Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Grundlegende Änderungen beim Eppendorfer Landstraßenfest
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 3. Juni. Debatte um Ausschreitungen auf dem Eppendorfer Landstraßenfest. CDU fordert Rücknahme der Parkgebührenerhöhung. Das Horten von Tieren als psychische Störung. Die Debatte um Ausschreitungen, inakzeptables Verhalten und Alkoholgelage auf dem Eppendorfer Landstraßenfest hält weiter an. Und nicht nur Anwohnerinnen und Anwohner zeigen sich entsetzt von dem Bild, das sich insbesondere in den Abendstunden auf und abseits der Partymeile gezeigt hat. Auch die Bergmann-Gruppe selbst, die das Fest seit Jahren veranstaltet, findet drastische Worte und macht deutlich, dass grundlegende Änderungen nötig sind. Geschäftsführerin Undine Haider sagte, dieses Fest ist unsere Heimat. Unsere Agentur kommt aus Eppendorf. Wir kennen diesen Kiez, seine Menschen und was er verdient. Genau deshalb ist für uns klar, eine Wiederholung dieser Situation kommt nicht in Frage. Und weiter. Der unkontrollierte Alkoholverkauf durch Kioske und Supermärkte im Festumfeld entzieht sich unserem Einfluss. Gleiches gilt für Privatpartys auf anliegenden Grundstücken, Veranstaltungen in und vor umliegenden Gaststätten, sowie die Dynamik auf Social-Media-Plattformen, die ein Publikum anzieht, das wir weder eingeladen haben noch einladen wollten. Die Hamburger CDU hat den Senat aufgefordert, die beschlossene Erhöhung der Parkgebühren zurückzunehmen. Die Einnahmen durch Parkgebühren sowie das Bewohnerparken sind zuletzt nahezu explodiert, schreibt die CDU-Fraktion in einem Antrag zur heutigen Bürgerschaftssitzung. Lagen die Einnahmen im Jahr 2020 noch bei knapp 21 Millionen Euro, waren es 2025 bereits gut 47 Millionen Euro, ein Anstieg um mehr als 123 Prozent. Dass der rot-grüne Senat angesichts der wirtschaftlichen Großwetterlage jetzt die Parkgebühren teils um mehr als 30 Prozent erhöht, ist ein Schlag ins Gesicht hart arbeitender Hamburger, die täglich auf das eigene Auto angewiesen sind. Hintergrund? Die Behörde von Verkehrssenator Agnes Thiaks, Grüne, hatte kürzlich mitgeteilt, dass die Parkgebühren in Hamburg deutlich erhöht werden. Dabei steigen die Gebühren je nach Bereich zwischen 14 und 33 Prozent. Auch das Anwohnerparken wird teurer. Der Senat hatte die Entscheidung verteidigt. Im Städtevergleich liege Hamburg mit 4 Euro pro Stunde in der Innenstadt im Mittelfeld gleichauf mit Berlin, Köln und Frankfurt und günstiger als Stuttgart 5,60 Euro und Düsseldorf 4,50 Euro. Bisher kostete das Kurzzeitparken in der Innenstadt in Hamburg 3,50 Euro. Werte Freunde im Insolvenzverfahren. Nachhaltig produzierte Mode, ein großes Sortiment Naturkosmetik, dazu ein gut gebuchtes Studio für Hautbehandlungen. Werte Freunde sticht aus dem üblichen Geschäftsangebot in der Hamburger Innenstadt heraus. In den vergangenen Jahren hat Inhaberin Janine Wert mit ihrem besonderen Concept-Store im Nikolai-Quartier ihren Lebenstraum verwirklicht und sich Stammkundinnen aus der ganzen Stadt erarbeitet. Wie schwierig das immer wieder war, hat die Hamburgerin offen in einer Abendblatt-Serie geschildert. Corona-Lockdown und Konsumflaute, zuletzt immer dreistere Ladendiebstähle, haben Wertefreunde stark zugesetzt. Bislang hat Janine Wert ihren Laden durch alle Krisen gesteuert. Jetzt steht die Unternehmerin vor ihrer vielleicht schwersten Herausforderung. Das Amtsgericht Hamburg hat Ende Mai ein Insolvenzverfahren