Latest / Gin And Talk / Arye Sharuz Shalicar über Krieg, Terror und Hoffnung
Transcript
- 0:00Speaker 0: Es könnte hier noch etwas viel größeres passieren, als wir jetzt gerade vor Augen haben.
- 0:04Speaker 0: Damit meine ich natürlich der Blick nach Norden.
- 0:06Speaker 0: Das gesamte Land ist nicht so wie es vor dem siebten Oktober war, weil wie gesagt sehr viele Reservisten im Dienst sind und sehr viele Schulen noch zuhaben.
- 0:14Speaker 0: Überall die ganze Zeit Raketenalarm und Situationen sind und das Land seit dem sieben Oktober danach auch auf den Kopf gestellt ist.
- 0:21Speaker 0: Das ist komplette Asymetrie in diesem Kampf zwischen einer Demokratie, einem Staat oder einem Militär.
- 0:27Speaker 0: Was sich nach internationalem Recht bewegt und andererseits eine Terrororganisation genau das Gegenteil macht.
- 0:32Speaker 0: Und das Gegnteil ist dass man die eigenen Menschen missbraucht für seine eigenen Kampfhandlungen.
- 0:37Speaker 0: Ich werde der Letzte gerne eine Uniform anziehen Aber wenn man das nicht tut, seine Freiheit und seine Existenz.
- 0:43Speaker 0: Nicht bereit ist zu verteidigen!
- 0:46Speaker 0: Und das ist in Israel nicht das erste Mal der Fall.
- 0:48Speaker 0: Ich meine, Jom Kippur Krieg von Fünfzig Jahren war auch so eine Situation... ...und ich muss über den Holocaust nicht einmal reden.
- 0:53Speaker 0: Dass wenn man nicht im Stande ist sich zu verteiden dann wird man in diesem Dschungel an manchen Orten einfach überrollt.
- 1:00Speaker 1: Herzlich willkommen mein Name ist Daniel Fürk und ich freue mich sehr euch heute zu einer neuen Episode Gen & Talk begrüßen zu dürfen.
- 1:08Speaker 1: Mir ist heute Ariye Sharus-Shalika zugeschaltet.
- 1:11Speaker 1: Er ist in Deutschland geboren, lebt aber seit vielen Jahren in Israel und arbeitet dort als Sprecher der israelischen Streitkräfte.
- 1:20Speaker 1: Ich wollte von ihm aus erster Hand erfahren wie die aktuelle Lage im Nahen Osten ist, wie die Situation in Israel vor allem die israelischen Streitkräfte hier vorgehen.
- 1:38Speaker 1: Wenn dir diese Episode von Gin & Talk gefällt, dann folg uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du gerne Podcast hörst und hinterlass uns eine gute Bewertung!
- 1:49Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören – schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 2:02Speaker 0: Herzlich
- 2:02Speaker 1: willkommen an unseren Bartresen.
- 2:05Speaker 1: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin and Talk!
- 2:11Speaker 1: Mach es dir gemütlich,
- 2:12Speaker 0: lehne dich zurück und tauche
- 2:14Speaker 1: ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer Studio-Bar.
- 2:19Speaker 1: Lieber Arje ich freue mich sehr dass wir uns heute hier treffen können.
- 2:31Speaker 1: Wir sind live zugeschaltet weil du natürlich in Israel bist.
- 2:35Speaker 1: herzlich willkommen und danke das Du Dir die Zeit nimmst.
- 2:38Speaker 0: Ja, sehr gerne.
- 2:39Speaker 0: Shalom aus Israel!
- 2:40Speaker 1: Jetzt werden sich wahrscheinlich einige Fragen... Du sprichst Deutsch?
- 2:44Speaker 1: Du bist in Israel, du bist Sprecher der Streitkräfte.
- 2:48Speaker 1: Du hast lange Zeit in Deutschland gelebt.
- 2:52Speaker 1: Wie kam es überhaupt dazu dass du jetzt in dieser Position bist?
- 2:56Speaker 1: Oh
- 2:56Speaker 0: das ist erstmal eine Lebensgeschichte die ich jetzt hier ausfahren müsste aber ich versuche mich kurz zu fassen.
- 3:01Speaker 0: Ich bin in Deutschland geboren und bin so ein klassisch jüdischer Eltern.
- 3:05Speaker 0: Ich bin dann im Alter von dreizehn in dem Bezirk Wedding in Berlin gekommen, wo ich zum ersten Mal als Jude der gar nicht wusste was Jüdischsein bedeutet und auch nichts mit Jugendum an Wut hatte.
- 3:15Speaker 0: Aber dennoch als Jude dann angefeindet worden.
- 3:17Speaker 0: Und das war meine Jugendzeit, wo zwischen Hass und Liebe unter sehr vielen Muslime aufgewachsen sind.
- 3:23Speaker 0: Das am Ende mich dazu bewegt hat Deutschland zu verlassen weil ich meinen eigenen Kindern eines Tages nicht denselben Hass.
- 3:30Speaker 0: Ich wollte nicht dass sie derartigen Hass ausgesetzt sind Und habe mich dann über Umwege entschieden, nach Israel auszuwandeln.
- 3:36Speaker 0: Ich habe hier dann noch mal fast von Null angefangen, im Jahr two-thausend-eins und habe mich langsam aber sicher, dass ich jetzt mal hoch gearbeitet und bin dann irgendwann auch zum Sprecher der israelischen Armee genannt worden.
- 3:48Speaker 0: Und bin dann aber raus aus der Armee und bin jetzt seit Krieg ausgebrochen am siebten Oktober.
- 3:55Speaker 0: vor genau einem Monat wieder einberufen worden.
- 3:57Speaker 1: Du machst ja auch selbst einen großartigen Podcast, in dem du jeden Tag ein Update gibst, wie denn die aktuelle Lage ist?
- 4:04Speaker 1: Deshalb habe ich mir gedacht wir starten mal ähnlich wie du es machst.
- 4:07Speaker 1: das ist nämlich heute tag zweiunddreißig.
