Latest / Normen to Go – Normen verständlich auf den Punkt gebracht / #131 Normen to Go: Was ist eine Brandwand? - mit Christopher Biffar
Transcript
- 0:00Speaker 1: Herzlich willkommen im Podcast Norm to Go.
- 0:02Speaker 1: Jetzt reden wir den Fachbegriff Brandwand!
- 0:05Speaker 0: Um uns diesen Begriff zu erklären, habe ich
- 0:07Speaker 1: Christopher Bifar eingeladen.
- 0:09Speaker 1: Christopher, erklär uns bitte einmal den Begriff Brandwand.
- 0:13Speaker 0: Aber Gendr?
- 0:15Speaker 0: Die Brandwand ist eines der, ja ich würde sagen historisch eines der ältesten brandschutztechnischen Konstrukte wenn man das so nennen möchte.
- 0:22Speaker 0: Früher hießen die Diener nämlich Brandmauern.
- 0:25Speaker 0: Das geht bis ins Mittelalter zurück, ganz kurze historische Exkursion.
- 0:29Speaker 0: Es gab früher Brände in Städten oder auch in Dörfern.
- 0:34Speaker 0: Franz X-Bahl ist natürlich im Städte logischerweise und da hat man ja alle Hand gehabt.
- 0:38Speaker 0: das heißt wir hatten dort Zündquellen im Sinne von Glasbläsereien schmieden.
- 0:43Speaker 0: Wir hatten quasi offene Feuer und werden natürlich auch natürlich logischererweise brandlasten.
- 0:47Speaker 0: Stroh Textilien, also überall Brandlastenzündquellen war da.
- 0:53Speaker 0: Das heißt das Brandenstehungs- und Ausbreitungsrisiko war definitiv gegeben.
- 0:58Speaker 0: Ob man das heute in normal oder erhöht allen Stufen würde?
- 1:01Speaker 0: Na ja, können wir mal so stehen lassen!
- 1:02Speaker 0: So dann gab es einen Brand wie es halt immermals so ist ein Wahrscheinlichkeitspiel.
- 1:07Speaker 0: Dann kam's zum Brandereignis und das Feuer konnte sich hier eigentlich ungehindert ausbreiten.
- 1:14Speaker 0: gibt es historische Ereignisse, wo auch dann wirklich schön belegt und dokumentiert ist wie natürlich hier schon die ersten Feuerwehren am Fluss mit Wasser einmal versucht haben da etwas zu löschen.
- 1:24Speaker 0: Der Brand sich aber dann je nachdem ausgebreiten konnte und das sind ganze Städte abgebrannt.
- 1:28Speaker 0: Und dann hat man sich irgendwann gesagt okay naja was machen wir denn beim Brand?
- 1:31Speaker 0: Die Menschen flüchten eigentlich vor lauter Angst die meisten in die Kirche rein!
- 1:34Speaker 0: Wie sind die Kirchen
- 1:35Speaker 0: aufgebaut?!
- 1:36Speaker 0: Die sind ja nicht irgendwie in Trockenbauweise, sondern mit Naturstein.
- 1:41Speaker 0: Mit Kalksandstein oder generell mit Sandstein also mit nicht drinbaren Baustoffen massiven Baustoffen wurden die gebaut.
- 1:47Speaker 0: schon damals und hat mal festgestellt, Mensch da kommt das Feuer gar nicht rein.
- 1:51Speaker 0: Ja super!
- 1:52Speaker 0: Und dann haben wir sich daraus abgeleitet.
- 1:53Speaker 0: alles klar.
- 1:54Speaker 0: wenn wir jetzt quasi nach so und so viel Metern... Damals hieß es an Ellen.
- 1:59Speaker 0: So und so viele Ellen lang dick und hoch.
- 2:02Speaker 0: Wenn wir dort Brandmauern errichten stoppt da einfach der Brand.
- 2:06Speaker 0: Das heißt also die Stadt brennt nicht komplett ab und das, meine Damen und Herren ist ganz interessant denn das sind unsere heutigen Brandwände.
- 2:13Speaker 0: Daran hat sich nichts geändert!
- 2:15Speaker 0: Die Begrifflichkeit Brandmauern wurde zur Brandwende.
- 2:17Speaker 0: Das Grundprinzip ist das Dei.
- 2:19Speaker 0: Das Feuer muss stoppen dort, es muss aufhören, es darf sich nicht ausbreiten.
- 2:25Speaker 0: und dann sind wir schon bei der Begrifflichkeitsbrandausbreitung nämlich hier quasi.
- 2:28Speaker 0: ich will nicht sagen verhindern aber ausreichend vorbeugen.
- 2:31Speaker 0: Wenn wir in die heutige Landesbauordnung oder Landesbauordnungen reinschauen, dann haben wir natürlich unsere Gebäudeklassen-Einteilung.
- 2:39Speaker 0: Das kennen wir seit Anfang der zweitausender Einführung der Bemusterbeordnung.
- 2:42Speaker 0: Früher ging es um die Gebäudehöhe und jetzt haben wir die Gebärdeklassen, Gebäuglasse eins bis fünf.
- 2:46Speaker 0: Und dementsprechend sind auch die Brandwände auszuführen vom Grundsatz her.
- 2:50Speaker 0: Es gibt ein bisschen paar Erleichterungen.
- 2:51Speaker 0: wenn ich quasi unter Gebäuteglasen fünf vier drei also je niedriger die Gebääudeklasse kann ich ein bisschen abweichen in der Feuerwiderstandstau dieser Brandwende.
- 3:02Speaker 0: Ansonsten ist das Grundprinzip immer gleich.
- 3:04Speaker 0: Es gibt die inneren Brandwände und es gibt die Gebäude Abschlusswände, die sogar in äußeren Brandwänden kann man auch sagen.
- 3:11Speaker 0: Dann gibt's ein paar Anforderungen.
- 3:12Speaker 0: was soll so eine Brandwand vom Grundsatz her?
- 3:14Speaker 0: Wenn wir jetzt an dich groß in die Tiefe reingehen, was soll das da machen?
- 3:17Speaker 0: Okay, wir haben verstanden dass Feuer soll dort stoppen!
- 3:20Speaker 0: Das heißt also wenn ich ne Gebäudes Abschlusswand habe die als Brandwand ausgeführt sein muss weil zwei Meter fünftig kleiner zur Grundstücksgrenze oder zum nächsten gelegene Beuge fünf Meter kleiner usw.
- 3:30Speaker 0: Dort muss es feierstocken, das heißt eine Anforderung kann sein.
- 3:34Speaker 0: Die sinnvolle ist die ist auch drin öffnungslos.
- 3:37Speaker 0: Das heißt keine Fenster da drin, keine Türen da drin in der Gebäude Abschlusswand weil da sollte das Feier stoppen.
- 3:42Speaker 0: ich möchte nicht irgendwie über Wärmestrahlung oder sonst irgendwie dass die Brandausbreitung hier quasi für günstig ist.
- 3:49Speaker 0: Wenn wir hier Öffnungen reinmachen müssen wollen sollen ist ein Abweichungsstaatbestand.
- 3:54Speaker 0: Dass nur so den Weihschutz orientiert begründet.
- 3:58Speaker 0: gehen wir ins heutige Bordnungsrecht und heute in den abwährenden Feuerwehrtechnischen Brandschutz rein.
- 4:03Speaker 0: Ganz nah beherrschbarkeit der Brandabschnittsflächen, das sind wir wieder.
- 4:07Speaker 0: Das heißt also unsere Tausendsechser Quadratmeter alle vierzig Meter sind nicht alle vierzich Meter.
- 4:12Speaker 0: Unterteilung spätestens nach vierzig Metern, so heiß es ja eigentlich alle vierzehn Meter, das wäre ein bisschen doof wenn ich fünfzig Meter gebohrt habe und dann hab' ich zehn Meter.
- 4:20Speaker 0: Also von daher gesehen die Unterteilung in innere Brandwände, damit wir einfach eine Beherrschbarkeit, vor allem wenn wir technisch auch der Brandabschläge haben.
- 4:28Speaker 0: Damit das Feuer beherrtschbar bleibt und natürlich immer im Hinblick auf die Rettungen vom Menschen und Tieren ermöglicht ist.
- 4:34Speaker 0: Noch zwei drei Punkte zur Brandwand, diese natürlich auch dem Brandüberschlag an oberster Stelle verhindern Respektive vorbeugen.
- 4:43Speaker 0: Deshalb müssen natürlich Brandwände mindestens dreißig Zentimeter im Standorten regelbar über Dach gezogen werden, das heißt über Dachelaufen.
