Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #34 Wie sie aus Steine Gold macht - Günes Bakir Aksoy
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von «Du entscheidest» mit Kevin und mir. Heute haben wir ein echtes Multitalent bei uns. Man könnte meinen, dass alles, was sie anlangt, einfach zu Gold wird. Egal, ob es mit der Musik war, als DJ vor Jahren oder während Corona, wenn es mich nicht täuscht, hat sie aus Stein Gold gemacht.
- 0:22ist ihre Home-Deko von überall sehr angefragt worden. Dann hat sie eine mega erfolgreiche Eventserie Swiss Brands auf die Beine gestellt. Und ich glaube, parallel zu dem hat sie angefangen, einzigartige Jacken zu kreieren, die Stars aus ganz Europa in ihre Bude einlaufen. Und ja, heute darf sie mit Stolz verkünden, dass ihre erste Fashion-Show in Berlin vor der Tür steht.
- 0:52Und zu dem Ganzen muss man noch sagen, dass sie Mutter von zwei wundervollen Jungs ist. Und wir wollen einfach wissen, Kollege, wie macht sie das eigentlich? Und darum ist sie heute hier. Wir sind mega geehrt, dass sie Zeit für uns hat. Und darum ein herzliches Dankeschön und ein fettes Willkommen an Ginesh. Danke vielmals, dass ich heute dabei sein darf. Hey, danke dir für deine Zeit. Wirklich, danke, danke, danke. Hey, erste, wichtigste Frage. Das fragen wir immer als erstes. Wie geht es dir, Ginesh?
- 1:21Danke vielmals. Und euch? Danke. Die zweite Person, die das zurückfragt. Uns fragt niemand. Uns geht es gut. Das ist eine Anfertigung, die ich mir manifestiert habe. Heute liegt sie einfach über meinen Schultern. Was für ein Talent. Guiness, du bist heute da, weil wir ganz viele Fragen an dich haben.
- 1:46Wo soll ich anfangen? Ich meine, hey, wirklich, wie machst du das? Wo holst du dich hin? Ja, ich würde sagen, vielleicht bevor wir in diese Frage hineingehen, es ist so völlig neben den Schuhen, bevor wir in das Ganze eintauchen, was du alles machst, erzähl doch kurz für die, die dich nicht kennen, wer du genau bist und für was du bekannt bist und für was du brennst.
- 2:08Ich bin Güneş Bakir und bin zweifach Mami. Ich glaube, meine Kinder haben mich dazu gebracht, Krass. ... um das zu sein, was ich heute bin. Ich habe aus Stein Geld gemacht. Wortwörtlich. Also spontan. Und ich glaube, es hat angefangen in meiner alten Gartenwohnung. Wir haben Stein gesammelt und Marienkäfer draufgezeichnet.
- 2:35Das Nazar-Amulett, das kennst du ja. Was für Amulett? Die türkischen Augen. Ah, die türkischen Augen. Das ist so ein Symbol. Die blauen, schwarzen Augen. Ja, genau. Wie eine Korne auf Italienisch. Oder wie ein Kreuz, der am Schutz geht. Hast du nicht etwas da? Nichts. Ah, doch, die Fatima. Du hast noch was. Nazar hast du, glaube ich. Ah, die Fatima. Genau.
- 2:56Und dann haben wir angefangen zu malen und dann habe ich mal eine Story gemacht, wie üblich auch. Und dann sind alle Anfragen gekommen, kannst du mir auch so Steine machen von Star Wars Charakteren? Nein. Ja. Und sie ist richtig begabt. Freestyle, also ich muss sagen, ich kann jetzt nicht Schablone, ich mache auch Kleider nie mit Schablone, so wie die professionellen Designer. Ich mache einfach alles Freestyle, meine Vision kommt auf die Hände.
- 3:26Und dann mache ich es. Manchmal übereinstimmt meine Vision nicht mit meinen Händen. Plötzlich kommt etwas anderes raus. Und genau um das geht es. Was ist das Skurrilste, was du bis jetzt auf einem Stein gemacht hast? Figur oder gemalt? Ich glaube, es war im Fall Wald mit Sonnenuntergang. Und dann glitzert einfach drauf. Aber auf eine Anfrage oder weil du das einfach gespielt hast? Einfach selber.
- 3:51Und Anfrage? Was war die lustigste Anfrage, die du gehabt hast? Ähm... Kannst du das sagen? Ja, sicher. Ein Penis, ne? Haha, nein, also... Also komische Sachen gab es gar nicht. Für mich war alles immer eine Herausforderung. Die schönste Sprache ist immer, wenn sie mir sagen, ich lasse es dir überlassen.
- 4:10Oh wow! Weil du bist die Designerin, du bist die Künstlerin, mach was du willst. Ich liebe das. Weil da kann ich einfach... Ich glaube, so entstehen auch all diese Artisten. Weil wenn du etwas Gutes erlebst oder wenn du etwas Schlechtes erlebst, genau das kannst du ja auf Bilder umsetzen. Zum Ausdruck bringen. Genau. Das ist der Ausdruck. Ich meine, man sagt immer, alle beklagen sich über harte Zeiten, aber wenn man bedenkt, sorry, schnell Disclaimer,
- 4:37Aus schlechten Zeiten sind zum Teil die grössten Songs entstanden. Ja, sicher. Weisst du, was ich meine? Und sonst noch ganz viele andere Sachen, die man nicht als solches vielleicht anerkennt, aber wenn man die Medaillenseite kehrt, ist es... Emotionen. Genau, und wäre das nicht gewesen, wie schlimm es auch gewesen ist, wäre das nicht entstanden, oder? Genau, da kommen wir jetzt. Ja, so lustig. Also das heisst, du hast wirklich im Garten intuitiv mit deinen Kindern angefangen Steine zu sammeln, die anfangen zu anmachen, also deine Kinder haben das gemacht.
- 5:04Das haben Sie wahrscheinlich einmalen wollen? Ja, parallel. Sie wollten etwas malen und dachten, wir hätten genug Steine. Also wirklich ringsherum vom Garten. Wir haben alle gesammelt, gross bis klein. Dann haben sie das gezeichnet, ich habe das gemalt.
- 5:19Hast du dann schon gemerkt, dass das etwas ist? Nein, das habe ich erst gemerkt, als eine Kollegin mir sagte, dass ich mit den 1000 Sachen, die ich mache, erst dort habe ich gemerkt, dass ich noch sehr viele Sachen mache. Das merkst du gar nicht in dieser Sekunde, was du alles kannst.
- 5:39Und wie bist du dann auf die Tassen und den ganzen Tisch gesetzt? Also es sind... nein, Teller? Modellieren, ja. Wow. Also selber modellieren? Modellieren, genau. Also die Steine haben dich auf das so gebracht? Ja, weil nachher kamen eben diese Bestellungen. Es hiess, kannst du nicht auch irgendwie einen Nazarbaum machen? Oh, der Baum!
- 6:01Ich glaube, ich habe von dieser etwa 62 Bäume in der ganzen Schweiz verteilt. Krass. Und das Interessanteste war, dass eine Dame, eine junge Frau, von mir einen schwarzen Baum bestellt hat mit blauem Naseraum. Mega schön. Wie gross sind die Bäume? Wie gross sind die Bäume?
- 6:20Der grösste war 1,48 cm. Recht gross. Die haben wir mit einem Lieferwagen abgeholt. Krass. Und der kleinste war so gross. Und aus was? Aus Est. Und die haben wir auch im Garten gesammelt. Geht mal in eure Insta-Seite abchecken. Swiss Stones.
- 6:41Swissstones. Aber mit Punkt-Ausrufezeichen. Ja, wir markieren uns in der Lose. Ja, Leute, Künstler, wirklich. Aus Scheisse kann man die Gold machen. Und dann plötzlich, ja, ich glaube das ist der Algorithmus, du gehst ja selber Sachen schauen. Und dann sind so irgendwelche Masters aus Ankara, also aus Türkei, haben plötzlich so Tassen modelliert. Das war plötzlich mega in, ich glaube das war vor vier Jahren.
