Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Wankt der Klimaentscheid?
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 26. Februar. Besuch des israelischen Botschafters in Hamburg. Neuer Aufsichtsratschef für Hapag Lloyd. Was bedeutet das neue Heizungsgesetz auf Bundesebene für das Ziel Hamburgs, bis 2040 klimaneutral zu werden? Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendblatts, heute Morgen hatten wir in der Redaktion des Abendblatts an der Willy-Brandt-Straße Hohen Besuch. Ron Prosor, Botschafter Israels in Deutschland, war zu Gast. Wir haben ein langes Gespräch für meinen Podcast Entscheider treffen Heider geführt, in dem es natürlich auch um den geplanten Kauf der israelischen Reederei ZIM durch das Hamburger Unternehmen Hapag-Leut geht. Trotz jüngster kritischer Stimmen glaubt Prosor, dass der Deal über die Bühne gehen und funktionieren wird. Es ist eine Win-Win-Situation ganz ohne Ideologie-Seminare. Beide Seiten haben ihre Hausaufgaben hervorragend gemacht. Prozor sprach auch ausführlich über das deutsch-israelische Verhältnis nach dem Angriff der Hamas auf sein Land am 7. Oktober 2023. Während Israel auf die militärische Hilfe Deutschlands allein schon deshalb nicht angewiesen sei, weil es den Anspruch hätte, sich allein verteidigen zu können, sei das in den internationalen Gremien ganz anders. Dort versucht man, uns auf die Knie zu bringen, dort brauchen wir die Unterstützung von Partnern wie Deutschland, so der Botschafter. Er sei sehr stolz auf die junge Generation, die nach dem 7. Oktober aus aller Welt zurück nach Israel gekommen sei, um das Land zu verteidigen. Diese jungen Leute sind besser, als wir es früher waren. Auch die jungen Menschen in Deutschland würden verstehen, dass sie nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine in einer neuen Epoche leben. Wenn man sich nicht verteidigt, kann man all die Freiheiten und Werte, die uns so wichtig sind, nicht halten. Der Botschafter warnte in dem Gespräch zudem vor einem linken Antisemitismus, der die Grenzen der Meinungsfreiheit hin zur Aufhetzung überschreite und zum Beispiel in Universitäten dazu führe, dass zwei jüdische Studentinnen mir sagen, dass sie sicherheitshalber nur gemeinsam auf Toilette gehen. Prozor wies weiter darauf hin, wie tödlich die islamische Ideologie sei, die es schon in Deutschland gebe. Wir in Israel haben einen hohen Preis dafür bezahlt, dass wir diese tödliche Ideologie verharmlost haben. Diesen Fehler dürfe Deutschland nicht machen. Er ist gesundheitlich noch zu sehr angegriffen. Michael Behrendt, ehemaliger Vorstandschef und derzeit Aufsichtsratsvorsitzender bei der Hamburger Reederei Hapag-Leut, gibt seinen Posten an der Spitze überraschend ab. Wie das Unternehmen heute mitteilte, übernimmt Karl Gernandt mit sofortiger Wirkung den Aufsichtsratsvorsitz, weil Behrendt dem Amt aktuell aus gesundheitlichen Gründen nicht nachkommen kann. Behrend befand sich Anfang November in seinem Haus auf Sylt, als ihn ein schwerer Unfall ereilte. In der abendlichen Dämmerung rutschte er auf der steilen Gartentreppe an einer feuchten Stelle im Laub aus und schlug mit dem Kopf auf, musste mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Flensburg geflogen werden. Dort versetzten ihn die Ärzte in ein künstliches Koma, um das Gehirn nach der schweren Verletzung zu entlasten, wie aus dem Kreis der Reederei zu erfahren war. Wie wiederum der Aufsichtsrat mitteilte, werde Behrends Rückkehr auf den Posten des Chefkontrolleurs von allen Mitgliedern nach vollständiger Genesung ausdrücklich gewünscht. Der Aufsichtsrat wird hierüber zu gegebener Zeit beraten, heißt es in der Mitteilung. Am U-Bahnhof Hohe Luftbrücke ist es zu einem rassistischen Übergriff gekommen und anschließend zu Gewalt. Nun sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall in Harvestehude beobachtet haben. Der Staatsschutz ermittelt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war ein 57 Jahre alter Mann am Bahnsteig mit einem noch unbekannten Passanten in Streit geraten. Dabei soll er seinen Kontrahenten rassistisch beleidigt haben, es kam zu einem Handgemenge. Wie Polizeisprecherin Nadja Papist erklärt, soll der Unbekannte den 57-Jährigen geschlagen haben, sodass der Iraner zu Boden stürzte. Daraufhin soll der Geschlagene seinen Kontrahenten noch einmal rassistisch beleidigt haben. Zeugen der Auseinandersetzung riefen die Polizei. Beamte nahmen den 57-Jährigen fest. Inzwischen hatte der Unbekannte jedoch schon das Weite gesucht und den Bahnhof verlassen. Jetzt bittet die Polizei um Hinweise unter der Telefonnummer 040 4286 56789. Immer mehr Familien mit schulpflichtigen Kindern nehmen offenbar ihre Kinder bereits vor dem offiziellen Start der Ferien aus der Schule in Hamburg und verlängern ohne eine offizielle Freistellung die Ferienzeit. Das geht aus Zahlen der Bildungsbehörde hervor. Für das Jahr 2025 wurden der Schulpflichtüberwachung insgesamt 328 Fälle von Ferienverlängerungen gemeldet. Das sind 100 Fälle mehr als im Jahr 2023. Das Problem hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, sagt Peter Albrecht, Sprecher der Bildungsbehörde. Am Freitag beginnen bei uns die Märzferien. auch Skiferien genannt. Doch einige Schüler und Schülerinnen starten vermutlich auch dieses Mal wieder vor dem offiziellen Beginn in den Urlaub. Die Schulen in Hamburg erhalten inzwischen regelmäßig Anträge auf Beurlaubungen kurz vor den Ferien. Hamburg entgehen gewaltige Steuereinnahmen und verzichtet auf die Eintreibung immer höherer Steuersummen. Im vergangenen Jahr hat die Stadt insgesamt fast 740 Millionen Euro an Steuerschulden entweder erlassen oder niedergeschlagen. Ein neuer Höchststand. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage des linken Co-Fraktionschefs David Stoop hervor. Demnach wurden 2025 etwas mehr als 446 Millionen Euro an Steuern erlassen. Dies ist möglich, wenn das Eintreiben der Schuld eine unbillige Härte für die Betroffenen bedeuten würde. Zudem wurden Forderungen in Höhe von rund 293 Millionen Euro niedergeschlagen. Dies bedeutet, die Stadt setzt keine gerichtlichen Verfahren zur Eintreibung in Gang, weil es praktisch keine Chance gibt, an das Geld zu kommen. Es bleibt die Frage, was das neue Heizungsgesetz auf Bundesebene eigentlich für das durch den Zukunftsentscheid festgelegte Ziel. Hamburgs bedeutet, bis 2040 klimaneutral zu werden. Schlägt Bundesrecht Landesrecht? Und können die Hamburger jetzt nach Belieben wieder Gas- und Ölheizungen in ihre Häuser einbauen bzw. Die alten Heizungen weiterlaufen lassen? Eine hochinteressante Frage, auf die es heute Abend in unserem E-Paper eine Antwort von meinem lieben Kollegen Jens Mayer-Wellmann gibt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen.