Latest / Kitaradio / Fachkräftemangel in der Kita
Transcript
- 0:03Speaker 0: Hallo und herzlich willkommen heute mit dem Thema Fachkräftemangel, wie Kitas mit der Lage umgehen ohne pädagogische Qualität aufzugeben.
- 0:20Speaker 0: Heute bin ich hier im Kindergarten in Mannheim Immer wieder gern.
- 0:36Speaker 0: Ja, Fachkräftemangel hier im Kindergarten kennt ihr das überhaupt?
- 0:42Speaker 1: Ich kenne das ganz gut aus meiner Einrichtung und ich finde es immer wieder schwer neue qualifizierte Fachkräfte zu finden die motiviert sind zu arbeiten oder überhaupt motiviert in dem Beruf zu arbeiten.
- 0:59Speaker 0: Du hast jetzt das Wort Motivation genannt.
- 1:01Speaker 0: was ist Motivations mit dem Zusammenarbeit im Kindergartens?
- 1:05Speaker 1: Also sage ich mal so, das musst du im Herz haben mit dem Kinder arbeiten zu können.
- 1:11Speaker 1: Das ist eine Motivation die Kinder zu lieben oder zum mögen zumindest und mir den Kindern arbeiten zu wollen.
- 1:22Speaker 0: Wollen?
- 1:23Speaker 0: Wie kann ich mir das vorstellen?
- 1:25Speaker 0: wie will man mit Kindern arbeiten?
- 1:27Speaker 0: also was macht es besonders schön oder was ist auch besonders anstrengend
- 1:32Speaker 1: Besonders schön.
- 1:33Speaker 1: Also mir persönlich gefällt, dass die Kinder ganz offen sind und die alle sagen was sie denken.
- 1:41Speaker 1: Die haben eine ganz andere Vorstellung für die Welt das wir schon ein bisschen vergessen oder verdrängt haben.
- 1:50Speaker 1: Und jetzt zeigen Sachen die du gar nicht mehr siehst.
- 1:56Speaker 1: Eine andere Welt!
- 1:58Speaker 0: Was zum Beispiel?
- 2:02Speaker 1: Konkret, was zum Beispiel ... Die genießen die Kleinigkeiten.
- 2:06Speaker 1: Zum Beispiel die kleine Würme auf dem Boden oder die Tiere.
- 2:17Speaker 1: Meine Deutsch ist nicht so gut.
- 2:21Speaker 1: Ich heiße das die kleine
- 2:23Speaker 0: Raupenmilder.
- 2:25Speaker 1: Käfer, Käfer.
- 2:26Speaker 1: Meistens sind die Käfer weil wir sie oft sehen.
- 2:29Speaker 1: Die kleine Käfer genau das was die erwachsene Menschen gar nicht sehn oder sagen wie eklig ist das.
- 2:36Speaker 1: und laufen
- 2:37Speaker 0: weiter.
- 2:38Speaker 0: Und dass es deine Motivation mit Kindern zu arbeiten?
- 2:41Speaker 1: Nein meine Motivion ist nicht nur das.
- 2:44Speaker 1: ich liebe die Kinder sage ich auch von Anfang an.
- 2:48Speaker 1: und dass sie ehrlich sind is der andere Motivaton mit Kindern zu arbeiten.
- 2:53Speaker 1: Ich verstehe mich, ehrlich gesagt mit den Kindern besser als wir dem Erwachsenen und mache viel Spaß mit dem Kinderzuarbeiten zu spielen auch noch!
- 3:02Speaker 1: Ich kann mit Kinderbrettspielen spielen das was ich liebe und ich amüsiere mich sehr mit den Kinder.
- 3:10Speaker 1: außerdem will ich die Kinder etwas beibringen dass etwas was sie für die Zukunft helfen kann.
- 3:19Speaker 0: Was sind die Schuhe?
- 3:21Speaker 1: Die Schule eigentlich.
- 3:23Speaker 0: Also die Vorbereitung für die Schule.
- 3:25Speaker 1: Richtig, richtig!
- 3:26Speaker 1: Das ist ja richtig interessant um die Entwicklung zu sehen wie sie lernen und wie sie neugierig sind.
- 3:35Speaker 1: es ist auch sehr interessant zu beobachten und zum unterstützen
- 3:41Speaker 0: Und bist du hier in deiner Einrichtung alleine?
- 3:43Speaker 0: oder auf viel Kindern ist denn eine Betreuungskraft
- 3:48Speaker 1: unterschiedlich, dass wir offene Konzept arbeiten.
- 3:53Speaker 1: Ist der Zahl von null bis auf gut sage ich mach maximal vierzehn, fünfzehn Kinder die ich gleichzeitig betreuen kann.
- 4:04Speaker 0: Offenes Konzept wie kann ich mir das vorstellen?
- 4:07Speaker 0: Wie wird es bei euch umgesetzt?
- 4:10Speaker 1: Also wir haben verschiedene Räume mit verschiedenen Themen.
- 4:16Speaker 1: Themen ist nicht so richtig gut gesagt.
- 4:18Speaker 1: Aber okay, sagen wir mal das Thema.
- 4:20Speaker 1: Einer ist Rollenspielzimmerthema.
- 4:23Speaker 1: Es sind Spiele, Rollenspiele.
- 4:26Speaker 1: Das andere ist Bewegungsraum wo sich die Kinder bewegen können.
- 4:31Speaker 1: Kinder treffen und zusammenspielen etwas spielen können oder Atelier wo die Kinder sich kreativ erweitern und entwickeln können Und so weiter und sofort.
- 4:46Speaker 1: Die Kinder gehen dort, wo sie momentan Lust haben und gehen möchten ... Da sind wir!
- 4:56Speaker 0: Was ist dein Raum?
- 4:57Speaker 1: Mein Raum ist Kindertreff.
- 4:59Speaker 0: Der Kindertref?
- 5:00Speaker 1: Richtig...
- 5:01Speaker 0: Was passiert da?
- 5:03Speaker 1: Im Kindertrev spielen die Kinder meistens die Brettspiele, die wir zur Verfügung haben aber nicht nur das.
- 5:09Speaker 1: Die Vorschulkinder haben die Möglichkeiten, Vorschule Blätter zu bekommen und die Jubungen zu machen, also die Vorbereitung für die Schule.
- 5:19Speaker 0: Und das betreuest du mit alleine oder mit KollegInnen pädagogischen Fachkräften?
- 5:25Speaker 0: Oder wie kann ich mir den Betreuungsschlüssel in deinem Raum vorstellen?
- 5:29Speaker 1: Ich betreue den Raum alleine!
- 5:32Speaker 1: Der Raum ist ja nicht so groß... Maximalzahl an Kinder, wie gesagt sind um die vierzehn.
- 5:37Speaker 1: Mehr können nicht drin sein und ich betreue sie alleine nicht, je alle Kinder möchten, Vorschulblätter ausfüllen.
- 5:45Speaker 1: Deswegen gibt's zwei, drei und das reicht für mich als ... Also so viele Kinder kann ich beträumen, sag ich mal so.
- 5:53Speaker 0: Aber auch eine Raumkulisse glaube ich ist ja dann bei vierzehnt Kindern schon relativ laut?
- 5:59Speaker 1: Richtig!
- 6:00Speaker 1: Das stimmt.
- 6:01Speaker 0: Und welche Herausforderung bringt dein Raum mit sich?
- 6:05Speaker 1: Sie lautstärke, wie du sagst und dass die Kinder irgendwie so ruhige Spiele spielen können.
- 6:14Speaker 1: Damit es nicht so... Nicht so anstrengend ist.
- 6:23Speaker 1: das Wort ist anstreggend genau für die Kinder und auch für mich.
- 6:27Speaker 1: da werden auch kamische Beigeschichten vorgelesen Und dann ist ruhig und schön.
- 6:32Speaker 0: Also du magst eher wenn's ruhiger ist oder
- 6:36Speaker 1: Nicht nur.
- 6:37Speaker 1: Ich mag, wenn die Kinder sich mit etwas beschäftigen was bringt.
