Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Wirtschaftsschock, Wolfsalarm & Olympia-Flops
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 1. April. Deutschland steckt in der Energiekrise. Der eingefangene Wolf, der in einer Altonaer Einkaufspassage eine Frau gebissen hat, hat in Niedersachsen ein neues vorläufiges Zuhause gefunden. Nach Messerstecherei 15-Jähriger in Haft. Zwei Jahre nach der umstrittenen Teillegalisierung von Cannabis sieht ein wissenschaftlicher Zwischenbericht auch Fehlentwicklungen und Korrekturbedarf an einigen Stellen. Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart. Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Münchner IFO-Instituts. Am Donnerstag haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute die Prognose für das deutsche Wachstum auf 0,6 Prozent deutlich gesenkt. Deutschland steckt in der Energiekrise. Der langjährige Hamburger Umweltsenator und Ex-Manager Fritz Warenhold fordert deshalb, auf die Fracking-Technologie zu setzen. In Norddeutschland liegt ein großes Schiefergasvorkommen, das aber nicht genutzt werden darf. Wir haben das zweitgrößte Vorkommen in Europa. Schätzungen gehen von bis zu 2,3 Billionen Kubikmetern aus. Das würde für 20 bis 30 Jahre reichen, rechnet der Sozialdemokrat Warenhold vor. Aus Russland haben wir rund 60 Milliarden Kubikmeter pro Jahr bezogen und seit 2014 mehr als 104 Milliarden Euro bezahlt. Wir sitzen auf einem Schatz, aber wir heben ihn nicht. Fracking würde nicht nur die Gasversorgung sichern, sondern auch eine Reindustrialisierung auslösen. Dann schafft die Industrie wieder Arbeitsplätze in Deutschland, weil Energie nicht nur zuverlässig verfügbar, sondern auch wieder günstig wäre. Das ist einer der zentralen Punkte bei der Investitionsentscheidung, so Warenhold weiter, der auch Aufsichtsratschef bei Aurubis ist. Der eingefangene Wolf, der in einer Altonaer Einkaufspassage eine Frau gebissen hat, hat in Niedersachsen ein neues vorläufiges Zuhause gefunden. In Absprache mit Tierschutzexpertinnen und Experten wurde entschieden, dass der Wolf vorläufig in einer Wildtierauffangstation in Niedersachsen unterkommt, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde. Um welche Station es sich handelt, verriet er nicht. Es sei auch nicht klar, wie lange der Wolf dort bleiben könne. Eine dauerhafte Lösung für das Tier werde nach wie vor gesucht. Bei den Beratungen mit Experten stand nach Angaben von Umweltsenatorin Katharina Fegebank auch eine Tötung des Tieres sowie seine Freilassung im Raum. Mit Blick auf eine mögliche erneute Verletzung eines Menschen durch den Wolf sagte sie, das ist eine Situation, die ich mir nicht verzeihen würde. Unterdessen sprach sich der Geschäftsführer des Wildparks Schwarze Berge, Arne Faubel, für eine Freilassung aus. Der Wolf habe nicht mit Absicht angegriffen, sagte er. Das sei ein wilder Wolf, der nichts kenne, keine Stadt, keine Menschen. Der Wolf war wahrscheinlich in Panik und wollte nur raus, sagte er. Das Jungtier war am Wochenende zunächst am westlichen Stadtrand gesehen worden. Am Montag tauchte er dann in der Einkaufspassage auf und wurde schließlich am Jungfernstieg gefangen. Wir haben nun das erste Mal die Situation, dass wir eine durch Wolf verursachte Bissverletzung haben, sagte Fegebank. Die Frau habe das Krankenhaus nach kurzer ambulanter Behandlung wieder verlassen können. Nach dem Messerangriff an einer Stadtteilschule Flottbeck hat ein Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen einen 15-Jährigen erlassen. Der Jugendliche sitze nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft, sagte eine Sprecherin der Polizei. Am Montagmittag war nach Angaben der