Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Zeitreise in die Zukunft: Warum deine Vergangenheit der Schlüssel zum Erfolg ist
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- 0:00Erstmal einen Schluck Kaffee würde ich sagen.
- 0:06Ja, meine Damen und Herren, mein Name ist Sven aka Borderline,
- 0:11neue Location soll noch ausdrücken, ich habe es mal
- 0:15wieder geschafft, was hat er denn diesmal schon wieder
- 0:18geschafft? Ne erstmal Entschuldigung für
- 0:23meine Stimme, ich bin wirklich komplett angeschlagen, aber die
- 0:26Folge ist mir heute extrem wichtig, weil ich habe es
- 0:31geschafft und ich glaube ich bin mal wieder so dem eigenen
- 0:36persönlichen wie soll ich sagen tot von der Schippe gesprungen.
- 0:40Hört sich dramatisch an als es ist, aber ich bin ja quasi in
- 0:46meinem Film in die Reise in meine eigene Vergangenheit
- 0:50gegangen, ganz bewusst. Und das liegt jetzt 2 Wochen
- 0:54zurück und die letzten 2 Wochen waren der Horror.
- 0:59Der blanke Horror, wirklich für mich, für meine Partnerin, für
- 1:03mein Umfeld. Ich war nicht ansprechbar, ich
- 1:08war, wie ich jetzt sage, nicht zurechnungsfähig, glaube ich,
- 1:15ihr wisst, was ich meine und dieses dieses Gefühl wieder zu
- 1:21haben, nicht, nicht nicht Herr. Seiner seiner Gedanken, seiner
- 1:27Emotionen zu sein, das war krass, das war echt krass, und
- 1:33das war geprägt von von von Wut, von Trauer, von von Angst, aber
- 1:40auch vor allen Dingen von dem Gefühl, wo man irgendwie dachte,
- 1:46man ist jetzt wieder keine Ahnung, Ende der 90er, Anfang
- 1:51der 2000 er Jahre. Also wirklich nicht nur gefühlt,
- 1:55sondern auch gelebt. Gegipfelt ist es dann
- 2:00vergangenes Wochenende, wo ich dann den Totalabschluss mal
- 2:04wieder hatte und also total total.
- 2:09Und da war mir dann anschließend klar okay digga, so geht das
- 2:16nicht weiter, wenn ihr die Folge hört, ist das alles schon längst
- 2:19überstanden, es sind noch ein paar Folgen im Kessel und.
- 2:23Aber mir ist es jetzt gerade morgens um 06:00 Uhr wichtig,
- 2:30das hier einzusprechen, weil seit gestern ist auch für mich
- 2:34wieder klar okay egal aus der Nummer bist du jetzt
- 2:37rausgekommen, aus der hast es echt geschafft dank dank
- 2:41wirklich dank auch meiner meiner Partnerin ja die echt jetzt die
- 2:49letzten anderthalb Wochen auch mit mir Scheiße gefressen hat.
- 2:54Und das war, ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll.
- 3:02Ich hatte latent Angst, wieder in alte Muster zu verfallen,
- 3:06also sprich auch in alte Borderline Muster auf alles zu
- 3:11scheißen und zu sagen, Ach weißt du was, du bist eh ein
- 3:14scheißtyp, du bist eh ein kack Mensch, also alles negative an
- 3:18an, an Selbstwahrnehmung, an Selbsteinschätzung.
- 3:23Ja, alles negative irgendwie mir in den Kopf geprügelt, nur um
- 3:29nicht spüren zu müssen, dass dass das was mit mir gemacht
- 3:33hat, dass dieser Film einfach was mit mir gemacht hat.
- 3:37Und was soll ich euch sagen, das war so, das war.
- 3:48Ich bin auch alle Menschen sagen mir, du machst so gute Arbeit,
- 3:52du bist n guter Mensch geworden, das warst du mal, das warst du
- 3:55mal, das bist du nicht mehr, aber wenn du dich innerlich so
- 3:59fühlst, als ob du es noch bist, das brauch ich wahrscheinlich
- 4:03keinem zu erzählen, dann können Euch die Leute erzählen, was sie
- 4:06wollen, das zeigt ja wieder einmal mehr einmal mehr, wie
- 4:11sehr unsere Gedanken doch tatsächlich die Realität
- 4:16beeinflussen können. Und sei es auch.
