Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / #75 - und täglich grüßt das Murmeltier
Transcript
- 0:02Border allein der Podcast eines Depressiven, von und mit Sven
- 0:09Triggerwarnung dieser Podcast enthält sensible Inhalte.
- 0:12Bei manchen Betroffenen kann das negative Reaktionen auslösen.
- 0:16Bitte sei achtsam sollte dies der Fall sein, ansonsten viel
- 0:20Spaß mit Border allein. Herzlich willkommen zu
- 0:25borderline folge 75. So wir haben ein neues Jahr
- 0:34neues Jahr, neues Glück? Es gab jetzt knapp eine Woche
- 0:39kein Podcast, glaube ich, und ich denke, in Zukunft wird es
- 0:43auch nur einmal die Woche einen geben.
- 0:47Aber auch da gilt nach wie vor so wie ich gerade Zeit Lust.
- 0:52Und auch da die Intention habe ja.
- 0:57Das Thema heute ist im Prinzip hab ich mir gedacht sprechen wir
- 1:04darüber über den über über den Alltag eines eines Depressiven,
- 1:10über den Alltag eines eines psychisch Erkrankten.
- 1:14Wie gestaltet sich so ein Alltag?
- 1:16Es gibt ja im Prinzip gibt es nur 2 Szenarien Szenario 1 uns
- 1:22geht es gut. Szenario 2 uns geht es nicht
- 1:27gut. So fangen wir mit dem Guten an,
- 1:30also wie jeder normale Mensch war ich morgens auf und?
- 1:35Dann komischerweise checkt man erst mal ab OK wie war die
- 1:39Nacht? Wie habe ich geschlafen?
- 1:45Was hab ich geträumt? Wie kann ich diesen Traum deuten
- 1:50und verarbeiten? Und ja, danach gestaltet sich so
- 1:55ein bisschen so ein bisschen ja mein Tagesablauf tatsächlich.
- 2:00Wenn ich für mich morgens zum Schluss komme a.
- 2:04Das wird ein guter Tag, weil dann heißt das noch lange nicht,
- 2:08dass es wirklich ein guter Tag wird.
- 2:10Aber die Voraussetzungen dafür sind eigentlich schon mal ganz
- 2:13gut so. Das heißt also, man geht mit
- 2:16einem relativ guten Gefühl in den Tag rein und kommt auch
- 2:22relativ entspannt und gut aus dem Bett raus und kann seinen
- 2:26seinen Alltag einfach ganz normal, so wie jeder andere von
- 2:28euch auch man kann ihn angehen so.
- 2:33Und dann frühstückt man auch ganz normal man hat ein ganz
- 2:36normales ja, einen ganz normalen strukturierten Ablauf, also die
- 2:423 Cast morgens früh ne Kaffee und so weiter ihr wisst was ich
- 2:45meine, läuft dann einfach alles ohne dass man großartig darüber
- 2:50nachdenken muss oder sich zu irgendwas zwingen muss.
- 2:55Und je nachdem ja je nachdem wie.
- 2:59Wie die Arbeitszeiten gelagert sind, zieht man sich an
- 3:03beziehungsweise geht Duschen zieht sich an und fährt ganz
- 3:05normal zur Arbeit so. Und das läuft alles in so einem
- 3:12Automatismus. Jetzt gehen wir direkt mal zum
- 3:15zum zweiten Szenario über. Szenario 2 die Nacht war
- 3:19Scheiße. Die Nacht war geprägt von ja,
- 3:24von Alpträumen von. Von Schlaflosigkeit, von von
- 3:30Overthinking, also von ja von diesen von diesen Gedanken, die
- 3:35man ins Unermessliche denkt, die man einfach ins Unermessliche
- 3:40denkt und die man die man nicht los wird.
- 3:44Das heißt ein Gedanke jagt den anderen, jagt wirklich den
- 3:48anderen und das eben im ja im Minutentakt sag ich mal.
- 3:56Minutentakt ist sogar untertrieben sein, das geht
- 3:59wirklich. Man denkt sich in eine Situation
- 4:03rein und denkt die weiter und denkt die weiter und denkt die
- 4:06weiter und denkt, die in das in das absolut.