- 7:06Weil du nur dem gefragt bist. Also weisst du, blöd gesagt. Nachher hast du es überall gesehen. Dann kam ich auf diese Idee. Ich mache mal eine Tasse mit Nase an den Augen. Aber wie hast du gewusst, welches Material? Wie packst du das? Forschen, googelt, sei Dank.
- 7:22Dann hast du einfach mal die Mut gehabt. In der Steinzeit ist es ja nicht so, wenn du etwas wissen willst. Aber der Aufwand wäre mir jetzt schon etwas zu gross. Wenn du 12 Stunden lang mit der Mutter bist, dann hast du den Drang, wirklich das Bedürfnis, nicht nur die Mutter zu sein. Sobald die Kinder schlafen gehen, um viertel ab sieben Uhr, dann sind meine künstlerischen Adern erweckt. Dann habe ich bis um zwei Uhr am Morgen gearbeitet. Irgendwelche Sachen, Tassen, Teller.
- 7:52Sie waren echt schön. Ich weiss noch, ich habe dich gerade während deiner Anfangszeit angefangen zu folgen. Was mega lustig ist, jetzt mit deinem neuen, weisst du blöd gesagt, mit deinem neuen Ich, sagen wir jetzt mal. Und ich ja auch mit meinem neuen Ich. Und dann haben wir uns ja angefangen zu folgen. Und ich habe gesehen, und du hast mich auch inspiriert wegen diesen Steinen, weil ich, das weisst du vielleicht gar nicht,
- 8:13Ich habe angefangen, mich anzufangen und habe aufgehört, Fernsehen zu schauen, andere Gewohnheiten zu kreieren. Und ich so, was könnte ich dann anstatt Fernsehen schauen machen am Abend? Da habe ich angefangen, Stein anzumalen. Ich schwöre, und das nur wegen dir. Mit diesen Pünktchen echt? Ja, einfach so Freestyle, also nicht irgendwie etwas weltbewegendes. Aber ich habe das angefangen zu machen, um einfach Alternativen zu Fernsehen und so, um einfach mal zu schauen, was passiert, wenn ich einfach mal etwas anderes mache.
- 8:43Ich bin nicht erfolgreich geworden in dem. Ich muss so oft an dich denken. Ich habe zwei, drei, die wirklich schön sind und irgendwo zuhause sind. Das war deine Inspiration. So schön, dass ich das hören durfte. Wenn du denkst, es gibt viele solche Beispiele von Menschen, die du inspirieren konntest, denen du gar nicht bewusst bist, was du alles in Bewegung setztest. Ich bekomme sehr viele Feedbacks.
- 9:11Oder auch nicht, weisst du? Ja, sicher. Es gibt auch die dunklen Seiten, die man erleben durfte. Von denen ich mich heute bedanken kann. Die auch Steine im Weg waren. Ja, ich muss sagen, somit sehe ich, dass
- 9:31Alles was mit Liebe zu tun hat, bringt so viel. Dass du immer mit Liebe antworten kannst. Ja, eigentlich gut. Dass du nie zurückschlagen kannst, sondern willst. Sondern wirklich nur keine Antwort gibst und einfach Fokus weiter.
- 9:46Oder eben noch mehr Liebe, weil es die wahrscheinlich am meisten brauchen. Meine Antworten waren immer in meinen Händen. Ich bin immer, sobald ich irgendetwas erlebt habe, gerade zu meinem Atelier, krass Sachen kriegen. Eine coole Analogie im Sinne von Menschen, die dir Steine weglegen und du so «I don't care, ich nehme den Stein auf und mache ein Kunstwerk daraus.»
- 10:06So krass. Wortwörtlich. Wortwörtlich. Ist das auch während Corona entstanden? Genau. Also der Event. Also mal bei den Steins. Der Stein war während Corona. Ein bisschen früher. Das Event war während Corona. Ich war die Einzige, die die Kaufleute damals die Türe zum ersten Mal wieder aufgemacht hat. Für mein Event. Weil damals noch alles verboten war. Wir hatten noch Masken an.
- 10:32Sobald die Bullen gekommen sind, hatten wir die Maske runter, aber wenn sie weg waren, haben wir sie wieder runter getan. Das war so ein geiler Event. Aber die Steine... Also eigentlich Designere habe ich schon 2012. Ich habe ja damals noch in Gianmarico gearbeitet.
- 10:49War dein Werdegang immer Fashion? Ja, irgendwie schon. Hast du auch die Lehre in der Eterlandl? Nein, ich habe ein ganz anderes Diplom Niveau 1. Krankenschwester. Ah was? Wirklich? Ja, ich war im Gesundheitswesen tätig.
- 11:05die mich eben auch zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Inwiefern? Stell dir vor, du bist mit 16 ein Person, die du seit 3 Monaten kennst und pflegst, plötzlich stirbt und du musst diese Person waschen und die Kiefer binden. Als 16-jähriges Mädchen ist das recht... beeinträchtigend. Prägend, ja. Krass, Mann.
- 11:33Wie bist du zu diesem Beruf gekommen? Was hat dich dazu gebracht, das auszuüben? Ich habe mir überlegt, was mich glücklich macht. Fashion hat mich immer glücklich gemacht, Hip-Hop schon immer. Gangster-Zeiten. Dann habe ich im Giambarico gearbeitet. Ich durfte dort viele Künstler kennenlernen, wie Luda Cris, Monsieur Elliot. Früher? Gibt es das noch? Leider nicht mehr. Carhartt hat es aufkauft.
- 12:03Also dann warst du schon im Jamarikon gearbeitet? Wir sprechen von 2000... 2012, 2011. Ich habe dort Oversize-T-Shirts genommen, Männerabteilung. Also ein wenig beschnippt. Und dann kamen die Kunden und fragten, ob ich das gleiche Oberteil hätte. Wo finde ich das? Ich sagte, fülle dir das Oberteil aus, mach es schnell. So war das. Und dann, ich glaube heute, Gesetzlos. Gesetzlos, ja.
- 12:30Diane lässt sich grüssen. Sie hatte an diesem Tag einen Videoclip. Es hiess «Amazon». Macht sie noch? Ich glaube, bei dir noch. Dann hatte sie 17-23 Ladies für den Videoclip. Sie waren alle so dunkelgrün angelegt. Nicht langweilig, bei allem Respekt, aber ich so «Hey, gebt mir einen Share!» Dann habe ich einfach das Zeug umgeändert. Du hast schon angefangen zu pimpen.
- 12:5940 Minuten, höchstens 50 Minuten, 23 Frauen umgeändert. Und alle Schmuck, die ich hatte, habe ich Dionte gegeben. Also dort hat es angefangen. Und du hast gemerkt, dass es hier ist. Das ist meine Mutter. Also das ist ein bisschen früher. Aber du hast deine Frage bezogen wegen der Lehre. Wie bist du auf das gekommen? Wegen der Lehre? Ja, dort hast du wahrscheinlich einfach eine Lehre gebraucht. Dort hast du einfach eine Lehre machen müssen. Dort hast du irgendwelche Mozarts gehört. Als Krankenschwester mit alten Leuten.
- 13:30Ich habe mich als Auto gelernt. Für mich war es so, dass ich ein Auto liebe. Ich arbeite gerne mit den Händen. Darum habe ich mich als Auto gewählt. Wieso hast du Krankenschwester oder Gesundheitswesen? Früher hat man genau das gemacht, was sich die Eltern gewünscht haben. Mein Vater hat sich gewünscht, dass ich einen weissen Kittel habe.
- 13:55Er hat natürlich nicht prophezeit oder gesagt, du musst, sondern er hat gesagt, du machst das oder das. Dann hast du mal dort Bewerbungen geschickt und dann bist du angenommen worden. Aber dann bist du gleich nach der Lehre weg. Genau. Spannend. Und nachher hast du angefangen, das Führenfach, hast du beim Videoclip mitgemacht? Nein, ich war in der Kulisse. Eben, die Fäden am Ziehen. Und dort hast du gemerkt, krass.
- 14:22Ich kenne sie, als ich Teenager war, auf Baden gegangen und dort war sie schon immer mein Fashion Idol. Ich habe sie immer gesehen und sie war immer so stylisch. Dein Werdegang verwundert mich gar nicht. Danke vielmals. Das heisst, du hast dann einfach angefangen zu merken...
- 14:42Und parallel arbeitest du im «Ciamarico»? Im Nachhinein. Ah, im Nachhinein. Ich bin nach Zürich gezögert, Limabplatz, kurz bevor wir uns wiedergesehen haben. Ja, und dort haben wir uns wieder getroffen. Genau, mega lustig. Und dort war auch noch Musik etwas. Weil dort hast du auch angefangen Musik zu machen. Und das ist eigentlich auch mega gelaufen.
- 14:59Es ist einfach auch so entstanden. Der Rest in Peace, der Reed, der grösste Tätowierer von Zürich, hat die ganze Zürich-Szene tätowiert. Von Cabaret bis was auch immer. Und wir haben mal einen Gag gemacht. Ich werde dein MC und du bist mein DJ.
- 15:19Leider ist er nach ein paar Jahren gestorben, nachdem er uns alle fertig tätowiert hat. Ich habe seinen DJ-Pult von seinen Mitbewohnern bekommen, seine Tattoo-Maschine.
- 15:32all die Bilder, die er mich bemalte. Also er hat scheinbar mich auch verewigt auf Bilder, die ich im Nachhinein mitbekommen habe. Nein. Ja. Leider. Sieh Maus. Ja. Mhm. Und nachher dachte ich, ich mache weiter dort, wo er aufgehört hat. Und dann habe ich Joel, einen Sportlehrer, der aber auch in der Musik tätig war, habe im Facebook einen Aufruf gemacht, wer mir Auflecken beibringen kann.
- 16:02Innerhalb von einem Monat haben wir alles gelernt, sodass ich von Hip-Hop auf Deep House und Tech House umgestiegen bin. Denn als DJ ist das das Einfachste. Ah wirklich? Ja, Hip-Hop ist schwierig. Ja, stimmt. Ich glaube, es hat sich nach zwölf Jahren sicher vieles verändert. Ja, ja. Mein letzter Auftritt war im Supermarkt, bei der Tracks Party.
- 16:28Du bist schnell DJ geworden. Ja, schnell, schnell. Ich lange da so und es ist so krass. Ich glaube, das ist mit allem. Wenn du etwas mit Passion machst, mit dieser Willenskraft, dann bringst du es hin. Ich habe auch angefangen, Stein zu malen. Aber nicht mit der gleichen Intention und Passion.
- 16:47Und Erlebnisse. Ja, ja. Aber es ist schon krass. Voll. Aber du bist auch erfahrungreich. Du steigst dich nicht so heute. Ja, das spielt ja keine Rolle. Aber ich finde es einfach so faszinierend, wie du wirklich einfach so etwas anfängst.
- 17:03Ich glaube, das ist, weil ich eben kein Ziel hatte. Also bei jedem Projekt, das ich gemacht habe, möchte ich kein Ziel setzen. Klar, ich will erfolgreich sein wie jeder andere auch, aber ich sage nicht, ich will jetzt das machen, damit ich das habe. Ich glaube, das ist... Wie definierst du Erfolg?
- 17:20Wenn du ein Business aufbaust, denk nicht an Geld, denk an das Business. Und ich habe gelernt, auch dank der REIT, give is more than take. Das ist einfach Fakt. Hör auf, zu nehmen. Klar darfst du es sicher auch mal nehmen, nachdem du sie gegeben hast, aber schau es einfach zuerst mal an. Wegen dem ist auch das Whisperance entstanden.
- 17:49Es sind sehr viele Leute auch Zeugen. Ich habe gesehen, wie sich die Leute im Social Media gegen einander hatten. «Ja, die hat jetzt das gemacht, die hat es mir gemacht, die hat das gemacht.» «Wir sind unnötig.» «Ja, genau, die Ladies, die jetzt zusammen trümmeln und untereinander hatten.»
- 18:10Es gab auch Schwiegertöchter oder Verwandte, die nicht mehr miteinander gesprochen haben. Sie haben sich in diesem Event wieder gefunden und dann Frieden gemacht. So crazy, Mann. Ich wollte keine Kundschaft erwecken, sondern Tiere. Das war auch das erste Event. Wir waren 37 Brands. Überraschenderweise mit 263 Gästen. Mit Free Entry.
- 18:37Krass. Und dann dachte ich mir, ich mache nochmal ein Event. Aber was war denn die Intention von Swiss Brands? Du warst dort mit was für einem Brand? Warst du bei Modellieren? Ich war bei Swiss Tones mit Jacke, mit dem, was ich zuhause hatte. Was du gecreiert hast. Also Steine, Jacken, Bäume. Hast du da auch einen Stand gehabt? Ja, ja. Hast du da auch einen Stand gehabt? Ja, ja. Im ersten Jahr. Nachher konnte ich nicht mehr. Ja, ja. Und deine Idee ist...
- 19:03Deine Idee war, dass wir uns gegenseitig supporten und voneinander Sachen einkaufen. Und schon mal einen Umsatz generieren. Motivation und eben Liebe. Und da ist wieder «give is more than take».
- 19:26Du willst deinem Nachbarn, deinem Aussteller, deiner linken Hand, die neben dir steht, auch etwas schleimen, folgen und liken. Ein paar Props geben. Und somit sind dann auch Giveaways entstanden, muss ich sagen.
- 19:42Und die haben dann angefangen miteinander zu arbeiten und genau das habe ich bewirkt nachher. So geil. Synergien nutzen. Was wolltest du fragen? Danke vielmals. Wieso hast du beim ersten Event selber einen Stand gehabt und nachher nicht mehr? Hast du gemerkt, dass es einfach energetisch nicht geht, dass du beides...
- 19:59Du kannst ein Event hosten. Organisieren. Mamma mia, der heute. Du kannst ein Event hosten, aber wir nicht selber auch mitmachen, weil sonst ist es wie too much, oder? Ich hätte ja auch machen können, aber ich muss ehrlich sein. Stell dir vor, du machst am 10. oder 11. die Türöffnung und am 7. ist Feierabend.
- 20:20Ich mag Menschen. Ich mag auch diese Leute. Aber sie sind so nahe zu mir, sie wollen mit mir alles austauschen. Ich finde es sehr herzig, aber irgendwann bist du ausgelaugt. Wenn du einen Standort hast, einen Tisch, müssen die Leute zu dir kommen. Du kannst dich nicht bewegen, um zu sagen «Hey, tschüss, ich muss jetzt noch Geld». Darum habe ich den Tisch rausgelassen.
- 20:46Und jetzt kann ich mich ein wenig zurückziehen, verstecken, Cupcake essen. Und dich für das Geschäft kümmern. Absolut. Für diese Aussteller. Macht mega Sinn. Und das heisst, ihr habt einfach mal gefunden, weisst du was, und dann noch das Kaufleuten so gross. Also weisst du, hast du dir schon etwas grosses vorgenommen?
- 21:07Eben nicht. Das sagt auch unsere Kaufleuteassistentin Angie. Danke auch für die Chance. Es ist mein drittes Jahr. Ich glaube, es ist die 14. Edition. Jeden dritten Monat haben wir das gemacht. Der nächste ist am 30. Juni.
- 21:23Im Kauf lüften. Ich wollte es nicht so machen, damit es so wird. Ich habe es einfach gemacht. Beim nächsten Event habe ich gemerkt, dass ich das rauslassen lasse. Ich setze diesmal das ein. Ich nehme mal einen Sänger, ich nehme mal diesen DJ. Es entwickelt sich dann selber. Du wirst ja besser. Du siehst auch,
- 21:50was unglücklich macht unter den Brands. Zum Beispiel die Einsätze, zum Beispiel «Hey, willst du nicht nächstes Mal ein wenig weniger T-Shirts, damit wir mehr Platz haben?» Dann denke ich, ja, wenn du dann mehr zahlst, damit die Miete rauskommt, dann können wir das schon so machen. Aber, ja, es entstehen sich so viele Themen selbst, dass, ja,
- 22:15Es sind ganz andere Ansichten. Du hast die Ansicht vom geschäftlichen an, du musst eine Miete decken, du hast viele andere Kosten, die als Aussteller gar nicht
- 22:27Du machst einfach eine Expo eigentlich. Ja, jetzt muss ich sagen, beim nächsten Event am 30. Juni habe ich zwei Ladies, Reem und Ahmar. Ahmar ist meine rechte Hand. Also ich muss sagen, sie ist da permanent zu mir zu stützen. Sie tut mir sehr gut. Also gut, alles mache ich, aber ich mag es, dass die Leute auch noch da sind, dass ich eben auch das Normale noch in diesem Event haben kann. Nicht nur geschäftlich, sondern eben das Friendly.
- 22:57Und im Feuer, im Eingangsbereich, machen wir jetzt einen Beauty Expo Day. So geil. Es ist schon immer ein Beauty-Richt-Sein. Was ist das Thema so gleich? Lifestyle. Alles. Von Cupcakes zu Jacken zu Dachs. Sind es manchmal gleiche Aussteller? Oder hast du viel neue? Also ich schaue schon, dass ich nicht zwölf Schmuck und zwei Schuhe bringe von der Kategorie. Ich schaue, dass es ausgleicht. Mixed.
- 23:26Meine Vision ist, ich kann nicht nur Schmuck machen und dann nur Kleider. Weil dann, wenn du als Gast kommst, denkst du, ich muss gar nicht dorthin, ich habe zuhause Schmuck. Ich gehe jetzt auf diese Seite, weil dort sind die Seifen. Nein, ich mache es vermischt, damit du jeden Tisch besuchen kannst. Aber wie viele Brands kommen hier ungefähr?
- 23:47Heute, am 30. Juni, werden es 70 Brands sein. Ja. 52 Tische, die man verkaufen kann. Und die restlichen sind Promoter, die sich selber promoten gehen, Termine vereinbaren lassen. Und die 70 Brands, die hier kommen, sind die schon mal dabei gewesen oder sind das immer wieder neue?
- 24:14Zum Glück ja. Schon, oder? Also ich muss sagen, zu 70% sind es immer die gleichen. Das ist super. Also 40% gehen, 40% kommen, aber es sind immer wieder die gleichen. Ja, das hat Vor- und Nachteile, weil du weisst, wenn du einmal gewesen bist, weisst du, dass es eh nur das ist und dann gehst du nicht mehr. Aber wenn du weisst, jedes Mal hat es neue, dann gehst du ja... Es gibt auch Leute, die zweimal aussetzen, dreimal aussetzen, aber beim vierten Mal kommen sie immer wieder. Was aber ein mega gutes Zeichen ist, wenn dein Brand wieder kommt, weil für einen Brand hat es einfach funktioniert, darum kommt er wieder. Okay, ja stimmt.
- 24:43Es ist auch der Vibe. Es ist Musik, es ist keiner besoffen. Kaufleute sind eine der anständigsten Ideen und Events. Von Müll, von draussen, von besoffenen Leuten. Security Tuki hat sehr Freude, dass er immer bei uns sein kann. Was er einzig machen muss, ist nur zählen.
- 25:06Ist es immer noch kostenlos oder zahlt man jetzt Eintritt? Im nächsten Event habe ich Eintritt gemacht, damit ich auch mal etwas verdiene. Ehrlich gesagt, weil bis jetzt habe ich nichts verdient. Ich habe gratis Werbung gemacht für alle. Ich habe geschaut, dass die Leute wirklich gut aufgehoben sind. Und ich bin die, die ausser Atem ist und kaputt ins Auto dann nach Hause geht.
- 25:27Jetzt muss ich auch ein gutes haben. Und erwartest du weniger Leute oder gleich viel? Weil die Leute vielleicht etwas bezahlen müssen. Ich glaube, es sollte gleich sein. Wir haben auch schon mal einen Eintritt für 5 Franken gemacht. Unser Event war bis vor kurzem ein Charity-Event. Für Save the Dogs haben wir Hunde auf Spenden aufgerufen.
- 25:55«Kinderspitex» habe ich auch mal gesehen. «Das hatten wir auch, ja, mit Pascal Zuberbühler.» «Genau, das habe ich gesehen.»
- 26:01Es ist wirklich sehr viel, auch für die Türkei, Erdbeben und Syrien. Syrien kann ja keine Spenden empfangen, weil die Bank und so weg ist. Darum haben wir trotzdem Leute gefunden in der Schweiz, die vielleicht bis zur Grenze fahren und dort das Geld haben können. Du bist ursprünglich noch Kurdin oder Türkin? Halb, halb. Ah, spannend.
- 26:26Genau. Also meine Großmama ist Türkin. Ich kann Türkisch sehr gut, Kurdisch verstehe ich. Wenn ich rede, lachen alle. Ich bin in der Türkei... Bist du dort geboren? Nein, ich bin hier in Brugg, Aargau geboren.
- 26:43Ich finde sowieso, dass Kurden und Türken gesühlt sind, etwas zu viel. Die eigene Kultur ist ja immer so. Okay, dann hast du angefangen mit der Swiss Brand.
- 27:01Was habe ich vorhin gesagt? Swiss Brands? Nein, aber nur mal etwas. Du hast schon recht viel gesagt heute. Du bist ein bisschen... Du? Das können wir nachher erklären. Auf jeden Fall. Ich muss jetzt stehen bleiben, ich warte schon ein bisschen. Swiss Brands.
- 27:18Und jetzt hat es auch noch eine Fashion Show, habe ich gesehen. Aber ist das das erste Mal, dass ihr immer so etwas macht? Das ist jetzt zum sechsten oder siebten Mal. So cool. Das ist auch so entstanden. Ich darf wirklich mal vorbeikommen. Ich denke, jedes Mal. Am 30. Juni ist der nächste. Genau. Das ist nie der Zeitpunkt. Dann rufe ich dich gerade auf die Bühne. Ja, sicher. Du kannst gerade die Leute ein bisschen ansprechen. Sag mal, von wann bis wann findet Amix statt, zeitlich?
- 27:44Also eigentlich 11 bis 7, aber dieses Mal machen wir 10 bis 8. Okay, cool. Aber das Kauf hat ja wahrscheinlich Tagesevents, dann Abend und dann noch Nacht, oder? Genau, also die Aufbauteam lässt sich auch begrüssen. Unglaublich. Die sind so wie bei mir, die schaffen es so schön, so gut. Unglaublich. Ginnit, wann hast du das erste Mal gespürt, ich kann da etwas Megagroßes erschaffen? Wo der Haftbefehl, der Hafti-Abend,
- 28:14Ist der türkisch? Ja. Ah, ich wusste es nicht. Ja. Für alle, die nicht kennen. Ein Kusabi. Schweizer, äh, deutscher Rapper. Also, seine Frau hat mich angesprochen, dass ich nicht für sie Jacke machen würde. Für die ganze Familie. Für die Tochter, den Sohn, und für sie und ihn. Okay. Und wie, also du bekommst die Anfrage, also wie hast du dich gefühlt?
- 28:34Natürlich gehst du gleich allen erzählen. Es ist ein Highlight. Ich in Winterthur mit zwei Kindern, in meinem Atelier, voll easy. Ich bekomme eine Anfrage von Deutschland. Vorher habe ich noch für Loredana eine Jacke gemacht. Das habe ich nicht gesehen.
- 28:53Hast du sie dann auch persönlich übergeben? Nein, meine beste Kollegin Denise, die ihre Beauty-Queen ist, Facial-Treatment und so, hat dann das überreicht.
- 29:05Okay, du bist nicht mal... Oh gut, jetzt hast du ihn raus. Ja, das ist mir nicht wichtig. Ich meine, all die Stars, die du jetzt in meinem Account siehst, ich sehe dir noch nicht live. Ich überlege anhand des Fotos selber, also logisch überlege, was die Grösse sein könnte. Und dann schicke ich es oder ich bringe es selber. Und dann siehst du, es passt voll. Krass.
- 29:27Und ja, als der Haftbefehl die Jacke angehoben hat auf der Stage, da hat Alice Jagan... Auf der Stage angehoben? Ja, Alice Jagan. Es war nicht nur ein Konzert, sondern vier Konzerte, die er liebte. Sind dann mehr Anfragen gekommen? Durch...
- 29:46Ich weiss nicht, weil man ist ja mega reichweite, wenn ein Künstler von tausenden Menschen... Also privat sehr viele Leute, gute Menschen, gute Kunden, die mich sehr viel ansprechen, auch individuell zusammen.
- 30:06Ich arbeite per Message, ich kann es so machen oder so. Managements von ein paar Leuten schreiben mich an, ich kann das nicht machen für meinen DJ oder für meinen Kollegen. Natürlich habe ich sehr viele Anfragen gemacht.
- 30:23Du bist auch ein Vergangener? Ich muss mich auch wagen. Und wen hast du gefragt? Eshel. Ist das ein Rapper? Lil Zay. Die, die mit Luciano schon Tracks gemacht haben.
- 30:38Das interessanteste war, als ich in Lille-Zey eine Jacke gemacht habe, habe sie ihr übergeben und sie hat mir Luciano seine Jacke gegeben, die sie zusammen auf dem Clip hatten. Krass. Das war die Krönung. Endlich bekomme ich mal etwas und dann Luciano. Ah, okay. Krass.
- 30:59Ich habe es dann begonnen zu checken, weil ich mit Lil Zay zusammen in einer Secondhand-Lade hingegangen bin. Wir waren irgendwo in Istanbul am Kaeffeler und ich habe ihr das Zeug überreicht. Sie hat mich ein wenig angeschaut und gefragt, ob ich Lust habe, mit ihr in meinen Lieblingsladen zu gehen. Ich sagte, wow, sehr geil, ich will auch Zeit verbringen. Dann sind wir gegangen und sie hat gesagt, das ist meine Schweizer Designerin, Gwynesh.
- 31:25Das hat sie so gezeigt. Und dort hat es geklickt. Es ist immer so eine Sache, wie man sich selber wahrnimmt und wie sich die Menschen wahrnehmen. Es ist so krass, ich erlebe es in meinem Coaching so oft, dass die Leute gar noch nicht wahrnehmen, wer sie sind, welche Positionen sie haben. Und sie checken immer noch nicht, dass sie in einer gewissen Position sind. Ich kann es bestätigen.
- 31:47Und fragen sich, was die Menschen von mir wollen. Das ist so ein Eigenbild, das du noch nicht auf das Level gebracht hast, wie dich die anderen sehen. Das ist crazy, was Fluch und Säge zur gleichen Zeit sein kann. Stay humble, oder? Das ist ja schon...
- 32:04Schwierig, glaube ich. Wir Menschen gewöhnen uns so schnell an alles. Und ich glaube, wenn wir so viel... Anerkennung, Anerkennung. Ich glaube, wir gewöhnen uns irgendwann mal schon ein wenig, dass wir irgendwann mal... Ja, vielleicht so ein wenig... Nein, ich bin... Weisst du, dass nicht schnell in das... Nicht hochnäsig, aber in das... Wie sagt man, Mann?
- 32:23dass du gewisse Attitüden bekommst, weil du daran gewöhnt bist, dass so viel Fame vielleicht dann auch Macht, Geld und das verändert einen schon auch. Du darfst einfach nicht so viele Gedanken darüber machen, habe ich gemerkt. Also meinst du, dem nicht zu viel Wert geben? Nein, das mache ich nie.
- 32:43Ehrlich gesagt, vielleicht, ja, eben wie heute. Wenn ich jetzt in so Events, ich bin gerade letztens im Five Hotel für Mr. Masador eingeladen worden. Ist ein recht spezieller Parfüm. Okay. Ist jetzt auch, früher hatte er noch einen anderen Namen.
- 33:05Er hat es mega geschafft und dachte, er mache jetzt das zweite Barfilm. Er ist recht gut dran, ist gerade beim Oswald angenommen worden. Man macht im Genesis Autosalon jetzt ein Event, wo ich meine eigene Fashion Show habe und als die einzige Designerin.
- 33:20Als Moderatorin hat er mich eingeladen und ich dachte mir, «Weisst du, was ich alles geschafft habe?» «An der Löwenstrasse?» «Ja, genau. Panovstrasse, glaub ich. An der Löwenstrasse ist es.» «Ah, Panovstrasse. Megaschön. Mit diesen Lichtern.» «Ich komme jetzt.» «Das mit den Lichtern ist so krass.» «Nimm mich überall mit, man. Sehr gerne. Ich weiss nicht, von wo...» «Scheiden Sie, es ist eine Automarke. Megaschön.» «Genau. Dort macht er sein Event, das er vor Kurzem im Five Hotel gemacht hat, und dort habe ich moderiert.
- 33:50Ich habe mit Steinen angefangen und jetzt bin ich irgendwo. So krass, Mann! Das ist es ja, so Step by Step. Ich schwöre. Aber wie bist du denn auf Jacken gekommen? Also nein, weil Fashion hast du ja schon immer etwas umgeschnitten. Also das heisst, Steine und Fashion hast du parallel gemacht. In dem Sinne, es hat dich nicht das eine zum anderen gebracht.
- 34:08Nein, es ist so unabhängig von einer Vision. Ich habe es einfach gemacht. Aber ich muss sagen, die Kollegin von mir, Charo heisst sie, heute ist sie auch selbstständig von Chains Chokers. Sie wurde auch durch das Respirance oder Social Media inspiriert.
- 34:28Vor vier oder fünf Jahren machte sie mir eine Bestellung. Sie sagte, ich könne nicht für meine Tochter, für meinen Sohn, für mich eine Jacke mit dem Nazar-Amulett machen.
- 34:39Das war dann offiziell, als ich es postet habe und veröffentlicht habe, dass ich auch Jacken mache. Dort hat es angefangen. Ah, darum Social Media. Mit was schaffst du am liebsten? Mit Jeans, Leather? Jeans ist natürlich voll einfach, weil es nichts verrugelt. Die Hände kennen sich jetzt langsam mit der Maschine aus. Leather ist ein bisschen mühsamer.
- 35:05Aber kommt halt natürlich besser an. Ist halt etwas edler. Ich habe auch gesehen, du tust auch so Louis-Vito-Zeugs. Das sind Kunden, die dir sagen, ich möchte die Louis-Vito-Jacke und dann schneidest du ihnen einfach die Ärmel ab und denkst, sieben tausend Stutz hat das Teil gekostet. Und du machst dann so. Aber das sind wirklich auf Wunsch des Kunden.
- 35:27Ja, jein. Also 50-50. Sie sagt das, ich sage das. Also zum Beispiel, ich habe jetzt eine Lederjacke von der Kuppels. Mhm. Kann ich dir jetzt diese geben und sagen, hey, bitte Güneş, kannst du mir etwas Geiles draus machen?
- 35:40Du zeigst mir ein Thema, einen Spruch und alles andere überlegst du mir. Krass. Und dann kann ich mit deinen Ideen verbinden, sodass du dann auch das Gefühl bekommst, wir haben es zusammen kreiert. Ich glaube, ich muss das machen, aus einem Grund. Weil sie kaputt ist. Hey, diese Jacke, ich liebe sie.
- 35:58Sie hat es einfach gekostet. Ich liebe sie, sie sieht geil aus. Aber innen dran, ist sie schon zweimal kaputt gegangen. Der innere... Der Kamin wird immer breiter und breiter. Jedes Mal haben sie es wieder in den Globus gebracht. Dann haben sie es repariert. Dann kam sie nach 3-4 Wochen zurück. Dann hat sie es 4-5 Wochen gehalten. Ich lasse es einfach sein.
- 36:24Du machst das nochmal aus Scheisse, machst es in Gold. Machen wir. Hey, okay. Also das heisst, stimmt, dank Social Media ist dann das mit den Jacken aufgekommen, weil eigentlich hast du ja immer so deine Private-Zeugs gemacht. Oh mein Gott, noch schnell eine andere Frage. Alles, was du anhast, kannst du es einfach so...
- 36:40Also wenn du etwas kaufst, kannst du es einfach so lassen? Oder die Hosen waren sicher nicht verschnitten? Nein, die waren verschnitten. Ah, hast du jetzt an diesem Outfit... Heute habe ich nichts geändert. Okay. Okay, ich hätte voll gedacht, du hast alles so aufgedreht und so. Nein, nein, die sind so. Okay. So ein Spaceballshirt halt selber gemacht, selber gedruckt.
- 36:58Nein, okay. Ich zeige schnell an der Badehaut. Aber warte, die Frage hat mich jetzt gerade unterbrochen. Genau wegen Social Media hat nachher diese Anfrage auch noch gebracht, neben den Steinen, neben Anthrum Swiss Stones, weil es hat alles mit Steinen angefangen. Hast du am liebsten das Gefühl, ich als Marketing-Expertin, dass der Name...
- 37:18Für die Istanbuler, für die Sänger und Rappers und Künstler von Türkei ist das natürlich der Highlight, weil uns geht es wie Sand am Meer. Also wie meinst du uns? Okay, ja. Und die kommen am Tag 50 Anfragen über. Aber wenn sie so ein Schweizer Kreuzchen sehen, das «Swiss Tones» heisst, und ich glaube mit so einem broken türkischen Anfragemacht kommt das für sie ein wenig sympathisch und einmalig vor.
- 37:47Ich glaube, sie fühlen sich dann auch ein bisschen mehr spezieller, dass eine Anfrage von Ausland kommt. Ich muss sagen, von 100, glaube ich, 90 Prozent ist es sehr gut angekommen. Okay, krass. Obwohl eigentlich ursprünglich der Name von diesen Steinen ist und mittlerweile ist es eine Fashion Brand. Wie nennst du denn deine Fashion Brand? Swissdance.
- 38:10Ich will das nicht ändern. Es fragen noch Leute, wieso ich es will, weil es ist ja jetzt Kleider. Ja, man sollte nicht vergessen, woher man kommt. Er will seine Story dahinter und das ist dann noch geiler. Weisst du was ich meine? Für was möchtest du bekannt sein?
- 38:25Für eine gute Mutter. Weil ich möchte nicht Klischees brechen. Ich will auch nicht unbedingt eine konventionelle Mutter bleiben. Nach zwölf Stunden Mutter. Ja, mein grosser Sohn ist sechs Jahre alt. Der ist jetzt ein junger Künstler. Spielt Cello. Voll. Ich glaube, das ist auch entstanden, weil ich klassische Musik gehört habe. Während des Arbeits.
- 38:53Du hast dich so inspiriert mit Gitarre? Ja. Spannend. Jetzt wiederum hat sich die Musikrichtung etwas geändert, aber angefangen habe ich schon mit klassischem Finden. Ist nicht auch dein Bruder Cello-Lehrer? Mein Bruder war auch Musiklehrer. Ich glaube unsere künstlerische Ader kommt auch ein wenig von der Familie. Der türkische Gitarre, da war er Lehrer in der Schweiz, auch in Deutschland.
- 39:21Er ist auch mega begabt mit der Hand. Also mit Modellieren und irgendwelchen Ingenieurssachen. Die türkische Gitarre, ist das die mit dem kleinen Korpus? Das hat sie, genau. Das ist das einzige, was ich nicht kann.
- 39:32Also Musik spielen. Und ja, mein Sohn hat sich dann gefunden. Und jetzt wurde er in Zürich in einem Konservatorium angenommen. Und jetzt darf er in der Klasse spielen. Er hat einen sehr freundlichen Liebsten. Sexy! Ja, er hat mit drei angefangen.
- 39:51Von alleine? Ja, ich habe mal so ein Heft gekauft. Kennst du ja so die Winnie-Pooh-Heftlis? Dort hatte es so ein Winnie-Pooh-Gitarre. Er hat es schon gewusst. Und dann hat er irgendwelche chinesischen Stäbchen genommen und hat sie so gehalten und so gespielt. Ich habe gesagt, ich kaufe mal eine Giga.
- 40:08Statt so, hat er immer noch so gehabt. Ich sage, okay, der will Cello. Ah lustig. Und ihr kennt ja den Film «Flucht der Karibik». Ja. Irgendwie haben wir einen Clip entdeckt, wo Patrick Hauser, also der Celloist, den «Flucht der Karibik» Clip nachgemacht hat. Und er hat immer wieder das angeschaut. Immer wieder. Und hat die gleichen Dinge gemacht. Also voll Temperament im Blut.
- 40:35Und so hat er dann angefangen Cello zu entdecken. Das ist seine Passion. Aus dem Inneren. Von einem alten Leben. Und das coole ist, ich habe ihn ja aufs Fussball angeschrieben. Also mein Ex-Mann. Und er hat sich gar nicht wohl gefühlt. Schon nach der dritten Stunde. Ich so, nein, das musst du nicht machen. Das sind meine Eltern. Meine Eltern haben mich ins Ding gebracht. Ins Ballett? Nein. Wie heissen die Kinder, die im Wald... Waldspielgruppe?
- 41:06Fadi? Pfarrtfinder? Ja. Oh mein Gott. Der Wald hat es gebrannt. Sie haben mich in die Pfad gebracht. Ich war mega jung. Und ich bin da weggesprungen. Ich habe das nicht... Du musst wissen, ich bin so ein... Wenn ich reise, habe ich immer mein Desinfektionsmittel, meine Tücher...
- 41:23Oh mein Gott, Jordan Coopers! Und dann bin ich dort in diesem... Ich habe gerne im Dreck gespielt, aber ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, was die dort machen. Ich bin weggerannt, brüllend. Mein Sohn isch im Falle aus, er hasst Wald. Waldgruppe hätt er gar nicht gerne.
- 41:39Aber sorry, du, Mech und Hand desinfizieren? Nein, nein, ich bin der sauberste Mech. Nachdem ich fertig bin... Während des Arbeits ist mir das alles völlig egal. Nach dem Arbeiten bin ich nie mit dreckigen Fingernägeln weggegangen. 15 Minuten war ich am Handwäsche. Jeden Tag. Wow, gut. Hast du einfach so Dinge... Wo waren wir? Hast du gewusst, was du nicht wolltest? Ja, voll. Lustig. Für was willst du bekannt sein? Als gutes Mami? So schön.
- 42:09Ja, das mache ich jetzt seit sechs Jahren mit Leidenschaft. Ich kann meine Kinder noch nie abgeben. Bei allem Respekt, ich verstehe auch die Leute, die es abgeben. Das Leben, Umstand, alleinerziehende Mami, das verstehe ich absolut. Ich hatte den Luxus, dass ich auf meine Kinder selber geschaut habe. Ich möchte gerne, dass wirklich, es heisst ja, bis 13 Jahre alt, kannst du dein Kind erziehen und nachher kannst du sie nur noch begleiten. Und genau das möchte ich...
- 42:38Spannend. Was meine Frage noch war, die hast du vorhin gestellt, die habe ich jetzt vergessen. Was hast du für eine Frage? Was kann man von dir noch so erwarten?
- 42:50Ich weiss es selber nicht. Du gehst da voll mit dem Flow, voll im Vertrauen. Ja, ein Weg macht den anderen Weg auf. Wie ist das mit den Fashion Shows in Berlin entstanden? Ich habe eine Anfrage bekommen. Ich mache ja selber jetzt die Fashion Shows in meinem Event. Stimmt. Es gibt ja Brands, die Kleider auf den Tisch präsentieren.
- 43:11Dann habe ich überlegt, was ich machen kann, damit ich beim nächsten Event nochmals einen Pep bekomme. Das gute Argument war, wie wäre es, wenn du deine Kleider nicht nur auf der Puppe präsentierst, sondern auch auf den Tischen. Dann präsentiere ich sie lebendig, finde deine Models selber, selber muss ich sie bereit machen, stylen, also Kaffees und Make-Up-Artisten selber klären, bringen.