- 6:40Speaker 1: Wenn den Kindern was bringt!
- 6:42Speaker 0: Hast du eine Übung?
- 6:44Speaker 0: Ein Spiel wo du sagst das macht am meisten Spaß dir aber auch den Kindern.
- 6:52Speaker 1: Es gibt ein Spiel.
- 6:53Speaker 1: ja tatsächlich ich weiß nicht wie der Spiel momentan heißt.
- 6:56Speaker 1: es fordert die Konzentration den Kindern und sie sollen auch zählen genau zähl Einordnen und sortieren.
- 7:07Speaker 1: also sind Sachen, wo die Konzentrationsstärke beeinflusst.
- 7:12Speaker 0: Und wenn du zum Beispiel mal krank bist was ja relativ häufigen dein Berufsfeld vorkommt ist dann der Raum geschlossen?
- 7:20Speaker 0: oder wie wird damit umgegangen?
- 7:22Speaker 1: Meistens ist der Raum beschlossen.
- 7:23Speaker 1: ja weil wir haben Fachkräftemangel.
- 7:28Speaker 1: dadurch sind auch nicht so viele Räume offen oder nicht alle Räime offen jederzeit.
- 7:35Speaker 0: Wie viele Menschen oder pädagogische Fachkräfte arbeiten denn bei dir in der Einrichtung auf?
- 7:42Speaker 0: wieviele Kinder?
- 7:43Speaker 1: Ich kann dir leider keinen genauer Zahlen nehmen.
- 7:46Speaker 1: Ich arbeite auch nicht so lange in diese Einrichtungen, deswegen wäre Spekulation wenn ich sage fünfzehn oder zwölf und das stimmt doch nicht.
- 7:55Speaker 0: Aber habt ihr viele Vollzeitkräfte, viele Teilzeitkräften?
- 7:58Speaker 1: Vollzeitkäfte, nee!
- 8:00Speaker 1: Vollzeit-Kräfte sind ganz wenig, sag' ich mal Begrenzt bis auf drei bis vier Leute.
- 8:06Speaker 1: Alles andere sind Teilzeitkräfte.
- 8:09Speaker 0: Darf ich fragen, wie viele Stunden du in der Woche arbeitest?
- 8:12Speaker 1: Neun und dreißig.
- 8:13Speaker 0: Also eine Vollzeitkraft?
- 8:15Speaker 1: Richtig!
- 8:16Speaker 0: Eine dieser wenigen Vollzeitkräften, die wir euch in der Einrichtung aktiv sind...
- 8:21Speaker 1: Ganz genau!
- 8:22Speaker 0: Und warum denkst Du denn, warum Fachkräftemangel vielleicht auch in Eurer Einrichtungen aber auch für allgemeinheit im Berufsstand als Erzieherinnen oder Erziehern sind?
- 8:33Speaker 1: Der RC-Beruf ist nicht so einfach.
- 8:39Speaker 1: Es ist auch sehr anstrengend und ich kann mich politisch nicht ausdrücken, deswegen sage ich es ist nicht gut bezahlt.
- 8:50Speaker 1: Im Vergleich zu viele andere Berufe der RC beruf ist noch nicht gut gezahlt.
- 8:54Speaker 1: wenn du das nicht mit dem Herz machst machen die Leute lieber etwas anderes was besser bezahlt wird als dass Wahrscheinlich.
- 9:05Speaker 1: das ist ein Grund.
- 9:06Speaker 1: und da auch noch der Arbeitgeber, die Kommunen oder die Städte müssen sich ein bisschen mehr um sein Personal kümmern.
- 9:20Speaker 1: Dass es ihm besser geht, bessere Voraussetzungen geben, nicht Voraussetzungen aber bessere Möglichkeiten geben.
- 9:31Speaker 1: und ja mehr Unterstützung
- 9:35Speaker 0: Mehr Unterstützung zum Beispiel zu was?
- 9:40Speaker 1: Mehr Unterstützung bezüglich eher finanzielle Freiheiten, Sachen zu kaufen für die Einrichtung und nicht so... also diese eingeschränkte Finanzen, die wir haben.
