Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Trigger, Selbstmitleid und innere Stärke
Transcript
- 0:00Das hier ist kein Reiß dich zusammen.
- 0:03Podcast das hier ist dein Safe Space.
- 0:07Willkommen bei Borderline, dem Podcast für Menschen, die sich
- 0:11oft zu viel fühlen und trotzdem nie genug sind.
- 0:15Hier geht's um Borderline, ADHS, Traumata, Beziehungen, Abstürze
- 0:21und Comebacks, ehrlich, direkt, ohne Romantisierung, mitten in
- 0:27die Fresse. Wenn du dich fragst, wer du
- 0:29bist, warum du so fühlst und wie du das alles jemals schaffen
- 0:33sollst, dann bist du hier genau richtig.
- 0:36Atme durch, denn du bist nicht allein und jetzt lass uns
- 0:41anfangen, so herzlich willkommen zur neuen Folge Bonner allein
- 0:48meine Damen und Herren, mein Name ist Sven LKA Borner allein
- 0:53lass mal jemand einen Platz finden Ach nee ah.
- 0:59Ich starte die Aufnahme noch mal, nachdem ich dann hier
- 1:01gequatscht hat und gequatscht hat und gemerkt habe, ach ja,
- 1:04man sollte auch Mikrofon einschalten, sei es wie es sei.
- 1:09Heute möchte ich mal darüber reden, wie ich mich die letzten
- 1:13Jahre entwickelt habe und das soll jetzt hier kein vom vom
- 1:18keine Ahnung von ganz unten nach ganz oben.
- 1:20Ich habe mir tatsächlich die 1. Folge Borderline noch mal
- 1:23angehört und die Lichter jetzt knapp und das weiß ich gleich
- 1:27darauf geachtet. Na ja, knapp 3 Tage hinter uns.
- 1:32Wer sind schon so ein paar Jahre und auch durch meinen Content
- 1:37jetzt bei Social Media, der sich so ein bisschen ändert, der sich
- 1:40so ein bisschen wirklich mehr ins nicht mehr in die Aufklärung
- 1:45Schiene begibt, sondern tatsächlich auch viel auf die
- 1:47Akademie ausgelegt, logischerweise aber auch nicht
- 1:50drüber reden, aber wieviel in den letzten Jahren eigentlich
- 1:54stattgefunden hat und. Und wieviel Hoffnung, das glaube
- 1:58ich auch vielen anderen geben kann, weil das sage ich immer
- 2:01wieder, wenn so ein Honk wie ich da rauskomme, das schaffe, warum
- 2:06nicht du auch, das ist tatsächlich das, was ich, was
- 2:09ich, wo ich wirklich der Auffassung bin, dass das jeder
- 2:14schaffen kann, wenn er denn will, was habe ich denn
- 2:17überhaupt geschafft, habe ich überhaupt was geschafft oder bin
- 2:20ich einfach nur geschafft oder musste ich anschaffen?
- 2:25Habe ich noch, musste ich. Nein, ich glaube nicht.
- 2:30Fakt ist jedenfalls, dass ich eine ganze Menge geschafft habe,
- 2:34mir dessen auch immer mehr bewusst werde bewusst werde,
- 2:41wenn ich mir so die meine, mein Lebenslauf so in den letzten 56
- 2:47Jahren einfach mal so zu Gemüte führe und.
- 2:50Und wie ich mich aus ganz, ganz vielen Widrigkeiten wirklich
- 2:55rausgezogen habe. Das ging über Freundschaften,
- 2:59Beziehungen, Mindset, Jobwechsel, also da war wirklich
- 3:04alles drin, was, was Gott sich irgendwie einfallen lassen
- 3:08konnte, so das Mikro mal wieder, das ist mir nicht unbedingt, ich
- 3:17sag mal, leicht gemacht hat. Und tatsächlich, auch wenn man
- 3:21so die ganzen alten Folgen hört, dass da auch ne Resonanz draus
- 3:24entstanden ist, die diesen Inhalt auch wirklich
- 3:27widergespiegelt haben und zu der Zeit auch, glaube ich berechtigt
- 3:31widergespiegelt haben. Eine damalige Freundin von mir
- 3:36sagte mir, du wirst noch n paar Jahre brauchen um zu verstehen
- 3:40und um zu begreifen, wer du wirklich bist.
- 3:43Dann habe ich mir gedacht, sehr Moment mal, Mädel, ich bin
- 3:46gestandener Kerl, habe alles mögliche erlebt, dies, dass
- 3:49jenes, aber ich weiß heutzutage, was sie meint oder was sie
- 3:53gemeint hat, und sie hatte mit dem, was sie sagt, da muss ich
- 3:56in die Props geben, hatte sie recht und die Props gebe ich
- 4:00auch gerne in dem Fall. Und die letzten 2 Jahre haben
- 4:05mir dann ganz deutlich gezeigt, wer ich eigentlich wirklich bin
- 4:09respektive wie ich am besten mit mir, meiner, meiner Person,
- 4:15meiner Persönlichkeit, meinem Charakter umzugehen habe.
- 4:19Und seitdem, das habe ich jetzt schon ein paar Mal, glaube ich
- 4:22thematisiert, habe ich meinen Frieden mit mir selber gefunden
- 4:25und das ist die Voraussetzung dafür, dass alles andere
- 4:28funktioniert und. Ich habe viel hinter mir lassen
- 4:32müssen, viel, wo ich auch wirklich drauf gebaut habe, wo
- 4:36ich, wo ich der Überzeugung war, das ist das einzig wahre und ich
- 4:42war auch davon überzeugt, dass ich meine damaligen Dämonen
- 4:47einfach nie loswerde, sondern immer damit leben muss, weil ich
- 4:50schon immer damit gelebt habe. Es stimmt aber so nicht, das
- 4:55habe ich jetzt so in den letzten Wochen ist mir das so.
- 4:59PAP immer wieder mehr oder immer weiter bewusst geworden, dass
- 5:04ich diese Dämonen ja selber gerufen habe.
- 5:08Und damit meine ich nicht, dass dass ich jetzt davon abweichen
- 5:12will. Wer hat mir was angetan, bla wie
- 5:14man mich was an, das ist alles scheißegal.
- 5:16Darum geht es mir gar nicht, sondern tatsächlich darum, dass
- 5:21ich diese Dämonen immer weiter befeuert habe, nur alleine durch
- 5:26die Tatsache, dass ich gesagt habe, sie sind da, ich.
- 5:29Dass ich mir quasi ein ein Entschuldigungswerkzeug dafür
- 5:35aufgebaut habe, wie ich mich verhalte, wie ich mich
- 5:42präsentiere, wie ich mich artikuliere, wie ich
- 5:45kommuniziere, wie ich mit Menschen umgehe und und und.
- 5:49So, das war immer ein sehr, sehr schönes Entschuldigungstool für
- 5:52mich zu sagen, aber ich kann da ja eigentlich nichts für und.
- 5:59Ich habe so wie soll ich sagen, so in den letzten gerade
- 6:05explizit so jetzt in den letzten Wochen auch gemerkt, dass ich
- 6:13ganz konsequent mittlerweile nicht nur mit meinem, mit mit
- 6:17Leuten umgehe oder mit mit, mit, mit Dingen, die von extern auf
- 6:21mich zukommen, sondern tatsächlich auch ganz konsequent
- 6:25mit mir umgehe. Das heißt, alles das, wo ich der
- 6:28Meinung bin, dass mich das nicht weiter bringt.
- 6:33Punkt 1, dass mir das schadet, ganz wichtig.
- 6:36Punkt 2 wahrscheinlich, dass er Punkt 1, dass ich alles, was mir
- 6:42irgendwie nicht gut tut, dass ich das außen vor lasse, das
- 6:49konsequent konsequent. Dass ich das außen vor und
- 6:54bleibt da auch bei meinen, bei meinen Überzeugungen.
- 6:57Und ich kann mit Fug und Recht behaupten, ich bin bei mir, ich
- 7:01bin bei mir, so wie ich hier als Person Sven Sitze und zu dieser
- 7:07Person gehören ganz, ganz viele Eigenschaften, ganz, ganz viele,
- 7:11ja auch Persönlichkeiten, da komme ich auch gleich, ich
- 7:13erkläre das gleich kurz, weil wir schlüpfen alle ganz viel in
- 7:17Rollen, jeden Tag mal, guck mal zu Hause seid ihr im besten Fall
- 7:21ihr. Wenn man in ein café geht und
- 7:25dann ist man Gast. Man hat eine andere Rolle.
- 7:28Wenn ich einkaufen gehe, dann habe ich eine andere Rolle, wenn
- 7:31ich Auto fahre. Irgendwie kommen ganz viele
- 7:33Persönlichkeiten am Tag immer so hervor und auch wenn ich mich
- 7:38mit dem unterhalte, bin ich anders, als wenn ich mich mit
- 7:40dem unterhalten, das ist auch zwangsläufig, weil wir ja auch
- 7:43Anpassungen leben, ist das zwangsläufig auch völlig in
- 7:47Ordnung so, und dazu bin ich irgendwann.
- 7:51Ganz klar zu der Erkenntnis gekommen, dass auch ich mich
- 7:55anders verhalten, wenn es kickt. Wenn das Borderland kickt, wenn
- 7:58eine Stimmung kippt, wenn ich merke, ich komme in eine über
- 8:04eine Überforderung zum Beispiel ja, oder meine
- 8:08Emotionsregulation funktioniert mal 0, dass das alles Teile sind
- 8:13von mir. Hört sich jetzt alles ein
- 8:15bisschen anders. Ob ich schizophren wäre, aber
- 8:16dann sind wir alle schizophren. Ja wie gesagt, jeder hat ganz
- 8:20viele Verhaltensmuster so und darauf will ich hinaus, diese
- 8:24Verhaltensmuster, diese Strategien, die man seinem zu
- 8:28seinem, seinem Verhalten quasi zuschustert, die haben sich
- 8:31massiv geändert in den letzten Jahren, und zwar natürlich zum
- 8:36einen, weil ich es wollte, weil ich es gemerkt habe, weil ich
- 8:39gedacht habe, irgendwann ja okay, du bist an den Punkt
- 8:42gelangt. Wo es irgendwie gefühlt, ich sag
- 8:45mal nicht weiter geht, wo ich stagniere und wo ich auch
- 8:50irgendwo die die Erkenntnis haben musste, dass viele Muster,
- 8:54die ich an den Tag gelegt habe, dazu geführt haben, dass sie für
- 8:58mich persönlich maximal negativ gelaufen sind, und das ist jetzt
- 9:02völlig egal, ob ich dran schuld bin, andere dran schuld, das
- 9:05spielt überhaupt gar keine Geige, die sind für mich mies
- 9:09gelaufen so. Und ich bin damals, wie gesagt
- 9:13in meinem entschuldigungs Modus oder in meinem in meinem
- 9:15schuldvergabe Modus. So rum bin ich her gegangen,
- 9:18habe mich entschuldigt, ich kann ja nichts dafür und bin aber her
- 9:22gegangen und habe nicht reflektiert welche welche welche
- 9:28Schuld liegt eigentlich bei dir oder welches Verhalten war
- 9:31vielleicht von von von meiner Seite aus toxisch, nicht fair
- 9:35überzogen, übertrieben was weiß ich.
- 9:39Und da hat irgendwann so ein so ein umschwenk Prozess
- 9:43stattgefunden, der ich kann euch den auch nicht mehr, ich kann
- 9:46ihn nicht mehr genau sagen, aber ich weiß, seit meine Ehe beendet
- 9:51war. Damals war ich lange, lange,
- 9:54lange, lange alleine für mich, also alleine mit mir, mit meinen
- 9:59Gedanken und mit meinen, mit meinen Emotionen, aber auch mit
- 10:06meinen Moral Vorstellungen, meinen Werten und.
- 10:09Mit mit allem, was ihr euch vorstellen können.
- 10:12Was so ein Teil einer Persönlichkeit oder eines
- 10:14Charakters ausmacht, war ich alleine und da hattest du keine
- 10:20Möglichkeit zu sagen, der ist Schuld.
- 10:24Nee, dann ist egal, wem ich in diesem Raum die Schuld geben
- 10:28würde, ich würde es ja immer mehr geben und da ist mir was
- 10:32klar geworden, da ist mir einfach etwas klar geworden,
- 10:36dass grundsätzlich ich erst mal immer.
- 10:39Immer die Fehler auch bei mir suchen muss, auch wenn es ganz
- 10:46deutlich ersichtlich ist, dass der andere in Anführungszeichen
- 10:50schuld hat oder mich getriggert hat oder oder oder.
- 10:54Aber warum konnte er mich denn triggern?
- 10:57Warum doch nur weil meine persönliche Stärke in diesem
- 11:04Moment doch gar nicht da ist. Wir sagen immer ja, der Triggert
- 11:08mich, das Triggert mich, dieses Triggert mich.
- 11:10Ja, warum ist das denn möglich und ich will jetzt nicht sagen,
- 11:14dass wir jetzt ab heute alle Trigger frei durchs Leben
- 11:16laufen. Es gibt immer wieder
- 11:17Situationen, ey, die Nerven dich massiv, es gibt Menschen, die
- 11:21pissen dich richtig an, es gibt Situationen wo du denkst, so
- 11:25Alter jetzt echt jetzt schon wieder, das bezeichnet man
- 11:28heutzutage alles als Trigger, also ganz.
- 11:32In Anführungszeichen normale Alltagssituation und als solche
- 11:37sehe ich die heute, wenn mal einer ein falsches Wort sagt,
- 11:40was mich in irgendeiner Art und Weise wieder zurück versetzt in
- 11:44alte Muster oder in alte Gedanken, Gefühle, Erinnerung,
- 11:47dann macht dieser gegenüber im besten Fall das ja nicht, weil
- 11:53er es weiß und euch ficken will, Nein, der erzählt aus seiner
- 11:59Sicht etwas. Eine Situation passiert ganz,
- 12:04ganz spontan. Meistens ist sie gar nicht
- 12:07handelbar, weil sie nicht vorhersehbar ist.
- 12:10Die vorhersehbaren Sachen, die können wir kontrollieren,
- 12:13wunderbar, da können wir sagen, alles klar, da weiß ich, da
- 12:15kriege ich ein Problem, gehe ich jetzt gar nicht hin, ist ja auch
- 12:18alles cool, aber zu 80% am Tag kommen Situationen, die können
- 12:23die gar nicht beeinflussen, so und.
- 12:26Und da kann ich ja nicht sagen, nur weil ich im Penny an der
- 12:28Kasse stand und da stand irgendwie ein blöder Kunde vor
- 12:31mir, der hat vielleicht auch noch den falschen Geruch gehabt,
- 12:34stand nach Alkohol, nach falsche Parfüm, was weiß ich, da kann
- 12:37ich ja nicht sagen, so, und du bist es schuld, dem ist es
- 12:40scheißegal, der weiß gar nicht, was er gemacht hat.
- 12:42Nee, da muss ich an mich gehen, warum ist das gerade so, warum
- 12:51lässt nicht diese Situation gerade irgendwie aus der Haut
- 12:53fahren und warum? Komme ich gerade in eine
- 12:57emotions Lage oder in eine emotions Schieflage, die das
- 13:03gerade hervorruft? Was habe ich verpasst an mir zu
- 13:06tun und an mir an mir zu ändern? Was habe ich verpasst oder wann
- 13:10habe ich verpasst mich mit irgendwas auseinanderzusetzen
- 13:14und ich glaube da liegt so ein bisschen der Schlüssel oder das
- 13:17oder die die Büchse der Pandora und die ist in dem Fall
- 13:20vielleicht besser mal zu öffnen weil.
- 13:24Warum sollen wir sie zulassen, wenn uns irgendwelche
- 13:27Situationen immer wieder und immer wieder beschäftigen?
- 13:30Ich mag mittlerweile das Wort Trigger nicht mehr, weil es für
- 13:33mich immer klingt wie eine Entschuldigung, das hat mich
- 13:39getriggert, der hat mich getriggert, die hat mich
- 13:41getriggert, die Situation hat mich getriggert, man
- 13:44entschuldigt, man geht sofort in einen entschuldigungs Modus.
- 13:48Wie gesagt, ich will jetzt hier nicht sagen, dass es keine
- 13:50Trigger gibt. Um Gottes Willen versteht das
- 13:52nicht falsch, aber ich spreche über den Umgang damit.
- 13:55Ja, natürlich gibt es Momente, die mich zum Beispiel keine
- 14:03Ahnung, es erzählt mir irgendjemand, mein bester Freund
- 14:05ist gestorben, natürlich wirft mich das auch in meine
- 14:07emotionale Lage von damals wieder zurück, als der Ben
- 14:10gestorben ist. Natürlich denke ich daran so,
- 14:14das ist aber auch völlig normal. Würde ich in Tränen ausbrechen,
- 14:19würde ich im nächsten Augenblick mich mich massiv verletzen oder
- 14:24gar was weiß ich nicht noch alles machen, sagt mir das ja
- 14:27nur 1. Mein Nervensystem habe ich 0 im
- 14:30griff, Punkt 1 und Punkt 2. Ich habe das nicht
- 14:33aufgearbeitet, ich habe das nicht verarbeitet und das ist
- 14:38doch ein Ding, wir alle sprechen von, wir haben ein Trauma,
- 14:42mehrere Traumata. Und oftmals wird gesagt, ja, das
- 14:46ist, das lasse ich lieber zu. So, jetzt ist natürlich für
- 14:52jeden Einzelnen individuell von für euch, für mich, für
- 14:56irgendwen da draußen in dieser Welt ist es natürlich seine
- 14:59eigene Entscheidung, wie er damit umgeht.
- 15:01Ich bin für mich froh, dass ich alles aufgemacht habe, alles für
- 15:06mich. Da sind Sachen bei rumgekommen,
- 15:08die hatte ich gar nicht am Schirm, weil wenn das eine
- 15:09verarbeitet war oder wenigstens angeteasert war, sodass ich
- 15:13gelernt habe, irgendwie damit umzugehen, darüber mal
- 15:15nachzudenken, was ist da eigentlich passiert und auch da
- 15:19geht es nicht um Schuld oder Unschuld, sei es meiner Mutter
- 15:21gegenüber, meinem Vater, gegenüber meinem Onkel, meiner
- 15:25Tante, meine Oma, meiner Oma, Freunden oder Gegebenheiten
- 15:28gegenüber. Es geht nicht um Schuld.
- 15:31Guck mal, jeder, der euch vielleicht Schlimmes getan hat,
- 15:34hat auch eine Vergangenheit. Warum er das tut.
- 15:36Aber der Punkt ist diese Vergangenheit des anderen
- 15:40Menschen ist mir persönlich scheißegal.
- 15:43Warum sollte ich hergehen und mir erklären, warum er das
- 15:47gemacht hat? Ja, ich wurde geschlagen, habe
- 15:49meine Kinder nie geschlagen, also hätte ich meine Kinder mal
- 15:53geschlagen, hätte ich wahrscheinlich immer gesagt, so,
- 15:54ja ich habe es nicht anders gelernt, Bullshit, absoluter
- 15:58Bullshit, ja. Also es geht hier nicht um
- 16:03Schuldvergabe oder um Vergebung, oder?
- 16:06Nein, es geht einfach darum okay, da ist ein Fakt passiert
- 16:10irgendwann mal. Den drücke ich seit Jahren weg
- 16:13und deswegen triggert mich das und das und das, wenn ich für
- 16:17mich aber weiß. Was genau mich da triggert und
- 16:23ich den Zusammenhang finde und das ist immer wieder mein reden,
- 16:27dann kann ich aus der Vergangenheit die Gegenwart
- 16:29verstehen und die Zukunft gestalten.
- 16:32Ganz simpler Satz, ja, ich will natürlich nicht jeden dazu
- 16:37ermutigen sein, irgendein Trauma oder mehrere Traumata
- 16:39aufzumachen, Nein, das muss jeder für sich selber
- 16:41entscheiden und ich bin nicht hier, der der Rat der Weisen,
- 16:44der zu entscheiden hat, ob man das machen muss oder nicht,
- 16:48aber. Jetzt kann sich jeder mal selber
- 16:50fragen, wann werdet ihr regelmäßig getriggert und ist es
- 16:56ein gleichbleibender Trigger, ist es ein spezieller Geruch,
- 16:59eine Situation und und und. Fragt euch das einfach mal.
- 17:07Fragt euch einfach mal, warum ist der Salat hier jedes Mal der
- 17:13gleiche Salat und schmeckt auch gleich, riecht gleich und ich
- 17:16muss danach, ich muss danach kotzen.
- 17:18Weil der Salat schlecht ist und ihr werdet danach und wenn ihr
- 17:24einmal schlechten Salat gegessen habt, es dir den doch auch nicht
- 17:27noch mal. Ja, das heißt also wenn ich
- 17:30einmal von Salat gekotzt hat, werde ich mit Sicherheit den
- 17:32Salat weder als Wiederkäuer noch mal essen als das gleiche noch
- 17:36mal irgendwann zu essen, sondern ich sag so, nee nee, lass mal,
- 17:40lass mal. Ja genauso fällt sich das so mit
- 17:43dem Trauma. Ja, es ist passiert, ja, ich
- 17:47habe ein Trauma erlebt, ja. Das ist auch schlimm gewesen.
- 17:54Das ist etwas, das hat mich sehr, sehr belastet.
- 17:58Das ist etwas, das hat mich aus den Fugen gerissen, aus der Bahn
- 18:02geworfen, und ich habe jetzt eigentlich nur noch 2
- 18:10Möglichkeiten, ich lasse es so, wie es ist und kommen damit
- 18:15nicht besonders gut klar und. Oder ich setze mich damit
- 18:18auseinander, das mache ich einmal, vielleicht zweimal.
- 18:23Aber wenn ich mir dann noch die Frage stellen müsste, warum ist
- 18:26mir das passiert, war ich schuld, war ich nicht schuld,
- 18:29warum hat man mich nicht beachtet, warum hat man dies, da
- 18:32werdet ihr keine Antworten darauf finden, das könnte nicht
- 18:34kontrollieren, ihr könnt das nicht kontrollieren.
- 18:38Die meisten, die uns irgendetwas angetan haben, sind sich ihre
- 18:40Schuld selber gar nicht bewusst. So wie es mir auch jahrelang
- 18:45ging. Ihr wisst alle, die er den
- 18:46Podcast schon lange, lange verfolgt, ich habe auch viel
- 18:49Leid zugefügt, sehr viel und ich war mir auch meiner Schuld nie
- 18:53bewusst, weil ich habe mir auch immer gedacht, stell dich doch
- 18:56nicht so an, dann gehst du mal keine Ahnung ins Krankenhaus
- 19:01oder weiß was ich wohin oder schwimmst du der Wupper habe ich
- 19:06mir auch keine Gedanken darüber gemacht, weil ich kannte es ja
- 19:09nicht anders, aber war ich glücklich damit?
- 19:13Nee, war ich glücklich mit jedem Moment, der mich getriggert hat,
- 19:17auch nicht. Womit war ich eigentlich
- 19:20glücklich, selbst mit den Partnerschaften, die man geführt
- 19:26hat, war man nicht glücklich, weil man selber mit sich völlig
- 19:32unaufgeräumt ist. Wie willst du, wenn du selber
- 19:36unaufgeräumt bist, eine Wohnung aufräumen?
- 19:43Der Sinn erschließt sich mir nicht, der Sinn erschließt sich
- 19:48mir gar nicht. Ich kann nichts aufräumen, wenn
- 19:53ich selber im Chaos bin, wenn ich im gedanklichen Chaos bin,
- 19:56wenn ich in einem körperlichen Chaos bin, was auch immer, und
- 20:03diesen Punkt, den ich euch hier gerade so ausführlich
- 20:06beschreibe. Den hatte ich halt vor ein paar
- 20:08Jahren. Aber ich wusste ja nicht damit
- 20:10umzugehen. Ich wusste ja quasi nur, er
- 20:15läuft irgendwann falsch, also bin ich still geworden, ich bin
- 20:20wirklich still geworden, ich habe mich nicht mehr über Dinge
- 20:23aufgeregt und mein direktes Umfeld damals hat das dann auch
- 20:27gemerkt und sich auch zurückgezogen, so ich.
- 20:33Das war für mich der erste Ansatz zu sagen okay, wenn ich
- 20:35mich zurück zurückziehe und still werde und der andere sich
- 20:39auch von mir zurückzieht, dann stimmt hier was nicht und dabei
- 20:43ist es egal, ob es Freund, Partner oder sonst irgendwas
- 20:45ist. Es stimmt hier irgendwas nicht
- 20:49und natürlich hat es auch bei mir lange gedauert, bis ich mich
- 20:53dann dazu entschlossen habe zu sagen, alles klar, hier geht es
- 20:56nicht weiter und. Und vielleicht hat man das eine
- 20:58oder andere auch mal abgewartet, bis der andere sagt, es geht
- 21:01nicht weiter oder oder völlig egal.
- 21:04Aber spätestens mit diesem Zeitpunkt wusste ich für mich,
- 21:08jetzt beginnt, wieso eine Metamorphose.
- 21:12Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich zu neu kennenzulernen, aber
- 21:18wenn ich früher, ich war so unaufgeräumt, so so von mir
- 21:25weisend. Dass ich dann, ich habe sofort
- 21:27eine neue Beziehung gesucht, sofort neue Umfelder gesucht und
- 21:31auch gefunden. Nichts leichter als das und ich
- 21:34war wieder aufgehoben, man man musste sich einfach nicht mit
- 21:37sich selbst auseinandersetzen und glaubt mir Leute, wenn ich
- 21:40euch sage diese dieses dieses sich mit sich selbst
- 21:44auseinandersetzen, sich zu hinterfragen, Dinge zu
- 21:47hinterfragen, sein Umfeld zu hinterfragen und und und.
- 21:50Das kostet jede Menge Energie. Auch manchmal mehr Energie, als
- 21:55man vielleicht zur Verfügung hat.
- 21:59Und dessen muss man sich auch Bewusstsein, dessen muss man
- 22:06sich einfach Bewusstsein, dass das echt viel Kraft kostet, aber
- 22:12irgendwie jeden Tag wird das so ein Prozent besser, jetzt kann
- 22:18man sagen, bei einem Prozent am Tag nur das ist doch nichts.
- 22:21Ja, aber rechnet das Mal hoch, rechnet das mal hoch und
- 22:25rechnet, dass man auf ein halbes Jahr oder auf einem Jahr hoch
- 22:27wie auch immer, dann kommt man in einen sehr sehr hohen
- 22:30Prozentsatz weit, weit über dem Prozent 100 und dann geht man
- 22:37quasi mit einer geänderten, sagen wir, mit einem geänderten
- 22:42Mindset oder mit einer geänderten Persönlichkeit, geht
- 22:45man dann wieder raus ins Leben. Und ihr werdet merken, ihr lernt
- 22:50nicht mehr dieselben Menschen kennen.
- 22:53Ihr merkt, ihr werdet nicht mehr dieselben dieselbe Art von
- 22:57Menschen kennenlernen, sondern dann die Menschen kennenlernen,
- 23:02die dann auch mit euch auf einem Level sind.
- 23:06Ich spreche ganz bewusst nicht von Niveau, weil wer bestimmt,
- 23:09das ja, aber mein Level kenne ich und meinen Wert kenne ich
- 23:13auch so und. Dann gehe ich auch her und lerne
- 23:18nur Menschen kennen, die sich mindestens auf meinem Level
- 23:22gefühlt befinden und von diesen Menschen zehrt man, weil das ist
- 23:29quasi next Level, sich in einem so in einer so hohen Range zu
- 23:34bewegen, sich auszutauschen. Und vielleicht auch über Sinn
- 23:40und Sinnhaftigkeit oder Unsinnigkeit des Lebens, der der
- 23:44Werte und Moralvorstellung und und und auszutauschen.
- 23:49Das ist ein Ding, ja, ich kann mein Leben, mein Leben
- 23:53hinnehmen, wie es ist. Es ist okay und das letzte hat
- 23:58halt keine Taschen und wenn ich zurück gucke, so okay.
- 24:03Oder ich kann sagen, ich habe, ich habe es ja, ich habe es ja
- 24:06dieses Leben, also das Beste draus, so, warum habe ich am
- 24:12Anfang von damals und jetzt von der Akademie zum Beispiel
- 24:16gesprochen, weil dieser Werdegang, den ich da Stück für
- 24:19Stück gemacht habe, einfach genau das widerspiegelt, was ich
- 24:23euch jetzt gerade erzähle. Mittlerweile zählt die Akademie
- 24:26über 100 Mitglieder in nur zweieinhalb Monaten.
- 24:30Das liegt daran, dass ich vom ersten Gedanken bis zum jetzigen
- 24:35Moment da fest dran geglaubt habe und an mich geglaubt habe,
- 24:40weil ich weiß, wie es ist, wenn man sich mit sich selbst
- 24:44auseinandersetzt, ich ich jag nicht mehr irgendwelchen Phrasen
- 24:47und träumen hinterher, sondern ich nehme das, was ich kann und
- 24:52versuche das umzusetzen und das, was ich kann, habe ich
- 24:56kennengelernt, nicht in der Phase, wo es mir schlecht geht,
- 24:59da konnte ich gefühlt gar nichts.
- 25:01Da war ich vor mir selber, der Loser der Nation, der nichts
- 25:03konnte, gar nichts, der nichts auf die Kette gekriegt hat, der
- 25:07das mal hier versucht. Hat, man da versucht hat und
- 25:11also ich mache das jetzt bewusst etwas schwärzer, damit er mich
- 25:14versteht und dann halt der Zeitpunkt kam, wo ich mich auf
- 25:17meine Stärken auch besinnen musste, wo ich sie kennenlernen
- 25:19musste, auch das gehört ja zu dem Prozess der Selbstfindung,
- 25:25dass ich meine Stärken vor allen Dingen kennenlerne, ihr kennt
- 25:28das alles selber, guck mal. Wie oft am Tag sagt ihr euch?
- 25:31Das kann ich nicht, das kriege ich nicht hin, das war schon
- 25:35immer ups Alarm, das war schon immer, das war schon immer so,
- 25:40das wird nichts, alles scheiße, wie oft am Tag sagt ihr euch das
- 25:49aber wie oft am Tag jetzt mal den krassen Gegensatz sagt ihr
- 25:53euch denn Wow das kann ich richtig gut.
- 25:57Das habe ich richtig gut gemacht.
- 25:59Das wäre eine Option, das noch mal zu intensivieren, weil da
- 26:02könnte was draus werden aus irgendeiner Stärke, die ihr
- 26:06habt, seid ihr euch eure Stärken bewusst.
- 26:11Ist es nicht auch eine Stärke, sich nicht mehr im Supermarkt an
- 26:15der Kasse von dem vor euch der vielleicht nach Alkohol oder
- 26:18schlechten Parfüm recht triggern zu lassen?
- 26:22Erreiche ich das vielleicht dadurch, dass ich meine Stärken
- 26:26Abfrage und. Ich will euch eine kleine
- 26:28Geschichte erzählen. Ich gehe, viele werden es
- 26:32wissen, ich komme aus aus dem Kampfsport beziehungsweise aus
- 26:34der Kampfkunst und da hat damals der der Sifu von mir gesagt, ist
- 26:41deine linke Hand schwächer als die Rechte, ja kannst du damit
- 26:44gut schlagen, eher nicht. Willst du dir jetzt Monate,
- 26:49vielleicht sogar jahrelang trainieren, damit sie so stark
- 26:51wird für die Rechte? Ja, ich sag, weiß ich nicht,
- 26:56kann man ja versuchen, sagte wieviel Lebenszeit wird zu
- 27:00verschenken? Deine Rechte ist doch stark,
- 27:04oder? Ja die stark warum baust du das
- 27:08nicht weiter aus und lässt die Linke so wie sie ist kann sie
- 27:13Dinge ja es kann sie, sie kann abwehren, sie kann auch, sie
- 27:16kann auch zuschlagen und wenn es als Vorbereitung gilt.
- 27:21Aber die Rechte ist schon da steckt schon Punch drin.
- 27:23Da steckt auch viel Technik drin und und und.
- 27:25Sagte, besinnt dich auf deine Stärken, verschenkt keine
- 27:28Lebenszeit, damit deine Schwächen zu analysieren deine
- 27:32Schwächen sind deine Schwächen und das hat einen Grund ich habe
- 27:35Höhenangst beziehungsweise ich habe fallangst muss ich deswegen
- 27:40Fallschirmspringen? Muss ich deswegen Band springen?
- 27:42Nein, aber ich bin hier auf dem Boden bin ich unheimlich stark,
- 27:46hier kann ich ganz viel bewegen, also bleibe ich lieber am Boden.
- 27:50Weil hier bin ich safe, hier bin ich sicher.
- 27:53Ich muss nicht auf Teufel komm raus ständig jeden Tag
- 27:56irgendwelche Berge hochladen, wandern, jeden Tag Bungee
- 28:00springen oder oder oder, nur um meine Schwäche, meine Angst.
- 28:03In dem Fall Kleiner zu bekommen, in der Zeit wo ich irgendwo oben
- 28:08bin und irgendwo runter springen oder so verpasse ich das hier
- 28:11auf dem Boden, wo meine eigentliche Starke liegt und das
- 28:17ist eine Erkenntnis. Die einem extrem weiterhelfen
- 28:21kann. Ich habe stärken, wenn ich
- 28:24getriggert werde, ich erkenne Situationen, ich kann sie
- 28:27einschätzen, selbst wenn sie spontan und und wenn sie
- 28:32überraschend kommt, kann ich mit ihr umgehen, das ist Stärke.
- 28:36Ich kann natürlich auch sagen, Oh Scheiße, ich muss jetzt
- 28:39einkaufen gehen, was ist, wenn einer an der Kasse steht, dann
- 28:42muss nicht dasselbe mal an der Kasse stehen, sondern ist es
- 28:44irgendein anderer und ich verspreche euch, er wird euch
- 28:46triggern. Auch wenn es ein komplett
- 28:48anderer Mensch ist, wenn einen, wenn ein, wenn eine Situation
- 28:51sich an der Kasse anders darstellt oder beim Einkaufen
- 28:54oder wo auch immer ist jetzt so ein Beispiel, wenn sie sich
- 28:57anders darstellt, als ihr euch das vielleicht vorgestellt habt,
- 29:03dann kommt ihr aus dem aus dem Gleichgewicht, dann ist euer
- 29:07inneres Gleichgewicht weg. Wenn ich aber sage, der ganze
- 29:12Supermarkt, der kann man mal gar nichts, dass man eine Stärke,
- 29:15dann kann er drin passieren will.
- 29:18Da kann da drin passieren, was will.
- 29:20Und selbst wenn es zu einem sogenannten Trigger kommt, weiß
- 29:26ich, wie ich damit umzugehen habe, weil ich schon vorher für
- 29:30mich rausgefunden habe, wie geht's überhaupt, wie mache ich
- 29:34das hier, wenn Trigger, Kompott mache ich und ich meine nicht
- 29:38typisch wegatmen, wobei das nicht zu verachten ist oder mich
- 29:42zu grounden oder sonst irgendwas und.
- 29:45Oder zu sagen 1234567 19 alles ist gut.
- 29:47Nein, ich weiß schon vorher, worauf ich mich einlasse, wer
- 29:50boxen geht, der geht da nicht unvorbereitet in den Ring, der
- 29:54liest sein Gegner vorher, der erkundet sein Gegner vorher, der
- 29:57weiß genau, wo seine Stärken liegen und die und die Schwächen
- 30:03des Gegners liegen, kein Mensch geht unvorbereitet in einen
- 30:06Kampf, aber findet er spontan statt irgendwo auf der Straße.
- 30:15Weiß ich. Aber ich habe die Tools, um mich
- 30:17zu wehren und um die Sache vielleicht für mich gut ausgehen
- 30:21zu lassen. Und das alles kommt nur daher,
- 30:29dass man an seine Stärken glaubt.
- 30:31Ich habe auch als ich mit Border allein damals angefangen habe,
- 30:35ich habe ja nicht meine Stärken abgefragt, um Gottes Willen,
- 30:37und. Es ging eigentlich immer nur
- 30:39Versagen und Dämonen, um nicht schaffen um um um
- 30:43selbstbemitleidung, sage ich. Ganz ehrlich, wie es ist.
- 30:46Und auch das werdet ihr selber wissen.
- 30:48Ja dann hat man oftmals seine seine Schwächen auch
- 30:51vorgeschoben. Ja guck mal hier, ich kann nicht
- 30:53anders, weil ich bin ja krank, du musst Mitleid mit mir haben,
- 30:57die ein Scheiß müssen die Leute, wir müssen kein Mitleid mit euch
- 31:02haben, wenn ihr nicht dazu bereit seid etwas an eurer
- 31:05Situation zu ändern. Eure Stärken vielleicht mal
- 31:08abzurufen und ich bin mir zu einer 1000000% sicher.
- 31:13Jeder hat stärken, das ist es geht nicht anders, ansonsten
- 31:18wird ihr nicht mehr hier, ihr habt stärken, so was spricht
- 31:22denn dagegen diese Stärken auszubauen und sich auf die zu
- 31:26besinnen und die als Werkzeug zu nehmen um Situationen um.
- 31:33Einen Lebensumstand oder was auch immer zu verändern, weil
- 31:39Eure stärkste Waffe die ihr habt, ist euer Wille.
- 31:45Sind eure Gedanken der Körper, der ist nur ausführendes Organ,
- 31:51euer Wille, eure Gedanken nennt es von mir ist auch euer
- 31:56Mindset, das ist das, was alles andere beeinflusst.