- 4:10Speaker 1: Wir haben glaube ich nach wie vor also ein monat wie du schon sagst zeitkriegsausbruch ganz genau.
- 4:17Speaker 1: Wir haben glaub ich nachwiefer Einundvierzig Geiseln, die von der Hamas festgehalten werden.
- 4:25Speaker 1: Wie würdest du die aktuelle Lage einen Monat nach Kriegsausbruch beschreiben?
- 4:29Speaker 0: Also es ist nach wie vor an verschiedenen Stellen erst mal buckled ist und es könnte hier noch etwas viel größeres passieren als wir jetzt gerade vor Augen haben.
- 4:40Speaker 0: damit meine ich natürlich den Blick nach Norden insbesondere Libanon, Resbollah aber auch Jürgen Aber auch Süden, Jemen aber auch Irak wo die Iraner natürlich das Mullah-Regime auch starke Präsenz haben.
- 4:53Speaker 0: Das alles geht von Terran aus.
- 4:56Speaker 0: der Dirigent dahinter ist das Muller Regime der Revolutionsgaben Wo wir nach wie vor gucken müssen wie sich in den nächsten Tagen und Wochen entwickelt.
- 5:04Speaker 0: Wenn wir uns aber konzentrieren auf das Battlefield was jetzt gerade die aktive Zone des Kampfes ist da ist insbesondere der nördliche Gaza Streifen zu nennen Und dort sind wir natürlich ungefähr seit zehn Tagen mittlerweile auch aktiv vor Ort unterwegs mit Bodeneinsatz, einem erweiterten und ausgedehnten Bodenein-Einsatz sag ich jetzt mal.
- 5:26Speaker 0: Der gestützt wird von der See und von der Luft wo wir nadelstichartig uns vorgearbeitet haben insbesondere erst einmal im östischem nördlichen Teil des nördtischen Gaserstreifens dann langsam in den Speckgürtel um Gaza City herum.
- 5:41Speaker 0: Gaza City ist die größte Stadt im Gaserstreifen, Hauptzentrale auch der Terrororganisation Hamas wo wir jetzt auch langsam diese Stadt umstellt haben und natrisch durchartig gegen Gaza City vorgehen.
- 5:53Speaker 0: Gleichzeitig jedoch haben wir auch eine defensive in Israel nach wie vor Raketenbeschluss auf israelische Bevölkerung.
- 5:58Speaker 0: Wir haben ungefähr eine Viertelmillion Israelis evakuiert aus dem Südteil und aus dem Nordteil Israels Und das gesamte Land ist nicht so, wie es vor dem siebten Oktober war.
- 6:07Speaker 0: Weil wie gesagt sehr viele Reservisten im Dienst sind.
- 6:10Speaker 0: Sehr viele Schulen noch zu haben.
- 6:12Speaker 0: Überall die ganze Zeit Raketenalarm und Situationen sind... ...und dass Land seit dem sieben Oktober danach auch auf den Kopf gestellt
- 6:18Speaker 0: ist.".
- 6:19Speaker 1: Um die neuntausenddrahundert Raketen haben ihren Weg Richtung Israel gefunden?
- 6:25Speaker 1: Was ich ganz interessant fand, was hast du gestern in deiner Podcast-Episode auch nochmal erklärt, dass etwa tausend davon gar nicht richtig dort angekommen sind wo sie ankommen sollten sondern tatsächlich auf gaser gebiet gelandet sind viel geleitet worden sind abgestürzt sind wie auch immer.
- 6:44Speaker 1: Da redet aber irgendwie überhaupt niemand da rüber.
- 6:47Speaker 1: gibt es denn information darüber welche schäden die eigenen raketen vor Ort angerichtet haben?
- 6:54Speaker 0: Ja, gibt es leider nicht.
- 6:55Speaker 0: Weil genau das ist was die Hamas natürlich niemals veröffentlichen würde und der Chef im GASA-Streifen ist die Regierung der Hamas wenn du so willst, die aus dem Jahr zwei tausend sechs gewählt wurde von den eigenen Leuten Die natürlich in dem Sinne alles macht um nicht ihre Terrorinfrastruktur aufzudecken.
- 7:13Speaker 0: Alles sind Zivilisten.
- 7:14Speaker 0: alle die auch ihr Leben verlieren sind alle zivilisten.
- 7:17Speaker 0: man hört in den letzten einundreißig tagen nicht von einem terrorist im Waffenkampf, sei ich jetzt mal getötet wurde.
- 7:24Speaker 0: Und auch jeder Angriff um Gase streifen ist den Israelis in die Schuhe zu schieben genauso wie vor ungefähr zweieinhalb Wochen als das Al-Ahli Krankenhaus zumindest der Parkplatz davor.
- 7:36Speaker 0: Beschossen wurde von einer fehlgeleiteten oder fehl gezynnten palästinenschen Rakete.
- 7:40Speaker 0: und da natürlich direkt eine Minute später die Kramasse in die Welt veröffentlicht hat oh guckt man hier die israelische Luftwaffe beschießt ein Krankenhaus.
- 7:48Speaker 0: fünfhundert Tote siebenhundert tote neunhundert tote.
- 7:51Speaker 0: Leider sehr viele Medien, auch seriöse westliche Medien wie zum Beispiel der BBC, dass es ist ohne das zu hinterfragen und ein Doppel oder Triple Check zu machen.
- 8:00Speaker 0: Das so übernommen haben als wäre Chamas diese Mörderbande, als wäre das eine legitime Quelle?
- 8:07Speaker 0: Und das ist natürlich eine Situation wo wir auch hier bei fehlgeleiteten und fehl gezündeten Raketen, wo wir die ungefähre Zahl wissen weil wir natürlich alles beobachten was aus dem Gaza Streifen gerade intern passiert und auch auf Israel abgefeuert wird Wie viele genau Menschen bei diesen Zwischenfällen umgekommen sind?
- 8:24Speaker 0: Dazu habe ich leider keine Statistiken.
