Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Maßnahmen für den Worringer Platz, Orte mit Vergangenheit und der digitale Köbes
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- Wenn ich mich hier an dieser Stelle nicht über das Wetter, respektive den für meinen Geschmack mittlerweile schon etwas zu lange andauernden Winter auslasse, geht's ja meistens ums Essen. Was soll ich sagen? I'm a simple girl. Und wer aufmerksam zugehört hat, weiß, dass ich letzte Woche über den ewigen Januar gejammert habe. Also Sherlock, was gibt's heute? Richtig Snacks. Genauer gesagt, belegte Brote. Langweilig? Nix da. Auch wenn ich so eine richtig Classic-Stulle durchaus zu schätzen weiß, die italienische Variante ist da schon ein bisschen sexier, das weiß ich. Auf der Mühlenstraße in der Altstadt bekommt man Paninis, die so schmecken, als wäre man, der weiß nicht, in der Toskana. Acht Variationen stehen bei Panimano auf der Karte. Frisches Focaccia-Brot wird vor Ort gebacken, belegt mit Pesto, verschiedenen Gemüsen, wahlweise Käse oder Fleisch werden to-go verkauft, nicht mehr als 10 Euro schlagen pro Sandwich zu Buche. Also ich sag so, für die Mittagspause perfekt und großartig, um schon ein wenig Sommer zu antizipieren. Eine Gastronomie, die sich leider nicht halten konnte, ist die Pizzeria am Worringer Platz. Das ist nicht unbedingt die News, trotzdem wird es jetzt irgendwie real. Mitte Februar soll der Pavillon, in dem der kleine Laden war, abgerissen werden. Das ist Teil eines größeren Maßnahmepaketes, das den Bereich rund um den Hauptbahnhof sicherer machen soll. Alexander Esch kennt die Einzelheiten. Am Moringer Platz und der Gegend drumherum gibt es sicher Orte, an denen die Stadtgeschichte spürbar ist. Genau wie an vielen anderen Flecken. Christopher Trinks hat sich auf eine ganz persönliche Stadtschule gemacht und diese aufgespürt. Im Gespräch hat er mir davon erzählt. Geschichte und Tradition hängen auch in den Brauhäusern und Kneipen in der Altstadt in den Vorhängen. Trotzdem entwickelt sich einiges weiter. Im Weißen Bären auf der Bolkerstraße zum Beispiel. Da kann man sich jetzt ein Kaltgetränk beim digitalen Kürbis bestellen und selber zapfen. Was das bedeutet, weiß Paul Küchler. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 356 und der Rhein steht bei 2,69 Meter. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tasia Kormann und diese wirklich wunderschöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen können, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln, auf der Seele und im Herzen brennen oder wenn ihr einfach mal Lob dalassen wollt oder Kritik oder wenn ihr uns einfach mal schreiben möchtet, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel.podcast.reinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Dass der gesamte Bereich um den Hauptbahnhof nicht zu den sichersten und optisch ansprechendsten Orten der Stadt zählt, ist kein Geheimnis. Trotzdem, viele verschiedene Menschen legen zwischen Kölner Straße, Ackerstraße und Worringer Platz ihre täglichen Strecken zurück oder halten sich dort auf. Grund genug, um unter anderem für mehr Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen. Ein neuer Maßnahmenkatalog soll deswegen jetzt verabschiedet werden mit kurz- und langfristig gedachten Lösungsansätzen. Alexander Esch erklärt, was geplant ist, wie die Aussichten sind und wo sich ähnliche Ideen schon bewährt haben. Mit Countdown sprechen wir heute miteinander. Alexander Esch, es ist eine Premiere. Wir sind uns digital zugeschaltet. War das schon mal so? Ich habe das mal mit Helene hin und wieder gemacht. Ganz am Anfang war es sowieso obligatorisch, weil wir in dieser Corona-Zeit viel gemacht haben. Ja, insofern bin ich es nicht ganz neu. Du bist gewöhnt, du bist Online-Studio erfahren. Ich finde das immer noch ein bisschen komisch. Ich bin ja eine Freundin der realen. Es ist schöner, wenn man direkt zusammensetzt. Ja, finde ich auch. Aber nichtsdestotrotz haben wir uns heute hier zusammengefunden, zusammengeschaltet und sprechen über ein Thema, was, in ganz großem Bogen ein wenig anknüpft an ein Gespräch, was ich letzte Woche für den Podcast geführt habe mit Uwe Jens Runau. Da haben wir über Grand Central gesprochen, aka Grand Hole, wo es ja jetzt auch irgendwie ein bisschen vorangeht, was ja sich in der Nähe befindet des Woringer Platzes, worüber wir beide heute sprechen. Und auch da gibt es ja jetzt, Bewegungen sozusagen oder Maßnahmen, die diesen Worringer Platz und überhaupt das ganze Bahnhofsumfeld, Hauptbahnhofsumfeld ein bisschen sicherer machen sollen und dementsprechend auch ein bisschen aufenthaltsfreundlicher, wenn ich alles richtig verstehe. Ob ich das alles richtig verstehe, wirst du mir jetzt erklären und uns. Das Sicherheitspaket Sibu heißt es, Sicherheit im Bahnhofsumfeld. Das ist die Abkürzung. Das ist die Abkürzung. Genau, was hat es damit auf sich mit Sibu? Ich finde immer so Abkürzungen hören sich so unfreiwillig niedlich an. Ja, absolut. Das stimmt. Aber man kann es sich irgendwie ganz gut auch merken. Und es gab ja einen Vorgänger in Sachen Abkürzung. Da ging es ja um Sicherheit in der Innenstadt. Und das hieß ja dann Sie-Die. Und jetzt sind wir bei Sie-Buh. Das ist schon der Link. Das, was man in der Altstadt gemacht hat, ein großes ganzheitliches Konzept mit ganz unterschiedlichsten Maßnahmen vom Streetwork hin über ja letztendlich ja sogar eine Messerverbotszone oder eine Waffenverbotszone, die es gegeben hat. Hoher Präsenz auch von Polizei und so weiter, hat man jetzt einen neuen Schwerpunkt sich gesetzt, weil man eben sagt, in der Altstadt hat man einiges erreicht und will aber jetzt eigentlich Ähnliches auch rund um den Hauptbahnhof. Umsetzen, der seit Jahren oder schon Jahrzehnten, könnte man fast sagen, doch auch dafür bekannt ist, dass es da doch eine Drogenszene auch gibt rund um den Hauptbahnhof, Obdachlosen-Szene, Und so weiter, also das, da will man jetzt sich genau angucken, das Ganze. Das hat mich so ein bisschen nicht jetzt verwundert, aber in dem Stück, was es dazu gibt auf rp online, steht ja schon im ersten Satz, dass dieser konkrete Aktionsplan kurzfristig für mehr Sicherheit auf dem Boringer Platz und rund um den Bahnhof sorgen soll. Und ich bin so ein bisschen an diesem Wort kurzfristig, naja, kleben geblieben, weil, wie du jetzt auch selber schon gesagt hast, das ist ja nichts, was sich jetzt aufgetan hat. Also warum kurzfristig? Das ist doch schon sehr lange bekannt. Ach so, man hat ja im September erst angefangen. Verstehe. Okay. Also diese Kooperationsvereinbarung von Bundespolizei. Das Polizeipräsidium und Stadt ist jetzt noch nicht so alt, sondern das ist jetzt eine neue Kooperationsvereinbarung gewesen. So, wir machen jetzt nochmal intensiv, gucken uns dieses ganze Viertel an, was kann man da eigentlich tun. Und das ist jetzt das erste Ergebnis, oder sind die ersten konkreten Ergebnisse, die das hervorgebracht hat. Ich verstehe. Es ist nicht so, dass man sich das 15 Jahre angeguckt hat und dann gesagt hat, okay, jetzt können wir kurzfristig was verändern, sondern im September wurde quasi ein neuer Impuls gegeben, das anzugehen. und jetzt sind das die ersten Maßnahmen. Genau. Okay, andersrum. Das bedeutet, es gibt jetzt ein paar Maßnahmen, die kurzfristig helfen sollen oder kurzfristig irgendwie für Verbesserungen sorgen und dann auch welche, die langfristig vielleicht geplant sind. Und zwar, auch da wie in der Innenstadt, es werden bestimmte Messer verboten und Waffen, also es gibt eine Waffenverbotszone, was sich bezieht, was in dem Stück steht, auf bestimmte Messer und Baseballschläge. Das finde ich schon relativ... Ja, vor allem, da gibt es was Neues, finde ich. Das gibt es in Düsseldorf bislang nicht. Das gab es auch in der Altstadt nicht. Und zwar wird es Waffentrageverbote für bestimmte Personen geben. Also nicht so eine Waffenverbotszone in Altstadt. Die wird jetzt übertragen auf den Hauptbahnhof oder so. Es soll schon auch Betretungsverbote für bestimmte Personen geben. Also dass es dann so ein bestimmtes Gebiet gibt, rund um den Hauptbahnhof, das von einer bestimmten Personengruppe nicht mehr betreten werden darf. Aber vor allem eben, dass bestimmte Personen, die eben schon straffällig geworden sind, die auffällig geworden sind, mit so einem Waffentrageverbot belegt werden. Also Waffen natürlich, im weitesten Sinne darf man sowieso nicht tragen. Klar, mit einer Pistole rumlaufen, so darf man nicht. Da geht es immer um die Sachen, die auch als Waffen genutzt werden können, aber die man eigentlich auch dabei haben dürfte. Ein Baseballschläger zum Beispiel. Und das darf ich nicht wirklich, das hört sich jetzt an, als würde ich irgendwie einen doofen Witz machen, weil das stimmt überhaupt nicht. Aber Baseballschläger ist für mich so, also das habe ich noch nie gesehen. Also ist das so gängig, dass Leute, also meine ich ganz, ganz ernst. Da hast du nie einen dabei. Ich habe andere Sachen dabei. Ist das so gängig? Ich kann den Leuten noch nicht über die Jacke gucken. Ich weiß es nicht, was sie da alles stecken haben. Nein, ich weiß es nicht. Aber natürlich vor allem sind es die Messer. Die mit einer bestimmten Klingenlänge, die man eigentlich dabei haben dürfte. Und die dann aber nicht mehr getragen werden. Und das heißt, dass per se nicht, aber bestimmte Personen, die dann irgendwie schon Polizei bekannt sind, Behörden bekannt sind. Oder ist das individuell auf Personen bezogen? Genau. Das ist ja schon mal... Also genau festgelegt und dann mit diesem Verbot belegt. Das gibt es in anderen NRW-Kommunen schon. Und Düsseldorf zieht jetzt danach. Genauso wie mit dem, was du eben schon erwähnt hast, mit diesen Betretungsverboten im Bahnhofsumfeld. Auch das ist auf individuelle Personen gemünzt. Also man weiß, okay, der, die machen immer Stress. Die kommen hier einfach nicht mehr dann so nah. Oder wenn sie einmal da auffällig werden, dass sie dann auch damit belegt werden können. Wie wird das gewährleistet? Also ist dann einfach noch mehr Sicherheitspersonal vor Ort? Also ich stelle mir das unfassbar schwierig vor an einem Ort wie rund um den Bahnhof Worringer Platz, wo ja auch wirklich Menschen hin und her, rein und raus und so, also dass man da sowieso nicht alle immer kontrollieren kann und vor allem nicht im Blick halten. Also wie wird das gemacht? Oder denkt man schon allein durch das Etablieren dieses Verbotes und durch das Ankündigen sind vielleicht 30 Prozent, die sich dann sowieso dran halten? Mein. Genau, ja, das sind sicherlich zusätzliche Hürden, die man einzieht. Es geht auch immer dann darum, wie kann man denn letztendlich dann konsequent auch handeln. Wenn jemand mit so einem Verbot belegt ist und der wird dann angetroffen trotzdem mit einem Messer, da hat man natürlich eine ganz andere Handhabe, was zu tun. Hätte man ja sonst gar nicht, weil er kann ja dann ein Messer dabei haben. Oder wenn jemand eben auffällig geworden ist, da vor Ort, Und dass man ihn dann auch mit so einem Betretungsverbot belegt. Und wenn er aber wieder da angetroffen wird, dann hat man eben auch eine größere Handhabe, wieder auch Konsequenzen dann walten zu lassen. Also das ist so ein bisschen der Hintergrund. Wahrscheinlich flankiert wird das Ganze auch dann von mal mehr Schwerpunktaktionen und Kontrollen, die es Nalchot ja auch gegeben hat mit Innenminister Reul zum Teil, ja auch sehr symbolisch dann da vor Ort, dass das eben auch so eine abschreckende Wirkung hat in der Öffentlichkeit, dass man eben merkt, okay, da wird schon genauer hingeguckt, da wird mehr kontrolliert, da werden auch strengere Vorgaben gemacht. Dass das alles zusammen dann dazu führt, dass sich das einfach ein bisschen besser vor Ort. Und wenn du jetzt immer dieses Altstadt-Vorbild quasi schon herholst, hat das da... Bislang ganz gut geklappt. Da sind schon positive Fazite gezogen worden. Das kann man schon sagen. Vor allem im subjektiven Wahrnehmungsgefühl, auch Umfragen vor Ort haben das ergeben bei Gastronomen, dass sich da schon die Situation verbessert hat. Es soll auch eine Beschleunigung in den Betäubungsmittelsverfolgungsmaßnahmen, das Wort habe ich mir gerade ausgedacht. Beschleunigte Verfahren, wenn Menschen aufgegriffen werden und dass dann einfach dieser Gerichtsprozess einfach schneller vonstatten geht, dass der möglichst kurzfristig nach dem Delikt auch dann erfolgt. Das ist ja jetzt, da stelle ich mir jetzt mehr so den Bahnhof und den Vorplatz vor, gerade mit diesem Betretungsverbot, weil ich finde am Worringer Platz, also das kann ich mir wirklich so schwierig vorstellen. Da ist die Kölner Straße, da kommt die Karlstraße, da kommt dann hier die Birkenstraße herunter oder Ackerstraße aus Flingern. Also, dass man da irgendwie den Überblick verhält, was sich da aufhält und nicht. Ja, aber wenn man, ich glaube, der Worringer Platz wird schon dazuzählen. Also wenn dann auch bei Kontrollen da Menschen aufgegriffen werden, die eigentlich mit einem Betretungsverbot belegt sind, also der Wollinger Platz wird sicherlich dazu zählen, auch dieser gesamte Bereich vor dem Hauptbahnhof bis zu den Gleisen, die da kommen. Da denke ich ist von auszugehen, auch hinter dem Bahnhof, der Bertha von Suttner Platz, also das denke ich ist das wahrscheinliche Gebiet. Dann auf dem Bochingerplatz selber soll sich ja auch was verändern, beziehungsweise ist schon was in Veränderung. Da ist ja diese Pizzeria in diesem Glaskasten gewesen. Die ist ja jetzt schon eine Weile geschlossen und wird jetzt quasi komplett abgebaut. Ja, also da kann man vielleicht diesen Unterschied langfristig, kurzfristig nochmal aufmachen. Der Oberbürgermeister sich ja auch dazu geäußert hat und gesagt hat, man braucht hier langfristig eine komplette Neugestaltung eigentlich. Das läuft ja auch sowieso für den Hauptbahnhof eine komplette Neugestaltung der gesamten Oberfläche parallel und auch für den Worringer Platz ist das sicherlich nochmal zu überlegen und anzugehen. Aber auf der anderen Seite geht man jetzt eben doch auch sehr kurzfristig ran und verändert da Dinge baulich. Also dieser Pavillon kommt weg, die Stadt übernimmt dieses Grundstück und hat sich jetzt geeinigt auch mit dem Gastronomen. Genau, der hat über seinen Anwalt eben mitteilen lassen, dass er da doch schon sehr mitgenommen ist, weil er da viel Arbeit rein gesteckt hat. Da ist ja auch irgendwie komisch, dass das da auf dem Platz nicht funktioniert. Aber drumherum sind ja auch ganz viele Gastronomien. Also ich kann mir schon vorstellen, dass man da auch als Betreiberin, als Betreiber irgendwie noch so ein bisschen dran festhält. Darum geht es ja den Ordnungsbehörden, dass sie einfach diese Verstecke, Drogenverstecke, Ecken und Winkel quasi auflösen will. Und dazu zählt eben, dass man diesen Pavillon auch wegnimmt. Genauso wie man diese Glasbausteinbänke entfernen will, die eben laut Stadt häufig als Drogenverstecke gebraucht werden. Dass man da eben einfach so durchlässige Bänke, wie man sie kennt, aufstellt. Haben diese Bänke, hatten die mal irgendwie, es gibt ja oft in der Stadt so Plätze, die natürlich auch irgendwie, die sind ja alle gestaltet, Stadtarchitektur. Genau, das ist alles, ja, das ist ein Architekt. der sich da richtig Gedanken gemacht hat. Genau, und das fällt dann quasi, also das wird jetzt quasi abgebaut, dieses... Ich nenne es jetzt einfach mal Kunstwerk im Sinne von, also diese Installation, diese Glasbord. Ich finde die schon sehr, auch mit dem grünen Boden und so, das ist ja schon irgendwie sehr markant prägnant, so der Style von Bori. Absolut, ja, die Frage, da muss man auch nochmal nachgehen. Wie verhält sich eigentlich der Architekt dazu? Und was hat die Stadt eigentlich generell vor bei der langfristigen Umgestaltung dieses Platzes? Wie soll das vonstatten gehen? Am Ende, das ist jetzt meine Interpretation, Da steht da so nicht drin, aber es werden eben auch zusätzliche Leuchten aufgebaut. Der ganze Platz wird stärker ins Licht gesetzt sozusagen. Das ist in der Altstadt ja auch passiert mit zusätzlicher Beleuchtung, dass man damit viel arbeitet. Und auch insgesamt Sauberkeitsintervalle. Ja, dreimal am Tag soll sauber gemacht werden. Dreimal am Tag wird jetzt der Worringer Platz gereinigt und sauber gemacht. Das hast du oft wie ich meine Wohnung saugen mit meinem Putzfimmel hier. Das ist so ein ganzer Maßnahmenkatalog quasi mit vielen kleinen Dingen, die aber in der Gänze dann doch auch ihre Wirkung schon mal haben sollen. Hinzu kommt natürlich auch eine deutlich höhere Polizeipräsenz, die jetzt auch angekündigt worden ist, die auch schon umgesetzt ist, auch sowohl im Hauptbahnhof als auch auf dem Boehnerplatz. Und jetzt ist es ja, genau, jetzt ist da dieser Ort, also wir gehen jetzt mal ein bisschen vom Bahnhof weg, da ist ja eh auch schon was im Umbau, da gibt es diese neuen Hotels, der Bertha-von-Sugner-Platz wird irgendwie immer mal stückweise modernisiert, angefasst, die Zentralbibliothek ist auf die andere Seite gezogen, also da ist ja was los rund um den Hauptbahnhof. Und meinst du, es passiert jetzt ein bisschen, dass dann auch wieder die Stadt mehr da reinrückt mit, es gibt ja das WP8, es gibt irgendwie ein paar Restaurants, es gibt Kneipen, die da ja auch so ein bisschen Kultstatus haben, wo ja auch alle hingehen, also Studierende, Leute, die aus der Stadt irgendwie kommen, einheimische AnwohnerInnen und so. Also weißt du, worauf ich hinaus möchte, so ein bisschen, also was ist so mit dem Vibe? Also ich denke, es sind zwei aller. Einmal, dass man es einfach verschönert ein bisschen, dass man einen Hingucker hat, aber gleichzeitig auch, dass natürlich eine gewisse Aufmerksamkeit erzeugt wird. Hier spielt sich was ab und dass Leute auch eingeladen sind, da mitzuwirken und kreative Ideen einzubringen, um dann eben auch diese Räume, die es da gibt, auch auf dem Worringer Platz zum Teil anders zu nutzen oder anders zu bespielen mal. Und das ist auch eben mitgedacht, diesem Gesamtprojekt. Da wird es auch demnächst dann mal eine Infofasche, Anstaltungen insgesamt zu dem Ganzen geben für Anwohner, für aber auch alle Interessierten. Jetzt wie immer zum Schluss meine Frage, was denkst du, wie ist deine Einschätzung? Sind diese kurzfristigen Lösungen realistisch? Hast du das Gefühl, dass da sich manche durchsetzen können? Was sind Hürden, die du vielleicht siehst oder Sachen, wo du denkst, müssen wir nochmal ran? Ja, also ich denke, das ist erstmal, finde ich, sind da schon gute Schritte. Wie viel die nun bringen, muss man sehen, aber es einfach nur so hinzunehmen und die Situation so zu lassen, wie sie ist, glaube ich, ist keine Alternative. Und da eben auch baulich, da mal ranzugehen, jetzt auf dem Worringer Platz und so, das finde ich schon auch gut, diese Maßnahmen zu ergreifen. Ja, also das ist eine schwere Frage, ob am Ende das wirklich dazu führt, dass dieser Ort sicherer wird. Das lässt sich auch kurzfristig nicht herstellen, das ist klar. Aber all das, was wir so zusammengetragen haben an Veränderungen, die es schon gibt, die es auch noch geben wird in diesem gesamten Gebiet, mit auch einem deutlich schärferen ordnungsbehördlichen Fokus dabei. Also das überzeugt mich immer auch, wenn man da versucht, wirklich so ein möglichst ganzheitliches Konzept auch umzusetzen. Das Gefühl habe ich schon, dass diese Idee mit Einbezug von verschiedenen Gewerken sozusagen da auf jeden Fall auch ein guter Ansatz ist. Das denke ich. Ja, wir werden darüber weiter im Austausch bleiben, ob digital oder in Person, werden wir dann in den nächsten Wochen sehen. Vielen Dank, dass du mich in uns da durchgeführt hast, durch die Planung, durch die Ideen. und ich sage, ich drücke jetzt hier gleich auf Meeting verlassen, das ist irgendwie ein ganz neues Gefühl und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis dann. Tschüss. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Wer durch eine Stadt geht, sei es Düsseldorf oder eigentlich jeder andere, spürt hier und da die Geschichte derselben. Oft an bekannten Orten, an prägnanten Bauwerken oder Denkmälern. Aber es gibt auch die Stellen, an denen Vergangenheit vielleicht nicht direkt und ja so anmoderiert offiziell spürbar ist. Auf Wegen, die wir vielleicht jeden Tag gehen, ohne zu wissen, welche historische Bedeutung manche Dinge haben, die wir passieren oder die, bei denen wir uns wundern, was sie meinen oder warum sie errichtet sind. Christopher Trinks hat sich auf die Suche nach solchen gemacht. Lieber Christopher, du lebst ja auch jetzt schon seit zehn Jahren in Düsseldorf, ne? Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Oder? Kannst du dich noch so an deine ersten Eindrücke, Wochen, Tage, Monate hier erinnern? Zum Teil, woran ich mich auf jeden Fall sehr gut erinnern kann, ist, dass ich damals zum Start in die Stadt quasi so eine Hop-on-Hop-off-Bustour, Stadttour gemacht. Bin ich auch großer Fan von, auch in anderen Städten, wenn ich mal reise oder so. Ja, ne? Finde ich auch. Und da kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich durch die ganze Stadt gefahren bin und mir da schon dachte, wow, also hier... Ist überall ganz schön viel Geschichte im Stein verbaut. Ja, das stimmt. Das sind Denkmälern, Gebäuden, die noch stehen, alles Mögliche. Ja, das finde ich auch, dass man, also ich bin ja hier aufgewachsen und mir geht es trotzdem ähnlich, dass ich manchmal durch die Stadt gehe und vielleicht auch gar nicht weiß, an was ich gerade vorbeilaufe. Oder man guckt dann Sachen, wenn man jeden Tag irgendwie bestimmte Routen geht, dann ist man da schon so gewöhnt, dass da irgendwie ein Denkmal steht oder eine Plakette in die Wand gelassen ist oder so. Du hast dich vielleicht ja inspiriert von diesem allerersten Erlebnis, unbewusst oder bewusst, mal auf einen, naja, Rundgang mit offenen Augen gemacht sozusagen durch die Stadt und hast ein paar von diesen Orten, an denen die Vergangenheit sichtbar ist und so heißt auch dein Stück dazu, mal ausfindig gemacht und dich ein wenig damit beschäftigt und ich freue mich drauf, dass du mich und uns jetzt auch auf diesen. Geschichtsträchtigen Rundgang quasi mitnimmst und vielleicht ein bisschen über diese Orte erzählst, die dir da im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gefallen sind und gibt es eine Route also wollen wir irgendwo anfangen und uns dann durch die Stadt arbeiten? Lass uns gerne im nördlichsten Punkt anfangen und das habe ich von meinem Artikel auch so ein bisschen versucht, ich bin da tatsächlich auch dann drei Stunden glaube ich war ich unterwegs, gestartet habe ich am Reserplatz wo wir dann auch gleich als erstes drüber sprechen, und bin dann tatsächlich an der Immermannstraße bei der Knifflerplakette rausgekommen Genau, Reserplatz ist ja, also direkt gegenüber vom Yachtclub ist das ja da, also Rotterdamer Straße, die große Straße, die zur Messe führt, direkt am Rhein lang. Der ein oder die andere kennt diese Route, man fährt da auch zur Messe lang mit dem Fahrrad zum Beispiel, wenn man zu Fortuna geht oder demnächst zum ACDC-Konzert fährt. Und da fährt man vorbei an, naja, einem Denkmal, was man eigentlich gar nicht übersehen kann. Was es damit auf sich hat, wissen wahrscheinlich wenige, deswegen erzähl doch mal, das ist das 39er Denkmal, so heißt es wahrscheinlich im Volksmund, wie heißt es offiziell? Kriegerdenkmal. Was hat es damit auf sich? Du hast es gerade eben schon so gesagt, man fährt daran vorbei und, Denkt sich erst mal, wow, das war auch damals mein erster Eindruck, als ich mit diesem Stadtbus durch die Stadt gefahren bin und dieses schon sehr martialische Denkmal da gesehen habe, wo dann die Soldaten aus der Gruft marschieren, darüber steht, für das deutsche Volk ist Ehre und Freiheit. Und es wirkte alles sehr, auf mich sehr befremdlich, sehr kriegerisch, sehr auch kriegsverherrlichend. Es ist tatsächlich auch von Soldaten gewidmet, das waren Angehörige des Niederrheinischen Fusilierregiments 39, das waren Soldaten aus Düsseldorf, die im Ersten Weltkrieg gekämpft haben. Und die haben in der Stadt einige Denkmäler gestiftet, die auch alle einen kriegerischen, kolonialen Bezug haben. Aber dieses Denkmal, das hat mich dann doch allein von seiner schieren Größe auch ein bisschen Da ist ja auch dieser Platz davor, also es hat richtig, und auf diesem Platz steht auch sonst nichts, also es ist nicht irgendwie von Bäumen Verdecker, also zum Rhein hin ist quasi frei und ja, sehr sichtbar. In der Mitte prangt dann auch hinter diesen Gittern das eiserne Kreuz und man sieht dann auch immer mal wieder, also als ich dort war, jetzt vor einer Woche, Habe ich dort auch Grableuchten gesehen. Also es scheint immer noch ein Gedenken dort zu geben. Das ist aber auch seit Jahren auch schon in der Stadt ein Thema, ob man dieses Gedenken vielleicht auch ein bisschen umgestalten sollte oder generell das ganze Denkmal. Die Bezirksvertretung 1 hat sich damit schon 2014 befasst und eben einen Beschluss an die Stadtverwaltung gegeben, dass man doch diesen ganzen Platz und dieses Denkmal umgestalten möge. Die Kunstkommission hat sich dem dann befasst, aber auf die Umgestaltung warten wir bis heute. Woran liegt das wohl? Es gibt einfach zu viele unterschiedliche Meinungen, auch innerhalb der Stadtverwaltung, wie man damit weiter umgehen soll. Es ist ja sowieso einfach eine Frage, wie gehst du mit so einem Zeitzeugnis um? Ganz klar. Abbauen, abreißen, dann verschwindet es ja auch aus der Geschichte. Das ist ja auch durchaus Zeitgeschichte und steht ja auch für eine mahnende, Erinnerung an den Krieg irgendwo. Ich verstehe. Allerdings muss man sowas, finde ich, inzwischen einfach kontextualisieren. Denn gerade wenn man von außerhalb in die Stadt kommt und sowas sieht, da ist zwar so eine ganz kleine Tafel rechts, so eine wirklich winzige Tafel, die auch schon zugesprayt ist und ähnliches, die dann den Kontext dieses Denkmals, den historischen, ein bisschen erklärt. Aber ich finde, wenn man das als zugezogen da und Düsseldorf ist eine touristische Stadt sieht, dann denkt man sich erstmal. Also wäre zum Beispiel eine Idee, dass man den Kontext einfach sichtbarer macht, also dass man da vielleicht noch ein anderes Denkmal also ich spinne jetzt einfach um, eine Stele macht oder irgendwie eine größere Platte. Ich weiß, da haben wir ja eben kurz schon, bevor die Mikros an waren, drüber gesprochen ich erinnere mich, dass irgendwie, ich glaube das war noch zu Lockdown-Zeiten, gab es da mal so ein Open-Air-Theaterstück von einem Kollektiv, was ich glaube ich, auch, was das ein bisschen in Kontext gesetzt hat, quasi in dramaturgischer Form. Aber das ist natürlich auch nichts Permanentes. Also, weil da natürlich einfach auch Leute involviert sind, die dann da stehen und Texte vorlesen oder eine Inszenierung machen. Genau, also das heißt, die Ideen oder Wünsche sind da, dass irgendwie... Es gab dazu ja schon einen Wettbewerb. Es wurde so ja schon auch ein Entwurf gekürt, wie man das Denkmal umgestalten könnte. Dann gab es allerdings wieder andere Meinungen, die dagegen sprachen. Letzten Endes ist aus diesem Wettbewerb nie was geworden. Ich habe da jetzt vor allen Dingen Wochen bei der Verwaltung nochmal nachgefragt. Die hatte mir da mitgeteilt, dass tatsächlich ein neuer Wettbewerb dazu ausgelobt werden sollte und das Thema auch jetzt im Februar dem Rat vorgestellt werden sollte. Ist aber nicht passiert, zumindest steht es nicht auf der Tagesordnung. Und wie aus den Kreisen der Kunstkommission zu hören ist, ist das einfach ein sehr schwieriges Thema, was sich bestimmt noch weiterziehen wird. Also bis da wieder ein neuer Wettbewerb entsteht, wird es sicherlich noch ein paar Wochen oder Monate dauern. Ja und wie dieser dann aussehen wird, keine Ahnung. Ja, also das heißt, bislang bleibt einfach dieses Denkmal und es ist dann vielleicht die, ich sage das jetzt mal ganz groß, Aufgabe der Menschen, die sich da aufhalten oder die vielleicht, genau, vielleicht bei so einer Hop-On-Hop-Off-Tour, dass dann kann man ja auch in Wort nochmal irgendwie anders einbinden oder wenn du jetzt Leute zu Besuch hast und man geht da lang und dann kann man es irgendwie vielleicht so ein bisschen in den Kontext setzen, immerhin im kleinen Kreis. Du bist dann weitergezogen am Rhein entlang zum Burgplatz. Am Burgplatz steht ja diese schöne Persiluhr, das ist der Persil damals in mehreren deutschen Städten errichtet, anlässlich des 80. Geburtstags von Persil. Das finde ich total spannend. Das ist so einer dieser Sachen. Ich laufe da irgendwie ständig vorbei und habe das trotzdem nicht vor Augen, weil das halt schon so sehr zum Stadtbild gehört. So wie wahrscheinlich die Thäder Heusbrücke. Also die beachte ich jetzt auch nicht immer, außer wenn ich da natürlich... Ja, die Persiluhr am Burgplatz. Da ist diese sehr prägnant zu erkennende weiße Dame drauf. Perfekter Platz dafür auch, es gibt ja diese Geschichte der weißen Dame, die immer noch im Schlossdurm spuken soll. Ob die ihr Gewand auch mit Persil wäscht, ich weiß es ja nicht. So strahlend weiß wie es ist. Hast du die schon mal gesehen, die kopflose Frau? Nein, dann noch nicht. Ich schon, Christopher, ich schon. Genau, aber mit dieser Persiluhr habe ich mich deswegen befasst, also Henkel hat die aufgestellt natürlich, Weil die so ein Beispiel dafür ist, wie weitreichend damals auch selbst in Düsseldorf koloniale Verbindungen, Wirtschaftsbeziehungen in die Welt reichten. Zur Herstellung von Pensil nämlich wurden anfangs und auch heute noch Palmöl verwendet. Das war gerade in der Anfangszeit zur Entwicklung wichtig, weil aus Palmöl werden Tenside gewonnen. Tenside sind Stoffe, die den Schmutz von den Fasern lösen. Und der Bedarf dafür, dieses Palmöl, das wurde vor allen Dingen aus den westafrikanischen Kolonien, die Deutschland damals, die das Kaiserreich damals hatte, vor allen Dingen in Kamerun, gedeckt. Und dass die ja darauf basierten, dass die Menschen vor Ort enteignet wurden und als Arbeitskräfte ausgebeutet wurden, das weiß man ja heute zu Genüge. Genau und diesen Wirtschaftsbeziehungen, die es von Düsseldorf in die weite Welt gibt, damit befasst sich jetzt tatsächlich auch seit einem Jahr eine Förderstelle an der Heine-Uni, die von der Stadt gefördert ist. Also die Stadt ist ja wirklich sehr bemüht, ihre... Ihre geschichtlichen, ihre historischen Zeugnisse aufzuarbeiten und ihre Vergangenheit so ein bisschen einzuordnen. Und genau, dort ist ein Historiker, damit beschäftigt sich jetzt vorrangig mit den Wirtschaftsbeziehungen, die Düsseldorf im Zuge des Kolonialismus in der Welt hatte, zu befassen. Und darauf bin ich eben auch auf dieses Thema Persil und Palmöl gestoßen, weil dieses Thema ist schon, die kolonialen Verbindungen sind schon lange an der Heine-Uni ein Schwerpunkt der Historikerinnen und Historiker dort und die haben da ja viele schöne kleine Werke und auch publikumsnahe Publikationen rausgebracht, wo das gut zusammengefasst ist und da bin ich tatsächlich darauf gestoßen und wir machen das selber gar nicht klar. Ja, das heißt dieses, genau, Denkmal oder diese Uhr, die ja auch wirklich bemerkenswert unbeklebt und unbesprayt ist, also dafür, dass es da ja schon, ich meine, da ist ja auch immer ordentlich was los am Wochenende und so. Genau, es wurde aufgestellt 1984 zum 80-jährigen Jubiläum, wie du schon gesagt hast, aber steht quasi für noch was ganz anderes, aber gar unbewusst. Also das ist ein bisschen der Konflikt damit, warum man das vielleicht auch kontextualisieren könnte und sollte. Absolut. Ich verstehe. Du bist vom Burgplatz dann also quasi weitergezogen, aber wieder ein bisschen zurück. Genau, einen Schritt zurück. Am Rheinufer entlang unter der Oberkasseler Brücke. Genau. Und da ist nämlich auch eine Stähle beziehungsweise eine Plakette, an der ich auch oft vorbeigehe, die ich aber allerdings sehr oft bemerke. Also ich fand sie persönlich schon ziemlich verwittert. Liegt vielleicht auch daran, weil die 1988 dort angebracht wurde. Sie erzählt aber eine sehr, sehr traurige Geschichte. Es ist nämlich die Geschichte von Hilarius Gilges, der ja quasi eigentlich eines der ersten Opfer des nationalsozialistischen Terrors in Düsseldorf war. Aber Hilarius Gilles wurde am 20. Juni 1933 von den Schergen der Nazis mutmaßlich SA-Angehörige aus seiner Wohnung in der Ritterstraße, also direkt in der Nähe, geholt und am Rheinufer schwer misshandelt und wirklich auf grausame Weise ermordet. Und warum? Das lag daran, weil er zum einen sehr aktiv in der kommunistischen Partei war und zum anderen, weil er eben einer der wenigen Afrodeutschen in Deutschland war. Also er war der Sohn eines afrikanischen Seemanns und einer Düsseldorferin und allein das war für die Nazis schon Grund genug, ihn rassistisch zu verfolgen. Und dann letzten Endes auch zu ermorden. Und genau an der Stelle am Rheinufer wurde dann diese Plakette errichtet 1988. Da war dann tatsächlich auch seine Frau und seinen beiden Kindern mit zugegen. Und später, vor einigen Jahren war das, dann wurde er tatsächlich auch ein kleiner Platz bei der Kunstakademie, ganz in der Nähe seiner alten Wohnung, nach ihm benannt. Da an der Ritterstraße, ne? Genau, so ein kleiner Platz, der Hilarius-Gilgis-Platz, da ist auch nochmal so eine kleine Infotafel dazu. Und das ist tatsächlich bis heute einer der ganz wenigen Orte in der Bundesrepublik, die nach einem Afrodeutschen genannt worden sind. Mhm, es gibt ja auch, genau, neben dem, also wenn man unter der Brücke tatsächlich ist, quasi auf Straßenhöhe, da ist ja auch so eine Plakette angebracht, da werden die einzelnen. Also gibt es auch noch immer so ein paar Punkte, wo man die Geschichte quasi ein bisschen nachvollziehen kann. Siehst du mal, was man alles in dieser Stadt lernen kann, wenn man einfach mit offenen Augen durchgeht. Ja, nicht nur schöne Dinge zu lernen, aber wichtige Dinge zu lernen. Du bist dann weitergelaufen zur Tonhalle hin und da steht ja relativ vorm Eingang ist so eine kleine Mauer und da steht eine Büste von einem Soldatenkopf, es ist ja nicht nur ein Kopf, es ist ja auch die Schultern irgendwie und? Das ist nur noch der Unterbau eigentlich. Genau, das ist der Kopf und die Schultern und dann nur noch quasi der untere Teil. Es hat einmal zwei Soldaten gezeigt, die da nebeneinander liegend waren, so ein bisschen wie eine Sphinx auch gestaltet. Und der Künstler Jupp Riebsam, der selber auch ein Angehöriger des 39er-Regimentes war, des Besagten, also auch ein ehemaliger Soldat, der wollte damit an die Gefallenen auch des Ersten Weltkriegs erinnern aus seinem Regiment und er hat es damals quasi als den Feind erwartend liegende Soldaten stilisiert. Davon sind heute nur noch, wie du sagst, diese Fragmente übrig. Und hat der Platz vor der Tonhalle, also es ist ja vor diesem Rundell, wo quasi die Autos vorfahren, um dann die Tonhalle zu besuchen. Also ist der Platz ein besonderer an der Tonhalle am Ehrenhof, Hofgarten oder ist das? Es wurde tatsächlich damals schon dort an der Atemstelle aufgestellt. In der Weimarer Zeit war das. Und damals war ja die Tonhalle noch das Planetarium und davor wurde es errichtet. Es wurde aber schon damals massiv in der Öffentlichkeit kritisiert, weil vor allen Dingen von Erich Ludendorff, der war ja damals General im Ersten Weltkrieg und später als Reichspräsident auch maßgeblicher Unterstützer von Hitlers Aufstieg. Und der hat das öffentlich zerrissen und hat es als unheroisch bezeichnet, also liegende deutsche Soldaten, das sei ja nicht dem Ideal entsprechend und hat es auch rassistisch betitelt und ähnliches. Letzten Endes haben die Nazis es dann auch nach der Machtergreifung relativ schnell abgebaut und dann während eines Bombenangriffs wurde es auch dann zerstört. Also sind dann nur noch die Fragmente übrig geblieben, die dann in den 70ern wieder aufgestellt wurden. Was ich aber wirklich interessant oder bemerkenswert an diesem Denkmal fand, die Kunstkommission hat dazu eine App entwickeln lassen, eine Augmented Reality App, die kostenfrei in Play und App Store erhältlich ist und mit denen kann man einen QR-Code scannen und dann quasi die Kamera auf das Denkmal richten und dann sieht man es, wie es dort an seiner Ort und Stelle früher ausgesehen hat und gestanden hat. Und ich finde, diese Form der digitalen Rekonstruktion, die könnte man noch für viel mehr Denkmäler in der Stadt machen. Stichwort eben auch das Kriegerdenkmal am Rieserplatz, um damit eben, um vielleicht keine direkte bauliche Veränderung damit zu erreichen, aber viel mehr Kontext zu liefern über die App. Und deswegen hatte ich mir das ausgesucht, weil ich fand, das war schon ein bemerkenswertes Beispiel. Leider wurde das aber seitdem nicht mehr wiederholt in der Stadt. Gibt es noch andere Orte jetzt abseits deiner Route oder denen, die du da jetzt schlaglichtmäßig quasi ausgesucht hast oder die dir ins Auge oder in den Kopf gekommen sind? Gibt es noch andere Orte an der Stadt, wo du weißt, dass da irgendwie mal Denkmäler standen, die halt zerstört wurden, vielleicht auch in einer Zeit, also die jetzt quasi... Eigentlich ganz gut werden zu haben. Also ist dir da was bekannt? Gibt es Sachen, die wieder aufgebaut werden? Oder die man mit so einer Augmented Reality zurückholen könnte? Also aus dem Stehgreif, ob sie während der NS-Zeit leider zerstört wurden, kann ich dir jetzt nicht sagen. Keine Beispiele nennen. Ich weiß aber, dass die Stadt selber ja auch einige Denkmäler über die Zeit abgebaut hat. Sei es aus städteplanerischen Gründen, whatever. Und die sind alle an einem Ort gelagert oder beziehungsweise über die Stadt verteilt gelagert. aber die sind noch eingelagert. Und das ist so mein Folgeartikel, da bin ich gerade so ein bisschen dabei, dass ich da Kontakte knüpfen kann, um mir die vielleicht mal anzuschauen. Ja, es gibt ja auch, also mir kommt nur gerade in den Sinn, es ist ja auch. Da hatte, glaube ich, Nicole Lange relativ viel drüber gemacht, oder da haben wir zumindest in dem Jahresrückblick drüber gesprochen, diese Wand an der FH, die ja ein Kunstwerk, also es ist kein Denkmaldenkmal, sondern ein Kunstwerk, die ja auch irgendwie abgebaut wurde oder werden soll und das muss ja auch irgendwie erhalten werden. Also es gibt einen Ort, wo diese Dinge eingelagert sind und die… Absolut. Es gibt aber auch genauso gut auch Orte, die auch wirklich so unkritisch noch weiter im Stadtbild dastehen. Also ich habe zum Beispiel im Dezember auch einen großen Artikel über das Kolonialkriegerdenkmal, wieder ein 39er-Denkmal am Frankenplatz geschrieben. Da hatte mich der Arbeitskreis Düsseldorfer Historiker, Düsseldorf Postkolonial, also ein Arbeitskreis von Historikern, darauf aufmerksam gemacht. Und das ist zum Beispiel, das wäre auch eine Möglichkeit, die man mit der Augmented Reality App sehr gut überarbeiten könnte, meiner Meinung nach. Ja, verstehe. Du bist dann weitergelaufen von der Tonhalle. Ich stelle mir jetzt vor, die Unterführung an der Bahnhaltestelle drunter durch, an der Kunstakademie vorbei, schön Ratinger Straße, vielleicht hast du da nochmal kurz Hallo gesagt und bist dann gelandet auf der Immermannstraße. Genau. Auf dem Weg ist dir nichts mehr unter die Augen gekommen. Da gibt es bestimmt noch einiges mehr. Ich wollte aber unbedingt noch zur Immermannstraße, weil ich wusste, da existiert noch etwas, was ich auch noch besonders fand, nämlich auch wieder eine Plakette zu einem Mann, den ich selber aber gar nicht kannte, nämlich Louis Kniffler. Louis Kniffler ist so ein bisschen, deswegen ist er in der Plakette auch an der Immermannstraße, gilt so ein bisschen als der Wegbereiter der deutsch-japanischen Beziehung. So wird er zumindest dort auch im deutsch-japanischen Center an der Immermannstraße gewürdigt mit der Plakette. Louis Kniffler war nämlich schlicht einer der ersten europäischen Händler, die nach dem Ende der selbstauferlegten Isolation Japans eben Kontakte dort, Handelsbeziehungen wieder in das Reich dort aufgebaut hatten. Japan hatte sich ja seit dem 16. Jahrhundert zunehmend isoliert und wollte die Kolonisatoren aus Europa fernhalten. Es wurden sogar Europäer, die einreisen wollten, wurden sogar mit Todesstrafe belegt. Und nach dem Ende der Isolation war Kniffler eben einer der ersten, der dort quasi der Konkurrenz voraus Handelsbeziehungen aufgebaut hat. Er hat dort auch als preußischer Honorarkonsul dann eine offizielle Funktion bekleidet. Und dann ist er zurück nach Düsseldorf gekommen, also nach Deutschland gekommen und hat in Düsseldorf tatsächlich die Deutschlandfiniale seines Handelsunternehmens aufgebaut und von dort weiter seine Geschäfte nach Japan betrieben. Es waren allerdings vor allen Dingen irgendwann Rüstungsgüter, also Kanonen von Krupp aus Essen zum Beispiel oder Gewehre, die er dann nach Japan verschifft hat. Also ist das der kritische Punkt an dieser Plakette, weil jetzt die ersten Sätze quasi, die du gesagt hast, sind ja eher ein Gedenken, das gibt es ja auch viele in der Stadt, aber da wäre dann da der etwas konfliktige Hintergrund. Aber siehst du, das ist eben genau, weswegen die Arbeit von Historikern und Historikern so wichtig ist in solchen Kontexten, weil man natürlich vielleicht erstmal die Arbeit oder die Leistung des Einzelnen vielleicht in irgendeiner Form damals gewürdigt hat und aus heutiger Sicht aber vielleicht manche Dinge kritisch zu sehen sind und das ist vielleicht durchaus auch einer der Punkte, die daran zu sehen sind. Ja, ich verstehe. Du hast auf diesem Rundgang sicher einiges dazu gelernt über die Stadt, in der du jetzt lebst, in der wir leben. Ich versuche auch tatsächlich immer, selbst wenn ich auf meinen alltäglichen Routen bin. Nach unten zu gucken, zur Seite zu gucken und nach oben zu gucken und irgendwie zu würdigen und wahrzunehmen, was alles in dieser Stadt vor meiner, vor unserer Zeit passiert ist. Das ist wahrscheinlich ein ongoing thing so. Da gibt es sicherlich noch einiges viel mehr zu erzählen und genau, ich spiele schon mit dem Gedanken, ob ich da vielleicht noch einen Teil 2 zu vorbereiten. Ich freue mich schon, wenn du dann auch darüber berichtest. Vielen, vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Music. Der Job des Köbis ist vor allem in der Altstadt einer mit Tradition. Wer sonst hält den Betrieb in den vielen gut besuchten Kneipen und Brauhäusern in der Altstadt am Laufen? Im Weißen Bären auf der Bolkerstraße fließt seit fast 50 Jahren das Bier aus den Zapfhänen in die Gläser, serviert vom Thekenpersonal oder eben einem Köbis. Zumindest bis jetzt. Die Digitalisierung ist auch beim Bier angelangt. Per Selbstzapfanlage können sich Gäste ihr Helles jetzt selber zubereiten und direkt bezahlen. Wie das funktioniert und ob das allen gefällt, weiß Paul Küchler. Lieber Paul, herzlich willkommen zurück. Wöchentlich grüßt das Murmeltier quasi. Letzte Woche haben wir an genau dieser Stelle im charmanten, warm beleuchteten Konferenzraum der Düsseldorfer Lokalredaktion, a.k.a. Dem Rhein-Pegel-Podcast-Studio, darüber gesprochen, Dry January. Wir machen einen auf Alkohol frei. Es gibt Drinks, die irgendwie sehr gut schmecken und nullprozentig sind. Total. Heute, naja, drehen wir uns um 180 Grad und sprechen darüber, dass es natürlich auch Dinge gibt, die man dann sich doch mit Alkohol zugemütet wird, beziehungsweise vielleicht ja auch nicht, das wirst du uns jetzt erzählen. In der Tat. Und es ist ja jetzt so, dass dem Trinken und so, dem sei mal die eine Bedeutung zugemessen und so weiter und so fort. Es geht ja auch immer um Geselligkeit, es geht um vielleicht ausgehen, Leute treffen und in Kontakt kommen. Unter anderem auch mit den Menschen, die vielleicht die Getränke an den Tisch bringen, beziehungsweise erstmal die Bestellung aufnehmen. Also klassischerweise, wir machen jetzt mal hier einen kleinen Sketch, geht es so. Hallo, guten Abend. Was darf es denn bitte sein? Ich hätte gerne ein Bier, bitte. Groß oder klein? Kleines, alt. Gehe ich von außen, bin ich in der Altstadt. Okay, bringe ich sofort. Alles Gute privat auch und bis gleich so. So läuft es normalerweise ab. Jetzt gibt es eine Kneipe auf der Bolkastraße. Der weiße Bär. Richtig, der weiße Bär. Mitten im Geschehen. Total. Mitten im Herzen der längsten Tegel der Welt. Eben. Da geht es jetzt ein bisschen anders zu. Richtig. Und zwar gibt es da jetzt einen digitalen Kürbis, um es mal so zu