Latest / Franchise UNIVERSUM - Der Podcast für Systemzentralen / Franchisegeber in der Beweispflicht: Analyse eines Franchise-Streits
Transcript
- 0:00Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen, liebe Franchise-Geber und Franchis Manager.
- 0:03Speaker 1: Zu einer neuen Episode hier im Franchises Universum Podcast heute einmal mehr wieder hier aus Bonn gemeinsam mit Andreas Frings an seinem Ehrentag.
- 0:13Speaker 1: An dieser Stelle lieber Andreas, herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag!
- 0:16Speaker 0: Schönen Dank!
- 0:17Speaker 1: Schön dass du mit uns ein bisschen im Podcast... Feiern möchtest sagen kann, weiß ich nicht so recht.
- 0:25Speaker 1: Aber zumindest eine Zeit mit ihm möchte es.
- 0:28Speaker 1: und wir wollen heute über einen Fall sprechen.
- 0:30Speaker 1: da hat sich ein Franchisenehmer bei mir gemeldet der Gruppen halbes Jahr Franchisnehmer war Und sehr unzufriedenbar mit seinem franchise Geber.
- 0:38Speaker 1: ob wirklich Zulässig oder nicht wissen wir nicht ganz genau, aber wir haben so ein paar Indizien über die wollen mal sprechen.
- 0:44Speaker 1: Insbesondere so Richtung Markenbildung vorvertragliche Aufklärung was er getan hat, nicht getan hat was zu tun ist und eben auch das Thema Schulungen.
- 0:55Speaker 1: Wir haben einen kleinen Überblick vor und werden in späteren Episoden noch einmal ein bisschen tiefer in diesem Fall einsteigen weil wir da relativ viel Futter gekriegt haben.
- 1:02Speaker 1: Ich freue mich sehr, dass ihr dabei bist.
- 1:03Speaker 1: willkommen im Podcast!
- 1:05Speaker 0: Ja hallo Stefan vielen Dank freue ich sehr.
- 1:07Speaker 1: Ja, wir steigen mal ein.
- 1:08Speaker 1: Also, wir haben einen Franchise-Nema.
- 1:11Speaker 1: der war grob ein halbes Jahr letztes Jahr Franchis Nema.
- 1:13Speaker 1: Ist
- 1:13Speaker 0: ja nicht so lange, ne?
- 1:14Speaker 1: Genau im handwerklichen Bereich und schrieb es dann hat versucht rauszukommen ist einigermaßen rausgekommen und schriebe mir dann eine lange, lange Mail wo er beschrieben hat was da alles nicht gut gelaufen ist Warum ich den noch auf dem Franchise-Portal führe?
- 1:30Speaker 1: So ein bisschen Hintergrund des Ganzen.
- 1:33Speaker 1: Und da wollen wir mal ein bisschen reingucken in mehreren Episoden, weil es gibt verschiedene Aspekte, die sich darin vermengen.
- 1:39Speaker 2: Hallo und willkommen zu einer neuen Episode im Franchize-Universum Podcast für euch in den Systemzentral!
- 1:45Speaker 2: Mein Name ist Steffen Kessler
- 1:47Speaker 1: und ich helfe euch, die
- 1:48Speaker 2: passenden Menschen zu
- 1:49Speaker 0: finden
- 1:50Speaker 1: und von euch zu überzeugen,
- 1:51Speaker 2: um sie dann zu erfolgreichen – und das ist mir richtig –
- 1:54Speaker 1: zufriedenen
- 1:55Speaker 2: Franchisespartnern zu machen.
- 1:56Speaker 2: In meinen Worten heißt das, indem wir unser Glück
- 1:59Speaker 1: mit anderen teilen.
- 2:01Speaker 2: Viel Spaß mit dem kommenden
- 2:02Speaker 1: Impuls!
- 2:26Speaker 1: und sagte halt, okay das Ganze war hat nicht so gepasst.
- 2:31Speaker 1: Und insbesondere das was am meisten mir in Erinnerung geblieben ist.
- 2:35Speaker 1: er sagte ich bin dahin gefahren.
- 2:36Speaker 1: Ich hatte mich dafür interessiert bin sechshundert Kilometer dorthin gefahren und habe dann den Vertrag zugesicht gekriegt.
- 2:44Speaker 1: und damit ich nicht die Schulung nochmal extra separat machen muss noch mal sechshundert Kilometer hin und zurück fahren muss bin ich gleich dort geblieben, hab unterschrieben und dann die Schulung bekommen.
- 2:55Speaker 1: Und konnte dann sozusagen abends wieder zurück.
- 2:58Speaker 0: Mit dem Hinweis, das ist vielleicht noch wichtig.
- 3:01Speaker 0: Vorher gab es den Vertrag nicht.
- 3:03Speaker 0: D.h.,
- 3:05Speaker 0: ich konnte mir nicht vorher den Vertraget anschauen und bin dann losgefahren, sondern siehst ausdrücklich den Vortrag geben wenn ich raus.
- 3:12Speaker 1: Und da ist schon eine Kuriosität dass wer auch immer den Druck gemacht hat ob er selber weil er nicht fahren wollte oder der franchise giber gesagt hat naja wenn du hier unterschreibst dann können wir die Schulung machen, dann kannst du morgen direkt loslegen.
- 3:24Speaker 1: So genau wissen wir es nicht, wie's genau gelaufen ist.
- 3:27Speaker 1: Aber in der Stelle ist schon seltsam, dass jemand einen Vertrag unterschreibt.
- 3:30Speaker 1: Ich glaub soweit können wir uns aus dem Fenster lehnen, wo er ihn gerade erst auf den Tisch gelegt bekommt hat.
- 3:35Speaker 1: Also die Zeit das Ding zu prüfen?
- 3:37Speaker 1: Na ja okay!
- 3:38Speaker 1: Wir fangen aber weiter vorne an weil du hast dir diesen Fall angeguckt und hast ein Aspekt noch rausgebracht, der vielleicht Interessant für insbesondere zukünftige Franchise-Geber, die ein erfolgreiches Business haben so Handwerksbetrieb
- 3:52Speaker 0: Müller
- 3:53Speaker 1: Und die dann überlegen, was kann ich daraus für eine Marke machen?
- 3:56Speaker 1: In dem Fall ist das eine beschreibende Marke in Form einer Domain.
- 4:00Speaker 1: Wir wollen den Fall jetzt nicht benennen.
- 4:02Speaker 1: deswegen sage ich es einfach mal Rasenmäher kommen oder sowas und schon da fingst du an mit okay also so einem Markel den Franchise Nehme zur Verfügung zu stellen.
- 4:13Speaker 1: Das ist so naja hilfreich für den Frances Nehma
- 4:19Speaker 0: Genau absolut.
- 4:20Speaker 0: Also das war einfach das Thema.
- 4:21Speaker 0: wenn man sich Den gesamten Fall angeschaut hat passt das so ganz gut ins Bild, dass man sagt eine Marke die dient ja der Kennzeichnung eines Unternehmens.
- 4:29Speaker 0: Das heißt sie braucht Unterscheidungskraft.
- 4:32Speaker 0: und wenn die Marke nur beschreibt was tatsächlich getan wird dann fehlt der Marke an Unterscheidungskraft.
- 4:42Speaker 0: Eine sehr unbekannte Marke mit wenig Unterscheidenkraft ist eine schwache Marke und eine Pflicht aus dem Franchisevertrag ist es, das Recht zur Nutzung dieser Marke zu gewähren.
- 4:58Speaker 0: Im Gegenzug muss der Franchisennehmer Geld dafür bezahlen.
- 5:01Speaker 0: Da kann man sich natürlich schon die Frage stellen, warum soll ich Geld für etwas zahlen?
- 5:06Speaker 0: nur beschreibt, also der Standardfall wäre ich mache eine Bäckerei auf die ich Bäckerein nenne.
- 5:15Speaker 0: Da würde man sagen okay dafür zahle ich jetzt zumindest kein Geld an wen anders dass sich da über meine Bäckarei-Bäckerei schreiben darf das ist sozusagen ein Baustein in dem Gesamtgefüge.
- 5:26Speaker 1: Okay Mauser zu sagen die Marke ist eingetragen als Wortbildmarke.
- 5:31Speaker 1: Das hast du dann noch nachgeschaut ne?
- 5:33Speaker 1: Ein gewisser Schutzfaktor ist da, wobei auch Wortbildmarke jetzt nicht das große ist.
- 5:39Speaker 0: Genau und dann haben wir wieder das Problem.
- 5:41Speaker 0: sie konnte nur eingetragen werden als Wortbild Marke weil als reine Wortmarke funktioniert es eben nichts.
- 5:47Speaker 0: sonst würde ich sofort rausgehen und Bäckerei als Wortmarkel schützen lassen und dann alle Bäckereien abmahnen.
- 5:53Speaker 0: Das geht nicht.
- 5:54Speaker 0: deswegen als Wort Marke war es nicht eintragungsfähig.
- 5:57Speaker 0: und den Kniff dem man macht ist man bastelt sich ein Logo außen rum.
- 6:03Speaker 0: Das wird dann als Wortbildmarke angemeldet.
- 6:06Speaker 0: Dann ist aber der Schutz in erster Linie aus dem Logo außen rum und nicht aus dem wesentlichen Wortbestandteil.
- 6:12Speaker 1: Also wer das Ding dann einfach schreibt, der ist immer noch fein damit?
- 6:15Speaker 1: Genau wenn er sagt hey also sich dieses Wort übernimmt in irgendwelche Artikel oder so ein Textform ohne das Logo zu verwenden, da ist die Marke quasi nicht geschützt!
- 6:28Speaker 1: Also das so am Rande, dass vielleicht als kleiner Hinweis bestehende Franchise-Systeme müssen sich darüber natürlich keine Gedanken machen.
- 6:33Speaker 1: Weil die haben schon eine Marke.
- 6:35Speaker 1: und ich vermute, dass selbst diejenigen, die so eine beschreibende Marke haben, die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt noch was geändert werden soll nicht so hoch ist – es ist ja sauaufwendig, ist verständlich!
- 6:44Speaker 1: Aber das vielleicht als Hinweis für angehende Frangis-Ssysteme, die sich eben nicht Handwerk Müller dann nennen wollen, wenn auch der Meyer oder der Mustermann dann ein Franchisespartner werden sollen, sondern die vielleicht irgendwie eine Marke, eine Fantasie-Marke meine ich jetzt vom Namen her dann sich generieren wollen.
- 7:04Speaker 1: Da ist so ein Domainname oder ähnliche Beschreibendeffekte vielleicht nicht das allerbeste.
- 7:09Speaker 1: So und dann der aus meiner Sicht noch viel interessantere Punkt Das ist das Thema der vorvertraglichen Aufklärung.
- 7:15Speaker 1: nach deiner Einschätzung was es da passiert als vor vertraglicher Aufklärungen?
- 7:20Speaker 0: So wie es sich las, und wir haben jetzt nur so die Beschreibung des Franchise-Nemars.
- 7:24Speaker 0: Und es geht ja darum dass wir hier den typischen Fall sozusagen beschreiben, so wie er sich uns darstellt muss man sagen das gar nichts gelaufen an vorvertragliche Aufklärungen.
- 7:32Speaker 0: Weil wann soll das gewesen sein?
- 7:34Speaker 0: Also wenn ich den Franchises Vertrag vorgelegt bekomme nachdem ich sechshundert Kilometer zur Systemzentrale gefahren bin und ihnen unterschreibe bevor ich wieder zurückfahre dann wüsste ich nicht wo soll da irgendeine Form von vorvertraglicher Informationen stattgefunden hat.
