Latest / Digital Sense – The Human Side of AI / Folge 15: Wie man Menschen wirklich mitnimmt – jenseits von Change-Folien Teil 1
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- Lucien Reuter AI: Und an dieser Stelle machen wir einen kleinen Cut aufgrund der Länge. Teil 2 kommt dann am Donnerstag. Freut euch also schon einmal darauf noch mehr von Alexander zu hören. Dr. Lucien André Reuter: Halli, hallo, hallo, herzlich willkommen bei Digital Sense, dem Podcast für die menschliche Seite der digitalen Transformation. Heute, wie immer mit dabei, die liebe Yvonne. Hallöle, Yvonne. Wir sprechen hier nicht nur über Tools, wir sprechen nicht nur über einen Hype, sondern es geht Yvonne Faoual: Delicien! Dr. Lucien André Reuter: auch nicht ⁓ die nächste KI-Spielerei, wir wollen darüber sprechen, wie Unternehmen im Zeitalter von KI klarer denken können, menschlicher führen und digital handeln können. ⁓ Heute geht es ⁓ vielleicht einer der größten Illusionen moderner Organisationen, dass man Menschen mitnimmt, wenn man gut genug erklärt. Also mehr Kommunikation, mehr Präsentation, mehr Change Folien. Und trotz allem wissen wir ja, dass knapp 70 Prozent aller Transformationsprojekte scheitern. Warum ist das so, haben wir uns gefragt. Und ⁓ da hinten dran ein bisschen Licht zu bringen, ist unser erster Gast in Staffel 2 der Alexander Hildenbrand brandt heute mit dabei. Hallo Alexander, oder hallo Alex. Schön, dass du da bist. Hat uns sehr gefreut, dass du zugesagt hast. Alexander Hildenbrand: Hallo zusammen. Yvonne Faoual: Hallo! Alexander Hildenbrand: Vielen Dank für die Einladung. Dr. Lucien André Reuter: Vielleicht zu Beginn, Alexander, magst du dich mal ganz kurz vorstellen, wer bist du und was machst du überhaupt so? Alexander Hildenbrand: Ja, mein Name ist Alexander Hildenbrand. Ich bin von Haus aus Informatiker, habe lange Jahre in Softwareunternehmen gearbeitet, dann allerdings auch eine noch längere Zeit in einem Chemiekonzert, dort in der IT, im IT-Management zuletzt zuständig weltweit für das Thema des digitalen Arbeitsplatzes. Also alles rund ⁓ Videokonferencing, Dokumentenmanagement etc. Und habe dann aber festgestellt, dass digitale Lösungen zwar heiß geliebt sind von der IT, aber nicht unbedingt immer von dem Anwender. Und ich habe mich die Frage gestellt, warum ist das so? Und habe mich dann daraufhin selbstständig gemacht und betreue heute oder unterstütze heute Unternehmen dabei im Rahmen der digitalen Fitness. Was das ist, da werden wir sicherlich in nächsten Zeit noch genauer darüber sprechen. Weil ich glaube, dass wir in einer Welt leben, die sich derart schnell und dramatisch verändern wird, dass die Fähigkeit in der digitalen Welt zu bestehen, sich zurechtzufinden, ein enorm wichtiges Potenzial hat. Und wenn ich mir dann teilweise Unternehmen anschaue, wo wir da gerade stehen, dann glaube ich, wir da einen großen Bedarf, gerade im Rahmen der digitalen Fitness einiges zu verändern. Ansonsten, ich bin hier in München, verheirate zwei Kinder und ja, unglaublich neugierig, was die Zukunft uns bringt. Dr. Lucien André Reuter: Da haben wir auch für die Staffel wirklich noch einige Gäste geplant, die da sicherlich versuchen, bisschen Licht ins Dunkle reinzubringen. Aber Yvonne und ich sind uns so ziemlich einig, dass keiner in eine Glaskugel gucken kann und sagen kann, was wird kommen. Es gibt immer Indizien, das kennen wir aus der Vergangenheit, beziehungsweise wir können aus der Vergangenheit das eine oder andere herleiten, was die Zukunft vielleicht bringen wird. Aber ich muss selbst sagen, ich bin sehr unsicher, wie sich das entwickeln wird und vor allem in was für einem Tempo. Und das finde ich ist mit der spannendste. Also man kann wirklich Trends ableiten, wo sich das das Ganze hin entwickeln wird. Die Frage ist nur, ist das morgen, ist das in fünf Jahren oder ist es erst in 20 Jahren? Aber dass eine Transformation kommt oder schon da ist, das merken wir. Alex, bei Transformationsprojekten, begleitest ja auch welche oder hast in der Vergangenheit welche begleitet? Ich hatte eingangs schon mal bisschen gesagt, dass man viele glauben, dass man Menschen einfach mitnimmt, indem man mehr Informationen gibt, mehr Prävention macht, schöne Projektpläne aufbaut. Was ist denn für dich der größte Irrtum in dem Kontext, den Leute oder den Firmen machen? Alexander Hildenbrand: Ja, dass man glaubt, dass man die Menschen mitnimmt, so wie du es gesagt hast, indem man einfach nur kommuniziert, dass man eine Strategie, einen Plan ausarbeitet, wie wir so schön sagen, im Elfenbeinturm und dann diese ausgearbeiteten Plänen nach draußen gibt und hofft, dass sie alle anderen verstehen und wissen, was zu tun ist. Das Thema habe ich tatsächlich öfters immer wieder erlebt, auch gerade in einem Konzern. Und die Herausforderung ist dabei eigentlich, dass die Menschen ja erstmal Veränderungen gar nicht so sehr im Blickfeld haben. Sie arbeiten, sie geben ihr Bestes und dann kommt jemand von außen, sagt, jetzt muss alles anders werden. Und etwas anders werden heißt ja nicht unbedingt, dass es schlechter wird. Aber man weiß halt nicht, was da auf einen zukommt. Und deswegen gehen viele halt auch erst mal in die Ablehnung, weil sie nicht verstehen, warum sich denn etwas ändern soll. Und dieses Warum ist, glaube ich, eins der ganz wichtigen Themen. Wenn ich nicht weiß, wofür ich etwas tue, wofür ich mich etwas verändere, dann gehe ich erstmal in eine ablehnende Haltung oder eine Wartehaltung, weil ich es nicht verstehe. hier geht es dann wirklich darum, die Menschen mitzunehmen, dem Sinn dieser Veränderung zu erklären, warum das jetzt genau hilfreich ist und was vielleicht Konsequenzen wären, wenn man es nicht tut. Und ein ganz wichtig anderer Punkt, aber da kommen wir nachher sicherlich auch noch im Detail drauf, ist die vielen Muster. Die unentdeckten Muster, die wirken wie bei einem Eisberg. Man sieht oben eine tolle Strategie, tolle Tools und unten wirken unbekannte Muster, blinde Flecken. Und diese unbekannten Muster habe ich Anti-Patterns genannt. Also Pattern, eher so erfolgsverhindern sind. Und da gibt es eine ganze Menge davon. Yvonne Faoual: Das heißt, ganz oft ist es dann auch so, dass wir im Grunde genommen diese Zustimmung, die du da bekommst, mit Handlungsfähigkeit verwechseln. Alexander Hildenbrand: Erstens das und zweitens auch, ich letztens wieder ein Buch gesehen, stand, wie man schneller die Adoption hinkriegt, also dass Leute verstehen, worum es da geht. Aber verstehen heißt nicht akzeptieren. Und das ist eigentlich der viel größere Punkt. Ich kann Schulungen machen, ich kann die abhaken. Das ist auch so schönes Anti-Pattern, dass man so einen Training-Hype macht, dass man alles abgehakt hat, aber am Ende des Tages die Leute trotzdem nicht verstehen. wofür man das Ganze braucht. Dann habe ich zwar grundsätzlich mal das Tool gesehen oder die Veränderung gesehen, aber ich kann noch nicht damit arbeiten. geht noch nicht in das sozusagen das Leben über solche Fragen, wie was passiert, wenn ich nicht da bin, kann der andere aufzugreifen oder kann ich mal schnell in deine Daten reinschauen oder irgendwelche solche Themen. All das wird ja oft gar nicht im Vorfeld gemacht. Und deswegen reicht es nicht einfach nur zu sagen. Wir haben die Informationen raus, die Leute haben es abgenickt, haben vielleicht einen Training gemacht, aber dann lässt man sie da an der Stelle alleine und das ist ein großer Fehler. Dr. Lucien André Reuter: Das heißt, du würdest sagen, es geht gar nicht nur darum zu informieren in dem ganzen Change-Prozess, sondern auch ... den Leuten die richtigen Tools, richtigen Methoden, richtiges Wissen letztendlich mitzubringen. Nicht einfach nur durch eine Schulung, aber eher im Sinne von die Leute zu befiehigen, diese Transformationen auch zu leben. Also gerade in der KI wissen wir ja, dass sich doch vieles verändern wird. Wir werden auf einmal Führungskräfte werden, weil wir nicht uns selbst leiten, nicht nur uns selbst leiten oder Mitarbeiter leiten müssen, sondern auch unsere Agenten irgendwo führen müssen, damit sie für uns die Arbeit auch so durchführen, wie wir es gerne hätten. Alexander Hildenbrand: Ich hatte da ein ziemlich einschneidendes Erlebnis. zwar war ich in dem Chemiekonzern weltweit zuständig für das Thema Videoconferencing. wenn man sich das heutzutage vorstellt, das war, glaube ich, 2019, wo wir völlig die gesamte Infrastruktur