Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Verkehrschaos zum Advent - welche Maßnahmen helfen sollen
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- Jetzt ist wirklich bald soweit weihnachten kommt und ja es geht ums zusammensein und um ruhe um austausch und zeit miteinander verbringen aber mini bisschen geht es doch auch um geschenke oder oder ich habe natürlich keine ahnung wie ihr das alles so handhabt wir zum beispiel wichteln in der familie aber so richtig mit wunschzettel und so das klappt eigentlich ganz gut falls ihr aber noch einen tipp braucht ich habe vor ein paar jahren mal allen, naja, älteren Familienmitgliedern so ein Buch geschenkt, in dem man sein Leben erzählen kann und so. Also so Oma-Erzähl-Mal-mäßig. Mit dem Zusatz, dass ich mir zum nächsten Geburtstag die Bücher ausgefüllt wieder zurückwünsche. Das hat geht so gut geklappt. Außer einer meiner Großväter. Der hat das sehr ernst genommen und auch direkt paar Jahre gebraucht. Hat das aber zum Anlass genommen, sich nochmal mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen, alte Freundinnen zu kontaktieren, Geschichten nochmal auszukramen und zurück, nicht zum Geburtstag, sondern einfach irgendwann, kam dann ein Buch, das fast dreimal so umfangreich war, wie das ursprünglich Geschenkte und ja, das ist vielleicht das Schönste, was ich jemals bekommen habe. Ich kann immer wieder lesen, wie er die Welt gesehen und erlebt hat und da schließt sich ja jetzt auch der Kreis mit Austausch und Zeit und so, ihr wisst schon. Gekauft habe ich diese Bücher damals im Stern Verlag. Diese Ikone des Buchhandels war fast 100 Jahre lang die Adresse für BuchliebhaberInnen, bis der Laden vor knapp acht Jahren geschlossen wurde. Lang stand das Gebäude leer, diese Woche hat nun der Abriss begonnen. Wie das alles vonstatten geht und was die Zukunft bringen soll, weiß Maximilian Noffroth. Geschenke kaufen kann man natürlich auch noch und nöcher in der Innenstadt. Und das tun auch gefühlt alle gerade. Die bevorzugte Anreiseart scheint mit dem Auto zu sein, was regelmäßig zu Verkehrschaos in der Stadt führt. So auch am vergangenen Samstag. Welche Konsequenzen die Stadt nun zieht, Uwe Jens Brunau hat den Überblick. Nach dem Einkauf wird sich gestärkt und wenn man schon mal da ist, dann natürlich auf dem Weihnachtsmarkt. Das kulinarische Angebot ist mannigfaltig, da kann man schon mal den Überblick verlieren. Spitzenkoch Ego Hopp hat sich mit Lilly Stegner und mir ins Getümmel gewagt und verrät, wie man sich an den verschiedenen Ständen ein fast festliches Menü zusammenstellen kann. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel. Ihr hört Folge 348 und der Rhein steht bei 4,2m. Music. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich sehr schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, zum Beispiel, wie lange ihr damals im Sternverlag vor den Regalen standet und euch einfach nicht entscheiden konntet oder wo man außerhalb der Stadt noch wirklich hervorragend parken kann, also wenn ihr Geheimtipps habt oder vielleicht welche etwas seltsam anmutenden Foodpairings ihr auf dem Weihnachtsmarkt ganz besonders empfehlen könnt, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 80 80. Wir freuen uns immer, von euch zu hören. Der Stern Verlag auf der Friedrichstraße war lange die vielleicht bekannteste und beliebteste Buchhandlung der Stadt, sogar die größte in Deutschland. Auf mehreren Etagen konnte man dort in der riesigen Auswahl stöbern, konnte lesen, das hauseigene Antiquariat besuchen und sogar Kaffee trinken. 2016 war Schluss. Seitdem steht das riesige Laden lokal leer. Schon länger ist dort ein Hotelneubau geplant. Nun begann der Abriss. Maximilian Novroth hat den Überblick darüber, wie lange nun gebaut werden soll, was das Ganze mit der ohnehin gebeutelten Friedrichstraße macht und wie die Situation auch die noch übrig gebliebenen LadenbetreiberInnen betrifft. Max. Tosja. Wir haben ja schon ein paar Mal miteinander gesprochen und auch darüber, dass wir ja relativ viele Dinge mittlerweile voneinander wissen. Eine Sache, die ich auch nicht über dich weiß, wir hatten doch mal, ob du Süßigkeiten magst oder nicht. Wir haben auch schon über Umzüge gesprochen. Ja, stimmt. Ja, ich lese gerne und viel, aber zu wenig. So selektiv. Also zum Beispiel habe ich neulich vor anderthalb Wochen mir zwei Bücher gekauft, weil ich einfach gemerkt habe, ich will wieder mehr lesen. Eins ist ein Roman von Jan Weiler, der witzigerweise auch bei mir auf der Schule war, auf dem Meerbusch-Gymnasium in Strümp. Dadurch habe ich irgendwie so einen emotionalen Bezug zu dem, weil das Thema des Romans, der heißt Munk, geht es um Mitte 50-Jährigen, der einen Herzinfarkt hat und seine Beziehung rekapituliert. Ist jetzt nicht so meins eigentlich, aber der Roman ist super, kann ich empfehlen. Und das andere war von Rolf Dobelli, diesem Ratgeberautor, den ich auch sehr schätze. Und der hat jetzt halt über eine Not-to-do-Liste geschrieben, also was man im Leben vermeiden sollte, fand ich thematisch cool. Aber das Buch ist bisher, ja. Aha, was steht da so drauf? Was sollte man nicht machen? Man sollte nicht falsch heiraten und dann auch noch zu lange in der Ehe bleiben zum Beispiel. Merkt euch das. Merkt euch das. Das heißt, du kaufst sogar auch Bücher. Absolut, auch analog. Vielleicht ist dann das Thema, über das wir heute sprechen, für dich ein emotionales, wie es für viele Menschen in dieser Stadt und außerhalb ist, inklusive mir. Jetzt nicht so super brandaktuell, also der Schmerz, die Wunde ist schon ein wenig verheilt, dass es überhaupt so ist. Der Stern Verlag ist zu. Ja, klar, das ist es ja auch schon sechs, sieben Jahre her. Dass da irgendwie die letzten Bücher aus den Regalen geschleudert wurden. Aber jetzt ist das Gebäude auch noch abgerissen oder wird gerade abgerissen. Es ist quasi das letzte Kapitel, wenn man so metaphorisch sagen will. Ja, das letzte Kapitel. Jeder in Düsseldorf, der aktuell mal über die Friedrichstraße geht, wird da mit Sicherheit stehen bleiben, weil da einfach eine massive Abrissbaustelle gestartet ist. Am Dienstagmorgen sind da zwei Bagger jeweils um die 50 Tonnen schwer angerückt, die halt diesen kompletten Block, Friedrichstraße 24 bis 26, wo eben bis vor acht Jahren der Sternverlag war, abreißen und dem Erdboden gleich machen. Das ist irgendwie auf sehr vielen Ebenen wirklich auch irgendwie ein Bild, ne? Vielleicht musst du einfach mal von deinem Sternverlag-Bezug erzählen, weil ich kann in dieser Nostalgie, obwohl ich in Düsseldorf geboren bin, nicht mitschwimmen. Ich war da nie drin. Also der Sternverlag war, ich lese auch sehr viel tatsächlich, früher noch viel, viel, viel mehr. Also I'm talking manchmal ein Buch am Tag. Und ich hatte vielleicht auch mal so eine kleine prätentiöse Phase, wo ich auch immer ein Buch dabei hatte und dann so an der Bahnhaltestelle Aber dann hast du so Schnelllesetechniken, weil sonst verbringt man ja unglaublich viel Zeit mit Lesen. Ich hab nicht Schnelllesetechniken, aber ich hab da wirklich schon mal drüber nachgedacht. Ich rede auch sehr schnell. Und ich denke auch sehr schnell. Also ich mache viele Sachen einfach sehr schnell. Ja, lesen auch. Tatsächlich, inzwischen fand ich das auch gar nicht so cool, weil ich das Gefühl habe, also nicht so mit Ruhe und so, sondern einfach. Du exzt Bücher. Ja, ich exzt Bücher. Wenn man natürlich auch ein gutes Buch hat, dann kann man ja auch manchmal nicht aufhören. Und zumindest in einer Phase meines Lebens, ich meine, es waren die 2000er, da war alles noch ein bisschen einfacher. Und also hier TikTok, Internet, Instagram und so macht ja auch alles das Gehirn kleiner und darum kann man nicht mehr so viel lesen, bla bla bla. Damals war das alles noch nicht so. Und da war der Stern Verlag neben der Stadtbücherei tatsächlich ein Ort, wo man hingegangen ist. Wo du hingegangen bist in der Freizeit, freiwillig. Wo ich hingegangen bin, ja, um Bücher zu kaufen. Da damals mein Einkommen natürlich noch geht so, weil ich Schülerin war, manchmal auch einfach nur anzugucken oder auch zu lesen, weil man konnte da auch sitzen und das war was Besonderes im Gegensatz zu anderen Buchhandlungen oder. Büchereien, also im Kaufhof konnte man auch Bücher kaufen, aber wenn man sich da irgendwie auf den Bogen gesetzt hat und gelesen hat, wurde man komisch angeguckt und da war das nicht so, also es war auf jeden Fall ein Ort, man hat da alles bekommen, ich glaube die komplette Region hat da Schulbücher bezogen. Ja, wer hier studiert hat, auch noch Studienbücher, Fachbücher. Genau, Fachliteratur, also das war natürlich sehr groß, es gab ja auch ein Café und so, ne. Antiquariat, glaube ich, auf einer Etage. Das Antiquariat war natürlich, also wie gesagt, Ich zeichne jetzt das Bild dieser etwas prätentiösen 17-Jährigen, die halt, mein Hobby ist Antigorea und so. Also es war schon ein Ort und ich war auch…. Also muss ich sagen, ich habe auch da wirklich viel gekauft. Also es war nicht so, wie man es ja manchmal hat, dass dann was zumacht und dann ist man so, das ist jetzt weg. Aber ich war seit 25 Jahren gar nicht mehr da. Ich habe auch noch nie irgendwie eine Salami beim Metzger gekauft und trotzdem ist es so, die Metzger machen alle zu. Also sondern für mich tatsächlich dieser Ort. An dir lag es nicht, dass der Stern von der Schleswig-Holstein schießt. An mir lag es nicht, ganz bestimmt. Also ich finde auch die schiere Menge der Bücher, die es da gab, unglaublich. Also 400.000 Bücher, Hörbücher, Medien hatten die im Bestand in dieser Buchhandlung. Genau, man konnte nämlich auch, verzeihung, man konnte nämlich auch CDs kaufen. Ja, genau. Also auch hörend. Auch eine Sache, an die man sich irgendwie kaum noch erinnern kann aus heutiger Sicht. Und die zweite Zahl, die ich verrückt fand bei der Recherche, war 8000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Zum Vergleich die Thalia Mayerische an der Köhe, für mich so die größte Buchhandlung aktuell in der Stadt, hat nicht mal halb so viel. Also dass man sich einfach klar macht, was das für ein riesiger Ort war und eben wie du schon sagst, wo wirklich Generationen von Düsseldorferinnen und Düsseldorfern, denn die gab es da seit 1927, also fast 100 Jahre, ja dort alles mögliche mit Lesen gekauft haben. Und sich auch getroffen hat. Also es war tatsächlich auch, also alle sind da hingegangen und haben da gekauft. Sowieso auf der Friedrichstraße, ich meine, das hatten wir ja jetzt auch schon in anderen Folgen und es ist ja auch sowieso ein Thema, dass diese Straße sich leider verändert hat in den letzten Jahren und auch nicht mehr, ja, nicht mehr das ist, was sie mal war, einfach aus baulicher Sicht, weil es nicht mehr geht. Die Straße ist eine Katastrophe, also sagen wir, wie es ist. Ich meine, da ist eine Dauerbaustelle seit sieben Jahren, weil die Straße ausgebaut wird, was ja schön ist. Der Bürgersteig soll vergrößert werden, es soll eine extra Radspur eingerichtet werden, aber gefühlt als Bürgerin oder Bürger, wenn du drüber fährst, erlebst du jede Woche hier noch eine neue Baustelle, da wird eine Straße aufgerissen und jetzt wird eben endlich, muss man sagen, dieses Gebäude abgerissen, weil die Pläne bestehen schon lange. Kleben geblieben, also einfach nur klar, endlich, aber endlich, also jetzt ist es auch zu Ende, weil irgendwie hatte ich das Gefühl, es gab zwischendurch doch immer noch so ein bisschen dieses, vielleicht wird es ja doch nur halb Hotel und vielleicht erbarmt sich ja irgendjemand und sagt, ach komm. Oder wir erhalten unten, also ich hatte mal so, Visionen, dass man irgendwie sagt, es wird dann ein Bücherhotel oder so, keine Ahnung, also aber jetzt gibt es ja auch diesen Ort dann nicht mehr und das finde ich auch manchmal Mal ist dann ja auch ein Unterschied, ob ein Gebäude umgebaut oder umgewidmet wird, aber es hat irgendwie noch in den Vorhängen oder in den Mauern hängt noch irgendwie das Alte. Das gibt es jetzt nicht mehr. Und daher gab es das ja irgendwie noch. Ja genau, also es stand auch bis dieser Woche noch dran, Sternenverlag, Antiquariat, das Logo konnte noch jeder sehen, man sieht es auch bei uns in der Bilderstrecke, einerseits dieser heftige Abbruch, aber halt noch das Logo, was jeder von uns kennt, aber ich bin mir nicht sicher, ob danach noch irgendwas davon überhaupt sichtbar sein wird, denn …, Und Deutschlands größte Hotelgruppe Motel One plant da halt ein neues Hotel zu errichten. Das ist auch der Grund, warum das Haus jetzt komplett abgerissen wird. Und dieser Abriss geht übrigens bis zur Straße auf der anderen Seite zur Talstraße durch. Also der Bagger, der da aktiv ist, schlägt gerade eine Schneise. Und dann kommt so ein Bagger, der bis 28 Meter hoch alles niederreißt und wirklich die kompletten Gebäude platt macht. Und allein dieser Abbruch und dieses Graben der Baugrube wird bis zum Sommer dauern. Also alle, die da stehen bleiben, kriegen auch gerade Staub ins Gesicht. Es ist noch lauter als der Verkehr. Du hast das so schön gesagt, die Luft schmeckt nach Staub. Man bekommt es auch körperlich sozusagen mit. Genau, jetzt gibt es dieses Wort endlich. Ja, okay, jetzt endlich wird es abgerissen. Das ist ja schon eine ganze Weile in Planung, in der Mache. Warum denn erst jetzt? Ich denke, weil Motel One, die haben es 2019 erstmals lokalpolitisch durchbekommen mit dem Bauantrag. Gut, dann wissen wir alle, neun Monate später kam Corona und da war es einfach zu unsicher, um so ein Riesenprojekt in die Hand zu nehmen. Und jetzt haben sich vielleicht die Baukosten stabilisiert. Man kann es ein bisschen finanziell planen. In der Zwischenzeit hat ja auch noch ein anderes Hotel von Motel One eröffnet in der Nähe vom Kühlbogen, dieses Cloud One Hotel. Und jetzt gehen die dieses Projekt halt an und das wird bis zur Eröffnung im Jahr 2028 dauern. Also wenn man sich halt klar macht, was das für ein Rieseninvestment für die auch, also ich weiß nicht wie groß, das haben die mir nicht verraten, aber allein so ein altes Gebäude abzureißen, Baugrube und dann kompletten Neubau, also wir reden von über 250 Zimmern, die da vorgesehen sind, eine Tiefgarage mit dutzenden Stellplätzen für Autos, also das ist halt schon ein Megaprojekt, was man nur dann natürlich auch angreift, wenn man sich ganz sicher ist, dass man es finanzieren kann und dass es gerade in die Zeit passt. Immer wieder die Frage. Dir tut es immer noch weh. Ja, es tut mir weh. Also jetzt gar nicht, ich bin jetzt auch über diesen Ort meiner Jugend, dass es den nicht mehr gibt. Meine Jugend ist auch schon eine Weile her jetzt irgendwie auch hinweg und so. Aber... Klar, ein Hotel, mehr Leute, mehr Gäste, mehr Bewegung, verstehe ich schon. Aber ja, oft habe ich das Gefühl jetzt ganz, einfach nur ganz persönlich betrachtet, auch ohne irgendwie einen journalistischen, also ohne immer alle Seiten mit einzubeziehen. Es müssen einfach manchmal Orte weichen. Also ich verstehe das manchmal nicht, weil so eine Bücherei oder ein Buchhandel ist ja nie nicht nötig. Weißt du, was ich meine? Ja, aber das Interesse der Leute hat sich ja schon verändert, das Kaufverhalten hat sich verschoben und wenn du dir jetzt so die Thalida Meierscher anschaust, wie die aufgestellt ist im Vergleich zu dem früheren Sternverlag, ist es ja viel weniger intellektuell, würde ich mal sagen, und viel populärer, mehr Bestseller, Spielzeugabteilung, Rutsche. Da drin ist eher so ein Event kauft, um den es da geht. Und ehrlicherweise mein Gefühl, als ich an der Friedrichstraße war und zum ersten Mal diese Abbruchbaustelle gesehen habe, war, boah, okay, das ist jetzt hier quasi der Schlussstein, um diese Straße endlich mal wieder wach zu küssen, weil diese Dauerbaustelle ist ja auch ein ganz schlimmer Zustand für alles, was da sonst so passiert ist. Also natürlich ging es mit dem Schließen des Sternenverlags los und wahrscheinlich auch schon vorher, als die Westerbäde abgewandert ist, dass diese frühere Einkaufsstraße überhaupt nicht mehr so belebt war wie früher. Dann ging diese Dauerbaustelle los und mittlerweile ist ja so viel Leerstand, dass schon die Leiden eigentlich auffallen, die noch bestehen und nicht die, die schon seit teilweise Jahren nach neuen Mietern suchen. Und die Stadt selber will ja bis Ende 2026 diesen Straßenumbau fertigstellen, das Hotel, sondern eben ein Jahr später fast eröffnen und ich glaube, dann kann ich auch mal wieder leben, in die sie ja eigentlich sehr gute Lage einkennen. Deswegen fand ich ganz gut, dass es da jetzt endlich losgeht. Also wenn ich es mir jetzt vorstelle, klar, dieses auch, dass da, wenn du jetzt diese Riesenlücke beschreibst, die man ja irgendwie als Wunde interpretieren könnte, auf der anderen Seite, lässt sie natürlich auch ein wenig Licht, also ich finde im Moment gerade mit den ganzen Baustellen und den Zu. Zugemachten Läden oder nicht mehr existierenden Läden, ist die Friedrichstraße wirkt sehr eng und sehr, also ist sie ja auch teilweise, weil man einfach irgendwie da so rumtänzeln muss, bis man überhaupt gerade auslaufen kann. Aber klar, das kann ja auch ein Zeichen des im wahrsten Sinne des Wortes Aufbruchs sein, wenn da jetzt was aufgebrochen wird. Trotzdem, ich finde es per se schade, dass es, ja, Hotels sind auch toll und wie gesagt, es kommen Leute, es kommt Bewegung, aber es gibt auch schon sehr viele Hotels und es gibt einfach immer weniger Buchhandlungen und in einer idealen Tossel-Kolmann-Traumwelt würde das beides nebeneinander existieren. Aber ich sag mal, ein leeres, altes Gebäude, was ja wirklich auch schon vorher, bevor es diese Muttlo-One-Pläne gab, da gab es keine andere Verwendung für, das hilft ja auch keinem in der Stadt. Das hilft keinem, nein, nein, wie gesagt, in meiner idealen Traumwelt wäre der Sternverlag einfach geblieben oder vielleicht ein bisschen verkleinert geworden wäre und dann hätte da eine andere Nutzung vielleicht rein, eine Kulturstätte, keine Ahnung. Aber es ist jetzt so, wie es ist und darüber sprechen wir nicht über, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Zieht sich genau, ja alles schon eine ganze Weile, also spätestens seit kurz vor der Pandemie irgendwie wurde der Sternverlag dann verkauft und dann kam die Pandemie, dann war da eh irgendwie zappenduster. Gastronomie musste schließen, kleine Läden hatten es schwer und du hast gerade schon beschrieben, die Leute, die da überhaupt noch Läden betreiben, sind schon fast die, was Besonderes. Du hast ja mit einer Person gesprochen in einem Goldschmiede-Atelier. Wie beschreibt sie denn jetzt diese, also ist das für sie auch fast eine Erlösung, dass das da jetzt losgeht? Also sie hat den schönen Satz gesagt, bei uns wackeln die Scheiben. Also wir reden von Jennifer Giesen, die führt quasi direkt neben diesem Abbruchgebäude eine Goldschmiede, auch schon eine ganze Weile. Deswegen läuft ihr Geschäft weiter, auch wenn man das teilweise gar nicht mehr sehen konnte, weil so ein fetter Baucontainer plötzlich vor ihrem Schaufenster stand. Den hat sie dann wegbekommen, weil sie einen von dem Abbruchunternehmen, das ist die Wahlfirmengruppe aus Rehmagen bei Bonn, erreicht hat, der ihr dann geholfen hat. Aber muss man sich ja auch irgendwie mal vorstellen, man weiß dann gar nicht mehr, was passiert, wenn plötzlich so ein Baucontainer auftaucht und einen Monat lang kein Kunde mehr kommt oder sie Leute angerufen haben und gefragt haben, sag mal, gibt es euch eigentlich noch? Muss ich mir Sorgen machen? Ja, aber sie sagt halt schon, hoffentlich ist das jetzt wirklich der Schlussstein und bis danach eben auch wieder ein bisschen mehr Leben in diese Nachbarschaft einkehrt. Ja, weil wenn du da drüber gehst, bis vor einem Monat gab es noch dieses große Bowl-Restaurant Immergrün gegenüber von Mercado. Das hat jetzt zugemacht, ist sogar insolvent gegangen. Maruyasu hat sich da verabschiedet, die Sushi-Kette. Bei ihr gegenüber gab es diese legendäre Metzgerei Pick & Girds, die hat schon, ich glaube, vorvergangenes Jahr zugemacht. Also lauter Aufgaben, wo nie was Neues gefolgt ist, wo auch die Mieten nach wie vor viel zu hoch sind eigentlich und sich halt alle fragen, wann kannst du denn hier mal wieder aufwärts gehen und ich glaube halt dafür muss eben die Straße erstmal wieder frei sein und ohne Baustelle und eben auch so ein Hotel, das holt dir dann auch wieder mehr Frequenz rein und zeigt dir auch, dass Investoren an so eine Straße glauben, was ja jetzt auch nicht so schlecht ist und dann…. Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, also sie und der Bezirksbürgermeister Dietmar Wolff, waren jetzt eher so, okay, wird nochmal hart, aber dann kann es weitergehen. Ich meine, klar, dass man irgendwie an diese Straße glaubt, die ist ja auch super gelegen, die verbindet irgendwie den Süden ja doch mit der Innenstadt. Das fanden schon sehr viele lang. Ja, und auch so als Tor quasi zur Köh oder Berliner Allee und so. Also für mich gehörte die Friedrichstraße auch immer zur Innenstadt. Das finde ich schon auch mit, nicht jetzt nur wegen des Sternverlages, sondern auch mit den anderen Läden, die da teilweise waren und auch noch sind. Jetzt frage ich mich, jetzt halten da so ein paar Leute durch, also auch sie, wie du schon sagst, da stehen irgendwie Baucontainer vorm Laden, da wackeln die Wände, da kommen KundInnen nicht mehr. Das hat ja auch irgendwie, das muss man ja auch wollen, irgendwie dann da zu bleiben und so, besteht die Gefahr, Gefahr ist ein großes Wort, aber könnte es sein, dass dann jetzt durch, wir skippen jetzt mal fast forward to 2028 oder was, Hotel ist eröffnet, die Friedrichstraße ist neu gepflastert, da stehen, LED-betriebene Gaslaternen auf der Straße irgendwie, ne, Glanz und Gloria hält wieder Einzug und dann heißt es so, achso ja, dann ist es jetzt alles hier wieder ganz schön und dann werden die Mieten super hoch und dann kann man sich da, also gibt's Können sich diese Leute, werden die irgendwie belohnt für ihr Durchhaltevermögen oder kommt dann auch noch vielleicht hinzu, dass es dann irgendwann heißt, so ja danke, we take it from here, so das war es jetzt. Das Hotel breitet sich jetzt noch aus, da können wir jetzt nichts machen. Ich denke, die werden dann belohnt, wenn halt die Kundinnen und Kunden da weiter hingehen, obwohl die Straße in so einem furchtbaren Zustand ist. Aber dafür brauchst du halt ein Geschäftsmodell, was nicht auf Laufkundschaft beruht, sondern auf Stammkundschaft. Und das hat ja diese Goldschmieden beispielsweise, während das bei Restaurants natürlich immer schwieriger wird. Und ich glaube halt, dass 2028 vor allem, oder gehen wir erstmal von 2027 aus, weil die Baustelle wird ja nicht ewig so heftig sein wie bei diesen Abbrucharbeiten, da