Latest / Epoch Im Fokus / Neues Grönland-Abkommen schränkt Chinas Arktispläne ein #189
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- 0:00Speaker 0: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Neue Barrieren für China.
- 0:04Speaker 0: Neues Grönland-Abkommen schränkt Chinas Arctis Pläne ein.
- 0:08Speaker 0: Ein Artikel von Michael Zhang vom fünften Oktober, zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
- 0:15Speaker 0: Ein Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönlands erweitert den Zugang des US Militärs und verschärft die Prüfung ausländischer Investitionen auf der Insel.
- 0:23Speaker 0: das Erschwerdes China in Grönlins strategisch fußzufassen.
- 0:28Speaker 0: China ist bestrebt seine maritime Reichweite in der Arctise auszuweiten.
- 0:32Speaker 0: Ein Hindernis dafür könnte das neue Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland darstellen.
- 0:37Speaker 0: Das Abkommen wurde am Zweiundzwanzigsten September von US-Präsident Donald Trump der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und dem grönländischen Ministerpresidenten Jens Frederick Nielsen unterzeichnet – vor allem drei Punkte sind wichtig.
- 0:50Speaker 0: erstens Es ist untersagt, nicht NATO-Staaten in Grönland eigene bemannte oder unbemannte militärische Einrichtungen zu errichten.
- 0:58Speaker 0: Oder eine dauerhafte militärliche Präsenz aufrechtzuhalten – sofern die Vertragsparteien nichts anderes vereinbaren!
- 1:04Speaker 0: Die USA dürfen ihre Aktivitäten auf der Pitafix Base-Base modernisieren und ausweiten sowie zusätzliche Verteidigungsgebiete in Narsarsoag und Messders Weg einrichten.
- 1:14Speaker 0: Messders Wieg liegt an der Ostküste Grönlands nahe der strategisch wichtigen GIUK Lücke zwischen Grönland, Island und dem Vereinigten Königreich die den Nordatlantik mit der Arktis verbindet.
- 1:25Speaker 0: Zweitens Das Abkommen sieht ein stärkeres Engagement der NATO in der Arktis vor, unter anderem bei der Planung, der Präsenz, bei Übungen und bei den gemeinsamen Informationsbeschaffungen.
- 1:35Speaker 0: Drittens – das Abkommen schränkt Staaten und Investoren aus Ländern außerhalb der NATO, der NATO-Partnerstaaten und der EU dabei ein in besonders sensiblen Bereichen in Grönland Kontrolle erheblichen Einfluss oder Zugang zu nicht öffentlichen Informationen zu verlangen wenn dies eine Bedrohung für die nationale Sicherheit oder die öffentliche Ordnung darstellen könnte.
- 1:55Speaker 0: Ausnahmen sind möglich, wenn die Vertragsparteien gemeinsam feststellen, dass die betreffende Aktivität keine solche Bedrohung darstellt.
- 2:02Speaker 0: Diese Regelungen gebe Washington eine neue Rolle bei der Entscheidung – ob ausländische Investitionen eine Bedrohnung für die nationale Sicherheit darstellen könnten schrieb Connor McPartland für den Think Tank Atlantic Council.
- 2:14Speaker 0: Damit treffen die strategischen Interessen des neuen Abkommens auf hinderslangfristige Pläne für Die Arktis.
- 2:21Speaker 0: China legte in den letzten Jahren seine arktischen Ambitionen offiziell dar.
- 2:29Speaker 0: Es veröffentlichte sein erstes Weißbuch zur Arktispolitik und bezeichnete sich darin als nahe der Arktis gelegenen Staat.
- 2:36Speaker 0: In dem Dokument erklärte China gemeinsam mit anderen Ländern eine polare Seidenstraße, durch die Entwicklung arktischer Schifffahrtsrouten aufbauen zu wollen.
- 2:44Speaker 0: Es ermutigte chinesische Unternehmen sich am Bau von Infrastruktur zu beteiligen, kommerzielle Probefahrten durchzuführen und an der Erschließung von Öl-, Gas- und Mineralressourcen mitzuwirken.
