Latest / «Call the Boss» / Lukas Berger: Zwei Lehrer brachten ihn vom Reck ans Zeichenbrett
Transcript
- 0:00Habe auch schon Vorwürfe gehört, du regst dich ja gar nicht auf.
- 0:04Ein Format vom Wirtschaftsnewsetter Zahltag,
- 0:09unterstützt von GF und Radio Munot.
- 0:14Lukas Berger, Inhaber und Geschäftsführer Berger Hammann
- 0:19Architekten, Neuhausen. Das ist Lukas.
- 0:23Berger Hallo Lukas, da ist der Robin Blank vom
- 0:24Wirtschaftsnewseter Zahltag. Hallo.
- 0:27Robin, Guten Tag. Lukas, deine Firma Berger Hamann
- 0:31Architekten in Neuhausen, die ist Zweitausendundeins in Zürich
- 0:35gegründet worden und das ist jetzt schon bald 25 Jahre her,
- 0:39seit du selbstständig geworden bist, hast du den Schritt je
- 0:43bereut? Nein, diesen Schritt habe ich
- 0:46gar nie bereit, ganz im Gegenteil, es ist die beste
- 0:49Entscheidung gewesen, mit meinem Beruf um diese Selbständigkeit
- 0:53zu erlangen. Ich bin da auch von meinen, von
- 0:55meinem damaligen Chef eigentlich sehr unterstützt worden, als
- 0:58sich aufgrund von Projektanfragen diese
- 1:01Möglichkeiten ergeben haben. Nein, das habe ich gar nie
- 1:04bereit 25 Jahre viertelt Jahrhundert.
- 1:06Doch beeindruckende Zahlen. Ja, das werde ich.
- 1:10Einerseits. Bin ich dann 25 Jahre für die
- 1:11Firma tätig? Andererseits gibt es dann die
- 1:13Firma 25 Jahre, das wird sicher Gebühren feiern, das ist dann um
- 1:172. Juli zweitausendund 26.
- 1:20Weisst du auswendig, das ist alles vortrelt.
- 1:23Das ist noch gar nichts geplant, aber das weiss ich, dass ist ein
- 1:25Datum, das ich mein Leben nicht mehr vergessen werde, weil es
- 1:28wie gesagt einen ganzen wegweisender Schritt war in
- 1:31meiner beruflich aber auch privaten habe ich selbst ja in
- 1:34meinem Leben ja was. Gefällt dir an dieser
- 1:36Selbstständigkeit, dass du frei bist, dass du keinen Chef hast,
- 1:39der dir sagt, was du machen musst?
- 1:41Was, was ist der Reiz? Ja, das ist sicher ein
- 1:44wesentlicher Aspekt. Das ist ein bisschen, das
- 1:45unternehmerisch tätig gewesen. Man arbeitet für sich.
- 1:49Man ist natürlich dadurch auch ganz in der Verantwortung, bei
- 1:52allem, was man macht. Sie ist sicherlich der Beruf von
- 1:55einem, der mich persönlich begeistert und das mit gewissen
- 2:00Freiheiten verbindet, die man hat, wenn man Inhaber ist oder
- 2:03ja, selbstständig ist. Das hat für mich sehr grosse
- 2:05Qualitäten. Du hast ja.
- 2:07Also ich habe an einem Ort geschaut, du hast mir ja einen i
- 2:09von dir noch geschickt und du hast nach der Matur in
- 2:12Schaffhausen an der Kantonsschule an der ETH
- 2:13Architektur studiert. Was hat dich zu dieser
- 2:17Studienwahl gebracht? Ich habe angefangen,
- 2:18Germanistik, studieren will ich gerne gelesen, habe aber
- 2:21bauhäuser gebaut, in der Regel in der Kantonsschule noch nicht
- 2:23gern, oder doch? Nein, das muss ich jetzt gerade
- 2:27ehrlich sagen. Meine pikante Zeit ist
- 2:30eigentlich darauf ausgerichtet gewesen, dass ich nachher nach
- 2:33dem Matura Wert turnlehrer studieren gehe, das habe ich
- 2:37fest im Sinn gehabt, ich habe darauf trainiert, es hat 2
- 2:40Sachen gegeben, das eine, der Reiz ist ein bisschen weg
- 2:42gewesen, als dann meine Schwester Turnlehrer geworden
- 2:44ist. Dann habe ich gefunden, ja, das
- 2:45hat jetzt jemand in der Familie gemacht und das zweite, das ist
- 2:48ganz wesentlich gewesen, vielleicht etwa 3 Monate zuvor.
