Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Muss die Stadt öffentliche Räume an die AfD vermieten?
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- In der letzten Woche habe ich ja davon erzählt, dass sich Anwohnerinnen und Anwohner in Oberkassel über Knöllchen während der Kirmes geärgert haben, besonders auf der Leo-Straße. Das Ordnungsamt hat jetzt zahlreiche Tickets tatsächlich wieder zurückgezogen, nachdem eine Dame sich persönlich beim Oberbürgermeister beschwert hatte. Das sind doch irgendwie mal nette Nachrichten und der Frieden ist nun hoffentlich auch wieder hergestellt. Welt. Trotzdem gab es für das Ordnungsamt während der Kirmeszeit gut zu tun. Laut Stadt wurden 3.871 sogenannte Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Ob das viel oder wenig ist, ist wahrscheinlich Ansichtssache. Ich muss mir ausnahmsweise über Parkplätze gerade keine Gedanken machen. Da möchte ich ganz transparent sein. Ich bin nämlich gerade in der Eifel und Und wenn es hier eins gibt, dann ist das Platz. Apropos Platz, eine chormannsche Überleitung, wie sie im Buch steht. Am Graf-Adolf-Platz läuft gerade das Eine-Straße-Festival. Was dann noch an Programm geplant ist und wie wir darüber auf die Oper gekommen sind, auf die neue, ist zu hören in meinem Gespräch mit Uwe-Jens Runau. Auch über Plätze oder vielmehr darum, was dort passiert, habe ich mit Verena Kehnsbock gesprochen. Ist die stadt verpflichtet parteien wie zum beispiel der afd räumlichkeiten zu vermieten und auch auf einem platz findet das tierische frankreich fest statt auf dem rathausplatz unter anderem angelina burch kennt alle details und damit herzlich willkommen beim rein pegel ihr hört folge 326 und der rhein steht bei drei meter acht. Music. Und damit herzlich willkommen im Rhein-Pegel-Podcast, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was die Stadt bewegt, was ihre Bewohnerinnen und Bewohner antreibt, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und für eine kleine wunderbare Weile darf ich diese Aufgabe übernehmen, was ich sehr gerne tue, auch wenn ich mich gerade auf einem mini-kleinen Ausflug in die Eifel befinde. Uns hat eine Sprachnachricht erreicht von Marc mit sehr netten Lobesworten am Anfang. Vielen, vielen, vielen Dank dafür. Und er hat Bezug genommen auf ein Thema, über das ich vor ein paar Folgen mit Verena Kehnsbock gesprochen habe. Und zwar darüber, dass der Notruf der Feuerwehr bzw. Der Notruf 112 immer öfter auch gewählt wird, wenn die Gefahrensituation vielleicht doch nicht so akut ist. Mark ist selber Feuerwehrmann und das hat er dazu gesagt. Ich bin selber Berufsfeuerwehrmann, nicht in Düsseldorf, ich arbeite in der Innenstadt in Köln, das heißt auch im EPI-Zentrum neben der Lanzeis Arena und ich kann das nur so wiedergeben und auch ganz klar sagen, da sollte ruhig mehr Aufklärung auch kommen, weil... Wir werden angerufen, nicht nur, weil die Leute überfordert sind, sondern weil die Leute einfach meinen, wir, ich sage es bewusst, missbrauchen jetzt den Notruf, weil innerhalb von acht Minuten gesetzlich wir da sind und dann man ins Krankenhaus gefahren wird, im Klammern Taxi oder auch seinen Krankenschirm bekommt oder auch meint, man kriegt jetzt die Facharztbehandlung. Das ist ein globales Problem in Deutschland, das stimmt, aber es gibt wirklich auch gesunde, erwachsene Leute Mitte 20, Anfang 20, Mitte 30, wie auch immer, die wegen drei Tagen schon Kopfschmerzen, zwei Uhr nachts uns anrufen. Und es ist wirklich sehr, sehr, sehr ermüdend und auch sehr belastend, eine hochqualifizierte Beruf zu haben, wie Notfallsanitäter, Praxisanleiter, was ich bin und eigentlich eher Erziehungsmaßnahmen machen muss und jedes Mal daran denke, ich stehe jetzt hier vor jemandem und irgendwo könnte wirklich jemand den Herzinfarkt, den Schlaganfall, den schweren Verkehrsunfall haben, was wir oft genug leider auch erleben in der Kölner Innenstadt. Und Gewalt an Einsatzkräften auch nicht so erlebt, Gott sei Dank. Sollte auch nie hochgekocht werden, weil das ist nicht unser Job. Daher, das wollte ich gerne mal loswerden, dass man auch eine Sache noch, wenn jemand bewusstlos auf der Straße liegt, wir reden von dem Obdachlosen, gerne mal kurz ansprechen, nicht direkt den Rettungsdienst rufen. Es ist keine bewusstlose Person. und wenn jemand natürlich dann die Courage hat, den anzusprechen, hallo, wie geht's dir? Der muss nicht angefasst werden, gar nichts. Und die Augen aufmacht. Und dann mürrisch ist, sage ich auch immer gerne, stellt euch vor, einer steht bei euch um 7 Uhr morgens am Bett und macht euch wach. Was würdet ihr dann wohl meinen oder für eine Stimmung haben? Er hat einfach keine Lust, der liegt da und schläft. Gerne erstmal ansprechen und dann den Notruf wählen. Das wäre so auch ein schönes Anliegen, glaube ich, von allen Berufsfeuerwehrkollegen und mir. Dann danke nochmal. Schön, dass es die WhatsApp-Sache gibt. Macht weiter so. Liebe Grüße. Wenn ihr uns auch etwas mitteilen wollt, dann könnt ihr das natürlich sehr, sehr, sehr gerne tun. Reinpegel-post.de ist unsere E-Mail-Adresse und per WhatsApp erreicht ihr uns unter 016 080 80 844. Da könnt ihr Veranstaltungstipps loswerden, da könnt ihr Themenvorschläge hinschicken und da könnt ihr auch Sprachnachrichten senden, wie die, die wir gerade gehört haben. Der Graf-Adolf-Platz in Düsseldorf ist nicht unbedingt ein Ort, an dem man sich jetzt auffällt, wenn man zum Beispiel Kunst erleben möchte oder an dem man sich überhaupt aufhält. Es ist eher so ein Transitort. Markus Ambach, ein Künstler aus Düsseldorf, hat vor, dies zu ändern. Mit seinem Festival Eine Straße holt er den seiner Meinung nach unterschätzten Teil der Innenstadt in das Bewusstsein der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer und definiert ihn neu. Und auch ein weiteres Gebiet im Zentrum soll ja in Zukunft eine neue Bedeutung bekommen. Am Wehrhahn wird die neue Oper gebaut. Die Stadt hat nun die Gelegenheit, das Baugrundstück für 132 Millionen Euro zu erwerben. Ob das ein angemessener Preis ist, was die aktuelle Stimmungslage dahingehend ist und was beim Eine-Straße-Festival in den nächsten Wochen noch so auf dem Programm steht, erzählt Uwe-Jens Runau. Uwe-Jens Runau ist mir, naja, heute muss ich sagen, zugeschaltet. Online treffen wir uns. Wie schön, dass du ein weiteres Mal dabei bist. Dass es in dieser Stadt Orte gibt, die, naja, ich möchte sagen, ein wenig vergessen werden manchmal. Darüber sprechen wir ja das eine oder andere Mal. Ein solcher Ort, möchte ich fast behaupten, wird gerade schon seit einigen Wochen und auch noch eine Weile länger ein bisschen in den Fokus gerückt und zwar der Graf-Adolf-Platz. Da gibt es eine Kunstinstallation, ein Festival eigentlich. Wie würdest du das beschreiben? Ja, schönen guten Tag erstmal, liebe Tosja. Das ist das Festival über eine Straße, die vor allem eine verkehrliche Funktion hat. Und dass jetzt der Graf Adolf Platz so in den Blickpunkt gerückt ist, hat damit zu tun, dass er im Rahmen dieses Festivals einfach sehr gut angenommen wird. Es geht eigentlich um die Graf-Adolf-Straße insgesamt und das Festival heißt Eine Straße. Läuft seit ein paar Wochen schon. Und wie