- 2:55Speaker 0: – die Politik war Teil der umfassenderen Belt & Road Initiative und eng mit der Zusammenarbeit mit Russland entlang der nördlichen Seeroute
- 3:02Speaker 0: verbunden.".
- 3:04Speaker 0: Der fünf-Jahresplan der Kappe Chinas für zwanzig, sechsundzwanzig bis zwanzigtreißig sieht den Aufbau einer Seemacht vor.
- 3:10Speaker 0: Das umfasst insbesondere Tiefsee und Polarforschung, moderne Schifffahrt, Meerestechnologie, langstrecken Navigation sowie die Fähigkeit sicher in Tiefseerumgebungen vorzudringen diese zu erforschen und zu erschließen und dort zu operieren.
- 3:25Speaker 0: Laut der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua belieft sich die maritime Wirtschaft des Landes, zu über elf Billionen Yen auf rund ein bis drei Millionen Euro.
- 3:35Speaker 0: Gleichzeitig geht China's Strategie mit dem Marina hinaus – Peking stellt die Arktis als neuen wirtschaftlich und logistischem Zukunftsraum dar, der Zugang zur natürlichen Ressourcen- und alternativen Schifffahrtsrouten zwischen Asien und Europa bieten
- 3:47Speaker 0: könnte.".
- 3:49Speaker 0: Zitat Die KPCH will sicherstellen, dass Chinas Lebensader auf See nicht vollständig von anderen Seemächten kontrolliert werden kann, sagte Mike Lee, ein in den USA ansässiger Anlageberater und China-Experte gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
- 4:04Speaker 0: Dass diese Strategie auch konkrete wirtschaftliche Interessen in Grönland umfasst, zeigen mehrere Fälle aus der Vergangenheit.
- 4:11Speaker 0: Chinesisches Unternehmen wollte ehemalige Marienestützpunkte in Grenadal kaufen.
- 4:16Speaker 0: China sucht bereits seit längerem nach Geschäftsmöglichkeiten in Grönland, sowohl die Infrastruktur als auch die Bodenschätze betreffend.
- 4:23Speaker 0: Chinesische Unternehmen erkunden seit mehr als einem Jahrzehnt den Mineral-Reichtum Grönlands.
- 4:27Speaker 0: GrönLand verfügt mit Vorkommen an seltenen Erden sowie an Grafit-, Wolfram-, Vanadium-, Kupfer und Uran über reiche Rohstoffe – eine Erschließung würde hohe Investitionen erfordern, auch in die Infrastrukturen.
- 4:40Speaker 0: Einer der meisten beachteten Fälle betraf das Eisenerzprojekt Isua im Süden Grönlands.
- 4:45Speaker 0: Im Jahr zwanzig fünfzehn stieg das chinesische Unternehmen General Nice Group ein und erwarb die Rechte zur Erschließung der Mine.
- 4:52Speaker 0: Dasselbe Unternehmen versuchte zwanzich sechzehnten den ehemaligen Marine-Stützpunkt in Grenedal zu erwerben, die linnische Regierung lehnte den Vorschlag aus Gründen der nationalen Sicherheit ab und beschloss die Anlage wieder zu eröffnen.
- 5:03Speaker 0: Die Bergbau-Lizenz für Isoa wurde, zwanzig, einundzwanzig wiederrufen nachdem das Projekt nicht entwickelt worden war und Zahlungen nicht geleistet worden waren.
- 5:12Speaker 0: Isoaa war nicht der einzige Fall in dem chinesische Unternehmen Interesse an Grönlands Rohstoffvorkommen zeigten.
- 5:18Speaker 0: Chinesische Unternehmer zeigten auch Interesse aan den seltenen Erden Grönlands.
- 5:22Speaker 0: Und laut einem Bericht des In Washington DC ansässigen ThinkTanks Center for Strategic and International Studies vom Januar zwanzich sechsundzwannzig war Shanghai Resources ein chinesisches Unternehmen für seltene Erden mit staatlichen Verbindungen der zweitgrößte Anteilseigner des Kwanafjeld-Projekts für selteren Erden und Uran.
