Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Netzentgelte für Strom steigen
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die Netzentgelte für Strom, die in Hamburg wohl steigen werden. Weitere Themen? Hamburg will mehr Studierende aus dem Ausland anlocken. Im Hafen kollidiert eine Barkasse mit einem Containerschiff und die neue Mannschaft des HSV nimmt Formen an. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. Schwester gegen Schwester. Der Blockprozess geht weiter. Platz 2. Holzpaletten auf A7 geworfen. Fälle überraschend aufgeklärt. Und auf Platz 1 nochmal A7. A7, so viele Vollsperrungen wie noch nie diese Termine drohen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Die städtischen Hamburger Energienetze rechnen mit steigenden Netzentgelten auf Strom. Das sagten Gabriele Eggers und Peter Wolfram aus der Geschäftsführung des Unternehmens. Eggers begründete die Entwicklung mit gestiegenen Investitionen und vorgelagerten Kosten und sagte, die Energiewende kostet Geld. Die Energienetze sind verpflichtet, für die Nutzung ihrer Leitung Abgaben zu erheben, die sogenannten Netzentgelte. Gas- und Stromlieferanten zahlen diese und stellen sie Verbrauchern dann in Rechnung. Schon zum Jahreswechsel hatten die Energienetze die Entgelte auf Strom erhöht. Die Energienetze sind im vergangenen September aus dem städtischen Strom- und dem städtischen Gasnetzbetreiber hervorgegangen. Sie beschäftigen insgesamt rund 2.300 Mitarbeiter und zum Geschäftsjahr 2024 führten die Energienetze 108,9 Millionen Euro an die Stadt. Das ist gar nicht so wenig. Hamburgs Wissenschaftslandschaft soll internationaler werden. Knapp 15 Prozent der Studierenden kommen derzeit aus dem Ausland. 20 Prozent sollen es werden, wenn es nach der neuen Wissenschaftssenatorin Mariam Blumenthal von den Grünen geht. Hauke Hekerin, der Präsident der Universität Hamburg, peilt sogar die Marke von 25 Prozent Studenten an, die aus anderen Ländern nach Deutschland kommt. Das könnte nun auf überraschende Weise auch gelingen, denn der Blick geht erstmal in die USA. Da die Wissenschaft dort unter der Trump-Administration unter starken Druck geraten ist, liegt es nahe, profilierte Forscherinnen und Forscher aus den USA abzuwerben. Die Politik hat aber anderes im Sinn. Profitieren könnte die Hamburger Wissenschaft vor allem bei Forschern aus Asien, Lateinamerika oder Afrika, die normalerweise in die USA gehen würden, und nun nach Alternativen suchen. Dazu heißt es, dafür kann und muss meines Erachtens Hamburg die Türen öffnen, weil wir diese klugen Köpfe dringend brauchen. Wir werden intensiv analysieren, was da in den kommenden Monaten und Jahren möglich ist, sagt Mariam Blumenthal, die Wissenschaftssenatorin von den Grünen. Am 12. Oktober haben die Hamburger die Wahl. Dann steigt der Volksentscheid, ob die Hansestadt Klimaneutralität bereits 2040, also fünf Jahre früher als bislang geplant, erreichen soll. Gespräche zwischen den Organisatoren des Volksentscheids und dem Senat waren ergebnislos geblieben. Kritiker waren jetzt davor, dass die Auflagen die Wirtschaft und die Politik einmauern und die Kosten etwa für Mieter in die Höhe treiben könnten. So befürchtet der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen deutlich steigende Kosten. Zitat, wir gehen davon aus, dass die Mieten in Hamburg zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 um zwei bis drei Euro pro Quadratmeter steigen müssen. Sollte diese fünf Jahre früher, also 2040, kommen, dann erhöhen sich die Mieten noch einmal um 1 bis 1,5 Euro pro Quadratmeter. VNW, also Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, Direktor Andreas Breitner. Er fordert den rot-grünen Senat auf, sich klar zum Volksentscheid zu positionieren und für ein Nein zu werben. Denn, noch ein Zitat von Andreas Breitner, wer am 12.10. Mit Ja stimmt, entscheidet sich gegen das bezahlbare Wohnen. Eine Barkasse ist im Hamburger Hafen mit einem Containerschiff kollidiert. Wie die Polizei auf Abendblatt-Anfrage mitteilte, sei die Barkasse nach einem technischen Defekt um 14.20 Uhr gegen das am Terminal Tollerort verteute Schiff geprallt. Nach ersten Erkenntnissen sind zwei Fahrgäste leicht verletzt worden. Betriebsstoffe sind zum Glück nicht ausgetreten. Nach Abendblatt-Informationen handelt es sich um eine Barkasse der Firma Rainer Abicht, die gewöhnlich bei Hafenrundfahrten zum Einsatz kommt. Was die Ursache für den mutmaßlichen technischen Defekt war, ist noch nicht bekannt. Mit sechs Neuzugängen, sechs Nachwuchstalenten und insgesamt 33 Spielern ist der Hamburger SV in sein erstes Trainingslager als Bundesliga-Klub nach Herzogenaurach gereist. Dort wird der Verein auf dem Adidas Homeground trainieren, der auch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft während der Heim-EM als Teamquartier diente und gar nicht so viel Glück gebracht hat. Der Kader des HSV hat sich seit dem Aufstieg bereits stark verändert. Die beiden zuletzt verpflichteten Neuzugänge Yusuf Paulsen von RB Leipzig und Nicolas Cabaldo von RB Salzburg ersetzten die abgewanderten Spieler Davi Selke, der geht nach Istanbul, und Ludovid Reis, der geht zum FC Brücke. Ja, und was sagt der Trainer Merlin Polzin? Der sagt, ich zitiere ein letztes Mal, wir haben mit ein paar veränderten Konstellationen und neuen Spielern neue Reizpunkte gesetzt. Das wird auch ein Schwerpunkt im Trainingslager sein. Zitat Ende vom HSV-Trainer. Und das war es für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns, na klar, morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss.