Latest / Das Gelbe vom AI - Der KI-Podcast / #100 Die G4 und die „anderen Sieben“: Wer dominiert wirklich das Agenten-Zeitalter?
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- Michael Witzenleiter: Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Das Gelbe von AI. Ich bin Michael Witzenleiter und wie ihr wisst, starten wir sonst immer mit Sean Lück mit der Zahl der Woche. Diesmal habe ich die große Ehre, die Zahl der Woche zu präsentieren, nehme ich die 100. Wir heute tatsächlich unsere 100. Folge. Wahnsinn. Glückwunsch, Sean Lück, an uns beide. Jean-Luc Winkler: Für uns ist die Arbeit hier gleich getan, aber dann geht es an die Post Production. Es wird Podcast geschnitten, es werden die Grafiken erstellt, LinkedIn, Post, Vorbereiter und Co. Ein Teil davon übernimmt natürlich die KI, ein anderer Teil unser Team im Backoffice in der Production. Deshalb liebe Grüße und vielen, Dank für eure Unterstützung über die ganzen Folgen Wie bin ich also für die Auswertung der 100 Folgen vorgegangen? In den letzten Wochen ein sehr populärer Ansatz, auch Social Media seitlich sehr häufig diskutiert in Podcasts, bei LinkedIn beispielsweise auch, ist immer wieder die Frage, wie kann man sich mit KI ein Second Brain aufbauen? Und dazu gibt es einen sehr, populären Ansatz von André Capathy, der seinen Large Language Model Wiki beschreibt, was im Grunde genommen die Vorgehensweise zur Erstellung eines solchen Second Brains ist. Und das ist verhältnismäßig einfach, weil es ist mit dem Glückwunsch vor allem an dich, Michael. Du warst deutlich häufiger in den Folgen mit dabei. Michael Witzenleiter: ⁓ das ist die Auswertung gezeigt. Sehr gut. Ja, wir werden heute auch mal darüber sprechen über die Auswertung der letzten, es sind ja fast drei Jahre, also unsere erste Folge haben wir am 1.9.2023 aufgenommen. Und ja, was soll ich sagen, Mensch, wie je Zeit lass uns doch ein bisschen teasern, Jean-Luc, was unser Hörer heute erwartet. Ich übergebe gern, wie immer, Freude strahlen an meinen Chorus, Jean-Luc Winkler in Hamburg. Hallo, Jean-Luc. Jean-Luc Winkler: An Anne, Sarah und Sophia. KI-Tool deiner Wahl, also sei es ein Chetchipity, ein Claude von Entropic oder ähnlichem, ganz gut möglich zu machen, in Kombination mit einem Tool, einem Wiki-Tool namens Obsidian. Und was macht man dort im Grunde genommen? Was ist die Kernidee? Das Latin-English-Model baut jetzt aus Rohdaten inkrementell ein persistentes und verlinktes Markdown-Wiki, also Markdown-strukturierte Dateien oder strukturierte Textdateien. Ja, vielen lieben Dank. Hallo auch in die Runde. Heute tatsächlich ordentlich Party-Stimmung, würde ich sagen, bei uns zu hundertzehn Folgen. Ich glaube, es immer ein bisschen schwieriger, die Zahl der Woche auszuwählen, neben der 100, weil rund um diese 100 Folgen gibt es eigentlich einige Zahlen, die wir nennen könnten. Ich habe mir nämlich mal ein bisschen die Mühe gemacht, unsere Folgen auszuwerten, dazu dann im späteren Verlauf nochmal mehr, aber vielleicht ein paar Sachen vorab. Was heißt eigentlich 100 Folgen? Und das Wissen wird einmal verdichtet, statt bei jeder Anfrage neu als einzelne REC-Chunks in so einem klassischen REC-Ansatz hergeleitet zu werden. Also die KI muss vereinfacht gesagt nicht jedes Mal nachschauen, was habe ich hier für Informationen, die semantisch relevant sein könnten und daraus sich dann das Wissen bauen, sondern ähnlich wie wenn wir uns ein neues Thema erschließen wollen würden und bei Wikipedia starten mit einer Seite und uns von Link zu Link auf Unterseiten durchklicken würden, kann jetzt auch das Latch-Ranguage-Model vorgehen. Podcast das Gelbe von AI. Wir haben insgesamt mit 21 Gästen gesprochen in unterschiedlichen Folgen. Hört gerne rein. Das sind echt ein paar spannende Themen dabei. Das war wirklich noch mal schön wieder reinzuschauen, über was wir alle schon gesprochen haben. Und wenn ich sage, über was wir alle schon gesprochen haben, dann sind das natürlich meistens Michael, wir beide, vor allem du, weil du von Anfang an mit dabei warst. Ich nämlich nicht, denn zu Beginn von dem Podcast das Gelbe von AI beziehungsweise den Agenten, den man nutzt, der KI zusammen. Es gibt dabei drei Schichten. Das sind zum einen die unveränderlichen Rohquellen. Also in unserem Fall habe ich dort einfach mal die Transkripte unserer Podcastfolgen reingeschmissen. Letztendlich nichts anderes, als wenn du diese Transkriptdateien in einen Orten reinpackst. war unsere Kollegin Yvonne Teufel noch dein Co-Moderatorin und Co-Host. Deshalb an dieser Stelle einen riesigen Dank nicht nur an unsere 21 Gäste, sondern auch an alle Hosts, die uns bisher unterstützt haben schon. Wie gesagt, war zum einen Yvonne ganz am Anfang. Wir hatten auch unseren ehemaligen Kollegen Matthias Konrad mit dabei, Sebastian Brenner war mit dabei. Mit Chiara habe ich eine coole Aufnahme auch tatsächlich auf der Dimexco gemacht tatsächlich live. sehr, sehr spannend. Dann gibt es das vom Large-Language-Model gepflegte Wiki aus diesen Rohquellen. heißt, mit Hilfe von umfangreichen Promts habe ich mir dann diese Wiki-Struktur erstellen lassen, die auch untereinander verlinkt ist. Das ist dieser Vorteil von dem Obsidian-Tool. Und dann gibt es ein Schemafile, das noch einmal erklärt, wie dieses Wiki zu nutzen ist für die KI. Daraus ergeben sich dann drei Operationen. Zum einen das Einfügen von Informationen in Jest. Das heißt, ich kann Quellen einlesen, kann Seiten auch aktualisieren. Und auch liebe Grüße an unseren Kollegen Leo Spachenberg, der einmal mit einspringen musste. Auch eine sehr gute Folge geworden, Es gibt die Query-Operation, heißt, ich kann Anfragen stellen, Fragen beantworten lassen und gute Antworten auch tatsächlich wieder zurück in das Wiki überführen. Und was auch ganz spannend ist bei dem Ansatz, es wird von vornherein die Lint-Operation, also eine überprüfende Operation eingefügt, die Widersprüche erkennt, auch verwaiste Seiten, die gar nicht mehr verlinkt