Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #18 Folge 2: Die "Rabenmutter"-Lüge: Die brutale Wahrheit über Sucht & Mutterschaft
Transcript
- 0:00Hallo und herzlich Willkommen. Schön, dass du wieder da bist
- 0:03für unsere Besprechung heute. Hallo auch von mir.
- 0:06Wir nehmen uns heute Zeit für ein Thema, das ja sehr sensibel
- 0:10ist und oft tabuisiert wird. Sucht bei Müttern.
- 0:14Absolut ein wichtiges Thema. Unsere Grundlage ist ein
- 0:18wirklich eindringlicher Artikel von Gabriel, dem Gründer von
- 0:22Nielix Berlin. Der Titel sagt schon viel
- 0:25süchtige Mutter zwischen Liebe, Scham und der Angst vor dem
- 0:29Jugendamt. Stimmt.
- 0:30Ja, der Titel fasst die Zerrissenheit gut zusammen.
- 0:33Genau. Unser Ziel ist es heute, die
- 0:36Realitäten anzuschauen, die er beschreibt.
- 0:38Die psychologischen fallen, aber vor allem auch die Wege zur
- 0:41Hilfe. Es geht um Verständnis.
- 0:43Das ist der Kern, nicht um Verurteilung.
- 0:46Gut auf dich beim Zuhören. Ja, das ist ein fairer Hinweis.
- 0:50Selbstschutz ist wichtig. Okay lass uns mal eintauchen,
- 0:53was diesen Text so, na ja, besonders macht, ist Gabriels
- 0:57eigener Hintergrund, oder? Definitiv.
- 1:00Das ist nicht nur recherchiert. Er schreibt ja nicht aus der
- 1:02Distanz, er teilt ganz offen, dass er selbst aus einem Umfeld
- 1:06kommt, das ja von Sucht und psychischen Belastungen geprägt.
- 1:09War er spricht von 28 Jahren eigener Erfahrung mit Sucht und
- 1:12Genesung. Das ist ne lange Zeit.
- 1:14Und er erwähnt auch seine Eltern in dem Zusammenhang.
- 1:17Und genau das, diese Offenheit, nutzt er auf seiner Webseite
- 1:21nielix Berlin ganz bewusst. Das ist kein Selbstzweck.
- 1:26Er will damit eine echte Verbindung aufbauen zu dir, zum
- 1:29Hörer. Die Botschaft ist klar, Hey, du
- 1:31bist mit solchen Themen nicht allein.
- 1:34Verstehe es. Schafft Vertrauen, ja.
- 1:37Genau diese erlebte Erfahrung macht die Infos zugänglicher,
- 1:40glaubwürdiger. Man spürt, da spricht jemand,
- 1:43der die Tiefen kennt. Und diese Tiefen, die schildert
- 1:48er ja auch sehr direkt. Er beschreibt Szenen, die einem
- 1:51wirklich nahe gehen, die Mutter, die heimlich die Weinflasche
- 1:54entsorgt, um die Fassade zu wahren, aber eben auch aus
- 1:57seiner Erfahrung viel extremere Dinge.
- 1:59Ja, das reicht dann von Drogenkonsum während der
- 2:02Schwangerschaft. Bis hin dazu, dass Kinder zum
- 2:05Stehlen geschickt werden, um die Sucht zu finanzieren.
- 2:08Dinge, die er selbst miterlebt hat.
- 2:10Und er betont dabei, wie sich durch die Sucht und die
- 2:12Verdrängung die Grenzen des normalen Total verschieben
- 2:15können. Ja, das.
- 2:16Wahnsinn. Und.
- 2:17Da kommt ein zentraler Punkt aus Gabriels Analyse ins Spiel, die
- 2:22toxische Scham. Toxische Scham was genau meint
- 2:26er damit? Das ist was anderes als Schuld.
- 2:28Schuld ist ja eher, ich habe etwas Schlechtes getan, das kann
- 2:32sogar motivieren was zu ändern okay aber toxische Scham sagt
- 2:36ich bin schlecht, ich bin falsch.
- 2:38Ah, das sitzt tiefer. Viel tiefer und für Mütter wird
- 2:42das oft zu diesem lähmenden Gefühl.
- 2:45Ich bin einer Rabenmutter. Ich habe komplett versagt.
- 2:48Dieses Stigma. Genau.
- 2:49Und das Tragische ist diese Scham, oft noch befeuert durch
- 2:53die Angst vor gesellschaftlicher Verurteilung.
- 2:56Die wird zur größten Blockade, sie hindert Frauen daran, Hilfe
- 3:00zu suchen. Sie wird zur Komplizin der
- 3:02Sucht, schreibt er. Exakt.
- 3:04Gabriel sagt ganz klar, eine süchtige Mutter liebt ihre
- 3:08Kinder nicht weniger, aber. Aber die Krankheit ist in dem
- 3:11Moment stärker und die Angst vor dem Stigma macht den Hilferuf
- 3:15fast unmöglich. Das muss ein unerträglicher
- 3:17Zustand sein. Absolut.
- 3:20Und die Zahlen, die Gabriel nennt, die zeigen ja auch, wie
- 3:22verbreitet das Problem ist. Ja, die fand ich auch
- 3:25erschreckend. Schätzungen gehen davon aus,
- 3:27dass etwa jedes sechste Kind in Deutschland zeitweise mit einem
- 3:30suchtkranken Elternteil aufwächst.
- 3:33Jedes sechste. Das sind fast 3000000 Kinder und
- 3:36Jugendliche. Unfassbar.
- 3:38Und dann kommen noch die Neugeborenen dazu, jährlich etwa
- 3:4110000 mit Schäden durch Alkohol. F es d heißt das dann.
- 3:45Fetale Alkoholspektrumstörungen ja.
- 3:48Oder die direkt nach der Geburt einen Drogenentzug durchmachen
- 3:51müssen. N es neonatales
- 3:54abstinenzsyndrom. Schlimm.
- 3:56Und wenn man fragt, was die größte Hürde für Mütter ist,
- 3:59Hilfe zu suchen. Dann ist es die Angst vor Stigma
- 4:02und dem Jugendamt. Das zieht sich durch.
- 4:04Genau. Und Gabriel arbeitet da 3
- 4:06psychologische Mechanismen heraus, die wie ein Teufelskreis
- 4:09wirken. Okay welche sind das?
- 4:11Erstens die toxische Scham, die wir schon hatten.
- 4:14Dieses ich bin schlecht Gefühl, das lähmt und treibt oft noch
- 4:18tiefer in die Verheimlichung, manchmal sogar zurück zum
- 4:21Suchtmittel, um die Scham zu betäuben.
- 4:23Ein Teufelskreis. Verstehe.
- 4:25Und zweitens. Zweitens nennt er den Double
- 4:28Bind die Doppelbindung. Das ist eine paradoxe Falle.
- 4:32Wie meinst du das? Stell dir vor, die Mutter hört
- 4:35innerlich sei eine gute Mutter, hol dir Hilfe, aber gleichzeitig
- 4:39die Botschaft oft von außen, wenn du Hilfe holst, gibst du
- 4:42dein Versagen zu, dann gibst du offiziell eine schlechte Mutter
- 4:45und dann nehmen wir dir dein Kind weg.
- 4:47Das ist ja unlösbar. Man kann es nur falsch machen.
- 4:52Genau eine Zwickmühle, die total blockieren kann und drittens die
- 4:56mögliche gestörte Bindung zum Kind.
- 4:58Das. Was bedeutet das konkret?
- 5:00Keine sichere, stabile Bindung aufbauen.
- 5:02Weil es nicht weiß, woran es. Ist richtig dieses Urvertrauen,
- 5:06dass die Welt und die wichtigste Bezugsperson verlässlich sind?
- 5:09Das kann massiv gestört werden, mit potenziell lebenslangen
- 5:12Folgen. Puh, dieser Double bind, das ist
- 5:15echt heftig. Man spürt ja förmlich den Druck,
- 5:18der da entsteht. Immens.
- 5:20Und diese Mechanismen erklären auch viel von dem, was Gabriel
- 5:23als den täglichen Kampf beschreibt.
- 5:25Ja, wie sieht dieser Alltag aus, laut Gabriel?
- 5:28Er nennt es einen zermürbenden Krieg, der Geheimhaltung über
- 5:31Jahre oft. Das fängt an mit den versteckten
- 5:34Flaschen im Schrank, den Lügen über Geld.
- 5:36Den unberechenbaren Stimmungen, die das Kind total verunsichern
- 5:40und. Gabriel spricht ja auch von den
- 5:42ganz schlimmen Auswüchsen. Wo die Suchtlogik so stark wird,
- 5:46dass Handlungen, die man sich nüchtern nie vorstellen könnte?
- 5:50Genau. Plötzlich als notwendig
- 5:52erscheinen, das Kind zum Stehlen schicken oder der Weg in die
- 5:55Prostitution, um die Sucht zu finanzieren und.
- 5:58Er betont. Das ist nicht das Versagen der
- 6:00Liebe, sondern die Macht der Krankheit.
- 6:02Das ist wichtig, oder ja. Das ist ganz zentral.
- 6:05Es entlastet nicht von der Verantwortung, aber es erklärt
- 6:08die Dynamik, die Sucht übernimmt die Kontrolle und die.
- 6:11Gefahren sind ja auf beiden Seiten riesig.
- 6:14Absolut. Gabriel listet das klar auf für
- 6:16das Kind die pränatalen Schäden FESDNES.
- 6:21Dann emotionale, manchmal körperliche Vernachlässigung
- 6:24und. Diese Parentifizierung, wo das
- 6:26Kind die Elternrolle übernimmt. Genau, das Kind wird zum kleinen
- 6:29Erwachsenen, tröstet die Mutter, organisiert und im schlimmsten
- 6:33Fall die Instrumentalisierung für Kriminalität und.
- 6:36Für die Mutter selbst. Permanenter Stress, Isolation,
- 6:41die Gefahr der Abwärtsspirale, Kriminalität und eben die ganz
- 6:46reale Angst vor dem Sorgerechtsverlust.
- 6:48Wenn keine Hilfe angenommen wird und das Kindeswohl gefährdet
- 6:52ist. Dann ist die Inobehutnahme durch
- 6:54das Jugendamt manchmal die letzte Konsequenz.
- 6:57Umso wichtiger ist ja, dass Gabriel nicht bei den Problemen
- 7:00stehen bleibt. Genau das ist das Wichtige.
- 7:03Er zeigt ja Wege auf. Hier wird's wirklich
- 7:06interessant. Er nennt das Safer Use.
- 7:10Ja, aber nicht im klassischen Sinne von Drogenkonsum.
- 7:12Ne, Nein. Nein, sondern als praktische
- 7:15Schritte, die Mütter in der Krise tun können, um sich und
- 7:18das Kind zu schützen. Seine Botschaft dahinter ist ja,
- 7:21es ist nie zu spät. Der erste Schritt, auch wenn er
- 7:25Mut kostet, ist der Anfang vom Weg raus.
- 7:28Und welche konkreten Schritte schlägt er vor?
- 7:31Er hat da 4 ganz mutige Punkte. Erstens.
- 7:35Das Jugendamt Entmystifizieren das.
- 7:37Wovor die meisten Angst haben? Genau, und hier kommt der Clou
- 7:41bei Gabriel. Das Jugendamt will helfen,
- 7:43Familien zusammenzuhalten, wenn du proaktiv auf die Zugehst
- 7:47selbst oder über eine Beratung, dann wird das positiv gesehen,
- 7:51dann zeigst du Kooperation, Gefahr droht eher bei
- 7:54Verweigerung, wenn Dritte melden müssen, das ist eine ganz andere
- 7:57Perspektive, das ist. Ein wichtiger Punkt.
- 8:00Was noch? Zweitens spezialisierte Hilfe
- 8:02suchen. Es gibt Mutter, Kind,
- 8:05Einrichtungen für Suchttherapie, für alle Süchte, betont er also.
- 8:09Auch Kokain, Heroin, nicht nur Alkohol, richtig.
- 8:12Da ist man sicher, wird nicht verurteilt und kann mit dem Kind
- 8:16zusammen Therapie machen. Das ist vielen gar nicht
- 8:18bekannt. Ein.
- 8:19Extrem wichtiges Angebot drittens das.
- 8:21Schweigen brechen. Und das geht auch anonym.
- 8:24Sucht Hotlines anrufen, Beratungsstellen wie Caritas,
- 8:27Diakonie, AWO kontaktieren, die beraten, kostenlos und anonym
- 8:32einfach. Mal aussprechen, was los ist.
- 8:34Genau. Der erste Schritt und viertens
- 8:36ganz praktisch einen Notfallplan fürs Kind.
- 8:40Was meint er damit? Eine absolut vertrauenswürdige,
- 8:43nüchterne Person finden Freundinnen, Oma, Tante.
- 8:47Mit ihr offen reden, ihr die Erlaubnis geben, das Kind sofort
- 8:50zu holen, wenn man die Kontrolle verliert, ein.
- 8:53Sicherheitsnetz schaffen, ja. Ein ganz Wichtiges.
- 8:56Das nimmt auch Druck, das. Sind wirklich greifbare,
- 8:59mutmachende Schritte. Es unterstreicht Gabriels Fazit.
- 9:02Hilfe suchen ist kein Versagen, sondern.
- 9:04Der ultimative Akt der Mutterliebe, so sieht er das.
- 9:08Gabriel hat ja auch diesen FAQ Bereich in seinem Artikel da
- 9:12beantwortet. Erfragen die sicher vielen im
- 9:14Kopf herumgehen. Lass uns die mal durchgehen, als
- 9:17wären das jetzt deine Fragen okay.
- 9:19Gerne die. Erste, die brennt sicher vielen
- 9:21unter den Nägeln, nimmt mir das Jugendamt sofort die Kinder weg,
- 9:25wenn ich meine sucht zugebe. Gabriels Antwort ist hier ein
- 9:29klares und auch gut begründetes Nein.
- 9:32Das ist die absolute Urangst, aber meist unbegründet, wenn man
- 9:36selbst aktiv wird, das. Ist der entscheidende Punkt, ja.
- 9:40Ziel ist Kinderschutz durch Unterstützung.
- 9:43Wenn du Kooperierst, kommen Hilfsangebote und.
- 9:46Familienhilfe vielleicht Therapieauflagen die Wegnahme
- 9:49ist wirklich die allerletzte Option bei akuter Gefahr und
- 9:53totaler Verweigerung also. Aktiv werden ist der beste
- 9:58Schutz. Genau für dich und dein Kind.
- 10:01Nächste Frage auch sehr belastend.
- 10:04Ich bin schwanger und konsumiere ist es schon zu spät, kann ich
- 10:08den Schaden noch abwenden. Da ist Gabriels Botschaft ganz
- 10:11eindringlich. Es ist niemals zu spät, jeder
- 10:15Tag früher ohne Konsum reduziert das Risiko, jeder einzelne Tag
- 10:20nicht. Von der Scham leben lassen.
- 10:21Absolut nicht sofort handeln, offen mit der Frauenärztin, dem
- 10:25Frauenarzt sprechen, die haben Schweigepflicht,
- 10:28schwangerschaftssuchtberatung, kontaktieren, es gibt spezielle
- 10:32Programme auch für sichere Entgiftung in der
- 10:34Schwangerschaft, also. Sofortige Handlung ist das A und
- 10:37O. Unbedingt.
- 10:38Jeder Tag zählt. Dann eine Frage für später, aber
- 10:41wichtig. Wie erkläre ich meinem Kind
- 10:43irgendwann, warum ich damals krank war?
- 10:46Wie finde ich die Worte? Gabriel rät zu Ehrlichkeit, aber
- 10:50eben Altersgericht ein kleines Kind versteht keine Details über
- 10:53Substanzen. Was kann man sagen?
- 10:55Man kann. Das Konzept Krankheit nutzen,
- 10:58vielleicht wie eine Allergie Mama hatte damals eine
- 11:01Krankheit, so ähnlich wie eine starke Allergie im Kopf gegen
- 11:04dieses Zeug. Und wenn Mama das genommen hat,
- 11:07hat sich ihr Verhalten komisch verändert.
- 11:09Deshalb musste Mama lernen, ohne das zu leben und die.
- 11:12Kernbotschaft auch wenn die. Krankheit sehr stark war.
- 11:15Das ist entscheidend für das Kind.
- 11:17Ja, das glaube ich. Und dann diese erdrückende
- 11:20Scham, das Gefühl, die schlechteste Mutter der Welt zu
- 11:23sein. Wie geht man damit um?
- 11:26Da kommt Gabriel wieder auf den Unterschied.
- 11:28Schuld für die Tat versus Scham für das sein.
- 11:32Er sagt, es ist wichtig zu verstehen, die Taten waren
- 11:35Symptome der Krankheit. Sie definieren nicht deinen Wert
- 11:39als Mensch oder deine Liebe das. Ist schwer zu trennen,
- 11:42wahrscheinlich. Ja, das ist ein Prozess.
- 11:44Selbstvergebung lernt man oft erst in Therapie und
- 11:47Selbsthilfe, Verantwortung übernehmen, ja.
- 11:51Aber die lähmende Selbstverurteilung ablegen, das
- 11:53ist Teil der Heilung. Verstehe.
- 11:55Und die letzte Frage aus den FA. Qs, die ist auch sehr
- 11:58realitätsnah. Mein Partner ist Kursüchtig
- 12:01redet das Problem klein, ermöglicht es vielleicht sogar
- 12:04wie suche ich Hilfe wenn er mich nicht unterstützt eine.
- 12:07Ganz harte Situation, aber leider häufig, sagt Gabriel.
- 12:10Seine Antwort ist da ziemlich klar, der Schritt zur Hilfe muss
- 12:13oft allein getan werden, für dich und für dein Kind, auch
- 12:17gegen Widerstand das. Erfordert Mut.
- 12:20Enorm. Der erste Schritt ist dann oft,
- 12:22sich externe Beratung zu holen, um den eigenen Weg zu finden.
- 12:26Manchmal kann man den Partner einladen zu einer Paarberatung
- 12:28und. Wenn er nicht mitzieht, wenn er.
- 12:30Sich dauerhaft sperrt oder die Genesung sogar sabotiert.
- 12:33Dann haben die eigene Gesundheit und die Sicherheit des Kindes
- 12:36absolute Priorität. Das kann bedeuten, dass die
- 12:39Beziehung auf den Prüfstand kommt, eine.
- 12:41Schwere, aber manchmal notwendige Konsequenz.
- 12:44Die eigene Genesung und das Kindeswohl müssen vorgehen.
- 12:47Gabriel. Schließt seinen Artikel ja mit
- 12:49einer Botschaft, die ich fand, die geht wirklich unter die
- 12:51Haut, gibt aber auch unheimlich viel Kraft, ja.
- 12:54Das stimmt er. Sagt wahre Stärke einer Mutter
- 12:57liegt nicht in der Perfektion, sondern im Willen zu heilen,
- 13:01egal wie tief die Wunden sind. Und er sagt es ja auch als Sohn
- 13:05von Eltern, die betroffen waren. Genau, und er greift dieses
- 13:09Stigma der Rabenmutter direkt an, nennt es eine brutale Waffe,
- 13:13ein Mythos, der lähmt für. Ihn sind die Mütter, die Kämpfen
- 13:17gegen. Sucht, Scham, Verurteilung, das
- 13:20sind für ihn die eigentlichen Heldinnen.
- 13:22Dieser Anruf bei der Beratung, der Schritt in die Klinik, das
- 13:25ist kein Versagen. Sondern das ist.
- 13:27Wie er es so bildhaft sagt, der heldenhafte Akt einer verdammten
- 13:30Löwin, die für ihr Junges kämpft.
- 13:33Eine sehr starke positive Umdeutung.
- 13:35Ja, eine Perspektive, die Mut macht, wenn.
- 13:37Dir diese Analyse jetzt gefallen hat und du die Arbeit von Nilix
- 13:40Berlin und Gabriels Ansatz wertvoll findest, dann ja, freut
- 13:45sich Gabriel sicher über Unterstützung.
- 13:47Das ist wichtig, ja. Du kannst ihm helfen, indem du
- 13:50vielleicht diesen Beitrag auf Social Media teilst.
- 13:52Oder diese Besprechung hier auf Spotify oder Apple Podcasts
- 13:56bewertest und Likest. Das hilft enorm bei der
- 13:58Sichtbarkeit. Genau.
- 14:00Das Projekt Nilex Berlin wird komplett allein von Gabriel
- 14:04finanziert und erstellt jede Form der Unterstützung hilft ihm
- 14:08dabei, weiterzumachen. Und er sagt ja auch, sein Motto
- 14:10ist aus allem schlechten in seinem Leben etwas Gutes machen,
- 14:15das spürt man. Das merkt man finde ich auch
- 14:17und. Vielleicht aufbauend auf dem,
- 14:19was Gabriel schreibt. Bleibt ne Frage für dich, für
- 14:22uns alle zum Nachdenken. Wenn wir wissen, dass Stigma und
- 14:26Angst die größten Hürden sind, ja, wie können wir denn als
- 14:30Gesellschaft, als Freunde, als Nachbarn ein Klima schaffen?
- 14:34Indem eine Mutter es wirklich wagt, um Hilfe zu bitten, ohne
- 14:38Angst vor sofortiger Verurteilung haben zu müssen.
- 14:40Was braucht es da von uns? Eine wichtige Frage zum
- 14:43Mitnehmen. Vielen Dank, dass du dir die
- 14:46Zeit genommen hast für diesen ja doch tiefen Einblick in ein
- 14:49wichtiges Thema, basierend auf der Arbeit von Gabriel bei Nelix
- 14:52Berlin. Danke.
- 14:53Auch fürs Zuhören. Pass gut auf dich auf und bis
- 14:55zum nächsten Mal.