- 7:51Speaker 1: Was ist denn der Nutzen der Vorvertragliche Aufklärung?
- 7:54Speaker 1: Also was sollte denn da stattfinden, wenn es gut läuft?
- 7:57Speaker 0: Der Nutzenaussicht... Rechtsprechung oder weshalb wir die vorvertragliche Aufklärung immer diskutieren ist eben, dass man das Informationsgefälle sich in Franchise Geber und franchisenehmer abbaut.
- 8:11Speaker 0: Das heißt der franchise Geber kennt sein System der weiß wie die Standorte laufen bestenfalls.
- 8:17Speaker 0: er sollte es jedenfalls wissen.
- 8:19Speaker 0: er kennt da alle Einzelheiten und der franchisenehmer kommt nun hin und soll sich diesem system anschließen besteht so ein Ungleichgewicht.
- 8:31Speaker 0: Der kennt ja eben diese ganzen Interner nicht und deswegen gibt es eine Schutzpflicht, so eine Schutzfunktion, wonach der Franchisegeber verpflichtet ist dem Franchisnehmer Informationen zu erteilen über dieses Franchisesystem.
- 8:48Speaker 0: das ist erstmal so der grundsätzliche Aufhänger, weshalb wir vorvertragliche Aufklärung immer wieder und immer wieder diskutieren.
- 8:56Speaker 0: Aber auch ganz praktisch muss man sagen aus Sicht des Franchise-Nehmers wäre es ja auch so dass er sagt wenn ich da ein Gewerbe betreiben soll dann... muss ich doch wissen, unter welchen Voraussetzungen das eigentlich stattfindet.
- 9:09Speaker 0: Also da geht es dann eher um sehr basale Dinge die offenbar ja auch nicht stattgefunden haben.
- 9:15Speaker 1: Ich würde überhaupt in der Franchise Geber-Bürde sagen, doch doch!
- 9:18Speaker 1: Da hat was stattgefundet und wir haben mehrfach miteinander telefoniert im Vorfeld.
- 9:22Speaker 1: Ich weiß das auch durch den Franchisnehmer, der mir geschrieben hatte naja, mir wurden im Vorfield am Telefon lauter Sachen auch versprochen so akvisemäßig.
- 9:29Speaker 1: Ich kriege meine Aufträge vom Franchies Geber auch von großen Organisationen und so... Und das ist alles nicht passiert.
- 9:35Speaker 1: mit ihm wurde da was versprochen.
- 9:37Speaker 1: Das heißt, die haben telefonisch miteinander gesprochen und HR hat sich auch darüber informiert zumindest okay, was kriege ich denn so alles vom Franchise-Geber?
- 9:46Speaker 1: Das würde zu sagen das ist aber nicht vorvertragliche Aufklärung wie man es machen sollte weil aus meiner Sicht zumindest diese ja nicht belegbar
- 9:54Speaker 0: Ganz genau.
- 9:54Speaker 0: Also da kommen wir dann in das Problem, da diskutieren wir überhaupt nicht ob es überhaupt eine vorvertragliche Aufklärungspflicht geben muss sondern da ist erstmal so.
- 10:03Speaker 0: alles was dort gesprochen wird muss erst mal richtig sein also dass es ganz einfach gesprochen.
- 10:12Speaker 0: ich darf niemanden mit falschen Tatsachen zur Vertragsschluss bewegen.
- 10:16Speaker 0: d.h wenn ich dem sage alle unsere Standorte laufen super und das ist gar nicht der Fall dann täusche ich den Bereich der Täuschung und das ist etwas, was Franchisenehmer immer wieder behaupten auch.
- 10:33Speaker 0: Ich bin vorvertraglich getäuscht worden.
- 10:37Speaker 0: kehrt die Rechtsprechung dann die Beweislast um.
- 10:40Speaker 0: Das heißt, der Franchisegeber ist derjenige, der dann erklären muss welche Informationen er geliefert hat und dass sie richtig waren.
- 10:48Speaker 0: Und da ist genau das Problem, das du ansprichst.
- 10:51Speaker 0: bei so einem Telefonat kann ich das letztlich überhaupt nicht nachweisen im Nachhinein was es da gesprochen wurden oder so.
- 10:58Speaker 0: Und diese Unsicherheit geht halt wenn's drauf ankommt zu lasten des Franchisesgebers.
- 11:03Speaker 1: Ja an dieser Stelle sollten wir anmerken wir beziehen hier keine Stellung, ob der Franchise-Geber alles richtig gemacht hat.
- 11:09Speaker 1: Der Franchisesnehmer alles richtig
- 11:11Speaker 0: macht.
- 11:12Speaker 0: Dafür
- 11:12Speaker 1: wissen wir zu wenig.
- 11:13Speaker 1: Indizien würde ich sagen sind auf beiden Seiten ist es nicht so ganz professionell gelaufen das Ding zu unterschreiben wenn man sechs Kilometer hingefahren ist um nicht ein zweites mal zu fahren.
- 11:23Speaker 1: naiv würde ich sagen, soweit ich es überblicke.
- 11:25Speaker 1: Auf der anderen Seite dem Franchisenehmer das überhaupt vorzuschlagen ist wo so zu machen und eine Schulung kann man gleich dazu anzubieten die in zwei drei Stunden abgewickelt ist dann frage ich mich auch wie viel Franchises ist?
- 11:36Speaker 1: aber dass jetzt nicht eine Bewertung beurteilungen dieser Stelle sondern wir diskutieren diesen Fall um zu diskutieren wie macht man's richtig und professionell im Franchis worauf ist zu achten?
