Latest / «Call the Boss» / Anne Bosche, Rektorin, über gute Lehrkräfte, Familienleben und den Reiz von Schaffhausen
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- 0:00Und mich hat immer interessiert, wie verschiedene Menschen
- 0:02versuchen, Schule gut zu gestalten und was es da für
- 0:05unterschiedliche Positionen gibt.
- 0:09Call the Boss, Ein Format vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag,
- 0:14unterstützt von GF und Radio Munot.
- 0:20Call The Boss Anne Bosche, Neue Rektorin der Pädagogischen
- 0:24Hochschule Schaffhausen. Anna, Hallo hier.
- 0:34Ist die Nina vom Wirtschafts Newsletter Zahltag?
- 0:36Hallo Anne, Hallo. Nina.
- 0:38Anne, Du bist im September zur neuen Rektorin von der
- 0:41Pädagogischen Hochschule gewählt worden, kannst uns schnell
- 0:44erzählen, wie man Rektorin von einer Hochschule wird.
- 0:47Da gibt es ja eine Findungskommission, die dich
- 0:49offensichtlich gefunden hat. Ja, genau.
- 0:53Das ist n ganz öffentliche Ausschreibung.
- 0:56Gab es für die Stelle, das heisst jeder konnte sich da
- 0:58bewerben wen die Stelle interessiert.
- 1:01In meinem Fall war es wahrscheinlich noch n bisschen
- 1:02speziell weil ich ne interne Kandidatin war, also ich war
- 1:06vorher schon an der Pädagogischen Hochschule
- 1:08Schaffhausen tätig als prorektorin Ausbildung, von dem
- 1:11her wusste ich auch schon etwas früher, dass es die Stelle geben
- 1:13wird, das ja aufgrund von der Pensionierung.
- 1:15Aber ich musste ganz den ganz normalen Prozess durchlaufen,
- 1:19mit verschiedenen Vorstellungsgesprächen und
- 1:22Assessments. Genau.
- 1:23Du hast gesagt, du bist seit 2024 pro Rektorin an der PH
- 1:28Schaffhausen, lebst mit deiner Familie in Zürich und Pendelst.
- 1:31Darum habe ich dich, als wir uns vor ein paar Tagen kennengelernt
- 1:34haben, gefragt, ob du abgesehen von deinem Job überhaupt einen
- 1:37Bezug zu Schaffhausen hättest. Und du hast eine lustige Antwort
- 1:40gegeben. Du hast nämlich gesagt, du seist
- 1:43in Schaffhausen aufgewachsen. Allerdings in Schaffhausen,
- 1:47Deutschland, ist es dort so schön wie bei uns.
- 1:53Nein, also in dem Ort. Es gibt wunderschöne Orte in
- 1:57Deutschland, aber in dem Ort ist es jetzt nicht speziell schön.
- 1:59Ich hoffe, ich verletze keine alten Bekannten von mir, ich
- 2:04muss es noch mal präzisieren, ich bin in der Schaffhauser
- 2:06Strasse aufgewachsen und das ist eben die Strasse, die zum Ort
- 2:10Schaffhausen führt. Also im Nachbarort von
- 2:13Schaffhausen, aber in der Schaffhauser Strasse.
- 2:16Und es gab dann, als Kind gab es ne lustige Verwechslung, weil
- 2:20meine Eltern wollten mit mir in die Ferien fahren, in den
- 2:22süddeutschen Raum und haben dann von einem Ausflug geschwärmt,
- 2:26den wir dann machen werden nach Schaffhausen und ich dachte hä.
- 2:30Nein, warum? Warum fahren die wieder nach
- 2:32Hause, aber sie haben natürlich von dem schweizerischen
- 2:35Schaffhausen gesprochen und von dem schönen Rheinfall und von
- 2:38der wunderbaren Altstadt, die wir dann auch besucht haben, und
- 2:40als ich dann vor Ort war, war die Verwirrung und die
- 2:43Verwechslung wurde aufgelöst. Aber ich hatte da im ersten
- 2:45Moment ein bisschen Verständnis, Schwierigkeiten.
- 2:48Und was hast du selber für eine Schulzeit gehabt?
- 2:50In der Nähe von Schaffhausen? In Deutschland ist es normal, da
- 2:54geht man 4 Jahre in die Grundschule, also ein bisschen
- 2:56anders als hier zu der Schweiz, die sechsjährige Primarschule.
- 3:00Und ich bin danach auf dem Gymnasium.
- 3:02Das ist dann auch wieder ein bisschen weiter entfernt, also
- 3:04nicht in Schaffhausen, sondern in der Nachbarstadt, und hab
- 3:08dort meine Abitur gemacht und hab auch dann in in der Nähe, in
- 3:14der ich aufgewachsen bin, auch angefangen zu studieren und bin
- 3:16nach 2 Jahren des Studiums für ein Auslandssemester nach Zürich
- 3:21in die Schweiz gereist und bin dann geblieben.
- 3:24Du hast in Zürich auch promoviert zum Thema Steuerung
- 3:28von Schulreformen in der Schweiz was hätte dich gereizt an dem
- 3:32Thema? Ich habe mich schon ganz früh
- 3:36für Schulentwicklung oder Entwicklung von
- 3:38Bildungsinstitutionen interessiert und.
- 3:42Mich interessiert es nach wie vor immer noch, deswegen bin ich
- 3:45an der Pädagogischen Hochschule auch in dem Bereich tätig und
- 3:47mich hat immer interessiert, wie verschiedene Menschen versuchen,
- 3:50Schule gut zu gestalten und was es da für unterschiedliche
- 3:54Positionen gibt und wie in wie in so einem Netzwerk von
- 3:58unterschiedlichen Ansprüchen und Erwartungen dann Schule
- 4:01entsteht. Das ist eigentlich gar nicht
- 4:04irgendein Top Down Prozess oder nicht von einer Person oder von
- 4:08von bestimmten Menschen unbedingt intendiert, sondern es
- 4:11ist ein Netzwerk von verschiedenen Menschen und
- 4:14Positionen, die da eine Rolle spielen.
- 4:16Das komplett komplexe System hat mich interessiert, was wie darin
- 4:19Schule entsteht oder Verbesserungen auch entstehen,
- 4:22Reformen entstehen und das treibt mich immer noch um.
- 4:25Jetzt bist du aber ein bisschen auch mit einer Aussensicht ja
- 4:28gekommen, wenn du müsstest salopp umschreiben, was die
- 4:32grössten Herausforderungen im Schweizer Schulsystem sind.
- 4:35Was würdest du sagen? Oh Mhm, also ich glaube
- 4:41übergänge, das ist so ein Thema, aber das beschäftigt gar nicht
- 4:45die Schweiz per se und alleine, ich muss ja sagen, ich bin ein
- 4:49grosser Fan vom Schweizer Bildungssystem, vom Schulsystem
- 4:52auch gerade. Mit dem mit der Vergleichsfolie
- 4:55von Deutschland. Ich bin ein grosser Fan davon,
- 4:58dass hier die Kinder länger zusammenbleiben, also nicht so
- 5:02früh selektiert werden, nach 4 Jahren schon, sondern später in
- 5:06manchen Kantonen ja nach der neunten Klasse, in anderen nach
- 5:09der sechsten Klasse. Von dem her bin ich eigentlich
- 5:11ein grosser Fan davon, aber die Übergänge und die Frage der
- 5:15Chancengleichheit, die treibt, glaube ich, alle Bildungssysteme
- 5:19um und so auch die Schweiz jetzt.
- 5:21Sind das Ansprüche, wovor allem auch Eltern dort zählen?
