Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Rückschläge, Familie & pure Hustler-Mentalität – Kevin Galilei unzensiert!
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- 0:00«Läutet sie mir sofort zurück, dass es um ihr Bankkonto geht? Ja, weil 16'000 Volt durch den ganzen Körper...» «Ja, ich weiss, Michael!»
- 0:11Kevin ohne Falten, Kevin mit Falten. Herrlich, haben wir gerne. Es muss ja ein gewisses Gleichgewicht sein. Es hat ein Schuljahr gemacht. Aus einem einfachen Grund, weil ich nochmals 13 Wochen Ferien mehr wollte. Es gab eine G-Wagen-Tür mit einem Schliefklotz in der Hand. Jetzt schläfst du mal den ganzen Tag. Und dort habe ich ja eigentlich die Entscheidung den ganzen Tag hinterfragt. Und jetzt gehen wahrscheinlich bei ganz vielen, die das hören, die roten Alarmglöckchen auf und Network Marketing, das ist doch...
- 0:38Was kennen wir? Schneeballsysteme, Pyramidensysteme, Scams, alles. Herzlich willkommen bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Unser heutiger Gast, von ihm kann man wirklich behaupten, dass er ein Hustler ist. Und ich darf das wirklich sagen, weil er gehört zu meinen engsten Freunden.
- 1:05Ich kenne keinen, der ein grösseres Durchhaltevermögen hat, als der Mensch, der gerade neben mir sitzt. Das beweist er in seinem tagtäglichen Leben. Er teilt sehr viele Informationen von seinen Learnings, von allem, was er macht. Er ist in einer ganz speziellen Branche tätig. Und er wird uns ein bisschen mehr darüber erzählen.
- 1:26Aber wer an meiner Seite sitzt und, das müssen wir nicht vergessen, er hat jetzt noch eine kleine Extra-Story, weil er ist vor kurzem Vater geworden. Und darum mit einem grossen Applaus, schön, dass du da bist, Kevin Gaillet. Dankeschön, Dankeschön, Dankeschön. Es wird mal Zeit. Es wird mal Zeit. Ich habe ja alles mitbekommen, was du so ein bisschen aufgebaut hast und du hast gesagt...
- 1:48Wir müssen unbedingt mal einen Podcast machen. Und ich habe immer gesagt, wir müssen noch warten, wir müssen noch warten, wir müssen noch warten. Also ich weiss, wieso du gesagt hast, wir müssen noch warten. Du hast immer eine Zahl gesagt. Sobald ich das erreiche, dann komme ich. Ja, genau. Aber es fühlt sich richtig an. Super, es fühlt sich richtig an. Schön, dass du da bist. Erst und wichtigste Frage, ich frage das alle. Auch wenn du mein bester Kollege bist, wie geht es dir? Sehr gut. Müde, aber gut. Müde, wieso müde? Viel zu tun, viel am Arbeiten. Ich meine, du kennst schon meinen Terminkalender.
- 2:17hat sich in den letzten paar Monaten einiges verändert. Abartig. Ich glaube, niemand hat so krass mitbekommen, was in den letzten Jahren sogar passiert ist. Ja. Wie du, wollte ich sagen. Ja, absolut. Wir können wirklich sagen, wir haben das...
- 2:33Wir haben uns vor 5 Jahren kennengelernt. Bei Covid. Ja, kurz vor Covid. Es ist eine funny Story. Meine Frau hat mir geschrieben, du brauchst ja einen Raum, schreib dir auch wie du auf Social Media an.
- 2:50Und so ist eigentlich die Freundschaft entstanden. So ist das Ganze entstanden. Alles andere ist History. Genau, alles andere ist History. Wir haben das dort kennengelernt und dann ist ultra schnell eine Freundschaft entstanden. Ich möchte aber, weil ich kenne dich relativ gut, ich kenne relativ viele Geschichten von dir, das schrecklichste in deiner Story, dass du das so gesagt hast, dass vielleicht man da gewisse Fragen hat,
- 3:13Ich möchte dich zurückdrehen für die Menschen, die dich nicht kennen. Und man muss auch sagen, es gibt ja nicht so viel, weil du bist unter anderem ein recht bekanntes Gesicht. Du hast einen grossen Social Media Account, du hast Leute, die du supporten, die du coachen, die du eine Möglichkeit gibst, Geld zu verdienen. Darum gibt es nicht so viel, aber für die, die dich nicht kennen.
- 3:37Was hast du für eine Ausbildung gemacht? Wer bist du? Ich bin in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Mit sechs haben sich meine Eltern getrennt. Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen. Jede zweite Woche bin ich zu meinem Vater. Wir hatten nie wirklich sehr viel Geld zur Verfügung. Aber trotzdem, es hat uns noch nichts gefehlt. Meine Mutter hat immer gearbeitet, mein Vater hat immer gearbeitet. Dann normal in die Schule, alles schön und gut. Das hat ein Schuljahr gemacht.
- 4:04Aus einem einfachen Grund, weil ich noch einmal 13 Wochen Ferien mehr wollte. Ja, das ist eine Überlegung. Ja, und es war eine gute Entscheidung. Alle Kollegen, ich will arbeiten, ich will arbeiten. Ich mache noch einmal 13 Wochen Ferien mehr. Und es war sehr geil. Nach 10 Tagen
- 4:20Ich habe im 10. Schuljahr meine Lehrstelle bekommen als Autolackierer. Du kannst dir vorstellen, was ich mit 15 gemacht habe. Ich habe genau nichts mehr gemacht. Einfach weil du die Sicherheit hattest, dass du eine hast und gut ist? Ja, voll. Es war für mich ein Stempel. Ich geniesse jetzt die Zeit und mache genau was ich will.
- 4:38Aber das mit den Ferien ging relativ gut auf. Du hast wirklich nicht in deine Ferien geniessen. Hast du noch mehr als 13 Wochen. Absolut richtig. Ich war eigentlich nur anwesend mit meinem Körper. Aber der Rest war irgendwo. Dann vier Jahre Ausbildung als Autolackierer. Aber schon sehr früh wusste ich, das ist nichts für mich.
- 4:55Ich erzähle ja meistens auf Bühnen die berühmte Story der G-Klasse-Tür, wo mein Lehrmeister mir eine G-Wagen-Tür mit einem Schliefklotz in der Hand gegeben hat. Jetzt schläfst du mal den ganzen Tag. Und dort habe ich ja eigentlich die Entscheidung den ganzen Tag hinterfragt. Und dann auch im Verlauf dieser vier Jahre Ausbildung
- 5:10Da sind mir einfach sehr viele Sachen aufgefallen, interessanterweise aber unbewusst. Ich wollte immer frei sein, ich meinte es immer im Scherz, aber ich wusste nicht, was es für Möglichkeiten gibt. Ich war nicht in der Gymnasium, ich war nicht besonders gut in der Schule. Ich war eher introvertiert, das heisst ich hatte meinen «smallest circle of friends» und das hat mir gelungen.
- 5:31Und dann habe ich einfach gemerkt, mit einem normalen Beruf, in meiner Situation, kannst du nicht irgendwann mehr Zeit haben und mehr Geld verdienen, weil die Wirtschaftslage das einfach nicht bietet. Das hast du schon damals, in der Lehre, da bist du ja 16, 17. Ja. Bist du mit 17 in diesem Flügel, wegen des 16? Ja. Hast du das schon wie begriffen, dass es einfach nicht so funktioniert? Unbewusst. Es war alles unbewusst. Ich habe mir immer gesagt, und das klingt vielleicht sehr kitschig, es gibt mehr.
- 6:01Ich bin für mehr bestimmt. Und ich habe mir das immer unbewusst gesagt. Und ich hatte jetzt nicht ein Umfeld. Wobei ich muss sagen, mein Vater hat mir irgendwann einmal gesagt, und das ist mir geblieben, und ich glaube, das hat mir auch extrem geholfen, um diese Einstellung zu haben. Er hat mir irgendwann einmal gesagt, Kevin, egal was du machst, ich weiss, du wirst es reissen.
- 6:20Geil. Und das hat er mir einmal gesagt. Das ist ein Glaubenssatz geworden. Und das ist voll ein Glaubenssatz geworden. Und erst als ich später reflektiert habe, habe ich gesagt, hey, ich glaube, dieser Satz hat mich extrem geprägt. Aber wie gesagt, unbewusst habe ich angefangen zu schnallen, weil ich sagte, ich will keine Weiterbildung machen auf diesem Beruf, ich bin nicht studieren gegangen, was bleiben mir für Optionen? Und dann, durch einen sehr guten Freund, du kennst ihn auch,
- 6:44bin ich in die Branche gerutscht, in die ich heute nach wie vor, nach über 10 Jahren tätig bin mit extrem vielen Höhen und mit extrem vielen Tiefen. Ich glaube wir werden heute vielleicht ein bisschen über das reden. Wie heisst denn die Branche? Network Marketing. Gut, und jetzt gehen wahrscheinlich bei ganz vielen, die das hören, die roten Alarmglöckchen auf und «Network Marketing, das ist doch...»
- 7:11Was kennen wir? Schneeballsystem, Pyramidensystem, Scam, alles. Alles. Gut. Und ich glaube, also nicht ich glaube, es ist so, nicht nur ich glaube, ich weiss es. Du hast genug Menschen kennengelernt, die sehr erfolgreich sind. Genau. Ich kann nicht auf das hinweisen. Das stimmt, das stimmt definitiv. Auf was ich auch hinweisen will, ist, ich weiss, dass es fast keinen besseren gibt als dich, um hier Gegenargumente bieten zu können. Weil, was ich wissen muss,
- 7:40Dieser Mensch, wenn er auf die Bühne geht, dann ist Ruhe. Ich glaube, ich kenne kaum eine Person, die so eine Bühnenpräsenz hat wie er, die Leute begeistern kann mit seinen Storys, mit seinem Vorhaben, mit seiner Vision, mit seinem Knowledge, mit seinen...
- 8:01Vergangenheit, die er einfach so überbringen kann, dass die Leute ihm zuhören und wirklich begeistert und inspiriert sind. Von daher schon mal ein riesiges Chapeau für das. Und darum, für all die, die jetzt noch eine rote Alarmglocke haben wegen Network Marketing, kannst du kurz erklären, was das ist?
- 8:19Ja, absolut richtig. Also erst mal, wenn Leute eine Alarmglocke haben, ist es bis zu einem gewissen Punkt berechtigt. Weil es gibt viele da draussen, die sich als Network-Marketing-Firmen tarnt. Und wir haben ja auch schon gewisse Erfahrungen gemacht damit. Hä, wirklich? Was? Wo halt einfach Leute den Markt ausnutzen, den guten Ruf kaputt machen. Darum finde ich es absolut berechtigt, dass gewisse Leute eine Alarmglocke haben. Aber trotzdem sollte man sich informieren, damit man für sich eine eigene Meinung bilden kann.
- 8:47Ich habe gelernt, jeder Mensch hat eine Meinung, auch wenn sie keine Ahnung haben. Das ist crazy. Network Marketing ist nichts anderes als eine Vertriebsstrategie, in der eine Firma statt Geld in Werbung investiert, das Budget, das sie haben, nutzt, um uns normale Menschen auszahlen können, indem wir das Branding übernehmen, indem wir
- 9:10das Empfehlen übernehmen und den Brand und die Produkte einer Firma unter die Masse bringen, unter die Menschen bringen. Und jetzt ist es natürlich eine einfache Rechnung. Je mehr Menschen diese Produkte beziehen und kaufen über dich, desto grösserer Bonus hast du von der Firma. Völlig einfach. Also ein legitimes Produkt mit einer legitimen Firma, wo wenn du
- 9:31Wenn du ein Potential siehst und auch gross denken kannst, dann hast du praktisch ein unlimitiertes Potential, das du damit erreichen kannst. Und dann ist halt einfach die Frage, bist du bereit, um Zeit zu investieren? Bist du bereit, um Arbeit zu investieren? Und noch viel, viel wichtiger, bist du bereit, um dem Menschen zu werden, der es braucht, um Erfolg anzuziehen? Und das ist das, was mich zehn Jahre gekostet hat.
- 9:52Weil du nicht bereit warst, um erfolgreich zu werden, oder was? Ich war schon bereit, um erfolgreich zu werden, aber ich habe ja am Anfang gesagt, ich bin aus sehr einfachen Verhältnissen gekommen. Ich hatte nie irgendwie ein Vorbild im Unternehmertum. Ich war ein einfacher Handwerker. Das ist, wie ich meine. Und ich musste sehr, sehr viele Fehler selber machen, um für mich zu realisieren und zu verstehen, was ich wirklich will und wo ich wirklich hin will und noch viel, viel wichtiger, wieso ich es überhaupt mache.
- 10:21Du hast Fehler angesprochen. Wenn du sagst, du hättest selber Fehler machen müssen und dann auch eingestellt, dass es ein Fehler war, kannst du von einem spezifischen Fehler reden, der dir präsent ist? Unterschiedliche Fehler. Meine ganze Erfolgsjourney besteht nur aus Fehlern. Ich bin so viele Male auf die Schnauze gefallen und wie du gesagt hast, das Wichtigste war wieder aufzustehen. Wenn du mich heute fragen würdest, was ich am besten kann,
- 10:49Ich stehe nicht auf der Bühne und präsentiere, sondern von vorne anfange. Das ist das, was ich gelernt habe, immer wieder aufzustehen. Und Fehler waren, es hat bei einfachen Sachen angefangen, von Start in dem Business, kein Mentorship gehabt. Ja, probieren wir es einfach mal. Probieren wir mal, den Leuten Network Marketing zu erklären, ohne Ausbildung. Okay, Ausbildung ist ein wichtiger Punkt. Weil wenn du das nicht machst oder wenn du das nicht hast, verbrennst du schon mal sehr viele Leute. Und dann passiert was?
- 11:17Der rote Alarm der Menschen wird noch grösser. «Hey, da versucht mich irgendjemand von irgendetwas zu überzeugen, aber der selber hat gar keine Ahnung, von was er spricht.» Das andere ist, die Menschen...
- 11:29wie soll ich sagen, zu wenig vorinformiert angegangen. Wie soll ich sagen, sie sind nicht richtig informiert über das Ganze. Andere Fehler, die ich heute eigentlich mehr Erfahrungen nennen würde, ich hatte ein sehr kleines Netzwerk. Das heisst, ich musste schnell lernen, wie ich mein Netzwerk erweitern kann. Ich würde das zwar nicht als Fehler sehen, sondern als interessante Erfahrung.
- 11:51Ich bin monatelang in Zürich am See auf der Strasse, Leute ansprechen gegangen. Also ich weiss von Aktionen, die du gemacht hast, wo ich sage, wie kommt man darauf und mit welchem Mut gehst du hin, um WCs zu bekleben mit deiner Nummer, um zu sagen, hey, Leute, wenn du eine Geschäftsopportunität willst,
- 12:07Das waren Post-its, die ich gemacht habe, mit meinem Namen und meinen Nummern. Völlig provokativ. «Verdient 2'500 Franken in der Woche von den Heimen aus.» Und ich bin ganz Zürich vollgeklebt mit dem. Autos, im Tram, im Zug, WCs, Bankautomaten. Ich habe natürlich gedacht, du musst ja Geld abheben. Kleben wir das dort hin. Nach drei Monaten hat eine Person angerufen.
- 12:28Das war eine Dame, eine ganz sympathische, ganz nette, die verstanden hat durch den Zettel, dass wenn sie meine Wohnung putzt, dass sie in der Woche 2'500 Stutz verdient. Und dann habe ich natürlich gemerkt, das funktioniert nicht. Oder auch im Migros und im Coop gibt es ja die...
- 12:45Ja, die... Pinnwand, wo Leute Sachen inserieren und verkaufen. Ich dachte, ich bin der Siebesiech, ich gehe Tour de Suisse machen, Migrant Coop, fotografiere jede Pinnwand und bap, bap, bap, abtelefoniert, hey, ich weiss, du hast diesen Stuhl inseriert, den du für 50 Franken verkaufen willst, aber wie klingt es für dich, wenn du nebenbei von zu Hause noch so etwas aufbauen kannst?
- 13:04Kannst du dir natürlich vorstellen. Die wenigsten haben erstens das Telefon abgenommen. Die meisten haben mich zum Teufel gejagt. Oder sogar damals noch Telefonbuchzeiten. Kennst du die noch? Ja, ja. Angefangen, niemand hat abgenommen. Dann angefangen, Sachen. Aber das bleibt unter uns. Wahrscheinlich eher nicht, weil es ist YouTube. Warte nur. Wir sehen es dann. Ich weiss noch, ich habe einer aufs Tonbank geredet. Läutet sie mir sofort zurück, es geht um ihr Bankkonto.
- 13:32Die Dame hat sofort zurückgeklingelt, völlig entsetzt. Und ich völlig amateurhaft. Hey, mit Ihrem Bankkonto ist alles in Ordnung. Wie würde es aussehen, wenn Sie 5'000 Franken mehr am Ende des Monats auf Ihrem Bankkonto hätten? Die haben mich verflucht, natürlich. Und das sind alles so... Aber warte, aber...
