Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Ist die Wahl schon entschieden?
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- Music. Lars Heider. Heute geht es um eine neue Umfrage zur Bürgerschaftswahl und eine Spitzenkandidatin, die glaubt, dass die Entscheidung schon gefallen ist. Weitere Themen, der Otto-Chef spricht erstmals über die Sparmaßnahmen im Konzern und Peter Maffei kommt nach Hamburg. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3 gegen die AfD, wann und wo morgen in Hamburg demonstriert wird. Auf Platz 2 Bundestagswahlen, jeder Dritte in Hamburg wählt per Brief. Und auf Platz 1 Mieten, wo sie in Hamburg am höchsten, wo am niedrigsten sind. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Es lohnt sich in einer Demokratie immer an einer Wahl teilzunehmen und seine Stimme abzugeben. Aber diesmal, an diesem 23. Februar, lohnt es sich besonders. Denn auch wenn nahezu alles dafür spricht, dass die CDU-CSU mit ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz stärkste Parteiwert, entschieden sind die Wahl und vor allem die Zusammensetzung der künftigen Regierung damit noch lange nicht. Im Gegenteil, wie selten zuvor kommt es auf jeden Wähler und jede Wählerin an. Und das liegt nicht an den Parteien, die relativ sicher über 10 beziehungsweise sogar 20 Prozent sind, also an den Grünen, der SPD, der AfD und der CDU, CSU. Was diese Wahl so spannend und den Ausgang so unberechenbar macht, ist das Abschneiden der kleinen Parteien, von denen mindestens zwei bangen müssen, über die 5-Prozent-Hürde zu kommen. Nämlich der BSW und das BSW und die FDP. Bei der FDP ist die Situation nahezu verrückt, denn verpasst sie wie 2013 den Einzug in den Bundestag, wäre das nicht nur eine Katastrophe für die Partei, sondern auch das Ende von mindestens zwei großen liberalen Politikern, nämlich von Wolfgang Kubicki und Christian Lindner. schafft die FDP. Aber 5% oder mehr ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie dann zur Regierungsbildung gebraucht wird, weil CDU, CSU und SPD in diesem Fall gemeinsam keine Mehrheit hätten. Also Sie sehen, es wird sehr, sehr spannend. Und das unterscheidet die Bundestagswahl so ein bisschen von der Bürgerschaftswahl eine Woche später in Hamburg. Es gibt eine neue Umfrage von Infratest-DiMap dazu und die lässt vor allem die Ränder jubeln. Danach kämen nämlich sowohl die Linke als auch die AfD in Hamburg auf 10%. Das ist noch einmal mehr. Als bei den letzten Umfragen. Die SPD vom Bürgermeister Peter Tschentscher liegt demnach mit 32 Prozent. Uneinholbar auf Platz 1. Es folgen die Grünen mit nur noch 18 Prozent. Und es sieht so aus, als würden sie in Hamburg vor allem an die Linken Stimmen abgeben. Auf Platz 3 landet in der Umfrage die CDU von Spitzenkandidat Dennis Thering mit 17 Prozent. Es kann also zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Grünen und CDU um Platz 2 bei der Hamburger Bürgerschaftswahl kommen. Nach der Umfrage von Infotestima würden FDP, BSW und Volt den Einzug in die neue Bürgerschaft mit jeweils 3% deutlich verfehlen. Für die FDP-Spitzenkandidatin Katharina Blume ist die Bürgerschaftswahl an der Spitze sowieso entschieden. Sie sagt in unserer kleinen, aber feinen Reihe, Entscheider treffen Heider, ich zitiere Katharina Blume, Ich glaube, dass ein echter Politikwechsel Hamburg guttun würde, aber ich sehe den im Moment nicht. Die Messe ist doch gesungen, es ist doch klar, wie es weitergeht. Es wird nach der Wahl alles so bleiben wie bisher. Dennis Thiering wird nicht Bürgermeister. Er wird auch mit seiner CDU nicht in der Regierung sein. Deshalb sage ich, es ist ziemlich egal, ob die Hamburger CDU mit 18, 19 oder 20 Prozent in der Opposition sitzt. Aber für uns als FDP machen zwei oder drei Prozentpunkte eben einen Unterschied. Zitat Ende und das komplette Gespräch hören Sie unter www.abendblatt.de Es war ein Paukenschlag. Der Online-Händler Otto mit seinen rund 6.300 Mitarbeitern bestätigte Anfang der Woche Armblatt-Recherchen, nach denen er zeitnah 8 von 13 Callcenter in Deutschland schließen und 480 Stellen abbauen wird. Darüber hinaus legt Otto nun ein Sparprogramm in Höhe von 80 Millionen Euro auf, das ebenfalls Jobs kosten wird. Otto-Chef Marc Opelt sagt dazu jetzt im Gespräch mit dem Armblatt, ich zitiere, Wir werden uns grundsätzlich alle Bereiche im Unternehmen anschauen. Die Frage dabei lautet, wie können wir insgesamt effizienter arbeiten? Wir fangen mit der Überprüfung bei den Technologiebereichen an, doch wir stehen hier noch ganz am Anfang. Zitat Ende. Mehr dazu, na klar, auf abendblatt.de. Die Hamburger Flüchtlingsunterkunft in der City Nord ist ein Problemstandort. Das belegen Zahlen, die aus der Senatsantwort auf eine schriftliche Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Götz Wiese hervorgehen. Polizeieinsätze stehen dort häufig an der Tagesordnung, nur wenige Geflüchtete nehmen an Erstorientierungskursen teil und es herrscht Unklarheit bei der Frage, wie viele Flüchtlinge aus Hamburgs größter öffentlicher Unterbringung bisher in Arbeit vermittelt worden sind. Unter anderem heißt es, dass es vom 23. Oktober bis einschließlich den 31. Dezember 2024 84 Polizeieinsätze in der Unterkunft gegeben hat. Und weitere 33 Mal musste die Polizei im Januar 2025 zum Überseering ausrücken. Und eine Erinnerung und einen besonderen Tipp zum Wochenende habe ich für Sie nochmal. Ich habe es schon gesagt, Peter Maffei, der große Peter Maffei, kommt am 1. März nach Hamburg, um in unserer Reihe Entscheider treffen Heider aufzutreten um 15 Uhr auf Kampnagel. Das Interesse an den Tickets ist riesig. Es gibt noch einige wenige. Also wenn Sie dabei sein wollen, bitte, bitte dann jetzt ein Ticket kaufen. Peter Maffei auf Kampnagel. Tickets gibt es unter www.abendblatt.de slash leserevents und Sie müssen sich beeilen, weil sonst ist das Ganze schnell ausverkauft. Das war's für diese Woche mit den Hamburg News. Wir hören uns am Montag wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.