Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Olympia-Dämpfer und Rettungsversuch für Buckelwal
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 25. März. Wieso die Olympia-Ambitionen einen Dämpfer erfahren. Hamburgs Reederei Hapag-Leut leidet direkt unter der Sperrung der Straße von Hormuz. Letzter Versuch zur Befreiung des Wals. Dabei sein ist alles, lautet das olympische Motto. In Hamburg gilt wohl eher, dagegen sein ist alles. Bei einer repräsentativen Umfrage von Infratest DIMAP im Auftrag des NDR gab es keine Mehrheit für Spiele in Hamburg. 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine Olympia-Bewerbung der Metropole im Norden eher schlecht bewerten. Für eher gut stimmten lediglich 41 Prozent. Der Deutsche Olympische Sportbund, DOSB, dessen Mitglieder am 26. September in Baden-Baden über den deutschen Bewerber beim Internationalen Olympischen Komitee, IOC, entscheiden, ließ verlauten, wir kommentieren keine Umfragen. Die Zahlen kommen für die Olympiamacher jedenfalls zur Unzeit. In den kommenden Wochen finden in Nordrhein-Westfalen, 19. April und Hamburg, 31. Mai, die Bürgerbefragungen statt. In der Hansestadt, der von vielen Experten das beste Konzept der deutschen Olympiakandidaten nachgesagt wird, wecken die schlechten Werte böse Erinnerungen. 2015 war an der Elbe schon einmal ein Referendum gescheitert. Immerhin einen Trost gibt es für den Senat. Gut ein Jahr nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg sitzt Rot-Grün weiter sicher im Sattel. Wäre am kommenden Sonntag Bürgerschaftswahl, könnten SPD und Grüne laut Umfrage mit 50 Prozent Zustimmung rechnen. Sie verursacht wöchentliche Mehrkosten von 40 bis 50 Millionen Dollar, sagte Vorstandschef Rolf Haben-Jansen in einem Interview mit RTL-NTV. Er begründete das mit Treibstoffkosten, die um mehr als 50 Prozent über dem normalen Niveau liegen, sowie Ausgaben für Versicherungen und die Lagerung von Containern. Diese Mehrkosten würden an die Kunden weitergegeben. Das können wir auch nicht so locker absorbieren, so Haben-Jansen. Derzeit steckten sechs Schiffe des Unternehmens mit rund 150 Beschäftigten im persischen Golf fest. Zwar sei die Versorgung der Besatzungen mit Proviant und Wasser gesichert, die Lage bleibe aber schwierig. Viel hängt davon ab, wie lange die Krise anhält. Eine Blockade von ein bis zwei Monaten sei verkraftbar, sagte Haben Jansen. Bei drei bis zwölf Monaten könnten die Folgen deutlich gravierender sein. Für die Weltwirtschaft sei die Sperrung der wichtigen Seeroute nicht gut. Es könnte der letzte Versuch sein, den vor Timmendorfer Strand auf grundlegenden Buckelwal zu befreien. Ein großer Saugbagger wurde auf den Weg gebracht, sagte Carsten Mannheimer von der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd. Er soll eine Rinne in den Sand vor dem Kopf des Wals graben, so müsse sich das Tier nicht drehen, um wegkommen zu können. Anders als in den Tagen zuvor war am Mittwoch kein regelmäßiges Brummen des Wals mehr zu hören. Experten hatten auch von Hautveränderungen im Zuge der Strandung gesprochen. Nach Einschätzung von Experten des Deutschen Meeresmuseums sind die Überlebenschancen gering. Der Gesundheitszustand des Wals ist besorgniserregend, sowohl seine Haut als auch den Allgemeinzustand betreffend, hieß es schon am Dienstag. Messungen haben ergeben, dass der vor dem Ortsteil Niendorf liegende Buckelwal größer ist als zunächst angenommen. Er sei wohl zwischen 12 und 15 Metern lang und wiege geschätzt rund 15 Tonnen, sagte Josef Schnitzler vom Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung, ITAW. Bei einem so massiven Tier ist es umso schwieriger, es wieder in tieferes Wasser zu bringen. Anders als in der Nordsee gibt es in der Ostsee keine deutliche Tide, die den Wal in tieferes Wasser spülen könnte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte er rund 7,5 Milliarden Euro, rund 6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Kunden sei um 4 Prozent auf 12,6 Millionen Menschen