Latest / Hörlock Holmes - Ein Baker Street Podcast / Indiana Jones und die unklaren Wohnverhältnisse - Das Gelbe Gesicht (Teil 2)
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- 0:29Du musst dich, wenn du das in die Richtung hast, du das in die
- 0:39Richtung Timo, roter oder weißer Traubensaft.
- 0:29Was? OK, meine gute Begründung, warum
- 0:57beides gültig ist, lautet, dass die je nach Sorte schon wieder
- 1:02komplett unterschiedlich schmecken können.
- 1:05Also gekaufter Traubensaft, der dann irgendwie so geklärt ist.
- 1:10Ne quasi aus dem aus dem Getränkemarkt schmeckt schon
- 1:13mal, ist sowieso n komplett anderes Getränk als Traubensaft
- 1:16vom Winzer oder selbstgepresster Traubensaft von Trauben aus dem
- 1:20eigenen Garten. 3. Komplett unterschiedliche
- 1:22Getränke und dann noch. Die jeweilige Sorte, also ich
- 1:27mein, da gibt es ja so viele Sorten, dass rot oder weiß nicht
- 1:32die einzige Kategorie ist, in die man es einteilen kann.
- 1:35Ja, ich weiß. Glaub wenn ich gezwungen wäre
- 1:39jetzt irgendwas zu antworten, würde ich wahrscheinlich weißer
- 1:44sagen. OK, ich wollt nämlich jetzt
- 1:46gerade sagen, also stell dir doch vor, du bist in einem
- 1:48Restaurant und auf der Speisekarte steht weißer und
- 1:50roter Traubensaft, da steht nicht, welche Art von Trauben
- 1:53verwendet wurde, da steht nicht, ob es aus dem Supermarkt oder
- 1:55vom Winzer ist, sondern da steht einfach nur weißer oder roter
- 1:58Traubensaft. Welchen Traubensaft würdest du
- 2:00nehmen? Dann nehm ich roten.
- 2:01OK. Ja, weil roter Traubensaft, also
- 2:07den kann ich dann zum Beispiel als.
- 2:09Schorle bestellen ich kann aber auch pur trinken und irgendwie
- 2:12kannst. Du mit dem Weißen auch.
- 2:14Ja, aber gefühlt ist bei rotem Traubensaft dann die die Range
- 2:18nicht ganz so groß. Da weiß ich eher, was ich dann
- 2:22bekommen könnte und zu erwarten hab, als wenn ich weißen
- 2:27bestelle. Ich weiß nicht ob das Sinn
- 2:29ergibt irgendwie. Band.
- 2:33Also meine Antwort ist weißer Traubensaft.
- 2:37Aber jetzt muss ich halt ein bisschen, weil jetzt hast du ja
- 2:40so viele Kategorien aufgemacht. Ich muss jetzt ein bisschen
- 2:42einordnen. Generell kaufe ich selbst
- 2:46Traubensaft im Supermarkt eigentlich nie.
- 2:49Mhm, genau. Weil für sorry, die Pampe, die
- 2:52du da bekommst, ist es mir zu. Teuer es.
- 2:55Ist einfach so. Das ist für mich kein
- 2:57Traubensaft. Also sorry, ich habe nicht den
- 3:01Luxus selbst Trauben im Garten zu haben, die ich dann selbst
- 3:04pressen könnte, also fällt das auch weg.
- 3:07Und ich bin halt ein bisschen verwöhnt, möchte man jetzt
- 3:11sagen, weil einfach ein Großteil meiner Familie eben, also ich
- 3:17selbst lebe im Rhein Main Gebiet, da ist schon mal
- 3:19bisschen was mit Wein und dann lebt n Teil von meiner Family,
- 3:24aber halt auf der anderen Rheinseite, wo halt sehr viel
- 3:28Weinanbau ist. Also in dem Dörfchen wo die
- 3:31Wohnen gibt es glaub ich also mir fallen jetzt spontan 4
- 3:34Weinstuben ein. Mhm.
- 3:37Und das sind bestimmt nicht alle Winzer, die es dort gibt.
- 3:40Deswegen ich bin da halt und wir haben da halt auch 3 Jahre
- 3:42gelebt, deswegen ich bin da einfach so mit groß geworden.
- 3:46Wenn du dann in der im Restaurant da was bestellt hast
- 3:50und Traubensaft und dann war klar, das ist von irgendeinem
- 3:53Winzer, das ist wahrscheinlich von dem hauseigenen Winzer,
- 3:55also. Und da hab ich dann einfach für
- 3:58mich festgestellt, ich mag den Weißen lieber, aber ich glaube,
- 4:03weil wir hatten das Thema vorhin, weil ich hab gerade eine
- 4:05Flasche Traubensaft da weißen Traubensaft aus besagten
- 4:08Dörfchen, und deswegen kam ich auf die Frage und wir hatten es
- 4:12ja vorhin schon so n bisschen, der verhält sich natürlich auch
- 4:16manchmal so n bisschen wie Wein, und ich finde, roter Traubensaft
- 4:20ist oft so n bisschen, wie soll ich sagen, Vollmundiger rasser.
- 4:26Und der Weiße hat für mich meistens mehr so ne so ne
- 4:29sommerliche Frische noch und so geht es mir aber auch ganz.
- 4:32Also wenn ich jetzt Wein trinke, trinke ich auch lieber Weißwein,
- 4:36der so n bisschen fruchtiger ist, bisschen frischer ist als
- 4:39so n vollmundigen Rotwein. Ich kenn mich mit Wein nicht
- 4:42aus, aber das ist so meine Tendenz.
- 4:45Mhm. Ja, ich glaube bei
- 4:47Winzertraubensaft wär ich dann auch wieder bei weiß.
- 4:52Ich weiß gar nicht, ob ich es so richtig begründen kann.
- 4:56Ich glaub da ist aber auch einfach n bisschen Nostalgie und
- 4:59Kindheitserinnerung dann auch dabei.
- 5:01Also wir waren jetzt zwar nicht in einem Wein Baugebiet, selbst
- 5:08als ich aufgewachsen bin, aber wir sind eigentlich seit ich
- 5:12mich erinnern kann, mindestens einmal im Jahr, manchmal auch
- 5:16zweimal im Jahr zum Winzer in die Palz gefahren und haben da
- 5:22den Wein geholt, quasi dann den den Weinvorrat wieder
- 5:24aufgefüllt. Das war irgendwie so, der weiß
- 5:28nicht der langjährige Hauswinzer meiner Großeltern, die haben das
- 5:32schon gemacht und dann sind wir mit meinen Eltern und teilweise
- 5:36auch mit den Großeltern zusammen, dann da.
- 5:39Immerhin, und das war wirklich, das war so n das war so ne Art
- 5:43Familienausflug, schon ne, also wir wir Kinder haben dann da
- 5:47auch immer irgendwie sind dann da rumgerannt auf dem Gelände
- 5:52und in den Weinbergen und dann. Wenn meine Eltern dann
- 5:56ausgesucht hatten, durften wir auch immer im mit ins Lager
- 5:59kommen und durften quasi helfen, die Weinkisten dann mit der mit
- 6:03der Sackkarre zum Auto zu fahren und einzuladen und so, das war
- 6:06alles ganz ganz aufregend ne und die also die diese Umgebung und
- 6:12die Gerüche in so einer in so einem Winzerbetrieb alles,
- 6:15wirklich alles ganz toll für uns als Kinder immer sehr aufregend
- 6:20und. Da gab es dann halt natürlich
- 6:22immer auch Weinverkostung, ne, also die Eltern haben auch,
- 6:26haben natürlich auch immer die Weine probiert, bevor sie dann
- 6:29irgendwie kistenweise die gekauft haben, weil ja jeder
- 6:32Jahrgang dann auch wieder doch n bisschen anders schmeckt, selbst
- 6:35von derselben Rebsorte, und da gab es dann für uns Kinder immer
- 6:41Traubensaft, dass wir auch was zu trinken hatten und
- 6:43mitverkosten konnten, und das war, glaube ich, in der Regel.
- 6:47Eher weißer Traubensaft. Wenn ich mich recht erinnere und
- 6:51deswegen so weißer Traubensaft von Winzer, da hängt dann schon
- 6:54irgendwie Kindheitserinnerung dran.
- 6:57Ja, also wie gesagt, ich hatte immer beides zur Auswahl und hab
- 7:02mich dann aber irgendwann für Weißen entschieden und
- 7:05witzigerweise meine Schwester auch und ich weiß noch, dass
- 7:09meine Eltern dann irgendwann mal auch so keine Ahnung so 67
- 7:14Flaschen Traubensaft geholt hatten.
- 7:17Aber halt n bisschen durchgemischt.
- 7:18Also ich glaub es waren irgendwie 3 weiße und 4 rote
- 7:21oder so ey. Diese 3 weißen Flaschen, ich
- 7:24glaub die haben nicht ne Woche gehalten, da hatten meine
- 7:26Schwester und ich die schon weggetrunken und die Roten
- 7:29standen dann aber dafür irgendwie noch 3 Wochen im
- 7:31Keller rum weil die keiner von uns trinken wollte so richtig
- 7:34also wir haben sie natürlich dann auch getrunken und
- 7:36genossen, aber die Weißen, die gingen sofort weg also das war
- 7:40da gab es kein Halten. Ja, also so krass wär der
- 7:44Unterschied jetzt bei mir nicht und wäre glaub ich auch nie
- 7:47gewesen. Also ich hab auch roten
- 7:50Traubensaft dann gemocht, aber. Gut, vielleicht haben wir uns
- 7:53dann in dieser einen Woche halt auch so satt getrunken.
- 7:55Dann Traubensaft generell, dass wir deswegen den Roten dann n
- 7:57bisschen verschmäht haben, aber ja deswegen also wie gesagt, mir
- 8:02kam die Frage heute, weil ich hier gerade ne Flasche stehen
- 8:05hab mit weißem Traubensaft und ja.
- 8:09Ja, ich hätte jetzt eigentlich das Bedürfnis, die Frage noch zu
- 8:12erweitern. Wir haben Sie für Traubensaft
- 8:13und für Wein beantwortet. Wie sieht es denn aus,
- 8:16Federweißer oder roter Rauscher? Federweißer.
- 8:20Ja, OK, ja, ja, ich glaube, da ist es bei mir dann auch
- 8:23Federweißer. Also ich mag auch den roten
- 8:24Rauscher gerne, aber da ist es schon eher der Federweißer.
- 8:29Ja. Ich hab diese Saison fast keinen
- 8:32getrunken. Es ist so schade.
- 8:34Ich hab gar keinen getrunken. Ganz traurig.
- 8:38Ja, normalerweise gehört das da irgendwo rein, so September,
- 8:41Oktober mal, also eigentlich früher sogar mehrfach, dann
- 8:47zwiebelkuche und federweise. Genau das also.
- 8:51Es gab mal eine Zeit, da hatten meine Eltern, mein Onkel,
- 8:56manchmal war meine Tante noch dabei und meine Schwester und
- 8:58ich, wir hatten dann immer in dieser Zeit, so Ende September.
- 9:02Spieleabend gemacht und dann ne gab es immer Zwiebelkuchen, den
- 9:07mochte ich jetzt nicht so unbedingt, aber dann dazu den
- 9:10Federweise und das war immer sehr cool gewesen, waren
- 9:15teilweise sehr lustige Abende na ja, also man muss jetzt dazu
- 9:20sagen, ich trink ja generell relativ wenig Alkohol so jetzt
- 9:25stell dir vor eine Bianca noch n bisschen jünger also jetzt keine
- 9:29Ahnung nicht super jung aber so 1819.
- 9:32Vielleicht auch schon mit 17 nicht wirklich an Alkohol
- 9:35gewöhnt. Isst dann nicht viel, weil sie
- 9:37kein Fan von Zwiebelkuchen isst, trinkt aber ordentlich
- 9:39federweise über den ganzen Abend verteilt und am Ende wird
- 9:42trivial Pursuit gespielt. Ey, ich konnt die Fragen nicht
- 9:46mehr richtig vorlesen, also. Nein.
- 9:48Nein, nein, Moment. Ich muss es jetzt
- 9:50konkretisieren. Ich habe nicht gelallt oder so,
- 9:53also so schlimm war es jetzt nicht.
- 9:55Aber du hast mich ja schon mal erlebt.
- 9:57Also du weißt ja, wie ich drauf bin, wenn ich müde werde oder
- 9:59wenn ich ein bisschen angeheitert bin.
- 10:02Ich fang ja random an zu lachen. Könnte übrigens sein, dass das
- 10:06heute in der Folge passiert, weil ich bin gerade müde.
- 10:07Betrunken? Ach so, ja, sorry.
- 10:09Oha, Nein. Hört ihr, komm also den da hast
- 10:13du mir jetzt den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt und gesagt,
- 10:16hier bitteschön, ich geh mal kurz aufs Klo, Tor ist leer.
- 10:20Nein, ich bin n bisschen müde, aber also wie gesagt, deswegen
- 10:23ich musste dann ständig in jedem kleinen Kram lachen ohne Ende
- 10:27und konnte diese Fragen nicht mal vorlesen.
- 10:29Es ging nicht, fand alles witzig, na ja.
- 10:33Ja, ja, irgendwie hab ich das diese Saison verpasst, aber mit
- 10:37Zwiebelkuchen, das ging mir früher auch so.
- 10:41Ich mochte früher auch keine Zwiebeln und meine Oma hat
- 10:44traditionell immer den Zwiebelkuchen gemacht, wenn wir
- 10:47dieses Herbstgierig gegessen haben und er hat dann wirklich.
- 10:51Ne ziemlich lange Zeit immer ne größere Ecke Zwiebelkuchen ohne
- 10:56Zwiebeln für meinen Bruder und mich gebacken.
- 10:59OK, das. Ist süß.
- 11:00Ja, es ist süß, aber ich frage mich heute, was für ein
- 11:03reizloses Gericht das denn bitte ist.
- 11:05Also es ist halt einfach nur. Dieser Teig und ein bisschen
- 11:08Käse drauf, wahrscheinlich bisschen schmand und ein
- 11:09bisschen Käse, das ist ja ach. So, wer war denn OK?
- 11:12Ich dachte, die hätte dann vielleicht stattdessen
- 11:13wenigstens Schinken oder so drauf gemacht.
- 11:15Nein, nein, es war einfach. Das war Zwiebelkuchen, ganz
- 11:18klassisch, puristisch. Also ich weiß nicht, was das für
- 11:20ein Teig ist. Das ist ein Ölteig oder so,
- 11:23glaube ich, und dann ein bisschen.
- 11:25Keine Ahnung. Bisschen Schmand auch nicht so
- 11:28fürchterlich viel und käseschicht und eigentlich halt
- 11:32sonst Zwiebeln als Belag, ja. OK, ja gut, das ist wirklich n
- 11:37bisschen plain. Ja, aber gut, man hat als Kind
- 11:40halt n anderen Geschmack, ne? Ja klar, auf jeden Fall.
- 11:43Nee. Und wie gesagt, also seit n paar
- 11:45Jahren machen das meine Eltern irgendwie nicht diesen
- 11:46Spieleabend. Gut, es ist natürlich auch immer
- 11:49so n bisschen ne zeitsache, weil ich mein meine Schwester und
- 11:51ich, wir haben jetzt auch unsere Termine jetzt mal n Termin zu
- 11:54finden wo alle können plus mein Onkel der ja auch genau wie ich
- 11:58abends arbeiten muss oft ist halt schwierig.
- 12:03Aber was halt bei denen auch dazu kam, die haben halt selbst
- 12:05irgendwann mal gesagt, die brauchen halt den Federweise
- 12:08nicht mehr, der ist denen zu süß.
- 12:11Ja gut, das kann man ja steuern. Dann macht man den Spieleabend
- 12:13irgendwie 2 Wochen, 3 Wochen später und dann ist er nicht
- 12:17mehr so süß. Ja, der Federweise den man dann
- 12:19kauft, aber ja, klingt auch nach einer schönen Tradition.
- 12:23Ja, also halten wir fest. Nächstes Jahr müssen wir beide
- 12:27Ende September federweise kaufen.
- 12:29Ja, Ende September ist er wahrscheinlich dann wirklich
- 12:31noch ziemlich süß, aber. Ab da und den ganzen Oktober
- 12:34durch. Eigentlich sollte man welchen
- 12:37kriegen, OK. Ja, ich merk mir das immer so
- 12:39kurz nach meinem Geburtstag geht dann so die Saison eigentlich
- 12:42los, Mhm. Ja, ich hab.
- 12:43Ja, jetzt die eine Flasche von dem Traubensaft, den wir hier
- 12:48mit den Trauben aus dem Garten gemacht haben, hab ich ja lang
- 12:52genug stehen lassen und n bisschen gehofft und Luft
- 12:56angehalten ob das was wird, aber der ist tatsächlich so n
- 13:00bisschen Richtung Federwasser gegangen, also bisschen.
- 13:03Bitzelig ticken herber, so wie beginnender Federwasser Halt,
- 13:07würd ich sagen. Ja, das geht mit Traubensaft
- 13:10ganz gut. Also die Flasche, die ich jetzt
- 13:12hier stehen hab, sagen wir es mal so, also das
- 13:16Mindesthaltbarkeitsdatum ist schon ne Weile überschritten,
- 13:21also er ist noch gut, aber man merkt auch, dass er jetzt etwas
- 13:25länger gestanden hat. Mhm.
- 13:27Trotzdem schmeckt er noch. Von daher ja.
- 13:30Gut, aber lass uns mal weg von Traubensaft und Federweise und
- 13:34Wein kommen. Und Nein warte lass uns mal
- 13:38doch, lass uns mal weg, ich hab gesagt ich bin müde, lass uns du
- 13:44weiter, du weißt. Dass ich es genauso drin lasse,
- 13:48ne. Ja, ich weiß.
- 13:52OK, steigen wir doch mal in unsere Geschichte ein oder
- 13:56wieder ein, die wir angefangen haben.
- 13:58Das wollte ich eigentlich sagen. Danke.
- 14:03Ja, und so viel Geschichte ist eigentlich gar nicht mehr übrig.
- 14:05Ne? Ja, also das ist tatsächlich so
- 14:08ne Sache, das hatten wir ja letzte Woche auch schon n
- 14:11bisschen angedeutet oder angekündigt.
- 14:13Ich hätt halt nicht gewusst wo ich vorher n Cup machen soll,
- 14:16weil dann wär es irgendwie so mitten in der Geschichte
- 14:18abgebrochen worden, also in der Erzählung von dem Klienten, das
- 14:22wär irgendwie doof gewesen, das war so der erste Punkt wo ich.
- 14:26Nee, nee, ich wollt nur noch mal erklären, warum es jetzt so
- 14:29großer Unterschied ist zwischen erster Teil und zweiter Teil,
- 14:32weil das einfach so der erste Punkt war, wo ich gesagt hab, da
- 14:34kann man gut n Cut setzen und ja jetzt sind wir halt hier und
- 14:39schauen uns eigentlich nur noch so n bisschen das Ende an.
- 14:42Ja, aber ich glaub trotzdem, du hast genau den richtigen Punkt
- 14:45zum Unterbrechen gefunden. Also mir wär jetzt kein anderer
- 14:50sinnvoller Punkt eingefallen, dann ist halt die Geschichte so
- 14:53n bisschen. Ungleich aufgeteilt, aber das
- 14:56ist ja auch nicht schlimm. Ja, da komm ich dann später in
- 14:59meiner Bewertung drauf zurück. Mhm.
- 15:02K also unser Klient, hat gerade seine Geschichte beendet.
- 15:07Bitte Sherlock Holmes und Hilfe, das war so n bisschen die
- 15:10Ausgangslage, so willst du die Geschichte noch mal
- 15:14zusammenfassen, was denn bisher passiert ist.
- 15:17Ja, mach ich gerne. Was ist denn das Problem?
- 15:21Ja, das Problem ist, dass die Frau unseres Klienten
- 15:25anscheinend plötzlich anfängt, Geheimnisse vor ihm zu haben.
- 15:29Also der Klient ist ein gewisser Brand oder auch Jack, man weiß
- 15:33es nicht so genau, Munro noch recht jung irgendwie um die 30
- 15:39war es glaub ich seit 3 Jahren eigentlich sehr sehr glücklich
- 15:43verheiratet, also eine wirkliche Bilderbuchehe.
- 15:48Mit einer noch etwas jüngeren Frau heißt sie noch mal effi
- 15:53glaub ich. Ja, die vorher schon mal
- 15:57verheiratet gewesen war in den USA und dann halt, nachdem ihr
- 16:02Mann dort gestorben war, wieder hergekommen ist nach England.
- 16:07Dann haben die sich kennengelernt und wie gesagt,
- 16:09eine ganz wundervolle, harmonische Ehe geführt, ein
- 16:13Herz und eine Seele, aber seit wenigen Wochen.
- 16:17Fing die Frau an, irgendwie sich teilweise komisch zu benehmen
- 16:21und in den letzten Tagen ist es so seltsam geworden, dass jetzt
- 16:24wirklich was zwischen ihnen steht, irgendein Geheimnis und
- 16:30ja, sie will nicht damit rausrücken, sie fordert einfach,
- 16:34dass er ihr da vertrauen soll, auch wenn sie ihm nicht mitteilt
- 16:40was es ist. Ja also das erste Komische war,
- 16:44dass sie eine größere Summe Geld.
- 16:47Von ihm haben also von ihrem Geld, von ihm haben wollte, was
- 16:50er quasi verwaltet und übernommen hat.
- 16:53Aber ja, das war komisch, dann ist n paar Wochen Ruhe gewesen
- 16:57und jetzt seit er ihr die beiläufige Nachricht überbracht
- 17:01hat, dass ins Na ja Nachbarhaus, also Häuser auf dem Land ne,
- 17:05aber das in das nächste Haus in der Nähe plötzlich wieder jemand
- 17:09eingezogen ist. Seitdem ist die Frau ganz
- 17:12komisch ist irgendwie. Nachts rüber geschlichen und
- 17:15wollte dann nicht rausrücken was los ist und wurde tagsüber dort
- 17:19erwischt und wollte nicht sagen was los ist und ist dann noch
- 17:23mal tagsüber da erwischt worden. Und ja jetzt fühlt der arme Mann
- 17:28sich hintergangen, möglicherweise sogar betrogen
- 17:31also es wird nie ausdrücklich gesagt, aber ich fand es wird n
- 17:35paar mal angedeutet, dass er ja. Eigentlich vermuten muss, dass
- 17:40sie da vielleicht irgendwie ne Affäre hat.
- 17:42N Liebhaber in dem Haus hat oder sowas.
- 17:45Und ja, dadurch dass sie halt auch nicht bereit ist irgendwas
- 17:50aufzuklären, lässt sich das nicht ausräumen, das steht dann
- 17:54irgendwie zwischen ihnen und wird immer schlimmer und dann
- 17:57kommt er auf die Idee ihr könnt doch diesen Sherlock Holmes aus
- 18:00London um Rat fragen. Genau.
- 18:03Was ja auch noch vielleicht entscheidend ist oder was man
- 18:06erwähnen sollte, sie war ja nicht nur verheiratet in
- 18:08Amerika, sie hatte ja sogar n Kind, was ja gestorben sein
- 18:11soll. Stimmt.
- 18:14Und der Jack Monroe war ja selbst auch n paar mal dann an
- 18:19dem Cottage. Hat ja wie gesagt, da dieses
- 18:21diese Gestalt gesehen am Fenster, wo er ja betont hat,
- 18:25dass er aber nicht genau sagen konnte, ob männlich oder
- 18:28weiblich und dass es aber seltsam aussah.
- 18:30Mhm, ganz seltsames, fahles Gesicht mit starren Zügen.
- 18:34Genau und auch so n bisschen gelblich wurde es ja
- 18:37beschrieben, die Haut. Ich erwähne das nur noch mal,
- 18:41weil das wird später entscheidend für meine Bewertung
- 18:45und es ist ja auch entscheidend für die ganze Geschichte, die
- 18:48sich jetzt hier noch entfaltet, ja, nach diesen ganzen
- 18:52Vertrauensbrüchen muss man es ja wirklich nennen, ist ja der Jack
- 18:54Monroe so verzweifelt, dass er wie gesagt zu Holmes gekommen
- 18:57ist, um ihm diese Geschichte darzubieten.
- 18:59Mhm. Und Holmes ist ja jetzt erst mal
- 19:03relativ ruhig, sitzt erst mal nachdenklich da und stellt dann
- 19:08so n paar Fragen noch mal. Also er will noch mal wissen,
- 19:14Sie können nicht sicher sagen, ob das jetzt n Mann oder ne Frau
- 19:17war da am Fenster, aber irgendwie hat es ja hat das
- 19:22Gesicht trotzdem Eindruck auf diesen Jack Monroe gemacht.
- 19:25Mhm. Weil es eben so ne unnatürliche
- 19:28Farbe hatte und einfach so. Ja so, so, so ganz starre
- 19:32Gesichtszüge, wie du ja schon gesagt hast.
- 19:34Und dann wollte Holmes noch wissen, wie lange es denn her
- 19:37ist, dass Effi eben nach diesem 100 Pfund gefragt hat, die er
- 19:41ihr gegeben hat. Und das ist jetzt ungefähr 2
- 19:44Monate her, fast 2 Monate. Ja, dann gibt es noch die Frage,
- 19:49ob er denn jemals ein Bild seines ich hätte jetzt beinahe
- 19:53Vorgängers gesagt, gesehen hat, also von Effis erstem Mann.
- 19:58Das hat er nicht. Sie hat irgendwie alle
- 20:02Unterlagen verloren, als es kurz nach dessen Tod in Atlanta noch
- 20:07gebrannt hat. Homs wendet dann
- 20:11berechtigterweise ein, ja, aber es war doch die Rede davon, dass
- 20:15er eine Sterbeurkunde sogar gesehen hat, ja, da hat sie sich
- 20:18quasi eine neue ausstellen lassen oder ein ein Duplikat
- 20:21ausstellen lassen. Dann gibt es noch die Frage, ob
- 20:24er denn jemals mit irgendjemanden gesprochen hat,
- 20:26der sie in ihrem ich nenn es mal früheren Leben gekannt hat.
- 20:30Aber auch das ist nicht der Fall.
- 20:31Also ja, das ist wirklich noch irgendwie ne Blackbox, dieses
- 20:36ganze leben, was sie damals in Atlanta geführt hat, und er weiß
- 20:42dann nicht wirklich irgendwas anderes drüber als das, was sie
- 20:45ihm erzählt hat. Genau.
- 20:47Briefe hat sie auch nicht von dort bekommen, hat nie den
- 20:50Wunsch geäußert, noch mal an ihren früheren Wohnort
- 20:53zurückzukehren oder dergleichen. Also es wirkt alles so, als sei
- 20:58dieses Kapitel komplett abgeschlossen und hätte mit
- 21:02ihrem jetzigen Leben eigentlich nichts mehr zu tun.
- 21:05Und Holmes denkt aber offensichtlich in diese
- 21:07Richtung, ob das wirklich so ist oder ob da nicht irgendwas noch
- 21:11ja aus der Vergangenheit sie jetzt wieder einholt.
- 21:14Und den Gedanken hatten wir ja letzte Woche auch schon gehabt,
- 21:17dass da irgendwas aus der Vergangenheit zurückgekommen
- 21:20ist. Holmes ist sich ja auch relativ
- 21:22sicher, dieses Cottage ist nicht so verlassen wie der Jack Monroe
- 21:26zuletzt dachte, also der ist ja einmal dann am Ende da rein
- 21:29gegangen und hat ja niemanden mehr vorgefunden, aber der
- 21:33Holmes geht davon aus, ja, die werden gewusst haben, dass der
- 21:36da jetzt kommt. Immer zur Hintertür rausgegangen
- 21:39sein und werden dann n paar Stunden später aber wieder ins
- 21:43Cottage zurückgekehrt sein. Mhm.
- 21:45Deswegen bekommt er ja jetzt die Anweisung, man soll zurück nach
- 21:50Norbury soll dieses Cottage beobachten und wenn er eben
- 21:54bemerkt, dass es doch wieder bewohnt ist, soll er ein
- 21:58Telegramm schicken und Holmes und Watson werden sofort
- 22:01nachreisen, sollte das Cottage leer sein, wird Holmes einfach
- 22:07am nächsten Morgen. Nach norbury fahren und dann
- 22:10sieht man halt weiter. Da ist übrigens schon mein Wort
- 22:13der Woche. So früh.
- 22:15OK, ja, bin ich gespannt. Also genau diese Anweisung gibt,
- 22:20ergibt er dem Mundro und sagt wörtlich, haben sie Grund zu der
- 22:25Annahme, es sei bewohnt, dann dringen sie nicht gewaltsam
- 22:27hinein, sondern traten meinem Freund und mir.
- 22:32Das ist wirklich schön. OK.
- 22:34Ja, soll halt n Telegramm schicken, ne?
- 22:38Aber traten so als Verb finde ich wirklich toll.
- 22:42Ja, das ist wirklich sehr schön. Das gefällt mir außerordentlich.
- 22:46Ja, sehr cool. Ja.
- 22:47Damit verabschiedet sich aber dieser Jack Monroe, der sagt
- 22:50dann, OK, mach ich alles so wie sie sagen und dann fragt Watson
- 22:55ja, was denkst du, Holmes, was ist jetzt hier los
- 22:59beziehungsweise nee Holmes fragt Watson so rum und kommt aber
- 23:03relativ schnell zu dem. Schluss.
- 23:05Da wird irgendeine Art von Bestechung drin.
- 23:08Nee, nicht Bestechung, blackmail, hilf mir.
- 23:13Erpressung. Erpressung, danke, sorry.
- 23:15Ich bin so durch, es tut mir wirklich leid heute.
- 23:18Also ich entschuldige mich bei all unseren Zuhörern, ich weiß
- 23:22nicht was los ist. Also Holmes geht von Erpressung
- 23:27aus und ich hab mir das alles so durchgelesen, weil da kommt ja
- 23:31jetzt gleich so ne ellenlange Erklärung was Holmes denkt.
- 23:34Was passiert ist Mhm und ich war erst mal so.
- 23:38Ja, es klingt irgendwo schlüssig, wenn wir nicht schon
- 23:42am Anfang der Geschichte erzählt bekommen hätten, dass Holmes
- 23:45sich in dieser Geschichte irren. Wird ja weißt du was?
- 23:48Ich hab das. Glaube ich letzte Woche schon
- 23:51gesagt, dass ich das komplett ausgeblendet hatte und ich habe
- 23:54es auch diesmal wieder komplett ausgeblendet.
- 23:56Also es ist mir dann irgendwann am Ende, als es rausgekommen
- 23:59war, er hat sich geirrt, ist mir wieder eingefallen.
- 24:02Ach ja guck mal das stimmt, das Stand ja am Anfang der
- 24:04Geschichte schon, dass es passieren wird, aber ich habe
- 24:06das völlig aus den Augen verloren.
- 24:09Nee, also das hatte ich noch im Kopf.
- 24:11Und. Aber ich bin erst mal so in
- 24:13diese Erklärung reingestolpert und war dann so mitten in der
- 24:15Erklärung so Ah, warte mal. Nee das das wird nicht das die
- 24:18Lösung sein, weil das das ist ja weil ich war schon so kurz n
- 24:22bisschen doof gesagt genervt. Mhm, weil es hatte halt genau
- 24:27den Punkt, wo wir letzte Woche gesagt haben, oh, hoffentlich
- 24:30ist es nicht der Ehemann, der jetzt doch am Leben ist und
- 24:32zurückkehrt, weil wir das Halt jetzt schon dreimal hatten in
- 24:34den Homes Geschichten, dass dann irgendwie der Ehemann aus der
- 24:37Vergangenheit zurückkehrt, ob im guten oder im Schlechten, sei
- 24:41jetzt mal dahingestellt, aber es war so, wo ich echt ganz kurz
- 24:43gedacht hab, oh nee, bitte nicht und dann dachte ich, nee so, wir
- 24:47haben ja schon erfahren, dass es so nicht sein wird, aber ja.
- 24:52Ja, also die Erklärung, die Holmes anbietet.
- 24:57Genau. Ist im Wesentlichen, dass der
- 25:02vorherige Ehemann gar nicht tot ist, sondern dass die FI ihn nur
- 25:09aus irgendeinem Grund verlassen hat.
- 25:11Also. Er schlägt vor, sie entdeckt an
- 25:14ihrem Mann irgendwelche verabscheuungswerten
- 25:16Angewohnheiten. Oder sagen wir, er verfiel in
- 25:19eine scheußliche Krankheit und wurde ein Aussätziger oder
- 25:22Idiot. Das ist natürlich aus heutiger
- 25:24Sicht in der Ausdrucksweise n bisschen ja, aber ja und sagt
- 25:31ja, dann ist sie eben abgehauen, vor ihm geflohen, ob nun aus
- 25:38berechtigten Gründen oder nicht. Also verabscheuungswerte
- 25:42Angewohnheiten kann ja wirklich auch alles mögliche sein, ist ja
- 25:47nur ne Andeutung, da kann könnten ja was weiß ich
- 25:52häusliche Gewalt oder noch irgendwas Schlimmeres dahinter
- 25:55stecken. Also jedenfalls sagt er, sie ist
- 26:00aus irgendeinem Grund geflohen, hat alles hinter sich
- 26:04zurückgelassen und wollte in England.
- 26:08Ja, unter falschem Namen Neues Leben anfangen hat dem Mann, den
- 26:14sie dort dann kennengelernt hat, halt irgendeine Sterbeurkunde
- 26:17von irgendjemandem unter die Nase gehalten und dessen Namen
- 26:21sie quasi als Decknamen angenommen hat.
- 26:24Ja, und Holmes sagt, jetzt geht er halt davon aus, dass der
- 26:29Ehemann sie irgendwie wieder aufgespürt hat.
- 26:32Und sie jetzt erpresst und diese 100 Pfund, die sie sich da mal
- 26:36hat auszahlen lassen, seien dann der Versuch gewesen, ihn
- 26:40sozusagen mit Schweigegeld ruhigzustellen.
- 26:44Das habe wohl nicht geklappt und diese verschiedenen Besuche
- 26:49deutete er als Versuche, da irgendwie durch Verhandlungen
- 26:55oder Unterredungen rauszukommen, aber das hat wohl auch nicht
- 26:59geklappt. Ja, aber das ist jedenfalls
- 27:01seine Erklärung. Genau.
- 27:02Auch warum dann die Fotografie eben in dem Haus war, dass das
- 27:07Halt auch so, dass das vielleicht verlangt wurde, damit
- 27:10die verschwinden oder so, und ich finde es aber ganz schön,
- 27:14weil Holmes fragte am Ende Watson ja, was halten Sie denn
- 27:17von meiner Theorie und Watson sagte, Na ja, das ist alles nur
- 27:20Vermutung, ja, aber es würde ja mit all unseren Tatsachen
- 27:24übereinstimmen und da war ich so.
- 27:27Ja, aber irgendwie ist es trotzdem so.
- 27:30N bisschen Scotland Yard mäßig. Ja, ich weiß was du meinst.
- 27:37So wenigstens ignoriert er keine Tatsachen.
- 27:40Das macht gerne, aber er hat auch keine wirklichen Beweise
- 27:45für das, was er da sagt. Nee, er hat keine Beweise, aber
- 27:49mir hat die Stelle trotzdem gefallen.
- 27:51Denn also was sind denn schon Beweise?
- 27:54Ja. So richtig.
- 27:56Hundertprozentige Beweise hast du ja nie.
- 27:59Ich habe mich an der Stelle sehr erinnert an diese Diskussion,
- 28:03die wir ganz am Anfang unseres Podcasts mal hatten, in dieser,
- 28:07Ich glaube, in der ersten richtigen Folge oder so mit dem
- 28:10Deduzieren genau richtig, denn da habe ich ja schon, glaube
- 28:15ich, ein bisschen ausgeholt und. Irgendwie angefangen über
- 28:20Wissenschaftstheorie zu erzählen, ist eigentlich
- 28:22erstaunlich. Dass uns trotzdem noch jemand
- 28:24dann weitergehört. Hat sagen, ein bisschen.
- 28:28Ja, aber das kommt jetzt wieder voll zum Tragen.
- 28:33Das, was ich da angedeutet hab und eigentlich muss man Sherlock
- 28:38hier loben, denn ich finde er macht gerade nicht das, was
- 28:42Scotland Yard macht. Du hast ja dann selbst noch
- 28:43gesagt, über Scotland Yard wurde mal gesagt.
- 28:46Ich weiß nicht mehr, in welche, an welcher Stelle und in welchem
- 28:49Fall, aber Sherlock hat an denen kritisiert, dass die Halt nicht
- 28:53von den Fakten ausgehen und eine Theorie vorschlagen, die die
- 28:57Fakten erklärt, sondern die schlagen eine Theorie vor und
- 29:00suchen sich die Fakten aus, die dazu passen und alles andere
- 29:02ignorieren sie oder sagen ja ist nicht wichtig.
- 29:06Das war, das war gleich am. Ersten.
- 29:07Genau, genau, wo sie ja dann irgendwie die Schrift an der
- 29:10Wand glaube ich ignoriert haben oder so oder den Ring ignoriert
- 29:13haben so rum, wir haben den Ring ignorierten, haben sich nur auf
- 29:16die Schrift an der Wand konzentriert.
- 29:18Ja oder haben? Ich dachte es wär die Schrift
- 29:20gewesen, aber haben zu irgendwas gesagt.
- 29:22Ja das ist ein Täuschungsmanöver um die Polizei in die Irre zu
- 29:25führen. Ja, also haben quasi das
- 29:29absichtlich ausgeblendet, was nicht in ihre Idee gepasst hat
- 29:33und das Macht ihr hierher nicht. Also ich finde.
- 29:36Ja, er ist natürlich und sich überzeugt und von seiner
- 29:40Theorie, es wäre nicht Sherlock, wenn es anders wäre, aber ich
- 29:44finde er drückt das alles noch mit vertretbarer Vorsicht aus.
- 29:50Also er sagt auf die Frage, ob er eine Theorie hat ja soweit
- 29:56dies meine bisherige Kenntnis der Tatsachen zulässt.
- 29:58Also diese Einschränkung macht er, aber es sollte mich wundern,
- 30:01wenn sie sich nicht als richtig erwiesen.
- 30:04Und dann sagte doch irgendwo noch mal, ja genau, auf diesen
- 30:08Einwand hin, dass es bloße Vermutung ist.
- 30:11Aber es stimmt auch mit den uns bekannten Tatsachen überein,
- 30:15werden uns neue bekannt, mit denen sich meine Theorie nicht
- 30:18vereinigen lässt. Dann aber nur dann, müssen wir
- 30:20sie eben einer Revision unterziehen und das ist
- 30:24eigentlich ein sehr wissenschaftliches Vorgehen,
- 30:27denn das ist genau das, wie man in der Wissenschaft auch heute
- 30:29noch vorgeht, das ist das, wo ich da schon länger drüber.
- 30:34Ausgeführt habe ne und da hab ich ja länger drüber ausgeführt,
- 30:37weil es das Thema war, worüber ich meine Bachelorarbeit
- 30:41geschrieben hab und deswegen irgendwie da sehr tief
- 30:43eingestiegen bin. Also das ist halt popperscher
- 30:48falsifikationismus du stellst ne Theorie auf, prüfst sie anhand
- 30:53der Tatsachen die du hast. Und wenn du irgendwo
- 30:55feststellst, ah da ist ein Messwert oder ein Ergebnis oder
- 31:01ein Vorkommnis, Mhm. Also irgendein Fakt, der nicht
- 31:05in meine Theorie passt. Dann muss ich eben die Theorie
- 31:09anpassen, sodass es wieder reinpasst.
- 31:11Muss sie quasi, ich muss sie nicht komplett verwerfen, aber
- 31:14ich muss sie verfeinern. Ich muss das ausschalten und
- 31:17verbessern, was nicht passt, muss die Theorie anpassen, es
- 31:21kann auch sein, dass du irgendwie am Anfang mal ne
- 31:23vollkommen neue nehmen musst, aber du verfeinerst quasi immer
- 31:27weiter und je mehr Tatsachen du hast.
- 31:30An denen du deine Theorie testen kannst, desto besser wird die
- 31:33Theorie, weil du quasi jede Schwachstelle beseitigst.
- 31:36Also eigentlich bist du froh dafür, wenn du irgendwas
- 31:38findest, was deine Theorie einer harten Prüfung unterwirft und
- 31:43vielleicht auch an irgendeinem Punkt widerlegt, teilweise weil
- 31:47du dann die Theorie besser machen kannst.
- 31:49Dadurch, dass es anpasst. Und eigentlich ist das genau
- 31:52das, was er hier tut oder was er zumindest formuliert, ne.
- 31:56Ja. Insofern, das hab ich gemocht,
- 31:58diese Stelle. Ja, also wie gesagt ha.
- 32:01Ich will da jetzt gar nicht zu sehr noch drauf eingehen, das
- 32:04will ich eigentlich alles so am Ende für die Bewertungen n
- 32:06bisschen aufheben. Mhm, Sie müssen ja gar nicht
- 32:09dann auch so lange auf das Telegramm warten, es kommt ja
- 32:12dann relativ schnell die Nachricht, ja, da sind noch
- 32:15Leute im Cottage und Holmes und Watson machen sich ja dann auf
- 32:18den Weg nach Norbury, kommen da am Abend an.
- 32:21Mag auch übrigens diese Überleitung ne das letzte was
- 32:24Sherlock sagt ist zur Zeit können wir nichts weiter tun,
- 32:27bis wir von unserem Freund in Norbury eine neue Botschaft
- 32:30erhalten und dann kommt Watson berichtet wir brauchten nicht
- 32:32lange zu warten. Mhm.
- 32:34Das ist irgendwie schön. Ja, wie du sagst, werden sie
- 32:36sehr schnell dahin gerufen. Ja, und sie kommen, wie gesagt
- 32:40in Norbury an und kriegen berichtet.
- 32:43Ja, also er hat eben Licht in dem Haus gesehen, hat auch die
- 32:45Gestalt noch mal gesehen und. Er will jetzt einfach wissen,
- 32:49was Sache ist. Und Holmes sagt auch Ja, ist
- 32:52zwar ein bisschen gesetzeswidrig, was wir jetzt
- 32:53hier planen, aber unter diesen Umständen wird das schon OK
- 32:56sein. Egal.
- 32:58Legal, illegal. Ja, fand ich sehr schön.
- 33:02Er fragt auch noch mal nach, ob der Monroe wirklich dazu
- 33:06entschlossen ist, obwohl seine Frau ihn so eindringlich gebeten
- 33:09hat, das nicht irgendwie raus forschen zu wollen.
- 33:15Aber er sagt ja, er ist dazu entschlossen.
- 33:17Und Holmes stimmt ihm dann auch zu mit dem schönen Satz gut, ich
- 33:23denke Sie haben Recht, jede Wahrheit ist besser als
- 33:26quälender Zweifel ohne Ende. Ja, und so machen Sie sich eben
- 33:30auf den Weg zum Cottage. Ja, das geht auch relativ
- 33:34schnell. Also es wird nicht sehr viel der
- 33:37Weg beschrieben, es ist ne dunkle Nacht, aber ja vor der
- 33:42Tür. Ist n bisschen Licht, weil die
- 33:44irgendwie n bisschen offen steht glaub ich ne.
- 33:47Genau. Und in diesem Lichtstreifen
- 33:50tritt dann Misses munroe. Ja.
- 33:53Und versucht es noch mal. Ja, also man muss ja sagen, sie
- 33:57hat sich wieder zum Cottage geschlichen.
- 34:00Stimmt ja schon wieder. Und genau fleht Jack erneut an.
- 34:06Er soll die Sache doch auf sich beruhen lassen.
- 34:08Er soll ihr Vertrauen. Und eben nicht in das Cottage
- 34:12gehen. Mhm.
- 34:13Aber er hat halt jetzt echt genug und sagt es auch, dass er
- 34:19einfach jetzt ihr genug Vertrauen entgegengebracht hat.
- 34:22Aber jetzt einfach wissen muss, was los ist.
- 34:24Ja. Und die gehen da ja jetzt
- 34:27wirklich recht rabiat einfach rein und fieben sich da an allen
- 34:31vorbei. Ja, denn diese.
- 34:35Schottische Frau, die da so rüde ihnen abgewimmelt hat, beim
- 34:40ersten Mal, die ist auch wieder da und versucht es noch, aber
- 34:42die wird auch einfach mehr oder weniger ignoriert und zur Seite
- 34:45geschoben und manchmal steht da jetzt rein.
- 34:48Genau. Und sie gehen eben nach oben in
- 34:51den 1. Stock, wo sie das Gesicht
- 34:52gesehen haben oder diese Gestalt, und es stellt sich
- 34:56heraus, es ist ein kleines Mädchen, das Gesicht so n
- 35:01bisschen abgewandt, trägt einen roten Rock.
- 35:04Hat lange weiße Handschuhe an und als es sich dann zu ihnen
- 35:07umdreht, dann sind sie alle erstmal ziemlich erschrocken.
- 35:10Mhm. Ich lese einmal vor das Gesicht,
- 35:14dass es uns zuwandte, zeigte eine höchst sonderbare, fahle
- 35:17Farbe und die Züge waren völlig ausdrucksleer.
- 35:21Einen Augenblick später war das Geheimnis enthüllt.
- 35:24Uns fuhr lachend mit der Hand hinter das Ohr des Kindes.
- 35:26Eine Maske schälte sich von seinem Angesicht und vor uns
- 35:30stand ein kleines schwarzes Mädchen, das vor Vergnügen über
- 35:34unsere verdutzten Gesichter alle seine weißen Zähne blitzen.
- 35:36Ließ. Das ist sehr schön, dass es in
- 35:38deiner Ausgabe schon sprachlich bereinigt wurde.
- 35:42Ja, in meiner Englischen leider nicht.
- 35:45Deswegen habe ich jetzt bewusst mal die Deutsche vorgelesen, da
- 35:48ist sogar trotzdem noch eine Fußnote dran.
- 35:50Mit die Bezeichnung Schwarzer ist als unreflektierte und
- 35:54rassistische Aussage zu bewerten.
- 35:56Die so bezeichnete Person wird auf äußerliche Merkmale
- 35:58reduziert und auf diese Grundlage mit negativen
- 36:01Assoziationen behaftet, die bedienten rassistische
- 36:04Stereotype sind aus heutiger Sicht in höchstem Maße
- 36:06fragwürdig, also selbst das bereinigte wird noch mal
- 36:12eingeordnet, was ich sehr gut finde.
- 36:14Ja, allerdings. Ja, und ich bin ehrlich.
- 36:18Ich war n bisschen enttäuscht von der Auflösung.
- 36:23Ja, weil das genau das war, von dem wir wirklich letzte Woche
- 36:27gesagt haben, oh, hoffentlich ist es das nicht.
- 36:30Ja, nee. Doch, doch, genau.
- 36:33Doch genau das haben wir gesagt. Ich weiß noch, wir haben gesagt,
- 36:37wie sehr wir hoffen, dass es die Auflösung nicht einfach ist,
- 36:41dass die das Kind versteckt hat, weil sie sich nicht getraut hat,
- 36:45ihrem Mann davon zu erzählen. Ja, ja.
- 36:48Weiß ich noch. Ich sag mal so, im Zeitgeist und
- 36:54mit dem Hintergrund wie das Mädchen aus.
- 36:57Also wie gesagt, in diesem Zeitgeist mit dem Aussehen des
- 37:01Mädchens ist ja schon irgendwo ein Grund genannt.
- 37:06Ist es trotzdem kacke? Gar keine Frage, wie gesagt, ich
- 37:09rede jetzt von diesem Zeitgeist, der eben damals vorherrschte,
- 37:12und damals war das leider so, dass man sowas eher versteckt
- 37:15hat als zuzugeben, aber trotzdem, was ich so
- 37:20enttäuschend fand, war eher, dass man da nicht hätte drauf
- 37:24kommen können, meiner Meinung nach also nicht auf diese exakte
- 37:29Lösung. Ja, ja, OK, ja mit der Hautfarbe
- 37:33hätte man nicht wirklich drauf kommen können.
- 37:35Das stimmt. Ja, und vor allem weil.
- 37:37Also ich finde, es wird halt, wie soll ich sagen, es wird n
- 37:42falscher Verdacht gelegt mit diesem ne, dass explizit erwähnt
- 37:47wird, dass die Halt Gelbfieber hatte, dass die Tochter und
- 37:51daran gestorben sein soll, sei jetzt mal dahingestellt, aber
- 37:54explizit wird erwähnt Gelbfieber, dann wird explizit
- 37:56das gelbe Gesicht erwähnt, du wirst so mit der Nase drauf
- 38:00gestoßen und ich hätte das noch irgendwo verstanden, wenn das
- 38:04dann bei Holmes. Theorie ne Rolle gespielt hätte
- 38:07ja, aber selbst da spielt es keine Rolle mehr.
- 38:10Also selbst als er sagt, ja der der Ehemann der ex Mann ist
- 38:15vielleicht irgendwie ne von der Krankheit befallen worden oder
- 38:18so, selbst da ging es nie um das Thema Gelbfieber, noch mal, dass
- 38:22da irgendwas zurückgeblieben sei oder so.
- 38:25Mhm und. Das stört mich irgendwie.
- 38:27Also es wird so du, du kriegst ne falsche Fährte gelegt dann.
- 38:32Die stellt dir Holmes auch noch mal ne falsche Theorie vor und
- 38:35das Dritte ist dann sowas wo du sagst, da hatte ich nicht mal n
- 38:38Hinweis drauf. Wie hätte ich da drauf kommen
- 38:40sollen? Ja, ich weiß was du meinst.
- 38:45Ich seh es nicht ganz so negativ, weil eigentlich nur
- 38:48dieser Twist mit der Hautfarbe davon betroffen ist, dass man
- 38:53nicht wirklich n Hinweis hat. Ja.
- 38:56Hätte drauf kommen können. Das ja, also wie gesagt, aber
- 39:00das ist es halt. Weißt du, wir sind so, wir sind
- 39:02ja letzte Woche schon drauf gekommen.
- 39:03Ja gut, wahrscheinlich wird es die Tochter sein, die da hockt,
- 39:06hoffentlich ist es das nicht oder hoffentlich gibt es da
- 39:08einen guten Grund warum die da sitzt und nicht gezeigt wird,
- 39:11aber es trotzdem, es hat mich irgendwie so dieses diese letzte
- 39:16Gramm hat mich gestört irgendwie.
- 39:18Ja, ja. Bin ich ehrlich, Mhm.
- 39:22Ich sag nicht, dass dadurch die ganze Geschichte schlecht ist
- 39:25oder so. Also das werde ich auch gleich
- 39:26in meiner Bewertung noch mal näher ausführen, aber das war
- 39:30trotzdem so. N Moment wo ich kurz gedacht
- 39:31hab, OK mhm. OK, du bist ja jetzt schon
- 39:37gefühlt halb drin, aber lass mal noch erzählen, was die
- 39:39Aufklärung ist. Also.
- 39:42Dieses kleine dunkelhäutige Mädchen wird dann von Misses
- 39:48Monroe erklärt. Also sie kommt dann auch ins
- 39:52Zimmer und hat sich etwas gefasst.
- 39:56Ist jetzt entschlossen und ja, ich glaube dachte fast schon so
- 40:01n bisschen grimmig, aber das steht hier nicht.
- 40:03Also entschlossener gefasster Gesichtsausdruck und sagt ihr
- 40:07Mann, ich hab dich gebeten das nicht irgendwie auf Teufel komm
- 40:12raus aufklären zu wollen, du hast mich jetzt dazu gezwungen,
- 40:16jetzt muss ich es dir erzählen. Und wir müssen uns irgendwie
- 40:20damit abfinden und irgendwie damit zurechtkommen.
- 40:23Also ihr Mann ist tatsächlich gestorben, so wie sie es
- 40:27berichtet hat, aber ihr Kind nicht ihr Kind hat es überlebt,
- 40:30und das ist dieses Kind hier, sie hat dann noch ein Medaillon
- 40:34um den Hals hängen, dass sie öffnet, von dem er dachte, es
- 40:38geht nicht auf, also ja, und in diesem Medaillon ist ein Bild
- 40:44ihres verstorbenen Mannes. Der als außerordentlich
- 40:48gutaussehend bezeichnet wird und dann mit dem mich schon wieder
- 40:54störenden Verbindungswort aber angebunden wird gesagt, dass,
- 41:00wie steht es hier, die unverkennbaren Merkmale
- 41:03afrikanischer Abstammung aufwies, also ja, als ob jemand
- 41:06deswegen nicht gut aussehen könnte.
- 41:07Aber ja, wir haben es eben schon eingeordnet in der Zeit eben
- 41:13selbst bei nicht mal unbedingt. Aktiv böse meinenden Menschen
- 41:18noch sehr, sehr weit verbreitete Stereotype und ja, struktureller
- 41:24Rassismus. Und das ist eben der John Hebron
- 41:28aus Atlanta, von dem früher schon die Rede war, den die Effi
- 41:33jetzt Mandro als junge Frau geheiratet hat.
- 41:36Sie sagt auch selbst, dass sie mit allen Angehörigen ihrer
- 41:41sogenannten Rasse. Wegen dieser Heirat zerfallen
- 41:45ist, also sich alle irgendwie von ihr abgewandt haben, sieht
- 41:47man ja schon was für ne Sorte Gesellschaft das damals war.
- 41:51Sie hat ihn trotzdem geheiratet und sagt auch offen, das finde
- 41:54ich gut, da war ich kurz stolz auf die Figur und hat mich auch
- 41:59gefreut, dass Condol das so geschrieben hat, sie hat es nie
- 42:03bereut ne, also ja es hat sie quasi viel gekostet.
- 42:09Aufgrund der rassistischen Vorurteile in ihrer ganzen
- 42:12Umgebung, aber sie hat es nie bereut und es war ein
- 42:16wunderbarer Mann. Sie drückt es so aus, keiner
- 42:21übertraf ihn an Adel der Gesinnung ist auch schön gesagt,
- 42:25ja und ja, unglücklicherweise ist er halt gestorben und sie
- 42:30bezeichnet es dann das das ist wieder so zwiespältig, ne als
- 42:33Unglück, dass ihr Kind halt nun mal.
- 42:36Seinem Vater ähnlicher sieht als seiner Mutter, weil es halt auch
- 42:41dunkelhäutig ist und ihrer Aussage nach sogar noch
- 42:45dunkelhäutiger als der Vater. Ich weiß nicht, ob das
- 42:47tatsächlich irgendwie was ist, was realistisch vorkommt, denn
- 42:53jetzt kein Genetiker. Der das jetzt auch nicht genau
- 42:56sagt. Ja.
- 42:58Aber aus ihrer Sicht, oder sie bezeichnen es halt als Unglück,
- 43:02weil es dazu führt, dass diese Diskriminierung sich noch eine
- 43:06weitere Generation fortsetzt. Ich weiß nicht, ob es ehrlich
- 43:10gesagt besser gewesen wäre, wenn sie halt n bisschen hellere
- 43:14Hautfarbe irgendwo so dazwischen gehabt hätte, ich glaube, die
- 43:18Gesellschaft war damals gnadenlos rassistisch genug,
- 43:20dass es immer noch gereicht hätte, sie als was auch immer zu
- 43:24bezeichnen. Ja.
- 43:26Und als Mensch zweiter Klasse zu behandeln.
- 43:28Aber ja, sie hat jedenfalls ziemlich dunkle Haut, und als
- 43:35Effi dann damals wieder zurückgegangen ist, hat sie sie
- 43:39eigentlich nur deswegen nicht mitgenommen, weil die Gesundheit
- 43:43des Mädchens halt noch ziemlich angegriffen war und sie Angst
- 43:46hatte, dass das englische Klima ihr nicht so gut tun könnte, was
- 43:51ich sachlich sogar nachvollziehen kann.
- 43:54Also wenn du irgendwo aus. Georgia kommst ist wirklich warm
- 44:00und auch schwül, heiß oft ist und dann nach England kommst und
- 44:05glaube ich kann das für manche vielleicht tatsächlich ne harte
- 44:10Umstellung sein, wenn du dann gerade noch angegriffene
- 44:12Gesundheit hast und dann das England dieser Zeit, ne die
- 44:16wusste ja auch noch nicht genau wo sie da landet, wenn das in
- 44:19der Stadt gewesen wär, ist eh kein gesundes Klima.
- 44:24Aber na ja, ob das die richtige Entscheidung war?
- 44:26Keine Ahnung, jedenfalls hat sie das Kind zurückgelassen in der
- 44:30Obhut einer früheren Dienerin glaub ich ne.
- 44:35Ja. Das ist eben diese etwas
- 44:38raubeinige schottische Frau, die den Mister Mundro da so
- 44:42abgewimmelt hatte an der Haustür und, na ja, sie hatte eigentlich
- 44:46nie vor, das Kind zu verleugnen, aber an dem Punkt, an dem sie
- 44:51dann. Den Grand oder Jack oder wie
- 44:54auch immer kennengelernt hat, hatte sie dann doch Angst.
- 44:58Und das ist jetzt das, wo wir letzte Woche gesagt haben, na
- 45:00hoffentlich ist das nicht die Auflösung.
- 45:03Leider ist es dann doch. Ich kann aber vorwegnehmen, dass
- 45:06ich irgendwie besser damit leben konnte, als ich gedacht hätte
- 45:10letzte Woche. Ja ja und nein bleibt leider
- 45:15dabei. Also ich kann das ganz schwer in
- 45:18Worte fassen, also ich. Komme schon damit zurecht.
- 45:22Es ist jetzt wie gesagt nicht so, dass ich die Geschichte
- 45:25jetzt total schlecht finde, darum geht es mir gar nicht,
- 45:28aber es ist trotzdem so, es hat so gut angefangen und für mich
- 45:32hat jetzt die zweite Hälfte irgendwie ziemlich abgeflacht
- 45:35dadurch. Mhm.
- 45:37Aber ja, ich find halt auch gerade, also sie erzählt das ja
- 45:42alles, sie erklärt die ganze Sache und wartet ja jetzt so n
- 45:46bisschen auf die Reaktion vom Jack.
- 45:49Also man muss dann vielleicht noch sagen, wie sie es zu Ende
- 45:51erklärt. Ne, sie hat am Anfang sich nicht
- 45:53getraut ihm davon zu erzählen und dann vermutlich, wie das so
- 45:58ist, wenn man sowas nicht gleich am Anfang auf den Tisch packt,
- 46:01wird es dann auch nicht leichter das irgendwann später zu machen,
- 46:04wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst hat.
- 46:07Und ja, so hatte sie das Gefühl, sie müsste sich zwischen den
- 46:11beiden entscheiden und hat dann in ihrer Schwäche, wie sie es
- 46:15selbst. Ausdrückt sich von dem von ihrem
- 46:18eigenen kleinen Mädchen abgewandt, es also quasi
- 46:21verheimlicht und heimlich gehalten hat. 3 Jahre lang
- 46:26dieses Geheimnis gehütet, ihrem Mann nichts davon erzählt, quasi
- 46:30immer nur Berichte von der Pflegerin, von der Dienerin aus
- 46:34den USA erhalten, wusste also, dass es dem Kind gut geht, aber
- 46:39hat quasi da sitzen lassen und ja, so ihr Leben gelebt.
- 46:47Und dieses Geheimnis einfach geheim gehalten.
- 46:51Aber schließlich konnte sie der Sehnsucht nach dem Kind nicht
- 46:54länger widerstehen, wie sie es ausdrückt, und hat dann
- 46:59Anweisungen gegeben und hat der Dienerin geschrieben, sie soll
- 47:03es bitte nach England bringen, hat ihr diese 100 Pfund
- 47:05geschickt, dafür waren die, und auch wenn sie nicht wusste, ob
- 47:09das, ob das Kind hier würde bleiben können oder ob sie es
- 47:12nur für ein paar Wochen sieht. Ja, dafür waren waren die 100
- 47:16Pfund und dann war die Bemerkung ihres Mannes, dass das Haus in
- 47:22der Nachbarschaft wieder bewohnt sei, halt das erste Signal, dass
- 47:26die angekommen sind dann, denn das hat sie so in die Wege
- 47:29geleitet, dass sie dieses Haus mieten sollen und die dann ganz
- 47:32unauffällig einfach zufällig die neuen Nachbarn sind.
- 47:36Aber ganz ehrlich, hat sie ihren Mann für so blöd gehalten?
- 47:39Ich weiß auch nicht. Vor allem also.
- 47:42Man hätte das ja auch alles irgendwie n bisschen anders
- 47:45lösen können, also dass die da in die Nachbarschaft ziehen,
- 47:48schön und gut, aber man hätte ja dann irgendwie sagen können, ja,
- 47:52sei mal irgendwie, wenn dann mein Mann zufällig da auftaucht,
- 47:56ja dann sei halt ganz nett und sag halt ja, ihr seid gerade
- 47:59angekommen und ihr müsst euch jetzt da erst mal einrichten
- 48:02und. Dann selbst sich halt so lange
- 48:04zusammenreißen, bis man am nächsten Tag selbst mal hinunter
- 48:07geht. Man kann ja sagen, ja, ich geh
- 48:08jetzt mal hinunter und begrüß mal die Nachbarn und schau jetzt
- 48:10auch mal wer das ist. Weißt du, man hätte es ja viel
- 48:13offener kommunizieren können, ohne dass dann so n Misstrauen
- 48:19entsteht und man hätte ja dann zum Beispiel auch sagen können,
- 48:22ja, da lebt jetzt irgendwie diese Frau mit ihrer Tochter
- 48:25und. Ich hab mich jetzt irgendwie mit
- 48:27dieser Frau, mit dieser Schottin angefreundet und bin da jetzt
- 48:29öfters zum Tee. Ja. 0.
- 48:32Misstrauen du hättest ganz offen dahin marschieren können.
- 48:36Du hättest ne logische Erklärung haben können, warum die
- 48:39vielleicht n bisschen zurück weißt du, man hätte ne richtige
- 48:42Geschichte draus entwickeln können, so ja die hat ihren Mann
- 48:44verloren und ist jetzt mit ihrer Tochter da allein.
- 48:47Und hach, weil ich das ja auch kenne, so von meiner Situation.
- 48:50Ich hab auch Mann und Tochter verloren und ich fühl mich denen
- 48:54jetzt einfach verbunden, aber die leben halt sehr
- 48:55zurückgezogen, wollen eigentlich mit kaum jemandem was zu tun
- 48:58haben, aber mit mir kommen sie ganz gut klar und deswegen
- 49:02besuch ich die jetzt immer allein, so du.
- 49:04Brauchst da jetzt fast schon ne viel zu schöne Lügengeschichte
- 49:07drumherum. Das war n bisschen.
- 49:08Angst? Nein, aber du hast vollkommen
- 49:09recht. Ja, halt, so einfach irgendwie.
- 49:15Ja, das stimmt. Also sie macht das wirklich
- 49:18nicht sonderlich geschickt, das muss man ehrlich sagen, allein
- 49:22schon dieses, dass sie dann nicht mal in der Lage ist, den
- 49:27morgen abzuwarten, ne, also klar, das soll irgendwie zeigen
- 49:31wie sehr sie ihr Kind vermisst hat, was ja auch verständlich
- 49:34ist. Aber.
- 49:36Wenn sie so dringend das Bedürfnis hat, das ganze geheim
- 49:39zu halten, dann ist das halt einfach doof.
- 49:41Ja. Denn sie konnte sich dann eben
- 49:43nicht beherrschen und ist dann mitten in der Nacht aufgestanden
- 49:46und hat sie ja rüber geschlichen.
- 49:47Und was denkt sie denn, wie das, also wie das ausgehen soll?
- 49:52Ja, mag sein, dass der Mann sonst tief und fest schläft,
- 49:55aber du weißt doch halt nicht, vielleicht wacht der in der
- 49:59einen Nacht mal auf und muss aufs Klo und dann ist die Frau
- 50:01plötzlich weg, was soll der also, das kann doch nur schief
- 50:05gehen. Na ja, ja, auch selbst das also.
- 50:11Weißt du, dann kriegt er das raus.
- 50:12Also ne, dann kommt das, wird er misstrauisch und sie sagt ihm
- 50:16die ganze Zeit, ja vertraue mir, vertraue mir irgendwann,
- 50:19irgendwann werde ich dir erklären was los ist, wo ich mir
- 50:21denk, ja und dann ist das Problem vor dem du Angst hast
- 50:27beseitigt in ein paar Jahren oder also.
- 50:31Ja genau, also. Dieses irgendwann erkläre ich
- 50:34dir das das, das verstehe ich halt auch nicht.
- 50:36Also an welchen Punkt, welcher Punkt muss denn kommen, dass
- 50:40Silon sagt OK jetzt bin ich fein dir von meiner Mutter zu
- 50:44erzählen die halt eine andere Hautfarbe hat.
- 50:46Ja, wahrscheinlich, wenn das Kind volljährig ist und zum
- 50:49Studieren aufs College geht, oder?
- 50:51Nein, also tut es ja nicht und College auf halt, ich weiß
- 50:54Absicht, aber nee, ich weiß wirklich nicht, was sie sich da
- 50:58vorgestellt hat. Also auch die Art und Weise, wie
- 51:01die sich da in dem Haus tarnen, das mit dieser Maske und den
- 51:05Handschuhen, das ist doch, die kann doch nicht ihr restliches
- 51:08Leben so verbringen. Ja, das dann auch noch on top
- 51:11also. Also ich weiß wirklich nicht was
- 51:14da ihr Plan war. For the long run.
- 51:17Ja. Das, wie sie es gemacht hat, da
- 51:20kannst du irgendwie mal n paar Tage jemanden verstecken, wenn
- 51:24es gut läuft, vielleicht n paar Wochen, aber was hatte sie dann
- 51:27vor? Also gut, sie sagt ja, sie
- 51:30wusste selbst noch nicht, ob das jetzt nur für n kurzen Besuch
- 51:33ist. Also wenn sie es nur für n
- 51:34kurzen Besuch geplant hat, dann hätte es vielleicht klappen
- 51:36können, aber wenn es zumindest ne Option war und eigentlich
- 51:41doch auch das Ziel gewesen sein muss, das Kind auf Dauer in
- 51:45England in der Nähe zu behalten und irgendwann auch wieder die
- 51:50Mutter für dieses Kind sein zu wollen und ich hoffe das war das
- 51:55Ziel. Ansonsten ist es ganz schön
- 51:56grausam, das Kind in die Nähe zu holen.
- 51:58Aber es weiterhin ihm so weiterhin die kalte Schulter zu
- 52:01zeigen, keine Ahnung. Zweimal im Monat zu Besuch zu
- 52:03kommen, das ist ja auch nicht besser.
- 52:07Also wie gesagt, ich hab keine Ahnung was die sich gedacht hat.
- 52:11Ich weiß es wirklich nicht. Ja, eine seltsame Strategie.
- 52:16Wenn es eine Strategie dahinter gab.
- 52:18Ja, ich glaube, das kann also gut, ich mein.
- 52:23Die ist in einer emotionalen Situation, dass man da nicht
- 52:25unbedingt die Logischsten Rückschlüsse führt, OK.
- 52:29Ja, einerseits ja, aber andererseits hat sie ja manche
- 52:32Sachen sehr vorsichtig und strategisch durchdacht, also zum
- 52:38Beispiel, dass das Kind die ganze Zeit diese Maske und die
- 52:40Handschuhe tragen muss, damit nicht irgendwer am Fenster ein.
- 52:46Kind mit dunkler Hautfarbe stehen sieht und dass dann halt
- 52:48irgendwie so Klatsch und Tratsch in der ganzen Umgebung wird.
- 52:52Oh, da wohnt ein, hier ist wieder so n Scheißwort dafür
- 52:57verwendet, aber ja, also da hat sie sich anscheinend schon
- 53:02Gedanken drüber gemacht, aber über ihren eigenen Plan wie es
- 53:05dann weitergehen soll nicht. Ja, wobei ich das mit der Maske
- 53:09und den Handschuhen überlegt hab, ob das Halt jetzt.
- 53:12Ein Plan ist, den sie jetzt nur dafür entwickelt hat, für diesen
- 53:16Aufenthalt oder ob sie den Plan nicht sogar schon mal hatte, als
- 53:19das Kind geboren wurde und sie damit noch in Amerika gelebt
- 53:23hat. Weißt du, weil, sind wir mal
- 53:25ehrlich, also ich glaube, da hat sie in Amerika noch größere
- 53:29Probleme als in England gehabt. Aber du willst mir doch jetzt
- 53:31hoffentlich nicht sagen, dass das arme Kind sein Leben lang
- 53:33schon irgendwie Maske und Handschuhe tragen musste, um
- 53:36seine Hautfarbe zu verbergen. Ich hoffe nicht.
- 53:39Aber ich könnte mir halt vorstellen, dass dieser Gedanke
- 53:42nicht neu ist. Ja, ja, OK, weißt du was du
- 53:46meinst? Also nicht, dass die jetzt von
- 53:49das ganze Leben so das Kind versteckt hat, sondern einfach
- 53:53nur, dass sie sich gedacht hat, OK, wenn wir irgendwo hinreisen,
- 53:56also weißt du, dass die sagen, OK, in der normalen
- 53:58Nachbarschaft, dann wissen die das eh, weil die kannten auch
- 54:01den Mann und die wussten von der Abstammung so ne, weil man hat
- 54:04sie mir angesehen, da war das dann kein großes Ding mehr.
- 54:08Also war vielleicht schon noch n großes Ding, aber war jetzt
- 54:10nicht mehr zu verstecken. Aber dass die vielleicht so
- 54:14diese Tendenz hatten zu sagen, OK, wenn wir jetzt irgendwo
- 54:16hinreisen, und sei es nur für die Kutschfahrt oder so, soll
- 54:20sie halt bitte das aufziehen, dass halt nicht dann überall
- 54:22noch getuschelt wird. Weißt du vielleicht sowas in die
- 54:26Richtung und dass deswegen jetzt auch dieses Ding war?
- 54:28OK, ihr kommt nach England und bitte macht das wieder mit den
- 54:31Handschuhen und der Maske, dass das Halt alles safe ist und das
- 54:35hier nicht irgendwie dann. Groß drüber geredet wird.
- 54:40Ja, vielleicht könnte sein. Also irgendwie bin ich von Ihren
- 54:44Planungsfähigkeiten noch nicht so richtig überzeugt.
- 54:48Ja. Alles nicht so ganz durchdacht,
- 54:50na? Ja.
- 54:52Ja, aber jetzt ist es halt raus. Und genau.
- 54:56Sie, ja, sie weiß jetzt auch nicht so wirklich, wie man
- 55:00damit. Umgehen soll, rekapituliert noch
- 55:03mal die verschiedenen Gelegenheiten, wo er es beinahe
- 55:06rausbekommen hätte. Ne, also einmal ist er vor, der
- 55:09hat er vor der Tür noch halt gemacht, wie sie es ausdrückt,
- 55:13war er großmütig genug, seinen Vorteil nicht zu verfolgen, das
- 55:17war das, wo er sich noch von ihr hat überreden lassen ihr zu
- 55:23vertrauen und nicht da reinzugehen, 3 Tage später.
- 55:28Als er dann das Haus doch gestürmt hat, waren die, wie
- 55:31zwischenzeitlich auch vermutet wurde, ganz schnell zur
- 55:34Hintertür rausgeflohen. Deswegen, du hattest ja auch
- 55:37gesagt, ne, da war noch n Kessel n Wasserkessel irgendwie auf dem
- 55:42Herd, also können nicht lang weg gewesen sein, die sind wirklich
- 55:45gerade erst zur Tür schnell rausgestürzt auf ihre Weisung
- 55:48hin. Ja und jetzt schließt sie dann
- 55:53mit. Und heute weißt du nun alles und
- 55:56ich frage dich, was soll aus uns, meinem Kind und mir werden?
- 55:59Sie schlug ihre Hände zusammen und wartete auf Antwort und ja,
- 56:03das was jetzt kommt, die Reaktion ist eindeutig meine
- 56:06Lieblingsstelle o. K dann darfst du es vorlesen,
- 56:08weil ich wollt gerade sagen, also es ist nicht meine
- 56:11Lieblingsstelle, kommt direkt danach mit Holmes, aber ich
- 56:14finde es trotzdem sehr schön wie es im englischen formuliert ist.
- 56:17Aber dann lies doch erst mal deine deutsche Lieblingsstelle
- 56:19vor. Ja, und die ist mit weitem
- 56:21Abstand meine Lieblingsstelle in dieser Geschichte.
- 56:24Es dauerte lange 2 Minuten, ehe Grand Munro das Schweigen brach.
- 56:29Aber die Antwort, die er gab, war so, dass ich mich ihrer
- 56:32immer mit Vergnügen erinnere, erhob die Kleine auf, küsste
- 56:36sie, streckte dann das Kind auf dem arme Behaltend, der Mutter
- 56:39die Hand hin und wandte sich der Tür zu.
- 56:41Wir können die Sache gemütlicher daheim besprechen, sagte er, Ich
- 56:45bin kein sehr guter Mann, effi, aber ich denke doch, ich bin
- 56:48besser als du mich geschätzt hast.
- 56:51Das ist so, oh. Das ist ja.
- 56:53Das ist wirklich schön. Also das ist das ist, das ist
- 56:57wirklich schön aufgelöst, das ist ehrlich, ich hab, ich hab
- 57:01genauso das laut gemacht und so reagiert als ich es gelesen hab
- 57:05und es ist glaub ich nicht nur die schönste Stelle in dieser
- 57:07Geschichte für mich, sondern es ist eine der schönsten
- 57:10Einzelstellen in den Geschichten bisher.
- 57:13Für mich find die Wunder wunderschön.
- 57:16Ja, also da stimme ich dir zu. Ich möchte trotzdem jetzt grad
- 57:20noch mal das englische vorlesen, weil ich finde, da schlägt noch
- 57:22mal so n Touch mehr Melancholie mit I am not a very goodman
- 57:27affy, but i think that i am a better one that you have give me
- 57:32credit for being dieses credit for being also give me credit
- 57:36for being finde ich so n schönen Ausdruck und ich weiß nicht, es
- 57:42hat für mich n Touch mehr Melancholie, ich weiß nicht, für
- 57:47mich fühlt es sich ein. Bisschen Verletzter an als das
- 57:51Deutsche. Mhm.
- 57:53Ohne aber jetzt bösartig zu werden.
- 57:56Ja. Oder angegriffen zu werden.
- 57:58Also es ist so ne gewisse Ja Traurigkeit dabei irgendwie und
- 58:05ich kann das total gut verstehen.
- 58:06Also ich hab lange überlegt ob das meine Lieblingsstelle ist
- 58:09oder eben die die jetzt kommt, also die beiden Monrose gehen
- 58:14mit der Tochter eben zurück zum Haupthaus.
- 58:19Und Holmes und Watson ziehen sich zurück, sagen, Sie sind
- 58:22jetzt wahrscheinlich in London besser vom Gebrauch als in
- 58:25Norbury und ich mag aber wie das Ganze dann ändert und für mich
- 58:33ja ich les die Stelle erstmal vor, also sie sind dann zurück
- 58:37Not a not award did he say of the case until late that night
- 58:41when he was turning away with lited candle for has batroom
- 58:45watson setty. I should ever strike you that i
- 58:48am getting a little over confident in my powers orgiving
- 58:51last paints to a case, then it deserves kindly whisper norbury
- 58:55in my ear and i should be infinity oblidge to you.
- 58:59Mhm. Ja, das ist auch wirklich schön.
- 59:02Ja, es hat halt. Ich finde es ähnelt so n
- 59:05bisschen dem, was der Jack Monroe vorhersagt, so von der
- 59:09Art her, also er sagt zu FE. Lass uns jetzt nach Hause gehen.
- 59:15Wir besprechen das in Ruhe, aber guck mal, ich glaub, du hast
- 59:17dich ein bisschen in mir getäuscht und Holmes sagt in dem
- 59:21Moment so OK Watson, bitte erinnere mich an diesem Moment,
- 59:25an diesem Tag, wo ich mich halt komplett geirrt habe.
- 59:28Ich glaube, ich habe mich ein bisschen in mir getäuscht, so.
- 59:33Ja, also das finde ich halt so. Es hat so ne Selbstreflexion und
- 59:39die haben wir ganz ehrlich selten bei Sherlock.
- 59:41Ja, das stimmt. Wobei hat er nicht so was
- 59:44ähnliches auch gesagt am Ende des Falls mit dem Skandal im
- 59:50Fürstentum? O das sollte er jemals wieder
- 59:55irgendwie überheblich über das weibliche Geschlecht reden oder
- 59:59so? War da nicht was, dass Watson
- 1:00:02ihn dann an diesen Fall und dann Irene Adler erinnern soll?
- 1:00:05Ich glaube ja. Aber ich weiß nicht, das war für
- 1:00:11mich nicht ganz so tiefgreifend wie das hier, weil so ich mein,
- 1:00:17doof gesagt, es war ja nicht unüblich für die damalige Zeit,
- 1:00:20dass das weibliche Geschlecht einfach ne bisschen links liegen
- 1:00:24gelassen wurde von der Männerwelt.
- 1:00:26Ich mein, die durften damals nicht wählen, die durften
- 1:00:28eigentlich nichts machen, außer zu Hause zu sitzen, ich glaub,
- 1:00:32das war sogar die Zeit, wo die nur arbeiten gehen durften, wenn
- 1:00:34der Mann das erlaubt. Hat.
- 1:00:37Also deswegen. Find ich war das noch so was wo
- 1:00:41man sagt ja OK er bricht jetzt so n bisschen mit der Tradition
- 1:00:45was gut ist, aber ich finde es hier halt so tiefgründig, weil
- 1:00:51er halt immer so von sich überzeugt ist und von seinen
- 1:00:54Theorien und das ist sein ganzes Leben und sein ganzes Leben
- 1:00:58besteht nur aus dieser Arbeit mit Theorien und Deduktion oder
- 1:01:01Abduktion wie du es auch immer nennen willst.
- 1:01:03Und dass er jetzt aber hergeht und sagt.
- 1:01:06Ich darf mich da nicht mehr überschätzen.
- 1:01:08Ich darf mich da selbst nicht mehr überschätzen und das so
- 1:01:10komplett auf sich bezieht. Also er sagt ja nicht mal ja,
- 1:01:14wenn wir noch mal so n Fall begegnen, wo ich irgendwie nur
- 1:01:19ne Geschichte höre oder so, sondern er geht ja wirklich,
- 1:01:21also er nimmt ja gar nichts aus dem Fall und hängt das irgendwie
- 1:01:26an die an die Begründung dran, warum er da jetzt so falsch lag.
- 1:01:30Sondern er sagt ja wirklich, OK, ich war komplett daneben und
- 1:01:34bitte erinnere mich an diese Situation, sollte ich mich noch
- 1:01:36mal in diese Richtung entwickeln.
- 1:01:39Ja, das stimmt. Und also ich hab jetzt auch noch
- 1:01:43mal die Stelle gerade nachgeschaut und ich hab sie
- 1:01:46mir, wie soll ich sagen, expliziter formuliert, in
- 1:01:51Erinnerung behalten, als es eigentlich war.
- 1:01:53Also am Ende dieser Geschichte mit Irene Adler.
- 1:01:57Sagt Holmes das nicht zu Watson, sondern Watson zieht sein
- 1:02:01eigenes Fazit. Auf diese Weise wurde der
- 1:02:04drohende Skandal im Fürstentum O glücklich verhütet und die
- 1:02:07Scharfsinnigsten Pläne, Sherlock Holmes durch die Schlauheit
- 1:02:10einer Frau vereitelt. Sonst hatte er sich stets über
- 1:02:13die Weiberschlauheit lustig gemacht, später hab ich nie mehr
- 1:02:16ein spöttisches Wort darüber von ihm gehört, also ja, es wird
- 1:02:19nicht explizit berichtet, dass er das so ausformuliert und
- 1:02:24zugegeben hat. Aber er zieht wenigstens die
- 1:02:29entsprechenden Schlüsse in seinem Verhalten daraus.
- 1:02:31Und ja, unterlässt halt solche Witzeleien in Zukunft, weil er
- 1:02:35seine Lektion gelernt hat. Aber ja, du hast dann recht,
- 1:02:38hier ist es expliziter, es ist deutlicher die Einsicht
- 1:02:42formuliert und das ist irgendwie schön.
- 1:02:45Ja, vor allem auch ich finde, es ist noch mal, es zeigt noch mal
- 1:02:49einen gewissen Grad von stärker, also es ist immer stark sich n
- 1:02:52Fehler selbst einzugestehen. Aber ich finde, es ist hier an
- 1:02:56der Stelle noch mal n ticken stärker, weil er sich diesen
- 1:02:59Fehler nicht nur selbst eingesteht, sondern auch noch
- 1:03:01gegenüber Watson den Fehler eingesteht und ihm da ins
- 1:03:05Vertrauen zieht und sagt, erinnere mich an diesen Fehler
- 1:03:09bei Eileen Edler. Mag sein, dass er sich den
- 1:03:11Fehler auch vor Augen geführt hat und zu der Erkenntnis
- 1:03:15gekommen ist, dass er da voreilig war über das weibliche
- 1:03:17Geschlecht zu urteilen und dass er darüber keine Witze mehr
- 1:03:20machen sollte, aber. Das hat er für sich getroffen.
- 1:03:23Und natürlich ist nach außen hin eine Wirkung erkennbar.
- 1:03:26Aber ich finde es noch mal stärker, wenn man es selbst laut
- 1:03:29ausspricht gegenüber einer Person.
- 1:03:31Ja, da hast du vollkommen recht. Das ist etwas, was wir glaube
- 1:03:34ich auch generell jeder einzelne und auch als Gesellschaft
- 1:03:39versuchen sollten, wieder mehr zu lernen, ne also?
- 1:03:42Fehler eingestehen. Ja, Fehlerkultur ist da so ein
- 1:03:45Stichwort. Einfach offen damit umzugehen,
- 1:03:48dass man manchmal auch mal irgendwie einfach.
- 1:03:51Mist gebaut hat und lernen, das Sagen zu können und auf der
- 1:03:56anderen Seite vor allem dann lernen, damit irgendwie gnädig
- 1:04:01und barmherzig in einer Art und Weise umzugehen, dass du
- 1:04:04denjenigen dann nicht öffentlich verbal steinigst dafür, sondern
- 1:04:10dass man halt sagt, ja, OK, das ist das ist n Fehler, aber
- 1:04:14immerhin hat er sie die Größe gehabt, das einzugestehen und
- 1:04:20dann. Gibt es ne neue Chance es in
- 1:04:23Zukunft besser zu machen? Ja, also wenn ich jetzt so an an
- 1:04:26Politik denke ne, das ist halt der Bereich wo ich das irgendwie
- 1:04:29häufig mitkriege. Einerseits regt man sich dann
- 1:04:32auf, dass irgendwelche Leute versuchen irgendwelche Skandale
- 1:04:36und Affären einfach auszusitzen und sich dann quasi vor der
- 1:04:40Öffentlichkeit zu verstecken, zu warten bis paar Wochen später
- 1:04:44der Shitstorm irgendwie abgeklungen ist und keiner mehr
- 1:04:47dran denkt, weil die nächste Sau durchs Dorf gejagt wird.
- 1:04:50Also das ist natürlich falsch, aber es ist andererseits auch
- 1:04:53vollkommen erwartbar und die ja erwartbare Reaktion darauf, wie
- 1:05:00halt in der Öffentlichkeit mit solchen Sachen umgegangen wird
- 1:05:04und dass dann irgendwie eine Boulevardpresse einen halt
- 1:05:08öffentlich gnadenlos zu steinigen gewillt ist, für wenn
- 1:05:14rauskommt, dass man tatsächlich irgendwas falsch gemacht hat.
- 1:05:17Also wirst ja deines Lebens nicht mehr froh.
- 1:05:20Also ich bin auch der Meinung, man müsste mehr wieder das
- 1:05:23wertschätzen, wenn jemand einen Fehler selbst eingesteht und das
- 1:05:27öffentlich macht. Aber ich finde man müsste auch
- 1:05:31generell wieder viel mehr zu diesem, aber es geht
- 1:05:35wahrscheinlich Hand in Hand, also wenn man es mehr
- 1:05:37wertschätzt, ist es natürlich auch, ich sag mal einfacher sich
- 1:05:41Fehler selbst einzugestehen und eben nicht in so ne
- 1:05:44Erklärungshaltung zu kommen, Mhm.
- 1:05:48Ich mein ganz ehrlich, Holmes hätte jetzt auch, der hat ne
- 1:05:52Theorie geliefert anhand der Fakten die er hatte und er hätte
- 1:05:55genauso gut jetzt am Ende da stehen können und sagen können
- 1:05:58ja ich hab mich getäuscht, aber das lag da da da und daran mir
- 1:06:01hat der der Fakt gefehlt, ich konnte nicht so drauf kommen so
- 1:06:07und. Dass das eben nicht passiert, da
- 1:06:10müssen wir halt auch hinkommen, dass man eben nicht von dieser
- 1:06:13Erklärung, also dass man nicht in so eine Erklärungshaltung
- 1:06:16fällt, sondern dass man halt ganz ehrlich sagt, OK, ich hab
- 1:06:18Scheiße gebaut. Ja, vor allem nicht so eine
- 1:06:20Rechtfertigungshaltung. Ja, danke,
- 1:06:23rechtfertigungshaltung, das war das, was ich meinte.
- 1:06:25Also man sollte sich weniger rechtfertigen und mehr die
- 1:06:28Fehler selbst eingestehen und dann aber wie gesagt muss von
- 1:06:31der anderen Seite auch dementsprechend die
- 1:06:33Wertschätzung dafür kommen, ja. Ja, das stimmt.
- 1:06:37Also das ist dann doch irgendwie in der Hinsicht eine
- 1:06:42wirkungsvolle Geschichte und auch irgendwie ne aktuelle
- 1:06:46Geschichte. Ja, hat.
- 1:06:48N also ist n bisschen mehr als bloß ne.
- 1:06:51Ja, ist noch nicht mal ne Krimigeschichte.
- 1:06:53Ne, es ist ja kein Verbrechen hier wirklich passiert, aber es
- 1:06:57ist mehr als ne bloße Detektivgeschichte.
- 1:06:59Ja, also ich muss jetzt auch sagen, ich hab das ja, bevor wir
- 1:07:03die Aufnahme gestartet haben, schon angedeutet, dass ich bei
- 1:07:06meiner Bewertung zwischen 2 Zahlen geschwankt habe und
- 1:07:10gesagt habe, unsere Besprechung wird jetzt Einfluss auf die
- 1:07:14Bewertung haben und ich gebe zu, während der Besprechung hatte
- 1:07:20ich eine sehr starke Tendenz zu der niedrigen Note.
- 1:07:22Jetzt hab ich eine sehr starke Tendenz.
- 1:07:24Nach dieser Schlussfolgerung sag ich mal der Geschichte.
- 1:07:28Zu der doch höheren Note einfach ja, weil weil es doch so n
- 1:07:34Unterschied macht. Ja, geht mir auch ganz ähnlich.
- 1:07:37Ich bin mir nicht sicher, ob es die gleichen Zahlen sind, die
- 1:07:40wir im Kopf haben, aber ja, die Tendenz ist ganz ähnlich.
- 1:07:46Dann lass uns doch einfach zu der Bewertung kommen, dann lass
- 1:07:48uns doch nicht weiter um das ganze Thema herum tänzeln.
- 1:07:52Ich würd einfach mal anfangen, weil ich ja schon während
- 1:07:54unserer Besprechung immer mal wieder so Sachen fallen gelassen
- 1:07:57hab, wo ich gesagt hab, das fließt halt in meine Bewertung
- 1:07:59ein. Ja, also wir bewerten ja jetzt
- 1:08:01wieder die ganze Geschichte und ich muss sagen, mir hat der
- 1:08:04erste Teil, den wir letzte Woche besprochen haben echt gut
- 1:08:08gefallen. Mir hat so diese ganze Mystery
- 1:08:10Box die aufgemacht wurde gut gefallen, sie hat dazu
- 1:08:13eingeladen zu rätseln. Mich hat die zweite Hälfte dafür
- 1:08:18halt umso mehr gestört und vielleicht hat man das Halt so
- 1:08:20ein bisschen rausgehört. Ah, weil wie gesagt ich der
- 1:08:24Meinung bin, du konntest nicht auf den Inhalt der Mystery Box
- 1:08:28kommen, so wie er am Ende da war.
- 1:08:32Also du konntest wie gesagt nicht auf die Hautfarbe kommen
- 1:08:34wie es und ja es mag komisch klingen, aber das stört mich
- 1:08:38einfach weil. Wir hatten halt im Vergleich
- 1:08:41dazu letzte Woche nicht letzte Woche, aber als letztes die
- 1:08:44Geschichte mit Silverplace, wo du wirklich alle Details hattest
- 1:08:48und du konntest einfach wunderbar dir das dann überlegen
- 1:08:52und du hattest auch da deine falschen Fährten und konntest
- 1:08:55falsche Schlüsse ziehen. Aber der richtige Schluss war
- 1:08:58greifbar bis ins Detail, was hier wie gesagt meiner Meinung
- 1:09:02nach nicht ganz der Fall war, das hat mich wie gesagt n
- 1:09:05bisschen gestört, aber. Was ich dem ganzen zu gut
- 1:09:08verhalten möchte, es ist ne trotzdem ne gute Geschichte, es
- 1:09:12ist trotzdem ne emotionale Geschichte.
- 1:09:15Wir haben gerade festgestellt auch eine sehr tiefgründige
- 1:09:17Geschichte, die vielleicht auf mehr Ebenen funktioniert als
- 1:09:21eine oder Detektivgeschichte, vielleicht muss man da auch so
- 1:09:26ein bisschen wie gesagt Zurücktreten und sagen, OK, es
- 1:09:28ist eigentlich nicht so die klassische Detektivgeschichte,
- 1:09:30weil ja auch eigentlich kein Verbrechen begangen wurde, man
- 1:09:33geht am Anfang zwar davon aus, aber am Ende stellt man fest,
- 1:09:35ist nicht passiert. Von daher, das sind so die
- 1:09:40positiven Aspekte, eine Sache ist mir noch so durch den Kopf
- 1:09:43gegangen. Ich weiß nicht wie es dir ging
- 1:09:45beim Lesen, vielleicht lag das jetzt auch einfach an dem Cut,
- 1:09:49aber ich fand letzte Woche die ganze Erzählung von Jack Monroe,
- 1:09:54die was wir erfahren haben über den Fall, das war so schön
- 1:10:00ausufernd und so erzählerisch. Und ich hatte so das Gefühl für
- 1:10:06mich, als ich den zweiten Teil angefangen hab zu lesen.
- 1:10:08OK, irgendwie von n doll hat genau bis zu dem Cut wo wir
- 1:10:12gelesen haben geschrieben und dann ist ihm aufgefallen
- 1:10:16verdammt ich hab nur noch so und so viele Zeichen die ich noch
- 1:10:20verwenden darf, sonst ist der Text zu lang für die Zeitung in
- 1:10:22dem das Ding abgedruckt werden soll und dann muss er sich jetzt
- 1:10:26halt knapp fassen. Also für mich fühlte sich der
- 1:10:28zweite Teil jetzt extrem schnell an.
- 1:10:32Ja, ich weiß was du meinst. Also Holmes fragt n paar Sachen,
- 1:10:37stellt ne Theorie auf, fährt dahin und wir kriegen noch nicht
- 1:10:41mal da irgendwie großspannung, sondern wir stürmen in dieses
- 1:10:44Haus, reißen den Mädchen die Maske ab und alles ist klar.
- 1:10:48Ja ich, ich versteh deinen Punkt.
- 1:10:50Andererseits, was hättest du denn noch reingeschrieben oder
- 1:10:53was hätte condoyle noch reinschreiben sollen um das
- 1:10:56Rauszuzögern? Also mir würde nichts einfallen.
- 1:10:59Noch n bisschen mehr. Ich weiß nicht bisschen mehr
- 1:11:01Ermittlung. Also wir hatten zum Beispiel
- 1:11:03nicht normalerweise, wenn Holmes irgendwo hinkommt, außerhalb von
- 1:11:07London oder auch in London, wenn er zu irgendeinem Tatort in
- 1:11:11Anführungszeichen, wie gesagt, das ist ja jetzt kein
- 1:11:12klassischer Tatort, aber wenn er irgendwohin gerufen wird,
- 1:11:16eigentlich haben wir immer so dieses OK, er schaut sich auch
- 1:11:19mal die Umgebung an, er stellt selbst noch mal ein paar
- 1:11:22Beobachtungen an, und hier ist es so, wir kommen am Bahnhof an
- 1:11:26und es wird gesagt, OK, wir stürmen jetzt das Haus.
- 1:11:29Ja. So dieses typische Homes
- 1:11:32Verhalten hat mir ein Stück gefehlt, so dieses OK ich.
- 1:11:36Ich schaue mich jetzt hier noch mal kurz um und suche mir selbst
- 1:11:40noch mal die Beweise für meine Theorie.
- 1:11:42Du hättest gerne noch ein paar Bäume auf dem Weg beschrieben
- 1:11:44bekommen oder die die Farbe der Dreckklumpen unter irgendwelchen
- 1:11:50Schuhen. Ich, ich kann es dir nicht
- 1:11:52erklären, aber wie gesagt, also für mich hat sich das einfach
- 1:11:55extrem schnell angefühlt. Ja, es war ja auch schnell.
- 1:12:00Also ich, ich, ich versteh das schon, es hat sich schnell
- 1:12:03angefühlt, weil es schnell war und ja es ist so n bisschen
- 1:12:07abrupt, weil dann nach der langen Erzählung, was schon
- 1:12:11geschehen ist, nicht mehr viel Neues geschieht, aber wie
- 1:12:16gesagt, ich ich hätte jetzt auch spontan zumindest nicht die
- 1:12:19Idee, wie man das noch n bisschen ausdehnen und aufblähen
- 1:12:24wollte, damit dann noch 23 Seiten mehr.
- 1:12:27Geschichte bei rauskommt. Vielleicht hätte mir sogar schon
- 1:12:31gereicht, wenn jetzt Holmes zum Beispiel nicht gesagt hätte, ja,
- 1:12:34fahren sie jetzt mal zurück nach Norbury, beobachten sie mal das
- 1:12:36Haus und sagen Sie uns dann Bescheid, sondern vielleicht
- 1:12:39hätte es mir auch gereicht, wenn doll geschrieben hätte, OK,
- 1:12:42Holmes und Watson begleiten den direkt im Zug, sprechen Sie mit
- 1:12:46ihm über diese erste Theorie die Holmes hat, ne legt ihm das so
- 1:12:50dar, da heizt sich ja schon so n bisschen das Gemüt auf.
- 1:12:53OK, der ex Mann ist irgendwie doch noch am Leben.
- 1:12:56Dann kommen Sie da an, beobachten dieses Cottage bis zu
- 1:13:00dem Punkt, wo eben das Licht erscheint.
- 1:13:02Holmes sagt dann, OK, wir warten jetzt noch mal ganz kurz, ob wir
- 1:13:05da jetzt noch mal wirklich was sehen und dann wäre es für mich
- 1:13:09noch mal n ticken logischer, warum der Norbury sag ich schon,
- 1:13:14warum der Munro dann so erbost fast das Haus stürmt, weil er
- 1:13:20halt dann. Durch Holmes Geschichte, durch
- 1:13:22die Theorie denkt OK, da ist jetzt der ex Mann und der
- 1:13:25bedroht gerade meine Frau, weißt du ich?
- 1:13:27Glaube ich glaube in der Variante wäre er mit gezogener
- 1:13:30Waffe da Reingestürmt das wäre nicht gut gewesen.
- 1:13:33Ja, nein, aber also weil wie gesagt, also irgendwie für mich
- 1:13:39ist zu viel jetzt außerhalb der Geschichte passiert.
- 1:13:43Ja, also ist schon, ja ist schon, ist schon passiert, bevor
- 1:13:47wir quasi eingesetzt haben. Meinst du ne?
- 1:13:49Ja, also ich bin jetzt mal ganz böse.
- 1:13:51Es ist eigentlich wieder so n Indiana Jones Fall.
- 1:13:56Man. Mal ganz ehrlich, guck mal,
- 1:13:59stell dir mal vor der ich bin jetzt wieder ganz böse, aber es
- 1:14:02ist für mich n Indiana Jones Fall der Jack Monroe wäre jetzt
- 1:14:05nicht nach London gefahren und hätte mit Holmes geredet sondern
- 1:14:07wär zu Hause geblieben, der hätte doch dann trotzdem
- 1:14:09irgendwann gemerkt Ey das Cottage ist immer noch bewohnt
- 1:14:12und meine Frau schleicht da immer noch rum.
- 1:14:14Ja. Dem wär doch trotzdem irgendwann
- 1:14:16die Zündschnur durchgebrannt und er wär da reingestürmt und hätt
- 1:14:18die Wahrheit erkannt. Also es ist ja.
- 1:14:21Ja, du hast leider recht. Auf das zu.
- 1:14:26Tun. Leise.
- 1:14:29Es war halt wieder so, dieser Punkt, wo?
- 1:14:33Weil Holmes in dem Haus selbst ja bis auf dass er dem Mädchen
- 1:14:36die Maske abzieht, auch keine Rolle spielt, denn die sind ja
- 1:14:39keine Erklärung. Die Erklärung kriegen wir wieder
- 1:14:42komplett von der Frau. Ja, er ist nur da.
- 1:14:46Das stimmt, aber an dem also in dem Fall ist es für mich
- 1:14:50tatsächlich nicht ganz so schlimm.
- 1:14:53Also es war jetzt auch keine schöne Erkenntnis, aber es ist
- 1:14:56für mich gerade nicht ganz so schlimm wie in dem Fall mit dem
- 1:15:00Daumen des Ingenieurs. Denn da nimmt er ja für sich in
- 1:15:04Anspruch, der strahlende Held zu sein, der die Geschichte gelöst
- 1:15:07hat. Und hier sieht er am Ende ein
- 1:15:09OK, er hat vollkommen falsch gelegen, es war ganz anders,
- 1:15:13also ja, er läuft dann eigentlich nur mit und Watson
- 1:15:18genauso, die beiden sind nur dabei, damit Watson das
- 1:15:20hinterher berichten kann, aber hier ist es auch klar und wird
- 1:15:23sogar ja am Anfang der Geschichte schon so beschrieben.
- 1:15:28Holmes hat diesen Fall nicht gelöst.
- 1:15:30Und dann ist es für mich OK, dass dass die beiden da quasi
- 1:15:34nur die Kamera halten. Ja, deswegen also das den Punkt
- 1:15:38geb ich der Geschichte auch wieder, dass es halt von Anfang
- 1:15:41an eigentlich klargestellt wird. Das hier ist nicht die Holmes
- 1:15:44Helden Geschichte und wie gesagt Grad unsere Besprechung hat mich
- 1:15:50ja jetzt auch auf den Trichter gebracht, OK, man musste das
- 1:15:52ganze jetzt mal lösen von einer krimidetektiv Geschichte, von
- 1:15:56einer klassischen Sherlock Holmes Geschichte.
- 1:15:59Eigentlich geht ja das Ganze viel tiefer.
- 1:16:01Es geht um um dieses Thema Vertrauen und
- 1:16:04Gesellschaftskritik, so n bisschen dieses ne Black lives
- 1:16:08und so, Mhm, und das sind ja leider auch immer noch aktuelle
- 1:16:14Themen, also ist es ne find ich sehr zeitlose Geschichte.
- 1:16:18Mhm. Und deswegen, also ich habe vor
- 1:16:21der Besprechung zwischen der 7. Und der 8 geschwankt.
- 1:16:24OK, dann haben wir doch sogar die gleichen Zahlen im Kopf
- 1:16:26gehabt. Genau.
- 1:16:27Und während der Besprechung bin war ich eher bei der 7, gerade
- 1:16:31als ne ich dann wieder zu dem Punkt kam wo ich dachte es fühlt
- 1:16:34sich alles so schnell an und irgendwie man kann nicht auf die
- 1:16:37Lösung kommen, aber das Ende wie gesagt diese Melancholie, diese
- 1:16:40Selbsterkenntnis von Holmes und einfach diese tiefere Ebene der
- 1:16:45Geschichte bringt mich dann auf die 8.
- 1:16:47Mhm. Ich kann es halt nicht höher
- 1:16:49bewerten. Wir sind immer noch im Sherlock
- 1:16:52Holmes Podcast und da fehlt mir dann wie gesagt die Sherlock
- 1:16:54Holmes Geschichte für ne 9 oder 10.
- 1:16:58Da fehlt mir dann eben Holmes als Held.
- 1:17:03Ja das zu meiner Bewertung so schwer mir die Bewertung fiel,
- 1:17:08die Musik hatte ich aber direkt. OK.
- 1:17:12Und das hängt jetzt sehr eigentlich mit dem, was ich so
- 1:17:15kritisiert habe zusammen, nämlich mit der Hautfarbe des
- 1:17:18Mädchens. Um ehrlich zu sein.
- 1:17:20Weil als dann rauskam, OK das ich nenn sie jetzt einfach so
- 1:17:25aber bitte ne ich zitiere quasi also ne als dann da stand ja sie
- 1:17:29ist halt schwarz da war mir direkt klar OK irgendwie will
- 1:17:35ich von der Musik her was aufgreifen weil das gehört für
- 1:17:39mich dann zu der Geschichte einfach und ich mein da gibt es
- 1:17:43ja unglaublich viele Lieder die. Mit Black Life und so.
- 1:17:49Und Ach, die diese ganze Geschichte ist so grausam.
- 1:17:51Ich hab das ja mal für Tea Time Breading bridgertons alles
- 1:17:54recherchiert und hört da gerne mal in die Folge rein, die wir
- 1:17:58zu dem Black History month gemacht haben, da haben wir
- 1:18:01wirklich sehr intensiv über das Ganze gesprochen und auch über
- 1:18:03ganz viele, aber sehr gute Filme und so die das Thema auch
- 1:18:08aufgreifen, Filme und Serien und mein Lied ist das Lied.
- 1:18:14Was von einem Kapitän geschrieben wurde, der einst auf
- 1:18:19einem sklavenschiff Kapitän war, Mhm, und diese Grausamkeit
- 1:18:25miterlebt hat. Und es ist glaub ich 1 der
- 1:18:28bekanntesten Lieder in der Weltgeschichte, würde ich
- 1:18:32behaupten. Amazing Grace.
- 1:18:35Richtig, und? Ich hatte dir das auch irgendwie
- 1:18:38vor der Aufnahme gesagt. Ja, ich hab irgendwie so 100
- 1:18:40Lieder zur Auswahl, weil ich mein es gibt so viele Versionen
- 1:18:43von Amazing Grace, also ja kann man sich ja frei auswählen, hab
- 1:18:49jetzt eine Version gewählt, die mir persönlich sehr gut gefällt
- 1:18:54und die bei mir, als ich sie damals das erste Mal gehört
- 1:18:57habe, extrem viel Eindruck hinterlassen hat und das ist
- 1:19:01nämlich die Version von Andrea Bocelli, die er live.
- 1:19:07Vor dem Dom in Mailand gesungen hat also auf diesem Platz in
- 1:19:12Mailand, und zwar im April 2020 also wir packen das Lied, die
- 1:19:18Version ja auf jeden Fall in unsere Spotify Playlist und hört
- 1:19:21euch diese Version mal an. Ich find Andrea Bocelli kann
- 1:19:24wunderschön singen und der hat ja auch ne krasse
- 1:19:26Lebensgeschichte mit seiner Blindheit und alles aber was ich
- 1:19:29an der Version fast noch besser finde.
- 1:19:33Wenn ihr Spotify öffnet, schaut euch auch das Video was auf
- 1:19:36Spotify da verlinkt ist on. Also das kann man ja zwischen
- 1:19:39nahtlos hin und her switchen. Erstens finde ich den Sound beim
- 1:19:42Video fast n ticken besser, der ist irgendwie bei der reinen
- 1:19:45Audioversion n bisschen abgeflacht, aber vor allem.
- 1:19:48Sieht man Andrea Bocelli, wie er auf diesem leeren Platz vor dem
- 1:19:52Dom steht, und das sind so krasse Bilder, und dann schwenkt
- 1:19:56das nämlich zwischendrin auch um, dann sieht man die Straßen
- 1:19:58von Paris verlassen, die Straßen von London verlassen, von New
- 1:20:03York, und ich mein, Wir haben diese Zeit alle miterlebt, und
- 1:20:07das sind so eindrückliche Bilder, wenn man die sich noch
- 1:20:09mal vor Augen führt und dazu dieses krasse Lied, was mir
- 1:20:13einfach immer sehr ans Herz geht, wenn ich es höre.
- 1:20:16Ja, meine Empfehlung. Wie gesagt, wenn ihr mal das
- 1:20:19Lied hört, die Version schaut euch auch das Video dazu an.
- 1:20:22Mhm. Ja, cool.
- 1:20:24Ja. Ich, ich bin fertig.
- 1:20:27Ich habe fertig. Ich fang mit der Bewertung an,
- 1:20:30das hab ich ja eben sowieso schon halb verraten.
- 1:20:33Also ich hab auch zwischen 7 und 8 sehr hin und her überlegt, ich
- 1:20:40war, ich kam sozusagen von oben, weil das Ende der Geschichte.
- 1:20:45Mich halt wirklich sehr glücklich gemacht hat und ich
- 1:20:48das richtig toll fand mit diesem OK er steht da 2 Minuten und
- 1:20:55diese Stille muss fürchterlich schlimm gewesen sein, mindestens
- 1:21:00für die Frau, vielleicht auch für das Kind, aber mindestens
- 1:21:03für die Frau, die jetzt irgendwie nicht weiß wie geht es
- 1:21:07weiter, die sich 3 Jahre lang eingeredet hat, oh Gott, wenn
- 1:21:10der es rausfindet ist alles vorbei, sie sagt es ja einmal
- 1:21:13glaub ich sogar ne. Zu ihm, wenn du jetzt in dieses
- 1:21:15Haus gehst, dann ist alles, ist alles vorbei, ist alles zu Ende.
- 1:21:19Irgendwie, so drückt sie sich aus, also sie ist wirklich der
- 1:21:21Überzeugung, er würde sie dann verlassen und diese wundervolle
- 1:21:25Ehe, die sie da hatten, wäre schlagartig vorbei und diese 2
- 1:21:30Minuten müssen wirklich wirklich schlimm gewesen sein, aber wie
- 1:21:33er dann ja einfach still diese Entscheidung trifft und dann
- 1:21:38ohne viel irgendwas zu erklären, irgendwelche Worte zu machen.
- 1:21:43Ohne da drum rum zu reden, einfach dieses Kind hochnimmt
- 1:21:46und küsst und es so direkt als sein eigenes Kind damit annimmt
- 1:21:53und das auch allen unmissverständlich klarmacht.
- 1:21:56Und dieser schlichte Satz, den er da sagt, also es ist einfach
- 1:21:59wirklich, es ist wirklich eine der allerschönsten Stellen in
- 1:22:03diesen Sherlock Holmes Geschichten überhaupt, die wir
- 1:22:05bisher gelesen haben. Deswegen war ich da so voll
- 1:22:09überschwänglich. Also diese Stelle war halt so.
- 1:22:11Hach, wundervolle 11 von 10 und ich musste, ich hab mich dann
- 1:22:15echt schwer damit getan irgendwie eine faire Bewertung
- 1:22:21für die ganze Geschichte zu finden.
- 1:22:23Ich also ich kann ja jetzt nicht die ganze Geschichte irgendwie
- 1:22:26zu einer 10 von 10 erklären, weil mir diese eine Stelle so
- 1:22:29gut gefallen hat, da gab es auch noch n paar Sätze davor in der
- 1:22:32Geschichte so generell. Und ich hab dann auch hin und
- 1:22:37her überlegt. 8778 kam wie gesagt von oben, hatte mich dann
- 1:22:45eigentlich schon auf ne 7 festgelegt und die Besprechung
- 1:22:48hat jetzt auch mich sehr in Versuchung geführt doch noch die
- 1:22:538 zu nehmen. Ich hab jetzt aber mal noch mal
- 1:22:56eben durchgeblättert die bisherigen Fälle und was ich da
- 1:23:00so vergeben hab und ich glaube ich bleibe doch bei der 7.
- 1:23:04Also es ist. Eine sehr, sehr gute 7.
- 1:23:07Sie ist auch deutlich näher an der 8,0 als an der 7,0, aber das
- 1:23:12ist, wir geben ja hier halt keine Kommawerte und wir runden
- 1:23:15auch nicht auf. Also es ist, es ist noch eine
- 1:23:18sehr gute 7 würde ich sagen, da fühle ich mich dann doch wohl
- 1:23:21damit, also für ne für ne 8. Ich hab mal eben ich hab zum
- 1:23:25Beispiel dem Berildia dem ne 8 gegeben, das ist einfach vom von
- 1:23:31vom Krimigeschichtenfaktor vom Sherlock Holmes.
- 1:23:35Faktor her ist das irgendwie einfach mehr.
- 1:23:39Diese Geschichte war sehr schön und sehr rührend, aber das hätte
- 1:23:43basically auch fast jeder sein Können, der da als Berater
- 1:23:48herangezogen wird. Das hätte nicht mal zwingend
- 1:23:50Sherlock Holmes sein müssen. Mhm ja, insofern bleibe ich bei
- 1:23:56einer 7, ist ne gute 7, aber es bleibt ne 7 und.
- 1:24:02Musik hatte ich auch mehrere Ideen gleich im Kopf.
- 1:24:05Ich habe recht intensiv drüber nachgedacht, von diesem Satz
- 1:24:11auszugehen, den der Rand Munro hier sagt mit Ich bin kein sehr
- 1:24:18guter Mann, effi, aber ich denke doch, ich bin besser als du mich
- 1:24:20geschätzt hast und war recht kurz davor, better man von
- 1:24:26Robbie Williams zu nehmen, ah. Ich hab mich dann aber doch für
- 1:24:30stattdessen für den ersten Gedanken entschieden, den ich
- 1:24:34dazu hatte. Und das ist ein Klassiker aus
- 1:24:39den Siebzigern, den in meinem Kopf jetzt die Mandros ein paar
- 1:24:44Jahrzehnte zu früh in ihrem Haus alle zusammen singen und dazu
- 1:24:48klatschen und herumtanzen. Es ist nämlich we are family.
- 1:24:52Von. Sister Slatch.
- 1:24:54Sehr schön. Ja, also.
- 1:24:58Ich find das gar nicht so schlecht, dass du jetzt die 7
- 1:25:00hast und nicht die 8, weil dann treffen wir uns irgendwie bei
- 1:25:02der 7,5, die wir beide gefühlt haben.
- 1:25:04Genau. Von daher passt das ja wieder
- 1:25:07und ich bin einfach ein emotionaler Mensch.
- 1:25:11Also ja, ich kann das auch verstehen, ich hab leider nicht
- 1:25:13mehr ganz im Kopf, was ich so den anderen Geschichten gegeben
- 1:25:16hab, ich muss mir das echt mal aufschreiben, Mhm, aber ja, am
- 1:25:21Ende. Ich glaube, es ist ja auch immer
- 1:25:24so ne Tagesformabhängigkeit, also keine Ahnung.
- 1:25:27Vielleicht würde ich dann in einem Monat sagen, nee, ich fühl
- 1:25:31die Geschichte noch mehr oder ich fühl sie noch weniger und
- 1:25:34find dann silverplace die Geschichte total doof oder so,
- 1:25:38keine Ahnung. Also es ist ja immer so n
- 1:25:40bisschen was ist gerade Phase bei einem persönlich und von
- 1:25:44daher. Wir haben ja auch zum Beispiel
- 1:25:46auf Spotify einen Kommentar bekommen von Stefanie schon zur
- 1:25:50letzten. Geschichte also zu silberstrahl
- 1:25:53dass ihr genau in dem Fall die Emotionalität gefehlt hat, weil
- 1:25:59ja der Typ, der stirbt, eh ein Idiot war, wie sie sich
- 1:26:02ausgedrückt hat, das Bert selbst ist auch egal.
- 1:26:04Es geht bloß ums Geld beim Wetten und ja, ihr fehlt da so
- 1:26:09die Fallhöhe, hat sie es, hat sie es formuliert und hat eben
- 1:26:13diesen Vorausvergleich schon gezogen bei das gelbe Gesicht
- 1:26:16war das bei mir ganz anders, der Fall war rührend, ja, also ist
- 1:26:20ja. Ich glaube, das kann man noch
- 1:26:21nicht als Spoiler bezeichnen, aber ich glaube rührend ist n
- 1:26:24sehr gutes Adjektiv, das würde ich jetzt auch vergeben und dann
- 1:26:28hat halt jeder so n bisschen seine persönlichen Prioritäten,
- 1:26:33was einem in den in den Fällen wichtig ist.
- 1:26:36Ich fand jetzt beide Fälle gut, also sie haben mir beide
- 1:26:38gefallen, ich glaube anhand der Zahlen lässt sich leicht leicht
- 1:26:42nachvollziehen, dass mir persönlich silverblace noch n
- 1:26:45ticken besser gefallen hat, aber ich mochte.
- 1:26:48Diesen Fall jetzt auch für das, was er war mal echt was anderes
- 1:26:51und eher irgendwie eine emotionale Geschichte, eine zum
- 1:26:55Nachdenken mich übrigens gerade beim Durchblättern meiner
- 1:27:00Notizen hab ich gesehen, dass ich bei einem anderen Fall schon
- 1:27:04ganz ähnliche Stichworte hin notiert hab, wo auch der Plot
- 1:27:08gewisse Parallelen aufzuweisen hatte.
- 1:27:12Kannst du dir denken, welche das war?
- 1:27:14Ähnliche Parallelen wie hier jetzt.
- 1:27:17Mhm. Na.
- 1:27:18Ja gut, dieser Fall mit der verschwundenen Braut.
- 1:27:21Vielleicht genau der? Ja genau der Fall mit der
- 1:27:24verschwundenen Braut. Jetzt muss ich ihn nur in meinen
- 1:27:27Notizen selbst wiederfinden, eben hatte ich ihn noch hier,
- 1:27:31ist er doch ja, also da hab ich auch eine 7 gegeben, in dem Fall
- 1:27:34war es eine knappe 7 und notiert hab ich mir als Begründung ja
- 1:27:39der Fall ist OK, wir verlassen nie die Baker Street, also hier
- 1:27:42zum Glück schon, aber auch erst ziemlich spät in der Geschichte
- 1:27:45noch mal kurz. Für die eigentliche Auflösung
- 1:27:48weiter steht hier aber die Dialoge und Figuren sind
- 1:27:51Superman geht emotional mit daher. 7 und das ist ja also
- 1:27:56eigentlich genauso ne, es gibt nicht wirklich n Kriminalfall
- 1:28:00viel von der Geschichte ist nur Erzählungen des Klienten in der
- 1:28:05Baker Street und eigentlich steht dieser emotionale Aspekt
- 1:28:10im Vordergrund und es hat eben auch.
- 1:28:13Storyparallelen also da war es eine Braut, deren Mann
- 1:28:18tatsächlich aus der Vergangenheit wieder auftaucht,
- 1:28:21war sogar auch aus den USA glaube ich ne, wenn ich das
- 1:28:24richtig in Erinnerung habe. Ja, war es.
- 1:28:26Und hier taucht jetzt nicht der Mann wieder auf, obwohl Holmes
- 1:28:30genau das vermutet. Das wäre jetzt mal spannend, das
- 1:28:33wäre jetzt wirklich spannend den mal in der Chronologie
- 1:28:36einzusortieren, ob das nach dem Fall mit der verschwundenen
- 1:28:41Braut spielt und er möglicherweise sich.
- 1:28:43Daran erinnert und einfach so seinen Schluss daraus gezogen
- 1:28:46hat. Aber das weiß ich gerade nicht
- 1:28:48mehr. Warte mal, weißt du, eine
- 1:28:50Datierung für diesen Fall hier? Ich weiß auch nicht, ob wir das
- 1:28:52schon besprochen hatten in der 1.
- 1:28:53Folge. Wir noch nicht besprochen.
- 1:28:56Ich könnte es raussuchen. Dann guck mal gerade, ich hab ja
- 1:29:00jetzt, ich habe ja meinen lang gehickten Vorsatz tatsächlich in
- 1:29:04die Tat umgesetzt und habe zumindest für die Geschichten
- 1:29:07des ersten Bandes mir alles rausgesucht und eine Art
- 1:29:10Zeitstrahl. Gemacht, das heißt die ja, das
- 1:29:13hab ich in der Vorbereitung für die goldenen Geigen hab ich das
- 1:29:16gemacht, das heißt, ich kann jetzt hier ablesen, dass die
- 1:29:19verschwundene Braut meine eigene Vermutung war, Herbst 87 aber du
- 1:29:26oder das Internet haben gesagt, Oktober 86 soll es gewesen sein,
- 1:29:31also schon relativ früh. Ja, es ist nicht ganz sicher,
- 1:29:36handlungszeitpunkt Frühling zwischen 1882 und 1886 OK, also
- 1:29:43irgendwo in der Zeit, wo Watson halt noch bei Holmes wohnt.
- 1:29:48Na ja gut, dann muss es aber eigentlich vor der
- 1:29:51verschwundenen Braut sein. Schade, das hätte jetzt
- 1:29:54irgendwie voll gepasst und Sinn ergeben, noch mal so n bisschen
- 1:29:59angedeutet warum er. Ja, auf diese Erklärung kommen
- 1:30:02könnte. Aber dann sagen wir halt
- 1:30:04andersrum, dann erinnert er sich bei der verschwundenen Braut an
- 1:30:07diesen Fall und seine Theorie hier und prüft das und kommt
- 1:30:12aber zu dem Entschluss, dass es da dann doch irgendwie so
- 1:30:15ungefähr passt. Also ich kann mir ja mal
- 1:30:18vorlesen, was auf dem Sherlock Holmes Wiki steht.
- 1:30:22Mhm handlungszeitpunkt da Doktor Watson noch in der Baker Street
- 1:30:25wohnt, muss die Geschichte in einem Frühling der Jahre 1881
- 1:30:28bis 86 spielen. Für das Jahr 86 spricht auch,
- 1:30:32dass Watson in diesem Fall vom gelegentlichen Kokain Konsum
- 1:30:35seines Freundes berichtet, der Kokain Konsum von Sherlock
- 1:30:38Holmes scheint sich insbesondere in den Jahren 86 bis 89
- 1:30:41abgespielt zu haben. Es war Sherlocks koksphase.
- 1:30:47Ja. Ja, interessant.
- 1:30:51Also ich glaube das erstmal, auch wenn für mich jetzt nicht
- 1:30:57unbedingt. Aus der Geschichte ganz zwingend
- 1:31:00hervorgeht, dass die beide in der Baker Street Wohnen.
- 1:31:02Also wir hatten ja auch eine Geschichte, ich weiß nicht mehr
- 1:31:05welches ist, aber da wirkte es auch so und dann hieß es so, Ah
- 1:31:10ja, Edge Batch, nee, die spielt doch später und Watson ist nur
- 1:31:14gerade mal irgendwie wieder auf 3 Tage zu Besuch.
- 1:31:17Ja, aber ich glaube, da wurde das ja auch explizit erwähnt.
- 1:31:21Nicht, dass ich wüsste. Also wir hatten eine Geschichte,
- 1:31:24wo explizit erwähnt wurde, dass Mary Grad nicht da ist und
- 1:31:27deswegen Watson zu seiner zu Homes Nummer gezogen ist.
- 1:31:31Ja, aber also dann dann. Entweder war es bei mir gekürzt
- 1:31:34oder es ist noch ne andere Geschichte, weil.
- 1:31:36Ja. Ich bin vielleicht kein sehr,
- 1:31:38kein sehr kluger Mann, aber ich bin doch etwas klüger als du
- 1:31:42mich geschätzt. Hast.
- 1:31:46Nein, du hast es nicht, aber ich konnte das Zitat einigermaßen
- 1:31:48anbringen. Nee, also ich glaube, das hätte
- 1:31:51ich dann schon. Hinbekommen zu lesen, wenn das
- 1:31:55da gestanden hätte. Aber es gab irgendeine
- 1:31:57Geschichte, der ich noch weiß, dass ich mir notiert habe und
- 1:32:01dachte, ich hab das jetzt schlaue rausgelesen, aha, ja
- 1:32:06guck mal hier, da ist irgendwie die Rede, weiß nicht, dass er
- 1:32:08zum Frühstück runter kommt aus seinem Schlafzimmer oder so
- 1:32:12ähnlich und habe daraus geschlossen, aha, er wohnt noch
- 1:32:15in der Baker Street und dann hieß es so, ja nee, ätsch,
- 1:32:19Bätsch ist eigentlich schon ausgezogen, aber.
- 1:32:22Man geht davon aus, dass er gerade wieder vorübergehend
- 1:32:25irgendwie da mal kurz wohnt oder so.
- 1:32:27Ich weiß es nicht mehr genau, ich kehr auch nicht mehr
- 1:32:29zusammen, welcher das war, aber na ja.
- 1:32:32Ja, also für mich war halt der Hinweis, dass er da noch wohnt.
- 1:32:34Zum Beispiel, dass halt Homes spät abends, als er zu Bett
- 1:32:37geht, dann noch mal mit Watson spricht zum.
- 1:32:40Beispiel ja, ja, aber vielleicht chillt ja auch Watson einfach
- 1:32:45nachts auf der Couch im Wohnzimmer in der Baker Street,
- 1:32:47weil nichts Besseres zu tun hat. Ist auch gar nicht creepy.
- 1:32:53Ja. Jetzt ist diese ganze Geschichte
- 1:32:57doch etwas, oder diese ganze Folge doch etwas aufufernder
- 1:33:00geworden, als wir gedacht hätten.
- 1:33:01Am Anfang muss man mal ganz ehrlich sagen, dann würde ich
- 1:33:06aber jetzt hier mal so langsam zum Ende kommen und noch das
- 1:33:10Rätsel der Woche verlesen. Jawohl.
- 1:33:13Hoffe wie gesagt nach wie vor. Wir hatten das nur nicht.
- 1:33:16Du hast gesagt wir hätten es noch nicht gehabt, falls sie es
- 1:33:18doch hatten, Timo ist schuld. Ja.
- 1:33:21Ich kann mich zumindest nicht dran erinnern, dass wir es
- 1:33:22gehabt hätten. Also entweder war ich bei
- 1:33:25irgendeiner Folge gegen Ende schon im Delirium oder wir
- 1:33:29hatten es wirklich noch nicht. Oder Podcast Demenz.
- 1:33:32Oder Podcast Demenz. Aber nein, ach sowas betrifft
- 1:33:36mich nicht, ich erinner mich immer an alles, was wir in
- 1:33:38unserem Podcast hier neu zu erzählen.
- 1:33:39Na. Ja, mir geht es ja nicht anders.
- 1:33:42Also ich hab ja das gleiche Problem.
- 1:33:44OK, also das Rätsel der Woche noch mal von Rigund.
- 1:33:48Du überträgst mir fast täglich eine Aufgabe, die ich auch
- 1:33:51pünktlich erledige. Dennoch kannst du mich nicht
- 1:33:54leiden, wer oder was bin ich. Mhm, also du überträgst mir fast
- 1:33:59täglich eine Aufgabe, die ich auch pünktlich erledige, dennoch
- 1:34:03kannst du mich nicht leiden, wer oder was bin ich OK, jetzt
- 1:34:07hattet ihr alle glaub ich genug Zeit Pause zu drücken, dann kann
- 1:34:13ich jetzt die Lösung verkünden. Das war gerade ganz komisch
- 1:34:21abgehackt bei mir, aber es hat seinen Effekt erfüllt.
- 1:34:24Ja, wahrscheinlich ist es auch auf der Aufnahme sehr komisch
- 1:34:27abgehackt, weil mein Mikro zu Recht der Meinung war, das ist
- 1:34:29störender Lärm, der muss rausgefiltert werden.
- 1:34:32Da kannst du ja dann einfach das richtige Geräusch da.
- 1:34:34Oh nein, nein, nein, nein, nein, so grausam bin ich nur auch.
- 1:34:37Wieder aber dann so, so, so ein richtig Ekliges so, das ist
- 1:34:40einfach. Weißt du, so ein ganz alten, so
- 1:34:43so altes Blechgebimmel. Oh nein, überleg mal, dann hören
- 1:34:47uns vielleicht Leute zum Einschlafen, aus welchem Grund
- 1:34:50auch immer und werden dann halt wirklich noch mal richtig
- 1:34:52aggressiv geweckt. Das würde ich nicht wollen.
- 1:34:55Ja, aber ich glaube, jetzt haben wir es schon verraten, worum es
- 1:34:57geht. Das ist natürlich der Wecker.
- 1:34:59Ja. Ja gut, damit sind wir.
- 1:35:05Ach nein, warte mal, wir sollten vielleicht mal drüber sprechen,
- 1:35:07wie es weitergeht. Ja, vielleicht.
- 1:35:09Wie heißt denn deine nächste Geschichte?
- 1:35:11Eine sonderbare Anstellung. Sehr langweilig heißt genauso
- 1:35:15bei mir. OK, ich dachte es ist
- 1:35:17langweilig, weil wieder so n langweiliger Alternativtitel zu
- 1:35:20irgendwas coolem gefunden wurde. Also wie war es bei mir das
- 1:35:24Landhaus in Hampshire oder so ähnlich.
- 1:35:29Ja, also bei mir heißt es das stockbrokers Clerk.
- 1:35:33Ah ja, OK, ich glaube den Titel hab ich irgendwo schon mal
- 1:35:35gehört, weil mit eine sonderbare Anstellung konnte ich jetzt
- 1:35:38nicht wirklich was anfangen. Ich bin gespannt.
- 1:35:41Eine sonderbare Anstellung klingt wie n Alternativtitel für
- 1:35:45der Bund der Rothaarigen. Ja, das das ist wirklich wahr.
- 1:35:49Also ich hab den auf der Rückseite vom Buch gelesen und
- 1:35:52war so hä das das das könnt einfach der Bund der Rothaarigen
- 1:35:56sein, also. Twas so Nicy did it twice.
- 1:36:00Ja, genau. Ich bin sehr gespannt, was auf
- 1:36:02uns zukommt nächste Woche. Ich bin unsicher, ob ich den
- 1:36:05schon vielleicht nur typisch, also nicht Podcast Demenz, in
- 1:36:10dem Fall aber. Vielleicht hab ich das dann
- 1:36:13verdrängt, vielleicht hatte ich diesen komischen Effekt mit.
- 1:36:16Das klingt einfach exakt gleich schon mal gehabt, wer weiß,
- 1:36:20vielleicht hab ich auch deswegen, vielleicht hab ich
- 1:36:22deswegen auch mal die Geschichte übersprungen, weil ich dachte,
- 1:36:24das wäre die gleiche 0 halt in 2 Bänden, also in 2 Bänden
- 1:36:27abgedruckt weißt du, na ich lass mich von nächster Woche
- 1:36:31überraschen, ich bin sehr gespannt, ich auch, dann
- 1:36:34verabschiede ich mich danke tschüss bis nächste Woche und du
- 1:36:38wünschst viel Spaß bei Ich verabschiede mich auch und
- 1:36:42wünsche viel Spaß bei ist jetzt nicht wirklich eine Tätigkeit,
- 1:36:47aber anhand des Weckers ist es mir gerade eingefallen.
- 1:36:51Letzte Woche habe ich glaube ich viel Spaß gewünscht, wenn ihr
- 1:36:54uns irgendwie ganz spät mitten in der Nacht hört oder so.
- 1:36:58Ne. Dann wünsche ich jetzt mal
- 1:37:00andersrum viel Spaß, wenn ihr uns irgendwie gleich morgens
- 1:37:04früh hört, was auch immer für euch morgens früh ist.
- 1:37:08Aber sozusagen gleich. Ha.
- 1:37:10Ja, ha. Aufstehen, aufwachen, aufstehen,
- 1:37:14herlock, holmes anmachen oder so.
- 1:37:16Sollte ich irgendjemanden dabei ertappt haben, dann schickt uns
- 1:37:21eine entsprechende nette Nachricht, wenn ihr nach dem
- 1:37:24ersten Kaffee oder Tee oder sonst was richtig zu euch
- 1:37:27gekommen seid und wach seid. Ja, da bin ich ganz neugierig.
- 1:37:31Und falls das so ist, wünsche ich euch einen schönen Tag.
- 1:37:34Ja, ich auch irgendwie. Die Vorstellung ist doch
- 1:37:37komisch. Ja, stell dir also ich weiß
- 1:37:39nicht, ich weiß, ich mach das ja auch mit Podcast, dass ich dir
- 1:37:42dann morgens nach dem aufstehen weißt du dann irgendwie so, denk
- 1:37:45ja OK, jetzt starte ich mal gemütlich in den Tag und dann
- 1:37:48mach ich den Podcast erst mal an.
- 1:37:50Irgendwie ist es seltsame Vorstellung, dass jemand
- 1:37:53aufsteht und sich denkt, OK, jetzt hör ich erst mal Timo und
- 1:37:55Bianca zu. Gut, aber du scheinst ja
- 1:37:59grundsätzlich die Vorstellung komisch zu finden, dass
- 1:38:02irgendjemand in irgendeiner Situation sagt, jetzt hör ich
- 1:38:04erst mal Timo und Bianca zu. Ja.
- 1:38:07Siehst du, vielleicht liegt es daran.
- 1:38:10Ja, kann sein, Herr OK. Ja, wir freuen uns sehr darüber.
- 1:38:18Ja, auf jeden Fall. Also das das soll auch nicht
- 1:38:20abwertend klingen, aber es ist halt trotzdem immer noch für
- 1:38:22mich manchmal so ein Moment. OK, dann sag ich jetzt tschüss,
- 1:38:30du sagst Tschüss und dann kannst du auf Stop.
- 1:38:31Drücken, Tschüss und dann kannst du auf Stop.
- 1:38:34Drücken. Tschüss.