- 13:48Die Idee ist verdammt gut. Ja, es ist einfach aus der Notsituation kreativ geworden. Es war sehr kreativ aus der Not, ja. Aber eine gute Idee. Und vor allem, du hast es einfach umgesetzt. Du hast es einfach mal gemacht. Einfach mal in die Umsetzung gegangen.
- 14:03Und darüber haben wir auch schon ein paar Mal gesprochen. In der Umsetzung ist immer das Wichtigste. Ob es dann funktioniert oder nicht. Das merkst du im Prozess. Das merkst du auf dem... Und vor allem, du weisst dann, nächstes Mal, wenn du junge Leute bei dir hast, oder jemand, der bei dir noch startet, und mit so einer Idee kommt, kannst du sagen, hey... Amigo. Lass sie.
- 14:22Ich habe das gemacht. Ich habe das gemacht, es hat wirklich geklappt. Ich bin erneut. Konzentrieren wir uns auf die Sachen, die funktionieren. Das sind alles Erfahrungswerte, die du in deinem Rucksack mitnimmst und die du einfach weitergeben kannst. Und unter anderem natürlich auch, weil du gesagt hast, Fehler. Ich meine, das waren ja alles Erfahrungen, das waren ja nicht wirklich Fehler. Aber ich glaube, das, was mich in meiner unternehmerischen Journey im Network Marketing am meisten geprägt hat,
- 14:49und mich vor allem auch 10 Jahre älter gemacht hat, also 10 Jahre intelligenter, ohne dass ich eigentlich nur 2 Jahre investiert habe, ist auch, es gibt Firmen da draussen, die sich als Network Marketing Firmen erzielen, aber ganz etwas anderes im Hintergrund haben und ich selber die Erfahrung gemacht habe, ein Teil gewesen zu sein von so einer Firma, wo am Schluss alles andere da eingehalten worden ist, als versprochen worden ist.
- 15:13Leute Geld verloren, Beziehungen auseinandergegangen. Einfach aufgrund, weil man gewissen Leuten vertraut hat. Und weil man diesen Leuten vertraut hat, haben diese Leute uns vertraut. Ergo, wir vertraut. Und anhand davon haben sie das Geschäft aufgebaut, das eine Zeit lang funktioniert hat. Aber hinten aber natürlich extrem in die Hose gegangen ist. Was ist dein grösster Learning aus dieser Situation?
- 15:37Mein grösster Learning aus dieser Situation war, dass «Get Rich Quick» nicht funktioniert. Das gibt es nicht. Du musst deinen Weg machen. Du musst deine Opfer bringen, die am Ende des Tages gar keine Opfer sind, wenn du weisst, wofür du es machst.
- 15:52Auf der anderen Seite war das Learning, dass du Menschen sehr gut kennst, und du ihnen blind vertrauen kannst, es aber um Business geht, überprüfe es zehnmal. Schau hinter die Kulissen. Ich dachte, ich habe dort meinen Job gemacht, aber die Erfahrungen zeigten, dass es einige gab, die man einfach sah, dass man vielleicht zweimal hinschauen musste, statt einfach nur einmal zuzuhören.
- 16:18Wir kennen uns ja seit 10 Jahren. Es ist immer alles aufgegangen. Let's go. Und das ist in deiner Business-Karriere einer der grössten Rückschläge, die du erlitten hast. Weil Beziehungen sind kaputt gegangen, Freundschaften sind kaputt gegangen, viel Geld wurde investiert. Von dir, aber auch von anderen, die das Geld verloren haben. Das ist Kacke. Das ist verschissen. Das ist verschissen.
- 16:45Was hat dich trotzdem dazu getrieben, also erstens mal, du hast deinen Mann gestanden, du hast dein Problem gelöst, so weit du konntest. Du kannst halt einfach nicht weiterlösen.
- 17:02Du hast dem ganzen Business, dem Network Marketing, eine weitere Chance gegeben. Weil das ja nicht der erste Rückschlag war. Es gab ja schon andere Rückschläge. Mal weil es nicht gut ging, mal weil eine Firma Konkurse machte. Vielleicht auch hier, da möchte ich jetzt ganz kurz etwas sagen. Zu diesem, wahrscheinlich kannst du es noch 10x besser erklären, aber Network Marketing ist so wie
- 17:32Es gibt einfach Firmen, die gehen Konkurs. Das ist in der normalen Wirtschaft nicht anders. Es gibt Firmen, die gehen Konkurs, dabei gehen die Jobs verloren. Die Leute haben nachher keinen Job mehr. Gut, was machen die Leute? Die gehen einen anderen Job suchen. Sie finden meistens einen, wenn sie Glück haben, wenn es ihnen gut ist, und machen weiter. Super. Network Marketing ist nicht anders. Es gibt Firmen, die nicht richtig wirtschaften, die sind nicht genug erfolgreich, die haben sich verkalkuliert.
- 18:00Basis halt auch als Kind. Die haben kein richtiges...
- 18:07Vielleicht sind Gründer alt geworden und sie haben keine Nachfolgerregelung. Das ist vielfach. Das passiert viel. Die Branche gibt es jetzt um die 100 Jahre. Wahrscheinlich kommen jetzt die ganz Big Player, die langsam die Gründer versterben oder keine Nachfolgerregelung haben. Dann kann das einfach passieren.
- 18:32Das habe ich sehr oft gehört. «Ja, schau mal, jetzt ist diese Firma Konkurs, das ist ein Scam.» Nein, das ist kein Scam. Es gibt auch andere Firmen, die gehen in den Konkurs, in die normale Wirtschaft. Und das war kein Scam, sondern es funktioniert. Richtig. Wenn man sich für Network Marketing entscheidet, es gibt natürlich mehrere Sachen, die man beachten muss, die den Unterschied aufzeigen von einem Schneeballsystem zu einem soliden, legitimen, nachhaltigen Network Marketing System. Was ist denn ein Schneeballsystem?
- 18:59Ich meine, ein Schneeballsystem ist etwas, wo es hauptsächlich darum geht, neues Blut reinzuholen, neue Menschen reinzuholen. Und das funktioniert dann so lange, wie ein neues Geld reinkommt und eine Dienstleistung oder ein Produkt gar kein Problem löst oder gar keinen effektiven Mehrwert bietet. Das heisst, da ist es tatsächlich so in einem Schneeballsystem, die Ersten, die starten, das sind die sogenannten Obersten, die verdienen am meisten Geld. Aber solange unten drin kein neues Geld reinkommt, bricht das Ganze irgendwann wie ein Kartenhaus.
- 19:29Wenn du aber im Gegenzug ein Produkt hast, das der Konsument, der Kunde, unabhängig vom Business, für sich bestellt, monatlich braucht, Freude hat mit dem und auf dem Ganzen ein Business aufbaut, ist durch wiederkehrende Bestellungen, durch ein Produkt, unabhängig davon, ob er jetzt ein Business aufbauen will oder nicht, dann hast du ein legitimes Businessmodell. Absolut.
- 19:55Absolut. Und von diesen gibt es wirklich sehr, sehr gute. Und wie gesagt, wir kennen, du arbeitest unter anderem bei diesen, wir kennen ein paar, die hoch erfolgreich sind mit dem, was sie machen. Und es ist mega schön, dass es jetzt einfach Leute gibt, die sagen, hey, wir wollen das einfach weiter raus tragen und die Leute richtig informieren. Weil ich glaube, die wichtigste Arbeit, die man jetzt machen kann, in dieser Branche, ist die Leute richtig zu informieren. Aufklärungsarbeit. Und vor allem in der Schweiz.
- 20:25Es gibt einen, der es richtig macht. Und du weisst, wer das ist. Ich weiss, wer das ist. Es ist einer, der es richtig macht. Und wir müssen uns als Leaders in dieser Branche viel mehr dafür einsetzen, dass die Leute hinter die Kulissen sehen, dass die Leute wirklich mal verstehen, was hat diese Branche effektiv zu bieten und was sind die Risiken.
- 20:45wenn man unterschiedliche Firmen anschaut, dass man anhand von dem für sich eine richtige Entscheidung treffen kann, ob es jetzt Firma A ist, B oder C ist, ist doch völlig egal, solange alle drei Firmen ein solides Fundament aufgebaut haben, dann sollte man doch miteinander arbeiten und dieser Branche
- 21:04Das ist ein Job, der wahrscheinlich fünf bis zehn Jahre kosten wird, zumindest hier in der Schweiz. Das Licht wiedergeben, in dieses Licht hineinrücken, was vielleicht noch nie war. Und dafür sind wir hier, um das wirklich zu machen. Wir sind noch ganz am Anfang, obwohl diese Branche schon seit über 100 Jahren da ist. Obwohl diese Branche letztes Jahr 230 Milliarden Dollar Umsatz generiert hat.