sich jetzt so herausstellt, wird der Graf-Adolf-Platz von Leuten, die sich für Kunst interessieren, gerne in der Innenstadt sind und auch die etwas umtoste Urbanität genießen, wird ja sehr gut angenommen. Und innerhalb von einer Woche, also von fünf Tagen innerhalb einer Woche, wurden da jetzt sogar bis zu 8000 Leute gezählt, die dann mal da stehen bleiben, sich das angucken. Da sind Kunstwerke aufgebaut, eine riesen Fotowand, die 40 Meter breit ist. Und auf dem Platz am Südende der Köder, wo dieses rote Telekom-Gebäude ist, da steht so ein rotes Zelt. Das ist aus Schwimmwesten gemacht, also die wir kennen von Flüchtlingen, die die eben tragen bei der Überquerung des Mittelmeers von einer Künstlergruppe gestaltet, wo die Leute sich drunter setzen können, Sitzgelegenheiten nutzen können. Genauso stehen Sitzbänke auf einer Wiese. Da liegt so ein riesengroßer blauer Wurm, der gleichzeitig das Thema Mini-Housing zum Thema hat. In den kannst du reingehen, dich reinsetzen. Und das tun die Leute. Da finden zum einen Veranstaltungen statt, aber vor allem nutzen sie es einfach selber. Und das zeigt, welcher Bedarf da eigentlich ist an so öffentlichen und halböffentlichen Orten in der Innenstadt, die man nutzen kann. Und der Markus Ambach, der das Ganze organisiert, Und sagt, gib den Leuten mehr Sitzgelegenheiten. Die werden sofort genutzt in der Innenstadt. Und so sie nicht vollgeschissen werden von irgendwelchen Tauben oder anderen Papageienvögeln oder sonst was, läuft das also gut. Das wird angenommen und das sieht man am Graf Adolfplatz. Ja, das fand ich in dem Stück, was du dazu geschrieben hast, tatsächlich einen sehr schönen Satz. Den habe ich mir auch rausgeschrieben. Gebt den Leuten mehr Sitzgelegenheiten. Weil ja, genau, der Graf Adolfplatz ist eigentlich eher so ein Transitort, so nennst du es auch. Alle laufen da irgendwie ständig drüber. Es ist ja wirklich auch eine Achse zur Friedrichstraße, zur Köh, zur Graf Adolfstraße selber. Aber da jetzt sitzen und verharren oder irgendwie sich mal, da ist ja sogar auch so ein kleiner Parkteil, aber da ist nie so richtig viel los. Wer ist der Initiator? Wer ist Markus Markus Ambach. Markus Ambach ist ein Künstler und ein Projektemacher. Seine Firma heißt auch Markus Ambach Projekte. Und der macht das schon ganz lange und ist sehr gut vernetzt natürlich. Hat viele Künstlerkollegen, die er dann auch ranholt. Organisiert Fördermittel. Hat das vor sechs Jahren schon mal gemacht. Da gab es ja ein großes Projekt am Bahnhof, wo auch Gutes von zurückgeblieben ist von Katharina Sieverding, berühmte Künstlerin. Ihre größte Arbeit eigentlich. Man sieht diese... Diese Bilderwand, die sich rund um den Bahnhof da zieht, Worringer Straße Richtung Bahnhof, was ja eigentlich fantastisch ist, dass so ein Ort, wo du einfach auch ja eigentlich nur dran vorbeiläufst, der aber so zentral wichtig ist für Menschen, also so einen Umschlagplatz zu nutzen, wo du selber von A nach B kommst, ankommst und gehst, den auch so künstlerisch zu gestalten eigentlich. Auch mal immer so eine Möglichkeit zum kurzen Inhalten zu geben. Und ähnlich ist das jetzt bei eine Straße. Und er sagt, die Aufmerksamkeit ist dann noch viel, viel höher. Also die Menschen nutzen das mehr. Markus Ambach hat auch übrigens so Sachen gemacht wie Sperrung der A40 mit riesen Tische drauf aufbauen und sowas. Also es gab viele große Aktionen, womit er bekannt geworden ist und hat sich jetzt die Graf-Adolf-Straße vorgenommen, wo es Ausstellungen gibt an unterschiedlichen Orten, aber auch eben Open-Air-Kunst und dazu noch Führungen. Es gibt ein Audio-Walk mit QR-Codes, kann ich eben nur empfehlen. Macht Spaß, sich das mal anzugucken oder anzuhören vielmehr, wenn man rumläuft. Das Ganze dauert noch bis zum 18. August. Ja, also es geht ein bisschen darum, Orte, Innenstädte, die sonst nicht beachtet werden, aber vor allem irgendwie nicht künstlerisch bespielt oder so, ein wenig neu zu definieren, nicht wahr? Genau, und auch darum, wo sehen wir die Zukunft unserer Innenstädte? Ich glaube, keiner will mehr, dass es nur ein Verkehrsraum ist, wo du eigentlich keine große Aufenthaltsqualität hast. Das hat sich jetzt auch herausgestellt auf dem großen Stück der Graf Adolfstraße. Verstehst du dein eigenes Wort eigentlich nicht. Deswegen so dieses etwas zurückgesetzt am Graf Adolfplatz kommt gut an. Wenn du auf der Graf Adolfstraße selber stehst, wo du vier Spuren Autoverkehr plus die Straßenbahn hast, dann ist es da ein bisschen schwieriger, eine Aufenthaltsqualität hinzubekommen. Deswegen sollte da ja jetzt mal versuchsweise für zwei Monate so ein Radweg eingerichtet werden. Ist aber gescheitert, weil die CDU das nicht wollte. Darüber sind die Festivalmacher und auch die Anliegergemeinschaft ein bisschen sauer. Aber es soll im nächsten Jahr nochmal einen neuen Anlauf geben. Und die Frage ist also, wie wollen wir eigentlich in 10, in 20, in 30 Jahren in unseren Innenstädten leben? Und wir wissen, Städte sind voll im Trend. Und die meisten Menschen wollen eigentlich auch ein bisschen bessere Aufenthaltsqualität. Und man muss einfach jetzt so gucken, wie können wir das erreichen? Und dazu tragen halt auch so solche Aktionen hier bei. Und es gibt eine Aktion auch, da geht es nämlich genau darum, da wird gefragt, wie stellen wir uns die Zukunft unserer Straße vor? Und das ist dann nochmal so eine Abendveranstaltung auch mit Rundgang im Rahmen dieses Festivals. Ich verstehe. Wenn du jetzt sagst, die Zukunft dieser Orte oder der Innenstädte beim Graf Adolfplatz, das schreibst du ja auch ein wenig in dem Stück, aber ich habe das selber auch schon gedacht, das ist ja auch ein bisschen wieder in die Vergangenheit blicken, weil der Graf Adolfplatz war ja auch mal ein bisschen, war ja mal was irgendwie, oder? Mit dieser Nähe zur Kö, als die Friedrichstraße noch nicht eine Dauerbaustelle war. Und auch diese Nähe zum Schwanenspiegel, zum Museum und so. Irgendwie ist es ja auch in diesem Fall eine Wiederbelebung fast eines Ortes. Ja, das muss man sagen. Also das historische Erbe, man kann es sogar. Und natürlich kann man es nicht wirklich vergleichen. Aber ich sage mal, die meisten staunen eigentlich, wenn man denen erzählt, dass unser Rheinufer, wo alle so stolz sind, dass da mal 1990 ein Rheinufer-Tunnel gebaut wurde. Also von 89 bis 93 ist der gebaut worden. Und auf einmal hieß das, die Stadt kehrt zurück an den Rhein, weil oben nicht mehr jeden Tag 50.000, 60.000 Autos lang fuhren. Aber fast 100 Jahre vorher, nämlich 1902, wurde zum ersten Mal das Rheinufer eingeweiht und das war eine reine Flaniermeile. Also das, was wir uns mal wiedererobert haben zum Ende des 20. Jahrhunderts, war der Ursprungszustand vom Anfang 19. Jahrhundert, nämlich eine schöne Flaniermeile. Es gibt wunderschöne Fotos von Düsseldorfern mit Hüten und die Frauen mit tollen Kleidern, wie die da 1905 alle lang flanieren am Sonntag. Und heute sind die Leute anders angezogen, aber die Nutzung als schöne Freizeitnutzung, die ist eigentlich wieder da und es ist diese Nachkriegszeit mit macht die Städte autogerecht, die einfach eine andere Geschichte gebracht haben und auch heute kriegt man die Autos nicht mal eben