- 8:26Speaker 1: Man muss ja, um das Ganze vielleicht auch ein Stück einzuordnen und für diejenigen, die keinen engen Israel-Bezug haben zu erklären... Es gab immer wieder Angriffe der Hamas auf Israel.
- 8:36Speaker 1: Wir hatten immer wieder Raketen, die Richtung Israel geflogen sind.
- 8:41Speaker 1: In den allermeisten Fällen sind die nicht bis nach Tel Aviv gekommen, sondern sind eher im ja quasi südlichen Bereich angekommen.
- 8:53Speaker 1: Und dann kam der siebte Oktober und ging erst mal damit los mit einem wahnsinnigen Ja ich würde es fast als Massenmord genuzit werden.
- 9:04Speaker 1: viele Worte gehört Ich glaube alle sind irgendwo richtig.
- 9:09Speaker 1: Es ging mit einem brutalen Töten los, ohne Rücksicht auf Zivilisten.
- 9:14Speaker 1: Ohne Rücksich darauf wen man trifft Hauptsache man vergießt Blut.
- 9:20Speaker 1: Hast du eine Idee wie es gerade jetzt zu dieser Eskalation seitens der Hamas kam und wie dieses Timing zu erklären ist?
- 9:29Speaker 0: Also zum einen das Timing liegt ein bisschen auf der Hand weil fünfzehn Jahre genau nach Ausbruch des Yom Kippur Krieges wirkt es vom Datum her irgendwie kein Zufall.
- 9:43Speaker 0: Hinzu kommt, dass die Hamas schon seit längerem eigentlich relativ ruhig war und immer den islamischen Jihad dem Vortritt gelassen hat – das ist die zweitstärkste Terrororganisation im Gaza-Strom, die auch am siebten Oktober Hand in Hand nach Israel eingeritten ist und hier Mord und Totschlag verübt hat.
- 9:58Speaker 0: Aber der Anschein war, dass der islamsche Jihad….
- 10:01Speaker 0: Das sind so die Terroristen, die sich die uns provozieren wollen Ja, der artige große Bruder, der eigentlich keinen Stress will.
- 10:10Speaker 0: Und am Ende haben wir die gesamte Situation so wie es aussieht, wobei Untersuchungen jetzt noch nicht wirklich in die Wege gleitet worden sind, weil wir mit einem Krieg sind und das wird danach passieren.
- 10:18Speaker 0: Aber jetzt schon mal ein Monat später können wir definitiv sagen Wir haben die Chamasten der sich unterschätzt.
- 10:24Speaker 0: Sie sind mit einer Militäroperation Wie sie ist eigentlich militärs machen von Staaten?
- 10:31Speaker 0: Sind sie angerückt hiermit Tausenden Waffen mit RPGs, mit Waffen aus Russland, Nordkorea dem Iran und auch in Haus der Chamas-Waffenindustrie gemachten sind.
- 10:42Speaker 0: Mit Pickup Trax und Motorrädern.
- 10:44Speaker 0: Und sie hatten einen Brandbomben.
- 10:47Speaker 0: Sie waren für etwas Großes aufgestellt.
- 10:50Speaker 0: Und dieses Große haben wir unterschätzt.
- 10:52Speaker 0: Zum Zweiten haben wir auch unterschätzen, das hast du in einem Fragestell angesprochen, ihre bestialische und barbarische Art des Vorganges, dass sie ganze Familien exekutiert haben Häuser, sie eingeschlossen haben und verbrannt haben.
- 11:05Speaker 0: Menschen zerstückelt haben ihnen Füße Hände Köpfe abgehauen haben Dass die Kinder ermordet haben Babys verbrannt haben Und natürlich über Zweihundert Menschen Heute sind's ich weiß die letzte aktuelle Zahl ist zweihundert vierzig Entführt haben und unter diesen entführten auch sehr viele Frauen alte Menschen Zweiunddreißig Kinder und sogar ein Baby das zehn Monate alt ist.
- 11:30Speaker 0: Wir haben diese gesamte Sache, die wir Hamas nennen, unterschätzt.
- 11:35Speaker 0: Und natürlich ist die Hamas auch kein Solo-Spieler und da habe ich vorhin schon gesagt es gibt um uns herum leider mehrere Terrororganisationen unter einer Schirmherrschaft im Endeffekt unterwegs sind und das ist insbesondere das Terrorregime der Mullahs in Iran.
- 11:50Speaker 0: Es gibt aber auch andere Unterstützer leider der Hamas und des islamischen Jihats natürlich auch Qatar was hinter der Hamaz nach wie vor schreckt, insbesondere auf finanziell Aber auch die Türken.
- 12:01Speaker 0: Erdogan zeigst du es sehr solidarisch mit der Chamas.
- 12:04Speaker 0: Auch hier wieder Muslim-Brüderschaft, wobei ich weiß nicht ob man die Chamas mittlerweile noch muslimbrüdershaft nennen kann oder dass er schon islamischer Staat
- 12:11Speaker 0: ist.".
- 12:12Speaker 1: Du hast gerade die Geiseln angesprochen um die Zweihundertvierzig?
- 12:16Speaker 1: Was weiß man denn über deren Situation heute?
- 12:19Speaker 1: also wie viel weiß man darüber wie es ihnen geht?
- 12:23Speaker 1: ganz hart gesagt auch wie viele von denen überhaupt auch noch am Leben sind ob es darunter auch schon Trote gibt.
- 12:30Speaker 1: Was weiß man da aktuell?
- 12:32Speaker 0: Du wirst mir verzeihen, dass ich keine Informationen zu der Situation der Geisenen allgemein beigem kann um natürlich die Geisen nicht zu gefährden und wir haben natürlich seit Kriegsausbruch vom ersten Moment an als wir verstanden haben das Menschen entführt wurden sehr viel daran gesetzt parallel zu allen anderen was wir gemacht haben alles andere zum Beispiel Gebiete in Israel zurückerobern so komisches Klingenmarkt Pläne für den offensiven Angriff aufstellen, vierhunderttausend Reservisten einberufen.
- 13:02Speaker 0: Und so viele Dinge die parallel gelaufen sind haben wir natürlich vom ersten Moment an auch sehr viel Information gesammelt zu was jetzt mit den Geisen ist wo sie sind wohin sie verschleppt werden wer sich verschläft wie wir an sie rankommen.
- 13:17Speaker 0: und eines der Gründe von mehreren gründen warum wir ihn natürlich so nadelstichartig und langsam in Gaserstreifen vorgehen ist zum einen sowohl die Zivilbevölkerung im Gaserstreifen selbst, wo wir jetzt mittlerweile ungefähr eine Million Menschen haben und die wir in den letzten zweieinhalb Wochen überredet haben durch unsere Aufrufe.
- 13:34Speaker 0: Dass sie Richtung Safe Zone Süden gehen weil wir natürlich wissen dass die Chamas zivile Opfer will in eigenen Reihen um der Welt ein anderes Narrative zu geben.
- 13:43Speaker 0: das gelingt ihn jetzt sogar teilweise.
- 13:46Speaker 0: er und natürlich gleichzeitig auch was für die Zivilen die israelischen Geiseln nicht verwunden in unserem Vorgehen.
- 13:54Speaker 0: Das zieht das alles ein Stück weit in die Länge hinaus, würde ich jetzt sagen, wo die Welt manchmal keine Geduld hat.
- 14:00Speaker 0: Es ist jedoch zum Vorteil eines der palästinenschen Zivilgesellschafts, zum zweiten der Geisel und zum dritten, dass wir diese Situation dieser Wiederchamast wirklich gründlich endlich einmal abschließt und nicht wie in den letzten fünfzehn Jahren immer so halbe Sachen machen.
- 14:16Speaker 1: Was man vielleicht auch verstehen muss auf dem Gebiet ist es ja nicht gerade einfach, auch Täter und Opfer und Zivilisten voneinander zu trennen weil ja auch ganz bewusst von der Hamas ganz viel... strategisch so geplant und gelegt wurde, dass es möglichst nah beieinander ist.
- 14:35Speaker 1: Also Munitionslager- und Krankenhäuser-Tunnel unter Krankenhäusern, Schulen
- 14:39Speaker 1: usw.,
- 14:40Speaker 1: sodass man jetzt nicht einfach sagen kann okay hier ist ein militärisches Ziel daneben ist ein zivilistisches Gebäude das wir nicht angreifen wollen und wir fokussieren uns ganz genau auf dieses militärische Ziel.
- 14:54Speaker 1: also das ist ja auch ein Stück weit Strategie der Hamas gewesen ums den Israelis oder anderen möglichst schwer zu machen, um überhaupt an die Terroristen heranzukommen.
- 15:05Speaker 0: Ja also wie du es erklärst das ist komplette Asymetrie in diesem Kampf zwischen einer Demokratie einem Staat eine Militär was sich nach internationalem Recht bewegt und andererseits eine Terrororganisation genau das Gegenteil macht.
- 15:19Speaker 0: und das Gegnteil ist dass man die eigenen Menschen missbraucht für seine eigenen Kampfhandlungen.
- 15:24Speaker 0: Sie haben seit siebzehn Jahren, seit sie dort den Hammer in der Hand halten im Gaserstreifen nichts für ihre Leute getan.
- 15:29Speaker 0: Sie haben dort keine neuen Älgizisitätswerke gebaut, Sie haben da keine neuen Wasserleitungen aufgestellt.
- 15:35Speaker 0: Sie habe dort kein Nichts Positives für die Leute und im Endeffekt alles was sie gemacht haben ist Ihre Zeit, Energie, Ihren Einsatz und das Geld.
- 15:44Speaker 0: Das viele Geld, was im Gasserstreifen kam größtenteils in Tunnelindustrie zu stecken.
- 15:50Speaker 0: hunderte Kilometern von Untergrundtunneln kommen nicht einfach so daher.
- 15:54Speaker 0: Das kostet alles wert, die Menschen, die das puddeln.
- 15:56Speaker 0: Das sind riesige arabische Clans, die müssen entlohnt werden und sehr gut sogar entlohn werden dafür.
- 16:01Speaker 0: Tausende Raketen- und Drohnen, die dort in Haus produziert wären.
- 16:06Speaker 0: Raketenabschussrampen, die übers gesamte Gaseschreifen aufgestellt sind natürlich alle im zivilen Einrichtung ohne Ausnahme, warum?
- 16:13Speaker 0: Weil es gibt um Gasescheifen keine einzigen militärischen, sag ich jetzt mal Basis also keine Kaserne wo du dann am Eingang stehst und in ein Kramastgebiet rein gehst, sondern sie sind komplett embedded wie man so sagt im zivilen Infrastruktur.
- 16:29Speaker 0: Und das macht es natürlich auch so einen Krieg.
- 16:32Speaker 0: so traurig weil laut internationalem Recht oder Gesetz nach humanitärem Gesetz auch im Kriegsfall.
- 16:39Speaker 0: Das ist die Wahrheit.
- 16:40Speaker 0: und immer wenn ich gefragt werde ja haltet ihr euch ans Internet und sage Ja natürlich!
- 16:44Speaker 0: Weil im Kriegesfall genau diese zügigen Objekte nennen Sie Krankenhäuser, nennen sie Schulen nennen sie Schwimmbäder, was auch immer.
- 16:52Speaker 0: Von wo auch immer Sie schießen, von wo auch dieses Treffen und Ihre Operation leiten im Kriegsfall sind das legitime Ziele!
- 17:00Speaker 0: Und das muss man ganz klar so beim Namen nennen.
- 17:02Speaker 0: So traurig es ist in dem Kriegswahl, sind das legitime Ziele?
- 17:05Speaker 0: Nichtsdestotrotz, soweit Israel sieht dass dort Zivilisten sind Kinder sind Frauen sind gibt es sehr viele Fälle wo wir einfach nicht angreifen sondern tatsächlich mit Geduld vorgehen weil im Endeffekt wissen Einerseits, das spielt den Terroristen in die Hände.
- 17:20Speaker 0: Und zum zweiten wollen wir natürlich morgen mit einem reinen Gewissen nach wie vor aufstehen dass wir keine Zivilisten mit Absicht verwunden weil das nicht in unserem Interesse ist.
- 17:30Speaker 1: Du hast auch in einem Interview die Tage und ich glaube auch in deinem Podcast gesagt, dass eine Waffenruhe wie sie ja gerade von ganz vielen Nationen gefordert wird.
- 17:39Speaker 1: Von ganz vielen Politikern auch geforderd wird momentan eigentlich nur den Terroristen helfen würde.
- 17:45Speaker 1: kannst du doch vielleicht nochmal kurz erklären?
- 17:48Speaker 0: Also prinzipiell finde ich, ist es eine Frechheit wenn irgendjemand kommt mit Waffenhohe ohne Befeuerwaffenhoher fordert zu sagen wir fordern vorher die Freilassung von zweihundertvierzig entführten Menschen.
- 18:01Speaker 0: Wenn das keine ganz klare Aussage ist dann will ich diesen Menschen egal was er für ne Position inne hat, egal aus welchem Land will ihm nicht mehr zuhören weil dass es eine Fräschheit, dass zweihundert vierzig Menschen darunter sehr viele junge Frauen Wir wissen, mit was für Bestien wir es zu tun haben.
- 18:18Speaker 0: Ich will diesen Satz nicht mal zu Ende denken!
- 18:20Speaker 0: Wir haben kleine Kinder, zwei und dreißig kleine Kinder Minderjährige.
- 18:23Speaker 0: Wir haben ein Baby dort, wir haben alte Menschen dort.
- 18:25Speaker 0: Einige dieser Menschen sind krank.
- 18:27Speaker 0: Sie haben Probleme.
- 18:28Speaker 0: die werden teilweise wahrscheinlich in Tunneln gehalten.
- 18:31Speaker 0: Wie atmen sie dort?
- 18:32Speaker 0: Wie werden die dort gehalten?
- 18:33Speaker 0: Was wird den jeden Tag angetan?
- 18:35Speaker 0: Und die Chamas hat seit über einem Monat dem Roten Kreuz nicht erlaubt, diese Menschen zu besuchen.
- 18:41Speaker 0: Was natürlich das Alleraller mindestens im Kriegsfall ist und solange all die Menschen wie von Waffenruhe sabbern, nicht um gleichen Atemzug am besten vorher fordern, dass die Chamaß die Geisen rauslässt bin ich der Meinung, dass das einfach nicht hinnehmbar ist, dass es nicht akzeptabel ist dass das auch wieder eine Ursache und Wirkungsverdrehung ist, fast schon Todtäter-Opferverschiebung.
- 19:07Speaker 0: Und in erster Linie, wenn es dazu kommen sollte derzeit, dass seine Waffenruhe kommt ... Das sind Erste Linien, weil die Zivilisten wohnen ja gewarnt.
- 19:14Speaker 0: Sie sind in die Safe Zone größtenteils gegangen!
- 19:17Speaker 0: Sie haben dort Nahrungen, sie haben dort Essen, sie ham dort Wasser, sie han dort Medizin.
- 19:22Speaker 0: Jeden Tag werden Dutzende Lastfragen über Raffinck reingelassen.
- 19:24Speaker 0: also die Zibilisten können diese Zeit... Ist unschön aber sie können diese zeit überleben.
- 19:30Speaker 0: Aber die Hamas-Terroristen, die jetzt mit dem Rücken zur Wand sind bzw.
- 19:34Speaker 0: in ihren Terrortonnen unterwegs sind, sie brauchen einen Strohhalm um Luft zu bekommen und diese Luft wollen wir ihnen nicht geben.
- 19:43Speaker 0: Und das ist eine Waffenruhe würde Ihnen Luft geben.
- 19:45Speaker 0: Sie würden sich wieder neu positionieren, Sie würden euch wieder neu aufstellen Sie würden wieder entstanden sein kurz zu kommunizieren und ihre Operationen.
- 19:52Speaker 0: Das wäre fatal für alle involvierten auch für die palästinensche Zivilbevölkerung weil es sich dann eventuell noch länger hinziehen würde, dass wir diese Situation regeln.
- 20:02Speaker 1: Wenn wir mal kurz exemplarisch auf die Situation deiner alten Heimat und meiner Heimat blicken dann merken wir das wir hier einen wahnsinnigen Anstieg an antisemitischen Taten haben Dass wir ganz viele palästinensische Hamas motivierte Demonstrationen sehen.
- 20:28Speaker 1: Und ich hab das Gefühl, vieles davon hängt auch mit einem unfassbaren Unwissen über den Konflikt an sich.
- 20:36Speaker 1: Über die allgemeine Situation vor Ort und auch das Wissen darüber, dass Hamas einfach Terror ist... ...und man auch Hamas und Palästina nicht unbedingt alles in einen Topf immer werfen muss sondern auch das entsprechend trennen muss.
- 20:52Speaker 1: Wie geht's dir wenn du heute nach Deutschland schaust?
- 20:57Speaker 1: Diese beiden Tendenzen, auf der einen Seite ein Anstieg an Antisemitismus und auf der anderen Seite diese Demonstrationen für Palästina bzw.
- 21:07Speaker 1: für ein Aufhören eurer Aktivitäten ohne jede sinnvolle Lösung demonstriert wird?
- 21:16Speaker 0: Also ich nehme erst mal nichts, was passiert überrascht mich.
- 21:19Speaker 0: Ich bin ja in den Neunzigern am Berlin-Wedding aufgewachsen und untermuslim.
- 21:23Speaker 0: Ich habe mich kurz am Anfang erklärt wenn du unter Muslim aufwächst hab' ich einerseits gute Freunde gehabt Muslime die bis heute Freunde mit mir sind Und die liebe ich wie mein eigenem Bruder.
- 21:33Speaker 0: Andererseits ist ihr doch auch Muslime und Araber insbesondere kennengelernt Die mich als Juden nicht als Freund haben wollten ganz gleich wie ich bin.
