Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Frieden
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- 0:00Du bist schuld daran. Keine Ahnung, dass diese Ehe
- 0:03nicht gehalten hat. Du bist schuld daran, dass diese
- 0:05Partnerschaft nicht gehalten hat oder Freundschaft, du bist
- 0:08schuld daran, dass ich gekündigt wurde, ihr alle seid Schuld
- 0:11daran, dass es mir so geht, wie es mir geht.
- 0:14Nö, und das muss man verstehen, das muss man einfach verstehen
- 0:19zu sagen, ich möchte etwas ändern an mir erstmal an mir und
- 0:25das ist das was man was man verstehen muss.
- 0:28Eine Niederlage zum Beispiel. Ja, die führt zu einem, es ist,
- 0:34wie es ist, aber aus jeder Niederlage lernt man, manchmal
- 0:43fühlt es sich an, als wäre ich nur ein Schatten von mir selbst.
- 0:50Zwischen Schwarz und weiß, kein Raum dazwischen, nur dieses
- 0:56Fallen. Aber das ja, das ist kein Sinn
- 1:01der Liebe. Es ist ein Anfang an, auch wenn
- 1:06ich das früher nie geklaut habe, so herzlich willkommen zu der
- 1:14neuen Folge border allein, meine Damen und Herren, mein Name ist
- 1:17Sven aka Border, allein ich habe Frieden gefunden so.
- 1:27War eine schöne Folge, gerne wieder und bis nächste Woche
- 1:30macht es gut. Die Folge brennt mir jetzt schon
- 1:36ein bisschen, was heißt sie brennt, aber diese Folge ist so
- 1:43ein bisschen eine der Folgen, wo ich mir jetzt schon länger
- 1:48Gedanken gemacht habe, wie und wann machst du sie Punkt 1.2.
- 1:59Was und so ein Prozess, der stattgefunden hat, der auch
- 2:03irgendwo zum Abschluss gebracht werden musste oder zur
- 2:05Erkenntnis gebracht werden musste, nennt es wie ihr es
- 2:07wollt, und zwar in insofern, dass ich mit gewissen Dingen
- 2:20einfach meinen Frieden gemacht habe.
- 2:24Erstmal Kaffee. Und im Übrigen habe ich neue
- 2:26Stühle, guck mal lange, lange angekündigt, es quietscht nicht
- 2:36mehr, Ding, ding, ding, ding, ding ding ding Ding okay ah
- 2:45Butter bei die Fische so und zwar ist es so, dass viele Dinge
- 2:50in meiner Vergangenheit mich einfach.
- 2:53Halt nicht losgelassen haben mich immer wieder, wieso ein
- 2:59Flashback getriggert haben und ich mir gedacht habe so von
- 3:03wegen das ist Scheiße und was muss ich tun und so so Floskeln
- 3:12wie vergeben, vergessen, verzeihen Frieden.
- 3:19Das waren so Dinge, die passten da noch nicht, noch nicht, auch
- 3:23wenn sie gefühlt da waren, passten sie ja noch nicht
- 3:29irgendwie ins ins, ins Konzept oder in mein, in mein Denkmuster
- 3:36oder in in in irgendwelche Schematas und ich bin dann
- 3:42irgendwann her gegangen und habe gesagt, Ey, Digga, schafft doch
- 3:47einfach Frieden, Frieden für dich und.
- 3:50Guckt doch einfach, dass du gewisse Dinge verzeihst.
- 3:56Und ich habe festgestellt, und das ist auch nicht mal eben so,
- 4:02dass verzeihen gar nicht so einfach ist.
- 4:04Das ist, das bedeutet ja quasi, dass ich mir selber gegenüber
- 4:11erstmal verzeihen muss, dass ich hergehen muss und sagen muss,
- 4:16ja, alles klar. Was hast du gemacht?
- 4:20Hast du irgendeine Schuld, die du irgendwo noch verlagert hast
- 4:25oder die du verlagerst, also quasi eine wirklich eine
- 4:31Beschäftigung, ein, ein in sich blicken und dann zu dem Punkt
- 4:37kommen, ja, okay zuallererst. Zuallererst musst du mal den
- 4:44Fakt benennen, dass du selber erstmal ins Reine kommen muss,
- 4:52selber ins Reine kommen ist gar nicht so einfach, weil oftmals
- 4:59ist es ja so, dass man, dass man es einfach leichter hat, wenn
- 5:01man die Schuld anderen gibt, wenn man seine eigenen Fehler
- 5:06ausblendet und ja wie gesagt auf andere verlagert, sei es jetzt
- 5:13bei. Keine Ahnung, ob das jetzt in
- 5:16der Beziehung war oder im Arbeitsfeld, im privaten
- 5:19scheißegal oder im Umgang mit Menschen oder im Umgang mit
- 5:23anderen Situationen. Was auch immer kann sich jeder
- 5:26für sich selber so sein, sein, sein, ja sein Gebiet raussuchen
- 5:34und ich versuche jetzt wirklich deswegen es hakt noch ein
- 5:37bisschen, weil das tatsächlich schwer ist, chronologisch
- 5:43einzuordnen. Ich habe irgendwann einfach
- 5:46angefangen zu sagen, warum vergebe ich schuld, was bringt
- 5:51mir das. So haben wir schon ein paar Mal
- 5:53gehabt, blockiert mich okay, aber was mache ich denn jetzt
- 5:58wirklich final, um diese Schuld, um dieses Gefühl der der Unruhe,
- 6:06des immer wiederkehrenden? Sich auseinandersetzen mit der
- 6:13Vergangenheit. Was muss ich tun?
- 6:16Und ich bin einfach hergegangen und habe gesagt, alles klar, wir
- 6:20beleuchten jetzt mal, was war. Ich habe mich, also ich habe
- 6:25mich quasi so ein bisschen in mein eigenes Coaching begeben
- 6:27und habe gesagt, Okay, du musst jetzt nicht in irgendwelche
- 6:29Traumatas rein, aber was kannst du tun, um ins Reine zu kommen,
- 6:36also habe ich mir meinen größten Gegner genommen, das war ich.
- 6:41Das war ich. Ich habe letztes Jahr zum
- 6:45Beispiel sehr, sehr viel Schuld vergeben, auch dieses Jahr noch,
- 6:50und bin dann aber irgendwann auf den Trichter gekommen, okay, tu
- 6:55das mal auf Seite, tu das einfach mal ganz weit weg, tu
- 6:59mal auf Seite was vor 2 Jahren oder vor 3 Jahren war, tu mal
- 7:04alles auf Seite was du denkst, was man dir angetan hat.
- 7:09Und gucke einfach mal, wo lagen deine Fehler?
- 7:14Und da bin ich ziemlich schnell auf relativ auf relativ viele
- 7:19Fehler von mir gestoßen. Sei es, dass ich mit irgendwas
- 7:22ungeduldig war, sei es, dass ich irgendwas nicht akzeptieren
- 7:26wollte, sei es, dass ich ungerecht war, sei es, dass ich
- 7:32ja keine Ahnung ich. Vielleicht nicht so gehandelt
- 7:36habe, wie es für für einen anderen Menschen besser gewesen
- 7:38wäre. So natürlich natürlich ist es
- 7:41völlig richtig zu sagen, man muss für sich handeln, das ist
- 7:43ganz klar, ja, und man hat Emotionen und die sind doch
- 7:46gerechtfertigt, aber Emotionen und Reaktionen und Aktionen, die
- 7:53rühren doch immer so ein bisschen davon, oder daher, wie
- 7:59man selber ja geerdet ist. Quasi wie man selber gemeint
- 8:07settet ist. Und wenn ich doch Frieden habe
- 8:11und mein Weg so für mich ganz, ganz, ganz entspannt und in Ruhe
- 8:15gehen kann, da bin ich viel eher in der Lage dazu zu sagen okay
- 8:21komm, ich bin vielleicht auch etwas großzügiger in meiner
- 8:25Akzeptanz dir gegenüber, also bin ich hergegangen und habe
- 8:31gesagt, gut, du hast Fehler gemacht.
- 8:33Jetzt hast du anderen Fehler vorgeworfen, die zu 1000% auch
- 8:37da waren. Ja egal wer, egal auch jetzt wer
- 8:40mir zuhört, der mich kennt ja, die Fehler sind gemacht worden,
- 8:46ja und ja, auch ich habe Fehler gemacht, ich habe in meiner
- 8:51Kindheit sicherlich keine Fehler gemacht, die man als als
- 8:56Erwachsener beurteilen darf oder verurteilen und bestrafen darf
- 9:00viele Eltern. Machen den Fehler und denken als
- 9:03Erwachsener in Bezug auf ihr Kind.
- 9:08Aber jeder Elternteil muss kindlich denken, um ein Kind zu
- 9:11verstehen und unterm Strich dann auch erziehen zu können, weil
- 9:17man muss sich immer in die Lage des Kindes versetzen.
- 9:19Ein Kind weiß nicht, was ein Erwachsener ist.
- 9:24Da habe ich keine Fehler gemacht, da haben andere Fehler
- 9:28gemacht. Aber soll ich mich jetzt selber
- 9:32blockieren? Soll ich mich jetzt selber quasi
- 9:40quasi wie soll ich sagen, soll ich mich selber stagnieren, weil
- 9:46ich in der Schuldvergabe und in der Fehlersuche bei anderen bin?
- 9:50Nee, ich weiß unterm Strich sind Fehler gemacht worden, Punkt,
- 9:56das ist so. Und jetzt komme ich in die Lage,
- 10:00wo ich sage, was mache ich jetzt, damit Kreide ich sie dir
- 10:03jetzt immer weiter, immer weiter an.
- 10:07Wir essen unser Mikrofon, Kreide ich Sie dir jetzt immer weiter
- 10:11an oder verlasse ich das, verlasse ich dieses sichere
- 10:18Territorium der du hast den Fehler gemacht, ich bin fein
- 10:22raus oder gehe ich hier und sage, ich vergesse das.
- 10:28Ich vergebe das und von mir aus verzeihe ich das auch.
- 10:34Damit meine ich nicht, dass diese taten, egal welche, zu
- 10:40verzeihen sind, auf keinen Fall manche taten auch bei euch, die
- 10:45da draußen zuhören, die wiegen so schwer, die kann man nicht
- 10:47verzeihen, man kann sie auch nicht vergessen, aber man kann
- 10:54sie für sich selber und. Verzeihen und vergessen, indem
- 10:57man sich einfach sagt, ich war nicht schuld daran, es ist mir
- 11:01passiert und bevor ich mich jetzt noch weiter mit dieser
- 11:06Sache beschäftige, vergebe ich der Situation, ich vergebe mir
- 11:11selber, dass das passiert ist. So, das ist jetzt auf auf
- 11:15gewisse Situationen in den Kindheitstagen und vielleicht
- 11:18auch noch in der Jugend bezogen, jetzt kommen wir mal ins hier
- 11:23und jetzt. Wenn man sagt, du bist schuld
- 11:28daran, keine Ahnung, dass diese Ehe nicht gehalten hat.
- 11:30Du bist schuld daran, dass diese Partnerschaft nicht gehalten hat
- 11:33oder Freundschaft, du bist schuld daran, dass ich gekündigt
- 11:36wurde, ihr alle seid Schuld daran, dass es mir so geht, wie
- 11:39es mir geht, da spiele ich nicht mit einer meiner Leitsätze, es
- 11:47ist wie es ist, auch ihr habt gewisse Schuld oder ihr seid ein
- 11:52Auslöser oder wie auch immer. Und da fängt meiner Meinung nach
- 11:58die ganze Krux an, wenn man sich selber nicht reflektiert, dann
- 12:05wird man nicht in der Lage sein, nur ein Müh weiterzugehen, wenn
- 12:14ich enttäuscht wurde und diese Enttäuschung als gegeben
- 12:19hinnehme, werde ich nicht in der Lage sein.
- 12:22In der nächsten Beziehung oder in der nächsten Partnerschaft
- 12:25offen zu sein? Also wie vergebe ich mir
- 12:29eigentlich selbst, indem ich akzeptiere, was ist und indem
- 12:34ich analysiere, welche Schuld hatte ich eigentlich, kann die
- 12:40Reaktion des anderen vielleicht daran liegen, dass meine
- 12:44Reaktion im Vorfeld falsch war, habe ich dich zu irgendwas
- 12:48gedrängt, habe ich dich vielleicht in die Ecke gedrängt?
- 12:51So dass du gar nicht mehr anders handeln konntest.
- 12:55Habe ich vielleicht Dinge gesagt oder getan, die meinen Gegenüber
- 13:01gar keine andere Wahl ließen, so zu handeln, wie er gehandelt
- 13:06hat? Das sind jetzt rein
- 13:08hypothetische Fragen, ja, die man sich stellen kann, oder habe
- 13:12ich mit meinem generellen Anti verhalten dir gegenüber dafür
- 13:16gesorgt, dass du gehst? Dass das alles vielleicht auch
- 13:23ein Stück weit Reaktion des anderen ist und keine Aktion.
- 13:27Habt ihr euch das allemal, wie ihr das jetzt hört, habt ihr
- 13:33euch mal gefragt, warum etwas auseinander gegangen ist oder
- 13:38kaputt gegangen ist? Habt ihr euch mal gefragt,
- 13:44inwieweit wart ihr daran beteiligt?
- 13:47So und dann gibt es Dinge. Die einfach nicht mehr zu ändern
- 13:51sind. Es ist ein Schlussstrich unter
- 13:53irgendwas gezogen worden, sucht euch irgendetwas aus, wie
- 13:56gesagt, Arbeit, Freundschaft, Partnerschaft, ehe ey, egal was
- 14:00egal, sucht euch irgendwas aus, es ist ein Schlussstrich gezogen
- 14:03worden, soll er es jetzt erstmal nicht mehr rückgängig zu machen,
- 14:05mal in den meisten Fällen aber ist es da nicht umso wichtiger
- 14:12das zu reflektieren was passiert ist um es dann vielleicht beim
- 14:16nächsten Mal besser zu machen oder anders?
- 14:20Oder sich selber darüber zu entwickeln.
- 14:26Und wenn man das alles so ein bisschen Revue passieren lässt,
- 14:29da werdet ihr merken, Boah, ihr macht sich irgendwie macht sich
- 14:36so ein so ein Zufriedenheitsgefühl breit, weil
- 14:39ich war in der Lage, mich mit mir selber auseinanderzusetzen,
- 14:47ich habe meinen Anteil daran gehabt.
- 14:50Dass irgendwas nicht mehr ist, keine Ahnung.
- 14:58Und dann muss ich doch hergehen und sage und sagen, jetzt wie in
- 15:01meinem Fall Sven, das musst du dir verzeihen, weil wenn ich mir
- 15:09das nicht verzeihe, dann hadere ich damit, dann setze ich mich
- 15:15damit auseinander, dann denke ich es und denke ich es.
- 15:19Und denke ich ist tot und immer und immer wieder über einen
- 15:23Zeitraum x, manchmal sogar über Jahre, manchmal ein Leben lang.
- 15:26Hätte, hätte, Fahrradkette. Wo lag mein Fehler, dass
- 15:33irgendetwas nicht funktioniert hat, habe ich gefunden, den muss
- 15:40ich mir verzeihen und dann und dann bin ich in der Lage, dem
- 15:45anderen seinen vermeintlichen Fehler zu verzeihen und.
- 15:49Es mag sein, dass ihr in einer Beziehung gesteckt habt oder wie
- 15:53auch immer, wo ihr wo ihr Opfer wart, wo ihr keine Fehler
- 15:57gemacht habt, aber auch dann habt ihr einen Fehler gemacht,
- 16:02einen ganz einfachen, einen ganz einfachen Fehler.
- 16:08Ihr seid geblieben, ihr habt euch nicht gewehrt, ihr habt
- 16:13keine Hilfe angenommen, ihr habt nicht auf andere gehört.
- 16:19Ihr habt es mit euch machen lassen.
- 16:22Krass Runtergebrochen ist es so. Ich weiß selber wie das ist, aus
- 16:27toxischen Beziehungen vielleicht nur ganz schwer rauszukommen,
- 16:30weil die emotionale Erpressung dahinter steckt und so weiter
- 16:32und sofort brauchen wir nicht drüber reden, aber auch die
- 16:35emotionale Erpressung ist etwas, was ihr zugelassen habt, so, und
- 16:40das ist passiert, es ist wie es ist, es ist nicht mehr zu
- 16:47ändern. Und dann muss man sich aber
- 16:50hinsetzen und sich sich wirklich die Zeit nehmen, für sich selber
- 16:55zu sagen, was ist da eigentlich passiert, wo war meine Schwäche,
- 17:02wo war mein Defizit in der ganzen Geschichte, werdet ihr
- 17:06irgendwann, werdet ihr das, das ist unüberbrückbar, werdet ihr
- 17:15darauf kommen, dass. Dass ihr hättet gehen müssen,
- 17:20dass ihr euch hättet wehren müssen auf den Rat der anderen
- 17:22hören können müssen. Wie auch immer, um zu sagen, ich
- 17:26möchte das hier nicht, ich möchte gehen, schlussendlich
- 17:29habt ihr es ja geschafft, weil die Beziehung vorbei ist.
- 17:33Aus welchen Hintergründen spielt jetzt erstmal keine Rolle, ob es
- 17:36dann irgendwann so eskaliert ist oder nicht oder ob ihr den aha
- 17:38Moment hattet oder wie auch immer oder der andere gegangen
- 17:41ist, scheißegal. Und dann müsst ihr euch
- 17:46verzeihen. Dass ihr nicht gegangen seid und
- 17:50aus diesem, aus diesem Verzeihen heraus, aus dieser Vergebung
- 17:55euch selbst gegenüber heraus, könnt.
- 17:57Ihr, und jetzt kommt das Wichtige nicht eurem Expartner,
- 18:01der toxisch war, verzeihen, sondern dieser Beziehung
- 18:04verzeihen. Versteht ihr, wie ich das meine,
- 18:08wenn der andere Mensch da wirklich dramatische Schuld hat,
- 18:11und dann ist es eine Schuld, indem er gewalttätig wurde oder
- 18:14wie auch immer. Euch massivst beleidigt, hat,
- 18:18euch respektlos behandelt hat, euch gedemütigt hat, dann ist es
- 18:25eine Schuld, aber die brauchen wir nicht suchen, die ist ja da,
- 18:29aha, die brauchen wir nicht suchen, die brauchen wir auch
- 18:31nicht mehr verhandeln, weil die ist passé und es ist unabdingbar
- 18:37sich dann diese Beziehung zu verzeihen, sich sich wirklich
- 18:43die Größe aneignen, zu sagen, dass.
- 18:46Ich verzeihe mir, dass ich nicht eher gegangen bin und in diesem
- 18:54Moment, wo ihr das tut, hat der, wie soll ich sagen, der der Ex
- 19:01Partner, Täter wie auch immer Peiniger was weiß ich keine
- 19:05Chance mehr noch macht über euch zu haben, weil was ist denn das
- 19:12Allerwichtigste im Leben? Nach vorne zu gucken, nach vorne
- 19:18zu gucken, Dinge zu verbessern. Dass sich dass sich Dinge
- 19:22gegebenenfalls ändern, dass wir, dass wir eine neue Sichtweise
- 19:26bekommen auf andere Dinge. Ja hey, dir ist Schlimmes
- 19:30passiert, ja, es ist wie es ist. Dieses es ist wie es ist.
- 19:37Das hängt zum Beispiel viel meiner Coachies, genau wie
- 19:39radikale Akzeptanz zum Hals heraus, aber es ist, wie es ist.
- 19:43Bezeichnet das hier und jetzt. Auch wenn jemand mit etwas
- 19:48abgeschlossen hat und eine Entscheidung getroffen hat und
- 19:50dann sagt, es ist wie es ist, da könnt ihr euch sicher sein, für
- 19:56den ist das so, weil es ist wie es ist.
- 19:59Ist eine Akzeptanz, ist eine Akzeptanz einer Situation
- 20:04gegenüber, die man nicht mehr will.
- 20:13Es ist wie es ist. So, wenn ich das, wenn ich diese
- 20:19Floskel, diese Phrase, es ist wie es ist, erreicht habe, habe
- 20:24ich mir und meiner Vergangenheit verziehen, dann habe ich sie
- 20:30akzeptiert. Es ist wie es ist, ist, ist
- 20:34leicht gesagt, nee, es muss gefühlt werden, es ist wie es
- 20:39ist. Ist der finale Satz von
- 20:41Vergebung und. Und Verzeihung, sich selbst und
- 20:45anderen gegenüber oder Situationen gegenüber, weil ihr
- 20:48könnt es nicht mehr ändern, eure Wiete als geschrieben.
- 20:52Der Lebenslauf ist dokumentiert, also was bleibt?
- 21:00Ihr könnt mit eurer Vergangenheit hadern, ja und die
- 21:03Vergangenheit und die Erinnerung und die Erlebnisse sind das, was
- 21:08euch geprägt haben, auch das ist wie es ist.
- 21:12Das hier und jetzt besteht erstmal aus Erlebtem, aus, aus
- 21:17Erfahrungen, aus Erinnerungen, aus, aus Handlungen.
- 21:25Aber es ist wie es ist. Ist morgen wieder änderbar,
- 21:29Morgen gibt's ein anderes hier und jetzt, übermorgen gibt's ein
- 21:34Neues hier und jetzt, und das muss man verstehen, das muss man
- 21:40einfach verstehen. Zu sagen, ich möchte etwas
- 21:44ändern an mir erstmal an mir, weil wenn ihr es nicht an euch
- 21:48ändert, was wollt ihr, was wollt ihr dann ändern?
- 21:52Eine bestehende Beziehung die gerade Scheiße läuft wenn ihr an
- 21:54euch nicht arbeitet vergisst es, vergisst es ihr könnt den
- 21:59Partner immer wieder vorwerfen, du musst das machen, du musst
- 22:01das machen, du musst das machen ja alter änder du dich erstmal
- 22:05du dich selber also wir ja bevor wir hergehen und sagen.
- 22:10Du musst dich ändern, du da drüben musst dich ändern.
- 22:15Wie kann ich denn von jemandem etwas verlangen, was ich selber
- 22:21nicht durchziehe? Oh glaub mir, glaub mir, wir
- 22:26werden auch wenn hier ex Partnerinnen von mir zuhören,
- 22:29die werden denken so ja hättest du damals mal.
- 22:31Ja ja stimmt hätte ich hätte ich habe ich aber nicht, mache ich
- 22:35aber jetzt und jetzt sind andere Menschen halt Nutznießer davon,
- 22:39das ist so. Das ist das Leben.
- 22:42Und dann kommt auch irgendwann diese eine Frau, in meinem Fall,
- 22:46die dann vielleicht alles verändern wird oder eben nicht.
- 22:50Aber das ist Zukunftsmusik, das ist einfach Zukunftsmusik, es
- 22:54kann, kann aber auch nicht, soll ich mir darüber Gedanken machen?
- 22:58Nein, weil aktuell sitze ich hier an diesem Tisch, rauche
- 23:04meine Zigarette oder lass sie mal wieder vergnügen, wie bei
- 23:06jedem Podcast sprechen dieses Mikrofon und sage.
- 23:11Es ist, wie es ist. Ich akzeptiere die Dinge, wie
- 23:14Sie sind. Aktuell bin ich alleine, bin ich
- 23:20alleine auch hier in diesem Raum, in diesem kleinen Studio
- 23:24vor mir liegt mein Hündchen, es ist, wie es ist.
- 23:28Wie bin ich hier hingekommen, warum bin ich allein, ist mir
- 23:31auch die Katze, wie bin ich hier hingekommen und darüber mache
- 23:36ich mir Gedanken, warum? Warum hatte ich Schmerzen im
- 23:43letzten Jahr? Ja, die hat man mir nicht
- 23:48zugefügt, die habe ich mir zufügen lassen, und zwar indem
- 23:53ich Fehler gemacht habe, das ist erstmal für mich die wichtigste
- 23:57Essenz, alles andere, ja kann ich dann jetzt nicht mehr
- 24:03beeinflussen, das ist passiert, das ist wie es ist.
