Latest / Erebos.Nights – Der Podcast über Götterwelten, Mythen, Spiritualität / #3.23 - Magie to Go – Götterarbeit im Alltag, ohne Ritualraum
Transcript
- 0:02Willkommen beim Erabos Podcast in deinem Podcast.
- 0:04Für den Perspektiven ist ich bin Geo und freue mich, dich
- 0:08begleiten zu dürfen. Guten Morgen, guten Tag, guten
- 0:13Abend, gute Nacht wann auch wenn du einschaltest.
- 0:16Schön, dass sie wieder dabei sind, macht sie sich's mir
- 0:19gemütlich und sie sich was leckeres zu trinken und zu essen
- 0:23und willkommen zu einer weiteren Folge.
- 0:26Heute geht es um Magie to go Götterarbeit im Alltag ohne
- 0:32Ritualraum und Schnickschnack. Diese Folge wurde sich gewünscht
- 0:38und dementsprechend, haha, hier haben wir es, wenn du dir auch
- 0:43eine bestimmte Folge oder ein Thema wünscht, was sich kreativ
- 0:47mit Götterarbeit und Archetypen verbinden darf, Hau raus,
- 0:51schreib mich gerne an, entweder in den Kommentaren oder?
- 0:54Oder auf Instagram oder per Mail.
- 0:56Oder wie auch immer. Es gibt 1000 Möglichkeiten.
- 0:59Du findest schon einen Weg bis dahin, hinterlasse doch gerne 5
- 1:03Sterne als Bewertung, einen Kommentar und ja das hilft auf
- 1:08jeden Fall meine Botschaft weiter in die Welt zu tragen und
- 1:11es hilft auch endlich die 105 Sterne Bewertung voll zu
- 1:15bekommen. Wir sind gerade bei 90 also es
- 1:18fehlen 10 Leute. Es hören 500 Leute jede Woche
- 1:23mal im Podcast. Helft mir wenigstens die 100
- 1:26voll zu machen und dementsprechend starten wir in
- 1:29die Folge so, aber ich sage dir direkt am Anfang etwas nichts
- 1:33kompliziertes, du brauchst keinen komplizierten Altarraum
- 1:40ritualraum nicht später, nicht irgendwann mal nicht alles was
- 1:46es stimmt. Denn wenn deine Götterarbeit
- 1:49davon abhängt, dass du erst Kerzen hinstellst, den richtigen
- 1:52Duft ausmalst, obwohl natürlich die richtigen Räucherpralinen
- 1:57immer ein Plus sind, nein, Spaß ist nice to have, aber kein muss
- 2:03und du dir 2 Stunden freischaufeln musst, dann ist es
- 2:06kein nützlicher direkter Zugang, dann ist es ein Event und Events
- 2:13sind schön, versteht mich nicht falsch, ich liebe sie selbst
- 2:16wirklich. Aber sie haben einfach einen
- 2:19Haken. Sie passieren selten und dann
- 2:23leben passiert einfach die ganze Zeit.
- 2:27Und weißt du, was ich bei ganz vielen sehe, sie warten, Sie
- 2:31warten, bis meine Podcasts auch Folge macht und die Katze im
- 2:33Hintergrund schnarcht, hört ihr das mal jetzt schatzi egal, dann
- 2:39habt ihr ja schnarchen im Hintergrund, wenn ihr es hört
- 2:43so, aber was machen die Menschen, sie warten.
- 2:47Ich mache das am Wochenende. Ich brauche erstmal Ruhe dafür.
- 2:52Heute passt es mir nicht, der Tag war so stressig und ja, ich
- 2:57kenne es selber, bin ich ehrlich natürlich, du hast einen vollen
- 3:01Tag, Kopf ist voll Körper ist müde und irgendwo kommt so im
- 3:05Moment so ein ganz kurzer Impuls, ein Gedanke, ein Gefühl,
- 3:09so ein Inneres, da ist etwas und du gehst einfach drüber.
- 3:15Weil du denkst, mehr jetzt nicht.
- 3:18Keine Muse, keine Zeit müde und genau da passiert s genau da,
- 3:24wenn du durch die Stadt läufst, plötzlich merkst, wie dein Blick
- 3:28sich verändert, wenn du in einem Gespräch sitzt und auf einmal
- 3:31Worte findest, die tiefer gehen als sonst.
- 3:34Wenn du merkst, dass du gerade an einem Punkt bist, wo du dich
- 3:38entscheiden musst. Das sind keine zufälligen
- 3:41Momente, das sind die Türen. Nur wir gehen meistens dran
- 3:47vorbei, weil wir gelernt haben, dass Spiritualität sauber
- 3:50aussehen muss. Ruhig, kontrolliert, geplant
- 3:56weiß ich nicht, mit 33 Kerzen mit räucher Werk, was explizit
- 4:04auf den Moment ausbalanciert wurde, Ruhe und.
- 4:09Die bestimmte Zeit muss passen. 12:33 Uhr an einem Mittwoch.
- 4:13Aber Katar waren noch nie so oder besser gesagt, für die ist
- 4:18es gar nicht so relevant. Ein Hermes taucht nicht auf,
- 4:21wenn du Geschniegelt auf deinem Meditationskissen sitzt und
- 4:26alles perfekt ist. Das taucht auf, wenn du
- 4:30unterwegs bist. Wenn du Ding ist.
- 4:31Coaches sind, wenn sich etwas verschiebt, wenn du was weiß,
- 4:34ich machst. Wartet nicht darauf, dass du dir
- 4:39einen schönen Altar gebaut hast. Es steht da an Kreuzungen Deines
- 4:43deines Lebens, an echten Kreuzungen, an Lebensphasen, wo
- 4:47du dich entscheiden darfst, da, wo du kurz innehältst und merkst
- 4:51okay, jetzt wird's ernst. Genau das ist der Denkfehler.
- 4:55Du versuchst Götterarbeit in dein Leben einzubauen, statt
- 4:59einfach zu checken, dass sie längst dabei ist oder drin ist.