- 21:41Speaker 0: Sie wollten nach ihren Worten.
- 21:42Speaker 0: teilweise haben sie mir gesagt wir wollen dich nicht auf unseren Straßen sehen weil du Jude bist.
- 21:47Speaker 0: Und das ist genau wie viele Araber und aufgestaffelte und aufgehetzte Muslime in der Region auch den jüdischen Staat nach wie vor leider wahrnehmen, dass sie einfach nicht akzeptieren wollen, dass ein Jude in ihrer Nachbarschaft lebt.
- 22:00Speaker 0: Punkt!
- 22:01Speaker 0: Das sind genau diese radikalisierten Menschen auf deutscher Straße die Süßigkeiten verteilen wenn hier Juden ermordet werden.
- 22:07Speaker 0: Die sich freuen wenn Hamas anscheinend ihre Helden sind, wenn sie kämpfen gegen diese bösen Israelis.
- 22:14Speaker 0: dabei Verstehen Sie nicht zu unterscheiden, dass diese Chamas-Terroristen – sie sind eigentlich Schuld am Leid der eigenen Leute im Gaserstreifen.
- 22:22Speaker 0: Sie verstehen nicht das die Palästinenser heute schon wo ganz woanders sein können?
- 22:25Speaker 0: Gaser Streifen könnte Singapur sein!
- 22:28Speaker 0: Sie könnten doch Tourismus haben und mehr.
- 22:30Speaker 0: Sie haben dort eine Grenze zur Ägypten auch.
- 22:32Speaker 0: Es könnte dort eine schöne Dreiexpektion zwischen Ägyptem und Israel und dem Gaser streifen sein aber stattdessen haben sie sich für Terror entschieden.
- 22:39Speaker 0: Und dieser Terror schadet im Endeffekt Ihnen selbst Und die Leute, die in Deutschland für diese Sache nach wie vor und diese Sache damit meine ich insbesondere Free Palestine from the River to the Sea auf die Straße gehen.
- 22:51Speaker 0: Die sind nicht für die Palästinenser sondern sie sind gegen die Juden und gegen Israel.
- 22:57Speaker 0: Ihr Wunsch ist es insgeheim dass Israel von der Weltkarte ausrediert wird.
- 23:01Speaker 0: Sie wollen kein Judenleben sehen nicht hier und auch nicht in Deutschland und da muss man ganz vorsichtig sein mit diesem Klientel weil dieses Klientell ist allgemein ein problematisches TNT für alles, was freiheitlich demokratisch ist.
- 23:13Speaker 0: Ob in Deutschland, in Belgien, in Schweden und Frankreich oder Amerika spielt keine Rolle.
- 23:18Speaker 0: Sie akzeptieren freiheitliche, demokratische, westliche, emanzipatorische Kulturen nicht.
- 23:25Speaker 0: Und da ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, dass auch in Deutschland ich sehe, dass sehr viele Menschen das mittlerweile verstehen, dass dieses Problem nicht nur am Hindukusch oder im Nahen Ostern sondern tatsächlich vor der eigenen Haustür da ist Und man in diesem Konflikt, der jetzt auch in Israel entstanden ist seit dem siebten Oktober ganz klar Position beziehen muss.
- 23:46Speaker 0: Ich kriege jeden Tag und ich übertreibe hier nicht Dutzende wenn ich hunderte Mails und SMS und WhatsApp und über Twitter und über Instagram und über Facebook von Menschen in Deutschland die komplett ihre Solidarität mir aussprechen und sagen Ari wir sind bei euch ihr sollt wissen und ihr macht bitte die Terroristen fertig diese Stände gefahren für uns alle da und so weiter und so vor.
- 24:07Speaker 0: und das ist natürlich genau das andere Die andere Seite der Medaille, die ich natürlich auch wahrnehme.
- 24:11Speaker 1: Das erschreckende ist ja dass wir hier gerade in den Demonstrationen nicht nur in Deutschland sondern auf der ganzen Welt immer mehr Menschen sehen, die keine muslimischen oder gar islamistischen Wurzeln haben, sondern auch Menschen Ich würde fast sagen pacifistisch ideologischen Gründen auf die Straße gehen und einfach ganz pauschal erstmal gegen jede Art von Krieg demonstrieren, egal in welcher Situation man gerade steckt.
- 24:43Speaker 1: Was gerade in solchen Situationen erstens mal nicht hilfreich ist und auf der anderen Seite ja auch keine Lösung herbeiführt.
- 24:52Speaker 1: Das macht das Ganze ja auch nochmal schwieriger weil dadurch die Masse der Demonstrierenden ja auch mal weiter anwächst.
- 24:58Speaker 0: Da hast du einen sehr wichtigen Punkt angesprochen.
- 25:01Speaker 0: Gerade in Deutschland kann ich es wegen der Geschichte Deutschlands jetzt des zwanzigsten Jahrhunderts... Ich kann's nachvollziehen, warum es selbst der Deutsche gibt die aufgewachsen sind und erzogen worden mit einer Anti-Gewalt-, Anti-Kampf-, Antiuniform-, Anti Kriegseinstellung.
- 25:20Speaker 0: Bin ich eigentlich auch voll d'accord damit?
- 25:22Speaker 0: Ich wünschte das wäre möglich, dass wir in so einer Welt leben, wo ich auch!
- 25:25Speaker 0: Ich werde der Letzte gerne eine Uniform anziehen Aber wenn man das nicht tut, seine Freiheit und seine Existenz.
- 25:32Speaker 0: Nicht bereit ist zu verteidigen!
- 25:35Speaker 0: Und das ist in Österreich nicht das erste Mal der Fall.
- 25:37Speaker 0: Ich meine, Jom Kippur Krieg vor fünfzig Jahren war auch so eine Situation... ...und ich muss über den Holocaust nicht einmal reden.
- 25:42Speaker 0: Dass wenn man sich nicht im Stande zu verteiden, dann wird man in diesem Dschungel an manchen Orten einfach überrollt.