- 24:07Aber ich kann es ändern. In der Zukunft?
- 24:12Ich habe daraus gelernt und das finde ich, ist das und nur das
- 24:19wird uns im Leben weiterbringen, wenn ich mir irgendwelche
- 24:25Menschen angucke, die extrem erfolgreich sind, dann waren die
- 24:29das ja nicht immer, sondern die haben aus Niederlagen gelernt,
- 24:33wie es besser geht. Ich habe mal im Betrieb
- 24:36gearbeitet, das war alles super, den haben wir Supermodern
- 24:39aufgebaut. Ich hatte die Werksleitung und
- 24:40so weiter und der Betrieb ist im Arsch gegangen und ich habe es
- 24:43hautnah miterlebt. Ich weiß, wie es nicht geht, wie
- 24:48es nicht funktioniert, aber ich habe daraus gelernt, wie man es
- 24:52besser machen kann, ob dann der nächste Betrieb existiert, ob
- 24:59der erfolgreich wird, das weiß ich nicht, vielleicht mache ich
- 25:02auch dann Fehler. Aber aus denen lerne ich noch
- 25:05mal. Aber irgendwann kommt der Punkt,
- 25:08da ist man nicht fehlerfrei. Aber dann ist man an dem Punkt,
- 25:10wo man sagen kann, so, jetzt weiß ich, wie es geht und das
- 25:16ist das, was man, was man verstehen muss, eine Niederlage
- 25:19zum Beispiel, ja, die führt zu einem, es ist, wie es ist, aber
- 25:26aus jeder Niederlage lernt man aus jeder gescheiterten
- 25:32Beziehung sollte man lernen. Aber noch mal zum Verständnis,
- 25:40erst über euch, immer erst über euch und dann kann ich an die an
- 25:50die Analyse gehen, so von wegen was war das eigentlich für ein
- 25:53Wichser, der mich da so behandelt hat, der Wichser
- 25:58unterm Strich ist der scheißegal.
- 26:01Vergebt der Beziehung die da gelaufen ist und.
- 26:06Und nicht diesem einen Menschen. Das könnt ihr nicht ändern, den
- 26:10braucht ihr auch nicht zu verzeihen, aber die Gegebenheit,
- 26:14der muss verziehen werden und wenn ihr dann zu dem Schluss
- 26:20gekommen seid für euch selber, ich habe meine Fehler gefunden,
- 26:25schreibt sie euch von mir aus auf, meißelt sie euch in euer
- 26:29Hirn. Tätowiert sie euch als
- 26:32Glaubenssatz? Was weiß ich oder erzählt sie
- 26:36einfach einem Menschen, der euch nahe steht, damit der sieht?
- 26:38Oh, da findet eine Veränderung statt und Veränderungen, wie oft
- 26:44am Tag müssen wir uns verändern, wie oft müssen wir uns auf
- 26:46Situationen einstellen, das geht aber nur, wenn wir nicht
- 26:49festgefahren sind, wenn wir wenigstens das so ein Openmind
- 26:53haben, dass wir sagen, ja, ich möchte mich aber anpassen
- 26:56können, weil ich muss ja reagieren können, weil wenn ich
- 26:59nicht reagieren kann, was bin ich denn dann?
- 27:02Dann bin ich ein Gegenstand, der Stumpf irgendwo in der Gegend
- 27:05rumsteht und nach Gefahr nicht mehr ausweichen kann.
- 27:08Also muss ich mich verändern können im Kampfsport, sagen wir
- 27:11immer, oder Bruce Lee sagte damals Bee Water, my Friend sei
- 27:15wie Wasser, pass dich an, Schmieg dich um irgendwelche
- 27:20Sachen drumherum, sei wie Wasser, aber verlier deinen Weg
- 27:24nicht und das ist eine Sache. Die extremst extremst extremst
- 27:32wichtig ist. Ja sei Veränderung.