geht es ja dann um den Rohbau und den Innenausbau. Diese Straße muss einfach wieder schön werden und dann müssen die Mieten ja auch massiv fallen, dass sich Leute da wieder reintrauen zu mieten, obwohl sie dieses Risiko haben, weil man gar nicht weiß, ob die Straße wachgeküsst werden kann. Denn dieser Ort, der war über Jahrzehnte gelernt als Einkaufsstraße, aber ist es ja nicht mehr. Und das kann sich ja auch abgewöhnen, was halt natürlich schlimm wäre, aber wer weiß. Also vieles zentriert sich ja in Düsseldorf mittlerweile auf Altstadt, Königsallee und Shadow Arkaden, was so Einkauf und auch Gastronomie betrifft. Das ist erstmal wieder ein zartes Pflänzchen. Da kommt es glaube ich auch darauf an, dass die Vermieter und die Vermieterinnen den Mietern entgegenkommen und keine zu hohen Mieten und auch nicht zu lange Verträge bieten, sondern mal so ein bisschen flexibel bleiben. Aber dann kann es schon wieder gehen, weil wie du sagst, gerade dieser Bereich zwischen Herzogstraße und Graf Adolfplatz, also da wo auch dieser Abbruch gerade stattfindet, ist eigentlich der so nahe zur Innenstadtteil, dass es komisch wäre, wenn es da nicht wieder aufwärts gehen würde. Ja, das stimmt. Und dann können all die Leute, die jetzt mit ihren Autos an den Adventsamstagen hier die Innenstadt verstopfen, einfach übers Wochenende kommen, im Motorrad One sich einmieten und ganz entspannt von der Friedrichstraße auf die Kühl zum Shoppen laufen. Und vielleicht, Max, liegt ja in jedem Zimmer dieses neu eröffneten Hotels dann auch ein Buch, oder? Als Reminiscenz an den alten Ort. Wird man sehen. Also ich glaube, die haben nicht viel Vertrag mit dieser Nostalgie, die alle Menschen verbinden, aber wer weiß, kann sein. Ich werde da mal einen kleinen Pitch vorbereiten und das Vorschlag. Ich danke dir sehr für dieses erhellende Gespräch, wie immer. Bis bald. Bis bald. Tschüss. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Schnell mal mit dem Auto in die Stadt. Diese Idee haben gerade in der Weihnachtszeit offenbar sehr viele Menschen von nah und auch fern. Die Straßen sind voll, der Verkehr spielt verrückt, die Polizei wird der Lage nicht mehr her. Zu beobachten war dies zum Beispiel am vergangenen Wochenende. Der Kühlbogentunnel war dicht, Leute haben ihre Autos verlassen, um zu Fuß weiterzugehen. Rettungsfahrzeuge konnten nicht passieren. Die Parkhäuser waren überfüllt. Wie die Stadt die Lage kurz- und auch langfristig verbessern will und was dafür nötig ist, Uwe Jens Runau weiß Bescheid. Lieber Uwe Jens. Liebe Tossia. Die Weihnachtszeit ist ja besinnlich, ruhig, friedlich und entspannt. Richtig. Zumindest in der Theorie. Wenn man jetzt sich... Zum Beispiel die Fülle der Menschen hier in der Innenstadt anguckt, auch an einem herkömmlichen Mittwochvormittag, da ist die Entspannung schon irgendwie reduziert. Und ganz extrem war es und wird es vielleicht oder auch nicht, darüber sprechen wir jetzt an den Wochenenden, wo natürlich außer der Menschen, die hier sowieso ansässig sind, auch noch Gäste noch und nöcher in die Stadt strömen, um sich zu amüsieren oder Erledigungen zu machen oder keine Ahnung, was die hier alles wollen. Letzte Woche Samstag, Adventsamstag, was war da denn los? Das war wirklich außergewöhnlich. Also den normalen Wahnsinn, sagt man ja immer so, den kennen die Düsseldorfer ja auch. Und wer an einem Adventssamstag in die Stadt geht, also ich käme glaube ich nicht auf die Idee, aber wenn, dann würde ich ganz früh hingehen, weil ich weiß, die anderen kommen alle später so ab zwölf oder so, wird es dann voller und was ist ja dann auch so. Die müssen auch alle zu Hause noch was erledigen und wollen frühstücken. Aber es gibt ja auch dann viele, die das kennen, die kommen extra früh. Dann kriegst du noch einen Platz zum Parken, ein Parkhaus und gehst vielleicht erst mal frühstücken. Und wenn die Geschäfte aufmachen, gehst du shoppen und dann schnell wieder nach Hause. Weil sonst kommt man ja auch so ein Parkhaus schlecht raus. Aber alle Tricks haben nichts gebracht, weil eigentlich war der Verkehr Stand. Und der stand so, also es gab richtig eine Blockade. Alles blockierte sich gegenseitig und das ging ja so weit, dass dann Leute, weil sie dachten, was ist hier los und so aus ihren Autos ausgestiegen sind und ja durch den Kühlbunkentunnel gelaufen sind. Das ist natürlich haarsträubend. Das ist wirklich, da ist eine Grenze überschritten sozusagen, aber es war auch außergewöhnlich, dass eben diese Lähmung sozusagen stattfand. Und das ist natürlich ein Zustand, der schreit nach Besserung und anderen Konzepten. Ja, also wenn du jetzt schon das Wort Konzept so früh im Gespräch in den Raum wirfst, also es gibt ja Konzepte, man kann, das allergrundlegendste Konzept könnte ja erstmal sein, einfach nicht mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Also wenn ich jetzt mir vorstelle, wie du samstags morgens irgendwie vielleicht so halb zähneknirschend dich geschlagen gibst, weil doch noch irgendwas besorgt werden muss und du hast halt sonst keine Zeit, dann sehe ich dich eher mit dem Fahrrad anreisen oder zu Fuß. Mit dem Fahrrad oder mit der Bahn auf jeden Fall, klar. Zu den Bahnen möchte ich auch gleich nochmal kommen, weil die ja auch in dieses Verkehrskonzept-Chaos irgendwie reingehören, weil die ja auch auf der Straße fahren, zumindest teilweise. Und dann gibt es ja aber auch schon tatsächlich Konzepte, man kann Parkplätze vorher reservieren, man kann Park and Ride benutzen, also man kann irgendwie außerhalb, wenn man unbedingt mit dem Auto anreist, weil man vielleicht aus den Niederlanden kommt oder aus Bonn oder aus dem Sauerland, keine Ahnung. Also und trotz dieser ja eigentlich schon vorhandenen Konzepte. Die ja scheinbar nicht so richtig fruchten, kam es zu diesen ja fast tumultartigen Szenen. Also ich habe auch gelesen, es kamen ja irgendwie Rettungsfahrzeuge nicht durch. Wie gesagt, diese laufenden Menschen im Kühlbogentunnel. Also ich meine, wenn eh kein Verkehr fließt, ist da jetzt vielleicht die Gefahr, von einem Auto erwischt zu werden, nicht so groß. Aber es ist natürlich völlig absurd. Ja, du hast in so einem Tunnel zu Fuß nichts zu suchen. Ganz einfach, aus Sicherheitsgründen. Wenn man nochmal so auf die Ursachen guckt, da spielt ein paar Sachen mit ein. Das eine ist die schiere Verkehrsmenge. Wir hatten ja auch die Überschrift, wir werden des Verkehrs nicht mehr Herr. Also wenn die Polizei das sagt, das ist ja ein Originalzitat der Polizei. Da ist dann auch schon, das ist jenseits einer roten Linie. Und eben wenn Einsatzfahrzeuge darin feststecken und auch nicht mehr irgendwo hinkommen, dann weiß man, dass es schief gelaufen ist. Und das richtig, was schief läuft, auch systemisch. Und es gibt so zwei, drei Punkte, die da mit reinspielen. Das ist eben das mit den Parkhäusern, was du gerade erwähnst bei Q-Park, dass die da Parkplätze buchbar machen im Internet, ist ja super. Du weißt dann nämlich ja, wo du hinfahren musst und hast nicht diesen Parksuchverkehr von Parkhaus zu Parkhaus, sondern die Leute sind zu diesem Parkhaus gefahren. Nur, wenn dann die Leute, die da schon drinstehen, nicht pünktlich rausfahren, also so, und sich an ihre Reservierung quasi nicht halten, dann hast du ein Problem. Also das hat nicht gut geklappt da bei denen. Und das muss besser klappen. Und die Stadt hat jetzt darauf gedrängt, dass sie da auch mehr Personal haben und das durchsetzen. Also dass das dann auch funktioniert, wenn so ein System. Das ist das eine. Da möchte ich mal kurz einhaken, weil da frage ich mich, wenn ich jetzt einfach mich entscheide, noch eine halbe Stunde weiter irgendwie einen Glühwein zu trinken und dann nicht zu fahren, also Punsch zu trinken oder in der Stadt zu bleiben. Also wie soll das behoben werden, dass ich vielleicht einfach zu spät mal aufhole? Also wenn ein Parkhausbetreiber irgendwelche Regeln aufmacht, dann muss er auch gucken, dass er das durchgesetzt bekommt. So, sonst erzeugt er ja selber Stau. So, das ist das eine. Das andere ist, dass wir natürlich Verkehrsmengen haben, die einfach für dieses System, wir sind ja eine flächenknappe Stadt, mit einem tollen kompakten Zentrum. So, da laufen jetzt die Straßen drauf zu. Wenn du dann eben auch noch Straßen abgebunden hast und das Pech hast, beispielsweise das Karschhaus sollte ja jetzt eigentlich schon wieder eröffnet haben. So, jetzt ist das so eine stillliegende ... Das erste Ziel war, dass die jetzt zu diesem Weihnachtsgeschäft dann schon wieder da im Start werden. Dann hast du eben die Kasernstraße nicht zur Verfügung. Und dann klappt das auch nicht so gut mit dem Abfluss, wenn die Leute von der Heineallee kommen und so. Dann verstehen die nicht, die wollen zur Kö und nehmen dann den ersten Abbieger auf der Heineallee jetzt Richtung Süden sozusagen und kommen in diesen U-Turn rein, zur Oper wieder. Dann stellen die sich da wieder an. Das sind lauter so Sachen, wo wir so Nadelöhre haben. Wenn dann auch technische Probleme auftauchen, kommt es zu dieser Blockade des Gesamtsystems. Und das heißt, das ist ein fragiles System. Und die Frage ist ja, wie kann ich die Verkehrsmenge in diesem System eigentlich so steuern und reduzieren, dass das besser klappt. Du musst die Leute besser durchleiten durch diese Straßen hin zu Parkplätzen. Und das ist, glaube ich, das, worum es jetzt geht in Zukunft. Ja, das verstehe ich. Und trotzdem frage ich mich halt, also eigentlich sind wir dann wieder bei meinem vielleicht ein bisschen salopp gemeinten Grundkonzept vom Anfang. Also genau, es geht ja, es ist natürlich geholfen, wenn Konzepte entwickelt werden, technischer Art oder mit Personal, mit Leitungen, wenn Straßen nochmal anders gebaut werden, dass man halt nicht ständig irgendwo abbiegt und dann einbahnstraßenmäßig wieder auf die andere Rheinseite fahren muss und dann erst wieder zurück kann und so. Aber prinzipiell, das meine ich, wenn ich die Gelegenheit habe, einen Parkplatz zu reservieren, aber das kommt ja dann auf meinen, Wesen an sozusagen, also jetzt mal ganz pathetisch gesagt, ob ich mich auch entscheide, das pünktlich da wieder rauszuholen, also da muss es ja eigentlich schon anfangen, also ich finde auch so ein bisschen dieses Bewusstmachen, dass es, dass man vielleicht eher nicht mit dem Auto fährt, also das ist vielleicht ein anderes Thema, aber es ist halt irgendwie sehr, sehr zweischneidig. Du musst den Leuten kommunizieren, dass man das vermeiden sollte, mit dem Auto zu kommen, das muss ganz klar sein, wenn die Leute sich daran nicht halten, sind sie es selber natürlich schulden. Das ist schon mal der Einteil der Wahrheit, da müssen wir gar nicht drüber sprechen. Wir wissen aber auch von uns selber, wenn du in eine andere Stadt fährst. Also ich sag mal, jeder, der in Düsseldorf wohnt, der kann eigentlich die Innenstadt gut ohne Auto erreichen. So, das ist schon mal das eine. Da muss man die Leute zu motivieren, benutzt das mal, die Rheinbahn, wenn sie das noch nicht tun. Probier das mal aus. Das können aber eigentlich viele machen. Dann hast du Leute aber aus der Region, ich sag mal, wer jetzt in Grimlinghausen wohnt oder so, je nachdem, wo du wohnst, im Speckgürtel von Düsseldorf, Kreis Mettmann, Rheinkreis Neuss, hast du auch mal nicht so gute Anbindungen. Ja, da muss man vielleicht sagen, okay, dann fahr doch bitte bis zu deinem S-Bahnhof und steig dann da in die S-Bahn und fahr nach Düsseldorf rein. Wenn du dann doch nach Düsseldorf kommst, sollten die Leute aber wissen, wo können sie am besten schnell hin und von da aus in die Innenstadt. Wir können, also ich bin mittlerweile, also ja, der Appell, ich meine, die leiten ja selber drunter die Leute, wenn sie nur im Schaum stehen, lass das Auto stehen. Wenn das aber aus irgendwelchen Gründen nicht in Frage kommt, weil ich ganz viel sperriges Zeug transportieren will, weil jemand mit in der Gruppe ist, der nicht gut gehen kann, also so mobilitätsbehinderte Menschen. Oder die nicht so gut zu Fuß sind, die wollen halt vielleicht lieber mit dem Auto da kommen. Die wollen nicht in der Straßenbahn oder in der U-Bahn stehen oder in der S-Bahn. So, wenn das so ist, dann muss dafür gesorgt werden, dass die schnell irgendwo hinfahren können, wo sie das Auto lassen können. Und das ist halt etwas, das hat Düsseldorf einen ganz großen Nachholbedarf, weil es keine klare Kommunikation gibt, keine eindeutige Kommunikation und also eine nicht schnell aufzufindende Information. Wir haben das gestern nochmal gemacht, ich kenne das selber, weil wir da ganz gerne schon mal hinfahren, nach Maastricht. Da googelst du ein, parken in Maastricht, kommst du sofort auf so eine Seite. Der zweite Klick ist schon so eine Karte und man sieht fünf, sechs Zeichen mit P, klickst da drauf, dann siehst du die Adresse. Und das ist so rund um den Stadtkern gelegen. Und dann klickst du das an, nimmst dir die Adresse, gibst das ein und fährst sofort dahin. Dann gehst du zehn Minuten zu Fuß bis in der Innenstadt. Komplett stressfrei. Wie ist das in Düsseldorf? Du googelst das, mach es einfach mal. Und dann findest du erst mal diese ganzen Apps, wo du da irgendwas wie buchen kannst. Du findest tausend Parkhäuser. Du findest nicht fünf, sechs Adressen, die einfach gut und schnell sind, wo du ganz schnell vermittelt bekommst. Beispielsweise, wer weiß das schon, ich wusste es auch nicht bis vor zwei Tagen, dass du in der Arena im Parkhaus parken kannst. Wenn du das alleine machst, du fährst alleine mit dem Auto, dann zahlst du zehn Euro für den ganzen Tag parken und für dein ÖPNV-Ticket. Und dann steht da, da ist der Arena-Bahnhof und du bist in einer Viertelstunde in der Innenstadt. Warum soll das jemand aus Holland, Niederlande, der jetzt hier hinkommt, wenn er das direkt sieht, nicht nutzen? Ja, das stimmt, weil da sind ja auch dann zu zweieinhalb Stunden Fahrt nur noch 15 Jahre auf. Leute vom Niederrhein, die vielleicht auch sonst dreimal umsteigen müssen, da kommen die über die A44-Brücke, fahren ab, zack, bist du da an der Arena. Oder auch bei den Messeparkplätzen oder bei der Flughafen macht auch so Angebote. Das ist nicht gut beworben. Gibt es sowas auch im Süden? Da hast du das Parkhaus von der Provinzial. Aber wir fragen das alles an und bekommen die Antwort, ja das haben 20 Leute genutzt. Niedriger zweistelliger Bereich. Das heißt, da haben wir tolle Park-and-Ride-Angebote und die werden von 60 bis 80 Leuten genutzt am Samstag, wie diesem, wo hier der Verkehr zusammenbricht. Das ist ein eklatantes Missverhältnis. Das heißt, wir müssen dafür sorgen, dass Tausende eigentlich, das sind Tausende, die da auf den Messeparkplätzen stehen können. Warum organisieren wir an diesen Samstagen vom Advent nicht Gelenkbusse von Dienstleistern, so wie die Rheinbahn das ja auch macht, die besorgt sich auch Busse und fahren mal einen Tag die Leute da hin und her. Die bezahlen im Internet, buchen die das, die haben den Shuttle hin und zurück da drin, ja mit fünf Leuten beispielsweise bei der Arena mit Nutzung jetzt der Rheinbahn 21 Euro, da kannst du gar nichts sagen, packst dein Auto den ganzen Tag, fünf Leute fahren mit der Rheinbahn hin und her und ja sind ohne Stress vielleicht über eine Autobahn schnell dahin geleitet worden. Und das ist eigentlich die große Aufgabe für das nächste Jahr, das mal endlich hinzukriegen und auch die alte Leier von mir, dass man guckt, dass die Leute nicht, wenn sie von der Kniebrücke kommen, in die Karlstadt reinfahren, weil sie am Parkhaus Karlplatz da stehen wollen, da stehen die sich gegenüber, die Karlstadt wird zugeparkt, die Heinrich-Heine-Allee, da lassen wir alle drauf, anstatt, dass wir alle über die Kaiserstraße und über die Berliner Allee lenken, weil man von da aus alle Parkhäuser gut erreichen kann. Wir haben Vario-Tafeln im Einsatz bei großen Unfällen. Du kannst das alles mal eben für den Tag besser steuern. Und das kriegt diese Stadt Düsseldorf seit Jahren nicht hin. Das ist wirklich schlecht. Ja, also ich stimme zu. Ich glaube auch, dass es diese ganzen Angebote gibt und die sollen genutzt werden. Und die müssen bestimmt auch, also die sind ja da, also besser organisiert müssen sie wahrscheinlich nicht werden. Aber je mehr wir jetzt darüber sprechen, desto mehr macht sich in mir das Gefühl breit, es muss dann irgendwie auch schmackhaft gemacht werden. Weil ich mir das jetzt gerade vorgestellt habe. Ich fahre in die Stadt, ich will vielleicht irgendwie, ja, weiß ich nicht, jetzt wirklich bleiben wir mal bei diesem klassischen Ding. Ich will Geschenke kaufen. Ich komme jetzt vielleicht gar nicht aus Tönesforst, sondern aus Kaiserswerth und denke so, ja gut, aber jetzt in die Bahn. Dann ist die Proppe voll, dann weiß ich, ich habe irgendwie meine Taschen, weiß ja nicht, wie viel ich kaufen will. Also dann denke ich ja in dem Fall an mich und dann denke ich, ach ich fahre jetzt einfach in die Stadt. Also wie werde ich als durchschnittlich faule und durchschnittlich stressbare Person dazu quasi animiert, mein Auto woanders abzustellen? Das macht rational, leuchtet mir das total ein, natürlich. Und ich persönlich möchte jetzt auch Abstand nehmen von dieser Person, die ich gerade zeichne, weil ich halt einfach nicht in die Stadt gehe oder halt an einem, ich wohne halt in der Stadt. Ich kann auch mal schön an einem Dienstagnachmittag kurz Geschenke einkaufen gehen, aber genau wie ich vorhin meinte, ich bleibe nochmal bei diesem Beispiel, wenn ich, ich kann das ja buchen, aber wenn ich dann halt zu spät komme, weil ich mir denke, ach komm, ist doch jetzt egal, dann leiden, also wie, es muss ja irgendwie. Ja, aber dieser Arena-Parkplatz ist ja ab 10 Uhr. Aber so, jetzt bist du samstags morgens nicht so auf Kasernenzeitplanung eingestellt, sondern willst vielleicht noch in Ruhe frühstücken, fährst was später los, jetzt bist du um Viertel vor elf da. Also wenn ich mir so vorstelle, die Überschrift, die ein Auswärtiger sieht, Düsseldorf ohne Stress steht da, mach dir einen schönen Samstag in Düsseldorf, fahr von der Autobahn ab, du hast sofort deinen reservierten Parkplatz und du fährst gemütlich eine Viertelstunde mit der Bahn da rein, du steigst an der Heineallee aus. Man muss den Leuten ja nur sagen, da steigst du ein und die Haltestelle, wo du aussteigen musst, das ist dann halt die Heinrich-Heine-Allee. Und genauso zurück, das Gleiche. Mach das, du fährst eine Viertelstunde und alles ist easy für dich. Das auf allen Kanälen kommunizieren mit den Links zu den Anbietern, Messe, Flughafen, Arena. Mal gucken. Ich glaube, dass das dann viele nutzen. Wenn ich das weiß, auch als Auswärtiger, dann sage ich ja super, das mache ich so. Ich fahre das direkt an. Geben Sie das und das in Ihren Navi ein. Das kennen wir doch aus zig anderen Gelegenheiten. Und Düsseldorf macht das nicht. Ja, ich verstehe. Und wenn du weißt, dass das da ohne Stress geht, dann sagst du, okay, dann fahre ich die Viertelstunde mal eben mit der Bahn. Und dann nehme ich quasi in Kauf, dass ich dann da mit mehrer, also dann, klar, vielleicht könnte es dann auch was sein. Wenn da ein paar hundert Parkplätze sind, das ist nach einem Arena-Fußballspiel, dann ist das voll da, der Bahn. Ich kann nämlich mal jetzt auch die Bahn. Die sind nicht voll. Du hast da eine doppelt, manchmal dreifach Traktion, also drei so Bahnen da. Die haben da ja Endstation, die stehen dann an der Arena. Da gehst du aus dem Parkhaus raus, Du bist innerhalb von zwei bis drei Minuten zu Fuß auf dem Bahnsteig, steigst in eine Bahn ein, die ist nicht überfüllt, nie im Leben ist die überfüllt und dann fährst du gemütlich in die Stadt. Und wenn das natürlich funktioniert, dann ist nämlich ja auch dieses, das andere Problem quasi ein wenig gelöst oder aufgelockert, was nämlich ja jetzt auch, also jetzt in der jetzigen Situation auch passiert, dass natürlich, selbst wenn ich auf den ÖPNV umsteige und ich bin nicht gerade in der U-Bahn, also Untergrund. Dann, also ich stand auch letzte Woche mit der 706 irgendwie fernab der Stadt sogar, also irgendwie Pemplefort-mäßig. Also da habe ich auch kurz überlegt, ob ich mal frage, ob ich nicht hier schnell aussteigen kann, weil wir sind zwei Stationen irgendwie vor meinem Ziel und weil da natürlich Verkehr ist, die Straßenbahnen sind Teil des Verkehrs. Komme ich da auch nicht voran. Deswegen ist halt für diese Touristen das eine gute Sache, die kommen direkt wieder auf eigenem Gleiskörper dahin. Also den kann man ja garantieren. Eine Viertelstunde hin, eine Viertelstunde zurück. Diese Nerverei, das ist, das betrifft dann die übrigen Düsseldorfer. Aber diese ganzen genannten Parkplätze sind im Norden der Stadt. Das ist eine Kapazität von ein paar tausend Parkplätzen. So, und da kommen die Leute, also wenn auch die Bahn zum Flughafen dann fertig wird, kommst du ja ganz schnell dann mit der Straßenbahn dann auch dahin, auch über eigenen ein Gleiskörper. Das ist ja glaube ich nächstes Jahr fertig. Das ist so, das heißt das nächste Weihnachtsfest, der Advent, der muss besser werden und der kann auch besser werden. Man muss es jetzt nur mal machen. Du hast ja auch ein Meinungsstück dazu geschrieben und da sagst du, dass das ein Düsseldorfer Eigentum mit Ansage ist. Wie lautete die Ansage quasi? Ja, die Ansage war? Ja, wo wurde der Samen gelegt, dass das jetzt diesen... Ja, weil man seit Jahren, das versäumt, das zu steuern, weil man bewusst keine Klarheit schafft. Verstehe, und da ist ja die Anlage. Das ist das mit Ansage. Man sagt, es gibt ja diesen schönen Satz halt, egal was du tust, du sendest ja immer ein Signal. Unser Signal an die Besucher aus dem Umland ist Komma. Komma, klappt schon irgendwie. Und wir haben jetzt am Samstag gesehen, klappt nicht. Und man will die Leute nicht abhalten davon. Herr Brune hat immer früher hier, der Entwickler hier, der hat immer gesagt, das Auto ist die größte Einkaufstasche. Ja, das stimmt, das ist angenehm. Kannst du da deine Taschen reintun, dann gehst du wieder einkaufen. Deswegen kommen die Leute gerne mit dem Auto. Du kannst aber eben auch so kommen und bringst deine Tüten zum Gepäckbus, gibst das da ab, holst das am Schluss wieder, steigst wieder in die U-Bahn und fährst. Das hast du einmal ausprobiert, das klappt gut, machst du immer wieder so, weil es stressfrei ist. Düsseldorf hat, um die Leute erstmal möglichst nah an die Geschäfte zu bekommen, solche Signale nicht gesendet und lässt das sein. Das ist die Stadtspitze im Einvernehmen mit dem Handelsverband. Das muss sich einfach ändern. Man muss sehen, so kommen wir hier nicht klar. Und man muss auch sagen, wenn die Parkhäuser voll sind, dann müssen wir so eine Art Regler hochschieben, wo wir die Leute sofort dahin leiten, wo Parkplätze sind. Und auf der anderen Seite muss man es halt aktiv kommunizieren. Das ist die Ansage. Dass man das alles nicht gemacht hat, führt zu solchen Situationen. Ja, und genau, jetzt langfristig haben wir ja jetzt irgendwie schon überlegt oder ein paar Ideen gepitcht, wie man es besser machen könnte. Was ist denn jetzt kurz, also es sind ja jetzt noch zwei Adventswochenenden, liegen noch vor uns. Ja, ich bin gespannt, ehrlich gesagt. Wie soll ich gerne am Samstag gucken? Ich bin sehr gespannt. Es soll ja ein bisschen besseres Personal da eingesetzt werden in den Parkhäusern. Also die Parkhäuser sollen mehr Verkehrskadetten da sein, die dann dafür sorgen, dass die Straßen frei sind, wenn grün ist, für die Autos. Also dass die Massen an Besuchern sich dann nicht auf die Straße drängen. Also dass das alles so ein bisschen besser läuft. Ich glaube, so richtig viel besser wird es nicht. Also wir werden weiter, weil Düsseldorf ein beliebtes Einkaufsziel ist. Was ja auch schön ist. Also das schreibst du ja in deinem Meinungstück auch. Das ist ja super, Leute kommen, gehen, einkaufen, gehen, was trinken, was essen, auf Konzerte, auf einen von den 27 Weihnachtsmerken hier. Man kann ja dankbar sein, wir haben hier keinen 1000-Füßler mehr. Sondern wir gucken jetzt aus einem Hotel The Cloud One aus der Bar, gucken wir unten auf den Kühlbogen, da ist ein schöner Weihnachtsmarkt, da war früher Verkehr und was weiß ich nicht was. Wir haben eine tolle Innenstadt bekommen, aber wir müssen sie, die Vorteile noch richtig heben, indem wir den Verkehr besser organisieren. Das gilt auch generell für einen Samstag. Also der Verkehr hat am Samstag doch nicht einen Stau auf der Poststraße Richtung Parkhaus zu stehen. Das kann man besser machen. Und die Anwohner hinten, die da am Orionplatz so und drängen da ja auch schon lange drauf. Die haben ja recht. Ja, da ist ja irgendwann diese Schranke am Rheinufer eingeführt worden. Und dieser ganze Bereich eigentlich von der Haraldstraße bis zur Ratinger Straße. Und dann ziehst du noch den Bogenhainer Allee dazu. Kö vielleicht mal irgendwann nur noch einspurig plus eine Parkspur, ja, wo du mal zum Einladen mal eine Viertelstunde stehen kannst, aber der Rest, die Autos alle in die Parkhäuser und wenn es ganz voll wird, eben dann eben ausweichen zu Arena, wenn da kein Fortuna-Spiel ist, Flughafen, Messe, Parkplätze, wenn die frei sind, irgendwas davon ist schon immer frei. Okay, das muss eigentlich die Linie sein, damit diese hochverdichtete Innenstadt mit dem großen Handelsangebot eine gute Aufenthaltsqualität hat. Das muss man viel stringenter umsetzen und das passiert halt noch nicht, den Mut hat man noch nicht und ich hoffe, das wird sich jetzt bald ändern. Ja, eigentlich ja auch, wenn man jetzt das nächste Jahr sich so anguckt, da haben wir ja auch kürzlich drüber gesprochen, wenn jetzt die Groß-Open-Air-Konzerte, also es gibt ja auch immer wieder tageweise Sachen oder so die alten Japan-Fest, Frankreich-Fest. Kirmes, also es gibt ja. Ich bin aber insgesamt zuversichtlich, muss man sagen, Düsseldorf hat ja da, man wird ja so ein bisschen vom Erfolg selber auch überrollst und man hat ganz tolle Voraussetzungen jetzt geschaffen, jetzt muss man auch lernen mit den Folgen dann klar zu kommen, die Besuchersteuerung und Verkehrssteuerung besser zu machen, ich glaube aber das kriegen die schon hin, das kann die Stadt eigentlich, sie hat halt Vorbehalte, weil sie denkt, wir wollen die Leute nicht verprellen, die sollen das Gefühl haben, sie können da immer kommen und so, jetzt merkt man, dass das nicht geht und ich glaube, dass man das relativ schnell hinbekommt und dann wird man noch zufriedener sein mit dem, was man hier geschaffen hat. Ja, das heißt für die nächsten beiden, es gab ja diese Woche ein Treffen, beziehungsweise wurden Sachen vorgeschlagen, wie das jetzt kurzfristig in den Griff zu bekommen sein kann, wie du schon angesprochen hast, mit mehr Personal in Parkhäusern, auf der Straße, mit vielleicht der ein oder anderen Interimslösung kommunikationstechnisch, dass man vielleicht jetzt nochmal betont, dass Park & Ride existiert und das vielleicht auch…, die Zeiten ein bisschen gedehnt werden können. Also dass man auch schon früh in die Stadt kommen kann. Da ist ja auch schon was los hier. Weil das finde ich auch schwierig. Was soll man für ein Signal senden? Man will ja nicht sagen, bleib mal alle zu Hause. Nein, komm nach Düsseldorf, aber ohne Stress. Mach dir keinen Stress. Wir haben hier ein gutes Angebot für dich. Das muss eigentlich die Botschaft sein. Die muss zentral gesteuert werden, dass du das, wenn du googelst, das sofort findest. Das machen wir alle. Wir googeln einfach die Stadt und wir sagen, wo kann ich parken? Und dann müssen sofort klare Botschaften kommen. Dann will ich da eigentlich nicht Dienstleister und irgendwelche Apps sehen, sondern ich will von dieser Kommune, von der Stadt sehen, sofort, wie mache ich das am besten und wie ist das zuverlässig. Ich will nicht an irgendwen geraten, der mir vielleicht zehn Euro mehr aus der Tasche zieht, sondern ich will eine verlässliche Auskunft als Kunde. Das müssen wir geben. Ja und ganz weit davon weg kann vielleicht ein kleiner Impuls auch sein, dass man einfach mit der Bahn oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß, je nachdem woher man jetzt kommt, vielleicht auch mal sich außerhalb der Innenstadt bewegt und in die vielen kleinen schönen InhaberInnen gefühlten Läden in den Stadtteilen geht. Die wollen diese Innenstadt genießen, das ist auch gut so, das ist ja völlig okay und wenn sie dann zum zweiten Rind mal kommen, wollen sie vielleicht dann doch nochmal zur Nordstraße oder nach Flingern, ist ja auch gut, oder zur Loretto Straße. Aber die werden immer alle erstmal, die Kö ist die Kö, das ist so, die Altstadt ist die Altstadt, das wollen sie alle erstmal sehen und der Rest wird dann dazu garniert. Das musst du hinbekommen. Wir gehen dann weiterhin donnerstags nachmittags in die Stadt oder so und überlassen an den jetzt wahrscheinlich noch sehr vollen Adventswochenenden. Den stationären Handel unterstützen, das macht die Städte lebendig. Vielen Dank. Sehr gerne. Viel Spaß beim Geschenke shoppen und bis zum nächsten Mal. Bis dann. Tschüss. Music. Pommes, Langosch, gebackenes Gemüse und Glühwein. Schon beim Nennen dieser Weihnachtsmarkt-Klassiker läuft so manchem das Wasser im Munde zusammen. Aber wie findet ein Spitzenkoch diese Auswahl? Und kann man aus dem Gebotenen vielleicht sogar ganz neue kulinarische Kreationen zaubern? Egor Hopp vom Setzkasten hier in Düsseldorf hat sich auf das Experiment eingelassen. Lilly Stegner und ich durften mitmachen. Als hätte ich nie irgendwas anderes zu tun, bin ich schon wieder auf dem Weihnachtsmarkt. Mein Gott, diesmal wieder in zauberhafter Begleitung von Lilly Stegner und Egor Hopp. Und zwar, ja, also dass ich gerne alles esse, was mir in die Quere kommt, ist ja hier schon stadtbekannt, möchte ich fast sagen. Was ich da manchmal so kombiniere und was ich überhaupt da verzehre, ist mir, naja, nicht egal, aber ich glaube, ich bin heute zugegen mit zumindest einem Menschen, der da einen etwas feineren Gaumen hat. Herzlich willkommen und vielen, vielen Dank schon mal, dass wir uns hier treffen. Aber zuerst mal, Lilly, das weiß ich nicht über dich. Wie findest du denn Weihnachtsmarkt? Es gibt ja in der KollegInnenschaft durchaus Weihnachtsmarkt-Ultras. Wie bist du da so? Es kommt drauf an. Ich mag das Prinzip eigentlich schon. Das Problem ist, ich mag nicht so gerne Winter. Und das ist natürlich mit Weihnachtsmarkt dann eine schlechte Kombi. Wenn wir einen Weihnachtsmarkt im Sommer hinkriegen würden, das wäre mein Traum. Und dann vielleicht Sangria statt Kühlwein. Man kann ja mal alles festhalten, im Herzen bewegen. Ich würde das dann mal die live pitchen. Ich wollte gerade sagen, wir kennen ja die Menschen. Egor, wie ist es bei dir? Ja, einen wunderschönen guten Tag erstmal. Guten Tag. Ich glaube, wir haben beide oder wir haben alle was gemeinsam. Wir sind ja alle so kleine Schleckermäulchen. Und wir lassen uns einfach nicht von dem Wetter aufhalten und probieren uns durch. Und du triffst tatsächlich einen Nerv, denn ich verdiene ja mein Geld damit, ganz viele verschiedene Sachen zu essen. Eben, deshalb. Ja, ich habe richtig Bock, ich bin heiß. Für die wenigen, die es jetzt vielleicht nicht wissen oder nicht direkt erkannt haben, du bist der Chefkoch im Setzkasten bei Zuhalde. Ich bin nämlich derjenige, der Supermarktkoch sich nennen darf, also so wie bei Kevin James, der Superkop. Und ja, mein Tagesgeschäft ist, der Küchenchef zu sein im Restaurant Setzkassen. Das ist ein Fine Dining Konzept. Gleichzeitig aber halt auch das unschlagbare Konzept in einem Supermarkt halt einfach dann aus den Vollen zu schöpfen und mit den Zutaten zu spielen. Und man kann sich den Supermarkt bei uns auch vorstellen wie so einen richtig schönen Weihnachtsmarkt. Denn da gibt es auch ganz, ganz viele verschiedene Sachen und verschiedene Kombinationen zu schnabulieren. Ja, jetzt hast du quasi, bist du empor gekommen, die Rolltreppe nach oben hast du genommen und bist hier auf den Rathausplatz zu uns gestoßen und so ein bisschen kombinieren, ausprobieren und so, das ist schon das Stichwort. Dass es hier auf dem Weihnachtsmarkt irgendwie diese guten alten Buden gibt mit Sachen Kartoffeln am Spieß, Backchampignons, Blumenkohl, Churros und so, Langosch, das ist ja irgendwie weithin bekannt. Es gibt ja, wie wir jetzt auch schon hier in diesem Podcast einmal etabliert haben, mit diesem Roncalli Boulevard auch ein bisschen was anderes dieses Jahr. Absolut, ja. Meine Frage oder meine Idee war, dass wir hier vielleicht mal ein bisschen das Besondere finden beziehungsweise uns kreieren. Also vielleicht verschiedene typische Weihnachtsmarkt-Snacks, die man gut kombinieren kann oder vielleicht auch nicht kombinieren sollte. Also wir machen auf jeden Fall heute so einen kleinen kulinarischen Remix. Wir gucken, dass wir unseren Magen so richtig mal herausfordern und sagen, schauen wir mal, was es so gibt. Ich bin ja natürlich aber auch ein Mann der Tradition. Was ich ganz, ganz, ganz wichtig finde zu betonen, ist das deutsche Kulturgut, ganz klar Weihnachtsmarkt, aber halt auch die deutsche Küche. Wir gehen ja jetzt gleich zum Rouladenstand. Da freue ich mich eigentlich schon gefühlt eine Woche darauf, weil ich es halt einfach geil finde, die pure Tradition zu leben. Und ja, wir sollten da wirklich stolz einfach drauf sein und besonders halt, ich mag es dann halt auch mal anders zu sein. Und ich finde irgendwie so komisch, wie es sich anhört, eine Roulade ist auf dem Weihnachtsmarkt irgendwie anders geworden oder ist das mal was Besonderes? Ja, das stimmt. Und ich denke mir, ja, zu Hause sich mal eine Roulade zu machen, dauert dann halt auch mal das ein oder andere Handgriffchen und Arbeit und Dreck in der Küche. Und umso schöner ist es dann halt auch so eine self-made hergestellte Roulade gleich zu genießen. Aber genauso aber auch neue kreative Ideen, so wie, ich will es schon fast gar nicht sagen, aber dieses doofe Dubai-Schokolade natürlich, was auch zeitgemäß dazu gehört. Aber halt auch, ja, wir schauen uns gleich mal an, was der Weihnachtsmarkt... Vielleicht sind wir ja eine Dubai-Currywurst. Ja, wer weiß, wer weiß. Lilly, jetzt träumen wir uns mal in den Sommer. Meinetwegen, was ist so dein Weihnachtsmarkt-Go-To? Also da ich es nicht so mit dem Süßen habe, fänge ich safe immer bei den herzhaften Sachen. Und ja, ganz ehrlich, alles mit Käse ist ein absoluter Wahnsinn für mich. Es gibt ja seit ein paar Jahren auch diese ganzen Raclette-Baguettes und sowas. Da bin ich komplett dabei. und dann herzlich gerne, und das wäre glaube ich mein Pairing, so ein Raclette Baguette vom Weihnachtsmarkt mit einer Kirmes Gurke, diese eingelegten dicken Fassgurken. Am besten die Salz eingelegten, weil die sind geiler. Sehr sympathisch, ne? Sehr sympathisch. Das fände ich die ideale Kombi für mich. Stimmt, Kirmes ist Weihnachtsmarkt im Sommer quasi. Genau, da müssen wir quasi Reinkirmes und Weihnachtsmarkt auf einen Nenner bringen. Oder ich muss mir Gurken kaufen und so mitnehmen. Wie steht ihr denn zum klassischen Glühwein? Wie findet ihr es so? Also durchaus bin ich nicht, also ich trinke ja keiner. Aber auch der alkoholfreie ist ja, ich meine mittlerweile gibt es ja auch wirklich guten alkoholfreien Wein. Voll wichtig, ja. Und genau, da habe ich auch schon den ein oder anderen Glühwein probieren können, der jetzt nicht unbedingt nur heiß gemacht hat, Traubensaft war. Also ich finde Glühwein eigentlich ganz gut. Ja, bei mir ist, ich habe tatsächlich durch eine RP-Recherche, als ich noch als Volontärin in der Lokalredaktion in Düsseldorf war, wurde ich mal losgeschickt den neuen Rosé-Glühwein probieren. Und ich komme ja aus der Pfalz ursprünglich, das heißt Wein liegt mir im Blut. Und das fand ich wirklich toll, dass dieser Glühwein dann nicht so wahnsinnig süß ist. Diese Rosé-Glühweine sind voll mein Ding geworden. Weil von dem klassischen Glühwein, ganz ehrlich, nach der zweiten Tasse spätestens reicht es dann auch mit süß. Und der ist aber eben ein bisschen fruchtiger, ein bisschen trockener. Und ja, das ist mein Go-To geworden. Ja, schön, dass man halt auch einfach Alternativen hat. Und dafür gehe ich eigentlich zum Weihnachtsmarkt. Ich mag die Tradition auf jeden Fall. Aber ich mag es, mich dann halt auch kulinarisch überraschen zu lassen und halt so ein bisschen auch die Sonne dann kulinarisch auf den Pappschälchen dann wieder zurückzubekommen. Und was das Schöne ist am Weihnachtsmarkt, finde ich ja, du kannst da mit fünf Leuten hingehen. Jeder kann sich das holen, auf was er Bock hat. Und dann stehst du da, dann hast du einen Langosch und eine Waffel und ein Raclette-Baguette. Und jeder ist irgendwie, jeder ist happy, jeder kann das Essen, auf was er Bock hat, findest du ja in Restaurants manchmal schwierig. Also ich glaube, wir alle haben schon mal in Diskussionen, nee, sollen wir jetzt lieber zum Vietnamesen oder sollen wir lieber ins Brauhaus und so und auf dem Weihnachtsmarkt kriegst du alles. Ja, das stimmt. Also alles kriegen bedeutet natürlich auch manchmal alles haben wollen. Also ich überschätze mich ja auch ständig, dass es auch länger heim ist. Genau, und ich möchte nicht abkommen oder nicht aus den Augen verlieren, was ja ein bisschen heute die Idee ist, dass natürlich jetzt du als Mann vom Fach Deluxe mit deinen feinen Gaumen und deiner Kreativität, was würde dir sofort einfallen, wenn du sagst, okay, ich habe hier ein Choro, also haben wir ja auch, wir haben hier Choros vor uns, übrigens vegan mit Zimt und Zucker und übrigens sehr lecker und sehr sehr sehr gut und zwei haben wir quasi nackt gelassen, weil genau mit was würdest du jetzt so ein Choro paaren? Das ist noch eine sehr sehr gute Frage. Ich habe bis jetzt gerade nur Apfelmus gesehen und das ist jetzt natürlich noch nicht die kulinarische Offenbarung, aber ich denke mal wir werden gleich das ein oder andere finden, vielleicht auch was Herzhaftes. Ja, so. Geraklet Käse. Geraklet Käse aus dem Choro, Leute. Safe auf jeden Fall und wir lassen uns inspirieren, weil am Ende des Tages sind die Grenzen, So weit offen, dass man halt gucken kann, dass man gleich mal ganz freaky sein kann. Wichtig ist aber dafür vielleicht gleich auch deinen ein oder anderen Glühwein zu treffen, um sich inspirieren zu lassen natürlich. Nach dem siebten Glühwein wird alles kombiniert. Vielleicht dippen wir es auch einfach gleich mit Glühwein. Okay, das heißt, wir werden uns auf die Suche machen nach Zutaten, die wir kombinieren können. Würdest du denn, also was ist denn, wenn ich jetzt zum Beispiel sage, ach weißt du, 24 ist da, ich habe irgendwie gar nicht so richtig Lust zu kochen. Wir hatten jetzt im Podcast auch schon mal das Gespräch darüber, dass man ja an verschiedenen Restaurants sich irgendwie Weihnachtsmenüs bestellen kann. Wenn ich jetzt sage, ich habe auch gar keine Lust, das vorzustellen, ich gehe zum Weihnachtsmarkt. Meinst du, ich kann mir hier ein gutes 3-4-Gänge-Menü zusammenstellen? Ja, doch, safe. Ich habe es ja gerade schon erwähnt, diese wunderschönen, leckeren Rouladen. Und ich finde, das ist ja auch ein Traditionsgericht, was man sich dann auch gerne macht, weil das ja auch viel Aufwand ist. Und umso überraschender ist es, dass es halt die Rouladen gibt. Ich hoffe, die gibt es nämlich gleich nicht, dass sie in der Kleck vorstehen. Aber stimmt, da kann man sich sogar, da gibt es ja Fischsuppe an dem portugiesischen Stand daneben. Und das ist halt das Geile. Düsseldorf bietet ja dann auch so eine Vielfalt. Und ich würde mich auch freuen, dass wir vielleicht sogar im nächsten Jahr dann halt auch einen Besatzkastenstand haben, wo ich auf jeden Fall dann voll auf die Kacke hauen möchte. Oder wir einen Stand haben, wo wir die asiatische Front halt hier aus Düsseldorf einfach präsentieren. Weil ich finde besonders interessant, diese Skulpturen miteinander vermischen. Da spricht die mir halt aus der Seele. Ich bin in Kasachstan geboren. Ich bin, Ich liebe die deutsche Kultur, aber gleichzeitig mag ich halt auch dieses Kulinarische an Gewürzen oder der slawischen Küche, wo ich halt auch einfach mit aufgewachsen bin. Und ich mag es halt einfach, Kulturen miteinander zu verschieben, zu vermischen und kulinarisch erst recht, dass ich halt nach meiner Bratwurst vielleicht dann halt auch ein paar Nimsams essen kann oder vielleicht auch die ein oder andere knusprige Emser. Ja, und ich meine, man muss ja sagen, gerade in der asiatischen Küche, die Gewürze aus dem Glühwein sind da auch alle überall drin. Das stimmt. Glühwein ist eigentlich eine Suppe. Und Suppen sind gesund. Und Suppen sind nicht gesund. Jetzt habe ich mich gerade gefragt, weil du das mit den Gewürzen gesagt hast, bist du auch einer von denen, der immer in der Tasche so einen kleinen, also ich habe eine Bekannte, die hat immer so einen Spender mit diesem Taginengewürz dabei und das wird überall, also alles macht die da mit. Und letztens habe ich irgendjemanden, wer war das denn? Also ich habe einen Schlüsselanhänger mit Salz. Ja, Salz. Tatsächlich habe ich die Trauzeigung von meiner Frau, die hat auch immer Salz dabei. Und nee, ich habe, wenn ich mir was an den Schlüsselanhänger machen würde, dann klaue ich Mayonnaise. Ich bin so ein Mayonnaise-Typ. Ich sehe schon hier gleich Choro mit Mayonnaise gepaart. Wir machen uns mal auf die Suche nach einer Roulade. Ey, Trüffel-Mayo. Choro ist mit Trüffel-Mayo. Ganz ehrlich, so falsch ist das gar nicht. Da haben wir ja schon die erste Idee. Da haben wir schon die erste Idee. Wenn ich jetzt noch ein kleines Schlückchen vom Rosé-Wein gleich habe, ich glaube, wartet ab, dann kriegst du ein mehrgängiges Menü mit Choro. Ich bin gespannt. Dann legen wir mal los. Jawohl. So, wir sind gelandet in Paris der 20er Jahre. Ja, trifft es gut. Oder? Du hast es gerade schon so schön gesagt, als das Mikro noch nicht an war. Es ist gemütlich hier. Ja, man kann sich so richtig schön einnuckeln. Also wirklich ein Roncalli, Riesenchapeau. Richtig geil gelöst. Wirklich. Wir haben es also ein paar Meter weiter geschafft. Eben standen wir ja am Riesenrad, meinem Lieblingsort in der Stadt. Genau, wir haben die Roulade gefunden. Die begehrte Roulade. Die begehrte Roulade. Vor uns stehen dampfende Heißgetränke, Rosé, Glühwein, Apfelpunsch. Also es kann kaum besser werden. Und jetzt würde ich mal sagen, weil du so sehr darauf gewartet hast. Wir dippen die Choros in die Soße. Wir dippen die Choros in die Rouladen-Soße. Oder? Ja, dafür sind wir hier. Keine Regeln, alles ist erlaubt. Nein, aber mich würde schon interessieren, Weil, klar, so eine Roulade ist natürlich was... Ach, guck mal, jetzt kriegen wir die auch noch. Das Geile ist, ich gehe hier hin und habe auf einmal Gäste gefunden, die... Ja, mega, dankeschön. Der Gruß aus der Küche, sagt der nette Mann. Bester Mann, Dankeschön. Vielleicht kannst du die Roulade da reindippen. Jetzt haben wir es. Wir haben jetzt Eierlikör gerade bekommen. So ist das, ne? Düsseldorf ist ein kleines Dörfchen, das sage ich ja immer. Und schwuppdiwupps kriegt man hier so einen kleinen Gruß vorweg, wo die Churros natürlich perfekt dazu passen. Genau, da hätten wir ja schon mal, ich meine, so super abgefahren wäre diese Kombo jetzt nicht, aber es ist eine Kombo. Also das heißt, wir haben hier Eierpunsch mit Sahne, ein bisschen Zimt oben drauf, Churros rein. Klingt schon mal gut. Ich will mal so eine kleine Lobeshymne auf die Roulade geben, weil guck mal, wie schön das eigentlich ist, dass man halt jetzt hier in Deutschland ist, wofür sind wir bekannt, ganz klar der Weihnachtsmarkt international und man geht hier hin und sieht halt im ersten Moment, okay, man sieht eine Langosch, man sieht halt auch die Bratwurst, dafür sind wir auch ganz gut bekannt, aber dass man halt einfach so ein ehrliches Gericht bekommt. Und so eine Roulade sagt so viel Ehrlichkeit und so viel Kulturerbe, sage ich sogar schon fast, dass man halt einfach richtig stolz sein kann. Und mich erfüllt das halt einfach, weil nicht das Essen nicht nur warm ist, sondern es ist halt einfach mal so das komplette Gegenteil, was ich so vielleicht im Alltag esse. Das ist halt ein wärmendes, ein umarmendes Gericht, so sage ich es zumindest halt auch bei mir in der Küche. Ja, Soulfood, wenn man es modern ausdrückt. Ja, genau, dieses Soulfood, obwohl Soulfood mittlerweile ja schon fast fremd gebraucht wird. Und es ist halt einfach die perfekte Alternative zu so einem schönen süß-sauer. Weiß ich nicht, Gelumpe Poké Bowl hier, Poké Bowl da und Teriyaki Soße überschwemmte irgendwas und es ist halt einfach schön und ich finde, wir sollten ein bisschen wieder zurück zu den Basics Zurück zur Roulade Jetzt bin ich richtig gespannt, wie du es findest Jetzt muss ich es aber auch jetzt probieren Probierbar, Aber Essen alleine macht, probieren gemeinsam. Ich tippe. Ich mach das jetzt hier mit Churros in der Bratensoße. Ich mach Churros mit Rotkohl, weil der Rotkohl ist nämlich vegan. Das weiß ich von letztem Mal. Ich mach so. Ja, jetzt geht's los hier. Jetzt muss ich aber auch. Das ist geil. Also ich muss sagen, Churros mit Rotkohl, glaubt's mir oder nicht. Und wie ist mit Bratensoße auch? Mega. Also ich mein, was in der Welt ist durch Bratensoße schlechter geworden jemals. Aber muss ich jetzt auch mal hier mit dem... Ja, super zart. Also wenn ich das jetzt hier mal bewerten darf. Ja, bitte. Dafür sind wir hier. Super zart. Für das, was die gerade abfeuern, ist halt verheftig, weil die haben, wie viel? Ein Quadratmeter an Platz. Und ganz großes Kino. Super. Gott sei Dank auch gefüllt mit Gürkchen. Das wäre jetzt mal eine Frage. Was ist deine Lieblings-Rouladen-Füllung? Safe Speck, Zwiebelchen, Gürkchen. Alles andere gehört da nicht rein. Alles andere ist... Was verirrt sich denn noch manchmal da rein? Karotten. Meine Oma hat immer Karotten reingemacht. Apfel. Also ja, hier optimal gelöst. Also wirklich auch super zart, schön geschmort. Also das Ding braucht halt auch Zeit. Deswegen ist es halt auch nicht mehr ganz so beliebt, das Essen. Weil halt auch einfach Zeit benötigt wird. Und Klöße muss ich jetzt auch nochmal probieren. Ich halte mal erstmal die Backen. Probier das jetzt erstmal fertig. Aber im ersten Moment schon super, super lecker. Und in der Zeit, in der probierst, möchte ich nochmal lobend erwähnen, dass diese Roulade auch in einem Mehrwegtellerchen kommt, wie vorhin übrigens unser Blumenkohl und unsere Champignons auch und das finde ich auch eine tolle Neuerung, dass das funktioniert. Also ich meine, wenn man sich logisch überlegt, wieso soll es nicht funktionieren, es funktioniert ja auch mit Glühweintasten, aber es war jahrelang irgendwie... Wurde es nicht angenommen, wurde es nicht angeboten und das finde ich richtig gut, weil du, also erstens in so einer Pappschale kannst du keine Roulade essen und es spart halt auch einfach wirklich wahnsinnig viel Müll. Total und es bringt ja auch ein bisschen eine Gemütlichkeit rein, also ich meine das ist natürlich, ich finde das eine kommt ein bisschen mit dem anderen, wir haben jetzt hier einen Ort, der ist überdacht, da ist ein Tisch, da kann man auch gut essen, also ich finde, ich verstehe dieses Pommes Tüte, man bewegt sich weiter, also man ist natürlich an einen Ort, also ich bin nicht gegen nachhaltig, also das möchte ich nochmal ganz betonen, Aber ich kann verstehen, dass das eine Hemmschwelle war, umzustellen, insofern als das. Man muss halt immer wieder zurück. Oder man hat halt nachher, so wie ich, sehr viele Mehrwegteller und Tassen zu Hause. Mein Gott, was soll's. Aber genau. Während wir hier also im Rouladenlobhudelei uns vergingen, ist hier noch ein weiterer Mehrwegteller angekommen, vom portugiesischen Stand. Wir haben hier verschiedene frittierte Taschen, Empanadas, Garnele, Cabel-Yau. Schöne geile Aioli. Hier, hier hast du deinen Sommer. Da ist mein Sommer. Sommer auf dem Teller, auf dem Mehrwegteller. Wow, dann gibt es noch einen Nachtisch, Keks, so Schichtnachtisch. Mousse, Mousse-Chocolat, oder? Das sieht doch gut aus. Dann Oliven, bisschen Salat, Weißbrot. Also wenn man da jetzt keine abgefahrenen Kommi, bitte do your job. Wir haben ein Drei-Gänge-Menü, Leute. Stimmt, die Backchampignons und der Blumenkohl, das war so ein bisschen der Magenöffner. Wir haben hier die perfekte Weinbegleitung, einen schönen Rosé. Also Schuppdiwupp sind wir hier wieder im Setzkasten. Umso schöner jetzt halt auch einfach diese Vielfalt wieder zu zeigen, wovon ich gerade einfach gesprochen habe, dieses Düsseldorf kann halt einfach mehr. Aber gleichzeitig hat das aber auch wieder dieses schöne, nette Dorfgespräch. Düsseldorf ist das Dorf. Also, Roulade, Jackpot. Super, ganz klare Empfehlung. Lasst doch den ein oder anderen typischen Würstelstand mal liegen und probiert halt einfach mal noch eine richtig schöne Roulade. Also quasi Spitzenkoch approved ist diese Roulade. Und ich finde auch das Preis-Leistungs-Verhältnis auch gar nicht schlecht. Wir haben jetzt 12 Euro für diese Portion bezahlt mit vier so Mini-Klößen, einer Roulade und das ist, wenn du, also wenn du das gegessen hast, bist du satt. Aber wirklich? Wenn du Pommes und dann noch Langor und dies, das. Was haben wir gerade für den Blumenkohl bezahlt? Jetzt mal ernsthaft. Ja, sieben Euro, glaube ich. Sieben Euro? Also leg das mal dagegen. Am Ende des Tages der Blumenkohl war geil, war super, aber die Roulade. So, ich übertreibe es gerade schon. Sie gewinnt in allen Kategorien. Ich wünsche dir, wer hätte halt einfach in diesem Moment gerade dabei, ist es halt einfach zu Niederkühlen. Und ich glaube, wir sollten aber jetzt hier mal so ein bisschen die kulinarische Sonne auch nochmal probieren. Absolut. Damit wir hier für dich den Sommer zum Weihnachtsmarkt holen. Also ich meine, es ist ja wirklich, wenn ihr das jetzt hier verspeist, kann ich ja mal kurz die Szenerie beschreiben. Also es regnet, es ist grau, wir stehen am Rheinufer, man sieht so knapp noch den Fernsehturm, der ist auch schon ein bisschen grau verschleiert. Irgendwie Oberkassel versinkt im grauen Nichts. Es sieht ein bisschen nach Schneeregen aus. Also wenn man nicht da irgendwie mit portugiesem essen sich die sonne ins herz holt weil wir haben gerade hier so eine brandade entschuldigung für die schmerzgeräusche geil ich mag das ist ja auch ein podcast, schmerz ruhig dann könnte jetzt aber das geile ist hierbei einfach das ist halt auch mal so ein bisschen besser abgeschmeckt ist manchmal schmeckst du auch, Essen ohne Seele. Und das möchte ich noch hören von dir, dass es dir gut abgeschmeckt ist. Das ist halt einfach geil abgeschmeckt und du merkst halt auch hier wieder dieses Kultur. Da ist halt nicht nur Salz, Pfeffer dran, sondern da ist ein bisschen Schmackes dran und da ist auch Knoblauch drauf, aber auch eine Knoblauchmenge, die sich auch gehört und nicht dieses Schwuppi-Schwappi mal ein bisschen dran vorbeigehaucht, sondern Vollgas mit einer Arschbamme rein. Und der traf da jetzt ein Schoro rein, in die Knoblauchsoße? Ja, ganz klar. Aber es ist wirklich dieses Bacalauteilchen, was wir eben probiert hatten. Ich komme meinem Ziel näher. Ich habe mich gefühlt wie auf dem Fischmarkt im Sommer. Und wir sind aber auf dem Weihnachtsmarkt. Also wir kommen langsam hin, dass jeder hier glücklich wird. Sehr gut. Okay, wir reden nicht über die Ajoly und die Schubus. Also das ist eine Kaumdie, die wir eher... Aber das gehört dazu. Das gehört auch ganz klar dazu. Wenn man nur mich beobachten würde, ist es so wichtig, mal auszuprobieren. Das wollte ich gerade fragen. Ist das auch sowieso, also das, was wir jetzt hier natürlich ein bisschen überzogen und spielerisch irgendwie herzustellen versuchen, das ist ja wahrscheinlich auch Teil deines Berufsalltages. 100%. Und manchmal stelle ich mir vor, dass du zwei Sachen kombinierst und dann so, ich stelle mir vor, du stehst in der Küche und denkst, ach, das wäre eigentlich, weiß ich nicht, ein Apfel und keine Ahnung was. Und dann machst du das so und dann probierst du das und dann legst du das einfach wortlos wieder hin, guckst dich um, ob das keiner gesehen hat und lässt uns sagen, bis es ist so spät. Es ist manchmal so frustrierend, also wenn wir Gerichte entwickeln, dann alle gemeinsam und manchmal habe ich eine gewisse Vorstellung von Lebensmitteln und das Geile bei Für uns ist es aber auch, ich lasse mich inspirieren und gehe hoch, eine Etage höher an der Gemüseabteilung und lasse es einfach mal. Ja, da kann es natürlich auch. Da probiere ich es mal. Das ist der Vorteil, dass ich dann halt auch gerade genau diese Saisonware probieren kann. Grünkohl zum Beispiel macht gerade keinen Sinn. Schmeckt mir noch nicht. Wir müssen jetzt erstmal nochmal warten, bis es so richtig gefröstelt hat. Und genauso ist es dann aber auch mal frustrierend, dass du dann halt mal diese Kombination hast. Du hast eine gewisse Vorstellung. Manchmal bin ich da schon so on fire und sage, wir... Druck die Plakage! Jetzt, jetzt, jetzt! Und da haben wir halt schon wieder so Parallelen, da bin ich natürlich dann auch direkt voll mit dabei, dass ich sage, nein, dafür stehe ich! Und dann machen wir es auf den Teller, probieren es und denken uns. Ganz okay, aber es ist jetzt halt jetzt nicht so, dass man umhauten. Was ist denn so, es gibt ja so klassische Food-Pairings. Was ist denn so dein Favorite, was vielleicht jetzt, also nicht Tomate, Mozzarella, aber... Pass auf, ganz grandios, ist tatsächlich sogar ein kleiner Klassiker. Sauerkraut, wir machen gerade Kapusta, ich bin in Kasachstan geboren, deswegen gibt es eine Kapusta Bain Blanc, also sanftgegartter Lachs, dazu eine richtig schön säuerliche Bain Blanc, also so eine Weißweinsauce, die wir mit Sauerkraut quasi aromatisieren. Und dazu Ananas. Ananas. Mega, mega diese Süße, wie das dann aufeinander aufläuft. Du hast es auf der Zunge und es macht direkt so, bam, Gänsehaut. Funktioniert, ist geil. Und dann fehlt aber halt auch durch diese Säure, durch diese Süße, fehlt halt ein bisschen Sexappeal. Dadurch holen wir uns dann so eine schöne grüne Pfeffernote und diese Anisnote vom Estagon. Das ist halt ganz klar die Empfehlung, die ich gerade auf der Karte habe. Food Pairing, Blumenkohl, Fritteter Blumenkohl mit schön in warmen Kakao, also hier auf dem Weihnachtsmarkt. 100 Prozent. Ist halt ein Food Pairing von Heiko Antonewitsch damals erfunden und das ist auf jeden Fall, das habe ich schon tausendmal im Dessert gehabt, das funktioniert safe. Der ist ja auch ein bisschen der Master der Food Pairings, ne? Hat der nicht auch mal irgendwas mit Tomate und schwarzem Tee gemacht? Ja, genau. Ich habe es nie probiert, aber es hat mich so... Heiko Antonewitsch hat uns so ein bisschen halt auch die Welt des Food Pairings nochmal so ein bisschen offenbart und er ist halt der Papst schlicht hin. Ich habe den sogar schon einmal drauf Sie sind mein Vorbild, sie sind mein Held. Aber ja gut, das war dann etwas unangenehm. Never meet your heroes. Deswegen rufe ich ja immer nicht zurück, wenn Beyoncé ankommt. Lieber nicht. Ich frage mich gerade, ob man sich so ein Rotkohlbrot macht auch. Also sowas wäre zum Beispiel, also könnte ich mir auch vorstellen. Also es gibt ja hier ein schönes Weißbrot an diesem Snackteller. Nenn es Burger. Und du kannst es als veganen Burger richtig gut verkaufen. Ja, ich probier das jetzt mal. Ich darf ja, oder? Ja. Ja, das ist echt. Ach, Brot. Was du auch richtig gut machen kannst, ist jetzt vielleicht bei der veganen Variante nicht ganz so vorteilhaft, aber Rotkohl, wenn ihr den zu Hause kocht, macht ein bisschen weiße Schokolade rein. Tatsächlich habe ich das von dem Lohninger gelernt. Das ist so gut. Spart euch auch allgemein, einfach mal für zu Hause, spart euch diesen Stumpf Zucker einfach in Sachen reingeben. Versucht immer Sachen zu süßen mit Geschmack. Ja, weiße Schokolade ist auch normaler Zucker. Aber du süßt mit Geschmack. Und das ist halt einfach diese schöne Volumen, dieser Füllung, der dann halt auch verzogen ist. Das macht es halt einfach nochmal runder und noch geiler. Wie schmeckt es? Also der vegane Rotkohl-Burger, der Kormannsche vegane Rotkohl. Sehr gut. Aber das ist auch echt ein schönes Brot, weil das so schön soft ist. Genau, so soft. Und dann dieser Rotkohl. Also ich liebe natürlich auch Rotkohl, ähnlich wie mit Bratensauce. Also was kann dann schlecht sein? Also es kann sehr viel schlecht sein an Rotkohl, aber an Dingen nicht. Das war doch, das ist auch eine Kombi, die ich mir, die ich hier empfehlen kann, wenn man sich dann hier auf den Roncalli Boulevard vorhört. Du hättest jetzt als veganes Petit auch noch eine Scheibe von diesem Kartoffelkloß nehmen können. Das stimmt natürlich, aber da ist jetzt die, naja, ich bin auch immer richtig picky, aber ja. Genau, der Kartoffelkloß, der ist ja, habt ihr den eigentlich schon probiert? Die liegen da noch so. Na klar. Ich probiere jetzt auch mal, ich stehe hier die ganze Zeit an