für die Betreibergesellschaft Wert GmbH eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Tiag Thies, Partner in der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte, bestellt. Betroffen sind 13 Beschäftigte. Sie sollen in den nächsten drei Monaten Insolvenzgeld erhalten. Der Laden ist weiterhin geöffnet. Ich verschaffe mir aktuell einen Überblick über die wirtschaftliche Lage, sagte Thies gegenüber dem Abendblatt. Ziel sei, eine Lösung für die Fortführung des Betriebs zu finden. Das Horten von Tieren gilt mittlerweile als mögliche psychische Störung. Bei diesem Neudeutsch als Animal Hording bezeichneten Phänomen halten Menschen extrem viele Tiere in ihrem Haus oder ihrer Wohnung. Das führt dazu, dass sie diese nicht mehr adäquat versorgen können. Der Deutsche Tierschutzbund registrierte im Jahr 2024 deutschlandweit 147 Fälle von Animal Hoarding. Betroffen waren 8.911 Tiere. Bisweilen wurden in den vergangenen Jahren auch in Hamburg bei Kontrollen mehrere Dutzend Kaninchen, Hunde oder Katzen in einem Haushalt angetroffen. Zuletzt ist die Zahl der Fälle des krankhaften Tiersammelns in der Hansestadt tendenziell gestiegen. Registrierten die Behörden zwischen 2009 und Anfang 2021 noch 25 solcher Fälle, so waren es zwischen 2020 und heute bereits 32. Und das, obwohl mit Eimsbüttel ein Bezirk keine Zahlen zu diesem Thema erhebt. Das geht aus Daten hervor, die der Senat jetzt in einer Antwort auf eine kleine Anfrage des CDU-Tierschutzpolitikers Sandro Kappe veröffentlichte. Demonstration gegen Sozialabbau in der City. Eine Demonstration dürfte am Sonnabend in Hamburg für Verkehrsbehinderungen sorgen. Gegen Kürzungen und Sozialabbau. Es reicht. Für alle. Unter diesem Motto mobilisieren die Linke und das Linke Bündnis unkürzbar am 6. Juni 2026 zu einem Protestzug gegen die aktuelle Bundespolitik. Hintergrund sind geplante Einschnitte in den Sozialstaat. Die Veranstalter warnen vor weiteren Kürzungen in zentralen Bereichen wie Gesundheit, Pflege, Renten sowie der Jugend- und Behindertenhilfe. Auch Arbeitsrechte wie der Kündigungsschutz und der Acht-Stunden-Tag stünden aus ihrer Sicht unter Druck. Wir sagen, es reicht. Nicht mit uns. Wer Ärger bestellt, bekommt Ärger, heißt es von Seiten der Linken. Bundesweit sind Proteste geplant. In Hamburg beginnt die Demonstration um 12.45 Uhr am Gänsemarkt. Von dort aus führt der Demonstrationszug in Richtung Universität Hamburg. Zum Podcast-Tipp des Tages. Er ist mit gerade einmal 40 Jahren einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Politikjournalisten. Den Podcast von Paul Ronsheimer hören täglich bis zu 350.000 Menschen, obwohl oder gerade weil es vor allem um Außen- und Weltpolitik geht. In Ländern wie der Ukraine, Syrien oder Israel kennt sich Ronsheimer aus wie wenige andere. Er ist ständig in den Krisengebieten unterwegs, war am Tag der russischen Vollinvasion in Kiew. Wie er dort von dem Angriff erfuhr und warum er dann erst einmal viel Rotwein kaufte, erzählt der ehemalige Lokalreporter der Emder-Zeitung in unserer Reihe, Entscheider treffen Haider, die live in der BMW-Niederlassung Hamburg vor 200 Zuschauern aufgenommen wurde. Und natürlich geht es auch um seine Freundschaft zu den Klitschkos, die Bilanz von Bundeskanzler Friedrich Merz, um Angst im und vor dem Krieg und um die Frage, wie der Junge aus Ostfriesland geworden ist, was er geworden ist. Zu hören unter www.abendblatt.de Podcast. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.