- 25:49Speaker 0: Wenn die Ukrainer nicht im Stande wären, sich ein Stück weit zu wehren Dann wäre Ukraine heute nicht mehr Ukraine und das muss man ganz kleinfach mal beim Namen nennen.
- 25:57Speaker 0: Das ist genau dasselbe mit Israel, wenn Israel nicht geschafft hätte diesen Einmarsch von ungefähr viertausend Mördern die am sieben Oktober vor einem Monat hier nach Israel infiltriert sind Und hier stundenlang Mord- und Totschlag verübt haben Hätte Israel nicht das abgewährt.
- 26:17Speaker 0: Das wäre nur ein Teaser gewesen, eine Art Trailer für den Film.
- 26:20Speaker 0: Dann hättest du die falsche... Die wären bis nach Tel Aviv vorgedrungen.
- 26:22Speaker 0: wenn sie können würden aus allen Himmelsrichtung.
- 26:25Speaker 0: und was Sie gemacht hätten?
- 26:26Speaker 0: Sie hätte nicht einen einzigen Juden hier am Leben gelassen.
- 26:30Speaker 0: Sie haben auch Araber ermordet!
- 26:31Speaker 0: Sie haben Bedouin ermordelt!
- 26:32Speaker 0: Sie hat teilweise Gastarbeiter ermordert.
- 26:34Speaker 0: also es ist vom Radikalen ist so enorm dass ich manchmal nicht verstehe warum genau all diese Pazifisten wo ich prinzipiell d'accord bin Diese Grundeinstellung, die du vielleicht in der Schweiz und Luxemburg eventuell haben kannst.
- 26:50Speaker 0: Dass das absolut nicht hinnehmbar ist in manchen anderen Gebieten auf der Welt.
- 26:54Speaker 0: Du kannst diese pacifistische Einstellung keinen Jesiden oder Kurden einreden... ...die im Iran oder im Irak oder in Syrien um ihre Existenz und ihr Überleben kämpfen!
- 27:05Speaker 0: Wo Frauen fast klafft werden?
- 27:06Speaker 0: Wo Menschen vergewaltigt
- 27:08Speaker 0: werden?!
- 27:08Speaker 0: Wo Kinder ermordet werden vor ihren eigenen Eltern?
- 27:13Speaker 0: Da kann man noch nicht mit Pazifismus diese Menschen unter die Arme greifen.
- 27:17Speaker 1: Wie wichtig ist es eigentlich gerade in einer Situation, in der du bist und in der ihr seid momentan Rache von Verteidigung zu trennen?
- 27:28Speaker 1: Also wo zieht man da die Grenze und wie schwierig ist es dann auch in der tatsächlichen Situation sich so ein Stück weit von der Emotion zu trennen?
- 27:38Speaker 0: Das ist auch eine sehr gute Frage, weil sehr viele von uns natürlich auch tiefe Mut haben.
- 27:43Speaker 0: Tiefe Trauer.
- 27:44Speaker 0: wir sind alle im Entdeck in einem Aftershock und ich würde dich nicht anliegen wenn ich jetzt sage einfach ganz klar Ich will Jichir Senwar den Chef Dachamas keinen Tag mehr leben sehen Und das natürlich auch irgendwo.
- 27:57Speaker 0: eine persönliche Rache Lust wahrscheinlich An diesen Mann der natürlich Chef Dachermas und was in die Wege bleibt hat genauso wie sehr viel andere aktive Terroristen Blut an ihren Händen haben, ich will diese Menschen nicht lebend sind.
- 28:09Speaker 0: Sie haben ihr Existenzrecht verloren.
- 28:12Speaker 0: Dennoch ist es klar dass die israelische Armee als professionelle Armee und der Stadt Israel das sich nach internationalem Recht vorarbeitet in dieser Situation natürlich das langsam Ich sage immer gerne langsam besonnen und so präzise wie möglich in dieser situation vorgeht um es richtig zu machen Und richtig zu machen, da steht sehr viel auf dem Spiel.
- 28:32Speaker 0: Das eine ist natürlich dass man sich an die internationalen Regeln hält das zweite ist die Zivilbevölkerung und Gase Streifen.
- 28:37Speaker 0: der dritte ist die Geisen, die israelischen Geisen.
- 28:40Speaker 0: und das vierte ist, dass man tatsächlich es schaffen im Gaserstreifen eine neue Ordnung nach diesem Krieg zu haben.
- 28:48Speaker 0: was auch immer diese Ordnung sein wird Es nicht Israels Solo Entscheidung was dort passiert sondern Ägypten die Amerikaner die UN sind sehr viele beteiligt aber dass wir es schaffen diesmal die Hamas vom Indignier zu zwingen und das nach diesem Krieg, der Hamas dort den Gazastreifen nicht regieren wird.
- 29:07Speaker 1: Wenn wir zum Abschluss nochmal so eine kleine Prognose wagen.
- 29:11Speaker 1: Wir haben ja die letzten Wochen gerade im Außenblick auf Israel immer von der großen Bodenoffensive gesprochen, du hast da hingegen jetzt auch viel von den Nadelstichen gesprochen also von diesen sehr präzisen Maßnahmen um möglichst viele Zivilisten schützen zu können und vorwarnen zu können.
- 29:33Speaker 1: Jetzt haben natürlich viele auf diesem Planeten Angst davor, dass wir ein neben dem Krieg in der Ukraine einen zweiten Krieg bekommen.
- 29:42Speaker 1: Der vielleicht wie du schon sagst auch in den Norden sich ausweitet und so weiter Und der nicht mal eben in den nächsten Wochen irgendwann ein Ende findet sondern auch zu einer dauerhaften Situation wird.
- 29:57Speaker 1: Wie ist denn da deine Prognose wenn du auf die nächsten wochen vielleicht sogar monatisch hast?
- 30:02Speaker 0: Schau, hättest du mich diese Frage vor dem siebten Oktober gefragt?
- 30:06Speaker 0: Hätte ich eigentlich eine klare Antwort gehabt und klarer Antwort wäre gewesen.