Polizei ein 13 Jahre alter Schüler von einem Jugendlichen mit mehreren Messerstichen angegriffen und dabei schwer verletzt worden. Nach dem Vorfall wurden demnach zunächst zwei 15-Jährige festgenommen. Dabei soll es sich um Syrer handeln. Einer der beiden Jugendlichen sei den Angaben zufolge nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen wieder entlassen worden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Zwei Jahre nach der umstrittenen Teillegalisierung von Cannabis sieht ein wissenschaftlicher Zwischenbericht auch Fehlentwicklungen und Korrekturbedarf an einigen Stellen. Inzwischen komme ein leicht wachsender Konsumanteil aus legalen Quellen, heißt es in einer Zwischenbilanz von Experten der Universitäten Düsseldorf, Hamburg und Tübingen. Und es gebe Anzeichen, dass der Schwarzmarkt langsam durch legale Angebote verdrängt wird. Für eine abschließende Bewertung sei es aber verfrüht. Aus Daten lasse sich bislang nicht ablesen, ob die organisierte Kriminalität in diesem Bereich geschwächt sei, sagt Suchtforscher Jakob Mantey vom Universitätsklinikum Eppendorf, UKE. Kritisch sieht die Analyse, für therapeutische Zwecke werde viel zu oft Medizinalcannabis mit zu hohem Wirkstoffgehalt verschrieben, was ein erhöhtes Gesundheitsrisiko berge. Frühe Interventionen zur Suchtvorbeugung bei Kindern und Jugendlichen seien zudem zurückgegangen. Die Polizei beklage Probleme bei der Verfolgung des weiter existierenden illegalen Cannabis-Handels. Was für ein WM-Qualifikationsspiel. Es kursierte bereits der erste blöde Witz über Nicola Vasili im Netz. Der FC St. Pauli bilde aus, der Torhüter folge daher nur seinem Auftrag, dass die Anhänger des Kiez-Clubs von der WM in den USA, Mexiko und Kanada wenig halten. Darunter ein Foto vom Millern-Tor-Stadion, auf dem das Banner Vereinsliebe statt Vaterlandsliebe angebracht worden war. Am Ende lachte Vasili, der den Spott wegen eines haarsträubenden Fehlers zum zwischenzeitlichen 0 zu 1 auf sich gezogen hatte, am längsten. Im Elfmeterschießen triumphierte der 30-Jährige im Playoff-Finale um die letzten WM-Tickets mit Bosnien und Herzegowina über den viermaligen Weltmeister Italien. Und dann war ja noch der 1. April. Lustig war eine vermeintliche Pressemeldung aus Pinneberg, die die Hamburger Linkspartei lanciert hat. Demnach bewirbt sich Pinneberg für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Das hätten SPD und Grüne der Stadt auf einer Pressekonferenz im Anschluss an eine beeindruckende Drohnenshow über dem Drostai-Park bekannt gegeben. Es gibt in ganz Deutschland keinen besseren Ort, um die olympische Idee im 21. Jahrhundert aufleben zu lassen, heißt es im Bewerbungskonzept. Wir bringen Pinneberg wieder auf die Weltkarte. Im Vergleich zu Berlin, München, der Rhein-Ruhr-Region und Hamburg stehe Pinneberg für Spiele der noch kürzeren Wege. Olympia als bedeutendstes Sportereignis der Welt sei nicht nur eine große Chance für den Sport in Pinneberg, sondern würde auch der Wirtschaft Rückenwind und internationale Strahlkraft geben. Die Stadt werde sich nicht den Spielen anpassen, sondern umgekehrt, versprechen SPD und Grüne, die gleichzeitig ein solides Finanzkonzept vorlegten, das unterm Strich überraschenderweise einen leichten Gewinn ausweist. Dabei habe auch geholfen, dass man zufällig entdeckt habe, dass das Stadion des VfL Pinneberg ohnehin abgerissen und durch ein neues ersetzt werden muss. Die erwarteten 900 Millionen Euro für den Neubau des 50.000 zuschauerfassenden Olympiastadions habe man deshalb aus dem Finanzierungskonzept herausgelassen. Soweit die Erklärung. Ähnlichkeiten zu Hamburg sind beabsichtigt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.