- 5:03Du musst nichts hinzufügen. Du musst nur anfangen
- 5:06hinzuschauen. Und ja, das ist natürlich
- 5:10weniger romantisch oder Social Media tauglich, als manche sich
- 5:14das wünschen, aber es ist halt so und vor allem es
- 5:18funktioniert, weil es einfach nicht davon abhängt, ob du
- 5:21gerade Zeit hast, sondern davon, ob du bereit bist, einen Moment
- 5:25ernst zu nehmen. Nichts Großes, nichts
- 5:27Dramatisches, einfach nur wahrnehmen und ich gebe dir
- 5:30direkt mal was zum Mitnehmen. Kein großes Ritual, nichts
- 5:36Aufwendiges. Heute im Laufe des Tages oder
- 5:39wenn du die Podcast Folge jetzt nah abends anhörst, vielleicht
- 5:43auch am nächsten Tag, wird ein Moment kommen, der sich minimal
- 5:46anders anfühlt, vielleicht ein bisschen intensiver, etwas
- 5:51klarer oder ein bisschen unangenehmer.
- 5:56Normalerweise gehst du da drüber, heute nicht, heute
- 6:01bleibst du genau da kurz stehen. Ist egal was du machst, du wirst
- 6:06kurz stehen bleiben können. Die Möglichkeit hat man immer,
- 6:09aber keine große Reaktion oder so, nur eine Frage was passiert
- 6:14dir gerade mehr nicht, dann glaub mir wenn du das ernst
- 6:19machst merkst du ziemlich schnell, dass Magie nicht das
- 6:22ist, was du dachtest, sondern das, was du bisher übersehen
- 6:26hast. Ich geb dir mal ein Bild, du
- 6:28hast diesen einen Moment. Nichts Spektakuläres, kein Blitz
- 6:33im Donner, im Hintergrund eher so ein kurzer Riss im Alltag.
- 6:36Du gehst irgendwo hin oder irgendwo lang, und plötzlich ist
- 6:40da so ein Gefühl, ganz kurz so einziehen oder ein Gedanke, der
- 6:46nicht ganz zu Ende gedacht ist. Und anstatt stehen zu bleiben,
- 6:51machst du einfach weiter Handy raus, Ablenkung, nächster
- 6:54Termin, zack weg und das passiert nicht einmal am Tag,
- 6:59das passiert ständig und. Nicht, weil du nicht spirituell
- 7:02genug bist. Nein, nein.
- 7:03Und es geht auch nicht darum, spirituell genug oder magisch
- 7:06genug zu sein, sondern weil du trainiert bist, genau das zu
- 7:10übergehen. Wir sind richtig gut darin
- 7:14geworden, uns selbst zu überhören, alles, was nicht
- 7:17klar, logisch und sofort einzuordnen ist, wird
- 7:21weggeschoben, es passt gerade nicht oder es passt gerade nicht
- 7:26in den Flow. Weil es sich ja kurz ablenkt,
- 7:30rauszieht, weil es unbequem ist. Und genau das ist das Paradoxe.
- 7:35Wir suchen alle nach Magie, nach dem göttlichen, und gleichzeitig
- 7:39blenden wir es aus, zwar nicht immer bewusst, aber konsequent,
- 7:46und ich sage dir auch warum, weil echte Momente nicht immer
- 7:49angenehm sind, manchmal ist da Wut, so eine klare, ehrliche
- 7:54Wut. Nicht das Dramading, sondern
- 7:57dieses Tiefe. So will ich das verdammte Hacke
- 8:00nicht mehr und statt es ernst zu nehmen, drückst du es runter,
- 8:07weil es gerade nicht passt, weil du ja funktionieren musst.
- 8:12Und dabei ist genau das ein Moment, in dem etwas durch dich
- 8:15durch will und das ist keine Störung, das ist Energie, das
- 8:21ist vielleicht Ares Energie oder Maß.
- 8:24Und A ist es nicht nett, der kommt nicht leise rein und fragt
- 8:28dich, ob es gerade günstig ist. Der ist plötzlich klar in deinem
- 8:31Körper, in deinem Bauch, in deinem Puls und da hast du genau
- 8:372 Optionen. Du deckelst deckelst das oder du
- 8:41hörst hin, nicht ausagieren, nicht eskalieren, einfach
- 8:46wahrnehmen sagen, Ah, da ist etwas, da ist diese Kraft, da
- 8:51ist diese Energie, mehr braucht es nicht.
- 8:55Oder ein anderes Beispiel, du sitzt irgendwo, bist vielleicht
- 8:58mit jemandem im Gespräch und plötzlich merkst du, du willst
- 9:01etwas sagen, was tiefer geht, was in eine bestimmte Richtung
- 9:05geht. Vielleicht ist es unbequemer,
- 9:09ehrlicher, direkter und genau in dem Moment denkst du, ne, lieber
- 9:14nicht, also sagst du das, was sozial passt und danach merkst
- 9:20du. Das war nicht ganz ich, das war
- 9:23nicht das, was gerade gesehen werden wollte.
- 9:26Das war angepasst. Und genau da hast du einen
- 9:28Zugang verpasst. Hermes zum Beispiel lebt genau
- 9:32in diesen Momenten in dem, was zwischen den Worten passiert, in
- 9:35dem, was gesagt werden will, und jedes Mal, wenn du dich
- 9:39zurückziehst, wird es leiser, es ist nicht weg, aber es wird
- 9:44immer leiser und irgendwann mal sagst du dann, irgendwie spüre
- 9:49ich nichts mehr, ja klar, das. Weil du, weil du es dir selbst
- 9:53wieder abtrainiert hast, obwohl du ein Mensch bist.
- 9:56Du hörst mir gerade zu, du hörst den Podcast, vielleicht bist du
- 9:59neu dazu gekommen, vielleicht hast du schon ein paar Folgen
- 10:02gehört, das heißt, du bist ein offener Mensch, eigentlich
- 10:07vielleicht mit allgemeiner Spiritualität unterwegs,
- 10:11vielleicht auch in Götter, Götterarbeit oder Astrologie
- 10:14oder was auch immer, und trotzdem trainierst du dir
- 10:16bestimmte Sachen weg. Du musst nichts aufbauen, du
- 10:19musst wieder anfangen, einfach zuzuhören.
- 10:22Das ist alles kein neues System, kein neues Tool, sondern kleines
- 10:28Umlernen, nicht mehr sofort reagieren, nicht mehr sofort
- 10:32weg, sondern kurz dableiben, auch wenn es komisch ist.
- 10:37Auch wenn es keinen Sinn macht, gerade dann und ich habe und ich
- 10:41gebe dir wieder was Praktisches mit, ganz simpel wirklich.
- 10:47Jedes Mal heute, wenn du merkst, dass du dich gerade ablenken
- 10:50willst, bleib 5 Sekunden länger nur 512345 nichts gravierendes,
- 11:02es geht nicht die Welt unter, wenn du dir 5 Sekunden nimmst.
- 11:05Kein großes Drama, keine Analyse, Analyse, einfach nicht
- 11:10sofort weitergehen, nicht flüchten und schau doch einfach,
- 11:15was passiert. Das ist alles und glaubt mir,
- 11:21wenn du das ein paar Mal machst, wirst du merken, dass da viel
- 11:25mehr ist, als du dachtest. Ein Beispiel, was ich von mir
- 11:31schon erfahren habe ist, es gibt immer ein bestimmtes Waldstück,
- 11:37wo ich immer wandern gehe oder spazieren gehe und man ist ja.
- 11:44In der Natur. Man ist vertieft, guckt die
- 11:46Gegend und ich bin an diesem Stück Wald schon paar Hunderte
- 11:52mal vorbei gelaufen oder vorbei Gefahren mit dem Fahrrad und es
- 11:58war immer ein Gedanke, aber es war immer ein Gefühl da und ich
- 12:01bin trotzdem weiter gelaufen. Irgendwann mal bin ich stehen
- 12:04geblieben, habe mir das Waldstück angeschaut und mal
- 12:07reingehört und dann habe ich wirklich wie einen neuen Zugang
- 12:12bekommen. Gemerkt, alles klar, da ist so
- 12:16ein komisches Gefühl, da muss irgendwas passiert sein in
- 12:18diesem Waldstück und so weiter und sofort habe ich erst mal so
- 12:21hingenommen, habe ein bisschen Vogelfutter dagelassen als
- 12:26Opfergabe für die Natur, und dann ist gut und beim nächsten
- 12:30Mal habe ich noch mal alles klar, gucke jetzt mal und immer
- 12:33wieder, jedes Mal, wenn ich da war und wiederholt habe ich da
- 12:36hingehört, Hingefühlt und dann erst.
- 12:41War die der Kontakt möglich zu diesem Ort, weil ich mir einfach
- 12:45diese paar Sekunden genommen habe?
- 12:47Ich stand da jetzt keine Dreiviertelstunde und so weiter
- 12:50ich rede wirklich von ein paar Sekunden kurz reinfühlen und
- 12:53dann ist gut, das ist wichtig, das ist möglich, das ist immer
- 12:58möglich, egal was du gerade machst, außer du Überquerst
- 13:01gerade einen Zebrastreifen, dann geh bitte erstmal über den
- 13:04Zebrastreifen und bleib dann stehen, so was könnte eigentlich
- 13:08sind. Ohne dieses Ganze da draußen
- 13:11denken, da gehen wir jetzt noch tiefer hin rein, weil genau das
- 13:15der Schlüssel ist, warum Magie im Alltag überhaupt
- 13:19funktioniert. Und ich sage dir direkt, das
- 13:22hier ist der Punkt wo viele vielleicht kein Bock mehr drauf
- 13:26haben oder aussteigen, nicht weil es irgendwas kompliziertes
- 13:29ist, sondern weil es ihr Bild zerstören wird, dieses Bild von
- 13:34da draußen ist etwas und ich muss es erreichen.
- 13:38Ich muss mich bemühen, ich muss mich, ich muss etwas leisten, um
- 13:42Kontakt aufzunehmen, zu rufen, zu verbinden, und ich verstehe,
- 13:45warum das so verbreitet ist. Natürlich gibt es Struktur, es
- 13:49fühlt sich sicher an, es gibt ja auch die Thematik der rituellen
- 13:53Magie, wo einfach drauf aufgebaut wird, das ist aber
- 13:56auch ein anderer Grund, warum das immer wieder so gemacht
- 13:58wird, aber dieses starre ich muss doch eine gewisse Struktur
- 14:06drin haben. Ich muss das erledigen, ich muss
- 14:08das machen, das trennt dich auch komplett, weil es so tut, als
- 14:13wärst du hier und das göttliche irgendwo woanders.
- 14:20Und genau hier liegt der Bruch. Was, wenn das nicht stimmt, was,
- 14:23wenn Götter nicht warten, bis du sie ansprichst, sondern längst
- 14:27immer um dich sind? Nun natürlich nicht so, wie du
- 14:30sie erwartest, nicht als Stimme von außen, nicht als
- 14:33Erscheinung, sondern als etwas. Das durch dich durchgeht um dich
- 14:39herum ist manchmal ganz leise und manchmal so deutlich, dass
- 14:42du es kaum ignorieren kannst. Und du kennst diese Momente.
- 14:46Du bist irgendwo unterwegs, vielleicht etwas einfach nur
- 14:48spazieren und plötzlich kommt dir ein Gedanke, der fühlt sich
- 14:52anders an, schneller, klarer, als hätte ihn jemand direkt
- 14:55reingeschoben und du denkst dir, oh okay, wo kommt das denn jetzt
- 14:59her? Und dann ganz klassisch.