ausgerollt haben. Das konnte jeder nutzen. Aber es hat kaum jemand genutzt. Und das war für mich nicht nachvollziehbar. Klar, die technisch Neugierigen, haben sich natürlich darauf gestürzt. Aber das Gros der Leute hat das nicht genutzt. Die sind lieber noch mit dem Zug oder mit dem Auto zwischen den einzelnen Standorten hin und her gefahren. Und ich habe mich immer gefragt, warum, warum, ich verstehe das nicht. Man kann doch hier wunderbar so eine Konferenz aufsetzen. Und dann habe ich mich mal reingesetzt in eine Konferenz, die dann endlich mal aufgesetzt wurde. Und er war dann ein Abteilungsleiter, der mit seinen Teamleitern standortübergreifende Meetings hatte. Und wir haben das ihm so eingerichtet, dass ein Tablet auf dem Tisch stand, da musste er nur auf diesen Startknopf drücken. Den Rest haben wir völlig automatisiert. Und er hat sich nicht getraut, darauf zu drücken. Er hat seine Sekretärin geholt und gesagt, jetzt bitte starten. Und ich habe gefragt, Mensch, das war ein Techniker, ein Ingenieur. Warum ist das so? Bis mir dann eben aufgefallen ist. weil er eben die Erfahrung noch nicht hatte. Er wusste nicht, was passiert, wenn er auf den Knopf draufdrückt. Weil es hätte ja sein können, dass irgendwas schief läuft und dann steht er halt ein bisschen komisch da für seinen Teamleitern und das wollte er unter keinen Umständen. Und deswegen glaube ich, wir müssen den Menschen die Möglichkeit geben, mit der Technik, mit den neuen Themen in Berührung zu kommen, Erfahrung zu sammeln. Und ja, das kostet Zeit, das kostet vielleicht Aufwand. Aber Nur dann, wenn die Mitarbeiter wirklich verstehen, worum es geht, haben sie die Zuversicht, dass es etwas ist, was sie vielleicht auch sogar, was ihnen helfen wird. nachdem die Pandemie da war, war das ja völlig klar, es geht gar nicht anders. Und plötzlich hat das funktioniert. Das war überhaupt kein Thema mehr. Wir können sagen, Gott sei Dank kam die Pandemie. Sonst hätten wir heute vielleicht immer noch kein Videokonferencing. Aber es ist vielleicht ein bisschen ein blöder Spruch. Aber es ist tatsächlich so, wenn die Menschen nicht wissen, was auf sie zukommt. dann sind sie halt erst mal ablehnend. Und das ist immer wieder in verschiedensten Variationen das Thema. Dr. Lucien André Reuter: Das heißt, du würdest definitiv sagen, brauchen mehr Spielwiesen in dem Kontext, dass Leute, also wie der Abteilungsleiter, einfach mal drei-, viermal das Ganze durchläuft, selbst ausprobiert, bevor er dann zum ersten Mal es wirklich live anwenden muss? Yvonne Faoual: und Alexander Hildenbrand: Also ich würde es vielleicht nicht Spielwiese nennen, weil das irgendwie genau so Punkt ist, den der Abteilungsleiter wahrscheinlich abgelehnt wird. lass uns mal Erfahrungsraum nehmen, dass man sagt, nimm dir bitte mal die Zeit und mach mal so einen Probedurchlauf. Ich glaube, das ist eins der wesentlichen Punkte. Wir nehmen uns nicht mehr die Zeit, etwas zu tun, sondern wir sind so beschäftigt mit all diesen Themen, dass wir uns eben dem Neuen nicht mehr wirklich zuwenden können. Dr. Lucien André Reuter: Ja. Alexander Hildenbrand: Wenn wir es dann irgendwie müssen und dann aber keine Erfahrung haben, dann kommen halt oft paar komische Sachen dabei raus. Yvonne Faoual: Das heißt, es war für dich dann aber auch so dieser Wendepunkt, wo du gesehen hast, das Problem ist nicht die Technologie, sondern tatsächlich die Organisation bzw. das Menschsein dahinter. Alexander Hildenbrand: Genau das Menschsein dahinter im Sinne von was kommt da auf mich zu? Wie vertrauensvoll kann ich mich dort in die Situation reingeben? Und wo muss ich eher sagen, ist für mich sehr, sehr unkomfortabel, lass mal lieber. Also ich glaube, Veränderungen, fand das immer so nett, wer mag Überraschungen, da gehen oft die Hände hoch, weil man halt diese Kinderüberraschungen meint. Aber Überraschungen kann eben alles sein. Und negative Überraschungen wollen Menschen dann doch eher nicht haben, was ja auch nachvollziehbar ist. Und deswegen ist es halt unglaublich wichtig, diese Überraschung möglichst rauszunehmen, indem man sie halt schrittweise hinführt. Und nein, das funktioniert nicht an einem Wochenendseminar, sondern das ist ein Prozess, der über längeren Zeitraum geht. Vor allen Dingen, weil ich ja in der Regel in einem Unternehmen auch in einem Team arbeite. Das heißt auch, dort gibt es neue Prozesse, neue Abläufe, an denen muss man sich erst gewöhnen. Und jeder stellt sich natürlich die Frage, wenn ich jetzt einen super Job mache. Und es verändert sich alles. Kann ich den Job hinterher immer noch super machen oder bin ich dann plötzlich schlecht, da werde ich vielleicht gar nicht mehr gebraucht. Auch das ist ja gerade ein Thema in der KI, wo die Leute jetzt anfangen zu sagen, boah, ist keine tolle Technologie, weil ich weiß ja gar nicht, ob ich hinterher noch einen Job habe. Und hier eine Zuversicht in die Teams reinzubringen, die Organisationen reinzubringen, was natürlich gewollt sein muss, auch von der Unternehmensleitung zu sagen. Wir brauchen euch, aber vielleicht nicht mehr für die Tätigkeiten, die wirklich ganz einfach automatisierbar sind. Da gibt es schöne Beispiele. Dann glaube ich, gehen die Mitarbeiter da auch viel mehr mit, wenn sie den Sinn dahinter verstehen. Yvonne Faoual: Ich habe da ein super Beispiel, was mir letztens passiert ist. Bei uns im Rewe im Ort hat man diese Selbstscannerkassen eingeführt. Und ich fand das so spannend, weil ich bin ja so ein Spielkind. Also ich finde es super geil, da selber scannen zu können und das da drüber ziehen zu können. Und habe dann aber beiläufig Gespräche mitbekommen zwischen einer Kassiererin, die an der richtigen Kasse saß, und einer Kundin, die sich irgendwie kannten. Und dann sagt die Kundin so, Mensch, das ist ja eine coole Sache da mit diesen Kassen, das entlastet euch doch total, sehe ich auch so, Und dann sagt sie, ⁓ Gottes Willen, ich finde die Dinger so furchtbar, weil ich schaffe mich ja jetzt selber ab. Und dann habe ich mir gedacht, so, oha, da hat jemand mal richtig Change-Management betrieben, weil sie gar nicht verstanden hat, dass das wirklich eine Entlastung ist. Also wenn eine Kollegin ausfällt, gerade in so einem Rewe zu Stoßzeiten, wenn da eine Krankheitswelle ist und die Menschen stehen Schlange, alle sind schlecht gelaunt, hast du ja am Abend auch keinen Spaß mehr als Kassiererin. Mittlerweile hat sich, glaube ich, beruhigt das Thema. Sie ist immer noch da, sie hat immer noch ihren Job. Aber dieses Mitnehmen, den Leuten klar zu machen, was ist aber auch für Vorteile, Teile hat, ist glaube ich schon wirklich super, super wichtig. Dr. Lucien André Reuter: ⁓ 1h. Alexander Hildenbrand: Ich meine, bin gerade, wenn man morgens einkaufen geht, dann ist es ja auch so, dass das ist da, sagen wir mal, die Leute, auf dem Bau arbeiten, die holen sich nur eine Semmel und dann stellen die sich halt an hinter jemandem, die ganze Einkaufswagen voll hat. Da hast du sofort am Morgen gleich schon eine schlechte Stimmung und das kannst du völlig entzerren. Nur da wäre es halt auch wichtig gewesen, diese Verkäuferin mit einzubeziehen und vor allen Dingen. Yvonne Faoual: Mhm. Ja. Alexander Hildenbrand: mit denen auch mal zu klären, was das denn für ein Vorteil ist. Weil das wird ja oft gar nicht gefragt. Was glaubst du denn, was das dir für einen Vorteil bringen würde? Dann fangen die ja auch erst mal an, darüber nachzudenken. Das machen sie ja von Haus aus erst mal nicht automatisch. Yvonne Faoual: Ja. Dr. Lucien André Reuter: Ich habe noch ein anderes gutes Beispiel heute Morgen in den News gelesen. Ich weiß leider nicht mehr, welche große Firma das war. Es könnte Microsoft gewesen sein, aber ich glaube es war es nicht. Aber auf jeden Fall Großkonzern. KI Native hat die KI, bzw. alle Mitarbeiter dazu verdonnert, alles, was sie programmiert haben, alle Know-how, Tricks, alles niederzuschreiben. Große Entlassungszwelle danach. Und ja, jetzt kam eins zum anderen. Die KI hat entschieden, mal ein ganzes Repo zu löschen. Also alle Daten weg und konnten natürlich wieder hergestellt werden, aber trotzdem erstmal der Tuxas tief und jetzt haben sie in den internen Rules geändert, dass jeder Entwickler, der irgendwas macht, dafür haftet. Das heißt für jede Code-Seile, die die KI reinhaut, haftet in Anführungszeichen der Mitarbeiter. So. Die haben keine Angst mehr, dass sie ihren Job verlieren, weil sie sind jetzt ja auf einmal dafür zuständig und verwalten das Ganze. Das heißt, die können gar nicht weg. rationalisiert werden, weil die große Firma will ja immer noch einen Schuldigen oder jemanden mit Verantwortung dafür haben. Also ist da gerade eher der Trend wieder weg von der KI, weil noch zu unsicher, zu unausgereift, wo wir glaube ich in der nächsten Folge jemanden haben, der uns zum Thema Leitplanken im Umgang mit der KI noch einiges erzählen wird. Also wird auch dann nochmal ganz spannend. Aber ⁓ nochmal... Ja. Alexander Hildenbrand: Ja, ja. ganz kurz bei den Leitplanken. Ich finde das so fantastisch. kennen jetzt von Anthropic diese KI-Leitplanken, wo der KI gesagt wird, liebe KI, du darfst eigentlich frei agieren. Ich möchte ja keine großen Regeln aufsetzen, aber ich gebe dir so ein paar Werte und ein Leitplanken mit. Und als ich das gelesen habe, habe mir gedacht, ja, so müssten Organisationen eigentlich auch funktionieren. Das heißt, wir sehen momentan gerade, dass KI ein Stück weit Vorbild wird für menschliche Organisationen. wo ich sagte, boah, das ist eigentlich ein schwieriges Thema. Auch das, wo ich gesagt habe, Mensch, wenn wir so das Prompen anschauen, es wird uns ja beigebracht, dass wir der KI ganz genau sagen, was wir von ihr wollen. Wir sagen, wir geben den Kontext, wir sagen, was das Ergebnis sein soll. Wir sagen nicht, sie das machen soll, aber wir erwarten von ihr ein konkretes Ergebnis in einer gewissen Zeit. Na, das ist eigentlich so, ein Vorgesetzter mit seinen Mitarbeitern umgehen müsste. Also eigentlich ist es so eine Art Menschenprompting, was Führungskräfte lernen müssen, ⁓ sozusagen wirklich effektiv und richtig gut mit Menschen umzugehen im Business-Kontext. Also ich finde es gerade eine sehr spannende Entwicklung, dass die KI uns eigentlich vormacht, wie wir Menschen miteinander umgehen müssen. Dr. Lucien André Reuter: Es ist definitiv der Albtraum von allen Vorgesetzten, die Mikromanagement lieben und pflegen, weil das genau der falsche Ansatz ist. Wie du schon sagst, die Menschen sind produktiver, wenn sie Freiheiten haben, wenn sie selbst entscheiden dürfen, wenn sie sich wohlfühlen, wenn sie sich wertgeschätzt fühlen. Es sind ja so viele Aspekte von Thema Kultur, Klarheit, emotionale Sicherheit im Unternehmen, die da überall mit reingehen, wo wir jetzt mit der KI besser umgehen, als manche Leute mit ihren Mitarbeitern umgehen würden. Alexander Hildenbrand: Ja, genau. Genau. Genau, und auch der Kontext, der KI muss sich viel Kontext geben. Mensch, was wäre das Tolle, wenn wir den Mitarbeitern mehr Kontext mitgeben würden, dann würden die ganz anders agieren. Viele zumindest. Dr. Lucien André Reuter: Ja, was... was hier Leaders of AI auch immer gesagt hat, stell dir deinen Agenten vor wie einen Praktikanten. Der ist zwar hochgebildet, kommt frisch auf dem Studium raus, und wenn du dem aber sagst, hier guck mal, mach mir mal bitte einen Auditbericht zur ISO Irgendwas, dann macht der irgendeinen Auditbericht zur ISO Irgendwas. Wenn du ihm aber dann noch mitgibst, wie du die sonst die letzten drei Mal gemacht hast und worauf er besonders achten soll, dann kriegst du auch was raus, was sehr nah an dem dran ist, was du vorher ihm mitgegeben hast. Und das ist mit jedem Mitarbeiter genauso. Und mit der KI halt ebenso. Alexander Hildenbrand: Ja genau. Dr. Lucien André Reuter: Und finde ich super, super spannend, wie sich das entwickelt gerade. Also vielleicht werden wir doch der human side of AI alle ein bisschen menschlicher durch die KI und gar nicht wie befürchtet, dass die KI uns entmenschlicht. Alexander Hildenbrand: Es sind ganz spannende Gedankengänge, die man da ansetzen kann. Dr. Lucien André Reuter: Alex, hattest zu Beginn etwas gesagt, digitale Fitness. Lass uns doch da mal ganz einfach reingehen, was bedeutet digitale Fitness für dich? Alexander Hildenbrand: Mhm. Also die digitale Fitness bedeutet für mich, dass ich die Technologien oder die generell die Digitalisierung, was Prozesse, Automatisierung etc. dafür verwende, meine Aufgaben effizient durchführen zu können. Was ich feststelle, ist, wenn ich beispielsweise morgens in die S-Bahn reingehe und mir die Menschen anschaue, dann hängen die ja alle schon in ihren Handys drin. Nicht weil das irgendwie notwendig wäre, sondern weil man es halt irgendwie nicht ausgeschaltet, man muss halt so machen. Aber das erzeugt mehr so Lärm, das ist so Grundrauschen, den die Aufmerksamkeit eigentlich auf sich zieht. Und die digitale Fitness geht eigentlich davon aus, dass wir mehr wieder diesen Fokus finden, dieses Bewusstsein, diese Handlungsfähigkeit. Weil wenn man mal reinschaut, wie viele Kanäle man momentan gerade irgendwie gleichzeitig bedient, wie viele Apps man gleichzeitig bedient und sich nicht wirklich die Frage stellt, brauche ich das eigentlich wirklich alles und die Frage, wofür brauche ich das eigentlich? Yvonne Faoual: macht. Alexander Hildenbrand: oder auch Grenzen setzt, dass man sagt, nee, ab 19 oder 20 Uhr bin ich halt nicht mehr erreichbar. Dann ist etwas, was man digitale Erschöpfung nennt, kommt sehr, schnell. Und die Zahlen, die sind schon erstaunlich. Es geht teilweise, fast jeder Zweite ist mittlerweile am Arbeitsplatz digital erschöpft, weil einfach dieses Handling, man hat das nicht gelernt, damit umzugehen. Und es gibt jetzt solche Blüten, wie das man halt sagt, wir dürfen den Kindern das nicht mehr in die Hand geben, weil die sozusagen gleich von Anfang an in diesen Lärm reinkommen, ohne damit wirklich umgehen zu können. Also da haben wir einen riesen Auftrag, für uns auch klare Regeln und Richtlinien zu setzen. Wo nutzen wir, in welcher Form eigentlich was? Und Fitness ist für mich etwas, wo ich trainieren kann, ich Grenzen setzen muss, wo ich ehrlich immer hinschauen muss. Und warum Fitness? Es ist wie im physischen Bereich auch. Wenn ich jetzt beispielsweise trainiert habe, ⁓ einen Marathon zu laufen und ich mache dann ein halbes Jahr nichts mehr, dann tue ich mir schwer, Marathon zu laufen, weil dann einfach die Fitness nicht mehr da ist. Und genauso ist es auch im digitalen Umfeld. Wenn ich aufhör, mich ⁓ diese Themen zu kümmern, vielleicht auch neugierig bleibe und ... mir anschauen, was passiert da eigentlich, dann falle ich halt in dieser Fitness zurück und habe das Nachsehen. Und dann kommen halt so Aussprüche, boah, das ist mir alles viel zu viel, ständig irgendwas Neues. Man kann das gar nicht mehr einordnen. Und das führt dann dazu, dass man eben diese Müdigkeit hat oder diese Erschöpfung, weil alles einfach zu viel wird. Und wer wirklich dran bleibt an diesem Thema und konsequent hier den Fokus setzt, ⁓ handlungsfähig zu bleiben, der hat enorme Potenziale. Yvonne Faoual: Vielen Alexander Hildenbrand: Wenn ich mir einfach die Möglichkeiten, die KI jetzt bietet, wirklich genauer anschaue, boah, da ist schon mächtig was dran, wenn man das wirklich möchte. Yvonne Faoual: Mich als... Dr. Lucien André Reuter: In dieser Ticket. Du hast vorhin gelacht, Yvonne. Da musstest du bestimmt an mich denken, als Alex angefangen hat. Yvonne hat viele, viele Monate und Jahre damit verbracht, mich auf so Punkt zu heben, wo ich mein Handy mal weglegen kann. Ich bin ja wirklich Generation Handy und Computer. hatte meinen ersten Computer mit fünf Jahren, glaube ich, gehabt. Erstes Handy mit sechs, wo es dann zur Grundschule ging, weil Bus ist eigentlich regelmäßig ausgefallen und meine Mutter musste mich öfters abholen, weil Schule genauso ausgefallen ist. Yvonne Faoual: Ich Alexander Hildenbrand: Ja. Dr. Lucien André Reuter: und ich sonst gestrandet wäre in einer Entfernung, die man nicht hätte laufen können. Und ja, ich bin wirklich damit groß geworden, immer dieses Gerät dabei zu haben, immer auf Empfang zu sein. Ich habe immer auch nachts mein Handy angehabt, weil es hätte ja sein können, dass bei irgendeinem Freund, Freundin, Bekannten, Familienmitglied was passieren könnte. Und das war dann am Anfang noch relativ harmlos, weil es waren nicht so viele kritische Sachen. Aber mit der Arbeit war es dann omnibisent. 24-7. ⁓ Alexander Hildenbrand: Mmh. Dr. Lucien André Reuter: Irgendwo hat immer die Bude gebrannt, irgendwo musste ich immer reinspringen. war auf Wacken mit einem Laptap und einem Notstromaggregator und habe die Server neu starten dürfen, weil die abgeraucht waren und keiner wusste wie es geht. Beziehungsweise derjenige der es wusste wie es geht war selbst krank oder im Urlaub gewesen zu dem Zeitpunkt. Also da hatte Yvonne wirklich eine harte Nuss zu knacken. Kann aber dadurch auch jeden empfehlen, wer damit Schwierigkeiten hat, sich von Yvonne ab und zu mal den Kopf verschnutzulassen. Das brauche ich heute noch ab und zu, aber es hilft. Alexander Hildenbrand: Okay. Da habe ich aber übrigens noch mal einen anderen Aspekt, weil bei der digitalen Fitness geht es tatsächlich darum, sich nicht von der Technik zu trennen. Es geht darum, Technik, das Steuerrad in die Hand zu nehmen, ⁓ in die Führung zu gehen, ⁓ es bewusst einzusetzen. Weil ich kann jetzt zum Beispiel so einen Digital Detox machen, am Wochenende völlig offline Handy zu Hause lassen. Die Symptome sind kurz weg. Dr. Lucien André Reuter: Hm? Absolut. Alexander Hildenbrand: Aber wenn ich am Montag wieder in die Firma komme, dann quillt trotzdem das Postfach überall. An dem System hat sich nichts verändert. Und das ist das, was viele nicht beachten. Genauso wie auch beim normalen Fasten. Wenn ich eine Woche lang wenig esse und mir aber keine Gedanken mache, was passiert eigentlich nach der Woche, dann ist der Effekt eigentlich noch fast schlimmer, als dass er positiv ist. Und im digitalen Detox ist es ganz genau das Gleiche. Also es geht mehr darum, Kontrolle wieder zurückzugewinnen und das wirklich als als Tool, als als Hilfsmittel zu nutzen, ⁓ Dinge, die ich machen möchte umzusetzen. Yvonne Faoual: Für mich als neurosystemischer Coach ist das jetzt natürlich ein super, super spannender Aspekt, wie du das beschreibst. Weil, wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, beschreibst das ja nicht als Zustand, sondern wirklich als als trainierbare Fähigkeit. Also nicht digital zu sein, sondern digital leistungsfähig zu sein. Und das finde ich einen super, super spannenden Ansatz, als zu sagen, hey, wir müssen digital werden, sondern die Digitalisierung ist ja im vollen Gange. Aber wir brauchen wirklich diesen Input. damit umzugehen und dementsprechend auch leistungsfähig zu sein und zu bleiben. Alexander Hildenbrand: Genau und eben diese dies wirklich zu üben, also zu üben, auch weil ich habe mich ja auch immer dasselbe ertappt, dass ich plötzlich dann doch ⁓ 11 Uhr noch Mails angeschaut habe oder noch einen Termin verschickt habe oder das eine Video oder andere Video angeschaut habe oder was auch immer. das ist, da nehme ich mich ja gar nicht mit aus. Ja, genau, die Zahnpüsten ist noch trocken, aber der Kopf ist schon online. dieses und das ist aber etwas. Yvonne Faoual: Wer macht sie? Dr. Lucien André Reuter: Dummscrolling. Yvonne Faoual: Hahahaha Alexander Hildenbrand: wo wir evolutionstechnisch nicht darauf vorbereitet sind. Das heißt, wir müssen das üben. Und das ist etwas, wo wir einfach hineingenworfen sind und uns jetzt sukzessive freistrampeln müssen, damit wir wirklich gut damit umgehen. Und vor allen Dingen, und das ist mir wichtig, es nicht verteufeln, sondern es ordentlich nutzen. Und das ist möglich. Man muss ein bisschen diszipliniert an diese Sache rangehen. Dr. Lucien André Reuter: Gerade... Weil du es gesagt hast, wir Menschen müssen lernen, damit umzugehen. Wenn man sich mal überlegt, wie wenig lang in unserer Geschichte als Mensch Technik da ist, also Technik auf dem Niveau da ist, Smartphones und Sonstiges oder Computer oder die Industrialisierung, das ist ja wirklich eine Nanosekunde in den Weltzeiten der Weltenuhr. Da gibt es auf Netflix eine wunderschöne Doku, die die komplette Entstehung der Welt bis zum heutigen Zeitpunkt in einem Jahr, glaube ich, runterbricht. oder in den Tag runterbricht. Und dann hast du die einzelnen Etappen, halt wirklich nur noch Nanosekunden sind. Und wir befinden uns letztendlich in so einer Nanosekunde der Änderung. Unser Körper, unser Wesen hatte noch gar keine Zeit sich überhaupt irgendwie darauf einzustellen und irgendwie zu adaptieren. Deswegen ist das auch für uns, gerade für mich, schwierig sicherlich. Alexander Hildenbrand: Und der Punkt ist, es wird ja nie mehr so langsam sein wie jetzt. Das heißt, wird gerade im KI-Zeitalter werden wir jetzt mehr mehr exponentielle Entwicklungen erleben. Also da gibt es auch schöne Kurven, die genau das zeigt unser lineares Denken im Vergleich zu dem, was KI jetzt exponentiell erreichen wird. wenn die KI jetzt schon anfängt, sich selber zu optimieren, ja, die kann das Tag und Nacht machen. Die wird nicht krank, wenn der Strom da ist. Yvonne Faoual: Vielen Dr. Lucien André Reuter: Solange Strom da ist, Und irgendwann hast du KI-Agenten, dafür sorgen, dass der Strom da ist. Das ist auch noch eine Frage der Zeit. Alexander Hildenbrand: Ja, das ist ein spannender Aspekt, wo man, wir haben ja vorher gesagt, ein bisschen Glaskugeln lesen. Zum Beispiel auch der Frage vielleicht zurück an euch, was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen KI und dem Menschen? Dr. Lucien André Reuter: Ja. Ja, definitiv. Das ist eine sehr spannende Frage. Ich sage immer, der Mensch ist fast wie ein Computer, weil wir haben in unserem Gehirn unsere Synapsen, die sind einzelne Bestandteile unseres Programmes. Und je nachdem, wie ich den Strom dadurch jage, kommt was anderes bei raus. Also ich kann den gleichen 0,1 Impuls durch verschiedene Gehirne durchschießen und komme zu einem anderen Ergebnis. Und bei einer KI ist es sehr ähnlich. Je nachdem, wie die Programmierung im Hintergrund ist, kennt man das Beispiel. steht irgendwo, ich muss irgendwo anders hin, wie komme ich denn da am besten hin? Und ich glaube, das war mit einer Waschanlage oder sowas das Beispiel. Und er dann gesagt, ja lauf hin. Ja, aber ich wollte doch das Auto waschen. Und er hat aber wirklich, schätze ich dir gesagt, lauf hin. Gemini hat gesagt, nee fahr lieber und keine Ahnung, was Claude gesagt hat. Und so ähnlich stelle ich mir es auch tatsächlich vor. Wir haben Technik. Die Technik ist uns Menschen, unserer Umwelt, ganzen Sein nachempfunden. Soll ja auch die KI mit Emotionen agieren können oder Emotionen vortäuschen. können, soll Gespräche aufbauen. Es gibt erste Experimente mit der Pflege, dass Leute, die lange alleine sind, auf einmal wieder mit ihren Verstorbenen sprechen können, als Therapiemaßnahmen. Das wird alles vermenschlicht und deswegen wird es zukünftig auch viel schwieriger zu unterscheiden. Was ist denn jetzt noch Mensch, was ist Maschine und was macht es uns aus? Aber ich glaube, da kann die Yvonne mit ihrer Expertise mehr dazu sagen als ich als Informatiker. Deswegen gebe ich dem mal den Ball rüber. Yvonne Faoual: Alles gut. ich finde, der Lucien und ich, diskutieren ja sehr sehr viel über solche Sachen, ja. Und wir haben erst gestern wieder stundenlang über so Thema diskutiert. bei mir im Coaching-Bereich ist es ja jetzt auch wirklich so... diese Frage, wann ersetzt KI die Coaches? also ganz, ganz viele Coaches sind jetzt auf dem Level so von wegen oder viele Menschen sagen, ja, ich brauche jetzt keinen Coach mehr, ich habe jetzt eine KI, ich kann ja JGTBT fragen, nein. Also ich nutze auch sehr viel KI im Coaching, nicht fürs Coaching, also nicht im Coaching, aber fürs Coaching, also sprich Dinge vorzubereiten, aber nicht ⁓ Analysen zu fahren. Und ich glaube, das große Thema wirklich dieses Empathische, was der Lucien gerade angesprochen hat. wirklich Emotionen wahrnehmen zu können. Ich kann der KI zwar sagen, was eine Emotion ist, aber sie wird niemals eine Emotion wahrnehmen können. Menschen tauschen Energie aus. Und Menschen tauschen... Ja, also ich versuche das, Lucien, der hat so das Thema Emotion, versuche ich immer so klar zu machen, dass du musst dir das vorstellen wie WLAN, ja, für die, so nichts mit Energie im Mensch zu tun haben. Aber es ist... Das kann eine KI nicht wahrnehmen und das wird sie auch nicht. wahrnehmen, auch nicht aus den Worten, die du schreibst. Ich mache, ich spiele ganz viel mit den KIs, ja. wo auch immer wieder so Aussagen kommen, ich spüre genau, wie du gerade dich fühlst. Also, sag Alexander Hildenbrand: Ja, ja. Yvonne Faoual: mir das wirklich so. Und dann denke ich mir, ⁓ mein Gott, was passiert denn mit Menschen, die da wirklich drauf anspringen? Also diese KI wird niemals eine Emotion spüren können. Die liest es aus den geschriebenen Worten raus. Und ich glaube, das ist so der größte, größte Unterschied wirklich dieses Menschsein, Mensch behalten, Emotionen wahrnehmen, Gefühle wahrnehmen. ⁓ Kann die gar ihn nicht, wird sie nie können.