Latest / FOMtastisch - Daily Handball Podcast / SpielTalk: Felix Aellen über sein neues Leben in Eisenach, seine Rolle und den Saisonstart I 181025
Transcript
- 0:00Hier ist eine neue Folge von fantastisch, dem Daily Handball
- 0:03Podcast heute zu Gast. Felix Ellen, der Spielmacher des
- 0:06TASV Eisenach ganz neu in der deicken Handball Bundesliga,
- 0:10aber jetzt schon einer der Gewinner der ersten Wochen der
- 0:13neuen Saison. Jetzt geht's los, viel Spaß.
- 0:18From Tast der Daily Handball Podcast.
- 0:26Hier spricht vom Finn Ole Martins an diesem Samstag.
- 0:29Es ist der 18. Oktober.
- 0:30Schön, dass ihr auch heute wieder mit dabei seid, samstags
- 0:33heißt Spiel Talk, das ist immer das Format, in dem hier die
- 0:36Protagonisten aus der stärksten Liga der Welt exklusiv zu Wort
- 0:39kommen, heute der Top Torschütze des thsv Eisenach, Felix allen,
- 0:43letzte Woche Sonntag ist er 22 Jahre alt geworden, ist er ganz
- 0:47neu in der Dyk in HBL beim thsv Eisenach, ist im Sommer aus Bern
- 0:51nach Thüringen gewechselt, er hat richtig gut Reingefunden in
- 0:55diese neue Saison. Wird auf jeden Fall mal.
- 0:57Ich habe es eben schon gesagt, zu den Gewinnern der ersten
- 0:59Wochen in der neuen Spielzeit. In den letzten Wochen habe ich
- 1:03ihnen und den TRSV Eisenach gleich mehrfach bei dein
- 1:05kommentiert, zweimal auswärts, einmal zu Hause, jetzt erst am
- 1:08Donnerstag gegen die SG Flensburg Handewitt, was
- 1:10auffällt. Sie haben verschiedene Phasen.
- 1:13In ihren Spielen einige, in denen sie begeistern, in denen
- 1:16sie auch kämpfen und das Publikum mitreißen.
- 1:18Und dann immer wieder einzelne Sequenzen.
- 1:20In denen sie viel zu einfache Fehler machen, den Gegner ins
- 1:23Tempo einladen und somit auch Spiele aus der Hand geben.
- 1:26In Hannover beispielsweise. Aber sie sind eigentlich immer,
- 1:29vielleicht bis auf das Auswärtsspiel in Berlin,
- 1:31konkurrenzfähig gewesen. Ich spreche mit Felix n.
- 1:34Genau darüber, über diese Phasen, wie man das abstellen
- 1:36kann, wie er schon reingefunden hat, denn nicht nur er ist ja in
- 1:39Eisenach neu, sondern auch viele seiner Mitspieler, der Rückraum
- 1:42komplett beispielsweise, und wir sprechen über sein neues Leben
- 1:45in Deutschland und wie schnell man in Eisenach eigentlich
- 1:48Thüringer Rostbratwurst. Zu Essen bekommt.
- 1:51Jetzt geht's los. Viel Spaß und ich begrüße ganz
- 1:54herzlich Felix Ellen. Hallo Felix, Moin.
- 1:56Danke, Dankeschön, dass ich da sein darf.
- 2:00Ich freue mich auch sehr und das ja am Tag müssen wir sagen, nach
- 2:03einem sehr intensiven Heimspiel glaube ich gegen die SG
- 2:05Flensburg Handewitt, wie geht's dir so am Tag danach?
- 2:08Das Spiel ist verarbeitet plus minus die ersten Nacharbeiten
- 2:12auch schon gemacht. Also wir hatten heute auch noch
- 2:14mal Training, noch mal ein kurzes Video geschaut und das
- 2:16Ganze eigentlich abgeschlossen. Aber ja, ich glaube war
- 2:19körperlich wie auch geistig nicht unbedingt ganz einfach zu
- 2:24bearbeiten. Also es war ja wieder das
- 2:27absolute Werner Aßmann hallen Flair sozusagen.
- 2:30Die Halle ist völlig eskaliert. Nach 20 Minuten sah es gar nicht
- 2:32so aus, da hatte Flensburg alles im Griff und was ist dann
- 2:35passiert? Ja, ich glaube, wir haben uns
- 2:37einfach mit mit unserem Kampf, mit unserer, unserer Kultur, die
- 2:40wir versuchen, die sie auch schon seit Jahren eigentlich
- 2:43aufrecht erhalten und die wir dieses Jahr versuchen, weiter zu
- 2:46zu behalten und. Konnten wir uns zurück ins ins
- 2:50Spiel kämpfen mit unangenehmen Zweikämpfen der Defense, mit
- 2:54einfachen Gegentoren durch Stils oder so, die wir erarbeitet
- 2:57haben in unserer Aware und ich glaube da wenn da die Halle dann
- 3:01anspringt, dann ist es schon noch mal schon noch mal übel für
- 3:03den Gegner. Ihr kämpft.
- 3:05Euch in diesem Spiel mehrfach zurück und auch wenn ihr am Ende
- 3:07dann. Mit 32 zu 38 verliert die Halle.
- 3:11Feiert euch am Ende. Und erkennt quasi diesen.
- 3:14Kampf, den ihr da geliefert habt.
- 3:16An. Jetzt bist du neu nach Eisenach
- 3:19gekommen in diesem Sommer, und das ist ja so, wenn man an
- 3:22Eisenach denkt, auch in Handball.
- 3:23Deutschland, das große Thema, Diese enge Halle, diese so laute
- 3:26Kulisse seit jetzt über 2 Saisons, sagen wir das gefühlt
- 3:30jedes Wochenende, wie hast du im Vorfeld davon gehört und wie war
- 3:33es denn, als du das das erste Mal erlebt hast?
- 3:36Ja klar habe ich das mitbekommen.
- 3:38Also ich habe ja auch die Spiele schon zuvor verfolgt von der
- 3:41Bundesliga allgemein, da kriegst du sie auch schon mit.
- 3:44Aber in live ist natürlich noch mal was ganz anderes, weil halt
- 3:48deine Gefühlskulisse mehr beeinflusst wird, sage ich mal.
- 3:52Aber das oder der größte Einfluss den ich hatte, war im
- 3:56ersten Spiel tatsächlich gegen Leipzig.
- 3:59Da haben wir glaube ich 2 Angriffe gespielt und ich war
- 4:01schon außer Puste, weil ich so voller Advernalin war und Folge
- 4:05gepumpt mit Emotionen. Also das war, das war schon
- 4:08heavy, aber jetzt über die Spiele hat sich hast du dich ein
- 4:12bisschen dran gewöhnt, aber natürlich.
- 4:14Spürst du das auf dem Feld, wenn die Halle da mitmacht, dann
- 4:17kriegst du einfach einen Boost. Also das ist automatisch, da
- 4:19musst du gar nichts groß machen. Das hat auch tatsächlich
- 4:22Flensburgs Trainer Alice Pajovic im Vorfeld gesagt, hat gesagt,
- 4:27im Grunde geht es hier heute vor allem nur um unseren Kopf, denn
- 4:30das darf man auch nicht vergessen.
- 4:32Es klingt immer so nach der Phrase.
- 4:33Ja, da ist die Kulisse und dann dann dann kommen die Fans und
- 4:36dann ist es der Heimvorteil, aber das ist ja wirklich so,
- 4:39dass euch das noch mal pusht. Mir ist eine Szene ganz
- 4:41besonders im Kopf, sogar wenn ich das richtig sehe mit deiner
- 4:44Beteiligung, da ist der Ball, der geht fast Richtung
- 4:47Trainerbank, fast ins Aus und du springst und hechtest da noch
- 4:50quasi hin und gewinnst diesen Bodenzweikampf und der Ball geht
- 4:53dann in die Hände von Philipp Meier und der muss den Ball nur
- 4:56noch ins leere Tor spielen, das ist ja genau das, dass dich
- 4:59dieser, dieser Lauf und die Kulisse noch mal anzündet.
- 5:02Ja, klar, ich. Eben also die Fans, wir auch.
- 5:04Wir untereinander wollen den Einsatz von uns sehen in der
- 5:06Defense, wir wollen wie gesagt diese diese Tugenden von uns
- 5:11umsetzen, das ist auch unser Ziel eigentlich vor jedem Spiel,
- 5:14ich glaube, das ist die Grundlage für uns, dass wir
- 5:16überhaupt auch mal mit mit einem Top Team mithalten können, dass
- 5:20wir einfach die Grundlage von dieser Stimmung und dieser
- 5:23Atmosphäre schaffen können für uns und auch eine gewisse
- 5:26Grundaggressivität in der Defense hinbekommen.
- 5:29Und natürlich ist das dann umso mehr, wenn das belohnt wird und
- 5:32diese Aktion dann zu einem einfachen Tor führen, ist das
- 5:35natürlich ja einerseits wegen der Halle, aber auch für dich
- 5:38selber sowieso ein Boost. Wozu das führen kann, hat man
- 5:41gegen Gummersbach gesehen. Da habt ihr euch auch an eurem
- 5:43Plan Handballerisch gehalten. War sehr, sehr diszipliniert wie
- 5:46ich fand und habt das Spiel gewonnen.
- 5:48Man muss aber auch sagen, in Hannover ist es eine kurze Phase
- 5:52jetzt gegen Flensburg die Anfangsphase und man könnte
- 5:55weitere Spiele nennen. Das sind immer so kleine Phasen
- 5:58im Spiel, in denen ihr euch sozusagen Auszeiten nehmt.
- 6:00Von diesem Plan ist das noch die große Thematik, dass ihr
- 6:04vielleicht sonst auch mal in Frage kommen würdet in Hannover
- 6:06was mitzunehmen. Ja klar.
- 6:08Also wir hatten oft auch vor allem auswärts diese Phasen, in
- 6:12denen wir kurzen Lauf gegen uns kriegen und bei denen wir oder
- 6:16von dem wir dann auch oder lange hinten nach laufen müssen, aber
- 6:22ich glaube, da werden von Spiel zu Spiel auch besser.
- 6:24Also wir haben da Fortschritte gemacht, also.
- 6:26Eben. Ich glaube, Hannover war auch
- 6:28schon ein Fortschritt zu den anderen spielen, wir hatten da
- 6:30wirklich eigentlich ja fast 40 Minuten bis 45 Minuten wirklich
- 6:35sehr, sehr diszipliniert und effizient gespielt, hatten aber
- 6:38dann in dieser Phase eben, wie du gesagt hast, auch wirklich ja
- 6:41ein kleines Loch, sage ich mal. Aber da müssen wir auch sehen,
- 6:45eben für mich zum Beispiel aus Spielsteuerung ist es natürlich
- 6:48auch das erste Jahr. Ich habe da auch in jedem Spiel
- 6:51ein bisschen neue, neue Eindrücke, sage ich mal.
- 6:53Sei das vom Gegner einerseits, aber auch von von der Kulisse
- 6:57und allem. Also ich glaube, wir müssen uns
- 6:59an uns selber messen, dass wir von Spiel zu Spiel einen Schritt
- 7:02nach vorne machen, aber wir können auch eine gewisse
- 7:05Toleranz haben, sage ich mal jetzt am Anfang, dass diese
- 7:08Phasen vielleicht auch mal passieren und jetzt?
- 7:11Heißt im Umkehrschluss, welche Note gibst du eurem Saisonstart?
- 7:16Also schwer zu sagen. Ich würde sagen wir.
- 7:18Wenn wir Anfang der Saison gestanden wären, in der
- 7:20Vorbereitungsphase, die eigentlich nicht wirklich top
- 7:22verlaufen ist für in unseren Spielen, die wir eigentlich
- 7:27schlechter abgeliefert haben, als wir vielleicht erwartet
- 7:29hätten, würde ich sagen, hatten wir wirklich eine gute, gute
- 7:33Anfangsphase. Wir haben die Spiele, die wir
- 7:35wollten, gewonnen, plus noch 2 Punkte mehr, sage ich mal von
- 7:38Gummersbach, das ist sicher gut, aber klar gibt es noch Potenzial
- 7:43nach oben, also ich glaube. Jetzt, in der Phase, wo wir
- 7:46jetzt sind, haben wir auch mehr Ambitionen, eben mal
- 7:49Auswärtsspiele besser umzusetzen, als es bisher
- 7:52gemacht haben, weil wir waren wirklich auch oft nahe dran am
- 7:55Auswärtssieg, aber wie du gesagt hast, hatten wir da ein 2 Phasen
- 7:59vielleicht die uns da ein bisschen das Genick gebrochen
- 8:01haben oder die, die ja schlussendlich das Spiel
- 8:05zuzumachen oder Sack zuzumachen für für uns, das war ein
- 8:08bisschen die Problematik auswärts, aber ich glaube da
- 8:10eben wie gesagt müssen wir uns an uns selber messen und.
- 8:13Von Spiel zu spielen einfach besser werden und ich glaube, da
- 8:15sind wir auf einem guten Weg. Du hast eben schon die
- 8:18Eingewöhnung angesprochen, a an die Liga, du bist jetzt in die
- 8:21Bundesliga gekommen, B du bist jetzt nicht in eine Mannschaft
- 8:25gekommen, die komplett so zusammen geblieben ist und nur
- 8:28Felix Ellen ist dazu gekommen, sondern der Mann Rückraum links
- 8:31ist auch neu, der Mann Rückraum rechts ist auch neu, auf außen
- 8:35teilweise auch, also es ist ja sehr viel auch.
- 8:38Hat sich da noch verändert? Wenn wir zum Beispiel nur mal
- 8:40auf Oskar Julsson schauen, der auch aus Schweden neu in diese
- 8:43Liga jetzt gekommen ist? Seitz kannte sie ja zumindest
- 8:45schon. Wie funktioniert denn da schon
- 8:47die Abstimmung, wie happy bist du da mit eurer Rolle?
- 8:50Ich glaube, die Abstimmung ist mittlerweile eigentlich ziemlich
- 8:53gut. Wir machen da eben wirklich
- 8:56viele Fortschritte und das coole ist auch durch das, dass wir
- 8:58eigentlich alle ein bisschen neu sind, ist die Bereitschaft zu
- 9:01arbeiten oder miteinander auch zu kommunizieren sehr groß und.
- 9:04Und das macht einfach die ganze Woche lang im Training richtig
- 9:06viel Spaß, sich da gegenseitig zu fordern, miteinander eben
- 9:10diese Fortschritte zu machen und das dann im Spiel umzusetzen.
- 9:14Und klar, eben, es wird, es wird Probleme geben, es wird Phasen
- 9:17geben, wo wir vielleicht noch nicht dieses eingespielte haben
- 9:21oder wo das eben ja gar genau ein bisschen die Problematik ist
- 9:24bei uns, aber die versuchen wir eigentlich möglichst klein zu
- 9:26behalten und eben von Spiel zu Spiel einfach besser zu werden,
- 9:29unsere unsere Lehren Lehren aus den letzten Spielen ziehen.
- 9:33Das ändert sich für dich als Spielmacher, wenn nicht
- 9:36klassisch links und rechts einer steht, sondern ihr mit 4
- 9:39Rückraumspielern spielt. Ja, für mich.
- 9:43Pause ist schon ein bisschen angewöhnungszeit, natürlich in
- 9:45der Vorbereitung, weil ich das ich kann das ein bisschen aus
- 9:48der Nationalmannschaft, aber noch nicht so krass, dass wir
- 9:51wirklich eben fast über 60 Minuten eigentlich dieses dieses
- 9:53System spielen, aber durch das, dass Eisenach das letztes Jahr
- 9:57auch schon gespielt hat, hatten sie auch.
- 10:00Oder die Spieler, die letztes Jahr dabei waren, hatten auch
- 10:02schon das Grundkonzept eigentlich schon verinnerlicht
- 10:06und konnten mir da auch schon viele Tipps geben.
- 10:08Also die Angewöhnung an sich war dann trotzdem eigentlich für das
- 10:12so ein neues System eigentlich trotzdem einfacher, aber klar
- 10:15braucht es ein bisschen Moment, hat man glaube ich am Wartburg
- 10:18Cap und in der Vorbereitung spielen auch gesehen.
- 10:20Jetzt bist du der eigentliche Spielmacher, aber Peter Walz
- 10:23macht er dir eigentlich auch schon Konkurrenz.
- 10:25Wie ist er? Ja, ich bin happy, wenn seine
- 10:27Bomben da reinfallen. Also da gebe ich ihm lieber noch
- 10:30ein paar mehr, wenn das weiter so läuft.
- 10:31Aber insgesamt ja echt wirklich auch sehr viel, auch sehr junge
- 10:35Spieler. Ich habe eben Salz genannt,
- 10:36Benecke dazu gekommen, auch am Kreistelmann loi.
- 10:39Die natürlich sehr viel Potenzial besitzen.
- 10:41Was ist das eigentlich für ein Typ Tilman Loy?
- 10:43Ja, ich glaube, es ist ein junger, Wilder.
- 10:45Ich glaube, der verkörpert uns auch in der Defence ein
- 10:48bisschen. Also ich finde die Emotionen,
- 10:50die er da reinbringt, sind wirklich essentiell für uns.
- 10:53Ich glaube, mit mit Philipp Meier bringt er auch da eine
- 10:56gute Robustheit und Aggressivität in unsere Defence,
- 11:01und das ist einfach notwendig, damit wir ja auf dem Grundlevel
- 11:06mithalten können. Ich frage natürlich auch vor dem
- 11:09Hintergrund, dass ich mir das Mannschaftsfoto nach dem Sieg
- 11:12gegen Gummersbach angeschaut habe und da Dieter Bohlen
- 11:14entdeckt habe, als Pappaufsteller zwischen euch und
- 11:17mir zu Ohren gekommen ist, Tilman Loy sei dafür
- 11:20verantwortlich. Was ist denn da die Story
- 11:22dahinter? Tatsächlich weiß ich doch gar
- 11:25nicht richtig. Ich glaube, so wie ich es gehört
- 11:27habe, hat der da das irgendwo auf der Straße gesehen, diese
- 11:30Pappfigur oder so und dachte es würde noch passen in unsere
- 11:34Kabine und hat das dann mal mitgenommen.
- 11:36Aber ja, das stimmt schon, da hat er auch schon immer wieder
- 11:38ein paar lustige Ideen. Also der steht jetzt da bei euch
- 11:40einfach in der Kabine. Ja, der ist ein bisschen zur
- 11:43Ausstellung da, ja. Von wem hättest du da sonst
- 11:45gerne ein Filmstar, Musiker, lieblingsmusiker, wenn du
- 11:48verantwortlich. Wärst ich glaube ich muss zuerst
- 11:50mal meine Kabine noch ein bisschen ausschmücken, bevor ich
- 11:53da die den, also mein mein Spind noch ein bisschen ausschmücken,
- 11:56bevor ich da die Kabine anfassen darf.
- 11:59Das muss zuerst noch ein bisschen besser aussehen bei
- 12:01mir. Wie hast du dich denn insgesamt
- 12:03eingelebt? Weil Handballerisch ist
- 12:05natürlich das eine, aber auch anderes Land, andere, andere Art
- 12:09sicherlich auch zu leben. Ja klar, also was sicher anders
- 12:13ist, dass du halt viel mehr Zeit hast den ganzen Tag.
- 12:16Du bist jetzt voll Profi, also das ist schon ein bisschen ein
- 12:20Schritt nach vorne, aber ist natürlich auch gut, wann war
- 12:22das? Vorher nicht so.
- 12:23Ja, ein bisschen, aber schon noch nicht.
- 12:25Nicht gleich, weil ich hatte auch viel länger weg, also zum
- 12:29Training, da war ich 2 Stunden unterwegs.
- 12:31Da hast du natürlich noch ein bisschen mehr Aufwand für ein
- 12:34Training und hier bist du mit 10 Minuten mit dem Fahrrad
- 12:36unterwegs und bist gleich bei der Halle oder wieder zu Hause,
- 12:39aber eben umso mehr macht es Spaß zu arbeiten, weil du rechts
- 12:43und links auch alles Vollprofis hast.
- 12:45Und dann bist du auch natürlich einerseits von dir aus bereit,
- 12:48mehr zu investieren, aber auch sie fordern dich ein bisschen
- 12:51mehr im Training, sei es im Training oder auch Nebenfeld und
- 12:55das andere, was auch cool ist, wie du gesagt hast, wir haben
- 12:58eine junge Truppe. Und da machen wir auch viel
- 13:02neben dem Film miteinander sei das Kaffee trinken, sei das kurz
- 13:06noch am Nachmittag irgendwo ins Kino zu gehen oder so.
- 13:09Also wir sind da schon auch aktiv miteinander und machen da
- 13:12immer wieder was, und das ist natürlich auch für die
- 13:14Teamchemie sehr, sehr positiv. Oder vielleicht auch mal zum
- 13:17Mannschaftsabend ins Hause Ellen.
- 13:19Ich habe gehört, du kannst gut kochen.
- 13:20Wow, wer hat das denn gesagt? Da habe ich jetzt direkt.
- 13:23Noch alles. Gesagt, aber vielen Dank.
- 13:26Ja, das ist sicher sicher immer ein Thema.
- 13:29Im Moment muss ich noch so ein bisschen bisschen klarkommen,
- 13:31mit mit, mit den Disziplinen. Zu Hause, sage ich mal.
- 13:36Aber das kommt dann spätestens, wenn ich da ein bisschen
- 13:38eingelebt habe. Dann kommen die Kumpels schon
- 13:40mal rein. Würdest du nicht von dir sagen,
- 13:42dass du gut kochen kannst? Oder kochst du?
- 13:44Gerne. Ja.
- 13:44Ich koche schon gerne für mich, aber jetzt speziell gut hätte
- 13:47ich es nicht gesagt, aber die Grundlagen, die Grundlagen kann
- 13:50ich schon, ja. Mir ist nur zu Ohren gekommen,
- 13:52dass du schon jetzt muss ich kurz überlegen, Thüringer Klöße
- 13:56gekocht hast. Ja, also die Klöße an sich habe
- 14:01ich gekauft, aber die Ente dazu habe ich gemacht, selber gekocht
- 14:08noch nicht. Tatsächlich wäre vielleicht
- 14:10einmal noch was, aber ja, ich habe, ich habe mich daran
- 14:13versucht, aber es war schon war okay aber noch natürlich selber
- 14:17gemacht ist natürlich schon noch mal andere Liga.
- 14:19Dann muss ich, dann verlassen wir das Gebiet.
- 14:22Der Kulinarik auch. Nur noch mal fragen, wenn man
- 14:24nach Eisenach wechselt. Wie schnell oder wie lange
- 14:27dauert es, bis man die erste Thüringer Rostbatwurst ist?
- 14:31Ja, nicht so lange. Also ich glaube, die kriegst du
- 14:33an jedem Eck gefühlt und da habe ich mich natürlich schon auch
- 14:36ziemlich früh schon mal bedient und das war uns selber zu Hause
- 14:40ja auch. Also ich kaufe das auch ein, für
- 14:41ab und zu mal zu Hause, das ging nicht lange.
- 14:45Unabhängig davon, neben der Thüringer Rostbatwurst warum
- 14:49bist du nach Eisenach gekommen? Warum Eisenach?
- 14:51Ich glaube, für mich war es der richtige Schritt oder ein guter
- 14:54Schritt. Momentan zum quasi als Step up
- 14:59von Bern. Erstens weil ich in der
- 15:02Bundesliga spielen darf, also das ist natürlich ein riesen
- 15:05Privileg, dass ich da die Spielzeit kriege und natürlich
- 15:08auch, dass ich da so ein Vertrauen genießen kann, das ist
- 15:11natürlich überragend und ich habe da eben gutes Vertrauen vom
- 15:16Verein gekriegt. Ich habe gespürt, dass sie auch
- 15:19mir Vertrauen schenken wollen und dass sie mit mir arbeiten
- 15:22wollen und das war natürlich für mich ja.
- 15:25Einerseits im Privileg und andererseits eine eine
- 15:28Genugtuung zu sagen. Natürlich bin ich da auch sehr
- 15:30gerne bereit, mit euch zu arbeiten.
- 15:33Du kommst aus der Schweiz, spielst in der Schweizer
- 15:35Nationalmannschaft. Ein anderer Gast kann selbiges
- 15:38von sich behaupten. Joel Willicke der war neulich
- 15:39hier der neue Mann beim TBV Lemgo Lippe am Kreis, der hat
- 15:42damals verraten, er hat auch euren Nationalmannschaftstrainer
- 15:46Andy Schmid vorher gefragt, ob dieser Wechsel für ihn oder
- 15:49dieser Schritt. Ein Stück weit auch Sinn ergeben
- 15:51könnte. Hat zumindest mal kurz drüber
- 15:52gequatscht, sagen wir so du eigentlich auch mit Andy Schmied
- 15:55über diesen Schritt in Richtung Bundesliga?