- 2:51Matur hat. Mein Mathelehrer, mein heiss
- 2:54Geliebter Mathelehrer und auch der Zeichnungslehrer offenbar
- 2:57haben sich die abgesprochen. Und fanden, sie wüssten
- 3:00eigentlich etwas, was wir, glaube ich, mehr zuagen würden.
- 3:03Ich solle gehen, Architektur studieren, das fand ich
- 3:05reizvoll, ich hatte keinen Plan, worum es genau geht und bin mich
- 3:08dann eigentlich mal kurz orientieren und habe mich
- 3:10eingeschrieben. So ist das los gegangen.
- 3:15Darf ich fragen, wer das gewesen ist?
- 3:16Die Kantilehrer kennen sicher noch ein.
- 3:17Paar ja, also der Mathelehrer, das ist ein ein sehr begabter
- 3:22Zeichner gewesen, weil er selber mal Zeichner gemacht hat.
- 3:25Das ist der Silvio Cola und der. Und also das Atelier und der
- 3:30Zeichnungslehrer ist der Alfred Gerster, also gerstein Vorname,
- 3:34nicht mehr. Die beiden haben mich auf den
- 3:37Weg. Gebracht sehr interessant.
- 3:38Ich habe beide Lehrer auch gehabt, sie wird die Cola ist
- 3:41mein Klassenlehrer gewesen verdank ich auch unglaublich
- 3:44viel, wirklich ja. Das kann ich bestätigen.
- 3:46Und Albert Gerster hat meine zeichnerischen Fähigkeiten auch
- 3:50weiterentwickelt. Wo?
- 3:51Wobei in dem Sinn Grenzen gesetzt gewesen, und das hat er
- 3:54und ich, wir haben das erkannt, bei dir haben es offenbar auch
- 3:56das Talent erkannt. Jetzt, du bist Architekt.
- 4:01Ich kann immer wieder meinen Architekten dazu.
- 4:03Ich finde das sehr interessante, kreative Leute viermal.
- 4:07Aber auch wenn man über Sachen spricht, habe ich das Gefühl,
- 4:09dass ein Architekt können können, empfindlich reagieren,
- 4:12wenn man über ihre Arbeit spricht.
- 4:14Erkläre das mal einem Aussenstehenden, das damit zu
- 4:17tun, dass man sein Baby, seine Arbeit liebt und heiss
- 4:19verteidigt oder ab was liegt da, dass man da immer wieder mal ein
- 4:23bisschen ja. Kritische Rückmeldung bekommt.
- 4:28Also ich muss sagen, ich bin eigentlich auf, wenn ich, wenn
- 4:30es wenn es korrekte Rückmeldungen sind, auch sehr
- 4:32kritisch, ja, da bin ich eigentlich nicht so empfindlich,
- 4:35weil ich finde ja selber, wenn etwas, wenn man etwas fertig
- 4:38mache ist oder fertig ist, dann sehe ich immer schon wieder
- 4:41hundertsächen, wo ich finde, hätte ich können sollen besser
- 4:44machen oder sicher, beim nächsten Mal wird man darauf
- 4:46schauen, das ist eine ganz normale, auch Selbstkritik, ich
- 4:50kann sehr gut mit konstruktiver Kritik leben.
- 4:53Darum reagiere ich da eigentlich auch nicht so empfindlich.
- 4:56Ich habe aber nicht also Holz anfassen im Moment.
- 4:59Ja, doch, auch bei bei gewissen Sachen jetzt gerade eine
- 5:02Einweihung am letzten Freitag, sehr viel Zuspruch, das gibt
- 5:05natürlich auch wahnsinnig viel Energie, wenn da die die viel
- 5:08eingesteckte Energie ein Projekt nachher vom Publikum, ich sage
- 5:13jetzt gerade einfach ein bisschen übertrieben, vielleicht
- 5:14eine Begeisterung aufgenommen wird, das ist etwas wahnsinnig
- 5:17schönes Gefühl, das da zurückkommt.
- 5:19Sind Architektenkünstler. Ich würde sagen es.
- 5:24Es hat sicher einen gewissen Anteil, wo man so ein bisschen
- 5:26vom künstlerischen Flair, vielleicht auch von einer
- 5:29Verspieltheit gedanklich drin hat.
- 5:32Zum begabten Architekt sein muss.
- 5:34Aber sagen ganz viel in unserem Berufsalltag ist natürlich auch
- 5:38Ökonomie zahlen bei. Und so weiter sehr technisches.
- 5:42Es braucht vor allem ein bisschen, aber so einen kleinen
- 5:46Anteil künstlerisches oder auch einen kleinen grösseren Anteil,
- 5:49das hilft sicher in meinem Beruf ja.
