Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Paukenschlag beim HSV mit dem Kuntz-Aus
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 2. Januar. US-Präsident Donald Trump droht bei Truth Social dem Iran. Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag beim HSV. Heute reden alle vom Wetter. In vorderster Front natürlich die Bahn. Steuererhöhungen in Hamburg. Bahnmitarbeiter leben gefährlich. Flughafen Hamburg stagniert. Den Afrika-Cup hatte Andreas Hauntongi abgesagt. Das neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag beim HSV. Wie der Klub mitteilte, hat Sportvorstand Stefan Kunz seinen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der 63-Jährige bat den Aufsichtsrat nach den Weihnachtsfeiertagen aus familiären Gründen um diesen Schritt, dem das Kontrollgremium zustimmte. Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Das ist nun bei mir der Fall, teilte Kunz auf hsv.de mit. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren. Dem HSV danke ich für tolle anderthalb Jahre. Ich wünsche den Teams und der gesamten Geschäftsstelle weiterhin das Beste. Zudem schrieb er in den sozialen Medien, es war mir eine große Ehre, Teil dieses besonderen Vereins zu sein. Der HSV wird immer ein Teil von mir bleiben. Aufsichtsratschef Michael Papenfuss dankte Kunz für seine Arbeit, die unter anderem zum Aufstieg in die Bundesliga führte. Stefan hat mit seinem Team vieles bewegt. Für seine persönliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute. Vorübergehend ist nun Eric Huber alleiniger Vorstand, der einen Vertrag bis 2029 besitzt. Mein Kollege Alexander Lohh kommentiert die Lage hier. Der Wintereinbruch führt zu Einschränkungen bei der S-Bahn. Alle fünf Linien waren am Freitag von witterungsbedingten Störungen betroffen und fuhren nur in ausgedünntem Takt. Die S1 fährt bis Betriebsschluss nur alle zehn Minuten, die S3 und S7 mit Verspätungen, die S2 bis Betriebsschluss gar nicht und die S5 nur zwischen Stade und Neugraben. Die S-Bahn appellierte an die Fahrgäste, kurzfristige Ansagen an den Bahnsteigen und in den S-Bahnen zu beachten und in der Innenstadt auch die U-Bahnen und Linienbusse zu nutzen. Zu einem schweren Unfall kam es in Poppenbüttel. Dort kam gegen 26.20 Uhr auf dem Saseler Damm ein Sattelschlepper aufgrund der Glätte nicht rechtzeitig zum Stehen und rutschte in eine Passantin, die unter der Front des Lkw liegen blieb und verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Auf der Köhlbrandbrücke stellte sich ein Lastwagen aufgrund von Eisklette quer, weshalb die Hafenachse in östlicher Richtung gesperrt werden musste. In der Folge kamen mehrere Lkw auf der Brücke nicht mehr vom Fleck, vor der weiteren Auffahrt der Köhlbrandbrücke wurde gewarnt. Für den Winterdienst der Stadtreinigung wurde der Freitag zum Großkampftag. Ab den frühen Morgenstunden machten sich zunächst rund 125 Einsatzkräfte und Fahrzeuge auf den Weg, um wichtige Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Buslinienverkehr sowie ein ausgewähltes Radwegenetz zu streuen. Wegen anhaltenden Schneefalls stockte der Winterdienst gegen 7.45 Uhr auf mehr als 500 Einsatzkräfte und 260 Fahrzeuge auf. Dennoch blieb es wegen des Wetters vielerorts glatt. Wer einen schnellen Tipp für eine geeignete Hamburger Abfahrt benötigt, bitteschön. Steuererhöhungen in Hamburg. Wegen erheblicher Mindereinnahmen für Länder und Kommunen, die sich laut Hochrechnungen der Finanzbehörde auf bis zu 1,5 Miradars Euro-Jahr belaufen können, dreht der Senat an der Steuerschraube. So wird die Kultur- und Tourismustaxe, die Hundesteuer und die Zweitwohnungssteuer erhöht. Da der Bund mit seinen Steuergesetzen Ländern und Kommunen beständig und kräftig in die Tasche greift, war es geboten, die Steuersätze im Hamburger Kommunalabgabenrecht mit Blick auf die Haushalte ab 2027 kritisch zu überprüfen, sagte Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. Grund, Grunderwerbs- und Gewerbesteuer bleiben unangetastet. Mit Blick auf die aktuelle Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie sei eine Erhöhung der Steuerpauschalsätze der Kultur- und Tourismustaxe zwischen 20 Cent und 1,20 Euro je Übernachtung vertretbar, hieß es in der Behörde. Sie betrifft auch nicht die Hamburgerinnen und Hamburger. Finanz- und wohnungspolitisch überfällig sei die Erhöhung der seit 1993 in