- 15:57Also die Überlegung, ob ich in die Bundesliga wechseln wollte.
- 16:00Ich glaube, da muss ich mit niemandem drüber sprechen, das
- 16:02war klar von Anfang an, wenn sich die Möglichkeit ergibt,
- 16:05werde ich die natürlich packen, aber natürlich hast du auch mit
- 16:09Andy, sei das mit Andy oder mit mit Fabian Böhm da mal das
- 16:12Gespräch gesucht in Nationalmannschaft, aber nicht
- 16:14nur mit ihnen, sondern auch mit den anderen Spielen, die bereits
- 16:16die Erfahrung in der Bundesliga haben.
- 16:19Das war natürlich auch eben auch da, finde ich, haben wir
- 16:22mittlerweile ein richtig cooles Kader und viele Spieler, mit
- 16:26denen du dich wirklich auch unterhalten kannst.
- 16:28Das war natürlich super, dass ich da einige Meinungen für mich
- 16:32einholen konnte und dann schlussendlich entscheiden.
- 16:35Aber klar war Andi Schmieter auch ein Teil davon.
- 16:37Mit wem hast du denn aus der Nationalmannschaft besonders
- 16:39viel Kontakt? Es gibt ja mittlerweile einige,
- 16:42die auch in der Bundesliga spielen.
- 16:43Ja, tatsächlich, jetzt mit mit Willeke.
- 16:45Mit Joel Willeke habe ich viel Kontakt.
- 16:48Wir tauschen uns immer wieder mal aus, wie es so läuft bis
- 16:51jetzt und ich glaube, wir beide oder vor allem er hat sich da
- 16:54auch sehr gut eingelebt in Lemgo.
- 16:56Ich glaube, das passt sehr gut und sonst weiterhin ja, mit der
- 16:59Nationalmannschaft sei das mit, mit Samuel Rödisberger habe ich
- 17:03auch ab und zu mal geschrieben, wie es jetzt da in Stuttgart
- 17:05aussieht, ich glaube auch sie oder für mich war das auch sehr
- 17:09interessant, wie sich das da verändert hat, weil auch da
- 17:12natürlich auch ein bisschen ein Systemwechsel kam und.
- 17:15Und fand ich auch interessant für unser Spiel.
- 17:17Natürlich mit den Vierer Kampfspielern, wie sich ja was
- 17:20da für für Eindrücke kann. Also wer die Nationalmannschaft,
- 17:24wer aber auch die Schweizer Liga so ein bisschen über den
- 17:26internationalen Handball verfolgt, der kennt den Namen
- 17:29Felix L. Natürlich, aber insgesamt mit
- 17:31der Weltmeisterschaft ist dein Stern so gefühlt auch noch mal
- 17:33in der öffentlichen Wahrnehmung so richtig aufgegangen.
- 17:36Wie würdest du denn dein Jahr 2025 beschreiben, weil erst die
- 17:40WM mit persönlich guten Leistungen und dann eben den
- 17:43Wechsel in die stärkste Liga der Welt?
- 17:45Ja, natürlich unglaublich. Also ich glaube, dieses Jahr war
- 17:49für meine Handball Karriere bis jetzt, wenn ich das so betiteln
- 17:52darf oder das größte Jahr bisher, ich hatte eben ich
- 17:58durfte an der Weltmeisterschaft sehr viel Verantwortung im
- 18:01Nehmen und hatte sehr viel Spielzeit und durfte da
- 18:04eigentlich mit der Mannschaft den 11 Rang erreichen, was was
- 18:08unglaublich war, ich glaube, das war nicht nur für mich, sondern
- 18:11eben für die ganze Mannschaft und den ganzen Verband.
- 18:14Ein richtig cooles Resultat und zudem konnte ich mit dem BSV
- 18:19Bern das erste Mal seit langem wieder die Playoff Finals
- 18:22erreichen. Das war natürlich auch für mich
- 18:25so, ja ein sehr cooles Erlebnis, weil ich da das Gefühl hatte,
- 18:30wir konnten als Mannschaft oder ich konnte da auch einen großen
- 18:33Teil bei Steuern, dass wir als Mannschaft so ein bisschen aus
- 18:36aus diesem trotz sage ich mal den der BSV Bern lange hatte mit
- 18:40mit nicht so wirklich weiterkommen.
- 18:43Dass wir da ein bisschen ausbrechen konnten und wie ich
- 18:45eben diesen Pleofinal, auch wenn es schlussendlich nicht gereicht
- 18:47hat für den Titel aber war das sehr, sehr cool mitzuerleben und
- 18:51auch ein cooler Abschluss für mich und natürlich eben, ich
- 18:55glaube, der Wechsel nach Eisenach war so in allem dann
- 18:58die Kirsche auf der auf der Fahne noch obendrauf, also das
- 19:02war unglaublich, dass ich diesen Vertrag unterschreiben durfte
- 19:05und mich jetzt ab dem Sommer den TSV Eisenach anschließen durfte.