- 9:56Speaker 1: Und bezüglig ganz einfacher Beispiel das ist ja sehr einfach Betriebsausflüge.
- 10:06Speaker 1: Da müssen wir selber die Betriebsaufglüge zahlen.
- 10:08Speaker 1: Ich finde das nicht so ganz in Ordnung.
- 10:10Speaker 1: Ja, das zahlen wir selber und ... Die Stadt oder die Kommune kann sich zumindest das Geld leisten und sagen hey, wir schenken euch irgendetwas weil sie ein toller Job leisten.
- 10:23Speaker 1: Ne machen Sie nicht!
- 10:24Speaker 1: Und der letzte Beispiel wusste ich gar nicht war erschreckt.
- 10:31Speaker 1: Diese Sommer bei der Hitze?
- 10:32Speaker 1: Klar über fünfunddreißig Grad.
- 10:36Speaker 1: Die sollen uns Wasser zur Verfügung stellen, es ist aber mehr nicht so ... aus Prinzip ist ja mehr.
- 10:42Speaker 1: sie sagen ne Sie haben Wasserhände und die sind mit guter Leitung Wasser also mit gute Qualität.
- 10:54Speaker 1: Ja da können sie von dort Wasser zapfen.
- 10:58Speaker 1: Ja dann kriegt man ein bisschen Bistrauschen Nicht so zufrieden.
- 11:07Speaker 0: Was hättest du dir denn bei thirty-five Grad Hitze im Kindergarten gewünscht?
- 11:12Speaker 1: Ähm, Klimaanlage!
- 11:15Speaker 0: Gibt es bei euch in einer Einrichtung eine Klimaanlage?
- 11:19Speaker 1: Auch...ne ich würde anliegen wenn ich sage nein wir haben zwei mobile Klimaanlagen.
- 11:26Speaker 1: die sind aber nicht in den Zimmern wo die Kinder sich befinden sondern Personalraum ist die eine Aber es ist ganz sinnlos.
- 11:37Speaker 1: Und die zweite gut bringt was, ist in der Krippenschlafzimmer.
- 11:42Speaker 0: Habt ihr Ventilatoren oder andere Kühlmöglichkeiten für euch aber auch für die Kinder in euren Räumen?
- 11:49Speaker 1: Ventilatoren haben wir, dieses Jahr haben wir noch mehr bekommen.
- 11:52Speaker 1: Gott sei Dank!
- 11:53Speaker 1: Aber sie drehen die Luft nur um die Külle nichts ab.
- 11:57Speaker 1: und ja gut besser mit als ohne.
- 12:00Speaker 1: Kühlenmöglichkeit leider haben wir sonst keiner...
- 12:05Speaker 0: Aber glaubst du auch, dass aufgrund dessen der Fachkräftemangel immer mehr wächst im Erziehungsberuf?
- 12:13Speaker 0: Dass einfach die Kommunen, die Stadt, die finanziellen Mittel nicht so locker macht wie du dir das zum Beispiel wünscht.
- 12:22Speaker 1: Ja und auch wie gesagt, die Bezahlung ist nicht so gut, wie man sich wünschen will.
- 12:28Speaker 1: Anne fährt mir jetzt noch etwas ein.
- 12:31Speaker 1: für die ausländische Spezialisten, sag ich mal die nach Deutschland kommen.
- 12:37Speaker 1: Die Anerkennung in Baden-Württemberg ist schwierig gemacht also sehr schwer gemacht worden obwohl die Leute mit Hochschulabschlüsse von Ausland kommen.
- 12:48Speaker 1: die kriegen die Diplomene nicht sofort anerkannt wie in meinem Fall auch war.
- 12:54Speaker 1: eine Praktikum finde es nicht ganz in Ordnung für jemanden, der selbst eine Mitte bezahlen soll und alle Kosten, die dazu kommen.
- 13:05Speaker 1: Und allein wohnt.
- 13:07Speaker 1: Das kann man sich gar nicht leisten.
- 13:10Speaker 1: Dann lässt man halt ... Und mach was anderes wie ich, Kuntito Ausbildung gemacht habe.
