
Ep. 285: Die Leere der Demokratie: LA GRAZIA von Paolo Sorrentino – Kritik & Analyse
Paolo Sorrentino stellt nach „Il Divo“ und „Loro“ erneut einen Staatsmann in den Mittelpunkt: Toni Servillo schlüpft erneut in die Rolle eines großen Mannes, aber dieser will gar nicht groß sein. Mutig ist er nicht, eher technokratisch; entschlussfreudig ist er auch nicht, er zaudert und zögert, auch wenn alle anderen ihn zu raschem Handeln bringen wollen. In „La Grazia“ erlebt der Präsident Italiens seine letzten Monate im Amt: Ein Gesetz zur Sterbehilfe soll von ihm unterzeichnet werden, außerdem kann er Gefangene begnadigen. Aber sein Kopf steht woanders, denn er grübelt noch immer…
The skinny
The skinny isn't ready yet — notes appear once the transcript is processed.