- 32:03Ja, vielleicht letzte Woche. Die Folge gehört der Berg im
- 32:07Harz, ja, der Wille war aber da und die Überzeugung war da, ich
- 32:11Krieg das hin und irgendwann ist man oben angekommen, ohne die
- 32:14Höhenrettung rufen zu müssen, so aber wenn ihr bei allem was ihr
- 32:19anfängt sagt, das schaffe ich nicht, dann implementiert ihr
- 32:25euch automatisch im Kopf und. Dass ihr das nicht schaffen
- 32:29werdet. Und dann werdet ihr das auch
- 32:30nicht schaffen, zumindest nicht so weit, dass ihr mit dem
- 32:33Ergebnis zufrieden sein könnt. So, und dann kommt man ins
- 32:37Druggle man ist nie ganz zufrieden oder hat mal wieder in
- 32:40Anführungszeichen versagt, ich wusste doch, ich kann das nicht,
- 32:46ja, man kann ein Leben lang kann man in der Vergangenheit rum
- 32:52Crosen und hadern und kann sagen.
- 32:55Boah, die waren das Schulter, das mir so und so geht.
- 32:59Wäre das nicht passiert, hätte, hätte, fahrradkette kann man
- 33:03machen, kann man machen, dann kann ich euch versprechen, die
- 33:08Gegenwart ist nicht rosig und die Zukunft auch nicht 0,0 0,0
- 33:12das ist auch 1 der Erfolgsrezepte, was ich als
- 33:17Coach habe, deswegen bin ich einer der erfolgreichsten Coach
- 33:21mittlerweile. Weil ich diese Strategie auch
- 33:26umsetze, weil ich sie den Leuten näher bringe, weil ich es
- 33:30erklären kann, weil ich es erlebt habe.
- 33:33Ich habe in einem Real irgendwann gesagt, so Hammer, du
- 33:36denkst, du kannst nichts, hast du Seepferdchen, wenn du
- 33:40Seepferdchen hast, kannst du dein gegenüber zumindest schon
- 33:43mal erklären, wie es sich über Wasser hält, was es machen muss,
- 33:46um wenigstens die keine Ahnung 25 Meter zu schwimmen, die es
- 33:49vielleicht zum rettenden Ufer braucht.
- 33:51Und wer 25 Meter schwimmen kann, kann auch 50 schwimmen.
- 33:55Versteht ihr, wie ich das meine, habe ich kein Seepferdchen und
- 33:59kann nicht schwimmen, wird dort im Wasser relativ schwer für
- 34:01mich. So jetzt liegt es an jedem
- 34:05selbst. Mache ich mein Seepferdchen,
- 34:07mache ich es nicht, es liegt bei jedem selber, ihr habt jeden Tag
- 34:11habt ihr die Wahl jeden Tag habt ihr die Möglichkeit euch anders
- 34:15zu entscheiden als gestern. Aber jede Entscheidung birgt
- 34:20auch einen einen kleinen Fußtritt in Richtung Zukunft.
- 34:24Und wenn es nur für die nächste Stunde ist, weil die nächste
- 34:28Stunde ist schon Zukunft, oder ich sage du, ich möchte jetzt
- 34:33eine Veränderung, ich möchte jetzt eine Veränderung, dann
- 34:39wird diese auch eintreten. Und ob die direkt richtig ist
- 34:43oder nicht. Ob es derselbe Weg ist, den ich
- 34:46gehe, den den andere gehen, den ihr selber, euch für euch
- 34:48ausgesucht hat oder erfunden habt, ja, ist er.
- 34:52Ich bin auch nicht mal die richtigen Wege gegangen, Gottes
- 34:54Willen, aber ich wusste, wann der falsche Weg der falsche Weg
- 34:57ist. Manchmal bin ich ihn auch ganz
- 34:59bewusst zu Ende gegangen, um da wirklich auch im Endeffekt aus
- 35:03zu lernen und zu wissen, alles klar, den Scheiß brauche ich die
- 35:07Nummer. Aber ihr habt jeden Tag die
- 35:10Wahl, irgendwie ein Stück weit etwas besser zu machen.
- 35:16Ihr habt aber auch jeden Tag die Wahl, ein Stück weit alles
- 35:20schlechter zu machen und ich sage das ganz provokativ, das
- 35:23meine ich auch ernst. Wenn ihr in eurem Selbstmitleid
- 35:28verharrt, werdet ihr dort verweilen, bis der letzte Tag
- 35:34kommt. Selbstmitleid hat noch keinen
- 35:38geholfen. Ich weiß, das ist alles sehr,
- 35:43sehr pathetisch, hypothetisch und vielleicht für viele auch
- 35:47gar nicht greifbar. Und die Essenz aus dieser Folge
- 35:52soll einfach sein, ey, guck mal, wenn so ein Blödmann wie ich vom
- 35:57Klinikbett bis hierhin gekommen ist mit Auszeichnungen, die da
- 36:02jetzt im Hintergrund zu singen, zu hängen ist.
- 36:04Bestes Coaching, Beste Akademie und so weiter und sofort das.
- 36:09Dann schafft ihr das ja wohl auch, oder?
- 36:13Dann könnte aber auch Auszeichnungen hängen wie keine
- 36:16Ahnung, bester Stefan, Beste Familie, Bester Paul, Beste
- 36:20Maria, Bester irgendwas diese Auszeichnung da drüben sagen
- 36:24nichts außer für einen selber. Ja ich bin da rausgekommen, so
- 36:33verhält sich das mit ganz ganz vielen Dingen im Leben.
- 36:40Man kann kapitulieren, man kann auch mal.
- 36:44Und das meine ich ernst, wirklich mal eine Zeit lang
- 36:46kapitulieren, sagen, ich schaffe das alles nicht, siehe letzte
- 36:50Woche der Berg, wo ich gedacht habe, ich schaffe das nicht, ich
- 36:54kann nicht mehr, ich höre auf, ich rufe die Höhenrettung und
- 36:59wir sprechen von dem Anstieg noch mal.
- 37:01Ja, man kann aber auch während der Kapitulation sagen, ich
- 37:06stehe aber noch mal auf und. Das war hier noch nicht alles.
- 37:09Das ist ja nicht, das kann es nicht gewesen sein.