- 4:23Muss mich jetzt wirklich daran gewöhnen, den Kaffee jetzt
- 4:25irgendwie zu platzieren, ist alles noch nicht ausgereift
- 4:28hier, egal. Das zeigt aber auch einmal mehr,
- 4:34wie gesagt, dass die, dass die Gedanken, die man hat, die man
- 4:38sich einredet, dass die ausschlaggebend dafür sind für
- 4:42das, wie wir uns fühlen und auch.
- 4:45Für das, wie wir unsere unsere Lebensumstände gestalten, also
- 4:49sprich wenn ich mir einrede, ich bin ein kack Typ, ich bin ein
- 4:53kackvogel, ich möchte lieber wieder dies, ich möchte lieber
- 4:55wieder das dann passieren, solche Sachen, dass man dann
- 5:00außer Kontrolle gerät und außer Kontrolle, damit meine ich außer
- 5:05Kontrolle und das war jetzt ja, das war jetzt ein Apparat, der
- 5:12hat jetzt so 2 Wochen gehalten. Nun ist aber auch gut, jetzt ist
- 5:16auch gut und jetzt kann ich auch mit Fug und Recht behaupten, ich
- 5:19bin wieder da. Dann habe ich mir in diesen 2
- 5:23Wochen ey du hörst, du hörst die alte Mucke wieder, du connected
- 5:28dich wieder hier und da triffst du alte Leute wieder connecten
- 5:32ist das vielleicht zu viel, gehst auch auf Veranstaltung wo
- 5:35du weißt okay 50% Verbrecher und die anderen 50% schwerere
- 5:40Verbrecher und die letzten 30% sind nicht da, weil sie immer im
- 5:42Knast sitzen. Und so ungefähr war mal ganz
- 5:47nice, Leute wieder zu treffen, auch neu kennenzulernen.
- 5:51Aber aber mein Leben ist hier, mein Leben ist das, was ich, was
- 5:58ich hier bin, ja mein Leben ist meine Familie, meine ja meine
- 6:03meine mein Hund und das, was ich heutzutage mache, und ich musste
- 6:09das tatsächlich noch mal neu begreifen.
- 6:12Ich musste noch mal neu begreifen, dass ich
- 6:15Veränderungen in den letzten Jahren in den letzten
- 6:18Jahrzehnten von mir aus durchlaufen habe, die einfach
- 6:23dazu beigetragen haben, dass ich jetzt heute so hier sitze,
- 6:28Punkt. Und ich glaube, das ist die
- 6:31aller aller allerwichtigste, Essenz, Essenz an der ganzen
- 6:34Sache, dass ich einfach gerne ich bin und nicht gerne.
- 6:42Sein möchte wie ich, war das, wie ich war, war vielleicht zu
- 6:46der Zeit völlig okay oder nicht anders händelbar oder war war in
- 6:52Ordnung oder ich habe mich damit wohlgefühlt, vielleicht aber
- 6:55auch nicht honaus scheißegal. Wichtig ist, dass ich mich jetzt
- 7:00wohlfühle, wie gesagt, dann habe ich sehr, sehr tief in in in
- 7:07Verhaltensschema in Verhaltensschemata mich
- 7:10verhalten und. Und da hab ich vor n paar Tagen
- 7:13hab ich so ne Doku gesehen über über Bruce Springsteen, wie er
- 7:18jetzt für seinen neuen Kinofilm in seine Vergangenheit nach
- 7:22Nevada gereist ist, quasi um dort sich seiner Kindheit zu
- 7:29stellen, sein Traumata zu stellen, was sein Vater
- 7:31betrifft. Und da hab ich gesehen, wieviel
- 7:36Schmerz da drin war. Und hab das so gefühlt.
- 7:40Ne, manchmal braucht man Schmerz von außen unseren eigenen
- 7:43Schmerz vielleicht zu verstehen, wenn ihr versteht wie ich meine.
