Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Der große Schnee-Report
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 9. Januar. Für die CDU steht fest, Hamburg versinkt in Schnee und Eis. Medizinisches Personal darf in Kliniken übernachten. Das Bundesligaspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig muss wegen des Wetters verschoben werden. Ein wenig fühlt sich dieser Freitag an wie ein Tag in der Corona-Pandemie. Die Kinder werden mehr oder weniger digital beschult, Politiker raten, dass man zu Hause bleiben soll und in einigen Supermärkten wird das Toilettenpapier knapp. Zum Glück ist aber kein Virus unterwegs, sondern es ist einfach nur Winter, wenn auch ein etwas ungewöhnlicher. Als jemand, der vor wenigen Tagen noch im Skiurlaub in Österreich war, kann ich auf jeden Fall sagen, dort hatten wir nicht so viel Schnee wie heute in Hamburg. Unsere Reporterinnen und Reporter waren am Morgen in allen Teilen der Stadt unterwegs, um zu sehen, wie die Lage ist. Und sie brachten auch viele guten Nachrichten mit. Sie finden alles, was sie zum Schnee wissen müssen, auf abendblatt.de. Und ich danke an dieser Stelle unseren Zustellerinnen und Zustellern, die es schaffen, die gedruckte Zeitung zu unseren Abonnenten zu bringen. Und das in einer Zeit, in der selbst der fanatische Radfahrer Matthias Iken auf die Bahn umgestiegen ist. Für die CDU steht fest, Hamburg versinkt in Schnee und Eis. Viele Straßen, Geh- und Radwege seien unpassierbar, der Unterricht fällt an Schulen aus. Seit einer Woche hält das Schnee- und Eiskaos Hamburg fest im Griff, sagt CDU-Fraktionschef Dennis Thering. Die aktuelle Lage zeigt schonungslos, dass der rot-grüne Senat den Winterdienst in Hamburg nicht im Griff hat. Denn die Landesregierung habe bei der Stadtreinigung Hamburg einen Sparkurs gefahren, vor dem die Christdemokraten schon in der Vergangenheit gewarnt hätten. Ihren Antrag in der Bürgerschaft bereits vor zwei Jahren, den Winterdienst für solche Notlagen aufzurüsten, hätten die Regierungsfraktionen abgelehnt. Es rächt sich jetzt mit voller Härte, dass SPD und Grüne den Winterdienst kaputt gespart haben, so Thering. Eine fatale Fehlentscheidung, die die Hamburgerinnen und Hamburger mit Stürzen, Unfällen und schweren Verletzungen teuer bezahlen müssen. Das Albertinen Krankenhaus in Schnelsen hat wie etliche andere Krankenhäuser das Personal in der Notaufnahme und die OP-Kapazitäten bereits die ganze Woche über aufgestockt, um die Unfälle abzuarbeiten, sagt Privatdozent Till Orla-Klatte. Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Er spricht von 20 Prozent mehr Operationen in seinem Bereich in dieser Woche und blickt mit gemischten Gefühlen auf die kommenden Tage. Ich hoffe, dass die Leute zu Hause bleiben und möglichst nichts riskieren. Und wenn man rausgeht, sollte man dementsprechend umsichtig und sich der Gefahr bewusst sein, die von Schnee und Eis ausgehen können. Auch im Albertinen haben Mitarbeiter die Möglichkeit, im Krankenhaus zu übernachten, falls sie sonst Schwierigkeiten auf dem Arbeitsweg haben sollten. Das Bundesligaspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig muss wegen des Wetters verschoben werden. Hauptproblem bei einer Durchführung wäre allerdings nicht der Rasen gewesen, der dank Bodenheizung und permanenter Aufsicht durch die preisgekrönten Greenkeeper gut in Schuss ist. Die Schwierigkeit liegt bei der Enteisung sowie dem Freischaufeln der Tribünen. Zudem belasten Schnee und Eis das Dach. Für die Zuschauer neben der gefährlichen Anreise ein unkalkulierbares Risiko. Die theoretische Möglichkeit, dass ein Helikopter den Schnee vom Stadiondach wirbeln kann, hatte St. Paulis Vizepräsidentin Luise Gottberg bereits am Donnerstagabend verworfen. Es ist tatsächlich eine bewährte Methode, um größere Schneemengen in kürzester Zeit zu entfernen. Wir haben jetzt keinen aktuell gebucht. Der Helikopter wird nicht fliegen, sagte sie. Zu den Nachrichten, die nichts mit Schnee zu tun haben. Flüchtlinge, die Anspruch auf Leistungen nach dem Asylrecht haben, müssen in Hamburg weiterhin sehr lange auf ihr Geld warten. Im Durchschnitt dauert es von der Antragstellung bis zur Zahlung derzeit 77,5 Arbeitstage. Das entspricht etwas mehr als dreieinhalb Monaten. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Eine Ursache der langen Wartezeiten dürfte sein, dass derzeit lediglich 88 Prozent der Stellen im zuständigen Referat für Asylbewerberleistungen besetzt sind. Zudem lag die Fehlzeitenquote wegen Erkrankungen zuletzt bei rund 12 Prozent. Die Linke moniert zudem, dass laut Senat nur 180 Notfalltermine und 137 weitere Termine pro Woche für Geflüchtete zur Verfügung stünden. Eine gelungene Premiere als Redner beim Blankeneser Neujahrsempfang feierte Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse. So lernt man einen Banker mal von einer anderen Seite kennen, kommentierte dann auch Klaus Schümann, Chefredakteur des Magazins Klönschnack. Vogelsang hatte sich unter anderem sehr darüber gefreut, dass der Blankeneser Neujahrsempfang nach mehreren Jahren im Hotel Grand Elysee von Eugen Block wieder in den Elbvororten ist. Es ist gerade noch rechtzeitig gelungen, den Neujahrsempfang aus dem Morass der Moorweide zu retten, sagte er. Dafür und für den Rat an US-Präsident Donald Trump, den Leuten mit dem, was er alles so macht, nicht auf den Sack zu gehen, gab es viel Applaus. Zum Podcast-Tipp des Tages. In 040 Hamburg streng vertraulich sprechen Matthias Iken und ich natürlich auch über den Schnee, vor allem aber über den überraschenden Weggang von HSV-Sportvorstand Stefan Kunz und den ersten Tag im Blockprozess im Jahr 2026, der sehr gut für die Angeklagte Christina Block ausgegangen ist. Zu hören unter www.abendblatt.de-plash-podcast. Und auch diesen Podcast möchte ich Ihnen empfehlen. Lars Hinrichs, der als Gründer des Karrierenetzwerks Xing bekannt wurde, hat in seinem Leben als Unternehmer schon mehrere große Visionen wahr werden lassen. Jetzt arbeitet er an seiner Schönsten. Es geht um das UBS Digital Art Museum, das in diesem Jahr in der HafenCity eröffnen soll und das einzigartig in Europa sein wird. In unserer Reihe Entscheider treffen Haider spricht Hinrichs über sein Museum, das allen Besucherinnen und Besuchern ein Lächeln auf die Lippen zaubern soll, über die Geräusche und Gerüche der Kunstwerke und über mehr als 10.000 verkaufte Tickets. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast.