Latest / LensEU / East Side Stories / Ursula Plassnik: „Demokratie ist kein Zuschauersport“
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- 0:00Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Eastside Stories.
- 0:17Wir sind Martina Czarnowska und Thomas Seifert.
- 0:21Heute sprechen wir ein Thema, das uns alle betrifft.
- 0:23Demokratie ist kein Zuschauer-Sport.
- 0:26Genau das hat unser heutiger Gesprächspartnerin Ursula Plastik gesagt und dieser Satz fasst vieles zusammen, was wir in Europa gerade erleben.
- 0:34Ursula Plastik war Österreichs Außenministerin und ist heute im Bord des Magazins European Voices.
- 0:40Mit Thomas hat sie über die Zeit nach 1989 gesprochen, über das Ende des Kalten Krieges und die Frage, was haben wir daraus gelernt?
- 0:48Aber bevor wir in das große Gespräch mit Ursula Plastik einsteigen, schauen wir nach Budapest, unser Korrespondent Daniel Mayer,
- 0:55und berichtet über den ganz besonderen Ort in der Ungerischen Hauptstadt.
- 0:59Jonapot, auch im diesen Sommer, öffnete einer der schönsten Orte Budapests mit weltberühmten Panorama, erneut seine Tore für Erholungssuchende, Spaziergänger und Sportbegeisterte.
- 1:17Der innenstädtische Abschnitt des Pester unteren Donaukais.
- 1:21Ab dem 21. Juni, zusätzlich zur bereits aus dem Frühling bekannten Wochenentöffnung, bleibt der gesamte innenstädtische Abschnitt des Pester unteren Kais für zwei Monate bis zum Nationalfeiertag am 20. August durchgehend autofrei.
- 1:39Die Besucherinnen und Besucher können den historischen Abschnitt des Kais in einer ruhigen, vollkommen autofreinen Umgebung genießen.
- 1:48Neben den artenberaubenden Panorama, das Teil des UNESCO-Welterbes ist, erwarten sie Gastronomieangebote sowie ein vielfältiges, kulturelles und musikalisches Programm.
- 2:01Der Pester unteren Donaukais ist ein beliebtes Ziel.
- 2:05Laut Besucherstatistiken bietet er 10.000 Menschen Erholungs- oder Sportmöglichkeiten.
- 2:11Budapest pulsiert auch mitten im Sommer und der Donaukais bleibt einer der besten Orte, um innerhalb der Stadt dem Alltag ein wenig zu entfliehen.
- 2:21Wow, da ist ja jemand sehr begeistert von seiner Stadt. Unser Kollege Daniel Mayer hört sich nach einem versierten Fremdenführer an.
- 2:30Ja genau, das ist auch der Fall, weil ich habe mal bei Daniel eine Stadtführung genossen und ich glaube es gibt kaum jemand, der kentnisreicher und interessanter, wie man seine Stadt reden kann.
- 2:41Sehr schön, vielleicht sollte ich ihn auch einmal besuchen, aber Budapest ist ja auch politisch ein interessanter Ort.
- 2:46Die Dominanz der Regierungspartei Fides ist dort etwas durchbrochen von einem Bürgermeister, der einem liberal-grünen Wahlbündnis angehört.
- 2:55So und damit sind wir auch gleich schon wieder bei den Herausforderungen für Politik und Demokratie, um die dein Gespräch mit Ursula Plastik kreist.
- 3:02Da hören wir jetzt rein, wir haben über die Zeit nach 1989 gesprochen und darüber, was Europa heute ausmacht.
- 3:10Was hast du eigentlich am 9. November 1989 gemacht bzw. in der Früh vielleicht, weil es war ja in der Nacht, wie hast du das erlebt?
- 3:18Ehrlich gesagt in der Schweiz und in der Vorbereitung meiner Hochzeit am 11. November.
- 3:25Okay, diese Hochzeit war also historisch eingerahmt, weil ich zu erklären, am 9. November 1989 war die Nacht, in der die Mauer fiel, in der sich Europa dann für alles sichtbar verändert.
- 3:37Das hat ja nicht eine Vorgeschichte, die berühmte Szene am Grenzzaun zwischen Österreich und Ungarn, das Frühstück des Berühmte, das Picknick an der Grenze.
- 3:47All das hatte die Vorgeschichte aber trotzdem, dann ist es am 9. November passiert und dann zwei Tage später eine Hochzeit.
- 3:54Das heißt, du wirst diesen Tag auch nicht vergessen sobald.
- 3:58Ja, ich, weniger wegen der Hochzeit, mehr eigentlich wegen der politischen Ereignisse, ich habe von Anfang an im österreichischen Außenministerium in diesem Bereich gearbeitet.
- 4:09In der Helsinki-Konferenz, in der KSCD viele Jahre lang, dort habe ich im Übrigen auch meinen Ehemann kennengelernt.