- 5:24Ich mich auch dazu an die Schulhände oft sehr hoch oder
- 5:28immer höher. Da heisst es schnell mal, die
- 5:31Methoden seien veraltet oder man gösse zu wenig auf die
- 5:35individuellen Bedürfnisse des Kindes ein oder sei zu wenig
- 5:38digital. Was antwortest du auf Leute, die
- 5:42unser Schulsystem vielleicht auch kritisieren?
- 5:45Gut, das kommt jetzt darauf an, was spezifisch die Kritik wäre.
- 5:49Ich glaub, Schule an sich ist immer ein sehr komplexes Feld,
- 5:53wo man verschiedene Ansprüche bedienen muss und Lehrpersonen,
- 5:57Bildungspolitik, Eltern, Kinder, die Ansprüche sind nicht immer
- 6:01deckungsgleich. Ich glaube jetzt gerade wenn
- 6:03jetzt das Thema Digitalisierung angesprochen wird, da bewegen
- 6:06wir uns in einer wahnsinnig dynamischen Zeit, es passiert in
- 6:10kurzer Zeit sehr vieles und der Anspruch, dass die Schulen das
- 6:15lösen. Ist vielleicht auch überhöht in,
- 6:19oder dass sie zumindest allein verantwortlich sind, das zu
- 6:22lösen. Ich nehme es so wahr, dass wir
- 6:24als Gesellschaft generell KI ist ein Riesenthema, dass wir da uns
- 6:27generell mit dieser Frage auseinandersetzen und die Schule
- 6:30allein, glaube ich, kann das nicht lösen, sondern das ist
- 6:32eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
- 6:35Was bedeutet die Ansprüche denn für die Lehrkräfte, die ihr an
- 6:39der Ph ausbildet? Ja, wir versuchen natürlich,
- 6:41unsere Lehrkräfte so gut wie möglich auf die zukünftige
- 6:45Praxis vorzubereiten. Wir sind in einem engen
- 6:48Austausch, die Bedürfnisse der Schulen abzuholen und dann auch
- 6:51bedarfsgerecht unsere Lehrpersonen auszubilden.
- 6:55Unsere Lehrpersonen werden sehr breit ausgebildet, natürlich in
- 6:58allen Fächern, die sie unterrichten müssen.
- 7:00Aber sehr wichtig ist, sind auch die überfachlichen Kompetenzen,
- 7:04die auch gerade mit dem Thema Digitalität noch mal wichtiger
- 7:08werden, und KI, der künstlichen Intelligenz, dass wir
- 7:11Kreativität, Flexibilität, Problemlösekompetenzen
- 7:16einerseits im Studium auch explizit aufnehmen und das aber
- 7:20so bei uns heisst das intern ein Doppeldecker.
- 7:25So thematisieren, dass die Lehrpersonen das auch in den
- 7:28Schulen mit den Schülern und Schülerinnen umsetzen können.
- 7:31Das heisst, wir möchten Sie bei sehr breiten überfachlichen
- 7:35Kompetenzen stärken, die Studierenden mit dem Ziel, dass
- 7:38die Studierenden das auch in die Schulen weitertragen.
- 7:41Jetzt sind da Fähigkeiten, wo ihr möchtet ausbilden.
- 7:44Abgesehen davon, was würdest du sagen, was sind die wichtigsten
- 7:48Eigenschaften oder vielleicht auch soziale Kompetenzen, wo ein
- 7:53guter Lehrer oder eine Gute. Lehrerin Hyd Moha.
- 7:58Also ich glaube, ein Grund finde ich ganz wichtig ist eine
- 8:02Motivation. Kinder und Schüler Schülerinnen
- 8:06zu begleiten auf dem Entwicklungsweg und auf dem
- 8:08Lernweg. Ich glaube, wenn die Motivation
- 8:11da ist, darauf kann man sehr gut aufbauen und dann sind es.