- 37:11Ich will doch nicht den Rest meines Lebens damit verbringen,
- 37:15dass ich keine Ahnung, dass ich alle von mir abwenden, dass ich
- 37:20mich von mir ab, wenn dass ich mich aufgebe, dass ich
- 37:23irgendwann alleine am am Sterbebett liegt, alleine auf
- 37:26meiner Parkbank sitze im hohen Alter, ich will dies nicht, das
- 37:29muss jeder für sich selber eruieren, noch mal das, was ich
- 37:33euch zu erzählen habe, ist meine Geschichte.
- 37:36Meine Geschichte und durch Zufall durch Zufall hat es
- 37:40irgendwer vorgesehen, dass meine Geschichte da draußen relativ
- 37:43gut ankommt. So aber das heißt noch lange
- 37:47nicht, dass meine Geschichte auch deine Geschichte ist oder
- 37:50sein sollte, aber ich weiß mittlerweile und auch das habe
- 37:54ich respektiert und anerkannt für mich selber, dass meine
- 37:57Geschichte eine Vorbildgeschichte für viele
- 37:59andere ist. Alleine nicht so Tatsachen, wenn
- 38:03ich unter einem bei einem youtube Video war, das jetzt
- 38:05oder bei dem Short, da schrieb man dann runter, Oh der und der
- 38:08müsste das mal lesen. Ich dachte immer wer Borderline
- 38:11hat ist verloren, dann weiß ich, dass ich mit meiner Geschichte
- 38:16etwas erreicht habe und vielleicht könnt ihr ja auch
- 38:19eine Geschichte erzählen und wenn es nur dem Nachbars Jungen
- 38:22ist, der vielleicht selber gerade struggelt oder wenn es
- 38:25nur irgendwem ist oder euch selbst gegenüber.
- 38:29Aber nicht jede Geschichte. Muss kein Happy End haben und ob
- 38:34meine Geschichte in Happy End hat, das weiß ich gar nicht.
- 38:37Es interessiert mich aber auch 0, weil ich jeden Tag versuche,
- 38:41meiner Geschichte im guten Weib zu geben und da sind Rückschläge
- 38:45dabei, aber auch ganz viele Fortschritte.
- 38:49Ja man kann man Schritt zurückgehen, dafür mache ich
- 38:51aber 3 nach vorne und manchmal geht man auch nur zurück, wenn
- 38:55man Anlauf nehmen will deswegen. Dieser, dieser Ganze, dieser
- 39:03ganze Boost, den ich oder dieser Booster, den ich jetzt letzten
- 39:06Wochen wieder hatte, der der, der treibt mich wieder mal
- 39:13wieder neu an, weiterzumachen, das ist richtig zu wissen, das
- 39:18Richtige zu tun und getan zu haben und auch wenn ganz schwere
- 39:21Situationen, und davon hatte ich letzte Woche 2 ganz schwere
- 39:26Situation, noch mal dazu kommen, dann ist das so das.
- 39:30Dann kann ich aber trotzdem aufgrund meiner Erfahrung, die
- 39:34ich habe, etwas weitergeben und vielleicht einem anderen
- 39:37Menschen dadurch einen besseren Weg zeigen oder eben nicht.
- 39:43Ich kann kein Heilversprechen aussprechen, ich kann gar nichts
- 39:48versprechen, ich kann nur erzählen, wie es bei mir ist.
- 39:54Und ich kann nur auf die Tools zurückgreifen, die ich selber
- 39:58kenne, die ich auch hinterher selber ausgearbeitet und
- 40:01wirklich perfektioniert habe. Und ich kann nur aus meinem
- 40:05Kopf, aus meinem Empfinden raus, aus meiner Subjektivität.
- 40:09Raus kann ich nur erzählen, andere erzählen meine Geschichte
- 40:12anders, aber die anderen Entschuldigung, die
- 40:16interessieren mich einen Dreck, weil ich erzähle meine
- 40:20Geschichte, weil die bei mir stattfindet und.
- 40:24Und ob andere, die genauso sehen oder ob die sagen, was wenn du
- 40:29hast du nicht alle, ob sie die belächeln, bejubeln oder sonst
- 40:32irgendwas ist mir scheißegal. Ich weiß, mit welchen Dämonen
- 40:37ich zu kämpfen hatte. Damals waren es Dämonen, heute
- 40:40sind wir Freunde, Wir haben Freundschaft geschlossen, guck
- 40:45mal, warum passieren keine Mafia Morde mehr, kaum noch.
- 40:53Weil die einzelnen Mafia Clans sich untereinander vertragen
- 40:58haben und Frieden geschlossen haben.
- 41:03Und das habe ich mir auch gemacht mit all diesen
- 41:06Persönlichkeiten, die wir so in uns tragen.
- 41:08Ja, habe ich Frieden gefunden, selbst wenn er mal ein Arschloch
- 41:14verhalten bei ist passiert, das passiert immer wieder, aber.
- 41:22Die, die die Basis von mir zeigt, den Menschen immer wieder
- 41:27okay auch du kannst dich Fehlverhalten, aber es ist okay,
- 41:30weil du bist ja nicht komplett ein Arschloch.
- 41:36Vielleicht hilft dem einen oder anderen diese Folge ist ein
- 41:39bisschen besser zu verstehen, was man tatsächlich erreichen
- 41:42kann, was man tatsächlich wirklich lernen kann, auch zu
- 41:48wollen. Wenn man denn lernen will.
- 41:51Da fängt das erste wollen schon an.
- 41:54Möchte man überhaupt irgendetwas an sich ändern, möchte man das
- 41:57nicht noch mal. Es ist euch überlassen.
- 42:00Ja, dieses Leben ist ein Geschenk, ist so, guckt mal
- 42:04gegen wieviel, gegen wieviel Spermien ihr euch durchgesetzt
- 42:08habt und jetzt im Leben soll aufhören.
- 42:12Mir persönlich reicht es mit dem es soll aufhören, ich habe ja
- 42:17nur schlechtes Nee mir reichts und.
- 42:20Ich dreh s um, ich kehr das schlechte um und ich wünsche
- 42:25jedem Einzelnen von euch, dass er das auch schafft.
- 42:27In diesem Sinne. Mein Name ist Sven aka
- 42:29Borderline und ich bin raus. Danke, dass du heute bei
- 42:35Borderline dabei warst. Wenn dir die Folge gefallen hat,
- 42:39lass gerne eine Bewertung da und teile Sie mit Menschen, die
- 42:43vielleicht gerade auch kämpfen und wenn du mehr willst,
- 42:46Coaching, Master Class oder Community und.
- 42:49Findest du alles in den Show Notes bis zur nächsten Folge und
- 42:54denk dran, du bist nicht allein.