- 4:11Absolut mieseste anzunehmen der Szenario sag ich mal da denkt
- 4:18man sich rein und dann ist das ist das so gegeben so und so
- 4:21gestaltet sich die Nacht und dementsprechend schwer fällt
- 4:25einem dann auch das Aufstehen, weil man bleibt im Bett liegen
- 4:30man man möchte eigentlich gar nicht diesen Tag ins Auge
- 4:33blicken, sondern möchte eigentlich ja Decke über den
- 4:38Kopf. Und Weltaus und lass mich bloß
- 4:42in Ruhe. Euren irgendwann, man hat
- 4:46Verpflichtungen, irgendwann muss man aufstehen, aber dann wird es
- 4:49wird s, dann ist es kein Automatismus, sondern ist das
- 4:53so. Ne Ja ist ein Zwang.
- 4:58Aus diesem Zwang raus macht man dann auch alles andere man
- 5:01trinkt seinen Kaffee, weil man weiß OK muss ich man weckt das
- 5:05Kind wie auch immer, wie auch immer alles läuft irgendwie ja
- 5:12wie in so einer wie soll ich sagen?
- 5:14In einer Seifenblase läuft das alles ab.
- 5:18Und man wartet eigentlich nur auf auf diesen Auslöser, der
- 5:23diese Seifenblase zum Platzen bringt, so und dementsprechend
- 5:27fährt man auch mit diesen Gefühlen auch zur Arbeit oder zu
- 5:30dem Termin, den man hat, oder whatever ist ja völlig egal.
- 5:35Ergo Man startet den Tag schon ganz anders jetzt kann man
- 5:41natürlich sagen OK. Der eine oder andere der, der
- 5:45steht, mit dem falschen Bein auf klar.
- 5:48Vergleich hinkt ein bisschen, aber kann man so vergleichen?
- 5:52Man hat entweder gute Laune oder schlechte Laune oder wie auch
- 5:57immer oder er hat einfach Scheiße geschlafen.
- 6:03Aber man hat einfach nur eine Laune.
- 6:06Bei dem Depressiven verhält sich das ein bisschen anders.
- 6:10Da wird wirklich das das einfachste anzunehmende Szenario
- 6:15wie die keine Ahnung, ich muss mich jetzt anziehen, ich muss
- 6:18jetzt duschen gehen, ich muss mir die Schuhe anziehen und bin
- 6:22ich muss noch was weiß ich mit dem Hund raus?
- 6:26Alles das wird zu einer Last, die kaum zu bewältigen scheint.
- 6:33Stehe ich zum Beispiel einen guten Tag auf, sind das Dinge,
- 6:36die laufen, die laufen einfach die laufen wie geschnitten Brot,
- 6:40die laufen einfach wie geschnitten Brot macht man denkt
- 6:43man nicht darüber nach, macht man und alles cool, alles cool,
- 6:47man sitzt im Auto, fährt zur Arbeit, sagt Fröhlich.
- 6:50Guten Morgen und der Tag geht rum wie nix.
- 6:54Hat man das zweite Szenario? Ist das alles?
- 6:59Anders es fühlt sich nur anders an es wirkt ganz anders es ist
- 7:04ein komplett anderer Mensch, der dann zur Arbeit fährt.
- 7:08Der Arbeitsweg der R zieht sich erstens wie Kaugummi.
- 7:13Die Konzentration muss ich ehrlicherweise sagen lässt dann
- 7:16mal eben komplett nach man fährt praktisch wie.
- 7:21Ja, wie einer Bubble fährt man zur Arbeit.
- 7:25Und dann ist kein fröhliches Guten Morgen.
- 7:29Sondern eher so n ja keine Ahnung so von wegen lass mich
- 7:34besser in Ruhe. Um es fällt einem auch viel,
- 7:39viel schwerer also, so geht es mir jedenfalls wie gesagt immer
- 7:43nur aus meiner Warte viel, viel schwerer, sich den den
- 7:46Gesprächen hinzugeben, die Konzentration oben zu halten,
- 7:50das ist das, was das größte Problem darstellt und ich sag
- 7:55mal so gewohnte, arbeitstechnische Automatismen,
- 7:58die man normalerweise so Handgriffe, die man jeden Tag
- 8:01tut, die werden plötzlich ja wie ein Fremdkörper als ob man dies
- 8:05erst einmal macht. Und man 3 und 4 mal hinterfragt
- 8:11boah, hab ich das jetzt eigentlich schon gemacht.
- 8:14Das ist ungefähr so in diesem Zustand, wenn ihr Auto Fahrt,
- 8:17nenne ich immer ganz gerne das Beispiel, dann denkt ihr kurz
- 8:20darüber nach Scheiße war die Ampel jetzt eigentlich rot oder
- 8:23Grün? Na ja, ist nichts passiert war
- 8:27wohl grün, aber sicher seid ihr euch nicht?
- 8:31An einem guten Tag wisst ihr, die Ampel war rot, die Ampel war
- 8:35grün ihr wisst, wann ihr losgefahren seid und ihr wisst
- 8:39wahrscheinlich noch, dass ihr nach dem zweiten Auto dann links
- 8:41abgebogen seid, so ungefähr. So und an einem guten Tag denkt
- 8:46ihr über diese normalen Handgriffe auch nicht nach.
- 8:49Wie macht ihr die Macht, ihr, weil ihr sie schon
- 8:52hunderttausendmal gemacht habt? Ja, ihr übernehmt die
- 8:56Verantwortung, die ihr euch da vielleicht aufgetragen wurde, je
- 8:59nachdem ihr Macht einfach euren Job ihr Macht einfach euer Ding
- 9:05oder ihr gestaltet euren Tag so wie ihr den sonst auch gestaltet
- 9:10beziehungsweise wie er ja optimal wäre.
- 9:14Im schlechten Tag dir das alles nicht.
- 9:16Da gibt es dieses Optimum nicht. Es gibt kein optimal, es gibt
- 9:21kein keine Routine und es gibt vor allem auch keine Struktur,
- 9:26keine Struktur im Denken, keine Struktur im Handeln und
- 9:30überhaupt keine Struktur im sein.
- 9:33Ihr seid zwar körperlich anwesend.
- 9:37Ja, aber das war es. Das war's.
- 9:41Mehr ist da nicht, und jede, jede Unterhaltung, jede
- 9:45Arbeitsanweisung, jede Konversation in welcher Form
- 9:50auch immer sei es am Telefon mit den Arbeitskollegen mit einem
- 9:53Kunden oder whatever. Die wird für euch zur
- 9:57Herausforderung. Ich weiß nicht, ob sich das
- 10:01nicht Kranker vorstellen kann. Klar gibt es Tage, wo man
- 10:06generell überfordert ist, mit allem natürlich, weil
- 10:08irgendwelche Ereignisse stattgefunden haben.
- 10:11Aber wenn ihr schon dieses Gefühl habt, ich möchte diesen
- 10:15Tag so nicht erleben, ich möchte eigentlich, wie gesagt Decke
- 10:19über den Kopf und Welt aus. Dann.
- 10:23Ist es fast nicht möglich, wirklich konform zu reagieren
- 10:28oder konform den Tag zu zu, zu überbrücken, zu hinter sich zu
- 10:33bringen? Whatever.
- 10:37Jetzt kann es natürlich sein, dass man einen guten Tag hat,
- 10:39und man ist super zur Arbeit gekommen dies das jenes die
- 10:43ersten Gespräche laufen wunderbar mit dem Kunden und auf
- 10:46einmal gibt es einen Trigger. Und alles ist alles ist anders
- 10:52als noch 2 Minuten vorher war das nächste Gespräch.
- 10:57Mit wem auch immer läuft denn schon wieder ganz anders?
- 11:01Ihr könnt ihr wieder nicht folgen.
- 11:04Ihr habt das, was euch gerade getriggert hat habt ihr so
- 11:07heftig im Hinterkopf, dass es eigentlich auch nichts anderes
- 11:11gibt, was dann noch irgendwie an wert hat oder was wichtiger sein
- 11:14könnte als dieser Träger gerade? Und umgekehrt kann das natürlich
- 11:20genauso sein, dass wir mit einem schlechten Gefühl zur Arbeit
- 11:22gefahren seid oder mit einem schlechten Tag, dass sich das
- 11:24ändert, weil dann irgendwann vielleicht doch eine gewisse
- 11:27Routine entwickelt und vielleicht hat man auch über die
- 11:30Zeit gelernt, damit umzugehen. Und dann dann damit damit diesen
- 11:36Szenarien beschäftigt man sich schon den halben Tag.
- 11:40Und dann kommt der Nachmittag. Man ist zu Hause, man ist mit
- 11:44seiner Familie, man ist mit seinen Freunden, man ist ich hab
- 11:47keine Ahnung mit wem. Und?
- 11:51Dann kommen die ersten Fragen wie war dein Arbeitstag?
- 11:53Ja, lass uns besser nicht drüber reden.
- 11:56Ja doch komm, lass uns reden. Ich will eigentlich nicht
- 12:00darüber reden und sagt, man wird wieder in dieses Szenario rein
- 12:03versetzt, was auch völlig legitim ist, dass man über sein
- 12:06mit seinem Partner über seinen Arbeitsalltag spricht, über das,
- 12:09was man erlebt hat, ja über das, was einen eventuell beschäftigt
- 12:13oder wie auch immer, man ist ja nichts unnormales.
- 12:18Für uns ist das teilweise aber n aufarbeiten von von Emotionen,
- 12:24ein Aufarbeiten von Erlebnissen und von Triggern, die uns dann
- 12:28ruck zuck wieder. Ja, in der Sphäre schießt.
- 12:35In der wir so gerade eben erst rausgekommen sind.
- 12:39In dem wir uns vor Stunden erst befunden haben und froh waren,
- 12:43daraus zu sein. Und was wird man?
- 12:47Man wird wieder reingeschmissen. Ist für den Partner nicht immer
- 12:52unbedingt leicht für uns selber auch nicht.
- 12:56Ist für keinen leicht brauchen wir nicht drüber reden.
- 13:00Und ihr müsst euch vorstellen das erlebt ihr Tag für Tag, für
- 13:06Tag, Woche für Woche jeden Tag aufs Neue.
- 13:11Dieses nicht wissen. Wie reagiere ich heute auf das?
- 13:18Was mir bevorsteht? Wie reagiere ich auf meine
- 13:23Umwelt? Wie reagiere ich, wenn ich in
- 13:26ein Trigger habe, komme ich da schadlos raus, bin ich der
- 13:30Situation gewachsen? Und das ist einhergehend mit
- 13:34dieses allein diese Frage sich zu stellen schaffe ich das
- 13:36überhaupt? Das weckt ja sofort wieder
- 13:39Ängste vor diesem Tag. Es weckt sofort Angst und
- 13:43Respekt vor diesem Tag und das liebe Leute, jeden Tag einfach
- 13:49jeden Tag nicht. Zu wissen bin ich dem gewachsen
- 13:54oder nicht so und da geht es nicht um ich hab ne gute
- 13:58schlechte Laune oder bin mit dem richtigen oder falschen Bein
- 14:01aufgestanden sondern. Allein das wissen, dass sich das
- 14:07Menü Etlich wirklich minütlich ändern kann.
- 14:13Zwischen es ist alles cool zu. Es ist alles alles alles
- 14:20schlimmer, als es nicht mehr sein kann.
- 14:23Es ist schlimmer noch schlimmer geht nicht so.
- 14:28Und da ihr euch? So oft am Tage in diesen
- 14:32unterschiedlichen Zuständen befindet.
- 14:35Weckt das jetzt nicht unbedingt Vertrauen in Sonntag?
- 14:39Und diese, diese diese unterschwellige Angst, die
- 14:42begleitet euch. Auf Schritt und Tritt.
- 14:47Damit muss man lernen umzugehen. Das kann man nur, indem man sich
- 14:52Strukturen schafft, indem man Notfallpläne hat, das kann man
- 14:56nur schaffen, indem man ja an Werkzeuge an der Hand hat, damit
- 15:02generell umzugehen und zum Hunderttausendsten mal
- 15:06wahrscheinlich. Meiner Meinung nach ist das nur
- 15:10in der Therapie zu lernen. Natürlich kann man sich Dinge
- 15:13aneignen, die für einen selber dann irgendwie cool sind und die
- 15:17einem selber dann auch so einer Misere heraushelfen.
- 15:20Aber grundsätzlich ist es so, dass man das lernen muss und
- 15:26viele Sachen hat man ja selber nicht auf dem Schirm, aber
- 15:29unterm Strich bleibt faktisch die Angst, diesen Tag nicht
- 15:33gerecht zu werden diesen Tag. Oder dass dieser Tag einem alles
- 15:38abverlangen wird und man abends da liegt und völlig ausgesaugt
- 15:42ist man setzt das voraus. Man setzt das einfach voraus,
- 15:46dass es so sein wird, und man ist dann völlig überrascht, wenn
- 15:50es nicht so ist. Und traut dann diesen Braten
- 15:53auch nicht. So von wegen OK.
- 15:57Die Krankheit hat mich heute verschont.
- 15:58Wann schlägt sie als nächstes zu?
- 16:00Weil man genau weiß, dass es irgendwann wieder passiert.
- 16:04Ja. Ob ich dagegen eine Lösung habe
- 16:10oder dafür nein, habe ich nicht, hab ich nicht wie gesagt es ist
- 16:13nur mit Struktur zu schaffen. Es ist nur mit es ist wie.
- 16:19Ich muss 5 Mahlzeiten am Tag nehmen, also verteile ich mir
- 16:22die am Tag. Ich hab Tageszeit so und wenn
- 16:26ich mir Tageszeit ersetze, komme ich einigermaßen zurecht.
- 16:30Aber auch bei mir ist es so, wenn dann unvorhergesehene Dinge
- 16:33und das können beileibe wirklich bei Gott Leute, das können
- 16:37kleine Dinge sein wie kannst du mich mal eben irgendwo abholen,
- 16:41kannst du mich mal eben irgendwo hinfahren?
- 16:44Aber wir müssen noch einkaufen, Sachen, die einfach nicht im
- 16:47Plan waren, werfen einen dann wirklich zurück.
- 16:51Ja, die kommen von der Seite mit einem mit einem mit einem
- 16:56Faustschlag und Plätten ein. So.
- 17:00Und das ist das Schlimmste. Uns hier aus dem Konzept zu
- 17:06bringen, unsere Struktur zu durchkreuzen und aber das ist
- 17:11eine Sache, die muss die Halt mit eurem Partner und mit eurem
- 17:13Freundeskreis üben. Die muss gelernt werden nicht
- 17:17nur ihr braucht Werkzeuge, auch euer Umfeld braucht Werkzeuge,
- 17:20wie sie durch umzugehen haben und dann ist man schon mal auf
- 17:24einem guten Weg. Ich hoffe, dass ich also ich
- 17:32habe jetzt hier meinen Alltag widergespiegelt.
- 17:34Das ist natürlich bei jedem komplett anders und brauchen wir
- 17:37nicht drüber reden. Das ist das, was mich Tag für
- 17:42Tag so täglich grüßt das Murmeltier mäßig, immer wieder
- 17:46ereilt und mich auch immer wieder vor neue
- 17:49Herausforderungen stellt. Die ich manchmal annehmen kann.
- 17:55Manchmal eben nicht, die ich manchmal bewältigt bekomme ja
- 18:00und manchmal eben nicht. So und so Szenarien wie gerade
- 18:04geschildert irgendetwas durchkreuzt die Struktur, die
- 18:07man sich mühsam erarbeitet hat. Ja, und man hat ein Problem.
- 18:12Ist einfach, so ist einfach immer noch so es wird besser,
- 18:16ja, aber unterm Strich ist man dem immer noch nicht gewachsen.
- 18:22In diesem Sinne ihr lieben Leute da draußen ihr Leute da draußen.
- 18:27Wir starten ins Jahr 23 mit einer etwas seichteren Folge
- 18:31diesmal. Und mir war die Folge einfach
- 18:35wichtig, weil ich die letzten Tage auch gemerkt habe, weil ich
- 18:39gar nichts gemacht habe. Weder Social Media, mäßig noch
- 18:41sonst irgendetwas. Wie sieht eigentlich mein Alltag
- 18:46aus? Ich hab den einfach mal so ganz
- 18:47bewusst reflektiert und dann auch tatsächlich mich da
- 18:51hingesetzt und gesagt ja OK und was machen wir besser?
- 18:55Was ist schlecht und was können wir irgendwie optimieren und
- 18:59keine Ahnung? Ja, und dann ist mir halt der
- 19:02Gedanke gekommen, dass auch wirklich mal so für euch so als
- 19:06als Leitfaden vielleicht einzusprechen.
- 19:09Ich hoffe ihr könnt mit der Folge was anfangen.
- 19:12Und dann danke ich euch fürs Zuhören, wir sehen uns und hören
- 19:16uns beim nächsten Mal. Vielen Dank, euer Sven.