- 8:16Ich ja auch. Die Fähigkeiten, die ich eben
- 8:18genannt habe. Man muss Entscheidungen treffen,
- 8:21man muss sehr flexibel auf bestimmte Situationen reagieren,
- 8:24man muss mit, man muss mit verschiedenen Fachleuten
- 8:27kooperieren können, auch mit Eltern, mit der Schulleitung,
- 8:30mit der Schulsozialarbeit, mit den schulischen Heilpädagogen,
- 8:34man muss selbst seine eigenen Handlungen auch reflektieren
- 8:38können, um sie dann wieder anzupassen, also es sind schon
- 8:41die allgemeinen, ja vielleicht, die man auch Bekannten.
- 8:46Sind oder die 4 K, die sind so sehr in aller Munde, gerade die
- 8:49gehen in die Richtung, aber es ist darüber hinaus noch mehr an
- 8:53Lebenskompetenzen, die da relevant sind.
- 8:55Und die 4 K stehen für. Die 4 K stehen für Kreativität,
- 9:00Kollaboration, kritisches Denken und Kommunikation.
- 9:03Und die sind gerade im im Zusammenhang mit der mit der
- 9:06Digitalisierungsdebatte. In aller Munde, sage ich mal als
- 9:11notwendige Kompetenzen, um in der zukünftigen digitalen Welt
- 9:15sich mündig und und weiterhin selbst verantwortlich bewegen zu
- 9:19können und um sich auch abzuheben.
- 9:21Ein anderes Schlagwort, das immer noch in vieler Munde ist,
- 9:25ist der Lehrermangel. Wie steht die Situation heute,
- 9:28müssen ja eure Studenten aktiv suchen gehen oder hat sich das
- 9:31in den letzten ein 2 Jahren verbessert?
- 9:34Also wir haben, und das freut mich sehr, in diesem Jahr ein
- 9:39Rekord an Studierendenzahlen verzeichnen können, mit über 60
- 9:44neuen Studierenden. Das ist für uns wahnsinnig
- 9:47positiv und da freuen wir uns sehr drüber, aber wir gehen
- 9:50weiterhin ganz aktiv sozusagen auf die Suche.
- 9:53Wir möchten natürlich weiterhin die Studierendenzahlen, die die
- 9:56sehr guten jetzt entweder halten oder sogar noch steigern, aus
- 9:59dem einfachen Grund, weil wir immer noch ein
- 10:01Lehrpersonenmangel haben in der gesamten Schweiz und auch im
- 10:04Kanton. Schaffhausen, das heisst, wir
- 10:05sind auf der Suche und wir schaffen verschiedene Zugänge
- 10:08für den Lehrberuf. Wir haben jetzt in diesem Jahr
- 10:12eine neue Studienvariante geschaffen, eine
- 10:15Teilzeitstudienvariante, eine berufsintegrierte
- 10:18Teilzeitstudienvariante, mit der wir Menschen anziehen, die
- 10:21vielleicht oder versuchen, attraktive Angebote für Menschen
- 10:24zu schaffen, die in anderen Lebensphasen stecken, die
- 10:27vielleicht auch als Quereinsteigende in den
- 10:29Lehrberuf kommen. Und auch schon älter sind, weil
- 10:32das Thema ist. Da die Vereinbarkeit von einem
- 10:35Studium der Berufstätigkeit und auch noch Familie.
- 10:38Und wir haben nach wie vor das Ready for Teaching Programm, das
- 10:41ja explizit geschaffen wurde als Weiterbildungsprogramm für
- 10:46Personen, die ohne Lehrdiplom jetzt aber in Schulen arbeiten
- 10:50und in diesem Lehrpersonenmangel wahnsinnig grosse Hilfe sind
- 10:54nach wie vor und daneben haben wir natürlich das Regelstudium,
- 10:56das wir fortsetzen und das immer noch in absoluten grössten.
- 11:00Einen Teil von unseren Studierenden ausmacht.
- 11:03Jetzt bist du selber Mutter von 2 Kindern 8 und 11 hast du mir
- 11:07erzählt, hat das deine Sicht auf unser Schulsystem verändert?