- 4:17Das heißt, für uns die jungen Leute von damals, die in der Diplomatik gearbeitet haben, war eigentlich das ein unglaublich spannendes, sehr hartes Thema,
- 4:27mit dem wir uns beschäftigt haben, wie geht es weiter in diesem Europa?
- 4:32Was können wir tun, um diesen eisernen Vorhang, um diese Berliner Mauer, wenn nicht schon überwinden, dann wenigstens Löcher hineinbohren?
- 4:44Das war eigentlich für unsere Generation der Auftrag, den wir uns selbst gegeben haben und den uns die Politik gegeben hat.
- 4:51Denn es war damals noch nicht absehbar, wie es eigentlich dann in den 80er Jahren weitergeht, wie dann dieser Moment 1989 zustande kam, der für mich eigentlich ausschlaggebend geblieben ist und der Angelpunkt meiner gesamten beruflichen Tätigkeit war heute in der Rückschau.
- 5:12Und dieses Jahr 1989 und die folgenden, das war ja auch eine unglaubliche Energie, die dann plötzlich durch Europa ging.
- 5:20Es war nicht nur in Berlin, da wurde gefeiert, in Prag wurde gefeiert, in Budapest wurde gefeiert, in Temesch war, hat man sich von der Czesco-Regime befreit, ist natürlich in Bucharest dann übersprangt und so weiter.
- 5:30Das heißt, plötzlich ändert sich ganz Europa und zwar innerhalb von Wochen. Wie fühlt sich das eigentlich heute an, wenn man da zurückblickt?
- 5:38In einer Zeit, damals waren wir beide noch jünger und haben so eine Zeit erlebt, das Aufbruchs, das Optimismus.
- 5:45Wir haben gewusst, jetzt passiert etwas und wir haben so ein goldenes Zeitalter geglaubt und es war ja auch eine Zeit lang so.
- 5:53Hast du das eigentlich erwartet, dass das diese Dynamik bekommen wird, dass wir uns alle wiederfinden, also nicht alle, aber fast alle mittlerweile in der Europäischen Union, dass die meisten Länder das kommen können, sich sozusagen aus dem Satelliten da sein zu so Wert holen und befreien konnten?
- 6:11War das absehbar damals? Hast du das geahnt, dass es so weit gehen würde, dass man jetzt hier in der Europäischen Union zusammen sind, bis auf, wie gesagt, Westbalkan gibt es noch Lücken?
- 6:22Es gibt die Frage Belarus und Ukraine, aber letztlich ist ja da enorm viel passiert.
- 6:30Ich habe es damals nicht vorhersehen können. Ich habe es mir gewünscht. Wir alle haben es uns natürlich gewünscht.
- 6:35Das war der Grund, das Motiv, der Antrieb für unsere Arbeit. Man darf nicht vergessen, diese Freude kam auch als Ausdruck eines langen Stillstands, einer langen Verkampfung der Kalte Krieg.
- 6:50Der war schon heute im Rückblick, kommt uns das alles sehr stabil und daher interessanter vor, als es für uns war, denn es war eine Bleiklocke, die über Europa gelegen ist.
- 7:02Das, was unsere Freunde nur ein paar Kilometer von uns erlebt haben, das kann man sich heute eigentlich nicht mehr vorstellen.
- 7:10Und ich finde das ein bisschen schwierig, nämlich auch den jungen Generationen weiterzugeben, was es bedeutet, in einem Kerker zu leben, das war es in Wirklichkeit.
- 7:21Der Kommunismus, der Sowjetimperialismus, beides gemeinsam jahrzehntelang, ganze Generationen sind da niedergedrückt worden.
- 7:30Sie haben nie die Wahl gehabt, ihr eigenes selbstbestimmtes Leben zu führen, ihren Beruf zu wählen, zu leben, wo sie leben möchten, zu studieren, wo sie studieren möchten.
- 7:39Also das ist für mich Freiheit in einem politischen Sinn, dass ich mich artikulieren kann, dass ich mich mit anderen Leuten zusammen tun kann, dass ich ein Projekt verfolgen kann, dass ich eine Wahl habe.
- 7:50Und daher auch dieser Moment, der Befreiung dieser Moment, wo das Unwahrscheinliche, das Erwünschte, das Ersehnte, das Habai gearbeitet hatte, aber doch eigentlich unwahrscheinlich plötzlich Wirklichkeit geworden ist.
- 8:06Ich habe daher auch später oft meinen Freunden im Nahen Osten gesagt, I saw the wall come down, and so will this wall.
- 8:14Ich habe daraus sehr viel Hoffnung, sehr viel Optimismus, sehr viel Zukunft zur Zuversicht geschöpft in meiner weiteren Arbeit.
- 8:23Heute haben wir ein deutlich differenzierteres Bild vor Augen, aber das zeigt uns auch, wie lange es dauert.
- 8:31Bis eine Gesellschaft oder Gesellschaften, die so lange keine Freiheit gekannt haben, sich mit den neuen Verhältnissen auch wirklich tief auseinandersetzen.
- 8:44Und wo haben wir eigentlich, wenn man zurückblickt von 1989 bis heute, Fehler gemacht, im Sinne, wo hätten wir das besser machen können, einfach die Integration voranzutreiben zwischen Osten und Westfalen.
- 8:56Man sieht schon sehr deutlich, dass es das immer noch gibt, das beste Beispiel ist Deutschland, völlig unterschiedliche Wahlergebnisse bei den letzten Wahlen.
- 9:03Man sieht auch durchaus vielleicht politkulturelle Unterschiede, wenn ich jetzt dann in Slowakei denke oder in Ungarn denke, ist da was schiefgelaufen auch.
- 9:13Haben wir das Fehler gemacht, hätten wir es besser machen können.
- 9:17Ja, immer ist der Rückblick einer, der dazu verleitet, die Dinge kritisch zu sehen und zu denken, die leider damals halt einfach nicht richtig hinbekommen.
- 9:29Man muss schon sagen und sich auch bewusst bleiben, dass da kein Präzidenzfall bekannt war.
- 9:37Es hat überhaupt noch nie eine derartige Wiedervereinigung von zwei Teilen eines Kontinents gegeben in der Geschichte, in der europäischen Geschichte.
- 9:47Also wir waren auf Neubland, wir sind im uncharted territory unterwegs gewesen und das darf man nicht vergessen.
- 9:55Daher habe ich eine Präferenz dafür, zu sagen, dass es gelungen ist und was gelungen ist.
- 10:02Dass wir mit dem Fein-Tuning, mit dem Bearbeiten dessen, was noch zu wenig berücksichtigt geblieben ist, nicht warten dürfen, sondern dass das eine dringende Aufgabe dieser Generation auch ist.
- 10:14Das war ja auch unsere Motivation, unsere gemeinsame Motivation, European Voices ins Leben zu rufen.
- 10:20Eine englischsprachige Zeitschrift für Außenpolitik, Europapolitik mit einem ganz bewussten Fokus auf die Länder östlich von Wien.
- 10:31Das würde ich jetzt mal sagen, weil wir in Wien arbeiten.
- 10:34Ich glaube, dass das wichtig ist. Ich glaube, dass wir besser zuhören lernen müssen.
- 10:39Auch in längeren Zeiträumen uns selber und die anderen verstehen lernen.
- 10:44Wir sind so gewohnt, dass wir auf einen Knopf drücken und dann funktioniert.
- 10:49Aber die Zeit ist kein Roboter, die Menschen sind auch keine Roboter.
- 10:53Also, wir lernen jetzt, dass viele Dinge länger brauchen, mühseliger sind, als sie im ersten, in der ersten Auffarie vielleicht ausgesehen haben.
- 11:03Und man könnte auch sagen, was sie vielleicht auch geändert hat, von 9.80 bis heute.
- 11:08Damals haben sich die Vereinigten Staaten als das Land verstanden.
- 11:13"The City on the Hill", dieses Vorbild, dieser leuchtende Freiheitslichtstrahl, hat so irgendwie die Dunkelheit hinaus, die Freiheitsstatue als Symbol Amerikas.
- 11:24Und das hat ja auch ein wenig Risse bekommen.
- 11:26Man fragt sich, wo zum Beispiel jetzt auch in Europa, wo sind hier die leuchtenden Vorbilder?
- 11:32Kann zum Beispiel die Europäische Union auch diese Werte, wenn man so will, einbringen?
- 11:38Oder kann das das Vakuum, das vielleicht in Amerika der Ära Trump entsteht, das Wertevakuum befüllen?
- 11:45Oder ist es ohnehin, leben wir in einer Zeit, wo vielleicht Werte insgesamt an Bedeutung verlieren?
- 11:51Und dass wir vielleicht hier in Europa einfach glauben, ja ja, das ist alles wichtig.
- 11:54Alles die Dinge, die wir zu Glauben vorgeben, wie Demokratie und Freiheit.
- 11:58Und ich hoffe, wir glauben ja wirklich dran.
- 12:01Wer kann das übernehmen?
- 12:03Wer kann dieses Vorbild sein und sagt, ja, das ist eigentlich das Leben, so wie wahrscheinlich die Mehrheit der Menschen das ja doch will.
- 12:10Man will Mitsprache, man will ernst genommen werden und will, dass die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden auch vom Staat.
- 12:16Ich bin sehr Amerika-lastig sozialisiert, wenn du möchtest.
- 12:21Ich war mit 15 zum ersten Mal mit meinem ersten Stipendium, ein Jahr lang in Amerika in der High School.
- 12:28Und bin Amerika und dem, was es im Positiven darstellt, immer verbunden geblieben.
- 12:35Das bin ich auch heute noch.
- 12:37Da lasse ich mich auch nicht von Politikern oder einzelnen Personen oder ganzen Gruppen und gesellschaftlichen Bewegungen irritieren und ablenken.
- 12:46Also für mich ist es einfach unbegreiflich, dass Radio Free Europe eingestellt wird, dass Radio Liberty nicht mehr existieren soll.