- 15:03Zerdenkst du es komplett zack weg oder du bist in einer
- 15:07Situation, in der du reagieren musst und da ist kurz dieser
- 15:11Impuls nicht vernünftig oder logisch, sondern ein echter
- 15:15Impuls, der, der ein bisschen Mut braucht und genau da
- 15:21entscheidest du, gehe ich mit oder bleibe ich in dem, was ich
- 15:25kenne, und das ist der Moment, in dem sich zeigt, ob du mit dem
- 15:30göttlichen dich verbindet und oder nur darüber nachdenkst,
- 15:34weil Götter nicht darauf warten, dass du sie perfekt ansprichst.
- 15:37Sie zeigen sich in kleinen Momenten in Bewegung, in
- 15:43verschiedenen Gesprächen, sei es mit dem Verkäufer an der Aldi
- 15:47Kasse, wie auch immer, Hermes zum Beispiel, das ist nicht der
- 15:51Typ für komplizierte lange Rituale, Schau dir mal die
- 15:56Hermes Energie an, meinst du der Gott diese archetypische
- 16:01Energie? Interessiert dich dafür, dass du
- 16:03ein riesengroßes Ritual machst? Es geht um Schnelligkeit, es
- 16:07geht umdenken, es geht um Gespräche, spontane Ideen.
- 16:10Wenn du versuchst, durch Starrheit, durch Logik, durch
- 16:18Perfektion, irgendwas eine Verbindung aufzubauen, verlierst
- 16:22du die Verbindung eher oder nehmen wir Aphrodite, die kommen
- 16:27nicht, wenn du sagst, jetzt fühle ich mich bereit für die
- 16:31Liebe und. Oder Fülle mich mit der Liebe
- 16:34auf. Sie kommt im Moment, in denen du
- 16:37dich öffnest, vielleicht ganz kurz, ein Blick, ein Gefühl im
- 16:40Körper, ein Genussmoment, ein Moment von Oh, das bin ich
- 16:47gerade wirklich, und dann passiert oft das hier, du machst
- 16:50wieder zu, weil es ungewohnt ist, weil es intensiv ist.
- 16:55Und genau da liegt der Unterschied götterarbeit ist
- 16:59nicht ich mache etwas ich. Ich heute arbeite es.
- 17:05Ich lasse etwas zu, ich lasse etwas durch, ich höre hin und
- 17:09ich weiß, das klingt erstmal abstrakt, deshalb machen wir es
- 17:11ja konkret ganz konkret. Nimm heute einen Moment, in dem
- 17:15du merkst, da ist gerade irgendeine Energie, egal welche,
- 17:20ob es ein Gefühl ist, Wut, Freude, Unsicherheit, Klarheit,
- 17:24und anstatt es zu bewerten, gib ihm einfach 5 Sekunden 10
- 17:30Sekunden Raum. Dieses Gefühl, diese Energie
- 17:34nicht darüber nachdenken, nichts erklären wollen, einfach hey
- 17:39okay, dann bist du das war's und du willst vielleicht nichts
- 17:44sehen, vielleicht nichts hören, aber du wirst merken, dass sich
- 17:46etwas verändert, minimal. Genau das ist der erste Schritt,
- 17:50das ist der Einstieg, nichts Spektakuläres, nichts Großes,
- 17:57aber körperlich echt. Je öfter du das machst, desto
- 18:02klarer wird es in deinem Körper. Das ist wichtig, nicht in deinem
- 18:06Kopf, sondern in deinem Körper. Körper ist immer eine wichtige
- 18:11Thematik und warum dein Körper eigentlich der Ort ist, an dem
- 18:15die Arbeit wirklich passiert, meiner Meinung nach und es ist
- 18:19nicht dein Altar und nicht dein Wissen, was du gesammelt hast.
- 18:23Und ja, ich habe beides davon, ich habe sehr viele Altäre.
- 18:29Ich habe sehr viele Bücher, ich habe sehr viel gelesen, aber
- 18:32genau deswegen kann ich sagen, dein Körper ist relevanter, weil
- 18:37es das ist, was du dir den ganzen Tag mit dir rum trägst.
- 18:40Du denkst darüber nach, du zerdenkst Sachen an, Schatz, sie
- 18:44zu erleben, du wirst analysiert Sachen an Schatz sie zu spüren
- 18:50und genau hier geht manchmal der Zugang einfach verloren.
- 18:53Gehen wir mal wieder ein Beispiel, du bist gestresst.
- 18:57Kennt man, kommt schon mal vor, ist nichts Außergewöhnliches, so
- 19:02Schultern fest Atemflach kopfvoll und normalerweise läuft
- 19:05das so. Du versuchst das Weg zu
- 19:07bekommen, entweder durch Ablenkung, Netflix, Serie Handy,
- 19:11irgendwas essen, weiter arbeiten, Hauptsache irgendwie
- 19:15nicht fühlen und jetzt drehen wir das mal minimal.
- 19:20Du bleibst auch hier kurz stehen und gehst bewusst in deinen
- 19:22Körper rein in deiner simplen Frage wo genau ist das gerade?
- 19:26Wo ist genau fühle ich diesen Stress gerade?
- 19:29Es ist im Brustbereich, im Bauchbereich, im Nackenbereich,
- 19:31mehr nicht und dann, wenn du einen Unterschied merkst in
- 19:35verschiedenen Regionen, du gehst einfach die Region deines
- 19:38Körpers durch und dann bleibst du da ein paar Atemzüge und
- 19:41plötzlich merkst du, hey, das ist nicht nur oberflächlicher
- 19:45Stress, sondern das ist Energie, Bewegung, Spannung, Druck.
- 19:51Und da verändert sich jetzt nichts Gravierendes, oder?
- 19:54Das ist jetzt keine großartige Götterarbeit, nur weil du da
- 19:56einen Namen drauf legst, sondern weil du aufhörst, dagegen zu
- 19:59arbeiten, wenn du das einen Schritt weiter denkst, dann wird
- 20:03es interessant, weil jede dieser Qualitäten eine Richtung hat,
- 20:09Wut will nach vorne, Traurigkeit will nach innen, Freude will
- 20:13sich ausdehnen, genau da kannst du anfangen bewusst zu arbeiten,
- 20:19nicht kontrollieren, aber du. Lenken Ares zum Beispiel, der
- 20:24sitzt nicht irgendwo draußen und wartet, der ist genau in diesem
- 20:26Moment da, wenn dein Körper sagt, so nicht verdammt und du
- 20:31kannst das ignorieren, oder du nutzt es nicht, indem du
- 20:35jemanden anschreist nein, sondern indem du es sauber
- 20:39kanalisierst ein klares Nein, eine klare Entscheidung in die
- 20:44Grenze setzen, das ist einfach angewendete Praxis.
- 20:50Oder anders, du gehst spazieren, ganz normal.
- 20:52Und plötzlich merkst du, wie dein Blick weiter wird, wie du
- 20:55mehr Wahrnimmst, farbenintensiver Geräusche
- 20:59klarer und für einen kurzen Moment bist du einfach da,
- 21:03verbunden mit deinem Umfeld, nicht dem Kopf, nicht dem Plan,
- 21:06einfach da. Und das ist kein Zufall, das ist
- 21:10ein Zustand, das ist der Verbindung und Tiefweg zum
- 21:15Beispiel weiß ich nicht, entweder Gaya oder irgendein
- 21:17anderes Wesen. Für die Thematik der
- 21:20Lebendigkeit. Ich bin gerade wirklich hier und
- 21:25jetzt kommt der Punkt, den du mitnehmen darfst.
- 21:29Der Körper zeigt dir die Tür, aber du musst aktiv durchgehen,
- 21:34du musst dafür die Entscheidung treffen, durchzugehen und das
- 21:38bedeutet nicht, dass du alles sofort verstehen musst.
- 21:41Im Gegenteil, du wirst oft nicht wissen, was genau da passiert
- 21:44oder welche Energie es gerade ist.
- 21:46Ist es überhaupt eine Energie? Und das ist okay, weil es nicht
- 21:49darum geht, alles zu benennen, zu betiteln, sondern darum, es
- 21:52nicht mehr zu übergehen. Und ich gebe dir wieder was mit
- 21:57diesmal etwas noch einfacher bleib bewusst für 10 Sekunden in
- 22:01deinem Körper, egal wann beim Zähneputzen, es können ruhig
- 22:05echt sehr spontane, unerwartete Aktionen oder Momente sein, beim
- 22:10Zähneputzen, beim Warten, beim Gehen, einfach kurz in den
- 22:15Körper reinspüren. Ohne bestimmtes Ziel, Erwartung
- 22:18oder eine Frage. Und dann gehst du einfach
- 22:21weiter, das war's und glaub mir, wenn du das ernst machst oder
- 22:26mehrmals machst, merkst du ziemlich schnell, du brauchst
- 22:29keinen komplizierten ritualraum du läufst die ganze Zeit in
- 22:33einem rum, du bist ein ritualraum, du bist ein Altar,
- 22:38ja mal ein paar Beispiele. Ich bin heute ein bisschen
- 22:40praktisch unterwegs, die Podcast Folge.
- 22:43Du bist unterwegs zwischen 2 Orten.
- 22:45Du gehst von A nach B weiß ich nicht, entweder von Arbeit nach
- 22:48Hause oder von nach Hause und zur Arbeit, vom Auto, vom
- 22:52Parkplatz zum Supermarkt, von der Bahn zum Termin.
- 22:56Das ist ein typischer Übergang, nichts kompliziertes, nichts
- 23:01Spektakuläres, aber das sind Übergänge und du bist
- 23:04normalerweise gar nicht in diesem Moment da, der Kopf ist
- 23:08doch schon längst beim nächsten Punkt, Handy vielleicht in der
- 23:10Hand. Und jetzt veränderst du das kurz
- 23:17minimal. Kein Handy, Blick nach vorne,
- 23:20einmal bewusst durchatmen und dann stellt dir eine große
- 23:23Frage. Also stellt keine große Frage,
- 23:26sondern einfach nur wo bin ich gerade ganz simpel, nichts
- 23:31philosophisches oder so sein oder nicht sein, sondern einfach
- 23:34simpel, du wirst merken wie sich dein Fokus verändert und da
- 23:37genau könnte Hermes wirken als Bewegung, als Übergang.
- 23:42Als die Gottheit zwischen den Welten oder zwischen Punkt A und
- 23:47Punkt B und dieses leichte Verschieben von Wahrnehmung, das
- 23:53dauert keine 10 bis 20 Sekunden, aber es reicht ein Beispiel,
- 23:58wenn wir Wut merken, jemand sagt etwas etwas läuft schief, und da
- 24:02ist sofort dieser Druck und und dein erster Impuls ist runter
- 24:05damit, weil du gelernt hast, dass Wut nicht okay ist.
- 24:09Nicht jetzt nicht. Es lenkt ab, so bleib kurz
- 24:14stehen, spür deinen Körper, wo ist es, wo spürst du die Wut,
- 24:18Bauch, Brust, Kiefer, Po, was weiß ich linkes Knie und dann
- 24:25sagt er innerlich okay nicht mehr, keine Story, keine
- 24:30Rechtfertigung kanalisieren, nur anerkennen, dass da gerade Kraft
- 24:34ist. Und vielleicht ist das gerade
- 24:37der Moment, wo Aris Reinspaziert und.
- 24:40Nicht unbedingt ein Chaos zu machen, sondern einfach um
- 24:42Klarheit reinzubringen und aus dieser Klarheit heraus kannst du
- 24:46entscheiden, sage ich jetzt etwas, setze ich eine Grenze
- 24:49oder lasse ich es bewusst gehen. Das ist ein komplett anderer
- 24:54Umgang damit oder nächster Moment, du, du weißt eigentlich,
- 25:02was richtig wäre, ganz klar, und dann kommt der Kopf ja, aber
- 25:07vielleicht später ist das klug. Und Zack, bist du raus.
- 25:12Und wenn du vor so einem Moment stehst, wo sich der Kopf wieder
- 25:17einschaltet und sagt, Oh ja, aber vielleicht später, ist das
- 25:22klug, hm ja, ist das das Risiko wert?
- 25:27Stoppst du diesen Gedanken Zug komplett und fragst dich, was
- 25:32war der erste Impuls ohne Gedankenchaos?
- 25:37Nicht der zweite, nicht der sichere, sondern der Erste.
- 25:40So war das ein gutes Gefühl, war der erste Impuls, wie eigentlich
- 25:45ein ja und haben meine Gedanken daraus nein gemacht, so, und
- 25:50dann musst du die Entscheidung nicht mal sofort treffen danach,
- 25:54darum geht's gar nicht, aber du spürst den Unterschied und du
- 25:59machst einen Vergleich. So, jetzt kommt etwas, wo
- 26:03wahrscheinlich die meisten. Nicht mögen heutzutage, aber du
- 26:06bist allein Umgreifst automatisch zum Handy.
- 26:10Das ist so ein Klassiker mittlerweile, oder gefühlt hält
- 26:14kein Mensch mehr länger als 2 Minuten, ist übertrieben gesagt
- 26:19es aus ohne ein Handy Hand zu nehmen, Handy in Hand scrollen,
- 26:25ablenken, füllen, so machst du nächste Mal genau anders,
- 26:29einfach liegen lassen, Handy liegen lassen, kurz sitzen
- 26:31bleiben, nichts tun, einfach nichts tun.
- 26:34Ich habe letztes Mal einen Review gesehen, wo jemand
- 26:36irgendwie weiß ich gar nicht was war das 24 Minuten 1520 Minuten
- 26:403 Stunden irgendwie eine Zeit lang einfach auf der Couch saß
- 26:44ohne Buch oder Fernseher, ohne Radio, ohne Handy, ohne gar
- 26:48nichts, es saß da einfach eine gewisse Zeit und das war krass,
- 26:54ich glaube, das war so eine Challenge, irgendwie 24 Tage
- 26:59jeden Tag eine Stunde nichts machen.
- 27:04Da ist natürlich eine krasse Hausnummer.
- 27:06Mit einer Stunde muss ich zugeben, aber das ist etwas, was
- 27:12wir wirklich lernen müssen. Spüre ein wirklich, wenn du den
- 27:17Puls hast, dein Handy in die Hand zu nehmen oder irgendwas
- 27:19anderes zu aktivieren, Musik lass es, halte erst mal ein
- 27:22bisschen die Stille aus und schau, was deinem Körper
- 27:26passiert, so, da haben wir noch mehr Beispiele.
- 27:30Moment, ich hatte Notizen hier gemacht und.
- 27:34Düdüdüdüdüdüdüdüdüdüdü so was haben wir hier.
- 27:38Du gehst durch den Tag und alles fühlt sich flach an, so ein
- 27:42normaler Tagesablauf, alles läuft soweit, nichts
- 27:45gravierendes, aber es fühlt sich alles leer an, Routine, ich muss
- 27:50funktionieren, ich funktioniere, man spürt nichts, das sind so
- 27:56die Gedanken, aber doch, man spürt immer was, aber es ist
- 27:59entweder runter gedrosselt von uns selbst wegtrainiert oder.
- 28:03Und jetzt kommt einfach ein ganz simpler Stift.
- 28:06Du machst deine Tätigkeiten bewusst langsamer, entweder wenn
- 28:10du gerade spazieren bist, brennst du dich einfach, du
- 28:13läufst einfach langsamer, nur ein bisschen, jetzt nichts
- 28:15gravierendes, während du dann weitergehst, nimmst du einfach 3
- 28:21Dinge war was siehst du, was hörst du, was spürst du, was
- 28:27riechst du okay das waren schon 4 Dinger.
- 28:30Nutze einfach deine Sinne bewusst.
- 28:33Deine Sinne nutzen wirklich. Schau dir alles an den Baum, wo
- 28:40du gerade lang läufst. Das Auto, was gerade
- 28:42vorbeiläuft, wie riecht die Gegend, was hörst du alles ich
- 28:48liebe das sehr, weil wir natürlich von unseren Sinnen her
- 28:54zwar immer was wahrnehmen, registrieren, der Körper ist ja
- 28:58auf Dauer Modus damit eingerichtet und.
- 29:01Aber wir nehmen es nicht bewusst wahr, und das ist etwas, was
- 29:05sehr wertvoll ist. Versuche das mal, egal wo du
- 29:09gerade bist, wo du beim Einkaufen bist, im Wald gerade
- 29:12bist oder vielleicht auch arbeiten bist oder mir gerade
- 29:14zuhörst, im Podcast hörst und auf der Terrasse, auf dem Balkon
- 29:18oder im Wohnzimmer sitzt, nutze deine Sinne bewusst ein nach dem
- 29:22anderen. Was spürst du gerade, was
- 29:24riechst du gerade, was hörst du gerade wirklich richtig zu
- 29:28hören? Wenn ich zum Beispiel in meinem
- 29:30Arbeitszimmer bin und ich das Fenster auf habe, dann nutze ich
- 29:36so in den Etappen mein Gehör sagen, alles klar, was höre ich
- 29:38in meinem Zimmer, dann registriere ich alles, was höre
- 29:43ich außerhalb des Gebäudes, also wenn das Fenster auf ist.
- 29:48So was ist das erste, was ich höre, und danach fokussiere ich
- 29:52mich weiter, was höre ich noch, Autos, Menschen, irgendwelche
- 29:56brummgeräusche. Tiere und so weiter und sofort.
- 30:00Das macht das mal ein bisschen oder einfach atmen, einfach
- 30:05atmen und riechen, dann fällt dir auf, wie viele Gerüche du
- 30:10eigentlich nicht verhandelst. Aktiv meine liebste Übung auf
- 30:14jeden Fall so und ich sag dir ehrlich, das ist einer der
- 30:21gefährlichsten Sätze in diesem ganzen Bereich, ich mache es
- 30:26später richtig. Das ist immer kacke.