gestiegen. Otto bietet mit seinen rund 6.100 Partnern auf der Plattform nach eigenen Angaben inzwischen rund 19 Millionen Artikel von rund 40.000 Marken. Und das Angebot soll weiter wachsen. Zuletzt habe der größte deutsche Onlineshop unter anderem haltbare Lebensmittel, Tiernahrung, Kosmetik und Erlebnisgutscheine in sein Angebot aufgenommen. Noch im Frühjahr sollen Bücher hinzukommen. Gleichzeitig sollen internationale Anbieter auf die Plattform geholt werden, in diesem Jahr aus den Niederlanden, Polen, Österreich, Frankreich und Spanien. Anfang 2027 soll Dänemark folgen. Trotz des Umsatzwachstums bleibt die Unternehmensführung bei ihrem bereits veröffentlichten Plan, in Hamburg 460 Vollzeitstellen abzubauen. Dadurch sollen die jährlichen Kosten bis zum Geschäftsjahr 2027 und 2028 um 110 Millionen Euro auf dann 500 Millionen Euro gesenkt werden. Die Frage ist berechtigt. Muss ein städtisches Unternehmen in Hamburg einen eigenen, womöglich nicht gerade günstigen Podcast produzieren? Diese Frage beschäftigt gerade den Hamburger Steuerzahlerbund, die CDU und die Hamburger Energiewerke, HENW. Denn seit einiger Zeit lassen sich die HENW von der Agentur Gute-Leude-Fabrik einen Podcast unter dem Titel Hamburg-Watt-Nu produzieren. Bisher gibt es zehn Folgen. Die Themen des Audioformats haben bisweilen kaum Bezug zu Energiethemen. So geht es in einer Folge um Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit im Job, in anderen um Älterwerden in Hamburg oder Genießen mit Verantwortung. Der CDU-Umweltpolitiker Sandro Kappe wollte nun vom Senat wissen, was der Podcast koste und wie viele Menschen ihn hören. Hintergrund war offenbar die Frage, ob ein städtisches Energieunternehmen wirklich Geld für ein Audioformat ausgeben muss. Allerdings, der Senat beantwortete Kappes Fragen zu Kosten und Reichweite nicht. Die Kosten seien ein Betriebsgeheimnis, so der Senat. Und wie viele Menschen den Podcast hörten, ließe sich bisher nicht ermitteln. Der CDU-Abgeordnete beschwerte sich daraufhin bei Bürgerschaftspräsidentin Carola Veith, SPD, da der Senat aus seiner Sicht seinen Informationspflichten nicht nachgekommen sei. Derzeit prüft die Bürgerschaftskanzlei die Beschwerde. Garantiert kostenlos für den Steuerzahler ist ein anderer Podcast zur Stadtentwicklung. Was wird aus Hamburg? Der Trainer des Bundesligisten FC St. Pauli hatte sich nach der 1-2-Heimniederlage am Sonntag gegen den SC Freiburg unsportlich gegenüber Schiedsrichter Florian Battstübner geäußert und dabei dessen Unparteilichkeit infrage gestellt, teilte der DFB mit. Blessin hatte direkt nach dem Ende der Partie gesagt, wir haben gegen zwölf Mann gespielt und das war der Schiedsrichter, sagte er. Wenn mir ein Schiedsrichter eine gelbe Karte gibt und mich dabei wirklich höhnisch anlächelt, dann finde ich das einfach respektlos. Die gelbe Karte habe er verdient, gestand der 52-Jährige später ein. In der Pressekonferenz relativierte er zudem seine Äußerungen. Die Aussage, die ich bei DASN getätigt habe, ist auch nicht unbedingt so clever. Es ist aus der Emotion. Das muss man mir auch zugestehen. Es geht hier um echt viel. Wie der DFB weiter mitteilte, ist das Urteil bereits rechtskräftig. Gestern tauchte in der Hansestadt eine graue Mähne im Blitzlichtgewitter der Kameras auf. Ein Mann mit Hornbrille und zu engem Trenchcoat, der sich im Rahmen seines Kino-Comebacks der Suche nach dem Glück verschrieben hat. Der wandelnde Herrenwitz, wie es im Vorfeld gern hieß. Nach Hamburg ist der Kerl mit Überbiss sogar persönlich gekommen. Nein, es geht hier nicht um den lieben Lars, sondern um Horst Schlemmer. Auf der Hamburg-Premiere im Cinemax Dammtor erklärte der stellvertretende Chefredakteur des fiktiven Grevenbräucher Tagplatz den Kern des norddeutschen Glücks. In seinem neuen Kinofilm Horst Schlemmer sucht das Glück wirft sich Harpe Kerkeling erneut in die wohlbekannte und wenig schmeichelhafte Kluft des Lokalreporters. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.