- 11:47Speaker 1: Und jetzt hier in den konkreten Fall fand offenbar eine vorvertragliche Aufklärung zumindest mal nicht gut dokumentierbar statt und laut Aussage des Franchise-Nehmers wurden telefonisch Aussagen getätigt, die hinterher nicht zutrafen.
- 12:02Speaker 1: Und da schaut man sich dann wiederum aber auch den Vertrag an was du in Teilen getan hast weil er uns auszugsweise zur Verfügung stand.
- 12:09Speaker 1: Was denn darin steht gegenüber den Versprechungen?
- 12:12Speaker 1: die gemacht wurden und ich glaube dann später noch ein bisschen genauer rein.
- 12:16Speaker 1: Genau,
- 12:16Speaker 0: schauen wir später noch etwas genauerein.
- 12:18Speaker 0: aber da müssen wir vielleicht noch so ein bisschen differenzieren.
- 12:21Speaker 0: denn wenn wir über die vorvertragliche Aufklärung und Ihren Zweck sprechen dann reden wir über Tatsachen die sich sozusagen dem Kenntnisbereich des Freundschaftenehmers entziehen.
- 12:30Speaker 0: das heißt wie laufen die Standorte?
- 12:35Speaker 0: Gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse, echte wirtschaftliche Zahlen?
- 12:41Speaker 0: Das andere Thema ist was steht eigentlich in diesem Vertrag drin.
- 12:44Speaker 0: Da muss man sagen das ist nicht Teil der vorvertraglichen Aufklärung unmittelbar... Die erklärt
- 12:50Speaker 1: dir nicht den Vertrag?
- 12:51Speaker 1: Nein!
- 12:52Speaker 1: Die Vorvertragliche Aufklärungen?
- 12:53Speaker 1: Nein
- 12:53Speaker 0: nein also das definitiv nicht weil Da hat ja der Franchisen immer die Möglichkeit, sich den durchzulesen.
- 13:00Speaker 0: Ja das heißt wenn mir im Vorfeld versprochen wird wir versprechen der sieben Schulungen und dann gucke ich mit dem Vertrag an da steht von diesen Schulungen nichts drin Dann wird es schon schwierig denn Das wurde dann ja nicht vereinbart, also da muss man sich natürlich die Geschichte genau anschauen und man sagt ja statt der nicht drin war im Vertrag stand nur Schulungen oder so.
- 13:24Speaker 0: Und damit hat die haben gesagt das meint sieben Schulungen.
- 13:26Speaker 0: also dann kommen wir vielleicht wieder in diesen Bereich der Täuschung.
- 13:30Speaker 0: aber ansonsten ist es so Was im Vertrag geregelt wird, das kann ich ja als Freundschaftsnehmer auch selber prüfen.
- 13:36Speaker 0: Das heißt
- 13:36Speaker 1: da bin ich auch selber verantwortlich?
- 13:38Speaker 1: Wenn der Mirantilophon sagt sieben Schulungen dann muss sich entdecken im Vertragt dass er nicht die Schule gesteht und ist in zweifel zwei vor der Unterschrift anschreiben.
- 13:45Speaker 1: Das würde jetzt jeder Richter im Falle eines Konflikts von mir erwartet haben.
- 13:49Speaker 0: Ja also man nimmt natürlich eine gewisse Tendenz In der Rechtsprechung war dass man Unternehmern, die sich gegenüber sitzen und nicht zutraut einen Vertrag zu lesen.
- 14:00Speaker 0: Weshalb dann versucht wird über irgendwelche, sei es das Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen oder andere Überlegung vor vertraglicher Aufklärung da eine Schutzfunktion zu entwickeln.
- 14:12Speaker 0: Aber an Sicht gilt erst mal, dass sind zwei selbstständige Unternehmer, die dich gegenüberstehen.
- 14:16Speaker 0: Und in Zweifel sind das auch Kaufleute.
- 14:20Speaker 0: Der Kaufmann kann sich nicht darauf berufen, dass er nicht gelesen hat, was er unterschrieben hat.
- 14:25Speaker 1: Okay, gut.
- 14:26Speaker 1: Also nehme ich mit die vorvertragliche Aufklärung sollte ordentlich gemacht sein und zwar insbesondere über all die Themen, die ich im Vertrag nicht lesen kann, die aber relevant sind für mich um entscheiden zu können ob ich diesen Vertrag unterschreiben möchte respektive ob ich diese Partnerschaft eingehen möchte.
- 14:43Speaker 1: dein Beispiel waren jetzt Erfolgszahlen von bestehenden Partnern bestehenden Ob das Konzept an sich funktioniert weil dass Die BWA und Co.
- 14:52Speaker 1: sind eher geheimes Wissen, die nicht draußen auf dem Plakat an die Wand gehangen werden.
- 14:57Speaker 1: Wie mache ich das?
- 14:58Speaker 1: als Feinscheißgeber?
- 14:59Speaker 1: Dass ich so vielleicht mal als groben Graben eine gute vorvertragliche Aufklärung mache.
- 15:06Speaker 1: Was wären deine drei, vier, fünf wichtigsten Punkte dabei?
- 15:09Speaker 0: Der wichtigste Punkt ist, dass man die Informationen, die man herausgibt dokumentiert also ... so ein kleines Heftchen macht oder eine PDF-Datei, aber was auch immer und sich dann quittieren lässt dass man die Informationen erteilt hat.
- 15:26Speaker 0: Das macht
- 15:26Speaker 1: man gerne mit dem Kürzel in der Ecke, ne?
- 15:28Speaker 0: Genau.
- 15:29Speaker 0: Man macht die letzte Seite so eine Unterschriftzeile, so eine Quittung wo man dann den Stand der vorvertraglichen Aufklärungen nachweisen kann und man lässt sich das insgesamt also so gebunden zurückschicken.
- 15:41Speaker 0: Das sind so die Möglichkeiten.
