Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Warum sich Christa Block über die Kooperation mit der Polizei gefreut hat
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 19. August. Christina Block bestreitet Vorwürfe zur Entführung ihrer Kinder. Vorschlag für Naturschwimmbad an der Alster sorgt für Debatte. Music. Norddeutsche Unternehmen beurteilen Energiewende zunehmend positiver. Hautkrebsfälle in Hamburg seit 2005 drastisch gestiegen. Nächtlicher Knall in der Hafencity durch versuchte Schaufenstersprengung. Nach der Entführung ihrer Kinder aus der Obhut ihres Vaters in Dänemark strebte die Unternehmerin Christina Block nach eigenen Worten eine Kooperation mit der Polizei an. Ich war erleichtert, dass die Polizei involviert war, sagte die Angeklagte auf eine Frage im Prozess vor dem Landgericht. Dabei bezog sie sich auf den Abend des 1. Januar 2024. Damals hatte die 52-Jährige ihre beiden jüngsten Kinder erstmals nach Jahren unter konspirativen Umständen auf einem Bauernhof in Süddeutschland wiedergesehen. Nach eigener Aussage hatte sie ihrem Lebensgefährten, dem ehemaligen Sportmoderator Gerhard Delling, 66, die Nummer des Handys, das ihr von den Entführern überreicht worden war, gegeben, um diese an die Polizei weiterzureichen. Ihr persönliches Handy hatte sie nach eigener Darstellung auf Anweisung der Sicherheitsfirma nicht auf die Fahrt nach Süddeutschland zu ihren Kindern mitnehmen dürfen. Nach Angaben der Staatsanwältin notierte ein Polizeibeamter jedoch, dass Frau Block nach Angaben von Delling nur schlecht erreichbar sei. Delling ist wegen Beihilfe angeklagt. Er bestreitet die Vorwürfe, so wie seine Lebensgefährtin und die übrigen fünf Angeklagten. Der Tochter des Gründers der Steakhouse-Kette Blockhaus wird vorgeworfen, die Rückholaktion ihrer beiden jüngsten Kinder in Auftrag gegeben zu haben. In der Nacht zum 1. Januar 2024 hatten laut Anklage mehrere Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens den damals 10 Jahre alten Sohn und die 13-jährige Tochter nach Deutschland entführt. In die Debatte um ein Schwimmbad in der Alster kommt Bewegung. Die Architekten von Stürmer Murphy & Partners haben vorgeschlagen, eine Badeanstalt am Schwanenwick zu bauen, um damit an alte Hamburger Traditionen anzuknüpfen. Bis zum Zweiten Weltkrieg befand sich hier ein großes öffentliches Alster-Schwimmbad. Umweltsenatorin Katharina Fegebank äußerte sich auf Anfrage des Abendblatt sehr positiv. So ein Entwurf lädt zu einer weiteren Diskussion ein, wie Schwimmen in der Alster ermöglicht werden kann und beides vereint Naturschutz und Naturnutzung, so die Grünen-Politikerin, die zugleich auf die schwierige Finanzierung verwies. Noch deutlicher äußerte sich Anke Frieling, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU. Ich habe mich sehr über diesen Vorschlag aus dem Büro von Stürmer Murphy & Partners gefreut, da er in idealer Weise sichtbar macht, was an der Alster möglich wäre, sagt sie. Ein solches Naturschwimmbad wäre ein wunderbares, attraktives Angebot. Norddeutsche Unternehmen bewerten die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit zunehmend positiver. Das geht aus einer regionalen Auswertung der Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Industrie und Handelskammern IHK Nord zum Energiewendebarometer hervor. Mehr als ein Viertel, 27,3 Prozent der Betriebe, beschrieb die Auswirkungen der Energiewende als sehr positiv oder positiv. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem Anstieg um 4,4 Prozentpunkte. An der Befragung beteiligten sich im Juni mehr als 400 Betriebe. Annähernd ein Drittel, 31 Prozent der Betriebe, bewertete die Auswirkungen sehr negativ oder negativ. Das entspricht einem Rückgang um 6,9 Prozentpunkte. Etwa 4 von 10 Unternehmen, 38,7 Prozent, bewerteten die Auswirkungen der Energiewende neutral. Trotz der Entwicklung fürchten 39,6 Prozent, Vorjahr 33,9 Prozent der Betriebe aufgrund der Energiepreise einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen aller Branchen leiden unter den hohen Strompreisen nicht nur das produzierende Gewerbe, sagte der IHK-Nordvorsitzende Thomas Bug. Wie ein aktueller Barmer-Report zeigt, ist die Zahl der Hautkrebsfälle in Hamburg seit 2005 stark gestiegen. Damals lebten rund 2.900 Hamburger mit einer Diagnose des gefährlichen schwarzen Hautkrebses. Laut Barmer waren es 2023 gut 6.500, bei denen ein malignes Melanom, Fachbezeichnung für schwarzen Hautkrebs, diagnostiziert wurde. Demnach verzeichnet Hamburg einen Anstieg von 106 Prozent. Auf bundesweiter Ebene stiegen die Zahlen sogar um 116 Prozent. Die Zahl der Menschen, die an weißem Hautkrebs erkranken, ist noch deutlich stärker gestiegen. Hier hat sich die Zahl der Betroffenen in Hamburg seit 2005 gut verdreifacht. 2023 wurden um die 32.500 Fälle dokumentiert. 2005 lag die Zahl der Erkrankten noch bei 9.500. Während Hamburg eine Zunahme von 213 Prozent verzeichnet, liegt der deutschlandweite Durchschnitt bei 180 Prozent. Ein lauter Knall hat in der Nacht zum Dienstag Anwohner in der HafenCity aus dem Schlaf gerissen. Ein bislang unbekannter Täter hat gegen 2.21 Uhr und mit einem ebenfalls unbekannten Gegenstand versucht, die Schaufensterscheibe einer Boutique am Kaiserkai aufzusprengen. Das bestätigt der Lagedienst der Hamburger Polizei dem Abendblatt. Durch den Knall entstand ein faustgroßes Loch in der Scheibe, eine Schaufensterpuppe fiel um. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist der Täter nicht in die Boutique eingedrungen. Es wurde also nichts entwendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.