formulieren. Als du das erzählt hast und quasi mich darauf vorbereitetest, dass dieses Gespräch vielleicht auf uns zukommt, weil du darüber ein Stück schreibst, habe ich mir wirklich so einen Roboter vorgestellt. Ich dachte erst, so einer, wie es auch in manchen Restaurants... Kennst du dieses chinesische Restaurant, das Hotpot-Restaurant, wo dieser kleine, süße Roboter kommt? Und dann habe ich mich schon gefragt, was ist denn, wenn da mal ein bisschen ein Bump in the Road ist und der verschüttet dann das Bier und so. Das ist ziemlich schlecht. Aber so verspielt ist das gar nicht. Nee, das ist tatsächlich auch nicht so cool, irgendwie dann, after all. Ich fände ja so einen Roboter auch ganz spannend. Es ist eigentlich, und man kennt das ja von großen Fastfood-Ketten, um es so zu formulieren, keinen Namen nennen, es ist eigentlich so eine Mischung aus Selbstzapfanlage, also da kommen wir gleich nochmal drauf zu sprechen. Wie im Kino, wo man sich beeiste Fantamango holt. Oder wie auch früher bei den großen Fastfood-Ketten waren, das dann ja auch noch selber konnte. Lang ist es ja. Also du kannst da Bier bestellen und dir es auch selber zapfen, selber zapfen, selber zahlen und dann selber auch zum Tisch bringen. Und gleichzeitig am gleichen einen Automaten quasi, kannst du noch verschiedene andere Tränke bestellen, die dann nicht zum Selbstzapfen sind. Zahlst die da auch direkt vor Ort an der Maschine. Wahrscheinlich auch mit Karte oder mit App? Mit Karte, nur mit Karte. Richtig. Und dann geht quasi der Bon direkt an die Theke, wo die Barkeeper, die Kellner eben sind und die dann trotzdem den Drink vorbereiten. Und das sind dann eher so Longdrinks, die man sich nicht selber mischen darf dann. Genau, erstens das. Es sind aber auch andere Biersorten, weil an der Selbstzapfanlage gibt es nur eine einzige Biersorte. Ich habe eine Frage zur Selbstzapfanlage. Ist das ein Zapfhahn oder ist das so ein Knopf, wo ich drauf... Also ich muss auch zapfen können. Also selber schuld, wenn ich zu viel Schaum mache, weil ich kann selber mir, den Bierpreis noch ein wenig, ich kann alles rausholen. Ich wollte gerade sagen, also so gesehen ja, kann es Glück und kann es auch irgendwie Pech haben, aber genau, zapfen sollte man vielleicht, können halt. So, aber genau, das muss man da eben auch können, weil sonst stehst du da am Ende und hast, es gibt nämlich auch verschiedene Größen, es gibt zum Beispiel auch von 0,5, dann geht's 1 Liter, 1,5 Liter und 3 Liter. Wow. Also wirklich so ein extra Big, Big, Big Pint. Das ist auch ein bisschen neu, ne? Das gibt's in so Altstadt, also ich kann mir nicht vorstellen, im Brauhaus mir ein Pint, also so einen richtigen Pinscher zu bestellen. Genau, genau. Also das gibt's eigentlich, na klar, in den Irish Pubs kennt man das sowieso. Ja, ja. Und ich meine jetzt in den klassischen... Genau, das kommt, glaube ich, auch immer mehr, weil es, ich kann's auch irgendwie verstehen, ich glaube, es kommt aber auch stark aufs Bier an. Also wenn du da ein Bier hast, was wirklich schnell schal wird, dann möchtest du da nicht deine zweieinhalb Liter übrig schales Bier stehen haben. Aber ja klar, wenn das Bier irgendwie dann noch ausreichend Kohlensäure quasi hat, dass es auch schön süffig ist, warum dann nicht direkt so einen großen Pot holen quasi, den ein paar Leute am Tisch haben und auch immer schön selber nachschenken, weil da sind wir auch wieder bei diesem Thema so ein bisschen interaktiv. Dann sitzt man zusammen mit seinen Leuten, quasi ja wie zu Hause, nur eben nicht zu Hause. Also was das alles für einen Sinn und Zweck hat, dazu kommen wir gleich. Jetzt kann ich mir bis zu drei Liter Bier zapfen, aber wie du gerade schon gesagt hast, nur eine Sorte. Nur eine Sorte und überraschenderweise ist es kein Altbier in der Altstadt. Say what? Richtig, richtig, sondern, aber es ist trotzdem ein besonderes Bier, in dem Sinne, wer es quasi herstellt, beziehungsweise wo es herkommt, und zwar ist es das Tote Hosenbier, das Hosenhelles, also es ist ein Helles aus Bayern quasi, wird dort, meine ich, auch von einer kleinen Brauerei abgefüllt, eben mit dem Tote Hosen Design dann sozusagen und ja, das fand ich ganz spannend, weil eigentlich ja neben Alt hier in NRW und in der Region Düsseldorf ja eigentlich Pilz total. Die Nummer zwei, die Nummer eins, wie auch immer ist. Und das ist eigentlich ein interessanter Trend, über den vielleicht nochmal an anderer Stelle sprechen, dass quasi immer mehr Kneipen dieses etwas süßliche, süffige, helle quasi ausschenken anstelle von Pilz zum Beispiel, das ja eher so eine bittere Note teilweise hat. Genau, aber es ist dann so, du kannst dir da quasi nur, zumindest zum Selbstzapfen, Helles zapfen, das ist auch die einzige Altstadtkneipe, zumindest nach deren eigener Aussage. Das müssten wir dann jetzt nochmal nachprüfen, aber es ist auch die einzige Altstadtkneipe, eben wo es das frisch vom Fass eben auch gibt. Also nicht als Flaschenbier oder so, aber du hast natürlich trotzdem irgendwie Altbier, Pils und so, kannst du da auch trinken, nur halt noch selber zapfen. Das heißt genau, es ist nicht exklusiv eine Self-Service-Kneipe, sondern das ist jetzt eine Innovation. Genau. Was ist der Hintergrund? Also was verspricht sich der Betreiber, die Betreiberin des weißen Bären? Ich wollte die ganze Zeit sagen, weißer Hirsch, ob ich schon gar nicht. Vom weißen Bären. Aber es gibt den roten Hirsch, den gibt es doch, kennst du den? Aber andere Sache. Genau, also was ist der Hintergrund, warum wird jetzt gedacht, okay, weil klar, kann ich mir schon vorstellen, irgendwie Vereinfachung, aber ich persönlich stelle es mir nicht einfacher vor. Ich glaube, also einerseits, es gibt es jetzt erst seit ein paar Wochen, ich glaube seit Ende vergangenen Jahres, das heißt, es ist glaube ich auch eher noch so eine Art von Testphase jetzt aktuell. Aber ja, die Gründe liegen tatsächlich, wie man es jetzt erwarten würde, nicht darin, dass es irgendwie einen Personalmangel gibt, der ja sonst in der Gastronomie ein großes Thema ist. Also darauf haben die auf jeden Fall auch explizit hingewiesen. Es ist eben nicht das Thema, sondern es geht eben um Effizienzsteigerung quasi. Also dadurch, dass du quasi ja noch die Theke hast mit den Mitarbeitenden, die da weiterhin sein werden, ist es jetzt einfach nur quasi wie so ein Add-on. Die nächste Option. Und ich kann das auch irgendwo nachvollziehen, weil es dann ja auch einfach so ist, jetzt überlegen wir mal, Freitagabend, volle Kneipe, vielleicht eine kleine Schlange an der Theke, muss kurz warten, bis du bestellen kannst und willst aber vielleicht einfach nur noch ein Bierchen haben oder für dich und deine Freunde noch eine Runde Bier holen. Und in dem Moment bietet es sich vielleicht auch wirklich einfach an, zu diesem Zapfhahn zu gehen, sich das eben selber rauszumachen, da zu zahlen und dann halt einfach wieder zum Tisch, nach draußen, nach drinnen zu gehen. Das heißt, einerseits haben die Kellner da einfach ehrlicherweise ein Stückchen weniger Arbeit. Da würde jetzt nicht jeder da an diesen Zapfhahn gehen, zumal da ja auch dann wieder eine Schlange entsteht und sich das knobelt, also wieder nur verlagert. Aber der Gedanke ist eben so ein bisschen da, das vielleicht zu entschlacken, ein bisschen auseinander zu dividieren, sag ich mal. Richtig so und am Ende des Tages können natürlich die Gäste weiterhin wählen, möchten sie da selber bestellen, also möchten sie selber zapfen, möchten sie selber bestellen und das fertig gemacht bekommen oder möchten sie quasi ganz klassisch irgendwie vom Kellner die Bestellung aufgenommen. Also wie gesagt, ich verstehe das alles, wir haben ja auch vorhin schon mal so ein bisschen uns so drüber unterhalten, klar jetzt ist die Frage. Darum habe ich das eingangs auch so versucht, dieses Bild so doll zu malen, es geht ja auch manchmal, wenn man jetzt in eine Kneipe geht, ja um die Kommunikation, um eine Art von Verbindung, ob ich die mir jetzt immer vom Kürbis oder von der Kellnerin oder so erwarten kann und darf und soll, ist ja nochmal was anderes. Aber ich stelle es mir auch auf einer anderen Ebene einfach klar in der Theorie, wie du das beschreibst, das ist voll, ich möchte eh nur noch irgendwie drei Bier schnell zapfen, weil wir auf dem Rückweg sind und schnell noch ein, weiß ich nicht was. Aber dann sehe ich doch schon, ich drücke aus Versehen viermal drauf. Jetzt habe ich 17 Liter Bier bestellt, aber ich wollte doch eigentlich nur zwei Glas. Meine Karte funktioniert nicht. Das System ist abgestürzt, das Ding läuft einfach weiter. Es kommt nichts raus, das Fass ist leer. Also am Ende stelle ich es mir wie immer, also vor, dass dann natürlich auch irgendwie wieder Hürden lauern, die nicht da sind, wenn nicht halt einfach ganz klassisch, vor allem wenn es, in großen Anführungszeichen, eh nur ein Getränk gibt und nur an einer Station. Also als du das erzählt hast und ich dann mich verabschiedet hatte von diesem Bild, dass dann ein kleiner Roboter durchknattert und mir ein Bier bringt. Habe ich gedacht, das ist auch ein bisschen so ein Marketing-Gag-mäßig. Vielleicht, also weil so richtig, also muss ich ganz ehrlich sagen, von außen, die Effizienzsteigerung sehe ich, aber sehe ich noch nicht vollumfänglich, weil. Auch dieses, ich kaufe mir ja dann oder ich kann dann einen Longdrink bestellen und muss ja dann trotzdem an der Theke und dann sehe ich nicht, ob ich jetzt zu der Kellnerin sage, ich hätte bitte gerne einen Moskau-Mule oder ob ich das so versuche irgendwie zu. Ja, also ich glaube, es ist eigentlich spannend, weil ich glaube, das ist einfach auch eine totale Ansichtssache, weil die Sachen, die du ja quasi beschrieben hast, so Sachen wie, hey, jetzt was ist, wenn meine Karte nicht funktioniert oder wenn ich mich doch nicht entscheiden kann oder wir nochmal einen Ticken brauchen oder so, all das passiert ja auch, wenn du ganz regulär quasi beim Kellner bestellst, also auch da kommt vielleicht der Kellner mal zum Tisch, seid ihr schon ready, wisst ihr schon, was ihr haben wollt, nee, wir müssen nochmal kurz überlegen, so Also das heißt, da fehlt das Gleiche ja im Prinzip statt oder das ist vielleicht ein Ticken anders, aber auch da wird es Momente geben, wo natürlich die Effizienz, um wieder bei diesem Thema zu landen, so ein bisschen leidet vielleicht. Ja, aber das meine ich, wie effizient muss auch eine Kneipe sein, in der ich irgendwie am Ende, also bei einem Fastfood-Restaurant tatsächlich oder auch bei manchen Gastronomien, wo man jetzt weiß, also ich weiß, es gibt doch hier auf der Oststraße diesen neuen Suppenladen oder nicht neu, aber ne, Soup Day, da hast du ja auch, da bestellst du an der Theke, du kriegst einen Keeper, das kriegst du ja wirklich in ganz vielen Restaurants, mittlerweile auch in hochpreisigen italienischen, weiß ich nicht was, also das ist da irgendwie so ein bisschen, okay, Mittagspausengeschäft und so, aber in so einer Kneipe, wie gesagt, Also wenn man jetzt sagt, das ist irgendwie ein Marketing-Gag oder es ist irgendwie nice to have, aber dieses jetzt…. Genau, ganz drauf umstellen, fände ich irgendwie, ich ganz persönlich würde vielleicht da ein bisschen dann vermissen, dass es auch manchmal so ist, dass man wartet oder dass man, genau, man weiß ja auch vielleicht bei manchen Etablissements, okay, da sind die, da wird man eher ein bisschen rougher, ist der Ton, ne? Ja, ich meine, das ist ja auch der klassische Kürbis, ist ja nun mal auch total grießgrämig und unfreundlich irgendwie, wobei ich mir dann auch wieder zum Beispiel denke, so ehrlicherweise, wenn ich in die Bar, in die Kneipe, wie auch immer gehe, brauche ich das auch nicht. Also dann habe ich lieber eine Maschine, wo ich das selber mache, aber das ist meine persönliche Ansicht, als jemanden, der mir die Karten dahin knallt und wenn ich ein Wasser bestellen will, sagt, ja, weiß ich nicht, willst du eine Runde schwimmen gehen oder was, warum trinkst du kein Bier? Das brauche ich dann zum Beispiel nicht. Deswegen, und man muss ja auch dazu sagen, es ist ja immer noch beides möglich. Also es ist ja nicht nur das eine. Ich bin auch ein bisschen abgedrückt in meiner Richtung. Ich habe nur gemerkt, so das, ne? Es bewegt die Leute ja auch. Und ich meine, aber vielleicht ist es auch in Ordnung, weil man merkt ja jetzt schon im Gespräch quasi, hey, wenn wir da jetzt beide zufällig Freitagabend wären, würde ich vielleicht tendenziell dann doch eben mal an den Zapfautomaten gehen, wenn ich jetzt auch Bock auf ein Helles habe. Das muss man ja immer wieder dazu sagen. Und du würdest vielleicht an die Theke gehen. Aber das ist ja auch okay. Dann sind ja quasi genau die Leute, die es ansprechen soll jeweils, angesprochen davon. Und so, ich glaube eigentlich, das ist irgendwie auch der Gedanke dahinter, dieses Hey, einerseits natürlich Effizienzsteigerung, aber auch irgendwie alle Gäste, die irgendwie so eine Eigenart haben, versuchen abzuholen und anzusprechen und sei es jetzt die Junggesellenabschiedgruppe, die einfach nur nochmal ihr nächsten drei Bier sich reinknallen will auf den Weg. Genau, wenn die dann irgendwie sieben Pinscher sich da ziehen wollen. So, das ist dann halt einfach die Sache. Ich verstehe. Es ist ja auch generell einfach im Zuge einer, Dinge verändern sich, Dinge entwickeln sich weiter. Den weißen Bär zum Beispiel gibt es irgendwie seit fast 50 Jahren, dass da jetzt irgendwie sich Sachen verändern. Es haben sich ja auch andere Dinge verändert, gerade in den letzten, also recent years so. Seit Corona, glaube ich, in der Gastronomie ist da schon viel im Umbruch. Genau, und dann kommt nochmal die Gastronomie generell dazu. Natürlich, natürlich. Vor allem wahrscheinlich in der Altstadt. Also das da, es wird ja auch teilweise gar kein Glas mehr ausge... Also das würde mich auch interessieren, zapfe ich in Glas? Also wie kriege ich das Glas überhaupt? Du zapfst gar nicht in Glas, du zapfst in Plastik tatsächlich. Was dann da so neben steht an so einem... Genau, also du hast die Gläser quasi, 0,5 Glas. Und ich glaube, ab dann sind es schon kleine Becher quasi, diese Pints. Und die sehen aus wie Glas, sind aber aus Plastik tatsächlich. Auch vor dem Hintergrund, dass die halt gesagt haben, hey, es passiert einfach wahnsinnig oft in einer kleinen Kneipe, die jetzt lang und schmal vielleicht ist, dichtes Gedränge, dann fällt vielleicht mal was um, dann muss es ersetzt werden. Glas kostet auch einfach Geld, muss man sagen. Plus, du hast dann natürlich immer eine Verletzungsgefahr, dann brauchst du erst wieder einen, der das irgendwie aufsammelt oder aufkehrt und so, wenn du dann einen Laden voller 100 Leute hast. Auch ein bisschen schwierig. Und man kennt natürlich auch einfach seine Altstadt-Gäste und gerade auf der Beukerstraße ehrlicherweise, Muss man ja sagen, dass es nicht immer um Genuss geht, sondern ja auch einfach um knallhart, hey, ich trinke mir jetzt einen rein. Ja, ich verstehe. Und ich glaube, dass es da vielleicht auch zum Schutz anderer Gäste und vielleicht dem eigenen Schutz gar nicht so schlecht ist. Da kann man natürlich drüber debattieren, hey, möchte ich mal ein 5-Euro-Bier aus einem Plastikglas trinken? Wird es die und die Ansichten geben? Aber was ich halt spannend fand, dieser Punkt, den du ja gerade auch angeführt hast, quasi dieses, hey, die gibt es schon mega lange und da verändern sich auch Dinge. Und das hat er mir nämlich auch erzählt, quasi abgesehen von der Art und Weise des Bestellvorgangs, um es so zu formulieren. Haben die auch ihre Karte zum Beispiel verkleinert und haben auch aufgehört, Alt in 0,25 Gläser, was ja diese klassische Altgröße ist, auszuschenken, weil die halt gesagt haben, hey, das ist keine standardisierte Größe und für uns ist es günstiger und einfacher und irgendwo auch nachhaltiger, auf dem Aspekt kommen wir vielleicht gleich auch noch kurz, Einheitsgrößen anzubieten. Das heißt, das Alt bekommst du da in einem 0,3-Glas oder sogar in einem 0,5-Glas. Das ist der eine Punkt und was ich einfach sagen würde, was die zumindest auch ein bisschen mir versucht haben zu erklären, warum zum Beispiel die Karte auch kleiner geworden ist, dass es auch einfach Nachhaltigkeitsgründe hat, weil man muss sich immer denken, man muss die Dinge lagern, die müssen geliefert werden. Die müssen entsorgt werden später, auch wenn sie nicht getrunken wurden und dann irgendwann abgelaufen sind oder so. Also klar, wir reden jetzt von Alkohol größtenteils, aber auch Alkohol hat teilweise ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Das heißt, dann werden Flächen, werden Energiekosten in Anspruch genommen. Und da haben die dann einfach eben irgendwann von sich aus gesagt, hey, das brauchen wir eigentlich alles gar nicht. Wir reduzieren das jetzt so ein bisschen. Das heißt, selbst in so Traditionslokalen und Kneipen finden dann halt wirklich immer mal wieder irgendwelche Veränderungen statt. Ja und vor allem natürlich auch die Digitalisierung, die überall Einzug hält oder schon längst gehalten hat. Also es ist ja jetzt auch gar nichts Neues mehr. Du hast dich ja mit Peter Schilden getroffen, wie du schon gesagt hast und darüber gesprochen und ganz sicher habt ihr ja auch darüber gesprochen. Geredet, wie das jetzt eigentlich ankommt. Also wie ist sein Eindruck in der ersten Zeit jetzt? Also hat er das Gefühl, alles richtig gemacht oder direkt schon so ein bisschen, naja. Also ich glaube, er ist noch nicht insolvent gegangen, noch nicht bankrottet, also so schlimm kann es nicht laufen. Ich denke, da ist am Wochenende weiterhin super viel los. Was ich sehr spannend fand und was ja dann fast auch so ein bisschen unseren Witz von gerade bestätigt im Grunde genommen, ist