sind oder verhaltete Aussagen, was auch gerade in so einem Fall wie bei uns, wenn wir jetzt News-Informationen in so einem Wiki übertragen würden, dann relevant ist. Und last but not least, sei an dieser Stelle auch nochmal all unseren Sponsoren und Partnern gedankt, die uns bei unserem Podcast unterstützen, unseren Partnern, uns mit Informationen versorgen und die Sponsoren, auch dafür sorgen, dass wir das Ganze hier machen dürfen und können. Nicht zuletzt unser Sponsor auch dieser Folge Honest, aber dazu ganz am Ende nochmal etwas Michael, lass uns doch einmal ein bisschen die Reihenfolge in dieser Was bedeutet das für mich als Anwender? Ich brauche im Grunde genommen sehr wenig Setup-Aufwand, sehr wenig Pflegeaufwand, weil ich kann immer Rohquellen oder Rohdaten dort einfügen und im Hintergrund lässt sich der ganze Rest automatisieren. Für unseren Anwendungsfall, für die Podcast-Folgen muss man jetzt sagen, ist das auf der einen Seite schon spannend, weil wir jetzt die Historie der Informationen auswerten können. Auf der anderen Seite Folge ändern und mit den Big Player Updates starten, denn dann kann ich darauf basierend nochmal mit der Analyse weitermachen zu den letzten 100 Folgen und dann können wir alles gemeinschaftlich nochmal einordnen. Also was lief in der letzten Woche bei unseren Big Player? liegen natürlich für uns die Informationen sehr strukturiert vor. Mit unseren Big Player Updates sind die Infos immer den Big Player zugeordnet. Wir haben den Zeitstempel über die Folgen. Das heißt, da war jetzt nicht so viel rauszuholen. Aber ich habe mir mal analog zu dem Big Player Update, was du uns heute gegeben hast, das Big Player Update über die Folgen hinweg ausgeben lassen und das analysiert. Und da würde ich jetzt gerne mal reinschauen. Was kann man quasi übergreifend sagen? Michael Witzenleiter: Ja, absolut. Die Big Player wäre mit einigen Updates beschenkt. Zu unserer Folge starten wir noch mit OpenAI. Die haben drei spannende Themen diese Woche herausgebracht. Starten wir mal mit dem ersten Thema, nämlich Workspace Agents für Team Workflows. Dort hat OpenAI, wie der Name schon sagt, Workspace Agents eingeführt. Das bedeutet, dass gemeinsame codex-basierte KI-Agenten nun komplexe Team Workflows Jean-Luc Winkler: Wenn du es jetzt mit der Politik vergleichen würdest, da haben wir die G7-Staaten. Das sind so die großen Wirtschaftsnationen. Und in unseren Big Player Updates haben wir natürlich auch unzählige Big Player. Aber eigentlich lässt sich das Ganze auf die vier Big Player unterbrechen, die das Ganze dominieren. Wenn wir jetzt in die Daten reinschauen, dann wird Google am häufigsten genannt, gemeinsam auch mit OpenAI, mit Meta und mit Entropic. Das sind sozusagen unsere G4, wenn du so möchtest. Und die machen mehr als 60 Prozent der ganzen Big Player Erwähnungen aus. Michael Witzenleiter: über Chatchabit und Tools wie Slack hinweg ermöglichen. Und diese Agents, arbeiten autonom im Hintergrund, führen mehrstufige Aufgaben wie Reporting, Coding, Kommunikation ohne aktiven Nutzen. Nutzer, besser gesagt Nutzer ist schon da. Der Nutzer ist nicht da, aktiv aus. Unternehmen können damit eben Agents zentral steuern, Berechtigung, Datenzukurve und Freigaben kann man eben gezielt kontrollieren. Jean-Luc Winkler: Entropic ist so der steilste Aufsteiger, man sagen. Ungefähr vor, ja, was ist denn das, so sieben, acht Monaten haben wir Entropic ganz, ganz selten nur erwähnt gehabt. Und seitdem ist die Erwähnung von Entropic sehr stark angestiegen. Und bei OpenAI muss man sagen, da kippt so bisschen unsere Tonlage. Da habe ich mal so eine Art Sentimentanalyse machen lassen auf den Aussagen, die wir über OpenAI getroffen haben und Michael Witzenleiter: Und damit verschiebt OpenAI den Fokus auf Enterprise. Wir hatten es ja in den folgenden Folgen schon diskutiert. Das ist so ein Stück weit die Antwort strategisch auf das, was wir bisher auch besprochen hatten. Und nach einem sehr schwachen GPT-Store, das war ja vor einigen Jahren so der Apple App Store Moment, den OpenAI hatte, wird dann jetzt eben ganz klar auf Team-Providivität und B2B-Anwendungen gesetzt und eben von diesem Thema wieder abgelassen. Jean-Luc Winkler: Anfangs waren wir sehr enthusiastisch, also Open AI greift TikTok an, man so Aussagen oder baut eigene KI-Chips im letzten Jahr. Aber mittlerweile berichten wir dann doch eher davon, dem Enterprise-Wechsel zu Entropic rüber oder Code Red, der dann auch Anfangs 2026 ausgerufen wurde, wo dann einiges gestoppt wurde. Michael Witzenleiter: Zweites Thema von OpenAI, ChatchBT Images 2.0. Damit setzt OpenAI einen neuen Standard, wenn es ums Thema Bildgenerierung geht und erreicht Platz 1 mit Rekordabstand in der LLM-Arena. Das Modell integriert Reasoning, das heißt, plant Bilder vorab, recherchiert Inhalte und überprüft dann die Ergebnisse eigenständig. Jean-Luc Winkler: Bei Apple ist es so, dass sich da so ein bisschen was wandelt. Es verwandelt sich quasi vom Nachzügler zum potentiellen Hardware Disruptor, wenn man so möchte. Bis Herbst 2025 dominiert Apple eher mit den Schlagzeilen, dass Apple enttäuscht. Aber ab ungefähr Folge 90 kippt dann unser Narrativ mehr in die Richtung. Da haben wir dann über Rarables gesprochen. Also so bisschen die Nische, die Apple da einnimmt. Und wir stufen Apple auch häufig so ein, dass wir sagen, es ist nicht zu unterschätzen, dass Apple Michael Witzenleiter: Textdarstellung funktioniert erstmals auch zuverlässig. Das war ja immer ein ganz großer Nachteil von Bildmodellen, dass dann sehr kakelige, komische Wörter eben in den Bildern verwendet wurden. Das funktioniert dort sehr gut jetzt. Und damit sind eben auch Use Cases wie Marketinggrafiken oder UI Design deutlich verbessert möglich, was auch ganz neue Anwendungsfälle eben ermöglicht und wirklich ein Quantensprung ist. Also wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte das auf jeden Fall mal anschauen. Jean-Luc Winkler: diesen