Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Trauer um Peggy Parnass
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- Music. Heute geht es um eine der bekanntesten Hamburgerinnen, die im Alter von 97 Jahren gestorben ist. Weitere Themen, Sorge um Batteriehersteller Norswold, der Elbtunnel könnte bestreikt werden und die Elbphilharmonie ist endlich ein ganz normales Konzerthaus. Naja, fast normal. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, Alster Pavillon wechselt Betreiber. Endlich ist der Laden weg. Platz 2. Aus für Stocks beliebtes Restaurant im Alstertal verkauft. Und auf Platz 1. Grossmann & Berger machte Millionenverlust. Es ging ums Überleben. Music. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Die Schauspielerin, Autorin und Gerichtsreporterin Peggy Panas ist tot. Sie starb mit 97 Jahren in Hamburg. Und weil ihr Leben nicht in wenige Worte zu fassen ist, versuche ich es auch gar nicht erst, sondern verweise auf den Nachruf, den meine Kollegin Maike Schiller geschrieben hat. Sie finden ihn auf abendblatt.de oder morgen in der gedruckten Zeitung. Eine Hiobsbotschaft gibt es für die Wirtschaft im Norden. Der hochverschuldete Batteriehersteller Norsevolt hat in seiner schwedischen Heimat Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag sei bei einem Stockholmer Gericht eingereicht worden, teilte das Unternehmen mit. Der Schritt umfasst demnach alle schwedischen Einheiten des Konzerns, nicht aber die deutschen und amerikanischen Tochtergesellschaften. Die Bauarbeiten für die Norsevolt-Fabrik bei Heil in Schleswig-Holstein sollen nun vorerst weitergehen. Dazu sagt ein Sprecher des Unternehmens, der Betrieb in Deutschland wird fortgesetzt. Die Norsevolt 3 Projekt GmbH ist als eigenständige GmbH nicht Teil des Insolvenzantrags, und steht in Kontakt mit dem nun eingesetzten Verwalter für Norsevolt AB in Schweden. Das Unternehmen galt als Produzent der Batterien für E-Autos lange Zeit als große Hoffnung für die europäische Automobilindustrie. Gucken wir mal, was jetzt darauf wird. Doof sind die Nachrichten aus Schweden auf jeden Fall für die deutschen Steuerzahler. Über eine Wandelanleihe in Höhe von 600 Millionen Euro war die Förderbank KfW bei Norsevolt eingestiegen. Das Geld war für den Bau der neuen Fabrik bei Heide geplant und von Land und Bund jeweils zur Hälfte abgesichert. Experten gehen davon aus, dass das Geld jetzt wohl verloren ist. Auto- und Lkw-Fahrer müssen sich am Elbtunnel auf neue Behinderungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Hamburger Beschäftigten der Tunnelbetriebszentrale vom Morgen Donnerstag 18 Uhr bis Freitag 10 Uhr zu einem Streik auf. Betroffen sind neben dem Elbtunnel auch die Überdeckelung Schnellsen und Städling auf der A7, sowie die innerstädte Innerstädtischen Tunnel, Wallring und Kronstiegtunnel. Hintergrund des Streiks ist die laufende Tarifrunde des öffentlichen Dienstes, über die wir in diesem Podcast schon viel berichtet haben. Bittere Ergebnisse gab es bei einer Untersuchung der DAK Gesundheit und des Uniklinikums Eppendorf. Demnach haben mehr als eine Million Kinder und Jugendliche in Deutschland Probleme wegen ihres Medienkonsums. So gibt es bei mehr als einem Viertel aller 10- bis 17-Jährigen eine riskante oder krankhafte Nutzung sozialer Medien. Darunter gelten 4,7 Prozent als abhängig. Insgesamt betroffen seien rund 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche. Im letzten Vor-Corona-Jahr 2019 lag der Anteil der Heranwachsenden mit problematischer Social-Media-Nutzung der Studie zufolge bei 11,4%. Das bedeutet einen Anstieg von 126%. Seitdem. Zwei riesige, teils ausgeborente Schiffswracks liegen nach ihrer folgenschweren Kollision vor der englischen Nordseeküste. Die Behörden ermitteln die Unglücksursache. Die Polizei nahm am Dienstagabend einen 59-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung fest. Die deutsche Reederei Ernst Russ bestätigte der BBC, dass es sich um den Kapitän des Hamburger Containerschiffs Solong handelte. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung in Zusammenhang mit der Kollision ermittelt, teilte die zuständige Polizei mit. Die Solong war am Montagvormittag mit einem Öltanker zusammengestoßen. Ein Austritt von darauf geladenem Flugzeugtreibstoff aufgrund des Zusammenstoßes habe nur begrenzte Auswirkungen, heißt es. Die Elbphilharmonie hat ein Problem. Kein akustisches, aber bisweilen ein optisches. Dann nämlich, wenn, anders als in den ersten Jahren nach der Eröffnung 2017, im Großen Saal auch einmal Plätze leer bleiben. Und dieses wegen der Anordnung der Plätze weithin sichtbar ist. Ist bei der Elbphilharmonie also der Lack ab, haben wir mal nachgefragt. Beim Generalintendanten Christoph Lieben-Solter und der sagt, na ja und nein, tatsächlich ist der Run auf Tickets längst nicht mehr mit der Anfangszeit zu vergleichen, als die Menschen stundenlang an den Konzertkassen anstanden und Server unter dem Ansturm der Ticketkäufer zusammenbrachen. Und Lieben-Solter sagt deshalb, Zitat, endlich wird die Elbphilharmonie ein normales Konzerthaus. Das ist die eine Wahrheit. Die andere, sie ist mit einer Auslastung von aktuell 95 Prozent immer noch weltweit spitze. Das war es für heute mit den Hamburg News. Morgen gibt es eine neue Folge um 17 Uhr. Mehr Podcasts des Hamburger Abendblatt gibt es unter www.abendblatt.de slash podcast. Wie gesagt, wir hören uns morgen wieder. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.