- 15:42Speaker 0: Dann kann ich noch nicht sagen, dass sind die Informationen, die dem Partner zur Verfügung standen.
- 15:48Speaker 0: Und dann ist noch ganz wichtig danach muss der Partner natürlich noch die Gelegenheit haben auch zu entscheiden unterschreibe ich jetzt oder unterschreibe nicht.
- 15:57Speaker 0: Denn das ist auch der Klassiker, man unterschreibt einen Franchisevertrag dann fällt dem ein Franchises-Gibber auf hat da war noch was mit vorvertraglicher Aufklärung und dann schickt er es nur hinterher mit der Bitte um Gegenzeichnung.
- 16:08Speaker 0: so dass reicht natürlich nichts sondern ist wichtig dass nachdem diese Informationen erteilt wurden Dann auch noch Gelegenheit besteht zu schauen passt das für mich?
- 16:18Speaker 0: Oder passt das nicht?
- 16:19Speaker 0: Und deswegen
- 16:21Speaker 1: Da darf nicht ein Datum dahinterstehen oder vorvertraglich.
- 16:24Speaker 1: Genau,
- 16:25Speaker 0: und es ist auch nicht wichtig, dass man dann noch das Datum schnell ändert?
- 16:29Speaker 0: Auch das kommt leider schon mal vor.
- 16:30Speaker 0: Das muss ja eigentlich zwei Wochen vordatiert werden, da machen wir das noch... sondern es geht wirklich darum, dass man das ernst nimmt und man macht sich nur dann nicht angreifbar wenn man diesen Prozess auch tatsächlich einhält.
- 16:43Speaker 0: Und inhaltlich geht es dann eher darum zu beschreiben was ist?
- 16:46Speaker 0: Es geht nicht um die Prognosen.
- 16:48Speaker 0: Die kann der Franchisenehmer selber anstellen.
- 16:52Speaker 0: Genau im Businessplan macht er Franchisesnehmer selber und da sollte auch so sein denn dieser Blick in die Zukunft Da haben beide das gleiche Wissen.
- 17:05Speaker 0: Die Grundlagen dafür, die kann der Franchise-Geber liefern.
- 17:08Speaker 0: Aber die Frage was mache ich dann daraus?
- 17:10Speaker 0: Was erwarte ich für mich
- 17:11Speaker 0: daraus?".
- 17:12Speaker 0: Das ist Aufgabe des Franchises-Nehmers an dieser Stelle.
- 17:17Speaker 1: So weit vorwürdig aufklärung im Groben also in diesem konkreten Fall nicht wirklich ausführlich beziehungsweise eigentlich nicht vorhanden soweit wir es überblickten sodass im Nachgang vielleicht noch kurz ein Wort dazu.
- 17:32Speaker 1: die Konsequenz daraus wäre, dass der Franchisenehmer relativ gute Chancen hat im Konfliktfall zu sagen.
- 17:37Speaker 1: Ich habe diesen Vertrag unter falschen Voraussetzungen
- 17:41Speaker 1: unterschrieben.".
- 17:42Speaker 1: Ja
- 17:42Speaker 0: das denke ich auch.
- 17:43Speaker 0: also da gibt es dann durchaus Angriffspunkte und vor allen Dingen ist es keine lohnende Partnerschaft dabei.
- 17:50Speaker 0: Da kommt keine lohnde Partnerschaft bei uns.
- 17:53Speaker 0: Das ist in jedem Fall so denn ich hab als Franchisgeber ja überhaupt keinen Interesse daran, jemanden unter falschen Voraussetzungen in meinen Vertrag zu lassen.
- 18:02Speaker 0: Also es gibt Systeme bei denen das anders sein mag aber im Grundsatz sollte das so sein denn Wenn der nicht zufrieden ist, habe ich damit ja auch wieder Aufwand.
- 18:12Speaker 0: Egal ob das jetzt über die rechtliche Schiene geht oder die allgemeine Unzufriedenheit im System oder so... Das ist schon der Punkt wo ich als Franchisegeber dann auch sagen muss Ich möchte gar nicht dass unter diesen Umständen ein Franchisesvertrag zustande kommt und ich schaue mir auch an Wir wirchten da eigentlich mein Partner in der Stelle dass er einfach hingeht und blind unterschreibt.
- 18:35Speaker 0: Ja,
- 18:35Speaker 1: möchte ich solche Parten
- 18:36Speaker 0: überhaupt?
- 18:37Speaker 1: Genau!
- 18:37Speaker 1: Die unter solchen Umständen sich, ich sage es mal böse, linken lassen nicht ideal den Prozess durchlaufen lassen, laiv genug sind zu unterschreiben obwohl dann der Rest nicht ordentlich gemacht wurde und einfach Informationen fehlen.
- 18:50Speaker 1: Wenn ja einfach keine Renditeprognose oder Renditeinformation... Ich nehme das Wort Prognose weg aber die Information Wenn die nicht gegeben sind, dass ich dann trotzdem unterschreibe weil man mir verspricht.
- 19:01Speaker 1: Hey wir machen das Marketing für dich und dann kriegst du von X großen Organisationen im Jahr wirst du dir Aufträge kriegen usw.
- 19:06Speaker 1: und so fort.
- 19:07Speaker 1: naja okay also wen kriege ich dann rein?
- 19:10Speaker 1: Und wird es gut gehen langfristig?
- 19:11Speaker 1: Dann würde eine Partnerschaft sein auf Augenhöhe.
- 19:14Speaker 1: Die sprecht ja immer vom Glück.
- 19:15Speaker 1: teilen wo der Frances Geber seinen Glück teilt und auch der Frances Nehmer das dem Frances Geberg wieder zurück gibt durch Erfolg durch Erweiterung der Marke und sowas Marktkraft.