- 5:51Wie ist es für dich als Chef? Kommst du überhaupt noch dazu,
- 5:54die Kreativseite deines Berufs, die dich wahrscheinlich auch
- 5:57die, die dich begeistert zum die Leben oder bist du eh nur noch
- 6:01mit Sitzungen und mit Voranschlägen ausarbeiten und
- 6:05Projektkrise Bemaltungen befasst?
- 6:08Oder kommst du auch noch dazu? Selber weisst du Hand anzu.
- 6:11Sagen, das ist jetzt ein super Entwurf.
- 6:13Ich habe gerade jetzt in dieser Phase letzten 34 Monate
- 6:16gearbeitet und ich bin bei sehr vielen Projekten, wo wir dran
- 6:19sind, involvieren und das ist involviert.
- 6:21Das ist eine Teamarbeit, wir, wir erarbeiten das Projekt immer
- 6:25im Team. Vielleicht rennt einmal jemand
- 6:26voraus und hat eine gute Idee, aber grundsätzlich machen wir
- 6:29das im Team runter und ich habe wirklich das Glück, praktisch in
- 6:32allen Projekten zumindest bis zur Bauung gehen, involviert
- 6:36sind massgebend oder auch weniger, je nachdem doch ich
- 6:38kann ich eigentlich. Stehe heute, das hätte Formen
- 6:41halbe Jahr ein bisschen anders stehen, aber stand heute.
- 6:43Bin ich sehr zufrieden, was das anbelangt.
- 6:45Ok, ich habe mir vorher noch eine Liste gesehen mit
- 6:48Projekten, die bei euch am Laufen sind.
- 6:50Du hast das Schulhaus Kreuz gut, Kindergarten Charlotte Fels und
- 6:55ein Highlight, das du erwähnt hast.
- 6:57Wein gut angenommen, die jetzt aber glaub schon abgeschlossen
- 7:00ist. Hallau, was macht für dich als
- 7:03Architekt ein Highlight aus? Eine.
- 7:04Highlights sind sicher für uns. Ja, ich sage jetzt spezielle
- 7:07Bauaufgaben, wir haben sehr viele einfache Häuser gebaut,
- 7:09wir sind auch immer an den ganz. Umbauten Wir haben sehr viele,
- 7:13auch private Bauherrschaften. Highlight?
- 7:16Ja, ein Weingut. Ich habe in Neftenbach für die
- 7:19gleiche Familie, also die saxer Weingut, wie glaube ich im 14
- 7:23eine Erweiterung bauen und habe abgeschlossen.
- 7:25Wir haben sie eingeweiht und ich habe gesagt auch zu meinem Team,
- 7:29das ist wahrscheinlich das einzige Mal was wir einen Wein
- 7:30gut machen können, bis dann im 19 Stefan Gisel aus wieder zu
- 7:35mir kommen und hat gesagt, ich habe jetzt in Hallau eine
- 7:37Parzelle gekauft, wir sollten nochmals nochmal zuschlagen und
- 7:41das haben wir wie gesagt am letzten Freitag eingeweiht und
- 7:43das sind natürlich schon absolute Highlights.
- 7:46Ich sage jetzt mal, wahrscheinlich bauen wir kein
- 7:47drittes Mal ein, weil ich gut in der Hoffnung, dass natürlich
- 7:49anders kommt oder museumserweiterung beringen ist
- 7:53auch so ein Highlight für uns gewesen.
- 7:55Ja, das sind halt die Aufgaben, die jeweils ja doch immer
- 7:58Prototypen sind an diesem Ort, ganz spezielle Reaktionen
- 8:02verlangen, und das sind schon die beruflichen Highlights, ja.
- 8:04Du hast jetzt in deiner Firma 20 Mitarbeitenden Architekten in
- 8:09Architektenzeichner lernende Bauleiter be.
- 8:13Zeichnenstar ja selber auch als eine sehr eine klassische
- 8:15Aufteilung oder oder Zusammensetzung der Leute hin
- 8:18entwickelt sich dein Büro, wohin willst du auch gehen oder sagst
- 8:22du nein, das ist eigentlich jetzt genau so wie es sollte
- 8:24sein. Ja, mein Büro mir gesagt, jetzt
- 8:29gibt es uns gut 20 Jahre und wir sind 20 Mitarbeiter.