- 5:40Speaker 0: Shanghai unterzeichnete in den letzten Jahren eine Absichtserklärung, um eine führende Rolle bei der Verarbeitung und Vermarktung der Mineralien aus dem Projekt zu übernehmen.
- 5:49Speaker 0: Das Kwanofjeldprojekt ging jedoch nicht in Produktion.
- 5:52Speaker 0: Grönland verabschiedete zwanzig-einundzwanzig ein Gesetz, das die Exploration und den Abbau von Lagerstätten mit Oran oberhalb eines bestimmten Grenzwerts verbietet – und damit als Voranschreiten des Projekts faktisch verhinderte.
- 6:05Speaker 0: Maritime Verwundbarkeit Das Malaka Dilemma China's interessende Arg, dies beschränkt sich jedoch nicht auf Rohstoffe und Infrastruktur.
- 6:13Speaker 0: Eine wichtige Rolle spielt auch die Suche nach alternativen Schifffahrtwegen.
- 6:17Speaker 0: China ist bei Energieimporten, Außenhandel und Fertigungslieferketten stark auf die Schifffahrt angewiesen.
- 6:24Speaker 0: Einer der wichtigsten Engpässe ist die Straße von Malacca, die den indischen Ozean mit dem Pazifik verbindet.
- 6:29Speaker 0: Ein Bericht des Center for Strategic and International Studies vom Juli schätzte das Jahr zwanzig-vierundzwanzig chinesischer Handel im Wert von nahezu neunhundertsechzig Milliarden US Dollar durch die Strasse von Malaca transportiert wurde – das entsprach einundzwantig Prozent der chinesischen Importe und vierzehn Prozent der Exporte.
- 6:47Speaker 0: Daten der US-amerikanischen Energy Information Administration zeigen, dass in der ersten Hälfte des Jahres, zwanzig fünfundzwanzig durchschnittlich, zwei Millionen Barrelöl pro Tag durch die Mehrengge transportiert wurden.
- 6:59Speaker 0: China machte achtundvierzig Prozent der Importmengen aus, die diese Wasserstraße passierten.
- 7:05Speaker 0: Chinesische Strategien bezeichnen diese Abhängigkeit als Melaka-Dilemma.
- 7:09Speaker 0: Gemeint ist die Verwundbarkeit, die dadurch entsteht dass China von einem engen maritime Engpass abhängig ist der in einer Krise von der US Marine blockiert und unterbrochen werden könnte.
- 7:20Speaker 0: China-Experte Mike Lee sagte gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times, diese Anfälligkeit trage dazu bei Pekings Interesse an die Erschliessung alternativer Routen zu erklären.
- 7:30Speaker 0: Laut Lee seien Chinastraditionelle Maritime Transportwege durch den Suezkanal das rote Meer den indischen Ozean, die Straße von Malacca und das süd chinesische Meer durch die maritimen Einsätze der USA und ihrer Verbündeten tatsächlich eingeschränkt worden.
- 7:44Speaker 0: Eine nördliche Route durch die Arktis könnte China's Abhängigkeit von einigen dieser traditionellen Seewege verringern, obwohl die nördeliche Seeroute kein einfacher Ersatz ist.
- 7:54Speaker 0: Russland bleibt entscheidend.
- 7:56Speaker 0: Derzeit hängt ein großer Teil von Chinas arktischer Schifffahrtsstrategie von Russland ab.
- 8:01Speaker 0: Russland kontrolliert einen Großteil der Infrastruktur und bietet den geografischen Zugang während China bei verschiedenen arktischen Projekten Kapital, Technologie- und Ausrüstung bereitgestellt hat.
- 8:12Speaker 0: Chinas Arktis-Politik von twenty-eightzehn forderte ausdrücklich eine Zusammenarbeit mit Russland.
