir mit diesem Schmerz nach innen gehen, denn es ist ein innerer Schmerz, der sich durch den Spiegel auslöst, wenn wir damit nach innen gehen, Jeder Schmerz in unserem Leben hat eigentlich nur eine einzige wichtige Funktion, nämlich uns von der Oberfläche tief nach innen zu führen. Und wenn wir dort mit diesem Schmerz in Frieden kommen, dann tragen wir diesen Frieden in unser äußeres Leben in die Welt. Und das ist genau das, was die Welt braucht. Und das ist unser Beitrag. zum Frieden in dieser Welt. Petra: Und das hat mich eben jetzt wirklich sehr berührt zu sagen, jeder Schmerz hat die Aufgabe, dass wir mit uns selber tiefer in Berührung kommen und wenn wir ihn annehmen, können wir ihn in Frieden wandeln. Und dieser Satz ist für mich unglaublich groß, weil Wie oft, das sehen wir bei uns selbst, wir sind ja keine Heiligen, das sehen wir im Außen, in der aktuellen Nachrichten, politischen, wirtschaftlichen Lage, genau dieses Thema des eigenen Frieden eigentlich komplett vergessen, sondern der Schmerz wird als Rechtfertigung für Gegenreaktion, für Handlung, als Argumentationshilfe genommen. was passiert. es einen Pinkpunkt der Resonanzen gibt, dann schaukelt sich das natürlich hoch. ⁓ glaube, man merkt ja auch selber, welche Positionen nimmt man ein und diese Position sagt nichts über das, was draußen passiert, ⁓ du auch sagtest, es sagt etwas über uns. ⁓ Wie gehe ich selbst mit einem Thema ⁓ Wo ist mein Verständnis für ein Thema? Wo komme ich vielleicht in den Schmerz, ⁓ zu schauen, was löst das eigentlich gerade bei mir aus? ich glaube, das werden wir nie komplett ablegen können. Aber man kann Schritt für Schritt immer mehr in diesen Frieden kommen. Und ein Frieden ist ja eine innere Ruhe. macht ruhig und man merkt, dass man nicht mehr von außen getrieben wird, sondern selber in dieser Liebe oder in dieser Ruhe bestimmen kann. ⁓ Bodhi: Ja, solange wir hier im menschlichen Körper sind, bewegen wir uns im Spannungsfeld von Liebe und Angst. Es geht nicht darum, nur einen Pol immer nur zu erleben. Und es braucht ein tiefes Verständnis, wie die Transformation von Angst, von Schuld, von Schmerz wirklich vonstatten geht. Denn es muss erkannt werden, dass unsere Persönlichkeit, unser persönliches Denken und Fühlen in der Illusion der Trennung das nicht kann. Also die Persönlichkeit, das persönliche illusionäre Ich kann einen Schmerz nicht wirklich annehmen, kann nicht wirklich leben. Der Weg dorthin Und da braucht man sehr viel Hingabe und Geduld, geht dahin, die Bereitschaft zu entwickeln in der Intensität eines Erlebens, sei es sehr extatisch oder zutiefst schmerzhaft, präsent zu sein, der Raum dafür, der Bewusstseinsraum dafür zu werden, nichts damit zu tun. Ich gebrauche das Wort damit umgehen immer weniger, denn es ist kein umgehen mit diesem Schmerz, sondern eher ein Raum geben. Wenn grenzenlos erlebt der Schmerz, grenzenlos Raum bekommt, dann kann etwas sehr Entscheidendes geschehen. Ich beschreibe das in einem Kapitel in meinem Buch, Wer liebt hat alles. Das hat die Überschrift offen bleiben im Schmerz. Das war eine Phase meines Lebens, wo ich grenzenlos erlebten Liebesschmerz erfahren habe. Und damals war ich bereit, das, was ich schon wusste, auch wirklich einzunehmen. Es kam also der Moment, dass ich in diesem grenzenlosen Schmerz grenzenlos offen bleibe. Und was dann geschah, hat mich und mein Leben und auch meine Liebesfähigkeit verändert und verwandelt. Von einem Moment zum nächsten, da wo eben noch tiefe Agonie, tiefer Schmerz war, war plötzlich nur noch pure Intensität, pure Präsenz. Und das war kein persönliches Wollen. tun oder umgehen mit dem Schmerz, sondern es war meine Bereitschaft grenzenlos offen zu sein, wirklich da zu sein. Und in diesen Momenten, und das üben wir in allen meinen Seminaren, uns darauf vorzubereiten, in diesen Momenten vollkommener Präsenz werden wir übernommen. Es ist nicht etwas, was wir herstellen oder tun, sondern wir werden übernommen von unserem Warensein, von Essenz. Und erst, wenn dieser große Wechsel der Ebenen stattfindet, das habe ich wirklich in Jahrzehnten erforscht, erst dann kann die Heilung unserer