- 12:55Alle diese Dinge sind für mich sehr schwer vorstellbar, aber ich muss mit dieser neuen Realität leben.
- 13:01Ich glaube, dass darin auch eine große Chance für uns Europäer liegt.
- 13:05Denn wir können nicht einfach mit einer gratis Sicherheit immer wohlhabender werden und uns nur mehr um die Umverteilung und die Mehrung unseres Wohlstands kümmern.
- 13:14Das wird nicht gehen, das ist kein nachhaltiges Geschäftsmodell, würde man sagen.
- 13:18Aber richtig ist natürlich auch, dass wir innerhalb unserer Gesellschaften und mit unseren Partnern in der Europäischen Union und außerhalb der Europäischen Union
- 13:27Tag für Tag neu verhandeln müssen. Was verbindet uns? Woran glauben wir? Warum machen wir das, was wir machen?
- 13:35Und in diesem Sinn hat, unfreiwillig würde ich meinen, J.D. Vance in seiner Münchner Rede, die uns alle sehr verstört hat, schon recht, wenn er sagt, wofür kämpft sie eigentlich?
- 13:45Was ist eigentlich eure Vorstellung von euch selbst? Denn darum geht es.
- 13:50Und ich glaube, das ist jetzt der Zeitpunkt, wo es darauf ankommt, genau das wieder mutig zu formulieren und zu überlegen, wie ist das?
- 13:57Wie wollen wir leben? Wie schaut dieses europäische Lebensmodell aus?
- 14:02Und dass dieses europäische Lebensmodell einzigartig ist in seiner komplexen Kombination von Faktoren,
- 14:11von der sozialen Gerechtigkeit über die Wettbewerbsfähigkeit von einer starken Wirtschaft zum Schutz der Umwelt,
- 14:19von den Menschenrechten bis hin zu einem soliden Wettbewerbsrecht etwa.
- 14:26Das sind die ganz praktischen Punkte, auf die haben wir uns verständigt.
- 14:30Und wir müssen laufend überprüfen und auch uns gegenseitig dafür verantwortlich sein, was wir wollen.
- 14:37Dass es nie 100 Prozent unserer Bevölkerung sein werden, das liegt im Wesen der Demokratie, das finde ich auch nicht weiter steuerend.
- 14:44Aber wir müssen uns selber dafür einsetzen. Es liegt an uns. Demokratie ist eben kein Zuschauersport.
- 14:52Wer eine Wahl haben will, muss wählen. Der muss sich entscheiden, der muss auch Position beziehen.
- 14:58Und ich glaube, das ist der Moment in Europa, wo wir das wieder verstärkt lernen müssen.
- 15:03Es gibt keine Ruhepause, keinen Urlaub von der Geschichte, wie Alexander Schalmberg einmal gesagt hat.
- 15:09Die Geschichte geht weiter und mit ihr müssen wir Position beziehen.
- 15:13Und trotzdem ist es dann diese Rechtsstaatlichkeit, die diese Träume – und das will man sicher Menschen werden – diese Träume haben.
- 15:21Sie haben diese Träume ermöglicht. Eben zum Beispiel, dass es faire Verfahren gibt.
- 15:25Eben, dass es eben zum Beispiel, wie wir uns verständigen, dass es gewisse Grundrechte gibt, die wir alle haben.
- 15:30Und dass es gewisse Grundwerte gibt, die wir teilen.
- 15:33Und da stellt sich nun die Frage, wie können wir auch da weiter sozusagen wieder an einen Punkt kommen, wo das auch ernst gelommen wird.
- 15:41Weil du hast das gesagt, es gibt einzelne europäische Führungsfiguren, aber auch international ist es ja, bläst uns ja auch der Wind entgegen.
- 15:47Man hat den Eindruck, dass das Gesetz des Dschungels heute mehr zählt als das Völkerrecht zum Beispiel.
- 15:54Siehst du da eine Chance, dass sich da wieder der Wind wieder dreht? Oder muss man da mehr pessimistisch sein?
- 16:01Man muss sich bemühen. Man darf einfach nicht aufhören. Man darf keinen Millimeter Boden hergeben in dieser Diskussion.
- 16:08Man muss sich engagieren. Man muss sich auch immer wieder selbst vor Augen führen.
- 16:12Und vor allem unserer Jugend, wie es anders dann sein könnte und was die konkreten Auswirkungen sind.
- 16:19Dass vieles von dem, was heute von jungen Leuten in Anspruch genommen wird, gar keine Selbstverständlichkeit ist.
- 16:26Dass man alles wieder zurückdrehen kann. Es genügt ja. Und dass man nie genau im Vorhinein weiß, wo eine Gesellschaft steht.
- 16:34Wo die Mehrheiten sich bilden. Das sind sehr subtile Vorgänge, auf die man sehr genau hinschauen muss, mit denen man sich beschäftigen muss.
- 16:43Niemand anderer wird diese Arbeit machen. Das ist unser großes Glück, aber auch unsere große Verantwortung in Europa als Europäer,
- 16:50uns hier einbringen zu können und einbringen zu müssen. Wir sind Mitgestalter. Wir sind Mitverantworter.
- 16:57Wir sind nicht die alleinigen Machthaber. Klar, das wäre ein bisschen vermessen mit der Größe Österreichs und der Größe unserer Bevölkerung.
- 17:04Aber Mitgestalten, Mitmachen, Einflussnehmen, sich engagieren, daran kann uns gar niemand hindern.
- 17:10Ein Blick nach Amerika.
- 17:12für mich umzusehen wie wenig eigentlich resilient dieses system der checks and balances ist dass
- 17:21man mir als schülerin gut erklärt hat und dann das ich sehr geglaubt habe wie wenig da eigentlich
- 17:27dann im alltag damit anzufangen ist also vieles in der demokratie beruht auf vereinbarungen auf
- 17:35gemeinsamen verständnis von etwas aber die demokratie ist so wie das was jemand über die
- 17:42göttr gesagt hat auch göttr können aufhören göttr zu sein wenn niemand mehr an sie glaubt
- 17:48so ist es mit der demokratie die demokratie hört auf demokratie und leitschnur und kund wert zu sein
- 17:55wenn niemand mehr dran glaubt oder wenn zu vieler nicht mehr dran glauben natürlich ist demokratie
- 18:01ein aufwendiges verfahren denn das einbeziehen einer größtmöglichen menge von menschen in die
- 18:07entscheidungsfindung und das ist das wesentlichen demokratie das braucht auch zeit geregelte
- 18:12verfahren den respekt vor dem rechtsstaat und den regeln der verfassung das sind ziemlich
- 18:20aufwendige rungenschaften die zu viel verpflichten aber dieser verpflichtung steht die berechtigung
- 18:29gegenüber in freiheit leben zu dürfen eine wahl zu haben wir sehen in unserer nähe dass tatsächlich
- 18:36um freiheit gekämpft wird im fall der ukraine tatsächlich mit waffen die menschen dort kämpfen
- 18:43um ihr freiheit und kämpfen und das recht nicht von einem imperialisten aus moskau sozusagen
- 18:50befehle und und okas zu bekommen aber auch wir sehen das in serbien wo eine studentenbewegung
- 18:56gegen die korruption kämpft auch in ungarn haben wir das zuletzt gesehen wo eine pride parade
- 19:02stadtgefunden an die budapest als politisches zeichen natürlich auch ist es so dass wir
- 19:08vielleicht hier jetzt in vien in österreich im westen generell vielleicht ein wenig das zu
- 19:13wenig ernst nehmen dass wir tatsächlich von etwas lernen könnten aus von unserer östlichen
- 19:19nachbarschaft wo tatsächlich in abstufung wie gesagt von waffengewalt wo man sich sozusagen
- 19:23mit der waffe verteidigen muss bis hin dazu dass man eben für seine bürgerrechte auch auf
- 19:28der straße einsteht und damit auch ja das schlafen ausgesetzt wird oder ist ja nicht so wie
- 19:33ihr bellgrad ist ja nicht wie ihn also da kann man ja fürchten dass vielleicht auch die karriere
- 19:38knick bekommt oder dass man vielleicht auch unter fadenscheinigen gründen vielleicht auch
- 19:43ich nafftiert wird also ist es so dass wir da lernen müssen wieder mehr mut zu haben absolut
- 19:49absolut das war früher so und das ist jetzt auch so wir haben dieses ganz große glück dass
- 19:55wir nicht übereinander zu gericht sitzen müssen sondern dass wir voneinander lernen können
- 20:00und ich habe großen respekt und große bewunderungen für diejenigen jungen menschen auch ältere die
- 20:06sich da engagieren und die das in friedlicher weise tun die ja auch schon diese erfahrung der
- 20:13freiheit des machendürfens des können haben die allerdings auch vielleicht noch ein stärkeres
- 20:20gefühl für die bedrohungen der freiheit haben als wir das hier haben wir sind in gewisser
- 20:26Weise verwöhnt und wir müssen unser eigenes gefühl für bedrohungen wieder schärfen das
- 20:33müssen wir machen in den schulen das müssen wir aber auch machen in der öffentlichen diskussion
- 20:39und das ist der punkt warum eben unabhängige freie medien so zentral sind auch wenn sie manchen
- 20:46leuten unbequem sind auch wenn sie immer wieder fehler machen so wie auch die politik fehler
- 20:51macht wie wir als menschen fehler machen aber das ist die essenz das ist der treibstoff der
- 20:56demokratie und auf das müssen wir aufpassen da müssen bei uns die inneren alarmglocken wieder
- 21:02besser gestimmt werden und der blick auf unseren nachbarn und wofür sie kämpfen wofür sie sich
- 21:08einsetzen wie sie das machen ist absolut notwendig um uns selber wieder mut zu geben und jetzt darf