- 8:32Wir sind sehr gesund gewachsen, also man kann sagen im Schnitt
- 8:35ist es ein Mitarbeiter dazu gekommen, das hat mit den
- 8:37Projekten Anzahl, das hat mit den Projektgrössen zu tun
- 8:39gehabt, ich kenne Büros, die haben aufgrund eines
- 8:42Wettbewerbsgewinns per sofort 5 Leute gebraucht und dann ist
- 8:46irgendeine Einsprache die zu dem Projekt und dann haben sie
- 8:48wieder 5 Leute zu viel gehabt, das ist uns zum Glück nie
- 8:50passiert, wir sind ganz klassisch gewachsen und haben
- 8:53heute eine Grösse die ich eigentlich nicht.
- 8:57Grösser werden. Bleiben, die Qualität behalten
- 9:01oder man probiert Qualität auch immer noch verbessern.
- 9:04Ich möchte sagen, wir sind dort angekommen, wo ich mir das jetzt
- 9:07so für die nächsten Paar und meine letzten Berufsjahre dann
- 9:10auch, was ich dann übergebe so vorstellen kann, eigentlich
- 9:13genau auf dieser Schiene weiterzufahren, sofern natürlich
- 9:16die Arbeit, die jetzt doch schön vorhanden ist, so wird der
- 9:19Beständige bleiben. Ich hoffe nicht, dass wir das
- 9:21Team abbauen. Müssen was macht in deinen Augen
- 9:24erfolgreichen Unternehmer aus? Also wenn ich dir zuhöre, ist es
- 9:26der Überblick. Es ist ein bisschen vorsichtig,
- 9:29es ist ein bisschen organisch. Wachstum keine Grosse, ist das
- 9:32Erfolgsrezept. Ich finde, das ist jetzt meine
- 9:35persönliche Ambition. Ein Team zusammen habe, das
- 9:39langfristig auch zusammenarbeitet.
- 9:40Wir haben sehr wenig Fluktuation, meine Kollegin, die
- 9:43auch in der Geschäftsleitung ist, ist jetzt, feiert im
- 9:46nächsten Februar das Zwanzigjährig, es gibt weitere,
- 9:49die weit über 10 Jahre da sind, das heisst für mich als
- 9:52Unternehmer ein ganz wichtiges, gutes Umfeld bieten.
- 9:55Gute Perspektiven bieten und durch das auch sehr viel Ruhe im
- 9:58Team haben. Verantwortlich einerseits jetzt
- 10:01wo ich noch 5 tätig bin, aber auch nachhaltig das Büro in den
- 10:05Händen können, dass das eben weiter existiert und
- 10:08entsprechend auch die Arbeitsplätze zur Verfügung
- 10:10stellt. Das ist aber noch nicht
- 10:11irgendwie spruchreif. Du bist ja jetzt noch nicht so
- 10:14alt. Ja, der Ganzespruch ist noch
- 10:18nicht, wobei ich immer morgen würde.
- 10:19Habe ich dann einen schnapssaal, würde ich 55.
- 10:22Ja, das ist morgen das. Ist mir morgen am 1.
- 10:25Mai nicht morgen, sondern übermorgen, übermorgen.
- 10:28Ich habe immer gesagt, wenn ich 55 bin, sollte es klar sein, wer
- 10:32das Büro mal übernehmen würde. Es gelingt vielleicht nicht
- 10:35ganz, das ist glasklar, ist aber eine solche Architekturbüro.
- 10:39Da kann man nicht einfach irgendwann mal einen Brief
- 10:41verschicken und sagen, so, ab nächstem Jahr ist dann der und
- 10:44der Geschäftsführer, ich glaube, das braucht eine lange
- 10:46Einführungszeit, das braucht auch ein Lancieren von diesen
- 10:48Leuten, dass die am Markt wahrgenommen werden und ich dann
- 10:52mich schrittweise ein bisschen in den Hintergrund ziehen kann
- 10:54und Hintergrund noch ein bisschen mitarbeiten kann.
- 10:57Ich glaube, es braucht einfach. Recht Vorlauf um die Leute, die
- 11:00dann an der Spitze sind, auch wirklich an die Front schicken
- 11:03können und dann entsprechend so auftreten können am Markt.
- 11:06Auch das sehr strategisch, sehr durchdacht, sehr kontrolliert.
- 11:11Ich dich und ich finde, du bist auch ein sehr ruhiger Mensch,
- 11:14ein sehr überlegter Mensch. So nehme ich dich auf jeden
- 11:16Fall. Ja, du kannst verraten uns mal
- 11:18was bringt dich dazu richtig aus der Haut zu fahren, was regt
- 11:23dich auf so Masslos das all denkt was jetzt los?
- 11:26Gibt es da etwas? Ja, das gibt es schon.