- 43:33Somit entstand die Fashion Show. Im Delilah, das ihr das erste Mal hatten? Nein, immer noch im Swiss Brand. Das im Delilah war ein Unique Fashion Night. Das war nur Fashion Night, das hat nichts mit Swiss Brand zu tun. Swiss Brand ist ja noch verkauft, wie eine kleine Messe. Aber die Modenschau meine ich. War das das erste Mal, wo du so etwas kreiert hast? Oder war das bei jemand anderem, bei dem du dabei warst? Nein, ich habe meine Sachen bis jetzt immer nur in Mini-Events gemacht, wie auch Unique Fashion Night.
- 44:02Das war deine erste? Genau. Und jetzt wirst du noch mehr machen von denen? Ja, jetzt habe ich von meinem eigenen Model Marco, der selber auch Coach ist in jeder Fashion Show wie Berlin, Milan. Er schult wirklich Backstage Models, wie sie laufen sollen.
- 44:22Ich habe durch ihn Anfrage bekommen, die Model Akademie Berlin macht eine Fashion Show in Düsseldorf. Ich wollte nicht dabei sein, aber er wird das und das bezahlt. Ich sagte natürlich sehr gerne. Und weisst du schon, was du kreierst? Model Akademie Berlin macht eins in Düsseldorf? Genau. Und das ist am 07.08.1998. Da sind wir. Sobald? Genau. Sie haben von mir 15-20 Kollektionen verlangt.
- 44:50Also, Kleidungs... Unique pieces. Und was machst du jetzt? Auch, was ich bis jetzt aufgezählt habe, Freestyle, einfach so. Natürlich habe ich noch ein paar Sachen, die ich im letzten Event hatte, die ich auch deformiert habe. Es fehlen mir jetzt nur noch zwei Outfits, aber das machen wir jetzt auch. Dass man zum richtigen Zeitpunkt kommt. Genau. Die Inspiration und zack, zack, zack, zack.
- 45:16Das wäre jetzt meine offizielle Fashion Show, die nicht mit mir zu tun hat, sondern mit anderen Designern. Sehr geil. Wie fühlst du dich dabei? Ja, glücklich. Ich bin ein Glückspilz. Also wie gesagt, woher zu woher. So geil, Mann. Wie schaffst du es zu Glück?
- 45:36Wie ich zu Glück arbeite? Wie stehst du zu Glück? Was denkst du von Glück? Denkst du, Glück ist etwas, das Gott gibt, bekommt es einfach und jetzt habe ich Glück gehabt oder ist es etwas, das du erschaffst? Fifty-fifty im Fall. Sicher Gott und Universum, aber auch Fähigkeiten, Willen. Willen ist das A und O. Ich glaube, auch durch das Glück erschafft man sich.
- 46:02Sie hat aber gesagt 50-50. Ja, aber das ist auch ich. Da hast du zuerst die Stichklamm eben auch, aber sie hat nicht gesagt. Du hast jetzt gerade ihre Umsage umgekehrt. Aber so krass, jetzt bist du dann einfach in Berlin, da die Fashion Show.
- 46:21Mich nimmt es so wunder, zu was das alles führt. Ja, mich nimmt es auch wunder. Gyn, du hast mir gesagt, dass ich drei, vier Jahre noch mal und wir erzählen dann von den letzten drei, vier Jahren, weil da wird so viel gehen. Wer wäre so dein Traumkund, der irgendetwas von dir anlegen würde? Das habe ich mir gar nicht überlegt, im Fall.
- 46:41Aber ich hatte mir jemanden gewünscht, das war eine Boy-Gruppe, den kann man wirklich nicht erreichen, aber ich habe ihn erreicht. Ich glaube, ich stelle mir das jetzt auch nicht vor, aber ich manifestiere, dass ich immer mehr und mehr will, was das anbelangt. Ich fühle mich in diesem Bereich zu Hause.
- 47:03Ich habe sie jetzt mit links, wie gesagt, das habe ich jetzt in 40 Minuten gemacht. Leute! Das war eine Frage, die ich hatte. Wie lange hast du für solche Sachen? So geil! Auf die Bestellung natürlich länger. Aber ich muss ehrlich sagen, wenn mir der Vibe nicht stimmt, wenn ich irgendetwas erlebe, das mir nicht gut tut, dann verzögere ich das so.
- 47:24Ich mache es nur, wenn es mir gut geht. Aber dann ballere ich, dann lege ich los und bin schnell fertig. Aber wenn es mich blockiert, wenn ich irgendetwas erlebe, vielleicht eine schlechte Nachricht habe, dann lasse ich das sein. Das hat auch mit Energie zu tun. Ich gebe meine Energie diesem Jacken. Sie hat meine Jacke gesegnet, als ich hierher gekommen bin. Sie hat Intentionen gesetzt. Ich habe so Freude.
- 47:49Kann man offen darüber sprechen, was die Preise sind? Ich habe mal gesehen, dass die mit den Logos auf dem Stich, mit dem Emblem, war. Gehst du das dann in Louis Vuitton kaufen? Ich sage ehrlich, schau dir meine Hosen an.
- 48:11die ich zweimal angelegt habe. Diese Hose habe ich schon lange nicht mehr angelegt. Oder ich habe sie gar nicht angelegt. Das passt mir nicht mehr. Das sind Sachen, die du zuhause nicht mehr hast. Genau, dann nehme ich Hosenbeine und mache daraus den Arm. Ja, ich kann meistens... Oh, was machst du? Hosenbeine?
- 48:26Nein. Ich habe jetzt eine Jacke gemacht, die recht interessant ist. Es kommt jetzt noch eine Sängerin über, sie wartet noch sehnsüchtig darauf. Sie ist aus der Schweiz, ich gebe jetzt keinen Namen. Ich fühle mich so geirrt, dass ich so eine Jacke habe. Und ihre Jacke habe ich von wirklich einer Hose gemacht. Also nichts geschnitten. Was? Vielleicht nur oben. Du musst dir vorstellen, hier hast du geschnitten und dann schnittst du deine Arme rein.
- 48:51So wie früher die Boleros? Genau. Und dann unten etwas anderes, mit Krawatte und, und, und. Also es ist irgendetwas entstanden, worauf ich selber nicht mehr dran war. Wie geil. Ja. So krass. So talentiert. So machst du einen Tuff aus einem Auto. Aber es ist mega spannend, was sie sagt. Das ist eben das, was ich ansehe. Vielleicht mal. Was hast du gesagt? Einen Tuff aus einem Auto? Ja. Das Geilste, «Pimp my Ride». «Pimp my Ride» mit dem Exhibit. Sehr geil. Du tust wirklich Kleider aufpimpen. Ja, das ist geil.
- 49:18Okay, das heisst, das Louis Vuitton hattest du bei dir zuhause. Gibt es nie, ich kann mich halt noch los, gibt es nie Probleme mit dem Brand? Zum Beispiel, wenn du jetzt eine Louis Vuitton Jacke aufpimpen kannst,
- 49:31Dann kommt es irgendein Megastar rüber, der dann mit dieser rausgeht? Nein, es ist mein Werk. Ich habe es gekauft, ich habe ja schon bezahlt. Du verfügst über das? Selbstverständlich, wenn ich jetzt hier irgendwie eine Eingabe teile, auch vom Beschnitten und was auch immer. Ich patentiere es ja nicht und ruf es dann raus. Es ist ja ein Hobby. Hat es das nicht er gemacht? Jojo hat das erzählt. Mit den Jeans? Ja, Jojo Jukon Johannes.
- 49:57Er hat so angefangen, dass er irgendwelche Hosen gekauft hat. Und sie aufpimpt hat. Und die hat er gekauft. Und teilweise hat er sogar noch seine Dinger drauf. Ja, also ich finde... Ich könnte die Gucci-Zeichen selber drauf machen und Louis Vuitton selber drauf zeichnen. Ich glaube, das wäre für sie auch eine Bereicherung, wenn ihre Marke weiterlebt. Oder hier in der Schweiz.