- 13:18Speaker 1: Leider mehr verdient hab als Erzieherin momentan.
- 13:22Speaker 1: Aber ja, verdienst ist ein sehr wichtiger Punkt meiner Sicht nach.
- 13:27Speaker 0: Würdest du sagen, dass der Verdienst unter der Qualität leidet?
- 13:33Speaker 1: Kannst du mir bitte erklären was du meinst.
- 13:37Speaker 0: Wenn man nur geschultes Personal aus Deutschland nimmt oder nur Menschen die studiert haben ist die Qualität ja eventuell höher.
- 13:48Speaker 0: also was ist wichtig?
- 13:49Speaker 0: viel Personal oder qualitativ hochwertiges Personal
- 13:55Speaker 1: eine Mischung von beiden.
- 13:58Speaker 1: Viel Personal ist nicht unbedingt gut, wenn nicht qualitativ hochwertig ist.
- 14:03Speaker 1: Und umgekehrt auch wenig Personal aber qualitiv hochwertiger macht nicht so viel aus.
- 14:10Speaker 1: Also kann nicht nicht so viele helfen.
- 14:16Speaker 1: wie kann ich das sagen?
- 14:18Speaker 1: Hochwärtige also einer mit Hochschulabschluss betreut fünfundzwanzig Kinder als es unmöglich oder Andersrum, wenn eine pädagogische Hilfskraft ist betreut keine Ahnung zehn Kinder aber hat keine Ahnung von wie man das macht oder was er fordern soll.
- 14:43Speaker 1: Ist auch nicht so hilfreich.
- 14:45Speaker 1: also eine Mischung zwischen beiden
- 14:48Speaker 0: Eine Ergänzung zwischen Hilfskräften, pädagogischen Kräften und eventuell dann noch Praktikantinnen auszubildenden.
- 14:56Speaker 0: Habt ihr sowas auch in eurer Einrichtung?
- 14:59Speaker 1: Wir haben ja mehrere Praktikantinnen momentan.
- 15:05Speaker 1: Ja!
- 15:06Speaker 0: Also wie wichtig ist es, dass man Ausbildungen betreibt für Erzieher und ErziehrInnen gegen den Fachkräftemangel?
- 15:15Speaker 1: Es ist ganz wichtig.
- 15:16Speaker 1: wenn das nicht gemacht wird dann haben wir keine Fachkräfte.
- 15:18Speaker 1: Dann wird der Fachkräftenmangel noch höher wenn ich die Frage richtig verstehe.
- 15:25Speaker 0: Bildest du selbst auch aus?
- 15:26Speaker 1: Nein Nein, ich darf nicht.
- 15:30Speaker 0: Warum?
- 15:31Speaker 1: Ich habe keine Anleiterschein oder so was gebraucht wird und ich hab selber nicht so viel Erfahrung dass ich sagen kann ja ich bin bereits Praktikant in der Auszubildenden bilden.
- 15:47Speaker 0: eine wichtige Frage ist auch im Fachkräftemangel Depot also im Fachkraftemangel wenn es darum geht in den Einrichtungen.
- 16:03Speaker 0: Wie geht ihr damit um als Einrichtung?
- 16:07Speaker 1: Dadurch das System sehr flexibel ist bei der Stadt.
- 16:11Speaker 1: Wir haben Springkräfte, die ihre Zeit zu uns kommen können und die Leute für eine bestimmte Zeit ersetzen können.
- 16:21Speaker 1: die schwanger geworden sind oder krank sind.
- 16:25Speaker 1: Bei Krankfällen holen wir nicht so oft die Sprinkräfte, aber bei Schwangerschaftsfall oder jemandem, der gekündigt und gegangen ist dann schon ja.
- 16:38Speaker 0: Rückt immer jemand nach wenn jemand gekündigte?
- 16:41Speaker 0: Oder ist es ein sehr langer Bewerbungsprozess?
- 16:45Speaker 1: Es ist langer bewerbungsprozess.
- 16:47Speaker 1: Die Bürokritie ist ein bisschen... zu groß und dauert sehr lange, bis jemand neu zu uns kommt.
- 16:56Speaker 1: Ich weiß nicht ob daran liegt es sich weniger Leute bewerben oder anhangen die Bürokratie?
- 17:06Speaker 0: Und wenn ihr weniger Personal seid und Räume schließt wie wir vorhin schon gehört haben würdest du sagen dass eure Qualität für die Betreuung und Erziehungen und die Begleitung der Kinder darunter leidet stagniert und gleich bleibt?
- 17:22Speaker 1: Nein, natürlich leidet darunter.
- 17:23Speaker 1: Wenn wir mehrere Kinder haben in einem Raum können die Kinder leider nicht so betreuen wie wir uns das wünschen.
- 17:36Speaker 0: Fachkräftemangel spürt man schon?
- 17:39Speaker 1: Absolut!
- 17:41Speaker 0: Wir haben jetzt hier auch noch die große Frage, die einfach im Raum ist was könntest du dir vorstellen gegen den Fachkräftemangel zu tun?
- 17:51Speaker 1: Schwierige Frage, für mich persönlich als jemand der nicht so viel Erfahrung hat.
- 17:59Speaker 1: Bessere Arbeitsbedienungen?
- 18:02Speaker 1: Wenn du mich fragst welche sind die besseren Arbeitsbedingungen?
- 18:07Speaker 1: Es ist kompliziert, es sind mehrere Faktoren.
- 18:09Speaker 1: wie gesagt Gehaltsfaktor ist eine Sache Die Ausbildung ist ein bisschen einfacher gemacht damit mehr Leute da... da mir mehr Möglichkeiten geben für zukünftige Erzieher, aber trotzdem die Arbeitgeber muss sich ein bisschen mehr um seine Arbeiter kümmern.
- 18:37Speaker 1: Schätzen zeigen dass er die Leute schätzt und weiß ich nicht.
- 18:47Speaker 0: Aber das sind ja schon mal viele Faktoren.
- 18:49Speaker 0: wo du sagst Da könnte man Stellschrauben drehen Um eventuell im Fachkräftemangel entgegenzuwirken
- 18:56Speaker 1: Ein bisschen, ja.
- 18:57Speaker 1: Das sind nicht so große Faktoren aber doch können wir helfen.
- 19:02Speaker 0: Und was wünschst du dir jetzt persönlich für deine Einrichtung wenn Leute krank sind oder ausfallen kündigen?
- 19:13Speaker 0: Was wäre für dich persönlich eine große Unterstützung um diesen Mangel den ihr in eurer Einrichtungen habt gegenzuwirken?
- 19:22Speaker 1: Also ich sage es so bei uns die Leitung meistert er so gut, dass ich das nicht so spüre wenn jemand krank ist.
- 19:36Speaker 1: Deswegen kann ich nichts sagen was ich mir wünsche weil momentan wie gesagt spürte ich es nicht so ganz.
- 19:45Speaker 0: Es ist ja auch schon mal gut zu wissen da einfach die Leitung so gut im Hintergrund agiert, dass man das als Kollegin gar nicht so mitbekommt.
- 19:55Speaker 1: Ja, die Dienstpläne.
- 19:56Speaker 1: Das ist das was die Leitung so macht dass es irgendwie funktioniert.
- 20:00Speaker 1: und dann die Verteilung von den Kindern wird gesteuert an dem Tag wo wir ein bisschen Mangel haben damit nicht so viele Kinder bei einer Kollege sind und der Kollege dann überlastet ist.
- 20:13Speaker 1: Also das ist ja Kleinigkeiten wo wir innen in die Einrichtungen steuern können Und natürlich da werden immer irgendwelche Sprinker Kraft geholt.
- 20:24Speaker 1: also Ich würde sagen, es funktioniert irgendwie.
- 20:29Speaker 0: Es funktioniert irgendwie?
- 20:31Speaker 0: Ja!
- 20:33Speaker 0: Wir haben jetzt noch Pädagogische Qualität im Kindergarten.
- 20:39Speaker 0: Wodurch wird sie bei euch gelebt oder umgesetzt?
- 20:44Speaker 1: Durch verschiedene Programme die wir bitten zum Beispiel Sprachvorderprogramme.
- 20:53Speaker 1: Wir haben Sprachförderkraft, obwohl es ist schade auch noch dass von der Stadt das Programm abgeschafft wird und in einem Monat wird nicht mehr existieren.
- 21:05Speaker 1: Finde ich sehr schade aber hat viel geholfen bis jetzt für verschiedene Angebote die wir machen das Vorschulprogramm natürlich anbieten.
- 21:14Speaker 1: also das sind Sachen wo auch natürlich Qualität liefert.
- 21:19Speaker 0: Setzt deine Arbeit und du ganz persönlich Auch Qualitätsstandards in deiner Arbeit?
- 21:25Speaker 0: Oder setzt du Qualitäzstandards um, in deine Arbeit im Kindergarten?
- 21:31Speaker 1: Versuche ich.
- 21:34Speaker 1: Ich versuche Qualität auch zu liefern und umzusetzen.
- 21:37Speaker 1: ja
- 21:38Speaker 0: Wie zum Beispiel?
- 21:39Speaker 1: Mein Schwerpunkt sind die Vorschuldkinder.
- 21:41Speaker 1: Da versuche ich mehr daran zu arbeiten Und mit Kindern etwas zu machen damit Die erste Klasse leichter ist für die Stifthaltung verschiedene Schwunghöhungen, damit die Kinder so leicht in die Schule kommen und sich nicht denken, was soll ich jetzt machen oder wie halte ich mein Stift?
- 22:01Speaker 1: Oder wie schneide ich mir der Schere?
- 22:02Speaker 1: Was auch noch oft passiert.
- 22:06Speaker 0: Also du machst schon eine große Unterstützung für den Schulbereich.
- 22:10Speaker 1: Ja
- 22:11Speaker 0: Und eine große Frage ist, was wünschst du dir für deine Einrichtung für die Zukunft?
- 22:21Speaker 1: Ein großer Wunsch von mir ist, dass wir ein bisschen mehr finanzielle Unterstützung von der Stadt bekommen.
- 22:27Speaker 1: Damit wir erst mal die Räumlichkeiten ordentlich schön haben und nicht so ... Die Wände sind ein bisschen abgegangen.
- 22:38Speaker 1: Nicht die Wände, weil das fließt oder wie das heißt an der Wende.
- 22:44Speaker 1: Alte Spielzeuge.
- 22:47Speaker 1: Draußen haben wir gar keinen ... Gerüst, Klettergerüst.
- 22:54Speaker 1: Gar keinen Ausholz oder kein Stabiles.
- 22:56Speaker 1: Wir haben gar nichts.
- 22:58Speaker 1: Oder eine Rutsche ... Das haben wir auch leider nicht.
- 23:03Speaker 1: Die Kinder spielen manchmal mit Körper von der Becker-Bekker-Körper?
- 23:09Speaker 1: Genau so!
- 23:11Speaker 1: Und es ist schade, das finde ich sehr traurig und das wünsche ich mir eher für die bessere Qualität für die Kinder.
- 23:18Speaker 1: Also Materielle ein bisschen Unterstützung für mich.
- 23:22Speaker 1: Die Gehälter können sowieso nicht jetzt momentan angepasst werden.
- 23:27Speaker 1: Also da kann man nichts machen!
- 23:31Speaker 0: Ja, also einiges im Agen und einiges aber auch in der Qualität gut gesichert.
- 23:38Speaker 0: Fachkräftemangel das war heute unser Thema.
- 23:41Speaker 0: ich bedanke mich herzlich bei dir.
- 23:43Speaker 0: vielen vielen Dank für diese tollen Impulse.
- 23:46Speaker 0: Ich drücke dir für die Zukunft die Daumen dass deine zukunftsgedanken auf jeden Fall in Erfüllung gehen Und freue mich dann jetzt auf einen schönen Feierabend für dich.
- 23:56Speaker 1: Ich bedanke mich auch für das tolle Gespräch!
- 23:59Speaker 0: Vielen Dank!