- 11:12Ja, definitiv hat das verändert. Wenn ich jetzt aus beruflicher,
- 11:17fachlicher Sicht auf die Schule oder auf pädagogische
- 11:21Hochschulen schaue, dann. Interessiert mich natürlich
- 11:24jetzt. Was brauchen Lehrpersonen oder
- 11:27was brauchen Schulen? Wir müssen die, damit sie, damit
- 11:30sie funktionieren, was brauchen sie und jetzt als Mutter
- 11:33interessiert mich, was brauchen meine Kinder und was kommt
- 11:37eigentlich bei denen an in den Schulen durch.
- 11:41Durch den Unterricht, und das führt zu einer
- 11:43Perspektivverschiebung. Das ist nicht immer beides
- 11:46deckungsgleich, was Kinder vielleicht brauchen oder was
- 11:48Schulen brauchen, was mich wahnsinnig immer wieder
- 11:52beeindruckt, ist, wie anders und individuell die Kinder sind,
- 11:55also meine beiden schon und alle anderen natürlich auch.
- 11:59Wie unterschiedlich die Interessen sind, wie
- 12:02unterschiedlich die Entwicklungstempie.
- 12:04Und da habe ich grosse Achtung, vor allem Lehrpersonen, die dann
- 12:07eine so grosse Anzahl von diesen unterschiedlichen Kindern
- 12:11miteinander begleiten. Und gehörst du eher zu den
- 12:14fordernden oder zu den zurückhaltenden Eltern?
- 12:17Also eher viel Inputs über klapp oder hört man von dir nichts?
- 12:23Nein, da probier ich nicht ganz bewusst auch den Rollenwechsel
- 12:26vorzunehmen. Ich bin da sehr zurückhaltend,
- 12:29ich kommunizier eigentlich mit den Schulen oder mit den
- 12:31Lehrpersonen nur in den regulären Elterngesprächen oder
- 12:34bei Elternabenden und Versuch mich da eher zurückzuhalten, ich
- 12:37glaub, das ist anstrengend für Lehrpersonen, wenn da jemand
- 12:40kommt, der dann. Also ja, nein, das finde ich
- 12:43ganz eigenartig. Du trittst deine Stelle als
- 12:45Rektorin offiziell im Sommer 1926 an, bist aber jetzt schon
- 12:49im Lead bei den wichtigsten Projekten, zum Beispiel bei
- 12:52eurem Umzug nächstes Jahr ins kamgarn Areal in den neuen
- 12:55Hochschulcampus kannst du etwas mehr dazu sagen.
- 12:58Zum Kamgarn ja, wir freuen uns alle wahnsinnig, kann ich sicher
- 13:02sagen. Und.
- 13:03Und es ist gerade für uns intern ein sehr grosses Projekt, das
- 13:07sehr viele Kräfte natürlich auch bündelt.
- 13:10Das ist im Moment unser Fokus und unsere Priorität, so muss es
- 13:13auch sein, wir freuen uns riesig über diesen Standortvorteil, Wir
- 13:16erhoffen uns auch, dass die Peer Schaffhausen dadurch noch
- 13:19attraktiver wird für Studierende, wenn sie so zentral
- 13:22ist. Näher zur Altstadt, zum Bahnhof,
- 13:26zum Rhein, direkt. Und wir freuen uns sehr auf die
- 13:29neuen Räumlichkeiten. Wir werden dort neue Lernräume
- 13:33beziehen können, die wir jetzt gerade am gestalten sind, dass
- 13:36wir in enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro und
- 13:40natürlich in enger Zusammenarbeit beziehen
- 13:42Dozierenden von uns, die ja die Fachpersonen sind, auch für
- 13:45didaktische Settings, die sie dann gerne anwenden möchten und
- 13:49freuen uns sehr darauf, neue Lernformen in Zukunft
- 13:52auszuprobieren. Und.
