Latest / Epoch Im Fokus / Bremen und Bremerhaven werden Drehscheibe für die NATO #184
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- 0:00Speaker 0: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Vorbereitung für die Ostflanke.
- 0:04Speaker 0: Bremen und Bremerhaven werden Drehscheibe für den NATO.
- 0:08Speaker 0: Ein Artikel von Tom Göller vom zweiten Oktober, am Mikrofon Alexander Sieber.
- 0:14Speaker 0: Das Verteidigungsministerium macht Bremen zur NATO-Drehscheiben.
- 0:18Speaker 0: Truppen und Kriegsgerät sollen über die Hansestadt in Einsatzgebiete verlegt werden.
- 0:22Speaker 0: Welche Folgen hat das für die Bevölkerung?
- 0:26Speaker 0: Deutschland ist im Falle der Landes- und Bündnisverteidigung mit seiner zentralen geografischen Lage eine logistische Drehscheibe für Marschbewegungen der Verbündeten, gab das Bundesverteidingungsministerium BMVG am Donnerstag, September XXIX in einer Pressemitteilung bekannt.
- 0:43Speaker 0: Deshalb habe sich das Ministerium mit der Hansestadt Bremen und dem Wirtschaftsunternehmen Bremer Lagerhausgesellschaft BLG Logistics Group grundlegend über den Aufbau eines Deployment Hubs verständigt.
- 0:55Speaker 0: Darunter versteht man eine zentrale logistische Drehscheibe, an der Truppen militärische Fahrzeuge, Waffen und Materialankommen gesammelt und versorgt werden bevor ihr weiter Transport in einen Einsatzgebiet möglich ist.
- 1:11Speaker 0: Welches Einsatzgebieten gemeint ist?
- 1:12Speaker 0: Erklärte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius SPD in der Pressemitteilung seines Ministeriums mit den Worten In Bremen würden Zehntausende Soldaten auf dem Weg an die Ostflanke versorgt.
- 1:24Speaker 0: Unter Ostflanke versteht das BMVG Abschreckung und Verteidigung, insbesondere im Baltikum entlang der Grenze zu Russland.
- 1:32Speaker 0: Das Ministerium erklärt zum
- 1:33Speaker 0: Hintergrund.".
- 1:34Speaker 0: Mit der völkerrechtswidrigen Annexion der CRIM-IV durch Russland ergab sich vor allem für die Alliierten im Osten des Bündnisgebietes eine neue Bedrohungslage.
- 1:46Speaker 0: Der Überfall Russlands auf die Ukraine, hat dies noch einmal verschärft.
- 1:50Speaker 0: Deshalb werden wir den Hafen, Brücken, Straßen sowie Verkehrsanbindungen ausbauen, kündigte Pistorius über die Absicht, den Bremen an und gab sich überzeugt – so sichern wir den
- 2:00Speaker 0: Frieden.".
- 2:03Speaker 0: Für diese Maßnahme seien im Verteidigungshaushalt bis zum Jahr twenty-einunddreißig rund eins Komma drei fünf Milliarden Euro eingeplant.
- 2:10Speaker 0: Es soll jedoch auch einen Eigenanteil des Bundeslandes Bremen geben, der auf den Flughafen Bremen sowie auf Bremerhaven entfallen soll.
- 2:17Speaker 0: Dieser betrage zusätzlich mehr als zweiundzwölf Millionen Euro aus dem Sondervermögenhafen und sei kürzlich beschlossen worden heißt es in der Mitteilung weiter.
- 2:26Speaker 0: Aus einer kleinen Anfrage der Fraktion Bürger in Wut, BIW im Bremer Landesparlament vom XXIII.
- 2:32Speaker 0: September gehen Details der Planungen hervor.
- 2:35Speaker 0: Für den Ausbau des Übersehehafens in Bremerhafen sind demnach rund achthundert Millionen Euro aus dem Verteidigungsetat vorgesehen.
- 2:42Speaker 0: Dort sollen zum Beispiel das Hafenbecken vertieft sowie Dreh- und Schwerlastbrücken errichtert werden.
- 2:48Speaker 0: Weitere Hundertsechzig Millionen Euro sollen für den Prima Flughafen bereitgestellt werden, für den Ausbau von Rollbahnen, Hangars, Vorfeld- und Logistikflächen sowie Sicherheitsstrukturen für den militärischen Flugverkehr.
- 3:01Speaker 0: Die Fraktion BIW will nun vom Bremer Senat wissen, aus welchen Haushaltstiteln und Sondervermögen die geplanten Maßnahmen finanziert werden.
- 3:09Speaker 0: Und welche ursprünglich geplanteten Projekte oder Maßnahmen dafür zurückgestellt, gestrichen oder zeitlich verschoben werden?
- 3:16Speaker 0: Eine Antwort dazu ist wohl erst in einigen Wochen zu erwarten.
- 3:21Speaker 0: Das BMVG wies in seiner jüngsten Erklärung ausdrücklich darauf hin, dass die Errichtung des Diplomenthubs in Bremen Teil des Operations-Plans Deutschland sei.
