Latest / Frogwords Mini-Predigt / Wie entstanden Zivilisationen?
Transcript
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- 0:22Speaker 1: Klara, gehen wir wieder zusammen nach Hause?
- 0:24Speaker 0: Ja gerne!
- 0:25Speaker 0: Ich bin schon umgezogen.
- 0:26Speaker 0: Mensch war das Training heute wieder anstrengend aber wenigstens nutzt die gute Kondition dann auch beim Wandern.
- 0:33Speaker 1: Wenn ich nach der Ausbildung meinen großen Traum erfüllen kann und nach Machu Picchu hinaufwandere kann ich das gut gebrauchen, da will ich nämlich unbedingt mal hin.
- 0:42Speaker 0: Nach Peru?
- 0:43Speaker 0: Ach darum lernst du Spanisch!
- 0:45Speaker 1: Ja mich faszinieren die uralten Ruinen, die man heute noch als Tourist besuchen kann und die Pyramiden.
- 0:52Speaker 1: aber ich frage mich immer wieder wie diese alten Zivilisationen entstanden sind.
- 0:58Speaker 1: also ich meine woher konnten die Menschen das und was machten sie vorher?
- 1:03Speaker 0: Und ich fraue mich warum sich dieses sogenannten Hochkulturen an so vielen verschiedenen Plätzen auf der Welt und unabhängig voneinander entwickelt haben.
- 1:12Speaker 0: Erst tut sich hunderttausende von Jahren die ganze Steinzeit durch nicht viel, und auf einmal erfinden und bauen alle wie wild drauf los ohne dass sie Kontakt miteinander hatten.
- 1:22Speaker 0: Komisch!
- 1:24Speaker 1: Aber das mit den Hunderttaussend von Jahren meinst du bestimmt nicht ernst?
- 1:28Speaker 1: So wie ich dich kenne...
- 1:30Speaker 0: Nee, du hast recht.
- 1:31Speaker 0: Ich finde es auch auffällig, dass viele diese Hochkulturen Stufentürmer gebaut haben.
- 1:36Speaker 0: Sogar die ältesten Pyramiden hatten Stufen.
- 1:39Speaker 1: Bei den Maya in Mittelamerika auch, in riesigen Anlagen...
- 1:43Speaker 0: Man hat den Eindruck dass die Erbauer sich alle noch an das selbe Vorbild erinnern konnten!
- 1:48Speaker 1: Du meinst jetzt also den Turm von Babel und dass die Turmbauer alle von dort
- 1:54Speaker 0: kamen?
- 1:55Speaker 0: Ja, das meine ich.
- 1:56Speaker 0: Die Bibel beschreibt, dass der Turm im Land China gebaut wurde.
- 2:00Speaker 0: Das ist im heutigen Irak.
- 2:02Speaker 0: Dort sind die Ruinen der Stadt, die wir heute Babeln nennen Und die Ältesten dieser tollen Stufentürme sind auch im Nahen Osten zu finden.
- 2:10Speaker 0: Wenn man das alles auf dem Klobus betrachtet, ist es ja sozusagen die Nachbarschaft!
- 2:15Speaker 1: Aber woher konnten dann die Leute in Barbe solche großen Türme bauen?
- 2:20Speaker 0: Weil Gott die Menschen so erschaffen hat, dass sie Intelligenz sind und etwas erfinden können.
- 2:24Speaker 1: Aber trotzdem – so einem Turm baut man ja nicht von heute auf morgen ohne irgendeinen Vorwissen...
- 2:30Speaker 0: Nein, das wollte ich auch nicht behaupten….
- 2:32Speaker 0: Sie konnten benutzen, was die vor ihnen geschaffen hatten und selbst etwas dazu erfinden.
- 2:37Speaker 0: Und sie hatten von Anfang an feste Häuser.
- 2:40Speaker 1: An wen denkst du da?
- 2:42Speaker 0: Zum Beispiel an die Brüder Kain und Abel.
- 2:45Speaker 0: Der eine war Bauer und später baute er eine Stadt.
- 2:48Speaker 0: Der andere war Viehzüchter gewesen.
- 2:51Speaker 0: Die Menschen kannten auch schon vor der Sinnflut Musikinstrumente und wie man etwas aus Metall
- 2:56Speaker 1: herstellt.
- 2:57Speaker 1: Woher willst du das wissen?
- 2:58Speaker 0: Das steht in der Bibel im ersten Buch Mosel ziemlich am Anfang Das mit den Musikinstrumenten im vierten Kapitel.
- 3:05Speaker 1: Aha!
- 3:06Speaker 1: Und du denkst auch, dass die Menschen damals schon richtig sprechen konnten?
- 3:11Speaker 0: Ja unbedingt – Die alten Sprachen sind genauso vielfältig und gut zu benutzen wie unsere.
- 3:16Speaker 0: Zwei davon heißen akadisch und zumerisch.
- 3:20Speaker 0: Ihre Kramatik ist sogar noch komplizierter als unsere Deutsche.
- 3:23Speaker 1: Aber wo kommen überhaupt die vielen Menschen her, die für so große Bauwerken nötig waren?
- 3:29Speaker 1: Das müssen ja viele Tausende gewesen sein
- 3:32Speaker 0: Kein Problem.
- 3:33Speaker 0: Die Bevölkerung wuchs schnell genug, denn die Menschen waren gut ernährt weil sie sich den besten Platz mit dem fruchtbarsten Land aussuchen konnten
- 3:41Speaker 1: Aber Sie hatten doch viele Krankheiten?