weg aus der Stadt, wir benutzen die ja auch alle. Aber die Frage ist, ob es genau im Herzen der Innenstadt genauso viel immer noch sein müssen oder ob man das ein bisschen anders organisieren kann und Alternativen schaffen kann Und darum geht es halt hier bei dem Festival und die Graf Adolfstraße war auch früher eine schöne Ausgehmeile mit vielen Theatern, mit Kinos, also sehr berühmt ja für die Kinokultur, die Graf Adolfstraße, schöne Altbauten, es gab tolle Gastronomien, das Arabische Café war da, also hat noch, so alte Düsseldorf hat das noch so einen Klang, man kann sich so Bilder angucken im Netz und von diesem Geist wieder was zurückzuerobern, darum geht es eigentlich. Ja, ich habe das Gefühl, dass das gelingt auf jeden Fall. Also ich werde jetzt bestimmt den Graf Adolfplatz mit ein wenig anderen Augen sehen. Also es geht ja auch gar nicht anders. Da stehen ja auch wirklich sehr, sehr eye-catching Skulpturen. Und ich habe noch mir zwei Gedanken gemacht, ob diese Situation auf der Friedrichstraße, die ja wirklich auch schon lange irgendwie andauert und ja auch viele Menschen, die da leben oder sich viel bewegen, ein wenig unglücklich macht, weil da einfach die ganze Zeit gebaut wird und so. Kann das eine Chance sein, das auch wieder ein bisschen zu versöhnen? Also dadurch, dass es jetzt einfach ein bisschen mehr in den Fokus rückt, dass die Friedrichstraße vielleicht auch davon profitiert? Ja, die Friedrichstraße hat natürlich noch ein massiereres Problem, eigentlich muss man sagen, als die Graf-Adolf-Straße zumindest auslöst. Aktiv aktuell jetzt, wenn eine Stadt eine Straße über 14 Jahre zu einer Dauerbaustelle macht, muss man sich ja nicht wundern, wenn da ein Geschäft nach dem anderen pleite geht, abwandert, wie auch immer und einer Straße eigentlich die Lebenskraft entzogen wird. Das muss man erstmal überwinden, aber danach ist es genauso. Also die Qualitäten Graf Adolfstraße, Friedrichstraße, die sind so ein bisschen ähnlich eigentlich. Die Friedrichstraße ist hoch verdichtet. Die Menschen brauchen eigentlich so eine Straße auch mit ihren Geschäften, die dann hoffentlich wiederkommen mit den Cafés und so weiter als Treffpunkt. Punkt, das ist eine große soziale Maschine eigentlich und man kann nur hoffen, dass die Stadt ein bisschen Gas gibt, dass es nicht so lange dauert, dass sie wieder da ist. Aber dann gehören die beide eigentlich zusammen. Man kann es auch verstehen ein bisschen wie so ein Scharnier. Der Hauptbahnhof ist ja Startpunkt der Graf-Adler-Straße, kann man sagen. Der zweitwichtigste Bahnhof für die Deutsche Bahn ist der Bahnhof Bilk und von da geht es in die Innenstadt. Da sieht man schon so ein bisschen die Nähe eigentlich der beiden Achsen. Ja, und eine Frage, die ich mir irgendwie, ich weiß auch gar nicht warum, gezwungenermaßen mittlerweile immer stelle, wenn da jetzt im öffentlichen Raum Sachen aufgebaut werden, Skulpturen aufgebaut werden, irgendwelche Kunstobjekte stehen, ist irgendwas passiert damit? Also hat jemand versucht, du hast schon die Tiere angekündigt, die da manchmal ihr Geschäft verrichten oder erwähnt, die da manchmal ihr Geschäft verrichten, das ist natürlich Nature Calling, aber also gab es schon Vandalismus, ist da irgendwie, also gibt es da irgendwelche? Ja, zum Glück nicht, muss man sagen. Also die Kunstwerke, die da rumstehen, auch die Fotowand, das ist auch von Sprayern und so weiter nicht in irgendeiner Weise genutzt worden. Im Gegenteil, das sind kleine Bildchen auf die Rückseite dieser großen Fotowand, die da steht, hingepinnt worden. Und das finden Ambach und Co. Eigentlich auch gut, dass da eine Kommunikation sozusagen stattfindet. Und es findet da ehrlich gesagt eher ein Respekt sogar statt und man nutzt das eher und erfreut sich daran. Es gibt auch schon so Diskussionen, soll man das nicht erhalten, so eine große Fotoausstellungsfläche? Man kann ja auch andere Kunst dann da noch drauf zeigen, andere Fotokünstler. Das ist bestimmt kein Nachteil, wenn man sich das da mal angucken geht. Das ist neben dem Pavillon auf der anderen Seite des Graf Adolfplatzes, also nicht da, wo das Zelt ist, sondern andere Seite rüber. Und ich fände das eigentlich schön, wenn davon was zurückbliebe, so wie mit Katharina Sieverding am Bahnhof, wenn dann auch von diesem Kunstprojekt was bliebe, weil das eigentlich die Stadt da attraktiver macht. Also, dass es sehr gut gehen kann, wenn man einen Ort in der Stadt, der normalerweise vielleicht ein wenig... Nicht so mit Kunst verbunden wird oder ein wenig anders definiert ist. Wenn man da etwas etabliert, was damit zu tun hat, kann das gut gehen. Ich möchte sehr elegant oder auch nicht irgendwie überleiten auf ein tagesaktuelles Thema, was anknüpft an ein Gespräch, was wir vor ein paar Wochen geführt haben, und zwar die Oper am Wehrhahn. Da kamen wir ja auch schon zu dem Schluss, dass dieser Bereich da eigentlich einer ist, wo jetzt Kunst und Kultur nicht unbedingt organisch vorkommt und es wird da jetzt hingepflanzt, im wahrsten Sinne des Wortes ja, oder hingebaut und dann kann sich da vielleicht auch so eine Kommunikation entwickeln, dann kann da ein respektvoller Umgang entstehen. Es gibt Neuigkeiten zum Baugrundstück. Ja, also wir hatten ja darüber gesprochen, dass die Stadt das kaufen will. Das ist auch vollzogen worden. Und jetzt in dieser Woche hat der Gläubiger Ausschuss für dieses Grundstück, das sind ja immer Besitzgesellschaften, muss man sagen, alles gehört zur Signergruppe insgesamt von René Benko. Aber der musste ja auch noch da zustimmen. Und das hat er jetzt für das, das sind ja zwei Grundstücke, für das weitaus größere, was 8.440 Quadratmeter groß ist. Das ist das Areal, worauf der Kaufhof steht und das Parkhaus hinten rüber zur Oststraße. Da hat er jetzt zugestimmt, dass das eben an die Stadt verkauft werden kann. Es steht noch aus, ein kleines Grundstück, knapp 600 Quadratmeter direkt daneben an der Oststraße. Und wenn auch da der Gläubigerausschuss zustimmt, dann kann der Kauf, der schon notariell beglaubigt ist, also die waren schon beim Notar und haben unterschrieben, dann kann der auch wirklich juristisch vollzogen werden. Also es gab immer so einen Vorbehalt, dass eben der Gläubigerausschuss zustimmen muss. Das wird auch kommen, das ist eine Formsache, aber das ist entscheidend, weil dann ist wirklich so ein Eigentumsübergang möglich auf die Stadt und die kann da die Oper planen. Und es sind ja wirklich schwindelerregende Summen, die da stehen und gezahlt werden. Ist das, also woher kommt das? Ja, es gab so eine Diskussion halt. Mit diesem anderen kleinen Grundstück geht es um knapp 137 Millionen Euro. Und da war erst so ein bisschen Geraune ging durch den Markt, muss man sagen, weil so Immobilienprofis halt sagen, naja, aus unserer Sicht sind das eigentlich eher so 50 Millionen, ist das nur wert. Aber es sagen mir genauso Immobilienexperten, nee, nee, das stimmt bei Entwicklern, die im Augenblick in der Krisenzeit zahlen die nicht so viel dafür, weil wenn du heute sowas kaufst, musst du ja nochmal investieren, dann willst du das weiterentwickeln und du hältst das nicht so lange. Du hältst das vielleicht zehn Jahre und dann willst