- 30:33Tschuldigung, egal was du machst, in welchem Bereich, in
- 30:36welcher Branche, ob es mit deiner weiß ich nicht ob es um
- 30:40Social Media geht, ob es um Business Aufbau geht, ob es um
- 30:44dein Hobby geht oder was auch immer, wenn du denkst ich mach
- 30:47das später richtig, es ist einfach ein eleganter
- 30:51Selbstbetrug. Es klingt im ersten Moment
- 30:53vielleicht vernünftig zu sagen, Hey, vielleicht ist.
- 30:57Ja, ich mache das später in Ruhe.
- 30:59Dann ist es vernünftig, dann ist es richtig.
- 31:03Aber in den meisten Fällen ist es einfach genau das Gegenteil,
- 31:06es ist aufschieben, nur in schön verpackt, wenn später meistens
- 31:11heißt nicht jetzt, nicht hier, nicht so, vielleicht auch nie,
- 31:16und du machst das nicht falsch, aber wie gesagt, es geht nicht
- 31:19darum falsch zu machen, aber der Zugang wird dadurch immer etwas
- 31:23labiler, Du bremst dich dazu unnötig.
- 31:26Und wenn wir dich jetzt wirklich auf die Thematik der Momente,
- 31:29verschiedene Momente am Tagesablauf fokussieren, um die
- 31:32göttlichen Momente, um die energetischen Momente, um weiß
- 31:35ich nicht, irgendwelche anderen spirituellen Momente, du nimmst
- 31:41sie in diesem Moment dann einfach nicht ernst.
- 31:44Du wartest auf etwas Besseres, auf einen besseren Moment, auf
- 31:47den richtigen Zeitpunkt, auf etwas, vielleicht etwas
- 31:51ruhigeres, klares, dass du dich mehr danach fühlst.
- 31:55Aber. Man wird sich nie richtig
- 31:59fühlen. Diese Momente kommen dann
- 32:01selten. Du machst dann seltener etwas
- 32:04und das ist wieder der Moment, wo wir alles abtrainieren,
- 32:07Abdämpfen und dieser Moment, der gespürt wurde, ist dann schon
- 32:11wieder längst weg. Die Tür, die kurz aufgegangen
- 32:14ist, ist wieder zugeknallt und man ist weiter gegangen, wenn du
- 32:17zum Beispiel einen kurzen Impuls hast.
- 32:19Du willst jemand schreiben, etwas klären, etwas sagen, etwas
- 32:23aussprechen? Da kommt der Gedanke, ich mache
- 32:28das später, wenn ich Zeit habe, weil ich es besser formuliert
- 32:32habe. Klingt erst mal sinnvoll, aber
- 32:34oft ist es genau der Moment, in dem du dich rausziehst, weil der
- 32:39Kopf kommt und sagt, der filtert, der glättet, der Macht
- 32:41alles schön, aber nicht wirklich authentisch, und da verlierst du
- 32:47einfach wieder etwas. Vielleicht gibt es diese
- 32:50Momenten später nicht aus verschiedenen Gründen.
- 32:53Das ist, was ich sage. Wenn das immer wieder passiert,
- 32:56werden diese Momente leiser, wir trainieren uns einfach wieder in
- 33:02die falsche Richtung und dann sagen wir immer wieder, ich
- 33:07spüre die Magie um mich herum nicht mehr, ich spüre das
- 33:10Göttliche um mich herum nicht mehr, doch du bist nun Meister
- 33:15darin geworden, es wegzuschieben, und das gilt
- 33:17nicht nur für spüren oder für Worte, das gilt einfach für
- 33:20alle, für alle Entscheidungen, für Grenzen und.
- 33:24Für andere, für kleine Impulse in deinem Alltag.
- 33:29Ich gehe später raus, ich nehme mir später Zeit, ich kümmere
- 33:33mich später um mich, um mich oder darum, um irgendwas, jedes
- 33:37Mal das gleiche, du verschiebst den Kontakt und jetzt kommt ein
- 33:41kleiner Perspektivenwechsel. J Arbeit funktioniert nicht, auf
- 33:45Vorrat kommen wir wieder ein bisschen zu J Arbeit zurück, du
- 33:48kannst sie nicht sammeln, nicht nachholen, nicht speichern, sie
- 33:52passiert und. Oder eben nicht.
- 33:55Es kann auch wie ich schlafe, du kannst schlafe auch nicht
- 33:56nachholen, wenn du sagst, alles klar, ich schlafe heute nur 3
- 33:59Stunden, ich kann dann morgen 12 Stunden schlafen funktioniert
- 34:01nicht, ist doof und die Götterarbeit passiert genauso in
- 34:07Momenten, sie ist nie perfekt, sie sollte nicht geplant sein,
- 34:11sondern genau so wie sie es gerade ist, wie sie passt, wie
- 34:14sie gesehen werden möchte, vielleicht macht das Druck, weil
- 34:18es bedeutet du kannst dich nicht immer verstecken.
- 34:20Nicht in der Vorbereitung, nicht hinter.
- 34:22Ich bin noch nicht so weit, sondern nur hinter der Frage,
- 34:27nimmst du diesen Moment ernst oder nicht, Gottheiten geben dir
- 34:31ständig Signale über den ganzen Tag, sie geben dir Chancen,
- 34:35Möglichkeiten, Moment, aber wie sehr nimmst du sie wahr und das
- 34:40heißt jetzt nicht, dass du ab jetzt alles sofort machen musst.
- 34:43Das nicht jetzt wieder in diesen Zwang Thematik kippen.
- 34:48Nein, das heißt es gar nicht. Es heißt nur, wenn etwas da ist,
- 34:51dann tu nicht so, als wäre es egal oder nicht relevant oder
- 34:54dass du keine Zeit hast. Nimm es wahr, gib im Raum, auch
- 34:59wenn du nichts daraus machst. Das allein verändert schon alles
- 35:03und du kannst natürlich auch beides machen.
- 35:06Ich sage nicht, das eine ist falsch, das andere ist richtig
- 35:12so, ich sage nur, öffne dich den Momenten im Alltag, ich.