der anderen Seite des Tisches. Also Leute, es ist halt auch immer ganz wichtig, den Perfect Bite, Also viele sagen, dass ich dann halt ein kleiner Fresssack bin, aber es muss halt immer von allen Komponenten der perfekte, ich sag mal, the taste level sein. Auch das gehört ja ein Stück weit dann zu meiner Geschichte mit dazu. Es muss halt immer wieder passen. Ich weiß nicht, bin ich alleine damit? Weil ich muss mir immer alles so perfekt... Ich hab das auch. Ja? Ich dachte immer, ich hab so eine kleine Zwangsstörung. Nee, ich hab das auch, beziehungsweise auch so auf so einem Brot. Also ich esse auch nie ein Brötchen, eine Hälfte, zum Beispiel mit einem Belag, sondern Ich mache mir ganz viele kleine, wo ich dann die verschiedenen Kombis irgendwie, und das muss auch immer alles drauf haben. Das ist krass, ne? Aber ich möchte mich damit auch so ein bisschen entertainen lassen. Wenn ich halt, seien wir mal ehrlich, ich arbeite wirklich sehr, sehr viel, und abends, wenn ich dann halt zu Hause bin, dann ist das für mich stellenweise so dieser Abendprogramm, der mich Freizeit gibt und entertaint, diese verschiedenen Geschmacksrichtungen. Und dann wird halt immer probiert, Nutella mit einer sauren Gurke zu probieren. Also Nutella mit saurer Gurke, finde ich, Das funktioniert. Ziehen Butter oder nicht? Stellen wir das noch mal kurz. Immer. Also mehr Butter als Brot und mehr Nutella. Man muss die Zähne drin sehen. Sonst hätte ich abgebrochen. So, jetzt haben wir uns hier quasi ein bisschen herzhaft. Ich bin zufrieden bislang mit unserer Ideenfindung und mit dem Outcome. Also, dass wir die Churros hier irgendwie als Vehikel für verschiedene Dinge benutzt haben, finde ich super. Rotkohl mit schönem Weißbrot haben wir etabliert, dass die Roulade das Beste ist, was hier auf diesem Weihnachtsmarkt wahrscheinlich angeboten wird bislang. Wildgulasch habe ich auch gesehen, auch grandios. Man merkt schon, es wird hier richtig voll. Es wird immer voller. Es wird richtig voll und das zeigt halt einfach, wie beliebt es ist. Und umso witziger ist, dass wir jetzt hier mit unseren Kopfhörern stehen und die volle Aufmerksamkeit genießen dürfen. Jetzt haben wir hier ja noch diesen warmen Eierlikör, Eierpunsch rumstehen. Da wird der Choro jetzt natürlich auch nochmal reingedunkt. Da wird der Choro auch reingedunkt. Ja, safe. Die Welt ist nicht neu erfunden, aber ich denke mal, das ist auch ganz geil. Aber ich finde ja gerade solche Sachen wie ein Eierpunsch, den es an jedem dritten Stand hier gibt, den in geil, den in wirklich gut. Das ist ja dann auch nochmal eine ganz andere Nummer als irgendwie, ne? So fertige Sachen. Stimmt. Man könnte aber eher da mal eine Frau jetzt anrufen, die so Eierpunsch-Sommelier. Das klingt nach der nächsten Folge. Jawohl. Eierpunsch-Tasting. Tschüss. Tschüss. Zum Wohl. Schön mit euch, macht Spaß. Zum Wohl, zum Wohl. Ui. Stark. Was ist denn da so anders? Der ist stark, aber der ist wirklich lecker. Wow. Oh, jetzt bin ich aber wach hier, ey. Eieiei. Ja, mit natürlich, ich dachte ja, dass wir hier vielleicht noch irgendwie in die Ioli so ein paar gebrannte Mandeln sprengen. Wie stehst du zu diesen Snacks? Also gebrannte Mandeln, das ist ja auch, da kann man ja alles richtig oder alles falsch machen, ne? Schokofrüchte, Lebkuchen, Gebäck, also wie, was hast du dafür? Worauf kann man da achten? Woran erkennt man, dass es vielleicht gut ist? Wie du eben gesagt hast, dass man merkt, dass der Knopf auch schon eine Weile vielleicht zusammengemischt ist. Ja, ich finde, das ist ja der ganz, ganz, ganz große Vorteil. Wir sind wie bei mir im Tagesgeschäft. Es ist ein Chefstable. Du gehst ja quasi genauso an den Stand und siehst halt, Riecht es vielleicht schon so ein bisschen fischig? Ist das frittenfett frisch? Wie sind die Leute? Sind die dann vielleicht schon etwas sauberer? Wie ist der Stand aufgebaut? Ich achte auch sehr viel auf Ästhetik. Und das sind so diese Kleinigkeiten, die dann halt einfach zeigen, werden die Mandeln vielleicht frisch geröstet? Denn das ist halt auch Erlebnis. Das ist das Erlebnis Einkaufen am Ende des Tages, weil du siehst, du läufst dann vorbei, du riechst Mandeln, du siehst Mandeln, du hast Bock auf Mandeln. Und das macht halt einfach nochmal so eine Kleinigkeit, aber auch das Warmen. Also, dass die gewärmt werden, das finde ich ja ganz, ganz auch im Sommer, auch für Rheinkirmes. Tatsache. Ich liebe das, wenn man, also wenn Kirmes ist und es kommt so dieser Whiff von gebrannter Mandeln nach drüben, dann, ich hab ja wirklich, ich bin ja hier Born and Raised und ich mag das auch alles und Karneval, Hello, bla bla bla. Ich bin immer so ein bisschen am Nähkommen. Oh, dünnes Eis. Also, ich möchte nochmal bitte, dass meine große Montagenexia war. Also, ich hab ein Fade my Dune. Und, ne, ich bin auch immer, aber so um 11.11, am 11.11, 11.10 vielleicht, da juckt irgendwie der kleine, oh, Verzeihung, da juckt der kleine Zittern doch und wenn halt, der gebrannte Mandelduft über den Rhein kommt, dann denke ich, eine Runde Wildwasserbahn, auch wenn ich das ganze Jahr über sage, Kirm, das interessiert mich nicht, ist nicht mehr alles zu voll, nee, nee, dann muss das irgendwie sein und ist darum, diese Gerüche hat ja auch was mit Weihnachtsmarkt und so zu tun, ne? Und dann lebt ja auch die Tradition, ich finde, dann nimmst du auch stellenweise dann auch in Kauf, dass dann vielleicht weiß ich nicht, der Blumenkohl vielleicht jetzt dann nicht ganz so knusprig frittiert ist oder vielleicht der Knoblauch dann halt dir schon entgegenströmt und so. Irgendwie dieses Ecken und Kanten hat vielleicht was so Roughes und was Vertrautes. Das war schon immer so und dementsprechend ist das so. Aber umso schöner ist es halt auch wirklich einfach nochmal mit diesen Geruchen und mit diesen Emotionen zu spielen. Und das Event drumherum. Also das ist, ich stehe deshalb auf Kirmes, weil da blinkt, da ist laut, da sind Leute, da ist immer was los. So, da werde ich gefühlt zum achtjährigen Kind auf einmal, zum Beispiel auf diesem Kirmesplatz stehe und ich könnte dieselben Sachen da essen, die mir zu Hause gar nicht schmecken und ich fände sie wahrscheinlich klasse, einfach weil es Kirmes ist. Oder halt Weihnachtsmarkt. Du hast gerade was richtig Schönes gesagt, das macht es halt jetzt auch hier aus und man sieht ja, dass es hier boomt. Jeder kommt hier auf seine Kosten. Jeder hat so seine eigene Verbundenheit. Ich stehe hier voll auf die Roulade und du stehst auf Rotkohl. Du hast halt voll Bock auf Sommer, Sonne und jeder hat hier gerade Spaß, das macht es ja auch aus, einfach dieses richtig schöne, kunterbunte Vielfalt. Ja, das stimmt. Ich finde, das ist ein sehr schönes Schlusswort, die Vielfalt, die hier geboten wird. Wir haben ein bisschen Vielfalt ausprobiert, auf jeden Fall. Ich finde mit den Churros und dem Aioli-Dip, dem Knoblauch-Dip, da haben wir schon auf der... Mach das bitte nicht, bitte nicht. Wir haben es für euch getestet. Aber ungezuckerte Churros mit Bratensauce können wir empfehlen. Genau, also wir haben uns in beide Richtungen gestreckt. Wir haben viel erfahren. Wir haben quasi von oberster Stelle bestätigt bekommen, dass man hier tatsächlich auch kulinarisch qualitativ glücklich gemacht wird. auf diesem Weihnachtsmarkt. Ich danke dir und euch sehr für dieses wirklich sehr, sehr, sehr schöne Gespräch. Wir essen hier jetzt noch auf, dann trinken wir noch 7 bis 29 Glühwein und dann geht's weiter. Genau, ja, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Ihr seid herzlich eingeladen bei mir am Chefs, der will auch mal das ein oder andere glaseln und was richtig Schönes, Veganes zu probieren, denn das können wir auch. Das glaube ich. Und fühlt euch eingeladen, kommt alle gerne vorbei. Der Supermarkt kocht. Tschüssi und ciao. Tschüssi. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Wir befinden uns mittlerweile in der vorletzten Weihnachtswoche und naja, jetzt steht alles im Zeichen von Grün. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, grün ist es zumindest draußen, denn so richtig winterlich ist es jetzt in den letzten Tagen nicht geworden. Es wurde zwar deutlich kälter, aber jetzt kommt wieder die Kehrseite der ganzen Medaille. Denn jetzt, wo es mal ein bisschen kühler war, ohne sonderlichen Niederschlag, wird es dann wieder milder mit Niederschlag. Der Freitag bringt uns relativ viel Sonne. Es wird der einzige schöne Tag in der nächsten Zeit werden. Der Wind wird so ein bisschen auf Südost drehen, deswegen wird dann der Hochnebel ein bisschen aufgelöst werden. Und die Temperaturen liegen dann bei 0 bis maximal 5 Grad. Der Samstag wird uns wieder neue Wolken bringen. Da kommt ein neues Tief herangezogen, sodass es zunächst erstmal bewölkt ist. In der Nacht zum Sonntag fällt dann auch neuer Regen. Die Temperaturen liegen morgens bei so minus 1 Grad und steigen auf maximal 4 Grad an. Am Sonntag selbst werden wir es dann auch mit einzelnen Schauern zu tun haben. Das wird dann in aller Voraussicht nach dem Vormittagsbereich der Fall sein. Ansonsten wechseln sich dichte Wolken. Zwischendurch kommt vielleicht mal die Sonne so kurz mal durch. Aber alles in allem ist es doch relativ trüb. Dazu dreht der Wind wieder auf südwestliche Richtungen und die Temperaturen steigen auf 2 bis maximal 6 Grad an. Und dann blicken wir noch fix auf die neue Woche, denn die wird uns, vor allem wird sie uns Wind bringen. Es wird dann relativ windig werden, nicht wirklich stürmisch, aber windig und die Temperaturen steigen noch weiter an, liegen dann am Montag schon bei 9 bis maximal 11 Grad und werden sich dann so ungefähr dort einpendeln. Temperaturen gehen im Laufe der Woche wieder ein bisschen zurück, sodass wir dann so maximal 7 bis 9 Grad haben werden. Dazu immer wieder Wolken, wenig Sonne und zwischendurch mal ein bisschen Regen. Und dann daher, dass es jetzt mal eine letzte Folge in diesem Jahr ist, blicken wir noch ganz kurz in Richtung Weihnachten. Die Modelle sehen nicht so super gut aus, was weiße Weihnachten angeht, aber auch nicht so super schlecht. Wir werden es allen voran vermutlich mit Westwindwetter haben, sodass wir entweder stürmisches Weihnachten bekommen. Wäre jetzt nicht so wahnsinnig toll, aber es kann auch durchaus sein, dass die Strömung auf Nordwest dreht und wir dann zumindest mal in höheren Lagen Schnee bekommen und nachts mitschauern, kann es dann auch mal bis ganz runter anzuckern. Dass er dann wirklich auch liegen bleibt, das ist äußerst unwahrscheinlich. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende, eine schöne restliche Vorweihnachtszeit und frohe Festtage. Wir hören uns dann im neuen Jahr wieder. Bis dahin, bleibt gesund, euch ein schönes Fest und bis dann. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir ein vorweihnachtliches Geschenk machen wollt, für das man nicht mit dem Auto in die Stadt fahren, noch nicht mal das Haus verlassen muss, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit Sternen, mit Punkten, mit Daumen, mit Tannenbäumen. Oder empfehlt diesen Podcast weiter an jemanden, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst vor Weihnachten noch lernen soll. Mein Name ist Tasia Kormann. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder einen Rheinpegel durchgehört. Gratulation. Jetzt müsst ihr nur noch jemandem von dieser Episode erzählen. Music.