Hardware, das Hardware Gate, wenn man so möchte, sehr stark dominiert im Vergleich zu den anderen. Nvidia wird auch langsam zum eigenen Subjekt, man sagen. Vorher nur Lieferant von Chips, aber mittlerweile auch ganz stark mit aufgesprungen auf den Hype. was wir beide uns noch mal ein bisschen mehr auf die Nase binden müssen, Michael, ist tatsächlich die China-Lücke. Wir berichten ab und zu natürlich von Deep ⁓ Michael Witzenleiter: Die multimodale Qualität steigt sehr stark. Das bedingt sich auch ein Stück weit durch das, was ich gerade gesagt habe. heißt Bildbearbeitung, Multi-Image-Generierung und die Mehrsprachigkeit sind eben deutlich besser. Man erreicht ein komplett neues Niveau, auch im Vergleich zu anderen Modellen. Und ja, lohnt sich, glaube ich, da einen Blick reinzuwerfen. Jean-Luc Winkler: So richtig häufig erwähnen wir die chinesischen Modelle dann nicht. Das hat natürlich unterschiedliche Gründe. Zum einen, weil sie sehr selten zum Einsatz kommen aufgrund der politischen Befangenheiten. Zum anderen auch, weil sie vielleicht nicht ganz so stark sind wie die Modelle der ganz großen Player. Aber da könnten wir Zukunft nochmal einen stärkeren Blick drauf werfen. Michael Witzenleiter: Letztes Thema von OpenAI, Codex wird zur universellen Agentenplattform. OpenAI erweitert Codex nun eben massiv. Das bedeutet, dass Funktionen wie Computersteuerung, Plugins und Bildgenerierung hinzukommen. Codex entwickelt sich nun eben auch übers Coding hinaus, ähnlich wie ja Code-Code auch deutlich mehr als man coden kann. Ist auch eben Codex auf diesem Weg angekommen. Ja, ich meine, am Ende lesen wir uns natürlich auch in der Folgenvorbereitung immer ein und haben da unsere Quellen und auch da ist China eben sehr stark unterrepräsentiert. Das muss man auch sagen, auch die Informationslage, die Diskussion zu bestimmten Themen, die Hintergrundinfos in Englischer und deutscher Sprache schon eher auf die klassischen Player, die wir sonst haben, fokussiert sind. Es wird zur plattformveregenmeinen Aufgabenautomatisierung. Über 90 Plugins erweitern auch die Einsatzmöglichkeiten, das heißt Integration in zahlreiche Tools und Systeme wird erleichtert. Angaben von OpenAI also auch das unter der Überschrift B2B-Focus glaube ich ein ganz wichtiges Thema bei OpenAI. Aber auch die anderen Big Player waren nicht untätig. Kommen wir zu Entropic. die Konzentration auf die vier Anbieter denn jetzt ein Marktbefund oder eher ein Thema unserer Berichterstattung? Sehen es wir nur so oder sieht es auch der Markt? Ich hatte es ja gerade schon erwähnt. Amazon investiert bis zu 25 Milliarden Dollar in Entropic, stockt also sein Investment massiv auf. Das heißt, haben bis zu 33 Milliarden Dollar Gesamtinvestment seitens von Amazon in Entropic. Und Entropic bindet sich damit eben sehr stark an AWS. Über 100 Milliarden Dollar Infrastrukturausgaben sind dort geplant. Jean-Luc Winkler: Ja, leider muss ich sagen beides. Also die G4 sind faktisch die kommerziell dominierenden Anbieter im westlichen Markt. Aber die schiere Erwähnungsdichte verstärkt sich selbst. Also wer einmal als relevant gilt, wird in jeder Vergleichsfolge auch dann wieder genannt entsprechend. Und Open-Mates-Anbieter aus Asien tauchen viel seltener auf. Also der wer gewinnt Vergleich, der wird dann doch eher zugunsten der der großen Anbieter hier entschieden. Aber klar, da müssen wir selber auch bisschen stärker fokussieren. Michael Witzenleiter: Amazon scheint einiges auch wieder zurück zu bekommen von seinem Investment, beziehungsweise wird dann vielleicht gar nicht in Geld fließen. Eigene Chips werden dann zentral, das bedeutet, die Tranium-Hardware Wettbewerbsvorteile schaffen, auch die Abhängigkeit von Chipper-Herstellern reduzieren und die Nachfrage nach Clot explodiert. Man sieht einfach Infrastrukturenkpässe, merkt man auch Leistungseinschränkungen teilweise akzeptiert. Man muss auch sagen, dass wir häufig übergreifend über Anbieter berichten und jetzt nicht nur über einzelne Modelle. Das Bild der einzelnen Modelle sieht natürlich anders aus, wenn man dort in die Rankings, in den Chatbot Arena etc. reingeht. Da sind die chinesischen Player natürlich sehr stark zu finden. Nicht immer in den Top Positionen, in den allerbesten Top Positionen, aber wenn man die Top 50, Top 100 anschaut, ist eine sehr, sehr, sehr große Anleitung. Jean-Luc Winkler: Genau. Michael Witzenleiter: experimentiert Anthropics ⁓ ⁓ asiatische Player mit dabei. Ein anderes Thema, was ihr vielleicht auch schon gehört habt, dieses Mythos-Modell wird ja sehr stark diskutiert seitens Entropic. Also wer es noch nicht gehört hat, es geht darum, dass Entropic aktuell Mythos entwickelt. Das ist ein Hochleistungsmodell für Cybersecurity, dass sie aber nicht öffentlich releasen, weil das Modell eben so gut ist, dass es überall Schwachstellen findet, mehr oder weniger. Und eben damit in den falschen Händen sehr großen Schaden ein... wird in zwölf Monaten in der G4 sitzen und wer könnte rausfallen? Bleibt es dabei oder gibt es da Auf- Abstiege? Jean-Luc Winkler: ⁓ gute Frage. würde sagen, Entropic ist gesetzt auf jeden Fall. Die sind sehr stark mit dabei. Also der Aufstieg ist strukturell, könnte man sagen. Google bleibt durch Multistack-Integrationen auch, glaube ich, mit dabei. OpenAI muss sich gegen den Bedeutungsverlust im Enterprise tatsächlich wehren. Da haben sie diese Woche ja gut nachgelegt, wie du auch gerade berichtet hast. Aber wenn der Trend aus den letzten Folgen dann anhält, dann ist die Pole Position da eher weg bei OpenAI. Meta, die könnten durch die Michael Witzenleiter: Die Regulatoren schlagen Alarm. Die Banken und Zentralbanken sehen hier extreme Risiken für die Finanzstabilität. Also die Auswirkungen werden bei so einem Modell natürlich sehr, hoch. Und im Zugriff wurde auch gelegt, eine Distort-Court-Gruppe nutzt das Modell unerlaubt kurz nach Lounge. Also auch da kann natürlich sein, dass schon erste Auswirkungen bald sichtbar