- 19:26Speaker 1: Das geht dann einfach auf Dauer, wird das nicht gut gehen und dann kommt es nach sechs Monaten unter Umständen zu solchen Konflikten wie hier.
- 19:32Speaker 1: Könnte mit eine Ursache sein.
- 19:35Speaker 1: Okay, dann letzter Punkt für diese Folge bei diesem Fall ist das Thema Schulungen.
- 19:40Speaker 1: ich habe sie gerade schon beschrieben.
- 19:41Speaker 1: der Partner ist dort geblieben nach Vertragsunterzeichnung, hat sich den Vertrag nicht mitgenommen und erstmal in Ruhe durchgelesen oder von einem Anwalt prüfen lassen.
- 19:50Speaker 1: Sondern sofort unterschrieben mit dem Argument ich wollte mich noch mal die sechshundert Kilometer fahren um dann diese zwei drei Stunden Schulungen zu machen.
- 19:59Speaker 1: Zwei drei Stunden Schulung da fangen wir schon an zu stutzten?
- 20:02Speaker 0: Ja absolut weil.
- 20:05Speaker 0: da ist dann die Frage was ist eigentlich Gegenstand dieses Freundschaftssysteme?
- 20:09Speaker 0: also wenn ich In zwei, drei Stunden alles wissen allen Marktvorsprungen den mir der Franchise-Geber vermietet um in dem Bild zu bleiben erlernen kann.
- 20:25Speaker 0: Dann stellt sich mir die Frage warum soll ich dafür fünf Jahre Franchisgebühr zahlen oder wie lange es auch immer in dem Einzelfall hier war?
- 20:33Speaker 0: aber warum soll Ich dauerhaft eine Gebühr an den Zahlen wenn und da kommen wir vielleicht wieder an den Anfang zurück?
- 20:38Speaker 0: Die Marke beschreibend ist, also eine schwache Marke ist und das Know-how dass mir vermittelt wird irgendwie in zwei Stunden erledigt.
- 20:46Speaker 0: Das kann ja keine zielführende Zusammenarbeit auf Dauer sein.
- 20:50Speaker 1: Ja da muss dann schon irgendwie mehr sein.
- 20:52Speaker 1: ich hatte jetzt vor kurzem habe ich eine Systemzentrale besucht im ganz anderen Gewerk wo ich auch gefragt hatte was ist denn so der Hauptvorteil?
- 21:01Speaker 1: warum werde ich denn franchisenehmer?
- 21:03Speaker 1: weil es in der Immobilienbranche Immobilie Markler Branche sehr viele Einzel Selbstständige gibt, die sich keiner im Netzwerk angeschlossen haben.
- 21:11Speaker 1: Da habe ich gefragt, wenn es so viele gibt dann scheint der Einstieg zumindest einigermaßen easy machbar zu sein sonst gelb ist nicht so viel und das bestätigten sie mir auch muss dann einfach so eine Maklaschein von der Kommune haben usw.
- 21:23Speaker 1: Und dann fragte ich nach dem Nutzen.
- 21:26Speaker 1: warum schließt man sich an?
- 21:28Speaker 1: In deren Fall waren da Tools, die angeboten wurden.
- 21:32Speaker 1: Also der günstige Zugang beispielsweise in diese Makler-Portale im Muskaut und
- 21:37Speaker 1: Co.,
- 21:37Speaker 1: und zwar eine große Bandbreite, die man sich sonst einzeln mit Kleinverträgen buchen müsste und dann viel mehr zahlen würde als das große Ganze.
- 21:45Speaker 1: Das waren meiner Wahrnehmungen so mit der am meisten nach vorne gestellten Nutzen.
- 21:50Speaker 1: Ich kann ja gar nicht bewerten wieviel wird geschult oder wie intensiv mein Gefühl war dass das jetzt nicht im Mörder Vordergrund ist weil Die Tätigkeit an sich eigentlich recht nahe der normalen Tätigkeiten auch außerhalb des Franchises ist.
- 22:04Speaker 1: Nicht allzu viel Spezialwissen, außer für einen totalen Quereinsteiger zu vermitteln war.
- 22:10Speaker 1: Wo fängt denn in Anführungsstrichen Franchise an und wo hört das auf?
- 22:13Speaker 1: Weil es gibt ja durchaus Nutzen auch an anderen Stellen nicht nur im Rahmen der Schulung sondern zum Beispiel Tools, Patenten Technik nutzen zu dürfen und so weiter und sofort.
- 22:25Speaker 0: Ja genau, aber da bewegen wir uns dann auf dem... Auf der Schwelle zwischen so einem einfachen Lizenzvertrag vielleicht und nem echten Franchise-Vertrag, denn wo da genau das eine anfängt, dass andere aufhört.
- 22:39Speaker 0: Das kann man so abstrakt überhaupt nicht bestimmen.
- 22:41Speaker 0: Letztlich ist es auch egal, weil es gibt nicht ... Weder als eine noch das andere ist irgendwie klar abgeglänzt definiert im Gesetz oder so.
- 22:51Speaker 0: Also nirgendwo steht Franchises ist wenn oder so.
- 22:54Speaker 0: ne?
- 22:54Speaker 0: Das gibt's nicht!
- 22:55Speaker 0: Und deswegen Ja, kann man das nicht so genau abgrenzen.
- 23:03Speaker 0: Aber man kann schon sagen die Idee von Franchising ist schon dieses ein Vertriebsmodell zu sein also sozusagen er vollumfängliches ein vervoll umfängliches Konzept zu vermitteln dass dann den Vorteil hat dass nach außen eindeutig angewendet wird und damit sozusagen auch Die ganze Kettle nach vorne bringt.
- 23:25Speaker 0: Vertriebstechnik und Marketingtechnik.
- 23:27Speaker 0: Und da wird es natürlich schwierig, wenn ich sage das ist alles überhaupt nicht so wichtig in meinem System sondern Es ist eher so ein Wenn man so will Innensystem also als Partner profitieren dann vielleicht von einzelnen von Maschinen oder sonst irgendwas.