- 11:29Auch ich muss schon sagen, ich habe ein Privileg, das habe ich
- 11:32von meiner Mutter geerbt. Die in den schlimmsten, also ja,
- 11:37in schwierigen Zeiten sagen konnte, es leben noch alle.
- 11:40Es hätte auch viel schlimmer kommen können.
- 11:41Ich gehöre ein bisschen zu dieser Gilde, das kommt mir sehr
- 11:43oft entgegen, ich gehöre aber auch schon, habe auch schon
- 11:46Vorwürfe gehört, du regst dich ja gar nicht auf.
- 11:48Nein, ich braucht viel bis in die Aufregung.
- 11:51Ja, ich rege mich halt dann auf, wenn etwas nicht ungerecht
- 11:54läuft, sei es jetzt in unserem Büro gegenüber, also jetzt auf
- 11:57den Beruf bezogen, sei es meinen Mitarbeitern gegenüber, wenn man
- 12:00vielleicht von einem Unternehmer angeschungen würde, sagen jetzt
- 12:03mal ein bisschen, gelinde gesagt, das regt mich dann
- 12:05wirklich auf, da da darfippi zwar nicht gerade aus, aber es
- 12:09regt mich auf, und das hinterlässt bei mir dann auch,
- 12:11je nachdem auf die Personen ja einen gewissen nachhaltigen
- 12:14Schaden, das Verträge ich ganz schlecht.
- 12:16Gut, dann haben wir das jetzt auch rausgefunden.
- 12:19Lukas, wenn ich meine Bauleute Podcast mache, Leute, die
- 12:23Baugeschäfte betreiben, die selber bauen, die sagen mir, ich
- 12:27kann viel zu viele Auflagen, ich kann nicht bauen, ich bin immer
- 12:30gehampt, ich möchte eigentlich mehr, aber es geht nicht.
- 12:32Was wünscht du dir als Architekturbüro von der Politik
- 12:36oder vielleicht auch von den von den Reglementarien, die es gibt?
- 12:40Ich muss ganz ehrlich sagen, ich fühle mich da gar nicht so allzu
- 12:44fest eingeschränkt. Wir haben Reglement, wir müssen.
- 12:47Uns daran halten, die sind. Ja, einigermassen transparent.
- 12:51Ich habe in dem Marktgebiet, das wir heute unterwegs sind, das
- 12:54ist ja nicht mehr so weit ausgedehnt, ich sage immer, das
- 12:58ist etwa das Sendegebiet von Radio munot, das wir uns heute
- 13:01bewegen, das kennen wir, die Behörden, insbesondere, jetzt
- 13:04auch die lokalen Behörden, Schaffhausen, kennen wir ihn und
- 13:07auswendig, und ich muss ganz offen sagen, da, das ist eine
- 13:09hervorragende Zusammenarbeit, ich fühle mich hier eigentlich.
- 13:14Wenn ich jetzt, da die die Reglemente umsetzen müssen,
- 13:16insbesondere die Baupolizei Schaffhausen oder die
- 13:18Bauinspektorate im Kanton. Fühle ich mich eigentlich sehr
- 13:22unterstützt, um vorwärts zu kommen?
- 13:24Ich möchte da gar nicht sagen, dass wir da im Moment
- 13:28überreglementiert sind, ich fühle mich wohl so wie es jetzt
- 13:30ist. Sehr gut.
- 13:31Lukas, Das ist ein wunderbares Schlusswort gewesen.
- 13:33Wir sind nämlich schon über 14 Minuten am Reden und es gibt
- 13:36noch ganz viele Sachen, die man besprechen könnte.
- 13:38Besprechen wir ein anderes Mal. Jetzt danke ich dir und wünsche
- 13:41dir weiterhin alles Gute mit dem Architekturbüro, anspruchsvolle,
- 13:45spannende Projekte und so viel Erfolg wie du bis jetzt gehabt
- 13:48hast. Und ich?
- 13:50Darf dir jetzt gar nicht im Voraus gratulieren, deshalb lass
- 13:51ich das jetzt eigentlich weg. Aber ich drücke die Daumen, dass
- 13:54das alles ein gutes Fest gibt am 1.
- 13:56Mai. Du hast ja meine Nummer.
- 13:57Kannst du mir dann immer noch in den 2 Tagen das?
- 13:59Machen wir so. Ich danke dir, danke dir
- 14:01herzlich in dem Fall tschau Lukas.
- 14:03Tschüss, danke tschau. Ein Format vom
- 14:09Wirtschaftsnewsetter Zahltag, unterstützt von GF und Radio
- 14:13Munot.