werden. Jean-Luc Winkler: Augmented Reality-Welle tatsächlich noch mal bisschen an Traction verlieren, wenn die Hardware-Ambitionen dann doch nicht ganz so aufgehen. Heißer Kandidat für einen Aufstieg in die Top 4, würde ich sagen, ist aktuell Nvidia. Also, sobald wir aufhören, sie als reinen Lieferanten zu betrachten. Und da tun sie gerade alles für. Da sieht es ganz gut aus. Michael Witzenleiter: Die Konkurrenz hat sofort reagiert. OpenAI hat ein eigenes Cybermodell angekündigt, ⁓ da auch mitzumischen. Wir hatten auch die Diskussion ja auch schon über den, sagt man, vernünftigen ethischen Einsatz von KI. Ihr erinnert euch vielleicht an die Diskussion beim Einsatz der US-Regierung. Also da darf man auch mal abwarten, ob eben OpenAI auch so bedächtig mit einem Cybermodell umgeht wie Entropic. Ist es für ein deutsches Mittelstandsunternehmen verantwortbar, sich strategisch nur an einen oder allgemein an den US-Anbieter zu binden? Jean-Luc Winkler: Ja, das ist in 2026, denke ich mal, die strategisch unangenehmste Frage. Und die meisten umgehen sie aktuell ja auch. Also, Mistrad allein ist als europäische Anker zu klein, ⁓ eine vollständige Souveränitätsstrategie zu tragen. Und wer compliance-getrieben denkt, der muss hier mit hybriden Stacks arbeiten und dann letztendlich, so wie wir es auch bei Private AI tun, technische Lösungen finden, wie man dann trotzdem noch DSGVO und KIVO konform ... Michael Witzenleiter: noch haben sie es ja nicht. Kommen wir zum Thema Google. Dort habe ich auch ein paar News für euch. Und zwar die Gemini Agentenplattform und die Workspace Intelligence. Google startet mit der Gemini Agentenplattform. Das soll eine komplette Lösung für Entwicklungen, Deployment und Governance von KI-Agenten sein. Workspace Intelligence integriert Daten, bedeutet das E-Mails, Dokumente und Shats. Jean-Luc Winkler: die großen Modelle für die eigenen Zwecke einsetzen kann. Ich würde sagen, wir schauen jetzt mal auf die einzelnen Player Schritt für Schritt, wie die sich so entwickelt haben. Beginnen wir mit OpenAI, denn OpenAI ist eigentlich das Zugpferd zu Beginn unserer, das Gelbe Vom AI Podcast folgen gewesen. OpenAI hatte bis Mitte 2025 die uneingefochtene Pohlposition, könnte man sagen. Wir haben über Sora berichtet, über Chatchipity Atlas, also dem Browser, über die Dev Days, wo sie dann sehr viel verkündet haben. Michael Witzenleiter: einer zentralen KI-Schicht verbunden werden und der Fokus dabei liegt eben sehr stark auf Enterprise-Kontrolle, also Sicherheit, Orchestrierung und DevOps. Was kann man zu Google noch sagen? Wir haben noch eine Aufholjagd im KI-Wettbewerb. Das bedeutet, dass Google ein internes Strike-Team gegründet hat, die eben fokussiert sind auf das Aufholen gegenüber Clot im Code-Bereich, aber auch eine interne Jean-Luc Winkler: Jetzt so im Frühjahr diesen Jahres verschiebt sich das Ganze, weil wir sehr viel auch von Entropic berichten können und Entropic dann erstmals systematisch die To-Be-Kunden wegschnappen kann von OpenAI. Die vertikale Integration ist die strategische Antwort von OpenAI. Also 38 Milliarden Cloud Deal mit AWS haben wir berichtet. Es gibt eigene Chip-Initiativen. OpenAI baut sich hier immer weiter zur Plattform aus. Michael Witzenleiter: Wahrnehmung ist sehr kritisch. Google sieht selbst Rückstand bei bestimmten Use Cases und will das eben mit so einem Spezialteam intern lösen. Der Wettbewerb beschleunigt sich, das haben wir auch schon stark diskutiert. Und da muss eben Google schauen, dass sie dranbleiben. Man sieht, OpenAI versucht dort an Entropic dran zu bleiben. Google scheint noch ein bisschen dort ... Jean-Luc Winkler: Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch die Quartalsverluste von 12 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 500 Milliarden über die wir gesprochen haben. Also die Wetteraufskalierung wird hier immer immer teurer. Dann haben wir auch über den Code Red berichtet. Da hat OpenAI intern selbst eingestanden, dass Google und Entropic in zentralen Benchmarks dann deutlich an ihnen vorbeigezogen sind. Und seitdem versuchen sie natürlich mit ihren Neusten Modellen immer weiter aufzuholen. Michael Witzenleiter: hinterher zu hängen, wenn man auch so diese Initiativen sieht. Aber das möchte Google dann eben in den Griff bekommen. haben sie ja auch ein sehr gutes Coding Tool, was immer so ein bisschen unter dem Radar fliegt mit Anti-Gravity. Also von dem her ist da noch alles möglich in dem Markt und die Power hat ja Google auch dazu. Da sind wir uns wohl einig. Letztes Google-Thema. Native Gemini-App für Mac. Google hat eine Jean-Luc Winkler: Beim Bildmodell muss ich sagen, haben sie aktuell die Nase deutlich weiter vorne, da hier sowohl die Recherche als auch dann die Generierung miteinander kombiniert wird. Unterstrich 25 Erwähnungen in 100 Folgen, also in denen wir sehr explizit über OpenAI gesprochen haben. Ich glaube, wir haben noch deutlich häufiger tatsächlich OpenAI dann am Rand erwähnt. Das heißt, höchster Wert für OpenAI. Auf Platz zwei kommen wir dann zu Google. Michael Witzenleiter: native Mac für eine App für Mac rausgebracht. So rum ist ein direkter Zugriff per Shortcut und auch Screen Sharing möglich. Damit wird ein Wettbewerbsnachteil geschlossen gegenüber OpenAI und Entropic, die hier bereits aktiv sind. Ja, also man sieht Google holt auf. Das kann man vielleicht unter den Google News zusammenfassen. Kommen wir den anderen Big Player noch ganz kurz. Wir haben Jean-Luc Winkler: Man könnte sagen, wenn man das so als Headline zusammenfasst, der unaufhaltsame Fullstack-Titan. Wir haben sie sehr, häufig erwähnt, die Google-Modelle und die Neuerungen bei Google. Google ist über die gesamte U-Achtungszeit eigentlich der heilige Spitzenreiter, ohne dass jetzt subjektiv so wahrgenommen wird. Worüber haben wir genau berichtet? Gemini 3, also erstmals echte Benchmarkführungen gegenüber von den GPT-5-Modellen von OpenAI. Michael Witzenleiter: Meta, XAI und Apple. Dort gibt es keine relevanten Updates. Die waren etwas ruhiger. Sind intern, glaube ich, auch gerade ein bisschen mit sich selbst beschäftigt. Aber warten wir mal ab. Also ist ja auch mal eine Besonderheit, keine großen Updates von den drei zu bekommen. Dafür aber haben wir ein Update von Adobe. Adobe hat auf dem Adobe Summit in Las Vegas mit Jean-Luc Winkler: Da waren sie sehr weit mit da vorne. Wir haben über die Anti-Gravity-Plattform berichtet. Coding-Tools, Multi-Agenten-Fähigkeiten, sehr, sehr viele Sachen, die da auch kostenlos zugänglich sind. Und Google attackierte dann auch immer wieder die anderen Spezialisten wie Cursor und Cloud Code. Da sind sie vorne mit dabei. Michael Witzenleiter: CX Enterprise ein neues Produkt herausgebracht, also der Customer Experience Orchestrierungsplattform für agentische Anwendungen und Adobe's Antwort ist, dass eben Adobe's Antwort auf die Fragmentierung im Marketing Stack durch KI-Agenten, also wir hatten auch dort ja schon strategisch diskutiert, dass Adobe sehr stark eher in die Nutzung Jean-Luc Winkler: Geopolitische Verankerung haben wir auch uns angeschaut über den AI Impact Summit 2026 in Indien. Da positionierte sich Google als Globalanbieter und nicht nur als US-Anbieter. Also auch ein sehr cleverer Move. Vertikal, könnte man auch sagen, sind sie voll integriert. Also TPUs, die Gemini-Modelle, Vertex AI, beziehungsweise die Google Cloud-Plattform, damit man das Ganze auch enterprise-seitig nutzen kann. Michael Witzenleiter: offener Modelle geht, also dort eben sehr stark so diese Orchestrierungsrolle reingeht, ihre Lösung möglichst eine breite Auswahl von Bildmodellen, Textmodellen etc. reinbringen möchte. Und da passt eben dieser Ansatz der Custom Experience Agentenplattform sehr gut rein. Sie haben aktuell über 30 Partner gleichzeitig an Bord, ist Amazon dabei, Entropic, Google, IBM, Microsoft, Nvidia, OpenAI, also alles was Rang und Nagen hat. Jean-Luc Winkler: eine Workspace-Integration. Auch hier Android-Integration, da muss man sagen, deutlich besser als Apple das macht, ist Google dabei, KI-Funktionalitäten auch dann in das eigene Betriebssystem oder mobile Betriebssystem zu integrieren. Wofür Google ja auch sehr, sehr bekannt ist, ist der Suchebereich. Da gab es große Aufschreie dann in der Marketing-Branche als dann der Michael Witzenleiter: ist dort dabei und sie positionieren sich quasi, wenn man es als Analogie zu den Ländern sehen möchte, als Schweiz neutral und mit allem im Geschäft. Dann kann man es glaube ich auch bei Adobe konstatieren hier. Adobes Agentenfähigkeit sind direkt in den großen Enterprise Service mit verfügbar, das heißt Jean-Luc Winkler: AI-Modus in die Google-Suche auch integriert wurde. Warum sollte man noch auf eine Webseite gehen, wenn ich das Ganze auch von der KI ausgegeben bekomme? Cleverer Move von Google, also aus Google Sicht sehr, gut. Kein anderer Anbieter hat hier so eine große Tiefe. Michael Witzenleiter: Wie würdest du es einschätzen? Welche Strategie sollten Unternehmen für Gemini and Farm? All in gehen oder? Jean-Luc Winkler: Also unabhängig von den Risiken bei der KI-Nutzung plädieren wir immer dafür, wenn schon Tools zur Verfügung stehen, dann sollte man sie auch nutzen. Das heißt, wer Google Workspace nutzt, sollte dann auch Gemini ernsthaft testen, ob und wie sinnvoll das Ganze nutzbar ist. Wie gesagt, immer vor dem Sternchen des Datenschutzes bzw. des Abflusses von sensibler Informationen aus dem Unternehmen. Da ist die Integration, muss man jetzt sagen, noch konkurrenzlos, auch wenn Microsoft versucht, zum Beispiel mit Integration in Michael Witzenleiter: Clodent Enterprise, Chachabit Enterprise, Terminal Enterprise, Microsoft 365 Copilot, IBM, Watson X, Orchestrate und Amazon Quick. Damit sind sie wahrscheinlich die breiteste Multiplattform-Adaption, die es aktuell so in dem Markt gibt. Genau. Mit der Adobe Experience Plattform als Anker werden dann eben eigenen Angaben zufolge bereits über... Jean-Luc Winkler: Microsoft Office nachzuholen. Wer auf Azure sitzt, trotzdem Vorteile, weil die Vertex AI als reine API Schicht dort auch funktioniert und Google ist das vielleicht stärkste zweite Pferd jetzt hier im Stall. Michael Witzenleiter: eine Bio- und Custom Experience pro Jahr orchestriert. ist einiges. Und damit hat Adobe einen Daten- und Kontextvorteil, eben reine Modellanbieter nicht haben. Jean-Luc Winkler: Zu einem großen Aufsteiger kommen wir als nächstes, zu Entropic. Das ist der Aufsteiger, der jetzt die Rankings mittlerweile sprengt. Wir haben auch hier im August bis August 2025 noch sehr, sehr selten über Entropic gesprochen. Aber seitdem steigt die Erwähnung von Entropic überproportional an. Das ist damit der steilste Anstieg tatsächlich unter den Big-Playern, die wir hier haben. Wir reden von einem Megawachstum. gab... Michael Witzenleiter: Das Brand Intelligence System, ist ein feintuned LLM mit Vision Language Capabilities und der CX Enterprise Co-Worker auf Basis des NVIDIA Agent Toolkit zeigen auch ein Stück weit die Richtung hier. Das heißt, wir haben spezialisierte Agenten mit Branchen- und markenspezifischer Governance statt einer Allzweck-LLM-Lösung. Jean-Luc Winkler: Unzählige sehr bedeutende Schlagzeilen. Der Umsatz hat sich vervielfacht. Es gibt Enterprise Pipelines, die hier explodieren. Es gibt Cloud Code, der MCP-Standard, aber auch das Agent SDK hat hier sehr viel Dynamik, gerade auch in die Developer Community, reingebracht, die OpenAI im B2B-Markt tatsächlich sehr, sehr kalt erwischt hat. In der letzten Folge haben wir auch erst mal dann tatsächlich über den Enterprise-Wechsel gesprochen, darüber, dass Großkunden dann aktiv Michael Witzenleiter: Auch Agenturen greifen das auf, denso Havas, Omnicom, Publizis, Stackville und WPP. Standardisieren sich eben auf die CX Enterprise Lösung plus die Systemintegatoren, Essential, Capgemini, Deloitte Digital, UI, IBM Infosys, PwC und TCS. Mensch, heute haben