- 23:42Speaker 0: aber nach außen hin werde ich überhaupt nicht So als Einheitliches Konzept wahrgenommen.
- 23:49Speaker 0: Da fehlt natürlich dann einen ganz wichtiger Aspekt Das Franchising, ne?
- 23:54Speaker 0: Denn die Idee ist ja schon.
- 23:55Speaker 0: Dass am Markt beim Endverbraucher oder wer auch immer dann der Entkunde letztlich isst ... Die Marke und das Konzept steht.
- 24:05Speaker 0: Und nicht dass ich Unternehmer habe, die sich irgendwie Schulungen einkaufen oder sonst irgendwelche Zertifizierung einkauen ohne dass das nach außen irgendwie einheitlich wahrgenommen wird.
- 24:16Speaker 0: Ja
- 24:17Speaker 1: okay Ja, in dem konkreten Fall glaube ich ist dadurch aus mehr als die Tools muss ich dazu sagen.
- 24:22Speaker 1: Weil ein Argument war da auch dass du einfach schneller loslegen kannst und schneller deine ersten Erfolge gefeiert hast.
- 24:28Speaker 1: also wenn du alleine startest nach das neue konzeptieren musst fängt auch bei der Marke natürlich an.
- 24:33Speaker 1: ich kann mich auf bestehendes Material verlassen und das übernehmen einfach.
- 24:38Speaker 1: aber ich vermute dass es auch die eine andere Schulung ist die dann den Prozester beschleunigen wird.
- 24:42Speaker 0: ja klar.
- 24:43Speaker 0: und dann ist immer wieder die Frage Wenn es nur ist Sieht sich jetzt nicht auf deinen Besuch, deiner Franchise Systemzentrale.
- 24:51Speaker 0: Aber wenn es nur ist die können schneller starten!
- 24:54Speaker 0: Es ist auch zu wenig denn dann können sie schnell starten und dann... Was passiert dann?
- 25:00Speaker 0: Die Frage
- 25:01Speaker 1: habe ich tatsächlich auch gestellt.
- 25:02Speaker 1: Und dann waren es halt vor allem so Vorteile, Organisatorische Art und Tools günstig einkaufen und die Marketingabteilung nutzen usw.
- 25:09Speaker 1: Das war eine Klebefaktor an den Anfristigen neben dem Austausch untereinander regelmäßige Kreuz und so.
- 25:14Speaker 1: Da sind wir schon wieder beim Franchise-Buddy-Sragen.
- 25:16Speaker 1: Das ist einfach dieser Netzwerkedanke der Mentorengedanke und der wir gemeinsam Gedanke nach vorn getragen
- 25:23Speaker 0: werden.
- 25:25Speaker 1: Okay, Thema Schulungen und Vertrag.
- 25:30Speaker 1: Was sollte jetzt Freundschaftsgeber beachten wenn es um diesen Absatz im Vertrag geht wo die Schulungen beschrieben sind?
- 25:39Speaker 0: Ja, das... Was soll ich da beachten?
- 25:41Speaker 0: Also es ist natürlich ein weites Feld.
- 25:44Speaker 0: Vielleicht
- 25:44Speaker 1: schon ein bisschen angelehnt
- 25:45Speaker 0: an den Case.
- 25:46Speaker 0: So ein paar Aspekte rauszugreifen.
- 25:49Speaker 0: Das eine ist erst mal dass im Vertrag was drin steht, wo sie tatsächlich tue.
- 25:53Speaker 0: Das ist wieder ne Selbstverständlichkeit.
- 25:56Speaker 0: aber wenn man den einen oder anderen Franchise-Geber fragt ja was bietest du denn eigentlich an Schulungen an kommt ganz viel und dann sagt er steht das auch in dem Vertrag.
- 26:05Speaker 0: und dann guckt man da rein und da stehen dann irgendwelche Blanks oder umfassende
- 26:09Speaker 1: Unterstützungsmaßnahmen im Bereich?
- 26:11Speaker 1: Genau.
- 26:12Speaker 0: Oder auch vom wording her, dass es überhaupt nicht angepasst ist.
- 26:15Speaker 0: Das heißt ja da steht dann irgendwas von einer Pflichtschulung und die nennen das aber ganz anders.
- 26:23Speaker 0: Da ist vom Veranstaltungen zu Ort die Rede.
- 26:25Speaker 0: Es findet aber digital statt solche Themen.
- 26:27Speaker 0: Und erst mal sagt okay im Vertrag steht jedenfalls mal drin was ich tatsächlich tue und umgekehrt.
- 26:35Speaker 0: Dann ist die zweite Frage, wie detailliert das dort im Vertrag steht.
- 26:38Speaker 0: Da muss man immer wieder ein bisschen schauen.
- 26:40Speaker 0: Der Vertrag ist ja für lange Zeit gemacht und das Schulungskonzept wird weiterentwickelt.
- 26:45Speaker 0: da kommen wir dann in das Thema Zusammenspiel-Vertrag Handbuch Weiterentwicklung des Franchisevertrages.
- 26:52Speaker 0: aber auch dass es einen Punkt ob Ist wirklich so ist, dass die Schulungen im Vertrag so geregelt sind.
- 26:58Speaker 0: Dass das auch auf lange Sicht hält.
- 27:00Speaker 0: Dass es auch gerade wenn ich beim Aufbau neuer Systeme beteiligt bin und ich frage dann die... Ich frage da die angehenden Franchise-Geber ja was macht ihr denn an Schulungsmaßnahmen?
- 27:12Speaker 0: Da kommt immer richtig viel und aus sehr intensive Betreuung.
- 27:15Speaker 0: Das Wort ist ja ein bisschen streitbar im Kontext von zwei Unternehmern.