- 8:17Speaker 0: Um Europa über die nördliche Seeroute zu erreichen, müssen Schiffe jedoch weiterhin Gewässer und strategische Zugänge passieren in denen die militärischen und Überwachungsfähigkeiten des Westens ausgebaut werden.
- 8:29Speaker 0: Das neue Grönlandabkommen verbietet keine kommerziell chinesische Schifffahrt durch arktisch Gewässer.
- 8:34Speaker 0: Es beendet auch nicht Chinas bestehende Zusammenarbeit mit Russland, statt dessen schafft es zusätzliche Sicherheits- und Investitionsbarrieren rund um eines der strategisch wichtigsten Gebiete der Arktis.
- 8:44Speaker 0: Das Pentagon bezeichnete die arktische Zusammenarbeit zwischen China und Russland in seiner Arktistrategie von zwanzig vierundzwanzig als wachsender Sicherheitsbedrohung.
- 8:53Speaker 0: Peking und Moskau bauten ihre kommerzielle und militärische Zusammenarbeit in der Region aus, hieß es darin.
- 8:59Speaker 0: Obwohl China keine arktische Nation sei, strebe es nach größerem Einfluss- und Zugang in die Region und nutze dabei die arktischen Ressourcen sowie die sich verändernden Umweltbedingungen so das Pentagon.
- 9:10Speaker 0: Demnach betreibt China drei Eisbrecher, die Forschungsaktivitäten unterstützen und potentiell sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können.
- 9:19Speaker 0: Neben den geopolitischen und sicherheitspolitischen Hindernissen verändert sich jedoch auch die wirtschaftliche Grundlage, auf der China seine Auslandsaktivitäten ausweitet.
- 9:29Speaker 0: Ökonomischer Druck Chinas arktische Ambitionen entwickeln sich parallel zu einer Veränderung der Investitionsmuster des Landes im Ausland.
- 9:36Speaker 0: Laut dem chinesischen Handelsministerium fielen die nicht finanziellen Direktinvestitionen, chinesischer Unternehmen in Ländern der Belt and Road Initiative, in den ersten acht Monaten des Jahres zwanzig sechsundzwanzig – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf Komma drei Prozent –.
- 9:50Speaker 0: die gesamten nicht finanziellen Auslandsdirektinvestationen chineser Inlandsinvestoren sanken im gleichen Zeitraum um vierzehn Komma vier Prozent.
- 9:58Speaker 0: Gleichzeitig weiterten chinesische Unternehmen ihr Projektgeschäft und ihre Lieferketten im Ausland aus.
- 10:03Speaker 0: Die Verschiebung spiegelt einen umfassenderen Wandel in Chinas wirtschaftliche Auslandsstrategie wieder, statt sich vollständig auf direkte Eigenkapitalinvestitionen anzustützen nutzen chinesischen Unternehmen zunehmend Exporte, Ingenieurverträge sowie ausländische Produktionen- und Lieferketten, um international zu expandieren.
- 10:22Speaker 0: Eine Zunehmende umkämpfte Arktis Chinas maritime Strategie tritt damit in eine stärker umkämpfte Phase ein.
- 10:28Speaker 0: Die USA und ihre Verbündeten legen zunehmend Wert auf die Überwachung der Arktis, den militärischen Zugang, kritische Mineralien.
- 10:38Speaker 0: Das Grönlandabkommen ist ein wichtiger Teil dieses Wandels.
- 10:41Speaker 0: Es erweitert den Zugang der USA zur größten Insel der Welt, stärkt die Rolle der NATO bei der Sicherheit in der Arktis und führt neue Beschränkungen für militärische und wirtschaftliche Aktivitäten von Ländern ein, die keine Verbündeten der USA sind.
- 10:54Speaker 0: Für Peking bedeutet das Abkommen nicht, dass die Arktis für chinesische kommerzielle Aktivitäten geschlossen wird.
- 11:00Speaker 0: Es schränkt jedoch die Möglichkeiten ein über die chinesischen Unternehmen strategische Infrastruktur, Mineralvorkommen oder eine dauerhafte Sicherheitspräsenz in Grönland erlangen könnten.