- 19:09Du sagst. Du hast in einem Interview
- 19:11gesagt, Rückraum Mitte ist für mich die perfekte Position.
- 19:14Warum? Ich mag das, diese Verantwortung
- 19:17zu übernehmen. Also ich bin auch ein Spieler,
- 19:18der gerne Kontrolle hat über das, über das Spiel, der auch
- 19:22eben diese Verantwortung sucht und ein bisschen dem Spiel auf
- 19:25den Stempel aufdrücken will, und das mag ich einfach, ich glaube,
- 19:29das kann man auch auf einer anderen Position nicht so gut
- 19:31wie auf der Rückraum Mitte und dieses Gefühl will ich einfach
- 19:35haben und das ist deshalb auch diese Position.
- 19:38Guck mal wieso ein Chefkoch, der so ein bisschen hier die Zutaten
- 19:40einstreut und da noch mal ein bisschen Verantwortung und da
- 19:43den Pass hinspielt. Also trifft sich doch eigentlich
- 19:45ganz gut. Ja, ja, das stimmt.
- 19:47Aber ich würde sagen, Hunter bin ich doch doch schon weiter aus
- 19:49dem Kochen. Jetzt hast du natürlich, um noch
- 19:53mal ganz kurz auf Andy Schmied zu kommen, in der Schweiz einen
- 19:57Nationaltrainer, der natürlich diese Rolle seiner Zeit
- 20:00überragend ausgefüllt hat. Weiß.
- 20:01Dementsprechend wahrscheinlich auch genau was du brauchst.
- 20:04Logischerweise, aber wie läuft das denn, also wieviel wieviel
- 20:08verlangt er von dir, wieviel? Lässt er die Freiheiten?
- 20:12Wieviel Tipps gibt? Er dir aber auch an die Hand,
- 20:14weil Andy Schmied hat diese Rolle ja selber über einen so.
- 20:17Langen Zeitraum. Geprägt.
- 20:20Also ich sehe es sehr positiv, weil ich glaube, man kann von
- 20:23ihm, wir auch von allen anderen Spielern in der
- 20:26Nationalmannschaft extrem viel mitnehmen.
- 20:28Sei das ihre Erfahrung, die sie selber gemacht haben, also auch
- 20:31zum Beispiel Manuel Zender? Ich meine, der hat jetzt
- 20:34mittlerweile auch schon ziemlich viel miterlebt in der Bundesliga
- 20:37und auch von ihm konnte ich extrem viel lernen.
- 20:41Und ich glaube, ich sehe das immer sehr positiv.
- 20:43Ich nehme die Sachen, die für mich auch passen auf Spiel und
- 20:46ich glaube, das sieht Andy ähnlich, also ergibt mir
- 20:50eigentlich alle Möglichkeiten oder alle Tipps die ergeben kann
- 20:52und schlussendlich schaue ich ein bisschen was auch für mich
- 20:54passt und er schaut was für die für die anderen Spieler passt
- 20:57und schlussendlich versucht er immer das Beste da dann
- 21:00rauszupicken und da kannst du eigentlich nur besser werden und
- 21:03ich glaube deshalb ist für mich auch sehr sehr positiv und wir
- 21:06haben da einen großen Austausch. Zeit auf dem Feld oder
- 21:10Nebenfeld? Und wenn du so eine
- 21:11Persönlichkeit neben dir haben kannst, die dich unterstützen
- 21:15kann, ist das natürlich unglaublich.
- 21:17Jetzt gehen wir ja mit großen Schritten auf die letzte
- 21:19Länderspielpause dieses Kalenderjahres zu.
- 21:21Wo steht die Schweiz gerade, was sagt dein Gefühl auch mit Blick
- 21:24auf die Europameisterschaft, denn die kommt ja auch immer
- 21:27näher. Ja, ich glaube, unser
- 21:30grundsätzliches Ziel als als Nationalmannschaft ist es, dass
- 21:34wir stetig in diesen großen Turnieren jetzt dabei sind.
- 21:37Dass die Weltmeisterschaft natürlich war, war ein cooler
- 21:40Schritt nach vorne. Aber diese müssen wir unbedingt
- 21:42noch bestätigen. Jetzt an der Europameisterschaft
- 21:45und auch weiterhin wollen wir einfach eine gewisse gewisse
- 21:48Konsequenz und Konstanz reinbringen, dass wir da einfach
- 21:52sicher immer an den Turnieren dabei sind und da auch möglichst
- 21:55gut ein Resultat natürlich herausspielen wollen und jetzt,
- 21:59ich glaube jetzt die nächste Nationalmannschaftswoche haben
- 22:03wir 2 Spiele gegen Kroatien, 2 Testspiele wir.