- 21:15ich dir eine persönliche frage stellen nämlich jetzt wie geht es dir wenn wir so zurückgehen
- 21:19an dieses lebensgefühl der späten 80er dann der 90 jahre das auf diese aufbruchstimmung von
- 21:24der wir schon gesprochen haben und jetzt so dieser doch vielleicht mehr als nur diffusen
- 21:29gefühl einer gewissen bedrohungslage vielleicht eine gewisse bedrückung auch das in vielen punkten
- 21:34vielleicht der man ja ein arzt rückzugsgefecht vielleicht auch führt da und dort ja wie ist
- 21:41deine stimmung bis siehst du bist du positiv in die zukunft mit optimismus oder doch mit einer
- 21:47gewissen sorge wenn man dich wer die es frage wie geht es dir jetzt in der politischen analyser was
- 21:53würdest du dann antworten naja zwei gefühle die gleichermaßen überraschend sind für mich auf der
- 21:59einen seite eine unglaubliche dankbarkeit leben und arbeiten zu dürfen in einer zeitspanne die im
- 22:08wesentlichen frei war von krieg natürlich gab es die kriegerischen auseinandersetzungen am
- 22:14balkan aber ich habe damals und auch noch als außenministerin gesagt das waren die letzten
- 22:19blutigen konflikte auf europäischen boden es hat sich herausgestellt dass das ein wundstenken war
- 22:25also ich habe die persönliche dankbarkeit das nicht am eigenen leib erlebt haben zu müssen
- 22:31und das zweite gefühl dass ich habe ist dass das aufgewirbelt werden das betroffen sein sich
- 22:39darin äußert dass ich einfach kämpferischer geworden bin also der rückzug ins exil ins
- 22:47geistige in die abmeldung schier abschnallen sozusagen in kemperisch gesprochen ist keine
- 22:53option sondern jetzt geht es halt darum mit den möglichkeiten die ich heute habe mit einer
- 22:58kleineren stimme und vielleicht auch einer nur mehr winzigen zuhörerschaft die die
- 23:06Botschaften drüber zu bringen die mir wichtig sind und die sind seit vielen jahren und jahrzehnten
- 23:11ein und dieselben es ändert sich der historische kontext das ändert sich auch der gestaltungsraum
- 23:17in gewisser Weise aber die überzeugungen sind geblieben an dieser stelle machen wir kurz halt
- 23:23wir haben gerade von usler plastik gehört dass demokratie kein zuschauersport ist das passt
- 23:29gut zu unserer nächsten ausgabe von europäisch system herbst erscheinen wird und das thema ist
- 23:34diesmal der donau entlang der donau ist die demokratie unterdruck in der slavakischen
- 23:38hauptstadt bratislava ebenso wie in der ungerischen metropole budapest oder der serbischen kapitale
- 23:44biograd was können wir unseren lesern anbieten wir nehmen die leserin und lesern mit auf eine
- 23:48reise entlang der donau einer unserer atoren das ist martin zingli ist zur fuß von winbis
- 23:53istambul marschiert und dafür den ein schönes stück weg entlang der donau und unsere autorin
- 23:59andrea tompa siehlen wohnt im budapest direkt an der donau und schaut wehmütig in den fluss der wie
- 24:05sie sagt uns nämlich die nachbarn gerade sowohl verbindet als auch trend aber das sind nur zwei
- 24:11der eher literarischen tekste uns nächsten helfs der nehmen gibt das beiträge zu makroekonomischen
- 24:17fragen die das wirtschaftsinstitut we beantwortet sowie tekste zu aktuellen politischen themen und
- 24:23sie kommen aus rumänien oder vulgarien wo es zum beispiel über die innovative it industrie geht
- 24:29dabei halten wir uns an unser motor nicht über die region zu reden sondern menschen von dort
- 24:35erzählen zu lassen genau wie ursolla plastik gesagt hat wir können voneinander lernen die neue
- 24:41ausgabe gibt es übrigens unter european voices punkt eu und nun beenden wir die eigen werbung und
- 24:47gern zurück zu unserem gespräch mit ursolla plastik wenn man jetzt die zielsetzungen und
- 24:53fragestellungen der österreichischen auspolitik nimmt wie wo sie es tut er die größten fragezeichen
- 24:59also einerseits natürlich was ist mit unserer neutralität da können wir über das sollten
- 25:03wir noch kurz sprechen weil natürlich stellt sich heraus dass immer wichtiger wird in der europäische
- 25:08sicherheitsarchitektur zu zimmern vor allem wenn sich die usa vielleicht immer weiter aus europa
- 25:13zurückziehen wo stehen wir dann ich bin eine sicherheitspolitikerin von meiner laufbahn her und
- 25:18davon meine überzeugungen her das heißt das allererste was mich interessiert für österreich ist
- 25:23wie schützen wir am besten unser territorium unsere bevölkerung unsere institutionen das ist
- 25:30für mich sicherheitspolitik dass das nur mehr im europäischen rahmen möglich ist überhaupt und