- 35:18Um einfach simpel den Kanal zu Magie to go aufrecht zu
- 35:27erhalten. Und wenn du möchtest, kannst du
- 35:30natürlich auch ein geplantes Ritual dann irgendwann mal
- 35:32machen, klar, aber du nutzt es auch im Alltag zu jeder
- 35:39Situation, das ist halt wichtig, wenn du nächstes mal also
- 35:43merkst, dass der Gedanke kommt, ich mache später und.
- 35:48Frag dich direkt. Hey, was würde passieren, wenn
- 35:50ich es jetzt jetzt minimal mache?
- 35:52Was wird passieren? Mach nichts Kompliziertes aber
- 35:55mach es etwas minimales eine kleine Nachricht, ein Schritt,
- 35:59ein Satz und dann gehst du wieder weiter, verbrenne
- 36:02irgendwas von mir aus, schmeiß es, nimm vor ich schreib
- 36:08irgendwas auf dem Papier, verbrenne es, das war's sache
- 36:12von 60 Sekunden wenn überhaupt, trotzdem war es ja ein
- 36:17Sofortimpuls und den du hattest umgesetzt hast und Weitergehst
- 36:22deswegen dein Alltag ist der Tempel und ob du den nutzt oder
- 36:29nicht liegt komplett an dir, ich glaube das ist der Punkt den
- 36:32viele hören, aber nicht ganz wahrnehmen oder nehmen, weil es
- 36:37einfach unspektakulär klingt. Dein Alltag ist der Tempel
- 36:42klingt schön, oder? Fast etwas ist irgendwie schon
- 36:46zu schön, aber wenn du ehrlich bist, fühlt sich dein Alltag
- 36:48meistens nicht so an oder eher wie to do Listen, Termine
- 36:51funktionieren und genau da liegt ein Missverständnis.
- 36:55Ein Tempel ist kein schöner Raum, schöner Ort, ein Tempel
- 37:00ist ein Ort, an dem etwas ernst genommen wird und das kannst du
- 37:03überall machen, beim Zähneputzen, beim Einkaufen, bei
- 37:06Gesprächen, im Stress, im Bus oder im Zug, egal im Auto.
- 37:14Es geht nicht darum, alles heilig zu machen, sondern es
- 37:17geht darum, dass du aufhörst, alles wegzudrücken, weil das ist
- 37:21einfach, was die meisten tun im Alltag.
- 37:25Gefühl kommt, Werk geschoben, Impuls kommt später, Moment
- 37:29entsteht ignorieren, dann wundern sie sich, warum sich
- 37:33nichts verändert, weil sie einfach überall sind, nur nicht
- 37:38da, wo ihr Leben gerade passiert.
- 37:41Nicht da, wo Magie gerade passiert, wo Götter Kontakt
- 37:46gerade passiert. Und ja, ich kenne das, dieses
- 37:48Funktionieren, dieses durchziehen, ich kümmere mich
- 37:51später darum, ich habe keine Zeit und da, genau da kippt es
- 37:56doch, das später stapelt sich immer mehr und immer mehr und
- 38:01irgendwann mal sitzt du da und hast das Gefühl, dass dir
- 38:03irgendwas fehlt und meistens versuchst du dann das zu lösen,
- 38:08indem du wieder mehr suchst und. Mehr wissen, mehr Tools, mehr
- 38:12richtigen Methoden. Dabei liegt das, was du suchst,
- 38:15schon die ganze Zeit da vor dir, in diesen kleinen Momenten, die
- 38:18du bisher übergangen hast. Und ich glaube, das ist der
- 38:21ehrlichste Punkt dieser Folge. Es geht nicht darum, mehr zu
- 38:24machen, es geht darum, weniger zu übergehen, das ist alles
- 38:29keine neue Technik, kein neues System, sondern ein kleines
- 38:32Verschieben in deiner Aufmerksamkeit, weg von was muss
- 38:37ich noch tun, zu was passiert hier gerade eigentlich wirklich?
- 38:42Und ja, das wird nicht jeden Tag magisch sein.
- 38:45Es wird Tage geben, da merkst du nichts, da bist du im Kopf, im
- 38:49Stress, im Alltag, und das ist okay, weil es nicht darum geht,
- 38:54immer drin zu sein, sondern darum, immer wieder
- 38:57zurückzukommen. Ein Moment reicht, ein ehrlicher
- 39:02Moment, und wenn du das dann eine Zeit lang machst, passiert
- 39:06natürlich etwas. Du bist klarer, direkter,
- 39:10ehrlicher mit dir selbst. Du fühlst dich auch verbundener
- 39:15mit deiner Umgebung. Ich lasse dir zum Schluss noch
- 39:18eine Sache, da keine weitere Übung, sondern einfach nur ein
- 39:22Satz. Ich nehme diesen Moment ernst.
- 39:26Männlich, wenn du den heute ein paar mal denkst, wirklich
- 39:30denkst, wirst du merken, dass sich etwas verschiebt und das
- 39:35ist. Ein wichtiger Moment.
- 39:39Ich nehme diesen Moment ernst. Ich nehme dieses Gefühl ernst,
- 39:43nutze diesen Satz gerne, und wenn du das Gefühl hast, dass
- 39:46sich diese Folge gerade ein Stück weiter gebracht hat, dann
- 39:51nimm das nicht nur als Gedanke mit.
- 39:53Teste es heute nicht morgen, egal wann du die Podcast Folge
- 39:58hörst. Du kannst es trotzdem testen,
- 40:01die 10 Sekunden hast du und wenn du möchtest, schreib mir auch
- 40:05gerne, wo du es gemerkt hast. Ich lese es auf jeden Fall und
- 40:10ja, würde mich auf jeden Fall freuen und bis dahin würde ich
- 40:15sagen, bleibt nicht nur im Kopf. Bleibt mehr bei euch und eurer
- 40:21Umgebung, wir hören uns und bis dahin guten Morgen, guten Tag,
- 40:26guten Abend, gute Nacht, schön, dass du dabei warst bis zum
- 40:29nächsten Mal.