Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News : Bahn-Chaos, Polit-Anschläge und ein Storchen-Rekord
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 19. Juni. Die Innenminister von Bund und Ländern wollen die zivile Verteidigungsfähigkeit in Deutschland deutlich stärken. Anschlag auf Auto eines Hamburger Politikers. Verdächtiger Gegenstand in der S-Bahn. Der Bahnverkehr nach Berlin läuft noch unrund. Da kamen am Morgen Unwetterschäden hinzu. Deshalb sind auf den Bahnstrecken Hamburg, Hannover und Hamburg, Bremen mehrere Züge ausgefallen. Eine Stellwerksstörung zwischen Hamburg und Bremen hatte den Zugverkehr im Norden beeinträchtigt, sagte eine Bahnsprecherin. Deshalb waren zudem viele Züge deutlich langsamer unterwegs. Am Vormittag waren die Strecken wieder befahrbar, es kam aber noch zu einzelnen Beeinträchtigungen. Ausgerechnet im morgendlichen Berufspendelverkehr mussten Fahrgäste des Fern- und Nahverkehrs auf der Strecke mit teils massiven Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Witterungsbedingte Einflüsse wie Blitzeinschlag führten zu Störungen bei Signalen und Weichen, hieß es beim Betreiber für die Metronom-Regionalzüge. Die Innenminister von Bund und Ländern wollen die zivile Verteidigungsfähigkeit in Deutschland deutlich stärken. Dafür soll ein gemeinsamer Fahrplan erarbeitet werden, mit dem die zivile Verteidigungsfähigkeit bis 2029 möglichst umfassend erreicht werden soll, sagte Innensenator Andy Grote, SPD, zum Abschluss der Frühjahrstagung der Innenministerkonferenz IMK am Freitag in Hamburg. Wegen einer hohen Intensität hybrider Angriffe und russischer Destabilisierungsversuche komme der Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft eine zentrale Bedeutung zu, betonte Grote. Im Mittelpunkt der Beratungen unter dem Vorsitz Hamburgs standen neben der Stärkung der zivilen Verteidigungsfähigkeit die Abwehr hybrider Bedrohungen wie Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation. Bund und Länder wollen dafür künftig enger zusammenarbeiten und auch das Bundesverteidigungsministerium sowie die Bundeswehr stärker in die IMK-Arbeit einbinden. Gleich zwei nächtliche Angriffe während der Innenministerkonferenz beschäftigen die Polizei. In den späten Abendstunden ist das private Auto des CDU-Politikers Christoph de Vries mit Buttersäure übergossen worden sein. Den Schaden hat der parlamentarische Staatssekretär des Bundesinnenministers am Morgen bemerkt und Anzeige erstattet. Die Polizei bestätigte, dass es in der Nacht zu Donnerstag zu einem entsprechenden Vorfall in Lurup kam, der zur Anzeige gebracht wurde. Der Fahrzeugbesitzer habe einen stark übel riechenden Geruch festgestellt und zur Anzeige gebracht. Noch in derselben Nacht wurde der Privatwagen des Chefs des Hamburger Polizeikommissariats 16 zum Ziel eines Anschlags. Unbekannte hätten seinen privaten Pkw an dessen Privatadresse in Schleswig-Holstein angezündet. Im Internet gab es ein Bekennerschreiben von vermeintlichen Antifaschisten. Über Christoph de Vries schreiben die anonymen Verfasser, dass er sich mit einer Vielzahl rassistischer Aussagen bundesweit einen Namen gemacht habe. Er gefalle sich in der Rolle des rechten Kulturkämpfers mit ideologischen Überschneidungen zur AfD. Das Schreiben endet mit dem Ausruf. Rund 50 Schülerinnen und Schüler der Schule Schwarzenbergstraße haben gemeinsam mit Eltern, Großeltern und Unterstützern vor ihrem Schulgebäude demonstriert. Nach den Schusswaffenvorfällen der vergangenen Tage wächst der Widerstand gegen die Drogenhilfeeinrichtung Abrigado am Schwarzenberg spürbar. Gleichzeitig steigt der Druck auf Politik, Behörden und den Betreiberverein Freiraum Hamburg, eine Lösung für die angespannte Situation zu finden. Wir wollen einen sicheren Schulweg. Das Abrigado muss weg, hieß es auf einem Plakat. Und unsere Schule soll sicher sein. Andere fordern Ruhe, keine Drogen oder einfach nur ich will keine Angst haben. Fahrgäste haben auf einem Sitz in einer Hamburger S-Bahn am Bahnhof Ohlsdorf einen verdächtigen Gegenstand gefunden, der laut Polizei wie Dynamitstangen aussah. Die Bundespolizei räumte daraufhin die S-Bahn und die gesamte U- und S-Bahn-Haltestelle Ohlsdorf, wie ein Pressesprecher sagte. Bei dem Gegenstand handelt es sich den Angaben zufolge um drei Stangen in roter Farbe, die mit Kabeln umwickelt waren. Laut ersten Erkenntnissen der Bundespolizei dürfte es sich um einen Spaßartikel handeln. Ein Entschärfer wurde dennoch angefordert, um den Gegenstand genauer zu überprüfen. Der Verkehr der Linie U1 wurde für die Dauer des Einsatzes zwischen den Haltestellen Fuhlsbüttel-Nord und Lattenkamp unterbrochen, teilte ein Sprecher der Hamburger Hochbahn mit. Auch der S-Bahn-Verkehr der Linie S1 war eingeschränkt, sagte eine Pressesprecherin der S-Bahn. Wir haben dieses Gemeindezentrum, diesen Königreichssaal, wie wir ihn nennen, Anfang Mai wiedereröffnet, sagt der Sprecher der Zeugen Jehovas in Norddeutschland, Michael Zifidaris. Seitdem fänden in dem komplett renovierten Gebäude pro Woche sechs Gottesdienste von drei verschiedenen Gemeinden statt. Den Verzicht auf eine Einweihungsfeier begründet Zifidaris so. Wir haben uns ganz bewusst für eine stille Wiedereröffnung entschieden, weil uns bewusst ist, dass Normalität nicht einfach an diesen Ort zurückkehrt. Aus Respekt vor den Betroffenen und Hinterbliebenen der Opfer habe man Raum für ein behutsames Nach-vorne-Gehen geben wollen. Hamburgs Störche haben in dieser Saison dem Naturschutzbund NABU zufolge so viele Küken aufgezogen wie seit 100 Jahren nicht mehr. Insgesamt hätten von den 59 Storchenpaaren entlang der Hamburger Elbe 46 Paare erfolgreich gebrütet und 129 Küken aufgezogen, sagte NABU-Storchenbetreuer Jürgen Pelch bei der Vorstellung der Brutbilanz in Hamburg-Kurslack. Der bisherige Rekord lag bei 113 Jungstörchen im Jahr 2024. 2025 hatte der NABU 100 Storchenküken gezählt. Die Störche sind ein Indikator dafür, wie gut es uns gelingt, unsere Natur zu schützen, sagte Hamburgs Umweltstaatsrätin Stefanie von Berg, Grüne. Hamburg gilt seit vielen Jahren als Hochburg für Störche. Sie ist laut NABU, der die Zahlen deutschlandweit registriert, die Großstadt mit den meisten Weißstörchen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.