- 3:30Speaker 0: Dieser Plan ist ein Verteidigungskonzept für Deutschland über das Epoch Times erstmals am fünften Juli zwanzig vierundzwanzig berichtete.
- 3:37Speaker 0: Kapitän zur See Frank Fenrich erläutert damals.
- 3:41Speaker 0: Zitat «Innere und äußere Sicherheit sind kaum mehr trennbar.
- 3:44Speaker 0: Wir werden unsere Aufgaben nur mit der Unterstützung der Länder den Behörden unter Wirtschaft erfüllen können.».
- 3:51Speaker 0: Fenrich hatte die Federführung bei der Erarbeitung des ersten Entwurfs, der im Frühjahr den Bundesregel vorgelegt wurde.
- 3:59Speaker 0: Das im Detail geheime Konzept umfasst laut Bundeswehr in zwischen Tausendfiner Zeiten und werde ständig weiterentwickelt – wenn Krieg ausbricht!
- 4:08Speaker 0: In einem Kriegsfall ist nicht nur Bremen eine Drehscheibe für die NATO-Truppen, sondern ganz Deutschland.
- 4:13Speaker 0: Das hat Folgen nicht nur für das Militär, sondern vor allem für die Bevölkerung.
- 4:17Speaker 0: Konkret geht es beispielsweise um den Konvoi-Marsch von bis zu hunderttausend alligierter Soldaten und zweihunderttaussend Militärefahrzeuge quer durch Deutschland.
- 4:26Speaker 0: Diese müssten bei der Verkehrsleitung Unterbringungen Verpflegung und Betankung unterstützt werden.
- 4:31Speaker 0: Solche Aufgaben können er in einem Ernstfall die Bundeswehr nicht alleine leisten, erklärte drei Sterne General Andre Bodermann.
- 4:38Speaker 0: Deshalb wurden Absprache mit der Bahn, Tankstellen, Telekom Roterskreuz, Polizei Feuerwehr und Krankenhäuser getroffen.
- 4:47Speaker 0: Im Ernstfall dürfte es auf sämtlichen Transportwegen, Straßen, Schienen und Flüsse zu erheblichen Einschränkungen für den zivilen Verkehr kommen.
- 4:55Speaker 0: Dafür seien laut Bundeswehr vereinfachte Verwaltungsvereinbarungen für festgelegte Straßen im Verantwortungsbereich der Länder abgeschlossen worden – ebenso mit der Autobahn GmbH des Bundes.
- 5:05Speaker 0: Auch im Bereich der kritischen Infrastruktur sollen Betreiber von Strom-, Wasser- und Telekommunikationsnetzwerken sowie Logistikunternehmen eng mit dem Militär zusammenarbeiten.
- 5:14Speaker 0: Krankenhäuser können verpflichtet werden, Kapazitäten und Betten für Verwundete frei zu halten.
- 5:20Speaker 0: Unternehmen können dazu herangezogen werden Produktionsmittel oder Lagerkapazitäten bereitzustellen um Lieferketten aufrechtzuhalten.
- 5:28Speaker 0: Zivilschutz nicht Teil des Plans.
- 5:31Speaker 0: Der Operationsplan Deutschland beinhaltet keine Maßnahmen für den Zivilschutz.
- 5:35Speaker 0: Dafür ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zuständig, dass auf seiner Website eine Konzeption für zivile Verteidigung veröffentlicht – das allerdings bereits zehn Jahre alt ist!
- 5:46Speaker 0: Dort ist zu erfahren, dass es die Aufgabe des Zivilschutzes sei, die Bevölkerung ihre Wohnungen und Arbeitsstätten, Lebens- oder verteidigungswichtige zivile Dienststellen, Betriebe, Einrichtungen und Anlagen sowie das Kulturgut vor Kriegseinweckungen zu schützen.
- 6:02Speaker 0: Und deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern.
- 6:04Speaker 0: behördliche Maßnahmen sollen die Selbsthilfe der Bevölkerung ergänzen.
- 6:09Speaker 0: Risiken einer Drehscheibe.
- 6:11Speaker 0: Ein großer, wie jetzt in Bremen geplanter Stützpunkt für militärische Einsätze berückt neben den logistischen Vorteilen erhebliche Risiken sowohl für das Militäre als auch die Bevölkerung der Hansestadt.
- 6:22Speaker 0: Denn eine solche Drehscheibe wird zu einem hochrangigen Ziel für jeden Gegner.
- 6:26Speaker 0: Die Konzentration von Truppen Ausrüstung und Logistik an einem großen Standort schafft einen Schwachpunkt, der wenn durch einen Luftangriff ausgeschaltet eine gesamte militärischer Operation lahmlegen kann.
- 6:38Speaker 0: Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einem Angriff auf den Deployment Hub nicht auch zivile Opfer in erheblichem Ausmaß entstehen können.
- 6:46Speaker 0: Dies zeigen Erfahrungen aus dem derzeitigen Ukrainekrieg.