Latest / ntv Wirtschaft / Hartes Vorgehen: Volkswagen kündigt fast alle Tarifverträge
Transcript
- 0:05Volkswagen kündigt fast alle Tarifverträge und verschärft damit den Konflikt mit der IG Metall.
- 0:12In den USA setzt Präsident Donald Trump bei künstlicher Intelligenz vorerst
- 0:17auf Selbstkontrolle der Tech-Konzerne.
- 0:20Und das Deutschland-Ticket wird ab Januar wieder teurer.
- 0:24Hallo und herzlich willkommen. In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme
- 0:29journalistische Inhalte, die auf unseren NTV-Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat.
- 0:35Text und meine Stimme wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.
- 0:40Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards
- 0:44geprüft. Viel Spaß beim Zuhören.
- 0:50Volkswagen verschärft seinen Sparkurs und kündigt zum Jahresende eine ganze
- 0:55Reihe von Tarifverträgen.
- 0:57Nach Angaben der IG Metall geht es um zehn Verträge, darunter auch den Manteltarifvertrag.
- 1:04Darin sind unter anderem Arbeitszeit, 30 Tage tariflicher Urlaub und Schutzrechte geregelt.
- 1:10Die Gewerkschaft warnt außerdem vor Einschnitten bei Zulagen und der Übernahme von Auszubildenden.
- 1:17Volkswagen erklärt dagegen, angesichts des Kostendrucks müssten einzelne Regelungen angepasst werden.
- 1:23Mit den Kündigungen wolle man den Verhandlungsraum öffnen.
- 1:27Wichtig, der Zukunftstarifvertrag mit der Beschäftigungssicherung bleibt nach
- 1:32Angaben des Konzerns unangetastet.
- 1:35In der 2. Oktoberhälfte wollen Volkswagen und IG Metall weiter verhandeln.
- 1:42Bei Volkswagen geht es also um neue Regeln. Und darum, wer am Ende wie viel Kontrolle behält.
- 1:48Genau diese Frage stellt sich gerade auch bei künstlicher Intelligenz.
- 1:53US-Präsident Donald Trump setzt bei KI zunächst auf Selbstregulierung.
- 1:58Nach einem Treffen mit führenden Tech-Managern sagt er, die Unternehmen sollen
- 2:02sich selbst und gegenseitig kontrollieren.
- 2:05Vereinbart wurden unter anderem interne Kontrollen, externe Beobachter und unabhängige Gremien.
- 2:12Damit sollen etwa Risiken durch Hacking sowie Bio- und Chemiewaffen begrenzt werden.
- 2:18Gleichzeitig lässt das Papier offen, ob solche Vorgaben später doch gesetzlich
- 2:22festgeschrieben werden.
- 2:25Dazu eine Einschätzung von Roland Peters, US-Korrespondent für NTV.
- 2:29Selbstkontrolle statt staatlicher Regeln.
- 2:32Trump will von gesetzlichen Einschränkungen also weiterhin erstmal nichts wissen. Kann das gut gehen?
- 2:39Ja, das wird sich zeigen.
- 2:42Die Kontrollen sind freiwillig. Es soll ein Gremium eingerichtet werden von
- 2:47den verschiedenen Tech-Konzernen, die sich jetzt gegenseitig auf die Finger schauen.
- 2:51Aber natürlich ist das auch ein Rennen unter den verschiedenen Unternehmen.
- 2:56Niemand will zurückfallen. Jeder will als Erster zur sogenannten Superintelligenz
- 3:01kommen, die ja jetzt auch offiziell so genannt wird.
- 3:05Also künstliche Intelligenz wird jetzt Superintelligenz genannt.
- 3:09Das hat das Weiße Haus per Dekret jetzt so bestimmt.
- 3:15Und dann muss man sehen, wohin das führt. Die Warnungen der Experten sind ja
- 3:19geradezu apokalyptisch.
- 3:21Die Meinungen gehen aber auseinander. Und ja, jetzt muss man abwarten.
- 3:26Roland, kannst du uns nochmal in einfachen Worten erklären, was diese KI-Verfassung
- 3:31eigentlich ist? Ist das jetzt mehr als nur ein PR-Dokument?
- 3:37Naja, es ist eine Anerkennung dessen, was gerade in den USA los ist.
- 3:44Und zwar in den Umfragen ist ganz klar zu sehen, dass eine überwältigende Mehrheit
- 3:49der US-Amerikaner, und das schließt die republikanischen Wähler ein,
- 3:55eine staatliche Regulierung wollen.
- 3:57Die Hälfte will sogar einen kompletten Stopp der Entwicklung.
- 4:01Und das, was jetzt auf diesem Papier steht, dieses PR-Dokument,
- 4:06kann man es auf jeden Fall nennen zum Teil, ist ein Signal, wir haben euch gehört,
- 4:13aber es ist zugleich auch der kleinste gemeinsame Nenner.
- 4:16Sprechen wir nochmal über diesen kleinsten gemeinsamen Nenner,
- 4:19denn Trump sagt, man dürfe die KI-Entwicklung einfach nicht ausbremsen,
- 4:23weil sonst China gewinnt.
- 4:24Ist das ein echtes Argument oder einfach nur ein Vorwand, um eben Regulierung vermeiden zu können?
- 4:31Auch hier ist es beides. Also China wird immer wieder angeführt in den USA,
- 4:36um politische Entscheidungen, um politische Schritte zu rechtfertigen,
- 4:40insbesondere auf republikanischer Seite, weil China als Hauptkonkurrent gesehen wird,
- 4:46wirtschaftlich, was ja auch von den Zahlen her so ist.
- 4:50Aber damit werden Sachen begründet, die auch ein Stück weit ein Feigenblatt,
- 5:00also das ist ein Stück weit ein Feigenblatt.
- 5:01Es gibt extreme Kritik auch von der MAGA-Basis, also von Trumps Wähler-Basis.
- 5:09Zum Beispiel Steve Bannon, eine wichtige Stimme an dieser weißen Arbeiterbasis,
- 5:16die sagen, wir müssen China mit allen Mitteln bekämpfen.
- 5:21Sanktionen müssen verhängt werden.
- 5:25Chinesische Studenten müssen von den Universitäten entfernt werden,
- 5:28damit wir im KI-Rennen weiter vorne bleiben.
- 5:31Roland, ganz lieben Dank dir, dass du uns all das, was da am Abend beschlossen
- 5:35wurde, noch ein bisschen genauer erläutert hast. Grüße in die Hauptstadt.
- 5:42Das Deutschland-Ticket wird ab Januar teurer. Der monatliche Preis steigt von
- 5:4663 auf 66,80 Euro, also um gut 6 Prozent.
- 5:52Rund 14,5 Millionen Menschen nutzen das Ticket derzeit.
- 5:56Erstmals berechnen die Länder den Preis anhand eines Kostenindex,
- 6:00in den unter anderem Personal, Energie und Betriebskosten einfließen.
- 6:05Auch die günstigeren Varianten steigen. Das Job-Ticket kostet künftig 63,46 Euro.
- 6:12Das Semesterticket 40,08 Euro. Das war unser Blick auf die aktuellen Nachrichten
- 6:17aus der Wirtschaft für den Moment.
- 6:19Wir hören und lesen uns wieder bei NTV. In der App, im TV oder hier im Podcast.