wir Name Dropping hier ohne Ende, nicht schlecht. Jean-Luc Winkler: OpenAI zu Entropic wechseln. Also da ja. Alles für die Reichweite. Genau, genau. Alle werden im LinkedIn-Post nochmal verlinkt. Ich glaube, so viele Verlinkungen lässt der Poster nicht zu. Aber spannend, ordentlich was los. Michael Witzenleiter: Usse Jean-Luc Winkler: Inhaltlich sind die Cloud Modelle auch sehr stark. das Cloud Opus 4.6, mittlerweile gibt es schon das 4.7 Modell. Das schlägt laut unseren Beobachtungen und auch den externen Benchmarks da draußen dann deutlich in den Coding-Tas die GPT-5 Modelle. Und wir haben auch darüber berichtet, dass der Mensch beim Coding hier outperformt werden kann durch den Tropic mittlerweile. Michael Witzenleiter: Absolut, damit bin ich auch durch. Macht immer weiter, Johnnick. Jean-Luc Winkler: Ja großartig, dann würde ich sagen, lass uns doch einmal einen Blick in die 100 Folgen werfen, beziehungsweise genau genommen sind es ja 99, wobei eigentlich sind es 101, weil wir auch so 100 Folgen zwischendurch haben. Aber ich würde vorschlagen, wir schauen uns mal an, was wir alles an Themen abgedeckt haben. Ich habe es sortiert anhand der Big Player. Michael Witzenleiter: Wie siehst du es denn? Man hört schon raus, du siehst einen sehr nachhaltigen Player. Wie kommst du zu deiner Einschätzung? Was sind so die Themen, die das die nächsten Jahre voran treiben? Was glaubst du? Jean-Luc Winkler: und würde jetzt zunächst einmal darauf eingehen, wie ich eigentlich vorgegangen bin, denn dazu hatte ich auch einen kleinen LinkedIn-Post, da habe ich etwas technisch ausprobiert, das würde ich einmal kurz beschreiben, bevor wir dann in die Ergebnisse reinspringen. ich denke schon, dass diese Nachhaltigkeit strukturell bedingt ist und nicht einfach nur ein Hype ist. Denn solange der B2B-Markt die Adoption hier priorisiert, ⁓ dass large language Models nicht nur als Spielerei im Privatumfeld eingesetzt wird, da wird auch Entropic davon profitieren, weil sie sich hier sehr, gut aufstellen. High-Prisiken sind eher in der finanziellen Bewertung zu sehen als in dem technischen Fundament, was Entropic hier liefert. unterm Strich, auch hier, man hat es rausgehört, ich bin ein Fan von den Entropic Modellen und ich denke auch, dass das sich in nächsten Monaten nicht ändern wird. Apropos Fan von Modellen sein, wie kommt man eigentlich daran? Natürlich durch Distributoren und einer dieser Distributoren-Könige, das ist nämlich Microsoft. Microsoft haben wir auch sehr häufig erwähnt, allerdings gar nicht so als Solo-Story, sondern eher dann in Verbindung mit einem Partner, also mit OpenAI zusammen, Als Azure-Ausspielkanal oder auch als Copilot-Bedienstschicht taucht Microsoft dann eher auf. Über 30 Milliarden Dollar jährliche Investitionen Rechenzentren von OpenAI oder gemeinsam mit OpenAI haben wir berichtet, damit mehr als Apple, also auch hier dann weit mit vorne dabei. Microsoft baut auch die Infrastruktur auf höchstem Niveau dann, ihr eigenes Modell-Ökosystem weiter aus. Geopolitisch auch hier erste US-Genehmigungen für High-End-KI-Chip-Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate. auch im haben wir über Microsoft berichtet, da ist Microsoft der de facto Standard für Voice AI Deployments im Mittelstand und auch im Enterprise Bereich neben spezialisierten Anbietern. Also Microsoft dann doch eher als Partner statt als Solo Big Player häufiger bei uns erwähnt. Michael Witzenleiter: Wer profitiert denn mehr vom Entropic Aufstieg? Microsoft oder Google? Jean-Luc Winkler: Spannend, weil Microsoft primär auf AWS sitzt. Microsoft verliert hier ein Stück Open AI-Exklusivität. Google hat eigene Modelle. Wenn der Enterprise-Markt sich diversifiziert, dann sitzt AWS am besten mit am Tisch und Microsoft muss zum ersten Mal tatsächlich hier lernen, wie man so eine Multi-Vendor-Cloud tatsächlich auch umsetzt. Michael Witzenleiter: Ist die Copilot-Adaption also ein guter Proxy für KI-Reifen in Unternehmen? Jean-Luc Winkler: Nicht wirklich. Co-Pilot wird oft als Lizenz erworben, aber nicht ausgeschöpft. Also wir sehen in der Praxis sehr viele Lizenzen ohne tatsächliche Workflow-Tiefe. hat das Distributionsspiel gewonnen. Ob das Adoptionsspiel hier gewonnen ist, das ist noch offen. Nach meiner Einschätzung sind sie da tatsächlich noch nicht so. Kommen wir noch ganz kurz zu Meta. Meta könnte man eher so als den Open Source-Helden mit Hardware-Identitätskrise betiteln. Meta haben wir auch oft erwähnt, da links dann nicht so mit den ganz großen Schlagzeilen. Wir haben über die positive Lama Story berichtet, also die Lama Modelle als kleine Open-Mates Modelle, die man sehr gut dann auch selber hosten kann in eigenem Text deck. Wir haben aber auch negativ über die AR VR Stories, also Augmented Reality und Virtual Reality gesprochen. Da hat Meta tatsächlich nicht so gut performt, wie der Markt das vielleicht erwartet hätte. Die Distribution über WhatsApp, Instagram und Facebook, die bleibt strategisch unterschätzt, würde ich eher sagen. MetaAI ist der heimliche Konkurrent für die Consumer KI in Europa und Lateinamerika. Und das Lama Ökosystem ist die wichtigste Closed Alternative für Open Source Stacks in den regulierten Branchen. Michael Witzenleiter: Er sollte MetaEKI und die Hardware-Sparte trennen? Jean-Luc Winkler: Also aus Investoren Sicht ja, aus Distributions Sicht dann doch eher nein. Also die Hardware ist langfristig das Vehikel, ⁓ Meta-AI in die Lebenswelt der Nutzer auch reinzubringen, also in den Alltag die tägliche Nutzung. Aber kurzfristig kostet tatsächlich diese Hardware Strategie dann doch eher an Glaubwürdigkeit, sie vielleicht auch zu sehr ablenkt dann von den Modellen. Kommen wir zu Apple. Apple ist eher so der Late Mover und wird jetzt mehr zum Hardware Disruptor. Auch Apple haben wir recht durchgängig erwähnt, aber auch dann über Enttäuschungen berichtet. Apple Intelligence läuft sehr, schleppend. Die Konkurrenz zieht deutlich vorbei, beziehungsweise eigentlich muss sie gar nicht vorbeiziehen, weil Apple gar nicht so weit vorne mitgespielt hat. Apple steigt explizit ins Rennen ⁓ KI Wearables und auch ⁓ KI Assistenten ein. Das Narrativ kippte dann aber eher. Das heißt, Privacy-first und On-Device-Inferenzen sind zunehmend ein Verkaufsargument, gerade auch im Enterprise Compliance Markt. Wenn dann die Daten auf dem Device weiterverarbeitet werden. Apples Trumpf bleibt die Distribution, also über die Hardware. 2,3 Milliarden aktive Apple Devices weltweit haben sie. Wird dort eigene Agenten platziert, der gewinnt automatisch dann auch an Reichweite. Die iOS-Roadmap deutet dann auf die Tiefenintegration mit OpenAI hin, aber gleichzeitig auf eigene Modelle für Standardaufgaben. Also bleibt spannend, wie es da weitergeht. Michael Witzenleiter: Der ist Apple der unterschätzte Player im Argenten-Zeitalter. Jean-Luc Winkler: Ja, könnte man schon sagen. Also, während alle über Modelle reden, kontrolliert Apple nach wie vor das Endgerät, an dem die Nutzer mit den Augen tatsächlich dann auch kleben und mit den Agenten dann interagieren. Das ist langfristig die wertvollste Position eigentlich als Gatekeeper, aber sie zahlt erst, wenn die Hardware-Generation dann auch tatsächlich den Sprung soweit schafft, dass wir auch über On-Device-Nutzung von den Language Models sprechen. Kommen wir zu Nvidia. Nvidia ist eher der Engpass, der Trogepoint in der Branche. Wir haben auch über Nvidia mindestens genauso häufig berichtet wie über die anderen Player, auch hier häufig in Kombination, denn sie werden dann mit erwähnt, wenn es ⁓ die Infrastruktur-Deals geht. Wir haben hier über Agentenhype rund ⁓ Nvidia berichtet. In den letzten Folgen auch tatsächlich. Wir haben über Marktanteile bei KI-Chips berichtet. 75 Prozent. erstes Halbleiterunternehmen mit über 5 Billionen Dollar Marktkapitalisierung. Ihr habt sicherlich noch die Schlagzeilen im Kopf, fast jeder Nvidia Mitarbeiter dann zum Millionär geworden ist, zumindest anhand des Wertes der Aktien an der In unserem Contest taucht tatsächlich sehr, sehr selten nur ein Nvidia Konkurrent aus, also ein anderer Chip-Hersteller. Es liegt einfach auch daran, ⁓ dass sie teilweise mit den anderen Big Playern dann zusammen genannt werden, aber vor allem auch, weil Nvidia hier einfach so stark ist. Kommen zu Mistral, denn Mistral ist eigentlich so der Europas Anker mit politischem Rückenwind. Wir haben über Mistral Deals gesprochen, über Milliarden, die hier in Heilbronn tatsächlich auch im E-Pi investiert wurden, ⁓ dann auch KI Made in Europe anzubieten. Wir haben in Folge 84 sehr spannend mit Carsten Kraus auch darüber gesprochen, wie Mistral als zentraler Bezugspunkt dann für die Souveränitätsdebatte herhalten kann. Mistral bleibt der einzige ernst zu nehmende EU-Player in unseren Folgen bzw. in unseren Big Eleven, wenn man jetzt mal alle ganz, ganz großen Player, die wir hier immer heranziehen, mal auswertet. Das ist gleichzeitig Stärke, also quasi Monopol auf der EU-Seite, auf der anderen Seite aber auch Schwäche, denn es gibt keinen zweiten EU-Anbieter und damit haben wir auch keine Risikodiversifikation. XAI ist eher so Drama statt Produkt, denn wenn wir über XAI berichten, dann häufig in Zusammenhang mit auch negativen Schlagzeilen oder der medialen Präsenz rund um Elon Musk. KROG 4.1 erreichte dann auch tatsächlich erstmals Platz 1 in der LM-Arena. Das hat aber nicht zu einem Hype-Effekt geführt, den man da vielleicht hätte erwarten können. Dann habe ich ja gesagt, wir sollten ab und zu auch mal über die chinesischen Player berichten. Da ganz kurz zu DeepSeek. Wir haben über die Effizienz gesprochen, allerdings haben wir DeepSeek gar nicht so häufig erwähnt, denn da gibt es dann auch nur ein paar Modellupdates hier und da mal Im Vergleich zu den anderen Anbietern konnte dann DeepSeek V3 tatsächlich sehr gut abschneiden, aber da müssen wir tatsächlich mehr berichten. Das gleiche gilt auch für Alibaba. Auch Alibaba wurde sehr, sehr selten erwähnt. Das ist so der größte Blindspot bei uns, könnte man sagen. Das heißt, die Alibaba Cloud, die jetzt auch gerade stärker im europäischen und US-Markt vertrieben wird, werden wir uns sicherlich auch noch mal tiefer angucken und dann die Modelle, auch dort zur Verfügung stehen. Michael, was würdest du sagen? Wie sieht dein Fazit aus? Michael Witzenleiter: Ich fand die Ausweisung wirklich sehr spannend, weil sie zeigt, dass vier Anbieter aktuell dominieren. das, worüber wir am meisten reden. Sieben weitere kämpfen ⁓ die zweite Liga eigentlich. Aber zwei davon, chinesischen, die sind in unserem Wahrnehmungsfeld komplett unterrepräsentiert. Da liegt, glaube ich, zukünftig echt eine Chance darin. Jean-Luc Winkler: Ja, also die spannendste Bewegung aktuell ist definitiv Anthropic. Die steigen hier strukturell. OpenAI muss seine Enterprise Position weiterhin verteidigen und holt gerade in den letzten Tagen rasant wieder auf. Bei Apple würde ich sagen, bereitet sich auf die Hardware-Phase des Agentenzeitalters vor und NVIDIA ist der einzige Anbieter, ohne den Buchstäblich dann nichts laufen würde. Michael Witzenleiter: Was sollen unsere Hörer jetzt praktisch mitnehmen aus unserer Auswertung? Erstens, ich würde empfehlen, reiner Single-Vendors Stack auf einem, der G Falls 2026 einfach strategisch sehr riskant. Das bietet sich an, sich da breit aufzustellen. Das sieht man ja noch an den Marktbewegungen. Und zweitens, wer MCP, Claude Code oder allgemeinen Entropic noch nicht im Evaluationsset hat, ist hinter dem Trend. dringend aufholen und drittens der Blick nach Asien lohnt sich, auch wenn er Mühe kostet. Es gibt da viele Modelle, auch die on-premise auch gerostet werden können, die auch sehr gut abschneiden. Also auch wenn man da Sicherheitsbedenken Stückwerte hat, die Daten in den asiatischen Bereich zu schicken, es ganz viele spannende Tools, die man auch in Europa gerostet oder für das eigene Rosting dann auch dort beziehen