Lebensthemen in der Tiefe geschehen. Alles andere, zum Beispiel die herkömmliche Psychotherapie, die auch ihren Wert hat, die den Menschen hilft, damit erstmal umzugehen, das hat alles seinen relativen Wert. Das ist eine wichtige Arbeit im Vorhof des Tempels. Irgendwann kommt der Moment, wo es uns übernimmt, wo es uns verwandelt. Und erst dann ist ein Thema wirklich geheilt und befreit. Und auf diesen Schritt in das Innerste des Tempels von Russains bereiten wir uns einfach vor. Und jeder Schritt auch in diese Richtung ist lohnend und wertvoll. Petra: Ich glaube, es ist auch ganz, ganz wichtig. Es sind große Zusammenhänge. glaube, oftmals braucht man ja so die kleinen Schritte, ⁓ auch berantgeführt zu werden. Es dauert die Zeit, die es dauert. Aber einfach zu sagen, ein Schmerz hat ... seine Berechtigung. Ich darf ihm den Raum geben und vielleicht sage ich es auch mal von meiner Seite, ich muss keine Angst davor haben. Es ist ja meistens diese Angst vor Schmerz, vor Verlust, vor ... was auch immer und das ist ja das Ego in uns und das Ego hält das ja auch wunderbar fest, weil es möchte ja auch seine Berechtigung haben und du hast es so schön gesagt, wir werden übernommen und das ist für mich immer so dieses, wenn ich es schaffe, das hat nichts mit meinem gesunden Ego zu tun, sondern dem Ego zu sagen. Du bestimmst nicht mich, sondern ich werde aus einer meiner Essenz heraus bestimmt. Und da gibt es keine Angst vor Sachen, ganz unabhängig, ob sie in die extatische oder in den Schmerz Es sind ja zwei Seiten des gleichen Puls. Und ich darf allem Raum geben und diesen Raum erfahren. Ich weiß nicht, aber das macht ja etwas, nicht zu sagen, puh. Da muss ich mich jetzt meinen Ängsten stellen und muss hindurch, dann kriege ich ja schon so eine Beklemmung. Aber zu sagen, du brauchst keine Angst zu haben, dieser Schmerz kann dich wachsen lassen und du wirst auf lange Sicht viel größer, viel präsenter und du öffnest dich für alles, was kommt und was zu dir kommen darf, finde ich sehr, sehr spannend und An und für sich haben wir am Anfang gesagt, wir wollen ja auch Mut machen und das einzige, was notwendig ist, in Anführungsstrichen, ist die Bereitschaft. Ich finde, ist eine Sache, die macht auch Mut zu sagen, der Schmerz darf dazugehören. Er ist nichts Schlimmes. Bodhi: ⁓ ja. Ja, ich möchte vielleicht noch ganz kurz auf den Teil, diesen Aspekt unseres Menschseins eingehen, den du eben das Ego genannt hast. In meiner Arbeit nenne ich das sehr gerne auch die Persönlichkeit oder die persönliche Ich-Identität, die, wie ich ja vorhin schon ausgeführt habe, entsteht als Ersatz für das verlorene Echte. Petra: Ja. Bodhi: Und es geht tatsächlich nicht darum, dieser Identität frei zu werden. Oder in manchen Schulen heißt es, das muss zerstört werden oder das muss sterben. Das Sterben wird auf eine andere Weise stattfinden, aber anders. Nicht in dem Sinne, dass wir dagegen vorgehen. Die Persönlichkeit glaubt, vom großen Ganzen getrennt zu sein. macht ihre entsprechenden Erfahrungen in der Illusion der Trennung. Doch wenn wir übernommen werden, erkennen wir plötzlich, dass diese Trennung niemals wirklich existiert hat und dass wir ein Teil sind dieses Großen Ganzen, auch in unserer menschlichen, persönlichen Identität. Sie muss nicht bekämpft werden, sie muss nicht beseitigt werden, sondern sie wird erliebt. Sie bekommt unsere Liebe, unsere Zuwendung, unser Verständnis. Und in dem Maße kann dieser Teil von uns entspannen. Und in diesem Entspannen lösen sich die Grenzen auf. Und wir erleben uns unverhofft manchmal, eins mit dem großen Ganzen, mit unserem wahren Sein. Wir fühlen uns dann zu Hause, beiden selbst. Petra: Ich ist für die heutige Episode ein wunderbarer Schlusssatz. Und wir haben ja beim letzten Mal schon gesagt, die universelle Liebe, wir sind über andere Themen jetzt gekommen und ich glaube, die steht das nächste Mal an, zu sagen, dieses Eins-Sein, was steckt denn noch viel, viel mehr dahinter. Lieber Bodi, tausend Dank, ich fand es wunderbar spannend zugleich und ich freue mich, dass die Reise weitergeht. Bodhi: bin schon gespannt, wie es weitergeht. ⁓ Petra: Tschüss!