- 7:47Manchmal muss man sehen, dass auch andere Menschen etwas tun,
- 7:50um vielleicht selber mal auf den Gedanken zu kommen, ja sich
- 7:55selbst quasi zu hinterfragen, zu sagen so er Digga läuft das
- 7:59jetzt hier alles konform ist, das ist das cool wie du gerade
- 8:05bist und. Ich glaube, kein Mensch, kein
- 8:10Mensch auf dieser Welt kommt aus so einer Zeitreise, die die
- 8:14Vollgespickt ist. Mit Traumata kommt ohne
- 8:19Blessuren wieder zurück, aber die Blessuren ne, ich vergleiche
- 8:27es immer wieder mit dem Kampfsport, wenn ich die Blessur
- 8:30im Gesicht sehe, weiß ich, wo meine Deckung unten war, also
- 8:34weiß ich jetzt, wie ich noch. Noch feiner und noch Graziler an
- 8:40meiner an meiner Deckung arbeiten muss, um halt solche
- 8:44Spuren im Gesicht oder am Körper zu vermeiden.
- 8:47So und genauso verhält sich das ja mit unserem Denken, mit
- 8:50unseren Emotionen, ja, und manchmal muss so was glaube ich
- 8:56sein, um zu spüren, erstens mal was man will und was man nicht
- 9:00will, zweitens aber auch vielleicht um zu sehen, wie weit
- 9:04man tatsächlich ist, wie weit man.
- 9:08Jetzt ist im Vergleich keine Ahnung von vor 1515 oder 20
- 9:13Jahren, vielleicht auch im Vergleich von letzter Woche
- 9:16egal. Und das ist wieso ein kleiner,
- 9:19wieso ein kleiner Vokabeltest, wo man einfach mal abfragen
- 9:21muss, so hör mal, hast du das alles am Schirm?
- 9:24Das war das erste Mal, dass ich so explizit in in die
- 9:30Vergangenheit eingetaucht bin, um mich Situationen und.
- 9:36Und aber auch Orten gestellt habe.
- 9:40Und ich war bei Gott, ich war bei Gott nicht überall da, wo
- 9:44ich hätte sein müssen, aber das, wo ich war, waren die prägnanten
- 9:51Sachen und das, wo ich nicht war, war vielleicht auch ganz
- 9:54gut. Das ruht tatsächlich für immer
- 9:58und das ist auch völlig egal. Ich glaube, das Gefühl wäre gar
- 10:01kein anderes gewesen. Sondern es hätte das gleiche
- 10:04dann hervorgerufen oder wäre das gleiche hochgekocht.
- 10:08Und manchmal muss man sich seinen Dämonen auch stellen,
- 10:12wenn man möchte, man muss gar nichts, ist klar, aber manchmal
- 10:19tut das vielleicht ganz gut und wie gesagt, und wenn es nur so
- 10:23ein, wieso ein, wie soll ich sagen, wieso ein Realitätscheck
- 10:29ist so, wo stehst du eigentlich? Guck mal, wenn du lernst,
- 10:36Schlagzeug spielen, ja, und irgendwann denkst du so, ich
- 10:39habe da gar nichts gelernt, ich bin noch genauso schlecht wie am
- 10:42Anfang und da kommt ein neuer Schüler in den
- 10:44Schlagzeugunterricht und der kann nichts und ihr denkt auf
- 10:48einmal so, WOW ey, im Gegensatz zu ihm bin ich ja Profi, dann
- 10:54hat die ungefähr ein Gespür dafür, was ich meine, wenn ich
- 10:56sage, man muss sich ab und zu mal überprüfen anhand und.
- 11:02Von von entweder von anderen oder von seinem eigenen
- 11:06Durchlebten. Und ich glaube, ich bin da jetzt
- 11:10raus und ich glaube, das ist auch für die Zukunft was, das
- 11:13mich noch mal extrem gestärkt hat.
- 11:14Ich hoffe es jedenfalls. Ich meine, dass ich anfällig
- 11:19bin, so wie jeder Mensch wahrscheinlich für irgendwelche
- 11:22Schwächen und da braucht man nicht drüber reden.
- 11:26Ich bin ja nun mal auch n Mensch, der sehr
- 11:27begeisterungsfähig ist. Ja, erzähl mir was und ich hab
- 11:30sofort ne Idee dazu. Lass uns das umsetzen, dies das
- 11:32jenes ja, aber man sollte Begeisterungsfähigkeit nicht mit
- 11:36Irrsinn vergleichen, also sprich also wenn mir jemand sagt so von
- 11:41wegen Ah komm noch mal in die alte Zeit abtauchen dies das
- 11:44jenes dann sollte man vielleicht kurz abwägen ob das wirklich Not
- 11:50tut, ja. Die Begeisterung oder die
- 11:54Begeisterungsfähigkeit ist ja eine geile Eigenschaft.
- 11:57Die sollte man vielleicht darauf beschränken dann, dass man sich
- 12:01nach vorne begeistert, dass man wieder nach vorne guckt, dass
- 12:05man Vergangenes ruhen lässt, noch mal aufgearbeitet hat,
- 12:10vielleicht einmal das ein oder andere Wort mit irgendjemand
- 12:12gesprochen hat, wenn man möchte, aber im großen und Ganzen geht
- 12:17es nach vorne immer, es geht immer nur nach vorne.
- 12:21Ich arbeite doch im hier und jetzt nicht für die
- 12:24Vergangenheit, aber ich arbeite mit der Vergangenheit, um eine
- 12:33bessere Zukunft zu kriegen. Und seien wir mal ehrlich ey,
- 12:36wenn ihr die Wahl hättet zwischen Schloss oder Gosse, was
- 12:39würdet ihr wählen, was würdet ihr wählen?
- 12:42Natürlich die natürlich die Gosse, Na klar komm legt mal
- 12:47eine Bahn hinläuft natürlich nehme ich das Schloss und.
- 12:50Und ich denke jeder von euch, auch wenn ich die Wahl habe
- 12:53zwischen Reichtum oder Armut, wähle ich den Reichtum.
- 12:56Ist doch klar. Also also jeder, der was anderes
- 12:59sagt, der der, der gerade, der hat sie nicht alle am Sender so
- 13:05und ich habe diese Wahl, ich habe diese Wahl, ja, Reichtum
- 13:10hat ja nichts und ist ja ist ja jetzt nichts Materielles,
- 13:13sondern ey, ich hab die Wahl mir entweder ne coole.
- 13:18Oder eben eine nicht so coole Zukunft zu gestalten.
- 13:20Die habe ich, die kann ich mir selbst gestalten, dafür bin ich
- 13:23verantwortlich. Ja, wie gesagt, manchmal.
- 13:28Manchmal muss man auch etwas intensiver mit der Vergangenheit
- 13:32arbeiten, um vielleicht noch mal gewisse Dinge auch loszulassen,
- 13:36um die Zukunft besser zu gestalten, um seine eigene
- 13:41Orientierung irgendwie wieder gerade zu rücken.
- 13:45Weil sei mal ganz ehrlich, auf dem Weg nach vorne gibt es 8
- 13:48Milliarden verschiedene Möglichkeiten, wie ich abbiegen
- 13:50kann, abzweigen kann. Es gibt keinen geraden Weg, es
- 13:53gibt einen holprigen Weg, es gibt es gibt Berge, es gibt
- 13:55Taylor, Es gibt Meere, es gibt Sumpf, es gibt, ich habe keine
- 13:59Ahnung, was alles und es gibt einfach ganz viele Hindernisse,
- 14:03so, und manchmal muss man sich vielleicht der Vergangenheit
- 14:06bedienen, um zu wissen, wie ich über welches Hindernis komme und
- 14:10mein größtes Hindernis jetzt die letzten 2 Wochen war ich.
- 14:14Also was hab ich jetzt aus diesen 2 Wochen gelernt?
- 14:18Ne ganze Menge sag ich euch, nur nicht so Bötsch ne Ende tschüss
- 14:27ich hab ne ganze Menge über mich gelernt und zwar dass ich
- 14:31tatsächlich da bin wo ich wo ich bin, also nicht nur nicht nur,
- 14:36dass ich mir das Einrede, sondern dass es tatsächlich so
- 14:38ist, ja. Oftmals verlässt man sich ja so
- 14:41auf seine eigenen Aussagen und auf sein eigenes Mentoring und
- 14:45sagt so ja nee, ist alles cool dies das jenes, nee, es ist
- 14:49wirklich alles cool, es ist wirklich alles schön so wie es
- 14:52ist und bitte nicht noch mal so wie es war für keinen von uns,
- 14:57weder für mich, meine Kinder, meine Partnerin und den Hund,
- 15:01den Hund nicht zu vergessen und meine Freunde und dann kommen
- 15:08auch. Zu dem Thema guck mal, ich habe
- 15:12früher viel Quantität um mich rum gehabt.
- 15:14Viele Leute, viele bekannte. Ich hatte für jeden, für jeden
- 15:19Ärgernisbereich oder Lebensbereich oder nennt es wie
- 15:22ihr es wollt hatte ich eine Telefonnummer, konnte mich hier
- 15:24wenden, konnte da machen, da klingelt dies, das jenes heute
- 15:28habe ich vielleicht 2 Telefonnummern oder 3 ja
- 15:31überspitzt gesagt, aber die reichen mir, das ist meine
- 15:35Qualität, die ich heute habe. Und ich kann nur jedem jedem da
- 15:38draußen sagen, auch eine Erkenntnis über sich birgt eine
- 15:42Erkenntnis über sein Umfeld. Wenn ich heute noch dasselbe
- 15:47Umfeld hätte wie ich damals gehabt habe, dann würde ich
- 15:53jetzt so diese Folge hier nicht einsprechen, dann würde es mich
- 15:57in dieser Form alias Border allein überhaupt nicht geben,
- 16:00alias keine Ahnung wer, ich würde es nicht geben so.
- 16:06Und 1 ist mir klar geworden. 1. Also ich glaube, das war auch
- 16:12noch so Sinn. Sinnbildlich Sinnbildlicher habe
- 16:15ich das noch nie erlebt. Also ich glaube, wenn du dich im
- 16:18Rahmen zum Beispiel von Kriminalität bewegst, hast du
- 16:21genau 2 Möglichkeiten. Entweder du landest im Knast
- 16:25oder am Friedhof, ich glaube dazwischen gibt nichts und
- 16:30genauso genauso verhält sich das aber auch mit deinem Umfeld.
- 16:34Hast du genau 2 Möglichkeiten? Entweder die geht es gut damit
- 16:37oder die geht Scheiße damit und das sind alles so Stellschrauben
- 16:44die mir jetzt auch noch mal bewusst geworden sind, wie
- 16:46wichtig im hier und jetzt das ist, was ich um mich habe, weil
- 16:52das ich bin ja nicht ich, weil ich alleine so geworden bin,
- 16:56sondern ich bin ja auch aus aus, aus Strukturen meines Umfeldes
- 17:01gewachsen, ja, ich bin ja quasi. Der Phönix aus der Asche meines
- 17:06Umfeldes. Also wenn das nicht pathetisch
- 17:08war, liebe Leute, ja, wenn das nicht pathetisch war, ich bin
- 17:12der Pathos, ich bin, ich bin ein Idiot, so bisschen dramatisiert,
- 17:20vielleicht gerade dargestellt, aber unterm Strich ist es so,
- 17:25ich bin irgendwo auch das Produkt meines Umfeldes.
- 17:30So, und wenn ich so Ganoven, Verbrecher, Dealer, Junkies und
- 17:33keine Ahnung was um mich rum hab, wat soll ich euch erzählen,
- 17:37wat genau? Ja mein ist ja logisch so ich
- 17:44aber gute Menschen, liebevolle Menschen und stabile Menschen
- 17:51das stabil meine ich mit ey ich kann mich zu 1000% auf mich auf
- 17:54dich verlassen Loyalität mal ne ganz andere Hausnummer.
- 17:59Nicht Loyalität zu verbringen. Ich verpfeif dich nicht vor
- 18:01Gericht. Nee nee, Loyalität zu ey, dir
- 18:04geht es schlecht, ich bin für dich da.
- 18:06Ja ich glaub das ist ne Qualität mit der ich sehr gerne alt werde
- 18:11und alt werden möchte und ich mein Ich predige das schon zum
- 18:16Beispiel meinen Kindern seit Jahren seit Jahren ja, dass das
- 18:20das Wichtigste ist. Es ist scheißegal ob jemand weiß
- 18:23wo Neuguinea liegt, aber Hauptsache er weiß was Werte
- 18:27sind. So, das ist das eine.
- 18:29Ich bin aber auch sehr, sehr dankbar für meine Vergangenheit,
- 18:34weil vielleicht würde ich auch ohne diese so heute gar nicht
- 18:37reden, denken, empfinden, hundertprozentig sogar nicht,
- 18:43vielleicht musste das ja alles sein, Ey, lass uns, lass uns
- 18:49einfach so stehen, so was ich damit aber sagen will ist guck
- 18:53mal aus aus, aus jeder Scheiße. Kannst du so ein Fitzelchen Gold
- 18:59rausziehen? Aus jeder Scheiße kannst du
- 19:03irgendwie was Gutes machen oder wenigstens was Gutes sehen oder
- 19:07dir sagen so ey. Ja hatte auch seine Vorteile und
- 19:15jetzt ist sowieso bei mir die letzten Wochen und Monate wieder
- 19:21ein großer Umbruch was Menschen angeht.
- 19:24Ja, ohne dass ich im im negativen zurückblicke oder mit
- 19:29Wut oder sowas, nee, gar nicht, gar nicht, aber für mich
- 19:33persönlich, für mich ganz persönlich, das kann mir auch
- 19:35keiner übelnehmen, hat sich mein Spreu von von vom Weizen
- 19:39getrennt mal wieder so, das ist auch nicht schlimm, manche Leute
- 19:44kommen, manche Leute gehen die, die Bestand haben, die sind
- 19:46wichtig. Kann sich jeder hinter die Ohren
- 19:49schreiben. Die Leute, die Bestand haben,
- 19:51die euch gut tun, die sind wichtig.
- 19:53Alles andere ist ist ne Momentaufnahme, die uns aber
- 19:57auch tagtäglich quasi dazu leitet, daraus wieder zu lernen
- 20:01und das ist das Gute an uns Menschen, wir können voneinander
- 20:04lernen, sei es in einer Woche, sei es für für 4 Wochen, sei es
- 20:10für ein Jahr oder sei es für immer oder sei es nur für einen
- 20:14Tag. Das ist das Gute.
- 20:16Wir können das Gute von anderen Menschen lernen, aber auch das
- 20:19schlechte, und jeder Mensch hat gute und schlechte Anteile, so,
- 20:23und ich ziehe mir auch aus allen Leuten, die jetzt nicht mehr in
- 20:25meinem Leben sind, auch sowohl das schlechte als auch das Gute,
- 20:28und umgekehrt dürfen sie das natürlich genauso mit der
- 20:31Erfahrung mit mir, man muss auch nicht immer nur das schlechte in
- 20:34den Menschen sehen und sagen, das war ein Arschloch, ey, dat
- 20:38war ne Fotze, dat wie babuff Nein, das war ein Mensch, aus
- 20:42dem habe ich gelernt. Sondern so verhält sich das
- 20:45schon mein ganzes Leben. Manche Leute sind bis heute da,
- 20:50der eine, weil er muss, also mein Vater, und aber alle
- 20:54anderen sind auch über viele, viele, viele Jahre da oder da
- 20:58gewesen, bis es dann auch irgendwann Gründe gab, warum man
- 21:02dieses Lernen, diesen Lernprozess quasi eliminieren
- 21:06musste oder ausschalten musste oder einfach zu Ende bringen
- 21:09musste. Ja, es war einfach.
- 21:12Ich gehe auch nicht mein Leben lang zur Schule oder in die
- 21:14selbe Schule. Nee, man macht immer wieder was
- 21:16anderes, aber ich bin der Meinung, irgendwann ist man dann
- 21:22an dem Punkt angekommen, wo man so geerdet ist, dass man nur
- 21:27noch mit dem einen Menschen oder mit ein Paar oder mit einer
- 21:32Handvoll Menschen zusammen lernen möchte, weil dann hat man
- 21:36einfach seine seine, ich sag mal seine Crew, die hat man
- 21:38gefunden. Ja, und dann ist das ne Gang die
- 21:42wie soll ich sie nennen, die die die die Armor Gang das ist geil
- 21:49die liebespfeil gang früher wär es ne liebeskugel gang gewesen,
- 21:55ja ihr wisst aber was ich meine ne dann ist das das was für mich
- 22:00Qualität ausmacht und ich glaub das ist das Allerwichtigste.
- 22:04Und ich bin auch aneinem.in meinem Leben, wo ich keinen mehr
- 22:07erziehe und kein Ich möchte auch nicht erzogen werden, sondern
- 22:13man will Mehrwert. Man will aber auch welchen
- 22:16geben, so und das unterm Strich ist das Allerwichtigste in
- 22:22meiner, in meiner Welt, in meiner Welt, also was soll uns
- 22:26die Folge sagen, Vergangenheit ist Zukunft.
- 22:31Aber es kommt auf jeden Einzelnen an, wie er sie
- 22:34gestaltet. In diesem Sinne, meine Damen und
- 22:36Herren, mein Name ist Sven AKA Borderline und ich bin raus,
- 22:41Tschüss.