kann. Jean-Luc Winkler: Damit kommen wir jetzt zum inhaltlichen Ende unserer heutigen Folge. Die Jubiläumsfolge etwas anders gestaltet, wie ihr gemerkt habt. Wir haben ja schon gesagt, wir sind nicht die Einzigen, die an diesem Podcast mitwirken. Und deswegen widmen wir uns zum Schluss nochmal ein paar Stimmen, die uns auch erreicht haben in den letzten Tagen. Michi ist sehr, schön, dass sich Yvonne Teufel bei uns gemeldet hat, die natürlich auch von Anfang an mit dabei war und dann ⁓ gemerkt hat, dass wir jetzt bei unserer hundertsten Folge eingekommen sind. Ich würde sagen, wir spielen einfach ein paar Sprachnachrichten ab. Hört selber rein. Wir beginnen mit Yvonne. Ja, ihr habt es gehört, wenn ihr weiterhin auf skalierbare Generierung von AI Assets setzen wollt für eure E-Commerce Shops, dann geht auf unser vorheriges Team bei Conversion Maker zu. Yvonne ist da eure beste Ansprechpartnerin. Die kann euch da am besten unterstützen. Michael Witzenleiter: Also vielen Dank auch für die lieben Grüße, Und wer weiß, vielleicht können wir ja mal wieder eine Reunion-Folge machen. Wäre sicherlich auch spannend für die nächsten 100 Folgen, da mal wieder auch in der Dreierkonstellation jetzt vielleicht noch mal draufzunehmen. Jean-Luc Winkler: ⁓ ja, da würde ich mich freuen, wenn man nämlich in die Statistiken der Folgen reinschaut. Dann zieht Yvonne auf dem Cover auch. Das darf man nicht unterschätzen. Also Yvonne, wenn du mal wieder bei uns sein möchtest, du ist herzlich eingeladen. weitere Nachricht hat uns von Timo Brümmer erreicht aus dem Marketing mit KI Podcast. Timo und Leon waren auch schon bei uns hier im Podcast zu Aber hört einfach mal selbst. Ja, Timo, vielen Dank für deine Sprachnachricht. Auch von Stefan Wenzel haben wir eine Nachricht bekommen vom Podcast 2 mit Schuss. Hört mal rein. Ja, da du selber dein Buch nicht hier promoten möchtest, machen wir es einfach für dich, weil wir glauben, das lohnt sich schon, einen Blick da reinzuwerfen. Also schaut gern mal vorbei unter Stephans Profil auf Amazon, findet ihr dann auch das Buch zum Thema Gentic Commerce und das sei an dieser Stelle auch erwähnt. Wenn ihr Anfang Mai bei der OMR, den Online Marketing Rockstars hier in Hamburg seid, dann habt ihr die Möglichkeit beim Pre-Event am Vorabend eine Live Aufnahme ⁓ vom Podcast Zwei mit Schuss erleben zu können, also das Pre-Event gemeinsam mit Stefan Wenzel, Zwei mit Schuss und unseren Freunden von Edzhol im Grünjäger. Schaut da gerne mal vorbei. Michael Witzenleiter: Ja, kommen wir zu einem weiteren Wegbegleiter von uns, also zumindest von mir. Langjährig, ja. habe immer sehr gern mit ihm auch gearbeitet. Kommt noch aus Zeit aus dem Bereich AB-Testing, Personalisierung mit Fabian Hans, der sehr viel im Conversion-Bereich macht. Dort auch nicht nur mit Cognitive eine sehr coole Company hat, sondern eben auch einen eigenen Podcast betreibt, der sehr zu empfehlen ist mit dem Marketing-Momentum. Also hört da auch gerne mal rein. Ansonsten, spiel mal kurz das Band von ihm ab. ist es ja so, ihr könnt uns vielleicht regional noch nicht so ganz zuordnen, aber der Kern unseres Teams sitzt im Schwarzwald in Offenburg und wir haben neben unseren KI-Lösungen auch ansonsten dort jemand, der wirklich nicht nur für die Start-up-Szene sehr, sehr viel gemacht hat, sondern auch für das ganze Thema vegane Ernährung. dort auch mit This is Vegan und dem PlanBase Podcast sehr coole Medien zu dem Thema schon seit Jahren betreibt. ist der Janik Haldenwanger, der uns auch paar Grüße sendet. Hört gerne rein. Jean-Luc Winkler: ihr bekommt es natürlich auch immer wieder Der andere Teil des Teams, der sitzt hier oben im hohen Norden in Hamburg und da sitzt auch Dr. Uwe Samuels vom Exponential Pioneers Podcast und Exponential Institute. Hört gerne mal rein. Lieber Uwe, danke dir auch für deine Glückwünsche. Und als nächstes möchte ich Ralf Leister gerne danken. Nicht nur für seinen Sprachnachricht, die er nachfolgend hört, sondern auch dafür, dass er uns schon als Sponsor in unseren Folgen unterstützt hat. Wenn ihr mal einen Moderator braucht für eure Events oder ein Präsentationstraining, dann ist Ralf Leister für euch die richtige Ansprechpart. Und apropos Sponsor, last but not least möchte ich mich ganz herzlich bedanken bei Fabian Schmidt, der uns auch mal eine Sprachnachricht zum hundertsten Folge geschickt hat und in dem Zusammenhang auch gleich Sponsoring dieser Folge angeboten hat. thisishonest.com findet ihr tatsächlich auch weitere Informationen und die Bestellmöglichkeit zu Honest, Denn Onis ist euer natürlicher Koffein-Drink. 100 % echte Frucht, das heißt Direktsaft oder natürliches Püree und dazu Koffein aus Guarana-Extrakt. Dort ist es nämlich als natürlicher Pflanzenstoff gebunden und wird deshalb langfristig und gleichmäßig freigesetzt. Also für Wachheit, ohne Crash und Energie, die lange wirkt. Alles natürliche Zutaten in 4 sehr leckere Sorten und das ganze bestellbar unter thisishonest.com. Sorry. Lieber Fabian, lieber Robin, vielen, Dank für euer Sponsoring, eure Unterstützung hier. Und hört auch gerne mal rein, denn die beiden berichten über ihre Journey, sie ihr Startup aufbauen in ihrem Podcast Hustle und Hirn. Michael Witzenleiter: Ja, sehr spannend und vielen Dank auch. Damit haben wir uns wunderbar für diese Folge aufputschen können. Kann ich nur empfehlen. Jean-Luc Winkler: damit haben wir das Ende unserer 100. ⁓ erreicht. Michael, herzlichen Glückwunsch dazu. Und ich würde sagen, damit sehen wir uns nächste Woche. Wie gewohnt wieder mit einer Gast-Interview-Folge. Seid gespannt, bleibt uns weiterhin so treu erhalten. Wir freuen uns immer auf eure Nachrichten, euer Feedback, eure Fragen auch. ⁓ Und wenn ihr mal Unterstützung braucht in der Nutzung von KI in der Einführung bei euch im Unternehmen, kommt gerne auf uns zu. Wir unterstützen euch gerne. Michael Witzenleiter: Dank fürs Zuhören, bleibt uns weiterhin treu, wir geben weiter Gas und bis bald.