- 27:37Akzeptiere dein hier und jetzt wie es ist.
- 27:40Sag dir es ist wie es ist, aber analysiere auch wie kam es dazu,
- 27:46bin ich zufrieden mit meinem es ist wie es ist schön freut mich
- 27:50für jeden Einzelnen wirklich bin ich unzufrieden muss ich in die
- 27:55Analyse gehen warum? Ist es jetzt, wie es ist und was
- 28:01kann ich ändern, dass es besser wird und wie gesagt, dann werdet
- 28:05ihr ganz schnell merken, dass ihr an an einen Punkt kommt, wo
- 28:11sich dann Zufriedenheit und Frieden einstellt.
- 28:14Ich hab diese Folge angefangen mit ich hab Frieden gefunden und
- 28:17den hab ich gefunden mit mir selber, mit meinem Leben, meiner
- 28:24jetzigen Situation, so wie ich hier sitze hab ich Frieden
- 28:27gefunden. Das ja ist eine ist eine Sache,
- 28:35die ist unbezahlbar, die ist einfach unbezahlbar.
- 28:39Und dann machen auch andere Dinge irgendwann wieder mehr
- 28:40Spaß oder neue Dinge tun sich auf, die einem mehr Spaß machen,
- 28:45neue was neue neue Ansichten, ganz einfach, die dann einfach
- 28:50auch Spaß machen, vielleicht auch Dinge, wo man vorher
- 28:52dachte, auf keinen Fall. Die machen plötzlich Spaß oder
- 28:58können Spaß machen. Und plötzlich kann man auch
- 29:01anders empfinden, anders fühlen, man hat, man hat dieselben
- 29:05Emotionen, so ein bisschen, ja so ein bisschen feinjustiert und
- 29:12ist dann auch vielleicht in der Lage, mal jemanden in den Arm zu
- 29:15nehmen, wo man es vielleicht vorher nicht war, wo man
- 29:18vielleicht keine Nähe zugelassen hat, wenn man anderen Dingen
- 29:22einfach vergeben hat. Ich könnte diese Sendung, ich
- 29:26würde diese Folge hier noch stundenlang weiterführen.
- 29:28Ich käme aber immer wieder zum selben Schluss.
- 29:32Ich habe Frieden gefunden und es ist, wie es ist.
- 29:38Was morgen ist, kann ich nur, das kann ich nur so, punktuell
- 29:43kann ich das beeinflussen, indem ich die weichen stelle, was im
- 29:46Endeffekt passiert, habe ich keinen Einfluss drauf, ich habe
- 29:50keinen Einfluss darauf, ob sich jemand in mich verliebt.
- 29:54Ob sich die Welt morgen andersrum dreht, ob morgen der
- 29:59Russe einmarschiert, ob morgen der Himmel uns auf den Kopf
- 30:03fällt oder uns der Himmel am Kopf fällt, das kann ich alles
- 30:06nicht beeinflussen. Das sind externe Sachen, aber
- 30:08ich kann die Weichen stellen, ich kann sagen, aber wenn uns
- 30:11schon der Himmel am Kopf fällt, dann ist er wenigstens blau und
- 30:18wenn ich ein reines Empfinden habe.
- 30:23Startet der nächste Tag? Auf jeden Fall schon mal.
- 30:24Geiler Punkt. Das ist so, wenn ich da rangehe
- 30:29mit das ist doch alles Scheiße, gestern war schon scheiße, dann
- 30:33wird heute erst richtig scheiße, dann wird es auch scheiße werden
- 30:38du bist was du isst und es ist wie es ist.
- 30:42In diesem Sinne, ich wünsche jedem von euch auch Frieden,
- 30:46wirklich, weil in der Wort Befriedigung in dem Wort
- 30:50Befriedigung. Überleg mal, was da drin steckt
- 30:54in diesem Sinne. Mein Name ist Sven, Wir hören
- 30:56uns nächste Woche wieder und ich wünsche euch eine erfolgreiche,
- 31:01friedliche Woche bis später.