- 25:37denkbar ist ist für mich sonnenklar das ist auch juristisch klargestellt da gibt es keine grau
- 25:42zonen warum wir hier nicht entschlossen am mitmachen warum wir hier nicht mehr erklären und besser
- 25:48erklären um auch die bevölkerung besser mitzunehmen das bleibt für mich offen aber genau das da sehe
- 25:55ich dass die notwendigkeit eines stärkeren engagments die österreichische bundesregierung hat
- 26:00das aus meiner sicht verstanden und auch ist auch in umsetzung gegangen dazu das österreichische
- 26:06bundesherr wird besser ausgestattet das hat jetzt gar nichts mit militarisierung des bundesherrs zu tun
- 26:12sondern das ist einfach die gewährleistung der fähigkeit zur selbstverteidigung und das muss
- 26:20und wird in einem europäischen rahmen erfolgen dass wir auch schauen dass wir wirtschaftlich wieder
- 26:25besser werden dass wir in der in der bildung besser werden dass wir einfach große große
- 26:31geschichten auch auf europäischer ebene mitschreiben dass wir uns was zutrauen das ist für mich
- 26:37auch eine selbstverständlichkeit und besonders in diesen zeiten eine notwendigkeit sich umdrehen
- 26:43wegdrehen die augen zuhalten die ohren zuhalten und zu hoffen dass das alles irgendwie vorbeigeht und
- 26:49man wacht dann wieder im paradies bei adam und eva auf das wird nicht funktionieren ich glaube auch
- 26:55gar nicht dass die österreicher dieser art von vorstellungswelt anhängen manche vielleicht aber
- 27:00für die kriegt jetzt mal schleinigst aufwachen österreich kann mehr als wir uns gelegentlich
- 27:06zutrauen nimm uns doch mal mit weil du hast gerade auch zum beispiel auch das angedeutet wie so
- 27:11verhandlungen passieren wo natürlich unterschiedlich interessen im spiel sind und so weiter und du
- 27:16hast es erlebt wie kann man sich das eigentlich vorstellen wie ist man vor allem eine erfolgreiche
- 27:20verhandlerin wenn ich jetzt sage jetzt sitzen wir also zusammen mit damals 28 27 es hat fluktuiert
- 27:27leider haben wir auch auf den wegen ein mitgeht auch mal verloren groß britannien aber wie kann
- 27:32man sich das vorstellen wie laufen solche verhandlungen eigentlich ab und was macht einen zu einem
- 27:37guten verhandler wenn hier im moment 27 u nationen am tisch sitzen jeder hat sein schildchen da
- 27:44steht dann auf austria oder germany oder sonst was wir sitzen am tisch bringen unser interessen mit
- 27:49müssen die interessen anderen berücksichtigen und im endeffekt kann man sie das ist es für viele
- 27:54in der bevölker eine black box diese europäische union kommt zu einer so eine entscheidung dadurch
- 28:00mit ganz komplexen vorprozessen im beamten rahmen dann gibt es noch das europa parlament diese
- 28:06ganzen europäischen institutionen der rat die kommission und letztlich kommt man aber wunder
- 28:11immer wieder zu entscheidungen und eigentlich angesichts der komplexheit der verfasstheit
- 28:17der europäischen realität gar nicht so das ist eigentlich ein wunder könnte man meinen trotzdem
- 28:22gelingt in diesem in dieser maschine der entscheidungsfindung was macht einen der folge was
- 28:28muss man bedenken was ist das wichtigste manche sagen ist es einfach auch andere menschen lesen
- 28:33zu können gute persönliche kontakte herzustellen oder ist einfach den interessen dann gut zu
- 28:38kennen und sich lehrt satz der diplomatie sich in andere auch gut hineinversetzen zu können
- 28:44deren interessen auch zu sehen um da dann kompromisse zu finden alles das was du jetzt gesagt hast ist
- 28:50wichtig es gibt natürlich keine einzige wichtige richtige antwort auf eine so komplexe frage aber
- 28:56was schon eine vorbedingung ist erfolgreich zu sein gemeinsam und das gilt jetzt für eine
- 29:02familie das gilt für eine schulgemeinschaft für eine sportgemeinschaft auch für die europäische
- 29:07union das ist das bewusst sein dass man gemeinsam stärker ist als einzeln und dass man daher auch
- 29:15wird kompromisse eingehen müssen und die erklären wird müssen in der eigenen gruppe wenn man das
- 29:22nicht machen möchte sondern da immer auf konfrontation aus ist dann wird man langsam
- 29:28Stück für Stück von den anderen nicht mehr ernst genommen und an den rand geschoben das
- 29:33sind so unterirdische prozesse die nicht gleich auffallen die aber sehr tiefgreifend sind wer
- 29:40ein partner sein will muss sich auch wie ein partner benehmen gut wir werden auch eines
- 29:46eins eingefallen letztes ich mache das jetzt auch noch so kolombomäßig und zwar in kernten wo es
