Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Schwerer Unfall mit HVV-Bus
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- Music. Heute geht es um einen Fahrer, der die Kontrolle über einen HVV-Bus verloren hat. Weitere Themen, neuer Ärger mit Fahrstühlen am Flughafen, neue Erkenntnisse über Patienten in Notfallambulanzen und neue Attraktionen auf dem Dom. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3, Sondierung für neuen Senat, SPD und Grüne überziehen. Platz 2 Bewohnern droht Kündigung, was der Mieterverein Betroffenen rät. Und auf Platz 1 Matthias Riedl, dieses einfache Getränk hilft gegen Krippe. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Heute Morgen ist es zu einem verheerenden Busunfall am alten Zollwich in Rahlstedt gekommen. Der Busfahrer, zu dessen Alter bislang keine Angaben vorliegen, musste vor Ort reanimiert werden, wie ein Polizeisprecher dem Abendblatt mitteilte. Ersten Informationen zufolge war der Mann gegen 6.20 Uhr mit dem Bus der Linie 168 in Höhe der Hausnummer 41 links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Zaun und anschließend gegen einen Stromverteilerkasten gekracht. Zwei der neuen Fahrgäste wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Laut Polizei soll der HVV-Fahrer akut erkrankt sein und hinter dem Steuer zusammengebrochen. Mit den Fahrstühlen am S-Bahnhof im Hamburger Flughafen gibt es immer wieder Probleme. Aktuell kommen Passagiere, die mit der S-Bahn zum Airport anreisen, nicht barrierefrei zu den Terminals. Heute sollte ein Reparaturteam kommen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn, dem Abendblatt. Es seien Ersatzteile bestellt worden, die jetzt eingebaut werden sollen und dann, so heißt es, hoffe man, dass das wieder funktioniert. Nach Angaben der Hamburger Flughafenfeuerwehr, und das macht nicht so viel Mut, mussten deren Kollegen schon recht häufig aus den betroffenen Fahrstühlen Menschen bergen, weil diese wiederholt stecken geblieben waren. Hamburgern und Hamburger gehen viel zu oft ohne Grund in die Notaufnahme eines Krankenhauses. In einer Analyse von Daten des integrierten Notfallzentrums am katholischen Marienkrankhaus kam heraus, dass es für die Hälfte der Patienten reicht, wenn sie eine Hausarzt- oder Facharztpraxis behandelt werden. Für knapp ein Viertel derjenigen, die sich eigenständig in das Notfallzentrum begaben, genügt es, wenn sie eine ärztliche Telekonsultation bekommen, also etwa eine Videosprechstunde. Nur gut ein Viertel. Hätte wirklich in die Notaufnahme des Krankenhauses kommen sollen. Kaputte Türen, eingeschlagene Fenster, riesiges Chaos. Dieser Anblick dürfte wohl für jeden Ladeninhaber der absolute Albtraum sein. Für Nicolas de la Seta wurde dies zur Realität. Und das nicht zum ersten Mal. Das Risiko eines Einbruchs schwingt immer mit, sagt der Apotheker, dessen Familie die Zentroapotheken in der Innenstadt und in Amtsbüttel führt. Vor allem die Filialen an der Spitalter Straße und am Jakobi Kirchhoff werden immer wieder zum Ziel von Einbrechern. Es ist ein Dauerbrenner und es nimmt zu, sagt der Lassetter, Vorsitzender des Landesfachausschusses Gesundheit der CDU Hamburg. Was sagt die Polizei? Sie sagt, ich zitiere, es lässt sich aufgrund kriminalpolizeilicher Erfahrungen und Analyse der gezeigten Modus operandi sowie im Bereich der Taten Jakobi-Kirchhof und Spitaler Straße folgern, dass es sich hier mutmaßlich um Beschaffungskriminalität handelt. Zitat Ende. Aber die Polizei geht überwiegend von Einzeltätern aus, die ungeplant und spontan handeln. Am Freitag startet der Hamburger Frühlingsdom. Die Erwartungen sind. Dass 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher kommen, sofern das Wetter mitspielt, sagt Sören Lemke, der Leiter des Domreferats von der Behörde für Wirtschaft. Um diese Zielmarke zu erreichen, gibt es auch im neuen Jahr wieder einige Highlights, unter anderem einen besonderen Rückkehrer und eine im wahrsten Sinne des Wortes große Neuheit. Der Freefall Tower Hangover, The Tower, feiert Premiere und bietet seinen Gästen neben einem tollen Panoramablick über Hamburg den freien Fall aus 85 Meter Höhe bei einer Geschwindigkeit von knapp 100 kmh. Viel Glück, damit ist dieser Turm noch höher als das erst im vergangenen Jahr vorgestellte XXL-Kettenkarussell Nordic Tower. Und ein Comeback feiert die Alpina-Bahn. Vor 14 Jahren stand das Fahrgeschäft, das laut Veranstalter als eine der größten und längsten transportablen, loopinglosen Achterbahnen der Welt geht, zuletzt auf dem Heiligen Geistfeld. Einen Podcast-Tipp des Tages habe ich für Sie auch noch. Er war bei der Süddeutschen Zeitung und im Spiegel ist jetzt Politikchef von T-Online und kann kaum glauben, was gerade im politischen Berlin seit der Bundestagswahl passiert. Die Rede ist von Christoph Schwennigge, der in der neuen Folge unseres Scholz-Updates zu Gast ist und der sagt, ich zitiere, so etwas habe ich noch nie erlebt. Viele Wählerinnen und Wähler werden das Gefühl haben, dass sie ihre Stimme zurückhaben wollen, sagt Christoph Schwennigge und weiter. Ich glaube zwar, dass die Schuldenpakete, die im Bundestag beschlossen wurden, nötig und richtig sind. Sie können im besten Fall ein großes Konjunkturprogramm für unser Land sein, aber die Schulden können auch genauso gut ein Konjunkturprogramm für die AfD werden. Zitat Ende. Und schwendiger gesagt, viele Menschen hätten die CDU gewählt, um linke Regierungspolitik zu verhindern und bekämen jetzt genau das. Das komplette Gespräch hören Sie unter www.abendblatt.de slash podcast. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Music. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie auf abendblatt.de slash podcast.