- 21:33Etwas, das so gross ist, dass die Leute mit offenen Augen immer noch daran vorbeilaufen. Das ist crazy. Ich war noch bei der Frage, obwohl diese Sachen passiert sind, Rückschläge, Firmen, die Konkurse gegangen sind, die vielleicht ein Scam gewesen sind, und trotzdem, war das letztes Jahr? Ja, letztes Jahr im Jahr 2024. Hast du dieser Branche nochmal eine Chance gegeben?
- 22:00Wieso? Wow, sehr gute Frage. Erinnerst du dich noch an das Gespräch, das wir hier oben hatten, genau in dieser Zeit? Ja. Wir waren dort nur das zweite, ich hatte vorher nur ein Meeting. Und ich war ja mega ratlos. Ich habe mir wirklich überlegt, andere Optionen in Betracht zu ziehen. Und ich habe sogar dich gefragt. Ich sagte, Kevin, was ich gut kann, ist zu sprechen und Menschen zu begeistern. Was soll ich machen?
- 22:26was soll ich machen? Ich war wirklich ratlos. Und was mich am Ende des Tages dazu bewegt hat, dieser Branche nochmals eine Chance zu geben, ist...
- 22:38Ein Herr und eine Dame. Du kennst sie beide. Grüße gehen raus. Sandra und Neusa. Ich kann nicht einfach von ihnen reden und den Namen nicht sagen. Nein. Sandra und Neusa sind einfach top. Sie waren beide schon im Podcast. Herzensmenschen. Und ein Herz am richtigen Platz. Und vor allem der Kopf so bei der Sache. Brutal.
- 22:57Transparent, kein Hype, die Sachen ansprechen, wie sie sind. Und ich meine, das sind ja auch ganz normale Menschen, die mit Network Marketing überdurchschnittliche Resultate erreicht haben. Und klar kann man jetzt beim Sandro sagen, vorher schon sehr erfolgreich, aber wenn man jetzt zum Beispiel die Vergangenheit von einer Neuse anschaut, also vom Tellerwäscher zur Millionärin, in 3,5 bis 4 Jahren. Und
- 23:22Diese Geschichten haben mich inspiriert. Ich habe diese zwei Menschen vor vier Jahren zum ersten Mal kennengelernt. Wir haben uns ja eigentlich zusammen praktisch kennengelernt in Berlin. Ich hatte vorher schon ein bisschen mit ihnen Kontakt. Und sie haben mir
- 23:38und das ist ihnen wahrscheinlich nicht einmal bewusst, zeigt, dass es immer noch richtige Firmen gibt hier draussen. Immer noch, wenn du mit der richtigen Werte und mit der richtigen Intention das Ganze aufbaust, immer noch eine rosige Zukunft kannst du haben. Und diese Story von ihnen hat mich dazu bewegt.
- 23:57Und dann zwei anrufen und sagen, ich wäre blöd, wenn ich jetzt hier weg schaue. Ich muss mit ihnen mal hinsetzen. Und mir war aber auch bewusst, nach all dem, was passiert, dass ich, abgesehen von den Fähigkeiten, die ich habe, aber wenn man jetzt so Startschuss-Business anschaut, dass ich wieder bei Null anfange. Und mit Null meine ich mit weniger Netzwerken.
- 24:17mit Menschen, die sich vielleicht eine Meinung über mich gebildet haben durch das, was in den letzten zwei Jahren passiert ist. Durch all diese Stories. Und ich habe einfach gesagt, ich bin 33. Ich bin Papa geworden. Oder? Yes, yes, yes, yes. Gratuliere zu dem. Ich glaube, ich habe schon tausendmal gratuliert. In die Gelegenheit, die ich habe, noch einmal gratulieren. Danke vielmals. Du bist ein ganz herzliches Mädchen, das in deine Familie gekommen ist. Ultra, ultra süss. Also mega herzlich. Und ich habe mir einfach gesagt,
- 24:46Ich habe keine Zeit mehr zum Verschwenden. Wenn ich attackiere, wenn ich es jetzt einmal aufbaue, dann muss ich ein Fundament und Menschen hinter meinem Rücken haben, wo ich weiss, dass die Zeit, die man jetzt investiert, Jahrzehnte später noch belohnt werden kann. Mir war bewusst, dass es vielleicht nicht mehr so schnell wird, obwohl es extrem schnell am Wachsen ist jetzt.
- 25:08Ich glaube, es ist noch nie so schnell gewachsen. Es ist noch nie so schnell gewachsen und das hat mich eigentlich extrem überrascht. Aber ich muss auch sagen, das ist mir erst letztlich bewusst geworden, ich glaube auch, das ist das erste Mal, wo ich aus der Fülle agiere. Weisst du, wenn ich nicht mit Mangeldenken an das Ganze herangehe und mit Mangeldenken meine, ich habe ja viel zu früh meinen Job gegründet. Also ich habe seit 10 Jahren nie richtig gearbeitet.
- 25:34Nein, nein. Also, nie richtig angestellt gewesen. Angestellt gewesen. Ja, ja. Ich glaube, das schafft mich als Abitur. Ich bin psychologisch. Aber nie mehr wirklich angestellt gewesen. Und ich habe ups and downs. Ich weiss, wie es sich anfühlt, wenn der Rechnungsstapel grösser wird. Ich weiss, wie es sich anfühlt, erste Mahnung, zweite Mahnung, letzte Mahnung in die Kasse, die geilen Briefe auf der Post holen zu müssen. Ich weiss, wie sich das alles anfühlt, wenn du die Ressourcen nicht hast, wenn das Geschäft mal nicht läuft, um das zu zahlen. Und ich habe einfach gesagt,
- 26:04Irgendwann ist es fertig. Irgendwann ist es fertig. Ich weiss, wie es sich anfühlt, Männer zu haben, die fast 30er verdienen. Ich weiss, wie es sich anfühlt, Männer zu haben, wenn mal ein halbes Jahr nichts reinkommt. Oder? Und das ist crazy. Darum habe ich mir einfach gesagt, ich habe eine kleine Tochter, ich habe eine Frau. Wir haben zusammen entschieden, dass sie zu Hause bleibt, um diese Zeit mit ihr zu geniessen. Das heisst, meine Verantwortung hat sich verdreifacht. Oder? Wie es auch meine Fixkosten verdreifacht hat. Ich habe mir einfach gesagt, jetzt ist...
- 26:33Es gibt nur noch einen Weg und der ist nach vorne. Würdest du sagen, die Geburt deiner Tochter hat einen ausschlaggebenden Punkt gebracht? 100 Prozent. Ja. 100 Prozent. Also als mir die Miri gesagt hat, sie sei schwanger, hat sie bei mir gesagt,
- 26:48Das hat es bei mir da oben umgeschaltet. Es war gleich vorbei. Ich wusste nicht, ich muss erwachsen werden. Das hat man am Anfang gemerkt. Ja, das glaube ich. Das hat man richtig gemerkt. Du bist nicht ein anderer Mensch, aber du hast ganz anders agiert. Du hast dich ganz anders verhalten. Ja, ich wusste einfach, es geht nicht mehr um mich. Und ich muss dir ehrlich sagen, die Geburt meiner Tochter hat mein Ego gehilt.
- 27:11Sehr interessant. Es hat keinen Platz mehr für Ego in meinem Spiel. Wie? Nichts. Vorher ging alles darum, wie ich erfolgreicher werden kann, wie ich mehr Geld verdienen kann. Heute geht es mir darum, wie ich diesen zwei Menschen das beste Leben bieten kann. Du hast vorhin gesagt, nicht mehr aus dem Mangel. Ja. Nicht mehr aus dem Mangel, sondern aus der Füllung. Richtig.
- 27:33Aus Liebe agieren, mega schön. Voll. Und die Geburt von ihr war bei mir der letzte Drücker, um zu sagen, amigo, wach auf jetzt. Aus Kerosin im Mund zu weinen. Voll, voll, voll. So schön. Wie alt ist sie jetzt? Sieben Monate. Sie ist jetzt sieben? Ja. Leck! Ich meine, du hast sie ja zwei Tage nach der Geburt gesehen, das ist crazy.
- 27:55Die wächst und macht und tut. So herzig. Du hast vorhin noch kurz Berlin angesprochen. Und Berlin ist mir noch eine Sache extrem präsent. Eine Geschichte ist mir sehr präsent. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass du über diese Geschichte erzählt hast. Wow, ja. So öffentlich auf so einer grossen Bühne. Und diese Bühne ist etwas grösser.
- 28:25Er hat ein bisschen mehr Zuschauer. Wärst du bereit, zu erzählen, was du auf dieser Bühne erzählt hast? 100%. Vielleicht in einer Nutshell, um was es genau ging. Meine Mutter war früher sehr wild. Mir konntest du nichts sagen. Ich hatte eigentlich nur Scheiss im Kopf. Ich war einer, der die Grenzen gerne getestet hat. Diese Grenzen haben zum Teil fast mein Leben gekostet.
- 28:49Was meine ich damit? Ich bin mit 14. Ich war so voll der Skater. Ich hatte dort noch schulterlange Haare. Also nur richtig...
- 29:02Ich müsste irgendwo noch ein Pöttchen haben. Wenn wir uns irgendwo vorstellen, und wir sind zusammen unterwegs, dann sagen wir immer, das ist der Kevin ohne Haar, der Kevin mit Haar, oder, und dann sagt er? Kevin ohne Falten, Kevin mit Falten. Super, herrlich. Es muss ja ein gewisses Gleichgewicht entstehen.
- 29:20Ich war mit 14 Jahren. Es gab dort einen Skatepark. Der stand gerade an der Gleise. Dort stand eine Ziehsterne. In Schlieren? Ja, also, ich bin aus Schlieren. Dort war ein Abstellwagon auf der Gleise. Ich weiss nichts mehr vom Abend.
- 29:40Ich war am Skaten, es war da, die Lichter gehen aus, die Lichter gehen an, ich wache auf, es ist dunkel und es riecht verbrannt. Nach verbrannter Haut und nach verbrannten Haaren. Und ich kann mich nicht bewegen. Und dann höre ich Menschenbrüllen um mich herum. Dann habe ich es irgendwie geschafft, mich zu drehen und habe gemerkt,
- 30:04Zuerst lebe ich noch, bin ich tot, bilde ich mir das ein. Und dann habe ich gesehen, dass Freundinnen und Freunde dort unten am Schreien waren. Er lebt noch, er lebt noch. Boah, ich habe... Und ich so, hä, was ist passiert? Und dann habe ich gemerkt, durch den Strom habe ich angefangen, Zuckungen zu bekommen. Ich habe die ganze Zeit so, was ist passiert? Und dann haben immer die Leute geschrien, bewege dich nicht, weil ich habe versucht aufzustehen.
- 30:32Was ist passiert? Ich bin auf den Zug hochgeklettert. Dann hat es von der Stromleitung angefangen zu leiten. Und es hat mir einen Blitz in den Kopf reingejagt, was dafür gesorgt hat, dass ich sechs Monate im Spital war. Wieder lernen zu lernen zu laufen, weil man meinen linken Fuss amputieren musste. Das war eine sehr interessante Zeit. Die mich sehr geprägt hat.
- 31:00die mir nicht nur eine zweite Chance im Leben gegeben hat, die ich aber heute sagen würde. Weil Menschen fragen mich immer, warum bist du so verbissen? Warum gehst du einfach nicht auf? Warum kannst du dich so krass in etwas hineinversetzen, wo du einfach durchziehst und nicht links und rechts schaust? Und ich glaube, ein grosser Grund dafür, und heute sehe ich es als Geschenk, ist der Unfall, der dort passiert ist.
- 31:31Also nochmal, du warst Skaten, stiegst auf einen Zug, was auch immer. Es gibt einen Stromschlag von der Stromleitung in deinen Kopf. Der Strom geht durch deinen ganzen Körper durch, wahrscheinlich beim linken Bein raus. Weil ich auf dem linken Fuss gestanden bin. Der rechte Fuss war noch in der Luft. Und wäre der rechte Fuss am Boden gewesen, hätte es mich wahrscheinlich ganz genommen. Weil 16'000 Volt...
- 31:55durch den ganzen Körper. Mein Glück war, dass der Strom nicht innerlich durch ist, sondern von aussen.
- 32:03Also das heisst... Hat es eine Begründung, wieso das so war? Nein, Glück. Mehrere Schutzhängele hatten. Wirklich Glück. Und ich meine, die ersten zwei Wochen weiss ich praktisch nichts mehr, weil ich bin in der Intensivstation gelegen, mein Kopf ist irgendwie auf sich vierfach... Schmerzmittel des Todes. Ich habe mich gar nicht gespürt. Ich war auf Morphe intramenös. Ich weiss nur noch, ich hatte so einen grünen Knopf,
- 32:26Dort konnte ich alle fünf Minuten drücken. Ich kochte die ganze Zeit. Und es gab mir jedes Mal einen Ladung Morphium. Boah! Das war für mich wie ein Traum. Ich weiss noch, mein ganzer Körper war einbandagiert. Mein Kopf war auf das Dreivierfache angeschwollen. Und ich weiss noch, in der Intensivstation kam ein Kollege zu mir. Er lief hinein, schaute mich an und wurde ohnmächtig.
- 32:50Es ist einfach, es ist gleich zusammengekracht und dann haben sie ihn gerade ein paar Stücke weiter oben auch ins Bett gegeben. Haha, so fein. Wo er dann auch reinkommen konnte, ja voll. Schwere Verbrennungen hatte er natürlich und ja, es war sehr interessant.
- 33:04Wie gehst du heute mit dem um? Völlig offen. Du warst sechs Monate im Spital und musstest wieder lernen zu laufen. Von zwei Beinen nachher auf ein Bein wechseln. Wie war das für dich? Der Arzt zeigte dir... Du hast wahrscheinlich begriffen, dass ein Bein fällt, oder schon? Sie haben angefangen Schritt für Schritt. Du musst dir vorstellen, das meiste noch, was mich dann...
- 33:29eingeliefert haben, am gleichen Abend noch, habe ich meinen Fuss gesehen und meine Zehen waren schon verbrannte Strich... wie sagt man? Zündhölzchen. So Ausländer, Mann. Zündhölzchen. Zeichenhölzchen. Ja, ja. Zündhölzchen. Mammamia. Zündhölzchen. Und da habe ich schon gemerkt,
- 33:58Das sieht nicht gut aus. Da hast du schon... Ja, unbewusst. Das sieht nicht gut aus. Und dann hat es versucht, zuerst zu hechen. Die Hälfte des Fusses. Bis dann schlussendlich der ganze Fuss und ein Teil des Unterschenkels. Wie es einfach abgeschoben ist. Ja, es war einfach ein Stuhl. Du konntest dort nichts machen. Erbremst.
- 34:13Und in diesem Moment, du musst dir das mal vorstellen, das ist nichts für schwache Nerven, ich habe 80 Stiche. Um das, was noch oben ist. Sie mussten mir mein Bein halbieren und so aufschneiden. Um zu schauen, was sie retten können und dann so wieder zusammenbringen. Das war crazy. Beim Gesunden? Also das, was noch oben ist, genau.
- 34:35Darum habe ich dort 80 Nöte rundherum, um zu sehen, was sie noch retten können und was nicht. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Vor allem sportlich Skater. Ich wollte Profi Skater und Profi Snowboarder werden. Ich stand jede freie Minute auf dem Berg. Das war meine Leidenschaft. Wenn dir von heute auf morgen dein Traum weggenommen wird,
- 35:01Ich würde Lügen sagen, ich bin jetzt völlig offen. Meine Eltern waren in meinem Zimmer und ich habe mir gewünscht, dass ich sterbe. Stell dir mal vor, du hast ein Kind, das liegt im Spital und wünscht sich «Bringt mich um!» Das war crazy.
- 35:16Und ich glaube, das wäre meine nächste Frage. Eigentlich wollte ich es dir vorher stellen. Was ist es, wo dich... Ich habe am Anfang gesagt, dein Durchhaltevermögen ist einzigartig. Ich kenne niemanden, der so ein Durchhaltevermögen hat wie du. Und von dem habe ich den vollsten und grössten Respekt. Und eigentlich wäre die Frage gewesen, woher ist das? Aber da haben wir es. Da haben wir es. Es sind all die Geschichten, die Sachen, die du erlebt hast, die...
- 35:45am Boden zu fallen, also besser gesagt, in diesem Fall verbrennt werden. Kurz am Gottheusagen und wieder zurückkommen. Abartung und dann in einem Bett liegen, sechs Monate im Spital sein, müssen alle Zeit davon neu lernen zu laufen. Wie war es mit dem Reden? Auch schwierig. Ich habe etwa 20 Kilo abgenommen.
- 36:06Ich wurde künstlich ernährt. Das waren alles Sachen, bei denen ich dann selber ein Zündhölzchen wurde. Es war crazy, die ganze Muskulatur wieder aufzubauen. Es war tough. Und nicht nur das, sondern auch... Du musst dir vorstellen, du bist 14. Du gehst in die Schule. Und du weisst, du gehst nicht mehr gleich zurück als alle anderen. Das heisst, ich habe schon sehr früh
- 36:35damit sie umgehen können, was andere Menschen über dich denken, wenn sie dich so sehen. Und ich glaube, durch dieses Ereignis ist mir auch relativ egal geworden, was andere Menschen über mich denken. Und darum mache ich einfach das, was ich für richtig halte, was mir völlig egal ist, was andere Menschen über mich denken. Weil sie denken so oder so über dich. Egal, was du machst. Egal, was du machst.
- 36:58Crazy. Ich weiss noch, die Situation, als wir auf Dubai sind. Das war wahrscheinlich das zweite Mal, als ich es gesehen habe. Aber wirklich, da sind wir halt... Als wir im Pool sind. Als wir im Pool sind. Übrigens gibt es das geil. Es gibt ein sehr interessantes, lustiges Foto. Aber das ist nur für den Inner Circle.
- 37:15Mal schauen. Vielleicht wird es so eingeblendet. Nein, das machen wir gleich nicht. Das machen wir nicht. Das werden wir noch irgendwie gesperrt. Auf jeden Fall, es gibt ein sehr interessantes Foto. Für die, die wissen wollen, was genau auf dem Foto drin ist, die können sich gerne ein paar Fragen stellen. Ich stelle mir jetzt nur vor, was all die Zuschauer denken. Kopfkino-Hallum. Egal. Denkt an, was ihr wollt. Es ist ein Räuberland, was ihr denken wollt, was für ein Foto es gibt. Auf jeden Fall ist es interessant. Und ich muss wirklich sagen, ich bin mega...
- 37:44Nicht überrascht, aber nicht begeistert, sondern inspiriert. Wie du einfach so ganz normal, dir ist es scheissegal, dass du mit einer Beinprothese rumläufst. Und vor allem, es sieht sehr krass aus. Wenn man so schnell anlässt, würde man es nicht merken. Und beim Laufen merkt man ja nichts bei dir.
- 38:09Wie ist es, dass sie die erste Prothese holen? Ähm... Wahrscheinlich musstest du ja auch sehr viel haben, weil du wachsest ja. Ja, ja, ja. Vor allem das Volumen nimmt dann ab, bis irgendwann nur noch die Muskulatur vorhanden ist und nicht mehr angeschwollen ist. Und so ein Ding ist ja auch scheisse teuer. Es kostet bis zu 50'000 Franken so ein Ding. 50'000? Eine Prothese? Ja, ja. Je nachdem. Ich habe ja zwei. Eine ist aus... Hast du noch AMG?
- 38:36Eine ist ein AMG mit Stossdämpfer drin und so, mit Federn und allem. Für was ist die? Sport? Die ist vor allem für intensiven Sport, obwohl ich die eigentlich sehr selten brauche. Und die andere ist einfach für den Alltag, die auch noch einigermassen menschlich aussieht. Wo die Menschen nicht gerade «Wer ist das? Was ist das für ein Cyborg?»
- 38:56Voll. Und wie es für mich war, das ist völlig normal. Das ist ein Teil des Lebens mittlerweile. Ja gut. Also Chapeau, wie du das alles händischst. Mega, mega cool. Nochmals zurück zu deiner aktuellen Tätigkeit. Ich glaube, wie gesagt, das sind immer noch so Geschichten, die halt einfach den Leuten zeigen, wieso bist du so, wie du bist und kannst du so aushalten und weitermachen und wieder aufstehen. Das sind genau all diese Geschichten. Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, es gibt so drei
- 39:25Fähigkeiten, die man haben muss, um in dem Business, in dem du bist, im Network Marketing, gross zu werden? Was sind die drei wichtigsten Eigenschaften? Nummer eins, lernbereit. Du hast nie ausgelernt. Egal wie gut du denkst, dass du bist, es geht immer besser.
- 39:40Man darf nicht voreingenommen sein in dem Ganzen, egal wie erfolgreich du vorher warst. Egal ob du ein Top-Unternehmer bist und 100k im Monat verdienst, wenn du Network Marketing anfängst, startest auch du bis Stunde Null. Egal ob du eine alleinerziehende Mutter bist, völlig egal, jeder startet zu den gleichen Voraussetzungen. Das einzige, was dich schneller belohnen kann, ist das Netzwerk, das du mitbringst. Das heisst, du musst lernbereit sein, weil Network Marketing ist ein Beruf.
- 40:07Bist du immer lernbereit gewesen? Immer. Immer. Immer, immer. Amings habe ich länger gebraucht. Amings musste ich selber mit dem Kopf durch die Wand. Spätestens dann habe ich es gelernt. Nummer zwei. Du musst hungrig sein. Du musst es einfach wollen. Wenn du es nicht willst, ist es viel einfacher, zu aufgeben, statt zu weitermachen. Ich habe mich einfach so schnell in Situationen manövriert, wo es für mich einfacher war, zu weitermachen, als zu aufgeben.
- 40:37Ich war schon zu tief in der Materie, die ich mir gar nicht mehr in mein altes Leben zurück vorstellen konnte, die für mich klar war. Das ist mein Weg. Und egal wie lange es braucht, ich werde ankommen. Und das war immer meine Devise. Einer schafft sie zwei Jahre, wenn ich sie 15 Jahre anbringen, völlig egal, ich bin ankommen.
- 40:59Und das Ding ist, du kommst ja nie an. Es geht immer weiter. Es geht immer weiter. Früher habe ich mich immer gefragt, wie lange geht es noch? Wie lange geht es noch? Und heute ist die Einstellung, wie weit kann ich kommen? Was ist all das Ding und das ganze Business? Wie gross kann ich das machen? Das treibt mich an. Und Nummer 3.
- 41:23Darf ich auch vier geben? Das ist vier. Okay. Nummer drei. Such dir Mentoren, die schon das haben, was du willst. Weil Mentoren sind eine Zeitmaschine in diesem Business, die dich Jahrzehnte intelligenter machen können. Wenn du die ersten zwei Sachen erfüllst, lernbereit und hungrig, mit einem guten Mentor, du erreichst deine Ziele einfach viel, viel schneller. Oder? Also, Mentor, ich finde das ultra wichtig, ich spreche das immer wieder an.
- 41:51Die Frage ist nur, wie findest du die richtigen Mentoren? Weil, ich sage jetzt mal, du startest in einem, ich sage jetzt mal, shady Network-Marketing oder ein mächtiger Network-Marketing-Business. Und da gibt es ja viele Leute, die sagen, hey, ich bin dein Mentor, ich kann dich begleiten, ich kann machen. Schlussendlich ist mehr heisse Luft, weil...
- 42:08Wir wissen, diese Geschichte kennen wir. Ich vermiete meine Location an ganz viele verschiedene Network Marketing Firmen. Da kommen jetzt verschiedene an. Und was ich schon alles erlebt habe da drinnen... Du kannst auch Stories erzählen. Ich kann Stories erzählen, das ist unglaublich. Einer hat irgendwie mal seine Schuhe gebracht. Und hat mir seine Schuhe, seine Schuhe... Also, ja, bling, bling. «Hey, kann ich dich auch schnell ins Büro tun, in der Zeit, in der wir uns aufstellen?» Ich sage «Ja, sicher.»
- 42:35Vor der Präsentation hat er eine Uhr angelegt, die Schuhe, die er mir abgegeben hat, seine anderen Schuhe bei mir ins Büro getan und ist damit auf der Bühne, einfach nur zum... So fake it until you make it. ...zeigen, genau richtig. Das ist dann schwierig, wenn es so etwas vorgibt, um dein Mentor zu sein.
- 42:54Darum die Frage, wie findest du einen richtigen Mentor? Auf was achtest du? Hey, am Ende des Tages Nummer eins, Proof of Concept. Hat er wirklich das erreicht, was er sagt, er hat es erreicht? Und lustigerweise.
- 43:09Ich finde, die grossen Leute in dieser Branche sagen nicht, was sie erreicht haben. Andere Menschen erzählen die Stories. Also ist ein Proof of Concept da. Nummer zwei, du kannst dich mit dem Wertesystem identifizieren, das sie haben. Du kannst dich damit identifizieren, wenn nur Lambo, Bling Bling und fette Uhren gepostet werden, dann musst du dir einfach bewusst sein, dass du genau dieses Publikum anziehst.
- 43:32Und Menschen, die wegen Geld kommen oder wegen materiellen Sachen, die gehen auch wieder wegen dem. Das heisst, du bist prädestiniert dazu, um nichts Nachhaltiges aufzubauen. Wenn dir Werte wichtig sind wie Respekt, Transparenz, Loyalität, Freundschaft, Nachhaltigkeit, dann wirst du, wenn du dich schlau machst, vor allem in den sozialen Medien oder auch schon nur online, wirst du die richtigen Leute finden. Und dann musst du einfach einen kreativen Weg finden, wie du den Kontakt zu ihnen aufbauen kannst.
- 44:02Und ich habe ja auch Mentoren, die gar nicht mehr leben, die aber ihre Stories auf YouTube noch leben. Mentoren wie Eric Worre, den ich vielleicht erst 2-3 Mal in meinem Leben gesehen habe, persönlich die Hand geschüttelt habe, aber alle seine Coachings mich so gut gemacht haben.
- 44:19Du kannst auch einen Mentor haben, den du vielleicht gar nicht persönlich kennst und vielleicht sogar nie in deinem Leben kennenlernen wirst. Aber das sind die Punkte, an denen ich heute sagen kann, dass das wichtig ist. Proof of Concept, Wertesystem und natürlich auch die Vision. Kannst du dich mit der Vision identifizieren, die die Menschen haben? Und ich meine, durch Sandro und durch Neusa ist meine Vision auch wieder um ein Vielfaches gewachsen, obwohl ich immer gedacht habe, meine Vision sei schon riesig.
- 44:48Kannst du ein paar Facts and Figures zu deinem aktuellen Werdegang geben? Jetzt bist du wie lange? Vier und halb Monate. Vier und halb Monate bist du jetzt in dieser neuen Firma.
- 45:00Woher hat dich dieser Weg gebracht? Wir haben jetzt in diesen fast fünf Monaten mehr als 530 Kunden und Partner aufgebaut. Über eine halbe Million Euro Umsatz generiert. Wir füllen bereits schon Räume mit 130, 140 Leuten. Das sind so ein bisschen Facts and Figures. Wir haben Leute bei uns in der Struktur. Und das ist crazy. Diese Story inspiriert mich so krass. Wir haben einen, der ist 17 Jahre alt.
- 45:29Er ist im zweiten Lehrjahr. Er ist erst 17 geworden. Er hat es noch mit 16 geschafft. Er ist 17, vier Monate bei uns, verdient vierstellig passiv.
- 45:40Im Monat. Wo ich mir denke, mit 16, 17 Jahre habe ich noch komplett andere Sachen gedacht. Und einfach zu sehen, dass mit einem legitimen Business, mit Produkten, die jeder kennt, die jeder braucht, die die Leute einen Mehrwert haben, wo normale Menschen, egal wie jung und egal wie alt, mit dem richtigen Wert und mit aber auch Lust auf Arbeit
- 46:03haben wir die stinkend normalsten Menschen bei uns, die überdurchschnittliche Resultate erreichen. Und ich freue mich auf die nächsten Jahre, die kommen. Unglaublich. Gratuliere es dann. Danke vielmals. Hätte mir gedacht, dass ich irgendwann... Weisst du noch die Gespräche, die wir hatten? Natürlich. Es kommt am Ende des Tages. Du weisst nie, welche Opportunity oder welches Geschenk auf dich wartet. Du musst einfach offen sein. Das stimmt. Darf ich noch Tipp Nummer 4 teilen?
- 46:32Ja, sicher. Ich habe noch einen Bonustipp bekommen. Nie aufgeben. So kitschig, dass es auch klingt. Nie aufgeben. Weil, erstens, die Menschen erinnern sich nicht an die Leute, die aufgeben haben. Nummer eins. Und zweitens, was hast du davon, wenn du aufgibst, ausser zu wissen, dass du es aufgeben hast?
- 46:53Nichts. Nichts. Und deshalb nie, nie aufgeben. Ja, das Licht ist meistens hinter einem ganzen... Hinter dem Aufgeben ist das Licht. Dort hinten wartet das ganze Glück. Du hast vorhin Glück auch wieder angesprochen. Ich habe in meinem ersten Monolog, den ich gemacht habe, auch Glück angesprochen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich an Glück glauben will oder nicht. Und es ist immer so ein Ding, ich glaube, Glück darfst du dir auch erarbeiten.
- 47:22100 Prozent. Und du ziehst die richtigen Leute in dein Leben, du ziehst die richtigen Ereignisse in dein Leben. Und wenn du ready bist als Mensch, dann siehst du dein Glück. Ja. Dann siehst du dein Glück. Eine Sache, die mich noch mega fest wundernimmt, ist, du arbeitest sehr viel, du teilst deine Erfolgsstories, du teilst deinen Kalender mit all deinen Meetings. Du bist natürlich zensiert, aber man sieht, dass du eigentlich...
- 47:52Die ganze Zeit dran bist. Es gibt wie keinen Stopp. Du bist wie so ein... Eigentlich hättest du nicht Kevin, sondern Duracell heissen. Ich habe genau das gleiche gedacht. Du bist so eine Duracell-Batterie, die einfach immer weitermacht. Wie bringt ein Mensch, wie du das bist, hin zum Business-Business?
- 48:12Du machst viel Sport. Sport und Familie kombinieren. Alle haben alle nur 24 Stunden. Wie bringst du das hin, um alles unter den Hut zu bringen? Gar nicht.
- 48:26Das ist die ehrliche Antwort. Gar nicht. Es ist, ich glaube, null an Work-Life-Balance. Balance hast du dann, wenn du zuerst mal Work geleistet hast. Und dann kannst du dich immer noch für Balance entscheiden. Ich habe zum Glück eine supertolle Frau. Ich wollte sagen, ist das eine Frau,
- 48:54Ohne sie hätte ich gar nicht die Ruhe in mir drin, um mich voll und ganz auf dieses Business konzentrieren zu können. Du hast vorhin gesagt, dass Familienmeetings arbeiten. Meine Trainingseinheiten sind von 2 Stunden auf 45 Minuten. So effizient wie es nur geht. Innen nicht mit den Leuten sprechen und zum Teil sogar noch im Auto auf dem Weg nach Hause Calls anmachen.
- 49:18Weil ich mir diese Zeit freischuffle. Mit der Familie. Ähm... Dadurch, dass sie mir so den Rücken stärkt und so viel übernimmt und auch mir diese Freiheit lässt, zu sagen
- 49:34attackiere, mache. Wenn nicht jetzt, wenn dann. Ohne das würde es gar nicht gehen. Und ich glaube, das ist einfach unsere interne Balance, die wir haben. Und klar wünschen wir uns mehr Zeit miteinander. Absolut wünsche ich mir
- 49:49Mehr Zeit mit den Kleinen. 100%. Aber das ist jetzt das Opfer, das wir miteinander bringen, als Familie, um die Freiheiten zu geniessen und zu haben, die wir anstreben. Und um dann immer die Freiheiten zu haben. Um dann immer die Freiheiten zu haben. Ich glaube, da können wir wirklich ein grosses Lob an die Miri ausrichten. Absolut. Shout-out.
- 50:13Absolut. Aber ja, ich habe schon immer gesagt, sie ist eine super Frau, wir passen so gut zusammen und sie stärkt deinen Rücken und hat das schon immer mega gemacht. Schon immer. Sie hat mich nicht anders kennengelernt. Ja. Sie hat mich so kennengelernt. Sie wusste, wenn ich mit diesem Mann zusammen komme, ist diese Craziness und diese Verrücktheit und das ganze Chaos auch ein Teil ihres Lebens. Und sie gleicht das aus. Sie ist meine Balance. Sie ist total, sie ist mega. Sie ist meine Balance. Mega. Ultraschön.
- 50:44Ja, sehr deep. Ich glaube, es ist ein ultra ehrliches Gespräch, das wir führen konnten. Wir sind noch nicht ganz fertig. Ich habe noch ein paar Fragen, so schnelle Fragen. Und zwar sind das zehn Fragen, die du relativ schnell beantworten kannst. Ich glaube, bei dir kommen die aus dem Kanonenrohr.
- 51:07Aber frag mich nicht Pizza oder Pasta. So fragen... Du musst die erste ein paar löschen. So fragen, das ist nicht... Wir sagen beides. Beides. So, also. Bist du ready? Ja. Sehr gut. Podcast oder Trash-TV? Podcast. Morgenroutine oder Nachtschicht? Nachtschicht.
- 51:29Das ist eine tiefe Nachschicht. Du hast eine Morgenroutine. Ich Morgenmensch. Was motiviert dich am meisten? Inspirierte Leute. Dein grösster Business-Fail? Wow. Mein grösster Business-Fail? Die letzten zwei Jahre mit dieser Firma. Dein wichtigster Erfolgsfaktor?
- 51:59durchziehen. Konsistent sein. Ja. Dein Lieblingsbuch? Boah, ich habe viele. Ich habe viele. Aber eines, das mir extrem geholfen hat, ist «How to find friends and influence people». Wie man Freunde gewinnt. Weisst du, wer das ist? Ich weiss nicht einmal mehr den Autor. Vielleicht können wir es dann einladen.
- 52:28Was würdest du sofort aus deinem Leben streichen? Hey, gute Frage. Wie willst du das sofort beantworten? Was würde ich sofort aus meinem Leben streichen? Negativität. Ah, bravett. Jemand, der dich inspiriert? Meine Tochter. Herzig. Die ist ja eine Mousse. Network Marketing in einem Wort? Wow. Potenzial.
- 52:59Was ist dein Lieblings-Einkaufszentrum?
- 53:06Ja, wenn ich ein bin, nur in diesem Glattzentrum natürlich. Yes! Herrlich! Also ich muss dir sagen, als wir uns kennengelernt haben, als die ersten Events passiert sind, bist du regelmässig gekommen. Ein paar Sachen mussten wir unter dem Radar machen. Reden wir jetzt nicht darüber? Nein, reden wir nicht darüber. Es ging alles super.
- 53:31Und es gab wirklich Wochen, in denen du wieder eignetest warst. Das ist ja der Slogan gekommen, Kevin gehört zum Inventar. Ja, wirklich. Unglaublich. Ich glaube, ich war auch dein erster Hund. Oder einer der ersten. Auf jeden Fall einer der ersten. Ich glaube, einer der ersten. Wahrscheinlich der zweite oder so. Du warst der zweite oder dritte Hund.
- 53:58Die anderen waren etwas Kleines. Aber definitiv einer der Ersten. Das war auch eine harte Zeit für dich. Als ich dich kennengelernt habe, warst du 24-7 am Arbeiten. Ja, ich war nicht so gesund. Noco, bester Freund. Noco und Neo Zitrano, das sagst du immer.
- 54:16Ich habe diese Geschichte erzählt, gerade letztens bei einem Podcast. Da warst du wirklich gar nicht gesund. Gesundheit ist so wichtig. Und jetzt lebe ich so viel gesünder, weil ich mir meine Grenzen gesetzt habe. Von dem bis dann ist es okay. Ich arbeite immer noch sehr viel, aber viel bewusster. Die Zeit, in der ich arbeite, nutze ich auch ganz anders.
- 54:39Ich glaube, das ist ultra wichtig. Ich glaube, das hast auch du gemerkt. Es gab ja Zeiten, da hast du auch gar nicht mehr gesund aussehen. Dann bist du rumgelaufen mit Augenringe, wie... Ja, ja. Also... Und ich glaube, wir konnten uns das immer mega ehrlich sagen. So, amigo, jetzt... Irgendetwas... Schlaf doch schneller, stünde. Ja, ja. Zwei mehr. Ja, ja. Ich glaube, es ist auch ultra wichtig, dass man so... Dass man Leute in diesem Umfeld hat, die das auch ehrlich sagen können. Wo ich gerade in die Reise weitergekommen bin.
- 55:07Meine Reise ist eine endlose Reise. Ich kann mich mega identifizieren mit dem, was du in einem Video zu deinem neuen Podcast gesagt hast. Wenn schon nur ein Mensch durch deine Sätze, durch deine Worte inspiriert werden kann,
- 55:22durch sich oder von sich eine bessere Version kreieren können, dann hat sich deine Zeit, das, was du machst, schon gelohnt. Wenn wir jetzt aber wirklich von Zielen sprechen, ist die Branche auf Erfolgskurs bringen, dieser Branche den Ruf geben, den es noch nie gab, durch professionelles Arbeiten, durch richtige Ausbildung. Und mein grösstes Ziel ist es, der beste Papa zu werden. Das ist mein grösstes Ziel.
- 55:52Ich glaube, das ist die schönste Zeit, die du setzen kannst. Absolut richtig. Nein, wunderschön. Wow, ich habe gewissenswird sicher ein paar Themen, in die wir etwas tiefer hineingehen. Aber auch danke dir für deine Offenheit gegenüber all diesen Fragen, die nicht so schnell in der Öffentlichkeit erzählt werden. Danke vielmals.
- 56:16Das ist so mühend. Ja, voll. Voll. Das ist crazy. Unbedingt. Und ich habe die ganze Zeit noch eine Frage im Kopf. Ach genau. Du hast am Anfang gesagt, also eigentlich beim ersten Konzept des Podcasts, hast du gesagt, nein, erst wenn ich das und das erreicht habe, möchte ich kommen. Und jetzt hast du vorhin gesagt, es hat sich jetzt richtig angefühlt. Was ist der Grund, wieso du gesagt hast, wie du jetzt die, ich habe dich angefragt, so hey Kev, ich würde sehr gerne, dass du im Podcast kommst, deine Story teilen.
- 56:45Was ist jetzt der Grund, dass du gesagt hast, ja voll, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, es fühlt sich richtig an wie so. Weil das ein Ziel ist, wo ich finde, nicht Erfolg sollte gemessen werden. Wo ich dort war. Und warum sollte ich mich
- 57:01von etwas abhängig machen, von dem ich weiss, es wird erreicht. Aber anhand davon, in dieser Zeit, durch mein Wissen und meine Learnings, in dieser Zeit keinen Menschen inspirieren sollte. Absolut, ja. Und dadurch, dass ich wirklich das erste Mal das Gefühl habe, mit 33 nicht mehr aus einem Mangel agiere,
- 57:19fühlt sich alles richtig an im Moment. Es ist wahrscheinlich auch alles viel fliessender und es funktioniert einfach. Es ist leichtgängiger. Also leichtgängiger. Es ist immer noch sehr, sehr viel Arbeit. Aber es ist einfach... Ich glaube, es beschreibt es am besten mit...
- 57:36Innere Ruhe. Vorher war da drin immer Chaos. Es war immer ein Kampf mit mir selber. Mit dieser Person konnte ich Frieden schliessen.
- 57:53Wunderbar, es waren sehr schöne Abschlüsse vor. Kamera gehört dir, wenn du etwas möchtest, den Adient sagen, das Netzwerk sagen, kannst du drauf los schiessen. Wow, soll ich die Kamera anschauen? Kannst du machen. Okay, perfekt. Der einzige Tipp, den ich habe an dieser Stelle, wenn man das als Tipp nennen kann, ist,
- 58:14Du wirst wahrscheinlich irgendein Talent haben, du wirst wahrscheinlich irgendein Potenzial haben und vielleicht bist du in einem Moment, wo du das Talent noch nicht erkannt hast. Mein Tipp, den ich an dieser Stelle habe, ist, finde heraus, was dein Talent ist, was du gut kannst, was du gerne machst und gib Vollgas. Schau nicht nach links und nach rechts, egal ob andere Menschen sagen, sie finden nicht gut, was du machst. Mach dein Ding, zieh dein Ding durch, weil dann wirst du an einen Punkt kommen, wo du
- 58:44wie ich heute, nicht mehr aus dem Mangel, sondern aus Erfüllung aus schaffst und der Rest wird sich alles geben. Danke vielmals. Wow. Ich musste aufnehmen, weil ich schon gemerkt habe, wo du zu Beginn hattest, okay, jetzt kommt etwas gut, ich muss es einfach noch mit dem iPhone aufnehmen. Ich kann es dir nachher gerne schicken. Danke vielmals, Kevin. Danke vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast. Danke vielmals, dass du gefragt hast. Ich weiss, dein Terminkalender sieht aus wie ein Krieg.
- 59:13Es hat so viel geklappt, das eine nach dem anderen. Ich weiss nicht, wie du das Ganze handeln kannst. Auf jeden Fall handelst du es richtig und es funktioniert. Danke vielmals, dass du dir diesen Platz freigenommen hast. Ich wünsche dir alles weiterhin Gute auf deinem Weg. Ich weiss, es wird super kommen, weil es gar keinen anderen Weg gibt. Du bist gerade an der Quelle.
- 59:32Du erlebst es. I know, I know, I know. Da bin ich sehr froh. Danke auch an euch, dass ihr wieder eingeschaltet habt bei Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Heute habt ihr von einem gehört, der im Network Marketing durchgestartet ist.
- 59:50vor zehn Jahren schon gestartet hat und sich immer wieder neu erfinden durfte, jetzt etwas Wunderschönes aufgebaut hat und andere Menschen inspiriert hat mit seiner täglichen Arbeit. Vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast. Und an dieser Stelle, falls du diesen Kanal noch nicht abonniert hast,
- 1:00:06Ich habe es schon ein paar Mal gesagt, ein Like oder ein Kommentar kostet nichts. Und vor allem debatten mit abonnieren, der ist wirklich im Fall, der ist kostenlos. Das passiert überhaupt nicht, wenn man den drückt. Aber du wirst jedes Mal informiert, wenn etwas Neues rauskommt. Und vielleicht gibt es genau die eine Geschichte, die du noch brauchst, um auch bei dir durchstarten zu können. Oder ein Kollege oder eine Kollegin, wo du sagst, die muss das gesehen haben, der das weiterleiten würde mir die Welt bedeuten. Danke vielmals, alles Gute und
- 1:00:36Bis bald. It's a wrap.