- 29:52bergig ist wo du herkommst aus diesem schönen bundesland hat man auch diesen spruch wenn die
- 29:57leute am berg gehen sagt man wenn du schneller im gibt es sein willst ihr allein wenn du sicher
- 30:01ankommen willst gemeinsam und da frage mich auch manchmal inwieweit auch solche dinge die du erlebt
- 30:08hast als diplomatin sich übertragen lassen wenn man so will wo jeder was davon lernen kann und
- 30:13darum meine frage was können wir alle also menschen egal in welchem beruf in welchem
- 30:18zusammenhinsicht stehen von der diplomatilernen vielleicht den respekt für den anderen denn wenn
- 30:25wir einander nicht grundlegend respektieren wenn wir uns höher vorkommen oder auch tiefer als
- 30:32der andere dann werden wir sehr viel zeit damit verbringen das gefühl herzustellen dass wir an
- 30:39einem tisch sitzen und dass wir an diesem tisch als gleichberechtigte menschensitzen die vielleicht
- 30:47unterschiedlich groß sind das ist ja das tolle an der europäischen Union wir sind unterschiedlich
- 30:51groß wir sind unterschiedlich stark aber wir sitzen an diesem tisch wir verhandeln selbst wie
- 30:57unsere zukunft ausschaut 27 demokratien schreiben das träbuch nachdem sie leben wollen das ist für
- 31:04mich der kern des europäischen gestalten sont hier ist es gut und wichtig dass österreich seine
- 31:11stimme erhebt sein sein know-how einbringt und auch mit sich selbst ein bissl ambitioniert da ist und
- 31:19die allerletzte frage du warst viel im außen natürlich unterwegs was dann vielen orten die auch
- 31:26in diesen berühmten rankings da immer wieder ganz oben sind hast du in der schweiz gelebt hast
- 31:32den paris gelebt in österreich und da frage ich mich was ist was sind deine leeren wenn man
- 31:38selbst dazu in wien lebt das ja auch immer diesen ganzen rankings auf platz eins oder so landet hat
- 31:43ein vergleicht mit zum beispiel mit brüssel wo du sehr sehr oft warst mit paris mit schweizer
- 31:49hauptstadt in bern aber auch wahrscheinlich warst du sehr oft in zürich in dieser in
- 31:53deiner dieser beruflichen zeit was würdest du sagen was hast du vermisst an nämlich an
- 32:00wien an österreich im außen um was vermisst du heute hier in wien oder in österreich wenn du
- 32:06an die den an die orte denkst an denen du gewirkt hast wenn ich mit der u-bahn ins zentrum fahre
- 32:13dann sehe ich immer wieder einen spruch der von einem balkon hängt von einem hochhaus und da
- 32:18gefällt mir super da steht drauf mir fehlt das mehr fehlt mir das mehr was steckt hinter dieser
- 32:25schiefer denn das ist eine schiefer für was ganz anderes es liegt offenbar im mensch sein dass uns
- 32:32immer irgendwie etwas fehlt was nicht so perfekt ist ja ich muss ehrlich sagen mir fehlt genau
- 32:38gar nix ich habe jede phase meiner meine arbeit und meines lebens sehr genossen aber vielleicht auch
- 32:45deswegen werde ich von grund her ein furchtbar neugieriger mensch bin als es ich fand das komplett
- 32:51faszinierend das außer mir hat das noch niemand verkaube ich faszinierend gefunden von paris nach
- 32:57bern also wie zwei politische wesen wie frankreich und die eidgenossenschaft nebeneinander haut an
- 33:04haut grenze an grenze leben und funktionieren können wenn ihre politische DNA so unterschiedlich
- 33:10ist das bleibt für mich auch ein rätsel und in wirklich kettern sowie du es formuliert hast ein
- 33:15wunder also wir müssen mit diesen mit diesem wunderclauben leben wir dürfen das auch wir dürfen
- 33:22ein wunderclauben und die arabische union die tatsache dass wir trotz aller unterschiedlichkeiten
- 33:27die wir sorgsam pflegen so wird die schweizer den rösti gaben zum beispiel sorgsam pflegen trotz
- 33:34aller unterschiede trotzdem gemeinsam was aufstehen können und was voran bringen können das ist ein
- 33:41wunder roger kohlen hat glaube ich einmal gesagt das ist ein politischer kommentator der new york
- 33:47times und gesagt europa ist es am schlechtesten vermarktete politische munter mit diesem appell
- 33:56von usrler plastnik schließt wir diese folge österreich kann mehr und europa auch den link zu
- 34:02diesem gespräch finden sie in den show notes sowie auch alle informationen zu european voices
- 34:07unter european voices punkt e u und das war das dritte kapitel unserer east side stories jeden
- 34:13letzten donnerstag im monat erscheinen neue podcast folge danke dass sie dabei waren hören
- 34:19sie uns wieder servus das wissenschaftliche