- 13:54Und was sind weitere Projekte oder Veränderungen, die du in
- 13:57deiner neuen Funktion angehen möchtest?
- 13:59Ja, also Fokus ist sicher Come Gun erst mal.
- 14:02Aber wir sind ja dann in der Come Gun und dann ist es für
- 14:07mich sicher zentral, dass wir uns.
- 14:09Weiterentwickeln. Ich möchte sicher nicht alles
- 14:12anders machen, sondern die aktuelle Hochschulleitung.
- 14:16Der aktuelle Rektor Thomas Herrmann, der hat die
- 14:18Pädagogische Hochschule auf den wunderbaren Weg gebracht und auf
- 14:20diesem Weg möchte ich gerne weitergehen, so Partizipativ und
- 14:24kooperativ, wie er das vorlebt, auch fortsetzen.
- 14:27Und mein Ziel ist sicher, dass die Pia Schaffhausen die Nummer
- 14:301 wird für potenzielle Studierende aus Schaffhausen
- 14:34auch. Also wir möchten gerne
- 14:35verhindern, dass die Studierenden aus dem Kanton
- 14:38weggehen und die anderen Hochschulen wählen, das ist das
- 14:41eine politische Ziel, und dann möchten wir natürlich weiterhin
- 14:45an unserer guten und attraktiven Ausbildung arbeiten, und da ist
- 14:48die Vernetzung zum Schulfeld sehr zentral.
- 14:51Da ist aber auch die Vernetzung mit der Forschung sehr zentral.
- 14:54Wir sind gerade daran, Gefässe zu schaffen.
- 14:57Mit denen direkt praxisrelevante Erkenntnisse aus der Forschung
- 15:01in die Ausbildung fliessen. Das möchten wir weiter ausbauen.
- 15:05Wir möchten weiter auch die Ausbildung und die Weiterbildung
- 15:08zusammenbringen, vernetzen intern und mit dem Schulfeld
- 15:12immer im Austausch, was braucht das Schulfeld, können wir das am
- 15:16besten in der Ausbildung abdecken oder gibt es
- 15:18Weiterbildungsangebote, wie können wir die Berufseinführung
- 15:21gestalten für neue Lehrpersonen, das sind es geht mir vor allem
- 15:26um die Vernetzung unserer Leistung.
- 15:27Leistungsbereiche und das immer mit dem Ziel einer hochstehenden
- 15:32Qualität unserer Ausbildung. Wir kommen schon zur letzten
- 15:35Frage. Was macht Anne Bosche gerne,
- 15:38wenn sie nicht an der PH doziert, koordiniert oder
- 15:41organisiert? Hast du Hobbys?
- 15:44Ja. Also das erste Mal, das ist kein
- 15:46Hobby, aber das erste ist, ich verbringe meine freie Zeit
- 15:49natürlich dann am liebsten mit meiner Familie und da sind wir,
- 15:52wenn immer möglich, draussen irgendwo unterwegs, viel am
- 15:55bewegen, am Wandern, am Fussballspielen und am Reiten.
- 16:00Also mein grosses Hobby ist reiten, wir haben ein eigenes
- 16:03Pferd, meine Tochter teilt das Hobby mit mir, das ist sehr
- 16:06schön und deswegen können wir. Am Wochenende immer wieder sehr
- 16:10schöne gemeinsame Ausritte geniessen.
- 16:12Sehr schön Anne. Wir wünschen dir eine gute Stadt
- 16:15in deiner neuen Rolle, euch allen einen guten Umzug ins
- 16:18kamgun Areal und wir freuen uns auf ganz viele neue engagierte
- 16:22Lehrpersonen in unserer Region. Danke für das Gespräch.
- 16:26Danke vielmals, Nina. Das hat mich auch sehr gefreut.
- 16:30Call the Boss, Ein Format vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag,
- 16:35unterstützt von GF und Radio Munot.