- 27:19Speaker 0: aber da kommt man ja wir machen dies und wir begleiten den Frage und was ist, wenn ihr zehn Partner gleichzeitig onboardet?
- 27:27Speaker 0: Wie macht dir das denn
- 27:27Speaker 0: dann?".
- 27:29Speaker 0: Ja, dann müssen wir es weglasten.
- 27:32Speaker 0: Wenn ich für jeden Partner hundert Mannstunden Schulungsmaßnahmen am Anfang einen plane und ich habe zehn Partner, dann muss sich die entsprechende Manpower auch dann letztlich vorhalten.
- 27:47Speaker 0: Und da ist eben auch wichtig dass der Vertrag nicht Dinge verspricht, die man am Ende nicht erhalten kann, wenn das System erfolgreich wird.
- 27:54Speaker 1: Okay, gut.
- 27:56Speaker 1: Ich denke wir haben das jetzt so ganz gut umrandet.
- 27:58Speaker 1: ich gucke gerade in unsere Vorbereitungen noch also dass die Schulung einfach wichtig sind und auch genug geschult werden sollte damit eine Unterscheidungskraft da ist.
- 28:08Speaker 1: das haben wir glaube ich sie ausführlich besprochen.
- 28:10Speaker 1: und ja wo ist der Marktvorsprung?
- 28:14Speaker 0: Genau vielleicht da auch noch ganz kurz dient er nicht nur dem franchisenehmer?
- 28:20Speaker 0: das war ja auch hier so ein bisschen.
- 28:22Speaker 0: Das thema
- 28:24Speaker 1: hat sich selber bei genauer.
- 28:26Speaker 0: ich habe mir alles selber beibringen müssen, dass also die Beschwerde ich hab das nicht bekommen muss dich aber immer überlegen.
- 28:33Speaker 0: das bedeutet auch umgekehrt aus Sicht des franchise Gebers der ist nicht geschult das heißt er nutzt meine marke bringt sich den kram auch selber bei und Das ist nicht die Idee von Franchising, dass man sagt ja wie der es dann am Ende anwendet.
- 28:47Speaker 0: Ist mir egal so lange er seinen Gebühren zahlt.
- 28:49Speaker 0: das macht keine starke Marke.
- 28:51Speaker 0: Alleine
- 28:52Speaker 1: schon mit Blick auf den Kunden und ein einheitliches Kunden- und Qualitätserlebnis.
- 29:00Speaker 1: Super, vielen Dank für den kleinen Überblick.
- 29:01Speaker 1: Wir steigen da noch weiter tiefer ein in die nächsten Episoden.
- 29:05Speaker 1: an der Stelle einen Hinweis der Bonn-Attack des Franchise Rechts.
- 29:09Speaker 1: Der steht bald wieder an am vierundzwanzigsten neunten im Bond, wie der Name schon sagt.
- 29:13Speaker 1: Am Vorabend rein zwanzigerneunter lohnt sich bayerischer Abend.
- 29:17Speaker 1: es wird zünftig nett Hier in den Räumen, wo wir gerade sitzen.
- 29:22Speaker 1: Genau ich freue mich schon sehr darauf.
- 29:23Speaker 1: es wird auch einen Vortrag geben zum Thema KI und zwar KI in der Implementation ins Geschäftsmodell also wirklich an die DNA des Unternehmens.
- 29:31Speaker 1: und nicht nur wie mache ich irgendwelche Marketing Texte mit Chachibiti oder so sondern wie entwickele ich mein Geschäfts-Modell?
- 29:38Speaker 1: Klammer auf als Franchise Geber zum Beispiel, weiter unter Nutzung von KI.
- 29:42Speaker 1: Von einem Insider der nicht aus der Franchiseswirtschaft kommt da, können wir uns ein bisschen was an den Pulsen abholen.
- 29:47Speaker 1: und am Bonnertag selber jede Menge Vorträge, wir beide sind auch dabei!
- 29:51Speaker 1: Und da will man sehr freuen.
- 29:52Speaker 1: die Anmeldungen ist jetzt schon möglich unter franchestage.de.
- 29:56Speaker 1: Wir freuen uns da sehr auf euch, wenn ihr mehr noch teilnehmt.
- 29:59Speaker 1: Ja und hier bis hierhin.
- 30:00Speaker 1: liebe Andreas vielen Dank dass du den Überblick gegeben hast und weiter alles Gute und euch da draußen genauso.
- 30:06Speaker 1: Ciao
- 30:07Speaker 0: Tschüss
- 30:07Speaker 2: Das war's für heute von mir hier im Franchise-Universum Podcast.
- 30:11Speaker 2: Ich freue mich, wenn für euch ein passender Impuls dabei war und wenn ja dann leitet ihr gerne an eure Kollegen innerhalb der Systemzentrale weiter!
- 30:19Speaker 2: Und ganz besonders empfehlt sehr gern mit diesem Podcast an eure befreundeten Franchize-Gehieber und Franchismanager denn es ist natürlich noch
- 30:26Speaker 1: langsamer
- 30:26Speaker 2: jeder in der Podcast-Welt angekommen.
- 30:29Speaker 2: Und sehr gerne hinterlasst mir eine nette Bewertung auf iTunes.
- 30:32Speaker 2: Das hilft mir, diesen kleinen Mission-Podcast für die Franchisewirtschaft leichter auffindbar zu machen.
- 30:38Speaker 2: Ich wünsche euch eine gute Zeit!
- 30:39Speaker 2: Teilt euer Glück,
- 30:40Speaker 1: euer Wissen und euren Erfolg mit eurem Franchispartner.
- 30:43Speaker 2: In diesem Sinne macht es gut.
- 30:45Speaker 2: Bis zum nächsten
- 30:45Speaker 1: Episode.
- 30:46Speaker 2: Ciao.