- 30:11Speaker 0: Diese Terroristen wollen Blut sehen.
- 30:14Speaker 0: Sie haben kein Problem mit Morden aber sie wollen im Endeffekt geht es ihnen auch ums eigene Überleben, um die eigenen Macht und um das eigene Helden tun wo sie immer gerne mit Worten statt mit Taten kommen.
- 30:27Speaker 0: Jetzt seit dem Sieben Oktober hat sich auch bei mir etwas verändert in der Analyse der Realität.
- 30:33Speaker 0: Und hier habe ich verstanden, dass die Chamas und auch andere Terrororganisationen sie sind bereit den Märtyrer Tod hinzunehmen für sich ihre Kinder, ihre Frauen.
- 30:42Speaker 0: Es spielt keine Rolle weil sie ein übergeordnetes Ziel haben.
- 30:44Speaker 0: Dieses übergeordnete Ziel ist der Jihad, ist radikaler Islamismus, ist die Sharia, ist eine andere Ordnung und diese andere Ordnung gibt es unter diesem Terrororganization.
- 30:56Speaker 0: nicht wenige sind, dafür ihr Leben zu lassen.
- 30:59Speaker 0: Und genau in dieser Hinsicht unterscheiden wir uns als westliche freie emanzipierte Demokraten die wir.
- 31:06Speaker 0: ich will leben!
- 31:07Speaker 0: Ich will nicht sterben und ich will gerne dass meine Kinder eine schöne Zukunft haben ohne Krieg.
- 31:12Speaker 0: bei denen die uns gegenüberstehen ist diese Denke ist genau auf dem Kopf gestellt.
- 31:17Speaker 0: und deshalb dir zu sagen was ich mir sicher bin das die anderen Terrororganisationen und Terrorstaaten insbesondere des Mullah Regime im Iran dass die nach dieser rationalen Denke an ihr eigenes Überleben denken, bin ich mir manchmal nicht sicher.
- 31:34Speaker 0: Sondern da jetzt mittlerweile sehr vorsichtig vorgehe egal was sie sagen, egal was Sie derzeit tun und wir haben die Rede von Terrorchef der Rispolla Nasralla letzten Freitag gehört wo er natürlich gesagt hat Wir wussten davon nichts vom Angriff des siebten Oktober Und wir werden nur reagieren Falls Israel beschiesst.
- 31:54Speaker 0: Aber wir sehen das, wenn wir jetzt praktisch gucken was passiert?
- 31:58Speaker 0: Nicht Israel hat auf den Libanon geschossen und auch jeden Tag schießt nicht Israel als erster Sondern jeden Tag Schießt die Resbolla gestern erst wieder dreißig Angriffe Raketen Angriffs aus dem Libananoffice.
- 32:10Speaker 0: Was heißt?
- 32:11Speaker 0: Wir haben jetzt schon eine zweite Front.
- 32:13Speaker 0: Wir reden darüber nicht so viel.
- 32:15Speaker 0: ich rede meinem Podcast darüber aber allgemein ist der Fokus nicht auf den libanon Wobei das natürlich auch komplett ausatmen könnte.
- 32:23Speaker 0: Und das würde dann eine Situation sein, wo Israel nicht mehr so nadisch-stichartig und präzise wie im Gaserstreifen sich erlauben könnte vorzugehen, weil der Frisbollah ein ganz anderes Kaliber ist mit hundertfünfzig bis zweieinhalb Tausend Raketen, wo sie tausende gleichzeitig präzieße mit hoher Sprengkraft auf Tel Aviv und Jerusalem abschießen können.
- 32:41Speaker 0: Da wird das israelische Militär sehr schnell und sehr entschlossen vorgehen.
- 32:45Speaker 0: Das würde im Entwert wieder zum Leid... Auch israelischer Menschen natürlich, aber insbesondere des Libanons als Libanon an sich.
- 32:53Speaker 0: Und das wäre bedauerlich, das muss nicht sein und die Hoffnung ist dass diese Achse des Terrors, die auch mit anderen Gebieten auf der Welt verbunden ist und das will ich jetzt nicht weiter aussprechen, aber ich denke, dass der kluge Zulacher versteht, dass dieser Achse am Endeffekt eine Gefahr nicht nur für Israel ist sondern eine Gefahre ist für moderate arabische Welten Eine Gefahr ist für Europa und auch Amerika, also alles was demokratisch frei westlich gesinnt ist müsste eigentlich in diesen Tagen viel enger zusammenrücken.
- 33:25Speaker 0: Und wie eine Nation fast schon sich unter die Arme greifen um diesen Hass diese Brutalität dieses Mittelalter abzuwehren.
- 33:36Speaker 1: Wer da auf dem Laufenden bleiben möchte und täglich Updates haben möchte auch von dir folgt am besten dem podcast nach ost pulver fass indem du jeden tag deinen update gibst.
- 33:48Speaker 1: Ich werde das auch nochmal hier in den show notes verlinken für all diejenigen, die da mal rein hören möchten und ich dank dir sehr dass du in dieser sehr herausfordernden situation der die zeit genommen hast um mit mir zu sprechen Und wir so ein bisschen in die tiefe gehen konnten um besser zu verstehen was da gerade passiert was wir auch für die nächsten wochen erwarten müssen dürfen können wie auch immer man es sagen möchte.
- 34:14Speaker 1: danke dir das war's leider schon.
- 34:18Speaker 1: die letzte runde ist ausgetrunken.
- 34:20Speaker 1: das gespräch zu ende.
- 34:23Speaker 1: vielen dank fürs zuhören.
- 34:25Speaker 1: bitten im rücksicht auf die
- 34:27Speaker 0: nachbarn
- 34:27Speaker 1: und sei leise wenn du die bar verlässt aber vergiss auf keinen fall
- 34:31Speaker 0: den abonnieren button
- 34:33Speaker 1: zu klicken.
- 34:39Speaker 1: Gin & Talk ist ein Podcast von Forty-Eight Forward, produziert in den Forty Eight Forward Studios in München.