- 3:44Speaker 0: Nein das wird überschätzt.
- 3:46Speaker 0: in einer dünn besiedelten Landschaft lebt man gesünder zum Beispiel weil das Wasser noch sauber ist und
- 3:52Speaker 1: für ein großes
- 3:53Speaker 0: Bevölkerungswachstum braucht man keine super medizinische Versorgung.
- 3:57Speaker 0: da muss man nur mal aufs heutige Afrika schauen.
- 4:00Speaker 1: Das stimmt.
- 4:02Speaker 0: Von hundert Personen auf tausend reichen locker Hundert Jahre, wenn in jeder Familie im Schnitt vier Kinder überleben.
- 4:10Speaker 0: Das nennt sich exponentielles Wachstum.
- 4:13Speaker 1: Also die Menschen bauten an diesen großen Turm und dann...
- 4:18Speaker 0: ...wollte Gott sie stoppen weil der Bau ungehorsam war und schickte ihnen die Sprachverwirrung.
- 4:23Speaker 0: Deswegen konnten Sie sich nicht mehr verständigen und es gab bestimmt eine Menge Streit.
- 4:28Speaker 0: Die meisten verließen damals Babel und verteiten sich auf der ganzen Erde.
- 4:32Speaker 0: Manche Völker erzählten sich die alten Geschichten vom Turmbau und der Sprachverbörung noch lange, bis die ersten Forschungsreisenden kamen und alles aufgeschrieben haben.
- 4:42Speaker 0: Man findet auch eine Menge Hinweise darauf in den chinesischen Schriftzeichen.
- 4:46Speaker 1: Echt jetzt?
- 4:48Speaker 0: Ja!
- 4:48Speaker 0: Wenn wir uns mal zu Hause treffen kann ich es dir bei ein paar Schriftzeichnen zeigen.
- 4:53Speaker 1: War dann gar niemand mehr ein Babel...
- 4:56Speaker 0: Das weiß man nicht aber meine Mutter sagte mal
- 4:59Speaker 1: bestimmt
- 4:59Speaker 0: sind nur die größten Sturköpfe da geblieben.
- 5:02Speaker 0: Jedenfalls wurde dort bald wieder gebaut und die Hochkultur der Sumera entstand.
- 5:07Speaker 1: Die bauten also die Stufentürme im Irak, von denen du vorhin gesprochen
- 5:11Speaker 0: hast?
- 5:12Speaker 0: Ja genau!
- 5:13Speaker 0: Eine andere Gruppe, die Frühen Ägypte ist nicht weit weg an den Nier gezogen.
- 5:18Speaker 0: Dort haben sie wieder Felder angelegt mit ihren raffinierten Bewässerungskanälen.
- 5:22Speaker 1: Und in Europa?
- 5:24Speaker 0: Als die ersten Menschen von Babel in Mitteleuropa ankamen gab es hier genug Tiere für die Jagd Aber für Landwirtschaft war es viel zu kalt.
- 5:33Speaker 0: Also zogen sie den Mammut und drehen die Herden bei den jahreszeitlichen Wanderungen hinterher... ...und benutzen Steinwerkzeug.
- 5:39Speaker 0: Große Gebäude wären gar nicht praktisch gewesen, aber denk doch mal an die wunderschönen Höhenseichnungen!
- 5:46Speaker 0: Das ist auch Kultur?
- 5:47Speaker 1: Ja schon, aber sag mal Clara trotzdem findest du das nicht ehrlich gesagt ein bisschen verrückt in unserer Zeit noch an die ersten Kapitel der Bibel und den Turmbau und so
- 5:58Speaker 0: zu
- 5:59Speaker 0: glauben?!
- 6:00Speaker 0: Nein, warum denn?
- 6:01Speaker 0: Es gibt viele gute Hinweise darauf dass diese Erklärung vernünftig ist.
- 6:06Speaker 0: Ein Beispiel In Afrika besuchen viele Kinder aus ganz einfachen und abgelegen Verhältnissen die Schule.
- 6:13Speaker 0: ihre Eltern sind Hürten und können gar nicht lesen und schreiben.
- 6:16Speaker 0: aber wenn die Schule gut ist und die Kinder freundlich behandelt werden dann sind genauso viele darunter das Zeug dazu haben Lehrer oder Ärztin zu werden wie anderswo auch.
- 6:27Speaker 0: da gibt es keine Evolution des Gehirns irgendwelche Vorschufen, nix.
- 6:32Speaker 0: Alle Begabungen sind schon da und müssen nur aktiviert werden.
- 6:36Speaker 0: Das kann die Evolutionstheorie nicht erklären.
- 6:39Speaker 0: Darüber
- 6:40Speaker 1: habe ich noch nie nachgedacht.
- 6:42Speaker 1: Clara wirklich du hast ganz schön coole Ideen.
- 6:46Speaker 1: also bis morgen dann in der Schule.
- 6:48Speaker 1: hasst ab rondo klarer
- 6:50Speaker 0: ciao Lisa
- 6:55Speaker 2: das war's für heute.
- 6:57Speaker 2: Bitte unterstütze den Kanal, in dem du ihn abonnierst und die Videos deinen Freunden empfiehlst.
- 7:05Speaker 2: Bete dafür dass der Kanal bekannter wird!
- 7:08Speaker 2: Der Herr segne dich, erfahre seine Gnade und lebe
- 7:13Speaker 0: in
- 7:13Speaker 1: seinem
- 7:14Speaker 2: Frieden.
- 7:15Speaker 2: Amen.