du es mit Gewinn weiterverkaufen. Aber die Perspektive bei einem Eigennutzer ist ja ganz anders, der das dynastisch quasi sehen kann. Eine Stadt Düsseldorf sagt, wir wollen das kaufen, wir wollen das 100, 150 Jahre nutzen. Also 100 Jahre wird deine Oper stehen, kann man von ausgehen. Das Theatergrundstück an der Hainallee gibt es seit 1875. Da wurde dann Theater eröffnet. Das ist ja auch schon ein paar Jahre her, also 150 Jahre ungefähr. Und ähnlich muss man das auch beim Wehrhahn sehen. Es gab ein Bieterverfahren für dieses Grundstück. Die Stadt ist da reingestiegen, hat gesagt, wir wollen exklusives Recht. Das kostet natürlich auch dann ein bisschen was. Und der Bodenrichtwert, das, was man eigentlich ansetzt als Wert für so ein Grundstück, der legt sogar über 200 Millionen, ungefähr 220 Millionen für dieses Grundstück. Also man muss dann sehen, wenn es heute nur 50 Millionen wert ist, wäre es vielleicht in fünf bis zehn Jahren, weil alles wieder besser läuft, auf einmal 160, 180 oder was weiß ich was wert. Das wissen wir nicht. Und auf die lange Nutzungsdauer gesehen, sagen mir die Experten, ist der Preis sogar gut. Plus er löst ja viel aus. Er soll das ganze Umfeld aufwerten. Und ich bin ja jetzt mal mit Profis rumgelaufen, guck mir das an. Da ist so viel, wo man sagt, das wird alles davon profitieren im Umfeld, wo andere Nutzungen reinkommen, hochwertigere Nutzungen reinkommen, wo vielleicht Immobilieneigentümer wieder investieren in ihre Grundstücke. Das hat Köbogen 1 und 2 auch ausgelöst im Umfeld, muss man sagen. Und dann profitiert davon auch wieder die Stadt. Wenn du andere Nutzungen hast, wo wieder mehr Steuern draufgezahlt werden und so weiter. Also in der Perspektive, die über heute und die nächsten zehn Jahre hinausgeht, muss man wohl sagen, ist das auch eine gute Entscheidung. Wenn man nur kurzfristig denkt, kann man es kritisieren. Ich verstehe. Und ist das ein Preis, der auch sozusagen im... Für so eine Oper wird wahrscheinlich auch einfach so ein Finanzplan erstellt. Also so wie man das manchmal im Kleinen macht, wird das auch im Riesigen gemacht. Also ist das ein Preis, der auch dafür kalkuliert wurde oder überrascht das in die eine oder in die andere Richtung? Also das ist natürlich alles solitär. Eine Oper ist solitär. Ein Ankauf eines Grundstücks für eine Oper, das ist ja quasi ohne Vergleich, muss man sagen. Und es kommt ja auch darauf an, statt hat selber Planungshoheit. Was machst du jetzt dahin? Da soll ja die Musikschule mit rein, das wird schon gesagt, aber die Oper hat ungefähr 33.000 Quadratmeter, 10.000 kommen durch diese Musikschule. Du kannst als Stadt auch noch 10.000 bis 20.000 Quadratmeter da zusätzlich realisieren. Du bestimmst ja selber, wie hoch, wie dehnt sich das Ganze aus, haben die vorne einen Hochpunkt, also so Varianten hatten wir auch schon mit SIGNA, so Diskussionen. und tust du da noch was hin, was wiederum Geld einspielt für die Finanzierung der Oper. Das ist ja alles noch gar nicht geklärt und muss jetzt beantwortet werden. Aber sinnvoll wäre es natürlich. Und dann da was sehr Attraktives hinzumachen, dann minimierst du wieder Kosten. Das heißt, die Stadt hat das alles selber in der Hand. Die Zahlen, alle wollen immer vorher schon die Zahlen. Was kostet das alles? Also grobe Vorstellungen gibt es ja schon. Wenn du eine Oper für 700, 800 Millionen baust, zahlst du ungefähr, wenn du 3,5, 4 Prozent Zinsen hast, 500 Millionen. an Zinsen alleine. Also im Augenblick ist das Realistische, dass man denkt, das Ganze kostet anderthalb Milliarden. Jetzt kannst du sagen, du tust da noch andere Sachen rein, dann ziehst du wieder 300 Millionen ab. Die Rechnung muss noch gemacht werden, wenn wir konkreter wissen, was wird da gebaut. Ich verstehe. Wie ist die Stimmung allgemein inzwischen dieser Entscheidung gegenüber, da die Oper am Wehrhahn zu machen? Ja, ich glaube, wir sind noch in so einer Gewöhnungsphase. Es ist ja zu kurz vor der Sommerpause gekommen. Spannend wird der Auslobungstext, der jetzt gerade erarbeitet wird, der wird vermutlich im November oder Dezember vom Stadtrat abgesegnet. Dann sieht man mal, was sind die Planungsziele. Ich werde das natürlich sofort verfolgen, im September, Oktober darüber berichten, in welche Richtung bewegt sich da das alles, was will man da, was sagen vielleicht auch noch so ein paar andere Architekten, Stadtentwickler, was kann man da machen. Man muss ja auch sehen, die Oper zieht ja eigentlich um von einer Seite des Hofgartens auf die andere. An der Heineallee ist der Hofgarten, aber auch an der Jakobistraße, Goldsteinstraße, Da geht ja der Hofgarten eigentlich los und es gab schon so Entwürfe von dem Andreas Kippa, der war bei einem Workshop zur Schadowstraße beteiligt, auch im Zusammenhang mit Siegner-Entwürfen, Bjarke Ingels, der Architekt. Und der hatte dann den Grünzug so rübergezogen, zu dem Wern zur Tonhallenstraße hin. Übrigens Tonhallenstraße hatten wir beide ja auch schon mal drüber gesprochen. Da stand ja schon mal ein Musikpalast sozusagen, die Düsseldorfer Tonhalle, die erste im 19. Jahrhundert. Und wenn man jetzt ein bisschen schlau das macht, was Grün angeht, was die Tonhallenstraße angeht, muss da eigentlich weiter der Autoverkehr durchfahren oder können die durch die Oststraße und links abbiegen, kann man das begrünen. Da fährt vielleicht nur noch ein bisschen Straßenbahn durch und ansonsten sieht das auf einmal besser. Also man hat ganz viele Varianten, die man jetzt diskutieren kann. Vor allem was den Verkehr angeht, also dass man da auch einfach Rad exklusiv macht. Ja, ein Radleitweg soll ja sowieso da durchgeführt werden. Die Ost-West-Radleitroute, also vom linksrheinischen rüber nach Gerritsheim, die führt ja dann an der Oper vorbei, also eine Fahrradautobahn in Anführungsstrichen. Also das wäre was ganz Neues, eine Oper mit einem super Radangebot vor der Tür. Man muss halt gucken, wie der öffentliche Raum drumherum gestaltet werden soll. Was mir die Experten übrigens sagen, durch die unterschiedliche Situation der U-Bahnausgänge, nämlich mehr zur Oststraße hin und dann zum Köbungen 1 hin, da hatte die Mitte der Schadowstraße eigentlich sehr darunter gelitten, dass das natürlich jetzt durch eine Oper, die da hinkommt, wieder massiv anders wird. Also dieses erste Stück quasi vom Karstadt Richtung Ingenhofental. Da auf den ersten Metern war die Entwicklung nicht so toll und für die ist das jetzt natürlich super, dass da vielleicht eine Oper hinkommt. Ja, super ist das, finde ich, per se. Also ich habe auch nach unserem ersten Gespräch darüber nochmal irgendwie so ein bisschen auch mich umgehört oder manchmal, wenn man ja ein Thema dann so im Kopf hat, dann fliegen einem plötzlich Sätze zu und so. Und ich habe nach wie vor das Gefühl, dass diese Idee, da was hinzubauen, was sozusagen ein bisschen neu diesen Ort definiert, dass das auf jeden Fall eine sehr schöne Sache ist. Und deswegen verfolge ich das gespannt, was es da alles noch zu berichten geben wird in den nächsten, naja, Jahren wahrscheinlich. Und irgendwann kann dann Markus Ambach da auch eine Installation. Da kannst du da auftreten. Dann kannst du da was singen auf der Jazzbühne. Genau. Da gibt es ja noch eine zweite Bühne mit schönen Konzerten. Also es bietet Chancen. Ja, das stimmt. Und das ist doch ein schöner Ausblick und ein schöner Abschluss. Ich danke dir sehr für dieses Gespräch. Sehr gerne. Und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ciao, Tosja. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Untertitelung des ZDF, 2020 Wenn es um die Vermietung von städtischen Räumen an politische Parteien, insbesondere die AfD in Düsseldorf, geht, gibt es immer wieder Diskussionen und Gezerre. Aber inwieweit kann die Stadt entscheiden, an wen sie Räumlichkeiten vergibt, zu welchem Zweck und in welchem Zeitraum? Die AfD klagt immer wieder, bekommt sie Räume nicht zur Verfügung gestellt, oft bekommt sie Recht. In die Hintergründe dieser Verfahren und in die Möglichkeiten, die eine Stadt in solchen Situationen hat, gibt Verena Kehnsbock Einblick. Verena Kehnsbock ist mir zugeschaltet. Hallo. Hallo. Wir sprechen heute über ein Thema, Ähm. In deinem Stück dazu titelst du den Dauerstreit um Räume für die AfD. Es geht darum, dass Parteien Versammlungen abhalten im öffentlichen Raum. Städte stellen diese Räume zur Verfügung, weil sie müssen, wenn ich das richtig verstanden habe. So ist es. Wir haben ja jetzt in den vergangenen Wochen und Monaten gab es ja wirklich einige Veranstaltungen der AfD, auch in Düsseldorf. Vor allem vor dem Europawahlkampf hat wirklich irgendwie ein Themenabend die andere Kundgebung gejagt. Und das passiert natürlich zum einen im öffentlichen Raum, wie du gerade sagtest, also unter freiem Himmel, im Hofgarten, im Zoopark. Und das ist natürlich für alle politischen Parteien erlaubt und wird geduldet. Und immer wieder gibt es aber Diskussionen darum, wenn die AfD städtische Räume mieten möchte. Also die Stadt beziehungsweise städtische Töchter vermieten ja auch Räume an politische Parteien. Wie zum Beispiel? Zum Beispiel Jugendhäuser oder so Bürgerhäuser, wie es das in Bilk gibt. Eine Veranstaltung der AfD, da werden wir bestimmt gleich noch mal ein bisschen drauf eingehen, hat im Salzmannbau in Bilk stattgefunden. Das sind halt Räume, die manchmal, oder so Kulturhäuser, die städtisch betrieben sind und in denen auch andere Veranstaltungen stattfinden, aber die halt, wo auch natürlich politische Parteien die Möglichkeit haben, die zu mieten für ihre entweder... Weil dafür diese Räume auch da sind? Also sind diese städtischen Räume so gedacht, dass sie sozusagen zur Verfügung gestellt werden? Neutrale Orte. Absolut. Öffentliche Räume, die natürlich auch für politische Parteien zur Verfügung stehen. Warum mieten sich politische Parteien überhaupt ein? Also ich hätte jetzt immer gedacht, dass die ja so ihre Räume haben, ihre Headquarter. Also was ist der Beweggrund, sich in so Räume überhaupt einzubuchen oder einzumieten? Also wenn es zum Beispiel öffentliche Veranstaltungen sind, auch mit Publikum, brauchen die Parteien natürlich auch manchmal größere Räume einfach als ihre eigenen Büroräume, die sie vielleicht haben und die vielleicht auch ein bisschen repräsentativer und besser zu erreichen sind als andere. Ja, das bedeutet aber auch, also daraus ziehe ich, dass das gängig ist, also dass das alle Parteien machen, von hier nach da, von groß nach klein. Bei der AfD ist es ein Aufregerthema. Gibt es da irgendwie eine Genese? Also ist das auch, manchmal sind ja so Themen dann auch, weil sie dann einmal besonders im Fokus waren. Oder gibt es auch andere Parteien, wo sich darüber beschwert wird? Also es ist absolut üblich, dass Parteien das tun, machen alle anderen Parteien in Düsseldorf auch, sich immer mal wieder für ihre Veranstaltungen städtische Räume einzumieten, weil die Stadt da halt auch recht attraktive Konditionen wohl bietet. Bei der AfD ist das aber ein Sonderthema sozusagen, weil die AfD in den politischen Gremien immer wieder Anträge stellt, um zum Beispiel Veranstaltungskalender einzusehen. Mit dem Hintergrund, dass sie sagen, sie hätten Anfragen gestellt an städtische Räume und Absagen bekommen und mit der Begründung, die seien voll und seien belegt und deshalb könnte dort keine AfD-Veranstaltung stattfinden. Und offensichtlich aus einer mutmaßlichen Benachteiligung wird es dann in die politischen Gräbigen getragen. Die Stadtverwaltung muss dann darauf reagieren quasi und diese Fragen beantworten. Und auf der anderen Seite gibt es immer wieder Stimmen, unter anderem auch von anderen Parteien, die sagen... Warum lassen wir die AfD in diese städtischen Räume und lassen die da Veranstaltungen abhalten? Und kann man das nicht irgendwie verhindern? Und das ist ja die Frage, die du stellst. Das ist die Frage, um die es geht. Also ist die Stadt verpflichtet, Räume zur Verfügung zu stellen? Ich sage das jetzt alles in sehr großen, also egal an wen, kann die Stadt sozusagen mit vielleicht Nachrichten oder Botschaften, wie, da ist schon alles belegt, da brauchen wir dasselbe, also. Wie verpflichtet ist die Stadt, diese Räume zur Verfügung zu stellen, dann auch allen? Also es geht da ja um eine gewisse Neutralität wahrscheinlich. Total, also die schöne Antwort, es kommt darauf an. Also, es ist natürlich wirklich ein Thema, mit dem sich, Kommunen echt schnell auf Glatteis begeben können, weil die AfD auch immer wieder bemüht ist, sich dann reinzuklagen, sozusagen. So war das zum Beispiel kürzlich bei dem AfD-Bundesparteitag in Essen. Da hatte die Messe Essen ja kurz vorher den Mietvertrag für die Krugerhalle gekündigt. Es ging dann vor Gericht und schlussendlich hat das Landgericht Essen entschieden, dass die Messe dazu verpflichtet ist, die Veranstaltung durchzuführen. Und das sind solche Streitpunkte, die auch immer wieder in Düsseldorf geführt werden. Und in Düsseldorf kam es bislang auch einmal zu einem Rechtsstreit, wegen eben jener AfD-Veranstaltung im Bürgerhaus Salzmannbau in Bilk. Die AfD hatte damals gesagt, dass sie ganz viele Bürgerhäuser in Düsseldorf angefragt hatte und ganz viele andere. Absagen kassiert hätte, mit der Begründung, entweder seien die über das ganze Jahr ausgebucht oder es würde grundsätzlich nicht an Parteien vermietet. Und die AfD hat dann versucht, mit einem Eilverfahren beim Verwaltungsgericht diesen Veranstaltungskalender offenlegen zu lassen, quasi mit dem Hintergedanken, um zu beweisen, dass sie benachteiligt wird. Fragt man aber die Stadt, sieht die Sache ganz anders aus. Die sprach von einem formalen Fehler bei der Mietanfrage. Deshalb, also Parteien müssen halt auch bestimmte Dinge erfüllen, um einen städtischen Raum mieten zu können. Und zwar müssen sie offenlegen, zum Beispiel welche Inhalte dort kommuniziert wurden und welche Referenten sprechen. Und genau welche Referenten da geplant sind, das hat die AfD zunächst nicht genannt. Und erst als die Partei das dann nachgeholt hat, durfte sie die Räume schließlich noch nach einem Prüfungsverfahren mieten. Ah, okay, so, verstehe. Auch wirklich nicht so einfach, weil sie natürlich auch auch nicht wollen, dass irgendwelche. Fragwürdigen, wenn nicht sogar radikalen Veranstaltungen in ihren Räumen abgehalten werden. Und deshalb müssen sie das genau prüfen und dafür hat die Stadt vor ein paar Jahren ein Konzept erstellt, das meistens kein Raum für Hetze genannt wird. Und darin legt die Stadt fest, dass sie keine Veranstaltungen vergibt, bei denen in denen Inhalte verbreitet werden, die zum Beispiel rassistisch oder antisemitisch oder sexistisch oder salafistisch sind. Und erklärt darin ziemlich genau, welche Möglichkeiten es gibt und welche Freiheiten natürlich auch die politischen Parteien haben. Weil grundsätzlich haben politische Parteien natürlich das Recht, öffentliche Räume in Düsseldorf zu mieten. Und dabei sind auch alle Parteien gleich zu behandeln. Also man darf nicht sagen, der CDU geben wir jetzt aber die Räume im Salzmannbau der AfD, aber nicht. Ein Ausschluss davon wäre nur möglich, wenn eine Partei wirklich verfassungswidrig ist. Das ist das Gratwanderige. Das habe ich gerade schon gedacht, dass diese Räume nicht geöffnet werden für Veranstaltungen, die rassistisch, antisemitisch, salafistisch, was du gerade alles antidemokratisch, sexistisch, gewaltverherrlichst und menschenfeindliche Inhalte, wie du in deinem Stück ja schreibst. Und genau, es sollte ja klar sein, was das bedeutet, aber ich kann mir auch vorstellen, wenn es dann um so, Haarteilerei geht oder wie das heißt, also Haarspalterei, genau, dass dann eine Partei natürlich sagt, ja, sind wir aber nicht und ich denke aber, seid ihr schon und dann genau, muss da ein offizielles. Siegel quasi drauf und das ist ja einfach, dann macht es einfach kompliziert. Genau und grundsätzlich, also wirklich zu sagen, wir schließen eine Partei grundsätzlich aus, geht eben nur, wenn sie verfassungswidrig Das ist eine Entscheidung, die das Bundesverfassungsgericht treffen muss und das trifft auf die AfD nicht zu. Aber, abgesehen davon, hat die Stadt trotzdem halt ein paar Hebel, die sie ziehen kann, um zu sagen, wir wollen bestimmte Veranstaltungen, also sei es jetzt die AfD oder jede andere Partei oder Veranstalter, aber bei der AfD ist es halt hauptsächlich das Diskussionsthema. Hat die Stadt halt durchaus ein bisschen Handhabe. Und zwar ist sie... Und was ist das für Handhabe? Genau. Also die Stadt ist nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, Räume an politische Parteien zu überlassen, weil für die Kommunen gilt das Selbstverwaltungsrecht und dadurch haben die durchaus auch einen Spielraum bei der Vergabe. Sie können zum Beispiel bestimmte Räume... Komplett für politische Veranstaltungen ausschließen. Also zu sagen, in bestimmte Räume kommt die Politik überhaupt nicht rein. Würde das auch bedeuten, dass da zum Beispiel dann kein Wahllokal sein darf und so? Also so ganz gar nicht? Nee, ich glaube, es geht wirklich eher um politische Veranstaltungen, also um Parteiveranstaltungen vor allem. Also das trifft zum Beispiel auf Schulen oder Jugendhäuser zu. Da sagt die Stadt Düsseldorf zum Beispiel, das sind keine geeigneten Orte für parteipolitische Veranstaltungen, egal ob es jetzt die AfD ist oder die FDP oder die SPD. Wir wollen einfach keine, also das bringt halt auch irgendwie die Schulen in schwierige Situationen, wenn sie parteipolitische Veranstaltungen zum Beispiel in ihrer Aula durchführen müssen, weil die gemietet wurden. Deshalb sagen sie, wir wollen die Politik komplett aus diesen Orten heraushalten. Das bedeutet aber auch, man kann die Nutzung für alle Parteien untersagen, aber nicht für einzelne. Also auch da wieder dieser Gleichbehandlungsgrundsatz. Was ist mit öffentlichen, öffentlichen Raum? Was ist mit Parks? Was ist mit den Rheinwiesen? Was ist mit, also dass Demos angemeldet werden müssen, ist mir schon klar. Aber wenn ich jetzt sage, okay. Ich mache es im öffentlichen Raum. Das muss geduldet werden. Das sind Versammlungen. Also in dem Fall jetzt geht es wirklich nur um städtische Räume, um Vermietungen. Also wirklich, dass die, und das ist auch das, was die AfD immer wieder beklagt sozusagen, dass sie sagen, wir bekommen keine Räume für unsere Veranstaltung. Die können natürlich draußen Veranstaltungen machen, das machen sie auch oft. Also das hatten wir auch in den vergangenen Wochen im Hofgarten, im Zoopark. So der öffentliche Raum steht allen zur Verfügung und das Versammlungsrecht ist ja auch wirklich sehr umfassend und es kann dann wirklich nur untersagt werden, wenn irgendwie eine Gefahr besteht für die Öffentlichkeit, aber ansonsten sind eigentlich alle Versammlungen zulässig. Wenn Parteien aber einen Raum anmieten, müssen sie sich natürlich an Recht und Gesetz halten. Wenn die Gefahr besteht, dass das nicht der Fall ist, also dass es bei einer Veranstaltung zu Rechtsbrüchen kommen wird, kann die Stadt das auch verhindern und sagen, wir führen diese Veranstaltung nicht durch. Die Anforderungen an so eine Gefahrenprognose sind aber sehr hoch. Also es muss wirklich sehr handfeste Fakten geben, zum Beispiel Verurteilung wegen Volksverhetzung gegen Teilnehmer oder dass vorher in sozialen Medien irgendwie strafbare Handlungen angekündigt werden. Dann könnte die Stadt noch sagen, Moment, das wollen wir nicht in unseren... In unseren Häusern und in unseren Räumen haben. Die Stadt kann auch eine Vermietung ablehnen, wenn die Partei gar nicht in Düsseldorf ansässig ist. Also es muss schon lokal sein. Oder wenn die Organisation versucht, die Räume irgendwie über Dritte, über Mittelspersonen quasi heimlich anzumieten und zu sagen, geht jemand hin, mietet den Raum und dann passiert da aber eine Parteiveranstaltung. Das ist auch nicht möglich. Ja, das hätte ich mich auch gefragt, ob das vorkommt, also ob das auf einem Präzedenzfall basiert, diese Regelung, also dass dann einfach jemand anders das gemietet hat oder unter falschen Voraussetzungen. Mir ist jetzt kein Fall bekannt, aber ich glaube auch, dass die Parteien sich da ehrlich gesagt nicht auf dieses Glatteis begeben würden, weil es dann wahrscheinlich auch für künftige Veranstaltungen schwieriger wird. Ja, wie erfolgreich sind diese Klagen der AfD? Also ich hoffe nicht sehr, aber also tatsächlich relativ erfolgreich. Also wie das ja auch in Essen war, hatten wir ja kurz drüber gesprochen, haben sie ja auch Recht bekommen, dass sie ihren Parteitag in der Gruger Halle abhalten durften. In Düsseldorf waren sie schließlich auch im Salzmannbau. Also man sieht daran, es muss wirklich sehr gut begründet sein, was ja auch richtig ist zu sagen. Man gibt irgendwie allen Parteien die Möglichkeit, Veranstaltungen durchzuführen. Und die Begründung dann abzusagen, muss schon ziemlich gut und handfest sein. Das, was halt tatsächlich... Und was auch die AfD immer wieder erlebt und offensichtlich nicht wirklich glauben kann, ist, dass Räume halt einfach komplett ausgebucht sind. Also die AfD hatte zum Beispiel im Frühjahr jetzt das Bürgerhaus Reißholz für eine Veranstaltung angefragt und die Antwort bekommen, dass die Räume für 2024 bereits komplett ausgeschöpft sind und einfach komplett belegt. Und da kein Platz mehr ist und es keinen freien Termin mehr gibt. Und daraufhin hat die AfD halt wieder ihr Verfahren der Kalenderoffenlegung bemüht und die Stadt um eine Auflistung aller Veranstaltungen und Kulturevents dann in dem Bürgerhaus gebeten. Und die Antwort war tatsächlich, die haben das dann rückwirkend bis 2020 nachvollzogen. Dass auch in diesen vier Jahren es nur eine einzige politische Veranstaltung da gab. Und es war eine Sitzung der grünen Stadtteilgruppe. Und ansonsten sind diese Räume komplett belegt mit anderen Events. Da finden irgendwie Deutschkurse statt und Sportkurse, Pilates und Stammtische und Jazzfrühstück. Und die haben halt den kompletten 2024er Kalender vorgelegt und da waren für jeden Tag mehrere Veranstaltungen vorgesehen. Und insofern ist das zum Beispiel eine begründete Argumentation zu sagen, eine AfD-Veranstaltung ist hier leider nicht möglich. Das heißt, das ist auch eine Möglichkeit, quasi so viele Veranstaltungen wie möglich zu buchen. Aber auch das gilt dann natürlich fairerweise für alle Parteien. Also auch die CDU oder die SPD oder die Grünen kriegen dann in dem Jahr auch nichts mehr. Ja, also den Veranstaltungskalender füllen ist auf jeden Fall eine Variante, um einen vollen Terminkalender zu haben. That's all I'm saying. Ich weiß nicht, wie dein Terminkalender in den folgenden Tagen aussieht. Ich hoffe auf jeden Fall, es stehen schöne Dinge drin. Und danke dir auf jeden Fall, dass du dir ein weiteres Mal in deinem Terminkalender Platz gemacht hast, um mit mir zu sprechen. und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Music. Also Düsseldorf kommt ja irgendwie aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. EM, Kirmes und jetzt Frankreichfest plus Oldtimer Rally. Was die Besucherinnen und Besucher erwartet, wo es überall französische Schmankerl zu probieren und fast ferienähnliches Flair zu erleben gibt, was das alles wohl kostet und wann man einen waschechten Breakdance-Weltmeister erleben kann, das weiß Angelina Burg. Angelina, du bist mir zugeschaltet auch. Und naja, dein Name klingt ein wenig nach dem Thema, über das wir heute sprechen. Das Frankreichfest, oder? Man kann deinen Namen auch durch... Ich meine, man kann alle Namen französisch aussprechen, aber man kann sich das nicht interpretieren, nicht wahr? Du kannst es gerne mal versuchen. Genau, aber ich glaube... Also wie schön, ja, dieser wirklich mal wieder überhaupt nicht weitergeholten Überleitung steigen wir direkt ins Thema ein. Es ist, also es ist ja im Moment was los in der Stadt, das kann man ja kaum fassen. Also die EM ist gerade erst ausgeatmet, dann hat schon wieder irgendwie die Kirmes reingehauen und jetzt Frankreichfest, next stop. Und du weißt, was passiert, wo was passiert, wann was passiert und wer so passiert. Genau, also erstmal war EM dann ein gutes Stichwort, weil die EM nämlich der Grund war, dass das Frankreichfest jetzt erst stattfindet. Also das ist sonst immer ja schon im Juni und weil es da die Überschneidung halt dieses Jahr gab und da ja wirklich große Teile der Stadt, vor allem halt dann auch unten am Rhein ja mit den Fansurnen und Co. Ja dann voll waren, war da gar kein Platz fürs Frankreichfest. Und genau, ab nächstem Jahr soll das dann aber wieder ganz normal Ende Juni stattfinden, aber deswegen ist das jetzt der Ausweichtermin und jetzt haben wir Ende Juli auch nochmal wesentlich mehr Action, als es dann sonst vielleicht gewesen wäre. Genau, weil jetzt ist nämlich auch wieder richtig viel los am Wochenende, am Freitag geht's los und geht dann bis Sonntag und ja, es gibt sowohl Essen als auch Getränke, es gibt Programme, es gibt die Oldtimer Rally, also es ist wirklich echt viel los. Ja, also can't stop, won't stop ist irgendwie gerade so ein bisschen das Motto. Wie du schon sagst, es ist ein wenig nach hinten geschoben. Hatte das Konsequenzen? Haben sich Leute schon ihren sozialen Terminkalender danach ausgerichtet? War das ein Thema in der Stadt oder ist es jetzt einfach schön, dass es stattfindet? und... Also ich glaube, es war auch letztes Jahr schon klar, dass das halt dann verschoben wird. Es fällt halt jetzt natürlich nochmal in die Ferien, das ist vielleicht nochmal was anderes, als es halt sonst gewesen wäre. Ist ja eigentlich auch ganz schön für alle, die vielleicht jetzt gerade nicht im Urlaub sind. Da kann man sich ein bisschen... Ferienprogramm holen und ich meine, mit der Kirmes ja eh und dann auch noch Frankreichfest, das hat ja dann auch was von Urlaub, nicht wahr? Wo kann ich diesen Urlaub denn dann stattfinden lassen in der Stadt? Genau, also es ist auf jeden Fall am Burgplatz und am Rheinufer viel los. Also da sind wieder mehr als 100 Aussteller wieder dabei, die dann wirklich den Fokus auf ganz, ganz viele unterschiedliche Stände mit Frankreich-Fokus legen. Es gibt dann wirklich teilweise Spezialitäten aus verschiedenen Regionen in Frankreich, wo es sich wirklich um das kulinarische Angebot dann dreht und teilweise dann aber wirklich auch so ein bisschen diesen französischen Flair einfach nach Düsseldorf zu bringen und auch für die Besucher an den Ständen dann. So an die Besucher zu bringen, dass sie dann auch ein bisschen um die Kultur der einzelnen Städte sich drehen. Also genau, ganz unterschiedliche Sachen, die da wieder dabei sind. Also dass da viel los sein wird an der Rheinpromenade am Burgplatz, das kann ich mir schon gut vorstellen. Ganz besonders kulinarisch wahrscheinlich. Was steht da so auf dem Menü? Genau, also es gibt unter anderem einen Gourmet-Wochenmarkt, wo es dann landestypische Spezialitäten an rund 20 Ständen gibt. Dann gibt es da Käse, Butterplätzchen, Nougat, Flammkuchen, aber halt auch sowas wie Austern oder auch Weinbergschnecken. Also da ist wirklich das Angebot sehr weit gefasst. Schnecken, hast du schon mal Schnecken gegessen? Nee, und reizt mich auch irgendwie nicht so sehr. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Nee, ich auch nicht. Obwohl, ich meine, es ist doch ganz oft so, wenn Leute Sachen probieren, die so ein bisschen abgefahren sind, die sagen, Ich würde sagen, es schmeckt nach Hühnchen, also vielleicht schmeckt es auch nach Hühnchen, aber ja, vielleicht muss ich da mein Herz mal ein wenig öffnen und Dinge probieren. Ich sage ja immer, man kann nicht sagen, dass man was nicht mag, weil man es nicht probiert hat. Genau, aber du hast es sehr schön gesagt und es reizt mich jetzt auch nicht unbedingt. Ja, aber auch ansonsten sind halt auch ganz viele Weinstände dabei oder auch Gastronomie aus Düsseldorf. Gastro aus Düsseldorf ist halt auch mit verschiedenen Ständen dabei. Genau, die Brasserie Stadthaus zum Beispiel, der Fleherhof und das Bistro Fatal sind so drei Beispiele, die die Veranstalter jetzt vorab so genannt haben. Aber genau, und so ist, glaube ich, auch so von allen Seiten, also sowohl das Petit Paris, wie sie sich das ja auch immer selber nennen, was schon irgendwie so ein bisschen in Düsseldorf gibt, ist vertreten, aber halt auch vieles, was mit Frankreich zu tun hat, von außerhalb einfach. Ja, tatsächlich auch sowas. Also ich erinnere mich an zahlreiche Familienurlaube in der Provence, wo ich glaube ich ab dem Alter von acht Jahren angeschleppt habe nach Hause Lavendelduftsäcke. Also ich möchte wirklich Säcke sagen, weil wahrscheinlich man sie alle zusammenführt. Also ich bin sowieso Lavendelfan noch und nöcher, aber also das war immer groß. Dann Keramik irgendwann auch. Also ich habe ja irgendwann mal, ich habe ja das Gefühl, ich