Hamburg unveränderten Zweitwohnungssteuer von 8 auf 12 Prozent. Ein Hund soll ab 2027 dann 120 Euro kosten. Im S-Bahnhof Wilhelmsburg griff ein 27-Jähriger am Neujahrstag einen Mitarbeiter der DB Sicherheit mit einer Flasche an. Mit einer instinktiven Armbewegung konnte das Opfer den Angriff abwehren. Im Vorfeld soll der Nigerianer in einer S-Bahn der Linie 5 auf der Strecke Veddel, Wilhelmsburg, durch die Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB Sicherheit ohne eine gültige Bahnfahrkarte angetroffen worden sein. Nach dem Ausstieg in Wilhelmsburg wollte der Mann sich der Maßnahme durch Flucht entziehen. Anschließend soll er mit einer in der Hand gehaltenen Bierflasche aus Glas in Richtung des Sicherheitsdienstmitarbeiters zum Schlag ausgeholt haben. Er wurde zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der angeforderten Bundespolizei dort fixiert. Am Hauptbahnhof griff ein 34-Jähriger mit einer Metallschnalle einen Mitarbeiter der DB Sicherheit an, traf ihn aber nicht. Im Vorfeld soll der kolumbianische Staatsangehörige in der Linie S5 auf der Strecke Elbgau-Straße bis Hauptbahnhof lautstark in der S-Bahn gebrüllt haben. Da er der Aufforderung, die S-Bahn am Hauptbahnhof zu verlassen, nicht nachkam, wurde er aus der Bahn herausgetragen. Anschließend soll er auf dem Bahnsteig seinen Gürtel aus dem Hosenbund herausgezogen und damit in Richtung eines Sicherheitsdienstmitarbeiters geschlagen haben. Über den Hamburger Flughafen sind vergangenes Jahr ähnlich viele Menschen verreist wie 2024. Die mehrheitlich städtische Betreibergesellschaft des Flughafens zählte rund 14,8 Millionen Passagiere. 2025 war für die Luftfahrt in Deutschland kein einfaches Jahr, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafens, Christian Kunsch. Das habe auch am inländischen Verkehr gelegen. Die Passagierzahlen liegen weiter unter dem Niveau des Jahres 2019. Das Jahr bietet sich als Referenzpunkt an, weil während der nachfolgenden Corona-Pandemie die Passagierzahlen einbrachen. Die Erholungsrate zu 2019 liegt den Angaben nach in Hamburg bei rund 86 Prozent. Dieses Jahr erwartet der Flughafen einen leichten Anstieg der Passagierzahlen, wie Kunsch ankündigte. Sanitäranlagen, Aufzüge, Rolltreppen und Wartebereiche sollen weiter modernisiert werden. Über das Jahr verteilt flogen rund 55 Fluggesellschaften ab Hamburg 120 Direktziele an. Darunter seien 20 Drehkreuzflughäfen gewesen. Den verkehrsreichsten Tag verzeichnete der Helmut-Schmidt-Flughafen zu Beginn der Herbstferien. Am 19. Oktober reisten rund 59.000 Passagiere. Anstatt für den Benin um den Kontinentaltitel zu spielen, wollte sich der 23-Jährige im Winter für die zweite Saisonhälfte beim FC St. Pauli in Form bringen. Dieses Vorhaben wurde ausgebremst. Wie der Kiez-Club heute mitteilte, fällt der Stürmer bis auf Weiteres aus. Bei Haunton G wurde ein Haarriss am linken Sprunggelenk diagnostiziert. Die Verletzung zog sich die Leihgabe demnach beim Auswärtsspiel in Mainz 0-0 zu. Zusätzliche Untersuchungen bestätigten die Befürchtung jetzt. Eine Verletzung kommt meistens zur Unzeit, diese ganz besonders. Denn auch Stammstürmer Martin Kahrs steht den Hamburgern aktuell wegen einer leichten strukturellen Muskelverletzung im Adduktorenbereich nicht zur Verfügung. Immerhin soll der Niederländer schon bald wieder aktiv sein. Wenn ich das über den lieben Bin-mal-länger-Weg-Lars doch auch sagen könnte. 334. Hamburger Polizistinnen und Polizisten sind innerhalb eines Jahres Opfer von Gewalttaten geworden. Das geht es aus dem jetzt veröffentlichten Lagebild 2024 des Bundeskriminalamtes hervor. Einer der Angriffe wird demnach als Totschlag gewertet. 118 Mal kam es zu schweren oder gefährlichen Körperverletzungen gegen Polizeibeamte. In der Masse, 2750 Fälle, weist die BKA-Studie Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Einsatzkräfte aus. Gegenüber dem Jahr 2022 ging die Hamburger Zahl merkbar um 10 Prozent zurück, aber sie bleibt hoch. Umgerechnet acht Polizisten wurden 2024 in Hamburg an einem Tag beleidigt, genötigt oder angegriffen. Statistisch betrachtet wurde jeder dritte Hamburger Polizist damit Opfer einer Gewalttat. Setzt man die Angriffe in Relation zu den Einwohnern, Häufigkeitszahl, kam es nur in Berlin zu noch mehr Attacken auf Einsatzkräfte als in Hamburg. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.