- 22:06Wir haben da auch leider wieder ein paar Verletzte, auch aus dem
- 22:09Kern der Mannschaft mit Paaren aus Stuttgart und und Samuel
- 22:15Zehner ist auch noch ein bisschen angeschlagen, der ist
- 22:17aber dabei, also auch da werden wir wahrscheinlich wieder ein
- 22:20bisschen neue neue Formationen haben, aber grundsätzlich eben,
- 22:24wir wollen einen Schritt nach vorne machen, wir wollen wollen
- 22:26diese diese Leistung, die wir an der Weltmeisterschaft hatten,
- 22:30bestätigen und an der anknüpfen. Wenn man den ganz jungen Felix
- 22:34n. Früher gesagt hätte, pass mal
- 22:36auf 2025, also in weiß ich nicht 10 oder in 15 Jahren spielst du
- 22:41Nationalmannschaft, bist bei den großen Turnieren dabei und
- 22:43spielst in der Bundesliga. Was hätte der gesagt?
- 22:47Ja, wäre ja schon krass gewesen. Also ich glaube das ging
- 22:50eigentlich sehr kompakt und sehr schnell, dass ich, dass ich
- 22:54eigentlich so gleich diese Schritte machen durfte.
- 23:00Aber natürlich hast du innerlich das ein bisschen immer erhofft,
- 23:04dass das, dass es kommt. Aber natürlich war es
- 23:07unglaublich in dem Moment, wo ich dann wirklich eben an der
- 23:10Weltmeisterschaft da stand, wusste, ich, darf wirklich diese
- 23:13Verantwortung übernehmen oder eben, wo ich an dem Moment, wo
- 23:16ich den Vertrag unterschrieben habe, das ist im Moment, ich
- 23:18glaube, die wirst du das Leben lang nicht mehr vergessen und
- 23:21die eben ein bisschen auch eine Bestätigung natürlich sind für
- 23:24deine Arbeit, die du gemacht hast.
- 23:26Aber eben du bist auch einfach unglaublich dankbar, dass es
- 23:28wirklich geklappt hat. Jungen Traum, weil ich gelesen
- 23:31habe, dass du früher auch Judo gemacht hast.
- 23:35Ja, das ist schon. Sehr lange her also im Judo,
- 23:38aber ich glaube, es war innerlich erst später ein Traum,
- 23:43weil ich auch vom Handball her, sage ich mal, nicht so viel
- 23:45mitbekommen habe. Am Anfang, am Anfang hast du es
- 23:47natürlich, als du jung bist, habe ich von der Bundesliga und
- 23:51allem auch da aus dem Grund, dass meine Eltern nicht Handball
- 23:54gespielt haben, eigentlich gar nicht, dass so viel mitbekommen,
- 23:56was da alles läuft international.
- 23:58Und habe es einfach vor allem gespielt, weil es, weil es mir
- 24:00immer Spaß gemacht haben, meine Kumpels da auch dabei waren und
- 24:04so. Aber natürlich sobald ich da
- 24:06nach Bern gewechselt bin und diesen Kontakt nach eben zum
- 24:10internationalen Handball, sage ich mal, geknüpft hatte, war
- 24:13natürlich die Lust da mitzuspielen, unglaublich und
- 24:17war da auf jeden Fall ein Ziel. Wann wird?
- 24:20Diese Saison für dich eine erfolgreiche gewesen sein?
- 24:23Wenn wir das Interview jetzt nächsten Sommer machen würden,
- 24:25sozusagen. Ja, also ich.
- 24:28Vom Verein her gesehen, sage ich, ist sicher die Liga Erhalt
- 24:30das große Ziel. Ich, das ist klar für uns.
- 24:34Wir wollen natürlich auf dem Aufbau und möglichst ein gutes
- 24:37Resultat haben dieses dieses Jahr und für mich persönlich ist
- 24:41natürlich in dieser Liga angekommen zu sein, eine gewisse
- 24:45Konstanz hinbekommen zu haben. Ich sage, ich glaube das ist
- 24:49auch schwer jetzt schon im ersten Jahr, aber ich glaube,
- 24:52dass das sollte passen, dass ich da Ende Ende Jahr eine gewisse.
- 24:56Gutes Selbstvertrauen habe und und ja, eine Konstanz auf die
- 25:00Platte bringen kann dafür. Wünsche ich dir alles gute und
- 25:03viel Erfolg. Vielen Dank für die Zeit heute
- 25:06und vor allem natürlich nicht nur eine gute Saison, vor allem
- 25:08bleib gesund, das ist das Wichtigste.
- 25:10Danke vielen Dank. Soweit also Felix.
- 25:12Ellen vom THSV Eisenach wir hören uns, wenn ihr mögt, morgen
- 25:16wieder, dann mit einer neuen Ausgabe von Handball lytics, mal
- 25:20vom Julian Rux. Der Mann, der die Zahlen, Daten
- 25:23und Fakten parat hatte, die wissenschaftliche Note hier
- 25:26immer wieder in diesen Podcast reingibt, ist zu Gast und wir
- 25:29sprechen unter anderem über die offensive Verantwortung, was ist
- 25:33das eigentlich und wer füllt diese am besten aus in den
- 25:37ersten Wochen dieser neuen Saison, dazu mehr morgen, bis
- 25:40dann ab einem tollen Samstag euer.
- 25:41Und Tschüss vorm. Tasting.
- 25:45Der Daily Handball Podcast.