war schon mit 14 irgendwie Mitte 30 oder wann auch immer man anfängt Dinge zu sammeln. Jetzt bin ich ja Ende 30 und sammle nichts mehr. Aber da habe ich so, naja, Geschirr gesammelt. Ich sage es, wie es ist. Ich habe übrigens lustige Side-Note, das passt ein bisschen zum Thema. Die Hochzeit meiner Schwester steht ja an und ich habe natürlich mehrere Outfits zur Auswahl, die ich hier anziehen werde. Unter anderem habe ich mir ein Kleid gekauft und eine liebe Freundin sagte zu mir, Ich sehe darin aus wie eine Tasse, die sie sich kaufen würde und zwar so eine Tasse mit so einem provenzalischen Muster, weil das ist so ein Leinenkleid mit so einem Blumen drauf und ich verstehe, was sie meint. Also gibt es auch solche Dinge zu erwerben beim Frankreichfest? Kann ich mir Tassen kaufen, die aussehen wie mein Kleid? Also es gibt ganz viele unterschiedliche Sachen, unter anderem auch sehr, sehr viel mit Lavendel natürlich. Das ist also alles quasi, was du gerade gesagt hast, nach Lavendel duftende Seifen. Und es gibt auch handgefertigte Keramik und Co. Also eigentlich, glaube ich, hättest du dich da sehr gut jetzt austoben können. Ja, ich werde meinem 13-jährigen Ich da nochmal ein bisschen. Kindheitserinnerungen zurückschenken. Jetzt habe ich ganz viel gegessen und getrunken. Das Stadion haben wir ja dann irgendwann immer erreicht, wenn wir beide hier über Sachen sprechen. Das hatten wir bei der Kirmes ja auch. Dann geht's an die Action. Was kann ich noch erleben? Ich möchte mich sportlich betätigen. Kann ich da irgendwie mich ein bisschen austoben? Genau. Und zwar ist ist ein Breakdance-Weltmeister wieder in Düsseldorf dabei, nachdem das letztes Jahr so gut ankam. Und da gibt es dann auch Workshops, wo man dann auch mal seine eigenen Breakdance-Fähigkeiten mal testen kann und sich das mal anschauen kann. Genau, das ist an der unteren Reihenwerft, ist das der Fall. Und genau, also das ist so ein bisschen... Ja, das, wo man sich da vielleicht austoben kann. Und dann gibt es aber am Sonntag auch noch von 14 bis 17 Uhr einen Hip-Hop-Wettbewerb quasi, wo dann Tänzerinnen und Tänzer gegeneinander antreten, was man sich dann auch anschauen kann. Also genau, ist auch so ein bisschen was los. Aber auch ansonsten gibt es auch verschiedene Stände, wo auch dann Programm geboten ist. Also nicht nur die kulinarischen Stände, aber es gibt dann zum Beispiel auch einen kleinen Sprachkurs, wo man in sieben Minuten quasi das französische Vokabular für den nächsten Frankreich-Urlaub vermittelt bekommt. Verstehe. Genau, es gibt wohl auch ein Quiz, was gerade das Thema Olympische Spiele dann auch hat. Also es ist wirklich ein rundum buntes Programm am Wochenende geplant. Ja, mit viel Musik, nicht wahr? Genau. Also nicht nur Tanz und Hip-Hop, was ja hat viele tiefe Wurzeln auch in Frankreich. Aber ich glaube, auch andere musikalische Acts sind da. Ich habe mir das Programm natürlich auch mal ein bisschen angeschaut. Es gibt auch Buhl kann man spielen. Das ist ja eh an der Rheinpromenade oft der Fall. Also da müssen die sich ja eigentlich gar nicht groß bewegen. Und dann, was hat es mit den Oldtimern auf sich? Das ist natürlich ein anderer sehr großer Teil des Wochenendes, weil parallel zum Frankreichfest findet auch immer die Tour der Düsseldorf statt. Und genau, das ist die Oldtimer Rally, die wirklich dann auch so sehr spezielle französische Oldtimer einfach in den Fokus stellt und die auch jedes Jahr wieder ganz, ganz viele Besucher auch sehr fasziniert, weil ja, da wirklich ganz spezielle Modelle auch einfach dabei sind. Und die kann man sich dann einfach auf dem Burgplatz auch anschauen. Und genau, da geht es am Samstag dann los. Da startet die Rallye gegen 10 Uhr dann am Burgplatz und fährt dann einen längeren Weg durch die Stadt. Also nicht nur durch Düsseldorf, also aus Düsseldorf dann auch erstmal bis nach Meerbusch. Dann geht es wieder nach Kaiserswerth und einen Stopp gibt es noch auf der Galopp-Rennbahn in Grafenberg. Und dann geht es später wieder zurück zum Burgplatz. Und genau, da können dann wieder die Besucher sich die Fahrzeuge anschauen und am Sonntag gibt es dann noch das große Finale mit Siegerehrung und Co. Also da wird auch einiges geboten. Also ist wieder ordentlich was los in der Stadt. Genau, es hört gar nicht mehr auf im Moment. Ja, ich frage mich auch, was kommt, also was steht dann an? Fallen wir dann irgendwie alle in so ein Entertainment-Loch? Also könnte man wirklich fast meinen, jetzt nach der EM, dann hatten wir jetzt hier die Kirmes. Ich meine, es ist immer noch Fischmarkt, es gibt immer noch den Fischmarkt. Genau. Der hält uns alle dann oben. Genau, wie viel Geld muss ich wohl einpacken? Was meinst du, wenn ich da so einen Tag im Frankreich-esken Urlaubsflair verbringen möchte? Kommt drauf an, glaube ich, wie gut man es sich gehen lassen möchte. Ich kann es sehr schwer einschätzen, weil ich jetzt leider auch nicht genau weiß, wie viel die einzelnen Sachen dieses Jahr kosten werden. Also es gibt auch noch das Extra-Angebot im Innenhof, im Rathaus. Da bezahlt man erstmal überhaupt Eintritt, um reinzukommen. Das ist alles dann so ein bisschen exklusiver, damit sich da quasi nicht die ganzen Menschenmassen dann tummeln, weil da ja wirklich auch nicht so viel Platz ist wie jetzt beispielsweise dann am Rhein oder am Bootplatz. Aber genau, das ist das Einzige, wo man jetzt dann wirklich auch mal Geld bezahlen müsste, um da überhaupt erstmal teilnehmen zu können, sag ich mal, oder da hinzukommen. Aber ansonsten, glaube ich, kann jeder nach seinem eigenen Geldbeutel schauen, was möglich ist. Und ich denke mal, da ist wirklich für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel wird da was geboten. Ja, und außer mit dem Oldtimer reise ich natürlich wie immer am besten mit der Bahn oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß an, wenn es gar nicht anders geht. Die gängigen, also da werden jetzt keine extra Parkplätze zur Verfügung gestellt. Es ist aber auch gerade nichts gesperrt. Man kann in die Parkhäuser fahren, man kann einfach sich in die Stadt vorkämpfen sozusagen. Aber dann kein Wein trinken, ne? Ganz genau. Also ich würde ja mit dem Zug kommen oder mit dem Fahrrad. Nein, mit dem Fahrrad auch nicht, da darf man auch keinen Wein trinken Zu Fuß, Genau, aber mit der Bahn kommt man ja auf jeden Fall auch gut dahin Also von daher, sollte das nicht im Weg stehen Dann würde ich sagen wir sehen uns entweder am Schneckenstand oder in der Saifa, wenn wir beide ein bisschen Breakdance, unsere Breakdance Skills auspacken Klingt super, Ich freue mich schon auf die nächsten Veranstaltungstipps, die du mir und uns hier präsentierst. Und ja, erst mal au revoir, ne? Ja, bis dahin. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr mögt, dann empfiehlt diesen Podcast doch einer Person, die Düsseldorf auch liebt oder die es noch lernen soll. Wenn ihr uns eine Freude machen wollt, dann bewertet uns bei Spotify in der Podcast-App. Klickt auf alle Sterne, Daumen, Punkte, die es gibt. Lasst uns Kommentare da, schreibt uns Nachrichten. Wir freuen uns immer, von euch zu hören. Mein Name ist Hosser Quarmann. Bis zum nächsten Mal. Music.