halt so seine Aussage, dass er halt sagt, Mensch, er hat zumindest das Gefühl und seine Leute da im Laden. Dass diese Selbstbedienungs Zapfanlage und Bestellanlage, tendenziell dann doch eher von Menschen, die vielleicht nicht aus Deutschland kommen, also seien es jetzt auswärtige Besucher, Touristen oder auch Geschäftsleute, die vielleicht da nochmal in die Altstadt ein Bierchen trinken gehen, von denen wird das irgendwie ohne Murren, ohne Zucken angenommen, und die deutschen Gäste haben dann da vielleicht eher doch nochmal ein paar Vorbehalte mehr, und sind da vielleicht noch ein bisschen zurückhaltender, was ja wiederum ganz spannend ist, weil wir dann wieder bei diesem Punkt Digitalisierung sind, wie wird sowas eigentlich angenommen und, ja, aber ich glaube, es ist so, Ja, beziehungsweise genau, da ist es vielleicht die Digitalisierung per se, aber da kann ich mir auch vorstellen, guck mal, ich bin keine große Kneipengängerin, also ich müsste mir jetzt wirklich, wirklich ausdenken, dass ich letzte Woche das irgendwie in der Kneipe sage, das stimmt nicht, also wirklich lange her, aber trotzdem habe ich ja auch sofort irgendwie diese Tendenz gehabt zu denken, naja. Wenn, dann ist es ja dieses irgendwie am Tisch sitzen und ein lauter Abend mit viel Kommunikation, also ich finde das jetzt gar nicht so verwerflich, dass man da jetzt so ein bisschen sagt, naja, jetzt wird das irgendwie digitalisiert, weil diese Kneipenkultur halt darauf auch ein bisschen baut. Aber ich weiß gar nicht, da würde ich fast widersprechen irgendwie, weil ich mir so denke, naja, baut die Kneipenkultur wirklich darauf auf, dass ich drei Sätze mit dem Kellner, mit dem Kürbis wechsle und sage, ich hätte gerne Bier mit Karte, danke. Das ist ja keine Kultur, würde ich zumindest behaupten, in meinen Augen, sondern die Kultur ist ja eher, dass ich da hingehen kann, mit Leuten ins Gespräch kommen, meinen Freunden, darum geht es ja viel mehr. Aber ja, das ist glaube ich auch einfach… Naja, aber eine muss ja dann immer an der Zahnleitzabfanlage stehen und Sachen holen. Also da ist er ja schon wieder mit… Klar, aber wenn du mal überlegst, man kennt das ja auch irgendwie in so Situationen, man sitzt mit Freunden am Tisch, man hat vielleicht gerade ein etwas delikateres Thema, was man bespricht. Und dann kehrt sofort diese Stille ein, sobald da der Kellner irgendwie daneben dran steht. Hat aber auch schon manche Treffen wirklich gerettet. Hat auch das. Also das ist halt die Sache irgendwie. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich glaube, man muss es halt auch einfach mal austesten und mal schauen. Natürlich, das ist ja auch nochmal ein ganz anderes Thema. Wie ist das? Ich möchte nur darauf hinaus, dass ich, ich bin ja sonst auch immer gerne dabei irgendwie, wenn es Fortschritt gibt und man das irgendwie bemängelt, dann zu denken, warum. Aber ich kann das auch verstehen, dass man in gewissen Hinsichten halt sagt, ja, mein Gott. Aber wie gesagt, wenn es ein Add-on ist und wenn es für manche Leute einfach sinnig ist und irgendwie Spaß macht. Und manchmal, das ist ja wie, ich habe mich zum Beispiel total gefreut über die Selbst-Abscan-Kassen, weil früher schon immer mein Liebstes war beim Spielen, wenn ich einen Dücher in der Hand hatte und irgendwie selber. Kann ich jetzt irgendwie dreimal am Tag, wenn ich möchte, ausleben, ist doch top. Total. Und man muss ja auch dazu sagen, und da sind wir auch wieder bei diesem Thema, das hatten wir ja schon ein paar Mal in unseren vergangenen Podcast-Folgen, Wen spricht es an? Wer wird dadurch angesprochen? Welches Klientel willst du ansprechen? Und ehrlicherweise, es ist ja jetzt nicht so, dass Menschen, die keinen Bock darauf haben, dass die keine Alternative in der Altstadt haben. Weiß Gott wirklich nicht. Also alle die Menschen, die sich aufregen und sagen, Mensch, das ist es aber nicht. Für mich fehlt da was. Alles gut. Da sind ganz, ganz viele Läden auf der Bolka, auf der Rettemateng, also auf der Ratingerstraße, auf der Mühlenstraße. Einfach ein paar Schritte weiter gehen und schon hat man wieder einen ganz klassischen Kürbis. Also ich glaube, das ist vielleicht mal wert auszutesten. Und wenn man darauf keinen Bock hat, entweder ganz klassisch bestellen oder vielleicht doch woanders hingehen. Da gibt es auf jeden Fall Möglichkeiten. Aber es ist zumindest mal einfach ein neues, spannendes Konzept. Ja, aber das ist ja dann doch vielleicht wert, ist mal einfach ein bisschen zu quatschen. Ja, ich habe jetzt nicht Durst auf B bekommen, aber ich denke jetzt die ganze Zeit an diese Selbstzapfanlagen im Kino mit so diesen, ja, Fanta, Limette, slushy-artigen Getränken. Und ich sage es, wie es ist. Ich werde mir jetzt irgendwo sowas besorgen. Lieber Paul, ich danke dir. Wir werden uns demnächst hier wieder treffen. Das habe ich irgendwie im Gefühl. Und bis dahin viel Spaß beim Zapfeln. Vielen lieben Dank. Und Prost. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. So richtig Spaß macht das Wetter an diesen Tagen mal überhaupt nicht. Es ist mal ziemlich bedeckt. Dann kommt mal ein bisschen Regen dazu. Wie jetzt auch heute Vormittag ist auch mal ein bisschen Schneeregen dabei. Und das Ganze bei doch recht kühlen Temperaturen. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, ich wurde jetzt gebeten, nochmal das Wochenendwetter zu machen, aber diesmal mit besserem Wetter. Und was soll ich sagen, ich habe leider nicht wirklich etwas ad petto. Vielleicht ein bisschen Hoffnung, das zumindest. Der Freitag wird uns viele Wolken bringen, da wird gar keine Chance sein, dass die Sonne mal durchkommt. Temperaturen ändern sich im Prinzip wenig. Morgens bei minus 2 Grad durchaus ein bisschen Glättegefahr möglich, überall dort, wo es noch feucht ist. Nachmittags haben wir dann so 2 bis maximal 4 Grad. Der Samstag wird uns in der ersten Tageshälfte eher freundlicheres Wetter bringen. Zum Nachmittag sollen dann neue Wolken durchziehen. Das würde ich jetzt mal noch so ein bisschen abwarten wollen. Kann natürlich sein, dass es dann den ganzen Tag auch übertrübt bleibt. Dann müssen wir mal gucken, was der Wind dann da so sein Übriges dazu beiträgt. Und Temperaturen ändern sich im Prinzip wenig. Es geht so bei minus 3 Grad los und dann erwarten wir maximal 4 Grad. Der Sonntag, auch da gibt es noch gewisse Unsicherheiten. Es soll tendenziell eher wieder wolkenreicher werden. Das Ganze bei unveränderten Temperaturen. Und wenn wir dann noch auf die neue Woche blicken, da gehen die Modelle im Moment davon aus, dass es ein Stück weit freundlicher wird, gerade so zum Montagdienstag hin, dass es dann mal mehr Sonne gibt. Temperaturen bleiben im Prinzip bei minus 3, minus 4 Grad morgens und bei maximal 4 Grad am Nachmittag. Der Wind wird ein bisschen kräftiger, das würde zumindest dafür sprechen, dass sich mal diese Wolkendecke ein bisschen wegbewegen. Aber im Großen und Ganzen bleibt es halt einfach erstmal winterlich, das Ganze halt eben ohne Schnee und ohne jeglichen Niederschlag. Und darauf die Tage müssen wir mal tatsächlich ein bisschen abwarten. Es kann sein, dass sich eine neue Hochdruckzone aufbaut, das Ganze dann eher vom Südwesten her, sodass wir zwar weiterhin in so einer sumpfigen Lage bleiben mit vielen Wolken und ab und zu mal ein bisschen Regen, aber bei deutlich höheren Temperaturen, da könnten wir dann schon so langsam mal in die richtigen zweistelligen Plusgrade tagsüber schielen. Ja, wenn das Ganze dann doch eher wieder so wird, dass sich das Hoch so weit über uns setzt, dass wir kaum Wind haben werden, dann bleibt es bei Nebel und Hochnebel und einstelligen Temperaturen. Dann würde sich daran halt eben erstmal relativ wenig ändern. In den vergangenen Tagen war es auch nur so, dass die Modelle auch mal so einen gewissen Tiefdruckvorstoß berechnet haben. Dann hätten wir zumindest mal die letzte Februarwoche doch relativ windig und nass gehabt. Auch das Ganze dann bei Temperaturen rund um plus 10 Grad tagsüber. Und das ist jetzt wieder weggerechnet worden. Also auch da müssen wir ein Stück weit tatsächlich jetzt mal ein bisschen abwarten, wie sich die ganze Wetterlage entwickeln wird. Aber so viel können wir zumindest schon mal sagen. Die nächsten Tage haben wir halt so ein bisschen Hoffnung auf sonnige Momente. Ansonsten bleibt es doch eher kalt und recht trüb. Und was dann danach passiert, das müssen wir einfach mal abwarten. In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende. Und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit Daumen, mit Sternen, mit Punkten, mit was auch immer es gibt. Und teilt ihn. Erzählt jemanden von diesem Podcast, der Düsseldorf liebt Oder, noch viel besser, der das gefälligst lernen soll. Mein Name ist Horstel Kollmann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Music. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.