- 50:23Weisst du was ich mir vorhin überlegt habe? Als wir die Marken und so gesehen haben, irgendwann wäre es so, dass du so talentiert bist, dass sie dich dann für Special Editions anrufen. Das wäre ein Traum. Louis Vuitton kommt und sagt, hey, deine Kollektion bitte, Güneş, let's go. Wohin der Weg führt. Wir haben es gesagt, es ist manifestiert. Es ist manifestiert.
- 50:46Aber in dem Fall träumst du nichts, du lässt einfach mit dem Flow, was passieren muss, passieren. Ist schon das Gescheiteste. Flow-State, voll geil. Ähm... Frage. Ja, Konzept. Also... Jetzt musst du noch eine Aufgabe lösen. Ja, jetzt musst du eine Aufgabe lösen. Wir haben noch ein Konzept, und zwar... Jeder Gast darf am nächsten Gast eine Frage stellen. Okay. Du weisst nicht, wer der nächste Gast ist. Aber trotzdem darfst du eine Frage stellen. Das heisst, du hast natürlich auch eine bekommen.
- 51:13Bevor wir die stellen, deine Frage. Wir wollen dich natürlich nicht beeinflussen. Also die nächste Frage für den nächsten Gast. Völlig egal, welches Thema. Okay. Völlig unkompliziert.
- 51:27Ähm, verkürzen wir die Warteschleife? Nein, das ist egal. Es muss nicht irgendwie keine Ahnung sein. Wir müssen nachher mit dem Buch ablaufen. Wenn du ein Buch schreibst, über was würdest du es schreiben? Wenn du ein Buch schreibst, über was würdest du es schreiben? Über was würdest du ein Buch schreiben? Ich habe ein Buch geschrieben. Vor sechs Monaten. Ich habe mich gewagt. Das hast du erzählt? Über was?
- 51:57Das Buch heisst «Herz oder Verstand? Natürlich Erfolg». Krass. Ich habe mein Leben ein wenig integriert, von meinen Kolleginnen, natürlich Namen geändert. «Falsche Freunde», «Erfolg», «Missgönnen». Ich glaube, es geht auch in einem Kapitel, «Bringt die Menschheit das Ende der Welt?» oder «Ist es der Komet?».
- 52:24Über alles rede ich in diesem Buch. Über Gott und die Welt. Was meinst du? Menschen oder Kometen? Es muss ein Komet sein. Auswärts die drei Enemies, die wir haben. Je nachdem, wo wir den Fokus haben. Ich habe mir letztens gedacht... Sehr spannend. Imagine the beauty of the world. Oder imagine den Scheissdreck. Worauf fokussierst du dich? Ich wünsche mir, wenn, dann soll es ein Komet sein.
- 52:53Hast du es über einen Verlag gemacht? Ich habe es im Amazon geschickt. Ah ja, okay. Leider kann man es in der Schweiz nicht bestellen, weil es die neuen Zahlregeln hat. Ja, ja, mega doof. Aber ich setze es jetzt auf E-Book. Ja, genau.
- 53:10Hey cool. Sobald man das kann, gib uns doch Bescheid, weil dann können wir es noch in die Notes rein tun. Sehr gerne. Und ich liebe Audiobücher. Sehr gerne. Was ist das Audio? Wenn du ein E-Book machst, kannst du es runterladen, kannst du es lesen. Aber mehr mit deiner Stimme. Nein, nein. Künstliche Intelligenz, glaube ich. Ja, stimmt. Du musst ja mal wissen, was wäre das Thema. Gut, die Frage, die du bekommen hast, ist...
- 53:37Logisch. Scheisse. Was ist der Anlass, um heute hier zu sein und dass du uns zugesagt hast? Wieso hast du uns zugesagt? Also sicher mal die Verbindung mit dir, hinter dem McDonalds, Baden und so. Ich glaube vor 30 Jahren war das. Das ist mal... Oh mein Gott.
- 53:58Vor 30 Jahren? Ja. Nein, dann wäre ich 25 Jahre alt gewesen. Nein, warte kurz. Ich war 16, sie 15. Ja, aber sie wäre 6. Ja, sie ist immer gewesen. Wenn 30 Jahre stoppt, dann wäre ich ja 25. Nein, nein, oh shit, warte.
- 54:12Vor 25 Jahren? Ich bin jetzt 40. Nein, vor 25 Jahren. Vor 25 Jahren, ja. Aber dann wäre ich... Egal. Durch die Verbindung, die wir hatten von früher. Ja, wir kennen euch. Oder? Überall, wo du hinfährst, siehst du einfach die Podcasts von euch. Wirklich, ist das so? Ja, immer mehr und mehr. Schön. Hoffentlich im guten Sinn.
- 54:36Ich habe gedacht, wie das alles entstanden ist, was ich euch jetzt aufgezählt habe. Vielleicht entsteht ja da wieder etwas anderes. You never know. Bestimmt. Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort, mit der richtigen Mannschaft.
- 54:49Ich denke, Sachen passieren ja alles aus einem Grund. Und jeder Gast, der hier ankommt, ist ja auch aus einem Grund hier angekommen. Irgendwie entsteht immer etwas. Auch wenn du einfach nur inspirierende Dinge hinterlässt oder was weiss ich. Aber es hat einen Grund, warum wir heute alle hier sind.
- 55:07Es ist nicht selbstverständlich bei deinem Business und Kindern. Darum nochmal danke, danke, danke viel, viel, vielmals. Danke für die Einladung. Wenn du eine Message an die Welt hättest, welche wäre das? Giri's Mordantake.
- 55:24Das ist sehr, sehr schön. Auch von meiner Seite ein ganz grosses Dankeschön, dass du dir die Zeit genommen hast, um hierher zu kommen. Und auch schon die Gespräche vor. Am liebsten hätte ich schon viele Sachen dort gefreut. Aber wir müssen das immer ein bisschen zurückhalten für den Podcast. Aber danke vielmals für deine Offenheit, was du erzählt hast, wo deine Reise hingeht. Es war mega spannend, um dich näher und besser kennen zu lernen. Und ich wünsche dir
- 55:54Erfolg, viel Gesundheit natürlich und Liebe. Ich glaube, wir werden uns ganz, ganz bald wieder mal sehen. Das wünsche ich euch auch. Danke vielmals. Fünffach mehr. Immer einer mehr.
- 56:09Danke vielmals. Und auch an euch. Danke vielmals, habt ihr wieder eingeschaltet, wie du entscheidest. Euer Podcast für Businesserfolg und persönliche Weiterentwicklung heute mit Güneş. Hat richtig viel Spass gemacht. Bis bald. Ciao zusammen. Vergesst nicht, Tatjana, Abschluss. Nein, lasst uns gerne supporten, liken, weiterleiten.
- 56:31Äh, subscribe. Ich muss es mal auswendig lernen, merke ich gerade. So weiterteilig. Ich sage es jedes Mal, muss ich das sagen, aber irgendwie nie vorbereitet und es klingt irgendwie immer komisch. Ihr wisst, was ihr zu tun habt. Danke für den Support. Ja, und vergesst nicht das Glöckchen anschalten. Ja, und ich wollte euch eigentlich den ganzen Podcast mal die Jacke zeigen. Du hast mich immer ignoriert. Hauptsache ich habe die Schuld. Ist okay, ich kenne es von der Schule.
- 56:54Ich habe fünfmal Anlauf genommen und ich schwöre, ich habe mich immer ignoriert. Frau Müller, Frau Rosenstein, es hat sich nichts verändert. Ich bin immer noch schuld für alles. Gehen wir mal in den Account schauen. Hast du eine Website? Ja, sicher. Von Swiss Brands, aber Swissstones, weil es ja noch ein Hobby ist, ist es nur Instagram.
- 57:16Nur. Anyway. Geht abchecken, lasst euch inspirieren von eurer Kunst, von euren Tassen, von euren Steinen, von euren Jacken. Und bis bald. Ciao zusammen. It's a wrap. Danke vielmals.