- 4:49Speaker 0: Es gibt natürlich hier Ausnahmen mit Auskragung fünfzig Zentimetern nicht brennbare Feuerbeständige Platte rechts und links, Brandüberschlag.
- 4:55Speaker 0: es geht um das Thema Brandüerschlag logischerweise ganz wichtig mal weg von dem Historischen in die heutige Zeit wenn ich meine Photovoltaikanlagen da oben drauf bastele und die Leidungsanlagen ungeschützt über diese Brandwand drüberlaufen habe.
- 5:09Speaker 0: über die Dreißigzentimeter oder über die Auskragen spielt keine Rolle, das darf nicht sein.
- 5:13Speaker 0: Ich heißt ich darf keine brennbaren Stoffe da drüber führen.
- 5:16Speaker 0: also die Überdachführung ist wichtig, Brandweiderleitung vorbauen oder Brandüberschlag in dem Moment natürlich und im Industriebau sind wir sogar bei fünfzigzehn Meter.
- 5:24Speaker 0: Das wird einfach damit zu tun was haben wir den Industriebauch vorhanden?
- 5:27Speaker 0: Na ja dann haben wir viel Brandlasten, viel Zündquellen eine rohe Energie und dann ist es natürlich sinnvoll hier halt nochmal zwanzig Zentimeter darüber zu gehen.
- 5:34Speaker 0: und natürlich auch die Ausgabe nach außen im Industriebau.
- 5:37Speaker 0: Standardregelbau haben wir nur letztendlich die Anforderung der Reise ist ein Zentimeter, plus mechanische Blassbarkeit.
- 5:43Speaker 0: Und der Unterschied zu Druckverhältnissen im Brandraum?
- 5:45Speaker 0: Da kann es schon mal ordentlich müden und in der Rode Friseur richtig abgehen.
- 5:48Speaker 0: Das heißt wenn da Druck Verhältnisse auf diese Brandwand kommen, die mußmechanisch belastbar sein, die muss stehen bleiben!
- 5:55Speaker 0: Wenn der Stahlbauteile dran knallt, dann ist es irgendwas.
- 5:57Speaker 0: Es wird dem Brand im Prüfofen, wenn ich das richtig in den Kopf habe, noch als Ergänzung so gemacht mit einem Zwunder-Kilo-Schrotzack, wird das geprüft, neunzig Drahtwinkel zweimal dagegenknallt um diese mechanische Belastbarkeit einfach letztendlich zu simulieren.
- 6:08Speaker 0: und wenn er die Wand an stehen bleibt, kann man auch den Stömpel geben mit M-Mechanische Belasparkheit, dann isst das in Ordnung.
- 6:14Speaker 0: Wie gesagt, Gebäude lassen abhängig.
- 6:16Speaker 0: Bitte hier immer schauen!
- 6:17Speaker 0: Es ist raum.
- 6:17Speaker 0: abschließend diese Wand.
- 6:19Speaker 0: Ich darf einen Versatz machen Ja dann muss ich aber natürlich vorher beständig da bleiben.
- 6:23Speaker 0: Öffnungslos Spielchen kennt man ja.
- 6:25Speaker 0: oder aber die Überext-Situationen.
- 6:27Speaker 0: Ich habe eine Brandwand, die letztendlich weiterläuft Dann brauche ich meinen fünf Meter Bereich.
- 6:30Speaker 0: Da sind wir beim Winkel kleiner hundertzwanzig Grad vom Winkel der Gebäudene.
- 6:34Speaker 0: Wenn sie halt dann übereinander sehen und ich brauche nebeneinander Kleiner hundert zwanzig grad brauche natürlich hier die Brand Die Weiterführung der Brandwand.
- 6:43Speaker 0: Achtung, aufgepasst!
- 6:44Speaker 0: Nicht mit einem Lila-Schift die Brandwand weiterführen sondern der darf in dem Fünfmeterbereich gerne rot sein.
- 6:50Speaker 0: Der muss nämlich nur feuerbeständig weitergeführt werden.
- 6:53Speaker 0: So dass man so ganz grob zur Einordnung der Brand Wand im kleinen historischen Exkurs wichtig ist zu merken dort muss das Feuer stoppen.
- 7:03Speaker 1: Das war der Begriff Brandwand.
- 7:06Speaker 1: Vielen Dank für deine Erklärung.